Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
Dies könnte Sie auch interessieren:
IAB-Infoplattform Mobiles Arbeiten
IAB-Infoplattform Kurzarbeit
-
Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
- Wirtschaftliche Entwicklung und Maßnahmen
- Exit-Strategien zur Beendigung des Lockdowns
- Kurzarbeit - Regelungen und Inanspruchnahme während der Pandemie
- Homeoffice/mobiles Arbeiten
- Auswirkungen auf Betriebe
- Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Grundsicherung nach SGB II
- Einkommenseffekte
- Einzelne Berufe und Branchen
- Berufsausbildung/Lehrstellenmarkt
- Zukunftsszenarien: Wird die Wirtschaft nach Corona nachhaltiger?
- Soziale und gesundheitliche Aspekte
- Corona und Care
- Weiterbildung
- Konjunkturpaket zur Förderung der Wirtschaft
- Personengruppen
- Regionale Aspekte
- Internationale Arbeitsmärkte / Auswirkungen der Globalisierung
- Bundesländer
-
Literaturhinweis
Die Betroffenheit der Wirtschaftszweige durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 in Gesamt- und Ostdeutschland (2021)
Gillmann, Niels; Hilgenberg, Alexander;Zitatform
Gillmann, Niels & Alexander Hilgenberg (2021): Die Betroffenheit der Wirtschaftszweige durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 in Gesamt- und Ostdeutschland. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 28, H. 1, S. 33-35.
Abstract
"Sämtliche wirtschaftliche Aktivitäten waren im Jahr 2020 stark durch den Verlauf der Corona-Pandemie geprägt. Mit Hilfe der monatlichen Konjunkturumfragen des ifo Instituts betrachten wir die Betroffenheit der Unternehmen der einzelnen Wirtschaftszweige in Gesamt- und Ostdeutschland zwischen April und November 2020. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die erste Welle der Pandemie die Unternehmen im Jahr 2020 am meisten belastet hat. Die ostdeutschen Unternehmen waren jedoch im Frühjahr nur unterdurchschnittlich von Corona betroffen. Im Sommer schätzten die Unternehmen ihre Lage in Ost- und Gesamtdeutschland deutlich besser ein. Ab dem Oktober stellen wir eine überdurchschnittliche Belastung der ostdeutschen Unternehmen durch Corona fest. In Deutschland insgesamt setzte sich der Trend der Erholung hingegen auch zu Beginn der zweiten Welle weiter fort." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Bauwirtschaft trotzt der Corona-Krise – dennoch ruhigeres Geschäft im Jahr 2021 (2021)
Zitatform
Gornig, Martin, Claus Michelsen & Laura Pagenhardt (2021): Bauwirtschaft trotzt der Corona-Krise – dennoch ruhigeres Geschäft im Jahr 2021. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 88, H. 1/2, S. 3-14. DOI:10.18723/diw_wb:2021-1-1
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat weltweit zu einer schweren wirtschaftlichen Krise geführt. In vielen Ländern ist auch die Bauwirtschaft erheblich beeinträchtigt. In Deutschland hingegen zählt die Bautätigkeit zu den Wirtschaftszweigen mit bisher weitgehend stabilem Geschäft. So dürfte das gesamte Bauvolumen in Deutschland nach rund acht Prozent im vorvergangenen Jahr im Corona-Jahr 2020 nominal immer noch um vier Prozent auf gut 444 Milliarden Euro gestiegen sein. Für die Jahre 2021 und 2022 geht die neueste DIW Bauvolumenrechnung von einem Plus um fast drei beziehungsweise gut fünf Prozent aus. Dies liegt auch daran, dass – im Gegensatz zu anderen Ländern – die Arbeiten auf den Baustellen hierzulande weitergeführt werden dürfen und die Handwerksbetriebe ihre Aufträge in den Haushalten unter Hygieneauflagen erfüllen können. Dennoch macht sich die Krise auch für die Bauunternehmen bemerkbar: Vor allem der Wirtschaftsbau wird wohl einige Federn lassen. Wie der Nichtwohnungsbau insgesamt abschneidet, dürfte aber vor allem von der öffentlichen Hand abhängen. Werden wie bisher geplant die Investitionsausgaben von Bund und Ländern aufgestockt und die Löcher in den Haushalten der Kommunen gestopft, dürfte der öffentliche Bau die Bautätigkeit stabilisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
COVID-19: A Crisis of the Female Self-Employed (2021)
Zitatform
Graeber, Daniel, Alexander S. Kritikos & Johannes Seebauer (2021): COVID-19: A Crisis of the Female Self-Employed. In: Journal of Population Economics, Jg. 34, H. 4, S. 1141-1187. DOI:10.1007/s00148-021-00849-y
