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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "Niedrigqualifizierte"
  • Literaturhinweis

    Einfacharbeit in der Industrie: Strukturen, Verbreitung und Perspektiven (2014)

    Abel, Jörg; Ittermann, Peter ; Hirsch-Kreinsen, Hartmut;

    Zitatform

    Abel, Jörg, Hartmut Hirsch-Kreinsen & Peter Ittermann (2014): Einfacharbeit in der Industrie. Strukturen, Verbreitung und Perspektiven. Berlin: Edition Sigma, 221 S.

    Abstract

    "Die aktuellen Diskussionen über die Entwicklungspfade von Industriearbeit konzentrieren sich vornehmlich auf den Ausbau wissens- und qualifikationsintensiver Arbeitsprozesse am Hightech-Standort Deutschland. Weitgehend unbeachtet bleibt ein Arbeitstyp in der Industrie, der sich als 'Einfacharbeit' bezeichnen lässt: schnell erlernbare Tätigkeiten mit vergleichsweise geringen Komplexitätsanforderungen, die keine einschlägigen fachlichen Qualifikationen voraussetzen. Rund ein Viertel aller Beschäftigten des verarbeitenden Gewerbes kann diesem Arbeitstypus zugerechnet werden. Diese Studie geht den Strukturen und Perspektiven industrieller Einfacharbeit nach und zeigt auf der Basis quantitativer und qualitativer empirischer Befunde, dass Einfacharbeit in zahlreichen Industriezweigen weiterhin eine zentrale Rolle spielt, sich dabei jedoch veränderten Markt- und Produktionsanforderungen anpassen muss. Im Ergebnis werden die Konturen eines spezifischen Produktions- und Arbeitsmodells skizziert, das sich von dem Leitmodell industrieller Fertigung mit qualifikationszentrierten Arbeitsprozessen deutlich unterscheidet, zugleich jedoch einen wichtigen Baustein der deutschen Industrie darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitskräftesicherung: Auch eine Herausforderung im Bereich mittlerer und niedriger Qualifikationen? (2014)

    Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz (2014): Arbeitskräftesicherung: Auch eine Herausforderung im Bereich mittlerer und niedriger Qualifikationen? In: J. Lange (Hrsg.) (2014): Wirtschaftsförderung und Arbeitsförderung Hand in Hand? : Kooperationsstrategien zur Arbeitskräftesicherung (Loccumer Protokolle, 2013,72), S. 41-48, 2013-11-29.

    Abstract

    "In diesem Beitrag wurden nicht nur spürbare und zunehmende Arbeitsanspannungen akademischer und nicht- akademischer Berufe nachgewiesen. Gleichzeitig gibt es zwar eine sinkende, aber in jüngster Zeit stabile Nachfrage nach einfacher Arbeit, also Tätigkeiten, für die keine Berufsausbildung erforderlich ist. Hinzuweisen ist auf die betriebliche Weiterbildung als die neben der betrieblichen Berufsausbildung zweite wichtige Säule zur Sicherung des Fachkräftebestands und zur Deckung des zukünftigen Fachkräftebedarfs." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktchancen von Geringqualifizierten: Kaum eine Region bietet genügend einfache Jobs (2014)

    Bogai, Dieter; Buch, Tanja; Seibert, Holger;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Tanja Buch & Holger Seibert (2014): Arbeitsmarktchancen von Geringqualifizierten: Kaum eine Region bietet genügend einfache Jobs. (IAB-Kurzbericht 11/2014), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Auf dem deutschen Arbeitsmarkt gilt nach wie vor: Je höher die Qualifikation, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, arbeitslos zu sein und desto höher ist der Lohn. Vergleicht man die Qualifikationsanforderungen, die an Beschäftigte gestellt werden, mit den Qualifikationsprofilen der Arbeitslosen, zeigen sich allerdings erhebliche Diskrepanzen. Nahezu jeder zweite Arbeitslose in Deutschland kann mangels höherer Qualifikation nur Helfertätigkeiten ausüben. Dabei entspricht nur jeder siebte Arbeitsplatz diesem Niveau. Die Beschäftigungsperspektiven der Geringqualifizierten sind regional sehr unterschiedlich. In Ostdeutschland, im Ruhrgebiet und in zahlreichen Großstädten haben sie besonders große Schwierigkeiten, passende Stellen zu finden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja; Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    Neue Qualifizierungsansätze für die berufliche Bildung: Konzepte für niedrigschwellige Qualifizierung am Beispiel Hauswirtschaft (2014)

