FDZ-Literatur / FDZ Literature
Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.
Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.
- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
- IAB-Betriebs-Historik-Panel / IAB Establishment History Panel
- IAB-Betriebspanel / IAB Establishment Panel
- IAB-Datensatz BeCovid
- IAB-Datensatz HOPP
- IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB
- IAB-Querschnittsbefragung / Cross-sectional survey
- IAB-SOEP Migrationsstichprobe (IAB-SOEP MIG)
- IAB-Stellenerhebung / IAB Job Vacancy Survey
- International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa)
- IZA/IAB Administrativer Evaluationsdatensatz (AED und LED) / IZA Evaluation Dataset Survey
- Kundenbefragung zu Organisationsstrukturen nach SGB II / Client survey on German SGBII-Agencies
- LidA - Leben in der Arbeit
- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
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Literaturhinweis
Berufsbildungsbericht 1999 (1999)
Zitatform
(1999): Berufsbildungsbericht 1999. (Berufsbildungsbericht ... / Bundesministerium für Bildung und Forschung), Bonn, 286 S.
Abstract
Der Berufsbildungsbericht 1999 befaßt sich in Teil 1 "Berufliche Bildung: Ausbildungs- und Beschäftigungschancen der Jugendlichen sichern" mit dem Ausbildungsmarkt 1998, mit Aktivitäten zur Auswertung des Ausbildungsplatzangebotes, mit dem Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit und dem Bündnis für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit, mit der Modernisierung der beruflichen Bildung, mit differenzierter Förderung in der Berufsausbildung, mit beruflicher Weiterbildung, mit Ausbildungssituation und innovativen Konzepten zur beruflichen Bildung von Frauen, mit europäischen Initiativen zur Beschäftigungspolitik, mit der Vorausschätzung der Nachfrage nach Ausbildungsplätzen im Jahr 1999. Teil 2 bringt Daten zur Ausbildungsplatznachfrage und zum Ausbildungsplatzangebot 1998, geht auf Bestand und Struktur der Berufsausbildung ein, behandelt inhaltliche Gestaltung und Strukturfragen der Berufsausbildung (Ausbildungsordnungen, Ausbildungsgestaltung, Qualifizierungsmaßnahmen für bestimmte Zielgruppen, Personal in der beruflichen Ausbildung, Kosten und finanzielle Förderung, Forschung in der beruflichen Bildung), analysiert das Verhältnis zwischen Berufsausbildung und Arbeitsmarkt (Ausbildungsbereitschaft von Betrieben, Übergang von Ausbildung in Beschäftigung, Dienstleistungen im produzierenden Handwerk, berufliche Bildung von Frauen), beleuchtet die berufliche Weiterbildung und internationale Aspekte (Berufsaktivitäten der Europäischen Union, bilaterale und multilaterale Zusammenarbeit, Entwicklungszusammenarbeit). Der Anhang enthält einen umfangreichen Tabellenteil. Außerdem ist die Stellungnahme des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung vom 18. März 1999 mit Minderheitsvoten von Beauftragten der Arbeitgeber und Arbeitnehmer zum Entwurf des Berufsbildungsberichts 1999 des BMBF abgedruckt. (IAB)
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Literaturhinweis
Möglichkeiten einer wissenschaftlichen Nutzung von Unternehmensdaten aus der amtlichen Statistik (1999)
Zitatform
(1999): Möglichkeiten einer wissenschaftlichen Nutzung von Unternehmensdaten aus der amtlichen Statistik. (Schriftenreihe Spektrum Bundesstatistik 14), Stuttgart: Metzler-Poeschel, 181 S.
Abstract
"Bessere Zugangsmöglichkeiten zu Daten der amtlichen Statistik sind eine häufig formulierte und vieldiskutierte Forderung der Wissenschaft nicht nur in Deutschland. Der Band versucht, den Stand der Diskussion über die wissenschaftliche Nutzung von Unternehmensdaten aus der amtlichen Statistik aufzuzeigen und will dieser Nutzung neue Impulse geben. Die Beiträge geben die Referate wieder, die auf einem Workshop gehalten wurden (1999, Wiesbaden). Es werden verschiedene Zugangsmöglichkeiten zu Daten der amtlichen Statistik erörtert, über Erfahrungen aus bestehenden Kooperationen berichtet und Vorschläge für die künftige Nutzung von Einzeldaten aus der amtlichen Statistik entwickelt. Schließlich wird aufgezeigt, welche wissenschaftlichen Fortschritte durch die Nutzung solcher Daten erreicht werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The German wage curve: evidence from the IAB employment sample (1998)
Zitatform
Baltagi, Badi H. & Uwe Blien (1998): The German wage curve. Evidence from the IAB employment sample. In: Economics Letters, Jg. 61, H. 2, S. 135-142. DOI:10.1016/S0165-1765(98)00166-9
Abstract
In dem Beitrag wird mit Hilfe der IAB-Beschäftigtenstichprobe für den Zeitraum 1981-1990 untersucht, ob die Existenz einer Lohnkurve nachgewiesen werden kann. (IAB)
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Portuguese migrants in the German labor market: performance and self-selection (1998)
Zitatform
Bauer, Thomas K., Pedro T. Pereira, Michael Vogler & Klaus F. Zimmermann (1998): Portuguese migrants in the German labor market. Performance and self-selection. (IZA discussion paper 20), Bonn, 32 S.
Abstract
Auf der Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe untersucht der Beitrag die Arbeitsmarktchancen portugiesischer Migranten auf dem deutschen Arbeitsmarkt. (IAB)
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Literaturhinweis
Wage flexibility and employment performance: a microdata analysis of different age-education groups in German industries (1998)
Zitatform
Beissinger, Thomas & Joachim Möller (1998): Wage flexibility and employment performance. A microdata analysis of different age-education groups in German industries. (Regensburger Diskussionsbeiträge 307), Regensburg, 38 S.
Abstract
"The paper analyses the hypothesis that structural unemployment in Germany has risen because rigid relative wages hindered the necessary adjustments in the face of a substantial shift in demand against the unskilled. Observing that the descriptive evidence is inconclusive, we develop a theoretical framework with imperfect competition on the labor market that enables us to investigate the wage and employment dynamics for narrowly de¿ned age-by-educationby- industry cells. Using a large micro data set, we present SUR cross-section estimates of the employment and wage equations derived from this model. Our results indicate that wages of male workers did respond to relative labor demand shifts, and this reaction was strong enough to prevent corresponding changes in the employment structure. For female workers, however, the evidence is more supportive to a rigidity explanation of their poor labor market performance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Möller, Joachim; -
Literaturhinweis
Internal and external adjustment to new technologies (1998)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Tito Boeri (1998): Internal and external adjustment to new technologies. In: Economics of Innovation and New Technology, Jg. 5, H. 2-4, S. 325-343.
Abstract
Auf der Basis von Erhebungsdaten in rund 4.000 deutschen Unternehmen seit 1993 (Rücklauf: 70 Prozent) wird der Einfluss der technischen Austattung auf die Beschäftigung interpretiert, wobei unter "externer Anpassung" der Wegfall bestehender Tätigkeiten bei gleichzeitiger Schaffung neuer Jobs verstanden wird, während die "interne Anpassung" lediglich die Modernisierung bestehender Arbeitsverhältnisse bezeichnet. Die gleichzeitige Entlassung und Einstellung von Mitarbeitern tritt häufiger bei Firmen auf, die sich an der technologischen Spitze befinden. Dieser positive Effekt der "creative destruction" tritt in schwächeren wirtschaftlichen Phasen deswegen verstärkt auf, weil die Implementierungskosten gering sind. (IAB)
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Literaturhinweis
Berufliche Weiterbildungsforschung im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (1998)
Zitatform
Bellmann, Lutz (1998): Berufliche Weiterbildungsforschung im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. In: P. Faulstich, M. Bayer & M. Krohn (Hrsg.) (1998): Zukunftskonzepte der Weiterbildung : Projekte und Innovationen (Veröffentlichungen der Max-Traeger-Stiftung, 27), S. 73-77.
Abstract
Der Beitrag beschreibt Organisation und Einbindung der beruflichen Weiterbildungsforschung in die Aufgaben der Bundesanstalt für Arbeit und des IAB und geht auf das Erhebungsinstrument IAB-Betriebspanel mit seinen Befragungswellen ein, die Informationen zur betrieblichen Fort- und Weiterbildung liefern. "Zwei Fragestellungen werden im IAB-Betriebspanel aufgegriffen: Zunächst wird generell nach der Weiterbildungsaktivität des Betriebes gefragt ("Weiterbildungsbetriebe" versus "Nicht-Weiterbildungsbetriebe"). Danach wird die Weiterbildungsintensität anhand von Ausgaben zum Zweck, der Form der Anzahl und Strukturmerkmale von Teilnehmern ermittelt." (IAB2)
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Literaturhinweis
Erhebliche Unterschiede in den Beschäftigungs- und Ausbildungserwartungen in West- und Ostdeutschland: Beschäftigungsabbau durch Zuwachs in Dienstleistungsbranchen im Westen gedämpft (1998)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Manfred Lahner (1998): Erhebliche Unterschiede in den Beschäftigungs- und Ausbildungserwartungen in West- und Ostdeutschland. Beschäftigungsabbau durch Zuwachs in Dienstleistungsbranchen im Westen gedämpft. In: Beschäftigungstrends. Informationsdienst für Betriebe H. 8, S. 1-8.
Abstract
Beschäftigung, Ausbildungsbeteiligung und Ausbildungserwartungen standen im Mittelpunkt der 97er Erhebung des IAB-Betriebspanels. Der Informationsdienst stellt die Ergebnisse detailliert dar, die erhebliche Unterschiede in den Ausbildungs- und Beschäftigungserwartungen in West- und Ostdeutschland sichtbar machen. (IAB)
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Literaturhinweis
Ausmass und Entwicklung der übertariflichen Entlohnung (1998)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Susanne Kohaut & Claus Schnabel (1998): Ausmass und Entwicklung der übertariflichen Entlohnung. In: IW-Trends, Jg. 25, H. 2, S. 5-14.
Abstract
"In Westdeutschland zahlten 1997 knapp 49 Prozent der im Rahmen des IAB-Betriebspanels befragten tarifgebundenen Betriebe übertarifliche Löhne und Gehälter, in Ostdeutschland waren es nur annähernd 17 Prozent. Im Durchschnitt aller beobachteten Branchen lagen die effektiv gezahlten Löhne und Gehälter um 11,4 Prozent über den tariflich vereinbarten. Das traf für den Westen Deutschlands ebenso zu wie für den Osten. Überdurchschnittlich häufig wurde in der Bauwirtschaft, bei den Grundstoff- und Produktionsgüterproduzenten und im Handel übertariflich entlohnt. Die verbreitete Vermutung, daß Großunternehmen bei der übertariflichen Entlohnung besonders großzügig sind, wird von der Umfrage nicht bestätigt. In Westdeutschland ist seit 1993 der Anteil tarifgebundener Betriebe, die höhere Löhne un Gehälter zahlen als tariflich vereinbart, von fast 61 Prozent auf knapp 49 Prozent zurückgegangen, der relative Abstand zwischen Effektiv- und Tarifverdiensten hat sich ebenfalls verringert. Die gestiegene Arbeitslosigkeit und die Kostenprobleme der deuten Unternehmen dürften zu diesem Rückgang beigetragen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Erwartungen zur Ausbildungs- und Beschäftigungsentwicklung in West- und Ostdeutschland: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 1997 (1998)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Manfred Lahner (1998): Betriebliche Erwartungen zur Ausbildungs- und Beschäftigungsentwicklung in West- und Ostdeutschland. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 1997. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 31, H. 1, S. 79-92.
Abstract
"In diesem Artikel werden die betrieblichen Beschäftigungs- und Ausbildungserwartungen für 1998 mit Hilfe von deskriptiven und multivariaten Verfahren, getrennt für West- und Ostdeutschland, analysiert. Die Daten für diese Untersuchung wurden in der fünften Welle des IAB-Betriebspanels in Westdeutschland bei 4 100 Betrieben und in der zweiten Welle in Ostdeutschland bei 4 700 Betrieben erhoben. Trotz der fortgesetzten konjunkturellen Erholung bessert sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt nach den Erwartungen der befragten Betriebe insgesamt nur zögerlich. Die Entwicklung verläuft allerdings durchaus differenziert.
-Der Rückgang der Beschäftigung in der Mehrzahl der Branchen wird durch die positiven Entwicklungen in einigen Dienstleistungsbranchen nicht aufgewogen.
-Für den Zeitraum bis Juni 1998 geht die Beschäftigung in allen Betriebsgrößenklassen in den neuen Bundesländern zurück. In den alten Bundesländern weichen von diesem Trend nur Betriebe der Größenklassen 20-49 Beschäftigte und 1-4 Beschäftigte nach oben ab.
-Beschäftigungszuwachs oder -rückgang im einzelnen Betrieb hängen ab von "Betriebsvariablen" wie der Entwicklung des Geschäftsvolumens, des technischen Standes der Anlagen, der betrieblichen Lohnhöhe und der Qualifikationsstruktur.
-Betriebe mit positiven Erwartungen hinsichtlich der Entwicklung des Geschäftsvolumens, mit modernen Technik und einer niedrigen Lohnsumme pro Beschäftigten planen sowohl in Ost- wie in Westdeutschland eine Erhöhung ihrer Beschäftigtenzahl und umgekehrt.
-Trotz vielfältiger Aktivitäten ist die Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt für das Ausbildungsjahr 1996/97 insgesamt als unbefriedigend zu bezeichnen. Im IAB-Betriebspanel wurde gefragt, ob der Betrieb in den kommenden zwei Jahren die Ausbildung ausweiten oder einschränken will. Dabei zeigt sich für beide Landesteile insgesamt ein eher günstiges Bild." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Qualifikationsanforderungen der Betriebe im Dienstleistungssektor: neue Ergebnisse des IAB-Betriebspanels für Ost und West (1998)
Zitatform
Bellmann, Lutz (1998): Qualifikationsanforderungen der Betriebe im Dienstleistungssektor. Neue Ergebnisse des IAB-Betriebspanels für Ost und West. In: Doktor Rothholz Consult (Hrsg.) (1998): Innovations- und Wachstumspotentiale neuer Dienstleistungen : Fachtagung, S. 137-144.
Abstract
Der Autor geht auf der Grundlage der Ergebnisse des IAB-Betriebspanels (das er kurz vorstellt) der Frage nach, ob die im Vergleich zu anderen Teilen der Wirtschaften tendenziell günstige Beschäftigungsentwicklung des Dienstleistungsbereiches sich positiv auf die berufliche (Erst-) Ausbildung und die betriebliche Fort- und Weiterbildung auswirkt. Zusammenfassend stellt er fest, daß die Beschäftigungsentwicklung im Dienstleistungsbereich, die von einem allgemeinen Trend zur Höherqualifizierung begleitet wird, durch eine schwächere Ausbildungsbeteiligung und ein größeres Weiterbildungsangebot der Dienstleistungsbetriebe gekennzeichnet wird. (IAB)
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Literaturhinweis
Ausmaß und Ursachen der Produktivitätslücke ostdeutscher Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes (1998)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Martin Brussig (1998): Ausmaß und Ursachen der Produktivitätslücke ostdeutscher Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 31, H. 4, S. 648-660.
Abstract
"Vielfach wird in ihrer niedrigen Produktivität eine wesentliche Ursache dafür gesehen, daß ostdeutsche Unternehmen nicht expandieren und folglich zur Entlastung des ostdeutschen Arbeitsmarktes wenig beitragen. In der Studie wird auf Grundlage des IAB-Betriebspanels 1997 die Produktivität ostdeutscher Betriebe im Vergleich zu der westdeutscher Betriebe untersucht. Es konnte gezeigt werden, daß im Verarbeitenden Gewerbe ein verbreiteter Produktivitätsrückstand ostdeutscher Betriebe in Höhe von 43 % besteht. Ursächlich dafür sind die unzureichende Marktposition und sogenannte 'weiche Faktoren', wie die betriebliche Organisation und die Einbindung in das Gesamtunternehmen. Weniger bedeutsam sind die Modernität der technischen Ausstattung des Betriebes, die formale Qualifikationssstruktur der Beschäftigten und die Auslastung der betrieblichen Produktionskapazität." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Perspektiven von Ausbildung und Beschäftigung in den alten und neuen Bundesländern (1998)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Manfred Lahner (1998): Betriebliche Perspektiven von Ausbildung und Beschäftigung in den alten und neuen Bundesländern. In: Arbeit und Beruf, Jg. 49, H. 2, S. 38-40.
Abstract
Der Kurzbeitrag befaßt sich mit der Ausbildungs- und Beschäftigungsentwicklung in West- und Ostdeutschland. Datenbasis ist das IAB-Betriebspanel, eine jährlich wiederholte Betriebsbefragung. Die tabellarisch dargestellten Ergebnisse zur zukünftigen Beschäftigungs- und Ausbildungsentwicklung werden nach Betriebsgrößen und Branchen differenziert. (IAB)
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Literaturhinweis
Probleme und Entwicklungsmöglichkeiten der Arbeitsmarktstatistik (1998)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Werner Dostal (1998): Probleme und Entwicklungsmöglichkeiten der Arbeitsmarktstatistik. In: Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung, München, Internationales Institut für Empirische Sozialökonomie, Stadtbergen, Institut für Sozialforschung, Frankfurt am Main & Göttingen Soziologisches Forschungsinstitut (Hrsg.) (1998): Jahrbuch sozialwissenschaftliche Technikberichterstattung : Sonderband: Beobachtungsfeld Arbeit, S. 41-63.
Abstract
"Trotz des großen öffentlichen Interesses an Arbeitsmarktfragen gibt es eine Reihe von gravierenden Problemen in der Arbeitsmarktstatistik, die auf konzeptionellen Schwächen, fehlenden Möglichkeiten, Verknüpfungen zwischen verschiedenen Datensätzen herzustellen, und auf Datendefiziten beruhen. Für diese drei Arten von Problemen wird in diesem Beitrag jeweils ein Beispiel vorgestellt.
1) Die konzeptionellen Schwächen der Erwerbs- und Arbeitsmarktstatistik zeigen sich deutlich in der statistischen Erfassung der Telearbeit in den Kategorien Heimarbeit sowie selbständiger und abhängiger Arbeit.
2) Die Berechnung von Arbeitslosenquoten unterschiedlich qualifizierter Erwerbspersonen erfordert die Verknüpfung von Informationen über die Erwerbstätigkeit mit der Arbeitslosenstatistik. Damit läßt sich zeigen, daß der wirtschaftliche Strukturwandel bei verschiedenen Arbeitnehmergruppen auch zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen geführt hat.
