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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter"
  • Literaturhinweis

    Neue Perspektiven für die Arbeitsforschung: Konzepte zur Untersuchung der Verknüpfung von 'Arbeit' und 'Leben' bei Alleinselbständigen (2004)

    Henninger, Annette;

    Zitatform

    Henninger, Annette (2004): Neue Perspektiven für die Arbeitsforschung. Konzepte zur Untersuchung der Verknüpfung von 'Arbeit' und 'Leben' bei Alleinselbständigen. In: D. Baatz, C. Rudolph & A. Satilmis (Hrsg.) (2004): Hauptsache Arbeit? : feministische Perspektiven auf den Wandel von Arbeit (Arbeit - Demokratie - Geschlecht, 01), S. 185-198.

    Abstract

    Im Anschluss an neue Konzepte zur Untersuchung der Verknüpfung von "Arbeit" und "Leben" bei Alleinselbständigen wird im vorliegenden Beitrag das Konzept des Arbeitskraftunternehmers aus einer genderkritischen Perspektive beleuchtet. Die Autorin berichtet hierzu aus dem laufenden Forschungsprojekt "Neue Erwerbsformen und Wandel von Geschlechterarrangements", in welchem die Erwerbsbiographien von Alleinselbständigen in den Berufsfeldern Journalismus, Webdesign und Softwareentwicklung untersucht werden. Die Erforschung der Verknüpfung von "Arbeit" und "Leben" bei Alleinselbständigen eröffnet nach der These der Autorin neue Perspektiven für die Arbeitsforschung, wobei allerdings das Konzept des Arbeitskraftunternehmers ergänzt werden muss. Ansatzpunkte lassen sich z.B. in anglo-amerikanischen Untersuchungen über Alleinselbständige sowie im Konzept der Alltäglichen Lebensführung und in der sozialstrukturell orientierten, geschlechtersensiblen Lebenslaufforschung aufzeigen. Die Autorin fasst die zentralen Überlegungen aus diesen Ansätzen zusammen und stellt sie den verfügbaren Daten über Alleinselbständigkeit in den untersuchten Berufsgruppen gegenüber. (IZ-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Kontrakt der Arbeit bei wissensintensiven Dienstleistungen (2004)

    Kalkowski, Peter;

    Zitatform

    Kalkowski, Peter (2004): Der Kontrakt der Arbeit bei wissensintensiven Dienstleistungen. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 11, H. 3, S. 246-269.

    Abstract

    "Der Beitrag beginnt mit einer Annäherung an das Konzept der postfordistischen Arbeitsregulation und plädiert dafür, die Regulation wissensintensiver Dienstleistungsarbeit aus der Vertragsperspektive zu betrachten. Er setzt sich mit der Kategorie Wissensarbeit sowie der Verbreitung dieses Arbeitstyps auseinander und begreift Projektorganisation als Merkmal postfordistischer Produktion. Es folgen Kapitel zur Kontraktualisierung von Wissensarbeit in und jenseits von Normalarbeitsverhältnissen. Gegenstand des Schlusskapitels sind Voraussetzungen und Perspektiven postfordistischer Arbeitsregulation. Es kommt zu dem Ergebnis, dass die postfordistische Regulationsweise eine Stärkung von Individualrechten verlangt und durch Metaregeln gekennzeichnet ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    (Des-)Integrationseffekte typischer und atypischer Erwerbsarbeit (2004)

    Kraemer, Klaus ; Speidel, Frederic;

    Zitatform

    Kraemer, Klaus & Frederic Speidel (2004): (Des-)Integrationseffekte typischer und atypischer Erwerbsarbeit. In: U. Brinkmann, B. Faulenbach, F.-J. Jelich & K. Kraemer (Red.) (2004): Jahrbuch Arbeit, Bildung, Kultur : Band 21/22. Schwerpunkt: Bildung als Bürgerrecht oder Bildung als Ware (Jahrbuch Arbeit, Bildung, Kultur, 21/22), S. 39-64.

