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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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im Aspekt "Deutschland"
  • Literaturhinweis

    Stand und Entwicklungen bei den familienpolitischen Zielen im europäischen Vergleich: Eine Betrachtung verschiedener Indikatoren und Diskussion von Handlungsansätzen (2021)

    Geis-Thöne, Wido;

    Zitatform

    Geis-Thöne, Wido (2021): Stand und Entwicklungen bei den familienpolitischen Zielen im europäischen Vergleich. Eine Betrachtung verschiedener Indikatoren und Diskussion von Handlungsansätzen. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,39), Köln, 39 S.

    Abstract

    "Legt man die vier Zielbereiche zugrunde, die in der groß angelegten Gesamtevaluation der ehe- und familienpolitischen der Leistungen in Deutschland in den 2000er Jahren identifiziert wurden, ergibt sich zum Stand Deutschlands im europäischen Vergleich ein gemischtes Bild." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Active Labour Market Policies for the Long-Term Unemployed: New Evidence from Causal Machine Learning (2021)

    Goller, Daniel ; Lechner, Michael ; Wolff, Joachim; Harrer, Tamara ;

    Zitatform

    Goller, Daniel, Tamara Harrer, Michael Lechner & Joachim Wolff (2021): Active Labour Market Policies for the Long-Term Unemployed: New Evidence from Causal Machine Learning. (Discussion paper / Universität St. Gallen, Volkswirtschaftliches Departement 2021-08), St. Gallen, 85 S.

    Abstract

    "We investigate the effectiveness of three different job-search and training programmes for German long-term unemployed persons. On the basis of an extensive administrative data set, we evaluated the effects of those programmes on various levels of aggregation using Causal Machine Learning. We found participants to benefit from the investigated programmes with placement services to be most effective. Effects are realised quickly and are long-lasting for any programme. While the effects are rather homogenous for men, we found differential effects for women in various characteristics. Women benefit in particular when local labour market conditions improve. Regarding the allocation mechanism of the unemployed to the different programmes, we found the observed allocation to be as effective as a random allocation. Therefore, we propose data-driven rules for the allocation of the unemployed to the respective labour market programmes that would improve the status-quo." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolff, Joachim; Harrer, Tamara ;
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  • Literaturhinweis

    Zur Einrichtung von unabhängigen Ombudsstellen für Erwerbslose im SGB-II-Bezug: Stellungnahme des IAB zum Antrag der Fraktion DIE LINKE in der Hamburger Bürgerschaft bei der Anhörung im Ausschusses für Soziales, Arbeit und Integration am 10.8.2021 (2021)

    Kupka, Peter ; Senghaas, Monika ;

    Zitatform

    Kupka, Peter & Monika Senghaas (2021): Zur Einrichtung von unabhängigen Ombudsstellen für Erwerbslose im SGB-II-Bezug. Stellungnahme des IAB zum Antrag der Fraktion DIE LINKE in der Hamburger Bürgerschaft bei der Anhörung im Ausschusses für Soziales, Arbeit und Integration am 10.8.2021. (IAB-Stellungnahme 07/2021), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Das IAB wurde gebeten, zu dem Antrag der Fraktion DIE LINKE in der Hamburger Bürgerschaft „In Zeiten der Pandemie endlich die dringend benötigten unabhängigen Ombudsstellen für Erwerbslose im SGB-II-Bezug einrichten“ im Rahmen der Anhörung des Ausschusses für Soziales, Arbeit und Integration am 10.8.2021 Stellung zu nehmen. Da hierzu keine Studien des IAB vorliegen, beschränkt sich die Stellungnahme auf Erkenntnisse zu bestimmten Aspekten des Kontakts von Personen im Bezug von Grundsicherungsleistungen mit den Jobcentern. Erläutert werden folgende Aspekte: Erfahrungen von Leistungsberechtigten mit ihren Jobcentern anhand der Panelbefragung „Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung“ (PASS), Forschungsergebnisse zur Qualität der Beratung am Beispiel der Eingliederungsvereinbarung, Erfahrungen vulnerabler Leistungsberechtigter am Beispiel psychisch kranker Menschen im SGB II und Erfahrungen mit einer Ombudsstelle für ein Berliner Jobcenter. Abschließend wird geschlussfolgert, dass Ombudsstellen ein gewisses Potenzial für bestimmte Probleme und für bestimmte Leistungsberechtigte haben können. Aufgrund anderer Defizite in der Beratung und Betreuung - insbesondere hinsichtlich besonders vulnerabler Gruppen - bedürfe es jedoch neuer Konzepte des „Empowerment“ in den Jobcentern selbst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Senghaas, Monika ;
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  • Literaturhinweis

