Minijobs
Seit der Neuregelung der Minijobs im Jahre 2003 ist die Zahl geringfügig beschäftigter Personen kräftig gestiegen. Sie arbeiten vor allem im Dienstleistungsbereich, z.B. im Reinigungsgewerbe und in der Gastronomie. Minijobs werden im Westen Deutschlands häufiger in Anspruch genommen als im Osten und besonders stark von Frauen genutzt. Konnte durch die Ausweitung der geringfügigen Beschäftigung das Ziel erreicht werden, die Schwarzarbeit einzudämmen und den Weg in legale Beschäftigung zu ebnen? Oder sind vor allem Nebenjobs und prekäre Arbeitsverhältnisse entstanden - womöglich auf Kosten regulärer Arbeitsplätze?
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Schwarzarbeit: Weniger Zeit für den Freizeit-Job (04.04.2006)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd-Beitrag in Nr. 29 vom 15. Juli 2004: Der illegale Nebenverdienst hat nach den Reformen im Bereich der Mini-Jobs und der Handwerksordnung in Deutschland an Attraktivität verloren. Die ein oder andere Stunde Schwarzarbeit würde zudem einer Ausweitung der Arbeitszeiten zum Opfer fallen.
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Mini-Jobs: Gefahr im Verzug (30.03.2006)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
Die Bundesregierung will die Regeln für die geringfügige Beschäftigung bis zur Sommerpause ändern. Diesmal kommt die vermeintliche Reform allerdings im Gewand einer Abgabenerhöhung daher. Die Verteuerung der Mini-Jobs könnte 200.000 bis 500.000 dieser Arbeitsplätze gefährden (iwd-Beitrag in Nr. 13 vom 30.03.2006).
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Mini-Jobs: Sozialkassen werden geschont (23.03.2006)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd-Beitrag in Nr. 2 vom 13. Januar 2005: Der Boom der geringfügigen Beschäftigung ist kaum auf Kosten regulärer Arbeitsplätze gegangen, wie zwei Studien zeigen.
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Mini-Jobs: Die Abgrenzung macht's (23.03.2006)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd-Beitrag in Nr. 24 vom 10. Juni 2004: Laut Bundesknappschaft hatten im März 2004 mehr als 7 Millionen Bundesbürger einen Mini-Job. Die Bundesagentur für Arbeit weist dagegen nur 5,75 Millionen geringfügig Beschäftigte aus, darunter 1,35 Millionen Mini-Nebenjobber.
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Geringfügige Beschäftigung: Subvention an der Zielgruppe vorbei (23.03.2006)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler-Impuls 05/2006: Minijobs boomen. Den Weg in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung erleichtern sie jedoch kaum. Stattdessen machen die subventionierten Kleinjobber gering qualifizierten Arbeitslosen Konkurrenz und fördern den Abbau regulärer Arbeitsplätze, zeigt eine Analyse des WSI.
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Minijobs in Privathaushalten (22.03.2006)
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-SeeBeschreibung
Die Broschüre der Minijob-Zentrale will Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Minijobs in Privathaushalten geben (Stand September 2012).
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Sozialgesetzbuch IV (22.03.2006)
Bundesministerium der JustizBeschreibung
Im SGB IV (§ 8 und §20) werden die Mini- und Midijobs geregelt.
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Was sind Minijobs? (06.03.2006)
Institut Arbeit und TechnikBeschreibung
Foliensatz eines Vortrags während des Workshops des FIWE-Projekts im Centrum für Globalisierung und Governance an der Universität Hamburg, 2. Februar 2006.
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Die geringfügige Beschäftigung im Einzelhandel im Lichte der Forschung (05.07.2005)
Institut Arbeit und TechnikBeschreibung
Foliensatz eines Vortrags von Dorothea Voss-Dahm im HDE Arbeitskreis Personal 2.-3. Mai 2005, Oldenburg.
