Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Das IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Die Zukunft des Arbeitsvertrags in Frankreich: zwischen Normenzersplitterung und neuem Beschäftigungsstatus (2007)
Lefresne, Florence;Zitatform
Lefresne, Florence (2007): Die Zukunft des Arbeitsvertrags in Frankreich. Zwischen Normenzersplitterung und neuem Beschäftigungsstatus. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 60, H. 8, S. 455-461. DOI:10.5771/0342-300X-2007-8-455
Abstract
"Noch gilt der unbefristete Arbeitsvertrag als Standard für die Mehrheit der Beschäftigten in Frankreich, und man sollte mit Vorhersagen über seinen unausweichlichen Niedergang vorsichtig sein. Trotzdem erleben wir seit drei Jahrzehnten eine Zersplitterung der Beschäftigungsnormen. Der Beitrag skizziert diesen, auf eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes ausgerichteten Prozess im historischen Rückblick. Deutlich wird, dass er zu einer Dualisierung des Arbeitsmarktes führt. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse stehen vergleichsweise gesicherten Beschäftigungsformen gegenüber. Gleichwohl geraten auch Letztere in einen Destabilisierungssog. Der Beitrag schließt mit einer Darstellung und Diskussion der zahlreichen, innerhalb der letzten zehn Jahre entwickelten Vorschläge, die den Arbeitsvertrag auf eine neue Basis stellen und die Erwerbsbiografien absichern sollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kompetenzentwicklung in der Zeitarbeit: Potenziale und Grenzen (2007)
Münchhausen, Gesa; Moser, Klaus ; Möbus, Martine; Wittwer, Wolfgang; Benikowski, Bernd; Brömser, Hans-Peter; Mucke, Kerstin; Fölsch, Thomas; Münchhausen, Gesa; Galais, Nathalie; Pabst, Antje; Jahn, Elke J. ; Pelka, Bastian; Klaus, Annegret; Pietrzyk, Ulrike ; Erpenbeck, John; Schäfer, Ellen; Israel, Dagmar; Seidel, Sabine; Bolder, Axel; Süß, Elmar; Klatt, Rüdiger; Weinkopf, Claudia ; Frieling, Ekkehart; Weiß, Reinhold;Zitatform
Münchhausen, Gesa (Hrsg.) (2007): Kompetenzentwicklung in der Zeitarbeit. Potenziale und Grenzen. Bielefeld: Bertelsmann, 275 S.
Abstract
"Kompetenzentwicklung ist einer der Schlüssel zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit. Wie kaum eine andere Beschäftigungsform scheint die Zeitarbeit dazu prädestiniert, durch die Vielfalt der Einsatzorte eine maximale Breite von Kompetenzen zu fördern. Vielfalt kann aber auch völlige Orientierungslosigkeit und Beliebigkeit zur Folge haben. Wer soll eine Kompetenzentwicklung in der Zeitarbeit steuern? Wer zeichnet dafür verantwortlich? Wer trägt die Kosten? Gibt es bereits Konzepte? Welche Rahmenbedingungen sind notwendig, um die Kompetenzentwicklung der Zeitarbeiterinnen und Zeitarbeiter zu sichern? Der Sammelband beinhaltet Ergebnisse des hierzu im BIBB durchgeführten Forschungsprojektes sowie der Fachtagung 'Kompetenzentwicklung in der Zeitarbeit - Potenziale und Grenzen'. Dabei werden quantitative Bestandsaufnahmen zum Ausmaß von Zeitarbeit auf dem Arbeitsmarkt, theoretische Überlegungen und Praxiserfahrungen zur Kompetenzentwicklung in der Zeitarbeit, persönliche Erfahrungsberichte sowie internationale Impulse aus Frankreich und den Niederlanden präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Temporary agency work in the European Union (2007)
Pedersen, Henrik Stener; Mahler, Susan; Hansen, Claus Bo;Zitatform
Pedersen, Henrik Stener, Claus Bo Hansen & Susan Mahler (2007): Temporary agency work in the European Union. Dublin, 18 S.
Abstract
"Overall dissatisfaction with their working conditions and job situation among temporary agency workers would seem to indicate the existence of poor working conditions among this group. However, specific health and quality of work indicators paint a more ambiguous picture. They reveal that the main reasons behind this dissatisfaction are the insecurity inherent in this form of employment and the fact that temporary agency work may often be taken up involuntarily.