    Effekte arbeitsmarktpolitischer Reformen: Beschäftigung in Deutschland 1987 und 2007 (2021)

    Thomsen, Johannes Ulrich;

    Zitatform

    Thomsen, Johannes Ulrich (2021): Effekte arbeitsmarktpolitischer Reformen. Beschäftigung in Deutschland 1987 und 2007. (IAB-Bibliothek 373), Bielefeld: wbv, 374 S. DOI:10.3278/301044w

    Abstract

    "Soziale Ungleichheit ist ein zentrales Thema im gesellschaftlichen Diskurs. Sie wird zu einem großen Teil über die Erwerbstätigkeit und Integration in den Arbeitsmarkt (re-)produziert – daher kommt dem Strukturwandel des Arbeitsmarktes und den Reformen der sozialen Sicherungssysteme eine große Relevanz zu. Angesichts der Digitalisierung mit ihren künftigen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt spielen Analysen der bisherigen Wandlungsprozesse und Sozialreformeffekte eine wichtige Rolle als essentielle Wissensbasis für die Untersuchung und das Verständnis der anstehenden Veränderungsprozesse. Die Studie untersucht die Effekte der deutschen Arbeitsmarktreformen der vergangenen dreißig Jahre. Konnten die Reformen ein breiteres Angebot an Beschäftigungsoptionen schaffen oder hatten sie einen erkennbaren Preis wie schlechtere Beschäftigungsbedingungen? Die Analyse zeigt, inwiefern verschiedene Personengruppen oder Wirtschaftszweige betroffen sind und die Auswirkungen der Flexibilisierung in unterschiedlichem Ausmaß tragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    Implementationsanalyse des Modellprojekts zur Förderung geringqualifizierter Jugendlicher und Erwachsener - Abschlussbericht (2020)

    Bauer, Frank; Fuchs, Philipp ; Gellermann, Jan F. C.;

    Zitatform

    Bauer, Frank, Philipp Fuchs & Jan F. C. Gellermann (2020): Implementationsanalyse des Modellprojekts zur Förderung geringqualifizierter Jugendlicher und Erwachsener - Abschlussbericht. (IAB-Forschungsbericht 17/2020), Nürnberg, 172 S.

    Abstract

    "Der Forschungsbericht umfasst die Ergebnisse der Implementationsanalyse des „Modellprojekts zur Förderung geringqualifizierter Jugendlicher und Erwachsener“ in Nordrhein-Westfalen, die vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales und der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit initiiert und im Zeitraum von Dezember 2016 bis November 2020 dezentral an neun Standorten umgesetzt wurden. Das Programm richtete sich an Personen zwischen 21 und 45 Jahren mit Schulabschluss. Es vermittelt eine zertifizierte Berufsausbildung. Der Prozess der Qualifizierung erfolgt bei Bildungsträgern, ist modular aufgebaut und je nach Ausbildungsberuf und Qualifikationsniveau in 4 bis 8 Teilqualifizierungsmodule aufgegliedert, die je 2 bis 6 Monate dauern und durch Prüfungen vor den regionalen Industrie- und Handelskammern zertifiziert und abgeschlossen werden. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden während des Projektverlaufs durch sogenannte Qualifizierungscoaches der beteiligten Jobcenter begleitet und erhalten für jedes erfolgreich absolvierte Modul sowie nach bestandener Abschlussprüfung eine Prämie von 400 bzw. 1 500 Euro. Die Studie ist rekonstruktiv ausgerichtet und basiert auf der Auswertung von zentralen Programmdokumenten sowie Wiederholungsinterviews mit ausgewählten Teilnehmenden und den Coaches aller Standorte. Sie enthält eine detaillierte Rekonstruktion der Programmstruktur, der Umsetzungsvarianzen zentraler Programmelemente, eine Typologie der Teilnehmenden und schließlich spezifische Handlungsempfehlungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bauer, Frank; Gellermann, Jan F. C.;
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  • Literaturhinweis

