FDZ-Literatur / FDZ Literature
Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.
Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.
- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- NEPS-SC8-ADIAB Schüler Klasse 5, Eltern, Lehrer und Schulleitung
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
- IAB-Betriebs-Historik-Panel / IAB Establishment History Panel
- IAB-Betriebspanel / IAB Establishment Panel
- IAB-Datensatz BeCovid
- IAB-Datensatz HOPP
- IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB
- IAB-Querschnittsbefragung / Cross-sectional survey
- IAB-SOEP Migrationsstichprobe (IAB-SOEP MIG)
- IAB-Stellenerhebung / IAB Job Vacancy Survey
- International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa)
- IZA/IAB Administrativer Evaluationsdatensatz (AED und LED) / IZA Evaluation Dataset Survey
- Kundenbefragung zu Organisationsstrukturen nach SGB II / Client survey on German SGBII-Agencies
- LidA - Leben in der Arbeit
- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
-
Literaturhinweis
Aufholprozess in Ostdeutschland kommt nur schleppend voran: öffentliche Förderung bleibt weiterhin unverzichtbar. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels Ost 2001 (2002)
Schäfer, Reinhard; Wahse, Jürgen;Zitatform
Schäfer, Reinhard & Jürgen Wahse (2002): Aufholprozess in Ostdeutschland kommt nur schleppend voran. Öffentliche Förderung bleibt weiterhin unverzichtbar. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels Ost 2001. (IAB-Werkstattbericht 07/2002), Nürnberg, 150 S.
Abstract
Seit 1993 baut das IAB ein Betriebspanel auf, mit dessen Hilfe Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen erhoben werden, um damit differenzierte Informationen über die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes gewinnen zu können. 1996 ist dieses Panel auf Ostdeutschland ausgeweitet worden. Die sechste Welle von 2001 erbrachte verwertbare Interviews von 5688 Betrieben. Die Ergebnisse zeigen einen Beschäftigungsrückgang zwischen Juni 2000 und Juni 2001 um 80 Tsd. Auch für das folgende Jahr wird mit einer negativen Veränderung des Beschäftigungsniveaus gerechnet. Dagegen weisen die Erwartungen der Betriebe für die nächsten fünf Jahre deutlich bessere Werte auf. (IAB2)
-
Literaturhinweis
Zur Situation älterer Arbeitnehmer in Baden-Württemberg: eine empirische Analyse bestehender Beschäftigungsverhältnisse aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmersicht (2002)
Zitatform
Strotmann, Harald (2002): Zur Situation älterer Arbeitnehmer in Baden-Württemberg. Eine empirische Analyse bestehender Beschäftigungsverhältnisse aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmersicht. In: IAW-Mitteilungen, Jg. 30, H. 3/4, S. 4-13.
Abstract
In dem Beitrag wird zunächst anhand des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg, einer im Jahr 2000 durchgeführten repräsentativen Befragung von knapp 1200 Betrieben, der Frage nachgegangen, ob und in welchem Maße auf betrieblicher Ebene im Land bereits ein Problembewusstsein bezüglich der demografischen Entwicklung und ihrer Folgen für die betriebliche Personalpolitik vorhanden ist, und wie die Arbeitgeber die Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer beurteilen. Dabei zeigt sich, dass der Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Köpfe der Arbeitgeber vielleicht gelungen sein mag, jedoch noch nicht ausreicht, um tatsächlich das betriebliche Handeln auf breiterer Basis zu verändern. Im zweiten Teil wird dann ein neues Forschungsprojekt des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung Tübingen (IAW) vorgestellt, in dem durch Fallstudien in rund 30 Betrieben und vor allem durch die gleichzeitige Befragung von Personalverantwortlichen, Arbeitnehmern und Betriebsräten in ein und demselben Betrieb versucht werden soll, die handlungsentscheidenden Gründe für die bestehenden Umsetzungsprobleme herauszuarbeiten. (IAB2)
-
Literaturhinweis
Tarifbindung in Baden-Württemberg im Jahr 2000: ist der Flächentarifvertrag ein Auslaufmodell? (2002)
Zitatform
Strotmann, Harald (2002): Tarifbindung in Baden-Württemberg im Jahr 2000. Ist der Flächentarifvertrag ein Auslaufmodell? In: IAW-Mitteilungen, Jg. 30, H. 1, S. 4-14.
Abstract
In dem Beitrag werden auf der Grundlage der ersten Welle des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg erstmals für das Land Ergebnisse repräsentativer Strukturanlaysen des Ausmaßes der Tarifbindung vorgestellt. Vor dem Hintergrund der laufenden Tarifverhandlungen wird dabei auch der Frage nachgegangen, welche Akzeptanz der Flächentarifvertrag in seiner gegenwärtigen Ausgestaltung bei den Betrieben findet. Es wird gezeigt, dass Mitte 2000 in Baden-Württemberg fast 60 % der Betriebe und rund 30 % der Beschäftigten nicht an einen Tarifvertrag gebunden waren. Andererseits waren Flächentarifverträge im Land sowohl für die Betriebe als auch für die Beschäftigten weiterhin von wesentlicher Bedeutung, da auch ein erheblicher Teil der nicht tarifgebundenen Betriebe gleichzeitig angab, sich zumindest an einem Tarifvertrag zu orientieren. (IAB)
-
Literaturhinweis
Beschäftigung, Ausbildung und Wirtschaftsentwicklung in Baden-Württemberg: eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. IAW-Landesbericht Baden-Württemberg 2001/2002, Schwerpunktthema: Betriebliche Innovationstätigkeit (2002)
Zitatform
Strotmann, Harald, Günther Klee, Michael Flad & Wolf Dieter Heinbach (2002): Beschäftigung, Ausbildung und Wirtschaftsentwicklung in Baden-Württemberg. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. IAW-Landesbericht Baden-Württemberg 2001/2002, Schwerpunktthema: Betriebliche Innovationstätigkeit. Tübingen, 152 S.
Abstract
Um die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland und den einzelnen Bundesländern sowie deren betriebliche Bestimmungsfaktoren über einen längeren Zeitraum hinweg beobachten und analysieren zu können, wird eine Längsschnitterhebung vorgelegt, die seit 1993 in Westdeutschland und seit 1996 in Ostdeutschland durchgeführt wird (IAB-Betriebspanel). Die Befragung erfolgt im Auftrag des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BfA) in Nürnberg durch die NFO Infratest Sozialforschung GmbH in München und findet im Rahmen der jährlichen freiwilligen Arbeitgeberbefragung 'Beschäftigungstrends' im Zeitraum Juli bis Oktober statt. Als Grundgesamtheit der Bruttostichprobe dient die Betriebsdatei der BfA. Die tabellarische und grafische Datenaufbereitung erfolgt nach den Wirtschaftssektoren Verarbeitendes Gewerbe, Baugewerbe, Handel und Reparatur, Dienstleistungen, Organisationen ohne Erwerbscharakter/Öffentliche Verwaltung. Auf dieser Grundlage werden für Baden-Württemberg die Beschäftigungsentwicklung und -struktur, die wirtschaftliche Situation und Investitionstätigkeit, die Produkt-, Prozess- und organisatorischen Innovationen, die betriebliche Aus- und Weiterbildung und die Löhne, Gehälter und Tarifbindung untersucht. (IAB)
-
Literaturhinweis
Zur Bedeutung materieller Mitarbeiterbeteiligung in Baden-Württemberg: eine empirische Analyse mit dem IAB-Betriebspanel. Gutachten (2002)
Zitatform
Strotmann, Harald (2002): Zur Bedeutung materieller Mitarbeiterbeteiligung in Baden-Württemberg. Eine empirische Analyse mit dem IAB-Betriebspanel. Gutachten. Tübingen, 50 S.
Abstract
"Mit dem Forschungsprojekt wird zunächst das Ziel verfolgt, Ausmaß und Struktur der Gewinn- und Kapitalbeteiligung im Land zu analysieren. Dabei kann inzwischen mit den Jahren 2000 und 2001 auf zwei Wellen des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg zurückgegriffen werden, so dass Ergebnisse sowohl für ein konjunkturell sehr günstiges als auch gleichzeitig für ein vom Abschwung geprägtes Jahr vorliegen. Ausgehend von einer deskriptiven Grundauswertung sollen so insbesondere folgende Fragen thematisiert werden:
- Welche Betriebe praktizieren in Baden-Württemberg materielle Mitarbeiterbeteiligung? Welche Unterschiede im Ausmaß der Gewinn- und Kapitalbeteiligung bestehen z.B. nach Branchen oder nach Betriebsgröße?
- Worin unterscheiden sich Betriebe mit und ohne Mitarbeiterbeteiligung (z.B. hinsichtlich Beschäftigungswachstum, Innovationstätigkeit etc.)?
- Lassen sich aufgrund der Befragungsergebnisse Zusammenhänge zwischen dem Ausmaß materieller und immaterieller Mitarbeiterbeteiligung erkennen?
- Welche Schlussfolgerungen erlauben die Ergebnisse über mögliche positive Produktivitätseffekte von Gewinn- und Kapitalbeteiligungen?
- Wie ist die empirische Evidenz nationaler und internationaler Studien zu den Wirkungen materieller Mitarbeiterbeteiligungen?
- Wie stabil sind die abgeleiteten Ergebnisse im Vergleich der konjunkturell sehr unterschiedlichen Jahre 2000 und 2001?" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Der Mittelstand als Beschäftigungsmotor, Fakt oder Fiktion? (2002)
Turk, Florian;Zitatform
Turk, Florian (2002): Der Mittelstand als Beschäftigungsmotor, Fakt oder Fiktion? In: List-Forum für Wirtschafts- und Finanzpolitik, Jg. 28, H. 3, S. 254-271.
Abstract
"'Inwiefern die in der aktuellen arbeitsmarktpolitischen Diskussion sehr bedeutsame Mittelstandshypothese überhaupt zutrifft und eine größenabhängige Wirtschaftspolitik legitimiert werden kann, soll in einer Untersuchung der Beschäftigungsdynamik unterschiedlicher Betriebsgrößenklassen auf Basis von Betriebspaneldaten des Verarbeitenden Gewerbes in Rheinland-Pfalz überprüft werden? Zur Untersuchung des Beitrags kleinerer und mittlerer Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes zur Beschäftigungsdynamik werden zunächst die theoretischen Vermutungen über den Zusammenhang von Unternehmensgröße und Arbeitsnachfrageelastizität zusammengefasst und die Betriebsgrößenklassen inhaltlich abgegrenzt. In Kapitel UI werden der Datensatz und das Untersuchungsdesign erläutert sowie die Untersuchungsergebnisse präsentiert. Ein separater Abschnitt beschreibt dabei den Zusammenhang von Existenzgründungen und Beschäftigungsdynamik, da, wie noch zu zeigen sein wird, ein Großteil des durch die Mittelstandshypothese beschriebenen Zusammenhangs nicht durch Unternehmensgrößen- sondern vielmehr durch Untemehmensalterseffekte erklärt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die "ökologische Dynamik" der Sozialstruktur in Organisationen: ein zweistufiges Mehrebenenmodell zum Zusammenhang von Organisationsauflösungen und Beschäftigtenmobilität (2002)
Zitatform
Windzio, Michael (2002): Die "ökologische Dynamik" der Sozialstruktur in Organisationen. Ein zweistufiges Mehrebenenmodell zum Zusammenhang von Organisationsauflösungen und Beschäftigtenmobilität. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 54, H. 3, S. 506-533.
Abstract
"In dem Beitrag wird der Zusammenhang zwischen der Auflösungswahrscheinlichkeit einer Organisation und der Mobilität der in ihr beschäftigten Personen untersucht. Zunächst werden aus der Theorie der Organisationsökologie Hypothesen über den Einfluss von Alter, Größe, Bildungszusammensetzung und Umweltveränderung auf die Auflösungswahrscheinlichkeit der Organisation abgeleitet. Die theoretische Diskussion und empirische Analyse verdeutlicht jedoch, dass diese Einflüsse einer differenzierteren Betrachtung bedürfen. Wie sich anhand einer dynamischen Mehrebenenanalyse im ersten Schritt zeigen lässt, variieren die Einflüsse von Größe und Alter der Organisationen zwischen den Kontexten, in die sie eingebettet sind. Im zweiten Schritt wird gezeigt, dass sich mit steigender Auflösungswahrscheinlichkeit der Organisation die internen Mobilitätsraten in nahezu alle Richtungen erhöhen. Simulationsrechnungen verdeutlichen, dass der Einfluss der Umweltbedingungen der Organisation auf die Mobilität recht bedeutsam ist und die Theorie der Mobilität darum systematisch mit Aussagen über die Ökologie von Organisationen angereichert werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung in Sachsen: ein Ranking der Bundesländer (2002)
Winkelvoss, Ekkehard;Zitatform
Winkelvoss, Ekkehard (2002): Betriebliche Ausbildung in Sachsen. Ein Ranking der Bundesländer. In: Informationen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung H. 2, S. 1-7.
Abstract
"In Sachsen sind 131.768 Betriebe wirtschaftlich aktiv. Weniger als die Hälfte der Betriebe (43,6%) erfüllen die gesetzlichen Voraussetzungen zur Berufsausbildung (vergleiche Grafik 1). 53,2% der Betriebe mit einer Ausbildungsberechtigung bildeten Mitte 2001 auch tatsächlich aus, das sind 23,2% aller Betriebe. Anders gesagt: 20,4% aller ausbildungsberechtigten Betriebe bilden auch tatsächlich aus. Daraus ergibt sich bereits rein rechnerisch ein erhebliches Potential für zusätzliche betriebliche Ausbildungsstellen, würden bestehende Ausbildungsberechtigungen auch realisiert werden. Im Vergleich der Bundesländer wird Sachsen mit einem Anteil ausbildungsberechtigter Betriebe von ca. 44% nur noch von dem "Stadtstaat" Hamburg mit 40% unterboten (dazu Grafik 2). Sachsen-Anhalt und Thüringen lagen mit 53% bzw. 55% deutlich darüber. Auch im Anteil der aktiv ausbildenden Betriebe an der Gesamtheit aller Betriebe liegt Sachsen mit 23% am unteren Ende der Skala, nur Hamburg mit 20% und Berlin mit 22% liegen noch darunter. Sachsen-Anhalt und Thüringen und Thüringen haben mit 32% bzw. 30% eine deutlich bessere Position. Ursächlichkeiten aus den unterschiedlich besetzten Betriebsgrößenklassen, den differierenden Branchenstrukturen und anderen möglichen Einflussfaktoren wurden nicht ermittelt. Grundsätzlich sind solche Auswertungen möglich, nur stehen die länderspezifischen Datensätze dem LA Sachsen nicht zur Verfügung (siehe dazu Abschnitt Methodik - Finanzierung und Auswertevorrechte)." Die Ergebnisse basieren auf Daten des IAB-Betriebspanels. (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Reassessing the impact of high performance workplaces (2002)
Zitatform
Wolf, Elke & Thomas Zwick (2002): Reassessing the impact of high performance workplaces. (ZEW discussion paper 2002-07), Mannheim, 36 S.
Abstract
In dem Beitrag wird u. a. mit Daten des IAB-Betriebspanels der Jahre 1999 und 2000 untersucht, inwieweit die Produktivität eines Betriebes von der Qualität seiner Arbeitsplätze und den Mitbestimmungsmöglichkeiten der Belegschaft beeinflusst wird. (IAB)
-
Literaturhinweis
Produktivitätswirkung von Mitarbeiterbeteiligung: der Einfluss von unbeobachteter Heterogenität (2002)
Zitatform
Wolf, Elke & Thomas Zwick (2002): Produktivitätswirkung von Mitarbeiterbeteiligung. Der Einfluss von unbeobachteter Heterogenität. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 35, H. 1, S. 123-132.
Abstract
Beteiligungen der Mitarbeiter am Kapital oder Gewinn des Betriebs werden als geeignetes Mittel zur Steigerung der Arbeitsproduktivität angesehen, sofern die Leistung der Mitarbeiter nicht direkt kontrolliert werden kann. Nichtsdestotrotz werden Mitarbeiterbeteiligungen derzeit nur bei wenigen deutschen Betrieben eingesetzt. In dem Beitrag wird mit Daten des IAB-Betriebspanels der Wellen 1999 und 2000 gezeigt, dass die direkte Produktivitätswirkung von Mitarbeiterbeteiligungen nur gering und zudem statistisch nicht signifikant ist. Dieses Ergebnis widerspricht bisherigen Studien, die zum Teil beeindruckende positive Produktivitätseffekte abgeleitet haben. Die methodologische Neuerung dieser Studie stellt die Berücksichtigung von unbeobachteter Heterogenität zwischen Beteiligungs- und Nichtbeteiligungsbetrieben dar. Dabei zeigt sich, dass Betriebe, die eine Mitarbeiterbeteiligung anbieten, aufgrund unbeobachteter Faktoren im Durchschnitt produktiver sind. Somit ist ihre höhere Produktivität nicht ursächlich auf das Vorliegen der Mitarbeiterbeteiligung zurückzuführen. Weiterhin deuten die Ergebnisse darauf hin, dass sich die Produktionsfunktionen von Betrieben mit und ohne Mitarbeiterbeteiligungen stark voneinander unterscheiden. (IAB2)
-
Literaturhinweis
Contrinuous training and firm productivity in Germany (2002)
Zitatform
Zwick, Thomas (2002): Contrinuous training and firm productivity in Germany. (ZEW discussion paper 2002-50), Mannheim, 26 S.
Abstract
"This paper presents for the first time panel evidence on the productivity effects of training intensity and different training forms in Germany. It hereby takes account of selectivity of training activities, unobserved heterogeneity of establishments as well as omitted variable bias. Using the waves 1997 - 2000 of the IAB establishment panel, it is found that when the share of trained employees in 1997 is higher, productivity is significantly higher in the period 1997 - 1999. Formal internal and external courses have the highest positive impact on productivity, self-induced learning and quality circles have a smaller positive impact, while training on the job, seminars and talks and job rotation do not affect productivity. The decision to train is selective. Firms with an inefficient production structure deliberately use training in order to boost productivity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Betriebspanel Mecklenburg-Vorpommern: Ergebnisse der sechsten Welle 2001 (2002)
Zitatform
(2002): Betriebspanel Mecklenburg-Vorpommern. Ergebnisse der sechsten Welle 2001. (Forschungsberichte zur Arbeitsmarktpolitik des Landes Mecklenburg-Vorpommern 17), Schwerin, 147 S.
Abstract
Das Land Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich seit Beginn des ostdeutschen IAB-Betriebspanels im Jahr 1996 an dieser einmal jährlich durchgeführten Arbeitgeberbefragung. Die sechste Befragungswelle im zweiten Halbjahr 2001 erbrachte verwertbare Interviews von 999 Betrieben. Neben dem sich jährlich wiederholenden Fragenkomplex zu den Beschäftigungsstrukturen und -entwicklungen, zur wirtschaftlichen Lage der Betriebe, zur öffentlichen Förderung und zu den Auszubildenden war das Innovationsverhalten der Betriebe Schwerpunktthema der sechsten Befragung. Die Ergebnisse belegen, dass neue Produkte und Leistungen wichtige Voraussetzungen für wirtschaftliches und personelles Wachstum sind; denn Betriebe, die weiterentwickelte oder neue Produkte in ihr Angebot aufgenommen haben, konnten zwischen 2000 und 2001 ihren Umsatz steigern und ihren Personalbestand erweitern. (IAB)
-
Literaturhinweis
So innovativ sind Hessens Unternehmen: Werte über dem Durchschnitt für Westdeutschland. Repräsentative Umfrage (2002)
Zitatform
(2002): So innovativ sind Hessens Unternehmen. Werte über dem Durchschnitt für Westdeutschland. Repräsentative Umfrage. In: Perspektive. Das Magazin für Personalservice in Hessen H. 6, S. 12-13.
