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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "Ungelernte"
  • Literaturhinweis

    Responding to the 'needs' of young people in jobs without training (JWT): some policy suggestions and recommendations (2010)

    Lawy, Robert; Diment, Kim; Quinn, Jocey ;

    Zitatform

    Lawy, Robert, Jocey Quinn & Kim Diment (2010): Responding to the 'needs' of young people in jobs without training (JWT). Some policy suggestions and recommendations. In: Journal of Youth Studies, Jg. 13, H. 3, S. 335-352. DOI:10.1080/13676260903447544

    Abstract

    "In this paper we draw upon our findings from a project in the South West region of England. The research involved a collaboration between a group of university researchers and Connexions service personal advisers and mainly comprised interviews with young people, who were in 'jobs without training' (JWT). A key aim of the research was to explore the experiences of this group of marginalised and socially disadvantaged young people over a period of 1 year, as they moved into and out of work. In this paper we address the main findings and questions raised by the research. We challenge some commonly held assumptions about young people in JWT and their perceived needs. We end with a number of policy and practice-related suggestions and recommendations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Made simple in Germany? Entwicklungsverläufe industrieller Einfacharbeit (2009)

    Abel, Jörg; Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Ittermann, Peter ;

    Zitatform

    Abel, Jörg, Hartmut Hirsch-Kreinsen & Peter Ittermann (2009): Made simple in Germany? Entwicklungsverläufe industrieller Einfacharbeit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 62, H. 11, S. 579-585. DOI:10.5771/0342-300X-2009-11-579

    Abstract

    "Der Beitrag betrachtet die Entwicklungsdynamik industrieller Einfacharbeit und vertritt die These, dass diese - anders als vielfach vermutet - kein Auslaufmodell in der Wirtschaft ist. Gezeigt wird zum einen, dass trotz einer unbestrittenen Erosion gering qualifizierter Tätigkeiten in der Industrie in den letzten Jahrzehnten von einem empirisch belegbaren Sockel industrieller Einfacharbeit auszugehen ist. Zum zweiten werden die industriellen Hochburgen der Einfacharbeit identifiziert. Zum dritten wird belegt, dass industrielle Einfacharbeit keine Referenzfolie prekärer Beschäftigung ist. Viertens wird auf verschiedene arbeitsorganisatorische Muster von Einfacharbeit hingewiesen: Diese erschöpfen sich nicht in klassisch-tayloristischen Tätigkeiten, sondern umfassen weitere Typen (extra)funktional mehr oder weniger angereicherter Einfacharbeit. Der Artikel basiert auf den ersten Ergebnissen eines laufenden DFG-Projektes." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche und berufliche Weiterbildung für Bildungsferne in Hessen: Projektbericht (2009)

    Beckmann, Nils; Schmid, Alfons;

    Zitatform

    Beckmann, Nils & Alfons Schmid (2009): Betriebliche und berufliche Weiterbildung für Bildungsferne in Hessen. Projektbericht. Frankfurt am Main, 90 S.

    Abstract

    Auf der Grundlage einer quantitativen Betriebsbefragung und basierend auf Interviews mit Experten und mit 'bildungsfernen' Beschäftigten wird der Frage nach den hemmenden und förderlichen Faktoren für die betriebliche Weiterbildung Niedrigqualifizieter in Hessen nachgegangen. Die Ergebnisse der repräsentativen Befragung verdeutlicht, dass hessischer Betriebe verschiedener Branchen und Betriebsgrößen unterschiedliche Hemmnisse sehen, ältere oder geringqualifizierte Beschäftigte in einem größeren Umfang als bisher in die betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten einzubeziehen. Um 'bildungsferne' Beschäftigte für Qualifizierungsangebote zu motivieren, ist es neben dem unmittelbaren betrieblichen Kontext der Weiterbildungsinhalte für die Beschäftigten wichtig, Transparenz in Bezug auf die innerbetrieblichen Abläufe zu erhalten und ihren Beitrag für das Unternehmen zu erkennen. Zur Schaffung günstigerer Rahmenbedingungen für die Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung von Angelernten, Ungelernten und älteren Arbeitnehmern wird die Bedeutung der betriebsseitig zu setzenden Anreize betont. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Do subsidized adult apprenticeships increase the vocational attendance rate? (2009)

    Dohlmann Weatherall, Cecilie;

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    Dohlmann Weatherall, Cecilie (2009): Do subsidized adult apprenticeships increase the vocational attendance rate? In: Applied economics quarterly, Jg. 55, H. 1, S. 61-81.