    Subsidizing wages or supplementing transfers?: the politics and ambiguity of in-work benefits (2020)

    Clasen, Jochen ;

    Zitatform

    Clasen, Jochen (2020): Subsidizing wages or supplementing transfers? The politics and ambiguity of in-work benefits. In: Social policy and administration, Jg. 54, H. 1, S. 1-13. DOI:10.1111/spol.12488

    Abstract

    "In-work benefits (IWB) have become mainstream social policy programmes in modern welfare states. Aimed at employment promotion as well as poverty reduction, their introduction and expansion have been supported by both centre-right and centre-left governments. However, the article argues that policy positions towards IWB are essentially unstable. Political preferences can alter fast, with the same actors advocating IWB growth at one time and containment at another. In part, this is influenced not only by prevailing socio-economic conditions but also by the institutional shape of IWBs, their interaction with complementary policies, and their inherently ambiguous nature. Characterized by multiple aims, IWBs occasionally offer political opportunities but often create challenges and even confound policymaking. Thus, the understanding of the politics of IWB requires a careful consideration of the particular properties of concrete IWBs and the ways in which they relate to other policy arenas. The article discusses this with reference to relevant debates and reforms in Germany." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zum Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung: Stellungnahme des IAB zur Verbändeanhörung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum 27.2.2020 (2020)

    Dietrich, Hans ; Kruppe, Thomas ; Oberfichtner, Michael ; Lang, Julia ; Weber, Enzo ; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans, Thomas Kruppe, Julia Lang, Michael Oberfichtner, Gesine Stephan & Enzo Weber (2020): Zum Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung. Stellungnahme des IAB zur Verbändeanhörung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum 27.2.2020. (IAB-Stellungnahme 01/2020), Nürnberg, 21 S.

    Abstract

    "Das IAB geht in seiner Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung auf folgende Aspekte ein: Weiterentwicklung der Regelungen des Qualifizierungschancengesetzes, Qualifizierung in der Transfergesellschaft, Rechtsanspruch auf Förderung des Nachholens eines Berufsabschlusses, Kurzarbeit, Verstetigung der Assistierten Ausbildung, Verlängerung der Regelung zur Weiterbildungsprämie, Maßnahmezulassung und Bundesdurchschnittskostensätze sowie Arbeitsuchen- und Arbeitslosmeldung. Vor dem Hintergrund des Strukturwandels und damit einhergehenden sich ändernden Anforderungen an die Qualifizierung von Beschäftigten kommt der Aus- und Weiterbildung eine wichtige Rolle zu. Neben einer Stärkung der Ausbildungsförderung sieht der Gesetzentwurf vor allem eine Stärkung der Weiterbildungsförderung in besonders vom Strukturwandel betroffenen Branchen und Betrieben vor. Die hierzu im Gesetzentwurf unter gewissen Bedingungen vorhergesehene Aufstockung der Zuschüsse aus dem Qualifizierungschancengesetz ist prinzipiell nachvollziehbar. Auch die im Gesetzentwurf für die Qualifizierung in Transfergesellschaften vorgesehenen Erweiterungen der Fördermöglichkeiten erscheinen sinnvoll und ermöglichen allen Beschäftigten nun auch den Abschluss umfangreicherer Weiterbildungen. Zudem soll Betrieben, die ihre Beschäftigten während Kurzarbeit beruflich qualifizieren, unter erleichterten Voraussetzungen eine längere Zahlung des Kurzarbeitergeldes ermöglicht werden. Prinzipiell ist eine Verknüpfung von Kurzarbeit und Qualifizierung bei einer vorübergehenden Reduzierung der Arbeitszeit sinnvoll. Wenn Weiterbildung aber während einer nicht nur vorübergehenden Nachfrageschwäche politisch unterstützt werden soll, sollte das nicht durch Kurzarbeitergeld geschehen, sondern durch eine geeignete Weiterbildungsförderung. Personen ohne Berufsabschluss soll ein Rechtsanspruch auf die Förderung einer berufsabschlussbezogenen Weiterbildung eingeräumt werden. Die zu erwartenden Auswirkungen sind jedoch unklar. Die im Gesetzentwurf geplanten Änderungen bei der Maßnahmezulassung und eine Anhebung der durchschnittlichen Kostensätze im Bereich der beruflichen Weiterbildung sind angebracht, ebenso wie die geplante Zusammenführung der Assistierten Ausbildung und der ausbildungsbegleitenden Hilfen. Schließlich sieht der Gesetzentwurf vor, dass unverzüglich nach der Arbeitssuchend- und Arbeitslosmeldung ein Beratungs- und Vermittlungsgespräch geführt werden soll. Hier wäre aus Forschungssicht grundsätzlich noch mehr Flexibilität bei der Terminierung der Gespräche sinnvoll." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Umsetzung des beschäftigungsorientierten Fallmanagements (bFM) in den Jobcentern: Studie zum Umsetzungsstand in Nord- und Ostdeutschland (2020)

