Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft
Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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Strategien zur Weiterentwicklung und künftigen Ausrichtung der Überbetrieblichen Ausbildung (ÜBA) in Sachsen - Wissenschaftliche Begleitung (01.01.2008)
Institut für Sozialforschung und GesellschaftspolitikPuxi, MarcoQuelle: Projektinformation beim ISGBeschreibung
Die Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft in Dresden-Pillnitz (LfL) führt derzeit ein Projekt zur Modernisierung der Überbetrieblichen Lehrausbildung (ÜBA) in Landwirtschaft und Hauswirtschaft im Freistaat Sachsen durch. Angepasst werden sowohl konzeptionelle und inhaltliche Aspekte der Ausbildung als auch Strukturen der ÜBA-Umsetzung. Hierzu gehört auch die finanzielle Förderung von ÜBA-Lehrgängen durch den ESF des Freistaates Sachsen. Das ISG unterstützt die LfL im Rahmen einer wissenschaftlichen Beratung bei allen strategiebezogenen, organisatorischen, strukturellen und förderrechtlichen Fragen.
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Wachstums- und Beschäftigungschancen in wissensintensiven Dienstleistungsmärkten in Ostdeutschland (01.01.2008)
Deutsches Institut für WirtschaftsforschungEickelpasch, AlexanderQuelle: Projektinformation beim DIWBeschreibung
Ziel der Untersuchung ist es, die Wachstums- und Beschäftigungspotenziale Ostdeutschlands in ausgewählten Dienstleistungsmärkten auszuloten. Dabei sollen die Entwicklung des Dienstleistungssektors in Ostdeutschland bis zum aktuellen Rand analysiert und die Abschätzung des DIW Berlin vor dem Hintergrund der neueren Entwicklung diskutiert, ausgewählte wissensintensive und überregional orientierte Dienstleistungen, die eine besonders ausgeprägte Dynamik erwarten lassen, vertieft untersucht und aus den Ergebnissen der Untersuchung Handlungsempfehlungen abgeleitet werden.
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Ergebnisse clusterorientierter Programmförderung im ländlichen Raum: Bundesprogramme und Programme der Länder Bayern, Brandenburg und Niedersachsen (01.09.2007)
Institut für Regionalforschung an der Universität GöttingenBruch-Krumbein, WaltraudBeschreibung
Die Diskussion um die Konzentration der Wirtschafts- und Regionalförderung auf Wachstumskerne einerseits und die Folge für strukturschwächere Regionen andererseits ist in vollem Gange. vor diesem Hintergrund soll eruiert werden, inwieweit die in zunehmendem Umfang aufgelegten Clusterprogramme auch für die Förderung von Wertschöpfungskette in ländlichen Räumen offen sind und dort genutzt werden. Auch die Wirtschaftsförderung in ländlichen Räumen ist auf die Aktivierung intraregional vorhandener Potenziale angewiesen. Rückt der Clusteransatz als Entwicklungsstrategie in den Mittelpunkt und wird die Förderung - wie häufig impliziert - auf industrielle Wertschöpfungsketten verengt, hat das eine Vernachlässigung zahlreicher nicht in entsprechender Art und Weise geprägter Regionen zur Folge. Insbesondere eher ländlich strukturierte Räume mit vergleichsweise geringem und häufig stark diversifiziertem Industrie- und Dienstleistungsbesatz drohen dabei ins Abseits zu geraten. Verstärkt wird dies durch die mittlerweile vielerorts propagierte und in Teilen bereits erfolgte Umorientierung der Regionalpolitik - weg von der Ausgleichspolitik hin zum Leitsatz des "Stärken stärken". Da ländliche Räume aber durchaus Anknüpfungspunkte für an Wertschöpfungsketten orientierte Politik bieten, soll die Programmförderung auf ihre raumstrukturellen Implikationen hin untersucht werden.>> Das Projekt sollte einerseits eruieren, welche Programme auf Bundes- und Landesebene auch zur Unterstützung von Clusterinitiativen im ländlichen Raum zur Verfügung stehen und ob sich die diesbezügliche Förderlandschaft verändert hat bzw. in naher Zukunft verändern wird. Hier interessierte auch, ob und wenn ja wie das Wachstumspolkonzept Eingang in die Förderphilosophie gefunden hat. Auf Landesebene werden Bayern, Brandenburg und Niedersachsen betrachtet, da sie eine vergleichsweise aktive Clusterpolitik betreiben. Andererseits soll nachvollzogen werden, wie erfolgreich die bisherige Clusterförderung w