    Abstract

    Vor dem Hintergrund der Globalisierung und des gestiegenen Qualifikationsbedarfs führte Dänemark 1997 eine großzügige Subvention von Ausbildungsplätzen für Erwachsene im Alter von 25 Jahren und darüber ein. Ziel der Ausbildungssubvention für Erwachsene (AAS) war die Qualifikationsentwicklung von Geringqualifizierten, um offene Stellen besetzen zu können. Die Autoren untersuchen die Auswirkungen dieser Subvention, welche das Einkommen der Auszubildenden im Durchschnitt um 30 Prozent erhöht, auf die Ausbildungsbeteiligung. Umfangreiche Paneldaten und die Einführung der AAS 1997 ermöglichen die empirische Untersuchung der Auswirkungen der Ausbildungssubvention auf Geringqualifizierte unter Anwendung des Differenz-in-Differenzen-Schätzers. Die Ergebnisse belegen, dass die Ausbildungssubvention nur im ersten Jahr nach ihrer Einführung einen positiven Einfluss auf die Ausbildungsbeteiligung geringqualifizierter 25jähriger Männer hatte, später jedoch nicht mehr. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Qualifizierung An- und Ungelernter - Ergebnisse einer explorativen Analyse zum aktuellen betrieblichen Bedarf, zukünftigen Qualifikationsanforderungen und Präventionsansätzen der Bundesagentur für Arbeit (2009)

    Jäger, Armin; Kohl, Matthias;

    Zitatform

    Jäger, Armin & Matthias Kohl (2009): Qualifizierung An- und Ungelernter - Ergebnisse einer explorativen Analyse zum aktuellen betrieblichen Bedarf, zukünftigen Qualifikationsanforderungen und Präventionsansätzen der Bundesagentur für Arbeit. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. Profil 2, S. 1-19.

    Abstract

    "An- und Ungelernte sind nach wie vor eine Problemgruppe des Arbeitsmarkts. Es ist zu erwarten, dass sich ihre Lage in den nächsten Jahren noch verschlechtern wird, da viele einfache Arbeitsplätze wegfallen und die Anforderungen auch im Bereich der Einfachen Arbeit steigen. Zudem konkurrieren An- und Ungelernte auch im Bereich einfacher Tätigkeiten in den letzten Jahren zunehmend mit formal Qualifizierten - einerseits aufgrund des Mangels an Arbeitsplätzen im mittleren Qualifikationssegment, andererseits aufgrund der von betrieblicher Seite mit einem Berufsabschluss verbundenen Signalwirkung (vgl. HIEMING et al. 2005 ). Daher ist gerade für die Gruppe der An- und Ungelernten eine bedarfsgerechte Qualifizierung arbeitsmarktpolitisch von zentraler Bedeutung. Entsprechende Qualifizierungskonzepte müssen betriebsorientiert und passgenau sein. Mit dem Sonderprogramm ' Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen' (WeGebAU) der Bundesagentur für Arbeit (BA) existiert auch ein Förderinstrumentarium, das zum Ziel hat Arbeitslosigkeit zu verhindern und auf die besonders gefährdete Gruppe der geringqualifizierten und älteren Arbeitnehmer fokussiert. Im vorliegenden Beitrag wird die aktuelle Entwicklung zum WeGebAU-Programm der BA als bundesweiter Ansatz den Ergebnissen einer explorativen Analyse zu aktuellen betrieblichen Bedarfen und zukünftigen Qualifikationsanforderungen an An- und Ungelernte in der Metropolregion Nürnberg gegenübergestellt. So können Hinweise gewonnen werden im Hinblick auf weiteren gesamtwirtschaftlichen als auch regionalen Handlungsbedarf, um zu einer wirksamen Prävention vor Arbeitslosigkeit beitragen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualifizierungsreserven An- und Ungelernter erschließen (2009)

    Knoll, Natascha; Schweigard, Eva;

    Zitatform

    Knoll, Natascha & Eva Schweigard (2009): Qualifizierungsreserven An- und Ungelernter erschließen. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 61, H. 2, S. 25-29.