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Konsequenzen atypischer Beschäftigung (01.01.2005)
Wirtschaftsuniversität Wien, Institut für Arbeitsmarkttheorie und -politikMühlberger, UlrikeBeschreibung
Dieses Forschungsprojekt untersucht die Dynamik von flexiblen Arbeitsformen (Teilzeit, Geringfügigkeit, Leiharbeit, befristete Beschäftigung) und geht der Frage nach, ob flexible Arbeitsformen ein Instrument darstellen, Individuen langfristig in den Arbeitsmarkt zu integrieren bzw. an den Arbeitsmarkt zu binden. Unsere primäre Forschungsfrage zielt auf die Untersuchung ab, ob flexible Arbeitsformen langfristig die Chancen auf eine 'reguläre' Beschäftigung erhöhen.>> Weiters fragen wir, ob Individuen mit flexiblen Arbeitsformen einen geringeren Lohn erhalten, wenn sie auf einen 'regulären' Arbeitsvertrag wechseln als Individuen, die vorher keinen flexiblen Arbeitsvertrag hatten (long-term wage penalties). Anhand von Paneldaten beschäftigen wir uns mit dem Wechsel von Arbeitsverträgen (labour market transitions) - also von flexiblen Arbeitsverträgen zu 'regulären', Arbeitslosigkeit, nicht-Beschäftigung oder zu anderen Arbeitsformen - und mit mittelfristigen Lohnkonsequenzen von Teilzeitarbeitskräften, geringfügig Beschäftigten, LeiharbeitnehmerInnen und befristet Beschäftigten in vier europäischen Ländern (Österreich, Deutschland, Italien und Großbritannien). Im Gegensatz zu üblichem Forschungsoutput in diesem Bereich gehen wir über eine kurzfristige, cross-sectional Analyse hinaus, um einen komparativen und dynamischen Blick der Konsquenzen von atypischer Beschäftigung zu liefern. Veröffentlichungen: Mühlberger, Ulrike. 2007. Dependent Self-Employment: Workers on the Border between Employment and Self-Employment. Basingstoke: Palgrave McMillan ; Mühlberger, Ulrike (2007): Hierarchical Forms of Outsourcing and the Creation of Dependency, in: Organization Studies, Vol. 28, No. 5, S. 709-727 ; Mühlberger, Ulrike ; Pasqua, Silvia (2006): The "Continuous Collaborators" in Italy. Hybrids between Employment and Self-employment. CHILD Working Paper 10/2006, http://www.child-centre.it/papers/child10_2006.pdf ; Mühlberger, Ulrike ; Pasqua, Silvia (2006): Workers
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Arbeit und Prekarität. Ermittlung der Regulierungserfordernisse bei atypischen Beschäftigungsverhältnissen (01.01.2005)
Internationales Institut für empirische SozialökonomieFuchs, TatjanaQuelle: Projektinformation bei der Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Seit den 80er Jahren steigt die Verbreitung von Arbeitsverhältnissen, die mit einem höheren Unsicherheitspotential einhergehen, als das klassische Normalarbeitsverhältnis. Diese - meist atypisch genannten Arbeitsverhältnisse, beispielsweise geringfügige, befristete oder Leiharbeitsverhältnisse - gehen häufig mit einem nicht existenzsichernden oder einem deutlich niedrigeren Einkommen für gleiche bzw. gleichwertige Arbeit einher. Zudem gelten viele soziale Rechte und Arbeitnehmerrechte nicht oder nur eingeschränkt, z. B. der Kündigungsschutz, der Sozialversicherungsschutz, das Recht auf Mutterschutz und einige Mitbestimmungsrechte. Insbesondere vor dem Hintergrund wachsender Arbeitslosigkeit bedeutet dies für die Beschäftigten vielfach Unsicherheit bzw. Verunsicherung, faktische Rechtlosigkeit und vor allem keine längerfristige Planungssicherheit für das eigene Leben.>> Die Zielsetzung des Projekts besteht in einer, für die betriebliche Praxis verständlichen, Aufarbeitung des soziologischen und arbeitspsychologischen Forschungsstandes zum Prekaritätspotential von atypischen Arbeitsverhältnissen. In den Blick genommen wird zum einen die besondere Arbeits-, Einkommens- und Lebenssituation von Beschäftigten in atypischen Arbeitsverhältnissen, zum anderen wird nach den möglichen Folgewirkungen (wie Lohndumping, Unsicherheit, Arbeitnehmerrechte, etc.) gefragt. Dieser praxisnahe Forschungstransfer soll eine breite betriebliche Diskussion der Gestaltungserfordernisse neuer Arbeitsformen ermöglichen und Ansatzpunkte für Regulierungsmöglichkeiten benennen. Aus diesem Grund werden die Befunde, wo immer es das vorliegende Datenmaterial zuließ, auf den Organisationsbereich einer Gewerkschaft, nämlich der Industriegewerkschaft Metall, zugespitzt. Am Beispiel der Regulierung von Leiharbeit in Frankreich werden staatliche Regulierungsmöglichkeiten aufgezeigt.>> Ergebnisse: Sowohl die Zahl als auch der Anteil der befristeten, geringfügigen und Leiharbeitsverhältnisse sind -
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Minijob-Zentrale (08.11.2004)
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-SeeBeschreibung
Seit Inkrafttreten der Minijob-Regelung (400-Euro-Jobs) am 1. April 2003 hat die Knappschaft-Bahn-See als Trägerin der Minijob-Zentrale die zentrale Verwaltung für das gesamte Bundesgebiet übernommen. Sie ist seitdem Einzugsstelle für alle geringfügig Beschäftigten.