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Demografischer Wandel - Zukunftsgestaltung der Daseinsvorsorge in ländlichen Regionen (Demograf) (01.09.2007)
Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung, Institut für SozioökonomieDosch, AxelBeschreibung
Das Modellvorhaben zielt auf die Verbesserung der Lebensqualität in ländlichen Räumen. Sowohl harte als auch weiche Standortfaktoren sollen durch Stärkung der regionseigenen Potenziale ausgebaut und mit den Programmen des BMVBS (Städtebau, Wohnungsbau, Verkehrswege, Aufbau Ost, MORO) unterstützt werden. Es werden neue Wege, Konzepte und Modelle erprobt, Jungen und Alten eine Perspektive für Wohnen, Leben und Arbeiten in der Region zu bieten. Die gewonnenen Erfahrungen sollen auf weitere Referenzregionen in Ost und West übertragen werden. Aufgabe der Projektassistenz ist es, die Projektträger zu coachen, die Regionalkoordinatoren zu beraten und das Wissensmanagement zwischen den Steuerungsebenen Kreis, Land, Bundes effektiv zu organisieren. Hierfür werden Arbeitskreise, Steuerungsgruppen, Regionalkreise, Workshops und Fachkongresse organisiert und koordiniert.
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Entwicklung von Indikatoren zur Überprüfung der Demographietauglichkeit von Förderprojekten der Sächsischen Aufbaubank (SAB) (01.08.2007)
ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Niederlassung DresdenThum, Marcel, Prof. Dr.Quelle: Projektinformation beim ifo-InstitutBeschreibung
Aufgrund des Auslaufens des Solidarpaktes II und der Verteilung der Strukturfördermittel der Europäischen Union werden die Fördermittel, die dem Freistaat Sachsen zur Verfügung stehen in Zukunft erheblich abschmelzen. Dieser Rückgang fällt für den Freistaat Sachsen in eine Periode starker demographischer Verschiebungen, denn die sächsische Bevölkerungszahl nimmt seit Jahren ab und die verbleibende Bevölkerung wird immer älter. Diese Entwicklungen machen es - mehr denn je - erforderlich, dass verbleibende Fördermittel auf möglichst effiziente Projekte konzentriert werden und angestrebte Förderprojekte auf ihre Demographietauglichkeit überprüft werden.>> Die Studie identifiziert diejenigen Faktoren, die sich für die Standortwahl von Unternehmen und Haushalten als besonders wichtig erweisen. Für Unternehmen werden in einer Metaanalyse die Determinanten der lokalen Standortwahl untersucht. Soll die Förderpolitik die regionale Standortqualität verbessern, sind Förderprojekte zur Arbeitskräftequalifizierung, zur Verbesserung der regionalen Infrastruktur und auch zur Reduzierung der Kosten für die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung am besten geeignet. Für die Standortwahl von Haushalten werden anhand einer ökonometrischen Analyse die Einflussfaktoren von Immobilienpreisen identifiziert. Attraktive Standortbedingungen erhöhen die Zahlungsbereitschaft der Haushalte für Immobilien; daher lässt sich an den Immobilienpreisen indirekt der Wert einzelner Standortqualitäten ablesen. Förderprojekte, die die Attraktivität eines Wohnstandortes erhöhen sollen, werden von den Haushalten vor allem im ÖPNV-Bereich und bei der Verbesserung der medizinischen Versorgung nachgefragt.>> Durch die Identifikation der relevanten Standortfaktoren für Unternehmen und Haushalte kann sich die Förderpolitik auf Fördermaßnahmen konzentrieren, die tatsächlich den Standort Sachsen stärken und ineffiziente Mittelverwendung vermeiden. Vor dem Hintergrund der Einnahmerückgänge muss aber auch d
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Branchenanalyse Holzwirtschaft Ost. Die Holz- und Möbelindustrie in Ostdeutschland. Entwicklung 1995 - 2006 und Ansatzpunkte einer arbeitsorientierten Branchenstrategie (01.11.2006)
Institut für Medienforschung und Urbanistik, Niederlassung Berlin-DresdenScheuplein, ChristophQuelle: Projektinformation des IMU InstitutsBeschreibung