    Abstract

    "Auf den ersten Blick erscheint die Qualifizierung von An- und Ungelernten bei der gegenwärtigen Wirtschaftssituation als ein Zielkonflikt. Denn der sich abzeichnende Konjunkturabschwung aufgrund der weltweiten Finanzkrise führt bereits zu ersten Entlassungen in der Automobilbranche und ihren Zuliefererbetrieben, insbesondere bei dem Leiharbeitpersonal. Andere Branchen hingegen klagen nach wie vor über einen Fachkräftemangel. In einigen Regionen bleibt die Situation auf dem Bewerbermarkt aufgrund der sinkenden Absolventen allgemeinbildender Schulen und des demographischen Wandels auch weiterhin angespannt. Aber in jeder Krise stecken auch immer versteckte Chancen! Bevor betriebsbedingte Entlassungen aufgrund schlechter Auftragslagen ausgesprochen werden, bietet sich z.B. Kurzarbeit an, die auch für (Nach)-Qualifizierungsmaßnahmen genutzt werden könnten. Besonders für An- und Ungelernte, die bereits über Arbeits- und Berufserfahrung verfügen und betriebsinternes Wissen besitzen, eröffnen sich über Nachqualifizierung die Chance auf den nachträglichen Erwerb eines Berufsabschlusses. Dadurch kann es Betrieben gelingen, Beschäftigung zu sichern und mit einer Weiterbildung zu verknüpfen, um nach der Krise über mehr ausgebildete Fachkräfte zu verfügen, welches ansonsten wieder aufwendig auf dem externen Stellenmarkt rekrutiert werden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nachqualifizierung An- und Ungelernter in der Praxis: Situationsanalyse (2009)

    Krings, Ursula;

    Zitatform

    Krings, Ursula (2009): Nachqualifizierung An- und Ungelernter in der Praxis. Situationsanalyse. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 61, H. 1, S. 11-15.

    Abstract

    Durch neue Formen der Arbeitsorganisation und neue Technologien steigen in vielen Unternehmen die Qualifikationsanforderungen an die Mitarbeiter, gerade auch im Bereich der so genannten einfachen Arbeit. Vielen Unternehmen fehlen jedoch das Know-how und die personellen Ressourcen für die Umsetzung innovativer Personalentwicklungsmodelle. Der Beitrag untersucht, wie sich die Qualifizierungsbedarfe in den Betrieben bezogen auf einfache Arbeit und auf Facharbeit entwickeln und welche Modelle und Zugangswege für eine berufliche Nachqualifizierung zur Verfügung stehen. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass es um Nachqualifizierung nachhaltig als selbstverständlichen Bestandteil betrieblicher Personalentwicklung zu verankern, verstärkt der Bildung regionaler Unterstützungsstrukturen durch Einbindung betrieblicher Entscheidungsträger und Akteure wie ARGEn und Arbeitsagenturen bedarf. Zu den Aufgaben dieser Strukturen gehören: Aufbau regionaler Netzwerke zur Nachqualifizierung, Austauschforum für Netzwerkpartner und betriebliche Experten, Bestandsaufnahme des Angebots an Nachqualifizierung, systematische branchenbezogene und regionalspezifische Bildungsbedarfsanalysen, Durchführung von Multiplikatorenschulungen, Angebot spezifischer Informations- und Beratungsleistungen, Schaffung neuer Zugänge zu kleinen und mittleren Unternehmen sowie Planung und Umsetzung konzertierter Öffentlichkeitsaktionen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsorientierte Weiterbildung für an- und ungelernte Beschäftigte: ein Beispiel aus der Metall- und Elektroindustrie (2008)

    Bauer, Waldemar; Koring, Claudia;

    Zitatform

    Bauer, Waldemar & Claudia Koring (2008): Arbeitsorientierte Weiterbildung für an- und ungelernte Beschäftigte. Ein Beispiel aus der Metall- und Elektroindustrie. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 37, H. 2, S. 21-25.

