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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "Politik und Maßnahmen"
  • Literaturhinweis

    The impact of in-work benefits on employment and poverty (2017)

    Vandelannoote, Dieter ; Verbist, Gerlinde ;

    Zitatform

    Vandelannoote, Dieter & Gerlinde Verbist (2017): The impact of in-work benefits on employment and poverty. (EUROMOD working paper 2017,04), Colchester, 33 S.

    Abstract

    "This article studies the impact of design characteristics of in-work benefits on employment and poverty in an international comparative setting, taking account of both first and second order labour supply effects. We use the micro-simulation model EUROMOD, which has been enriched with a discrete labour supply model. The analysis is performed for four EU-member states: Belgium, Italy, Poland and Sweden. The results show that design characteristics matter substantially, though the specific effects differ in magnitude across countries, indicating there is no one-size-fits-all solution. Throughout the analysis, numerous trade-offs are uncovered: not only between employment and poverty goals, but also within employment incentives itself (extensive vs. intensive margin). Taking account of behavioural reactions attenuates the impact on poverty outcomes, signalling the importance of bringing these effects into the empirical analysis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Neueinstellungen auf Mindestlohnniveau: Anforderungen und Besetzungsschwierigkeiten gestiegen (2016)

    Gürtzgen, Nicole ; Kubis, Alexander; Weber, Enzo ; Rebien, Martina;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole, Alexander Kubis, Martina Rebien & Enzo Weber (2016): Neueinstellungen auf Mindestlohnniveau: Anforderungen und Besetzungsschwierigkeiten gestiegen. (IAB-Kurzbericht 12/2016), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Durch die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns im Januar 2015 kam es zu einer deutlichen Lohnsteigerung am unteren Rand des Niedriglohnbereichs. Hierdurch könnte es auf der einen Seite größere Anreize für gering qualifizierte Bewerber geben, sich auf solche Stellen zu bewerben. Auf der anderen Seite könnten Betriebe bestrebt sein, die Lohnsteigerung durch eine höhere Produktivität des Bewerbers zu kompensieren. Die Autoren untersuchen, ob die betrieblichen Ansprüche gegenüber den Bewerbern nach der Mindestlohneinführung gestiegen sind und wie sich die Personalsuche dadurch verändert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktchancen von gering Qualifizierten (2016)

    Kalina, Thorsten; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2016): Arbeitsmarktchancen von gering Qualifizierten. (IAQ-Report 2016-03), Duisburg, 19 S. DOI:10.17185/duepublico/45737

    Abstract

    "- Die schlechten Chancen von gering Qualifizierten auf dem deutschen Arbeitsmarkt werden häufig angeführt, um Forderungen nach Ausnahmen vom gesetzlichen Mindestlohn zu rechtfertigen oder dessen Erhöhung ab Anfang 2017 auszusetzen. Alternativ oder ergänzend wird auch gefordert, die Ausnahmeregelung für Langzeitarbeitslose vom Mindestlohn von sechs Monaten auf zwölf Monate zu verlängern.
    - Unberücksichtigt bleibt dabei, dass von den Beschäftigten mit Stundenlöhnen unter 8,50 EURO nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in den Jahren 2014 und 2015 jeweils nur deutlich weniger als ein Drittel formal gering qualifiziert war. Die große Mehrheit der Beschäftigten mit Stundenlöhnen unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns verfügte über eine abgeschlossene Berufsausbildung oder sogar einen akademischen Abschluss.
    - Auch die Beschäftigungschancen von formal gering Qualifizierten haben sich keineswegs so ungünstig entwickelt, wie mitunter angenommen wird. Die Arbeitslosigkeit ist leicht rückläufig und es gab zuletzt durchaus Branchen und Tätigkeitsbereiche, in denen formal gering Qualifizierte teils deutliche Beschäftigungszuwächse zu verzeichnen hatten.
    - Vor dem Hintergrund zunehmender Probleme bei der Besetzung offener Stellen müssen Unternehmen neue Wege gehen, um ihren Personalbedarf auch künftig decken zu können. Neben einer deutlichen Ausweitung von abschlussbezogenen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen seitens der Unternehmen und der öffentlich geförderten Arbeitsmarktpolitik sollten besondere Anstrengungen darauf gerichtet werden, die Aufstiegsmobilität von unterwertig Beschäftigten gezielt zu fördern, um mehr Einstiegspositionen für gering Qualifizierte und Langzeitarbeitslose zu erschließen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Low pay and in-work poverty: preventative measures and preventative approaches. Evidence review (2016)

