Gender und Arbeitsmarkt
Das Themendossier "Gender und Arbeitsmarkt" bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Berufsrückkehrenden, Betreuung/Pflege und Arbeitsteilung in der Familie, Work-Life-Management, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, familien- und steuerpolitische Regelungen sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Männer.
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- Erwerbsbeteiligung von Frauen
- Erwerbsbeteiligung von Männern
- Kinderbetreuung und Pflege
- Berufliche Geschlechtersegregation
- Berufsrückkehr – Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt
- Dual-Career-Couples
- Work-Life
- Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede
- Familienpolitische Rahmenbedingungen
- Aktive/aktivierende Arbeitsmarktpolitik
- Arbeitslosigkeit und passive Arbeitsmarktpolitik
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Die Berufsberatung im Erwerbsleben kann Frauen bei der Rückkehr in den Beruf unterstützen (2025)
Zitatform
Hartosch, Katja, Linda Heuer, Anna Heusler, Julia Lang & Angela Ulrich (2025): Die Berufsberatung im Erwerbsleben kann Frauen bei der Rückkehr in den Beruf unterstützen. In: IAB-Forum H. 07.07.2025, 2025-07-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250707.01
Abstract
"Frauen unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit häufiger als Männer. Dies führt oft zu Schwierigkeiten beim Wiedereinstieg ins Erwerbsleben. So können Qualifikationen veralten und Unsicherheiten über berufliche Möglichkeiten entstehen. Unterstützung bietet die Berufsberatung im Erwerbsleben der Bundesagentur für Arbeit. Untersuchungen des IAB geben Anhaltspunkte, inwiefern die Gruppe der Berufsrückkehrerinnen durch dieses Beratungsangebot erreicht wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gender differences in paid work over time: Developments and challenges in comparative research (2025)
Zitatform
Hipp, Lena & Kristin Kelley (2025): Gender differences in paid work over time: Developments and challenges in comparative research. In: PLoS ONE, Jg. 20. DOI:10.1371/journal.pone.0322871
Abstract
"This paper examines gender differences in paid work over time and illustrates the pitfalls encountered by any comparative research that only considers either labor force participation rates or average working hours. To do so, we analyze harmonized survey data from Europe and the United States from 1992 to 2022 (N = 43,283,172) and show that more progress was made in closing gender gaps in labor force participation rates than in working hours. In most countries, women’s labor force participation rates increased considerably, but their average working hours decreased, whereas both men’s labor force participation rates and average working hours decreased or stagnated (but nonetheless still remained much higher than women’s). We show and argue that these countervailing trends in working hours and labor force participation rates make it difficult to paint a coherent picture of cross-national differences in women ’s and men’s paid work and of changes over time. In response, we propose “work volume” as a supplementary or alternative measure for any type of comparative research. Work volume records zero working hours for nonemployed individuals and thus allows straightforward comparisons between women’s and men’s (or any other groups’) involvement in paid work. Using the proposed work volume measure, we show that gender gaps in paid work decreased over time, but that even in 2022, men’s involvement in paid work remained considerably higher than women’s—with gender gaps being lowest in the Scandinavian and the former Communist countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Strukturwandel am Arbeitsmarkt durch die ökologische Transformation - Folgen für Geschlechterverhältnisse auf dem Arbeitsmarkt: Expertise für den Vierten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (2025)
Zitatform
Hohendanner, Christian, Markus Janser & Florian Lehmer (2025): Strukturwandel am Arbeitsmarkt durch die ökologische Transformation - Folgen für Geschlechterverhältnisse auf dem Arbeitsmarkt. Expertise für den Vierten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. Berlin, 94 S.
