Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Zeitarbeit - gerecht gestaltet! (03.09.2010)
Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft DeutschlandsBeschreibung
Arbeitnehmerüberlassung aus christlich-sozialer Sicht - Bestandsaufnahme und Reformbedarf. Beschluss des Bundesvorstandes der CDA Deutschlands vom 3.9.2010
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Praktika und prekäre Beschäftigung nach dem Studium. Nachfolgestudie zum Thema "Generation Praktikum 2010" (01.08.2010)
Freie Universität Berlin, Fachbereich Politik- und SozialwissenschaftenHecht, HeidemarieQuelle: Projektinformation der Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Die Vorgängerstudie "Generation Praktikum" löste 2006 ein erhebliches öffentliches Interesse aus. Nachfolgende Erhebungen bestätigten, dass Mehrfachpraktika nach Studienabschluss selten waren und dass viele Praktika positiv bewertet wurden. Nach wie vor fehlen jedoch Einblicke in die Qualität von Praktika und in die subjektive Wahrnehmung dieser potenziell prekären Beschäftigungssituation.>> Kontext / Problemlage: Die Einstiegswege von Hochschulabsolventen in den Beruf verlaufen häufig nicht "gradlinig", sondern erheblich ausdifferenziert. So ergab die Vorgängerstudie "Generation Praktikum", dass im Abschlussjahrgang 2002/03 rund 40 Prozent der Befragten nach dem Studium ein Praktikum absolviert hatten, davon fast die Hälfte ein unbezahltes. Gründe für die Aufnahme von Praktika und die konkret gemachten Erfahrungen weisen dabei eine große Bandbreite auf.>> Eine repräsentative Panelbefragung der HIS GmbH (Briedis/Minks 2007) kommt auf einen Anteil der postgradualen Praktika von rund 15 Prozent der Absolventen. Auch ein Forschungsbericht des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS, 2008) beschreibt Praktika nach Ende des Studiums als ein bedeutsames Phänomen. Über die qualitative Ausgestaltung von Praktika und praktikumsähnlichen Beschäftigungen nach Studienabschluss (z.B. Volontariat, Hospitation) liegen allerdings bislang nur wenige und zu hoch aggregierte Informationen vor.>> Fragestellung: Die Studie "Generation Praktikum II" knüpft methodisch an die Befragung des Abschlussjahrgangs 2002/03 an. Anhand einer erweiterten Stichprobe (geplant: 5 Universitäten) werden Praktika, Volontariate und Hospitationen nach Studienabschluss des Abschlussjahrgangs 2006/07 untersucht und etwaige Veränderungstrends beleuchtet:>> - Aus welchen Gründen werden Praktika nach Studienabschluss aufgenommen?>> - Wie lassen sich Praktika qualitativ und quantitativ, ggf. in Form einer Typisierung, beschreiben?>> - Welche Rolle spielt der "Klebeeffekt", d.h. die Hoffn
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iGZ-Stellungnahme zum AÜG-Änderungsentwurf (16.06.2010)
Interessenverband Deutscher ZeitarbeitsunternehmenBeschreibung
Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen stimmt dem Änderungsentwurf grundsätzlich zu, hat aber Alternativvorschläge im Detail (16.06.2010)
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Institutionelle Bedingungen des Zusammenhangs von atypischer Beschäftigung und sozialer Ungleichheit in Europa (01.06.2010)
Wissenschaftszentrum Berlin für SozialforschungAllmendinger, JuttaBeschreibung
Das Projekt untersucht den Verbreitungsgrad und die Folgen atypischer Beschäftigungsverhältnisse in Europa, v.a. der quantitativ bedeutsamsten Formen: Teilzeitarbeit und befristeter Beschäftigung. Die Frage ist, ob durch atypische Beschäftigung Arbeitsmarktflexibilität erhöht und damit ungleiche Teilhabechancen beseitigt oder zumindest reduziert werden können oder das Gegenteil der Fall ist.