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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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im Aspekt "Institutionen der Arbeitsförderung"
  • Literaturhinweis

    Hartz-Evaluierung: Ausgangslage. Erster Zwischenbericht (2004)

    Kaltenborn, Bruno; Knerr, Petra; Kurth-Laatsch, Sylvia;

    Zitatform

    Kaltenborn, Bruno, Petra Knerr & Sylvia Kurth-Laatsch (2004): Hartz-Evaluierung. Ausgangslage. Erster Zwischenbericht. (Beiträge zur Wirtschaftsforschung und Politikberatung 27), Berlin, 87 S.

    Abstract

    "Das Kapitel 2 gibt nach einer kurzen Skizze der Reformen durch die Hartz-Gesetze einen Überblick über die Auftragnehmer und ihre Forschungsvorhaben. Die Evaluierung hat vor dem Hintergrund unterschiedlicher quantitativer Bedeutungen der verschiedenen Instrumente und Maßnahmen zu erfolgen. Hierauf wird in Kapitel 3 eingegangen. Das Forschungsvorhaben zur Akzeptanz der Bundesagentur für Arbeit will Veränderungen in der Akzeptanz über die Zeit des Umbaus der Bundesagentur aufzeigen. Hierzu wurde im Frühjahr 2004 eine erste Messung vor dem Umbau der Agenturen für Arbeit durchgeführt. Über die Ergebnisse dieser sog. Nullmessung informiert Kapitel 4. Ein Ausblick wird schließlich in Kapitel 5 gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Selbstgewissheiten und die Reformstelle BA - Anmerkungen eines Empirikers (2004)

    Klevenow, Gert-Holger;

    Zitatform

    Klevenow, Gert-Holger (2004): Selbstgewissheiten und die Reformstelle BA - Anmerkungen eines Empirikers. In: Arbeit und Beruf, Jg. 55, H. 5, S. 129-132.

    Abstract

    Der Autor geht von der erklärten Zielsetzung der BA aus, dass deren Dienstleistungen effektiver, effizienter, kunden- und bürgerorientierter anzubieten seien, und stellt dem eine 'konkretisierende Perspektive' mit folgender These entgegen: 'Die bisher formulierten Reformkonzepte und -anstrengungen sind nicht weit genug konkretisiert worden und erreichen bisher nicht die alltäglichen Gewissheiten und Abläufe, mit denen die gesetzlich verankerten Aufgaben erfüllt werden sollen.' An Einzelbeispielen (zum Beispiel des psychologischen Fachwissens der Berater) wird die Effektivität und Effizienz von ablauforganisatorischen Entscheidungssituationen diskutiert. Es wird die Ansicht vertreten, dass ökonomische Indikatoren zwar eingeführt und genutzt werden sollten, aber sie nicht verabsolutiert werden dürfen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wettbewerbsmechanismen in der Arbeitsmarktpolitik (2004)

    Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina (2004): Wettbewerbsmechanismen in der Arbeitsmarktpolitik. In: Bundesarbeitsblatt H. 10, S. 4-14.

    Abstract

    Seit der Verabschiedung des Job-AQTIV-Gesetzes vom Januar 2002 besteht für die öffentlichen Arbeitsagenturen die Möglichkeit, Dritte mit der gesamten Vermittlung von Arbeitslosen zu beauftragen. In diesem Beitrag wird die Implementierung des Kontraktmanagements, also der Beauftragung von Dritten mit der Eingliederung auf der Basis wettbewerblicher Vergabeverfahren (Personalserviceagenturen, § 37 und 421i SGB III) und das System der Bildungs- und Vermittlungsgutscheine analysiert. Im Mittelpunkt des Interesses steht dabei die Frage nach der Wirksamkeit dieser Auslagerung (contracting out). Fazit ist, 'dass das Kontraktmanagement in der deutschen Arbeitsmarktpolitik noch in den Kinderschuhen steckt'. Hauptkritikpunkte sind die oft unvollständige Ausgestaltung der Kontrakte, das Fehlen optimaler Vergütungsstrukturen und einer systematischen Erfolgskontrolle. Positiv bewertet wird der größere Freiraum der privaten Anbieter bei der Durchführung von Vermittlungsaktivitäten. Als problematisch erweist sich das Kosten-Nutzen-Verhältnis des Kontraktmanagements. 'Die spannende Frage, bis zu welchem Maße ein contracting out effizient ist, und ab welchem Punkt die Transaktionskosten größer als die Effizienzgewinne werden, ist demzufolge bislang (noch) nicht zu beantworten.' Die Autorin verweist abschließend auf Erfahrungen mit der privaten Arbeitsvermittlung in den Niederlanden, Großbritannien und Australien. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Evaluation von Mini- und Midijobs sowie Arbeitslosengeld II: methodische Grundprobleme und Lösungsansätze (2004)