3) Der technische Wandel und insbesondere die mit Prozeßinnovationen verbundenen Beschäftigungseffekte lassen sich nicht durch die Auswertung von Personendatensätzen ertfassen, die in den letzten beiden Jahrzehnten an Bedeutung gewonnen haben, sondern erfordern Unternehmens- und Betriebsdatensätze.
Die drei genannten Problembereiche werden in den folgenden Abschnitten 2 bis 4 behandelt, wobei jeweils auf ähnliche Probleme in verwandten Bereichen eingegangen wird. Im letzten Abschnitt 5 werden daraus forschungsstrategische Konsequenzen gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel: Ergebnisse der zweiten Welle. Länderbericht Brandenburg (1998)
Bernien, Maritta; Wahse, Jürgen; Schaefer, Reinhard;Zitatform
Bernien, Maritta, Reinhard Schaefer & Jürgen Wahse (1998): IAB-Betriebspanel. Ergebnisse der zweiten Welle. Länderbericht Brandenburg. Berlin, 98 S.
Abstract
Die Ergebnisse des Betriebspanels beruhen auf einer Befragung von 818 Brandenburger Betrieben Mitte 1997, die Rücklaufquote betrug 72 %. Danach hat sich die Beschäftigungssituation 1996/97 in Brandenburg weiter verschlechtert. Unterschiede in der Personalentwicklung gab es u.a. in Abhängigkeit von der Betriebsgröße, den Wirtschaftszweigen und der "Betriebsbiografie". Weitere Aussagen des Berichtes betreffen die Entwicklung der geringfügigen Beschäftigung, der Beschäftigungssituation von Frauen, der Personalprobleme in den Betrieben, der Ausbildungssituation, der Lohn- und Tarifentwicklung sowie der Geschäftsentwicklung in den Betrieben Brandenburgs. (IAB)
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Literaturhinweis
Employment growth determinants in new firms in Eastern Germany: based on a combination of IAB establishment database and IAB establishment panel (1998)
Zitatform
Brixy, Udo & Susanne Kohaut (1998): Employment growth determinants in new firms in Eastern Germany. Based on a combination of IAB establishment database and IAB establishment panel. In: IAB Labour Market Research Topics H. 26, S. 1-20.
Abstract
Auf der Grundlage des IAB-Betriebspanels wird die Entwicklung von Unternehmsngründung und die Beschäftigungsentwicklung in diesen Unternehmen in Ostdeutschland 1991-1995 analysiert. (IAB)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsentwicklung in der Land- und Forstwirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 1997 (1998)
Dahms, Vera;Zitatform
Dahms, Vera (1998): Beschäftigungsentwicklung in der Land- und Forstwirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 1997. (Forschungsberichte zur Arbeitsmarktpolitik des Landes Mecklenburg-Vorpommern 07), Schwerin, 29 S.
Abstract
"Im Auftrage des Sozialministeriums des Landes Mecklenburg-Vorpommern erfolgte 1997 im Rahmen des IAB-Betriebspanels für Mecklenburg-Vorpommern eine Sonderauswertung für den Bereich der Land- und Forstwirtschaft. Das Ziel bestand darin, möglichst zeitnah Aussagen über die Beschäftigungsentwicklung in der Landwirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns bis 1998 zu erhalten, sowie Einschätzungen zum Niveau und zur künftigen Entwicklung ausgewählter betrieblicher Kennziffern und Indikatoren zu treffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Weiterbildungsaktivitäten in West- und Ostdeutschland: eine theoretische und empirische Analyse mit den Daten des IAB-Betriebspanels 1997 (1998)
Zitatform
Düll, Herbert & Lutz Bellmann (1998): Betriebliche Weiterbildungsaktivitäten in West- und Ostdeutschland. Eine theoretische und empirische Analyse mit den Daten des IAB-Betriebspanels 1997. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 31, H. 2, S. 205-225.
Abstract
"Im Befragungsschwerpunkt 'Fort- und Weiterbildung' des IAB-Betriebspanels 1997 sind Verbreitung und Ausmaß verschiedener betrieblicher Qualifizierungsformen, die Teilnahme einzelner Mitarbeitergruppen sowie Gründe für eine fehlende Weiterbildung erhoben worden. Die empirischen Ergebnisse für West- und Ostdeutschland können dabei in den Kontext der betrieblichen Investitions- und Beschäftigungspolitik gestellt werden. Fast vier von zehn Betrieben in Deutschland führten im 1. Halbjahr 1997 eigene Weiterbildungsmaßnahmen durch oder sind an deren Finanzierung beteiligt. Aufgrund von Nutzenkalkülen der beteiligten Akteure und alternativen Möglichkeiten zur Deckung des Qualifikationsbedarfs sind Weiterbildungsaktivitäten in den Betrieben nach wie vor keine Selbstverständlichkeit. In dem Beitrag wird daher untersucht, welche Faktoren das betriebliche Weiterbildungsangebot und das Ausmaß der Weiterbildungsteilnahme der im Betrieb Beschäftigten bestimmen. Ausgewählte Erklärungsansätze, wie z.B. die Humankapital- und Transaktionskostentheorie sowie der Einfluß technologisch-organisatorischer Innovationen auf das betriebliche Weiterbildungsverhalten, werden diskutiert. Für die empirische Analyse wird ein eigener Bezugsrahmen vorgeschlagen: Aus der Humankapitaltheorie wird der mögliche Einfluß von 'Personalstrukturvariablen' begründet. Aus technisch-organisatorischer Sicht sind vor allem die 'Modernität des Betriebes' und die Ressourcenverfügbarkeit bedeutsam. Auch werden Einflüsse der betrieblichen Arbeitsnachfrage sowie der Kontext der betrieblichen 'Arbeitsbeziehungen' berücksichtigt. Neben deskriptiven Analysen zur Verbreitung und zu Teilnahmequoten der betrieblichen Weiterbildung werden die Ergebnisse von Probit- und Tobit-Schätzungen zur empirischen Relevanz von Einfluß- bzw. Kontextfaktoren präsentiert. Insbesondere können in den - für West- und Ostdeutschland sowie einzelne Wirtschaftsbereiche vorgenommenen - multivariaten Schätzungen relevante Einflüsse der Personalstruktur und der technisch-organisatorischen Anforderungen bestätigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entkoppelung von Arbeits- und Betriebszeiten durch Schicht- und Wochenendarbeit im verarbeitenden Gewerbe (1998)
Düll, Herbert; Ellguth, Peter;Zitatform
Düll, Herbert & Peter Ellguth (1998): Entkoppelung von Arbeits- und Betriebszeiten durch Schicht- und Wochenendarbeit im verarbeitenden Gewerbe. In: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (1998): Arbeitszeiten gestalten, Betriebszeiten optimieren, Lebenszeit gewinnen : Dokumentation der Fachtagung vom 24. Oktober 1997 in Düsseldorf, S. 135-141.
Abstract
Im Untersuchungsprogramm des IAB-Betriebspanels werden neben anderen Themenschwerpunkten auch Grundinformationen über das Arbeitszeit- und Betriebszeitmanagement aus Sicht betrieblicher Entscheidungsträger erhoben. Dabei werden auch Fragen zur Entkopplung von Arbeits- und Betriebszeiten behandelt. Durch die wiederholten Arbeitgeberbefragungen ist eine Betrachtung der gleichen Betriebe im Zeitverlauf möglich. Die Auswertungen für 1993 und 1996 zeigen eine erhebliche Dynamik bei der Arbeitszeitgestaltung. Der Samstag ist nach wie vor kein regulärer Arbeitstag. Sonntagsarbeit ist im Querschnittsvergleich eine Ausnahmeerscheinung. Ausdifferenzierte Schichtsysteme unter Einbezug des Wochenendes beschränken sich immer noch auf einen kleinen Anteil von überwiegend Großbetrieben. (IAB2)
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Literaturhinweis
Viele tun viel, andere aber nichts...: einige Bemerkungen zur betrieblichen Qualifizierung anhand von Daten des IAB-Betriebspanels (1998)
Düll, Herbert;Zitatform
Düll, Herbert (1998): Viele tun viel, andere aber nichts... Einige Bemerkungen zur betrieblichen Qualifizierung anhand von Daten des IAB-Betriebspanels. In: Senatsverwaltung für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen Berlin (Hrsg.) (1998): Kompetenz. Dienstleistung. Personalentwicklung : welche Qualifikationen fordert die Arbeitsgesellschaft Zukunft? Reader zum Fachkongreß am 9. und 10. Dezember 1998 (Schriftenreihe der Senatsverwaltung für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen, 35), S. 80-85.
Abstract
Der Beitrag beleuchtet einige empirische Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel zum Stand der betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten, deren Bestimmungsgründe und mögliche Hemmnisse bei institutionalisierten Qualifizierungsmaßnahmen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Grundauszählung aus der Beschäftigtenstatistik nach persönlichen und betrieblichen Merkmalen (1998)
Haas, Anette;Zitatform
Haas, Anette (1998): Grundauszählung aus der Beschäftigtenstatistik nach persönlichen und betrieblichen Merkmalen. In: IAB-Beschäftigtenstichprobe H. 3, S. 1-6. Anhang.
Abstract
"In diesem Arbeitspapier wird eine Grundauszählung ausgewählter Merkmale der Beschäftigtenstatistik (BST) für die Jahre 75-95 (West) bzw. 92-95 (Ost) präsentiert. Sie bietet einerseits eine Vergleichsgrundlage zur Beurteilung, inwieweit die neue Stichprobe die Struktur der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten repräsentativ abbildet. Darüber hinaus stellt sie den Ausgangspunkt für die Festlegung der notwendigen Anonymisierungskriterien dar. Danach muß entschieden werden, ob die Anonymisierungsregeln der IABS 1975-1990 in der gleichen Form übernommen werden können bzw. inwieweit Anpassungen erforderlich sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Haas, Anette; -
Literaturhinweis
Flächentarifvertrag im Westen sehr viel weiter verbreitet als im Osten: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel (1998)
Zitatform
Kohaut, Susanne & Claus Schnabel (1998): Flächentarifvertrag im Westen sehr viel weiter verbreitet als im Osten. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel. (IAB-Kurzbericht 19/1998), Nürnberg, 5 S.
Abstract
In dem Beitrag wird für den privaten Sektor Ost- und Westdeutschlands der Geltungsbereich von Flächentarifverträgen und dessen Entwicklung untersucht. Empirische Basis sind Daten des IAB-Betriebspanels, einer jährlichen Wiederholungsbefragung derselben Betriebe. Aktuelle Informationen zur Tarifgebundenheit finden sich in der neuesten Erhebung für das Jahr 1997. Sie beruhen auf den Aussagen der Geschäftsleitungen von rund 3400 westdeutschen und 3500 ostdeutschen Betrieben. Sie zeigen, daß 1997 rund 49 Prozent der westdeutschen, aber nur etwa 26 Prozent der ostdeutschen Betriebe im privaten Sektor durch einen Flächentarifvertrag gebunden waren. Auch der Anteil der Beschäftigten, die einem Flächentarifvertrag unterlagen, war 1997 in Westdeutschland mit rund 65 Prozent deutlich höher als in Ostdeutschland mit rund 44 Prozent. Neben betrieblichen Merkmalen wie Betriebsgröße, Alter des Betriebes, Filiale oder Niederlassung eines größeren Unternehmens und (in Ostdeutschland) Rechtsform beeinflussen auch branchenspezifische Faktoren die Wahrscheinlichkeit einer Flächentarifbindung. In Dienstleistungsbranchen kommen tendenziell seltener flächentarifliche Regelungen vor. (IAB2)
Beteiligte aus dem IAB
Kohaut, Susanne; -
Literaturhinweis
Innovative Arbeitsmarktpolitik und die Restrukturierung von Betrieben (1998)
Kühl, Jürgen; Lahner, Manfred;Zitatform
Kühl, Jürgen & Manfred Lahner (1998): Innovative Arbeitsmarktpolitik und die Restrukturierung von Betrieben. In: F. Lehner, M. Baethge, J. Kühl & F. Stille (Hrsg.) (1998): Beschäftigung durch Innovation. Eine Literaturstudie (Arbeit und Technik, 08), S. 317-399.
Abstract
"Unter Beschäftigungsgesichtspunkten ist die Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik eine wichtige Komponente von Innovationssystemen. Organisatorische Innovationen gewinnen hier an Bedeutung. Die Autoren argumentieren, daß eine systematische Restrukturierung von Betrieben ohne eine innovative Arbeitsmarktpolitik kaum zu leisten ist. Ihre Analyse der Beiträge der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik zu betrieblichen Restrukturierungsprozessen geht von der empirisch belegbaren Einsicht aus, daß in Deutschland seit Anfang der 1980er Jahre einerseits viele neue Arbeitsplätze geschaffen, andererseits aber fast ebensoviele durch Schließung und Schrumpfung von Betrieben verloren gingen, so daß per Saldo in Deutschland lediglich eine bescheidene Beschäftigungsentwicklung erzielt werden konnte. Sie argumentieren, daß durch die Unterstützung einer frühzeitigen Restrukturierung von Betrieben, Schließungen und Schrumpfungen häufig vermieden und damit Arbeitsplätze erhalten werden können und untersuchungen dazu konkrete Möglichkeiten von Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Verteilungseffekte der Arbeitslosenversicherung in Deutschland in den 80er Jahren (1998)
Mavromaras, Kostas G.; Rudolph, Helmut;Zitatform
Mavromaras, Kostas G. & Helmut Rudolph (1998): Verteilungseffekte der Arbeitslosenversicherung in Deutschland in den 80er Jahren. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 31, H. 1, S. 93-107.
Abstract
"In dem Aufsatz werden die AFG-Beiträge und Ausgaben für Lohnersatzleistungen aus den Mikrodaten der IAB-Beschäftigtenstichprobe für den Zeitraum 1980-1989 geschätzt und nach Alter der Leistungsempfänger sowie nach Betriebsgröße und Wirtschaftszweig ihres Herkunftsbetriebs aufgeteilt. Damit können Bereiche der Arbeitslosenversicherung identifiziert werden, in denen die Beiträge nicht die Ausgaben für ausgewählte Leistungen decken und damit absolute Defizite entstehen. Durch Vergleich der Struktur von Beiträgen und Leistungen werden auch relative Defizitbereiche ermittelt, in denen der Deckungsbeitrag ungenügend ist. Mit Hilfe des Mismatch-Indikators werden globale Tendenzen der Verteilungseffekte aufgezeigt.
-Das Defizit aus den Leistungen an ältere Arbeitslose hat sich Ende der 80er Jahre verstärkt.
-Das Defizit bei jüngeren Arbeitnehmern hat sich im Untersuchungszeitraum abgeschwächt, dennoch reichte der Deckungsbeitrag zum BA-Haushalt noch nicht aus.
-Ein hoher Anteil der Leistungen wird an Arbeitslose gezahlt, die den Arbeitsmarkt danach dauerhaft verlassen. Auf diese Gruppe entfiel mehr als ein Drittel der Leistungen.
-Mit der Größe der Betriebe nimmt der Anteil der Leistungen zu, die an Arbeitslose vor dem Ausscheiden aus dem Arbeitsmarkt gezahlt wurden. Die Tendenz hat sich im Laufe der 80er Jahre verstärkt.
-Saisonabhängige Wirtschaftszweige mit vielen Rückrufen belasten die Arbeitslosenversicherung. Etwa 10% der Leistungen entfallen auf Leistungsempfänger, die in ihrem alten Betrieb wieder eingestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Temporary separations and firm size in the German labour market (1998)
Mavromaras, Kostas G.; Rudolph, Helmut;Zitatform
Mavromaras, Kostas G. & Helmut Rudolph (1998): Temporary separations and firm size in the German labour market. In: Oxford Bulletin of Economics and Statistics, Jg. 60, H. 2, S. 215-225. DOI:10.1111/1468-0084.00095
Abstract
Die Autoren untersuchen auf der Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe den Einfluß der Firmengröße auf vorübergehende Entlassungen am deutschen Arbeitsmarkt. (IAB)
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Literaturhinweis
Geringfügige Beschäftigung mit steigender Tendenz: Erhebungskonzepte, Ergebnisse und Interpretationsprobleme der verfügbaren Datenquellen (1998)
Rudolph, Helmut;Zitatform
Rudolph, Helmut (1998): Geringfügige Beschäftigung mit steigender Tendenz. Erhebungskonzepte, Ergebnisse und Interpretationsprobleme der verfügbaren Datenquellen. (IAB-Werkstattbericht 09/1998), Nürnberg, 23 S.
Abstract
"Die Zunahme geringfügiger Beschäftigung in den vergangenen Jahren hat zu einer Diskussion über den gesetzlichen Regelungsbedarf dieser Beschäftigungsform geführt. Für eine rationale Debatte um eine mögliche Neuregelung ist eine verläßliche Basis empirischer Informationen erforderlich. Die verfügbaren Datenquellen führen zu scheinbar widersprüchlichen Aussagen über Umfang, Struktur und Entwicklung geringfügiger Beschäftigung. In dem Werkstattbericht werden die Probleme bei der Erfassung geringfügiger Beschäftigung erläutert und die Erhebungskonzepte der Datenquellen verglichen. Außerdem werden Hinweise für die Interpretation der Daten unter verschiedenen arbeitsmarktpolitischen Fragestellungen gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung 1997 in den alten und neuen Bundesländern (1998)
Zitatform
Schwengler, Barbara & Lutz Bellmann (1998): Betriebliche Ausbildung 1997 in den alten und neuen Bundesländern. In: Arbeit und Beruf, Jg. 49, S. 202-204.
Abstract
"In diesem Beitrag wird auf der Basis der IAB-Betriebspanel-Erhebung vom Sommer 1997 die Entwicklung der Ausbildungsleistung der Betriebe im Jahr 1997 untersucht. Dabei wird auch ein Vergleich mit den Ergebnissen der Beschäftigtenstatistik der Bundesanstalt für Arbeit vorgenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neueste Daten zum Ausbildungsverhalten der Betriebe (1998)
Schwengler, Barbara;Zitatform
Schwengler, Barbara (1998): Neueste Daten zum Ausbildungsverhalten der Betriebe. In: Personal : Zeitschrift für Human Resource Management, Jg. 50, H. 7, S. 314-317.