Die Branchenanalyse "Die Holz- und Möbelindustrie in Ostdeutschland" untersucht die Struktur und Entwicklung des Holzgewerbes (WZ-20) und der Möbelindustrie (WZ-36) in Ostdeutschland von 1995 bis 2006.>> Die Holzindustrie in Ostdeutschland ist die in der Öffentlichkeit und in der Wirtschafts- und Technologiepolitik der Länder am stärksten unterschätzte Branche des Verarbeitenden Gewerbes. In der ostdeutschen Holzindustrie arbeiten in 2006 etwa doppelt so viele Beschäftigte wie z. B. in der Mikroelektronik und mehr als doppelt so viele Beschäftigte wie in der Bahn- oder der Textilindustrie. Betrachtet man die Holzindustrie als Teil des Clusters Forst - Holz, so wird deutlich, dass sie in Ostdeutschland eine der strukturell bedeutenden Branchen des Verarbeitenden Gewerbes ist.>> Die Holzindustrie in Ostdeutschland konnte seit der Mitte der 1990er Jahre ihr Produktionsvolumen und ihren Umsatz stark ausdehnen. Diese positive wirtschaftliche Entwicklung findet in einem Umfeld wirtschaftlicher Schrumpfung der Branche in Deutschland statt und ist auf Standortverlagerungen und Neugründungen zurückzuführen. Treiber dieser Entwicklung in Ostdeutschland war vor allem die Holzwerkstoffindustrie. Die Umsätze dieser Teilbranche haben sich im vergangenen Jahrzehnt verzehnfacht und machen inzwischen die Hälfte aller Umsätze der Holzindustrie in Ostdeutschland aus. Dabei handelt es sich um eine kapitalintensive und großbetriebliche Teilbranche, deren Umsatz pro Beschäftigtem deutlich über den anderen Teilbranchen liegt. Die ostdeutsche Holzwerkstoffindustrie hat inzwischen eine mehr als doppelt so hohe Umsatzproduktivität wie die westdeutsche Industrie erreicht. Dennoch haben sich die Monatsverdienste der Arbeitnehmer als auch der Bruttostundenverdienste der Arbeiter im vergangenen Jahrzehnt nur geringfügig angenähert.>> Die ostdeutsche Möbelindustrie spiegelt im Wesentlichen die Branchenentwicklung der bundesdeutschen Möbelindustrie wider. Sie trägt etwa 10 % zum Umsatz,
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Die wirtschaftliche Entwicklung in den neuen Bundesländern im internationalen Standortvergleich (01.09.2006)
ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Niederlassung DresdenThum, Marcel, Prof. Dr.Beschreibung
Die Regionen innerhalb eines Landes standen schon immer im Wettbewerb um Unternehmensansiedlungen. Im Zuge der Globalisierung hat die internationale Dimension der Standortentscheidungen in den letzten Jahren jedoch erheblich zugenommen. Im Rahmen der Untersuchung wurde der Frage nachgegangen, ob und inwieweit der Standort Ostdeutschland für Investoren international attraktiv ist. Die Position Ostdeutschlands, d. h. der fünf neuen Länder inkl. Berlins, im internationalen Standortwettbewerb wurde durch einen länderübergreifenden Vergleich der für Unternehmensansiedlungen als signifikant ermittelten Standortfaktoren vorgenommen. Zur Identifikation der tatsächlich relevanten Standortfaktoren wurde eine Zwei-Säulen-Strategie verfolgt. In einer Regressionsanalyse (Paneldatenanalyse) kristallisierten sich 12 Faktoren heraus, die einen signifikanten Beitrag zur Erklärung der Direktinvestitionsbestände in den in die Berechnung einbezogenen 46 Ländern im Beobachtungszeitraum 1995-2004 lieferten. Neben der ökonometrischen Analyse wurde mittels einer schriftlichen Befragung bei Tochtergesellschaften ausländischer Unternehmen in Ostdeutschland und bei Niederlassungen deutscher Unternehmen in Mittel- und Osteuropa sowie in Ostasien die Beurteilung von 40 einzelnen Standortfaktoren erfasst. Zusätzlich wurde bei den in- und ausländischen Muttergesellschaften die Relevanz dieser Standortfaktoren bei der Ansiedlungsentscheidung erfragt.>> Im Rahmen der schriftlichen Befragungen erwiesen sich wiederum neun aus der Gruppe der 12 relevanten Faktoren von hoher Relevanz für eine grenzüberschreitende Investitionsentscheidung. Um die Robustheit der von den in Ostdeutschland, Mittel- und Osteuropa sowie in Asien ansässigen Unternehmen vorgenommene Bewertung der Standortfaktoren prüfen zu können, wurden auf der Basis von Sekundärdaten die als relevant identifizierten Determinanten der Standortwahl für 12 Vergleichsländer analysiert. Die empirischen Befunde wurden im Benchmark-Verfahren