    Michaelis, Jochen ; Spermann, Alexander;

    Zitatform

    Michaelis, Jochen & Alexander Spermann (2004): Evaluation von Mini- und Midijobs sowie Arbeitslosengeld II. Methodische Grundprobleme und Lösungsansätze. In: Zeitschrift für Evaluation H. 2, S. 223-240.

    Abstract

    "Die Hartz-Gesetze I-IV zielen insbesondere auf die Verkürzung der Dauer der Arbeitslosigkeit durch vermehrte Abgänge aus Arbeitslosigkeit ab. Bereits wenige Monate nach Einführung der Hartz-Instrumente wurde über Erfolge und Misserfolge in der Politik und Öffentlichkeit berichtet - in der Regel auf der Basis absoluter und relativer Zahlen. In diesem Beitrag werden exemplarisch am Beispiel der Mini- und Midijobs sowie des Arbeitslosengeldes II die Probleme der Evaluation und Lösungsansätze auf der Mikro- und Makroebene verdeutlicht. Es zeigt sich, dass eine Erfolgsbeurteilung immer den Bezug zu einer Kontrollgruppe benötigt - ansonsten ist keine Aussage zum Erfolg einer Maßnahme möglich. Da diese dem internationalen Standard entsprechende Evaluationskultur in Deutschland unterentwickelt ist, wird eine Gesetzesinitiative formuliert, die u.a. einen jährlichen Evaluationsbericht an das Parlament beinhaltet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lernen von anderen Ländern: Zum internationalen Vergleich und Transfer von Arbeitsmarktinstitutionen (2004)

    Ochel, Wolfgang;

    Zitatform

    Ochel, Wolfgang (2004): Lernen von anderen Ländern: Zum internationalen Vergleich und Transfer von Arbeitsmarktinstitutionen. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 5, H. 2, S. 139-158.

    Abstract

    Der internationale Vergleich von Arbeitsmarktinstitutionen und ihr Transfer gewinnt zunehmend an Bedeutung. Im Zentrum des Artikels steht die Frage der Erfassung und Bewertung institutioneller Regelungen anderer Länder. Im Einzelnen wird auf international vergleichende aggregierte Wirkungsanalysen und auf mikroökonomische Evaluierungn unter Berücksichtigung von Komplementaritäten eingegangen. Die Möglichkeiten und Grenzen institutionellen Transfers werden diskutiert. Auf der einen Seite wird die Übernahme von Regelungen anderer Länder durch den internationalen Systemwettbewerb gefördert, zum anderen wird sie behindert durch Pfadabhängigkeit und institutionelle Inflexibilität, durch Restriktionen, denen politische Entscheidungsprozesse unterliegen, sowie durch die Intervention mächtiger Interessengruppen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Regionalisierung der aktiven Arbeitsmarktpolitik: eine aggregierte Wirkungsanalyse (2004)

    Vollkommer, Dieter;

    Zitatform

    Vollkommer, Dieter (2004): Regionalisierung der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Eine aggregierte Wirkungsanalyse. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 287), Nürnberg, 257 S.

