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Dossier

Arbeitsmarktpolitik für Ältere

Die Förderung der Beschäftigung Älterer steht wieder auf der politischen Agenda. Wir benötigten angesichts des demografischen Wandels eine Arbeitsmarktpolitik, die der Arbeitskräfteknappheit in den Betrieben entgegenwirkt.
Das Themendossier geht auf die arbeitsmarkt- und beschäftigungspolitischen Aspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes für Ältere ein.

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im Aspekt "Internationale Organisationen"
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa (2006)

    Sproß, Cornelia;

    Zitatform

    (2006): Beschäftigungsförderung älterer Arbeitnehmer in Europa. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 299), Nürnberg, 289 S.

    Abstract

    "Die Dokumentation gibt einen Überblick über erfolgreiche beschäftigungspolitische Maßnahmen zur Förderung der Beschäftigung Älterer in anderen europäischen Ländern und zeigt den Anpassungsbedarf für Deutschland auf. Auf der internationalen Fachtagung in Berlin präsentierten Wissenschaftler und Sozialpartner ihre wichtigsten Erkenntnisse, welche anschließend in einer Podiumsdiskussion konkreter analysiert wurden. Länderexperten behandelten detailliert die im Fokus der Konferenz stehenden Bereiche - Anreize für Arbeitgeber, Anreize für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Integration in Beschäftigung. Im Tagungsband werden die Länderberichte und Diskussionsbeiträge aus einer wissenschaftlichen Sicht der Beschäftigungsförderung Älterer präsentiert. Der praktische Ansatz wurde im Juni 2005 im nachfolgenden Workshop angesprochen. Die Ergebnisse sind ebenfalls zusammenfassend dargestellt." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mehr Arbeitsplätze, höhere Einkommen: Politiklektionen aus der Neubeurteilung der OECD-Beschäftigungsstrategie (2006)

    Abstract

    "Mitte der neunziger Jahre arbeitete die OECD eine Reihe von Politikempfehlungen aus, die auf eine Senkung der Arbeitslosigkeit und Verbesserung der Arbeitsmarktergebnisse abzielten. Ein Jahrzehnt später ist es nun an der Zeit, Bilanz zu ziehen und zu ermitteln, ob sich diese Politikempfehlungen als wirkungsvoll erwiesen haben und wie sie gegebenenfalls überarbeitet und erweitert werden müssen, um den jeweils neuen Herausforderungen gerecht zu werden. Der Bericht beginnt mit einem Überblick über die Arbeitsmarktergebnisse seit 1994 (Teil I) und untersucht anschließend die neuen Erkenntnisse, die aus Analysen wie auch aus den Erfahrungen mit erfolgreichen und weniger erfolgreichen Maßnahmen gewonnen wurden (Teil II). Gestützt auf diese Analyse wird dann am Ende des Berichts der überarbeitete Teil der ursprünglichen Politikempfehlungen als 'Neufassung der Beschäftigungsstrategie' vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    OECD employment outlook 2006: boosting jobs and incomes (2006)

    Zitatform

    (2006): OECD employment outlook 2006. Boosting jobs and incomes. (OECD employment outlook), Paris, 277 S. DOI:10.1787/empl_outlook-2006-en

    Abstract

    "OECD countries have to improve labour market performance to increase living standards. This has become more urgent as population ageing may put considerable downward pressure on economic growth in the coming decades. What is needed is a comprehensive reform strategy to raise employment and help workers earn higher incomes. This requires action on many fronts including taxation, employment regulations, welfare benefits, wages, product-market competition and macroeconomic policy. Which reforms have been successful and in what countries? Do they necessarily imply lower social protection or more insecurity? This book provides answers to these essential questions, based on a major analysis covering 30 countries. This year's edition of the Employment Outlook presents a reassessment of the OECD Jobs Strategy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Live longer, work longer (2006)

    Zitatform

    (2006): Live longer, work longer. (Ageing and employment policies), Paris, 146 S. DOI:10.1787/9789264035881-en