    Brutzer, Alexandra;

    Zitatform

    Brutzer, Alexandra (2014): Neue Qualifizierungsansätze für die berufliche Bildung. Konzepte für niedrigschwellige Qualifizierung am Beispiel Hauswirtschaft. (Berufsbildung, Arbeit und Innovation. Dissertationen, Habilitationen 29), Bielefeld: Bertelsmann, 239 S. DOI:10.3278/6004427w

    Abstract

    "Wer Fachkräfte sucht muss sich häufig neu orientieren: Da die Zahl junger Menschen mit guten bis sehr guten Ausgangsvoraussetzungen zurückgeht, rücken Personen mit weniger guten Voraussetzungen in den Blick. Niedrigschwellige Qualifizierungen können dieser Gruppe besonders im Bereich personenbezogene Dienstleistunden neue Perspektiven eröffnen. Der Band 'Neue Qualifizierungsansätze für die berufliche Bildung' stellt Konzepte sowie Implementierungs- und Anwendungsmöglichkeiten für niedrigschwellige Qualifizierung in der beruflichen Bildung vor. Das Fazit: Bei personenbezogenen Dienstleistungen können niedrigschwellige Qualifizierungen junge Menschen mit ungünstigen Voraussetzungen an eine Ausbildung/Erwerbsarbeit heranführen. Handlungsbedarf besteht bei der Gestaltung der Übergänge, der Anrechnung erworbener Kompetenzen sowie bei der Professionalisierung des Personals in der berufspädagogischen Integrationsförderung.
    Die empirischen und konzeptionellen Befunde stammen aus dem Modellprojekt BertHa 'Kompetenzentwicklung für haushaltsnahe Dienstleistungen. Berufliche Qualifizierung - Anerkannte Zertifizierung' der Universität Gießen, an dem die Autorin unter der Leitung von Marianne Friese mitgewirkt hat. Die Erkenntnisse, die im Kontext des Forschungsschwerpunktes gewonnenen werden konnten, waren besonders für die präsentierten theoretischen Befunde wertvoll." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Do low-skilled migrants contribute more to home country income?: evidence from South Asia (2014)

    Cooray, Arusha ;

    Zitatform

    Cooray, Arusha (2014): Do low-skilled migrants contribute more to home country income? Evidence from South Asia. In: The B.E. Journal of Economic Analysis and Policy, Jg. 14, H. 3, S. 1185-1212. DOI:10.1515/bejeap-2013-0102

    Abstract

    "A recursive system is employed to investigate the indirect effect of out-migration on gross domestic product (GDP) through remittances in South Asia, namely Bangladesh, India, Nepal, Pakistan, and Sri Lanka. Out-migration is further disaggregated by skill level and country of destination (Middle East and other), and their effects on GDP through remittances are examined. The results suggest that migration and remittances have an important significant effect on the GDP of the countries under study. Of the skill categories, the unskilled category has the largest robust indirect effect on GDP. The effects of migration on GDP by country of destination suggest that migration to the Middle East has a robust and significant impact on GDP. There is some evidence of a combination between the altruistic and self-interested motives of migrants' to remit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kompetenzen von gering Qualifizierten: Befunde und Konzepte (2014)

    Eckhardt, Christoph; Kaiser, Ruth; Kahlenberg, Christoph; Kaiser, Arnim; Sennhenn, Jörg; Benikowski, Bernd; Franz, Julia; Lambert, Astrid; Gutschow, Katrin; Nies, Claudia; Heisig, Jan Paul ; Rauball, Pia; Solga, Heike ; Richter, Götz; Gieseke, Wiltrud; Rüb, Herbert; Hohenstein, Kerstin; Scheunpflug, Annette ; Heinemann, Alisha; Schmidt-Hertha, Bernhard ; Euringer, Caroline; Schüßler, Ingeborg;

    Zitatform

    Eckhardt, Christoph, Ruth Kaiser, Christoph Kahlenberg, Arnim Kaiser, Jörg Sennhenn, Bernd Benikowski, Julia Franz, Astrid Lambert, Katrin Gutschow, Claudia Nies, Jan Paul Heisig, Pia Rauball, Heike Solga, Götz Richter, Wiltrud Gieseke, Herbert Rüb, Kerstin Hohenstein, Annette Scheunpflug, Alisha Heinemann, Bernhard Schmidt-Hertha, Caroline Euringer & Ingeborg Schüßler (sonst. bet. Pers.) (2014): Kompetenzen von gering Qualifizierten. Befunde und Konzepte. (Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener 03), Bielefeld: Bertelsmann, 221 S.