Abstract
Hessische Betriebe zeichnen sich durch überdurchschnittliche Innovationsaktivitäten aus. Der Beitrag zeigt die strukturellen Unterschiede zwischen innovativen und nicht-innovativen Betrieben. (IAB)
-
Literaturhinweis
Betriebspanel Sachsen: Ergebnisse der sechsten Welle 2001 (2002)
Abstract
Dieser Auswertung des IAB-Betriebspanels für Sachsen liegen verwertbare Aussagen von 1.111 Betrieben zugrunde. Im Einzelnen dargestellt wird die Beschäftigungsentwicklung nach Branchen, Betriebsgrößenklassen und Beschäftigungsform. Weitere Themen sind die betriebliche Aus- und Weiterbildung, die Lohnentwicklung sowie die Geschäftsentwicklung. Schwerpunktthema der sechsten Welle waren Fragenkomplexe zum Innovationsverhalten der Betriebe. In diesem Kontext wurden Struktur, Umfang und Gründe für die Durchführung von Produktinnovationen und organisatorischen Änderungen im Betrieb hinterfragt. Fazit: Die Beschäftigungslage zwischen 2000 und 2001 in Sachsen ist durch einen Rückgang der Erwerbstätigen um 22 Tsd. charakterisiert. Der Bruttodurchschnittslohn lag im Juni 2001 in Sachsen bei 76 Prozent des westdeutschen Niveaus. (IAB)
-
Literaturhinweis
Betriebspanel Thüringen: Ergebnisse der sechsten Welle 2001 (2002)
Zitatform
(2002): Betriebspanel Thüringen. Ergebnisse der sechsten Welle 2001. (Thüringen, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Infrastruktur. Reihe Forschungsberichte), Erfurt, 138 S.
Abstract
In Zusammenarbeit mit den Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) baut das Thüringer Ministerium für Soziales und Gesundheit seit 1996 ein Betriebspanel auf, mit dessen Hilfe aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen in Thüringen erhoben werden. Die sechste Befragungswelle Mitte 2001 erbrachte verwertbare Interviews von 1097 Betrieben. Bei einem Beschäftigungsrückgang zwischen 2000 und 2001 um etwa 8000 Personen zeigt die Untersuchung nach Branchen Gewinner (verarbeitendes Gewerbe, Dienstleistungssektor), aber auch deutliche Verlierer (Baugewerbe, öffentliche Verwaltung). 19 Prozent aller Betribe suchten zum Befragungszeitpunkt oder für später Personal. Für 50 Prozent der freien Stellen wurden Fachkräfte gesucht. (IAB)
-
Literaturhinweis
Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg: Ergebnisse der sechsten Welle des Betriebspanels Brandenburg (2002)
Zitatform
(2002): Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg. Ergebnisse der sechsten Welle des Betriebspanels Brandenburg. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen. Reihe Forschungsberichte 21), Berlin, 140 S.
Abstract
Nach den Ergebnissen des Betriebspanels Brandenburg ist davon auszugehen, dass sich der Beschäftigungsrückgang wie in den Vorjahren fortsetzen wird. Die Untersuchung nach Branchen zeigt deutliche Gewinner und Verlierer. "Zwischen Mitte 2001 und Mitte 2002 rechnen die befragten Betriebe kurzzeitig mit einem Beschäftigungsabbau. Auch danach weisen ihre Einschätzungen für die nächsten fünf Jahre bis 2006 auf einen sich abschwächenden Abbau der Beschäftigtenzahlen hin. Dabei geben die Branchen öffentliche Verwaltung, Bergbau, Energie, Wasser, das Baugewerbe sowie Verkehr und Nachrichtenübermittlung, Kredit- und Versicherungsgewerbe, Erziehung und Unterricht, Gesundheits- und Sozialwesen sowie die öffentliche Verwaltung nach wie vor mehr Arbeitsplätze auf als sie schaffen. Lediglich die befragten Betriebe des verarbeitenden Gewerbes, der unternehmensnahen Dienstleistungen, des Handels/Reparatur, der Organisationen ohne Erwerbscharakter und der sonstigen personenbezogenen Dienstleistungen erwarten wachsende Beschäftigungszahlen. Unter Einbeziehung zu erwartender Neugründungen ist ein Zuwachs an Beschäftigung in den nächsten fünf Jahren wahrscheinlich. Er wird voraussichtlich mit Annäherungen an die westdeutsche Branchenstruktur verbunden sein." (IAB2)
-
Literaturhinweis
Betriebspanel Berlin: Ergebnisse der sechsten Welle 2001 (2002)
Abstract
"Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen hat durch ihre finanzielle Beteiligung die Erarbeitung eines eigenen Betriebspanels für das Land ermöglicht. Ziel dieses Panels ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen in Berlin zu erhalten. Dazu werden auf der Grundlage einheitlicher Fragebogen mündliche Interviews mit Inhabern, Geschäftsführern bzw. leitenden Mitarbeitern in Berlin ansässiger Betriebe durchgeführt. Die sechste Welle des Betriebspanels ist in den Monaten Juli bis September 2001 in denselben Betrieben wie im Vorjahr gelaufen, darüber hinaus in "neuen" Betrieben, die die Ausfälle des bisherigen Samples ausgleichen. In die Auswertung konnten Querschnittsvergleiche über die Jahre 1996 bis 2001 aufgenommen werden. Themenbereiche: Beschäftigungsentwicklung, Personalstruktur, -einstellungen, -abgänge, freie Stellen, Überstunden, Teilzeit-, befristet, geringfügig Beschäftigte, Auszubildende, Fort- und Weiterbildung, öffenltiche Förderung, Innovationen im Betrieb, Lohnentwicklung, Investitionen, Ertrags- und wirtschaftliche Lage der Berliner Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Bildung und Beschäftigung (2001)
Alewell, Dorothea ; Beckmann, Klaus; Burda, Michael C. ; Pfeiffer, Friedhelm ; Reize, Frank; Dustmann, Christian ; Bender, Stefan; Lüdeke, Reinar; Bellmann, Lutz ; Blien, Uwe ; Tessaring, Manfred; Weizsäcker, Robert K. von; Büchel, Felix; Pannenberg, Markus; Richter, Julia ; Neubäumer, Renate; Meghir, Costas ;Zitatform
herausgegeben von R. Weizsäcker (Hrsg.); Alewell, Dorothea, Klaus Beckmann, Lutz Bellmann, Stefan Bender, Uwe Blien, Felix Büchel, Michael C. Burda, Christian Dustmann, Reinar Lüdeke, Costas Meghir, Renate Neubäumer, Markus Pannenberg, Friedhelm Pfeiffer, Frank Reize, Julia Richter & Manfred Tessaring (2001): Bildung und Beschäftigung. (Schriften des Vereins für Socialpolitik. N.F. 284), Berlin: Duncker & Humblot, 352 S. DOI:10.3790/978-3-428-50631-6
Abstract
"Ohne Bildung keine Beschäftigung und ohne Beschäftigung möglicherweise auch keine Bildung - wer weiß? Der in allen OECD-Ländern zu beobachtende Wandel zur wissensbasierten Gesellschaft hat gravierende Folgen für Bildung und Ausbildung einerseits sowie für die Beschäftigungschancen auf dem Arbeitsmarkt andererseits. Wissen im weitesten Sinne gehört zu den wichtigsten Bestimmungsgrößen der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit einer Ökonomie, und dies wiederum prägt maßgebend die Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt. Die unter den Begriffen Bildung und Beschäftigung vorstellbaren Verbindungen sind zu vielfältig und zum Teil noch zu unverstanden, um im Rahmen eines Bandes auch nur näherungsweise abgebildet werden zu können. Die in dieser Schrift zusammengefaßten arbeitsmarktorientierten Beiträge, die von Betrachtungen der Humankapitaltheorie, über eine Analyse der Hochschulausbildung, über Gestaltung und Chancen der betrieblichen Berufsausbildung, über die berufliche Weiterbildung bis hin zur Bildungsgesamtrechnung reichen, unternehmen daher einen eher bausteinartigen Versuch, das Wechselspiel zwischen Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarkt in einigen Ausschnitten theoretisch und empirisch zu beleuchten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Segregation in Organisationen und Arbeitsgruppen (2001)
Allmendinger, Jutta; Podsiadlowski, Astrid;Zitatform
Allmendinger, Jutta & Astrid Podsiadlowski (2001): Segregation in Organisationen und Arbeitsgruppen. In: B. Heintz (Hrsg.) (2001): Geschlechtersoziologie (Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Sonderheft, 41), S. 276-307.
Abstract
"Ausgehend von Befunden zur Segregation auf dem Arbeitsmarkt wird in dem Beitrag die Segregation in Organisationen und in Arbeitsgruppen untersucht. Es wird gezeigt, dass die Segregation in Organisationen wesentlich höher ist als im gesamten Arbeitsmarkt. Organisationen sind somit als soziale Einheiten zu verstehen, in denen 'Geschlecht' aktiviert wird und Geschlechterunterschiede sozial relevant gemacht werden. Die strukturellen organisationalen Konstellationen, welche Segregation und damit auch Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen bedingen, sind Größe, Frauenanteil, Marktposition, Gleichstellungsprogramme und Formalisierung, wobei es hier durchaus Unterschiede in der Wirkung auf Frauen und Männer sowie vertikaler und horizontaler Segregation gibt. Weitergehend werden die geschlechtsspezifische Zusammensetzung von Gruppen innerhalb von Organisationen - den Arbeitsgruppen - diskutiert und Theorien zum Zusammenhang zwischen Heterogenität und Gruppenergebnissen dargestellt. Der Beitrag schließt mit einigen möglichen Verbindungslinien zwischen organisationsdemographischen und gruppendemographischen Analyseebenen und Untersuchungsergebnissen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Flexible work systems and the structure of wages: evidence from matched employer-employee data (2001)
Zitatform
Bauer, Thomas K. & Stefan Bender (2001): Flexible work systems and the structure of wages. Evidence from matched employer-employee data. (IZA discussion paper 353), Bonn, 36 S.
Abstract
"A growing theoretical and literature is concerned with the effects of flexible workplace systems or High Performance Work Organizations (HPWOs) on wages. Existing theoretical literature suggests that these forms of organization should lead to higher inequality. This paper makes use of a new employer-employee-linked data set for Germany to examine the labor market effects of flexible workplace systems. Our results suggest that HPWOs increase both across and within firm inequality. We do not find evidence, however, that HPOs affect their employment structure." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Die Verbreitung betrieblicher Vereinbarungen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern Ende der 90er Jahre (2001)
Zitatform
Beckmann, Petra & Iris Möller (2001): Die Verbreitung betrieblicher Vereinbarungen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern Ende der 90er Jahre. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 20, S. 1329-1334.
Abstract
"Das Thema Chancengleichheit von Frauen und Männern in Beruf und Familie entwickelte sich im Laufe der 90er Jahre immer stärker in eine Richtung, die wegführte vom Frauenförderaspekt und der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie hin zur Chancengleichheit von Frauen und Männern auf allen gesellschaftlichen Ebenen und die Veränderung von Strukturen. Vor allem Ende der 90er Jahre erhielt diese Ausrichtung von Chancengleichheit erhebliche politische "Schubkraft" von Seiten der Europäischen Kommission und der Bundesregierung. Gleichzeitig nahmen die gleichstellungsorientierten Aktivitäten - nicht zuletzt aus Gründen der Humankapitalsicherung - auch in der Wirtschaft und öffentlichen Verwaltung zu. Dass diese Bemühungen erst am Anfang stehen und noch ein erhebliches Entwicklungspotenzial bieten, belegen die Zahlen des IAB-Betriebspanels für das Jahr 1998: In den wenigsten Betrieben Deutschlands gab es bis zu diesem Zeitpunkt Vereinbarungen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern und sofern diese vorhanden waren, konzentrierten sie sich vor allem auf Großbetriebe und den Bankensektor sowie den öffentlichen Dienst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Downward nominal rigidity in West German earnings, 1975-95 (2001)
Zitatform
Beissinger, Thomas & Christoph Knoppik (2001): Downward nominal rigidity in West German earnings, 1975-95. In: German Economic Review, Jg. 2, H. 4, S. 385-417.
Abstract
"If downward nominal wage rigidity exists, it should affect the distribution of earnings changes. We present a common analytical framework for three distinct and previously unconnected approaches to the analysis of downward nominal rigidity, the skewness-location approach, the symmetry approach and the histogram-location approach. We modify them by dropping the asumption of time-invariant rigidity and apply them to earnings data from the IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS). We find that the distribution of West German log earning changes is indeed affected by downward nominal rigidity. Our modification of the approaches also allows us to find that the degree of nominal tigidity depends on business cycle conditions, with weaker rigidity in times of rising unemployment. Our findings support the critics of very low inflation targets." (Author's abstract, IAB-doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Formelle und informelle betriebliche Weiterbildung (2001)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Ute Leber (2001): Formelle und informelle betriebliche Weiterbildung. In: Arbeit und Beruf, Jg. 52, H. 11, S. 329-331.
Abstract
Der Beitrag enthält wissenschaftliche Ergebnisse (u.a. CVTS, IW) zur formellen und informellen betrieblichen Weiterbildung. "Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass der informellen, arbeitsintegrierten Weiterbildung - gerade vor dem Hintergrund veränderter Formen der Arbeitsorganisation - eine wachsende Bedeutung zukommt. Auch wenn theoretische Konzepte dieser Qualifizierungsform bereits relativ weit vorangeschritten sind, stellt ihre empirische Erfassbarkeit nach wie vor ein Problem dar. Zwar erheben verschiedene Untersuchungen zur betrieblichen Weiterbildung neben Informationen zur formellen, institutionalisierten Weiterbildung auch solche zu informellen Qualifikationsformen, doch sind die Ergebnisse stark von der jeweils getroffenen thematischen Abgrenzung bzw. der Fragenformulierung abhängig. Der empirische leichter fassbare und offenkundige Teil, der in Form von Seminaren organisiert ist, stellt nur den kleineren Teil der Weiterbildung dar. Der größere Teil liegt nicht im Verantwortungsbereich der Weiterbildungsverantwortlichen, er vollzieht sich häufig ungeplant und in informellen Beziehungen und ist deshalb empirisch nur schwer nachweisbar, dennoch aber für die Kompetenzentwicklung von unschätzbaren Wert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Betrieblich finanzierte Weiterbildung und Unternehmenserfolg: eine Analyse für West- und Ostdeutschland unter besonderer Berücksichtigung von Selektionseffekten (2001)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Felix Büchel (2001): Betrieblich finanzierte Weiterbildung und Unternehmenserfolg. Eine Analyse für West- und Ostdeutschland unter besonderer Berücksichtigung von Selektionseffekten. In: U. Backes-Gellner & P. Moog (Hrsg.) (2001): Bildungssystem und betriebliche Beschäftigungsstrategien : Beiträge der Jubiläumstagung "25 Jahre Bildungsökonomischer Ausschuß" (Schriften des Vereins für Socialpolitik. N.F., 279), S. 75-92.
Abstract
"Mit Daten des IAB-Betriebspanels (Befragungsjahr 1997) wird der Einfluss betrieblicher Weiterbildung auf den Unternehmenserfolg untersucht. West- und Ostdeutschland werden getrennt betrachtet. Unter schrittweise vollständigerer Kontrolle von Betriebsgröße, Kapitalintensität, Personalstruktur und Branchenzugehörigkeit wird zunächst mit einem konventionellen Untersuchungsansatz der erwartete positive Effekt der betrieblichen Weiterbildung auf den Betriebsumsatz ermittelt. Der Zusammenhang ist in West- und Ostdeutschland jeweils ähnlich stark und jeweils hochsignifikant. In einem nächsten Schritt reagieren die Autoren auf die intensive Methodendiskussion, die in jüngster Zeit die Evaluationsforschung im Bereich der beruflichen Weiterbildung auf der Ebene der Erwerbspersonen bestimmt. Auch auf der Individualebene werden bei konventioneller Betrachtung durchweg positive Erträge von beruflicher Weiterbildung ermittelt. Berücksichtigt man jedoch schätztechnisch, dass überproportional oft die besonders leistungsfähigen Personen in Weiterbildungsmaßnahmen selektiert werden, so schwächt sich der zuvor ermittelte positive Effekt stark ab: Die bereits vor Durchlaufen der Weiterbildung leistungsfähigeren Personen hätten sich vielleicht auch ohne Weiterbildung beruflich erfolgreicher entwickelt als die Vergleichsgruppe der Nicht-Weiterbildungsteilnehmer; der isolierte Nutzen der Weiterbildung bleibt damit fraglich. Diese Erkenntnis hat eine weitreichende Bedeutung insbesondere für die Evaluation staatlicher Weiterbildungsförderung für tendenziell unterproportional leistungsfähige Gruppen wie beispielsweise die der Arbeitslosen. Es ist zu erwarten, dass diese Selbstselektion auch auf der Ebene der Firmen von Bedeutung ist. Die mit Hilfe einer Heckman-Korrektur des Selbstselektionseffektes ermittelten Ergebnisse belegen dies: Der Effekt der betrieblichen Weiterbildung auf den Unternehmenserfolg bleibt zwar positiv, schwächt sich aber auf ein nicht-signifikantes Niveau ab. Dies gilt gleichermaßen für West- und Ostdeutschland. Methodologisch ergibt sich damit auf Firmenebene eine klare Analogie zu der auf Individualebene der Erwerbstätigen bereits breit diskutierten Situation. Inhaltlich wichtig ist die Feststellung, dass betriebliche Weiterbildung nur dann den Unternehmenserfolg signifikant verbessern kann, wenn diese Investitionsform zur Betriebsstruktur 'passt'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Arbeitsmarktforschung und Personalentwicklung (2001)
Zitatform
Bellmann, Lutz (2001): Arbeitsmarktforschung und Personalentwicklung. In: M. Becker & V. Schwarz (Hrsg.) (2001): Theorie und Praxis der Personalentwicklung : aktuelle Beiträge aus Wissenschaft und Praxis, S. 41-53.
Abstract
"Das Aufgabenfeld der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung hat sich aufgrund der Arbeitsmarktentwicklung in den letzten drei Jahrzehnten stetig erweitert. Neben dem 'globalen' Arbeitsmarktungleichgewicht steht aber die wissenschaftliche Durchdringung der mit der beruflichen Erstausbildung und der Weiterbildung verbundenen Probleme auf der Forschungsagenda. Im Beitrag sollen dazu zentrale Forschungsergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel vorgestellt und diskutiert werden. Es werden zunächst der Aufbau, die Erhebung und die Themen des IAB-Betriebspanels erläutert. Daran anschließend werden empirische Ergebnisse zur betrieblichen Aus- und Weiterbildung vorgestellt. Für Westdeutschland wird die Struktur der ausbildungsberechtigten und der tatsächlich ausbildenden Betriebe untersucht. Auf die Bedeutung der Kosten und Erträge der betrieblichen Berufsausbildung und die Übernahme der erfolgreichen Ausbildungsabsolventen wird in diesem Zusammenhang ebenfalls eingegangen. Die betriebliche Weiterbildung hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt. Dabei ergeben sich aber deutliche Unterschiede zwischen den Qualifikationsgruppen. Die Ursache dafür dürfte die mit der Einführung technischer Neuerungen verbundene Qualifizierung sein. Weiterhin ist die betriebliche Aus- und Weiterbildung im Zusammenhang mit der öffentlichen Förderung der beruflichen Weiterbildung nach dem Sozialgesetzbuch III zu sehen. Darauf wird ebenso eingegangen wie auf neue Initiativen der Sozialpartner bei der Entwicklung des Transfer-Sozialplans in der Chemischen Industrie. Ein Blick auf die weitere Forschungsperspektive steht am Ende des Beitrags." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die Lage auf dem betrieblichen Ausbildungsmarkt 2000: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels (2001)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Tilo Gewiese (2001): Die Lage auf dem betrieblichen Ausbildungsmarkt 2000. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels. In: Arbeit und Beruf, Jg. 52, H. 7, S. 201-203.