Abstract
"Die vorliegende Expertise untersucht erstmals quantitativ die strukturellen Veränderungen des Arbeitsmarktes in Deutschland im Hinblick auf geschlechtsbezogene Aspekte, die im Zuge der ökologischen Transformation entstehen. Wir verwenden hierfür einen Tasks-basierten Ansatz zur Identifikation der betroffenen Akteur*innen auf dem Arbeitsmarkt. Dazu werden der Greenness-of-Jobs Index (GOJI) (Janser 2019, 2024), das IAB-Berufepanel (Version 2012-2022, inkl. GOJI) sowie deskriptive Statistiken auf Basis des IAB-Betriebspanels herangezogen. Das IAB-Berufepanel wie die Auswertungen des IAB-Betriebspanels sind auf der Homepage des IAB öffentlich zugänglich und können für weitere Analysen genutzt werden. Zusätzlich werden Maßnahmen diskutiert, die helfen könnten, mögliche Ungleichheiten in der ökologischen Transformation abzufedern und zu überwinden. Ziel der Expertise ist es, den Sachverständigen für den Vierten Gleichstellungsbericht eine fundierte empirische Grundlage zu den Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt und deren potenziellen Folgen für Geschlechterverhältnisse durch die ökologische Transformation zu liefern. Die Expertise zeigt auf, inwiefern Frauen und Männer gleichermaßen oder unterschiedlich von den Entwicklungen des Arbeitsmarktes profitieren bzw. betroffen sind. Es wird dargestellt, in welchen Branchen und Berufen sich Tätigkeitsfelder verändert haben und neue Beschäftigungsverhältnisse entstanden bzw. weggefallen sind – jeweils mit besonderem Fokus auf die Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Vor dem Hintergrund aller zusammengetragenen Erkenntnisse wird abschließend diskutiert, inwiefern die bisherigen Ergebnisse darauf hindeuten, dass sich geschlechtsbezogene Unterschiede bzw. Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt in der ökologischen Transformation eher angleichen oder weiter auseinanderentwickeln." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Parental Leave, Worker Substitutability, and Firms' Employment (2025)
Zitatform
Huebener, Mathias, Jonas Jessen, Daniel Kühnle & Michael Oberfichtner (2025): Parental Leave, Worker Substitutability, and Firms' Employment. In: The Economic Journal, Jg. 135, H. 669, S. 1467-1495., 2024-12-06. DOI:10.1093/ej/ueae114
Abstract
"Motherhood and parental leave are frequent causes of worker absences and employment interruptions, yet little is known about their effects on firms. Based on linked employer-employee data from Germany, we examine how parental leave absences affect small-and medium-sized firms. We show that they anticipate the absence with replacement hirings in the six months before childbirth. A 2007 parental leave reform extending leave absences reduces firm-level employment and total wages up to three years after childbirth, driven by firms with few internal substitutes for the absent mother. However, we do not find longer-term effects on firms’ employment, wage bill, or likelihood to shut down. The reform led to an increase in replacement hirings, but firms did not respond to longer expected absences of mothers by subsequently hiring fewer young women. Overall, our findings show that anticipated, extended parental leave does not have a lasting impact on firms." (Author's abstract, IAB-Doku, © Oxford University Press) ((en))
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Literaturhinweis
Veränderungen am deutschen Arbeitsmarkt - Einflüsse und Entwicklungen: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 9.7.2025 (2025)
Hummel, Markus; Zika, Gerd ; Kunaschk, Max ; Weber, Enzo ; Popp, Martin ; Kovalenko, Tim ; Schmidtke, Julia ; Kohaut, Susanne ; Schwengler, Barbara ;Zitatform
Hummel, Markus, Susanne Kohaut, Tim Kovalenko, Max Kunaschk, Martin Popp, Julia Schmidtke, Barbara Schwengler, Enzo Weber & Gerd Zika (2025): Veränderungen am deutschen Arbeitsmarkt - Einflüsse und Entwicklungen. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 9.7.2025. (IAB-Stellungnahme 02/2025), Nürnberg, 18 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2502
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2025/2026 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Einschätzung der folgenden Themen gebeten: - Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts - Auswirkungen der Handelspolitik, des Sondervermögens Infrastruktur und der erhöhten Verteidigungsausgaben auf den Arbeitsmarkt - Entwicklung der Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe - Auswirkungen der informellen Pflege auf den Arbeitsmarkt. Die Erkenntnisse, die das IAB bereits Juli 2025 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Hummel, Markus; Zika, Gerd ; Kunaschk, Max ; Weber, Enzo ; Popp, Martin ; Kovalenko, Tim ; Schmidtke, Julia ; Kohaut, Susanne ; Schwengler, Barbara ; -
