Gender und Arbeitsmarkt
Das Themendossier "Gender und Arbeitsmarkt" bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Berufsrückkehrenden, Betreuung/Pflege und Arbeitsteilung in der Familie, Work-Life-Management, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, familien- und steuerpolitische Regelungen sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Männer.
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- Erwerbsbeteiligung von Frauen
- Erwerbsbeteiligung von Männern
- Kinderbetreuung und Pflege
- Berufliche Geschlechtersegregation
- Berufsrückkehr – Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt
- Dual-Career-Couples
- Work-Life
- Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede
- Familienpolitische Rahmenbedingungen
- Aktive/aktivierende Arbeitsmarktpolitik
- Arbeitslosigkeit und passive Arbeitsmarktpolitik
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Country report Germany: making the labour market more attractive for people: Making work a real alternative for all (2005)
Voß-Gundlach, Christiane;Zitatform
Voß-Gundlach, Christiane (2005): Country report Germany. Making the labour market more attractive for people: Making work a real alternative for all. In: E. Hönekopp (Hrsg.) (2005): The report of the European employment task force : impetus to European employment policy - impulses for Germany (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 293), S. 101-105.
Abstract
Die Umsetzung der Agenda 2010 und die Hartz-Reformen werden als beschäftigungspolitische Initiativen in Deutschland skizziert. Die Senkungen von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen und die Schaffung unternehmerfreundlicher Strukturen sozialer Sicherung sollen dazu beitragen, die Beschäftigung von Arbeitskräften mit Niedrigeinkommen sowie von Frauen und älteren Arbeitskräften zu erhöhen. Auf die Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitskräfte zielen die Erhöhung des Rentenalters, Altersteilzeit und Einstellungszuschüsse. Die Frauenerwerbsbeteiligung soll durch einen Rechtsanspruch auf öffentliche Kinderbetreuung, durch Steuererleichterungen bei der Einstellung von Haushaltshilfen und durch einen Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit erhöht werden. Arbeit soll zu einer echten Alternative für alle werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Country report Sweden: labour supply - Sweden's demographic trend and the council recommendations (2005)
Wadman, Mats;Zitatform
Wadman, Mats (2005): Country report Sweden. Labour supply - Sweden's demographic trend and the council recommendations. In: E. Hönekopp (Hrsg.) (2005): The report of the European employment task force : impetus to European employment policy - impulses for Germany (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 293), S. 95-100.
Abstract
Der Arbeitsmarkt in Schweden zeichnet sich durch eine hohe Erwerbsbeteiligung aus. Dies gilt auch für Frauen und ältere Arbeitnehmer. Der Beitrag skizziert die Gründe hierfür, die vor allem in den steuerpolitischen, familienpolitischen und arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen gesehen werden. Dennoch ist angesichts der drohenden demographischen Entwicklung die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung eine zentrale Herausforderung in Schweden. Vor allem Immigranten, junge Menschen, ältere Menschen und Rehabilitanden sind hier beschäftigungspolitische Zielgruppen. (IAB)
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Literaturhinweis
Gehartzte Zeiten: Frauen in Not zwischen Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II (2004)
Hürten, Marianne;Zitatform
Hürten, Marianne (2004): Gehartzte Zeiten: Frauen in Not zwischen Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II. In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, Jg. 22, H. 1, S. 137-146.
Abstract
Mit dem Inkrafttreten von Hartz IV erhalten ab Januar 2005 alle erwerbsfähigen Hilfebedürftigen das sogenannte Arbeitslosengeld II (Grundsicherung). Um wirklich alle potenziell dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Hilfesuchenden zu erfassen, wurde die Erwerbsfähigkeit durch eine Arbeitsfähigkeit von mindestens drei Stunden in der Woche definiert. Somit werden auch Frauen in unterschiedlichen Notsituationen, die heute noch Sozialhilfe beziehen, zukünftig die Grundsicherung für erwerbsfähige Hilfebedürftige erhalten und damit auch Zugang zu Eingliederungsmaßnahmen haben. Der Beitrag untersucht, wie sich die Situation dieser Frauen heute darstellt, welche Leistungs- und Strukturveränderungen durch die Hartz-Gesetze auf sie zukommen und inwieweit die Belange dieser Personengruppen bei den aktuellen Vorbereitungen berücksichtigt werden. Die Ausführungen stützen sich vor allem auf Untersuchungen der Sozialhilfegewährungspraxis, die die grüne Landtagsfraktion 2001 in Nordrhein-Westfalen durchführen ließen. Zudem wird rückblickend beleuchtet, welche Auseinandersetzungen seit Beginn der 90er Jahre der Hartz-Reform vorausgingen und ihr den Boden bereiteten. Es wird aufgezeigt, dass die Würde des Menschen, die mit dem Rechtsanspruch auf Sozialhilfe gewahrt werden soll, für die zukünftigen Arbeitslosengeld-II-Beziehenden nicht mehr gewährleistet ist. 'Die Regelsätze wurden vielmehr bewusst niedrig angesetzt, um so einen massiven Anreiz zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit um jeden Preis auszulösen'. Knapp die Hälfte der Sozialhilfebezieher ist weiblich. Es handelt sich dabei vor allem um allein Erziehende, Schwangere, Frauen, die sich von ihrem Mann trennen und die Kinder, die bei ihnen leben. Zielgruppenorientierte Regelungen für diese Gruppen fehlen weitgehend. (IAB)
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