Abstract
Nach den Ergebnissen des IAB-Betriebspanels 2000 erfüllen immer mehr Betriebe die gesetzlichen Voraussetzungen, um eigene betriebliche Ausbildungen durchzuführen. Es beteiligen sich aber nicht alle ausbildungsberechtigten Betriebe aktiv an der Berufsausbildung. Vielmehr sind die Anteile der eigentlichen Ausbildungsbetriebe sowohl in West- als auch in Ostdeutschland auf ein Mehrjahrestief gesunken. Insbesondere die Betriebsgröße und verschiedene Gründe seitens der Personalverantwortlichen spielen hierbei wesentliche Rollen. (IAB2)
-
Literaturhinweis
Zur Entwicklung der betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten: eine empirische Untersuchung auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2001)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Herbert Düll & Ute Leber (2001): Zur Entwicklung der betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten. Eine empirische Untersuchung auf der Basis des IAB-Betriebspanels. In: A. Reinberg (Hrsg.) (2001): Arbeitsmarktrelevante Aspekte der Bildungspolitik (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 245), S. 97-123.
Abstract
"Auf Basis des IAB-Betriebspanels wird zum einen die Entwicklung des betrieblichen Angebots an Weiterbildungsmaßnahmen in den Jahren 1197 bis 1999, zum anderen aber auch die Beteiligung verschiedener Beschäftigtengruppen an solchen Aktivitäten untersucht. Zudem wird nach den Einflussfaktoren des betrieblichen Angebots an Weiterbildung sowie der Teilnahmeintensität insbgesamt bzw. die einzelner Beschäftigtengruppen gefragt. In der deskriptiven Analyse zeigt sich, dass im 1. Halbjahr 1999 etwa vier von zehn Betrieben Weiterbildungsmaßnahmen förderten, wobei sich die Betriebe in Ostdeutschland als weiterbildungsaktiver als die in Westdeutschland herausstellten. Gegenüber dem entsprechenden Zeitraum 1997 ist nur ein geringerer Anstieg der Weiterbildungsaktivitäten festzustellen, der insbesondere im kleinbetrieblichen Segmenten stattgefunden hat. Im Zeitvergleich praktisch unverändert geblieben ist die Teilnahmequote an betrieblichen Qualifizierungsaktivitäten, die bei etwa 20% liegt. Dabei bestehen deutliche Unterschiede in der Beteiligung einzelner Beschäftigtengruppen: Die besten Zugangschancen zu Bildungsmaßnahmen haben qualifizierte Angestellte, un- und angelernte Arbeiter bleiben bei der beruflichen Qualifizierung hingegen oftmals außen vor. Zeitliche Veränderungen der betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten können auch durch die multivariaten Schätzungen kenntlich gemacht werden, da diesen ein gepoolter Datensatz der Jahre 1997 und 1999 zugrunde liegt. So wird neben verschiedenen weiteren theoretisch hergeleiteten Einflussfaktoren, die sich etwa auf die Personalstruktur der Betriebes oder auf technische Änderungen beziehen, auch eine Dummyvariable für das Jahr 1999 in die Analyse einbezogen. Insbesondere können in den entsprechenden Probit- und Tobit-Schätzungen, die getrennt für West- und Ostdeutschland vorgenommen wurden, relevante Einflüsse der Personalstruktur und der technisch-organisatorischen Anforderungen festgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Vocational training research on the basis of enterprise surveys: an international perspective (2001)
Zitatform
Bellmann, Lutz (2001): Vocational training research on the basis of enterprise surveys. An international perspective. In: P. Descy & M. Tessaring (Hrsg.) (2001): Training in Europe : second report on vocational training research in Europe 2000. Background report, vol. 2, S. 279-312.
Abstract
"Reliable information on trends in labour market demand and enterprises' skills requirements is increasingly of interest not only to those researching the labour market and occupations but also to the labour market players themselves. However, as yet only inadequate information on establishments and enterprises is available. One result of this is that research activities are concentrating on the supply side of the labour market. The presentation of empirical studies based on establishment and enterprise data demonstrates the potential that research of this kind offer for vocational training research. This report therefore covers the skills requirements arising in the context of enterprises' increasing flexibility, in-company vocational training and the employment of trainees on completion of their training, and the trends discernible in the field of continuing in-company training. In this context, matched employer-employee data records are also discussed. With data records of this kind, it will in future be possible to analyse labour market demand and supply jointly. The advantages, but also the disadvantages, of longitudinal surveys as opposed to cross-sectional surveys are also brought out. The advantages of longitudinal surveys lie in the survey, i.e. the fieldwork, the sampling and the questionnaire design. Longitudinal analysis, as opposed to cross-sectional analysis, offers other advantages in the shape of the allowances made for the heterogeneity of individual businesses, and consideration of the links between cause and effect and of processes of adjustment. Certain question can be analysed only by means of panel data. The increased significance of measurement errors and selectivity problems can be regarded as a disadvantage of longitudinal data, including the panel mortality caused by various factors. As a rule, the collection of longitudinal data is considerably more costly and time-consuming, and it also takes a few years before evaluations of them can be presented." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Die Einbindung von Beschäftigten in die Systeme der betrieblichen Mitarbeiterbeteiligung und Altersvorsorge (2001)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Iris Möller (2001): Die Einbindung von Beschäftigten in die Systeme der betrieblichen Mitarbeiterbeteiligung und Altersvorsorge. In: Personal : Zeitschrift für Human Resource Management, Jg. 53, H. 10, S. 554-557.
Abstract
"Trotz der bekannten Vorteile, die Modelle der Mitarbeiterbeteiligung und betrieblichen Altersvorsorge mit sich bringen, ist es erstaunlich, dass deren Verbreitung -auch in internationalen Vergleich- gering ist. Neben der Frage, ob ein Betrieb derartige Vereinbarungen hat oder nicht, ist besonders die Größenordnung der Einbindung von Mitarbeitern innerhalb des Betriebes von besonderem Interesse. Die Konzentration dieser auf bestimmte Beschäftigtengruppen und/oder einen kleinen Teil der Belegschaft lässt die mit der Einführung beabsichtigten Folgewirkungen in einem anderen Licht erscheinen: Das Ziel einer höheren Teilhabe an den materiellen Ressourcen der Wirtschaft sowie das einer Erhöhung des Beschäftigungsstandards kann mit einer geringen Einbindung der Belegschaft wohl kaum erreicht werden. Darüber hinaus schwächt sich der Anreizmechanismus ab, sodass es sehr unwahrscheinlich ist, dass produktivitätssteigernde Effekte auf betrieblicher Ebene greifen. In der 8. Welle West und der 5. Welle Ost wurde im IAB-Betriebspanel die Quantität der Einbindung innerhalb der Betriebe erfragt, die in dem Beitrag innerhalb der verschiedenen Wirtschaftsgruppen dargestellt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Wage curve analyses of establishment data from Western Germany (2001)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Uwe Blien (2001): Wage curve analyses of establishment data from Western Germany. In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 54, H. 4, S. 851-863.
Abstract
"Using the IAB-Establishment Panel, which is representative for western Germany, the authors find that establishment-level wages reacted to variations in the regional unemployment rate. The elasticity of wages with respect to unemployment, they estimate, was about -0.1. This responsiveness of the wage to regional variation is close to estimates found by other researchers (using individual rahter than establishment data) for other countries, and contradicts the view that Germany's labor market, largely due to the nature of collective bargaining in that country, is relatively inflexible. Possible explanations for this finding are that the negotiated wage is treated like a minimum wage with firms deviating from it in order to increase work effort; bargaining between firms and individual workers or between firms and works councils produces wage differences; or collective agreements do not restrict firms to the extent that is often assumed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Die zeitliche Lage und Kostenaufteilung von Weiterbildungsmaßnahmen: empirische Ergebnisse auf der Grundlage des IAB-Betriebspanels (2001)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Herbert Düll (2001): Die zeitliche Lage und Kostenaufteilung von Weiterbildungsmaßnahmen. Empirische Ergebnisse auf der Grundlage des IAB-Betriebspanels. In: R. Dobischat & H. Seifert (Hrsg.) (2001): Lernzeiten neu organisieren : lebenslanges Lernen durch Integration von Bildung und Arbeit (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung, 32), S. 81-128.
Abstract
Die Autoren untersuchen die zeitliche Lage von Qualifizierung und die Verbindung zur Arbeitszeitkonten auf der Grundlage empirischer Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel. (IAB)
-
Literaturhinweis
Die Übernahme betrieblich Ausgebildeter: theoretische Überlegungen und empirische Ergebnisse auf der Basis des IAB-Betriebspanels 1998 (2001)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Renate Neubäumer (2001): Die Übernahme betrieblich Ausgebildeter. Theoretische Überlegungen und empirische Ergebnisse auf der Basis des IAB-Betriebspanels 1998. In: R. K. von Weizsäcker (Hrsg.) (2001): Bildung und Beschäftigung (Schriften des Vereins für Socialpolitik. N.F., 284), S. 179-212.
Abstract
"Daß eine fehlende Berufsausbildung das Risiko von Arbeitslosigkeit erhöht, läßt nicht den Umkehrschluß zu, daß jede Berufsausbildung zu einer qualifizierten Tätigkeit führt und die Beschäftigungschancen erhöht. Eine große Rolle spielt dabei, inwieweit die Berufsabsolventen vom Ausbildungsbetrieb übernommen werden und damit ihre Berufskarriere nicht mit Arbeitslosigkeit oder dem Wechsel auf eine Hilfsarbeiterstelle beginnen. Daher steht im Mittelpunkt dieses Aufsatzes die Wahrscheinlichkeit, mit der Betriebe ihre Ausgebildeten in ein Arbeitsverhältnis übernehmen. Im theoretischen Teil werden zunächst das Ausbildungsverhalten und die Mobilitätsprozesse nach Abschluß der Lehre auf rationales Verhalten von Betrieben und Auszubildenden zurückgeführt. Daraus wird vor dem Hintergrund des Transaktionskostenansatzes und der in der Bundesrepublik Deutschland empirisch beobachtbaren Arbeitsmarktsegmentation abgeleitet, von welchen Eigenschaften der Betriebe es abhängt, ob sie einen großen Teil ihrer Ausgebildeten übernehmen (können). Es wird damit gerechnet, daß die Übernahmewahrscheinlichkeit bei den Betrieben hoch ist,
-die hohe (potentielle) Erlöse durch eine eigene Berufsausbildung erzielen und
-die ihren Ausgebildeten wettbewerbsfähigere Arbeitsplätze bieten (können), so daß sich die hohen potentiellen Erlöse auch realisieren lassen. Im empirischen Teil werden die so abgeleiteten Hypothesen mit dem IAB-Betriebspanel 1998 getestet, das nicht nur Merkmale, wie Betriebsgröße, Branchenzugehörigkeit, Ertragslage und Höhe der Investitionen, erfaßt, sondern für 1998 auch Fragen zu organisatorischen Veränderungen, Produktinnovationen und Produktverbesserungen sowie zu Aktivitäten in der Forschung und Entwicklung sowie der Marktforschung stellt. Darüber hinaus enthält das IAB-Betriebspanel Variablen für die Beschäftigungssicherheit und die Einkommensaussichten, die mit den Arbeitsplätzen der verschiedenen Betriebe verbunden sind. Entsprechend kann überprüft werden, ob die im theoretischen Teil abgeleiteten Merkmale auf die Übernahmewahrscheinlichkeit der Betriebe einen signifikanten Einluß ausüben. Auch wenn die Bestimmungsfaktoren der Übernahmeentscheidungen der Betriebe (noch) nicht zufriedenstellend ermittel werden können, geben die z.T. niedrigen Übernahmequoten zu Sorge Anlaß. Für bildungspolitische Maßnahmen im Zusammenhang mit der Dualen Ausbildung bedeutet das, daß neben Programmen, mit denen angestrebt wird, möglichst allen Ausbildungsplatzbewerbern eine Lehrstelle zu vermitteln ("erste Schwelle"), auch der Übergang von der Berufsausbildung in das Erwerbsleben ("zweite Schwelle") nicht vernachlässigt werden darf." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Re-identifiying register data by survey data: an empirical study (2001)
Zitatform
Bender, Stefan, Ruth Brand & Johann Bacher (2001): Re-identifiying register data by survey data. An empirical study. In: Statistical journal of the United Nations Economic Commission for Europe, Jg. 18, H. 4, S. 373-381.
Abstract
"More and more empirical researchers from iniversities or research centres would like to use register data collected by statistical agencies or the social security system, because these data can be used for several empirical studies, e.g. the analyses of special groups or quantitative effects of economic policies. Most of the register data required have to be (factually) anonymised before they are disseminated to preserve confidentiality. Therefore re-identification risks for register data are examined by matching a sample of register data with survey data, collected especially for scientific purposes. Three methods were applied: the uniqueness approach, a simple distance estimation and a cluster analysis. The data sets used were two birth cohorts (1964 and 1971) of the German employment statistics (register data) and the German Life History Study. The analysis show that a re-identification of real persons may be possible by a standard-cluster analysis or a simple distance criterion if an intruder has access to additional information. The number of re-identifiable persons is remarkably high although the proportion of re-identifiable persons is less than expexted on the basis of the uniqueness-approach." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Arbeitslosigkeit und Entlohnung auf regionalen Arbeitsmärkten: theoretische Analyse, ökonometrische Methode, empirische Evidenz und wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen für die Bundesrepublik Deutschland (2001)
Zitatform
Blien, Uwe (2001): Arbeitslosigkeit und Entlohnung auf regionalen Arbeitsmärkten. Theoretische Analyse, ökonometrische Methode, empirische Evidenz und wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen für die Bundesrepublik Deutschland. (Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge 182), Heidelberg: Physica-Verl., 344 S.
Abstract
"Das Buch untersucht die fundamentale Beziehung, die zwischen Arbeitslosigkeit und Entlohnung auf regionaler Ebene besteht. Dazu wird ein theoretisches Modell entwickelt, das weitere Einflüsse, insbesondere zu Innovation und Strukturwandel, integriert. Vorgestellt werden theoretische Analysen zur Indentifikation von Kausalbeziehungen zwischen den Variablen sowie empirische Ergebnisse vor allem zum Effekt der Arbeitslosigkeit auf den Lohn. Für die Bundesrepublik Deutschland ergibt sich eine "Lohnkurve", die allerdings flacher verläuft als in anderen Ländern. Die bei den Untersuchungen verwendeten ökonometrischen Methoden werden eingehend diskutiert. Wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen zur Bedeutung der Lohneffekte und zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit beschließen die Darstellung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
The use of flexible working contracts in West Germany: evidence from an establishment panel (2001)
Zitatform
Boockmann, Bernhard & Tobias Hagen (2001): The use of flexible working contracts in West Germany. Evidence from an establishment panel. (ZEW discussion paper 2001-33), Mannheim, 32 S.
Abstract
In dem Beitrag wird untersucht, unter welchen Bedingungen Unternehmen befristete, entliehene oder freiberufliche Arbeitskräfte beschäftigen. Mit Hilfe der Daten von sieben Wellen des IAB-Betriebspanels von 1993 bis 1999 wird festgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit des Einsatzes atypischer Beschäftigungsformen u.a. durch Wechsel in der Produktnachfrage beeinflusst wird. (IAB)
-
Literaturhinweis
Die Hamburger Betriebe und ihr Verhalten auf dem Arbeitsmarkt: Auswertung des IAB-Betriebspanels 2000 für Hamburg (2001)
Borrmann, Christine; Keller, Dietmar;Zitatform
Borrmann, Christine & Dietmar Keller (2001): Die Hamburger Betriebe und ihr Verhalten auf dem Arbeitsmarkt. Auswertung des IAB-Betriebspanels 2000 für Hamburg. (HWWA-Report 212), Hamburg, 94 S., Anhang.
Abstract
Vorgestellt werden Ergebnisse des ersten IAB-Betriebspanels für Hamburg zur Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung aus dem Jahre 2000. In einer Stichprobe wurden 934 Betriebe schriftlich befragt, in denen mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten die Produktion von Gütern oder Dienstleistungen durchgeführt wird und mit dem Panel für Westdeutschland verglichen. Als Ergebnisse lassen sich u.a. festhalten: Dienstleistungen, insbesondere unternehmensbezogene Dienstleistungen, spielen in Hamburg eine wesentlich wichtigere Rolle als im westdeutschen Durchschnitt. Die hohe Produktivität der Industrie ist dennoch eine wichtige Säule der Hamburger Wirtschaft. Der durchschnittliche Umsatz der Betriebe, die Bruttolohn- und Gehaltssumme und die Investitionshöhe pro Beschäftigten liegen deutlich höher als in Westdeutschland. Die regionale Ausrichtung des Umsatzes ist stark in Richtung auf Europa und das europäische Ausland orientiert. Die Wirtschaft entwickelt sich zunehmend in Richtung New Economy, wobei die Investition in IuK-Anlagen gleich hoch ist wie in Westdeutschland. Die Beschäftigungsentwicklung verlief 1999 positiv, jedoch nach Branchen sehr unterschiedlich und blieb etwas hinter der in Westdeutschland zurück. Die Qualifikation im Dienstleistungsbereich ist für alle Branchen außer bei den sonstigen Dienstleistungen höher als in Westdeutschland. Im Vergleich zu Westdeutschland besteht ein wesentlich größerer Teil des ungedeckten Bedarfs aus Hochschulqualifizierten. Hamburger Betriebe bilden in einem etwas geringerem Umfang aus als westdeutsche Betriebe, dennoch ist die Anzahl der Auszubildenden pro Beschäftigten in Hamburg höher. (IAB)
-
Literaturhinweis
Tarifvergleich für die Beschäftigten im Handel zwischen Österreich und Bayern (2001)
Braun, Julius; Guggenberger-Sappl, Petra; Mayr, Klaus;Zitatform
Braun, Julius, Petra Guggenberger-Sappl & Klaus Mayr (2001): Tarifvergleich für die Beschäftigten im Handel zwischen Österreich und Bayern. (Forschungsberichte des Instituts für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften Linz 07), Linz, 174 S.