    Abstract

    "Die formal geringe berufliche Qualifikation ist ein Risikofaktor arbeitslos zu werden. Das ist nicht nur ein individuelles Problem von An- und Ungelernten, sondern betrifft unsere gesamte Gesellschaft im Hinblick auf den Fachkräftemangel und den demografischen Wandel. Auf politischer Ebene unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Programme, die das Lernen von jungen und älteren Erwachsenen fördern. Wie und mit welchen veränderten Ansätzen der Erwachsenenbildung diese Bildungsförderung gelingen kann, stellt der dritte Band der BMBF-Wissenschaftsreihe vor. In dem Sammelband werden aktuelle Erkenntnisse zu den Kompetenzen Geringqualifizierter und zu neuen Ansätzen der Vermittlung und Anerkennung von Wissen diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualifizierung von An- und Ungelernten: eine empirische Bestandsaufnahme der Lebenssituation und Potenziale (2014)

    Flake, Regina; Seyda, Susanne; Malin, Lydia ; Middendorf, Lena;

    Zitatform

    Flake, Regina, Lydia Malin, Lena Middendorf & Susanne Seyda (2014): Qualifizierung von An- und Ungelernten. Eine empirische Bestandsaufnahme der Lebenssituation und Potenziale. (IW-Analysen 100), Köln, 88 S.

    Abstract

    "Der demografische Wandel stellt die Wirtschaft vor wachsende Herausforderungen, da der Fachkräftenachwuchs weniger wird, während gleichzeitig immer mehr qualifizierte Kräfte gebraucht werden. Umso wichtiger ist es, alle vorhandenen Fachkräftepotenziale zu nutzen, zum Beispiel auch An- und Ungelernte. Die Analyse untersucht vor allem die Arbeitsmarktsituation von An- und Ungelernten in Deutschland. Dazu wurden diese Indikatoren betrachtet: Erwerbstätigkeit, Einkommen, Weiterbildung und Stellung im Betrieb. Die Analyse zeigt, dass An- und Ungelernte bei diesen Indikatoren schlechter abschneiden als Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung, Fortbildungs- oder Hochschulabschluss. Wenn An- und Ungelernte der Eintritt in den Arbeitsmarkt gelungen ist - was bei Jüngeren seltener der Fall ist als bei Älteren -, dann befinden sie sich mehrheitlich in einem stark segmentierten 'Jedermannsarbeitsmarkt'. Dieser erfordert keine berufs- und betriebsspezifischen Qualifikationen, bietet keinen Zugewinn an Kompetenzen durch Training on the Job und eröffnet selten Weiterbildungschancen. An- und Ungelernte können ihre Lage kurzfristig nur durch eine Nachqualifizierung verbessern. Sowohl aus Arbeitnehmer- als auch aus Arbeitgebersicht ist es sinnvoll, wenn diese in Form von zertifizierten Teilqualifikationen erfolgen kann - mit der Option, einen Berufsabschluss zu erwerben. Langfristig wirken Präventionsmaßnahmen im frühkindlichen und schulischen Bereich sowie eine bessere Berufsorientierung, was zu einer Verringerung von Schul- und Ausbildungsabbrüchen führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohn und prekäre Beschäftigung in Deutschland (2014)

    Gehl, Günter;

    Zitatform

    Gehl, Günter (2014): Niedriglohn und prekäre Beschäftigung in Deutschland. (Forum: Politik 29), Weimar: Bertuch, 137 S.