    Abstract

    "This paper presents a work oriented continuing training concept for unskilled and semi-skilled employees which was developed and successfully piloted over the course of a three-year project with companies from the metal and electrical industry. The concept facilitates systemisation and promotion of selfdirected learning at the workplace and is capable of relatively rapid autonomous use by companies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslose Hartz IV-Empfänger: oftmals gering qualifiziert, aber nicht weniger arbeitswillig (2008)

    Brenke, Karl;

    Zitatform

    Brenke, Karl (2008): Arbeitslose Hartz IV-Empfänger: oftmals gering qualifiziert, aber nicht weniger arbeitswillig. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 75, H. 43, S. 678-684.

    Abstract

    "Trotz der günstigen Beschäftigungsentwicklung ist die Zahl der Hartz IV-Empfänger in den letzten zweieinhalb Jahren nur wenig gesunken. Die Zahl der erwerbsfähigen und nicht arbeitslosen Leistungsempfänger ist sogar gewachsen. Die Arbeitslosigkeit unter den Hilfeempfängern hat zwar abgenommen, der Rückgang war aber schwächer als bei den übrigen Arbeitslosen. Inzwischen sind 70 Prozent aller Arbeitslosen Hartz IV-Empfänger. Die vergleichsweise ungünstige Entwicklung ist nicht darauf zurückzuführen, dass Hartz IV-Arbeitslose weniger leistungsbereit wären als die anderen Erwerbslosen. Ihnen mangelt es vielmehr häufig an der Qualifikation. Jeder Fünfte hat keinen Hauptschulabschluss und jeder Dritte kann keine Berufsausbildung vorweisen. Besonders krasse Unterschiede hinsichtlich der Qualifikationsstruktur bestehen zwischen den arbeitslosen Hartz IV-Beziehern und den übrigen Erwerbslosen in Westdeutschland. In Ostdeutschland sind dagegen die Arbeitslosen - jedenfalls formal - besser ausgebildet. Die hohe Erwerbslosigkeit dort resultiert daher weniger als im Westen aus qualifikatorischen Defiziten, entscheidend ist vielmehr das insgesamt unzureichende Angebot an Arbeitsplätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeiten und Lernen für An- und Ungelernte: aktuelle arbeitsmarkt- und berufsbildungspolitische Notwendigkeit in berufspädagogischer Tradition (2008)

    Bröker, Andreas H.;

    Zitatform

    Bröker, Andreas H. (2008): Arbeiten und Lernen für An- und Ungelernte. Aktuelle arbeitsmarkt- und berufsbildungspolitische Notwendigkeit in berufspädagogischer Tradition. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 57, H. 9, S. 225-231. DOI:10.3790/sfo.57.9.225

    Abstract

    "Arbeiten und Lernen ermöglicht, sofern es in lernförderlichen Arbeitssystemen stattfindet, ganzheitliches Lernen und fördert sowohl die berufliche Handlungskompetenz als auch die Persönlichkeitsentwicklung. Bereits bei den Klassikern der Berufsbildungstheorie war es eine zentrale Forderung, dass Berufsbildung einerseits Arbeitsbildung und andererseits Menschenbildung zu sein habe. Auch im strukturellen Wandel postmoderner Gesellschaften erhalten neben - immer schneller anzupassenden - fachlich-methodischen Qualifikationen Sozial- und Individualkompetenzen eine wachsende Bedeutung. Das führt zu einer Renaissance von mit Arbeit verbundenem Lernen, das nicht zuletzt aufgrund der beruflichen Ernstsituation einen geeigneten Rahmen zum Erwerb überfachlicher Kompetenzen bietet, insbes. für bislang an- bzw. ungelernt verbliebene Personengruppen. Angesichts anhaltender struktureller Benachteiligungen von Geringqualifizierten sind als gesellschaftlich notwendiger Ausgleich, auch zur Vermeidung weiterer sozialer Brennpunkte (u. a. Jugendkriminalität), zusätzliche Angebote von mit Qualifizierung gekoppelter Beschäftigung zu fordern, zumal die sogenannten Hartz-Reformen zu Destruktionen bei entsprechenden, meist kommunalen Kapazitäten geführt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Integration von formal Geringqualifizierten in den Arbeitsmarkt (2008)