    Abstract

    "In an era of rapid population ageing, many employment and social policies, practices and attitudes that discourage work at an older age have passed their sell-by date and need to be overhauled. They not only deny older workers choice about when and how to retire but are costly for business, the economy and society. If nothing is done to promote better employment prospects for older workers, the number of retirees per worker in OECD countries will double over the next five decades. This will threaten living standards and put enormous pressure on the financing of social protection systems. To help meet these daunting challenges, work needs to be made a more attractive and rewarding proposition for older workers. First, there must be strong financial incentives to carry on working and existing, subsidised pathways to early retirement have to be eliminated. Second, wage-setting and employment practices must be adapted to ensure that employers have stronger incentives to hire and retain older workers. Third, older workers must be given appropriate help and encouragement to improve their employability. Finally, a major shift in attitudes to working at an older age will be required on the part of both employers and older workers themselves. This report makes an important contribution to establishing a new agenda of age-friendly employment policies and practices. It draws out the main lessons that have emerged from the 21 country reviews which have been published separately under the OECD's series on 'Ageing and Employment Policies/Vieillissement et politiques de l'emploi'.
    Chapter 1. The Challenge Ahead
    Chapter 2. Working after 50
    Chapter 3. Work Disincentives and Barriers to Employment
    Chapter 4. Removing Work Disincentives and Increasing Choice in Work-Retirement Decisions
    Chapter 5. Changing Employer Attitudes and Employment Practices
    Chapter 6. Improving Employability
    Chapter 7. Concluding Remarks on Policy Implementation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeit in späteren Lebensphasen: Sackgassen, Perspektiven, Visionen (2005)

    Clemens, Wolfgang; Höpflinger, Francois; Winkler, Ruedi;

    Zitatform

    Clemens, Wolfgang, Francois Höpflinger & Ruedi Winkler (Hrsg.) (2005): Arbeit in späteren Lebensphasen. Sackgassen, Perspektiven, Visionen. Bern u.a.: Haupt, 273 S.

    Abstract

    Die Erhöhung des Rentenalters ist zu einem wichtigen und umstrittenen Thema der heutigen Sozial- und Gesellschaftspolitik geworden. Mit der demografischen Alterung der Bevölkerung wird sich das Verhältnis zwischen Erwerbsbevölkerung und Rentenbevölkerung drastisch verschieben. Der Band versammelt Beiträge mit Analysen, Perspektiven und Visionen für die künftige Gestaltung der Arbeit in einer demografisch alternden, aber soziokulturell verjüngten Gesellschaft. Neben personal- oder unternehmensbezogenen Fragen werden auch gesellschaftliche Perspektiven einer Neugestaltung des Lebens in einer langlebigen Arbeitsgesellschaft behandelt. (IAB)
    Inhaltverzeichnis: 1. Arbeitsmarkt und Alter - widersprüchliche Trends: Francois Höpflinger: Demografische Alterung und Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitskräfte in der Schweiz (15-35); Wolfgang Clemens: Ältere Arbeitnehmer: Arbeitslosigkeit und vorzeitige Pensionierungen - die Situation in Deutschland (37-67); Valerie Hugentobler: Arbeitsmarktstrategien in europäischen Ländern - angesichts der demografischen Alterung (69-92). 2. Perspektiven eines aktiven Alters: Francois Höpflinger: Zum Generationenwandel der zweiten Lebenshälfte - neues Altern in einer dynamischen Gesellschaft (97-125); Ruedi Winkler: Ältere Menschen als Ressourcen für die Wirtschaft und Gesellschaft von morgen (127-154); Gertrud Backes: Arbeit nach der Arbeit: Ehrenamtliche und Freiwilligenarbeit älterer Menschen - Möglichkeiten und Illusionen (155-184). 3. Visionen: Ruedi Winkler: Soziale und arbeitsmarktliche Maßnahmen zur Nutzung der Potenziale älterer Menschen (189-213); Francois Höpflinger, Wolfgang Clemens: Zum Generationenmix in einer demografisch alternden Arbeitswelt (215-238); Francois Höpflinger, Valerie Hugentobler: Neue Formen der Lebensgestaltung in einer langlebigen Gesellschaft - Perspektiven und Visionen (239-265).