    Abstract

    "Nicht erst seit den sogenannten Hartz-Reformen zwischen 2003 und 2005, sondern bereits wesentlich länger wird über die Thematik Niedriglohn und prekäre Beschäftigung in Deutschland diskutiert. Diese Publikation, die im Auftrag der AKTION ARBEIT im Bistum Trier erstellt worden ist, will zur Klärung der Begriffe 'Niedriglohn' und 'prekäre Beschäftigung' beitragen, die in ihrem Bedeutungsgehalt umstritten sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Is the labor market vulnerability of less-educated men really about job competition?: New insights from the United States (2014)

    Gesthuizen, Maurice ; Solga, Heike ;

    Zitatform

    Gesthuizen, Maurice & Heike Solga (2014): Is the labor market vulnerability of less-educated men really about job competition? New insights from the United States. In: Journal for labour market research, Jg. 47, H. 3, S. 205-221., 2013-03-01. DOI:10.1007/s12651-013-0131-4

    Abstract

    "Es gibt verschiede Gründe, warum schlechter ausgebildete Männer höheren Risiken der Arbeitsmarktverwundbarkeit - Arbeitslosigkeitsrisiken oder bei Beschäftigten ein niedriger sozioökonomischer Status - unterliegen. Die gebräuchliche Erklärung hierfür ist, dass der Grund für diese höheren Risiken ein gesteigerter beruflicher Wettbewerb ist, der auf ein Überangebot an besser ausgebildeten Arbeitskräften zurückzuführen ist, die die schlechter ausgebildeten Arbeitskräfte aus ihren Beschäftigungen verdrängen. Zusätzlich zur Untersuchung dieser Erklärung analysieren wir den Einfluss der kognitiven Fähigkeiten schlechter ausgebildeter Männer, ihre sozialen Ressourcen und den (historisch eingebetteten) Signalwert, über keine Bildungsnachweise zu verfügen. Wir untersuchen diese Auswirkungen mittels institutioneller und kompositioneller Variationen über Arbeitsmarkt-Eintrittskohorten hinweg in den USA. Für unsere Analysen nutzen wir die Daten des 1974-2008 US General Social Survey (GSS). Sie zeigen, dass ein Überangebot an gut ausgebildeten Arbeitskräften hauptsächlich die Arbeitslosigkeitsrisiken der besser ausgebildeten Personen selbst steigert. In Arbeitsmarkt-Eintrittskohorten, in welchen die negative Selektion basierend auf dem Hintergrund der Eltern der Gruppe der schlechter ausgebildeten deutlicher ist, haben die schlechter ausgebildeten ein relativ hohes Arbeitslosigkeitsrisiko." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The impact of training vouchers on low-skilled workers (2014)

    Hidalgo, Diana; Oosterbeek, Hessel ; Webbink, Dinand;

    Zitatform

    Hidalgo, Diana, Hessel Oosterbeek & Dinand Webbink (2014): The impact of training vouchers on low-skilled workers. In: Labour economics, Jg. 31, H. December, S. 117-128. DOI:10.1016/j.labeco.2014.09.002

    Abstract

    "This paper reports about a randomized experiment in which training vouchers of EURO1000 were given to low-skilled workers. The vouchers increase training participation by almost 20 percentage points in two years, relative to a base rate of 0.45. This increased participation comes at a substantial deadweight loss of almost 60%. Consistent with predictions from human capital theory, we find that vouchers cause a shift towards more general forms of training. We do not find any significant impact of the program on monthly wages or on job mobility. The program does, however, have a significant impact on future training plans. Compared to always-takers, new trainees are more often male, more risk averse, work shorter hours and are less likely to have participated in training prior to treatment. Compared to never-takers, they are more often female, work longer hours and have a somewhat lower formal education level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Facetten arbeitsorientierter Grundbildung: Verständnis - Zielgruppen - Bedarfe (2014)

    Klein, Rosemarie; Reutter, Gerhard; Schwarz, Sabine;

    Zitatform

    Klein, Rosemarie, Gerhard Reutter & Sabine Schwarz (2014): Facetten arbeitsorientierter Grundbildung. Verständnis - Zielgruppen - Bedarfe. In: Alfa-Forum, Jg. 26, H. 86, S. 46-51.