    McKnight, Abigail; Stewart, Kitty ; Himmelweit, Sam Mohun; Palillo, Marco;

    Zitatform

    McKnight, Abigail, Kitty Stewart, Sam Mohun Himmelweit & Marco Palillo (2016): Low pay and in-work poverty. Preventative measures and preventative approaches. Evidence review. Brüssel, 136 S. DOI:10.2767/43829

    Abstract

    "This review pulls together the existing evidence from across the European Union on the effectiveness of different policy interventions aimed at reducing low pay and in-work poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Vorschlag für eine Empfehlung des Rates zur Einführung einer Kompetenzgarantie: Unterrichtung durch die Europäische Kommission. COM(2016) 382 final (2016)

    Zitatform

    (2016): Vorschlag für eine Empfehlung des Rates zur Einführung einer Kompetenzgarantie. Unterrichtung durch die Europäische Kommission. COM(2016) 382 final. (Verhandlungen des Bundesrates. Drucksachen 316/16 (10.06.2016)), 32 S.

    Abstract

    "Die Initiative zielt darauf ab, diejenigen Personen mit Weiterbildungsangeboten zu unterstützen, die aus dem System der allgemeinen und beruflichen Bildung ohne Abschluss der Sekundarstufe II abgegangen sind, sodass diese ihre Lese-, Schreib- und Rechenfertigkeiten sowie digitalen Kompetenzen verbessern bzw. eine Qualifikation auf Niveau 4 des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) oder gleichwertig erwerben können.
    Die Kompetenzgarantie umfasst drei Stufen:
    eine Kompetenzbewertung, die es geringqualifizierten Erwachsenen ermöglicht, ihre vorhandenen Kompetenzen und ihren Weiterbildungsbedarf festzustellen;
    - die Konzipierung und Unterbreitung eines Bildungsangebots, das auf die spezifische Situation des Einzelnen abgestimmt ist und auf vorhandenen Kompetenzen aufbaut;
    die Validierung und Anerkennung der auf dem individuellen Weiterbildungspfad erworbenen Kompetenzen.
    Die Empfehlung betrifft Erwachsene, die das System der allgemeinen und beruflichen Bildung ohne Abschluss der Sekundarstufe II (EQR 4) verlassen haben und nicht im Rahmen der Jugendgarantie gefördert werden können." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Availability, cost or culture? Obstacles to childcare services for low-income families (2015)

    Abrassart, Aurélien ; Bonoli, Giuliano ;

    Zitatform

    Abrassart, Aurélien & Giuliano Bonoli (2015): Availability, cost or culture? Obstacles to childcare services for low-income families. In: Journal of social policy, Jg. 44, H. 4, S. 787-806. DOI:10.1017/S0047279415000288

    Abstract

    "Recent research has highlighted the existence of a social bias in the extent to which children have access to childcare. In general, children living in higher income households are more likely to be cared for in childcare centres. While the existence of a social bias in access to childcare services has been clearly demonstrated, we currently lack a clear explanation as to why this is the case. This paper uses a unique dataset based on survey data collected specifically to study patterns of childcare use in the Swiss canton of Vaud (N=875). The paper exploits the variation in the way childcare is organised within the canton. Childcare is a municipal policy, as a result of which there are twenty-nine different systems in operation. Fees are progressive everywhere, but variation is substantial. Availability is also very different. This peculiar institutional setup provides an ideal situation to examine the determinants of childcare use by different income groups. Our findings suggest that differences in the fees charged to low-income households, as well as the degree of progressivity of the fee structure, are significant predictors of use, while availability seems to matter less." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktsituation von Aufstockern: Vor allem Minijobber suchen nach einer anderen Arbeit (2015)

    Bruckmeier, Kerstin ; Eggs, Johannes; Trappmann, Mark ; Walwei, Ulrich ; Sperber, Carina;