The purpose of this report is to study the relationship between TAW and the working conditions and health impacts for the workers. It also aims to promote European learning in relation to TAW through presenting national experiences and good practices. The report has been prepared for the European Working Conditions Observatory (EWCO). The information mainly derives from official national surveys as well as from qualitative studies provided by a network of seven European correspondents. These studies were based on a questionnaire prepared by the report coordinator. The seven countries initially engaged in EWCO are: Denmark, Finland, France, Germany, Netherlands, Spain and Sweden. Results from pan-European sources and, in particular, the European working conditions survey 2000 are included when relevant as a framework for discussion of the national findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Zeitarbeit in Deutschland und Frankreich: wirtschaftliche Bedeutung, Image und gesellschaftliche Akzeptanz einer boomenden Beschäftigungsform im Vergleich (2007)
Wandel, Matthias;Zitatform
Wandel, Matthias (2007): Zeitarbeit in Deutschland und Frankreich. Wirtschaftliche Bedeutung, Image und gesellschaftliche Akzeptanz einer boomenden Beschäftigungsform im Vergleich. Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, 162 S.
Abstract
"Zeitarbeit in Deutschland boomt und erlangt für den Arbeitsmarkt eine immer größere Bedeutung. Regelmäßige Erfolgsmeldungen aus der Branche und Wachstumsraten im zweistelligen Bereich lassen vermuten, dass es die Zeitarbeitsunternehmen hierzulande endgültig geschafft haben, ihr langjähriges Schmuddelimage abzustreifen. Hat sich die viel diskutierte Beschäftigungsform tatsächlich in der Gesellschaft etabliert? Wie wird Zeitarbeit inzwischen öffentlich wahrgenommen, als Jobmotor oder als Jobkiller? Der Autor analysiert die Fragen anhand eines Vergleichs mit dem Zeitarbeitsmarkt Frankreichs. Er untersucht dafür zunächst wesentliche Einflussfaktoren auf die gesellschaftliche Akzeptanz von Zeitarbeit: Ursprung und historische Entwicklung, Terminologie, rechtliche Rahmenbedingungen sowie kulturelle Aspekte. Darauf aufbauend präsentiert er in einem zweiten Schritt eine empirische Untersuchung, bei der über 1600 Probanden, sowohl Deutsche als auch Franzosen, zu Zeitarbeit Stellung nahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labour market flexibility and sectoral productivity: a comparative study (2006)
Anderson, Jeremy; Jefferys, Steve; Tasiran, Ali; Grahl, John;Zitatform
Anderson, Jeremy, John Grahl, Steve Jefferys & Ali Tasiran (2006): Labour market flexibility and sectoral productivity. A comparative study. (Employment relations research series 66), London, 41 S.
Abstract
"This report looks at the relationship between employment flexibility and labour market productivity across sectors, comparing Britain with France, Germany and Sweden using data from the Groningen sixty-industry database and the European Labour Force Survey. Initial comparisons indicate strong productivity performance in the recently privatised Inland Transport and Electricity, Gas and Water supply sectors in Britain, and in the IT sectors in all four countries. Further findings suggest that productivity levels in France are positively correlated with temporary work; while productivity growth in Sweden is positively correlated with part-time and temporary work. Only in Sweden is there a positive association between women workers and productivity which suggests that in the other countries female workers still tend to be crowded into the lower productivity sectors. As regards British policy, there is evidence that selfemployment may be the most successful form of flexibility in terms of productivity; temporary and part-time contracts are not associated with better performance. As a whole, highproductivity sectors still tend to employ prime age males on permanent contracts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Formes particulières d'emploi et insertion des jeunes (2006)
Givord, Pauline;Zitatform
Givord, Pauline (2006): Formes particulières d'emploi et insertion des jeunes. In: Economie et Statistique H. 388/389, S. 129-143.