Abstract
"We investigate how the economic consequences of the pandemic and the government-mandated measures to contain its spread affect the self-employed — particularly women — in Germany. For our analysis, we use representative, real-time survey data in which respondents were asked about their situation during the COVID-19 pandemic. Our findings indicate that among the self-employed, who generally face a higher likelihood of income losses due to COVID-19 than employees, women are about one-third more likely to experience income losses than their male counterparts. We do not find a comparable gender gap among employees. Our results further suggest that the gender gap among the self-employed is largely explained by the fact that women disproportionately work in industries that are more severely affected by the COVID-19 pandemic. Our analysis of potential mechanisms reveals that women are significantly more likely to be impacted by government-imposed restrictions, e.g., the regulation of opening hours. We conclude that future policy measures intending to mitigate the consequences of such shocks should account for this considerable variation in economic hardship." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
-
Literaturhinweis
Das Handwerk zwischen Corona-Krise und Rückvermeisterung (2021)
Zitatform
Haverkamp, Katarzyna, Petrik Runst & Till Proeger (2021): Das Handwerk zwischen Corona-Krise und Rückvermeisterung. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 3, S. 194-199. DOI:10.1007/s10273-021-2873-x
Abstract
"Das Handwerk zeigte vor der Corona-Krise eine sehr positive Geschäftslage. Im Verlauf der Krise kam es zur Überlagerung der Effekte der Lockdown-Maßnahmen und der Novellierung der Handwerksordnung, durch die zwölf Handwerke erneut meisterpflichtig wurden. Mit Hilfe der Daten der Handwerkskammern werden die Effekte beider Veränderungen auf die Betriebsdynamik analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass das Handwerk in der Krise bisher keinen strukturellen Schaden – d. h. einen Rückgang an Gründungen und einen Anstieg an Betriebsaufgaben – aufweist. Gleichzeitig wirkt sich die Re-Regulierung auf die Gründungsdynamik in den betroffenen Handwerken aus." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
-
Literaturhinweis
Die Corona-Krise in Hamburg und Schleswig-Holstein: Eine Zwischenbilanz (2021)
Jessen-Thiesen, Levke; Schrader, Klaus; Stehn, Jürgen;Zitatform
Jessen-Thiesen, Levke, Klaus Schrader & Jürgen Stehn (2021): Die Corona-Krise in Hamburg und Schleswig-Holstein: Eine Zwischenbilanz. (Kieler Beiträge zur Wirtschaftspolitik / IfW Kiel, Institut für Weltwirtschaft 33), Kiel, 101 S.
Abstract
"In der Studie, die im Rahmen des gemeinsamen Projekts 'Norddeutschland und die Corona-Krise: Wirtschaftliche Folgen und wirtschaftspolitischer Handlungsbedarf' des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) und der NORDAKADEMIE Hochschule der Wirtschaft erstellt wurde, wird eine Zwischenbilanz der wirtschaftlichen Folge der Corona-Krise für Hamburg und Schleswig-Holstein gezogen. Die Autoren geben einen Überblick über die Auswirkungen der Pandemie und der Pandemiebekämpfung auf Wirtschaftsleistung und Beschäftigung in den beiden Bundesländern im Verlauf des Jahres 2020. Es wird die Entwicklung in den einzelnen Branchen analysiert und es werden "Gewinner" und "Verlierer" der Krise identifiziert. Die Hilfsprogramme des Bundes sowie Hamburgs und Schleswig-Holsteins werden dargestellt und bewertet, wobei die Bilanz in den ersten 11 Monaten der Corona-Krise durchwachsen ausfällt. Angesichts der Schwächen des bisherigen Förderkatalogs wird der vom IfW entworfene Hilfsmechanismus des "Kieler Modells für betriebliche Stabilisierungshilfen" als wirtschaftspolitische Alternative präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die coronabedingten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg (2021)
Zitatform
Jost, Oskar, Holger Seibert, Doris Wiethölter & Jeanette Carstensen (2021): Die coronabedingten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2021), Nürnberg, 27 S.