    Kempkens, Klaus-Jürgen; Passon, Thomas;

    Zitatform

    Kempkens, Klaus-Jürgen & Thomas Passon (2020): Die Umsetzung des beschäftigungsorientierten Fallmanagements (bFM) in den Jobcentern. Studie zum Umsetzungsstand in Nord- und Ostdeutschland. In: Soziale Sicherheit, Jg. 69, H. 3, S. 105-110.

    Abstract

    "Das beschäftigungsorientierte Fallmanagement wurde seitens der Bundesagentur für Arbeit am 1. Januar 2005 in den Hartz-IV-Jobcentern eingeführt. Dieser innovative Ansatz für Arbeitslose mit multiplen Arbeitsmarkt-Hemmnissen wird seit nunmehr 15 Jahren in die Praxis umgesetzt. Es gibt jedoch keine veröffentlichten empirischen Untersuchungen zu diesem Thema. Die Verfasser haben mit 21 Studierenden im Kontext ihrer Bachelorarbeiten den Versuch unternommen, mittels Experteninterviews in ihren Heimatstädten einen Beitrag zu dem Thema Umsetzung des beschäftigungsorientierten Fallmanagements in Nord- und Ostdeutschland zu leisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evidenzbasierte Wirtschaftspolitik: Lehren aus dem Politikfeld Arbeitsmarkt (2019)

    Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd (2019): Evidenzbasierte Wirtschaftspolitik: Lehren aus dem Politikfeld Arbeitsmarkt. In: C. Buch und R. Riphahn (Hrsg.) (2019): Evaluierung von Finanzmarktreformen : Lehren aus den Politikfeldern Arbeitsmarkt, Gesundheit und Fam (Leopoldina-Forum, 01), Halle (Saale), S. 58-66.