    Abstract

    "Seit dem ersten Förderschwerpunkt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zur Alphabetisierung und Grundbildung von Erwachsenen steht u.a. die Frage im Raum, was eine auf die Arbeit bezogene Grundbildung - wir sprechen von Arbeitsorientierter Grundbildung, kurz AoG - kennzeichnet. Verschiedene wissenschaftliche Begleitungen von Projekten haben von 2007 bis 2010 sondiert, welche Anforderungen an Einfacharbeitsplätzen bestehen und die Frage aufgeworfen, inwiefern solche Anforderungen und deren Veränderungen als Inhalte von Grundbildung gelten sollen und können. In diesem Beitrag greifen wir aus der Perspektive zweier aktuell laufender Projekte (SESAM und ABAG) noch einmal die Frage nach dem Verständnis von AoG auf. Wir blicken in die Praxis und resümieren, wer bislang die Teilnehmenden von AoG-Angeboten sind. Es wird analysiert, welche Erwartungen aus den Perspektiven von Beschäftigten und von Unternehmen an AoG gestellt werden. In einer kritischen Betrachtung dieser Praxiserfahrungen leiten wir Konsequenzen für ein Verständnis von AoG ab-und formulieren offene Fragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Verbesserung der Erwerbschancen gering Qualifizierter durch lernförderliche Gestaltung einfacher Arbeit: Endbericht zum Forschungsprojekt (2014)

    Krenn, Manfred; Papouschek, Ulrike; Gächter, August;

    Zitatform

    Krenn, Manfred, Ulrike Papouschek & August Gächter (2014): Die Verbesserung der Erwerbschancen gering Qualifizierter durch lernförderliche Gestaltung einfacher Arbeit. Endbericht zum Forschungsprojekt. (FORBA-Forschungsbericht 2014,02), Wien, 134 S.

    Abstract

    Das vorgestellte Forschungsprojekt beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern die Erwerbschancen für gering Qualifizierte über eine lernförderliche Gestaltung von Einfacharbeit zu erhöhen sind. In diesem Zusammenhang ist auch von Belang, wie sich die Qualifikationsanforderungen in bestimmten Bereichen einfacher Arbeitstätigkeiten entwickeln und welche Schlussfolgerungen sich daraus für die Beschäftigungschancen gering Qualifizierter ziehen lassen. Das Projekt zeichnet sich durch einen komplexen Zugriff auf die zu behandelnde Problemstellung aus. Dabei werden Erkenntnisse über die Struktur und Verteilung einfacher Arbeit, der Qualifikationsanforderungen an Arbeitsplätzen und Einstellungsstrategien von Unternehmen sowie Arbeitsmarktprozesse verknüpft mit spezifischen Lernbedürfnissen von gering Qualifizierten, der Bewertung von Verfahren der Lernförderlichkeitsmessung sowie Konzepten der lernförderlichen Gestaltung von Arbeit und arbeitsintegrierten Qualifizierungsformen. Im empirischen Teil der Arbeit werden die Ergebnisse qualitativer Fallstudien vorgestellt. Die Fallbeispiele zeigen hinsichtlich einer lernförderlicheren Arbeitsumgebung in der Einfacharbeit einen Vorsprung der Industriebetriebe im Vergleich zum Dienstleistungsbereich. Dies betrifft vor allem Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen, gilt aber auch für einige Dimensionen von Lernförderlichkeit, vor allem Abwechslungsreichtum der Tätigkeit (Variabilität) und Handlungsspielräume von Beschäftigten an ihrem Arbeitsplatz (Selbständigkeit). (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Matthew runs Amok: The Belgian service voucher scheme (2014)

    Marx, Ive ; Vandelannoote, Dieter ;

    Zitatform

    Marx, Ive & Dieter Vandelannoote (2014): Matthew runs Amok: The Belgian service voucher scheme. (IZA discussion paper 8717), Bonn, 20 S.

    Abstract

    "In response to structurally poor job prospects for the least skilled, a number of European countries have introduced measures to boost domestic services employment. No country has done so with more fervour than Belgium. Belgian consumers can use the so-called 'Service Vouchers' to pay for a limited but high volume range of domestic services like cleaning, washing and ironing. It is probably the most heavily subsidized scheme of its kind in Europe - more than 70 per cent of the cost of services rendered to individual consumers is borne by the state. Not surprisingly, the scheme has proved tremendously popular. This contribution argues that the scheme is facing a number of particular problems and challenges. While initially many of the people employed under the scheme had experienced past unemployment spells, new recruitment has increasingly drawn on the ranks of those already in work. Furthermore, entrapment in service voucher jobs is rife, going against the purported objective of the scheme in offering a stepping stone to the regular market. Another worrying aspect is that there is some evidence of partial displacement of regular skilled workers. The principal winners are the generally highly educated, relatively well-earning service voucher users who can now outsource domestic chores at a bargain price in the regular market, gaining leisure and care time as well as getting in return more trustworthy, reliable and better quality services than would otherwise be obtainable." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Statistical discrimination from composition effects in the market for low-skilled workers (2014)