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Branchenanalyse Automobilindustrie Ost. Im Windschatten beschleunigt: Die Automobilindustrie in Ostdeutschland 1995 - 2006. Ansatzpunkte einer arbeitsorientierten Branchenstrategie (01.08.2006)
Institut für Medienforschung und Urbanistik, Niederlassung Berlin-DresdenScheuplein, ChristophQuelle: Projektinformation des IMU InstitutsBeschreibung
Für die Diskussion der Mitbestimmungsträger und Sozialpartner stellt diese Studie die Entwicklung und gegenwärtige Struktur der Automobilindustrie in Ostdeutschland dar. Dabei wurde insbesondere auf die Initialfunktion des Industriezweigs Automobil für Qualitätsproduktion in Ostdeutschland abgehoben. Das Erkenntnisziel ist darauf gerichtet>> - die volkswirtschaftliche Entwicklung der ostdeutschen Automobilindustrie darzulegen;>> - die betriebliche Struktur und ihre funktionale Spezialisierung aufzuzeigen, z. B. in Bezug auf die Funktionen in der Wertschöpfungskette, auf die Betriebsgröße, Standortverteilung und auf die Arbeitsqualifikation;>> - die aktuellen Trends der Internationalisierung der Automobilindustrie und beispielhaft Wechselwirkungen zwischen globaler Innovationsdynamik und ostdeutscher Unternehmens- und Standortentwicklung zu betrachten;>> - Besonderheiten und Entwicklungsperspektiven der Automobilindustrie in Ostdeutschland zu diskutieren und>> - industrie- und wirtschaftspolitische Gestaltungsoptionen für die Träger der Mitbestimmung und Sozialpartner abzuleiten.>> Die wirtschaftliche und Entwicklung der Betriebs- und Beschäftigungsstrukturen für die gesamte Automobilindustrie bzw. für ihre drei Teilbranchen wurde vor dem Hintergrund der Entwicklung der Automobilindustrie in den vergangenen zehn Jahren auf globaler, europäischer und nationaler Ebene betrachtet. Auf der Basis von Unternehmensdaten wird die funktionale Struktur und Spezialisierung analysiert. Hierzu wurde der Besatz an Unternehmen in Ostdeutschland nach seiner Funktion in der Wertschöpfungskette Automobilindustrie, nach seiner Betriebsgröße und nach seiner Konzerneinbindung untersucht. Zusätzlich wurde die Aktivität von Branchennetzwerken der Automobilindustrie auf unterschiedlichen Raumebenen in Ostdeutschland betrachtet, da von ihnen wesentliche Impulse zur Sicherung und Ausdehnung der Beschäftigung ausgehen. Die Betrachtung schließt Internationalisierungsstrategien
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Demographischer Wandel und Arbeitsmarkt des öffentlichen Sektors (01.07.2006)
Universität Halle-Wittenberg, Institut für SoziologieSackmann, Reinhold, Prof. Dr.Beschreibung
Der demographische Wandel stellt ein zentrales Zukunftsproblem von fortgeschrittenen Gesellschaften dar, das die Grundfesten von Transformationsgesellschaften zu erschüttern droht. Für den Bereich staatlicher Gemeinwesen wird als Folge demographischer Umbrüche eine daraus resultierende eine Überalterung der Arbeitskräfte, ein zunehmen-der Fachkräftemangel, eine Verschlechterung der Finanzausstattung und eine allgemeine Reduzierung des Angebots staatlicher Dienstleistungen prognostiziert. Kommt es wirklich immer zu diesen dramatischen Folgen? Der Gegenstand des Forschungsprojektes ist der gesellschaftliche Umgang mit dem Problem demographische Alterung in einem ex-emplarischen Feld, nämlich dem Personalwesen des öffentlichen Sektors.>> Ziel des Forschungsprojektes B8 des Sonderforschungsbereichs 580 "Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch. Diskontinuität, Tradition und Strukturbildung" ist die Untersuchung der Art der personalrelevanten Bewältigungsstrategie des öffentlichen Sektors auf demographische Veränderungen, die Gründe und Ursachen hierfür, sowie deren Folgen.