Literaturhinweis
Wie Mütter für den Arbeitsmarkt verfügbar gemacht werden sollen: Vorgaben zur frühzeitigen Aktivierung von Erziehenden kleiner Kinder unter drei Jahren in der Grundsicherung (2025)
Zitatform
Höpfner, Elena (2025): Wie Mütter für den Arbeitsmarkt verfügbar gemacht werden sollen. Vorgaben zur frühzeitigen Aktivierung von Erziehenden kleiner Kinder unter drei Jahren in der Grundsicherung. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 71, H. 1, S. 63-86., 2025-01-08. DOI:10.1515/zsr-2024-0024
Abstract
"Erziehende im Bürgergeldbezug können bis zum dritten Lebensjahr des Kindes die Forderungen, arbeiten zu müssen oder sich darauf z. B. durch Maßnahmen vorzubereiten, verneinen. Auf diesen Ausnahmetatbestand von der Pflicht zur Erwerbsarbeit – verankert im § 10 im Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) – berufen sich fast ausschließlich Mütter. Diese Zeitspanne der ersten drei Lebensjahre des Kindes soll jedoch zukünftig an allen Jobcentern – so untergesetzliche Weisungen seit 2021 – intensiver als bisher dafür genutzt werden, vorhandene „Erwerbspotenziale“ der Mütter zu erkennen und ihre „Arbeitsmarktintegration vorzubereiten“. Im Rahmen dieses Beitrags bin ich der Frage nachgegangen, wie diese Bemühungen um „frühzeitige Aktivierung“ in einer Änderung der administrativen Vorgaben institutionalisiert werden. Wie sollen Mütter kleiner Kinder in der Grundsicherung zukünftig für den Arbeitsmarkt verfügbar gemacht werden und unter welchen Bedingungen kann ihnen Erwerbsarbeit zugemutet werden? Ziel des vorliegenden Beitrags ist eine Analyse dieser arbeitsmarkt- und sozialpolitisch motivierten Änderungen. Diese erfolgt mittels einer historischen Einordnung sowie einer Dokumentenanalyse der Vorgaben – die sich als Prozess der Verfügbarmachung in fünf Dimensionen aufschlüsseln und als ein Rekommodifizierungsversuch einer bisher im Wohlfahrtsstaat geschützten Lebensphase deuten lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Entgeltgleichheit gemeinsam herstellen: Notwendig und machbar!: Handlungshinweise und Erfahrungen aus der Praxis eines Unternehmens (2025)
Jochmann-Döll, Andrea;Zitatform
Jochmann-Döll, Andrea (2025): Entgeltgleichheit gemeinsam herstellen: Notwendig und machbar! Handlungshinweise und Erfahrungen aus der Praxis eines Unternehmens. (Working paper Forschungsförderung / Hans Böckler Stiftung 378), Düsseldorf, 46 S.
Abstract
"Wie kann geprüft werden, ob gleiche oder gleichwertige Arbeit gleich bezahlt wird und die Entgeltgleichheit der Geschlechter verwirklicht ist? Diese Frage stellt sich in vielen Unternehmen, angestoßen durch den Wandel der Geschlechterverhältnisse, die Veränderung von Tätigkeiten im Zuge der digitalen Transformation und neue rechtliche Grundlagen der Entgeltgleichheit durch die Entgelttransparenzrichtlinie der EU. In diesem Papier wird am praktischen Beispiel eines Unternehmens gezeigt, wie das Instrumentarium eg-check.de hierfür eingesetzt wurde. Sein Ablauf, die angewendeten Methoden und die gewonnenen Erkenntnisse werden beschrieben, der Bezug zur Entgelttransparenzrichtlinie wird hergestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Multidimensional gender ideologies: How do they relate to work-family arrangements of mothers with dependent children in Poland and western Germany? (2025)
Zitatform
Joecks, Jasmin, Anna Kurowska, Kerstin Pull & Pia Schober (2025): Multidimensional gender ideologies: How do they relate to work-family arrangements of mothers with dependent children in Poland and western Germany? In: International Journal of Comparative Sociology, Jg. 66, H. 4, S. 633-659. DOI:10.1177/00207152241293463
Abstract
"This study uses a multidimensional approach to identify gender ideologies and investigate their association with work-family arrangements among mothers of dependent children in Poland and western Germany. Based on data from the Generations and Gender Survey, we apply ordinal latent class analysis and identify five gender ideology classes: (1) traditional, (2) intensive parenting, (3) ambivalent, (4) moderately egalitarian, and (5) strongly egalitarian. In both countries, we find that the intensive parenting class resembles the traditional class in terms of lower maternal employment, a more gendered division of housework and childcare, and a smaller probability of using formal childcare, whereas the ambivalent respondents mostly practice work-care arrangements that are similar to the moderately egalitarian class. With respect to informal care, mothers who identify with strong egalitarianism significantly differ from the traditional class in western Germany, but they do not in Poland—thus highlighting the role of the cultural and institutional context in explaining the complex links between mothers’ gender ideologies and work-family arrangements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Guter Mann, echter Mann - Wie Männer im Kontext von Arbeitszeitreduktionen Männlichkeit konstruieren (2025)
