Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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Literaturhinweis
Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (2004)
Zitatform
Deeke, Axel, Thomas Kruppe, Beate Kurtz & Petra Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006". (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 283), Nürnberg, 336 S.
Abstract
"Die aktive Arbeitsmarktpolitik des Bundes und der Länder wird, wie schon bis 1999, auch in der neuen Phase der Europäischen Strukturfonds von 2000 bis 2006 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) ergänzt. Das Programm soll die gesetzliche Arbeitsförderung qualitativ ergänzen und ist mit ihr über die Mischfinanzierung aus ESF-Mitteln und SGB III-Mitteln verknüpft. Im Kern handelt es sich um ein zielgruppenorientiertes Programm zur Förderung der Beschäftigungsfähigkeit von Arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten Personen. Nach dem vom ESF vorgegebenen System der Begleitung und Bewertung der Kofianzierung der nationalen Arbeitsförderung sollen die Umsetzung und Ergebnisse des Programms in den Jahren 2000 bis 2002 im Rahmen einer sog. Halbzeitbewertung untersucht werden. Das IAB hat seinen Bericht zur Halbzeitbewertung des ESF-BA-Programms im Jahr 2003 vorgelegt. Er wird nun an dieser Stelle veröffentlicht. Nach einer einleitenden Vorstellung des konzeptionellen Ansatzes der Begleitforschung wird zunächst die bisherige Umsetzung des Programms im Zusammenspiel mit der gesetzlichen Regelförderung und im Kontext des Zielsystems des ESF in Deutschland vor dem Hintergrund der Entwicklung des Arbeitsmarktes untersucht. Im Ergebnis zeigt sich, dass das Programm - anders als das Vorläuferprogramm 'AFG-Plus' von 1995 bis 1999 - wie geplant umgesetzt wurde. Allerdings bestehen erhebliche Steuerungsprobleme, die vor allem aus der spezifischen Konstruktion der Mischfinanzierung aus dem ESF und der Regelförderung resultieren. Daraus und aufgrund der Änderungen der ergänzten gesetzlichen Arbeitsförderung ab 2003 ergeben sich Anforderungen an eine Neuschneidung des Programms für die restliche Laufzeit bis Ende 2006. Implementationsfragen und mikroanalytische Fragen zur ESF-Förderung beruflicher Weiterbildung und Trainingsmaßnahmen sowie Qualifizierung bei Kurzarbeit sind Gegenstand weiterer Berichtsteile. Zielgruppenerreichung, Maßnahmemerkmale und Förderergebnisse einschließlich Verbleib werden soweit möglich im Vergleich mit der gesetzlichen Förderung ohne ESF-Ergänzung untersucht. Abgeschlossen wird der Bericht mit einer Analyse der Zielgruppenerreichung und Förderergebnisse unter dem Aspekt der Chancengleichheit von Frauen und Männern beim Zugang und im Ergebnis der ESF-BA-Förderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Stand und Perspektiven der Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006" bis zur Aktualisierung der Halbzeitbewertung im Jahr 2005: vierter Zwischenbericht der Begleitforschung. Mit Tabellenanhang (2004)
Zitatform
Deeke, Axel, Thomas Kruppe & Beate Kurtz (2004): Stand und Perspektiven der Begleitforschung zum "ESF-BA-Programm 2000-2006" bis zur Aktualisierung der Halbzeitbewertung im Jahr 2005. Vierter Zwischenbericht der Begleitforschung. Mit Tabellenanhang. (IAB-Projektbericht), Nürnberg, 36 S.; 50 S.