    Zitatform

    Bruckmeier, Kerstin, Johannes Eggs, Carina Sperber, Mark Trappmann & Ulrich Walwei (2015): Arbeitsmarktsituation von Aufstockern: Vor allem Minijobber suchen nach einer anderen Arbeit. (IAB-Kurzbericht 19/2015), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die positive Beschäftigungsentwicklung in Deutschland hält an und der Arbeitsmarkt ist in einer guten Grundverfassung. Dennoch ist die Zahl der Menschen, die gleichzeitig Leistungen der Grundsicherung und ein Erwerbseinkommen erhalten, in den letzten Jahren nahezu unverändert geblieben. Diese erwerbstätigen Arbeitslosengeld-II-Bezieher, die sogenannten Aufstocker, stehen im besonderen Fokus von Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Die Haushaltsbefragung 'Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung' zeigt für das Jahr 2013, dass die Tätigkeiten von Aufstockern oft durch eine geringe Stundenzahl und/oder geringe Stundenlöhne gekennzeichnet sind. Ihre Beschäftigungssituation könnte sich verbessern, wenn sie nach einer anderen oder weiteren Tätigkeit suchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Alphabetisierung und Grundbildung am Arbeitsplatz: Sichtweisen im beruflichen Umfeld und ihre Potenziale. Eine Studie der Stiftung Lesen im Förderschwerpunkt "Arbeitsplatzorientierte Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (2015)

    Ehmig, Simone C.; Seelmann, Carolin; Heymann, Lukas;

    Zitatform

    Ehmig, Simone C., Lukas Heymann & Carolin Seelmann (2015): Alphabetisierung und Grundbildung am Arbeitsplatz. Sichtweisen im beruflichen Umfeld und ihre Potenziale. Eine Studie der Stiftung Lesen im Förderschwerpunkt "Arbeitsplatzorientierte Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Mainz, 92 S.

    Abstract

    In Deutschland leben 7,5 Millionen erwachsene Menschen, die nicht richtig lesen und schreiben können. Mehr als die Hälfte von ihnen ist erwerbstätig. Die vorliegende Studie zeigt, dass viele Betroffene entgegen der gängigen Auffassung offen mit ihren geringen Lese- und Schreibkompetenzen umgehen: Kollegen und Arbeitgeber wissen häufig von funktionalen Analphabeten in ihrem Umfeld. Der häufig offene und unkomplizierte Umgang mit funktionalen Analphabeten bietet Chancen für zukünftige Maßnahmen im Bereich der arbeitsplatzorientierten Grundbildung, zeigt aber auch klare Grenzen. Die SAPfA-Studie der Stiftung Lesen untersucht erstmals aus Sicht des beruflichen Um-feldes die Situation funktionaler Analphabeten am Arbeitsplatz, das Klima unter Kollegen und Vorgesetzten sowie Ansatzpunkte, wie in Unternehmen für das Problem sensibilisiert werden kann. Im Mittelpunkt der Studie stehen Branchen und Tätigkeitsfelder, in denen der Anteil funktionaler Analphabeten überdurchschnittlich hoch ist, z. B. im Baugewerbe, in der Gastronomie oder der Gebäudereinigung.

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  • Literaturhinweis

    Breaking the low pay, no pay cycle: the effects of the UK employment retention and advancement programme (2015)

    Hendra, Richard; Riccio, James; Robins, Philip; Dorsett, Richard ;

    Zitatform

    Hendra, Richard, James Riccio, Richard Dorsett & Philip Robins (2015): Breaking the low pay, no pay cycle. The effects of the UK employment retention and advancement programme. In: IZA journal of labor policy, Jg. 4, S. 1-32. DOI:10.1186/s40173-015-0042-9

    Abstract

    "This paper presents the final economic results of the UK Employment Retention and Advancement (ERA) programme. ERA's distinctive combination of post-employment advisory support and financial incentives was designed to help low-income individuals who entered work sustain employment and advance in the labour market. ERA targeted three groups. ERA produced short-term earnings gains for two lone parent target groups. However, these effects generally faded after the programme ended, largely because the control group caught up with the ERA group. For the New Deal 25 Plus target group (mostly long term unemployed men), ERA produced modest but sustained increases in employment and earnings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Getting the poor to work: three welfare increasing reforms for a busy Germany (2015)

    Jessen, Robin ; Rostam-Afschar, Davud ; Steiner, Viktor;

    Zitatform

    Jessen, Robin, Davud Rostam-Afschar & Viktor Steiner (2015): Getting the poor to work: three welfare increasing reforms for a busy Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 781), Berlin, 39 S.