Abstract
"Die vorliegende regionale Analyse untersucht die coronabedingten Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg. Im Vordergrund steht dabei der Corona-Effekt, der den Anstieg der Arbeitslosigkeit im Zuge der Corona-Pandemie abbildet. Insbesondere für Berlin fällt dieser Effekt deutlich höher aus als in Brandenburg und im bundesweiten Mittel. Zwischen den Kreisen in Brandenburg zeigen sich deutliche Unterschiede. Die Regionen im Norden Brandenburgs weisen einen höheren Corona-Effekt auf. Grundsätzlich betrifft der Anstieg der Arbeitslosigkeit primär Personen in SGB III, da dieser Bereich stark von der Dynamik des Arbeitsmarktes beeinflusst ist. Auch im Hinblick auf die soziodemografischen Faktoren gibt es deutliche Unterschiede in der Betroffenheit durch die coronabedingte Arbeitslosigkeit. Jüngere Menschen, Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und auch Langzeitarbeitslose verzeichnen die höchsten prozentualen Anstiege in der Arbeitslosigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Impacts of COVID-19 on the self-employed (2021)
Zitatform
Kalenkoski, Charlene Marie & Sabrina Wulff Pabilonia (2021): Impacts of COVID-19 on the self-employed. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 843), Maastricht, 62 S.
Abstract
"This study estimates random effects and difference-in-difference-in-differences models to examine the initial impacts of COVID-19 on the employment and hours of unincorporated selfemployed workers using monthly panel data from the Current Population Survey. For these workers, effects were visible in March as voluntary social distancing began, largest in April as complete shutdowns occurred, and slightly smaller in May as some restrictions were eased. We find differential effects by gender that favor men, by marital status and gender that favor married men over married women, and by gender, marital, and parental status that favor married fathers over married mothers. The evidence suggests that self-employed married mothers were forced out of the labor force to care for children as prescribed by gender norms and the division and specialization of labor within households. Remote work and working in an essential industry mitigated some of the negative effects on employment and hours." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Wie sind soziale Dienstleister von der COVID-19-Pandemie betroffen und wie nutzen sie die staatlichen Unterstützungsleistungen?: Zwischenbericht vom 10.03.2021 zum Forschungsprojekt „Wie sind soziale Dienstleister, ihre Mitarbeitenden und ihre Nutzenden von der Corona-Pandemie betroffen und wie wirken die sozialpolitischen Unterstützungsleistungen?“ (2021)
Zitatform
Kaps, Petra, Renate Reiter, Julia Berthold, Frank Oschmiansky & Sandra Popp (2021): Wie sind soziale Dienstleister von der COVID-19-Pandemie betroffen und wie nutzen sie die staatlichen Unterstützungsleistungen? Zwischenbericht vom 10.03.2021 zum Forschungsprojekt „Wie sind soziale Dienstleister, ihre Mitarbeitenden und ihre Nutzenden von der Corona-Pandemie betroffen und wie wirken die sozialpolitischen Unterstützungsleistungen?“. Berlin, 101 S.
Abstract
"Durch die mit der Corona-Pandemie einhergehenden Einschränkungen zwischenmenschlicher Kontakte und die zumindest zeitweise Schließung von Betrieben und öffentlichen Einrichtungen aller Art zum Zwecke des Infektionsschutzes werden die sozialen Dienstleister – sowohl die Dienstleistungseinrichtungen als öffentliche oder private Unternehmen als auch ihre Mitarbeitenden, die personenbezogene Dienstleistungen erbringen – einem massiven "Stresstest" unterzogen. Aus diesen Beobachtungen leiten sich die zentralen Forschungsfragen des Projektes "Wie sind soziale Dienstleister, ihre Mitarbeitenden und ihre Nutzerinnen und Nutzer von der Corona-Pandemie betroffen und wie wirken die sozialpolitischen Unterstützungsleistungen?" ab. Das Projekt untersucht, - wie verschiedene Gruppen sozialer Dienstleister von der Corona-Pandemie betroffen sind, - wie sie ihre Leistungen während der Pandemie unter veränderten Bedingungen erbringen und sie an diese anpassen, - welche Unterstützung sie dabei benötigen, - welche staatlichen Unterstützungsleistungen zur Verfügung stehen, - wie diese genutzt werden und wirken und - welche Anpassungen oder Weiterentwicklungen hier notwendig sind. Im vorliegenden Zwischenbericht werden die ersten Ergebnisse dieses Projektes vorgestellt und erste Schlussfolgerungen daraus diskutiert." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Für wen brachte Corona einen Digitalisierungsschub?: Veränderungen in der Nutzung digitaler Technologien während der COVID-19-Pandemie (2021)
Zitatform
Kleinert, Corinna, Ann-Christin Bächmann, Benjamin Schulz, Basha Vicari & Martin Ehlert (2021): Für wen brachte Corona einen Digitalisierungsschub? Veränderungen in der Nutzung digitaler Technologien während der COVID-19-Pandemie. (NEPS Corona & Bildung 06), Bamberg, 6 S.