    Dornmayr, Helmut; Lachmayr, Norbert; Rothmüller, Barbara;

    Zitatform

    Dornmayr, Helmut, Norbert Lachmayr & Barbara Rothmüller (2008): Integration von formal Geringqualifizierten in den Arbeitsmarkt. (AMS report 64), Wien, 81 S.

    Abstract

    "Die von den Forschungsinstituten ibw (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) und öibf (Österreichisches Institut für Berufsbildungsforschung) im Auftrag des Arbeitsmarktservice (AMS) Österreich in den Jahren 2007/2008 durchgeführte Studie untersucht Möglichkeiten zur verstärkten Integration von formal Geringqualifizierten - d. h. von Personen mit höchster abgeschlossener Ausbildung 'Pflichtschule' - in den Arbeitsmarkt. Dieses Thema ist vor allem deswegen von hoher Brisanz, weil diese Personengruppe am Arbeitsmarkt mit besonderen Schwierigkeiten und Benachteiligungen konfrontiert ist: Ihre Arbeitslosenquote ist mindestens zwei- bis dreimal so hoch wie jene von Personen mit weiterführenden Bildungsabschlüssen (Lehre, Mittlere und Höhere Schulen, Hochschulen). Zudem ist fast jeder / jede zweite (48 Prozent) unselbständig Beschäftigte (bzw. Arbeitslose) mit höchster abgeschlossener Ausbildung 'Pflichtschule' zumindest einmal im Jahr von Arbeitslosigkeit betroffen, bei Personen mit weiterführenden Ausbildungsabschlüssen betrifft dies nicht einmal jede fünfte Person." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Chancen für Jugendliche ohne Berufsausbildung: Problemanalyse - Beschäftigungsfelder - Förderstrategien (2008)

    Goltz, Marianne; Christe, Gerhard; Bohlen, Elise;

    Zitatform

    Goltz, Marianne, Gerhard Christe & Elise Bohlen (2008): Chancen für Jugendliche ohne Berufsausbildung. Problemanalyse - Beschäftigungsfelder - Förderstrategien. Freiburg: Lambertus, 271 S.

    Abstract

    Im Jahre 2006 waren in Deutschland 1,3 Millionen junge Menschen im Alter von 20 bis 29 Jahren ohne eine abgeschlossene Berufsausbildung. Ziel der vom Deutschen Caritasverband e.V. und IN VIA, katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit Deutschland e.V. in Auftrag gegebenen Studie ist es, Wege aufzuzeigen, wie benachteiligte Jugendliche beim Zugang zu Ausbildung und Arbeitsmarkt besser unterstützt werden können. 38 Unternehmen unterschiedlicher Branchen wurden dazu befragt, welche Erfahrungen sie mit benachteiligten Jugendlichen gemacht haben und welche Maßnahmen sie für notwendig halten, um die Chancen dieser Jugendlichen zu verbessern. Die Erfahrungen zeigen, dass der gute Wille der Unternehmen häufig scheitert, wenn nach einem durchgestandenen Praktikum die anschließende Ausbildung von den Jugendlichen abgebrochen wird. Die Studie zieht das Fazit, dass Betriebe, die bereit sind, benachteiligten Jugendlichen Praktika und Arbeitsplätze bereitzustellen, eine verlässliche Unterstützung brauchen. 'Nachhaltige Erfolge der Integration sind sonst nicht zu erwarten.' Die Eckpunkte einer in diesem Sinne verbesserten Integration werden in sechs Handlungsempfehlungen zusammengefasst. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktchancen für Geringqualifizierte steigern (2008)

    Känel, Natalie; Wetli, Angelo;

    Zitatform

    Känel, Natalie & Angelo Wetli (2008): Arbeitsmarktchancen für Geringqualifizierte steigern. In: Panorama. Bildung, Beratung, Arbeitsmarkt, Jg. 22, H. 6, S. 19-21.