    Abstract

    "We study three budget-neutral reforms of the German tax and transfer system designed to improve work incentives for people with low incomes: a feasible flat tax reform that provides a basic income which is equal to the current level of the means tested unemployment benefit, and two alternative reforms that involve employment subsidies to stimulate participation and full-time work, respectively. We estimate labor supply reactions and welfare effects using a microsimulation model based on household data from the Socio-Economic Panel (SOEP) and a structural labor supply model. We find that all three reforms increase labor supply in the first decile of the income distribution. However, the flat tax scenario reduces overall labor supply by 4.9%, the reform scenario designed to increase participation reduces labor supply by 1%, while the reform that provides improved incentives to work full-time has negligible effects on overall labor supply. With equal welfare weights, aggregate welfare gains are realizable under all three reforms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnbeschäftigung 2013: Stagnation auf hohem Niveau (2015)

    Kalina, Thorsten; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2015): Niedriglohnbeschäftigung 2013. Stagnation auf hohem Niveau. (IAQ-Report 2015-03), Duisburg, 17 S. DOI:10.17185/duepublico/45723

    Abstract

    "Im Jahr 2013 arbeiteten in Deutschland 24,4% aller abhängig Beschäftigten für einen Stundenlohn unterhalb der Niedriglohnschwelle von 9,30 EURO pro Stunde. Damit hat sich der Anteil der Niedriglohnbeschäftigten gegenüber 2012 kaum verringert.
    Im Durchschnitt erzielten die rund 8,1 Millionen gering bezahlten Beschäftigten einen Stundenlohn von 6,72 EURO und lagen damit deutlich unter der Niedriglohnschwelle.
    Ein besonders hohes Risiko geringer Stundenlöhne hatten im Jahr 2013 Minijobber/innen, unter 25-Jährige, gering Qualifizierte sowie befristet Beschäftigte.
    Gleichwohl haben mehr als drei Viertel der Niedriglohnbeschäftigten in Deutschland eine abgeschlossene Berufsausbildung oder einen akademischen Abschluss.
    Von Stundenlöhnen unter 8,50 EURO waren im Jahr 2013 18,9% der abhängig Beschäftigten betroffen. Anders als in einigen anderen Studien angenommen, hat sich dieser Anteil gegenüber 2012 nicht verringert.
    Besonders hoch war der Anteil von Beschäftigten mit einem Stundenlohn von weniger als 8,50 EURO im Gastgewerbe, in der Landwirtschaft und im Handel." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neueinstellungen im Jahr 2014: Mindestlohn spielt schon im Vorfeld eine Rolle (2015)

    Kubis, Alexander; Weber, Enzo ; Rebien, Martina;

    Zitatform

    Kubis, Alexander, Martina Rebien & Enzo Weber (2015): Neueinstellungen im Jahr 2014: Mindestlohn spielt schon im Vorfeld eine Rolle. (IAB-Kurzbericht 12/2015), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Von dem flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn, der seit Januar 2015 gilt, werden unterschiedliche Effekte erwartet, die sich aber erst nach einiger Zeit bewerten lassen. Die IAB-Stellenerhebung im vierten Quartal 2014 liefert Indizien dafür, dass Betriebe ihr Verhalten bereits vor der Einführung des Mindestlohns angepasst haben und er somit bereits vor seinem Inkrafttreten Wirkung zeigte. Das lässt sich gerade bei Neueinstellungen im Mindestlohn- und Niedriglohnbereich im Jahr 2014 beobachten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Was braucht der Mensch zum Leben? Der ewige Streit um die Höhe des Existenzminimums (2015)

    Nakielski, Hans;

    Zitatform

    Nakielski, Hans (Red.) (2015): Was braucht der Mensch zum Leben? Der ewige Streit um die Höhe des Existenzminimums. In: Soziale Sicherheit, Jg. 64, H. 4, S. 133-134.

