Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
- Grundsätzliches zur Transformation
- Wirtschaft
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- Gesellschaft/Soziales
- Personengruppen
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Transformationstheorie: Stand, Defizite, Perspektiven (2001)
Hopfmann, Arndt; Wolf, Michael;Zitatform
Hopfmann, Arndt & Michael Wolf (Hrsg.) (2001): Transformationstheorie. Stand, Defizite, Perspektiven. (Politische Soziologie 13), Münster u.a.: LIT, 344 S.
Abstract
"Als mit dem Niedergang des sowjetischen Imperiums vor nunmehr einem Jahrzehnt sich der "Realsozialismus" genannte Gesellschaftstypus quasi über Nacht aus der Geschichte verabschiedete, wurde dies von den Sozialwissenschaften zunächst als ungeheure theoretische Verunsicherung und Herausforderung zugleich wahrgenommen. Nicht wenige Ökonomen, Politikwissenschaftler und Soziologen waren davon überzeugt, daß die begleitende Analyse der postsozialitischen Transformation sozialwissenschaftliche Innovationsschübe auslösen würde. Angesichts der anhaltenden Transformationsprozesse im Osten und auch des wachsenden Drucks im Westen in Richtung auf eine sozial wie ökologisch orientierte Transformation des Gesellschaftssystems erscheint nunmehr, nach einem ausgiebigen Faktensammeln, eine (Zwischen)Bilanz und Neuorientierung der Transformationsforschung dringend geboten. Das vorliegende Buch ist der Versuch, zu einer solchen Bilanz in bezug auf die theoretische Verarbeitung der Transformation beizutragen. Es enthält Beiträge von in- und ausländischen Autoren, die alle das Bemühen verbindet, aus der Sicht ihrer jeweiligen Disziplin beziehungsweise des von ihnen vertretenen Theorieansatzes eine Antwort auf die Frage zu geben, wo die Transformationsforschung heute steht und wohin ihre Entwicklung verlaufen sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zehn Jahre Deutsche Einheit: Bilanz und Perspektiven. Beiträge einer wissenschaftlichen Tagung (2001)
Zitatform
(2001): Zehn Jahre Deutsche Einheit. Bilanz und Perspektiven. Beiträge einer wissenschaftlichen Tagung. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Sonderheft 2001,02), Halle, 179 S.
Abstract
Der Band vereint Beiträge einer wissenschaftlichen Tagung (Berlin, 2000) zu ausgewählten Aspekten des Transformationsprozesses in Ostdeutschland. Sie präsentieren Forschungsergebnisse zur wirtschaftlichen Lage in den neuen Bundesländern und stellen Vorschläge zur weiteren wirtschaftspolitischen Begleitung des Aufholprozesses zur Diskussion. (IAB)
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Literaturhinweis
Zehn Jahre deutsche Wiedervereinigung: Analysen und Deutungen (2000)
Best, Heinrich; Kollmorgen, Raj; Gergs, Hanjo;Zitatform
Best, Heinrich, Hanjo Gergs & Raj Kollmorgen (2000): Zehn Jahre deutsche Wiedervereinigung. Analysen und Deutungen. (Gesellschaft im FOKUS der Sozialwissenschaften), Bonn, 279 S., Anhang.
Abstract
Der Band enthält Literatur- und Forschungsprojektnachweise zu Themen der deutschen Wiedervereinigung, ergänzt durch eine Sammlung thematisch orientierter Internet-Adressen. Vorangestellt sind dem Dokumentationsteil Ausführungen zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden im "Einssein", die auf Zeitreihen zu Ost- und Westdeutschland basieren und folgende Themen betreffen:
-demographische Entwicklung
-Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Haushalt und Familie
-Politik und Gesellschaft
-Kirche und Religion. (IAB2) -
Literaturhinweis
Zehn Jahre keine Einheit (2000)
Betz, Thomas;Zitatform
Betz, Thomas (2000): Zehn Jahre keine Einheit. In: Zeitschrift für Sozialökonomie, Jg. 37, H. 127, S. 2-19.