Zitatform
Kammerlander, Lukas (2025): Guter Mann, echter Mann - Wie Männer im Kontext von Arbeitszeitreduktionen Männlichkeit konstruieren. (Reflexive Übergangsforschung - Doing Transitions 17), 435 S. DOI:10.3224/84743149
Abstract
"Das Modell des männlichen Ernährers scheint im Zuge gegenwärtiger Transformationen der Arbeitswelt seit Jahren an Bedeutung zu verlieren. Dennoch sind Arbeitszeitreduktionen von Männern nach wie vor als nicht-normativer Übergang in männlichen Lebensläufen zu verstehen. Mit Rückgriff auf biografische Interviews und Diskursdokumente widmet sich die qualitative Studie der Frage, wie Männer in Deutschland im Kontext von Arbeitszeitreduktionen Männlichkeit konstruieren. Ein zentrales Ergebnis besteht in der Systematisierung zweier Modi diskursiver Artikulationen, die jeweils Hegemonie beanspruchen. Die Differenzierung von Positionierungen als „moralisch guter“ und „echter Mann“ zeigt, dass eine in der Männlichkeitenforschung bisweilen vertretene Interpretation eines moralisch-bewertenden Diskurses als ‚alternative‘ oder ‚progressive‘ Männlichkeit fragwürdig ist. Während bestimmte Aspekte bürgerlich-industriegesellschaftlicher Männlichkeit (wie eine reine Konzentration auf Beruf und Öffentlichkeit oder die gewaltförmige Unterordnung von Frauen) einen Bedeutungsverlust erfahren, haben andere Elemente desselben Diskurses in veränderter Form Bestand: in einer mindestens teilweise persistenten Norm des männlichen Ernährers, aber auch in Vorstellungen individueller Unabhängigkeit und Souveränität; einer Anforderung, von der allerdings inzwischen längst nicht mehr nur Männer betroffen sind. Zudem erscheint „alternative“ Männlichkeit im Diskurs zunehmend als Chiffre der Distinktion, mittels derer sich ihre Vertreter gegenüber Männern unterer Gesellschaftsschichten abgrenzen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Budrich)
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Literaturhinweis
Follow-up study on the long-term effectiveness of the home-visiting program “ProKind”: study protocol for a randomized controlled trial (2025)
Kliem, Sören ; Lohmann, Anna ; Schepan, Marie Lisanne; Baier, Dirk ; Fischer, Sebastian; Conti, Gabriella ; Sandner, Malte ; Brand, Tilman ;Zitatform
Kliem, Sören, Malte Sandner, Tilman Brand, Sebastian Fischer, Anna Lohmann, Marie Lisanne Schepan, Gabriella Conti & Dirk Baier (2025): Follow-up study on the long-term effectiveness of the home-visiting program “ProKind”: study protocol for a randomized controlled trial. In: Frontiers in Pediatrics, Jg. 13, 2025-10-01. DOI:10.3389/fped.2025.1606749
Abstract
"Background: The Nurse-Family Partnership (NFP) is an evidence-based home visiting program shown to improve maternal and child outcomes. Pro Kind is the first German adaptation of NFP, implemented between 2006 and 2012. While earlier evaluations demonstrated short- and medium-term benefits, no European trial has yet assessed long-term effects into adolescence. Objectives: This study protocol outlines the third phase of the Pro Kind randomized controlled trial (RCT), designed to evaluate the program’s effectiveness 14-16 years post-intervention. Primary aims are to assess adolescent and maternal outcomes related to mental health, parenting, risk behaviors, and life satisfaction, as well as potential long-term economic effects. Methods: The original RCT enrolled 755 pregnant women with psychosocial risk factors, randomly assigned to an intervention (n = 394) or control group (n = 361). The intervention comprised structured home visits from midwives or tandem teams (midwife + social worker) from pregnancy until the child’s second birthday. The 15-year follow-up combines self-report data (via online interviews and questionnaires) and administrative records on employment, social benefits, and criminal justice involvement. Discussion: This study represents the first long-term follow-up of an NFP adaptation in Europe. While U.S. trials of NFP provide evidence of the program’s effectiveness, these results cannot be generalized to European welfare contexts. This underscores the need for long-term evaluations of NFP adaptations in Europe to generate evidence that can inform policy and ensure evidence-based decision making." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Lebenslauffolgen der professionellen Erbringung von Care-Arbeit (2025)
Zitatform
Laschinski, Miriam & Ruth Abramowski (2025): Lebenslauffolgen der professionellen Erbringung von Care-Arbeit. (DIFIS-Impuls 2025,9), Duisburg ; Bremen, 4 S.