>> Im Mittelpunkt des Projekts stehen die zwei quantitativ bedeutsamsten Formen sogenannter atypischer Beschäftigung in Europa: die Teilzeitbeschäftigung sowie die befristete Beschäftigung. Für diese Beschäftigungsformen wird untersucht, welche Auswirkungen sie auf Ausmaß und Struktur sozialer Ungleichheit haben können. Anhand sekundäranalytischer Auswertungen bereits existierender Datenbestände werden neben einem zeitlichen Vergleich des Anteils atypischer Beschäftigung am gesamten Beschäftigungsvolumen auch deren Effekte auf wichtige Indikatoren sozialer Ungleichheit wie z.B. das Arbeitseinkommen oder die Stabilität der Erwerbskarriere analysiert. Die komparative Perspektive berücksichtigt die spezifische Wirkung unterschiedlicher institutioneller sowie struktureller Rahmenbedingungen von Arbeitsmärkten, wodurch ein breiterer Blickwinkel auf die Relation zwischen Arbeitsmarktflexibilisierung und Veränderungen im System sozialer Ungleichheit eröffnet wird. Methoden: Die Forschungsfragen werden mittels quantitativer Analysen von Individualdaten, die mit Informationen über Industriezweige und Arbeitsplatzorganisation sowie Ländermerkmalen kombiniert werden, beantwortet (sogenannte Mehrebenenanalysen). Hierzu werden Daten aus dem European Labor Force Survey (ELFS) und der EU Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC) mit Indikatoren zu Arbeitsmarktregulierung, konjunktureller Entwicklung etc. von internationalen Organisationen, wie zum Beispiel der OECD und Eurostat, zusammengeführt. Aufgrund der Datenlage werden Ausmaß und Konsequenzen von Teilzeitarbeit und befr
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DGB fordert korrekte Umsetzung der EU-Richtlinie zur Leiharbeit (27.05.2010)
Deutscher GewerkschaftsbundBeschreibung
PM 089 - 19.05.2010: Der DGB stellt ein Rechtsgutachten von Thomas Blanke zur Umsetzung der EU-Richtlinie Leiharbeit in deutsches Recht vor.
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Atypische Beschäftigung: Jobs mit schlechter Perspektive (06.05.2010)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 07/2010: Wer sich auf Leiharbeit oder eine befristete Beschäftigung einlässt, hofft oft darauf, anschließend in Vollzeit fest angestellt zu werden. Dies gelingt jedoch nur selten.
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Migration und Leiharbeit (01.05.2010)
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Professur für Wirtschafts- und OrganisationssoziologieGreca, Rainer, Prof. Dr.Quelle: Projektinformation bei der KU EichstättBeschreibung
Mit dem empirischen Forschungsprojekt soll ein Beitrag zur sozialpartnerschaftlichen aber auch zu arbeitsmarkt- und integrationspolitischen Debatte geleistet werden. Für geringqualifizierte Personen (aufgrund fehlender, veralteter oder nicht anerkannter Berufsqualifizierung) mit Migrationshintergrund, ist die Beschäftigung in Leiharbeit als Hilfskraft eine nahezu unvermeidbare Erfahrung. Vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes wird danach gefragt, welche sozialen und politischen Auswirkungen eine mittel- oder langfristige Beschäftigung von Menschen mit Migrationshintergrund als LeiharbeitnehmerIn in diesem Segment hat.>> Im Blickpunkt steht dabei, in wieweit diese prekäre Beschäftigungsform und die damit implizit verbundene mangelnde Teilhabe an finanziellen und auch sozialen Ressourcen durch Partizipationsdefizite, fehlende Weiterbildungsmöglichkeiten und geringe Aufstiegschancen, auch spezifische soziale und politische Konsequenzen nach sich zieht; also in wieweit diese Beschäftigungsform eine "eigene soziale Welt" ausbildet und damit auf lange Sicht für die Integration der Betroffenen in die Mehrheitsgesellschaft eher hinderlich ist. Dabei werden nicht nur allgemeine und migrationspezifische Strategien der Verleiher und der Entleiher im Umgang mit Leiharbeiternehmern mit Migrationshintergrund herausgearbeitet, sondern es wird insgesamt versucht die "Leiharbeitswelt" aus Sicht der Betroffenen darzustellen. Um diese Welt einzufangen werden neben den Leiharbeitnehmern mit und ohne Migrationshintergrund u.a. auch Betriebsräte, Angehörige der Stammbelegschaft, Arbeitsvermittler, aber auch Migrantenbetreuer, wichtige Ansprechpartner innerhalb der verschiedenen ethnischen Gruppen, Arbeitsrichter und Ärzte befragt.