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Evaluation der Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission sowie des Zweistufenplans der Bundesregierung, Arbeitspaket 1: Wirksamkeit der Instrumente, Modul 1f: Verbesserung der beschäftigungspolitischen Rahmenbedingungen und Makrowirkungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik (01.09.2004)
Rheinisch-Westfälisches Institut für WirtschaftsforschungBurda, Michael C., Prof. Ph.D.Quelle: RWI-ProjektberichtBeschreibung
Im Rahmen der Evaluierung werden die Wirkungen der Veränderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG), der Reform der Mini- und die der Einführung von Midi-Jobs sowie der erleichterten Befristung von Arbeitsverhältnissen älterer Arbeitnehmer/innen durch die sog. Hartz-Gesetze ermittelt. Dabei wird auch untersucht, ob und inwieweit sich bei Arbeitgebern/innen und Betriebsräten die Akzeptanz von Zeitarbeit erhöht hat. Außerdem sind ein Benchmarking aller 180 Agenturbezirke der Bundesagentur für Arbeit (BA) und makroökonomische Untersuchungen durchzuführen. Bezugszeitraum: A 2003 |99|; E 2006 |99|; Veröffentlichungen: Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Essen (Hrsg.) ; Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik, Köln (Hrsg.) (2006): Evaluation der Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission - Arbeitspaket 1, Modul 1f: Verbesserung der beschäftigungspolitischen Rahmenbedingungen und Makrowirkungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Endbericht 2006. Teil 1: Verbesserung der beschäftigungspolitischen Rahmenbedingungen, RWI-Projektberichte, 248 S., http://doku.iab.de/externe/2007/k070724p02.pdf ; Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Essen (Hrsg.) ; Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik, Köln (Hrsg.) (2006): Evaluation der Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission - Arbeitspaket 1, Modul 1f: Verbesserung der beschäftigungspolitischen Rahmenbedingungen und Makrowirkungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Endbericht 2006. Teil 2: Benchmarking und makroökonomische Analysen, RWI-Projektberichte, 166 S., http://doku.iab.de/externe/2007/k070724p03.pdf ; Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Essen (Hrsg.) ; Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik, Köln (Hrsg.) (2006): Evaluation der Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission - Arbeitspaket 1, Modul 1f: Verbesserung der beschäftigungspolitischen Rahmenbedingungen und Makrowirkungen der aktiven Arbeitsmar
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Aspekte der Entwicklung der Minijobs (01.04.2004)
Rheinisch-Westfälisches Institut für WirtschaftsforschungFertig, Michael, Dr.Beschreibung