Abstract
"Die angespannte Lage auf dem Ausbildungsmarkt in den letzten Jahren hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung dazu bewogen, in seinem Betriebspanel Daten zur betrieblichen Ausbildung zu erheben. Seither liegen jährlich aktuelle Zahlen zu der Struktur und den Trends in der betrieblichen Ausbildung vor. Im Beitrag werden die Ergebnisse der Ausbildungstätigkeit von west- und ostdeutschen Betrieben des IAB-Betriebspanels aus dem Jahr 1997 dargestellt und mit den Vorjahresergebnissen verglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schwengler, Barbara; -
Literaturhinweis
Ausbildungsverhalten von Betrieben in West- und Ostdeutschland: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 1997 (1998)
Schwengler, Barbara;Zitatform
Schwengler, Barbara (1998): Ausbildungsverhalten von Betrieben in West- und Ostdeutschland. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 1997. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 27, H. 6, S. 14-17.
Abstract
"In dem Beitrag wird die Ausbildungsleistung der west- und ostdeutschen Betriebe im Jahr 1997 anhand einer repräsentativen Betriebsbefragung, dem IAB-Betriebspanel, aufgezeigt. Dabei wird zunächst untersucht, wieviel Betriebe überhaupt die gesetzlichen Voraussetzungen zur Berufsausbildung erfüllen und wieviel Betriebe dann auch tatsächlich ausbilden. Auf die Gründe für die Nichtausbildung wird im folgenden Abschnitt eingegangen. Abschließend liefern die Ausbildungserwartungen der Betriebe für die kommenden zwei Jahre, jeweils vom Befragungszeitpunkt Mitte 1997 aus betrachtet, Anhaltspunkte für das zukünftige betriebliche Ausbildungsverhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Schwengler, Barbara; -
Literaturhinweis
Neue Bundesländer 1997: Personalabbau in nahezu allen Wirtschaftsbereichen - Beschäftigungspotentiale im Osten erschöpft?: Stabilisierung im Verarbeitenden Gewerbe noch ohne durchschlagende Beschäftigungswirkung. Ergebnisse der zweiten Welle des IAB-Betriebspanels Ost 1997 (1998)
Schäfer, Reinhard; Wahse, Jürgen;Zitatform
Schäfer, Reinhard & Jürgen Wahse (1998): Neue Bundesländer 1997: Personalabbau in nahezu allen Wirtschaftsbereichen - Beschäftigungspotentiale im Osten erschöpft? Stabilisierung im Verarbeitenden Gewerbe noch ohne durchschlagende Beschäftigungswirkung. Ergebnisse der zweiten Welle des IAB-Betriebspanels Ost 1997. (IAB-Werkstattbericht 04/1998), Nürnberg, 77 S.
Abstract
Mit Hilfe des IAB-Betriebspanels wird die Nachfrage auf dem deutschen Arbeitsmarkt analysiert. In Ostdeutschland wurden 1997 neben den Betrieben, die 1996 schon befragt worden waren, auch neue Betriebe in die Stichprobe aufgenommen, um den durch Neugründungen bedingten Strukturwandel korrekt abzubilden. Die Resultate der über 4700 Interviews lassen sich schwerpunktmäßig als Querschnittsdaten nutzen. Wichtige Aussagen können aber erstmals im Zeitvergleich zwischen 1996 und 1997 dargestellt werden. Hier zeigt sich, daß die Beschäftigung in dem Zeitraum um etwa 100 000 abgenommen hat. Hinter diesem Saldo verbergen sich aber beträchtliche Verschiebungen zwischen den Beschäftigtengruppen. Für 1998 wird in den Betrieben mit einem weiteren Personalabbau um etwa 150 000 Personen gerechnet. (IAB)
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Literaturhinweis
Betriebspanel Berlin 1997: Ergebnisse der zweiten Welle (1998)
Wahse, Jürgen; Schiemann, Frank; Schaefer, Reinhard;Zitatform
Wahse, Jürgen, Reinhard Schaefer & Frank Schiemann (1998): Betriebspanel Berlin 1997. Ergebnisse der zweiten Welle. Berlin, 87 S.
Abstract
"'Die Senatsverwaltung für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen des Landes Berlin hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit Nürnberg (IAB) seit 1996 ein Betriebspanel für Berlin aufgebaut, mit dessen Hilfe Daten über die Nachfrage nach Arbeitskräften sowie deren betriebliche Bestimmungfaktoren beobachtet und analysiert werden. Insbesonders werden dabei Daten zu den Themenbereichen Personalstruktur, -fluktuation und -nachfrage, Berufsausbildung und betriebliche Weiterbildung, Arbeits- und Betriebszeiten, Löhne und Gehälter sowie Geschäftspolitik und -volumen, Investitionen und Stand der technischen Ausstattung aufbereitet. Die zweite Welle dieses Betriebspanels für Berlin ist 1997 gelaufen und befaßt sich schwerpunktmäßig mit der betrieblichen Weiterbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebspanel Thüringen 1997: Ergebnisse der zweiten Welle (1998)
Wahse, Jürgen; Schaefer, Reinhard; Bernien, Maritta;Zitatform
Wahse, Jürgen, Maritta Bernien & Reinhard Schaefer (1998): Betriebspanel Thüringen 1997. Ergebnisse der zweiten Welle. (Thüringen, Ministerium für Soziales und Gesundheit. Reihe Forschungsberichte), Erfurt, 94 S.
Abstract
In Zusammenarbeit mit den Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) baut das Thüringer Ministerium für Soziales und Gesundheit seit 1996 ein Betriebspanel auf, mit dessen Hilfe aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen in Thüringen erhoben werden. Die zweite Befragungswelle von Mitte 1997 erbrachte verwertbare Interviews von fast 900 Betriebe mit 125 000 Beschäftigten. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Beschäftigungssituation in Thüringen zwischen 1996 und 1997 nur leicht verschlechtert hat. (IAB)
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Literaturhinweis
Betriebspanel Mecklenburg-Vorpommern: Ergebnisse der zweiten Welle (1998)
Wahse, Jürgen; Dahms, Vera; Schaefer, Reinhard;Zitatform
Wahse, Jürgen, Vera Dahms & Reinhard Schaefer (1998): Betriebspanel Mecklenburg-Vorpommern. Ergebnisse der zweiten Welle. (Forschungsberichte zur Arbeitsmarktpolitik des Landes Mecklenburg-Vorpommern 06), Schwerin, 100 S.
Abstract
Im Rahmen der zweiten Befragungswelle des IAB-Betriebspanels Mecklenburg-Vorpommern wurden Mitte 1997 Interviews in annähernd 1000 Betrieben mit 107 000 Beschäftigten durchgeführt. Es wurden Angaben zu den Beschäftigungsstrukturen und -entwicklungen, zur wirtschaftlichen Lage der Betriebe, zur öffentlichen Förderung und zu den Auszubildenden erhoben. Dabei zeigte sich, dass sich die Bschäftigungssituation in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 1996 und 1997 leicht verschlechtert hat. (IAB)
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Literaturhinweis
Lohneffekte der Zuwanderung: eine empirische Untersuchung für Deutschland (1997)
Zitatform
Bauer, Thomas K. (1997): Lohneffekte der Zuwanderung. Eine empirische Untersuchung für Deutschland. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 3, S. 652-656.
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht die Effekte der Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte auf die Löhne einheimischer Beschäftigter. Unter Verwendung einer Querschnittsstichprobe der Beschäftigtenstatistik für das Jahr 1990 wird eine Translog-Produktionsfunktion geschätzt, wobei ausländische und einheimische Beschäftigte nach ihrer Stellung im Beruf unterschieden werden. Die Schätzergebnisse implizieren vernachlässigbar geringe Lohneffekte der Zuwanderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Technology, wages and churning in Western Germany: estimates from the IAB-Establishment Panel (1997)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Arnd Kölling (1997): Technology, wages and churning in Western Germany. Estimates from the IAB-Establishment Panel. In: S. Laaksonen (Hrsg.) (1997): The evolution of firms and industries : international perspectives, S. 417-427.
Abstract
Die Autoren analysieren mit Daten des Betriebspanels den Zusammenhang von Technikeinsatz, Lohndifferenzierung und job turnover. (IAB)
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Literaturhinweis
The IAB establishment panel with an exemplary analysis of employment expectations (1997)
Zitatform
Bellmann, Lutz (1997): The IAB establishment panel with an exemplary analysis of employment expectations. In: IAB Labour Market Research Topics H. 20, S. 1-14.
Abstract
Der Autor stellt das IAB-Betriebspanel als Analyseinstrument für die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes dar und bringt als Anwendungsbeispiel eine Befragung, die 1995 zu den Beschäftigungserwartungen für 1996 durchgeführt wurde. (IAB)
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Literaturhinweis
Das Betriebspanel des IAB (1997)
Zitatform
Bellmann, Lutz (1997): Das Betriebspanel des IAB. In: R. Hujer, U. Rendtel & G. Wagner (Hrsg.) (1997): Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Panel-Studien : Datenstrukturen und Analyseverfahren (Allgemeines Statistisches Archiv. Sonderheft, 30), S. 169-182.
Abstract
"HAMERMESH (1993) plädiert für einen allgemein verfügbaren Datensatz über die Arbeitsnachfrage, dessen Frageprogramm umfassend ist, der auf einer Zufallsstichprobe beruht, in kurzen Zeitbeständen erhoben wird und als Längsschnitterhebung angelegt ist. Mit Ausnahme der Länge der Zeitintervalle zwischen verschiedenen Panelwellen, erfüllt das IAB-Betriebspanel diese Anforderungen. Darüber hinaus sind die Rücklauf- und Antwortquoten bemerkenswert hoch. Als Analysebeispiel für das IAB-Betriebspanel wird eine Untersuchung der Determinanten der erwarteten Beschäftigungsentwicklung der Betriebe vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lohnhöhe, Arbeitslosigkeit und Betriebsgröße: eine Längsschnittanalyse mit dem IAB-Betriebspanel 1993-1995 (1997)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Uwe Blien (1997): Lohnhöhe, Arbeitslosigkeit und Betriebsgröße. Eine Längsschnittanalyse mit dem IAB-Betriebspanel 1993-1995. In: J. Kühl, M. Lahner & J. Wagner (Hrsg.) (1997): Die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes : Ergebnisse aus Analysen mit deutschen Firmenpaneldaten. Referate der wissenschaftlichen Tagung des IAB am 30. September und 1. Oktober 1996 in Nürnberg (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 204), S. 255-273.
Abstract
"In dem Beitrag wird die Flexibilität untersucht, mit der die Lohnpolitik von Betrieben auf regionale Besonderheiten des Arbeitsmarktes reagiert. Die Untersuchungen sind insbesondere durch die Lohnkurvenhypothese motiviert, nach der regionale Arbeitslosigkeit das regionale Lohnniveau tendenziell senkt. Die mit Daten des IAB-Betriebspanels erzielten Ergebnisse entsprechen jenen, die von Blanchflower und Oswald für andere Länder gefunden wurden. Demnach beträgt die Lohnelastizität im Hinblick auf die Arbeitslosigkeit ca. - 0,1. Angestoßen durch eine von Wagner begonnene und von Gerlach und Klodt fortgeführte Diskussion über nach Betriebsgröße unterschiedliche Wirkungen der Arbeitslosigkeit wird der Frage nachgegangen, ob der Lohnkurvenzusammenhang vor allem von Kleinbetrieben hergestellt wird. Dabei zeigt sich, daß Betriebe unterschiedlicher Größe zwar unterschiedlich auf die Arbeitslosigkeit reagieren, der Lohneffekt jedoch für alle Betriebsgrößen signifikant bleibt und relativ groß ausfällt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Patterns of enterprise flexibility: IAB establishment panel results, Western Germany, 1993-95 (1997)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Herbert Düll, Jürgen Kühl, Manfred Lahner & Udo Lehmann (1997): Patterns of enterprise flexibility. IAB establishment panel results, Western Germany, 1993-95. In: IAB Labour Market Research Topics H. 24, S. 1-31.
Abstract
Mit Daten des IAB-Betriebspanels werden verschiedene Facetten betrieblicher Flexibilität in westdeutschen Betrieben analysiert. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Analyse der Stabilität von Beschäftigungsverhältnissen bei Berufsanfängern (1997)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Stefan Bender (1997): Die Analyse der Stabilität von Beschäftigungsverhältnissen bei Berufsanfängern. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 3, S. 681-687.
Abstract
"Mit den Daten der IAB-Beschäftigtenstichprobe wurde die zwischenbetriebliche Arbeitskräftemobilität für die Berufsanfängerkohorten 1979 und 1985 analysiert. Betrachtet werden die Verteilung der Dauer der Betriebszugehörigkeit im ersten und zweiten Betrieb ebenso wie Überlebensfunktionen für die Dauer der Unterbrechungszeit im Anschluß an das erste und zweite Beschäftigungsverhältnis sowie die Dauer der Betriebzugehörigkeit im ersten Betrieb (Kaplan-Meier-Schätzung). Für die beiden Berufsanfängerkohorten zeigten sich ähnliche Mobilitätsmuster: Die meisten beendigten Beschäftigungsverhältnisse waren kürzer als 6 Monate. Dieses Ergebnis bestätigt die Hypothesen der Job-Shopping- und Job-Matching-Modelle, daß erst nach einer 'Probezeit' festgestellt werden kann, ob Arbeitskräfte und Arbeitsplätze zusammenpassen. Die Zahl der Wechsler war für die Beschäftigtenkohorte des Boomjahres 1979 allerdings deutlich höher als für die des Jahres 1985." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Interfirm job mobility of two cohorts of young German men 1979-1990: an analysis of the (West-)German employment statistic register sample concerning multivariate failure times and unobserved heterogeneity (1997)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Stefan Bender & Ulrich Hornsteiner (1997): Interfirm job mobility of two cohorts of young German men 1979-1990. An analysis of the (West-)German employment statistic register sample concerning multivariate failure times and unobserved heterogeneity. (Sonderforschungsbereich Statistische Analyse Diskreter Strukturen, München. Discussion paper 94), München, 20 S.
Abstract
"Microeconomic theories provide some interesting arguments about the determinants of the duration of employment spells. The authors tested some of them on the basis of a large micro data set using information from the German employment statistic register. The data contain personal characteristics and labor demand variables (establishment size and industry affiliation) and proxy variables for the heterogeneity within the two cohorts we consider. The effects are estimated by a distribution-free method which combines the generalized estimating equations approach for longitutional data with the replacement of censored cases by imputed values. The most important results are that employees stay longer in larger establishments and in production industries. Older individuals, those with completed apprenticeship training and those coming directly from apprenticeship training have longer job durations. In contrast, the larger the number of unemployment and employment spells, the shorter is the job attachment expected." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Betriebliche Bestimmungsgrößen der Beschäftigungsentwicklung für 1997: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels für West- und Ostdeutschland (1997)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Arnd Kölling (1997): Betriebliche Bestimmungsgrößen der Beschäftigungsentwicklung für 1997. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels für West- und Ostdeutschland. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 1, S. 90-101.
Abstract
"Der Artikel analysiert die betrieblichen Beschäftigungserwartungen für 1997. Dazu werden Angaben aus dem IAB-Betriebspanel getrennt für Ost- und Westdeutschland mit Hilfe von deskriptiven und multivariaten Methoden untersucht. Es zeigt sich, daß Betriebe einzelner Wirtschaftszweige oder Größenklassen z.T. recht unterschiedliche Erwartungen formulieren. Durch multivariate Schätzungen können weitere betriebliche Faktoren wie die Ertragslage identifiziert werden. Die Strukturen in den alten und den neuen Bundesländern unterscheiden sich dabei nur in einzelnen Punkten. Es zeigt sich, daß durch die Verwendung von Betriebsdaten neue und differenzierte Erkenntnisse über betriebliche Beschäftigungserwartungen gewonnen werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pay differentials between public and private sector employees: an empirical analysis based on the German establishment panel (1997)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Susanne Kohaut (1997): Pay differentials between public and private sector employees. An empirical analysis based on the German establishment panel. In: J. Kühl, M. Lahner & J. Wagner (Hrsg.) (1997): Die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes : Ergebnisse aus Analysen mit deutschen Firmenpaneldaten. Referate der wissenschaftlichen Tagung des IAB am 30. September und 1. Oktober 1996 in Nürnberg (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 204), S. 295-305.
Abstract
Auf der Grundlage der ersten Welle des IAB-Betriebspanels analysiert der Artikel die Lohnunterschiede zwischen dem privaten und dem öffentlichen Sektor und vergleicht einige wichtige Aspekte der Lohnstruktur innerhalb der beiden Sektoren (z.B. geschlechtsspezifische Lohndiskriminierung, Qualifikation, regionale Lohnunterschiede und Abhängigkeit von der Betriebsgröße). (IAB2)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsentwicklung und -strukturen in den alten und neuen Bundesländern: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 1996 (1997)
Bellmann, Lutz ; Düll, Herbert; Kühl, Jürgen; Ellguth, Peter; Brixy, Udo ; Kohaut, Susanne; Lahner, Manfred; Kölling, Arnd ;Zitatform
Bellmann, Lutz, Udo Brixy, Herbert Düll, Peter Ellguth, Susanne Kohaut, Arnd Kölling, Jürgen Kühl & Manfred Lahner (1997): Beschäftigungsentwicklung und -strukturen in den alten und neuen Bundesländern. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 1996. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 1, S. 47-69.
Abstract
"Seit 1993 unterhält das IAB mit dem Betriebspanel für Westdeutschland ein repräsentativ angelegtes Informationssystem auf der Nachfrageseite des Arbeitsmarktes. Mit der Einbeziehung der neuen Bundesländer im Jahr 1996 ist der Aufbau des IAB-Betriebspanels in ganz Deutschland abgeschlossen worden. Da die amtliche Statistik immer weniger die Struktur- und Entwicklungsunterschiede beider Landesteile belegt, steht mit dem IAB-Betriebspanel eine Datenbasis zur Verfügung, die diese Lücke zumindest teilweise füllt, da die Ergebnisse für Ost und West getrennt ausgewiesen werden können. Der Beitrag enthält folgende Schwerpunkte: Zuerst werden die betrieblichen Beschäftigungserwartungen für 1997 und in mittlerer Sicht für Ost- und Westdeutschland beschrieben. Damit wird der Beitrag von Bellmann/Kölling über die betriebswirtschaftlichen und personalstrukturellen Determinanten dieser Erwartungen für 1997 in diesem Heft ergänzt. Dann folgen Analysen der Personalzugänge und -abgänge im 1. Halbjahr 1996, wobei bei der Auswertung zwischen beschäftigungsexpansiven, schrumpfenden oder stagnierenden Betriebstypen unterschieden wird. Selbst bei gesamtwirtschaftlich rückläufiger Erwerbstätigkeit ist der Personalumschlag bezogen auf die Beschäftigtenzahl beträchtlich. Beginn und Beendigung von Beschäftigungsverhältnissen kommen in vielen Betrieben häufig parallel vor.