Abstract
Das IAB führt die wissenschaftliche Erhebung des ESF-BA-Programms in Form einer Begleituntersuchung durch. Der vierte Zwischenbericht beschreibt zunächst die Ziele der Begleitforschung für die 'Aktualisierung der Halbzeitbewertung' (final evaluation) im Jahr 2005. Im folgenden werden Schwerpunkte der laufenden Arbeiten vorgestellt. Dabei handelt es sich insbesondere um die Umsetzung des Programms vor dem Hintergrund der 'Hartz-Gesetze' und Analysen zur Umsetzung und zu den Wirkungen der Instrumente des ESF-BA-Programms (Qualifizierung von Arbeitslosen, Hilfen zur Existenzgründung und Qualifizierung während Kurzarbeit). Abschließend wird die Zukunft des Programms ab 2005 eingeschätzt. Schwerpunkt werden die Beobachtung und Analyse der Folgen der Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe auf den Umfang und die Struktur der Zielgruppenerreichung in der weiteren Programmdurchführung sein. Erste Ergebnisse werden frühestens 2006 erwartet. Ein Tabellenanhang enthält Ergebnisse der Individualdatenbank der Begleitforschung zur Förderentwicklung 2000 bis 2003. (IAB)
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Literaturhinweis
Gegenstand, Auftrag und Konzept der Halbzeitbewertung des ESF-BA-Programms (2004)
Deeke, Axel;Zitatform
Deeke, Axel (2004): Gegenstand, Auftrag und Konzept der Halbzeitbewertung des ESF-BA-Programms. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 1-20.
Abstract
Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesagentur für Arbeit. In dem Beitrag werden die Vorgehensweisen und das Konzept der durch das IAB durchgeführten Begleitforschung dargestellt. Im einzelnen werden behandelt: Ziele und Gegenstand des Förderungsprogramms; das Evaluationskonzept; die Begleitforschung als prozess- und kontextorientierte Wirkungsanalyse sowie der Stand der Begleitforschung nach Ablauf der ersten Projektphase. Die Begleitforschung ist in verschiedenen Teilprojekten organisiert, die u.a. umfassen: Aufbau und Fortschreibung einer Individualdatenbank über geförderte Personen und Vergleichsgruppen; Erhebungen und Analysen; Analysen zur Zielgruppenerreichung; Wirkungsanalysen; Aggregierte Verbleibsanalysen und Wirkungsabschätzungen im regionalen Vergleich. (IAB)
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Literaturhinweis
The effectiveness of qualification measures for employed workers: an evaluation study for Saxony (2004)
Zitatform
Fertig, Michael (2004): The effectiveness of qualification measures for employed workers. An evaluation study for Saxony. (IZA discussion paper 1205), Bonn, 29 S.
Abstract
"This paper investigates whether and to what extent employment policy measures (co-) financed by the European Social Fund in Germany meet their objective. Specifically, it is analyzed whether qualification programs for employed workers in the German state of Saxony were effective in terms of employment protection. To this end, a control function approach is implemented which utilizes a unique firm-level dataset. This model explicitly accounts for unobserved heterogeneity between participating and non-participating companies by modeling the participation decision process. Our results suggest a positive effect of program participation. However, this positive treatment effect varies considerably across different sub-groups of the treatment as well as the comparison group" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zielgruppenerreichung bei der Förderung beruflicher Weiterbildung im Rahmen des ESF-BA-Programms (2004)
Zitatform
Kruppe, Thomas (2004): Zielgruppenerreichung bei der Förderung beruflicher Weiterbildung im Rahmen des ESF-BA-Programms. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 151-206.
Abstract
Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. In dem Beitrag wird für die erste Projektphase untersucht, inwieweit die angestrebten Zielgruppen tatsächlich erreicht wurden. Insbesondere bei der Gruppe der Nichtleistungsbezieher/innen wird die Förderung als erfolgreich eingeschätzt. Im einzelnen werden für die verschiedenen Zielgruppen (differenziert nach Ost- und Westdeutschland) die folgenden Werte dargestellt: Anteil der sich in einem ungeförderten Beschäftigungsverhältnis Befindenden jeweils 30 bzw. 182 Tage nach dem Austritt aus der ESF-BA-Förderung; Anteil der arbeitslos oder arbeitssuchend Gemeldeten nach 30 Tagen bzw. sechs Monaten; Anteil der aus der Förderung Ausgetretenen, die eine weitere Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik in Anspruch nehmen. (IAB)
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Literaturhinweis
Trainingsmaßnahmen im ESF-BA-Programm und in der gesetzlichen Regelförderung nach dem SGB III (2004)
Kurtz, Beate;Zitatform
Kurtz, Beate (2004): Trainingsmaßnahmen im ESF-BA-Programm und in der gesetzlichen Regelförderung nach dem SGB III. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 207-264.