Abstract
"Der Arbeitskräftemangel in den sozialen Dienstleistungen ist inzwischen zu einem Dauerbrenner geworden. Dass dies nicht nur ein Resultat des demografischen Wandels ist, sondern auch von schlechter Personalplanung, einer Ökonomisierung des Care-Sektors sowie schlechten Arbeitsbedingungen in Pflegeheimen, Krankenhäusern und Kitas begleitet wird, ist zunehmend Konsens in Öffentlichkeit und Forschung. Insbesondere kurz- und langfristige Folgen für die professionell Beschäftigten, die diese Dienstleistungen erbringen, rücken zunehmend in den Fokus. So haben die hohen Arbeitsbelastungen negative Auswirkungen auf die unmittelbare, aber auch auf die langfristige physische wie psychische Gesundheit. Hinzu kommen geringe Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, häufige Erwerbsunterbrechungen sowie komplette Berufsausstiege, sodass Karriereverläufe beeinträchtigt werden und die finanzielle Absicherung kurz- wie langfristig bedroht ist. Auf individueller Ebene können Stress sowie Konflikte mit dem eigenen Berufsethos – gute Pflege oder Betreuung erbringen zu wollen, aber aus Zeitgründen nicht leisten zu können – entstehen, sodass negative Konsequenzen für die Qualität der Dienstleistungserbringung nicht selten sind. Auf gesamtgesellschaftlicher Ebene kann dies zu einer unbefriedigten Nachfrage nach professioneller und qualitativ hochwertiger Care-Arbeit führen. Verbesserungs- und Gestaltungsmöglichkeiten ergeben sich durch Tarifverträge und Arbeitsbedingungen, die der Sozialstaat und die Sozialpartner vorantreiben können. Dieser Impuls ist durch die Vorträge und Diskussionen des Workshops „Lebenslauffolgen der professionellen Erbringung von Care-Arbeit“ im Februar 2025 inspiriert worden. Auf diesem Wege möchten sich die Organisatorinnen der Veranstaltung, die auch gleichzeitig die Autorinnen dieses DIFIS-Impulses sind, noch einmal ganz herzlich bei allen Workshop-Beteiligten bedanken! Es war eine tolle und bereichernde Veranstaltung, die durch jeden einzelnen Vortrag und Diskussionsbeitrag bereichert wurde. Darüber hinaus geht ein großer Dank an Franca Riegert und Greta Becker für die sehr gute Unterstützung sowohl bei der Vorbereitung als auch bei der Durchführung des Workshops! Dieser Impuls fasst zentrale Erkenntnisse der Diskussion zusammen, kann aber natürlich nicht die Tiefe und Breite der gesamten Veranstaltung abbilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Flexible working time arrangements and work-life conflict: The role of gender and housework (2025)
Zitatform
Leshchenko, Olga & Susanne Strauss (2025): Flexible working time arrangements and work-life conflict: The role of gender and housework. In: Journal of Family Research, Jg. 37, S. 205-226. DOI:10.20377/jfr-1186
Abstract
"Fragestellung:In diesem Artikel untersuchen wir, wie die Beziehung zwischen flexiblen Arbeitszeitarrangements und dem Konflikt zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben (work–to–life conflict) sowie zwischen Privatleben und Erwerbsarbeit (life–to–work conflict) durch eine (un)gleiche Aufteilung der Hausarbeit bei heterosexuellen Paaren moderiert wird.Hintergrund:Flexible Arbeitszeitarrangements können Arbeitnehmer/innen mehr Autonomie bei der Balance zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben ermöglichen. Bisherige Studien haben jedoch gezeigt, dass diese Flexibilität auf geschlechtsspezifische Weise genutzt wird: Während Frauen mit flexiblen Arbeitszeitarrangements mehr Zeit für die Hausarbeit aufwenden, erhöhen Männer ihre Erwerbsarbeitszeit. Unser Artikel baut auf diesen Befunden auf und untersucht, wie die Heterogenität in der Aufteilung der Hausarbeit in Paarhaushalten die Beziehung zwischen flexiblen Arbeitszeitregelungen und Konflikten zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben moderiert.Methode:Die Analysen basieren auf dem Deutschen Familienpanel (pairfam), Welle 12 (2019-2020) und umfassen 2.032 erwerbstätige Personen in einer Partnerschaft (1.162 Frauen und 870 Männer). Die multivariaten Analysen basieren auf linearen Regressionsmodellen.Ergebnisse:Vom Unternehmen festgelegte und autonome Arbeitszeitmodelle sind mit größeren Konflikten zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben (work–to–life conflict) verbunden, insbesondere bei Männern, während Frauen mit vollständiger Kontrolle über ihre Arbeitszeiten seltener über Konflikte berichten. Das Ausmaß des Konflikts zwischen Privatleben und Erwerbsarbeit (life–to–work conflict) ist bei den verschiedenen Arbeitszeitmodellen ähnlich, mit Ausnahme von Frauen