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  • Literaturhinweis

    Bessere Beschäftigungschancen für Ältere mit wachsender Bedeutung der Dienstleistungen?: ein deutsch-amerikanischer Vergleich (2005)

    Cornetz, Wolfgang; Schäfer, Holger;

    Zitatform

    Cornetz, Wolfgang & Holger Schäfer (2005): Bessere Beschäftigungschancen für Ältere mit wachsender Bedeutung der Dienstleistungen? Ein deutsch-amerikanischer Vergleich. In: G. Huber, H. Krämer & H. D. Kurz (Hrsg.) (2005): Einkommensverteilung, technischer Fortschritt und struktureller Wandel : Festschrift für Peter Kalmbach, S. 403-424.

    Abstract

    Die Bedeutung und die Folgen des demografischen Wandels für Ökonomie und Arbeitsmarkt werden untersucht. Dabei wird gefragt, wie sich das Altern der Gesellschaft auf Wachstumsprozess und Arbeitsmarkt auswirkt, aber auch umgekehrt, welche Bedeutung die voraussichtliche Entwicklung der Wirtschaftsstruktur für die Arbeitsmarktchancen älterer Menschen hat. An Hand einer OECD-Studie von 2003 wird die Beschäftigungssituation der 55- bis 64-Jährigen in zehn OECD-Staaten vergleichend betrachtet. Die Risiken einer alternden Bevölkerung und die grundsätzlichen Bestimmungsgründe der Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitnehmer werden herausgearbeitet. Dabei wird die jugendzentrierte Personalpolitik in Deutschland kritisiert, während gleichzeitig die Defizit-Hypothese des Alterns nicht belegt werden kann. Vor diesem Hintergrund wird der Strukturwandel unter den älteren Erwerbstätigen seit den 1990er Jahren im deutsch-amerikanischen Vergleich untersucht. Insgesamt besteht ein prinzipiell positiver Zusammenhang zwischen dem Umfang von Dienstleistungstätigkeiten und dem Beschäftigungsgrad Älterer, wie er in den USA bereits sichtbar wird. Er kann durch zielgerichtete politische und betriebliche Maßnahmen verstärkt werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Modernisierung des europäischen Gesellschaftsmodells: ein "aktiver und dynamischer" Wohlfahrtsstaat? (2005)

    Eichhorst, Werner;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner (2005): Modernisierung des europäischen Gesellschaftsmodells. Ein "aktiver und dynamischer" Wohlfahrtsstaat? In: R. Caesar, K. Lammers & H.- E. Scharrer (Hrsg.) (2005): Europa auf dem Weg zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftsraum der Welt? : eine Zwischenbilannz der Lissabon-Strategie (HWWA-Studien, 76), S. 207-222.

    Abstract

    "Der Beitrag befasst sich mit der Frage, inwieweit das in der Lissabon-Strategie der Europäischen Union angestrebte Ziel, zur wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Ökonomie der Welt zu werden und dabei auch auf dem Gebiet von Beschäftigung und sozialem Zusammenhalt deutliche Fortschritte zu erzielen, in den letzten Jahren erreicht worden ist. Hierzu werden die konkreten Vorgaben der gemeinsamen Europäischen Beschäftigungsstrategie mit der tatsächlichen Entwicklung der Arbeitsmärkte und der nationalen Beschäftigungspolitiken in der EU verglichen und Erklärungsfaktoren für die unterschiedlichen Fortschritte in den einzelnen EU-Staaten benannt. Der Artikel kommt zu dem Fazit, dass die nationalen Reformprozesse in der Beschäftigungs- und Sozialpolitik nur zu einem geringen Teil von der EU-Beschäftigungsstrategie beeinflusst werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Late careers and career exits: an international comparison of trends and institutional background patterns (2005)

    Hofäcker, Dirk; Pollnerová, ¿tepánka;

    Zitatform

    Hofäcker, Dirk & ¿tepánka Pollnerová (2005): Late careers and career exits. An international comparison of trends and institutional background patterns. (Globalife working paper 70), Bamberg, 31 S.