Abstract
"Wer macht den Digitalisierungsschub durch die Corona-Pandemie mit und wer gerät möglicherweise ins Hintertreffen? Die Arbeitswelt hat sich durch die Pandemie in kurzer Zeit rasant gewandelt. Viele Jobs erfordern inzwischen den verstärkten Einsatz vernetzter digitaler Technologien. Doch ihre Nutzung hängt stark von der Art der Tätigkeit ab, vom Arbeitsort, den betrieblichen Ressourcen und von individuellen Voraussetzungen. Dieser Bericht zeigt anhand von Daten der Erwachsenenstudie des Nationalen Bildungspanels (NEPS), wie sich die Nutzung digitaler Technologien in den ersten Monaten der Pandemie entwickelte und welche Unterschiede es dabei zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen gibt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Gewerbliche Existenzgründungen und -aufgaben im ersten Halbjahr 2021.: Die Auswirkungen der Pandemie schwächen sich weiter ab (2021)
Zitatform
Kranzusch, Peter & Rosemarie Kay (2021): Gewerbliche Existenzgründungen und -aufgaben im ersten Halbjahr 2021. Die Auswirkungen der Pandemie schwächen sich weiter ab. (IfM-Hintergrundpapier), Bonn, 17 S.
Abstract
"Das erste Halbjahr 2021 war weiterhin von der Coronavirus-Pandemie und den damit einhergehenden antipandemischen Maßnahmen geprägt. In einigen Branchen wie dem Gastgewerbe, dem stationären Einzelhandel mit Waren des nichttäglichen Bedarfs oder den medizinisch nicht notwendigen personennahen Dienstleistungen war die Geschäftstätigkeit über Monate gar nicht oder nur stark eingeschränkt möglich. Den Folgen dieser Einschränkungen hat die Wirtschaftspolitik mit vielfältigen Unterstützungsmaßnahmen entgegengewirkt. Als Folge von Störungen in den internationalen Lieferketten – teils ausgelöst durch die Coronavirus-Pandemie, teils bedingt durch den Tankerunfall im Suezkanal – traten im ersten Halbjahr 2021 auch erste Engpässe bei Rohstoffen und Vorprodukten auf, die vor allem das Verarbeitende und das Baugewerbe trafen" (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die Wirtschaft im Schatten der Corona-Pandemie: Erste Ergebnisse zur gesamtwirtschaftlichen Lage im Jahr 2020 (2021)
Kuhn, Michael ; Schwarz, Norbert; Kuntze, Peter; Luh, Thomas; Seeger, Daniel; Bolleyer, Rita; Janz, Christian; Schmidt, Pascal; Grütz, Jens; Adler, Walther;Zitatform
Kuhn, Michael, Walther Adler, Rita Bolleyer, Jens Grütz, Christian Janz, Peter Kuntze, Thomas Luh, Pascal Schmidt, Norbert Schwarz & Daniel Seeger (2021): Die Wirtschaft im Schatten der Corona-Pandemie. Erste Ergebnisse zur gesamtwirtschaftlichen Lage im Jahr 2020. In: Wirtschaft und Statistik H. 1, S. 34-48.
Abstract
"Dieser Artikel gibt einen frühen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen in der deutschen Wirtschaft im Jahr 2020 unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2020 nach ersten vorläufigen Ergebnissen um 5,0 % zurückgegangen. Die deutsche Wirtschaft ist somit nach einer zehnjährigen Wachstumsphase in eine tiefe Rezession geraten, ähnlich wie zuletzt während der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009. Dabei war die Entwicklung in den einzelnen Quartalen sehr unterschiedlich; sie stand jeweils in engem Zusammenhang mit den Maßnahmen, die zur Eindämmung der Pandemie ergriffen wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)
-
Literaturhinweis
Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Geschäftsentwicklung und -politik in hessischen Betrieben: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2020 (2021)
Lauxen, Oliver; Larsen, Christa; Demireva, Lora;Zitatform
Lauxen, Oliver, Lora Demireva & Christa Larsen (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Geschäftsentwicklung und -politik in hessischen Betrieben. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2020. (IAB-Betriebspanel Hessen), Frankfurt am Main, 21 S.