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Flexible Jobs: Sprungbrett in den Beruf (08.03.2010)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd - Nr. 10 vom 11. März 2010: Teilzeitarbeit, befristete Beschäftigungsverhältnisse und Minijobs sind besser als ihr Ruf: Denn sie bieten vielen Arbeitslosen den Wiedereinstieg ins Berufsleben. Während die Zahl der Vollzeitstellen zuletzt konstant blieb, haben die flexiblen Jobs stark zugelegt.
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Befristete Beschäftigung: Lockerung in Sicht (04.02.2010)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd Nr. 5 vom 04.02.2010: Noch ist die Befristung von Arbeitsverträgen in Deutschland stark reguliert. So dürfen Arbeitnehmer, die bereits einmal im Betrieb beschäftigt waren, derzeit nicht erneut ohne Sachgrund befristet angestellt werden. Dieses Verbot will die Bundesregierung nun kippen.
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Teilzeitarbeit - Vollzeitmann. Portraits von Männern in Teilzeit (29.12.2009)
Arbeitnehmerkammer BremenBeschreibung
Einen kurzen Überblick über aktuelle Daten sowie acht Portraits von Männern, die sich aus den unterschiedlichsten Positionen heraus zur Teilzeitarbeit entschlossen haben, um eine bessere Vereinbarkeit von beruflichem und privaten Leben zu entwickeln, gibt eine Broschüre der Arbeitnehmerkammer Bremen und der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).
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Normalarbeitsverhältnis: Keine aussterbende Gattung (16.12.2009)
Institut der deutschen Wirtschaft KölnBeschreibung
iwd - Nr. 43 vom 22. Oktober 2009: Auf den ersten Blick ist das „Normal“-Arbeitsverhältnis auf dem Rückzug – nur noch gut die Hälfte aller Erwerbstätigen hat einen unbefristeten Vollzeitvertrag unterschrieben. Vor zehn Jahren waren es knapp 60 Prozent. Ein Teil dieses Rückgangs ist allerdings statistischer Natur. Zudem sind flexible Erwerbsformen keinesfalls mit prekärer, also minderwertiger Beschäftigung gleichzusetzen.
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Work and Life Quality in New and Growing Jobs (WALQING) (01.12.2009)
Universität Duisburg-Essen, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Institut Arbeit und QualifikationLehndorff, Steffen, Dr.Beschreibung
Das von der EU (7. Rahmenprogramm) geförderte Projekt untersucht die Qualität neu geschaffener Beschäftigungsverhältnisse in der EU. Das Projekt wird von der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA) in Wien koordiniert. Dem Team gehören Forscherinnen und Forscher aus zehn EU-Ländern sowie Norwegen an. Methoden: WALQING aims to increase researchers', stakeholders', managers' and policymakers' knowledge of the quality of work and life in new and growing jobs, their capacity to identify problematic configurations of market developments, policies and company strategies as well as good examples and practices that can be translated across Europe while maintaining or even enhancing the competitiveness of companies and economies. Thus it brings experts from of labour economics, sociology, management studies, work psychology and cultural anthropology together. WALQING connects the research perspectives of>> - in-depth data analysis of the key EU datasets on job growth, quality of work and quality of life (ELF, EWCS, EU-SILC),>> - comparative institutional analysis and stocktaking of European and national policies and social dialogues in the field,>> - qualitative case study research and comparative analysis on the company level and the level of individual perspectives and lifecourses,>> - and rapid, iterated communication with stakeholders using an action-research perspective that aims at supporting stakeholders in selected sectors in developing evidence-based and adequate policies and improving mutual understanding of the possibilities and limitations of such policies.
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Flexible Beschäftigungsformen schaffen Arbeit (10.11.2009)
Bundesvereinigung der Deutschen ArbeitgeberverbändeBeschreibung
Argumente der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände
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Mit Minijobs die Rente sichern (10.11.2009)
Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-SeeBeschreibung
Informationen der Minijobzentrale für Arbeitnehmer und Arbeitgeber zur Aufstockung der Rentenversicherungsbeiträge (Stand Januar 2012).
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Datenbank Atypische Beschäftigung (21.09.2009)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Die regionale Datenbank "Atypische Beschäftigung" des WSI stellt für alle Stadt- und Landkreise in der Bundesrepublik Deutschland Daten zur atypischen Beschäftigung zur Verfügung. Sie bietet einen schnellen Überblick zur Entwicklung der Beschäftigung von 2003 bis 2011 mit Auswertungen in Tabellen und Grafiken.