    Abstract

    "Die Evaluation von Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik - und damit die empirische Arbeitsmarktforschung insgesamt - nimmt in den letzten zwei Jahrzehnten eine Vorreiterrolle in der evidenzbasierten Wirtschaftspolitik ein, sowohl international als auch in Deutschland. Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen oder Reformen im Arbeitsmarkt werden inzwischen häufig, wenn auch nicht immer, einer wissenschaftlichen Begleitforschung unterzogen, oftmals in Verbindung mit einer empirischen Wirkungsanalyse. Herausgehobene Beispiele für die zunehmende Evidenzbasierung der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland sind die Konzeption und Durchführung der Evaluation der Hartz-Reformen sowie die Evaluation der Wirkungen der Branchenmindestlöhne. Eine Institutionalisierung der Evidenzbasierung erfolgt zum Beispiel durch die systematische Bereitstellung von qualitativ hochwertigen, administrativen Arbeitsmarktdaten von Seiten der Bundesagentur für Arbeit und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sowie des Statistischen Bundesamtes und der Statistischen Landesämter. Weitere Beispiele sind in den 2000er Jahren die Einrichtung zusätzlicher Forschungsabteilungen im IAB, deren Aufgabe die wissenschaftliche Begleitforschung zum Sozialgesetzbuch (SGB) II darstellt, oder im Jahr 2016 die Einrichtung der Mindestlohnkommission, deren Geschäftsstelle mit der wissenschaftlichen Bewertung der Auswirkungen des Mindestlohns beauftragt ist. Die für Evaluationsforschung zum Arbeitsmarkt bereitgestellten administrativen Daten ergänzen die für wissenschaftliche Evaluationsstudien verfügbaren Umfragedaten (beispielsweise das Soziooekonomische Panel, SOEP). Trotz zahlreicher positiver Entwicklungen, die im Rahmen dieser Ausführungen nicht alle gewürdigt werden können, gibt es gleichwohl weiteren Verbesserungsbedarf im Hinblick auf die Entwicklung einer umfassenden Evaluationskultur im Politikfeld Arbeitsmarkt in Deutschland. Mit den folgenden Punkten gehe ich zunächst im Rückblick auf einige wichtige Schritte hin zu einer stärker evidenzbasierten Arbeitsmarktpolitik und dann auf weiterhin bestehende Herausforderungen ein." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Do job creation schemes improve the social integration and well-being of the long-term unemployed? (2019)

    Ivanov, Boris; Pohlan, Laura ; Pfeiffer, Friedhelm ;

    Zitatform

    Ivanov, Boris, Friedhelm Pfeiffer & Laura Pohlan (2019): Do job creation schemes improve the social integration and well-being of the long-term unemployed? (ZEW discussion paper 2019-048), Mannheim, 54 S.

    Abstract

    "In this paper we analyze the effects of a German job creation scheme (JCS) on the social integration and well-being of long-term unemployed individuals. Using linked survey and administrative data for participants and a group of matched non-participants, we find significant positive effects of being employed within this program. They are larger for individuals with health impairments and above-average duration of welfare dependence. The program effects decline over time, which cannot be explained by decreasing levels of well-being and social integration of the participants. Instead, this decrease is driven by a rising share of controls who find a job and catch up to similar outcome levels as program participants. Overall, our results suggest that JCSs can be an efficient labor market policy instrument to improve the quality of life of the long-term unemployed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Ivanov, Boris; Pohlan, Laura ;
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  • Literaturhinweis

    The impact of active labour market policies on the well-being of the unemployed (2019)

    Rose, Damaris;

    Zitatform

    Rose, Damaris (2019): The impact of active labour market policies on the well-being of the unemployed. In: Journal of European social policy, Jg. 29, H. 3, S. 396-410. DOI:10.1177/0958928718792118

    Abstract

    "Asking whether social policies can alter the experience of unemployment, this article systematically evaluates whether participation in active labour market policies (ALMPs) influences the well-being of the unemployed. With consistently high unemployment rates in Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD) countries, scholars have started to examine the impact of ALMP schemes on a variety of tangible economic outcomes, but place little focus on their sociological and psychological impacts. Using a novel panel survey, the IZA Evaluation Dataset, I employ a propensity score matching approach combined with difference-in-differences to address selection on both observables and unobservables. Consistent with my theoretical predictions, I find evidence that ALMP programmes that are most like regular employment, namely wage subsidies and subsidized self-employment, have the strongest impact on the well-being of the unemployed. Looking at regional and gender differences indicates interesting effect heterogeneity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Labour market regulations and high quality employment in EU-15 countries (2018)

    Bilbao-Ubillos, Javier; Intxaurburu, Gurutze; Alsasua, Jesús-Luis; Ullibarri-Arce, Miren;

    Zitatform

    Bilbao-Ubillos, Javier, Jesús-Luis Alsasua, Gurutze Intxaurburu & Miren Ullibarri-Arce (2018): Labour market regulations and high quality employment in EU-15 countries. In: Innovation: The European Journal of Social Science Research, Jg. 31, H. 3, S. 207-226. DOI:10.1080/13511610.2017.1384366