Ziel des Projektes ist die>> a) Analyse der Auswirkungen der Minijobs auf die Sozialversicherung, insbesondere der Quellen des Zuflusses in Minijobs nach der Reform vom 01.04.2003,>> b) Analyse des Handlungsbedarfs. Methoden: In einem ersten Schritt wurden im Rahmen eines detaillierten Literaturüberblicks die Neuregelung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse und die damit verbundenen Ziele in einen wirtschaftstheoretischen Rahmen eingeordnet. Hierbei wird auch auf ex-ante Abschätzungen der zu erwartenden Effekte der Reform eingegangen. Als Ergänzung zu den empirischen Untersuchungen auf Basis einer eigens hierfür durchgeführten Befragung von Beschäftigten in Minijobs wurde in einem zweiten Schritt mit Daten des Sozio-Ökonomischen Panels (SOEP) ein umfassendes Portrait des gesamten Niedriglohnsektors in Deutschland erstellt. Die empirischen Analysen des Niedriglohnsektors in Deutschland orientieren sich an folgenden Leitfragen:>> - Wie haben sich Umfang und Struktur der Beschäftigung im Niedriglohnbereich entwickelt?>> - In welchen Tätigkeits- und Qualifikationssegmenten findet diese statt?>> - Welche sozio-ökonomischen Charakteristika und Arbeitsmarktvorgeschichte weisen Beschäftigte im Niedriglohnbereich auf?>> - Existiert eine hinreichend hohe Dynamik der Beschäftigung im Niedriglohnbereich, d.h. stellt die Aufnahme eines geringentlohnten Beschäftigungsverhältnisses ein "Sprungbrett" für besser bezahlte Tätigkeiten dar oder eher eine "Sackgasse"? Veröffentlichungen: Fertig, Michael ; Kluve, Jochen ; Scheuer, Markus (2005): Was hat die Reform der Minijobs bewirkt? Erfahrungen nach einem Jahr. Berlin: Duncker und Humblot, 143 S., RWI-Schriften Nr. 77 ; Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Essen (Hrsg.), Aspekte der Entwicklung der Minijobs - Abschlussbericht - 05.11.2004, Essen, 150 S., http://doku.iab.de/externe/2004/k041201a05.pdf
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Arbeitsmarktflexibilisierung durch Subventionierung der Sozialbeiträge im Niedriglohnbereich - eine Mikrosimulationsstudie für Deutschland (01.01.2004)
Deutsches Institut für WirtschaftsforschungSteiner, Viktor, Prof. Dr.Quelle: Projektinformation beim DIWBeschreibung
Projekt im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms "Flexibilisierungspotenziale bei heterogenen Arbeitsmärkten": Ziel des Forschungsvorhabens ist die Analyse der Zusammenhänge zwischen Arbeitsmarktflexibilität, geringfügiger Beschäftigung und den institutionellen Voraussetzungen zur Entstehung eines Niedriglohnsektors in Deutschland. In der aktuellen Diskussion wird die Förderung eines Niedriglohnsektors als ein wichtiges Flexibilisierungspotenzial und als eine Voraussetzung für die Verbesserung der Beschäftigungschancen und die Reduktion der Arbeitslosigkeit, insbesondere von gering qualifizierten Arbeitskräften angesehen. Die derzeitigen arbeitsmarktpolitischen Reformen in Deutschland zielen darauf ab, durch Subventionen der Sozialbeiträge von Geringverdienern sowie durch Kürzungen bei den Einkommensersatzleistungen die Anreize zur Aufnahme einer Beschäftigung im Niedriglohnbereich zu verbessern. In diesem Projekt soll untersucht werden, wie sich die aktuellen Reformen auf die Beschäftigungschancen im Niedriglohnbereich auswirken. Dazu wird unser bereits bestehendes Mikrosimulationsmodell für Deutschland (STSM) herangezogen, das ein mikroökonometrisch geschätztes Arbeitsangebotsmodell auf Basis des Sozio-Oekonomischen Panels (SOEP) enthält.