Abstract
"10 Jahre nach der politischen Einheit ist die wirtschaftliche Situation im Osten Deutschlands gekennzeichnet durch ein seit Jahren gleichbleibend niedriges relatives Produktivitätsniveau bei einem gleichbleibend zu hohen relativen Lohnniveau und gleichbleibend zu hohen relativen Lohnstückkosten. Die Konsequenzen sind - seit Jahren und noch auf Jahre hinaus - gleichbleibend hohe Transferleistungen von West nach Ost, die zu einer hohen Staatsverschuldung geführt haben, eine seit 10 Jahren kontinuierlich steigende Arbeitslosigkeit in den neuen Ländern und Unzufriedenheit auf beiden Seiten. Diese Konstellation ist weder vom Himmel gefallen noch war sie unausweichlich. Sie ist vielmehr das Ergebnis konkreter politischer Entscheidungen. Es gibt dafür konkrete Verantwortung und konkrete Verantwortliche." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Wandel nach der Wende: Gesellschaft, Wirtschaft, Politik in Ostdeutschland (2000)
Esser, Hartmut;Zitatform
Esser, Hartmut (Hrsg.) (2000): Der Wandel nach der Wende: Gesellschaft, Wirtschaft, Politik in Ostdeutschland. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 324 S.
Abstract
"Im Jahre 1992 begann das auf sechs Jahre angelegte Schwerpunktprogramm Sozialer und politischer Wandel der DDR-Gesellschaft der DFG. Damit sollte der mit der deutschen Einigung zu erwartende Transformationsprozeß durch verschiedene sozialwissenschaftliche Disziplinen begleitend untersucht werden. Der vorliegende Band enthält die wichtigsten Ergebnisse insbesondere zum Verständnis des Funktionierens und des Verfalls der DDR, zur politischen und zur institutionellen Transformation, zu den Änderungen der Wirtschaftsstruktur und des Arbeitsmarktes und deren Auswirkungen sowie zur Identität der Deutschen in Ost und West." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zehn Jahre deutsche Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion (2000)
Hoffmann, Lutz; Fritsche, Ulrich ; Meinhardt, Volker; Schulz, Erika; Scheremet, Wolfgang; Belitz, Heike; Weise, Christian; Horn, Gustav A. ; Vesper, Dieter; Trabold, Harald; Toepel, Kathleen; Habich, Roland; Fleischer, Frank; Krause, Peter ; Bach, Stefan; Jeschek, Wolfgang;Zitatform
Hoffmann, Lutz, Gustav A. Horn, Ulrich Fritsche, Wolfgang Scheremet, Kathleen Toepel, Christian Weise, Stefan Bach, Dieter Vesper, Volker Meinhardt, Erika Schulz, Heike Belitz, Frank Fleischer, Wolfgang Jeschek, Peter Krause, Roland Habich & Harald Trabold (2000): Zehn Jahre deutsche Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 69, H. 2, S. 147-340. DOI:10.3790/vjh.69.2.149
Abstract
In den zehn Jahren seit der Wiedervereinigung haben sich die Lebensverhältnisse in Ostdeutschland verbessert. Dies erforderte aber den Einsatz erheblicher Transfers in den neuen Bundesländern, die weitgehend über die öffentlichen Haushalte finanziert wurden. Jedoch besteht weiterhin ein Rückstand in Produktivität und Einkommen. Die Arbeitslosigkeit - offen und versteckt - ist nach wie vor sehr hoch und der Aufholprozess ist in den letzten Jahren ins Stocken gekommen. Insofern fällt die Bilanz durchaus differenziert aus, wie die Beiträge des Schwerpunktheftes belegen. (IAB2)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die Volltexte der Einzelbeiträge. -
Literaturhinweis
Transformationsprozess in Ostdeutschland (2000)
Zitatform
Hungenberg, Harald & Torsten Wulf (2000): Transformationsprozess in Ostdeutschland. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Jg. 29, H. 12, S. 669-677.