Aus dem thematischen Befragungsschwerpunkt des IAB-Betriebspanels 1996, Arbeitszeiten und betriebliche Flexibilität werden Strukturaspekte der Beschäftigung wie Teilzeit, geringfügige Beschäftigung, Befristung sowie besondere Beschäftigungsformen erstmals ausführlich dargestellt.
Anschließend werden die Methoden der Erhebung und Hochrechnung der Daten des IAB-Betriebspanels beschrieben. Bei der ersten Welle in den neuen Ländern ergab sich mit 71 % eine gleichhohe Rücklaufquote wie in der ersten Welle 1993 in Westdeutschland und auch die Qualität der Angaben ostdeutscher Betriebe erreichte die im Westen gesetzten Standards." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Nationalitäten- und geschlechtsspezifische Arbeitsmarktchancen von Absolventen der dualen Ausbildung (1997)
Zitatform
Bender, Stefan & Wolfgang Seifert; Andreas Pischel & Thomas Platz (sonst. bet. Pers.) (1997): Nationalitäten- und geschlechtsspezifische Arbeitsmarktchancen von Absolventen der dualen Ausbildung. In: K.- S. Rehberg (Hrsg.) (1997): Differenz und Integration : die Zukunft moderner Gesellschaften. Verhandlungen des 28. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie im Oktober 1996 in Dresden, Band 2: Sektionen, Arbeitsgruppen, Foren, Fedor-Stepun-Tagung, S. 303-308.
Abstract
"Ausländische Beschäftigte, die in Westdeutschland das duale Ausbildungssystem durchlaufen haben, werden differenziert nach Geschlecht analysiert. Um vergleichbare Gruppen bilden zu können, werden nur Personen betrachtet, die am Anfang ihrer Erwerbstätigkeit stehen und 1975 höchstens 15 Jahre alt waren (Geburtsjahrgang: 1960). 1989 hatten 77% aller deutschen Berufsanfänger eine Ausbildung im dualen Ausbildungssystem durchlaufen. Der Datensatz, auf dem die Analysen basieren, ist die anonymisierte IAB-Beschäftigtenstichprobe. Mit dem Datensatz können erwerbsbiographische Verläufe nachgebildet werden, soweit eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung oder Arbeitslosigkeit vorliegt. Es sind jedoch keine Informationen über Unterbrechungen der Erwerbstätigkeit oder Beschäftigungsverhältnisse außerhalb der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung vorhanden (z.B. Erwerbsunterbrechung). Für die Analyse wird, das Piecewise Constant Exponential Model verwendet. Dabei wird die Zeitachse in einzelne Zeitperioden eingeteilt und angenommen, daß die Übergangsrate innerhalb einer Periode konstant ist, zwischen den Zeitperioden dagegen variiert. Als abhängige Variable wird die Dauer in einem Beruf (in Tagen) bis zu einem Zustandswechsel verwendet. Weiterhin wird ein competing risk model mit Episodensplitting berechnet, das drei bzw. fünf Zielzustände besitzt. Neben der Nationalität werden noch eine Reihe anderer Merkmale (z.B. Schulbildung, Wirtschaftszweig, erwerbsbiographische Vorgeschichte) in den Analysen berücksichtigt. Insgesamt werden drei Statusübergänge betrachtet. Die erste Übergangsform stellt ein Berufswechsel ohne Unterbrechung (nicht länger als 30 Tage) der Erwerbstätigkeit dar. Die beiden anderen Übergangsformen - aus einem Beruf in Leistungsbezug (Arbeitslosigkeit) oder in eine Unterbrechung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung - werden getrennt betrachtet. Zusätzlich wird noch in einem weiteren Modell (fünf Statusübergänge) unterschieden, welcher Folgestatus nach einer Unterbrechung angenommen wird. Jede Neuaufnahme einer sozialversicherungs-pflichtigen Beschäftigung nach einem o.g. Übergang wird als neue Episode im Erwerbsverlauf einer Person gewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die IAB-Beschäftigtenstichprobe 1975-1990: Analysemöglichkeiten der anonymisierten Stichprobe (1997)
Bender, Stefan;Zitatform
Bender, Stefan (1997): Die IAB-Beschäftigtenstichprobe 1975-1990. Analysemöglichkeiten der anonymisierten Stichprobe. In: R. Hujer, U. Rendtel & G. Wagner (Hrsg.) (1997): Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Panel-Studien : Datenstrukturen und Analyseverfahren (Allgemeines Statistisches Archiv. Sonderheft, 30), S. 103-126.
Abstract
"Die IAB-Beschäftigtenstichprobe umfaßt für den Zeitraum von 16 Jahren (1975-1990) Angaben für ein Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die die Bundesanstalt für Arbeit seit dem Beginn des Meldeverfahrens in einer Datei abgelegt hat (Historikdatei). Die Stichprobe - die um Leistungsempfangszeiten (z.B. Bezug von Arbeitslosengeld) und um Betriebsinformationen ergänzt wurde - enthält für ca. 430.000 Personen tagesgenaue Verlaufsinformationen der sozialversicherungspflichtigen Erwerbsgeschichte und des Leistungsbezug. Mit dieser Datei können daher erwerbsbiographische Verläufe nachgebildet werden, wobei typische Probleme von Längsschnitterhebungen der Sozialforschung nicht auftreten (z.B. Panelmortalität, Erinnerungsfelder der Befragten bei retrospektiven Erhebungen). Dagegen sind spezifische Probleme vorhanden, die durch den Datengenerierungsprozeß (Meldeverfahren) entstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel: Länderbericht Brandenburg: Ergebnisse der ersten Welle 1996 (1997)
Bernien, Maritta; Wahse, Jürgen; Schaefer, Reinhard;Zitatform
Bernien, Maritta, Reinhard Schaefer & Jürgen Wahse (1997): IAB-Betriebspanel: Länderbericht Brandenburg. Ergebnisse der ersten Welle 1996. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen. Reihe Forschungsberichte), Potsdam, 73 S.
Abstract
Vorgestellt werden Ergebnisse der ersten Welle des IAB-Betriebspanels Brandenburg zur Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung aus dem Jahre 1996. In einer Stichprobe wurden 807 Betriebe, in denen mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten die Produktion von Gütern oder Dienstleistungen durchgeführt wird, repräsentativ befragt. Die Beschäftigungslage war zwischen 1995 und 1996 bei einer leichten Zunahme stabil. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten hat sich vermindert, wohingegen sich die Zahl der nicht-sozialversicherungspflichtigen, insbesondere der geringfügigen Beschäftigten, erhöht hat. In den ehemaligen Treuhandbetrieben ist ein Abbau von Arbeitplätzen festzustellen. Demgegenüber erhöhte sich die Zahl der neu gegründeten Betriebe. Einen Beschäftigungszuwachs gab es bei den Dienstleistungen. Rückläufig entwickelten sich die Bereiche Gebietskörperschaften/ Sozialversicherung und verarbeitendes Gewerbe. Die Teilzeitbeschäftigung erreicht im Vergleich zu Westdeutschland einen niedrigen Wert. Freie Stellen für qualifizierte Tätigkeiten wurden in 75 Prozent der Betriebe gesucht. Nur ca. 40 Prozent der Auszubildenden wurden nach erfolgreichem Abschluss der Lehre vom Ausbildungsbetrieb übernommen. Der Bruttodurchschnittslohn lag bei 101 Prozent des ostdeutschen Niveaus. Die seit 1990 neu gegründeten Betriebe geben sowohl bei der Ertragslage als auch bei ihrer Gewinnsituation deutlich positivere Einschätzungen als die Ex-Treuhandbetriebe. Die Entwicklungstendenz zwischen großen und kleinen Betrieben wird sich bis zum Jahr 2001 stärker differenzieren, weil vor allem größere Betriebe eher mit einem Sinken ihrer Beschäftigtenzahl rechnen. Damit ist insgesamt ein Beschäftigungsabbau zu erwarten. (IAB)
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Literaturhinweis
Wages in the first job after apprenticeship: movers versus stayers (1997)
Zitatform
Dustmann, Christian, Rob Euwals & Arthur van Soest (1997): Wages in the first job after apprenticeship. Movers versus stayers. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 3, S. 671-674.
Abstract
"In dem Beitrag werden auf der Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe die Lohneffekte der beruflichen Mobilität von Absolventen einer betrieblichen Berufsausbildung untersucht. Etwa 70% verbleiben in ihrem Ausbildungsbetrieb, 30% wechseln in einen anderen Betrieb. Die Durchschnittslöhne zwischen jenen, die in ihrem Ausbildungsbetrieb verbleiben und den Wechslern unterscheiden sich kaum, allerdings streuen die Löhne bei letzteren erheblich stärker. Die Ergebnisse der Analysen zeigen, daß der Lohneffekt eines Wechsels zwischen den einzelnen Wirtschaftszweigen variiert. Eindeutige Aussagen darüber, ob ein Betriebswechsel nach Abschluß der Ausbildung mit einem positiven oder negativen Lohneffekt verbunden ist, können aus den empirischen Befunden nicht abgeleitet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schicht- und Wochenendarbeit im Fokus des betrieblichen Arbeitszeitmanagements: Quer- und Längsschnittanalysen aus dem IAB-Betriebspanel 1993-1996 unter besonderer Berücksichtigung des Verarbeitenden Gewerbes (1997)
Düll, Herbert; Ellguth, Peter;Zitatform
Düll, Herbert & Peter Ellguth (1997): Schicht- und Wochenendarbeit im Fokus des betrieblichen Arbeitszeitmanagements. Quer- und Längsschnittanalysen aus dem IAB-Betriebspanel 1993-1996 unter besonderer Berücksichtigung des Verarbeitenden Gewerbes. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 4, S. 746-765.
Abstract
"Schicht- und Wochenendarbeit sind bedeutende Formen der Entkoppelung von Arbeits- und Betriebszeiten. Auf Basis der Daten der ersten und vierten Welle des IAB-Betriebspanels lassen sich sowohl die betriebliche Verbreitung als auch die Nutzungsintensität, gemessen an dem Anteil der in diese Arbeitszeitformen einbezogenen Beschäftigten, in einer Quer- als auch Längsschnittperspektive auswerten. Letztere ermöglicht durch eine Betrachtung der gleichen Betriebe im Zeitverlauf, in der Analyse zwischen Struktur- und Verhaltensänderungen zu unterscheiden. Wichtigstes Ergebnis dieser kombinierten Betrachtungsweise ist, daß sich hinter dem in einem zeitlichen Vergleich der Bestandsgrößen insgesamt entstehenden Eindruck geringer Veränderung doch eine beträgliche Dynamik verbirgt. Auf Betriebsebene zeigt sich bei allen betrachteten Arbeitszeitformen eine nicht geringe Austauschbewegung von ein- bzw. aussteigenden Betrieben. In der Beschäftigungsperspektive ist darüber hinaus in den meisten Betrieben, die die eine oder andere Arbeitszeitform nutzen, eine erhebliche Veränderung der jeweils involvierten Belegschaftsanteile festzustellen. Vor diesem Hintergrund ist es bemerkenswert, daß sich sowohl bei der betrieblichen Verbreitung als auch bei der Nutzungsintensität diese Zu- und Abstrombewegungen weitgehend aufheben und insgesamt ein Bild der Stagnation entsteht. Überwiegend wird die vorzufindende Bewegung von kleineren und mittleren Betrieben bestimmt. Hier sind Zu- und Abwanderungen bei den betrachteten Arbeitszeitformen und Veränderungen in den Beschäftigtenanteilen deutlicher ausgeprägt. Die für die mittelständische Industrie vielfach vertretene These einer breit angelegten 'Aufwärtsbewegung' in der Arbeitszeitgestaltung mußte relativiert werden, da parallel dazu häufig auch die gegenläufige Tendenz festzustellen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Flexibilität der qualifikatorischen Lohnstruktur und Lastverteilung der Arbeitslosigkeit: eine ökonometrische Analyse für Westdeutschland (1997)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Wolfgang Franz (1997): Flexibilität der qualifikatorischen Lohnstruktur und Lastverteilung der Arbeitslosigkeit. Eine ökonometrische Analyse für Westdeutschland. (ZEW discussion paper 1997-32), Mannheim, 32 S.
Abstract
"Dieser Beitrag nimmt aus theoretischer und ökonometrischer Sicht zu der Kontroverse über die Bedeutung der qualifikatorischen Lohnstruktur zur Erklärung der Beschäftigungsstruktur Stellung. Ein erster deskriptiver Teil der empirischen Analyse beschreibt die aggregierten Trends in der Qualifikationsstruktur von Löhnen und Beschäftigung in Westdeutschland von 1975 bis 1990. Im Hauptteil der Arbeit erfolgt eine ökonometrische Analyse der Qualifikationsstruktur der Arbeitsnachfrage. Als empirische Basis für diese Arbeit wird ein Datensatz für 49 Wirtschaftssektoren erstellt, in dem die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung des Statistischen Bundesamtes mit der Beschäftigtenstichprobe des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung verknüpft ist. Basierend auf einer Einteilung in drei Qualifikationsgruppen zeigt sich im ersten deskriptiven Teil der Arbeit, daß sowohl die Entlohnung der unteren als auch der oberen Gruppe relativ zur mittleren Gruppe ansteigt. Gleichzeitig nimmt das Verhältnis von höher qualifizierten Beschäftigten relativ zu niedrig qualifizierten kontinuierlich zu. Innerhalb der Qualifikationsgruppen erhöht sich für mittlere und höhere Qualifikationsniveaus die Intragruppen-Lohndispersion. Insgesamt sind die Lohn- und Beschäftigungstrends kompatibel mit einer Verschiebung der relativen Arbeitsnachfrage zugunsten von Arbeitnehmern mit höheren Qualifikationen. Im Hauptteil der Arbeit werden ökonometrische Schätzungen vorgenommen, um den Einfluß der Lohnstruktur auf die Beschäftigungsstruktur zu erfassen. Neben der Lohnstruktur zwischen den Qualifikationsgruppen wird die Analyse um die Effekte der Lohndispersion innerhalb der Qualifikationsgruppen erweitert. Die Analyse wird getrennt für das Verarbeitende und das Nichtverarbeitende Gewerbe durchgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Außenhandel, technischer Fortschritt und Arbeitsmarkt in Westdeutschland von 1975 bis 1990 (1997)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd (1997): Außenhandel, technischer Fortschritt und Arbeitsmarkt in Westdeutschland von 1975 bis 1990. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 3, S. 642-651.
Abstract
"Diese Arbeit untersucht empirisch den Einfluß von Außenhandel und technischem Fortschritt auf die qualifikationsspezifische Arbeitsmarktentwicklung in Westdeutschland von 1975 bis 1990. Es zeigt sich, daß einerseits die Entlohnung sowohl für niedrig- und hochqualifizierte Arbeit stärker anstieg als für die mittlere Qualifikationsstufe, und daß andererseits die Beschäftigungsentwicklung positiv mit dem Qualifikationsniveau korreliert ist. Basierend auf relativen Preisveränderungen als Transmissionsmechanismus zwischen Außenhandel und Faktorpreisen stieg die Importkonkurrenz vergleichsweise stark in den Industrien, die niedrig- oder hochqualifizierte Arbeitnehmer intensiv beschäftigten. Umgekehrt entwickelte sich die totale Faktorproduktivität vergleichsweise günstig in den Industrien, die niedrig- oder hochqualifizierte Arbeitnehmer intensiv beschäftigten. Wenn man Lohnrigiditäten und daraus resultierende Arbeitslosigkeit berücksichtigt, sind die Ergebnisse damit konsistent, daß die Arbeitsmarktentwicklung für niedrigqualifizierte Arbeitnehmer durch den Außenhandel und für mittlere und hochqualifizierte Arbeitnehmer durch den technischen Forstschritt bestimmt wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Analysen zur Nachfrageseite des Arbeitsmarktes mit Betriebspaneldaten aus Erhebungen der amtlichen Industriestatistik: ein Überblick über Ansätze und Ergebnisse für niedersächsiche Industriebetriebe (1997)
Zitatform
Gerlach, Knut & Joachim Wagner (1997): Analysen zur Nachfrageseite des Arbeitsmarktes mit Betriebspaneldaten aus Erhebungen der amtlichen Industriestatistik. Ein Überblick über Ansätze und Ergebnisse für niedersächsiche Industriebetriebe. In: J. Kühl, M. Lahner & J. Wagner (Hrsg.) (1997): Die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes : Ergebnisse aus Analysen mit deutschen Firmenpaneldaten. Referate der wissenschaftlichen Tagung des IAB am 30. September und 1. Oktober 1996 in Nürnberg (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 204), S. 11-82.
Abstract
"Mit den Paneldaten für niedersächsische Industriebetriebe, die aus der amtlichen Industriestatistik generiert wurden, steht eine reichhaltige Datenbasis zur Verfügung, die es ermöglicht, die Dynamik ökonomischer Prozesse in der theoretisch angeleiteten empirischen Wirtschaftsforschung gebührend zu berücksichtigen. Die vorgestellten Forschungsergebnisse zur lange Zeit vernachlässigten Nachfrageseite des Arbeitsmarktes sind von Bedeutung für mehrere Teildisziplinen der Wirtschaftswissenschaft wie Arbeits-, Industrie- und Regionalökonomie. Als zentrale Ergebnisse lassen sich festhalten:
-Die Beschäftigungsentwicklung von Betrieben verläuft ausgesprochen heterogen. Wachsende und schrumpfende Betriebe, Neugründungen und Betriebsschließungen sind in allen Sektoren, Regionen und Betriebsgrößenklassen nachweisbar.
-Zwischen Betrieben unterschiedlicher Größe und ihrer Beschäftigungsentwicklung läßt sich kein Zusammenhang nachweisen.
-Eintrittsraten und Beschäftigtenanteile neu gegründeter Betriebe variieren stark und unsystematisch zwischen den einzelnen Jahren, sie unterscheiden sich deutlich zwischen Industriezweigen und Regionen. Neugründungen weisen ein hohes Sterberisiko auf, nach 10 Jahren ist ca. die Hälfte einer Gründungskohorte wieder vom Markt verschwunden. Die überlebenden Neugründungen wachsen kräftig, wenn auch mit einer hohen Varianz der Beschäftigtenentwicklung.