Abstract
"Seit Anfang der 1970er Jahre ist das Modell der lohnabhängigen Arbeit in Form einer unbefristeten Vollzeitbeschäftigung als 'Beschäftigungsnorm' im Rückzug. Die rasche Verbreitung 'besonderer Beschäftigungsformen' in den letzten beiden Jahrzehnten ist das sichtbarste Zeichen hierfür. Zwischen 1982 und 2001 hat sich die Anzahl der Zeitarbeiter und der durch spezielle Arbeitsverträge geförderten Personen vervierfacht und die Anzahl der anderen befristeten Arbeitsverträge verdreifacht. Diese besonderen Beschäftigungsformen sind zwar gemessen an der Gesamtbeschäftigung bislang noch in der Minderzahl (15% der lohnabhängigen Arbeit im Privatsektor im Jahre 2002), für viele aber beim Eintritt ins Erwerbsleben mittlerweile unumgänglich. 2002 hatte unter den Personen, die seit weniger als fünf Jahren erwerbstätig sind, jeder dritte einen Zeitvertrag. Die Entwicklung einiger einfacher Indikatoren in den letzten zwanzig Jahren zeigt, dass sich die Eingliederungsbedingungen für die Jugendlichen zwischen Anfang der 1980er Jahre und Ende der 1990er Jahre verschlechterten. Eine größere Flexibilität ermöglichte es nicht, den Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit zu bremsen. Der Berufsstart erfolgt häufiger über einen Zeitvertrag, auf den aber immer weniger ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis folgt. Für die Berufsanfänger besteht zunehmend die Gefahr, ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Außerdem haben sich die Ungleichheiten zwischen den Inhabern eines Diploms vergrößert. Im Vergleich zu den Inhabern eines Diploms war die Situation der Personen ohne Berufsabschluss Ende der 1990er Jahre deutlich schwieriger als Anfang der 1980er Jahre. Bei gleicher Anzahl von Ausbildungsjahren haben die Absolventen einer Fachhochschule leichter Zugang zur Beschäftigung als die Jugendlichen, die eine allgemeine Ausbildung durchlaufen haben. Ob die Absolventen eines Fachgymnasiums ebenso im Vorteil sind, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Förderung der Kompetenzentwicklung in der Zeitarbeit (2006)
Münchhausen, Gesa;Zitatform
Münchhausen, Gesa (2006): Förderung der Kompetenzentwicklung in der Zeitarbeit. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 35, H. 2, S. 47-51.
Abstract
"Die Frage der Kompetenzentwicklung in der Zeitarbeit wurde bisher in Forschung und Praxis vernachlässigt. Da diese Erwerbsform jedoch zunehmend expandiert, ist es notwendig, Konzepte zur Kompetenzentwicklung für diese Zielgruppe aufzuzeigen. Im Beitrag werden Forschungsergebnisse skizziert, die in einem BIBB-Forschungsprojekt zu diesem Thema erhoben wurden. Ergebnisse aus Fallstudien in den Niederlanden, aus einer Studie in Frankreich, aus Befragungen deutscher Zeitarbeiter/-innen wie auch der Zeitarbeitsunternehmen verdeutlichen, dass die Chancen für eine Kompetenzentwicklung in der Zeitarbeit selber liegen, nämlich in dem Lernen in der Arbeit und den dabei informell erworbenen Kompetenzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Trajectoires d'emploi précaire et formation continue (2006)
Zitatform
Perez, Coralie & Gwenaelle Thomas (2006): Trajectoires d'emploi précaire et formation continue. In: Economie et Statistique H. 388/389, S. 107-127.
Abstract
"Indem die berufliche Weiterbildung den Erwerb und die Weitergabe von Kenntnissen fördert und die Anpassung der Arbeitnehmer an die Beschäftigungsnachfrage der Unternehmen erleichtert, kann sie der Zunahme prekärer Beschäftigungsverhältnisse entgegenwirken und zur Stabilisierung der beruflichen Laufbahnen, die am meisten von Unsicherheit und Arbeitslosigkeit betroffen sind, beitragen. Um die Prekarität besser als durch die bloße Berücksichtigung des beruflichen Zustands zu einem bestimmten Zeitpunkt anzugehen, werden die Erwerbstätigen, die der Prekarität zwischen 1997 und 2000 am meisten ausgesetzt waren, anhand von sieben typischen beruflichen Werdegängen charakterisiert, angefangen von den von Arbeitslosigkeit dominierten Werdegängen bis hin zu denjenigen, die von der Flexibilisierung der Beschäftigung (befristete Arbeitsverträge, Zeitarbeit) geprägt sind. Unter ansonsten gleichen Voraussetzungen haben die Personen mit solchen Werdegängen weniger Chancen als die anderen (die 'stabilen' Arbeitnehmer), Zugang zur Ausbildung zu erlangen. Deren im Schnitt längere Dauer scheint auf den ersten Blick dieses Handikap auszugleichen. Sie ist auch das Indiz für eine qualifizierende Ausbildung. Diese insgesamt positive Feststellung entspricht in Wirklichkeit tiefgreifenden Ungleichheiten innerhalb der von der Prekarität