    Abstract

    Die Globalisierung hat vielfältige Auswirkungen auf die Lebens- und Berufsverläufe in den Industrieländern. In der Studie wird speziell ihren Einfluss auf den Berufsverlauf älterer Arbeitskräfte nachgegangen. Aus quantitativer und qualitativer Perspektive wird die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung Älter in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowie deren institutionelle Rahmenbedingungen dargestellt. In allen Industrieländern läßt sich in den letzten drei Jahrzehnten ein Trend hin zum frühen Berufsausstieg beobachten. Es zeigt sich auch, dass Teilzeitarbeit für Ältere eine wichtige Rolle spielt. Rentensystem und Anreize für Berufsausstieg werden als Ausschlussstrategien betrachtet, Arbeitsmarktflexibilisierung und aktive Arbeitsmarktpolitik hingegen als Strategien, die Erwerbstätigkeit Älterer zu erhalten. Es werden die unterschiedlichen Entwicklungspfade in liberalen, sozialdemokratischen, südeuropäischen, konservativen und postkommunistischen Ländern herausgearbeitet. Während konservative und südeuropäische Länder eine geringe Erwerbsbeteiligung und eine hohe Arbeitslosigkeit Älterer verzeichnen, bleiben ältere Arbeitskräfte in liberalen Ländern länger in Beschäftigung. Dies wird zurückgeführt auf flexible und wenig regulierte Arbeitsmärkte in Verbindung mit geringen Anreizen zum Berufsausstieg. Die hohe Erwerbsbeteiligung Älterer in sozialdemokratischen Ländern hingegen resultiert eher aus staatlichem Einfluss in Form von Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Renten in Europa 2002: Leistungen und Empfänger (2005)

    Kubitza, Arne;

    Zitatform

    Kubitza, Arne (2005): Renten in Europa 2002. Leistungen und Empfänger. (Statistik kurz gefasst. Bevölkerung und soziale Bedingungen 11/2005), Brüssel, 7 S.

    Abstract

    "Für Rentenausgaben wurden in EU-15 im Jahr 2002 (gegenüber 2001) konstant 12,6% des BIP bereitgestellt. Seit 1993 ist dieser Anteil leicht zurückgegangen, obwohl die sich die Veränderungen in den einzelnen Mitgliedsstaaten erheblich unterschieden. Die stärkste Zunahme dieses Anteils seit 1993 wurde für Portugal verbucht (und außerhalb der EU für Island und die Schweiz) und der stärkste Rückgang für Irland und Finnland. Im Jahr 2002 entfielen die höchsten Rentenausgaben auf Italien (14,9% des BIP); damit lag der Anteil der Rentenausgaben an allen Sozialleistungen in Italien bei knapp 60%. Der ohnehin schon dominierende Anteil der Altersruhegelder an den Renten insgesamt erhöhte sich weiter und lag 2002 in EU-15 bei 76%. Gleichzeitig verringerte sich der Anteil aller anderen Rentenkategorien (Invaliditätsrenten, Hinterbliebenenrenten und Vorruhestandsgelder)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Tackling unemployment: Europe's successes and failures (2005)

    Layard, Richard; Nickell, Stephen; Jackman, Richard;

    Zitatform

    Layard, Richard, Stephen Nickell & Richard Jackman (2005): Tackling unemployment. Europe's successes and failures. In: Centre Piece. The Magazine of The Centre for Economic Performance, Jg. 10, H. 1, S. 23-27.

    Abstract

    Im Jahre 2002 lag die Arbeitslosenquote in Europa im Vergleich zu außereuropäischen OECD-Staaten relativ hoch. Dabei verzeichnete die Mehrzahl der europäischen Länder eine niedrigere Arbeitslosenquote als alle außereuropäischen Länder der OECD, einschließlich der USA. Dieses widersprüchliche Ergebnis resultiert aus den überdurchschnittlichen Arbeitslosenquoten der vier der größten EU-Länder (Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien) und aus der Tatsache, dass Arbeitsmärkte in der EU trotz europaweiter Öffnung immer noch national funktionieren. Vor diesem Hintergrund untersucht der Beitrag, warum die Arbeitslosigkeit in einigen europäischen Ländern zurückgeht und in anderen nicht. Dazu werden Daten zur volkswirtschaftlichen Entwicklung und arbeitsmarktspezifische Daten der Länder der EU, der Schweiz und außereuropäischer westlicher OECD-Staaten miteinander verknüpft und verglichen. Hieraus wird geschlussfolgert, dass es geeignete wirtschaftspolitische Maßnahmen gibt, die Arbeitslosenquote nahe an der Vollbeschäftigungsquote zu halten. Vier Strategien erweisen sich als besonders relevant: 1. Arbeits- oder Schulungsangebote an jeden Arbeitslosen innerhalb eines Jahres; 2. Begrenzung des Anspruchs auf Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung für alle, die nicht arbeiten oder sich in arbeitsähnlichen Maßnahmen befinden, auf ein Jahr; 3. Abstimmung von Lohnabschlüssen auf regionale Bedingungen; 4. Einschränkung der Möglichkeiten für Vorruhestand und unkontrollierten Zugang zu Erwerbsunfähigkeitsrenten. Eine Reform der Rentensysteme sollte Hindernisse, die einer Beschäftigung älterer Arbeitnehmer entgegenstehen, beseitigen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Sozialpolitische Agenda 2005-2010: ein soziales Europa in der globalen Wirtschaft. Arbeitsplätze und Chancen für alle (2005)