Abstract
"Der Beitrag verdeutlicht die speziellen Probleme des Wandels auf volkswirtschaftlicher Ebene. Am Beispiel Ostdeutschlands werden die Ausgangsbedingungen und der bisherige Verlauf des Transformationsprozesses skizziert, um daraus Schlussfolgerungen für die weitere Gestaltung dieses Prozesses in Ostdeutschland, aber auch in anderen Ländern Mittel- und Osteuropas zu ziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zehn Jahre Aufbau Ost: Erfolge, Defizite und Reformbedarf (2000)
Kroker, Rolf; Lichtblau, Karl;Zitatform
Kroker, Rolf & Karl Lichtblau (2000): Zehn Jahre Aufbau Ost. Erfolge, Defizite und Reformbedarf. In: IW-Trends, Jg. 27, H. 3, S. 42-76.
Abstract
"Der Konvergenzprozess zwischen Ost- und Westdeutschland hat sich seit 1995 verlangsamt. Bei der Wirtschaftskraft besteht immer noch eine Anpassungslücke von etwa 40 Prozent. Allerdings hat sich mittlerweile in Ostdeutschland ein erhebliches Regionalgefälle geöffnet. Dies belegt der vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln neu entwickelte IW-Regionalindikator. Bei einigen bedeutsamen Standortindikatoren haben die fortgeschrittensten Regionen Ostdeutschlands inzwischen Anschluss an die Schlusslichter Westdeutschlands gefunden. Dieser Befund nach zehn Jahren 'Aufbau Ost' zeigt einerseits, dass die neuen Länder weiter zu fördern sind. Andererseits verweist er aber auch darauf, dass das Förderkonzept zu reformieren ist. Im dem Maß, wie der Anpassungsprozess fortgeschritten ist und damit das Motiv des Nachteilausgleichs an Bedeutung verliert, können die hierfür angesetzten Fördermittel reduziert werden. Außerdem wirken die Aufbauhilfen, je länger sie gewährt werden, allokativ verzerrend. Dies muss bei den spätestens 2004 anstehenden Reformen berücksichtigt werden. Schwerpunkte der Reform sind bei dem Finanzausgleich, der Regionalförderung und der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu setzen. Dabei muss dem Wettbewerb der Regionen mehr Entfaltungsmöglichkeiten gegeben werden. Gerade den neuen Ländern muss es möglich sein, neue Wege zu gehen und Experimente zu wagen. Dies würde die Effizienz der Transferleistungen erhöhen und den Anpassungsprozess beschleunigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vom Zusammenwachsen einer Gesellschaft: Analysen zur Angleichung der Lebensverhältnisse in Deutschland (2000)
Zitatform
Noll, Heinz-Herbert & Roland Habich (Hrsg.) (2000): Vom Zusammenwachsen einer Gesellschaft. Analysen zur Angleichung der Lebensverhältnisse in Deutschland. (Soziale Indikatoren 21), Frankfurt am Main u.a.: Campus-Verl., 324 S.
Abstract
"Zehn Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands bilanzieren die Autoren den bisherigen Verlauf und die Ergebnisse dieses historisch einmaligen Prozesses des Zusammenwachsens einer Gesellschaft. Die Analysen dokumentieren, wie weit die 'nachholende' Modernisierung in den neuen Ländern gediehen ist und inwiefern das Ziel, 'gleichwertige' Lebensverhältnisse in Ost und West zu schaffen, erreicht worden ist."
Die Beiträge sind - nach einleitenden Bemerkungen der Herausgeber - in fünf Abschnitten gruppiert:
- Bilanzen der deutschen Vereinigung,
- Einkommen und Lebensstandard,
- Arbeitsmarkt und Arbeitsbedingungen,
- Bildungschancen, Lebensqualität und Wertorientierungen,
- soziale Ungleichheit und Lage gesellschaftlicher Gruppen. (IAB2) -
Literaturhinweis
Jahresbericht 2000 der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit (2000)
Zitatform
(2000): Jahresbericht 2000 der Bundesregierung zum Stand der Deutschen Einheit. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/4129 (26.09.2000)), 92 S.