-In allen vier Hauptgruppen der Wirtschaftszweigsystematik, allen Betriebsgrößenklassen sowie den drei Unterperioden des Zeitraums 1978-1989 zeichnete sich der Auslandsumsatz durch eine deutlich höhere Instabilität als der Inlandsumsatz aus. Hingegen verlief die Entwicklung des Gesamtumsatzes im allgemeinen stabiler als die des Inlandsumsatzes. Die Beschäftigtenentwicklung ist deutlich stabiler als die Umsatzentwicklung.
-Die Modellierung der Dynamik der Arbeitsnachfrage, wobei die Anpassungskosten eine erhebliche Rolle spielen, und empirische Überprüfungen verschiedener Modelle führen zu dem Ergebnis, daß die Arbeitsnachfrage mit erheblichen Verzögerungen an die Veränderungen wichtiger Determinanten der Arbeitsnachfrage angepaßt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Das anonymisierte Regionalfile aus der IAB-Beschäftigtenstichprobe (1997)
Haas, Anette; Hilzendegen, Jürgen;Zitatform
Haas, Anette & Jürgen Hilzendegen (1997): Das anonymisierte Regionalfile aus der IAB-Beschäftigtenstichprobe. In: Info zur Beschäftigtenstichprobe H. 5, S. 1-32.
Abstract
Das Heft informiert über Entstehung und Inhalt des anonymisierten Regionalfiles aus der IAB-Beschäftigtenstichprobe, erläutert Maßnahmen zur Querschnittsanonymisierung für das Regionalfile und gibt Hinweise zum Bezug der Daten über das Zentralarchiv sowie technische Aspekte des Datensatzes. In Anhang sind der Variablenbeschreibungsfile sowie exemplarische TDA-Programme für das Regionalfile abgedruckt. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Haas, Anette; -
Literaturhinweis
Gegenüberstellung der Merkmale der FuU-Datei mit den Leistungsarten der Leistungsempfängerdatei (1997)
Haas, Anette;Zitatform
Haas, Anette (1997): Gegenüberstellung der Merkmale der FuU-Datei mit den Leistungsarten der Leistungsempfängerdatei. In: IAB-Beschäftigtenstichprobe H. 2, S. 1-30.
Abstract
"Dieses Arbeitspapier soll eine Einführung in die FuU-Problematik geben. Ziel ist es, Entsprechungen von Angaben der FuU-Datei mit dem Merkmal Leistungsart der Leistungsempfängerdatei (LED) aufzuzeigen und die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Arbeitsförderungsgesetzes (AFG) zu erläutern. Damit soll eine Grundlage für eine später erfolgende Auswahl der Merkmale geschaffen werden, die zu den Meldungen der Beschäftigtenstichprobe zugespielt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Haas, Anette; -
Literaturhinweis
Ein neuer Datensatz der IAB-Beschäftigtenstichprobe jetzt im Zentralarchiv verfügbar: der Regionaldatenfile (1997)
Haas, Anette; Hilzendegen, Jürgen;Zitatform
Haas, Anette & Jürgen Hilzendegen (1997): Ein neuer Datensatz der IAB-Beschäftigtenstichprobe jetzt im Zentralarchiv verfügbar. Der Regionaldatenfile. In: ZA-Information H. 40, S. 10-14.
Abstract
Der Beitrag stellt den Regionaldatenfile der IAB-Beschäftigtenstichprobe vor. "Während im Basisfile der Schwerpunkt auf der Ausweisung einer systemfreien Betriebsnummer liegt, aber nur eingeschränkte regionale Strukturmerkmale enthalten sind, basiert der Regionaldatenfile auf dem Konzept der Kreiskennziffer. Diese Schlüsselung ermöglicht Analysen auf administrativer Gebietsebene, wie kreisfreien Städten und Landkreisen, Regierungsbezirken oder Bundesländern. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einer funktionalen Gebietsgliederung wie z.B. nach Arbeitsmarktregionen oder Verkehrsbezirken, die als Arbeitsgrundlage für räumliche Planung, Forschung und Politik dienen kann." (IAB2)
Beteiligte aus dem IAB
Haas, Anette; -
Literaturhinweis
Beschäftigungsentwicklung in ostdeutschen Betriebsgründungen: Analysen mit den Paneldaten der Leipziger Gründerstudie (1997)
Zitatform
Hinz, Thomas, Steffen H. Wilsdorf & Rolf Ziegler (1997): Beschäftigungsentwicklung in ostdeutschen Betriebsgründungen. Analysen mit den Paneldaten der Leipziger Gründerstudie. In: J. Kühl, M. Lahner & J. Wagner (Hrsg.) (1997): Die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes : Ergebnisse aus Analysen mit deutschen Firmenpaneldaten. Referate der wissenschaftlichen Tagung des IAB am 30. September und 1. Oktober 1996 in Nürnberg (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 204), S. 189-203.
Abstract
"Betriebsgründungen gelten als 'Signale der Hoffnung' für den ostdeutschen Arbeitsmarkt. In dem Beitrag wird die Entwicklung der Beschäftigung in einem Sample von Betriebsgründungen untersucht. Dabei sind grundsätzlich zwei Gründungstypen - Neu- und Ausgründungen - zu unterscheiden. Die aus DDR-Betrieben hervorgehenden Ausgründungen verzeichnen in den ersten Jahren eine stark rückläufige Beschäftigung, während die Neugründungen für eine insgesamt positive Beschäftigtenentwicklung verantwortlich sind. Untersucht man die Beschäftigtendynamik genauer, zeigt sich, daß vor allem die Nachfrage nach Bauleistungen der Motor der Beschäftigungsentwicklung in den Betriebsgründungen ist. Unternehmerisches Humankapital in Form von Branchenerfahrung beeinflußt die Beschäftigungsentwicklung ebenfalls positiv. Gründungen von zuvor arbeitslosen Gründungspersonen haben eine vergleichsweise ungünstige Beschäftigtenentwicklung. Eine Erklärung könnte in den eher defensiven Motivlagen dieses Personenkreises liegen. Der Beitrag stellt außerdem die Datenbasis der Untersuchung, das Betriebspanel der 'Leipziger Gründerstudie', vor. Dabei handelt es sich um eine prospektiv angelegte Untersuchung von 624 (auch noch 1995 erreichten) Betriebsgründungen, die im zweiten Halbjahr 1991 in der Region Leipzig angemeldet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Verfahren zum Verbinden der FuU-Teilnehmer-Meldungen mit den Meldungen der Beschäftigtenstichprobe und die inhaltliche Validierung der generierten Datensätze (1997)
Klose, Christoph;Zitatform
Klose, Christoph (1997): Das Verfahren zum Verbinden der FuU-Teilnehmer-Meldungen mit den Meldungen der Beschäftigtenstichprobe und die inhaltliche Validierung der generierten Datensätze. (Arbeitspapier Beschäftigtenstichprobe 1975-1995 01), Nürnberg, 28 S.
Abstract
In dem Beitrag "wird eine Verfahrensweise präsentiert, mit deren Hilfe das Zusammenfügen der dem IAB zur Verfügung stehenden Stichproben aus der Beschäftigtenhistorik und der durch öffentliche Mittel geförderten Teilnahme von Arbeitnehmern und Arbeitslosen an beruflichen Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahmen realisiert werden kann. Das Vorgehen wird an zwei Testdatensätzen demonstriert, in einer anschließenden Validierung der neu gebildeten Datensätze wird die inhaltlich Plausibilität der so entstandenen Meldungen überprüft." (Autorenreferat; IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Verhalten zum Verbinden der FuU-Teilnehmer-Meldungen mit den Meldungen der Beschäftigtenstichprobe und die inhaltliche Validierug der generierten Datensätze (1997)
Klose, Christoph;Zitatform
Klose, Christoph (1997): Das Verhalten zum Verbinden der FuU-Teilnehmer-Meldungen mit den Meldungen der Beschäftigtenstichprobe und die inhaltliche Validierug der generierten Datensätze. In: IAB-Beschäftigtenstichprobe H. 1, S. 1-28.
Abstract
"Das Arbeitspapier präsentiert eine Verfahrensweise, mit deren Hilfe das Zusammenfügen der dem IAB zur Verfügung stehenden Stichproben aus der Beschäftigtenhistorik und der durch öffentliche Mittel geförderten Teilnahme von Arbeitnehmern und Arbeitslosen an beruflichen Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahmen realisiert werden kann. Das Vorgehen wird an zwei Testdatensätzen demonstriert, in einer anschließenden Validierung der neu gebildeten Datensätze wird die inhaltliche Plausibilität der so entstandenen Meldungen überprüft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Determinanten der Tarifbindung: eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels 1995 (1997)
Zitatform
Kohaut, Susanne & Lutz Bellmann (1997): Betriebliche Determinanten der Tarifbindung. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels 1995. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 4, H. 4, S. 317-334.
Abstract
"In der Untersuchung wird die Verbreitung von Haus- oder Firmentarifverträgen sowie Branchentarifverträgen in Westdeutschland analysiert. Die empirische Basis bildet das IAB-Betriebspanel, das Informationen über rund 4100 Betriebe im Jahr 1995 enthält. Die Verteilung der Tarifverträge wird hinsichtlich der Wirtschaftszweige und der Betriebsgröße beschrieben. Darüber hinaus werden Probit-Modelle für den angewandten Tarifvertragstyp mit dem Frauenanteil, dem Anteil qualifizierter Beschäftigter, dem Stand der Technik, dem Exportanteil am Umsatz, der Entwicklung des Geschäftsvolumens und der Ertragslage des Betriebes als zusätzliche Determinanten geschätzt. Außerdem werden Dummyvariablen einbezogen für die Existenz eines Betriebsrates, für die Frage, ob der Betrieb reorganisiert wurde und zur Bestimmung, ob es sich um eine Neuoder Ausgründung handelt. Damit können Hypothesen aus der aktuellen Diskussion zur Tarifbindung von Betrieben empirisch getestet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebsgründungen: Hoffnungsträger des ostdeutschen Arbeitsmarkts: Ergebnisse aus IAB-Betriebsdatei und IAB-Betriebspanel (1997)
Zitatform
Kohaut, Susanne & Udo Brixy (1997): Betriebsgründungen: Hoffnungsträger des ostdeutschen Arbeitsmarkts. Ergebnisse aus IAB-Betriebsdatei und IAB-Betriebspanel. (IAB-Kurzbericht 06/1997), Nürnberg, 6 S.
Abstract
Der Beitrag befaßt sich mit ostdeutschen Unternehmensgründungen zwischen 1991 und 1995. Im Vergleich zu Westdeutschland wurden im Osten nicht nur mehr Unternehmen gegründet. Die neu gegründeten Unternehmen haben auch eine höhere Überlebensrate und ein stärkeres Beschäftigungswachstum: Fünf Jahre alte Betriebe haben in Ostdeutschland im Durchschnitt etwa 8 Mitarbeiter, in Westdeutschland dagegen nur etwa 4. Zusätzliche Arbeitsplätze sind in den neuen Bundesländern bisher fast nur durch neue Betriebe geschaffen worden. (IAB)
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Literaturhinweis
Betriebsgründungen: Hoffnungsträger des ostdeutschen Arbeitsmarkts: Ergebnisse aus IAB-Betriebsdatei und IAB-Betriebspanel (1997)
Zitatform
Kohaut, Susanne & Udo Brixy (1997): Betriebsgründungen: Hoffnungsträger des ostdeutschen Arbeitsmarkts. Ergebnisse aus IAB-Betriebsdatei und IAB-Betriebspanel. In: Arbeit und Beruf, Jg. 48, H. 10, S. 297-299.
Abstract
Der Beitrag befaßt sich mit ostdeutschen Unternehmensgründungen im Zeitraum 1991-1995. Im Vergleich zu Westdeutschland wurden im Osten nicht nur mehr Unternehmen gegründet. Die neu gegründeten Unternehmen sind auch erfolgreicher (höhere Überlebensrate) und haben ein stärkeres Beschäftigungswachstum. (IAB)
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Literaturhinweis
Überstunden als dauerhafte Anpassung der Arbeitsnachfrage: theoretische Überlegungen und empirische Überprüfung anhand von Daten aus dem IAB-Betriebspanel (1997)
Zitatform
Kölling, Arnd (1997): Überstunden als dauerhafte Anpassung der Arbeitsnachfrage. Theoretische Überlegungen und empirische Überprüfung anhand von Daten aus dem IAB-Betriebspanel. In: J. Kühl, M. Lahner & J. Wagner (Hrsg.) (1997): Die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes : Ergebnisse aus Analysen mit deutschen Firmenpaneldaten. Referate der wissenschaftlichen Tagung des IAB am 30. September und 1. Oktober 1996 in Nürnberg (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 204), S. 205-226.
Abstract
"Im Rahmen der Diskussion über die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und der Schaffung neuer Arbeitsplätze wird auch der Abbau von Überstunden an herausragender Stelle genannt. Umstritten ist dabei die Notwendigkeit von Mehrarbeit. Betriebe und Unternehmensverbände betonen, daß Überstunden im Produktionsablauf unvermeidbar sind, um Schwankungen der Nachfrage auszugleichen. Dagegen argumentieren Befürworter eines Überstundenabbaus, daß ein Teil der Überstunden die Einstellung von Arbeitnehmern verhindert. Mehrarbeit wird zwischen transitorischen Überstunden, die keine arbeitszeitverlängernde Wirkung haben, und definitiven Überstunden, die monetär oder gar nicht kompensiert werden und die Arbeitszeit insgesamt verlängern, unterschieden. Die Untersuchung beschäftigt sich zunächst mit theoretischen Überlegungen über die Ursachen von Mehrarbeit. Im Zusammenhang mit der kurzfristigen Nachfrage nach Arbeit können Überstunden aufgrund von Kosten der Beschäftigungsanpassung entstehen. Die in der Literatur übliche Annahme, daß die Kosten von Einstellungen überproportional mit der Anzahl steigen, führt zu einem transitorischen Einsatz von Überstunden. Alternativ dazu können fixe Kosten der Anpassung für einen dauerhaften Einsatz von Überstunden verantwortlich gemacht werden. Im Rahmen deskriptiver und multivariater Analysen werden Überstunden anhand von Daten aus den ersten drei Wellen des IAB-Betriebspanels empirisch untersucht. Aufgrund der Resultate kann die Annahme konvexer Anpassungskosten als alleinige Ursache von Überstunden nicht bestätigt werden. Ein Teil der Mehrarbeit kann eher durch die Annahme fixer Kosten beschrieben werden. Dies würde die Möglichkeit bieten, daß ein Teil der Mehrarbeit in beständige Arbeitsplätze umgewandelt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industrielle und berufliche Mobilität: eine Untersuchung auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe (1997)
Zitatform
Mertens, Antje (1997): Industrielle und berufliche Mobilität. Eine Untersuchung auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 3, S. 663-670.
Abstract
"Bekanntlich können Wechsel der Industrie oder des Berufes sowohl freiwillig sein, wenn Arbeitnehmer nach besseren Beschäftigungsmöglichkeiten suchen, als auch unfreiwillig, wenn sie nach einer Entlassung eine neue Arbeitsstelle annehmen. Da sich die Determinanten und Kosten beider Arten von Mobilität unterscheiden, werden auch die Auswirkungen auf den Lohnsatz verschieden sein. Auf Basis der Humankapitaltheorie werden mögliche Einflußfaktoren und Kostenarten diskutiert und im Rahmen eines 'Switching Regression Modells' für das Jahr 1989 untersucht. Auf stark aggregiertem Niveau lassen sich berufliche Mobilitätsraten von rund 7,2% und industrielle Mobilitätsraten von rund 6,6% in der IAB-Beschäftigtenstichprobe feststellen. Die Schätzungen zeigen, daß die Wechselwahrscheinlichkeit mit zunehmendem Alter und steigender Arbeits-, Berufs- und Industrieerfahrung sinkt. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit, den Beruf oder die Industrie zu wechseln, für Arbeitnehmer in großen Betrieben geringer als in kleinen Betrieben. Ungelernte Arbeiter haben häufiger Wechsel zu verzeichnen als gelernte Arbeiter und Angestellte. Die Ergebnisse der Schätzungen zeigen deutlich, daß Industrie- und Berufswechsler im Durchschnitt geringere Stundenverdienste haben als Nichtwechsler, auch wenn sich ihre persönlichen Charakteristika nicht voneinander unterscheiden. Schätzt man das Modell für potentiell freiwillige Wechsler, nämlich für Arbeitnehmer mit maximal vierwöchiger Erwerbsunterbrechung, bleibt die Lohndifferenz im Durchschnitt weiterhin negativ. Dies deutet darauf hin, daß berufliche und industrielle Mobilität größtenteils unfreiwillig ist. Es läßt sich darüber hinaus kein eindeutiger Einfluß der geschätzten Lohndifferenz auf die Mobilitätsentscheidung feststellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Ausbildungsangebot der westdeutschen Betriebe 1995: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels (1997)
Pfeiffer, Barbara;Zitatform
Pfeiffer, Barbara (1997): Das Ausbildungsangebot der westdeutschen Betriebe 1995. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 26, H. 2, S. 10-16.
Abstract
Da das Angebot an Ausbildungstellen trotz steigender Bewerberzahlen seit 1992/93 kontinuierlich gesunken ist, wurde das Ausbildungsverhalten der westdeutschen Betriebe zu einem Befragungsschwerpunkt im IAB-Betriebspanel 1995. Mit den Ergebnissen dieser Arbeitgeberbefragung zum 30.06.1995 ist es möglich, das faktische Potential an Ausbildungsbetrieben der Wirtschaft und der Verwaltungen im Ausbildungsjahr 1994/95 differenziert nach Branchen und Betriebsgrößenklassen abzubilden. Der Beitrag stellt die Ausbildungsaktivitäten der Betriebe von 1993 bis 1997 nach Betriebsgrößen dar und beschreibt das Ausbildungsangebot der Betriebe. Eingegangen wird auch auf die Zahl der vorzeitig aufgelösten Ausbildungsverträge, die Nichtbesetzung von Ausbildungsstellen, die Anzahl der erfolgreichen Ausbildungsabschlüsse und Übernahmequoten sowie die Maßnahmen der Betriebe zur Anbindung ihrer Auszubildenden an den Betrieb. (BIBB2)
Beteiligte aus dem IAB
Pfeiffer, Barbara; -
Literaturhinweis
Der Einfluß von Verrentungsprozessen und Mobilitätsprozessen auf die Arbeitsmarktrisiken von Berufseinsteigern (1997)
Sackmann, Reinhold;Zitatform
Sackmann, Reinhold (1997): Der Einfluß von Verrentungsprozessen und Mobilitätsprozessen auf die Arbeitsmarktrisiken von Berufseinsteigern. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 3, S. 675-680.