mit Gleitzeit, die öfter über einen Konflikt berichteten. Die Einbindung in die Hausarbeit spielt insofern eine Rolle als Frauen, die den Großteil der Hausarbeit übernehmen, bei flexiblen Arbeitszeitarrangements mit größeren Konflikten zwischen Privatleben und Erwerbsarbeit (life–to–work conflict) konfrontiert sind. Männer mit unternehmensdefinierten Arbeitszeitarrangements berichten hingegen häufiger über Konflikte in beide Richtungen (also work–to–life conflict sowie life–to–work conflict), wenn sie sich die Hausarbeit gleichberechtigt mit ihrer Partnerin teilen.Schlussfolgerung:Der Zugang zu flexiblen Arbeitszeitarrangements allein verringert die Konflikte zwischen Erwerbsarbeit und Privatleben nicht unbedingt, da die Auswirkungen sowohl vom Geschlecht als auch von der Hausarbeitsverteilung im Paarhaushalt abhängen" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Job creation, job destruction, and fertility in Germany (2025)
Luo, Chen; Jarosz, Ewa;Zitatform
Luo, Chen & Ewa Jarosz (2025): Job creation, job destruction, and fertility in Germany. In: Demographic Research, Jg. 52, S. 383-414. DOI:10.4054/demres.2025.52.13
Abstract
"Background: Labor market dynamics, such as job creation and job destruction, bear different associations with fertility. The relationship between job loss and fertility has been a core topic in family demography. However, little attention has been paid to examining how the expansion of some industries is associated with childbearing. Objective: This study investigates how job creation and job destruction are associated with regional-level total fertility rates in Germany. By including gender-specific job creation and destruction, it also aims to explore the drivers behind gender differences in the employment–fertility nexus. Methods: We use data from 400 NUTS 3 regions in Germany covering the period from 2008 to 2020. Spatial panel data modelling is used to examine the association between the creation and destruction of jobs and regional fertility rates. The approach allows us to identify both temporal and spatial processes associated with fertility. Results: We find a positive association between jobs created for female workers and regional fertility rates. Conversely, job destruction among male workers is negatively associated with regional fertility rates. Industry-level analyses suggest that particularly for women, the characteristics of the newly created jobs could matter for childbearing. Contribution: This study provides a nuanced picture of the association between job creation, job destruction, and fertility. In particular, our findings highlight gender differences in the relationship between dynamic labor market processes and childbearing. The relatively high degree of job creation, particularly in the female-dominated industries, might have contributed to the increase in fertility in Germany since 2009." (Author's abstract, IAB-Doku, © Max-Planck-Institut für demographische Forschung) ((en))
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Paternal Leave Duration and the Closure of the Gendered Family Work Gap (2025)
Zitatform
Lütolf, Meret (2025): Paternal Leave Duration and the Closure of the Gendered Family Work Gap. In: Social Politics, Jg. 32, H. 4, S. 1153-1183. DOI:10.1093/sp/jxaf017
Abstract
"In recent years, as societal norms evolve, active fatherhood has gained prominence as contributing to child well-being and gender equality. Parental leave policies are seen as key support, yet the extent to which paternity leave, and in particular the duration of its effective uptake, and the longer-term objective of gender equality in unpaid work correlate, remains unclear. This article explores the link between paternal leave uptake and subsequent care division among parents, considering country opportunities and individual attitudes. Using new survey data from five countries including a novel 24-hour slider measurement system, the linear regression models reveal a positive correlation between longer paternal leave uptake and a more balanced distribution of unpaid work, that is, a smaller family work gap. The study emphasizes the essential role of parental leave policies in fostering an egalitarian division of labor and enhances the understanding of the interplay between parental leave, caregiving, and gender." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Balancing Act of Working Mothers and Caring Fathers: Impact of Family Policy on Egalitarianism in Families in Western Democracies (2025)
Zitatform