geprägten Population. Beim Zugang zur Ausbildung sind die von Praktika und Fördermaßnahmen dominierten Laufbahnen sowie die Zeitverträge im öffentlichen Dienst die einzigen Kategorien, deren Lage sich mit derjenigen der stabilen Arbeitnehmer vergleichen lässt. Die langen Ausbildungszeiten sind durch die Arbeitslosigkeit bedingt und werden hauptsächlich vom Staat finanziert, wohingegen bei flexiblen Beschäftigungen eher kürzere Schulungen angeboten werden, die eine Anpassung an die Erfordernisse eines bestehenden Arbeitsverhältnisses ermöglichen sollen. Mithin haben die prekären Arbeitnehmer zugleich weniger Chancen als die anderen, eine von ihrem Arbeitgeber finanzierte Ausbildung zu erhalten, und nur wenige Gelegenheiten, eine vom Staat finanzierte qualifizierende Ausbildung zu absolvieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regulating new forms of employment: local experiments and social innovation in Europe (2006)
Regalia, Ida; Lope, Andreu; Marginson, Paul; Ballarino, Gabriele ; Mcilroy, Rachel; Duclos, Laurent; Meriaux, Olivier; Gibert, Francesc; Regalia, Ida; Bortolotti, Franco; Scherer, Stefani ; Giaccone, Mariao;Zitatform
Regalia, Ida (Hrsg.) (2006): Regulating new forms of employment. Local experiments and social innovation in Europe. London u.a.: Routledge, 289 S.
Abstract
"Using a comparative framework, this new volume focuses on how non-standard employment can be regulated in very different social, political and institutional settings. After surveying these new forms of work and the new demands for labour-market regulation, the authors identify possible solutions among local-level actors and provide a detailed analysis of how firms assess the advantages and disadvantages of flexible forms of employment. The authors provide six detailed case studies to examine the successes and failures of experimental approaches and social innovation in various regions in the UK, France, Germany, Italy and Spain." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsmärkte in großstädtischen Agglomerationen: Auswirkungen der Deregulierung und Flexibilisierung am Beispiel der Regionen Stuttgart und Lyon (2005)
Albrecht, Susanne;Zitatform
Albrecht, Susanne (2005): Arbeitsmärkte in großstädtischen Agglomerationen. Auswirkungen der Deregulierung und Flexibilisierung am Beispiel der Regionen Stuttgart und Lyon. (Wirtschaftsgeographie 29), Münster u.a.: LIT, 278 S.
Abstract
"Am Beispiel zweier wirtschaftlich dynamischer europäischer Agglomerationen wird untersucht, welche Umstrukturierungen die regionalen Arbeitsmärkte durch die wachsende Bedeutung flexibler Beschäftigungsformen erfahren. Die methodisch-konzeptionelle Vorgehensweise umfasst eine Mehrebenen-Analyse, bei der sowohl die nationalen Rahmenbedingungen als auch die regionalen Arbeitsmarktentwicklungen und die akteursbedingten Konstellationen (Flexibilisierungsstrategien von Arbeitgebern und Arbeitnehmern am Beispiel des Metallbereichs und des Kreditgewerbes) berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
New modes of business organization and precarious employment: towards the recommodification of labour? (2005)
Zitatform
Frade, Carlos & Isabelle Darmon (2005): New modes of business organization and precarious employment. Towards the recommodification of labour? In: Journal of European social policy, Jg. 15, H. 2, S. 107-121.
Abstract
"While much of the international debate on the future of work focuses on the links between new forms of employment and social protection, and especially on transitions between jobs, this paper addresses a still under-researched issue: the interconnections between employment regulations and business strategies in the production of precarious employment. It seeks to make a contribution to a new strand of research which has emerged in France, Britain and the United States and has cast light on the link between new modes of business organization and new forms of employment. The paper particularly highlights labour recommodification processes as the key instrument in this link and illustrates the dynamics at play in three service sectors known for a high incidence of precarious employment - call centres, performing arts, and domiciliary care for the elderly, in five European countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
La precarite de l'emploi au service de la prosperite du fast-food (2005)
Nkuitchou Nkouatchet, Raoul;Zitatform
Nkuitchou Nkouatchet, Raoul (2005): La precarite de l'emploi au service de la prosperite du fast-food. In: Sociologie du travail, Jg. 47, H. 4, S. 470-484.