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Employees' Resources and Social Rights in Europe (RESORE) (Ansprüche der ArbeitnehmerInnen und soziale Rechte in Europa) (01.01.2003)
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut in der Hans-Böckler-StiftungClasquin, Bernadette (Univ. Nancy, Frankreich)Quelle: Projektinformation beim WSIBeschreibung
Im Rahmen des Projekts wird das Ziel verfolgt, die finanziellen und rechtlichen Ansprüche von ArbeitnehmerInnen in Europa in ihren empirischen, institutionellen und methodischen Aspekten gegenüberzustellen, zu systematisieren und zu problematisieren. Die untersuchten Ansprüche beziehen sich sowohl auf solche aus Arbeit (i. w. Löhne) als auch aus sozialen Rechten (insbesondere Sozialversicherungsansprüche) und deren Finanzierung (Lohn(neben)kosten, Sozialbeiträge, Steuerfinanzierung usw.). Schwerpunkte sind die Subventionierung von Niedriglöhnen und die Alterssicherung. Vergleich und Systematisierung der verschiedenen europäischen Systeme sollen zukünftige Reformvorschläge besser fundieren helfen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit Forschungsteams aus 8 weiteren europäischen Ländern durchgeführt. Methoden: Auswertung von nationalen und EU-Statistiken sowie einschlägiger Literatur, ExpertInnengespräche, Erarbeitung eines gemeinsamen konzeptionellen Rahmens. Workshops. Veröffentlichungen: Brandt, Torsten (2005): Mini- und Midijobs im Kontext aktivierender Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Konsequenzen für Arbeitnehmerrechte, den Arbeitsmarkt und den Zusammenhang von Wohlfahrt und Beschäftigung, WSI-Diskussionspapier Nr.142, Dezember 2005, http://doku.iab.de/externe/2005/k051215f03.pdf ; De Graaf, Willibrord/Khristova, Andreana (2005): Active labour market policies and social rights: wither subsidised employment? Conference paper for the international conference "Employees Resources and social rights", May 11th 2005 in Brussels, http://www.boeckler.de/pdf/wsi__resore__de__graaf.pdf ; Maier, Robert/Frericks, Patricia (2005): Pension reforms in European countries, conference paper for the international conference "Employees Resources and social rights", May 11th 2005 in Brussels, http://www.boeckler.de/pdf/wsi__resore__maier.pdf ; Clasquin, Bernadette et al. (2004): Wage and Welfare. New Perspectives on Employment and Social Rights in Europe, P.I.E.-Peter
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Arbeitsanreize und Einkommensverteilung - Mikrosimulation von Politikreformen in Deutschland
Deutsches Institut für WirtschaftsforschungHaan, PeterQuelle: Projektinformation beim DIWBeschreibung
Inhalt dieses Projekts ist die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Steuer-Transfer-Simulationsmodells (STSM) auf Basis der Daten aus dem Sozio-Oekonomischen Panel (SOEP). Anhand dieses Mikrosimulationsmodells ist es möglich, die Verteilungs- und Arbeitsangebotswirkungen verschiedener sozial-, familien- oder steuerpolitischer Reformen zu untersuchen. Das Modell wurde auf den rechtlichen Stand des Jahres 2002 gebracht, und durch die Berücksichtigung des High-Income Samples der SOEP-Welle 2002 ist es nun möglich, genaue Prognosen über die wichtigsten Einkommens- und Ausgabenaggregate abzuleiten. Die nächsten Schritte in der methodischen Weiterentwicklung des Modells werden zum einen die Berücksichtigung von Fixkosten der Erwerbstätigkeit und von Kinderbetreuungskosten im Arbeitsangebotsmodell sein, zum anderen soll das Modell dahingehend ausgebaut werden, dass dynamische Verhaltenseffekte abgebildet werden können. Aktuelle Anwendungen des Modells beinhalten die Evaluierung der Mini-Jobs Reform und die Effekte der Steuerreform 2000 - 2005. Veröffentlichungen: Steiner, Viktor ; Wrohlich, Katharina (2005): Minijob-Reform: Keine durchschlagende Wirkung. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 72, Nr. 8, S. 141-146 ; Steiner, Viktor ; Wrohlich, Katharina (2005): Work incentives and labor supply effects of the Mini-Jobs Reform in Germany. In: Empirica. Journal of Applied Economics and Economic Policy, Vol. 32, No. 1, S. 91-116 ; Steiner, Viktor ; Wrohlich, Katharina (2004): Work incentives and labor supply effects of the ‘mini-jobs reform’ in Germany. (DIW-Diskussionspapiere, 438), Berlin, 25 S. ; 633 KB, http://www.diw.de/deutsch/produkte/publikationen/diskussionspapiere/docs/papers/dp438.pdf