    Masters, Adrian ;

    Zitatform

    Masters, Adrian (2014): Statistical discrimination from composition effects in the market for low-skilled workers. In: Labour economics, Jg. 26, H. January, S. 72-80. DOI:10.1016/j.labeco.2013.12.002

    Abstract

    "In a random search environment with two racial groups each composed of identical numbers of high and low productivity workers, firms use an imperfect screening device (interviews) to control hiring. If inconclusive interviews lead firms to hire majority workers but not minority workers, then the unemployment pool for majority workers is of higher average quality. This can justify the initial hiring choices. Color-blind hiring always eliminates racial disparities but is not necessarily beneficial; in the USA it would improve welfare with only a brief small increase in white unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsdauer im Zeitvergleich: Bei Jüngeren ist die Stabilität der Beschäftigung gesunken (2014)

    Rhein, Thomas; Stüber, Heiko ;

    Zitatform

    Rhein, Thomas & Heiko Stüber (2014): Beschäftigungsdauer im Zeitvergleich: Bei Jüngeren ist die Stabilität der Beschäftigung gesunken. (IAB-Kurzbericht 03/2014), Nürnberg, 6 S.

    Abstract

    "Der Einstieg von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in das Erwerbsleben wird zunehmend schwieriger, oder er verläuft zumindest nicht mehr so reibungslos wie in früheren Jahren - dieser Meinung begegnet man häufig. Bis die begehrte Dauerstelle mit guten Zukunftsperspektiven gefunden sei, müssten Jüngere häufiger den Arbeitsplatz wechseln und/oder Phasen der Arbeitslosigkeit in Kauf nehmen. Und für manche von ihnen dauere diese Durststrecke immer länger. Sind dies reale, oder doch nur gefühlte Probleme? Die Autoren untersuchen, wie sich die Dauer von Beschäftigungsverhältnissen bei jüngeren Personen (bis 30 Jahre) seit Mitte der 1970er Jahre bis 2009 entwickelt hat. Diese Dauer ist ein guter Indikator für die Stabilität der beruflichen Integration in der ersten Phase des Erwerbslebens. Um den längeren Zeitvergleich zu gewährleisten, beschränkt sich die Analyse auf Westdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Junge Erwachsene und "Hartz IV": geringqualifiziert, arbeitslos und schlecht motiviert? (2014)

    Schels, Brigitte ; Zahradnik, Franz ;

    Zitatform

    Schels, Brigitte & Franz Zahradnik (2014): Junge Erwachsene und "Hartz IV". Geringqualifiziert, arbeitslos und schlecht motiviert? In: A. Groenemeyer & D. Hoffmann (Hrsg.) (2014): Jugend als soziales Problem - soziale Probleme der Jugend? : Diagnosen, Diskurse und Herausforderungen, S. 118-139, 2013-02-28.

    Abstract

    "Der Begriff 'Hartzen', das Jugendwort des Jahres 2009, ist ein Synonym für arbeitslos sein und sinnlos herumhängen. Um möglichen langfristigen Konsequenzen eines Leistungsbezugs in jungen Jahren entgegenzuwirken, hat die Politik bereits mit Umsetzung der Grundsicherungsreformen junge Menschen unter 25 Jahren als Zielgruppe der Aktivierungspolitik definiert, die durch den Druck einer besonders intensiven Betreuung den Leistungsbezug möglichst rasch wieder beenden soll. Vor dem Hintergrund dieser Diskussion betrachtet der Beitrag die Literatur zu Armut im jungen Erwachsenenalter und geht der Frage nach, ob sich die vorherrschenden Eindrücke zu den jungen 'Hartzern' - gering qualifiziert, arbeitslos, schlecht motiviert - auch empirisch nachvollziehen lassen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Leadership behavior as a health-promoting resource for workers in low-skilled jobs and the moderating role of power distance orientation (2014)

    Winkler, Eva; Busch, Christine ; Clasen, Julia ; Vowinkel, Julia;