Abstract
"Anhand der IAB-Beschäftigtenstichprobe wird geprüft, welchen Einfluß die Vorverlagerung des Ruhestandes und die Mobilitätsraten von Beschäftigten mittleren Alters auf die Arbeitsmarktchancen von Berufseinsteigern ausüben. Dazu wird eine Ereignisdatenanalyse der Erwerbsverläufe in sechs Berufen durchgeführt. Es zeigt sich bei dieser explorativen Analyse, daß Frühverrentungen keinerlei Bedeutung bei der Verringerung von Arbeitslosigkeit bei Berufseinsteigern besitzen. Eine Zunahme der berufichen Mobilität von Beschäftigten mittleren Alters verringert dagegen das Risiko für Berufseinsteiger, arbeitslos zu werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Weiterer Personalabbau in Ostdeutschland trotz wirtschaftlicher Konsolidierung vieler Betriebe: Ergebnisse der ersten Welle des IAB-Betriebspanels Ost 1996 (1997)
Schäfer, Reinhard; Wahse, Jürgen;Zitatform
Schäfer, Reinhard & Jürgen Wahse (1997): Weiterer Personalabbau in Ostdeutschland trotz wirtschaftlicher Konsolidierung vieler Betriebe. Ergebnisse der ersten Welle des IAB-Betriebspanels Ost 1996. (IAB-Werkstattbericht 09/1997), Nürnberg, 57 S.
Abstract
Seit 1993 baut das IAB ein Betriebspanel auf, mit dessen Hilfe Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen erhoben werden, um damit differenzierte Informationen über die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes gewinnen zu können. 1996 ist dieses Panel auf Ostdeutschland ausgeweitet worden. Die erste Welle erbrachte verwertbare Interviews von 4313 Betrieben. Die Ergebnisse geben u.a. Auskunft über die Beschäftigungslage 1996 und die Beschäftigungsperspektiven bis 2001, die Zahl der Auszubildenden, den Bruttodurchschnittslohn, die Ertragslage, den Umsatz und das Investitionsvolumen. (IAB)
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Literaturhinweis
Trotz wirtschaftlicher Konsolidierung vieler Betriebe - weiterer Personalabbau in Ostdeutschland: Ergebnisse der ersten Welle des IAB-Betriebspanels Ost 1996 (1997)
Schäfer, Reinhard; Wahse, Jürgen;Zitatform
Schäfer, Reinhard & Jürgen Wahse (1997): Trotz wirtschaftlicher Konsolidierung vieler Betriebe - weiterer Personalabbau in Ostdeutschland. Ergebnisse der ersten Welle des IAB-Betriebspanels Ost 1996. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 1, S. 70-89.
Abstract
Seit 1993 baut das IAB ein Betriebspanel auf, mit dessen Hilfe Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen erhoben werden, um damit differenzierte Informationen über die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes gewinnen zu können. 1996 ist dieses Panel auf Ostdeutschland ausgeweitet worden. Die erste Welle erbrachte verwertbare Interviews von 2654 Betrieben. Die Ergebnisse geben u.a. Auskunft über die Beschäftigungsentwicklung nach Branchen und Betriebsgrößen, die Personalstruktur, Personaleinstellungen und -abgänge, die Zahl der Auszubildenden, die Ertragslage, den Umsatz und das Investitionsvolumen der Unternehmen. (IAB)
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Literaturhinweis
Analysen auf der Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe: eine Einführung zu den Workshop-Beiträgen (1997)
Steiner, Viktor;Zitatform
Steiner, Viktor (1997): Analysen auf der Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe. Eine Einführung zu den Workshop-Beiträgen. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 3, S. 635-637.
Abstract
"Der vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) gemeinsam organisierte 1. IABS-Nutzerworkshop fand vom 7.-8.Februar 1997 in Mannheim statt. Das Ziel der Veranstaltung bestand darin, die Nutzer der seit 1996 für Forschungszwecke frei verfügbaren Beschäftigtenstichprobe des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IABS) zusammenzubringen, um zum einen in diesem Kreis erste Forschungsergebnisse zu diskutieren, zum anderen neue Forschung auf der Basis der IABS anzustoßen. In dem Artikel werden die Ergebnisse ausgewählter Beiträge zu Lohn- und Mobilitätsanalysen, die in diesem Heft zu einem Themenschwerpunkt zusammengefaßt worden sind, referiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwicklung der Ungleichheit der Erwerbseinkommen in Westdeutschland: woher kommen die Unterschiede in der IAB-Beschäftigtenstichprobe und dem Sozio-ökonomischen Panel? (1997)
Steiner, Viktor; Wagner, Kersten;Zitatform
Steiner, Viktor & Kersten Wagner (1997): Entwicklung der Ungleichheit der Erwerbseinkommen in Westdeutschland. Woher kommen die Unterschiede in der IAB-Beschäftigtenstichprobe und dem Sozio-ökonomischen Panel? In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 3, S. 638-641.
Abstract
"Die Entwicklung der westdeutschen Lohnstruktur in den 1980er Jahren ist auf Basis des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) und der IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS) analysiert worden. Es zeigt sich, daß der von früheren Studien auf Basis der IABS festgestellte starke Anstieg der Ungleichheit auf einen Strukturbruch in den Daten im Jahr 1984 zurückzuführen ist. Im Zeitraum 1984 bis 1990 ist die Ungleichheit der Erwerbseinkommen in der IABS geringfügig gestiegen, im SOEP konstant geblieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Europäische Arbeitsmärkte im Zeitalter der Globalisierung (1997)
Straubhaar, Thomas; Wolter, Achim;Zitatform
Straubhaar, Thomas & Achim Wolter (1997): Europäische Arbeitsmärkte im Zeitalter der Globalisierung. In: Hamburger Jahrbuch für Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik H. 42, S. 101-124.
Abstract
"Der Beitrag diskutiert die Wechselwirkungen zwischen dem Globalisierungsprozeß und der Entwicklung der nationalen Arbeitsmärkte in Europa. Dazu wird in Abschnitt 2 zunächst ein Überblick über die makroökonomischen Ursachen und Konsequenzen des Globalisierungsprozesses gegeben. Abschnitt 3 behandelt anschließend die Auswirkungen dieses Prozesses auf die nationalen Arbeitsmärkte in Europa. Die aus Abschnitt 3 resultierenden Hypothesen über globalisierungsbedingte Arbeitsmarkttrends in Europa werden in Abschnitt 4 auf der Basis deutscher Arbeitsmarktdaten empirisch überprüft. In Abschnitt 5 werden schließlich die wesentlichen Ergebnisse des Artikels zusammengefaßt und deren Konsequenzen für die nationale Wirtschaftspolitik erörtert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Instabile Beschäftigung: neue Ergebnisse zu einer alten Kontroverse (1997)
Zitatform
Struck, Olaf, Michael Grotheer, Tom Schröder & Christoph Köhler (1997): Instabile Beschäftigung. Neue Ergebnisse zu einer alten Kontroverse. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 59, H. 2, S. 294-317.
Abstract
"Viele theoretische und empirische Arbeiten der Soziologie und Ökonomie heben die Bedeutung betrieblicher Beschäftigungsstabilität für Arbeitsmarktakteure und Sozialstaat hervor. Dabei wird intensiv und kontrovers die Frage nach der Entwicklung stabiler und instabiler Beschäftigung diskutiert. Auf der Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe 1975-2001 (Regionalfile) und der zweiten Welle des SEB 580-Betriebspanel untersucht der Beitrag die Entwicklung und die Ursachen betrieblicher Beschäftigungsstabilität. Es wird verdeutlicht, dass die Beschäftigung instabiler wird. Dabei erweisen sich zentrale arbeitsmarkttheoretische 'Barrieren' gegen eine Ausweitung offener Arbeitsmärkte, wie etwa die Generierung betriebsspezifischen Wissens oder die Sicherstellung von Leistungsbereitschaft, als wenig standfest." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Trotz wirtschaftlicher Konsolidierung vieler Betriebe - weiterer Personalabbau in Ostdeutschland: Ergebnisse der ersten Welle des IAB-Betriebspanels Ost 1996 (1997)
Wahse, Jürgen;Zitatform
Wahse, Jürgen (1997): Trotz wirtschaftlicher Konsolidierung vieler Betriebe - weiterer Personalabbau in Ostdeutschland. Ergebnisse der ersten Welle des IAB-Betriebspanels Ost 1996. In: Soziale Sicherheit, Jg. 46, H. 6, S. 209-214.
Abstract
Der Autor fasst auf der Grundlage der Ergebnisse der ersten Welle des IAB-Betriebspanels Ost 1996 Erkenninisse zu folgenden Hauptaussagen zusammen
1. Viele Betriebe Ostdeutschlands befinden sich in der Phase der wirtschaftlichen Konsolidierung.
2. Der Personalabbau setzt sich in Ostdeutschland weiter fort.
3. Bei Arbeitszeit, Lohn und Tarifverträgen gibt es deutliche Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. (IAB2) -
Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel: Länderbericht Sachsen. Ergebnisse der ersten Welle 1996 (1997)
Wahse, Jürgen; Schaefer, Reinhard; Boje, Jürgen;Zitatform
Wahse, Jürgen, Jürgen Boje & Reinhard Schaefer (1997): IAB-Betriebspanel. Länderbericht Sachsen. Ergebnisse der ersten Welle 1996. Berlin, 61 S.
Abstract
Der Bericht bietet repräsentative Informationen zur Beschäftigungssituation und zur wirtschaftlichen Lage sächsischer Betriebe im Jahr 1996. Empirische Grundlage ist das IAB-Betriebspanel. Im Einzelnen werden behandelt: Die Beschäftigungsentwicklung in den letzten zwei Jahren sowie Beschäftigungsprognosen für die folgenden fünf Jahre, Beschäftigungsstrukturelle Aspekte wie Tätigkeitsstruktur, Teilzeitbeschäftigung und befristete Arbeitsverhältnisse, die Personalstruktur, Zugänge und Abgänge, die Ausbildungssituation, Fort- und Weiterbildung, Löhne und Gehälter sowie die wirtschaftliche Situation der Betriebe in Sachsen z.B. die Entwicklung des Geschäftsvolumens von 1994 bis 1997. Die Tätigkeitsgruppe der Facharbeiter hat in Sachsen einen doppelt so hohen Anteil wie in westdeutschen Betrieben. In den ehemaligen Treuhandbetrieben war ein Abbau von 29.000 Arbeitsplätzen festzustellen, die neu gegründeten Betriebe erhöhten ihren Personalbestand um 41.000. (IAB)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der ersten Welle 1996 (1997)
Wahse, Jürgen; Schaefer, Reinhard; Boje, Jürgen;Zitatform
Wahse, Jürgen, Jürgen Boje & Reinhard Schaefer (1997): IAB-Betriebspanel Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der ersten Welle 1996. Berlin, 60 S.
Abstract
In Zusammenarbeit mit den Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) baut das Thüringer Ministerium für Soziales und Gesundheit ein Betriebspanel auf, mit dessen Hilfe aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen in Thüringen erhoben werden. Die erste Befragungswelle im zweiten Halbjahr 1996 erbrachte verwertbare Interviews mit Inhabern bzw. Geschäftsführeren von 804 Betrieben. Die Ergebnisse zeigen eine stabile Beschäftigungslage zwischen 1995 und 1996. (IAB2)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel: Länderbericht Berlin. Ergebnisse der ersten Welle 1996 (1997)
Wahse, Jürgen; Schaefer, Reinhard; Schiemann, Frank;Zitatform
Wahse, Jürgen, Reinhard Schaefer & Frank Schiemann (1997): IAB-Betriebspanel. Länderbericht Berlin. Ergebnisse der ersten Welle 1996. Berlin, 79 S.
Abstract
"Die Senatsverwaltung für Arbeit, Berufliche Bildung und Frauen des Landes Berlin hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit Nürnberg (IAB) ein Betriebspanel für Berlin aufgebaut, mit dessen Hilfe Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen erhoben werden, um damit differenzierte Informationen über die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes gewinnen zu können. Die erste Welle dieses Betriebspanels für Berlin ist im zweiten Halbjahr 1996 gelaufen. Mit seinem weitgefächerten Fragespektrum zu differenzierten Beschäftigungstendenzen, über betriebswirtschaftliche Kennziffern bis hin zu einzelnen Aspekten der Betriebs- und Arbeitsorganisation können in dieser ersten Auswertung 'nur' zentrale Problemlagen der Berliner Wirtschaft ausgewiesen und vor den Perspektiven aktueller Diskussionen beleuchtet werden. Ihr Wert liegt darin, dass die amtliche Statistik in wichtigen Punkten ergänzt werden kann und vor allem für mittelfristige Betrachtungen aktuelle Angaben unmittelbar aus den Berliner Betrieben für die polititsche Diskussion zur Verfügung gestellt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Trotz wirtschaftlicher Konsolidierung vieler Betriebe - weiterer Personalabbau in Ostdeutschland: Ergebnisse der ersten Welle des IAB-Betriebspanels Ost 1996 (1997)
Wahse, Jürgen; Schaefer, Reinhard;Zitatform
Wahse, Jürgen & Reinhard Schaefer (1997): Trotz wirtschaftlicher Konsolidierung vieler Betriebe - weiterer Personalabbau in Ostdeutschland. Ergebnisse der ersten Welle des IAB-Betriebspanels Ost 1996. Berlin, 54 S.
Abstract
Seit 1993 baut das IAB ein Betriebspanel auf, mit dessen Hilfe Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen erhoben werden, um damit differenzierte Informationen über die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes gewinnen zu können. 1996 ist dieses Panel auf Ostdeutschland ausgeweitet worden. Die erste Welle erbrachte verwertbare Interviews von 2654 Betrieben. Die Ergebnisse geben u.a. Auskunft über die Beschäftigungsentwicklung nach Branchen und Betriebsgrößen, die Personalstruktur, Personaleinstellungen und -abgänge, die Zahl der Auszubildenden, die Ertragslage, den Umsatz und das Investitionsvolumen der Unternehmen. (IAB)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel-Länderbericht Mecklenburg-Vorpommern: Ergebnisse der ersten Welle 1996 (1997)
Wahse, Jürgen; Schaefer, Reinhard; Dahms, Vera;Zitatform
Wahse, Jürgen, Vera Dahms & Reinhard Schaefer (1997): IAB-Betriebspanel-Länderbericht Mecklenburg-Vorpommern. Ergebnisse der ersten Welle 1996. (Forschungsberichte zur Arbeitsmarktpolitik des Landes Mecklenburg-Vorpommern 01), Schwerin, 64 S.
Abstract
Das Sozialministerium von Mecklenburg-Vorpommern hat die Absicht, in Zusammenarbeit mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit Nürnberg (IAB) ein Betriebspanel für Mecklenburg-Vorpommern aufzubauen, mit dessen Hilfe Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen sowie wichtige wirtschaftliche Indikatoren erhoben werden, um damit differenzierte Informationen über die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes gewinnen zu können. Die erste Welle dieses Betriebspanels für Mecklenburg-Vorpommern ist im zweiten Halbjahr 1996 gelaufen. Sie erbrachte verwertbare Interviews von 696 Betrieben. Die Ergebnisse zeigen u.a., daß die Beschäftigung zwischen 1995 und 1996 in Mecklenburg-Vorpommern mehr oder weniger stabil war. Einen Beschäftigtenzuwachs gab es bei den Dienstleistungen (+12 Tsd.). Alle anderen Wirtschaftsbereiche haben ihren Personalbestand bestenfalls beibehalten. In den bestehenden Betrieben Mecklenburg-Vorpommerns wird für 1997 gegenüber 1996 ein Abbau der Beschäftigung in Höhe von rund 27 Tsd. Personen, d.h. um etwa 4 Prozent, erwartet. Mit einem rückläufigen Personalbestand rechnen nahezu alle Branchen. Besonders stark wird der Beschäftigungseinbruch voraussichtlich im Baugewerbe sein (-10 Tsd.). In den nächsten fünf Jahren wird vermutlich vor allem der Bereich Gebietskörperschaften/Sozialversicherung Arbeitsplätze abbauen. Eine positive Beschäftigungsentwicklung in den kommenden Jahren erwarten dagegen viele Betriebe im Handel und auch im verarbeiteten Gewerbe. (IAB2)
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Literaturhinweis
Qualifikationsspezifische Determinanten der Migration nach Deutschland (1997)
Wolter, Achim;Zitatform
Wolter, Achim (1997): Qualifikationsspezifische Determinanten der Migration nach Deutschland. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 3, S. 657-662.
Abstract
"Die IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS) bietet nicht nur für die empirische Arbeitsmarkt-, sondern auch für die Migrationsforschung neue Perspektiven. Dadurch, daß die IABS eine Darstellung der Arbeitsmigration nach Deutschland nach sozio-ökonomischen Merkmalen zuläßt, können mit ihr Untersuchungen für Migrantenteilgruppen durchgeführt werden, die bisher nur für die Gesamtheit aller Migranten möglich war. In dem Beitrag wird die IABS exemplarisch als Quelle qualifikationsspezifischer Zuwanderungszahlen nach Deutschland genutzt. Diese werden anschließend einer bislang nicht zu realisierenden Untersuchung der qualifikationsabhängigen Determinanten der Migration nach Deutschland zugrunde gelegt. Die Untersuchung verdeutlicht, daß sich die Determinanten höher- und niedrigqualifizierter Migration nach Deutschland beträchtlich unterscheiden: Erstens üben die Einkommens- und Beschäftigungsmöglichkeiten im Herkunfts- und Zielland einen erheblich größeren Einfluß auf die Migration Niedrigqualifizierter aus als auf die Wanderung Höherqualifizierter. Zweitens bildet die Höhe der ausländischen Direktinvestitionsbestände einen wichtigen Einflußfaktor für die Wanderung Höherqualifizierter, nicht aber die Migration Niedrigqualifizierter. Beide Unterschiede lassen sich daraus erklären, daß multinationale Unternehmen einen der wichtigsten Kanäle der Wanderung Höherqualifizierter, nicht aber der Migration Niedrigqualifizierter darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Übergang aus dem Erwerbsleben in den Ruhestand: deskriptive Untersuchung der Entwicklungen im Zeitraum 1975 bis 1990 anhand der IAB-Beschäftigtenstichprobe (1997)
Wübbeke, Christina;Zitatform
Wübbeke, Christina (1997): Der Übergang aus dem Erwerbsleben in den Ruhestand. Deskriptive Untersuchung der Entwicklungen im Zeitraum 1975 bis 1990 anhand der IAB-Beschäftigtenstichprobe. (IAB-Werkstattbericht 06/1997), Nürnberg, 34 S.