Abstract
Der Bericht der Bundesregierung gibt einen Überblick zum Stand der Deutschen Einheit zehn Jahre nach ihrer Vollziehung. Er enthält folgende Schwerpunkte:
-Wirtschaftliches und soziales Zusammenwachsen;
-Wirtschaftsförderung;
-Innovationsförderung;
-Ausbau der Infrastruktur;
-Ausbildungschancen verbessern, Arbeitslosigkeit bekämpfen;
-aktive Arbeitsmarktpolitik;
-Lebensqualität und soziale Sicherheit;
-Umweltschutz;
-ländliche Räume stärken;
-Kulturförderung.
Ein statistischer Anhang stellt Daten zu
-volkswirtschaftlicher Gesamtrechnung,
-Konjunkturindikatoren,
-Arbeitsmarktdaten,
-Hauptförderinstrumenten,
-Unternehmensgründungen und zur
-Innovationstätigkeit dar. (IAB) -
Literaturhinweis
German transformation: new perspectives of unification (1999)
Glees, Anthony;Zitatform
(1999): German transformation. New perspectives of unification. London, 148 S.
Abstract
Die Publikation der Deutsch-Britischen Stiftung für das Studium der Industriegesellschaft dokumentiert die folgenden Beiträge zum deutschen Transformationsprozeß:
-Kapitel 1: Der Prozeß der deutschen Vereinigung - Politik und Menschen (Introduction: The process of German transformation - policies and the people, Anthony Glees);
-Kapitel 2: Die soziale Dimension der sozialen Transformation (The social dimension of social transformation, Neithart Neitzel);
-Kapitel 3: Der Bundesrat und die Vereinigung (The Bundesrat and unification, Matthias Mähring);
-Kapitel 4: Vereinigung und Familienpolitik (Unification and family policy, Helga Kreft);
-Kapitel 5: Die zukünftige Politagenda (the future policy agenda, Ralf Steger);
-Kapitel 6: Regimewechsel und demokratische Konsolidierung in Ostdeutschland (Regime change and democratic consolidation in eastern Germany, Gert-Joachim Glässner);
-Kapitel 7: Wie weiter mit der öffentlichen Bürokratisierung? (Whither the public bureaucracy state? Post-modernisation, Europeanisation and the challenge of legitimacy, Klaus Goetz);
-Kapitel 8: Die neuen Länder und Europa (The new Länder and Europe, Charlie Jeffery);
-Kapitel 9: Die ostdeutschen Länder und die Europäische Union: einige Aspekte der zukünftigen Osterweiterung der EU (The eastern German Länder in the European Union: some lessons for the future of eastern enlargement of the EU, Raimund Krämer);
-Kapitel 10: Wirtschaftliche Transformation (Economic transformation, Wendy Carlin);
-Kapitel 11: Geschlecht, Familie und der Wohlfahrtsstaat Deutschland vor und nach der Vereinigung (Gender, family and the welfare state Germany before and after unification, Ilona Ostner);
-Kapitel 12: Soziale Transformation und die Familie im post-kommunistischen Deutschland: Ergebnisse und Entwicklungen (Social transformation and the family in post-Communist Germany: issues and developments, Eva Kolinsky);
-Kapitel 13: Die Rolle der Familien und soziale Veränderung (The role of families and social change, John Bynner);
-Kapitel 14: Soziale Veränderung und das Individuelle (Social change and the individual, Rainer Silbereisen);
-Kapitel 15: Zusammenfassung (Summing-up, Michael Greven). (IAB2) -
Literaturhinweis
Economics of transition: a new methodology for transforming a socialist economy to a market-led economy and sketches of a workable macroeconomic theory (1998)
Kizilyalli, Hüsnü;Zitatform
Kizilyalli, Hüsnü (1998): Economics of transition. A new methodology for transforming a socialist economy to a market-led economy and sketches of a workable macroeconomic theory. Aldershot u.a.: Ashgate, 575 S.