Abstract
"Im vorliegenden Report stehen die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Geschäftsvolumen und die Geschäftsentwicklung in hessischen Betrieben im Fokus. Dafür kann auf die Angaben von rund 1.000 Betrieben zurückgegriffen werden. Je nach Datenverfügbarkeit wird zudem nach Wirtschaftszweigen und Betriebsgrößen differenziert. Bei den Themen des vorliegenden Reports sind allerdings – anders als üblich – kaum längere Zeitreihen möglich, da es sich bei den meisten ausgewerteten Fragen nicht um Standard-, sondern um Sonderfragen handelt, die nicht jedes Jahr Bestandteil des Erhebungsbogens sind. Im ersten Kapitel geht es darum, zu zeigen, welche Betriebe in Hessen in welcher Art und Weise von der Corona-Pandemie und den Eindämmungsmaßnahmen betroffen sind. Im zweiten Kapitel steht die Anpassung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen im Vordergrund und im dritten Kapitel Auswirkungen auf die Ertragslage. Im vierten Kapitel geht es schließlich um die Inanspruchnahme finanzieller Hilfen. Der Report schließt mit einem zusammenfassenden Resümee im fünften Kapitel" (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Folgen der COVID-19-Krise auf die kurz-, mittel- und langfristigen Beschäftigungs- und Entlohnungschancen nach Berufen (2021)
Zitatform
Maier, Tobias, Anke Mönnig & Gerd Zika (2021): Folgen der COVID-19-Krise auf die kurz-, mittel- und langfristigen Beschäftigungs- und Entlohnungschancen nach Berufen. In: Wirtschafts- und Sozialstatistisches Archiv, Jg. 15, H. 2, S. 107-138., 2021-05-21. DOI:10.1007/s11943-021-00284-1
Abstract
"Dieser Beitrag stellt das Modellsystem QINFORGE vor. Es ist durch die Berücksichtigung beruflicher Mobilitätsprozesse in der Lage, Anpassungsreaktionen zwischen Arbeitsangebot und -bedarf auf beruflicher Ebene in der kurzen und langen Frist aufzuzeigen. Das Modell wird genutzt, um die Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Beschäftigungs- und Entlohnungschancen in Berufen zu verdeutlichen. Hierfür werden zwei Szenarien miteinander vergleichen: Ein „kontrafaktisches Szenario“ schreibt langfristige Verhaltensweisen und Trends ausgehend vom Jahr 2019 fort. Die „Basisprojektion“ versucht hingegen, die Konjunktur in der kurzen Frist auf Branchenebene mit abzubilden. Hierdurch werden modellendogen Verhaltensänderungen auf Berufsebene angeregt." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
-
Literaturhinweis
Contact-Intensity, Collapsing Entertainment Sector and Wage Inequality: A Finite Change Model of Covid-19 Impact (2021)
Zitatform
Marjit, Sugata & Gouranga Gopal Das (2021): Contact-Intensity, Collapsing Entertainment Sector and Wage Inequality. A Finite Change Model of Covid-19 Impact. (CESifo working paper 9311), München, 7 S.
Abstract
"In a general equilibrium model with online, entertainment and informal sectors employing skill, unskilled, and capital, we show that Covid-19 could cause polarization pushing contact-intensive entertainment industry on the brink of collapse while other two survive. Dual roles of factor-intensity and contact-intensity contribute to such finite changes, triggering inter-skill wage inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
KfW-Gründungsmonitor 2021: Gründungstätigkeit 2020 mit Licht und Schatten: Corona-Krise bringt Tiefpunkt im Vollerwerb, birgt für viele aber auch Chancen (2021)
Metzger, Georg;Zitatform
Metzger, Georg (2021): KfW-Gründungsmonitor 2021. Gründungstätigkeit 2020 mit Licht und Schatten: Corona-Krise bringt Tiefpunkt im Vollerwerb, birgt für viele aber auch Chancen. (KfW-Gründungsmonitor), Frankfurt am Main, 15 S.
Abstract
"Aufgrund des Ausbruchs der Corona-Krise ist die Gründungstätigkeit in Deutschland 2020 zurückgegangen. Die Zahl der Existenzgründungen ist auf 537.000 gesunken. Voll- und Nebenerwerb waren davon gleichermaßen betroffen. Die Zahl der Nebenerwerbsgründungen fiel auf 336.000, die Zahl der Vollerwerbsgründungen rutschte auf 201.000 ab und somit auf einen neuerlichen Tiefpunkt." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Berufs- und branchenbezogene Analyse des COVID-19-Risikos in Deutschland (2021)
Möhner, M.; Wolik, A.;Zitatform
Möhner, M. & A. Wolik (2021): Berufs- und branchenbezogene Analyse des COVID-19-Risikos in Deutschland. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 56, H. 1, S. 30-34.