Abstract
Die im Auftrag der Gewerkschaft der Privatangestellten für Oberösterreich (GPA-OÖ) erstellte Studie analysiert die wesentlichen Tarifbestimmungen und Tarifeinkommen auf der Basis der jeweils gültigen Tarifverträge des Jahres 2000. Die Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen: Für die Beschäftigten im österreichischen Handel existieren im Vergleich zu ihren bayerischen KollegInnen bessere Regelungen im Bereich der Sonderzahlungen, der Überstundenzuschläge sowie Zulagen für Inventurarbeit und bei den Jubiläumsgeldern. Darüber hinaus gibt es in Bayern keine dem österreichischen Abfertigungsmodell unmittelbar vergleichbare Regelung. Andererseits liegt das Tarifeinkommen in Bayern beachtlich über dem österreichischen Niveau. Selbst bei Berücksichtigung der besseren Regelungen beim 13. und 14. Monatseinkommen (Sonderzahlungen) in Österreich liegt hier das Jahrestarifeinkommen beträchtlich unter dem bayerischen Niveau. Nur bei den Angestellten in hohen Beschäftigungsgruppen und nach Ausschöpfung aller Biennalsprünge wird vereinzelt das bayerische Niveau erreicht bzw. geringfügig überschritten. Am geringsten ist der Unterschied beim Jahrestarifeinkommen bei den Angestellten im Groß- und Außenhandel, weil hier der bayerische Tarifvertrag gegenüber dem Einzelhandel ein geringeres Tarifeinkommensniveau aufweist. Noch schlechter als die Angestellten im österreichischen Handel schneiden die ArbeiterInnen ab. Hier liegt das durchschnittliche Jahrestarifeinkommen ca. 30 Prozent unter dem bayerischen Niveau. (IAB)
-
Literaturhinweis
Estimating wage losses of displaced workers in Germany (2001)
Zitatform
Burda, Michael C. & Antje Mertens (2001): Estimating wage losses of displaced workers in Germany. In: Labour economics, Jg. 8, H. 1, S. 15-41. DOI:10.1016/S0927-5371(00)00022-1
Abstract
Die Autoren untersuchen, wie sich die Löhne von Arbeitnehmern, die zuvor entlassen worden waren, bei Wiederbeschäftigung ändern. (IAB)
-
Literaturhinweis
Codebook zum IAB-Betriebspanel 2000 (2001)
Conrads, Ralph ; Kölling, Arnd ; Heinecker, Paula; Hilpert, Markus; Bellmann, Lutz ; Kistler, Ernst;Zitatform
Conrads, Ralph, Paula Heinecker, Markus Hilpert, Ernst Kistler, Lutz Bellmann & Arnd Kölling (2001): Codebook zum IAB-Betriebspanel 2000. Stadtbergen u.a., 297 S.
Abstract
Das Codebuch bietet einen Überblick über das IAB-Betriebspanel, den Aufbau und die Struktur der Daten, alle zwischen 1993 und 2000 gestellten Fragen, die Grundauszählungen 1993 bis 2000, die Liste der Variablen sowie Literatur zum Betriebspanel. (IAB)
-
Literaturhinweis
Lernzeiten neu organisieren: lebenslanges Lernen durch Integration von Bildung und Arbeit (2001)
Dobischat, Rolf; Seifert, Hartmut;Zitatform
Dobischat, Rolf & Hartmut Seifert (Hrsg.) (2001): Lernzeiten neu organisieren. Lebenslanges Lernen durch Integration von Bildung und Arbeit. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 32), Berlin: Edition Sigma, 321 S.
Abstract
"Der tiefgreifende Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft erstreckt sich auch auf das Beziehungsgeflecht zwischen Bildungs- und Beschäftigungssystem. Lernen kann nicht mehr auf die dem Erwerbssystem vorgeschalteten Ausbildungsphasen konzentriert sein, sondern durchzieht die gesamte Erwerbsbiographie, wird zum 'Lebenslangen Lernen'. Um 'Beschäftigungsfähigkeit' zu erlangen, müssen sich die Individuen der dauernden Veränderung beruflicher Anforderungen stellen und mit entsprechendem Engagement in der Qualifizierung und Weiterbildung reagieren. Damit ist die Frage nach den hierfür aufzuwendenden Zeitressourcen und den damit korrespondierenden organisatorischen Konzepten aufgeworfen. Erste Antworten liefern die Beiträge dieses Bandes, die sich der Thematik unter zeitstrukturellen, organisatorischen, qualifikatorischen, finanziellen, tariflichen und rechtlichen Aspekten widmen; sie akzentuieren dabei vor allem den Bereich der betrieblichen Weiterbildung. Mit dem breiten Spektrum der hier angesprochenen Fragen und Problemfelder gewinnt das Konzept des 'Lebenslangen Lernens' deutlichere Konturen; zugleich wird sichtbar, daß der Klärungsbedarf in konzeptioneller Hinsicht noch groß und die Palette von Gestaltungsalternativen sehr vielfältig ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Investitionen und Innovationen (2001)
Ellguth, Peter;Zitatform
Ellguth, Peter (2001): Investitionen und Innovationen. (Branchenanalyse Chemische Industrie. Informationen für Betriebe aus der Arbeitgeberbefragung 1999 02/2001), Wiesbaden u.a., 8 S.
Abstract
Bericht über Teilergebnisse einer Arbeitgeberbefragung 1999 in der Chemischen Industrie (495 Betriebe mit ca. 345.000 Beschäftigten). Daten werden präsentiert zu Investitionen pro Beschäftigtem 1998, zu den Produktinnovationen (mit Umsatzanteilen 1998), zur betrieblichen Förderung oder Veranstaltung von Weiterbildungsmaßnahmen, zur erwarteten Entwicklung der Aufwendungen für Weiterbildung bis 2000, zu den Möglichkeiten zur Deckung des Fachkräftebedarfs, zu Regelungen zur Flexibilisierung der Arbeitszeiten sowie zu betrieblichen Regelungen der Altersteilzeit. Das Investitionsverhalten ist überdurchschnittlich: Die Branche tätigte 1998 Gesamtinvestitionen von 18 Mrd. DM (31.000 DM pro Beschäftigten). (IAB)
-
Literaturhinweis
Personalsuche und Einstellungshemmnisse (2001)
Ellguth, Peter;Zitatform
Ellguth, Peter (2001): Personalsuche und Einstellungshemmnisse. (Branchenanalyse Chemische Industrie. Informationen für Betriebe aus der Arbeitgeberbefragung 1999 03/2001), Wiesbaden u.a., 8 S.
Abstract
Bericht über die Ergebnisse einer Arbeitgeberbefragung im Sommer 2000 in der Chemischen Industrie (548 Betriebe mit ca. 362.000 Beschäftigten). Daten werden präsentiert zu Personaleinstellungen und -suche 1999, nicht besetzte Stellen und deren Verteilung auf einzelne Beschäftigtengruppen, zur Ausbildungsberechtigung und tatsächlichen Ausbildung, zu den Ausbildungserwartungen, zur betrieblichen Weiterbildung und zu den Beschäftigtengruppen mit besonderem Weiterbildungsbedarf. Im Erhebunsgzeitraum haben 71,7 Prozent der Betriebe neue Mitarbeiter aufgenommen, bei 11,9 Prozent konnten offene Stellen nicht besetzt werden. Als Haupthemmnis für weitere Einstellungen werden die fehlende Qualifikation angeführt (gefolgt von dem Problem, dass die benötigte Qualifikation derzeit nicht auf dem Arbeitsmarkt verfügbar war). Von den ausbildungsberechtigten Betrieben bilden fast 83 Prozent selber aus; als häufigster Grund für die Ausbildungsabstinenz der übrigen Betriebe wird der zu große Aufwand genannt. Fast alle Betriebe sind in der betrieblichen Weiterbildung engagiert. (IAB)
-
Literaturhinweis
Turbo-Arbeitsmarkt oder Sklerose: auf welche Realität hat sich die Arbeitsmarktpolitik einzustellen? (2001)
Zitatform
Erlinghagen, Marcel & Matthias Knuth (2001): Turbo-Arbeitsmarkt oder Sklerose: auf welche Realität hat sich die Arbeitsmarktpolitik einzustellen? In: K. Kittler (Hrsg.) (2001): Paradigmenwechsel in der Arbeitsmarktpolitik : von der Zielgruppenorientierung zur Praevention, S. 17-43.
Abstract
"Seit etwa zwanzig Jahren liegen die jahresdurchschnittlichen Arbeitslosenzahlen über einer Million, und ebenso alt sind Diskussionen über die Zukunft der Arbeit und die grundlegende Veränderung von Erwerbsbiographien im Vergleich zu einem früheren, als grundlegend stabiler wahrgenommenen Zustand. In unserem Beitrag werden wir
- einige dieser Aussagen zur Krise der Erwerbsarbeit, zum Ende des Normalarbeitsverhältnisses und zur Diskontinuität von Erwerbsverläufen Revue passieren lassen und danach
- die amtliche Statistik daraufhin abklopfen, was sie dazu aussagt.
- Um die Grenzen der amtlichen Statistik zu überwinden, führen wir seit über einem Jahr ein durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Projekt zur Restrukturierung des Arbeitsmarktes durch, in dem wir Analysen mit der IAB-Beschäftigtenstichprobe durchführen. Wir werden kurz in den Datensatz und die Analysemethoden einführen sowie Hypothesen über die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes im Zeitverlauf formulieren, die im Einzelnen überprüft werden.
- Abschließend werden einige Ideen zur Reform der aktiven Arbeitsförderung vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Branchenwechsel im Bauhauptgewerbe: eine Analyse der IAB-Beschäftigtenstichprobe für die Jahre 1980 bis 1995 (2001)
Zitatform
Erlinghagen, Marcel & Klaus Zühlke-Robinet (2001): Branchenwechsel im Bauhauptgewerbe. Eine Analyse der IAB-Beschäftigtenstichprobe für die Jahre 1980 bis 1995. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 2, S. 165-181.
Abstract
"Aufgrund spezifischer Produktionsbedingungen ist der Bauarbeitsmarkt durch eine im Vergleich zu anderen Branchen relativ hohe Beschäftigungsunbeständigkeit gekennzeichnet. "Beschäftigungsflexibilität" in Form häufiger Arbeitgeberwechsel sowie regelmäßigen Phasen von Arbeitslosigkeit prägen den Arbeitsalltag von Bauarbeitern. Zwar existieren Zahlen zum Ausmaß und zur Entwicklung der Fluktuation auf dem Bauarbeitsmarkt, doch über die Zu- und Abwanderung in bzw. aus der Baubranche liegen kaum empirische Daten vor. Gleichwohl wird in der Literatur davon ausgegangen, dass der Bauarbeitsmarkt zum einen höhere Branchenabwanderungsraten und zum anderen niedrigere Zuwanderungsraten aufweist als dies in anderen Wirtschaftszweigen der Fall sei. Mit Hilfe der Daten der IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS) untersucht der Beitrag die Branchenmobilität im westdeutschen Bauhauptgewerbe zwischen 1980 und 1995; zum Vergleich wird der Maschinenbau herangezogen. Zwar zeigt sich zunächst in einer allgemeinen Betrachtung, dass die Baubranche zumindest bis zum Beginn der 90er Jahre tatsächlich höhere Branchenabwanderungsraten aufweist als der Maschinenbau. Bei einer differenzierten Analyse zeigt sich allerdings, dass dies vor allem auf die Abwanderung arbeitsloser Bauarbeiter sowie relativ junger ungelernter Kräfte zurückzuführen ist. Demgegenüber gelingt es dem Bauhauptgewerbe mindestens ebenso gut wie dem Maschinenbau, im Untersuchungszeitraum qualifizierte Beschäftigte zu binden bzw. aus fremden Branchen "anzuwerben". Darüber hinaus spielen Branchen- und Betriebsrückkehrer in den Baubetrieben in diesem Zusammenhang insgesamt eine wesentlich wichtigere Rolle als im Maschinenbau. Letztendlich zeigen die Ergebnisse, dass sich Arbeitsflexibilität und Arbeitsmarktregulierung nicht grundsätzlich ausschließen müssen. Vielmehr ist zu vermuten, dass es am Bau gelingt, sowohl qualifizierte Beschäftigte an die Branche zu binden als auch qualifiziertes Personal aus anderen Branchen zu gewinnen, gerade weil das bauspezifische Regulierungssystem die größeren Beschäftigungsrisiken für Beschäftigte und Betriebe abmildert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Why do firms train?: empirical evidence on the first labour market outcomes of gratuated apprentices (2001)
Zitatform
Euwals, Rob & Rainer Winkelmann (2001): Why do firms train? Empirical evidence on the first labour market outcomes of gratuated apprentices. (IZA discussion paper 319), Bonn, 33 S.
Abstract
"The apprenticeship system is the most important source of formal post-secondary training in Germany. Our paper contributes to the ongoing debate as to why firms are willing to invest in such training even though many apprentices will leave the training firm soon after completion of the apprenticeship. Using German register data - the IAB Employment Sample - we find that apprentices staying with their training firm after graduation have (1) higher wages and (2) longer first-job durations than apprentices leaving the training firm. These results support theories according to which firms use the apprenticeship system to select and retain the more able apprentices, thereby recouping the costs of investing in skills that are portable in principle." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Disaggregate matching functions (2001)
Zitatform
Fahr, Rene & Uwe Sunde (2001): Disaggregate matching functions. (IZA discussion paper 335), Bonn, 71 S.
Abstract
"The paper deals with empirical matching functions. The paper is innovative in several ways. First, unlike in most of the existing literature, matching functions are estimated not only on aggregate, but also on disaggregate levels which is unusual due to the scarcity of appropriate data. Moreover, the unique data set used allows to distinguish inflows into jobs by sources. Results for different measures of flows found in the literature can therefore be replicated using a single data set. Labor markets can be disaggregated by occupations, rahter than by industries or regions. Furthermore, disaggregation is possible for age and educational groups. The paper allows detailed insights into the pattern of frictions in labor markets, on mismatch and labor market tightness, and therefore provides valuable information necessary for the conduct of labor market policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
IAW-Landesbericht Baden-Württemberg 2000: Auswertung des IAB-Betriebspanels. Themenschwerpunkte: Fachkräftebedarf und ältere Arbeitnehmer (2001)
Zitatform
Freimann, Karsten-Dietmar & Günther Klee (2001): IAW-Landesbericht Baden-Württemberg 2000. Auswertung des IAB-Betriebspanels. Themenschwerpunkte: Fachkräftebedarf und ältere Arbeitnehmer. Tübingen, 128 S., Anhang.
Abstract
Die Auswertung des IAB-Betriebspanels 2000 für Baden-Württemberg beruht auf der Analyse von 1.169 Interviews zu aktuellen Beschäftigungstrends und zur wirtschaftlichen Situation der Unternehmen. Schwerpunkte der Auswertung sind der Fachkräftebedarf und ältere Arbeitnehmer. Die Gesamtbeschäftigung ist in Baden-Württemberg von Mitte 1999 bis Mitte 2000 um 3,2 Prozent gestiegen. Hierzu hat vor allem der Dienstleistungsbereich beigetragen. Die Einschätzung der Betriebe war hinsichtlich ihrer Ertragslage im Jahr 1999 als auch mit Blick auf die Entwicklung des Geschäftsvolumens im Jahr 2000 insgesamt positiv. Jeder achte Betrieb verfügte im ersten Halbjahr 2000 über unbesetzte Stellen für Fachkräfte. Vor allem kleine und mittlere Betriebe hatten bei der Stellenbesetzung Probleme. Bei der Suche nach Personal dominierten die traditionellen Wege, wie Zeitungsanzeigen, Arbeitsamtkontakte sowie persönliche Kontakte. Im Hinblick auf die betriebliche Berufsausbildung wird konstatiert, dass nur jeder zweite ausbildungsberechtigte Betrieb auch Lehrlinge ausbildet. Als Ursache werden zu hohe Kosten und fehlende Übernahmemöglichkeiten angeführt. Etwa 40 Prozent der Betriebe beschäftigten ältere Arbeitnehmer. Ein altersgerechter Einsatz älterer Arbeitnehmer, die Bildung altersgemischter Teams sowie die Einbeziehung älterer Arbeitnehmer in Qualifizierungsmaßnahmen wird von der Mehrzahl der Betriebe als sinnvoll erachtet. (IAB)
-
Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg: eine neue Mikrodatenbasis des IAW Tübingen (2001)
Zitatform
Freimann, Karsten-Dietmar, Günther Klee & Harald Strotmann (2001): IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg. Eine neue Mikrodatenbasis des IAW Tübingen. In: IAW-Mitteilungen, Jg. 29, H. 3, S. 20-21.
Abstract
In dem Beitrag werden die Bemühungen des Instituts für angewandte Wirtschaftsforschung um ein baden-württembergisches Betriebspanel beschrieben, die Datenbasis vorgestellt und die aktuellen Auswertungen und zukünftigen Vorhaben erläutert. (IAB)
-
Literaturhinweis
Betriebliche Berufsausbildung: Was du heute kannst besorgen ... (2001)
Gewiese, Tilo;Zitatform
Gewiese, Tilo (2001): Betriebliche Berufsausbildung: Was du heute kannst besorgen ... In: IAB-Materialien H. 1, S. 14-16.
Abstract
Anhand der Daten des IAB-Betriebspanels von 1999 wird gezeigt, dass gut die Hälfte aller deutschen Betriebe ausbildungsberechtigt ist, von diesen aber knapp die Hälfte keine Auszubildenden unter Vertrag hat. Die Betriebe haben also ausreichend Reserven, um einem künftigen Fachkräftebedarf auch mit Hilfe der betrieblichen Berufsausbildung zu begegnen. (IAB)
-
Literaturhinweis
Betriebliche Berufsausbildung: Alte Traditionen pflegen, neue begründen! (2001)
Gewiese, Tilo;Zitatform
Gewiese, Tilo (2001): Betriebliche Berufsausbildung: Alte Traditionen pflegen, neue begründen! In: IAB-Materialien H. 4, S. 12-13.
Abstract
Mit Daten des IAB-Betriebspanels von 1996 bis 2000 wird gezeigt, dass vor allem in jenen Betreiben, die seit längerem ausbilden, zusätzliche Ausbildungspotenziale zu erschließen wären. (IAB)
-
Literaturhinweis
Qualifizierungstrends und regionale Disparitäten: eine Untersuchung auf Grundlage der IAB-Regionalstichprobe aus der Beschäftigtenstatistik (2001)
Haas, Anette; Möller, Joachim;Zitatform
Haas, Anette & Joachim Möller (2001): Qualifizierungstrends und regionale Disparitäten. Eine Untersuchung auf Grundlage der IAB-Regionalstichprobe aus der Beschäftigtenstatistik. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 2, S. 139-151.
Abstract
"Vor dem Hintergrund des generellen Trends zur Höherqualifizierung stellt sich die Frage, wie sich die regionalen Unterschiede im durchschnittlichen Qualifikationsniveau der Beschäftigten im Zeitablauf entwickeln. Im Hinblick auf räumliche Disparitäten ist von großer Bedeutung, ob der Qualifizierungstrend zu einem interregionalen Ausgleich oder einer zunehmenden Divergenz des Qualifikationsniveaus der Beschäftigten führt. Neue Industrien und Dienstleistungszweige in meist auffälligen regionalen Clustern sprechen für eine dynamische Entwicklung. Dennoch ist davon auszugehen, dass sowohl die Ausbildungsmöglichkeiten als auch die Anforderungen an das Ausbildungssystem start von regionalen Gegebenheiten geprägt sind und sich nur träge verändern. Ausgangspunkt bildet eine deskriptive Analyse mit der IAB-Regionalstichprobe für den Zeitraum 1980-1997 nach Qualifikationsgruppen, Bundesland und Regionstyp. Des Weiteren wird ein Panelmodell mit verzögerten Endogenen geschätzt, um den Anpassungsprozess der Veränderungen im Qualifikationsniveau der Beschäftigten zu modellieren. Die Ergebnisse zeigen ein scheinbares Paradox: Einerseits steigt die Qualifikationsintensität in der Produktion in den Kernstädten im Verhältnis zum Durchschnitt aller Regionen an, obwohl andererseits die räumliche Konzentration der Hochqualifizierten abnimmt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die IAB-Regionalstichprobe 1975-1997 (2001)
Haas, Anette;Zitatform
Haas, Anette (2001): Die IAB-Regionalstichprobe 1975-1997. In: ZA-Information H. 48, S. 128-141.