>> Im theoretischen Modell hängt die Art der Folgen demographischer Veränderungen für Arbeitsmärkte entscheidend von den Bewältigungsstrategien der beteiligten Akteure ab. Eine zu prüfende Leithypothese ist, dass Art und Umfang der praktizierten Flexibilität mit dem Autonomiegrad der Transformation variieren. Somit soll sich die Forschung auf verschiedene Länder beziehen, die seit 1989 unterschiedliche Mechanismen zur Bewältigung der anstehenden und zukünftigen Probleme entwickelt haben. Um empirisch die Bedeutung von einzelnen institutionellen Vorgaben und akteursspezifischen Handlungsstrategien für die Art der Bewältigungsstrategie bestimmen zu können, sieht das empirische Design des Projektes eine qualitative und quantitative Untersuchung des Arbeit-marktes des öffentlichen Sektors auf verschiedenen Ebenen des Staatshandelns (Kommune, Land/Zwischenebene, Bund/Zentralstaat) in
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Erwerbstätigkeit in Mecklenburg-Vorpommern (30.05.2006)
Statistisches Amt Mecklenburg-VorpommernBeschreibung
Startseite der statistischen Berichte zur Erwerbstätigkeit des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern.
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Erwerbstätigkeit Berlin-Brandenburg (30.05.2006)
Amt für Statistik Berlin-BrandenburgBeschreibung
Startseite der Arbeitsmarktstatistiken des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg.
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Gemeinsames Datenangebot der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zur Erwerbstätigkeit (10.05.2006)
Statistisches BundesamtBeschreibung
Die Statistik-Portal soll einen zentralen Zugang zu statistischen Basisinformationen bieten und den länderübergreifenden Vergleich zwischen diesen Informationen erleichtern. Es enthält u.a. zahlreiche Datentabellen zur Erwerbstätigkeit in den Bundesländern.
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Daten zur aktuellen Konjunktur- und Arbeitsmarktentwicklung (28.02.2006)
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für ArbeitBeschreibung
Das IAB stellt hier monatlich aktualisiert Daten zur kurzfristigen Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Ost- und Westdeutschland, Übersichten und Schaubilder sowie Links zu weiterführenden Informationen zur Verfügung.
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Neue demographische Muster der Raumentwicklung in Ostdeutschland (01.01.2006)
Leibniz-Institut für LänderkundeHerfert, GünterQuelle: Projektinformation beim IfLBeschreibung
Seit Ende der 1990er Jahre zeichnen sich neue regionale Muster der demographischen Entwicklung in Ostdeutschland ab, die die zukünftige Regionalentwicklung im Rahmen des Aufbaus Ost wesentlich beeinflussen werden. War die Raumentwicklung der 1990er Jahre noch wesentlich durch kleinräumige Suburbanisierungsprozesse geprägt, so deutet sich nunmehr ein Wechsel zu einer flächenhaften Schrumpfung mit punktuellen Reurbanisierungstendenzen an, verbunden mit dem Entstehen neuer polarisierter Raummuster. Dazu fehlen im Rahmen der ostdeutschen Schrumpfungsdebatte flächendeckende Analysen auf Gemeindeebene, insbesondere zur inter- und intraregionalen Migration sowie zu innerstädtischen Wanderungen.>> Das Projekt zielt auf eine vergleichende Analyse regionaler als auch innerstädtischer Wanderungsstrukturen, auf die Aufdeckung neuer Muster der demographischen Entwicklung in Ostdeutschland. Im Rahmen des Projektes erfolgen eine laufende Aktualisierung des IfL-Datenpools "Wanderungen ostdeutscher Gemeinden seit 1990" und eine Erweiterung des Visualisierungsmodells zu innerstädtischen Wanderungsströmen ostdeutscher Großstädte. Veröffentlichungen: Herfert, G. (2008): Wachsende demographische Polarisierung in Ostdeutschland 2003-2006. In: Statistischer Quartalsbericht 1, Stadt Leipzig, Amt für Wahlen und Statistik ; Herfert, G. (2008): Bevölkerungsentwicklung in Ostdeutschland. In: Nationalatlas aktuell (http://aktuell.nationalatlas.de/Wachsende-Polarisierung-in-Ostdeutschland.2_02-20080.0.html) ; Herfert , Günter (2007): Regionale Polarisierung in der demographischen Entwicklung in Ostdeutschland - Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse? In: Raumforschung und Raumordnung, Heft 5, S. 435-455.