    Abstract

    "The elements that we usually include under the concept of 'labour market institutions' exert a clear influence on the workings of the labour market. However, the assessment of labour market policies and institutions remains mostly focused on their impact on the quantity of jobs, while people's well-being depends crucially on how good their jobs are. This paper is a modest attempt to contribute some evidence and insight to the debate on the effects that particular institutional configurations have on the generation of high-quality employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Good intentions and Matthew effects: Access biases in participation in active labour market policies (2018)

    Bonoli, Giuliano ; Liechti, Fabienne ;

    Zitatform

    Bonoli, Giuliano & Fabienne Liechti (2018): Good intentions and Matthew effects: Access biases in participation in active labour market policies. In: Journal of European Public Policy, Jg. 25, H. 6, S. 894-911. DOI:10.1080/13501763.2017.1401105

    Abstract

    "The objective of this contribution is to investigate whether active labour market policies manage to reach the most disadvantaged individuals or are subjected to Matthew effects in the shape of access biases. We investigate this question for two typically disadvantaged groups of unemployed people: the low-skilled and immigrants. Our analysis is based on a systematic review of 87 evaluations of active labour market policies (ALMPs) covering 14 different countries and a time period of 15 years (1998 - 2013). We use information on participants and non-participants to ascertain whether or not access biases are present in these programmes. Our results provide evidence that a Matthew effect is present only in some programmes and in conservative welfare states but not in the Nordic countries. Our conclusion is that policies are generally explicitly targeted on the most disadvantaged (good intentions) but other factors limit their participation (Matthew effects), something which explains the mixed pattern that we observe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Early activation and employment promotion (2018)

    Csillag, Márton ; Fertig, Michael ; Adamecz-Völgyi, Anna ;

    Zitatform

    Csillag, Márton & Anna Adamecz-Völgyi (2018): Early activation and employment promotion. Brüssel, 71 S. DOI:10.2767/085505

    Abstract

    In sechs länderbezogenen Fallstudien untersucht der Beitrag mit der Szenario-Methode die Effizienz und Effektivität einer frühen Intervention bei (drohenden) Massenentlassungen hinsichtlich der Vermeidung von Langzeitarbeitslosigkeit. Frühzeitig bedeutet, noch vor der Entlassung Barrieren zu identifizieren, die eine Reintegration im Wege stehen, eine passgenaue Beratung und Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten. Im Ergebnis zeigen sich positive Effekte bei einer personalisierten Arbeitsberatung, die zudem ohne großen finanziellen Aufwand geleistet werden kann. Weitere Vorzüge der frühen Intervention gegenüber späteren arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen konnten nicht generell nachgewiesen werden, jedoch in einzelnen Ländern für bestimmte Zielgruppen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Rückblick auf die Arbeitsmarktpolitik im Jahr 2017: Interviewführung und Aufzeichnung: Dennis Redeker (2018)

    Eichhorst, Werner;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner (2018): Rückblick auf die Arbeitsmarktpolitik im Jahr 2017. Interviewführung und Aufzeichnung: Dennis Redeker. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 64, H. 2, S. 111-119. DOI:10.1515/zsr-2018-0007

    Abstract

    "Das Jahr 2017 war erneut ein Jahr des Rekordstandes, was die Zahl der Erwerbstätigen angeht. Auch die Zahl der geleisteten bezahlten Arbeitsstunden, das sogenannte Arbeitsvolumen, hat den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht, während die Arbeitslosigkeit weiter gesunken ist. Auf der Ebene der Gesamtindikatoren beobachten wir also eine sehr positive Entwicklung. Damit einher geht auch ein bemerkenswertes Wachstum der Brutto-Nominallöhne, wenngleich aufgrund des moderaten Anziehens der Inflation die Reallöhne allerdings nicht ganz Schritt halten können. Insgesamt konnten wir im vergangenen Jahrzehnt eine 'normalere' Entwicklung der Löhne beobachten, vor allem im Vergleich zu den 2000er Jahren, was in der Folge zu einer Stabilisierung der Lohnstückkosten geführt hat. Die Entwicklung im vergangenen Jahr sind insbesondere auch auf das positive globale Wirtschaftsklima zurückzuführen, trotz wachsender Unsicherheiten über die weitere Entwicklung des Welthandels, der für die exportorientierte deutsche Wirtschaft von besonderer Bedeutung ist." (Textauszug, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Baustelle Arbeitsmarkt - die Beschäftigungsdynamik in Ost und West hat sich angeglichen (2018)