Abstract
"COVID-19-Fälle bei Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegedienst, die infolge der Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit einer gegenüber der allgemeinen Bevölkerung wesentlich erhöhten Infektionsgefahr ausgesetzt sind, können als Berufskrankheit (BK) anerkannt werden. Es stellt sich jedoch die Frage, ob nicht auch in anderen als den in der BK 3101 genannten Berufsgruppen erhöhte Infektionsrisiken bestehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für das Saarland (2021)
Zitatform
Otto, Anne, Michaela Fuchs & Jochen Stabler (2021): Systemrelevante Berufe und das Potenzial für Homeoffice: Eine geschlechtsspezifische Bestandsaufnahme für das Saarland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2021), Nürnberg, 56 S.
Abstract
"Frauen sind von der Corona-Krise weitaus stärker betroffen, als dies in früheren Krisen der Fall war. Unter anderem sind sie stärker in systemrelevanten Berufen vertreten, also denjenigen Berufen, die als unverzichtbar für das Funktionieren der Gesellschaft und die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur gelten. Gleichzeitig aber haben sie in einem größeren Maße als Männer die Möglichkeit, zumindest zeitweise von zu Hause zu arbeiten und damit den Vorgaben des Arbeitsschutzes und der sozialen Distanzierung nachzukommen. Vor diesem Hintergrund unterzieht die vorliegende Analyse die Arbeitsmarktsituation von Frauen und Männern in den systemrelevanten Berufen sowie deren Homeoffice-Potenziale im Saarland einer umfassenden Bestandsaufnahme. Im Saarland arbeitet rund ein Drittel aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in den systemrelevanten Berufen. Diese werden überwiegend von Frauen ausgeübt und umfassen neben Produktionsberufen hauptsächlich ein breites Spektrum von verschiedenen Dienstleistungsberufen. Die Studie zeichnet ein sehr differenziertes Bild der systemrelevanten Berufe, in denen Frauen vielfach eine ungünstigere Arbeitsmarktsituation als Männer aufweisen. In einigen Berufen jedoch ist die Situation der Frauen ähnlich oder sogar besser als die der Männer. Frauen arbeiten in frauendominierten Berufen vorwiegend in Teilzeit, während Männer hauptsächlich eine Vollzeittätigkeit ausüben. In der Gesundheits- und Krankenpflege, in der Verwaltung und Humanmedizin stimmen beide Geschlechter weitgehend in den ausgeübten Tätigkeitsniveaus überein. Hingegen haben sich die Männer in den meisten anderen systemrelevanten Berufen auf komplexere Aufgaben spezialisiert. Dies trifft sowohl auf Berufe zu, in denen einfache Helfertätigkeiten dominieren, als auch auf solche, die durch Aufgaben für Fachkräfte geprägt werden. Die Ausübung komplexerer Tätigkeiten geht mit einer besseren Bezahlung einher. Die stärkere Spezialisierung von Männern auf komplexere Tätigkeiten innerhalb der meisten systemrelevanten Berufe steht daher auch in Zusammenhang damit, dass sie in vielen dieser Berufe höher entlohnt werden als Frauen. Aber dennoch verdienen Frauen in den systemrelevanten Berufen insgesamt etwas besser als Männer. Der Grund hierfür ist, dass Frauen sich insgesamt stärker auf die besser entlohnten systemrelevanten Berufen (z. B. Pharmazie, Verwaltung, Medizinisches Laboratorium) konzentrieren, wogegen Männer weitaus häufiger in den Berufen (z. B. Objekt- und Personenschutz, Fahrzeugführung im Straßenverkehr) mit niedrigeren Löhnen arbeiten. Außerdem sind Frauen in den meisten systemrelevanten Berufen seltener von Arbeitslosigkeit betroffen. Im Saarland kann theoretisch etwas mehr als die Hälfte der Beschäftigten zumindest zeitweise im Homeoffice arbeiten. Hierbei haben Frauen ein wesentlich höheres Homeoffice-Potenzial als Männer. Diese Diskrepanz beruht hauptsächlich auf der geschlechtsspezifischen Berufssegregation und hiermit verbundenen unterschiedlichen Tätigkeitsstrukturen. Außerdem prägt ein Stadt-Land-Gefälle die Zugangsmöglichkeiten für mobiles Arbeiten. Hier hätten Frauen aufgrund ihrer stärker auf städtischen Arbeitsmärkten nachgefragten Tätigkeiten (z. B. in Unternehmensführung und Verwaltung) theoretisch einen besseren Zugang zum Homeoffice als Männer. In systemrelevanten Berufen gibt es nur ein geringes Homeoffice-Potenzial, da vielfach die physische Präsenz am Arbeitsplatz erforderlich ist. Demgegenüber