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Literaturhinweis
Subjekt im Transformationsprozeß - Spielball oder Akteur? (1998)
Lutz, Burkart;Zitatform
Lutz, Burkart (Hrsg.) (1998): Subjekt im Transformationsprozeß - Spielball oder Akteur? München u.a.: Hampp, 160 S.
Abstract
"In jeder Gesellschaft gibt es langfristig angelegte, mit hoher gesamtgesellschaftlicher und/oder millieuspezifischer Legitimität ausgestattete Muster von Lebensarragements. Welche Rahmenbedingungen für stabile Lebensarragements bot das Beschäftigungssystem der DDR? Welche Rolle spielten die unter diesen Bedingungen entstandenen Muster im gesellschaftlichen Umbruch, der sich in Ostdeutschland im Gefolge des Zusammenbruchs der DDR und der Herstellung der deutschen Einheit vollzog? Wie lange dauert es, bis sich neue, den neuen Verhältnissen, Chancen und Zwängen entsprechende Muster herausbilden? In fünf Aufsätzen, die aus Vorträgen eines Kolloquiums entstanden, wird diesen Fragen anhand von empirischen Untersuchungen und im Vergleich von Ost- und Westdeutschland nachgegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Transformation - betriebliche Reorganisation - Geschlechterverhältnisse: Frauen im betrieblichen Transformationsprozeß der neuen Bundesländer (1998)
Nickel, Hildegard Maria; Hüning, Hasko; Stöhr, Andreas Paul; Peinl, Iris; Lohr, Karin; Völker, Susanne ; Stodt, Ulrike; Hüning, Hasko; Aulenbacher, Brigitte; Frey, Michael ; Manske, Alexandra; Kohlmetz, Irina; Thoma, Renate;Zitatform
Nickel, Hildegard Maria, Michael Frey, Irina Kohlmetz, Karin Lohr, Hasko Hüning, Ulrike Stodt, Andreas Paul Stöhr, Iris Peinl, Susanne Völker, Brigitte Aulenbacher, Alexandra Manske, Renate Thoma & Hasko Hüning (1998): Transformation - betriebliche Reorganisation - Geschlechterverhältnisse. Frauen im betrieblichen Transformationsprozeß der neuen Bundesländer. In: Frauenforschung, Jg. 16, H. 1/2, S. 137-153.
Abstract
Die im Themenschwerpunkt dieses Heftes präsentierten Beiträge sind aus einem Workshop hervorgegangen, den das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt "Frauen im betrieblichen Transformationsprozeß der neuen Bundesländer. Zu weiblichen Handlungsoptionen in der Finanzdienstleistungs- und Verkehrsbranche" im April 1998 organisiert hat:
-Einführung in den Themenschwerpunkt (Hildegard Maria Nickel)
-Transformation der Strukturen (Michael Frey, Irina Kohlmetz)
-Strukturen der Transformation. Entwicklungslinien und -dynamik der betrieblichen Integration und Transformation von Reichsbahn und Bundesbahn zur Deutschen Bahn AG
-Transformation der Strukturen - Strukturen der Transformation: Ein Kommentar (Karin Lohr)
-Management zwischen sozialpolitischer Verantwortung und unternehmerischem Kalkül. Zum internen Arbeitsmarkt der Deutschen Bahn AG (Hasko Hüning, Ulrike Stodt)
-Zur Restrukturierung des internen Arbeitsmarktes in der Deutschen Bahn AG (Andreas Paul Stöhr)
-Aspekte ambivalenter Gelegenheitsstrukturen für Frauenerwerbsarbeit in ostdeutschen Niederlassungen der Deutschen Bahn AG (Iris Peinl)
-Wandelmanagement als Ressource? (Susanne Völker) -Frauenarbeit unter dem Vorzeichen flexibler Rationalisierung. Ein Kommentar zum dem DFG-Projekt "Frauen im betrieblichen Transformationsprozeß" (Brigitte Aulenbacher)
-Vom 'Schutzraum' zum 'Kraftraum'. Chancenstrukturen ehemaliger Zweigstellenleiterinnen im Modernisierungsprozeß der Landesbank Berlin (Alexandra Manske)
-Frauen in Nadelstreifen. Ein Statement zur Frauenförderung (Renate Thoma)
-Dienstleistungen - Betriebliche und gesellschaftliche Transformation. Versuch eines (Zwischen-)Resumees in Thesenform (Hasko Hüning).(IAB2) -
Literaturhinweis
The institutionalised transformation of the East German economy (1998)
Spangenberg, Sabine;Zitatform
Spangenberg, Sabine (1998): The institutionalised transformation of the East German economy. (Contributions to economics), Heidelberg: Physica-Verl., 318 S.