Abstract
Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. Der Beitrag befasst sich mit den bisher weniger bekannten Trainingsmaßnahmen, bei denen es sich um ein Instrument handelt, das mit einer relativ kurzen Maßnahmedauer und vergleichsweise geringen Kosten arbeitet. Seit 1999 wird ein deutlicher Anstieg bei diesen Maßnahmen beobachtet, wobei die Verbleibsquoten bei betrieblichen Trainingsmaßnahmen mit 68 Prozent deutlich höher als bei Maßnahmen der Träger ausfallen. Da die Abbrecherquote bei dieser Art der Förderung vergleichsweise niedrig ist, wird vorgeschlagen, Teile der beruflichen Weiterbildung durch Trainingsmaßnahmen in Form von modulartigen Qualifizierungsbausteinen zu ersetzen. Insbesondere wäre dies bei berufsbezogenen, berufsübergreifenden oder berufspraktischen Weiterbildungen oder bei Übungseinrichtungen zu empfehlen, weniger bei Abschlüssen für einen anerkannten Ausbildungsberuf. (IAB)
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Literaturhinweis
Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Interventionen des Europäischen Sozialfonds (2004)
Zitatform
Rothgang, Michael, Jochen Dehio, Bernhard Lageman, Frank Schiemann & Karsten Schuldt (2004): Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Interventionen des Europäischen Sozialfonds. (RWI-Materialien 03), Essen, 54 S.
Abstract
Der Europäische Sozialfonds (ESF) soll die Tätigkeiten der EU-Mitgliedstaaten zur Entwicklung des Arbeitsmarktes und der Humanressourcen unterstützen und ergänzen. Im Mittelpunkt der Halbzeitbewertung des Zeitraums 2000 bis 2006 steht die Frage nach dem Beitrag der ESF-Förderung zur Europäischen Beschäftigungsstrategie. Die inhaltlichen Schwerpunkte der Halbzeitbewertung sind die Veränderungen der sozioökonomischen Rahmenbedingungen, die (weitere) Kohärenz und Relevanz der Ziele, der Beitrag der ESF-Interventionen zur Umsetzung der Europäischen Beschäftigungsstrategie im Rahmen der Nationalen Beschäftigungspolitischen Aktionspläne, Programmdurchführung, und -vollzug, Ergebnisse und Wirkungen des Einsatzes der Förderinstrumente, Kosten- und Effizienzaspekte der ESF-Förderung, Umsetzung der Querschnittsziele, sowie die leistungsgebundene Reserve. Fazit: Der Beitrag des ESF zur Beschäftigungsstrategie wird als positiv eingeschätzt. Es wird jedoch empfohlen, "dass sich der ESF für die zweite Hälfte der Förderperiode weg von einem präventiven Ansatz und stärker hin zu einer Strategie umorientiert, bei der die Säulen Steigerung der Arbeitsplatzqualität und Arbeitsproduktivität und Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der sozialen Eingliederung im Mittelpunkt stehen." Die Gutachter befürworten somit keinen generellen Kurswechsel, sondern einen Kompromiss zwischen Beibehaltung der Grundanlagen des Programms und einer Umorientierung. (IAB2)
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Literaturhinweis
Raus aus dem Dornröschenschlaf: Qualität und Wirksamkeit von Berufsberatung gewinnen international an Bedeutung (2004)
Schober, Karen;Zitatform
Schober, Karen (2004): Raus aus dem Dornröschenschlaf. Qualität und Wirksamkeit von Berufsberatung gewinnen international an Bedeutung. In: EURO Professional H. 59, S. 8-11.