    Abstract

    "Personen ohne Ausbildung sind überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen. Ihre Reintegration in den Arbeitsmarkt ist schwierig, da es für sie immer weniger Arbeitsplätze gibt. Ein grenzüberschreitendes Projekt unter der Leitung der Arbeitsmarktbeobachtung Ostschweiz, Aargau und Zug (AMOSA) zeigt Chancen und Risiken für Geringqualifizierte im Bodenseeraum auf und formuliert konkrete Verbesserungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Who needs up-skilling? Low-skilled and low-qualified workers in the European Union (2008)

    Lyly-Yrjänäinen, Maija;

    Zitatform

    Lyly-Yrjänäinen, Maija (2008): Who needs up-skilling? Low-skilled and low-qualified workers in the European Union. Dublin, 36 S.

    Abstract

    "Skills, skills, skills! This is the mantra of modern labour and social policies. Up-skilling is seen as a win-win solution and it is commonly agreed that up-skilling lies in the interests of individual employees, as well as employers and, indeed, society at large. In the fast-changing world of today and in economies that rely on knowledge and complex skills, workers with low skills are in danger of finding themselves outside the mainstream. Increasingly, a polarisation is seen between high-skilled jobs and low-skilled jobs and the divide between knowledge workers and service workers is growing, with consequences in the working conditions of both. Low-skilled workers are at high risk of becoming 'poor' as this reports shows, with low skills being related to low pay and also to some extent to precarious employment. This paper will address the situation of low-skilled workers in the EU27 Member States by analysing cross-sectional data showing the distribution of such workers in these countries and analysing their working conditions compared to those of other groups of workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Transatlantic differences in labour markets: changes in wage and non-employment structures in the 1980s and the 1990s (2008)

    Puhani, Patrick A. ;

    Zitatform

    Puhani, Patrick A. (2008): Transatlantic differences in labour markets. Changes in wage and non-employment structures in the 1980s and the 1990s. In: German economic review, Jg. 9, H. 3, S. 312-338. DOI:10.1111/j.1468-0475.2008.00435.x

    Abstract

    "Rising wage inequality in the United States and Britain and rising continental European unemployment have led to a popular view in the economics profession that these two phenomena are related to negative relative demand shocks against the unskilled, combined with flexible wages in the Anglo-Saxon countries, but wage rigidities in continental Europe ('Krugman hypothesis'). This paper tests this hypothesis based on seven large person-level data sets for the 1980s and the 1990s. I use a more sophisticated categorization of low-skilled workers than previous studies, which exhibits differences between German workers with and without apprenticeship training, particularly in the 1980s. I find evidence for the Krugman hypothesis when Germany is compared with the United States. However, supply changes differ considerably between countries, with Britain experiencing enormous increases in skill supply explaining the relatively constant British skill premium in the 1990s." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Labour market programmes and labour market outcomes: a study of the Swedish active labour market interventions (2007)

    Adda, Jerome; Costa Dias, Monica ; Meghir, Costas ; Sianesi, Barbara ;

    Zitatform

    Adda, Jerome, Monica Costa Dias, Costas Meghir & Barbara Sianesi (2007): Labour market programmes and labour market outcomes. A study of the Swedish active labour market interventions. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2007,27), Uppsala, 71 S.