Abstract
Die Autorin stellt die IAB-Regionalstichprobe 1975-1997 vor. "Insbesondere für Fragen zur Lohn- und Beschäftigungsentwicklung stellt die Regionalstichprobe eine einzigartige Basis für detailliert regional gegliederte Analysen mit Individualdaten dar." Der Beitrag liefert eine kurze Einführung in den Datensatz (Datengrundlage, Anonymisierung) und seine Möglichkeiten. Dabei geht die Autorin beispielhaft auf Ergebnisse zur Regionalen Mobilität zwischen alten und neuen Bundesländern 1992-1997 ein. (IAB2)
Beteiligte aus dem IAB
Haas, Anette; -
Literaturhinweis
Does fixed-term contract employment raise firms' adjustment-speed?: evidence from an establishment panel for West-Germany (2001)
Zitatform
Hagen, Tobias (2001): Does fixed-term contract employment raise firms' adjustment-speed? Evidence from an establishment panel for West-Germany. (ZEW discussion paper 2001-57), Mannheim, 21 S.
Abstract
"Fixed-term labour contracts were liberalised in Germany in order to raise the flexibility of the labour market. However, empirical studies using industry-level data find no significant effect of FTCs on employment adjustment. This paper investigates the impact of FTC employment on firms' flexibility by estimating dynamic labour demand models with the IAB-Establishment Panel for West Germany in 1996-2000. Using a GMM estimator and comparing the estimated adjustment of total employment some evidence is found that FTCs raise firms' adjustment-speed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Arbeitsmarkt- und betriebliche Beschäftigungsentwicklung in Bayern: Ergebnisse der bayerischen Teilstichproben des IAB-Betriebspanels 1999 und 2000. Bericht an das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen und das Landesarbeitsamt Bayern (2001)
Zitatform
Heinecker, Paula, Markus Hilpert, Andreas Huber & Ernst Kistler (2001): Arbeitsmarkt- und betriebliche Beschäftigungsentwicklung in Bayern. Ergebnisse der bayerischen Teilstichproben des IAB-Betriebspanels 1999 und 2000. Bericht an das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen und das Landesarbeitsamt Bayern. Stadtbergen, 139 S.
Abstract
Der Band dokumentiert die wichtigsten Ergebnisse des Projekts "Arbeitsmarkt- und betriebliche Beschäftigungsentwicklung in Bayern", das das Länderpanels für Bayern im Jahr 2001 vorbereiten sollte. Einbezogen werden die Ergebnisse der Panel-Wellen 1999 und 2000. Untersucht wurde die Beschäftigungsentwicklung, die wirtschaftliche Lage der Betriebe, Investitionen, betriebliche Aus- und Weiterbildung, Personalstruktur, Löhne und Gehälter, der Fachkräftebedarf und die offenen Stellen, die Förderung und der Inanspruchnahme von Zuschüssen sowie die Altersteilzeit. Obwohl Bayern einen Spitzenplatz zu allen gängigen Indikatoren zu Arbeitsmarkt und Beschäftigung einnimmt, erwarten Betriebe und Dienststellen für das Jahr 2001 eine zurückgehende Beschäftigungszahl. Die Einschätzung der Ertraglage hat sich kontinuierlich verbessert. Der Umsatz je Beschäftigten lag unter dem Durchschnitt der alten Bundesländer. Erwartet wird eine Zunahme der Investitionen. Die Quote der ausbildenden Betriebe und Dienststellen liegt beim westdeutschen Durchschnitt. Ein Drittel der Betriebe fördern grundsätzlich keine Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen. Es gab mehr Einstellungen als Abgänge, wobei ein steigender Anteil der befristet und Teilzeitbeschäftigten zu verzeichnen ist. Als Personalproblem wird die "Überalterung" nicht gesehen. Zudem herrscht ein Fachkräftemangel. (IAB)
-
Literaturhinweis
Geschlechtersegregation in deutschen Betrieben (2001)
Zitatform
Hinz, Thomas & Thomas Schübel (2001): Geschlechtersegregation in deutschen Betrieben. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 3, S. 286-301.
Abstract
"Die soziale Ungleichheit der Geschlechter im Arbeitsmarkt ist eng mit der Segregation in Männer- und Frauenberufe verbunden. Der Beitrag beschäftigt sich erstmals auf einer repräsentativen Datenbasis mit der Beschreibung und Messung von beruflicher Segregation in Betrieben und fragt, ob sich auf Betriebsebene im Vergleich zum Arbeitsmarkt weiterführende Ergebnisse erzielen lassen. Mit dem Blick auf die Betriebsebene soll Segregation dort gemessen werden, wo sie von den Arbeitsmarktteilnehmern erfahren wird. Die Zielrichtung ist deskriptiv: Die Autoren berichten zunächst die Frauenanteile in den 30 häufigsten Berufen des Arbeitsmarktes und vergleichen sie mit den mittleren Frauenanteilen, die sich aus einer betriebsbezogenen Betrachtung ergeben. Sie fallen im Durchschnitt der Betriebe ähnlich aus wie im gesamten Arbeitsmarkt, jedoch besteht zwischen den Betrieben eine beachtliche Varianz. Anschließend werden klassische Segregationsindices (Duncan-Index, größenstandardisierter Duncan-Index, Interaktionsmaß) auf Betriebsebene berechnet und mit den Indexwerten für den gesamten Arbeitsmarkt verglichen. Die Berücksichtigung der Betriebsebene führt zu höheren Segregationswerten als für den Arbeitsmarkt insgesamt. Etwa ein Drittel der Betriebe beschäftigt Männer und Frauen in vollständig unterschiedlichen Berufen, und nur eine verschwindende Minderheit weist in den vertretenen Berufen eine Geschlechterkomposition auf, die der Belegschaft entspricht. Die Resultate unterstützen die Ansicht, dass jede Arbeitsmarktpolitik zur Reduzierung von beruflicher Segregation auch die Betriebsebene berücksichtigen sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Beschäftigung im Umweltschutzsektor in Deutschland: eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2001)
Zitatform
Horbach, Jens, Lutz Bellmann, Uwe Blien & Michael von Hauff (2001): Beschäftigung im Umweltschutzsektor in Deutschland. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. In: Zeitschrift für angewandte Umweltforschung, Jg. 14, H. 1-4, S. 109-126.
Abstract
"Der vorliegende Beitrag analysiert die Beschäftigung im Umweltschutzsektor anhand eines neuen Ansatzes, der auf dem Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) basiert. In Deutschland waren im Jahre 1999 ca. 913 000 Personen mit der Produktion bzw. Erstellung von Umweltschutzgütern und -dienstleistungen beschäftigt. Die befragten Betriebe erwarten eine besonders dynamische Entwicklung in den Bereichen Umweltforschung, Analytik und Beratung sowie Mess-, Analyse und Regeltechnik. Gerade hier sind allerdings die Qualifikationsanforderungen an das Personal relativ hoch, so dass auch die Umweltschutzwirtschaft besonders stark von einem Fachkräftemangel betroffen sein wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Beschäftigung im Umweltschutzsektor in Deutschland: aktuelle Ergebnisse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2001)
Zitatform
Horbach, Jens, Lutz Bellmann, Uwe Blien & Michael von Hauff (2001): Beschäftigung im Umweltschutzsektor in Deutschland. Aktuelle Ergebnisse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. In: TA-Datenbank-Nachrichten, Jg. 10, H. 2, S. 95-98.
Abstract
"Der Umweltschutzsektor gilt wegen seiner überdurchschnittlich hohen Wachstumsraten schon seit geraumer Zeit als wichtiger Impulsgeber für die Beschäftigung. Bei der empirischen Erfassung dieses Bereichs bestehen allerdings bis heute erhebliche methodische Probleme. Außerdem waren die bisher verfügbaren Daten unzureichend. Dieses Forschungsdefizit wird durch eine neue Erfassungsmethodik verringert, die das Betriebspanel des IAB verwendet. Diese Befunde lassen zumindest indirekt darauf schließen, dass im Umweltschutzbereich vorhandene Wachstumsimpulse sich auch mit höherer Beschäftigung verbinden. Zum einen ist die Qualifikationsstruktur höher als in anderen Betrieben. Dies deutet auf ein verschärftes Tempo des technischen Fortschritts hin. Zum anderen lassen die an verschiedenen Stellen überdurchschnittlich häufig geäußerten Erwartungen eines Fachkräftemangels und eher steigender Beschäftigung auf eine positive Personalentwicklung schließen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Beschäftigung im Umweltschutzsektor in Deutschland: eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2001)
Zitatform
Horbach, Jens, Uwe Blien & Michael von Hauff (2001): Beschäftigung im Umweltschutzsektor in Deutschland. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Diskussionspapiere 132), Halle, 35 S.
Abstract
"Der vorliegende Beitrag beschreibt einen neuen Ansatz zur Erfassung des Angebots an Umweltschutzgütern und -dienstleistungen und der damit verbundenen Beschäftigung im Umweltschutz auf der Basis von Daten des Betriebspanels des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). In der Erhebung des Jahres 1999 wurden erstmals Fragen zu Umweltschutzgütern und -dienstleistungen mitaufgenommen. Die empirische Analyse hat ergeben, dass im Jahre 1998 mit Umweltschutzgütern und -dienstleistungen ein Gesamtumsatz von rund 112 Mrd. DM erwirtschaftet wurde. In der Produktion bzw. Erstellung dieser Güter und Dienstleistungen waren insgesamt ca. 913.000 Personen beschäftigt, darunter waren ca. 788.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Eine Auswertung nach Umweltschutzbereichen zeigt, dass sich die Beschäftigung mittelfristig vor allem in den Bereichen gut entwickeln wird, die eher dem so genannten integrierten Umweltschutz zugerechnet werden können. Hier sind die Qualifikationsanforderungen an das Personal relativ hoch. Die Qualifikationsstruktur ist höher als in anderen Betrieben. Dies deutet auf ein verschärftes Tempo des technischen Fortschritts hin. Zum anderen deuten die an verschiedenen Stellen überdurchschnittlich häufig geäußerten Erwartungen eines Fachkräftemangels und die Erwartungen eher steigender Beschäftigung auf eine positive Personalentwicklung hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Estimating the effects of wage subsidies on the labour demand in West Germany using the IAB establishment panel (2001)
Zitatform
Hujer, Reinhard, Marco Caliendo & Dubravko Radic (2001): Estimating the effects of wage subsidies on the labour demand in West Germany using the IAB establishment panel. In: Ifo-Studien, Jg. 47, H. 2, S. 163-197.
Abstract
In dem Beitrag wird mit Hilfe der Daten des IAB-Betriebspanels von 1995-1999 untersucht, welche Wirkung Lohnsubventionen auf die Arbeitskräftenachfrage in Westdeutschland hatten. (IAB)
-
Literaturhinweis
Demographischer Wandel und hohe Arbeitslosigkeit: die Herausforderungen und die Sichtweisen der Betriebe (2001)
Kistler, Ernst; Wahse, Jürgen; Widmann, Patrick;Zitatform
Kistler, Ernst, Jürgen Wahse & Patrick Widmann (2001): Demographischer Wandel und hohe Arbeitslosigkeit. Die Herausforderungen und die Sichtweisen der Betriebe. In: Arbeit und Beruf, Jg. 52, H. 5, S. 129-133.
Abstract
Ausgehend von den mit dem demographischen Wandel verbundenen Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt versuchen die Autoren zu zeigen, daß die Förderung der Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere Arbeitnehmer im ureigensten Interesse der Betriebe liegen müsse. Dabei stützen sie sich auf Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel zur betrieblichen Personalpolitik, insbesondere zur Frage der "Überalterung" von Belegschaften. (IAB)
-
Literaturhinweis
Qualifizierung des Humankapitals im neuen unternehmensnahen Dienstleistungssektor: Korreferat zu Uschi Backes-Gellner und Rosemarie Kay (2001)
Kleinhenz, Gerhard; Wilkens, Herbert;Zitatform
Kleinhenz, Gerhard; Herbert Wilkens (sonst. bet. Pers.) (2001): Qualifizierung des Humankapitals im neuen unternehmensnahen Dienstleistungssektor. Korreferat zu Uschi Backes-Gellner und Rosemarie Kay. In: (2001): Bildungsreform aus ökonomischer Sicht : 63. Wissenschaftliche Tagung der Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute vom 11. und 12. Mai 2000 (Beihefte der Konjunkturpolitik, 51), S. 57-69.
Abstract
Der Autor stellt Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel zu (betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten im unternehmensnahen Dienstleistungssektor vor. (IAB)
-
Literaturhinweis
Die Neuverteilung von Beschäftigungschancen und -risiken in der Dienstleistungsgesellschaft (2001)
Zitatform
Knuth, Matthias, Jörg-Peter Schräpler & Diana Schumann (2001): Die Neuverteilung von Beschäftigungschancen und -risiken in der Dienstleistungsgesellschaft. (Graue Reihe des Instituts Arbeit und Technik 2001-01), Gelsenkirchen, 26 S.
Abstract
Die Autoren bezeichnen den Strukturwandel in letzen Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts als "zweite Tertiarisierung". Dabei kennzeichnet dieser Begriff sowohl Veränderungen im sekundären als auch im tertiären Sektor. Bei letzteren beschreiben sie erstens die Schrumpfung bzw. Stagnation "alter Dienstleistungen, zweitens Dienstleistungen, die sich im Umbruch befinden und drittens neue Dienstleistungen, zu denen sie unternehmens-, personen- und haushaltsbezogene Dienstleistungen zählen. Auf der Grundlage der IAB-Beschäftigtenstichprobe und des Sozioökonomischen Panels berechnen sie verschiedene Indikatoren, die eine Zuordnung der betrachteten Wirtschaftsgruppen zu Arbeitsmarkttypen ermöglichen. Wesentliches Kriterium sind dabei die Beständigkeit der Beschäftigungsverhältnisse (Mobilitätsraten und Dauer der Betriebszugehörigkeit). Arbeitsmarktdynamik - so das Ergebnis- "ist also keineswegs in erster Linie ein Ausdruck von Prekarität oder Unsicherheit - eher im Gegenteil. Der Strukturwandel des Beschäftigungssystems führt zu Ausgliederungs- und Ausgrenzungsprozessen gerade aus den Bereichen, die aufgrund ihrer Stagnation oder gar Kontraktion unterdurchschnittliche Dynamik zeigen. Verlierer des Strukturwandels sind dabei die geringer qualifizierten und älteren männlichen Industriearbeiter, während Frauen von der Tertiarisierung profitieren." (IAB2)
-
Literaturhinweis
Tarifverträge - nein danke!?: Einflussfaktoren der Tarifbindung west- und ostdeutscher Betriebe (2001)
Zitatform
Kohaut, Susanne & Claus Schnabel (2001): Tarifverträge - nein danke!? Einflussfaktoren der Tarifbindung west- und ostdeutscher Betriebe. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 08), Nürnberg u.a., 27 S.
Abstract
"Eine Auswertung repräsentativer Daten des IAB-Betriebspanels zeigt, dass im Jahr 2000 knapp die Hälfte der westdeutschen, aber nur gut ein Viertel der ostdeutschen Betriebe durch Flächen- oder Firmentarifverträge gebunden waren, wobei die Flächentarifbindung in den letzten Jahren rückläufig war. Theoretische Erklärungen betonen u.a. die Bedeutung von Transaktionskostenaspekten und von verschiedenen mikro- und makroökonomischen Veränderungen. Ökonometrische Analysen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Tarifbindung mit der Betriebsgröße und dem Anteil qualifizierter Mitarbeiter zunimmt. Filialbetriebe neigen häufiger, Einzelunternehmen und Personalgesellschaften sowie jüngere Betriebe seltener zu tariflichen Regelungen. Größere Betriebe, Filialbetriebe und solche mit Betriebsrat ziehen sich auch seltener aus Flächentarifverträgen zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Beschäftigung im Umweltschutzsektor Ostdeutschlands: eine Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2001)
Komar, Walter;Zitatform
Komar, Walter (2001): Beschäftigung im Umweltschutzsektor Ostdeutschlands. Eine Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 7, H. 13, S. 320-325.
Abstract
"Im Zuge der Restrukturierung der ostdeutschen Wirtschaft hat sich in den neuen Ländern mit dem Umweltschutzsektor eine nahezu neue Branche herausgebildet. Nach Hochrechnungen des IWH waren im Jahr 1999 etwa 182 000 Personen in der Produktion von Umweltschutzgütern und -dienstleistungen tätig. Das sind etwa 3,1% der Gesamtbeschäftigten aller Betriebe des IAB-Panels, d.h. der Umweltschutz- und übrigen Anbieter. Die Mitte 1999 geäußerten Erwartungen der Betriebe, die Schlüsse zur Richtung, nicht aber zum Ausmaß von Veränderungen des Personalbestandes zulassen, deuten mittelfristig eher auf eine Zu- als eine Abnahme der umweltschutzbedingten Beschäftigung hin. Das lässt sich zum einen mit noch zu bewältigendem Nachholbedarf im Umweltschutz erklären, etwa in der öffentlichen Entsorgungsinfrastruktur. Zum anderen spielen neue, an Bedeutung gewinnende Aufgaben eine Rolle, so im Klimaschutz. Nach den Einschätzungen der Betriebe wird die Beschäftigungszunahme vor allem von den Umweltschutzdienstleistungen getragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Hat sich das duale System in den neuen Ländern erfolgreich etabliert?: Ausbildung, Arbeitslosigkeit und Berufseinstieg in Ost- und Westdeutschland in der Mitte der 1990er Jahre (2001)
Zitatform
Konietzka, Dirk (2001): Hat sich das duale System in den neuen Ländern erfolgreich etabliert? Ausbildung, Arbeitslosigkeit und Berufseinstieg in Ost- und Westdeutschland in der Mitte der 1990er Jahre. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 53, H. 1, S. 50-75.
Abstract
"In diesem Beitrag wird der Berufszugang von Absolventen einer betrieblichen Berufsausbildung in Ost- und Westdeutschland im Zeitraum von 1993 bis 1995 untersucht. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen das Ausmaß von Arbeitslosigkeit nach der Ausbildung und deren Konsequenzen für den anschließenden Berufseinstieg. Es soll die Frage beantwortet werden, wie groß Ost-West-Differenzen an der 'zweiten Schwelle' sind, ob diese zur Mitte der 1990er Jahre hin abgenommen haben und ob Diskrepanzen zwischen Ost und West mit verschiedenartigen strukturellen Rahmenbedingungen und individuellen Unterschieden der Ausbildungsabsolventen erklärbar sind. Die Datenbasis der empirischen Untersuchung bildet die IAB-Beschäftigtenstichprobe 1975-1995. Anhand des Vergleichs der Strukturen des Berufseinstiegs soll abschließend beurteilt werden, ob sich das duale System im Verlauf der ersten Hälfte der 1990er Jahre in Ostdeutschland erfolgreich etabliert hat, oder on anhaltende Verwerfungen an der zweiten Schwelle auf ein (vorläufiges) Scheitern des 'Übergangsregimes' in den Beruf hinauslaufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die Erosion eines Übergangsregimes? Arbeitslosigkeit nach der Berufsausbildung und ihre Folgen für den Berufseinstieg: ein Vergleich der Berufseinstiegskohorten 1976-1995 (2001)
Zitatform
Konietzka, Dirk & Holger Seibert (2001): Die Erosion eines Übergangsregimes? Arbeitslosigkeit nach der Berufsausbildung und ihre Folgen für den Berufseinstieg. Ein Vergleich der Berufseinstiegskohorten 1976-1995. In: P. A. Berger & D. Konietzka (Hrsg.) (2001): Die Erwerbsgesellschaft : neue Ungleichheiten und Unsicherheiten (Sozialstrukturanalyse, 16), S. 65-93.