    Abstract

    "Die Arbeit untersucht Determinanten der Wiedereingliederung von Arbeitslosen in Beschäftigung auf regionalen Arbeitsmärkten. Sie legt den Fokus auf Teilnehmer an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und betrachtet damit diejenigen Arbeitslosen, denen eine besondere Förderung zuteil wurde. Auf Basis theoretischer Analysen zur Identifikation von Kausaleinflüssen zwischen Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung werden ökonometrische Untersuchungen zum Einfluss von Maßnahmen auf die Wiedereingliederung Arbeitsloser durchgeführt. Im ersten Teil werden zunächst Bestrebungen zur Dezentralisierung der Arbeitsmarktpolitik dargelegt, wie sie die Einführung der Eingliederungsbilanz zur Folge hatten. Als analytischer Rahmen der Untersuchung wird anschließend das Konzept der gleichgewichtigen Arbeitslosigkeit vorgestellt und Wirkungsbedingungen der Arbeitsmarktpolitik diskutiert. Der zweite Teil widmet sich der empirischen Wirkungsanalyse der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf regionalen Arbeitsmärkten: Für die multivariate Analyse ist eingangs eine um die Strukturen auf den regionalen Arbeitsmärkten korrigierte Lohngröße zu errechnen. Die ökonometrische Untersuchung wird dann auf Basis eines Matching-Modells in zwei Stufen durchgeführt: Zunächst wird ein panelanalytischer Ansatz gewählt, um hierauf aufbauend mittels einer Querschnittsregression weitere Erkenntnisse zu den regionsspezifischen Heterogenitäten zu erhalten. Als besonders bedeutsam für die regionale Abgangsrate aus Arbeitslosigkeit und damit auf die gleichgewichtige Arbeitslosigkeit erwiesen sich der Tageslohn, die Unterbeschäftigungsquote und die Förderintensität, die jeweils in einem negativen Zusammenhang stehen. Demgegenüber führen eine große Zahl offener Stellen und ein hoher Tertiarisierungsgrad in einer Region zu einem Anstieg der regulären Beschäftigung. Im dritten Teil werden Schlussfolgerungen aus der Analyse präsentiert, deren Umsetzung eine grundsätzliche Reform des arbeitsmarktpolitischen Instrumentariums zur Folge hätte. Als Ausblick werden Überlegungen der Kommission 'Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' (Hartz-Kommission) mit den vorgelegten Empfehlungen für eine effektive Arbeitsmarktpolitik abgeglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Steuerung der Arbeitsmarktpolitik durch Zielvereinbarungen: Eckpunkte und Herausforderungen eines Paradigmenwechsels (2004)

    Abstract

    "Mit dem Dritten und Vierten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt werden Zielvereinbarungen erstmals zur gesetzlichen Grundlage der Arbeitsförderung, als Soll-Vorschrift im SGB II und als Kann-Vorschrift im SGB III. Mittels Zielvereinbarungen soll effizienter gesteuert werden als durch detaillierte gesetzliche Vorgaben des Gesetzgebers und durch die Rechts- bzw. Fachaufsicht der Bundesregierung (regulative Steuerung).
    Mit der Einführung von Zielvereinbarungen wird in der Arbeitsmarktpolitik ein Paradigmenwechsel eingeläutet. Mit dem vorliegenden Diskussionspapier möchte die Bertelsmann Stiftung die rechtlichen Rahmenbedingungen aufzeigen, Erfahrungen mit bestehenden Zielsteuerungssystemen auswerten, erste Gestaltungsentwürfe vorlegen sowie erfolgskritische Herausforderungen für die Umsetzung der Zielsteuerung benennen. Darüber hinaus wird eine Agenda mit zentralen Fragen vorgestellt.
    Die Empfehlung der Bertelsmann Stiftung lautet: Auf Spitzenebene sollte eine Arbeitsgruppe mit Vertretern von Parlament, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA), der Bundesagentur für Arbeit (BA) und ihrem Verwaltungsrat eingesetzt werden, um die entscheidenden Fragen zu beantworten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Von der Anstalt zum ersten Dienstleister am Arbeitsmarkt?: Möglichkeiten und Grenzen der Reform der Bundesanstalt für Arbeit (2003)

    Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina (2003): Von der Anstalt zum ersten Dienstleister am Arbeitsmarkt? Möglichkeiten und Grenzen der Reform der Bundesanstalt für Arbeit. In: Gesundheits- und Sozialpolitik, Jg. 57, H. 1/2, S. 22-29.