    Abstract

    "Was braucht der Mensch zum Leben? Diese Frage beschäftigt die Sozialpolitik seit Jahrzehnten. Die Höhe des Existenzminimums, das in der Bundesrepublik Deutschland ja nicht bloß die physische Existenz, sondern auch ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen Leben abdecken muss, ist seit Langem strittig." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Herausforderungen für die Weiterentwicklung der Alterssicherung (2015)

    Reimann, Axel;

    Zitatform

    Reimann, Axel (2015): Herausforderungen für die Weiterentwicklung der Alterssicherung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 64, H. 8, S. 202-205. DOI:10.3790/sfo.64.8.202

    Abstract

    " Mit den Reformmaßnahmen in der Alterssicherung zu Beginn des Jahrtausends trat das Leitbild der Lebensstandardsicherung aus mehreren Säulen an die Stelle der lebensstandardsichernden Rente. Vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen (u. a. Kapitalmärkte, Verbreitung zusätzlicher Vorsorge) sind die Maßnahmen teilweise in Kritik geraten. Vor der Diskussion einer Neujustierung des Drei-Säulen-Systems sollte jedoch die konsequente Umsetzung des aktuellen Leitbildes stehen. Nachholbedarf besteht in der zweiten und dritten Säule u. a. bei der Absicherung des Erwerbsminderungsrisikos und von Hinterbliebenen. Herausforderungen für die Alterssicherung liegen darüber hinaus u. a. in den Bereichen Niedriglohn und Alterssicherung, der Alterssicherung nicht obligatorisch gesicherter Selbständiger und der Rentenangleichung Ost / West. (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dignity and dreams: what the Earned Income Tax Credit (EITC) means to low-income families (2015)

    Sykes, Jennifer; Edin, Kathryn ; Križ, Katrin; Halpern-Meekin, Sarah;

    Zitatform

    Sykes, Jennifer, Katrin Križ, Kathryn Edin & Sarah Halpern-Meekin (2015): Dignity and dreams: what the Earned Income Tax Credit (EITC) means to low-income families. In: American Sociological Review, Jg. 80, H. 2, S. 243-267. DOI:10.1177/0003122414551552

    Abstract

    "Money has meaning that shapes its uses and social significance, including the monies low-income families draw on for survival: wages, welfare, and the Earned Income Tax Credit (EITC). This study, based on in-depth interviews with 115 low-wage EITC recipients, reveals the EITC is an unusual type of government transfer. Recipients of the EITC say they value the debt relief this government benefit brings. However, they also perceive it as a just reward for work, which legitimizes a temporary increase in consumption. Furthermore, unlike other means-tested government transfers, the credit is seen as a springboard for upward mobility. Thus, by conferring dignity and spurring dreams, the EITC enhances feelings of citizenship and social inclusion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Das Arbeitsangebot im Niedriglohnbereich (2015)

    Trede, Mark ;

    Zitatform

    Trede, Mark (2015): Das Arbeitsangebot im Niedriglohnbereich. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Jg. 44, H. 12, S. 692-697.

    Abstract

    "Lineare Darstellungen von Arbeitsangebots- und Nachfragekurven suggerieren, dass ein eindeutiges Gleichgewicht auf dem Arbeitsmarkt existiere und dass die Wirkung eines Mindestlohns leicht zu erkennen sei. In diesem Aufsatz wird gezeigt, dass die Berücksichtigung der institutionellen Rahmenbedingungen im Niedriglohnbereich zu einer nichtlinearen Arbeitsangebotskurve und multiplen Gleichgewichten führen kann. Es wird gezeigt, wie die Angebotskurve computergestützt in R hergeleitet werden kann." (Autorenreferat, © Verlag Franz Vahlen )

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  • Literaturhinweis

    Adults with low literacy and numeracy skills: a literature review on policy intervention (2015)

    Windisch, Hendrickje Catriona ;

    Zitatform

    Windisch, Hendrickje Catriona (2015): Adults with low literacy and numeracy skills. A literature review on policy intervention. (OECD education working papers 123), Paris, 125 S. DOI:10.1787/5jrxnjdd3r5k-en