Lütolf, Meret (2025): The Balancing Act of Working Mothers and Caring Fathers. Impact of Family Policy on Egalitarianism in Families in Western Democracies. Wiesbaden: Springer VS, 220 S. DOI:10.1007/978-3-658-47716-5
Abstract
"This Open-Access-book explores how egalitarian parental leave policies can support a more balanced division of paid work and caregiving. Introducing a novel analysis grid and a unique dataset, Meret Lütolf examines parental leave policies in five countries – United States, Switzerland, Germany, Finland, and Sweden – revealing how fully paid, non-transferable leave can promote gender-neutral caregiving roles. Key findings highlight the connection between longer paternal leave and a more equal distribution of unpaid work, along with fathers’ willingness to reduce paid work hours in favor of caregiving. By combining multiple research methods, the study links policy intentions with real-life outcomes and identifies feasible reforms, including full wage replacement, that can enhance egalitarianism without raising policy costs. Offering valuable insights for policymakers, researchers, and advocates, this book demonstrates how parental leave policies can contribute to more equal family dynamics and address broader gender inequalities in society." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))
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Additive density-on-scalar regression in Bayes Hilbert spaces with an application to gender economics (2025)
Zitatform
Maier, Eva-Maria, Almond Stöcker, Bernd Fitzenberger & Sonja Greven (2025): Additive density-on-scalar regression in Bayes Hilbert spaces with an application to gender economics. In: The annals of applied statistics, Jg. 19, H. 1, S. 680-700., 2024-10-21. DOI:10.1214/24-aoas1979
Abstract
"Motivated by research on gender identity norms and the distribution of the woman’s share in a couple’s total labor income, we consider additive regression models for densities as responses with scalar covariates. To preserve nonnegativity and integration to one under vector space operations, we formulate the model for densities in a Bayes Hilbert space, which allows to not only consider continuous densities but also, for example, discrete or mixed densities. Mixed ones occur in our application, as the woman’s income share is a continuous variable having discrete point masses at zero and one for single-earner couples. Estimation is based on a gradient boosting algorithm, allowing for potentially numerous flexible (linear, nonlinear, categorical, interaction etc.) covariate effects and model selection. We show useful properties of Bayes Hilbert spaces related to subcompositional coherence, also yielding new (odds-ratio) interpretations of effect functions and simplified estimation for mixed densities via an orthogonal decomposition. Applying our approach to data from the German Socio-Economic Panel Study (SOEP) shows a more symmetric distribution in East German than in West German couples after reunification and a smaller child penalty comparing couples with and without minor children. These West–East differences become smaller but are persistent over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Child Penalty Estimation and Mothers Age at First Birth (2025)
Melentyeva, Valentina; Riedel, Lukas;Zitatform
Melentyeva, Valentina & Lukas Riedel (2025): Child Penalty Estimation and Mothers Age at First Birth. (RF Berlin - CReAM Discussion Paper Series 2025,19), Berlin, 45 S.
Abstract
"We show that the widespread approach to estimate the career costs of motherhood – so called “child penalties” – is prone to produce biased results, as it pools first-time mothers of all ages without accounting for their differences in characteristics and outcomes. We propose a novel method building on the recent advances in the difference-in-differences literature to address this issue. Applied to German administrative data, our method yields 30 percent larger post-birth earnings losses than the conventional approach. We document meaningful effect heterogeneity by maternal age in both magnitude and interpretation, highlighting its key role in understanding the impact of motherhood." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zugangshürden zu Betreuung im Kita- und Grundschulalter trotz Rechtsanspruch (2025)
Zitatform
Neimanns, Erik & Antonella Faggin (2025): Zugangshürden zu Betreuung im Kita- und Grundschulalter trotz Rechtsanspruch. (Studie / Deutsches Institut für interdisziplinäre Sozialpolitikforschung 2025,05), Duisburg ; Bremen, 70 S.