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Der ostdeutsche Arbeitsmarkt: Wohlfahrtsstaatsreform und die Herausforderung der Transformation (01.01.2006)
Institut für WeltwirtschaftSnower, Dennis J., Prof.Quelle: Projektinformation beim IfWBeschreibung
Dieses Projekt untersucht, wie sich das Phänomen der "fürsorglichen Hand, die lähmt" in der ehemaligen DDR entfaltet hat. Aufgrund dieses Phänomens kann Ostdeutschland als eine besonders wichtige Fallstudie von Transformationsfallen dienen, aus der sich die Hauptschwächen vieler europäischer Wohlfahrtssysteme ableiten lassen. Dieses Projekt analysiert die Schwächen und erstellt Reformvorschläge.>> Der ostdeutsche Arbeitsmarkt hat sich seit der Wiedervereinigung enttäuschend entwickelt, insbesondere hinsichtlich der Beschäftigungsrate. Andere osteuropäische Länder, die gleichzeitig die Transformation von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft durchliefen, haben diesbezüglich die Transformation wesentlich besser bewältigt. Auf den ersten Blick erscheint dieser Gegensatz schwer erklärbar. Schließlich erregten die Ostdeutschen zunächst einmal den Neid ihrer neukapitalistischen Nachbarländer. Denn sie erhielten gut funktionierende Rechts- und Wohlfahrtssysteme, massive Infrastrukturinvestitionen und einen geordneten Privatisierungsprozess - alles finanziert durch einen massiven Transferfluss aus Westdeutschland, der nicht abzuebben scheint. Niemals zuvor hat eine Region so viel Unterstützung bei der Transformation zu einem kapitalistischen System erhalten. Höchstwahrscheinlich wird nie wieder eine Region diese Transformation mit einem solch großen silbernen Löffel im Mund durchlaufen. Was ist schief gelaufen?>> Die Antwort ist - so wird das Projekt argumentieren -, dass der ostdeutsche Arbeitsmarkt gerade deshalb gelähmt geblieben ist, weil Ostdeutschland eben so viel Unterstützung erhalten hat. Kinder, die mit einem silbernen Löffel im Mund geboren werden, haben es schwer, autarke Erwachsene zu werden. Wird eine problemlose Transformation zum freien Markt gewünscht, stellt sich heraus, dass die Silberlöffelmethode eher hinderlich statt förderlich ist. Veröffentlichungen: Merkl, C., Snower, D. (2008). East German Unemployment: The Myth of the Irrelevant Labor M
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Konjunkturbeobachtung und Wirtschaftsentwicklung - Neue Bundesländer (01.01.2006)
ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Niederlassung DresdenRagnitz, Joachim, Dr.Quelle: Projektinformation beim ifo-InstitutBeschreibung
Im Fokus des Projektes steht die kontinuierliche Beobachtung der Konjunktur und der Wirtschaftsentwicklung in den neuen Bundesländern. Im Rahmen dieser Aktivitäten erstellt die Niederlassung zweimal im Jahr eine Bruttoinlandsprodukts- und Erwerbstätigenprognose für den Freistaat Sachsen und die neuen Länder insgesamt. Darin werden die Auswirkungen des demographischen Wandels berücksichtigt. Die Prognosen für Ostdeutschland und Sachsen werden Experten halbjährlich im Rahmen des Arbeitskreises Konjunkturbeobachtung Sachsen vorgestellt, diskutiert und in einem Pressegespräch bekannt gemacht. Wichtige Frühindikatoren der konjunkturellen Lage und Entwicklung sind die ifo Geschäftsklimaindikatoren für Sachsen und Ostdeutschland. Die aktuelle Entwicklung des sächsischen Klimaindikators wird regelmäßig im Rahmen des Wirtschaftstelegramms des Sächsischen Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit und der Sächsischen Zeitung dokumentiert und kommentiert.