    Abstract

    "Die sozialpolitischen Agenda stellt den Rahmen für die beschäftigungs- und sozialpolitischen Maßnahmen in den Jahren 2005 bis 2010 der Europäischen Union dar und enthält den Fahrplan für die Modernisierung und Verbesserung des europäischen Sozialmodells. Ziel der Agenda ist es, die Lissabon-Strategie stärker mit der Beschäftigungs- und Sozialpolitik zu verzahnen. Die skizzierten Maßnahmen sind an zwei Schwerpunkten ausgerichtet: Beschäftigung sowie Bekämpfung der Armut und Förderung der Chancengleichheit. Als Ziele werden formuliert: Vollbeschäftigung, die Fortentwicklung des Arbeitsrecht, die Förderung von Sozialpartnerschaft, die Beseitigung von Mobilitätsbarrieren zur Schaffung eines europäischen Arbeitsmarktes sowie eine solidarische Gesellschaft, die durch soziale Integration, Vielfalt und Nichtdiskriminierung gekennzeichnet ist. Neben Rechtsvorschriften und sozialem Dialog, ESF und Mainstreaming soll zur Umsetzung der sozialpolitischen Ziele auch die Methode der offenen Koordinierung zur Unterstützung der Mitgliedstaaten in ihrem Bemühen um eine Modernisierung der Beschäftigungs- und Sozialschutzsysteme eingesetzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lisbon strategy relaunched (2005)

    Zitatform

    (2005): Lisbon strategy relaunched. In: European Industrial Relations Review H. 376, S. 23-26.

    Abstract

    "March 2005 saw the mid-term review of the EU's I0-year Lisbon strategy, aimed at revitalising the European economy and labour market. Acknowledging that the strategy has not performed as well as had been hoped, ministers met at their annual spring summit to discuss how to give it more impetus. None of the concrete employment targets have been changed, even though it is doubtful whether they will be attained. Instead, the focus is on streamlining the strategy, refocusing it on specific priorities and urging member states to improve its implementation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Going for growth (2005)

    Zitatform

    (2005): Going for growth. (Economic policy reforms ... : going for growth), Paris, 193 S.

    Abstract

    "Economic Policy Reforms: Going for Growth is a new annual periodical - intended as a complement to the OECD Economic Outlook and OECD Economic Surveys - which gives an overview of structural policy developments in OECD countries. The report pinpoints structural policy priorities to enhance GDP per capita for all member countries, and ways to improve labour productivity and utilisation are identified on the basis of cross-country comparisons of policy settings. A chapter presenting key structural policy indicators (including labour costs and taxation, unemployment and disability benefits, product market regulation, trade barriers, educational attainment and public investment) is followed by a comprehensive Country Notes chapter, consisting of individual analytical sections for each member country and the European Union. Each issue of Economic Policy Reforms: Going for Growth will also present several in-depth thematic studies. The topics covered in this first issue are: product market regulation, retirement effects of old-age pension and early retirement schemes, female labour force participation and the long-term budgetary implications of tax-favoured retirement saving plans." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Grünbuch "Angesichts des demografischen Wandels - eine neue Solidarität zwischen den Generationen" (2005)