Abstract
"Selon l'approche traditionnelle de l'analyse du travail, la stabilite de l'emploi et la qualification de la main-d'┐uvre sont necessaires a la prosperite d'une branche d'activite. Le fast-food offre un contre-exemple a cette regle. Ici, les principales enseignes proposent depuis l'origine de cette industrie aux etats-Unis, dans les annees 1950, des emplois sans aucune qualification. Ces jobs sont tres bien servis par une main-d'oeuvre jeune et devouee, mais seulement en transit dans les etablissements du fast-food : d'ou un chasse-croise perpetuel entre les entrants et les sortants. Meme si cela entraine quelques soucis operationnels, le fort turn-over arrange les affaires des firmes. Son principe productif et commercial - le flux tendu - requiert un niveau exceptionnel de mobilisation des salaries, et seuls les nouveaux et jeunes equipiers correspondent au profil defini dans les restaurants." (Resume d'auteur, IAB-Doku) ((fr))
"The fast food industry offers an exception to the traditional rule that steady employment and employee qualifications are necessary for business to thrive. Since this industry sprang up in the United States during the 1950s, its major firms have offered unskilled jobs to a young, devoted labor force in transit between fast-food establishments. As a consequence, the itineraries of incoming new hires and outgoing employees crisscross. Though causing a few operational problems, this high turnover rate among wage-earners is good for business. The major (just-in-time) principle of sales and production requires an exceptionally high commitment. Only new, young team-members correspond to the profile defined in these eateries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Managing labour market related risks in Europe: policy implications (2004)
Laparra, Miguel; Vogler-Ludwig, Kurt; Frey, Luigi; Düll, Nicola; Lindley, Robert; Darmon, Isabelle ; Frade, Carlos;Zitatform
Laparra, Miguel (2004): Managing labour market related risks in Europe. Policy implications. Pamplona u.a., 130 S.
Abstract
Die Studie wurde im Rahmen des Projekts ESCOPE erstellt, dessen Zielsetzung es ist, zu einem besseren vergleichenden Verständnis und zu einer besseren vergleichenden Bewertung sogenannter 'prekärer Beschäftigungsverhältnisse' als einer der Hauptaspekte sozialer und sozioökonomischer Unsicherheit und Risiken in Europa beizutragen. Leitende Forschungsfragen sind: Was wird unter 'prekären Beschäftigungsverhältnissen' sowohl seitens der Arbeitsmarktforschung als auch der Politik in fünf untersuchten Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien) aber auch auf europäischer und internationaler Ebene verstanden? Welches sind die Hauptmerkmale der Formen prekärer Beschäftigungsverhältnisse und wie wirken sich sektorale Faktoren und nationale Regulierungen aus? Welches Verständnis von 'prekärer Beschäftigung' könnte sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus operationaler Hinsicht besser geeignet sein, angemessene Maßnahmen seitens der Politik in Gang zu setzen? Unter dieser Zielsetzung ist der Projektbericht in vier Teile gegliedert: Der erste Teil umfasst eine Bestandsaufnahme der Literatur zu Inhalt und Bedeutung prekärer Beschäftigung, daran schließt ein Überblick über Umfang und Formen derartiger Beschäftigungsverhältnisse an, gefolgt von einer Analyse der Ursachen und Umstände prekärer Beschäftigung in Form von Fallstudien in den fünf Ländern. Abschließend werden die politischen Implikationen der Untersuchungsergebnisse auf europäischer Ebene diskutiert. (IAB)
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Literaturhinweis
Kündigungsschutz, Befristung und Leiharbeit in Europa (2004)
Zachert, Ulrich;Zitatform
Zachert, Ulrich (2004): Kündigungsschutz, Befristung und Leiharbeit in Europa. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 57, H. 3, S. 132-137.