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Flexibilisierung und Leiharbeit in der Pflege (01.09.2009)
Institut Arbeit und TechnikHilbert, Josef, Dr.Quelle: Projektinformation der Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Für das Berufsfeld Pflege liegt bislang kaum gesichertes Wissen zur Flexibilisierung der Arbeit und den Einsatz von Leiharbeit vor. Das Projekt fokussiert Umfang, Formen sowie Rahmenbedingungen von Leiharbeit in der Pflege. Vor diesem Hintergrund werden Einsatz- und Tätigkeitsfelder, Qualifikationsmerkmale sowie die Arbeitszufriedenheit der Leiharbeiter/-innen in ihren Auswirkungen untersucht.>> Kontext / Problemlage: Gesundheitsdienste entdecken zunehmend das Instrument der Leiharbeit für sich. Die Ursachen und Folgen der Arbeitnehmerüberlassung im Gesundheitswesen - insbesondere in der Pflege - liegen derzeit jedoch noch weitestgehend im Dunkeln. Unstrittig ist, dass sich die Rahmenbedingungen von Pflegearbeit in den letzten Jahren deutlich verändert haben. Der Kostendruck auf Krankenhäuser, stationäre Altenhilfeeinrichtungen sowie ambulante Pflegedienstleister hat merklich zugenommen. In den Einrichtungen wird trotz wachsender Arbeitsanforderungen nicht selten mit weniger Personal gearbeitet, um Personalkosten zu senken. Vor diesem Hintergrund wird Pflegearbeit zunehmend zeitlich und räumlich flexibel durch Gesundheitseinrichtungen nachgefragt. Kritisch betrachtet droht durch den wachsenden Einsatz eine Prekarisierung von Pflegearbeit. Auf der anderen Seite fehlt es jedoch auch noch an Wissen darüber, ob und wie Leiharbeit in der Pflege auch eine Chance für den Arbeitsmarkt darstellt.>> Fragestellung: Die explorative Studie untersucht die Frage, unter welchen Rahmenbedingungen, in welchem Umfang (quantitativ) und mit welchen Auswirkungen Leiharbeit in der Pflege derzeit zum Einsatz kommt. Inbesondere die Frage, inwieweit die besonderen Anforderungen der personenbezogenen Dienstleistung "Pflege" mit dem Instrument "Leiharbeit" kompatibel sind oder wie sich der Einsatz von Leiharbeiter/-innen auf die Stammbelegschaft in Gesundheitseinrichtungen auswirkt, sind bislang wissenschaftlich kaum untersucht. Angesichts der gesellschaftlichen Bedeutung von Pflegear
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Umfang atypischer Beschäftigung hat zugenommen (19.08.2009)
Statistisches BundesamtBeschreibung
Pressemitteilung Nr. 304 des Statistischen Bundesamtes vom 19.08.2009: 1998 standen noch fast drei Viertel (72,6%) der Erwerbstätigen in einem Normalarbeitsverhältnis, 2008 waren es nur noch 66,0%. Der Anteil atypischer Beschäftigungsformen stieg im gleichen Zeitraum von 16,2% auf 22,2%.
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Leiharbeit: Stammbelegschaft unter Druck (03.06.2009)
Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Böckler Impuls 05/2009: Längst dient Leiharbeit nicht mehr nur dazu, personelle Engpässe zu überwinden. Sie wird in vielen Betrieben systematisch eingesetzt, um die Rendite zu stabilisieren - und die Stammbelegschaft unter Druck zu setzen.