    Abstract

    Der Beitrag diskutiert anhand zweier empirischer Untersuchungsfälle, inwieweit das Integrationspotential von Erwerbsarbeit durch die Diffusion atypischer, prekärer Beschäftigung geschwächt werden kann. Der erste Fall nimmt die Beschäftigungssituation von Leiharbeitern in einem großen Automobilwerk in den Blick, die im Sinne von Robert Castels der 'Zone der Prekarität' zugeordnet werden können. Der zweite Fall konzentriert sich auf IT-Wissensarbeiter im Bankensektor, der schon allein aufgrund der großen Anzahl überdurchschnittlich besoldeter und sozial abgesicherter Beschäftigungsverhältnisse der 'Zone der Normalität' zugerechnet werden kann. In beiden Untersuchungsfeldern konnten sowohl integrative als auch desintegrative Effekt beobachtet werden. Abschließend werden einige explorative Überlegungen angestellt, ob und in welcher Weise sich die innerhalb der Arbeitswelt gemachten Integrations- bzw. Desintegrationserfahrungen auf allgemeine politische Orientierungen auswirken können. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Managing labour market related risks in Europe: policy implications (2004)

    Laparra, Miguel; Vogler-Ludwig, Kurt; Frey, Luigi; Düll, Nicola; Lindley, Robert; Darmon, Isabelle ; Frade, Carlos;

    Zitatform

    Laparra, Miguel (2004): Managing labour market related risks in Europe. Policy implications. Pamplona u.a., 130 S.

    Abstract

    Die Studie wurde im Rahmen des Projekts ESCOPE erstellt, dessen Zielsetzung es ist, zu einem besseren vergleichenden Verständnis und zu einer besseren vergleichenden Bewertung sogenannter 'prekärer Beschäftigungsverhältnisse' als einer der Hauptaspekte sozialer und sozioökonomischer Unsicherheit und Risiken in Europa beizutragen. Leitende Forschungsfragen sind: Was wird unter 'prekären Beschäftigungsverhältnissen' sowohl seitens der Arbeitsmarktforschung als auch der Politik in fünf untersuchten Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien) aber auch auf europäischer und internationaler Ebene verstanden? Welches sind die Hauptmerkmale der Formen prekärer Beschäftigungsverhältnisse und wie wirken sich sektorale Faktoren und nationale Regulierungen aus? Welches Verständnis von 'prekärer Beschäftigung' könnte sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus operationaler Hinsicht besser geeignet sein, angemessene Maßnahmen seitens der Politik in Gang zu setzen? Unter dieser Zielsetzung ist der Projektbericht in vier Teile gegliedert: Der erste Teil umfasst eine Bestandsaufnahme der Literatur zu Inhalt und Bedeutung prekärer Beschäftigung, daran schließt ein Überblick über Umfang und Formen derartiger Beschäftigungsverhältnisse an, gefolgt von einer Analyse der Ursachen und Umstände prekärer Beschäftigung in Form von Fallstudien in den fünf Ländern. Abschließend werden die politischen Implikationen der Untersuchungsergebnisse auf europäischer Ebene diskutiert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wages and wage growth of fixed-term workers in East and West Germany (2004)

    Mertens, Antje ; McGinnity, Frances ;

    Zitatform

    Mertens, Antje & Frances McGinnity (2004): Wages and wage growth of fixed-term workers in East and West Germany. In: Applied economics quarterly, Jg. 50, H. 2, S. 139-163.