    Abstract

    Nach Inkrafttreten der ersten beiden Gesetze zur Umsetzung des Hartz-Konzeptes will die Bundesregierung im laufenden Jahr die gesetzlichen Grundlagen für einen grundlegenden organisatorischen Umbau der Bundesanstalt für Arbeit (BA) schaffen. Parallel wird BA-intern der Umbau zu einem modernen Dienstleister mit Hochdruck vorangetrieben. In der Zentrale erarbeiten mehr als 20 Projektgruppen die Grundlagen für eine verbesserte Steuerung, ein differenzierteres Controlling, für eine Steigerung der operativen Leistungsfähigkeit und ein neues Personalmanagement. Mit der Reform der Arbeitsvermittlung sollen in erster Linie die Reputations- und Effizienzprobleme beseitigt werden, die mit dem "Vermittlungsskandal" im Februar 2002 massiv zu tage traten und der eigentliche Auslöser für die derzeitigen, umfassenderen Arbeitsmarktreformen waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Effizienz der Arbeitsämter: Leistungsvergleich und Reformpraxis (2003)

    Mosley, Hugh; Müller, Kai-Uwe; Schütz, Holger ; Schmid, Günther;

    Zitatform

    Mosley, Hugh, Holger Schütz & Günther Schmid (2003): Effizienz der Arbeitsämter. Leistungsvergleich und Reformpraxis. (Modernisierung des öffentlichen Sektors. Sonderband 21), Berlin: Edition Sigma, 179 S.

    Abstract

    "Die Effizienz der Arbeitsämter wird nicht erst seit dem 'Vermittlungsskandal', der zur Einsetzung der Hartz-Kommission und schließlich zu den aktuellen Reformgesetzen führte, in Frage gestellt. Schon zuvor hatten Evaluationsstudien immer wieder hervorgehoben, daß für die Effektivität arbeitsmarktpolitischer Instrumente die Umsetzung (Implementation) von zentraler Bedeutung ist. Die Effizienz der wichtigsten Implementations-Instanzen - der Arbeitsämter - stand aber bisher nie auf dem Prüfstand. Diese Studie liefert erste Bausteine, um die eklatante Lücke zu schließen: In didaktisch aufeinander aufbauenden Schritten führen die Autoren eine technische Effizienzanalyse der 141 Arbeitsämter in Westdeutschland für das Jahr 2000 vor. Sie zeigt, daß die Arbeitsämter bei gegebenen Ressourcen (Personal, Finanzmittel) erheblich effizienter sein könnten, wenn sie sich an den Besten ('benchmarks') orientieren würden. Vertiefende Fallstudien in acht Arbeitsämtern belegen deren eingeschränkte Handlungsspielräume, geben aber auch klare Hinweise auf gute Praktiken. In den Schlußfolgerungen nehmen der Verfasser auch zur laufenden Reorganisation der Bundesanstalt für Arbeit Stellung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Daten zu den Eingliederungsbilanzen 2002 (2003)

    Zitatform

    (2003): Daten zu den Eingliederungsbilanzen 2002. In: Amtliche Nachrichten der Bundesanstalt für Arbeit, Jg. 51, H. Sonderheft Arbeitsmarkt, S. 1-168.