Abstract
Der Beitrag gibt einen Überblick Studien aus 36 Ländern, in deren Mittelpunkt die Qualität und Wirksamkeit der Bildungs- und Berufsberatung sowie deren gesetzlich-institutionelle und politische Fundierung stand. Initiiert von der OECD, der EU und der Weltbank sieht die Konzeption dieser Studien Bildungs- und Berufsberatung als eine auf Individuen ausgerichtete Dienstleistung, deren Wirkungen jedoch zugleich hohen gesellschaftlichen und ökonomischen Nutzen stiften. Es werden drei grundlegende Zieldimensionen der Beratungstätigkeit unterschieden: Lernziele, arbeitsmarktpolitische Ziele und Chancengleichheit. Eingebunden in eine Strategie des lebensbegleitenden Lernens fördert und unterstützt die Bildungs-, Berufs- und Laufbahnberatung folgende Faktoren: 1. Entwicklung und Erreichung individueller Lernziele; 2. Erhöhung der Effektivität und Effizienz im Bildungswesen; 3. Entwicklung und Erhalt von Beschäftigungsfähigkeit; 4. Ellokations- und Matchingprozesse am Arbeitsmarkt; 5. soziale Integration benachteiligter Gruppen. Weltweit gibt es vergleichbare Trends bei den Beratungsangeboten, wie z. B. die Durchführung der Beratung von privaten und gemeinnützigen Anbietern und die Schaffung von Mainstream-Angeboten für alle. Uneinheitlich stellen sich dagegen die Trends zur Professionalisierung bzw. Deprofessionalisierung dar. Die Autorin gibt abschließend Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Beratungsdienstleistungen und für die Berufsberatungspolitik. So plädiert sie dafür, dass der Staat die Verantwortung dafür übernehmen muss, dass es ein für jedermann leicht zugängliches Beratungsangebot gibt, das definierten Qualitätsstandards entspricht. (IAB)
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Literaturhinweis
The European reform logjam and the economics of reform (2004)
Zitatform
Straubhaar, Thomas & Rainer Winkelmann (Hrsg.) (2004): The European reform logjam and the economics of reform. (Applied economics quarterly supplement 55), Berlin: Duncker & Humblot, 152 S.
Abstract
"Im April 2004 fand in Berlin die 67. Wissenschaftliche Tagung der Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute (ARGE) in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Forschungsinstituten statt. Im Mittelpunkt standen Gründe für und Auswege aus dem 'Reformstau' in Europa. Europa tut sich schwer mit wirtschaftspolitischen Strukturreformen. Oft widersetzen sich vor allem größere EU-Länder ganz dem Druck zur Veränderung, oder es werden nur partielle Reformen durchgeführt. Doch Verzögerungen von Reformen sind mit hohen volkswirtschaftlichen Kosten verbunden: Dazu gehören Wachstums- und Beschäftigungsverluste. Druck zum Wandel ergibt sich allein schon aus der demographischen Entwicklung in Europa. Die Alterung der Bevölkerung wird zu weniger Steuereinnahmen für die Staaten und zu geringeren Beiträgen für die Sozialversicherungen führen. Ein Beitrag dieses Heftes widmet sich dem deutschen "Sozialstaatsdilemma".
Die Beiträge thematisieren u.a. die Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf die Sozialsysteme, Bestimmungsfaktoren des Erfolgs wirtschaftspolitischer Reformen und die Reform des Gesundheitswesens in Europa. Die Referate werden jeweils in einem Koreferat kritisch beleuchtet." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Projekt "Evaluation der ESF-Ergänzung der Förderung beruflicher Weiterbildung (FbW)": Methodenbericht. Hauptstudie (2004)
Abstract
Dargestellt wird die Durchführung der schriftlichen Befragung im Rahmen des Teilprojektes 'Evaluation der ESF-Ergänzung der Förderung beruflicher Weiterbildung (FbW) - mikroanalytische Untersuchungen zu Ergebnissen und Wirkungen'. Es handelt sich dabei um eine Panelerhebung, die zu zwei Erhebungszeitpunkten im Zeitraum von Oktober 2003 bis Mai 2004 durchgeführt wurde. Der Hauptstudie wurde ein Pretest als Instrumententest vorgeschaltet. Ziel des Pretests war es, den Fragebogen sowohl im Hinblick auf inhaltliche Akzeptanz, Frageformulierung und Layout zu testen. Die Feldphase der Haupterhebung begann am 30. Oktober 2003 mit dem Erstversand der Befragungsunterlagen. Es folgten zwei Erinnerungsschreiben für alle Einsatzadressen ohne Rücklaufstatus. Im April 2004 wurden die Nonrespondents zweier Zielgruppen zusätzlich telefonisch befragt. Für alle vier Zielgruppen wurde insgesamt ein Rücklaufergebnis von 61,4 Prozent erreicht. Die nach ausgewählten soziostrukturellen Merkmalen differenzierte Ausschöpfung wird getrennt nach den vier Zielgruppen betrachtet und es erfolgt eine detaillierte Betrachtung von sozialgruppenspezifischen Teilnahmewahrscheinlichkeiten. Es wird festgestellt, 'dass eine selektive Teilnahme an der Erhebung beobachtet werden kann, sich die Selektivitätseffekte aber alles in allem in moderaten Größenordnungen bewegen. Insbesondere lässt sich kein vollständiger und auch kein nahezu vollständiger Ausfall einer bestimmten Gruppe feststellen.' Im Anhang befinden sich die Anschreiben, die Datenschutzerklärung, sämtliche Fragebögen, sowie die Konventionen und Übersicht der Datenprüfung. (IAB)
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Literaturhinweis
Labor markets and social security: issues and policy options in the U.S. and Europe (2003)
Zitatform
Addison, John T. & Paul J.J. Welfens (Hrsg.) (2003): Labor markets and social security. Issues and policy options in the U.S. and Europe. Berlin u.a.: Springer London, 402 S.