Abstract
"The former East German economic system was restructured from a centrally-planned system into a decentralised one with private property rights. The new economic structure was put into place with the adoption of the West German legal framework and a privatisation model which focused on outsider privatisation. This has delivered adjustment defiencies because of the establishment of dominant large intercorporate West German and foreign owners outside East Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Eliten, politische Kultur und Privatisierung in Ostdeutschland, Tschechien und Mittelosteuropa (1998)
Srubar, Ilja;Zitatform
Srubar, Ilja (Hrsg.) (1998): Eliten, politische Kultur und Privatisierung in Ostdeutschland, Tschechien und Mittelosteuropa. Konstanz: UVK Universitätsverlag Konstanz, 361 S.
Abstract
"Die Transformation sozialistischer Gesellschaften spielt sich in deutscher Perspektive vornehmlich jenseits der Ostgrenzen der Bundesrepublik ab. Ein Vergleich der Lage zeigt, dass die im Transformationsprozess post-sozialistischer Länder entstehende soziale Realität trotz unterschiedlicher Realisierungspfade eine Reihe strukturgleicher Probleme aufwirft: Wie koinzidiert soziale Kontinuität von Kollektiven und Handlungsorientierungen mit der radikalen Veränderung des institutionellen Rahmens nach der 'Wende'? Ist der Transformationsprozess ein Bruch, ein Übergang oder nur eine Rückkehr? Lässt sich eine neue Gesellschaft mit alten Akteuren aufbauen? Welche Effekte zeitigt es, wenn man alte Akteure aus Fremdbeständen ersetzen kann - wie in Ostdeutschland - bzw. wenn man es nicht kann - wie in Tschechien? Wie wirken sich die jeweiligen Konfigurationen von alten und neuen Handlungsorientierungen in der Wirtschaft, in der politischen Kultur, in der Identitätsbildung aus? Die Beiträge dieses Bandes ziehen nicht nur den Vergleich Ostdeutschland-Tschechien heran, um Antworten zu suchen, sondern greifen vergleichend auch auf Polen, Ungarn, Slowenien und die Slowakei zurück und erweitern so das Feld gebotener Information." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur Lage in Ostdeutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Gruppe der PDS (Dr. 13/8369) (1998)
Zitatform
(1998): Zur Lage in Ostdeutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Gruppe der PDS (Dr. 13/8369). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 13/10809 (27.05.1998)), 131 S.
Abstract
Die Antwort der Bundesregierung dokumentiert den erreichten Stand der deutschen Einheit. Nach einem allgemeinen Teil nimmt sie zu folgenden Schwerpunkten Stellung:
-Beschäftigung, Arbeitslosigkeit, Arbeitsförderung;
-Transferleistungen, Einkommen, Eigentum, Altschuldung;
-Wirtschaft, Treuhand, Landwirtschaft, Steuern, Verkehr;
-Bildung und Wissenschaft;
-Gesundheit;
-Wohnen, Bauen;
-Rechtliche Probleme, Diskriminierung, Ausgrenzung sowie
-Integration von Nichtdeutschen und Aussiedlerinnen und Aussiedlern. (IAB2) -
Literaturhinweis
The political economy of Gunnar Myrdal: an institutional basis for the transformation problem (1997)
Angresano, James;Zitatform
Angresano, James (1997): The political economy of Gunnar Myrdal. An institutional basis for the transformation problem. Cheltenham u.a.: Elgar, 197 S.