Abstract
Unter Nutzung der IAB-Beschäftigtenstichprobe wird der Übergang in den Arbeitsmarkt von Berufseinstiegskohorten auf einer jahresgenauen Basis für den Zeitraum 1976 bis 1995 analysiert, wobei der Schwerpunkt auf dem Ausmaß und den Folgen von Arbeitslosigkeit an der so genannten Zweiten Schwelle des Berufseinstiegs liegt. Es zeigt sich, dass das traditionelle Übergangsmuster der Übernahme vom Ausbildungsbetrieb im Ausbildungsberuf an Boden verloren hat. In vielen Fällen schließt sich an ein Verlassen des Ausbildungsbetriebs eine Phase der Arbeitslosigkeit an. Zudem sind nur noch rund 60 bis 70 Prozent in ihrem Ausbildungsberuf verblieben, was auf eine Krisenerfahrung der Ausbildungsabsolventen schließen lässt. Insgesamt zeigen die Analysen ein dreigeteiltes Bild beim Übergang in den Beruf, in dem neben 'glatten' Übergangsmustern in sachlicher und auch in zeitlicher Hinsicht diskontinuierliche Übergänge in den Beruf ein eigenständiges Gewicht gewonnen haben. Deutlich wird, dass Zertifikate den Ausbildungsabsolventen nicht in allen Fällen robuste Arbeitsmarktchancen eröffnen und gewährleisten, eine Phase der Arbeitslosigkeit an der zweiten Schwelle ohne größere Konsequenzen zu verkraften. (IAB)
-
Literaturhinweis
Zur interpersonellen Verteilung von Arbeitslosigkeit in kohortenbezogener langfristiger Betrachtung: Untersuchung am Beispiel männlicher Arbeitnehmer der Jahrgänge 1925 bis 1930 (2001)
Kurtz, Beate; Scherl, Hermann;Zitatform
Kurtz, Beate & Hermann Scherl (2001): Zur interpersonellen Verteilung von Arbeitslosigkeit in kohortenbezogener langfristiger Betrachtung. Untersuchung am Beispiel männlicher Arbeitnehmer der Jahrgänge 1925 bis 1930. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 2, S. 127-136.
Abstract
"Rund die Hälfte des Arbeitslosigkeitsvolumens konzentriert sich in Deutschland seit einiger Zeit auf die 10 % der Arbeitslosen (Abgangskohorten) mit den längsten Arbeitslosigkeitsdauern. Bislang ist aber nicht bekannt, wie sich Arbeitslosigkeit bei langfristiger Betrachtung ganzer Erwerbsverläufe von Jahrgangskohorten verteilt. Wird ein Großteil aller Arbeitnehmer irgendwann einmal betroffen oder konzentriert sich auch hier das Arbeitslosigkeitsvolumen von Jahrgangskohorten hochgradig auf einen kleinen Teil von Arbeitnehmern, die im Laufe ihres Erwerbslebens mehrfach wiederholt und dabei insgesamt über eine lange Dauer arbeitslos werden? In dem Beitrag werden erste Ergebnisse aus einer auf diese Frage zugeschnittenen Auswertung von Erwerbsverlaufsdaten aus der 'Ergänzungsstichprobe I' zur Beschäftigtenstichprobe des IAB vorgestellt. Als Untersuchungsgesamtheit wurden dazu Männer der Jahrgänge 1925-1930 mit einer nahezu ununterbrochenen Erwerbslaufbahn als sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer im Beobachtungszeitraum 1955 bis 1995 ausgewählt. Dabei zeigt sich, dass es auch bei lebenslaufbezogener Betrachtung bei den untersuchten Jahrgangskohorten eine sehr ungleiche Verteilung bezüglich der Betroffenheit und der kumulativen Dauer der Arbeitslosigkeit gibt: Rund 54 % der Untersuchungsgesamtheit waren seit 1955 bis zum Eintritt in den Ruhestand (zwischen 1985 und 1995) niemals arbeitslos und von der Summe der von der Untersuchungsgesamtheit seit 1955 absolvierten Arbeitslosigkeitstage entfällt mehr als die Hälfte auf die 10 % der Betroffenen mit den längsten kumulativen Arbeitslosigkeitsdauern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Bremst das Schwerbehindertengesetz die Arbeitsplatzdynamik in Kleinbetrieben? (2001)
Zitatform
Kölling, Arnd, Claus Schnabel & Joachim Wagner (2001): Bremst das Schwerbehindertengesetz die Arbeitsplatzdynamik in Kleinbetrieben? (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 04), Nürnberg, 26 S.
Abstract
"Das Schwerbehindertengesetz verpflichtete in seiner bis 30.9.2000 gültigen Fassung alle Arbeitgeber ab 16 Beschäftigten, sechs Prozent der Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten zu besetzen, ansonsten war für jeden nicht entsprechend besetzten Arbeitsplatz eine Ausgleichsabgabe von monatlich 200 DM zu entrichten. Der Beitrag präsentiert die Ergebnisse der ersten ökonometrischen Untersuchung der Auswirkungen dieses Gesetzes auf die Arbeitsplatzdynamik in Kleinbetrieben. Mit Daten des IAB-Betriebspanels finden die Autoren keine eindeutigen Hinweise darauf, daß der Beschäftigungsaufbau in Betrieben an der ersten Schwelle des Schwerbehindertengesetzes (d.h. mit 16 Beschäftigten) sich signifikant von demjenigen in Betrieben vor oder hinter der Schwelle unterscheidet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Effekte der Multiplen Imputation fehlender Werte am Beispiel von Produktivitätsschätzungen mit dem IAB-Betriebspanel (2001)
Zitatform
Kölling, Arnd & Susanne Rässler (2001): Effekte der Multiplen Imputation fehlender Werte am Beispiel von Produktivitätsschätzungen mit dem IAB-Betriebspanel. Nürnberg, 30 S.
Abstract
"Der Beitrag schildert die Effekte von Antwortausfällen bei einzelnen Fragen ("item non-response") auf die Ergebnisse von multivariaten statistischen Analysen. Dabei wird das Verfahren der "Data Augmentation" angewendet, um die fehlenden Daten zu ersetzen. Anhand von Schätzungen der betrieblichen Produktivität wird nun überprüft, ob die "multiple Imputation" von Beobachtungen zu Veränderungen der Ergebnisse im Vergleich zu den Resultaten mit Antwortausfällen führt. Dazu werden Schätzungen mit Daten des IAB-Betriebspanels aus dem Jahr 2000 durchgeführt. Grundlage der Produktivitätsschätzungen ist eine verallgemeinerte Produktionsfunktion des Translog-Typs, wobei Arbeit und Kapital als Produktionsfaktoren unterstellt werden. Zusätzlich werden Brancheneinflüsse und die Effekte der Nutzung moderner Technologien berücksichtigt. Von besonderem Interesse bei der Untersuchung sind Differenzen zwischen den alten und den neuen Bundesländern. Um zu überprüfen, ob nicht nur ein konstanter Unterschied zwischen Ost und West existiert, werden neben einer Dummy-Variablen auch alle anderen exogenen Variablen mit dieser Ost-West-Variable multipliziert und gehen als Interaktionsvariablen in die Schätzung ein. Die Funktion wird als Maximum-Likelihood-Funktion geschätzt, in der ein multiplikatives Modell der Heteroskedastie unterstellt wird. Die Ergebnisse bestätigen das zugrunde liegende Modell. Neben einer Reihe von Unterschieden in den Branchen, ergibt sich auch eine höhere Produktivität bei Nutzung von modernen Technologien. Zwischen Ost und West zeigen sich dagegen nur Unterschiede in der Konstanten und bei einigen Branchen, nicht jedoch bei den Produktionsfaktoren. Durch den Antwortausfall scheinen diese Differenzen zu hoch ausgewiesen zu werden. Bei den ergänzten Daten reduzieren sich die konstanten Unterschiede in der Produktivität um etwa 11%-Punkte. Ebenso werden die Branchendifferenzen deutlich geringer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Ein "Schalter" für die Forschung: Daten des IAB-Betriebspanels stehen externen Forschern seit 1999 zur Verfügung (2001)
Zitatform
Kölling, Arnd (2001): Ein "Schalter" für die Forschung. Daten des IAB-Betriebspanels stehen externen Forschern seit 1999 zur Verfügung. (IAB-Werkstattbericht 09/2001), Nürnberg, 5 S.
Abstract
Das IAB arbeitet als größtes deutsches Institut auf dem Gebiet der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und als Abteilung der Bundesanstalt für Arbeit intensiv mit anderen Forschungseinrichtungen zusammen. Darüber hinaus ist es bemüht, möglichst alle seine vorhandenen Datenquellen für wissenschaftliche Analysen zugänglich zu machen. Daher wurde im IAB ab März 1999 eine so genannte "Schalterstelle" zum IAB-Betriebspanel aufgebaut. Diese Einrichtung steht externen Forschern für Auswertungen der Mikrodaten des Panels offen, ohne dass datenschutzrechtliche Bestimmungen verletzt werden. In dem Beitrag werden das Verfahren zur Nutzung der Schalterstelle und die dazu entwickelten Medien näher beschrieben. (IAB2)
-
Literaturhinweis
Arbeitszeitregelungen und Tarifbindung (2001)
Zitatform
Kölling, Arnd & Karen Lehmann (2001): Arbeitszeitregelungen und Tarifbindung. In: L. Bellmann, K. Gerlach, O. Hübler & W. Meyer (Hrsg.) (2001): Beschäftigungseffekte betrieblicher Arbeitszeitgestaltung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 251), S. 105-139.
Abstract
"Der Beitrag beschäftigt sich mit der Hypothese, ob ein Austritt aus der Tarifbindung von den Betrieben genutzt wird, um die wöchentliche Arbeitszeit für ihre Beschäftigten zu erhöhen. Insbesondere soll untersucht werden, inwieweit tarifrechtliche Regelungen zu einer Verzögerung bei der Anpassung der Arbeitszeit führen. Die Analyse verwendet dabei Angaben aus dem IAB-Betriebspanel der Jahre 1996 bis 1999. Die deskriptiven Resultate deuten auf eine flexiblere Anpassung der Arbeitszeit, wenn der Betrieb tarifvertraglich nicht gebunden ist. Dies wird auch für Firmen deutlich, die aus der Tarifbindung ausscheiden. Multivariate Regressionen der Arbeitszeitveränderungen bestätigen dieses Bild. Im Gegensatz zu den theoretischen Überlegungen haben Austritte aus der Tarifbindung keine verzögerte, sondern eine sofortige Wirkung auf die Arbeitszeit. Zumindest ein Teil der Betriebe nutzt dieses Instrument scheinbar gezielt, um die Arbeitszeit zu erhöhen. Ein weiteres Indiz dafür ist der empirische Befund, dass einige Betriebe häufig zwischen einer tarifvertraglichen Bindung und einem tariflosen Zustand wechseln." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Bremst das Schwerbehindertengesetz die Arbeitsplatzdynamik in Kleinbetrieben?: eine empirische Untersuchung mit Daten des IAB-Betriebspanels (2001)
Zitatform
Kölling, Arnd, Claus Schnabel & Joachim Wagner (2001): Bremst das Schwerbehindertengesetz die Arbeitsplatzdynamik in Kleinbetrieben? Eine empirische Untersuchung mit Daten des IAB-Betriebspanels. In: L. Bellmann, K. Gerlach, O. Hübler & W. Meyer (Hrsg.) (2001): Beschäftigungseffekte betrieblicher Arbeitszeitgestaltung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 251), S. 183-209.
Abstract
"Das Schwerbehindertengesetz verpflichtete in seiner bis 30.09.2000 gültigen Fassung alle Arbeitgeber ab 16 Beschäftigten, sechs Prozent der Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten zu besetzen, ansonsten war für jeden nicht entsprechend besetzten Arbeitsplatz eine Ausgleichsabgabe von monatlich 200 DM zu entrichten. Diese Regelung führte zu einem Schwellenwert von 16 Beschäftigten, bei dessen Überschreiten den Betrieben zusätzliche Kosten entstehen konnten, und derartige Schwellenwerte werden vielfach als Hemmnisse für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze in Kleinbetrieben angesehen. Vor diesem Hintergrund wurde die Hypothese empirisch überprüft, dass ein positiver Nachfrageschock ceteris paribus in Betrieben an der Schwelle von 15 Arbeitsplätzen verglichen mit Betrieben davor und dahinter weniger häufig zu Einstellungen zusätzlicher Arbeitskräfte führt. Verschiedene ökonometrische Analysen mit Daten des IAB-Betriebspanels für den Zeitraum 1993-1998 erbrachten zwar gewisse Hinweise darauf, dass sich das Einstellungsverhalten der Betriebe am Schwellenwert verändert bzw. dass der Arbeitsplatzaufbau gebremst wird. Diese Indizien sind jedoch zu vage, um daraus den (politisch brisanten) Schluss zu ziehen, die gut gemeinte Tat des Gesetzgebers zur Förderung der Beschäftigung von Schwerbehinderten habe sich tatsächlich ins Gegenteil verkehrt und die allgemeine Beschäftigungsentwicklung gebremst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Fachkräftebedarf und unbesetzte Stellen: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 2000 (2001)
Zitatform
Kölling, Arnd (2001): Fachkräftebedarf und unbesetzte Stellen. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 2000. In: Personal : Zeitschrift für Human Resource Management, Jg. 53, H. 9, S. 512-517.
Abstract
"Die 8. Welle des IAB-Betriebspanels befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Ausmaß und der Struktur der nicht besetzten Stellen in der Bundesrepublik Deutschland im ersten Halbjahr 2000: über 500.000 Stellen für alle Qualifikationen waren nicht besetzt. Die Fachkräfteproblematik hat insbesondere in den alten Bundesländern an Bedeutung gewonnen; vor allem kleinere Betriebe hatten große Schwierigkeiten mit der Stellenbesetzung. Unterschiede zeigten sich auch bei den Branchen zwischen den wissens- und F&E-intensiven Dienstleistungsbranchen und den eher traditionellen Industrien des Verarbeitenden Gewerbes. Gesucht werden aber in allen Bereichen eine bedeutende Anzahl an Fachkräften auf jeder Qualifikationsstufe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel: Fragebögen 1993-2001 (2001)
Lahner, Manfred; Alda, Holger;Zitatform
Lahner, Manfred & Holger Alda (2001): IAB-Betriebspanel. Fragebögen 1993-2001. Nürnberg, Getr. Sz.
Abstract
Der Band dokumentiert die Fragebögen des IAB-Betriebspanels von 1993 bis 2001. (IAB)
-
Literaturhinweis
Das betriebliche Aus- und Weiterbildungsverhalten im ostdeutschen Baugewerbe (2001)
Leber, Ute;Zitatform
Leber, Ute (2001): Das betriebliche Aus- und Weiterbildungsverhalten im ostdeutschen Baugewerbe. In: (2001): Tagungsband der Regionalkonferenz "Gebäudesanierung - Eine Chance für Klima und Arbeitsplätze", Magdeburg, 2001, S. 1-10.
Abstract
"Auf Basis der Daten des IAB-Betriebspanels 1999 werden Angaben zum betrieblichen Aus- und Weiterbildungsverhalten präsentiert, wobei insbesondere die Situation im Baugewerbe (und speziell die in Sachsen-Anhalt) von Interesse ist. Zunächst wird ein knapper Überblick über die verwendete Datenbasis gegeben, bevor anschließend die betrieblichen Aus- und Weiterbildungsaktivitäten durchleuchtet werden, um einen Überblick über betriebliche Qualifizierungprozesse zu erhalten." (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Leber, Ute; -
Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel: Ältere - ein Schatz muss gehoben werden (2001)
Leber, Ute;Zitatform
Leber, Ute (2001): IAB-Betriebspanel. Ältere - ein Schatz muss gehoben werden. In: IAB-Materialien H. 2, S. 6-7.
Abstract
In der 2000er Befragung des IAB-Betriebspanels wurden erstmalig auch Informationen zu älteren Arbeitnehmer erhoben. Dabei wurde festgestellt, dass weit über die Hälfte aller Betriebe keine über 50-jährigen Mitarbeiter beschäftigen. Dort, wo sie eingesetzt werden, überwiegen positive Urteile zu ihrer Leistungsfähigkeit und Einsetzbarkeit. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Leber, Ute; -
Literaturhinweis
The export orientation of East German manufacturing industry in the process of economic transformation: evidence from company panel data (2001)
Loose, Brigitte; Ludwig, Udo;Zitatform
Loose, Brigitte & Udo Ludwig (2001): The export orientation of East German manufacturing industry in the process of economic transformation. Evidence from company panel data. In: M. H. Stierle & T. Birringer (Hrsg.) (2001): Economics of transition : theory, experiences and EU enlargement. INFER annual conference 2001 (INFER research edition, 06), S. 261-284.
Abstract
Mehr als ein Jahrzehnt nach der Wiedervereinigung gibt es immer noch ein Produktionsgefälle zwischen Ost- und Westdeutschland. Unabdingbare Voraussetzung für die Verbesserung der wirtschaftlichen Bedingungen in den neuen Bundesländern ist die Stärkung ihrer exportorientierten industriellen Basis und hier besonders der Fertigungsindustrie. Diese ist in Ostdeutschland nur schwach ausgebildet. So wurde Ende der 1990er Jahre nur ein Fünftel der ostdeutschen Industrieproduktion exportiert. Der Anteil der ostdeutschen Fertigungsindustrie am deutschen Export von Industriegütern lag bei lediglich 4 Prozent. Ein Grund dafür liegt darin, dass in diesem Industriezweig der Anteil kleiner und neugegründeter Unternehmen besonders hoch ist. Auf der Basis der Daten des IAB-Betriebspanels für die Jahre 1998 und 1999 vergleicht der Beitrag die exportorientierten Unternehmen der ostdeutschen Fertigungsindustrie mit denen, die sich am heimischen Markt orientieren. Untersucht wird, welche Unternehmen den Kern der Exportindustrie bilden, auf welche Länder deren geschäftliche Aktivitäten zielen, welche internen Faktoren die Exportintensität von Unternehmen beeinflussen, welche Rolle die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen spielen und welche finanziellen Erträge die Unternehmen aus dem Exportgeschäft erwirtschaften. Die Daten zeigen eine positive Korrelation von Wirtschaftlichkeit und Exportintensität, wobei letztere entscheidend von den Faktoren Produktinnovation und Marktakzeptanz abhängt. (IAB)
-
Literaturhinweis
Überregionale Absatzmärkte: Entwicklungschance für Betriebe des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes (2001)
Loose, Brigitte; Ludwig, Udo;Zitatform
Loose, Brigitte & Udo Ludwig (2001): Überregionale Absatzmärkte. Entwicklungschance für Betriebe des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 7, H. 16, S. 423-431.
Abstract
"Das ostdeutsche Verarbeitende Gewerbe richtet sich zunehmend auf die überregionalen Märkte aus. Etwa ein Drittel seiner Produktion wird laut Panelangaben von den alten Bundesländern absorbiert. Zusammen mit dem Absatz im Ausland wird die Hälfte außerhalb der neuen Länder verkauft. Dies spricht für eine gestiegene auswärtige Akzeptanz des Angebots aus ostdeutscher Herstellung. Überregional aktiv ist aber nur jeder zweite Betrieb. Das sind zumeist mittlere und große Firmen, die seit Mitte der neunziger Jahre am Markt sind, vorrangig Vorleistungs-, Investitions- oder Gebrauchsgüter herstellen und über die Investorenbeziehungen mit der übrigen Welt Vorteile eines Unternehmensverbundes nutzen. Sie zeichnen sich zugleich durch eine ausgeprägte Stärke bei der Produktinnovation und strategischen Managementaktivitäten aus. Trotz höherer Transaktionskosten als beim Absatz in Ostdeutschland sind die Betriebe, die mehr als die Hälfte ihrer Produktion außerhalb der neuen Bundesländer absetzen, mit ihrer Ertragslage zufriedener als die übrigen. Damit sind für den jungen Unternehmenssektor im Verarbeitenden Gewerbe der neuen Bundesländer die überregionalen Absatzmärkte in den Rang einer Entwicklungschance aufgerückt. Allerdings befördern diese Märkte erst dann die Expansionsfähigkeit der Betriebe, wenn der Absatz einen Schwellenwert überschreitet. Die Zahl der Betriebe, die eine solche Bedingung erfüllen, ist mit etwa einem Fünftel insgesamt aber noch sehr gering. Der überwiegende Teil der überregional tätigen Betriebe setzt weniger als die Hälfte seiner Produktion außerhalb der neuen Bundesländer ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Überregionale Absatztätigkeit der ostdeutschen Industrie: eine empirische Analyse anhand der Daten des IAB-Betriebspanels (2001)
Loose, Brigitte; Ludwig, Udo;Zitatform
Loose, Brigitte & Udo Ludwig (2001): Überregionale Absatztätigkeit der ostdeutschen Industrie. Eine empirische Analyse anhand der Daten des IAB-Betriebspanels. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Diskussionspapiere 153), Halle, 40 S.