Abstract
"These continue to be difficult times for the labor markets of the industrialized nations. Shifts in labor demand, deregulatory impulses, and the ongoing process of globalization have each impacted the labor markets of the United States and Europe. In the face of the globalization of economic relations and the challenge of the NICs, employment has stagnated in some member states of the EU - in sharp contrast to the United States. Even though several European countries have introduced seemingly successful labor market reforms, whether Euroland as a whole will be able to cope with heterogeneous labor market dynamics and rising immigration is an open question. This theme provides the backdrop to this book. Its main focus is on labor market rules, unemployment, and aspects of the social security system. Theory and practice receive equal attention. Options for reforming labor markets and the social security system provide the policy content." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Youth unemployment and social exclusion: a comparative study (2003)
Hammer, Torild;Zitatform
Hammer, Torild (Hrsg.) (2003): Youth unemployment and social exclusion. A comparative study. Bristol: The Policy Press, 233 S.
Abstract
"Throughout the European Union rates of unemployment among young people tend to be higher than among the general population and there is a serious risk of marginalisation and exclusion. This book presents the findings of the first comparative study of unemployed youth in Europe using a large and original data set. It addresses some of the key questions around the issue including: -How do young people cope with unemployment? -Does unemployment lead to social exclusion of young people, implying a withdrawal from society, financial deprivation and social isolation? Drawing on a research sample of over 17.000 young unemployed people in 10 European countries, the book examines how different welfare strategies and labour market policies in different countries influence the risk of social exclusion among unemployed youth." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wirkungsbewertung nationaler Politiken im Zusammenhang mit der Europäischen Beschäftigungsstrategie: Endbericht (2002)
Abstract
"Der Untersuchungsauftrag zu einer Wirkungsbewertung nationaler Politiken im Zusammenhang mit der Europäischen Beschäftigungsstrategie beinhaltet zwei vorrangige Ziele: 1. Bewertung des Umfanges, in dem die Beschäftigungspolitischen Leitlinien die politische Entscheidungsfindung beeinflusst und zu Reformen geführt haben. 2. Feststellung, in welchem Umfang diese Politiken und Reformen zur Erreichung der Ziele der Beschäftigungsstrategie beigetragen haben. Diese beiden Kernfragen werden jeweils für sieben Schwerpunktthemen untersucht, und zwar:
- Strategien zur Prävention und Aktivierung bei Arbeitslosigkeit,
- Beschäftigungsfreundliches Steuer-Transfer-System,
- Soziale Integration,
- Vereinfachung des Verwaltungsaufwands und Selbständigkeit,
- Schaffung von Arbeitsplätzen im Dienstleistungssektor auf lokaler Ebene und im Sozialsektor,
- Modernisierung der Arbeitsorganisation,
- Chancengleichheit.