Abstract
Ziel des Beitrags ist es nachzuvollziehen, wie sich der Übergang aus dem Erwerbsleben in den Ruhestand im Hinblick auf den Zeitpunkt des Ausscheidens aus der Erwerbstätigkeit zwischen 1975 und 1990 entwickelt hat, und zu klären, welche Einflußgrößen hierbei eine Rolle gespielt haben. Hierzu werden Daten deutscher sozialversicherungspflichtiger Beschäftigter der Geburtsjahrgänge 1920 bis 1925 untersucht und die Ergebnisse getrennt für Männer und Frauen ausgewiesen. (IAB)
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Literaturhinweis
Evaluierung der Förderung von Existenzgründern nach dem Programm "Arbeit für Mecklenburg-Vorpommern" (AMV) und dem Nachfolgeprogramm "Arbeit und Qualifizierung für Mecklenburg-Vorpommern" (AQMV) (1997)
Zitatform
(1997): Evaluierung der Förderung von Existenzgründern nach dem Programm "Arbeit für Mecklenburg-Vorpommern" (AMV) und dem Nachfolgeprogramm "Arbeit und Qualifizierung für Mecklenburg-Vorpommern" (AQMV). (Forschungsberichte zur Arbeitsmarktpolitik des Landes Mecklenburg-Vorpommern 02), Schwerin, 128 S.
Abstract
"Ziel der Untersuchung ist es, Strukturinformationen über die geförderten Gründerpersonen und über deren Selbständigkeiten zu erheben, auf der Grundlage dieser Daten die arbeitsmarktpolitische Wirksamkeit der Existenzgründerförderung zu bewerten und schließlich daraus Empfehlungen zur künftigen Gestaltung der Förderung abzuleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsverhalten westdeutscher Betriebe zwischen Beschäftigungsabbau und Nachwuchssicherung: Ausbildungssituation in umfassender Sicht der Betriebe (1997)
Zitatform
(1997): Ausbildungsverhalten westdeutscher Betriebe zwischen Beschäftigungsabbau und Nachwuchssicherung. Ausbildungssituation in umfassender Sicht der Betriebe. In: Beschäftigungstrends. Informationsdienst für Betriebe H. 6, S. 1-12.
Abstract
"Die betriebliche Berufsausbildung war wegen der angespannten Lage bei den Ausbildungsstellen der Befragungsschwerpunkt im IAB-Betriebspanel 1995. Die Betriebe berichteten über die Entwicklung ihrer Ausbildungskapazität, über abgeschlossene Ausbildungsverträge und unbesetzte Ausbildungsstellen, über die Zahl der Auszubildenden, über den Verbleib ihrer Ausbildungsabsolventen und über ihre Bemühungen, die Ausgebildeten im Betrieb zu halten. Mit einem weitgefaßten Ausbildungsbegriff ermittelt die Befragung sowohl Ausbildungen nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO), als auch solche in Gesundheitsberufen uund zum Beamten. Damit soll aus Sicht der Betriebe die gesamte Ausbildungsleistung der Wirtschaft und Verwaltungen abgebildet werden, während sich die öffentliche Diskussion meist auf die bei weitem bedeutsamste Ausbildung nach dem BBiG beschränkt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Trotz wirtschaftlicher Konsolidierung vieler Betriebe weiterer Personalabbau in Ostdeutschland: erste Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel, einer repräsentativen Untersuchung in 4300 Betrieben Ostdeutschlands (1997)
Zitatform
(1997): Trotz wirtschaftlicher Konsolidierung vieler Betriebe weiterer Personalabbau in Ostdeutschland. Erste Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel, einer repräsentativen Untersuchung in 4300 Betrieben Ostdeutschlands. In: Beschäftigungstrends. Informationsdienst für Betriebe H. 7, S. 1-10.
Abstract
"Der Aufholprozeß Ostdeutschlands ist bei der Neugründung und Modernisierung der Betriebe erfolgreich vorangekommen. Bei hoher Beschäftigungsdynamik überwiegend aber die negativen Beschäftigungserwartungen, die durch die positiven Lichtblicke bei Gründungen und Beschäftigungsaufbau nicht ausgeglichen werden können. Im Ergebnis könnte Mitte 1997 die Beschäftigung insgesamt um 200 000 Personen gegenüber Mitte 1996 abnehmen. Mit Ausnahme der Wirtschaftsdienstleistungen vermuten alle Branchen einen Beschäftigungsabbau: Vor allem das Baugewerbe ( - 55 000), die Gebietskörperschaften/Sozialversicherungen ( - 35 000) und das Verarbeitende Gewerbe ( - 27 000). Für die nächsten fünf Jahre erwarten zwar 27% der Betriebe eine höhere, 54% eine gleichbleibende und lediglich 14% eine sinkende Beschäftigtenzahl. Doch von den fast tausend Großbetrieben mit mehr als 500 Beschäftigten sehen über zwei Drittel mittelfristig einen Personalabbau, lediglich 12% einen Personalaufbau. Dies sind erste Ergebnisse einer Befragung von über 4 300 Betrieben (1,1 % aller ostdeutschen Betriebe) im Herbst 1996, die ein Sechstel aller Arbeitsplätze repräsentieren. Die kurzfristig ungünstigen Beschäftigungserwartungen werden durch andere Umfragen bestätigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Flexibilität von Betrieben in Deutschland: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 1993-1995. Beitrag zum OECD-Projekt "Flexible Enterprise" (1996)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Herbert Düll, Jürgen Kühl, Manfred Lahner & Udo Lehmann (1996): Flexibilität von Betrieben in Deutschland. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 1993-1995. Beitrag zum OECD-Projekt "Flexible Enterprise". (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 200), Nürnberg, 146 S.
Abstract
Der Bericht beschreibt zunächst Aspekte numerischer Flexibilität bei Beschäftigungsverhältnissen, Arbeits- und Betriebszeiten sowie der Entlohnung. Dann wird i.S. funktionaler Flexibilität der Einfluß des technisch-organisatorischen Wandels, von Forschung, Produktinnovation und Investition erörtert. Es folgt die Bedeutung der Qualifizierung für betriebliche Flexibilität. Und schließlich werden Stellenumschlag, Betriebsgründungen sowie Ein- und Ausgliederungen dargestellt. Angesichts fehlender repräsentativer Daten über diese Aspekte von betrieblicher Flexibilität wird das IAB-Betriebspanel von 0,3% aller 1,6 Mio westdeutschen Betriebe mit rund 11% aller Beschäftigten als umfassende und aktuelle Datenbasis herangezogen, das 1993-95 auf jährlichen Interviews der Leitungsebene von über 4000 fortbestehenden (Rücklauf 85%) oder neuen (Rücklauf 61%) Betrieben beruht. Weitere Datenquelle ist die Beschäftigtenstatistik der BA. (IAB2)
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Literaturhinweis
Die Lohnkurve in den neunziger Jahren: der Zusammenhang zwischen regionalen Durchschnittslöhnen und regionaler Arbeitslosigkeit in einer Mehrebenenanalyse mit dem IAB-Betriebspanel (1996)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Uwe Blien (1996): Die Lohnkurve in den neunziger Jahren. Der Zusammenhang zwischen regionalen Durchschnittslöhnen und regionaler Arbeitslosigkeit in einer Mehrebenenanalyse mit dem IAB-Betriebspanel. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 29, H. 3, S. 467-470.
Abstract
"Eine z.Z. in Öffentlichkeit und Wissenschaft viel diskutierte Frage ist, ob Unternehmen auf regionale Arbeitsmarktbedingungen reagieren. In der Studie kann zum ersten Mal der Effekt von Arbeitslosigkeit auf das Lohnniveau mit für Westdeutschland repräsentativen Betriebsdaten aus dem IAB-Betriebspanel untersucht werden. Die Ergebnisse stehen im Einklang mit der Lohnkurvenhypothese. Obwohl Deutschland ein Land mit zentralen Lohnverhandlungen ist, finden sich Belege, daß Arbeitslosigkeit die Löhne in exakt dem gleichen Maße senkt, wie es von Blanchflower und Oswald für andere Länder (z.B. die USA und Großbritannien) festgestellt worden war. Für die ökonometrische Analyse wird eine Adaption eines Mehrebenenmodells an Längsschnittdaten verwendet. Das Modell berücksichtigt die Abhängigkeit der Beobachtungen zwischen Regionen und Zeitpunkten und vermeidet deshalb das Auftreten von Scheinkorrelationen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die IAB-Beschäftigtenstichprobe 1975-1990 (1996)
Bender, Stefan; Rohwer, Götz; Hilzendegen, Jürgen; Rudolph, Helmut;Zitatform
Bender, Stefan, Jürgen Hilzendegen, Götz Rohwer & Helmut Rudolph (1996): Die IAB-Beschäftigtenstichprobe 1975-1990. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 197), Nürnberg, 150 S.
Abstract
Um die Daten der Beschäftigtenstatistik auch für wissenschaftliche Arbeiten außerhalb der Bundesanstalt für Arbeit zugänglich zu machen, wurde die IAB-Beschäftigtenstichprobe in Anlehnung an die beim Mikrozensus und der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) verwendeten Verfahren faktisch anonymisiert. Dies geschah im Rahmen eines IAB-Projekts, das vom ZUMA und vom WZB mitfinanziert wurde.
Der Text beschreibt den druch die Arbeit dieses Projekts zustandegekommenen Datensatz. Begonnen wird mit einer allgemeinen Einführung in die Beschäftigtenstatistik. Es werden dann die erhebungstechnischen Grundlagen dargestellt, und es wird beschrieben, wie die jetzt verfügbaren Daten gebildet, aufbereitet und anonymisiert worden sind. Schließlich werden Hinweise gegeben, wie mit diesen Daten praktisch gearbeitet werden kann. (IAB2) -
Literaturhinweis
Zuwanderer auf dem Arbeitsmarkt: nationalitäten- und geschlechtsspezifische Unterschiede (1996)
Bender, Stefan; Seifert, Wolfgang;Zitatform
Bender, Stefan & Wolfgang Seifert (1996): Zuwanderer auf dem Arbeitsmarkt. Nationalitäten- und geschlechtsspezifische Unterschiede. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 25, H. 6, S. 473-495. DOI:10.1515/zfsoz-1996-0604
Abstract
"Mittels der anonymisierten IAB-Beschäftigtenstichprobe werden die Arbeitsmarktchancen von Arbeitsmigranten aus dem ehemaligen Jugoslawien, aus Spanien, Portugal, Italien, Griechenland und der Türkei untersucht. In den Analysen konnten nationalitäten- und geschlechtsspezifische Unterschiede in den Arbeitsmarktchancen festgestellt werden. Türkische Arbeitnehmer übten auch 1989 noch in weit stärkerem Maße als andere Nationalitäten un- und angelernte Tätigkeiten aus. Beschäftigte aus dem ehemaligen Jugoslawien und auch aus Spanien näherten sich dagegen der Struktur der deutschen Beschäftigten an. Ausländische Frauen waren auf dem Arbeitsmarkt, sowohl im Vergleich zu ausländischen Männern als auch deutschen Frauen, deutlich schlechter gestellt. Die ausländischen Beschäftigten unterscheiden sich in ihrer Struktur und ihren Berufsverläufen erheblich von den deutschen Beschäftigten. Sie sind überwiegend als un- und angelernte Arbeiter im produzierenden Gewerbe tätig. Allerdings zeigt sich im Längsschnitt eine gewisse Aufwärtsmobilität hin zu günstigeren Arbeitsmarktpositionen zu finden. Mit Hilfe einer Ereignisanalyse (Piecewise Constant Exponential Model) konnte gezeigt werden, daß bei Absolventen der dualen Ausbildung keine gravierenden Unterschiede in den direkten Berufswechseln und den Übergängen zur Arbeitslosigkeit bestehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Lohnkurve in den achtziger Jahren: eine Mehrebenenanalyse mit der IAB-Beschäftigtenstichprobe (1996)
Zitatform
Blien, Uwe (1996): Die Lohnkurve in den achtziger Jahren. Eine Mehrebenenanalyse mit der IAB-Beschäftigtenstichprobe. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 29, H. 3, S. 471-474.
Abstract
"Eine Untersuchung zu den regionalen Lohneffekten regionaler Arbeitslosigkeit wird vorgelegt. Verwendet werden Daten aus der IAB-Beschäftigtenstichprobe für den Zeitraum 1981-1990, um ein an Längsschnitte angepaßtes Mehrebenenmodell zu schätzen. Die Ergebnisse bestätigen, daß hohe regionale Arbeitslosigkeit mit eher niedrigen Löhnen verbunden ist. Die dadurch gegebene 'Lohnkurve' ist jedoch flacher als in anderen Ländern, die Elastizität ist -0,06." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Umfang, Struktur und Entwicklung der geringfügigen Beschäftigung: eine Bestandsaufnahme (1996)
Kohler, Hans; Spitznagel, Eugen; Rudolph, Helmut;Zitatform
Kohler, Hans, Helmut Rudolph & Eugen Spitznagel (1996): Umfang, Struktur und Entwicklung der geringfügigen Beschäftigung. Eine Bestandsaufnahme. (IAB-Kurzbericht 02/1996), Nürnberg, 7 S.
Abstract
Der Artikel stellt die verschiedenen Meßkonzepte und Informationsquellen zur Erfassung der geringfügigen Beschäftigung sowie einige Ergebnisse vor. Es wird festgestellt, daß der Mikrozensus aufgrund seiner Konzeption mit rund 1,4 Mio. (1991 bis 1994) den Kern der eher regelmäßig geringfügig Beschäftigten erfaßt. Diese Zahl ist als Untergrenze anzusehen. Die Befragungen des Instituts für Sozialforschung- und Gesellschaftspolitik (ISG) und das Sozioökonomische Panel erfassen auch Personen am Rande der Erwerbstätigkeit (z. B. bezahlte Nachbarschaftshilfe) und schätzen die Zahl der geringfügig Beschäftigten in Westdeutschland auf 3,8 bzw. 2,9 Mio. (1992). Das IAB-Betriebspanel rechnet 1995 mit 3,5 Mio. geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen, wobei eine Person mehrere solcher Tätigkeiten ausüben kann. Die ISG-, SOEP- und Betriebsbefragungen deuten auf eine steigende Tendenz geringfügiger Beschäftigung hin, nicht dagegen der Mikrozensus. (IAB2)
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Literaturhinweis
Expandierende und neugegründete Betriebe (1996)
Kühl, Jürgen;Zitatform
Kühl, Jürgen (1996): Expandierende und neugegründete Betriebe. In: L. Alex & M. Tessaring (Hrsg.) (1996): Neue Qualifizierungs- und Beschäftigungsfelder. Dokumentation des BIBB/IAB-Workshops am 13./14. November 1995, S. 247-256.
Abstract
Der Beitrag untersucht anhand der Ergebnisse des IAB-Betriebspanels zur Struktur und Entwicklung wachsender und neu gegründeter westdeutscher Betriebe die Entwicklung neuer Qualifizierungs- und Beschäftigungsfelder für den Zeitraum 1992 bis 1995. Es zeigt sich, dass es in Westdeutschland trotz Beschäftigungsrückgang im Zeitraum 1992-94 durchgehend wachsende Betriebe gab; sie repräsentierten mit 3,3 Millionen Beschäftigten rund 12 Prozent aller Erwerbstätigen. Mit durchschnittlich 40 Beschäftigten erreichen diese wachsenden Betriebe eine beachtliche Betriebsgröße. Mit Ausnahme der Landwirtschaft sowie der Bereiche Bergbau, Energie-, Wasserwirtschaft und der Kleinstbetriebe (1-4 Beschäftigte) sind reine Wachstumsbetriebe in allen Branchen und Betriebsgrößen vertreten. Die Beschäftigung in neugegründeten Betrieben war am höchsten in den Branchen Handel/Verkehr/Nachrichten, Gaststätten/Beherbergung, Rechtsberatung u. a., Investitionsgütergewerbe. In den Betriebspanel-Interviews wurden jedoch nur ca. 35 Prozent der neuen Betriebsnummern auch als Neugründungen identifiziert. Hierbei überwiegen traditionelle Beschäftigungsfelder. Der Beitrag kommt zu dem Schluss, dass sich mit dem IAB-Betriebspanel die Charakteristika, Strategien und Erfolgsbedingungen von wachsenden und von wirklich neugegründeten Betrieben im Verlauf von Jahr zu Jahr messen lassen, es jedoch einer exakten Definition des spezifisch Neuen bedarf, um in Betriebsinterviews auf Leitungsebene Entstehung, Ausbreitung und Durchsetzung neuer Qualifizierungs- und Beschäftigungsfelder zu ermitteln. (IAB)
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Literaturhinweis
Qualifikations- und industriespezifische Lohnunterschiede in der Bundesrepublik Deutschland: eine Untersuchung für das Verarbeitende Gewerbe auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe (1996)
Zitatform
Möller, Joachim & Lutz Bellmann (1996): Qualifikations- und industriespezifische Lohnunterschiede in der Bundesrepublik Deutschland. Eine Untersuchung für das Verarbeitende Gewerbe auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe. In: Ifo-Studien, Jg. 42, H. 2, S. 235-272.
Abstract
"Die Studie basiert auf einer Mikrodaten-Analyse von Lohnfunktionen für 20 Branchen des Verarbeitenden Gewerbes im Zeitraum 1979 bis 1989. Dabei werden für drei Qualifikationsgruppen (Ungelernte, Facharbeiter und Hochqualifizierte) separate Schätzungen durchgeführt. Unsere Ergebnisse weisen die Existenz substantieller interindustrieller Lohndifferentiale innerhalb der Qualifikationsgruppen nach. Obwohl sich diese Differentiale von Jahr zu Jahr nur wenig verändern, nimmt die durch die Standardabweichung der entsprechenden interindustriellen Differentiale gemessene Lohndispersion im Beobachtungszeitraum in allen betrachteten Qualifikationsgruppen deutlich zu. Für die Beurteilung alternativer Hypothesen der Lohnbildung erscheint bedeutsam, daß die qualifikationsspezifischen Industrieeffekte signifikant positiv, jedoch keineswegs perfekt miteinander korrelieren. Weiterhin weisen die interindustriellen Lohndifferentiale der Facharbeiter und Hochqualifizierten einen Zusammenhang mit Indikatoren der Innovationsaktivität in den Branchen auf, ein Effekt, der bei den Ungelerneten nicht auftritt. (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Ausbildungsverhalten der westdeutschen Betriebe 1995: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels (1996)
Pfeiffer, Barbara;Zitatform
Pfeiffer, Barbara (1996): Das Ausbildungsverhalten der westdeutschen Betriebe 1995. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 29, H. 4, S. 589-606.