Abstract
"Die vergleichende Untersuchung der normativen und tatsächlichen Lage in verschiedenen europäischen Ländern gibt Anhaltspunkte dafür, dass viele gegen die bestehenden Schutzstandards in der nationalen Debatte wiederholt vorgetragenen Argumente entweder unrichtig oder undifferenziert sind. Der Beitrag bietet eine Darstellung der rechtlichen Aspekte des Kündigungsschutzes (z.B. das Verhältnis zwischen Richterrecht und Gesetzesrecht, die Regelung von Schwellenwerten und Abfindungen und Prekaritätsabfindungen, die Möglichkeit der Weiterbeschäftigung und die Präventivfunktion) und ergänzt diese um eine Darstellung der rechtlichen Regelungen zur Befristung und Leiharbeit. Dabei wird untersucht, dass die atypischen Beschäftigungsformen als Ausweichstrategie für zu rigiden Kündigungsschutz genutzt werden können oder aber als Brücke zum Dauerarbeitsvertrag oder Drehtüreffekt dienen. Ein wesentliches Ergebnis des Beitrags ist, dass der Zusammenhang zwischen Arbeitsmarkt und Regulierungsintensität der Beendigungstatbestände in der (fach-)öffentlichen Diskussion stark überschätzt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Symposium on temporary work (2002)
Booth, Alison L. ; Dolado, Juan J. ; Storrie, Donald; Frank, Jeff ; Francesconi, Marco ; Holmlund, Bertil; García-Serrano, Carlos ; Landier, Augustin ; Jimeno, Juan F. ; Blanchard, Olivier ;Zitatform
Booth, Alison L., Juan J. Dolado, Jeff Frank, Marco Francesconi, Olivier Blanchard, Augustin Landier, Bertil Holmlund, Donald Storrie, Carlos García-Serrano & Juan F. Jimeno (2002): Symposium on temporary work. In: The economic journal, Jg. 112, H. 480, S. 181-295.
Abstract
"This symposium gathers together comparative evidence on the nature and evolution of temporary work in countries with different regulatory frameworks and different labour market conditions. Some of the evidence is microeconomic, providing information on the extent to which temporary jobs are 'good' or 'bad' in terms of worker compensation and career possibilities. Other evidence is macroeconomic, and sheds light both on forces that may explain the rise in temporary work and on the consequences of an increased prevalence of temporaty jobs. The four papers in the symposium examine temporary work in four EU countries: Britain, France, Spain and Sweden. The reason for looking across countries is that the differing institutions in each country - notably the degree of employment protection - allow as to examine different features of temporary work. Overall, the papers in this symposium suggest that the expansion of temporary jobs as a way of increasing labour market flexibility may be undesirable. In the absence of strong employment protection for permanent jobs, as in Britain, temporary jobs are - from worker's perspective - bad jobs, with possible long-term career implications, in particular for men. Even where there is strong EPL for permanent jobs - as in France - the expansion of temporary jobs may be undesirable, leading to high turnover among younger workers. The Swedish study, investigating the causes of the rapid growth in temporary work over the 1990s, suggests that adverse macroeconomic shocks can trigger substantial increases in temporary work. Finally, the Spanish study shows that, once temporary jobs are entrenched in a dual labour market, later reforms to restrict their growth can be unsuccessful, indicating that attempts to reduce firing costs for permanent contracts have so far been insufficient." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The perverse effects of partial labor market reform: Fixed duration contracts in France (2001)
Zitatform
Blanchard, Olivier & Augustin Landier (2001): The perverse effects of partial labor market reform: Fixed duration contracts in France. (NBER working paper 8219), Cambridge, Mass., 43 S. DOI:10.3386/w8219
Abstract
"Rather than decrease firing costs across the board, a number of European countries have allowed firms to hire workers on fixed-duration contracts. At the end of a given duration, these contracts can be terminated at little or no cost. If workers are kept on however, the contracts become subject to regular firing costs. We argue in this paper that the effects of such a partial reform of employment protection may be perverse. The main effect may be high turnover in fixed-duration jobs, leading in turn to higher, not lower, unemployment. And, even if unemployment comes down, workers may actually be worse off, going through many spells of unemployment and fixed duration jobs, before obtaining a regular job. Looking at French data for young workers since the early 1980s, we conclude that the reforms have substantially increased turnover, without a substantial reduction in unemployment duration. If anything, their effect on welfare of young workers appears to have been negative." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Les mutations du travail en Europe (2000)
Lestrade, Brigitte; Boutillier, Sophie;Zitatform
Lestrade, Brigitte & Sophie Boutillier (Hrsg.) (2000): Les mutations du travail en Europe. (Collection economie et innovation), Paris: Harmattan, 415 S.
Abstract
Die Beiträge des Bandes analysieren neuere Entwicklungen des Arbeitsmarktes in Frankreich und in West- und Osteuropa. Im Mittelpunkt stehen dabei die Entwicklung der Beschäftigungsformen und die Flexibilisierung der Arbeitsmärkte durch Maßnahmen der Deregulierung. (IAB)
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