    Abstract

    "This paper assesses the impact of Swedish welfare-to-work programmes on labour market performance including wages, labour market status, unemployment duration and future welfare-to-work participation. We develop a structural dynamic model of labour supply which incorporates detailed institutional features of these policies and allows for selection on observables and unobservables. We estimate the model from a rich administrative panel data set and show that training programmes - which account for a large proportion of programmes - have little effect on future outcomes, whereas job experience programmes have a beneficial effect." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Einfache Arbeit in Deutschland: Restgröße oder relevanter Beschäftigungsbereich? (2007)

    Bellmann, Lutz ; Stegmaier, Jens ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Jens Stegmaier (2007): Einfache Arbeit in Deutschland. Restgröße oder relevanter Beschäftigungsbereich? In: Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.) (2007): Perspektiven der Erwerbsarbeit: Einfache Arbeit in Deutschland : Dokumentation einer Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung, S. 10-24.

    Abstract

    In dem Beitrag wird mit den Daten des IAB-Betriebspanels untersucht, wie es um den Umfang, aber auch um die Entwicklung der einfachen Arbeit in deutschen Betrieben bestellt ist. "Dabei wird der Frage nachgegangen, ob einfache Arbeit derzeit tatsächlich eher eine Restgröße ist oder ob es sich dabei (noch) um einen beschäftigungsrelevanten Bereich des Arbeitsmarkts handelt. Der Aufbau des Beitrags ist wie folgt: Zunächst werden einführend einige definitorische Anmerkungen gemacht und das zugrunde liegende Erhebungskonzept erläutert, um danach die Struktur und Bedeutung einfacher Arbeit in der gegenwärtigen Betriebslandschaft eingehend anhand empirischer Befunde zu betrachten. Ausführlich werden dann Ergebnisse mit den aktuellsten Daten aus der Welle 2005 des IAB-Betriebspanels vorgestellt: Wie verteilt sich gegenwärtig einfache Arbeit über die Branchen und Größenklassen? Wo werden Beschäftigte mit einfachem Tätigkeitsprofil gesucht und wo finden die Einstellungen statt? Werden Stellen einfacher Arbeit aufgebaut oder findet überwiegend ein Abbau statt?" (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Stegmaier, Jens ;
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    Perspektiven der Erwerbsarbeit: Einfache Arbeit in Deutschland: Dokumentation einer Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung (2007)

    Brandherm, Ruth; Bellmann, Lutz ; Dörre, Klaus; Weinkopf, Claudia ; Stegmaier, Jens ; Clement, Ute ;

    Zitatform

    Brandherm, Ruth, Lutz Bellmann, Jens Stegmaier, Claudia Weinkopf, Ute Clement & Klaus Dörre (2007): Perspektiven der Erwerbsarbeit: Einfache Arbeit in Deutschland. Dokumentation einer Fachkonferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung. (WISO Diskurs), Bonn, 64 S.

    Abstract

    "In dem Tagungsband sind die Beiträge einer Veranstaltung zum Thema einfache Arbeit in Deutschland dokumentiert. Er enthält darüber hinaus eine Filmreihe, die die vielfältigen Facetten einfacher Arbeit aufzeigt und auch die Menschen zu Wort kommen lässt, die diese Arbeiten leisten. Dies eröffnet einen besonderen Zugang zum Thema und zur Arbeitswirklichkeit einfacher Arbeit, mit der jede/r von uns tagtäglich durch zahlreiche Dienstleistungen und Produkte in Berührung kommt. Zu angrenzenden Themen liegen bereits Veröffentlichungen des Gesprächskreises Arbeit und Qualifizierung vor. Sie behandeln die Beschäftigungs- und Arbeitsmarktsituation von gering Qualifizierten, greifen die Debatte um den Niedriglohnsektor auf, setzen sich mit den Themen Mindestlohn und Kombilöhne auseinander und fragen nach den Perspektiven öffentlich geförderter Beschäftigung für leistungsgeminderte Langzeitarbeitslose in Deutschland. Wir möchten mit diesen Materialien Informationen und Hintergründe zu zentralen und aktuellen Fragen der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik zur Verfügung stellen und die Debatte zu diesen Themen anregen und vertiefen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Stegmaier, Jens ;
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    Qualifizierung An- und Ungelernter: am Bedarf der Unternehmen ansetzen (2007)

    Dause, Dominique; Hilger, Annelies;

    Zitatform

    Dause, Dominique & Annelies Hilger (2007): Qualifizierung An- und Ungelernter. Am Bedarf der Unternehmen ansetzen. In: Jugend, Beruf, Gesellschaft, Jg. 58, H. 2, S. 162-170.