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Gute Erwerbsbiographien. Der Wandel der Arbeitswelt als gruppenspezifischer Risikofaktor für Arbeitsfähigkeit und Unterversorgung bei der gesetzlichen Rente (01.05.2009)
Internationales Institut für empirische SozialökonomieKistler, Ernst, Prof. Dr.Quelle: Projektinformation der Hans-Böckler-StiftungBeschreibung
Das Projekt untersucht die Zusammenhänge zwischen Arbeitsbedingungen und Erwerbsbiographien und deren Auswirkungen auf die Absicherung durch die GRV. Dabei geht es um die Frage, inwieweit und für wen die Voraussetzungen einer höheren Beschäftigungsquote/Rente mit 67 (nicht) gegeben sind und welche Gruppen dadurch einem erhöhten Risiko (bis hin zur Altersarmut) ausgesetzt sind.>> 1. Kontext / Problemlage: Durch den Wandel der Erwerbsarbeit werden Beschäftigte zunehmend mit wachsender Unsicherheit konfrontiert. Arbeitslosigkeitsphasen und prekäre Beschäftigungsformen perforieren Erwerbsbiographien. Hinzu kommen Veränderungen bei den Arbeitsbedingungen, die es vielen ArbeitnehmerInnen verunmöglichen, gesund bis zur Rente zu arbeiten. Über die Kumulation der Risiken liegen zu wenig Informationen vor. Geringe Einkommen, unstetige Erwerbsbiographien, höhere Arbeitslosigkeit bzw. prekäre Beschäftigung, geringere Chancen des Tätigkeitswechsels, höhere und wenig alternsgerechte Arbeitsbelastungen korrelieren nicht nur, sondern kumulieren in ihrem Effekt - und das nicht nur mit Blick auf die Möglichkeiten länger arbeiten zu können, sondern ganz konkret auch bei den Rentenansprüchen bzw. entstehenden Zahlbeträgen der gesetzlichen Rente. Die Gefahr einer Altersarmut steigt und ist hochgradig gruppenspezifisch. Die Rente mit 67 könnte diese Probleme verschärfen.>> 2. Fragestellung: Zum einen stellt sich die Frage, wodurch stabile Erwerbsbiographien gefährdet sind, zum anderen ist der Blick darauf zu lenken, durch welche Einflüsse ein Arbeiten bis zur Rente ermöglicht bzw. erschwert wird. Ausgehend vom Konzept der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit wird ein Schwerpunkt darauf gelegt, wie sich die Risikofaktoren im Zeitvergleich entwickelt haben. Darüber hinaus wird betrachtet, wie sich Faktoren, die die längerfristige Arbeitsfähigkeit gefährden, in entsprechenden sozioökonomischen Beschäftigtengruppen darstellen. Neben dem Geschlecht und den Ost-West-Unterschieden, die
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Zur Vereinbarkeit von marktwirtschaftlicher Ordnung und langfristiger Lebensplanung - am Beispiel von befristet Beschäftigten in Deutschland (01.05.2009)
Bergische Universität WuppertalWagner, Gabriele, PD Dr.Quelle: ProjekthinweisBeschreibung
Das Dissertationsprojekt hat eine Analyse der Wechselwirkungen und Spannungen zwischen dem Zeitbewusstsein von befristet Beschäftigten und der institutionalisierten Zeitstrukturen der postfordistischen Phase der deutschen Wirtschaftsordnung seit Anfang der 1990er Jahre zum Ziel. Durch die Etablierung von sozialstaatlichen Regulierungen und geschaffenen Sicherheiten für die Gesellschaftsmitglieder wurde seit den 1950er Jahren Planbarkeit auf der Ebene individueller Biographien im Prinzip ermöglicht. Gleichzeitig haben sich die Gesellschaftsmitglieder die durch die Strukturlogik des kapitalistischen Wirtschaftssystems objektiv eingeforderte Voraussicht, Berechenbarkeit und den Typus kalkulierenden Denkens angeeignet und auf weitere gesellschaftliche Bereiche übertragen. Ausgehend von diesen Annahmen werden im geplanten Dissertationsprojekt im Kern die folgenden Fragen behandelt: Wie kommen Akteure mit diesem angeeigneten Wissen um die Notwendigkeit und Unabdingbarkeit des "Vorausschauens", also der Anforderungen einer langfristigen Lebensplanung zurecht, wenn die Strukturen und Institutionen des auf Zukunft konstruierten Wirtschaftssystems für die Akteure nur noch ein diffuses "Vorsehen", d.h. kurzfristige Planungsmöglichkeiten bieten? Können Akteure, die das Zeitmodell der Vorausschaubarkeit kennen gelernt und habitualisiert haben, den Typus des "Vorsehens" als existenzsicherndes biographisches 'Zeitmanagement' wieder übernehmen, ohne diesen Typus dabei als ausgeprägte Unsicherheitskonstellation zu erleben?>> Im Dissertationsprojekt werden dazu die im Kontext aktueller gesamtgesellschaftlicher Konstellationen beobachtbaren Asymmetrien zwischen der körpergebundenen inneren Zeit, der intersubjektiven Zeit und der biographischen Zeit theoretisch und empirisch aufgearbeitet, die für die Gruppe der befristet Beschäftigten von Unsicherheit als basalem Erfahrungsmodus ebenso sprechen lassen wie von ihr als Strukturmoment persönlicher Identität.>> Zielsetzung der qu
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