Abstract
"In den vergangenen Jahren wurden in Deutschland Betreuungsplätze für Kinder im Kita- und Grundschulalter in bemerkenswertem Umfang ausgebaut. Bundesweite Rechtsansprüche auf einen Betreuungsplatz waren dabei ein zentrales Instrument, um den Platzausbau in den Bundesländern und Kommunen zu beschleunigen. Nichtsdestotrotz deckt das Platzangebot in vielen Regionen nach wie vor nicht die vorhandenen Bedarfe und insbesondere sozioökonomisch schlechter gestellte Familien sind in der Betreuungsnutzung unterrepräsentiert. In dieser Studie untersuchen wir das Ausmaß an Zugangshürden zu Betreuung in den einzelnen Bundesländern und auf kommunaler Ebene für das Land Nordrhein-Westfalen. Unsere Auswertung von Befragungsdaten und weiteren Indikatoren verdeutlicht eine beträchtliche Variation in den Bestimmungsfaktoren für eine Betreuungsnutzung zwischen den Bundesländern. Wir diskutieren verschiedene Elemente der Regulierung und Finanzierung von Betreuung, die helfen können, die gefundene Variation zu erklären. Insgesamt verdeutlichen unsere Befunde, dass trotz verabschiedeter Rechtsansprüche auf Betreuung zusätzliche Reformen erforderlich sind, um bessere Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie bundesweit erreichen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Firms and the Gender Wage Gap: A Comparison of Eleven Countries (2025)
Palladino, Marco G.; Nordström Skans, Oskar ; Gülümser, Dogan; Barreto, César; Muraközy, Balázs; Bertheau, Antoine ; Hijzen, Alexander; Lachowska, Marta ; Kunze, Astrid ; Lassen, Anne Sophie ; Meekes, Jordy ; Lattanzio, Salvatore ; Lombardi, Stefano ; Lochner, Benjamin ;Zitatform
Palladino, Marco G., Antoine Bertheau, Alexander Hijzen, Astrid Kunze, César Barreto, Dogan Gülümser, Marta Lachowska, Anne Sophie Lassen, Salvatore Lattanzio, Benjamin Lochner, Stefano Lombardi, Jordy Meekes, Balázs Muraközy & Oskar Nordström Skans (2025): Firms and the Gender Wage Gap: A Comparison of Eleven Countries. (VATT working papers / Valtion Taloudellinen Tutkimuskeskus (Helsinki) 181), Helsinki, 82 S.
Abstract
"We quantify the role of gender-specific firm wage premiums in explaining the private-sector gender gap in hourly wages using a harmonized research design across 11 matched employer-employee datasets of ten European countries and Washington State, USA. These premiums contribute to the gender wage gap through two channels: women's concentration in lower-paying firms (sorting) and women receiving lower premiums than men within the same firm (pay-setting). We find that firm wage premiums account for 10 to 30 percent of the gender wage gap. While both mechanisms matter, sorting is the predominant driver of the firm contribution to the gender wage gap in most countries. We document three patterns that are broadly consistent across countries: (1) women's sorting into lower-paying firms increases with age; (2)women are more concentrated in low-paying firms with a high share of part-time workers; and (3) women receive about 90 percent of the rents that men receive from firm surplus gains." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gender Ideologies and Workplace Diversity Policies: Are Voluntary Women’s Quotas and Mentoring Programs Associated with Employees’ Gender Ideologies? (2025)
Zitatform
Peters, Eileen & Anja-Kristin Abendroth (2025): Gender Ideologies and Workplace Diversity Policies: Are Voluntary Women’s Quotas and Mentoring Programs Associated with Employees’ Gender Ideologies? In: Work, Employment and Society, Jg. 39, H. 5, S. 1201-1224. DOI:10.1177/09500170251336989
Abstract
"Following policy feedback theory, this article argues that normative policy feedback mechanisms also operate at the workplace level, where employees are expected to adapt their beliefs to the specific policy context in which they are embedded. Specifically, it considers employees’ gender ideologies and their association with two prominent workplace-level diversity policies: voluntary women’s quotas and mentoring programs. Partial proportional odds models are estimated employing a unique German linked employer–employee dataset (2018/19) incorporating 2445 employees and 82 workplaces. Findings indicate that voluntary women’s quotas implemented in workplaces are associated with more egalitarian gender ideologies among employees. This clear pattern was not detected for mentoring programs. No gender differences were discovered, suggesting that normative policy feedback effects in the workplace are present equally among women and men. In conclusion, the findings indicate that policy feedback mechanisms operate not only at the national but also at the workplace level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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