    Abstract

    Vor dem Hintergrund einer lebhaften Debatte über die Konsequenzen von befristeten Arbeitsverträgen, werden die Löhne von befristet Beschäftigten in Ost- und Westdeutschland untersucht. Dazu werden Daten des Sozioökonomischen Panels GSOEP der späten 90er Jahre herangezogen. Frühere Forschungen, die sich der Schätzmethode der kleinsten Quadrate bedienen (Ordinary-Least-Squares-Regression OLS), zeigten, dass befristet beschäftigte Arbeitskräfte signifikant weniger verdienen als ihre unbefristet beschäftigten Kollegen. Verglichen mit einfachen OLS-Schätzungen, werden mit einem Fixed-Effects-Modell geringere Lohnunterschiede zwischen unbefristet und befristet Beschäftigten ermittelt. Dies legt nahe, dass sich befristet beschäftigte Arbeitskräfte von unbefristet beschäftigten durch unbeobachtbare Faktoren unterscheiden. Zudem verzeichnen befristet Beschäftigte durchschnittlich signifikant höhere Lohnzuwächse als Arbeiter mit festem Vertrag. Dies läßt darauf schließen, dass wenigstens einige der befristet Beschäftigten in der Lage sind 'aufzuholen'. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarkt und Gesundheit: gesundheitliche Implikationen der neuen Arbeitsmarktpolitik und Ansätze zur Prävention (2004)

    Pröll, Ulrich;

    Zitatform

    Pröll, Ulrich (2004): Arbeitsmarkt und Gesundheit. Gesundheitliche Implikationen der neuen Arbeitsmarktpolitik und Ansätze zur Prävention. (Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Forschung 1018), Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW, Verlag für neue Wissenschaft, 95 S.

    Abstract

    "Die neue Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung zielt auf grundlegende Strukturveränderungen an der Schnittstelle von Beschäftigungssystem und Arbeitsmarkt. Durch neue flexible und transitorische Beschäftigungsmodelle (Personal-Service-Agenturen, Ich-AGs und Mini-Jobs) sollen Übergänge von Arbeitslosigkeit (bzw. Schwarzarbeit) in Beschäftigung erleichtert werden; Reformen im Bereich Arbeitsförderung und Arbeitsvermittlung (Job-Center-Konzept, Arbeitslosengeld II usw.) sollen das Prinzip 'Fordern und Fördern' konsequent umsetzen. Aufgabe der Studie war es, Auswirkungen dieser neuen Arbeitsmarktpolitik auf die gesundheitliche Lage von Beschäftigten und Erwerbslosen abzuschätzen sowie geeignete Ansatzpunkte und Strategien für gesundheitliche Prävention zu identifizieren. Methodisch basiert sie vor allem auf Literaturstudien, Desktop-Recherchen und Expertengesprächen. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass die neue Arbeitsmarktpolitik zu einem beschleunigten Wachstum von 'flexibler Unterbeschäftigung' führt und damit Risiken sowohl für die Qualität der Arbeit wie die Gesundheit der betroffenen Arbeitskräfte birgt. Dringend erforderlich sind deshalb wirksamere Gestaltungs- und Präventionsansätze vor allem für 'atypische' Beschäftigungsformen (Zeitarbeit, neue Selbstständigkeit, geringfügige Beschäftigung), die sich am Prinzip des flexicurity orientieren. Notwendig - und durch die Reformen z.T. leichter möglich - ist außerdem eine engere praktische Verzahnung von Arbeitsförderung und Arbeitsvermittlung mit Prävention und Gesundheitsförderung. Handlungsoptionen auf beiden Feldern werden in der Studie vorgestellt und diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The work environment in fixed-term jobs: are poor psychosocial conditions inevitable? (2004)

    Saloniemi, Antti ; Vahtera, Jussi ; Virtanen, Pekka ;

    Zitatform

    Saloniemi, Antti, Pekka Virtanen & Jussi Vahtera (2004): The work environment in fixed-term jobs. Are poor psychosocial conditions inevitable? In: Work, employment and society, Jg. 18, H. 1, S. 193-208. DOI:10.1177/0950017004040770

    Abstract

    "Our concern in this article is to shed light on the relationship between temporary employment and the quality of working life. We analyse empirical data from Finnish working life in the late 1990s, asking whether fixed-term employment poses a threat to the quality of the psychosocial work environment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Leiharbeit: Neue sozialwissenschaftliche Befunde zu einer prekären Beschäftigungsform (2004)

    Vogel, Berthold;

    Zitatform

    Vogel, Berthold (Hrsg.) (2004): Leiharbeit: Neue sozialwissenschaftliche Befunde zu einer prekären Beschäftigungsform. Hamburg: VSA-Verlag, 182 S.