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Der IT- und Mediensektor der Stadt Halle und des Umlandes (01.05.2005)
Zentrum für Sozialforschung Halle an der Universität Halle-WittenbergWiener, BettinaBeschreibung
Der Sachsen-Anhalt Medien e.V. gab in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Halle (Saale) im Jahr 2005 eine repräsentative Untersuchung über die IT-, Medien- und Kommunikationsbranche in Auftrag. In die Untersuchung wurden alle Unternehmen einbezogen, die derzeit in diesem Wirtschaftsbereich in der Stadt Halle, im Saalkreis und im südlichen Umfeld von Halle (Bad Lauchstädt, Günthersdorf, Schkopau) tätig sind.>> Die IT-, Medien- und Kommunikationsbranche, die sich noch als recht junger Wirtschaftszweig in Halle präsentiert, nimmt derzeit in der Region Halle eine sehr positive Entwicklung und strahlt Optimismus für die Zukunft aus. Die Bedeutung dieser Branche für die Region drückt sich unter anderem darin aus, dass etwa jeder zehnte Beschäftigte in der Stadt Halle (Saale) derzeit in der IT-, Medien- und Kommunikationsbranche tätig ist.>> Die Mehrzahl der Unternehmen will auch in Zukunft in der Stadt Halle arbeiten. Nur wenige, eher kleine Unternehmen (6 Prozent) denken über eine Standortveränderung nach. Wenn bei den großen Unternehmen von einer Standortveränderung gesprochen wird, passiert dies zumeist im Zusammenhang mit Expansionen und ist dann als Erweiterung der Geschäftsfelder oder des Kundenkreises zu verstehen.>> Das Mitteldeutsche Multimediazentrum als ein Technologie- und Gründerzentrum mit der Spezialisierung auf die audiovisuelle Medienwirtschaft soll in der Zukunft eine wichtige Rolle für die Medienbranche spielen. Ein Drittel der befragten Unternehmen erhofft sich mit dem Multimediazentrum eine Verbesserung für seine Arbeit. Diese Unternehmen kommen besonders häufig aus dem Bereich "Hörfunk, Film, Fernsehen, Video". Die Entscheidung, die Stadt Halle (Saale) auch mit Unterstützung des Mitteldeutschen Multimediazentrums zu einem dynamischen Medienstandort zu entwickeln, wird von den relevanten Unternehmen dieser Branchen angenommen und unterstützt. Methoden: standardisierte Erhebung (CATI-Befragung; Anzahl der Interviews 351)
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Thüringer Mittelstands- und Jahreswirtschaftsbericht 2005 (01.01.2005)
Institut für Mittelstandsforschung BonnKranzusch, PeterBeschreibung
Die Studie analysiert die Bedeutung des Mittelstands in Thüringen anhand wichtiger Merkmale wie Unternehmenszahl, Umsatz, Zahl der Beschäftigten und Auszubildenden, Auslandsaktivität, Innovationen, Investitionen und die Produktivitätssteigerungen. Außer einer Zustandsbetrachtung des Jahres 2004 bietet das Gutachten Einblick in die Entwicklung wichtiger Kennziffern und Aktivitätsfelder von KMU über die Jahre 2001 bis 2004. Eingehend kommentiert werden auch die Herausforderungen, vor denen der Mittelstand Thüringens in den nächsten Jahren steht, z.B. der demografische und technologische Wandel, das veränderte Finanzierungsumfeld und die fortschreitende Internationalisierung der Wirtschaft. Schließlich würdigt der Bericht auch die Erfolge der Mittelstandsförderung des Freistaates Thüringen in den Jahren 2001 bis 2004. Als Basis dienen umfangreiche amtliche Statistiken und darauf aufbauende eigene Berechnungen des IfM Bonn.