    Abstract

    Nach § 11 SGB III hat jedes Arbeitsamt über seine Ermessensleistungen der aktiven Arbeitsmarktförderung nach Abschluss eines Haushaltsjahres eine Eingliederungsbilanz zu erstellen. In dem Heft werden zunächst die Ausgangslage, die wichtigsten Ergebnisse, die Rahmenbedingungen, das finanzielle Fördervolumen und die arbeitsmarktliche Schwerpunktbildung skizziert. Dann wird über die Entwicklung der durchschnittlichen Kosten je gefördertem Arbeitnehmer, den Umfang der Förderung, die Vermittlungs- und Eingliederungsqquote, die Frauenförderung und die Beauftragung Dritter mit der Vermittlung nach § 37a SGB III berichtet. Anschließend folgen Diagramme, Grafiken, Übersichten und Tabellen mit den Daten zur Eingliederungsbilanz 2002. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    New forms of labour administration: actors in development (2002)

    Lecuyer, Normand; Courdouan, Jean;

    Zitatform

    Lecuyer, Normand & Jean Courdouan (Hrsg.) (2002): New forms of labour administration. Actors in development. Geneva, 370 S.

    Abstract

    "In the rapidly changing world of work, labour administrations face significant challenges. This volume examines how they are coping with globalization, modernization, and political and financial constraints while also contributing to the economic and social development of their countries. Providing valuable real-life examples of effective and innovative practice, this work includes 27 case studies from countries around the world covering labour, employment and vocational training, industrial relations, and evaluation. In all these fields, the book considers how labour administrations can better promote social democracy, the legal and social protection of workers, and stronger ties between the social partners. It examines the management, organization and internal functioning of labour administration while identifying issues that require close and high-priority attention. It also focuses on the difficulties of managing change and discusses various methods to help organizations become more effective and efficient as they modernize." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Effizienzmobilisierung der Arbeitsverwaltung: Leistungsvergleich und Lernen von guten Praktiken (Benchmarking) (2002)

    Mosley, Hugh; Schütz, Holger ; Manning, Stephan ; Müller, Kai-Uwe; Gauss, Sandra; Schmid, Günther; Wilke, Sina;

    Zitatform

    Mosley, Hugh, Holger Schütz & Günther Schmid (2002): Effizienzmobilisierung der Arbeitsverwaltung. Leistungsvergleich und Lernen von guten Praktiken (Benchmarking). (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers FS 1 02-209), Berlin, 36 S.

    Abstract

    "Die Arbeitsämter im Bundesgebiet West unterscheiden sich beträchtlich hinsichtlich ihrer Effizienz. Dies zeigen Berechnungen mit dem Ansatz der 'technischen Effizienzanalyse'. Effizienz wurde auf zwei Niveaus berechnet: Aktivität, z. B. Zahl der Vermittlungen und Zahl der Teilnehmer in Maßnahmen, bezogen auf den Personaleinsatz, und Effektivität, z. B. Verbleib und Eingliederung in nicht subventionierte Beschäftigung. Die 'Umschlagsgeschwindigkeit' der Arbeitslosigkeit (gemessen an den Zu- und Abgangsraten), der Auslastungsgrad (Arbeitsbelastung) und die Arbeitsamtgröße sind wichtige Einflussfaktoren für die Leistungsunterschiede.
    Fallstudien in acht Arbeitsämtern ergeben, dass die Flut und Details von Rechtsvorschriften und der andauernde Aktionismus in der deutschen Arbeitsmarktpolitik es den Arbeitsämtern erschweren, ihre Potenziale wirksam zu entfalten. Lernen von guten Beispielen und nachhaltige Leistungssteigerungen sind unter diesen Bedingungen kaum möglich. Die Fallstudien zeigen u.a. eine mangelhafte Arbeitgeberorientierung in der Arbeitsvermittlung und Defizite bei der Förderung der beruflichen Weiterbildung auf. Die Einführung des Organisationsmodells 'Arbeitsamt 2000' bringt deutliche Umstellungsprobleme hervor.
    Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die räumlichen Zuschnitte und Größenordnungen der Arbeitsämter auf den Prüfstand zu stellen sind. Die Arbeitsämter sollten im Hinblick auf Budget- und Personalsteuerung zukünftig mehr Gestaltungsspielraum erhalten. Gleichzeitig sind die Erfolgsindikatoren der Arbeitsmarktstatistik zu verbessern und flächendeckend anzuwenden. Die Marktorientierung der Vermittlung ist entschieden zu stärken, und die Betreuungsrelationen von Vermittlern zu Arbeitslosen sind deutlich zu verbessern. Bei der absehbaren Neugestaltung der Teamarbeit im AA 2000 sollte die Mitbestimmung der Mitarbeiter/innen in den Arbeitsämtern sichergestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Institutionelle Perspektiven der Bundesanstalt für Arbeit: maßgeschneiderte Betreuung durch das neue Steuerungsmodell? (2002)

    Schönig, Werner;

    Zitatform

    Schönig, Werner (2002): Institutionelle Perspektiven der Bundesanstalt für Arbeit. Maßgeschneiderte Betreuung durch das neue Steuerungsmodell? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 51, H. 1, S. 9-12.