Abstract
Auf der Basis IAB-Betriebspanels wird die überregionale Absatztätigkeit der ostdeutschen Industrie für die 1990er Jahre untersucht. Das Verarbeitende Gewerbe in Ostdeutschland richtet sich zunehmend auf die Außenmärkte aus. Die alten Bundesländer absorbieren etwa ein Drittel der ostdeutschen Industrieproduktion. Zusammen mit dem Auslandsumsatz wird mehr als die Hälfte der Produktion des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes außerhalb Ostdeutschlands verkauft. Dies spricht für eine gestiegene auswärtige Akzeptanz des Angebots aus ostdeutscher Herstellung, nicht zuletzt im Gefolge der Erneuerung der Produktpalette, der Fertigung innovativer Erzeugnisse und des verbesserten Service. Trotz erheblicher Erfolge der ostdeutschen Betriebe im überregionalen Absatzgeschäft dauert der Aufholprozess in diesem Bereich an. Insbesondere ist die Exportlücke zu groß, um das Defizit in der regionalen Zahlungsbilanz abzubauen. Diese Lücke ist auf die kleinbetrieblichen Strukturen in der ostdeutschen Industrie sowie auf die weniger ausgeprägten Stärke und Nachhaltigkeit der Auslandsaktivitäten der mittelgroßen und der größeren Industriebetriebe zurückzuführen. Bezogen auf den überregionalen Absatz spielen auch ein hohes Qualifikationspotenzial des Personals sowie eine niedrige Personalkostenlast eine wichtige Rolle. Eine auswärtige Absatzorientierung ist eng mit der Gewinnsituation der Betriebe verknüpft. Eine indirekte Förderung des überregionalen Engagements z.B. durch Erschließung neuer Marketingstrategien ist sinnvoll. (IAB)
-
Literaturhinweis
Zur wirtschaftlichen Lage und Entwicklung des ostdeutschen Baugewerbes: eine betriebsbezogene empirische Analyse anhand der IWH-Bauumfragen und des IAB-Betriebspanels (2001)
Loose, Brigitte;Zitatform
Loose, Brigitte (2001): Zur wirtschaftlichen Lage und Entwicklung des ostdeutschen Baugewerbes. Eine betriebsbezogene empirische Analyse anhand der IWH-Bauumfragen und des IAB-Betriebspanels. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Diskussionspapiere 136), Halle, 77 S.
Abstract
Basierend auf IWH-Bauumfragen und auf Daten des IAB-Betriebspanels wird die wirtschaftliche Lage und Entwicklung des ostdeutschen Baugewerbes untersucht. Als Kennziffern der Wettbewerbsfähigkeit werden die Produktivität auf der Basis der Wertschöpfung sowie die von den Unternehmen selbst bewertete Ertragslage herangezogen. Zur gesamtwirtschaftlichen Bewertung der Wettbewerbsfähigkeit des ostdeutschen Baugewerbes werden vergleichende Betrachtungen zu Westdeutschland angestellt, die betriebsbezogenen Untersuchungen gehen der differenzierten Wettbewerbsfähigkeit innerhalb des ostdeutschen Baugewerbes und deren Zusammenhang mit anderen betrieblichen Größen nach. Die in den Subsektoren Bauhaupt- und Ausbaugewerbe existierenden Unterschiede werden berücksichtigt. Es wird deutlich, dass hinsichtlich der wirtschaftlichen Lage im Jahr 2000 und 2001 auf breiter Front die Skepsis überwiegt. Verantwortlich dafür ist neben der zurückhaltenden Produktionserwartungen vor allem die angespannte Situation bei den Preisen, der Liquidität und den Erträgen. Ein positiver Zusammenhang lässt sich für die Nutzbarmachung des vorhandenen Qualifikationspotenzials der Beschäftigten und zur Innovationsfähigkeit der Betriebe nachweisen. Zugleich bestätigt sich, dass die Managementkompetenz auch in multivariater Hinsicht eine wichtige Rolle spielt. Betriebe in westdeutschen oder ausländischem Eigentum und die stärker industriell ausgerichteten Betriebe des Bauhauptgewerbes zeichnen sich durch ein höheres Produktionsniveau aus. Im Bauhauptgewerbe spielen auch der technische Stand der Anlagen, Maßnahmen zur Erhöhung des Qualifikationspotentials und die Wettbewerbsintensität eine signifikante Rolle. (IAB)
-
Literaturhinweis
Personalpolitische Systeme in Deutschland (2001)
Zitatform
Ludewig, Oliver (2001): Personalpolitische Systeme in Deutschland. In: H. Kossbiel (Hrsg.) (2001): Modellgestützte Personalentscheidungen 5, S. 9-26.
Abstract
"Seit Beginn der 90er Jahre werden in der angelsächsischen Literatur personalpolitische Systeme diskutiert. Demnach sollten Gewinn maximierende Unternehmen komplementäre Personalpraktiken zu Systemen zusammenfassen, da der Gesamtertrag aus allen komplementären Praktiken höher ist als die Summe der Erträge aus den einzeln angewandten Praktiken. In dieser Literatur werden zwei Kernhypothesen hergeleitet. Erstens, Unternehmen wenden Systeme komplementärer Personalpraktiken an, und zweitens, die Anwendung eines solchen personalpolitischen Systems erhöht die Firmenperformance. Für die USA sind diese Hypothesen mehrfach empirisch getestet und weitestgehend bestätigt worden. In Deutschland wurde der dargestellte Ansatz vernachlässigt, insbesondere seine empirische Überprüfung. Der vorliegende Beitrag ist ein Versuch, diese Lücke in enger Anlehnung an die US-Literatur teilweise zu schließen. Hierfür wird zunächst das theoretische Konzept knapp und in einfacher Form referiert. Daraufhin werden kurz die Komplementaritäten zwischen den verschiedenen personalpolitischen Praktiken, wie Beschäftigungsgarantien oder Kapitalbeteiligungen, aufgezeigt. Da sich die rechtlichen, institutionellen und sozialen Umwelten Deutschlands und der USA unterscheiden, sind im nächsten Schritt die personalpolitischen Systeme für Deutschland zu modifizieren. Für die hergeleiteten Systeme werden dann die oben genannten Hypothesen mit dem1AB-Betriebspanel empirisch getestet. Die Ergebnisse sind zwar teilweise gemischt, aber sie bestätigen in ihrer Grundtendenz die Hypothesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Mitarbeiterbeteiligung: Ein Weg zu höherer Produktivität (2001)
Zitatform
Möller, Iris (2001): Mitarbeiterbeteiligung: Ein Weg zu höherer Produktivität. (IAB-Kurzbericht 09/2001), Nürnberg, 4 S.
Abstract
Die Beteiligung von Mitarbeitern am Erfolg oder Kapital ihres Betriebes soll als Anreiz für höhere Leistungen dienen und damit auch die Produktivität steigern. Daten des IAB-Betriebspanels weisen aus, dass es 1998 in rund 5 Prozent aller Betriebe solche Modelle gab. Diese Betriebe sind in der Regel größer, innovativer, haben höhere Qualifizierten- und Exportanteile, bilden mehr aus und sind häufiger in Tarifverträgen gebunden als der Durchschnitt. Der Produktivitätsvergleich zwischen Betrieben mit und ohne Mitarbeiterbeteiligung belegt einen nachweisbaren Zusammenhang: In westdeutschen Beteiligungsbetrieben liegt die Wertschöpfung pro Beschäftigten bei durchschnittlich 125.000 DM, in den anderen bei 79.400 DM. In Ostdeutschland ist die Differenz zwar kleiner, aber ebenfalls nachweisbar. Die Befunde konnten zusätzlich mit einem ökonometrischen Modell bestätigt werden, das auch andere potenzielle Einflussfaktoren berücksichtigt. (IAB)
-
Literaturhinweis
Produktivitätswirkung von Mitarbeiterbeteiligung: empirische Analysen mit Daten des IAB-Betriebspanels (2001)
Zitatform
Möller, Iris (2001): Produktivitätswirkung von Mitarbeiterbeteiligung. Empirische Analysen mit Daten des IAB-Betriebspanels. In: H.- G. Guski & H. J. Schneider (Hrsg.) (2001): Mitarbeiter-Beteiligung MAB : Handbuch für die Praxis, S. 1-36.
Abstract
"Der Beitrag untersucht die Anreizwirkung der Mitarbeiterbeteiligung als Mittel zur Produktivitätserhöhung innerhalb des einzelnen Betriebes. Zunächst wird auf den Begriff Mitarbeiterbeteiligung eingegangen und Wirkungsmechanismen zur Produktivitätssteigerung dargelegt. Im empirischen Teil werden die Determinanten mitarbeiterbeteiligter Betriebe anhand der Daten des IAB-Betriebspanels herausgestellt und deskriptive Ergebnisse zu den Produktivitätsunterschieden mitarbeiterbeteiligter vs. nicht-mitarbeiterbeteiligter Betriebe aufgeführt. Mittels multivariater Analyse wird die Wirkung von Mitarbeiterbeteiligung auf die betriebliche Produktivität untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Forschungs- und Innovationsschwäche ostdeutscher Betriebe?: theoretische Erklärungen und empirische Ergebnisse auf der Basis des IAB Betriebspanels 1998 (2001)
Zitatform
Neubäumer, Renate & Susanne Kohaut (2001): Forschungs- und Innovationsschwäche ostdeutscher Betriebe? Theoretische Erklärungen und empirische Ergebnisse auf der Basis des IAB Betriebspanels 1998. In: Konjunkturpolitik, Jg. 47, H. 4, S. 315-361.
Abstract
Im theoretischen Teil der Arbeit wird herausgearbeitet, welche Gruppen von Merkmalen in der Literatur herangezogen werden, um das Forschungs- und Innovationsverhalten von Betrieben zu erklären (Branchenzugehörigkeit und Betriebsgröße sowie unternehmensspezifische Merkmale, wie Ertrags- und Finanzsituation und für "FuE relevante Potentiale" in anderen Unternehmensbereichen). Dazu werden die Ergebnisse bisheriger empirischer Untersuchungen wiedergegeben. Anknüpfend an den recht vage formulierten und empirisch wenig belegten Zusammenhang zwischen Forschungs- und Innovationsaktivitäten und den 'Potentialen und Fähigkeiten' in anderen Unternehmensbereichen stellen die Autorinnen die Hypothese auf, dass Investitionen in Forschung und Entwicklung nicht unabhängig von Investitionen in Sachkapital und Investitionen in immaterielle Werte, wie das Organisationssystem, das Humankapital der Mitarbeiter und die Marktforschung, erfolgen. Zur Begründung wird ein transaktionskostentheoretischer Ansatz von Neubäumer herangezogen. Der empirische Teil gibt zunächst einen Überblick über den Datensatz, das IAB-Betriebspanel 1998. Es enthält neben allgemeinen Daten zur Größe, Branchenzugehörigkeit, Investitionstätigkeit und Ertragslage der Betriebe zusätzliche Fragen zu ihren FuE-Anstrengungen und Innovations-Erfolgen sowie zu ihren Investitionen in weitere immaterielle Werte, wie Marktforschung und Organisationskapital. Bei der Deskription wird deutlich, dass die Betriebe in den neuen und den alten Ländern hinsichtlich von Merkmalen, die für das Forschungs- und Innovationsverhalten relevant sind, erheblich differieren. Deshalb überprüfen die Autorinnen mit verschiedenen Probit-Schätzungen, inwieweit sich die Forschungsbeteiligung bzw. das Innovationsverhalten ostdeutscher Betriebe von dem westdeutscher Betriebe unterscheidet, wenn man über verschiedene Merkmalsgruppen, d. h. insbesondere über Branchenzugehörigkeit und Betriebsgröße sowie über Investitionen in Sachkapital und Investitionen in immaterielle Werte, kontrolliert. (IAB2)
-
Literaturhinweis
Trade, capital mobility, and the German labour market (2001)
Zitatform
Pflüger, Michael (2001): Trade, capital mobility, and the German labour market. In: Weltwirtschaftliches Archiv, Jg. 137, H. 3, S. 473-500.
Abstract
"Der Aufsatz entwickelt drei strukturelle Varianten eines generellen Gleichgewichtsmodells einer kleinen offenen Volkswirtschaft mit 3 Sektoren (Export- und Importgüter, nicht-gehandelte Güter) und drei Faktoren (international mobiles Kapital sowie international immobile qualifizierte und unqualifizierte Arbeitskräfte), um die Lohn- und Beschäftigungswirkungen von Globalisierungsschocks zu ermitteln. Das Modell wird anhand von Input-Output-Daten und der IAB-Beschäftigungsstichprobe für Westdeutschland im Jahre 1980 kalibriert. Die Studie kommt insgesamt zum Ergebnis, daß der Globalisierungsprozess keine starken Auswirkungen auf die Arbeitslosigkeit und das Lohndifferential zwischen qualifizierten und unqualifizierten Arbeitskräften in Westdeutschland besitzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Trade, capital mobility and the German labour market (2001)
Zitatform
Pflüger, Michael (2001): Trade, capital mobility and the German labour market. (Universität Kassel, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Volkswirtschaftliche Diskussionsbeiträge 21/01), Kassel, 30 S.
Abstract
"Der Aufsatz entwickelt drei strukturelle Varianten eines generellen Gleichgewichtsmodells einer kleinen offenen Volkswirtschaft mit 3 Sektoren (Export- und Importgüter, nicht-gehandelte Güter) und drei Faktoren (international mobiles Kapital sowie international immobile qualifizierte und unqualifizierte Arbeitskräfte) um die Lohn- und Beschäftigungswirkungen von Globalisierungsschocks zu ermitteln. Das Modell wird anhand von Input-Output-Daten und der IAB-Beschäftigungsstichprobe für Westdeutschland im Jahre 1980 kalibriert. Die Studie kommt insgesamt zum Ergebnis, daß der Globalisierungsprozess keine starken Auswirkungen auf die Arbeitslosigkeit und das Lohndifferential zwischen qualifizierten und unqualifizierten Arbeitskräften in Westdeutschland besitzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Produktivitätsunterschiede und Konvergenz von Wirtschaftsräumen: das Beispiel der neuen Länder: Gutachten (2001)
Ragnitz, Joachim; Beer, Siegfried; Müller, Ralf; Komar, Walter; Rothfels, Jacqueline; Müller, Gerald; Wölfl, Anita;Zitatform
(2001): Produktivitätsunterschiede und Konvergenz von Wirtschaftsräumen: das Beispiel der neuen Länder. Gutachten. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Sonderheft 2001,03), Halle, 332 S.
Abstract
"Seit langem beschäftigt sich das IWH mit der Frage, warum die Arbeitsproduktivität in den neuen Ländern der amtlichen Statistik zufolge nur bei 67% des westdeutschen Niveaus liegt. Ist das niedrige Produktivitätsniveau - wie in der Öffentlichkeit vielfach vermutet - allein Reflex einer ungenügenden statistischen Erfassung der Wirtschaftsleistung in den neuen Ländern? Oder verbergen sich dahinter einfach Strukturunterschiede zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland, wie zum Beispiel ein in den neuen Ländern vergleichsweise hoher Anteil von kleinen und mittleren Betrieben, die üblicherweise mit nur geringer Produktivität wirtschaften. Oder haben diejenigen Ökonomen recht, die das niedrige Produktivitätsniveau auf Ausstattungsunterschiede bei wichtigen Produktionsfaktoren (Humankapital, Sachkapital, technologisches Wissen) und Schwierigkeiten ostdeutscher Unternehmen an den Absatzmärkten zurückzuführen suchen? Von den Antworten hängt es ab, wie die weiteren Konvergenzaussichten der ostdeutschen Wirtschaft einzuschätzen sind, und welche politischen Maßnahmen zu ergreifen sind, um den Aufbauprozess in den neuen Ländern grösseren Schwung zu geben. In diesem Themenkreis bewegt sich das Gutachten. Es werden wesentliche Determinanten der Produktivitätslücke analysiert, die Aussichten auf deren Abbau thematisiert und wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen gezogen. Besonders hervorzuheben ist, dass hier erstmals eine systematische Darstellung der Ursachen des Produktivitätsrückstands-Ost vorgelegt wird. Dabei werden teilweise neue Ergebnisse erzielt, die wesentlich dazu beitragen können, die Diskussion um die Produktivitätslücke-Ost auf eine sachlichere Basis zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Arbeitsmarktrelevante Aspekte der Bildungspolitik (2001)
Reinberg, Alexander;Zitatform
(2001): Arbeitsmarktrelevante Aspekte der Bildungspolitik. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 245), Nürnberg, 127 S.
Abstract
Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR) hat sich mit der Bitte an das IAB gewandt, ihn durch eine Expertise zum Thema 'arbeitsmarktrelevante Aspekte der Bildungspolitik' zu unterstützen. Das vom Sachverständigenrat skizzierte Thema ist recht weit gefasst. Insbesondere bei der Frage nach den Anforderungen an das Bildungssystem, die sich aus der Globalisierung ableiten lassen, sind die Implikationen sehr vielschichtig. Das IAB hat deshalb aus den verschiedenen Forschungsbereichen Grundlagenmaterial zu den Themenfeldern angebots- und bedarfsseitige Veränderungen des Humankapitals, Qualifizierung älterer Erwerbspersonen und aktuelle Befunde zum betrieblichen Weiterbildungsverhalten erarbeitet. Die Arbeiten gliedern sich in drei Teile, die sich knapp wie folgt skizzieren lassen:
-Der erste Teil (Reinberg/Hummel: Die Entwicklung im deutschen Bildungssystem vor dem Hintergrund des qualifikatorischen Strukturwandels auf dem Arbeitsmarkt) bildet quasi den Rahmen. Er analysiert die nachfrage- und angebotsseitige Dynamik des Humankapitals. Betrachtet werden vergangenheitsbezogene und für die Zukunft zu erwartende Entwicklungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt im Hinblick auf die qualifikationsspezifischen Anforderungen an die Erwerbstätigen sowie die Entwicklungen im (Aus-)Bildungssystem in Bezug auf die Bildungsbeteiligung und die Folgen für die Qualifikationsstruktur der Bevölerung.
-Der zweite Teil (Koller/Plath: Qualifikation und Weiterbildung älterer Arbeitnehmer) beschäftigt sich mit den Problemen älterer Arbeitnehmer, wobei grundlegende Daten zur Qualifikation und Qualifizierung dieser Personengruppe präsentiert und wesentliche wissenschaftliche Erkenntnisse zur Leistungs- und Lernfähigkeit älterer Erwerbstätiger und Arbeitsloser erörtert werden. In diesem Zusammenhang wird vor allem auf das Erfahrungswissen Älterer und dessen Bedeutung für Handlungskompetenz und Leistungserfolg eingegangen.