    Abstract

    "Identifying effective policy interventions for adults with low literacy and numeracy skills has become increasingly important. The PIAAC Survey of Adult Skills has revealed that a considerable number of adults in OECD countries possess only limited literacy and numeracy skills, and governments now recognise the need to up-skill low-skilled adults in order to maintain national prosperity, especially in the context of structural changes and projected population ageing. Against this background, this literature review examines the current evidence on policy interventions for adults with low literacy and numeracy skills to clarify which targeted policy levers could best enhance socio-economic returns. Despite progress in measuring adult skills and extensive literature describing practices used in adult literacy and numeracy programmes, there is little analysis of the effects of different interventions on learners. This literature review therefore attempts to bring together the analytical insights from research and practice to provide a broad picture of what has so far proven to motivate low-skilled adults to join and persist in literacy and numeracy learning. The paper shows that low basic skills levels of adults are a complex policy problem that has neither straightforward causes nor straightforward solutions and successful interventions are relatively uncommon. Tackling serious literacy and numeracy weaknesses is challenging because the group of low-skilled adults is diverse and requires different, well-targeted interventions. But there is now an emerging body of evidence on the approaches to teaching and learning that can make life-changing differences to adults in need. The paper identifies formative assessment, e-learning, and contextualisation and embedding (especially in the workplace and family context) as effective approaches to basic skills teaching. The central challenge is to put the evidence to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen (2014)

    Achatz, Juliane; Weyh, Antje; Hutter, Christian ; Werner, Daniel; Jahn, Elke ; Weigand, Roland; Kaufmann, Klara; Wapler, Rüdiger; Klinger, Sabine ; Blien, Uwe ; Konle-Seidl, Regina ; Dauth, Wolfgang ; Kubis, Alexander; Dietz, Martin; Kupka, Peter ; Fuchs, Johann ; Ludewig, Oliver ; Fuchs, Stefan ; Möller, Joachim; Himsel, Carina; Phan thi Hong, Van; Zika, Gerd ; Ramos Lobato, Philipp; Bender, Stefan; Rhein, Thomas; Dietrich, Hans ; Rothe, Thomas ; Fuchs, Michaela ; Stephan, Gesine ; Hummel, Markus; Stops, Michael ; Brücker, Herbert ; Stüber, Heiko ; Hauptmann, Andreas ; Vallizadeh, Ehsan ; Fritzsche, Birgit; Walwei, Ulrich ; Weber, Enzo ; Wanger, Susanne ;

    Zitatform

    Achatz, Juliane, Stefan Bender, Uwe Blien, Herbert Brücker, Wolfgang Dauth, Hans Dietrich, Martin Dietz, Birgit Fritzsche, Johann Fuchs, Michaela Fuchs, Stefan Fuchs, Andreas Hauptmann, Carina Himsel, Markus Hummel, Christian Hutter, Elke Jahn, Klara Kaufmann, Sabine Klinger, Regina Konle-Seidl, Alexander Kubis, Peter Kupka, Oliver Ludewig, Joachim Möller, Van Phan thi Hong, Philipp Ramos Lobato, Antje Weyh, Daniel Werner, Roland Weigand, Rüdiger Wapler, Gerd Zika, Thomas Rhein, Thomas Rothe, Gesine Stephan, Michael Stops, Heiko Stüber, Ehsan Vallizadeh, Ulrich Walwei, Enzo Weber & Susanne Wanger (2014): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte), Nürnberg, 23 S.

    Abstract

    Mindestlohn, Armutszuwanderung, Fachkräftesicherung: Die gegenwärtigen Herausforderungen am deutschen Arbeitsmarkt sind vielfältig. Das IAB hat zu wichtigen Arbeitsmarktthemen die zentralen Befunde in einem "Aktuellen Bericht" zusammengefasst.
    Inhalt:
    - Arbeitsmarkt allgemein
    - Atypische Beschäftigung
    - Struktur der Entlohnung
    - Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug
    - Fachkräftesicherung
    - Arbeitsmarkt im internationalen Kontext
    - Herausforderungen am Arbeitsmarkt. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnsektor: Jeder Dritte ohne Mindestlohn?: Ausnahmen vom geplanten Mindestlohn und ihre Konsequenzen (2014)

    Amlinger, Marc; Bispinck, Reinhard; Schulten, Thorsten;

    Zitatform

    Amlinger, Marc, Reinhard Bispinck & Thorsten Schulten (2014): Niedriglohnsektor: Jeder Dritte ohne Mindestlohn? Ausnahmen vom geplanten Mindestlohn und ihre Konsequenzen. (WSI-Report 12), Düsseldorf, 12 S.