    Abstract

    Die EU steht wie noch nie zuvor einem demografischen Wandel gegenüber, der beträchtliche Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft haben wird. Die Menschen leben länger und gesünder, und die Geburtenrate ist auf 1,5 Kind pro Frau gesunken. Laut Basisszenario der Bevölkerungsvorausschätzungen von Eurostat wird im Jahr 2030 die Anzahl der Kinder und Jugendlichen in Europa um 18 Millionen abgenommen haben. Zu diesem Zeitpunkt wird es in der EU 24 Millionen mehr ältere Arbeitnehmer im Alter von 55 bis 64 Jahren als heute geben sowie 34,7 Millionen Menschen, die älter als 80 sind (verglichen mit 18,8 Millionen heute). Wie können wir diese Herausforderungen annehmen? Wie sollen wir die Tendenz zum Bevölkerungsrückgang umkehren? Wie sollen wir mit den Auswirkungen einer alternden Bevölkerung fertig werden und gleichzeitig den Jüngsten unter uns neue Chancen anbieten? Dies sind einige der Fragen, die in dem Grünbuch der Kommission aufgegriffen werden, das zum Ziel hat, eine Debatte zu starten, an der alle Betroffenen aufgerufen sind sich zu beteiligen. Für die Europäische Union werden folgende Prioritäten herausgestellt: 1. Förderung der Geburtenraten durch eine angemessene Familienpolitik; 2. Sicherstellung eines Gleichgewichts zwischen den Generationen sowie 3. Schaffung neuer Übergänge zwischen den Lebensabschnitten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Are contributions to public pension programmes a tax on employment? (2004)

    Disney, Richard ;

    Zitatform

    Disney, Richard (2004): Are contributions to public pension programmes a tax on employment? In: Economic Policy. A European Forum, Jg. 19, H. 39, S. 267-311.

    Abstract

    "Many studies describe the potentially adverse impact on employment of the payroll costs of financing public pension programmes. Conventionally, empirical studies treat contributions to public pension programmes as a pure tax (in, for example, calculations of the tax wedge by OECD). But this approach ignores any future rights to benefits that are perceived by contributors. In fact, public pension programmes contain both an 'actuarial' and a 'redistributive' component - the former closer to saving, the latter a tax. The paper constructs indicators of the tax component of pension programmes, both between and within generations, across a range of OECD countries and time periods. It uses these measures in a cross-country panel analysis of the determinants of age and gender-specific economic activity rates. The results reveal robust evidence that when public pension programme contributions are broken down into a tax component and a savings component, the tax component of the payroll contribution reduces economic activity rates among women while a higher retirement saving component has the opposite effect. There is little evidence that average tax rates, however constructed, have any adverse impact on the economic activity rates of men." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Förderung des "aktiven Alterns" in Europa: empirische Bestandsaufnahme und beschäftigungspolitische Strategien in der Europäischen Union (2004)

    Stecker, Christina;

    Zitatform

    Stecker, Christina (2004): Förderung des "aktiven Alterns" in Europa. Empirische Bestandsaufnahme und beschäftigungspolitische Strategien in der Europäischen Union. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 59, H. 11-12, S. 750-777.

    Abstract

    "In den 1970er und 1980er Jahren wurde vor dem Hintergrund steigender Arbeitslosenzahlen, der Zunahme der Jugendarbeitslosigkeit und der Umstrukturierung traditioneller Industriezweige vielfach das Instrument des Vorruhestands als Lösungsansatz propagiert. Spätestens seit Beginn der 1990erJahre sind die Herausforderungen des demografischen Wandels allmählich in die politische und öffentliche Wahrnehmung gerückt, die eine Ab-und Umkehr von der Frühverrentungspraxis sowie eine Erhöhung des Erwerbsaustrittsalters und der Erwerbsquote der Älteren erforderlich machen. Um den langfristigen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die sozialen Sicherungssysteme, den wachsenden Bedarf an Altenpflege und Gesundheitsversorgung, insbesondere aber das Risiko altersbedingter sozialer Ausgrenzung und Armut zu begegnen, wurden seitens der Europäischen Kommission beschäftigungspolitische Leitlinien erlassen und die Förderung des 'aktiven Alterns' angeregt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Living happily ever after: the economic implications of aging societies (2004)