    Abstract

    "Der Beitrag stellt die institutionellen Reformen innerhalb der BA in den Vordergrund, die im Kern auf eine höhere Effektivität und Effizienz aktiver Arbeitsmarktpolitik abstellen....Die neuere Diskussion um die Bewertung aktiver Arbeitsmarktpolitik zeigt ein ambivalentes und zunehmend kritischeres Bild. Zur Steigerung ihrer Effektivität und Effizienz der Arbeitsverwaltung kann die Modernisierung der Verwaltungspraxis einen wesentlichen Beitrag liefern. Zentrale Stichworte sind hier das Neue Steuerungsmodell, die freie Förderung, die Screening-Methodik sowie die Kooperation mit den Trägern der Kommunalen Wirtschafts- und Sozialpolitik. Die Zukunft der aktiven Arbeitsmarktpolitik wird davon abhängen, dass diese instrumentellen und institutionellen Chancen konsequent umgesetzt werden. Jedoch wird man - abgesehen von einer BA internen Umschichtung von Ressourcen - nicht erwarten können, dass eine intensivere Betreuung der Arbeitslosen langfristig mit einem Sparkurs bei den Personalmitteln der Arbeitsämter einhergehen kann." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III: Neuansätze und Evaluation (2001)

    Brinkmann, Christian;

    Zitatform

    Brinkmann, Christian (2001): Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III. Neuansätze und Evaluation. In: J. Zempel, J. Bacher & K. Moser (Hrsg.) (2001): Erwerbslosigkeit : Ursachen, Auswirkungen und Interventionen (Psychologie sozialer Ungleichheit, 12), S. 345-364.

    Abstract

    Nach einer Einführung in die Hintergründe der Reform der Arbeitsförderung im Rahmen des Sozialgesetzbuches III geht der Autor auf die sich daraus ableitenden Evaluationserfordernisse ein. Dabei hat neben der Wirkungsforschung das sich entwickelnde Monitoring-System der Bundesanstalt für Arbeit einen besonderen Stellenwert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Eingliederungsbilanzen: die Förderung von Arbeitslosen unter der Lupe. Die Verbleibsquoten von Teilnehmern an beruflichen Weiterbildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - Ausmaß und Ursachen der regionalen Unterschiede (2001)

    Hirschenauer, Franziska ;

    Zitatform

    Hirschenauer, Franziska (2001): Regionale Eingliederungsbilanzen. Die Förderung von Arbeitslosen unter der Lupe. Die Verbleibsquoten von Teilnehmern an beruflichen Weiterbildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen - Ausmaß und Ursachen der regionalen Unterschiede. In: IAB-Materialien H. 1, S. 3-6.

    Abstract

    Ab Mitte 1999 hat jedes Arbeitsamt einmal pro Jahr eine Eingliederungsbilanz nach § 11 SGB III zu erstellen und damit den Einsatz und die Wirksamkeit von Ermessensleistungen der Arbeitsförderung transparent zu machen. Wesentliches Element dieser Eingliederungsbilanzen sind sogenannte Verbleibsquoten, die Auskunft darüber geben, wieviele Maßnahmeabsolventen eines Kalenderjahres sechs Monate nach Beendigung einer Maßnahme nicht mehr arbeitslos gemeldet sind. "Die Ergebnisse zu den Verbleibsquoten der Teilnehmer an Weiterbildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen lassen zum einen ausgeprägte Ost-West-Unterschiede erkennen. Zum anderen werden kleinräumige Disparitäten sichtbar, die speziell in Westdeutschland ein beachtliches Ausmaß erreichen. Mit Hilfe regressionsanalytischer Verfahren wurde versucht, den Ursachen für diese regionalen Unterschiede in den Verbleibsquoten auf die Spur zu kommen." (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hirschenauer, Franziska ;
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  • Literaturhinweis

    Impulse für die Arbeitsmarktpolitik (2001)

    Zitatform

    (2001): Impulse für die Arbeitsmarktpolitik. (Gesprächskreis Arbeit und Soziales 98), Bonn, 110 S.