    Fuchs, Michaela ; Jost, Oskar ; Ludewig, Oliver ; Weyh, Antje; Kaufmann, Klara;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela, Oskar Jost, Klara Kaufmann, Oliver Ludewig & Antje Weyh (2018): Baustelle Arbeitsmarkt - die Beschäftigungsdynamik in Ost und West hat sich angeglichen. In: IAB-Forum H. 09.11.2018, o. Sz., 2018-11-02.

    Abstract

    "Der Mauerfall und die rasche Einführung der Marktwirtschaft waren für die Wirtschaft der ehemaligen DDR ein beispielloser Schock. Der nachfolgende Umbau von der Zentralverwaltungs- zur Marktwirtschaft war mit einer außerordentlich starken Beschäftigungsdynamik verbunden. Insbesondere in den 1990er Jahren übertraf der Osten den Westen sowohl beim Aufbau als auch beim Abbau von Stellen deutlich. Mittlerweile sind diese Unterschiede weitgehend verschwunden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Reforming the labor market in good and bad times: Any differences? (2018)

    Gehrke, Britta; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Gehrke, Britta & Enzo Weber (2018): Reforming the labor market in good and bad times: Any differences? In: N. F. Campos, P. De Grauwe & Y. Ji (Hrsg.) (2018): The political economy of structural reforms in Europe, S. 101-115, 2018-02-09. DOI:10.1093/oso/9780198821878.003.0005

    Abstract

    "This chapter discusses how the effects of structural labour market reforms depend on whether the economy is in expansion or recession. Based on an empirical time series model with Markov switching that draws on search and matching theory, we propose a novel identification of reform outcomes and distinguish the effects of structural reforms that increase the flexibility of the labour market in distinct phases of the business cycle. We find in applications to Germany and Spain that reforms which are implemented in recessions have weaker expansionary effects in the short run. For policymakers, these results emphasize the costs of introducing labour market reforms in recessions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Gehrke, Britta; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Direct and indirect effects of training vouchers for the unemployed (2018)

    Huber, Martin ; Strittmatter, Anthony ; Lechner, Michael ;

    Zitatform

    Huber, Martin, Michael Lechner & Anthony Strittmatter (2018): Direct and indirect effects of training vouchers for the unemployed. In: Journal of the Royal Statistical Society. Series A, Statistics in Society, Jg. 181, H. 2, S. 441-463. DOI:10.1111/rssa.12279

    Abstract

    "The paper evaluates the effects of awarding vouchers for vocational training on the employment outcomes of unemployed voucher recipients in Germany, as well as the potential mechanism through which they operate. This study assesses the direct effects of voucher assignment net of actual redemption, which may be driven by preference shaping and learning about possible human capital investments or simply by the costs of information gathering. Using a formal mediation analysis framework based on sequential conditional independence assumptions and semiparametric matching estimators, our results suggest that the negative short-term and positive long-term employment effects of receiving a voucher are mainly driven by actual training participation. However, the direct effect of just obtaining a voucher is negative over the short run as well. This result points to potential losses in the effectiveness of such training provision systems if individuals decide not to redeem vouchers, as the chances of employment are lower than under non-award over the short run and under redemption over the long run, which makes non-redemption the least attractive option." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Is labour market policy heading for social investment in European countries?: an analysis of spending trends between 2006 and 2015 (2018)

    Lehweß-Litzmann, René ;

    Zitatform

    Lehweß-Litzmann, René (2018): Is labour market policy heading for social investment in European countries? An analysis of spending trends between 2006 and 2015. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 64, H. 3, S. 333-362. DOI:10.1515/zsr-2018-0018