Das Untersuchungskonzept beinhaltet die Bearbeitung dieser sieben Themen in jeweils drei Schritten: Analyseschritt 1 basiert vor allem auf einer Auswertung von seit Ende 1997 vorgenommenen Gesetzesänderungen, Durchführungsbestimmungen aber auch tarifvertraglicher Regelungen und der Bewertung von Sonderprogrammen. Analyseschritt 2 bewertet diese Aktivitäten vor dem Hintergrund der Ziele der Europäischen Beschäftigungsstrategie. Dabei werden insbesondere quantitative Veränderungen der zentralen statistischen Messgrößen, wie z.B. Arbeitslosenzahlen, Übergang in Langzeitarbeitslosigkeit, Entlastung des Faktors Arbeit durch Änderungen im Steuer-Transfersystem, Veränderungen im Bereich der berufsbezogenen Weiterbildung untersucht. Analyseschritt 3 beinhaltet eine kausale Betrachtung. D.h., die im Schritt 2 ermittelten Veränderungen werden daraufhin untersucht, ob diese im Zusammenhang mit den Anstößen der Europäischen Beschäftigungsstrategie und den daraus resultierenden Veränderungen der nationalen Politiken stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Taxation, welfare and the crisis of unemployment in Europe (2001)
Buti, Marco; Sestito, Paolo; Fernandez Bayon, Ricardo; Wijkander, Hans; Graafland, Johan; Blundell, Richard ; Martinez Mongay, Carlos; Bovenberg, Lans; Mooij, Ruud de; Eklöf, Matias; Roeger, Werner; Bourguignon, Francois; Salomäki, Aino; Blomquist, Sören ; Ca'Zorzi, Michele;Zitatform
Buti, Marco, Paolo Sestito & Hans Wijkander (Hrsg.) (2001): Taxation, welfare and the crisis of unemployment in Europe. Cheltenham u.a.: Elgar, 300 S.
Abstract
Die Beiträge des Buches analysieren die Auswirkungen der europäischen Steuer- und Wohlfahrtssysteme auf den Anreiz, Arbeitsplätze zu schaffen und Arbeit aufzunehmen.
Inhalt:
Bourguignon: Redistribution and labour-supply incentives;
Martínez Mongay/ Fernández Bayón: Effective taxation, spending and employement performance;
Salomäki: Net replacement rates of the unemployed : comparison of various approaches;
Sestito/ Ca'Zorzi: The retreat of welfare system : myths and reality. A broad comparison of trends of social protection expenditure across EU countries;
Blundell: Evaluating the labour supply responses to 'in-work' benefit reforms for low income workers;
Blomquist/ Eklöf: Tax reform and labour supply in Sweden : were low and high skill individuals affected differently?;
Bovenberg/ Graafland/ de Mooij: The Dutch employment miracle and fiscal challenges of the twenty-first century;
Wijkander/ Roeger:Skill-biased technical change, sectoral heterogeneity and wage setting: unemployment or wage inequality (IAB) -
Literaturhinweis
Evaluation of peer review programme on active labour market policy 2000-2001 (2001)
Abstract
Das Peer Review-Programm wurde 1999 von der Europäischen Kommission mit der Zielsetzung gestartet, die Übertragbarkeit von vorbildlichen Verfahren in der aktiven Arbeitsmarktpolitik innerhalb der Europäischen Union zu fördern. Im Rahmen von ExpertInnentreffen ("Reviews") und mit Hilfe von Berichten und Evaluationen werden vorbildliche Verfahren in einzelnen Mitgliedstaaten analysiert und im Hinblick auf seiner Übertragbarkeit auf andere Mitgliedstaaten ("Peer-Länder") diskutiert. Der vorliegende Bericht evaluiert die Ergebnisse des Programms im Zeitraum 2000 bis 2001. (IAB)
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Literaturhinweis
What's worked for the long-term unemployed?: learning the lessons (1998)
Crighton, Matthew;Zitatform
Crighton, Matthew (1998): What's worked for the long-term unemployed? Learning the lessons. In: Local Economy, Jg. 12, H. 4, S. 296-308.
Abstract
"As the Labour government's New Deal gets under way, many are wondering whether it will succeed where other programmes have not. This is of course not the first UK government which has tried to deal with unemployment through ambitious supply-side programmes for the unemployed. Employment Training was launched with almost as much fanfare and the expectations of it have been made all the more conspicuous in retrospect by its failure to fulfil them. The evolution of Employment Training (ET) and then Training for Work (TfW) has followed the path of increasing effectiveness in superficial terms by limiting programmes to Chose most employable within the client group. This is a questionable objective and abandons the hardest but most essential part of any programme for die unemployed: helping the very long-term unemployed, empowering disadvantaged groups, removing barriers and dealing with social exclusion. It remains to he seen whether the New Deal will be more effective. This article looks at two relevant studies - the ERGO programme, and Models of Integration, which was partfunded by ERGO. It compares their conclusions with other sources and concludes by discussing their implications and some issues for this type of study." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
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