    Abstract

    Die Broschüre enthält die folgenden Referate einer Fachtagung zum Thema "Von unseren Nachbarn lernen - Impulse für die Arbeitsmarktpolitik in Deutschland:
    --Die französische Beschäftigungs- und Sozialpolitik. Impulse für Deutschland? (Dietrich Hoss)
    --Wege aus der Beschäftigungskrise - Das Beispiel Niederlande (Ellen van Doorne)
    --Europäische Impulse für die Reform der deutschen Arbeitsmarktpolitik (Adi Ostertag)
    --Schritte zur Verstetigung und Modernisierung der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik in Deutschland (Gerd Andres)
    --Europäische Impulse für die Region Berlin-Brandenburg. Möglichkeiten und Chancen einer regionalen Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik (Gabriele Schöttler)
    --Modernisierung der Arbeitsmarktpolitik - Modernisierung der Arbeitsverwaltung (Klaus Clausnitzer)
    --Möglichkeiten der Steigerung der Effizienz und Qualität der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik aus Sicht des DGB - 10 Thesen (Johannes Jakob)
    --Effizienz und Effektivität der Arbeitsmarktpolitik - Empfehlungen für die Reform des SGB III (Frank Frick)
    --Neustrukturierung des Verhältnisses von Aus- und Weiterbildung - ein Beitrag zur Strukturierung des lebenslangen Lernens (Edgar Sauter)
    --Beschäftigungsfähigkeit - eine neue Zieldimension für die Integration Jugendlicher ins Erwerbsleben? (Karen Schober)
    --Arbeitsmarkt- und Strukturpolitik. Wege zu Innovation, Wachstum und Beschäftigung (Matthias Knuth). (IAB2)

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    Evaluation of peer review programme on active labour market policy 2000-2001 (2001)

    Abstract

    Das Peer Review-Programm wurde 1999 von der Europäischen Kommission mit der Zielsetzung gestartet, die Übertragbarkeit von vorbildlichen Verfahren in der aktiven Arbeitsmarktpolitik innerhalb der Europäischen Union zu fördern. Im Rahmen von ExpertInnentreffen ("Reviews") und mit Hilfe von Berichten und Evaluationen werden vorbildliche Verfahren in einzelnen Mitgliedstaaten analysiert und im Hinblick auf seiner Übertragbarkeit auf andere Mitgliedstaaten ("Peer-Länder") diskutiert. Der vorliegende Bericht evaluiert die Ergebnisse des Programms im Zeitraum 2000 bis 2001. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Eingliederungsbilanz als Controllinginstrument in der aktiven Arbeitsförderung (2000)

    Bach, Heinz Willi;

    Zitatform

    Bach, Heinz Willi (2000): Die Eingliederungsbilanz als Controllinginstrument in der aktiven Arbeitsförderung. In: Arbeit und Beruf, Jg. 51, H. 1, S. 1-10.