    Abstract

    "From a perspective of social investment, this article analyses monetary efforts made by European countries in terms of active and passive labour market policy (LMP) between 2006 and 2015. How did spending evolve under the double impression of the social investment discourse and the crisis after 2008? How does LMP now differ from what it was before the crisis? We find that there is no real trend towards social investment in the field of LMP in recent years. This Shows both in the relationship between passive and active spending and in the composition of active spending. In particular, training - crucial to a social investment approach - is further weakened in most countries' policy arrangements. Concerning levels of spending, it is shown that labour market policy gets fiscally more demanding on aggregate, while the amount of resources made available to the average individual job seeker shrinks. Spending on LMP also remains very unequal between European countries." (Autorenreferat, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigtentransfer stärken!: Lehren aus einem internationalen Vergleich (2018)

    Reissert, Bernd;

    Zitatform

    Reissert, Bernd (2018): Beschäftigtentransfer stärken! Lehren aus einem internationalen Vergleich. (WISO Diskurs 2018,11), Bonn, 20 S.

    Abstract

    "Transfergesellschaften sind das wichtigste Instrument des Beschäftigtentransfers in Deutschland. Dennoch erreichen sie nur etwa ein bis zwei Prozent aller Arbeitnehmer_innen, die ihren Arbeitsplatz durch Stellenabbau oder Betriebsschließung verlieren. Der Beschäftigtentransfer, der den Betroffenen dazu verhelfen soll, ohne größere Unterbrechung eine dauerhafte Anschlussbeschäftigung zu finden, spielt in der deutschen Arbeitsmarktpolitik bislang nur eine untergeordnete Rolle. Für einen sich verschärfenden Strukturwandel erscheint Deutschland damit nur schwach gerüstet. Das vorliegende Papier legt zunächst die schwierigen Rahmenbedingungen dar, denen Transfergesellschaften in Deutschland unterliegen. Das Instrument der Transfergesellschaft verbindet Elemente des kollektiven Arbeitsrechts mit Elementen der öffentlichen Arbeitsförderung. Diese Konstruktion führt in der Praxis zu einer Vielzahl von Hindernissen, die die Nutzung des Instruments - trotz seiner nachweisbaren Erfolge und Vorteile - erheblich erschweren. In den anschließenden Kapiteln wendet sich das Papier den drei ausgewählten internationalen Beispielen zu und erläutert die Hintergründe der auf tarifvertraglicher Grundlage errichteten Arbeitssicherungsstiftungen (Job Security Councils) in Schweden, der in Kooperation von Gewerkschaften und Arbeitsverwaltung betriebenen Cellules de Reconversion in der belgischen Wallonie und der verschiedenen Varianten der Arbeitsstiftungen in Österreich. Der Vergleich mit den drei genannten Ländern kommt zu dem Ergebnis, dass das System des Beschäftigtentransfers in Deutschland vor allem drei Schwächen aufweist. Erstens erreicht der Beschäftigtentransfer in Deutschland nur einen sehr viel kleineren Anteil der Beschäftigten als in Belgien und Österreich und vor allem in Schweden. Zweitens ist der Zugang für Arbeitnehmer_innen aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), aus kleineren Restrukturierungsfällen und aus Betrieben ohne Betriebsrat zum Beschäftigtentransfer in Deutschland wesentlich schwieriger als in Schweden und Belgien (und teilweise auch in Österreich). Und drittens hat die Qualifizierung für einen dauerhaften neuen Arbeitsplatz im deutschen Beschäftigtentransfer eine geringere Bedeutung als in Schweden und Österreich. Die im Abschlusskapitel formulierten Reformvorschläge für Deutschland zielen damit sowohl auf breitere Zugänge in den Beschäftigtentransfer (vor allem aus KMU) als auch auf die Stärkung der Qualifizierung in Transfergesellschaften ab. Diese Reformschritte sollten angepackt werden, damit der Beschäftigtentransfer einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung eines beschleunigten Strukturwandels leisten kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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