    Abstract

    "In der aktuellen Debatte um das neue deutsche Mindestlohnmodell mehren sich Forderungen von Politikern und Arbeitgeberverbänden, die für zahlreiche Arbeitnehmergruppen Ausnahmeregelungen festlegen wollen. Genannt werden geringfügig Beschäftigte, erwerbstätige Rentner, Schüler, Studenten, Langzeitarbeitslose, Saisonkräfte und Hilfsarbeiter.
    Sollten sich diese Ausnahmen durchsetzen, würde mehr als jeder Dritte aus dem Geltungsbereich des Mindestlohns herausfallen. Dies entspräche knapp 2 Millionen Beschäftigten. Damit würde der allgemeine Mindestlohn systematisch unterlaufen und ein neuer, eigener Niedriglohnsektor unterhalb der Mindestlohngrenze geschaffen.
    Die Untersuchung des WSI belegt des Weiteren, dass sich die Ausnahmeregelungen stark auf einige wenige Branchen konzentrieren würden. In diesen Branchen dürfte die Ausnahme großer Arbeitnehmergruppen erhebliche Risiken in der Form von Verdrängungs- und Substitutionseffekten zur Folge haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mindestlohn: Zahl der anspruchsberechtigten Arbeitnehmer wird weit unter fünf Millionen liegen (2014)

    Brenke, Karl;

    Zitatform

    Brenke, Karl (2014): Mindestlohn: Zahl der anspruchsberechtigten Arbeitnehmer wird weit unter fünf Millionen liegen. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 81, H. 5, S. 71-77.

    Abstract

    "Das DIW Berlin hat im Herbst 2013 eine Studie über Mindestlöhne vorgelegt, die auf Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) für das Jahr 2011 beruhte. Inzwischen liegen Daten für 2012 vor. Im Jahr 2012 erhielten 5,2 Millionen Arbeitnehmer einen Bruttostundenlohn von weniger als 8,50 Euro je Stunde; das waren 15 Prozent aller Arbeitnehmer. Es gibt Hinweise darauf, dass die Zahl dieser Geringentlohnten im Vergleich zum vorangegangenen Jahr abgenommen hat - um ungefähr eine halbe Million. Ein statistisch signifikanter Rückgang zeigt sich aber lediglich bei den Vollzeitkräften sowie bei den Arbeitnehmern mit einfachen Tätigkeiten; diese stellen allerdings mehr als die Hälfte aller Geringentlohnten. Bemerkbar machte sich zum einen, dass ein erheblicher Teil der Beschäftigten, die 2011 noch weniger als 8,50 Euro bekamen, 2012 über der Mindestlohngrenze lagen - etwa infolge von Lohnerhöhungen. Die Zahl der Anspruchsberechtigten dürfte sich inzwischen wegen weiterer Lohnanhebungen verringert haben und sich bis zur Einführung des Mindestlohns um bis zu 700 000 Menschen vermindern. Zum anderen verlieren einfache Tätigkeiten weiter an Bedeutung - also solche Jobs, die oft nur gering entlohnt werden. Politisch umstritten ist, ob bestimmte Gruppen aus der künftigen Mindestlohnregelung ausgeklammert werden - wären es Rentner, Schüler und Studenten, würde die Zahl der Menschen mit einem Anspruch auf Mindestlohn um etwa eine weitere Million abnehmen. Im Vergleich der Jahre 2011 und 2012 hat sich erwartungsgemäß an den Strukturen der Arbeitnehmer mit Bruttostundenlöhnen von weniger als 8,50 Euro, also dem Kreis der Bezieher des geplanten Mindestlohns, wenig geändert. Zu diesen zählen in überdurchschnittlichem Maß Arbeitnehmer mit einfachen Tätigkeiten, Frauen, Beschäftigte in Ostdeutschland, Minijobber sowie erwerbstätige Rentner, Schüler und Studenten. Betroffen wären vor allem Arbeitnehmer in kleinen Betrieben sowie in den konsumnahen Dienstleistungen und in der Landwirtschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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