    Abstract

    "Im Rahmen des Projektes "Arbeitsamt 2000" wird die Bundesanstalt für Arbeit Controlling einführen, ein in der öffentlichen Verwaltung neuartiges Steuerungsprinzip. Interessant erscheint die Frage, ob und inwiefern die neuen Einrichtungen
    -Eingliederungsbilanz und
    -Controlling kongruent und kompatibel gestaltet oder zu gestalten sind, einander fördern und ergänzen können und somit Synergieeffekte erzeugen. Intention dieses Beitrags ist es, den Nutzen, die Bedeutung der Eingliederungsbilanz für Zwecke des Controlling in der Bundesanstalt für Arbeit zu prüfen. Die Untersuchung betrachtet die Eingliederungsbilanz - verbunden hiermit den Eingliederungstitel (oder Eingliederungshaushalt) - ,den Begriff der aktiven Arbeitsförderung, das Instrument des Controlling in der freien, gewerblichen Wirtschaft und in der Bundesanstalt für Arbeit, die Möglichkeit des Einsatzes der Eingliederungsbilanz beim übergreifenden Controlling in der BA, ihre Bedeutung beim Geschäftsfeldcontrolling in der BA, kurz werden auch das Finanzcontrolling und das Controlling interner Dienstleistungen behandelt. Mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Fazit schließt der Beitrag ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Telefonkampagne der Arbeitsämter im Herbst 1999: ausgewählte Ergebnisse zur Akquisition und zur betrieblichen Einschätzung der Beschäftigungsentwicklung bis April 2000 (2000)

    Dincher, Roland;

    Zitatform

    Dincher, Roland (2000): Telefonkampagne der Arbeitsämter im Herbst 1999. Ausgewählte Ergebnisse zur Akquisition und zur betrieblichen Einschätzung der Beschäftigungsentwicklung bis April 2000. (IAB-Werkstattbericht 08/2000), Nürnberg, 20 S.

    Abstract

    Vom 4. bis 22. Oktober 1999 führten die Fach- und Führungskräfte der Arbeitsämter bundesweit eine telefonische Akquisitionskampagne bei Betrieben ihrer Bezirke durch. Ziel war es, die zahlreichen Betriebskontakte der Arbeitsverwaltung für die systematische Gewinnung von offenen Stellen und von Arbeitsmarktinformationen zur Erhöhung der Transparenz am Arbeitsmarkt nutzbar zu machen. Die Ergebnisse belegen eine hohe Effektivität der telefonischen Stellenakquisition: Bei der Telefonkampagne wurden bundesweit 36.059 Stellen akquiriert. Im Durchschnitt wurden pro akquirierte Stelle 1,4 Anrufe benötigt. Die Fragen nach dem kurzfristigen Personalbedarf der Betriebe ergaben, dass bis April 2000 mit einer spürbaren Zunahme der Beschäftigung zu rechnen ist. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Discretionary measures of active labor market policy: the German employment promotion reform in perspective (2000)

    Fertig, Michael ; Schmidt, Christoph M.;

    Zitatform

    Fertig, Michael & Christoph M. Schmidt (2000): Discretionary measures of active labor market policy. The German employment promotion reform in perspective. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 120, H. 4, S. 537-565.

    Abstract

    "Dieses Papier bietet eine erste Bestandsaufnahme der jüngsten Reform im Arbeitsförderungsrecht der Bundesrepublik Deutschland. Das Arbeitsförderungsreformgesetz von 1998 erkennt erstmals in der Geschichte des deutschen Arbeitsförderungsrechts die Notwendigkeit der Evaluierung solcher Maßnahmen explizit an. Während dies zu einem wichtigen ersten Schritt hin zu einer wissenschaftlichen Evaluierung geführt hat, nämlich der systematischen Erhebung von Datenmaterial, wurde die Notwendigkeit zur Evaluierung selbst als ein rein buchhalterisches Unterfangen der Arbeitsämter missverstanden. Darüber hinaus existieren in der wissenschaftlichen Literatur einige Studien, die die Effektivität von Maßnahmen aktiver Arbeitsförderung in der Bundesrepublik Deutschland auf die individuelle Arbeitsmarktsituation der Maßnahmeteilnehmer analysieren, es existiert jedoch keine vergleichbare Studie auf aggregierter Ebene. In diesem Papier wird dieses Problem aus der Perspektive der modernen Evaluierungsliteratur mit dem Ziel diskutiert, einen einheitlichen Rahmen für die Evaluierung von Maßnahmen der Arbeitsförderung in der Bundesrepublik Deutschland auf aggregierter Ebene zu entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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