Abstract
"This book provides an evaluation of the intellectual development of Gunnar Myrdal, emphasizing his methodology, and his beliefs about economics and the role of economists in modern society. Special attention is given to Gunnar Myrdal's development as an institutional economist and how this perspective influenced his contribution to economic development and attempts to close the gap between rich and poor countries. The main argument of the book is that economists, despite being trained in the orthodox neoclassical tradition, can develop an alternative conception that is more relevant and appropriate for analysis and policy making in developing and transition economies. Much of the discussion focuses on the evolution of Gunnar Myrdal's intellectual development and his contributions to transformation issues in an historical context. Specific issues discussed include political and social problems and transformation policy for Central and Eastern Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zur politischen Ökonomie der Transformation (1997)
Backhaus, Jürgen; Hansen, Reginald; Hauff, Michael von; Krause, Günter; Ipsen, Dirk; Busch, Ulrich; Poznanska, Krystyna; Wisniewski, Zenon; Schmähl, Winfried; Götz, Roland; Sobczak, Karol; Blien, Uwe ; Wahl, Jürgen;Zitatform
(1997): Zur politischen Ökonomie der Transformation. Marburg: Metropolis-Verlag, 187 S.
Abstract
Unterschiedliche Theorieansätze und praktische Erfahrungen der einzelnen Transformationsgesellschaften kennzeichnen die Politische Ökonomie der Transformation. Sie waren Gegenstand einer Tagung (Frankfurt/Oder, 1995) und sind - einschließlich wissenschaftlicher Stellungnahmen zu drei der sieben Aufsätze - in dem Band vereint. (IAB)
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Literaturhinweis
Institutionelle Probleme der Systemtransformation (1997)
Boroch, Wilfried; Cassel, Dieter; Leipold, Helmut; Vanberg, Viktor; Hartwig, Karl-Hans; Theurl, Theresia; Wagener, Hans-Jürgen; Tietzel, Manfred; Schulz-Nieswandt, Frank;Zitatform
herausgegeben von D. Cassel (Hrsg.); Boroch, Wilfried, Karl-Hans Hartwig, Helmut Leipold, Frank Schulz-Nieswandt, Theresia Theurl, Manfred Tietzel, Viktor Vanberg & Hans-Jürgen Wagener (1997): Institutionelle Probleme der Systemtransformation. (Schriften des Vereins für Socialpolitik. N.F. 254), Berlin: Duncker & Humblot, 210 S.
Abstract
"Als Ende der 80er Jahre die ehemals sozialisitischen Länder Mittel- und Osteuropas begannen, ihre Planwirtschaft in Marktwirtschaft zu transformieren, waren die meisten Ökonomen sehr optimistisch, was die Geschwindigkeit und den Erfolg des Systemwechsels betraf. Daran gemessen, ist die Transformation bisher in vielerlei Hinsicht enttäuschend verlaufen: Produktion und Beschäftigung sind zunächst einmal kräftig eingebrochen, Preisniveaustabilität ist längst noch nicht erreicht, und die Privatisierung kommt in den meisten Ländern nur schleppend voran. Als Folge davon wachsen die sozialen und politischen Spannungen, kommt es zu Migrations- und Sezessionsbewegungen und droht die Transformation bisweilen sogar zu scheitern. Diesen Befund zu erklären; ist eine besondere Herausforderung der Wirtschaftswissenschaft, insbesondere der Ordnungstheorie. Der Ausschuß für Wirtschaftssysteme des Vereins für Socialpolitik hat sich deshalb auf seiner Jahrestagung 1996 vom 22. bis 24. September in Kassel einmal mehrt mit der Systemtransformation beschäftigt. Dieses Mal ging es zum einen um die ordnungstheoretische Erklärung des institutionellen Wandels im Transformationsprozeß, zum anderen um die Analyse der Transformationsdefizite im Bereich der sozialen Sicherung, der Geldordnung, der Privatisierung und der Unternehmensverfassung. Der Sammelband faßt die dazu vorgelegten Beiträge zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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