bieten Arbeitsplätze mit komplexeren Arbeitsinhalten wie bei Spezialisten und Experten einen besseren Zugang zu Homeoffice. Die Rahmenbedingungen sollten künftig verbessert werden, um die stärkere Betroffenheit von Frauen in der aktuellen Krise (z.B. höheres Infektionsrisiko in systemrelevanten Pflege- und Gesundheitsberufen, höhere Belastung durch Sorgearbeit) in kommenden Krisen zu verringern, aber auch auf lange Sicht zu verbessern. Es bestehen u. a. Ansatzpunkte bei einer besseren finanziellen Entschädigung für Lohnausfälle der Eltern bei Kita- und Schulschließungen, bessere Voraussetzungen für die ausgewogenere Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Partnern, ein Ausbau der Betreuungsinfrastruktur sowie eine höhere Entlohnung in systemrelevanten Berufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Creative labour in the era of Covid‑19: the case of freelancers (2021)
Pulignano, Valeria ; Muszyński, Karol ; Vermeerbergen, Lander ; Riemann, Me-Linh ; Domecka, Markieta ;Zitatform
Pulignano, Valeria, Markieta Domecka, Karol Muszyński, Lander Vermeerbergen & Me-Linh Riemann (2021): Creative labour in the era of Covid‑19. The case of freelancers. (Working paper / European Trade Union Institute 2021.02), Brussels, 29 S.
Abstract
"This working paper identifies some key areas of policy intervention for advancing socially sustainable and fair solutions for freelancers working in the creative industries, who are among those have suffered the most from the economic fallout of the Covid-19 pandemic. In particular, we focus on those who work entirely on their own account, without employees (i.e. the ‘solo self-employed’), and who undertake project- or task-based work on a fixed-term basis. While demand for some services (e.g. ICT services, software development, digital communication, media, medical translation and audiobooks) has grown, due to their digital nature or essentiality in the post-Covid reality, other types of creative work have suffered due to increased competition, decreased demand, or because they were entirely put on hold due to the pandemic. National government policy measures aimed at cushioning the impact of Covid-19 on workers’ livelihoods proved necessary but insufficient to guarantee long-term protection. This is because the eligibility criteria for such support measures exclude many freelancers in the creative industries. Moreover, those who have been guaranteed access to national government support are often confronted with the complexity and length of the administrative proceedings which accompany the implementation of these measures. Finally, career development and employability are vulnerable areas for freelancers due to there being a lack of (or insufficient) national funds dedicated to these areas." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Stabilisierende Wirkungen durch Kurzarbeit (2021)
Zitatform
Pusch, Toralf & Hartmut Seifert (2021): Stabilisierende Wirkungen durch Kurzarbeit. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 2, S. 99-105. DOI:10.1007/s10273-021-2850-4
Abstract
"In der Corona-Pandemie werden durch Kurzarbeit und weitere Hilfsmaßnahmen ganze Branchen stabilisiert. Dies gilt insbesondere für die stark betroffene Gastronomie. Kurzarbeit sichert bedrohte Arbeitsverhältnisse und dämpft Einkommenseinbußen, die bei Verlust des Arbeitsplatzes eintreten würden. Eine wesentliche Rolle spielen aufstockende Leistungen, die Kurzarbeiter:innen in tarifgebundenen Betrieben häufiger erhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
-
Literaturhinweis
Die Post-Covid-19-Wirtschaft: Welche unerwarteten Spuren hinterlässt die Krise in Branchen, Regionen und Strukturen: Zur Diskussion gestellt (2021)
Röhl, Klaus-Heiner; Reck, Fabian; Wollmershäuser, Timo; Haucap, Justus ; Felden, Birgit; Fidrmuc, Jarko ; Walwei, Ulrich ; Horky, Florian; Reichle, Philipp; Ragnitz, Joachim;Zitatform
Röhl, Klaus-Heiner, Joachim Ragnitz, Ulrich Walwei, Timo Wollmershäuser, Justus Haucap, Jarko Fidrmuc, Florian Horky, Philipp Reichle, Fabian Reck & Birgit Felden (2021): Die Post-Covid-19-Wirtschaft: Welche unerwarteten Spuren hinterlässt die Krise in Branchen, Regionen und Strukturen. Zur Diskussion gestellt. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 3, S. 3-25.