Abstract
"Die angespannte Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt veranlaßte das IAB, den Befragungsschwerpunkt im IAB-Betriebspanel 1995 für Westdeutschland auf das Ausbildungsverhalten der Betriebe zu legen. Diese Arbeitgeberbefragung, die seit 1993 jährlich von Infratest für das IAB durchgeführt wird und deren Daten repräsentativ für 1,6 Mio. Betriebe mit 29 Mio. Beschäftigten sind, ermöglicht es, die gesamte Ausbildungsleistung der Wirtschaft und der Verwaltung differenziert nach Branchen und Größen abzubilden. Die Entwicklung der Ausbildungsaktivitäten seit 1993 zeigte, daß gerade Großbetriebe in noch stärkerem Umfang Ausbildungsstellen als Beschäftigung abbauten, während Kleinbetriebe bei nahezu konstanter Beschäftigung ihre Ausbildungsaktivitäten deutlich ausgeweitet haben. Den Angaben der Betriebe zufolge ist auch für die kommenden Jahre mit keinen wesentlichen Änderungen beim Ausbildungsverhalten der Betriebe zu rechnen. Das IAB-Betriebspanel gibt ebenfalls Auskunft darüber, welche Betriebe 1995 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen haben und wo vorzeitige Auflösungen dieser neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge stattfanden. Desweiteren wurde erhoben, in welchen Betrieben nichtbesetzte Ausbildungsstellen zu verzeichnen waren, wo Auszubildende ihre Ausbildung erfolgreich beendeten und danach auch übernommen wurden und welche Betriebe Maßnahmen anbieten, um selbst ausgebildete Fachkräfte längerfristig zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Pfeiffer, Barbara; -
Literaturhinweis
Has earnings inequality in Germany changed in the 1980s? (1996)
Steiner, Viktor; Wagner, Kersten;Zitatform
Steiner, Viktor & Kersten Wagner (1996): Has earnings inequality in Germany changed in the 1980s? (ZEW discussion paper 1996-32), Mannheim, 22 S.
Abstract
"The development of the West German earnings distribution in the 1980's is analysed on the basis of both the German Socio-Economic Panel and micro-data from the Employment Register of the Federal Labour Office. We find that earnings inequality in Germany has increased very little in the 1980's, if at all. It is shown that the marked increase in earnings inequality found in previous studies based on the register data is a statistical artifact related to a change in the coding of the earnings data. Our decomposition analysis based on estimated earnings functions reveals that the relative stability of the German earnings distribution in the1980's has not resulted from large compensating changes in the composition of the labour force on the one hand, and changes in the returns to human capital on the other. While both of these components have changed little in the observation period, the former rather than the latter component has contributed to the small increase in earnings inequality observed in the register data. If anything, the earnings differential between skilled and unskilled workers has become smaller during the 1980's, while within-inequality has contributed very little to changes in inequality. Overall, the empirical results of this study seem compatible with an institutional explanation of the stability of the German earnings distribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigungsperspektiven von privatisierten Unternehmen: Befragung von ehemaligen Treuhandfirmen im Oktober 1995 (1996)
Wahse, Jürgen; Dahms, Vera; Kühl, Jürgen; Schäfer, Reinhard;Zitatform
Wahse, Jürgen, Vera Dahms, Reinhard Schäfer & Jürgen Kühl (1996): Beschäftigungsperspektiven von privatisierten Unternehmen. Befragung von ehemaligen Treuhandfirmen im Oktober 1995. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 29, H. 1, S. 106-116.
Abstract
"Zum 1.10.1995 gaben 2249 vollständig privatisierte ehemalige Treuhandunternehmen (26,4% von allen) mit 362 000 Beschäftigten (38,1%) eine hochgerechnete Gesamtbeschäftigung von 950 000 an. Bis Jahresende sollen davon 57 000, 1996 weitere 53 000 und auch 1997 voraussichtlich 14 000 Arbeitsplätze wegfallen. Nach Ablauf der nicht sehr zahlreichen und niedrigen Arbeitsplatzzusagen an die Treuhandanstalt wollen 20% der Unternehmen ihren Personalbestand erweitern, 55% wollen ihn halten und 25% vermindern. Zum Stichtag gab es 50 000 Auszubildende (4,7% aller Beschäftigten) in den Unternehmen, lediglich jeder zweite wird nach Abschluß übernommen. Drei von vier Unternehmen wollen die Ausbildung in den nächsten zwei Jahren ausbauen oder halten. Von den Beschäftigten sind 3,9% in Teilzeit, 0,6% geringfügig erwerbstätig. Immerhin 7% des Bestandes entsprachen die Neueinstellungen von 64 000 in den ersten drei Quartalen 1995, denen freilich ein Abbau von 100 000 Beschäftigten gegenüberstand. Gut ein Drittel der Beschäftigten nimmt an Weiterbildung teil. Seit 1991 hat sich der Durchschnittslohn auf 3.655 DM fast verdoppelt und erreicht im Verarbeitenden Gewerbe 72% des Westniveaus; ohne Lohnzusatzkosten sind dies 19% des Umsatzes. Je Beschäftigten wurden 1995 rd. 235.000 DM umgesetzt (West: 283.000 DM). An der Bruttowertschöpfung gemessen erreichten die Unternehmen 1995 etwa 63% der Produktivität vergleichbarer Westunternehmen. Insgesamt wollen die privatisierten Unternehmen 1995 rd. 29 Mrd. DM investieren. Im Verarbeitenden Gewerbe werden 12% des Umsatzes investiert, je Beschäftigten mehr als doppelt soviel wie im Westen. Die achte und letzte Befragung der Treuhand- und der privatisierten Firmen im Transformationsprozeß stellte zugleich einen Test für das IAB-Betriebspanel in Ostdeutschland dar, das Mitte 1996 startet und die Entwicklung dieser Firmen weiter verfolgt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Wanderung Höherqualifizierter als Trend der europäischen Binnenmigration: eine empirische Untersuchung am Beispiel der deutschen IAB-Beschäftigtenstichprobe (1996)
Wolter, Achim; Wolburg, Martin;Zitatform
Wolter, Achim & Martin Wolburg (1996): Die Wanderung Höherqualifizierter als Trend der europäischen Binnenmigration. Eine empirische Untersuchung am Beispiel der deutschen IAB-Beschäftigtenstichprobe. (Institut für Integrationsforschung Hamburg. Diskussionspapier 02/96), Hamburg, 47 S.
Abstract
"In der migrationswissenschaftlichen Literatur ist die Aussage verbreitet, daß das durchschnittliche Qualifikationsniveau der Migranten in Europa seit Anfang der 80er Jahre deutlich angestiegen ist. Das vorliegende Diskussionspapier untersucht den empirischen Gehalt dieser Aussage am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland. Auf der Basis der seit Anfang 1996 neu zur Verfügung stehenden IAB-Beschäftigtenstichprobe werden zunächst für 1975 bis 1990 die Entwicklung des Anteils Höherqualifizierter an allen in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigten Ausländern sowie die spezifischen sozioökonomischen Charakteristika der höherqualifizierten Ausländer in Deutschland herausgearbeitet. Anschließend wird die gleiche Betrachtung für die Teilgruppe der neu in den deutschen Arbeitsmarkt eintretenden Migranten wiederholt. Dabei zeigt sich, daß der Anteil Höherqualifizierter in beiden Grundgesamtheiten über den Betrachtungszeitraum klar angestiegen ist. Im Vergleich lag der Anteil Höherqualifizierter unter den Migranten jedoch permanent höher als unter allen Ausländern. Demgegenüber unterscheiden sich die sozioökonomischen Charakteristika der höherqualifizierten Migranten in Deutschland nicht wesentlich von denen aller höherqualifizierten Ausländer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Determinanten des Qualifikationsanstiegs unter den Ausländern in der IAB-Beschäftigtenstichprobe (1996)
Wolter, Achim;Zitatform
Wolter, Achim (1996): Determinanten des Qualifikationsanstiegs unter den Ausländern in der IAB-Beschäftigtenstichprobe. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 29, H. 4, S. 616-629.
Abstract
"In der theoretischen Migrationsliteratur ist die Hypothese verbreitet, daß in den letzten zehn Jahren entgegen eines allgemein rückläufigen Migrationstrends die Wanderungsbewegungen höherqualifizierter Arbeitnehmer zwischen den Industriestaaten angestiegen sind. Die diesbezüglich bisher angestellten empirischen Studien gründen allerdings lediglich auf Bestands- und nicht auf Migrationsdatenquellen. Ein von letzteren festgestellter Qualifikationsanstieg unter der ausländischen Bevölkerung eines Landes muß daher nicht unbedingt mit einer verstärkten Zuwanderung höherqualifizierter Ausländer koinzidieren. Vielmehr kann er auch die Folge des vermehrten Berufseinstiegs von Ausländern der zweiten Generation, von Arbeitsmarktaustritten niederqualifizierter Ausländer oder von Aufwärtsmobilität der beschäftigten Ausländer sein. In dem Artikel wird deshalb eine Untersuchung vorgestellt, die die Beziehung zwischen der Qualifikationsentwicklung unter der ausländischen Arbeitsbevölkerung und der Entwicklung der Zuwanderung Höherqualifizierter für Deutschland im Zeitraum 1975 bis 1990 anhand der IAB-Beschäftigtenstichprobe analysiert. Dabei wird zunächst aufgezeigt, wie sich der Anteil höherqualifizierter unter allen Ausländern im Betrachtungszeitraum entwickelt hat. Anschließend wird dargestellt, in welchem Ausmaß die einzelnen Faktoren zu dieser Entwicklung beigetragen haben. Als Ergebnis der Untersuchung zeigt sich, daß der zu konstatierende Qualifikationsanstieg unter der ausländischen Arbeitsbevölkerung in Deutschland tatsächlich primär eine direkte oder indirekte Folge der vermehrten Zuwanderung höherqualifizierter Ausländer gewesen ist. Dagegen läßt sich unter den neu in den deutschen Arbeitsmarkt eintretenden Ausländern der zweiten Generation im Betrachtungszeitraum kein Qualifikationsanstieg feststellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Weiterer Personalabbau um 1 Prozent von Mitte 1995 bis Mitte 1996 (1996)
Zitatform
(1996): Weiterer Personalabbau um 1 Prozent von Mitte 1995 bis Mitte 1996. In: Beschäftigungstrends. Informationsdienst für Betriebe H. 5, S. 1-8.
Abstract
"Die im IAB-Betriebspanel befragten 4 100 Betriebe äußerten daß sich - im Saldo dieser einzelbetrieblichen Erwartungen - der Beschäftigungsabbau bis Mitte 1996 unvermindert fortsetzen würde. Die frühzeitigen Einschätzungen waren in ihrer Gesamtheit bereits in den beiden vorangegangenen Befragungen recht treffsicher, wie der Vergleich mit der tatsächlichen Entwicklung zeigt." Die Beschäftigungserwartungen westdeutscher Betriebe nach Branchen und Betriebsgrößen sowie die mittelfristigen Beschäftigungserwartungen der Betriebe für die nächsten fünf Jahre sind weitere Aussagen des IAB- Betriebspanels. Personalprobleme werden vor allem infolge der hohen Lohnkosten erwartet. Die Ertragslage hat sich gegenüber 1994 leicht verschlechtert. Entsprechend unsicher sind die Erwartungen bei der Investitionsentwicklung. Infolge fehlender Investitionen hat sich zudem der technische Stand der Ausrüstungen leicht verschlechtert. (IAB2)
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Literaturhinweis
Effektiv- und Tariflöhne in der Bundesrepublik Deutschland: eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (1995)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Susanne Kohaut (1995): Effektiv- und Tariflöhne in der Bundesrepublik Deutschland. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. In: K. Gerlach & R. Schettkat (Hrsg.) (1995): Determinanten der Lohnbildung. Theoretische und empirische Untersuchungen (Sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung. N.F., 03), S. 72-88.
Abstract
"In diesem Beitrag wird mit dem IAB-Betriebspanel der Einfluß einer Reihe von Variablen als Determinanten der übertariflichen Bezahlung und damit die Bedeutung des Markt-, des Effizienz- und des Verhandlungsansatzes bei der Erklärung der übertariflichen Bezahlung überprüft. Signifikante Ergebnisse erhalten wir für den Einfluß der Offen-Stellen-Quote, des Anteils der Teilzeitkräfte an den Beschäftigten, der Existenz eines Betriebsrats und der Dummies die Wirtschaftszweige, die Betriebsgrößenklasse, die Boustadt-Regien (bzw. des Bik-Kriteriums), den Stand der Technik sowie die Modernität der technischen Anlagen. Insignifikante Einflüsse des Frauen- und des Arbeitsanteils an den Beschäftigten (allerdings nur in dem nach Durchführung von Modellauswahltests präferierten Modell) und des Einflusses der Senioritätsentlohnung sind zu vermerken. Insgesamt zeigt sich, daß die Trennung der von den drei verschiedenen Erklärungsansätzen ausgehenden Effekte nicht möglich ist und die auf der Basis dieser Theorien erwarteten Vorzeichen nicht immer geschätzt werden. Interessant ist weiterhin der nicht-monotone Zusammenhang zwischen Lohnspanne und Betriebsgrößenklasse und daß die Unterschiede zwischen der uni- und der multivariaten Analyse beim Vergleich der Rangreihen gering sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Determinants of wages in the German service and manufacturing sectors: an empirical analysis based on the IAB establishment panel (1995)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Susanne Kohaut (1995): Determinants of wages in the German service and manufacturing sectors. An empirical analysis based on the IAB establishment panel. In: IAB Labour Market Research Topics H. 15, S. 1-17.
Abstract
In dem Beitrag wird der Einfluß von verschiedenen Faktoren auf die betriebliche Lohnhöhe und die übertarifliche Entlohnung anhand von Daten des IAB-Betriebspanels untersucht. (IAB)
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Literaturhinweis
The establishment panel of the German Institute for Employment Research (1995)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Susanne Kohaut & Jürgen Kühl (1995): The establishment panel of the German Institute for Employment Research. In: Statistisches Amt Europäische Gemeinschaften (Hrsg.) (1995): Techniques and uses of enterprise panels : proceedings of the first European international workshop on techniques of enterprise panels, Luxembourg, 21 to 23 February 1994, S. 146-162.
Abstract
"The paper describes the panel approach in western Germany, its feasibility and results. The first wave of the panel on firms has been conducted during the summer season 1993 in a sample of firms taken for all branches and firm sizes. The sample was drawn out of the firm register of the employment statistics of the Federal Employment Services, which covers all establishments/firms employing at least one employee under social security. Almost 80 % of total employment is covered. The Infratest Research Institute did personal interviews in 4.360 establishments; the response rate was more than 72 % and interviews were stopped simply for cost reasons. The non-response rate ws slightly higher in those strata which are difficult to interview, that is in establishments with 1-4 and 5-9 employees or those in construction industries and in services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Betriebliche Determinanten der Lohnhöhe und der übertariflichen Bezahlung: eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (1995)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Susanne Kohaut (1995): Betriebliche Determinanten der Lohnhöhe und der übertariflichen Bezahlung. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 28, H. 1, S. 62-75.
Abstract
"In diesem Beitrag wird anhand der Daten der 1. Welle des IAB-Betriebspanels der Einfluß einer Reihe von Variablen als Determinanten der betrieblichen Lohnhöhe und der übertariflichen Bezahlung untersucht und damit die Bedeutung des Markt-, des Effizienzlohnansatzes und des Verhandlungsansatzes für die Erklärung der Lohnhöhe und der übertariflichen Bezahlung überprüft. Für die Bestimmung der Bedeutung dieser Determinanten werden Regressionsmodelle geschätzt. Es werden sowohl für die Lohnhöhe als auch für die übertarifliche Entlohnung jeweils Regressionsschätzungen für die Gesamtwirtschaft (alle Wirtschaftszweige), das Produzierende Gewerbe und den Dienstleistungsbereich durchgeführt. Die übertarifliche Entlohnung wird als relative Lohnspanne in Prozent gemessen. Als Lohnhöhe wird die durchschnittliche monatliche Lohnsumme pro Beschäftigten eines Betriebes angesetzt, wobei eine semilogarithmische Regressionsfunktion verwendet wird. Es ergeben sich interessante Unterschiede hinsichtlich des Einflusses bestimmter Variablen auf die Lohnhöhe und die übertarifliche Entlohnung: Während die Offene-Stellen-Quote in den Regressionen für die übertarifliche Entlohnung hochsignifikant und positiv ist, ist der Einfluß auf die Lohnhöhe negativ, im Dienstleistungsbereich sogar hochsignifikant. Die Variablen Frauenanteil, Anteil Qualifizierter und Teilzeitkräfteanteil an den Beschäftigten, die die Marktposition der Betriebe charakterisieren, sind in den Regressionen für die Lohnhöhe signifikant. In den entsprechenden Regressionen für die übertarifliche Bezahlung ist dies jedoch nicht der Fall. Der Einfluß der Senioritätsentlohnung und der betrieblichen Altersversorgung ist ebenfalls uneinheitlich. In Übereinstimmung mit anderen Studien führt die Existenz eines Betriebsrates zu einer geringeren übertariflichen Entlohnung und einer höheren Lohn- und Gehaltssumme je Beschäftigten. Auch der Einfluß der Betriebsgröße, des Wirtschaftszweigs, der Region, der Modernität der Produktionsanlagen und des Standes der Technik ist hochsignifikant. Insgesamt wird die Lohnhöhe wohl eher von innerbetrieblichen Strukturen, wie dem Frauenanteil oder dem Anteil Qualifizierter, beeinflußt. Die übertarifliche Entlohnung hingegen ist möglicherweise stärker von externen Faktoren, insbesondere dem Arbeitsmarkt abhängig. Es zeigt sich aber auch, daß die Trennung der von den drei verschiedenen Erklärungsansätzen ausgehenden Effekte nicht eindeutig möglich ist und die auf der Basis dieser Theorien erwarteten Vorzeichen nicht immer geschätzt werden. Abschließend wird der Einfluß der Betriebsgröße auf die Entlohnung ausführlicher betrachtet und insbesondere auch graphisch verdeutlicht. Vergleicht man Betriebe unterschiedlicher Größe, so ist Variation der Lohnhöhe im Produzierenden Gewerbe stärker als im Dienstleistungsbereich. Der aufgrund der Effizienzlohntheorie und anderer empirischer Untersuchungen zu erwartende positive Zusammenhang zwischen Betriebsgröße und Entlohnung kann hier jedoch nicht eindeutig nachgewiesen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
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- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
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- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
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- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
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- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