    Zitatform

    Winkler, Eva, Christine Busch, Julia Clasen & Julia Vowinkel (2014): Leadership behavior as a health-promoting resource for workers in low-skilled jobs and the moderating role of power distance orientation. In: Zeitschrift für Personalforschung, Jg. 28, H. 1-2, S. 96-116. DOI:10.1688/ZfP-2014-01-Winkler

    Abstract

    "In this study, the authors analyze leadership behaviors as potential health-promoting resources for low-skilled workers in a highly culturally diverse work setting. The authors hypothesize that subordinates' and supervisors' individual power distance orientations will moderate the effect of subordinates' perceptions of leadership behavior and the subsequent effects on their well-being. Multilevel modeling is used to analyze a sample of data from 474 low-skilled employees (50% immigrants) and 35 direct supervisors from three German companies. Supporting the hypotheses, social support, task-related communication, and positive feedback, as expressions of esteem, are found to positively impact subordinates' well-being, but individual consideration shows no significant effects. Furthermore, results confirm that supervisors' power distance orientation moderates employees' perceptions about supervisors' positive feedback and the subsequent well-being effects. The moderating effect fails to hold for employees' power distance orientation. Results indicate that supervisors can most effectively promote the health of low-skilled workers by showing esteem through positive feedback, but if the supervisor has high individual power distance orientation, the effect is attenuated." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fortbildungsprämie für Arbeitslose: Weiterbildung muss sich lohnen (2014)

    Zitatform

    (2014): Fortbildungsprämie für Arbeitslose. Weiterbildung muss sich lohnen. (Arbeitsmarkt aktuell 2014,03), Berlin, 9 S.

    Abstract

    "Mit dem wirtschaftlichen und demografischen Wandel kommt der beruflichen Aus- und Weiterbildung eine immer größere Bedeutung zu, um die Stabilität von Beschäftigung zu sichern und existenzsicherndes Erwerbseinkommen zu fördern. Geringqualifizierte Arbeitskräfte tragen ein deutlich erhöhtes Arbeitsmarktrisiko und stellen eine überproportional große Gruppe unter den Arbeitslosen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Cognitive skills matter: the employment disadvantage of low-educated workers in comparative perspective (2013)

    Abrassart, Aurélien ;

    Zitatform

    Abrassart, Aurélien (2013): Cognitive skills matter: the employment disadvantage of low-educated workers in comparative perspective. In: European Sociological Review, Jg. 29, H. 4, S. 707-719. DOI:10.1093/esr/jcs049

    Abstract

    "It is now a widely acknowledged fact that the low-educated workers are facing important risks of labour market exclusion in modern economies. However, possessing low levels of educational qualifications leads to very different situations from one country to another, as the cross-national variation in the unemployment rates of these workers attest. While conventional wisdom usually blames welfare states and the resulting rigidity of labour markets for the low employment opportunities of low-educated workers, empirical evidence tends to contradict this predominant view. Using microdata from the International Adult Literacy Survey that was conducted between 1994 and 1998, we examine the sources of the cross-national variation in the employment disadvantage of low-educated workers in 14 industrialized nations. In particular, we test the validity of the conventional theories concerning the supposedly harmful effect of labour market regulation against a new and promising hypothesis on the importance of cognitive skills for the employment opportunities of the low-educated workers. Our findings support the latter and suggest that the greater the cognitive gap between the low-educated workers and those with intermediate education, the lower the chances of being employed for the former relatively to their higher educated counterparts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktprobleme junger Erwachsener ohne Berufsabschluss verschärfen sich (2013)

    Adamy, Wilhelm;

    Zitatform

    Adamy, Wilhelm (2013): Arbeitsmarktprobleme junger Erwachsener ohne Berufsabschluss verschärfen sich. Berlin, 17 S.

    Abstract

    "Ein Sonderprogramm zur Qualifizierung von jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss fordert der DGB. 'Allen bildungspolitischen Lippenbekenntnissen zum Trotz' gebe es bisher keine ausreichenden Bildungsinitiativen für jüngere Erwachsene ohne Ausbildung, schreibt DGB-Arbeitsmarktexperte Wilhelm Adamy in einer aktuellen Studie. Als Folge dieser Politik liegt die Ungelerntenquote bei den 25- bis 34-Jährigen seit Jahren konstant bei etwa 15 Prozent." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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