    Abstract

    Die Überalterung der Bevölkerung in den westlichen Industrieländern ist die Folge zweier demographischer Entwicklungen: zum einen leben die Menschen heute länger als früher und zum anderen sinken die Geburtenraten sowohl in westlichen Industrieländern als auch zunehmend in den Entwicklungsländern. Der Bericht stellt eine Untersuchung vor, die die wirtschaftlichen Folgen dieses Prozesses insbesondere unter dem Aspekt der Kosten der Altersversorgung in den Ländern der OECD analysiert. Statistische Basis dieses Ländervergleichs sind Angaben zum durchschnittlichen Renteneintrittsalter von Männer und Frauen aus den Jahren 1980 bis 2000, die Entwicklung der Ruhestandsdauer von 2000 bis 2003 sowie der geschätzte Anteil der Ruheständler an der Gesamtbevölkerung von 2000 bis 2030. Abschließend wird die Finanzierung der unterschiedlichen Rentensysteme, wie z.B. das Umlageverfahren oder die Kapitaldeckung in den Länder verglichen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Jobs, Jobs, Jobs: mehr Beschäftigung in Europa schaffen. Bericht der Taskforce Beschäftigung (2004)

    Abstract

    Die Europäische Union läuft Gefahr, ihr ehrgeiziges Ziel zu verfehlen, das sie sich im Jahr 2000 in Lissabon selbst gesetzt hat, nämlich bis 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum in der Welt zu werden, der fähig ist, ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und einen größeren sozialen Zusammenhalt zu erzielen. Wenn die Mitgliedstaaten ihre Bemühungen nicht verstärken, wird es zunehmend unwahrscheinlich, dass bis 2010 das übergreifende Ziel und die Beschäftigungsziele erreichbar sind. Mit der Konjunkturabschwächung hat die Arbeitslosigkeit wieder zugenommen und in mehreren Mitgliedstaaten ein hohes Niveau erreicht. Hier will die Taskforce Beschäftigung ansetzen. Beschäftigung und Produktivität sollen mittels vier Schlüsselfaktoren gesteigert werden:
    - mehr Anpassungsfähigkeit auf Seiten der Arbeitnehmer und der Unternehmen,
    - größere Attraktivität des Arbeitsmarktes für mehr Menschen,
    - mehr und effektivere Investitionen in das Humankapital,
    - effektivere Durchführung der Reformen durch bessere beschäftigungspolitische Maßnahmen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    The retirement effects of old-age pension and early retirement schemes in OECD countries (2003)

    Duval, Romain ;

    Zitatform

    Duval, Romain (2003): The retirement effects of old-age pension and early retirement schemes in OECD countries. (OECD Economics Department working papers 370), Paris, 46 S. DOI:10.1787/308728704511

    Abstract

    "This paper examines the impact of old-age pension systems and other social transfer programmes on the retirement decision of older males in OECD countries. For each of the 55-59, 60-64 and 65+ age groups, a new panel dataset of retirement incentives embedded in those schemes is constructed for an illustrative worker. The main focus is on the implicit tax rate on working for five more years, which sums up various dimensions of retirement incentives such as the pension accrual rate but also, to a lesser extent, the availability and generosity of benefits. There is currently wide dispersion across OECD countries in implicit tax rates on continued work embedded in old-age pension and early retirement schemes: they are high in most Continental European Countries, compared with Japan, Korea, English-speaking and Nordic countries. Simple cross-country correlations and panel data econometric estimates both show that implicit taxes on continued work have sizeable effects on the departure of older male workers from the labour force. For the 55-59 age group, there is clear evidence that these effects result from a number of social transfer programmes, which have been used de facto as early retirement schemes, rather than from old age pension systems themselves. For the 60-64 and 65+ age groups, eligibility ages also appear to have a specific impact on the retirement decision, probably reflecting liquidity and/or customary effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Europäisches Beschäftigungsobservatorium: Bericht vom Frühjahr 2003 (2003)

    Abstract

    Die Publikation des Europäischen Beschäftigungsobservatoriums veröffentlicht zum Einen Beiträge auf Grundlage der Informationen, die von den nationalen Korrespondenten im Rahmen des MISEP-Netzes bereitgestellt wurden. Zum Anderen geben im zweiten Teil die Beiträge einen aktuellen und ausführlichen Überblick über die Arbeitsmarktsituation und die Beschäftigungsmaßnahmen bezüglich älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in den Ländern der EU. Im Mittelpunkt steht jeweils ein Überblick über die demografischen Trends der EU, die Arbeitsmarktsituation Älterer und die Maßnahmen zur Förderung des aktiven Alterns. (IAB2)

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