-Im dritten Teil (Bellmann/Düll/Leber: Zur Entwicklung der betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten. Eine empirische Untersuchung auf Basis des IAB-Betriebspanels) schließlich steht das betriebliche Weiterbildungsverhalten im Mittelpunkt des Interesses. Hier wird u.a. ein Überblick über die Entwicklung der betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten gegeben, wobei insbesondere auch der Weiterbildungszugang einzelner Qualifikationsgruppen untersucht wird. (IAB) -
Literaturhinweis
Auswirkungen von Normalarbeitszeitverkürzungen auf die Löhne: Ergebnisse vom IAB-Betriebspanel (2001)
Zitatform
Schank, Thorsten (2001): Auswirkungen von Normalarbeitszeitverkürzungen auf die Löhne. Ergebnisse vom IAB-Betriebspanel. In: L. Bellmann, K. Gerlach, O. Hübler & W. Meyer (Hrsg.) (2001): Beschäftigungseffekte betrieblicher Arbeitszeitgestaltung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 251), S. 33-71.
Abstract
"In dem Beitrag wird mit dem IAB-Betriebspanel die Auswirkung einer Normalarbeitszeitverkürzung auf die Löhne untersucht. Insbesondere wird geprüft, ob sich die Lohnanpassungen zwischen Betrieben ohne Tarifbindung, Betrieben mit einem Branchentarifvertrag und Betrieben mit einem (zwischen dem Betrieb und den Gewerkschaften geschlossenen) Firmentarifvertrag unterscheiden. Lohnregressionen ergeben einen vollen Lohnausgleich für Betriebe mit Tarifbindung, sowohl auf Branchen- als auch auf Firmenebene, d.h. das monatliche Einkommen bleibt nach einer Verkürzung der Normalarbeitszeit konstant. Dies entspricht nicht den theoretischen Erwartungen, dass gewerkschaftliche Lohnforderungen auf Firmenebene moderater ausfallen, wie in dem viel zitierten Papier von Calmfors & Driffill (1998) argumentiert wird. Die geschätzten Lohnanpassungen sind geringer in Betrieben ohne tarifliche Bindung, bei denen die Löhne zwar steigen, aber nicht genug, um das monatliche Einkommen konstant zu halten. Das Ansteigen der Stundenlöhne hat eine negative Rückwirkung auf die Arbeitsnachfrage und muss bei der Beurteilung des Beschäftigungserfolges einer Arbeitszeitreduzierung berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Zweite Tertiarisierung und Arbeitsmarktdynamik: deskriptive Exploration mit der IAB-Beschäftigtenstichprobe und dem Sozio-oekonomischen Panel (2001)
Zitatform
Schräpler, Jörg-Peter & Diana Schumann (2001): Zweite Tertiarisierung und Arbeitsmarktdynamik. Deskriptive Exploration mit der IAB-Beschäftigtenstichprobe und dem Sozio-oekonomischen Panel. (Graue Reihe des Instituts Arbeit und Technik 2001-04), Gelsenkirchen, 59 S.
Abstract
In dem Beitrag wird anhand von Indikatoren und mit Hilfe eines differenzierten Wirtschaftsgruppenrasters gezeigt, dass die Umstrukturierung des tertiären Arbeitsmarktes mit unterschiedlich starken Mobilitätsvorgängen in den einzelnen Dienstleistungsbranchen verbunden ist. Für die branchenspezifische Deskription wird als Datenbasis die IAB-Beschäftigtenstichprobe verwendet, da sie aufgrund der großen Fallzahl detailliertere Mobilitätsanalysen erlaubt. Ferner werden auch Aussagen über die näheren Umstände der Beendigung von Beschäftigungen auf Grundlage des Sozioökonomische Panel (SOEP) getroffen. Hier kann insbesondere der Stellenwert einer freiwilligen und erzwungenen Mobilität in diesem Umstrukturierungsprozess geprüft werden. (IAB2)
-
Literaturhinweis
Beschäftigung, Fachkräfte und Produktivität - Differenzierte Problemlagen auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt: Ergebnisse der fünften Welle des IAB-Betriebspanels Ost 2000 (2001)
Schäfer, Reinhard; Wahse, Jürgen;Zitatform
Schäfer, Reinhard & Jürgen Wahse (2001): Beschäftigung, Fachkräfte und Produktivität - Differenzierte Problemlagen auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt. Ergebnisse der fünften Welle des IAB-Betriebspanels Ost 2000. (IAB-Werkstattbericht 08/2001), Nürnberg, 121 S.
Abstract
Seit 1993 baut das IAB ein Betriebspanel auf, mit dessen Hilfe Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen erhoben werden, um damit differenzierte Informationen über die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes gewinnen zu können. 1996 ist dieses Panel auf Ostdeutschland ausgeweitet worden. Die fünfte Welle von 2000 erbrachte verwertbare Interviews von 5515 Betrieben. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Beschäftigungslage zwischen Juni 1999 und Juni 2000 in Ostdeutschland stabilisiert hat. Allerdings ist diese Entwicklung im Wesentlichen durch die Steigerung der geringfügigen Beschäftigung um 12 Prozent erreicht worden. (IAB)
-
Literaturhinweis
Ungleichheiten politisch folgenlos?: zur aktuellen Einkommensverteilung (2001)
Schäfer, Claus;Zitatform
Schäfer, Claus (2001): Ungleichheiten politisch folgenlos? Zur aktuellen Einkommensverteilung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 54, H. 11, S. 659-673.
Abstract
"Der Beitrag präsentiert zunächst aktuelle Daten zur Entwicklung von Lohn- und Gewinnquoten, von individuellen Vollzeit-Arbeitseinkommen sowie zur öffentlichen Umverteilung. Anschließend wird der Zusammenhang dieser Verteilungsebenen mit der personellen Verteilung auf der Haushaltsebene diskutiert, die im Zentrum des ersten nationalen Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung steht. Diesem Bericht wird vorgeworfen, dass er den Zusammenhang nicht sieht, obwohl die funktionale Marktverteilung und die öffentliche Umverteilung für viele der vom Bericht benannten Benachteiligungen auf Haushaltsebene verantwortlich sind. Der Regierungsbericht entzieht sich demnach weitgehend nicht nur einer Ursachenanalyse von Verteilungsproblemen, sondern auch politischen Schlussfolgerungen zum Gegensteuern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Threshold values in German labor law and job dynamics in small firms: the case of the disability law (2001)
Zitatform
Wagner, Joachim, Claus Schnabel & Arnd Kölling (2001): Threshold values in German labor law and job dynamics in small firms. The case of the disability law. In: Ifo-Studien, Jg. 47, H. 1, S. 65-75.
Abstract
"Das Schwerbehindertengesetz verpflichtete in seiner bis 30.9.2000 gültigen Fassung alle Arbeitgeber ab 16 Beschäftigten, sechs Prozent der Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten zu besetzen, ansonsten war für jeden nicht entsprechend besetzten Arbeitsplatz eine Ausgleichsabgabe von monatlich 200 DM zu entrichten. Der Beitrag präsentiert die Ergebnisse der ersten ökonometrischen Untersuchung der Auswirkungen dieses Gesetzes auf die Arbeitsplatzdynamik in Kleinbetrieben. Mit Daten des IAB-Betriebspanels finden die Autoren keine eindeutigen Hinweise darauf, daß der Beschäftigungsaufbau in Betrieben an der ersten Schwelle des Schwerbehindertengesetzes (d.h. mit 16 Beschäftigten) sich signifikant von demjenigen in Betrieben vor oder hinter der Schwelle unterscheidet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Wirken Schwellenwerte im deutschen Arbeitsrecht als Bremse für die Arbeitsplatzschaffung in Kleinbetrieben? (2001)
Zitatform
Wagner, Joachim, Claus Schnabel & Arnd Kölling (2001): Wirken Schwellenwerte im deutschen Arbeitsrecht als Bremse für die Arbeitsplatzschaffung in Kleinbetrieben? In: D. Ehring & P. Kalmbach (Hrsg.) (2001): Weniger Arbeitslose - aber wie? : gegen Dogmen in der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik, S. 177-198.
Abstract
"In der öffentlichen Diskussion um Regulierung und Deregulierung des Arbeitsmarktes wird oft die Ansicht vertreten, dass Schwellenwerte im deutschen Arbeitsrecht die Arbeitsplatzschaffung in Kleinbetrieben in besonders starkem Maße negativ beeinflussen. Solche Einschätzungen können sich allerdings nicht auf Ergebnisse empirischer Untersuchungen hierzu stützen, denn diese fehlen bisher. Der vorliegende Aufsatz ist ein Beitrag dazu, diese Wissenslücke zu füllen. In Abschnitt 2 werden wichtige Schwellenwerte des Arbeitsrechts, die für mittelständische Betriebe relevant sind, vorgestellt. Abschnitt 3 fasst knapp die vorliegende Evidenz aus Umfragungen zu den Arbeitsmarktwirkungen ausgewählter Schwellenwerte zusammen. Abschnitt 4 stellt die Ergebnisse unserer eigenen empirischen Untersuchung mit Betriebspaneldaten zu den Wirkungen des Schwellenwertes des Kündigungsschutzes und der ersten Schwelle des alten, vor Oktober 2000 geltenden Schwerbehindertengesetzes vor. Kapitel 5 enthält zusammenfassende Schlussfolgerungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Threshold values in German labor law and job dynamics in small firms: the case of the disability law (2001)
Zitatform
Wagner, Joachim, Claus Schnabel & Arnd Kölling (2001): Threshold values in German labor law and job dynamics in small firms. The case of the disability law. (IZA discussion paper 386), Bonn, 12 S., Anhang.
Abstract
"Das Schwerbehindertengesetz verpflichtete in seiner bis 30.9.2000 gültigen Fassung alle Arbeitgeber ab 16 Beschäftigten, sechs Prozent der Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten zu besetzen, ansonsten war für jeden nicht entsprechend besetzten Arbeitsplatz eine Ausgleichsabgabe von monatlich 200 DM zu entrichten. Der Beitrag präsentiert die Ergebnisse der ersten ökonometrischen Untersuchung der Auswirkungen dieses Gesetzes auf die Arbeitsplatzdynamik in Kleinbetrieben. Mit Daten des IAB-Betriebspanels finden die Autoren keine eindeutigen Hinweise darauf, daß der Beschäftigungsaufbau in Betrieben an der ersten Schwelle des Schwerbehindertengesetzes (d.h. mit 16 Beschäftigten) sich signifikant von demjenigen in Betrieben vor oder hinter der Schwelle unterscheidet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Bremen 2000: Auswertung (2001)
Wehling, Walter;Zitatform
Wehling, Walter (2001): IAB-Betriebspanel Bremen 2000. Auswertung. (IAB-Betriebspanel Bremen / Freie Hansestadt Bremen, Senatorin für Wirtschaft ...), Bremen, 89 S., Anhang.
Abstract
Die Auswertung des IAB-Betriebspanels 2000 für Bremen beruht auf der Analyse von 908 Interviews zu aktuellen Beschäftigungstrends und zur wirtschaftlichen Situation der Unternehmen. Die Beschäftigung hat sich von Mitte 1999 bis Mitte 2000 insgesamt positiv entwickelt. Wachstumsträger sind vor allem die Bereiche unternehmensnahe Dienstleistungen sowie das verarbeitende Gewerbe. Ebenfalls positiv bewertet wird die Geschäftsentwicklung. Im Bundesvergleich hohe betriebliche Investitionsquoten vervollständigen diese Einschätzung. Bis zu einem Achtel der Beschäftigten wurden im Jahr 2000 durch Neueinstellungen und Personalabgänge ausgetauscht. Im Bereich qualifizierter Beschäftigung zeichnet sich dabei ein Kräftemangel ab. Der verbreitete Einsatz von Teilzeitbeschäftigung bei jedem fünften Arbeitnehmer in zwei Drittel aller Betriebe kennzeichnet den Grad der eingetretenen Flexibilisierung. Die Befristung von Beschäftigungsverhältnissen hat zumindest im Produzierenden Gewerbe und im Handel eine erhebliche Bedeutung für die Anbahnung von Dauerbeschäftigung. Auf die Nichtbesetzung von Stellen reagieren die Betriebe meistens mit der Anordnung zusätzlicher Überstunden oder dem Verzicht auf die Abwicklung der Aufträge; nur selten mit der Einstellung von Zeit- und Leiharbeitskräften oder mit verstärkter Aus- und Weiterbildung. Die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer trifft offensichtlich auf vielfältige Probleme. (IAB)
-
Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Bremen 2000: Auswertung, Kurzfassung (2001)
Wehling, Walter;Zitatform
Wehling, Walter (2001): IAB-Betriebspanel Bremen 2000. Auswertung, Kurzfassung. (IAB-Betriebspanel Bremen / Freie Hansestadt Bremen, Senatorin für Wirtschaft ...), Bremen, 19 S.
Abstract
Die Auswertung des IAB-Betriebspanels 2000 für Bremen beruht auf der Analyse von 908 Interviews zu aktuellen Beschäftigungstrends und zur wirtschaftlichen Situation der Unternehmen. Der Bericht enthält die Kurzfassung der Ergebnisse. Die Beschäftigung hat sich von Mitte 1999 bis Mitte 2000 insgesamt positiv entwickelt. Wachstumsträger sind vor allem die Bereiche unternehmensnahe Dienstleistungen sowie das verarbeitende Gewerbe. Ebenfalls positiv bewertet wird die Geschäftsentwicklung. Im Bundesvergleich hohe betriebliche Investitionsquoten vervollständigen diese Einschätzung. Bis zu einem Achtel der Beschäftigten wurden im Jahr 2000 durch Neueinstellungen und Personalabgänge ausgetauscht. Im Bereich qualifizierter Beschäftigung zeichnet sich dabei ein Kräftemangel ab. Der verbreitete Einsatz von Teilzeitbeschäftigung bei jedem fünften Arbeitnehmer in zwei Drittel aller Betriebe kennzeichnet den Grad der eingetretenen Flexibilisierung. Die Befristung von Beschäftigungsverhältnissen hat zumindest im Produzierenden Gewerbe und im Handel eine erhebliche Bedeutung für die Anbahnung von Dauerbeschäftigung. Auf die Nichtbesetzung von Stellen reagieren die Betriebe meistens mit der Anordnung zusätzlicher Überstunden oder dem Verzicht auf die Abwicklung der Aufträge; nur selten mit der Einstellung von Zeit- und Leiharbeitskräften oder mit verstärkter Aus- und Weiterbildung. Die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer trifft offensichtlich auf vielfältige Probleme. (IAB)
-
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt aus Sicht der Betriebe: Auswertung des IAB-Betriebspanels Bremen 2000 (2001)
Wehling, Walter;Zitatform
Wehling, Walter (2001): Der Arbeitsmarkt aus Sicht der Betriebe. Auswertung des IAB-Betriebspanels Bremen 2000. In: BAW-Monatsberichte H. 9, S. 1-8.
-
Literaturhinweis
Institut Arbeit und Technik: Jahrbuch 2000/2001 (2001)
Abstract
Das Jahrbuch gibt einen Überblick über die Arbeit des Instituts Arbeit und Technik in den Jahren 2000 und 2001. Im einzelnen sind folgende Beiträge enthalten:-- Die Krise der neuen Ökonomie; --"New Economy" - der lange Weg vom Schlagwort zur Foschungsperspektive; -- Qualifikation und Beschäftigung in wachsenden Geschäftsfeldern des Telekommunikationsdienstleistungssektors; --Amtsstunden rund um die Uhr? - Öffentliche Verwaltungen öffnen neue "Portale"; --Wir Wirtschaftswunderkinder - neue Selbstständige in der Internetökonomie; -- Wie führt man eine virtuelle Fabrik?; --Wissensteilung und Innovation; -- Qualifizierung für eine sich verändernde Berufswelt - der Infotreff Ruhrgebiet als Weg zu einem unbekannten Ziel; -- Dienstleistungen im Ruhrgebiet; -- Ergebnisorientierte Steuerung (quasi-)öffentlicher Dienstleistungen mit Balanced Scorecards; --Die Generation der Zukunft? - neue Chancen durch alte Menschen - das Projekt Seniorenwirtschaft im Bündnis für Arbeit und Wettbewerbsfähigkeit NRW; --Im Angesicht des Schweißes - ein arbeitsorientierter Modernisierungsansatz in einem Unternehmen der Sport- und Freizeitwirtschaft; -- Zukünftige Wachstumsmärkte und die Chemische Industrie in NRW; -- Keine Spur vom "Turbo-Arbeitsmarkt" - Arbeitsmarktmobilität und Beschäftigungsstabilität im früheren Bundesgebiet; -- Arbeit bis zur Rente statt Arbeitslosigkeit und Vorruhestand: "Ältere" und der Arbeitsmarkt; -- Erwerbs- und Arbeitszeitwünsche in Europa und Herausforderungen für die Beschäftigungs- und Arbeitszeitpolitik. (IAB2)
-
Literaturhinweis
Betriebe und Beschäftigung in Sachsen-Anhalt: Ergebnisse der Welle 2000 des Betriebspanels Sachsen-Anhalt (2001)
Zitatform
(2001): Betriebe und Beschäftigung in Sachsen-Anhalt. Ergebnisse der Welle 2000 des Betriebspanels Sachsen-Anhalt. (Forschungsbeiträge zum Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt 15), Magdeburg, 144 S.
Abstract
Um den aus dem Gleichgewicht geratenen Arbeitsmarkt gezielter und wirksamer beeinflussen zu können werden landesspezifische betriebliche Angaben zur Nachfrageentwicklung auf dem Arbeitsmarkt und deren Einflussfaktoren benötigt. Vor diesem Hintergrund bietet die Welle 2000 des Betriebspanels Sachsen-Anhalt einen Überblick über die Beschäftigungsentwicklung in Sachsen-Anhalt 1999 - 2000. An einer Stichprobe von 984 Betrieben aus zwölf Branchen wurden Interviews durchgeführt. Dabei kommen die Personalstruktur und -fluktuation, Personalprobleme, Auszubildende, Fort- und Weiterbildung und die öffentliche Förderung zur Sprache. So entsteht ein Bild der wirtschaftlichen Lage der Betriebe in Sachsen-Anhalt, das unter Berücksichtigung ostdeutscher Besonderheiten interpretiert wird. Ferner wurden zwischen den einzelnen neuen Bundesländern Vergleiche erarbeitet und ein Bezug zu den Gesamtdaten Ost- und Westdeutschlands hergestellt. Der Produktivitätsrückstand gegenüber Westdeutschland lässt sich nur teilweise auf die schlechtere Branchen- und Betriebsgrößenstruktur zurückführen. Insgesamt wird die Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung in Sachsen-Anhalt von der Investitionsseite noch nicht genügend abgestützt. (IAB)
Aspekt auswählen:
- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- NEPS-SC8-ADIAB Schüler Klasse 5, Eltern, Lehrer und Schulleitung
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
- IAB-Betriebs-Historik-Panel / IAB Establishment History Panel
- IAB-Betriebspanel / IAB Establishment Panel
- IAB-Datensatz BeCovid
- IAB-Datensatz HOPP
- IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB
- IAB-Querschnittsbefragung / Cross-sectional survey
- IAB-SOEP Migrationsstichprobe (IAB-SOEP MIG)
- IAB-Stellenerhebung / IAB Job Vacancy Survey
- International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa)
- IZA/IAB Administrativer Evaluationsdatensatz (AED und LED) / IZA Evaluation Dataset Survey
- Kundenbefragung zu Organisationsstrukturen nach SGB II / Client survey on German SGBII-Agencies
- LidA - Leben in der Arbeit
- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