Abstract
"Klaus-Heiner Röhl, Institut der deutschen Wirtschaft, sieht die Möglichkeit einer „Zombifizierung“ mancher Branchen, die, neben einer anhaltenden Investitionsschwäche, zu einem Hindernis des Aufschwungs werden könnte. Je länger der Lockdown und die Beeinträchtigungen andauern, desto eher seien nachhaltige Strukturschäden für die Wirtschaft zu erwarten. Joachim Ragnitz, ifo Niederlassung Dresden, sieht gegenwärtig wenig Anlass zu der Befürchtung, dass die Corona-Pandemie die regionalen Disparitäten in Deutschland verschärfen könnte. Insoweit bestehe auch kein Grund, über die zweifellos notwendigen Maßnahmen zur Unterstützung besonders betroffener Unternehmen und Branchen hinaus, die regionale Wirtschaftsförderung entsprechend zu modifizieren. Ulrich Walwei, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, erläutert, warum, Kurzarbeit auch in der noch andauernden Coronakrise ein effektives Instrument zur Stabilisierung von Arbeitsplätzen ist und ein ansonsten drohendes Abgleiten in eine sich selbst verstärkende Abwärtsspirale verhindert. Mit einer sich verbessernden wirtschaftlichen Lage sollte die großzügige Gewährung von Kurzarbeit aber Zug um Zug zurückgefahren werden. Timo Wollmershäuser, ifo Institut, zeigt, dass die staatlichen Maßnahmen eine Corona-Insolvenzwelle bremsen. Neben der Aussetzung der Pflicht zur Anmeldung einer Insolvenz haben vor allem die Sofort- und Überbrückungshilfen des Bundes und der Länder dazu beigetragen. Dies gehe aus Schätzungen hervor, die auf historischen Zusammenhängen zwischen Konjunktur, Unternehmensgewinnen und Insolvenzgeschehen beruhen. Justus Haucap, Universität Düsseldorf, befürchtet, erwartet, dass ein Strukturwandel im Handel zu einer Verödung von Innenstädten in kleinen und mittleren Städten führen könnte: Nicht nur im stationären Fachhandel, sondern auch in vielen anderen Bereichen der Wirtschaft, insbesondere bei kundennahen Dienstleistungen wie in der Gastronomie, im Tourismus, bei Anbietern von Kultur- und Freizeitangeboten oder im Eventbereich seien die Einbrüche im Lockdown massiv. Jarko Fidrmuc, Florian Horky, Philipp Reichle und Fabian Reck, Zeppelin Universität Friedrichshafen, untersuchen die Auswirkungen der Coronakrise auf die Sharing Economy, die aufgrund ihres impliziten sozialen Charakters hart getroffen wird. So ist der Umsatz von Airbnb im März 2020 um nahezu zwei Drittel eingebrochen. Auch Anbieter im Bereich Carsharing erfahren durch die Covid-19-Pandemie Beschränkungen. Aber lokale Tourismusangebote und innovative Mobilitätslösungen könnten zur Kontrolle der Pandemie beitragen. Beide Aspekte bieten somit auch Chancen für die Sharing Economy. Birgit Felden, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, sieht für den Mittelstand Risiken, aber auch Chancen durch die Coronakrise. Zu den Verlierern dürften vor allem neben dem Tourismus, der Gastronomie und den Kinos auch Automobilzulieferer und der Einzelhandel gehören, typische mittelständische Familienunternehmen also, die nicht selten ihr gesamtes Geschäftsmodell hinterfragen müssten. Auf der anderen Seite habe der erste Shutdown hat zu einem wahren Digitalisierungsschub geführt, der sich auch nach Corona halten werde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Aspekt auswählen:
Aspekt zurücksetzen
-
Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
- Wirtschaftliche Entwicklung und Maßnahmen
- Exit-Strategien zur Beendigung des Lockdowns
- Kurzarbeit - Regelungen und Inanspruchnahme während der Pandemie
- Homeoffice/mobiles Arbeiten
- Auswirkungen auf Betriebe
- Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Grundsicherung nach SGB II
- Einkommenseffekte
- Einzelne Berufe und Branchen
- Berufsausbildung/Lehrstellenmarkt
- Zukunftsszenarien: Wird die Wirtschaft nach Corona nachhaltiger?
- Soziale und gesundheitliche Aspekte
- Corona und Care
- Weiterbildung
- Konjunkturpaket zur Förderung der Wirtschaft
- Personengruppen
- Regionale Aspekte
- Internationale Arbeitsmärkte / Auswirkungen der Globalisierung
- Bundesländer