    Abstract

    In den letzten Jahren wurden im Rahmen einer vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) betreuten Modellversuchsreihe zusammen mit Unternehmen, Bildungsdienstleistern und weiteren Akteuren beruflicher Bildung verschiedene Ansätze zur 'Berufsbegleitenden Nachqualifizierung von jungen Erwachsenen' entwickelt und erprobt. Der Beitrag beschreibt die Bedarfe und Anforderungen an Qualifizierungsmodelle der Unternehmen, stellt erfolgserprobte Konzepte vor und zeigt auf, wie strategische Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit Unternehmen bei der Planung und Umsetzung des Kompetenzerwerbs ihrer An- und Ungelernten unterstützen kann, um Betrieben einen leichten Einstieg in eine bedarfsgerechte Qualifizierung auch für ihre gering qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu ermöglichen. Als positives Beispiel wird die betriebsnahe Nachqualifizierung eines mittelständischen Unternehmens, das Motoren produziert, vorgestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Statt Abqualifizierung: Kompetenzentwicklung: Konzepte und betriebliche Erfahrungen bei geringqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (2007)

    Dworschak, Bernd; Fritsch, Andreas; Zehrt, Peter; Witzgall, Elmar;

    Zitatform

    Dworschak, Bernd, Andreas Fritsch, Elmar Witzgall & Peter Zehrt (2007): Statt Abqualifizierung: Kompetenzentwicklung. Konzepte und betriebliche Erfahrungen bei geringqualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. (QUEM-Materialien 78), Berlin, 129 S.

    Abstract

    In den Jahren 2005 und 2006 beteiligten sich fünf Industriebetriebe und zwei Dienstleistungsunternehmen am Projekt 'Betriebliche Kompetenzentwicklung für Geringqualifizierte'. Diese Betriebe wurden in zwei Samples, je eines für die alten und die neuen Bundesländer aufgeteilt. Der Bericht umfasst die Ergebnisse der Begleitforschung und wurde von den wissenschaftlichen Begleitern gemeinsam und sampleübergreifend erstellt. Das Projekt stand unter der Zielsetzung, Betriebe (insbesondere deren Personalabteilungen) darin zu unterstützen, für besondere Problemstellungen bzw. Zielgruppen neue Formen der Kompetenzentwicklung zu erproben und, nach Bewertung ihrer Potentiale, diese nachhaltig weiter zu praktizieren. Im Falle der Zielgruppe Geringqualifizierte sollte die betriebliche Kompetenz- und Lernkulturentwicklung vor allem der Weiterbeschäftigungsfähigkeit der Mitarbeiter, aber auch der Sicherung von sozialer Innovationsfähigkeit im Betrieb zu Gute kommen. Mit dem aus der Arbeitsmarktforschung übernommenen Adjektiv 'geringqualifiziert' werden alle Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung und ohne Hochschulabschluss charakterisiert. Der Bericht stellt fest, dass wegen der großen Heterogenität der Zielgruppe, bei der die Faktoren Lebens- und Erwerbsalter sowie Muttersprache ebenfalls eine Rolle spielen dürften, pauschale Angaben zu Lern- und Leistungsvoraussetzungen nicht getroffen werden können. In einzelnen Kapiteln werden die Thematik und das Aktionsfeld der Projekte aus teilweise unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und aufgearbeitet. Der vorangestellte Versuch eines gemeinsamen Resümees fasst die Ergebnisse unter folgenden Leitthemen zusammen: a) Kompetenz und Kompetenzentwicklung, b) Lernen und Kompetenzentwicklung, c) Individuelle und kollektive Kompetenzentwicklung und d) Kompetenzentwicklung und Lernkultur. (IAB)

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