>> Die Thüringer Wirtschaft ist sehr stark mittelständisch geprägt. Von den rd. 80.000 Unternehmen mit Sitz in Thüringen haben 99,9 % einen Jahresumsatz unter 50 Mill. EURO und 99,7 % beschäftigen weniger als 250 Mitarbeiter (KMU gemäß EU-Definition). Die Thüringer Unternehmen erwirtschaften einen Umsatz von insgesamt 44 Mrd. EURO, davon entfallen rd. 81,3 % auf KMU. Der Umsatzanteil der KMU ist damit mehr als doppelt so hoch wie im Altbundesgebiet (38,4 %). Die Zahl der Selbstständigen ist von 2001 bis 2004 um 3,3 % auf 95.000 gestiegen, davon sind 29,5 % Frauen. Die Branchenstruktur Thüringens hat sich weiter der Struktur des Altbundesgebiets angenähert. In Thüringen sind jedoch im Vergleich zum Altbundesgebiet mehr Unternehmen im Baugewerbe aktiv, dagegen weniger in den unternehmensnahen Dienstleistungsbranchen. Der für Wachstum und Beschäftigung besonders relevante Anteil der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes am Unternehmensbestand ist im Freistaat ebenfalls höher als im Altbundesgebiet. Dies eröffnet auch für die weitere wirtschaftli
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Perspektiven der ostdeutschen Textilindustrie - Grundrisse einer arbeitsorientierten Branchenstrategie (01.12.2004)
Institut für Medienforschung und UrbanistikRichter, UrsulaBeschreibung
Das Vorhaben sollte Grundlagendaten zur ostdeutschen Textilindustrie nach den Teilbranchen und einen Überblick zu den bestehenden Unternehmen geben. Ziel war es, einen Beitrag für eine aktive Branchenarbeit in der ost-deutschen Textilindustrie zu leisten.>> Kontext / Problemlage:>> Während der Beschäftigtenabbau in der Textilindustrie bundesweit anhält, konnte der Abwärtstrend in den neuen Bundesländern nach massiver Talfahrt bereits Mitte der 90er Jahre wieder durchbrochen werden. Dauerhaft zukunftsfähig scheinen solche Betriebe, die sich auf ein Höchstmaß an Qualitätssicherung, Flexibilisierung, Kundenorientierung und spezialisierte Marktsegmente ausrichten konnten. Dies gilt generell für hochpreisige Warensegmente, im Besonderen aber für den Lead market der Technischen Textilien. So war mit diesem Prozess im Wesentlichen eine Reduktion der traditionellen Zweige der Textilindustrie verbunden, ebenso aber eine anhaltende Reorganisation und strukturelle Verschiebung zugunsten innovativer Sektoren in der Textilverarbeitung und insbesondere der Technischen Textilien.>> Fragestellung:>> Folgende Hauptfragestellungen wurden dem Forschungsvorhaben zugrunde gelegt:>> a) Welche Merkmale prägen die Struktur und Funktionsweise des Wirtschaftszweigs und seiner Teilbranchen?>> b) Welche Sektoren sind anhaltend von Schrumpfung betroffen, welche wachsen?>> c) Welches sind entscheidende Faktoren für die Entfaltung von Innovationspotenzialen?>> d) Welche arbeitsorientierten Strategien und Handlungsansätze können die Wandlungsfähigkeit des Industriezweigs unterstützen?>> Darstellung der Ergebnisse:>> Schrumpfung und Wachstum prägen die Entwicklung des Industriezweigs, bei deutlich günstigerem Verlauf im innerdeutschen Vergleich. Dominante Wachstumsbereiche sind durch Technische Textilien geprägte Teilbranchen. Technische Textilien sind jedoch in allen Teilbranchen vertreten. Maßgebliche Erfolgskriterien der Unternehmen sind Produktinnovation, Qualitätsprodu
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Aufbau Ost - Betriebliche und überbetriebliche Erfolgsfaktoren im verarbeitenden Gewerbe Ostdeutschlands (01.11.2004)
Institut für praxisorientierte Sozialforschung & Beratung Erlangen, JenaSchmidt, Rudi, Prof.Quelle: Projektinformation beim IPRASBeschreibung
Mit Hilfe von Experteninterviews, Unternehmensfallstudien und Sekundäranalysen von Daten aus vorliegenden Studien der Jahre 1996-2004 galt es explorativ nach Erfolgsfaktoren des verarbeitenden Gewerbes in Ostdeutschland zu fahnden.>> Schwerpunkte:>> - Markt- und Produktstrategien erfolgreicher Unternehmen>> - Personalmanagement und Entlohnungsstrategien>> - Erwartungen an politische Akteure und institutionelles Umfeld>> - Handlungsansätze zur politischen Steuerung
Aspekt auswählen:
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