    Abstract

    "Der Band bietet einen Einblick und zieht eine erste Bilanz der neuen Vielfalt gesellschaftswissenschaftlicher Studien zur Beschäftigungsform der Leiharbeit - zu ihren sozialen Strukturen, ihren Institutionen und ihrer Organisation. Auch die Erfahrungen der Leiharbeitskräfte und deren Erwerbsverläufe, die periodisch oder dauerhaft in diese spezifische Beschäftigungsform führen, sind Thema der Erörterungen. In seiner Zusammenstellung aktueller Forschung beleuchtet der Band drei zentrale Felder der Leiharbeit (auch Zeitarbeit bzw. Arbeitnehmerüberlassung): die gesellschaftliche Position der Leiharbeitskräfte, das betrieblich-soziale Feld der Leiharbeitsfirmen und der Entleihbetriebe und schließlich die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Wirkungen der Leiharbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unsichere Beschäftigung - unsichere Integration?: Auswirkungen destandardisierter Beschäftigung auf die Einbindung in Familie und soziale Netzwerke (2003)

    Diewald, Martin ; Eberle, Michael;

    Zitatform

    Diewald, Martin & Michael Eberle (2003): Unsichere Beschäftigung - unsichere Integration? Auswirkungen destandardisierter Beschäftigung auf die Einbindung in Familie und soziale Netzwerke. (Duisburger Beiträge zur soziologischen Forschung 01/2003), Duisburg, 52 S.

    Abstract

    "Gegenstand des Artikels sind die Auswirkungen unsicherer und diskontinuierlicher Beschäftigung auf die Verfügbarkeit verbindlicher, vertrauensvoller und emotional gehaltvoller - in der Terminologie Granovetters (1977) 'starker' - Beziehungen. Es werden dazu Analysen auf der Basis des Familiensurvey 2000 vorgestellt, die Art und Ausmaß dieses Zusammenhangs auch dahingehend untersuchen werden, ob es sich bei den Zusammenhängen zwischen Erwerbsbiographien einerseits und Beziehungsmustern zu Verwandten und Freunden andererseits tatsächlich um Abhängigkeiten zwischen Erfahrungen in zwei unterschiedlichen Lebensbereichen handelt oder aber um die Folge bestimmter Persönlichkeitsmerkmale, die den Lebensverlauf und damit auch das Engagement in beiden Lebensbereichen entsprechend steuern bzw. den Zusammenhang zwischen beiden Lebensbereichen moderieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Flexible Arbeitsformen: Arbeitsbedingungen, -belastungen und Beschwerden. Eine Analyse empirischer Daten (2003)

    Fuchs, Tatjana; Conrads, Ralph ; Kistler, Ernst;

    Zitatform

    Fuchs, Tatjana & Ralph Conrads (2003): Flexible Arbeitsformen. Arbeitsbedingungen, -belastungen und Beschwerden. Eine Analyse empirischer Daten. (Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Forschung 1006), Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW, Verlag für neue Wissenschaft, 310 S.

    Abstract

    "Der Forschungsbericht analysiert auf Basis repräsentativer Befragungen die Verbreitung von Arbeitsbelastungen und Beschwerden unter den abhängig Beschäftigten. Im Rahmen der Identifizierung von Wirkungszusammenhängen wird dem Einfluss von flexiblen Arbeitsformen, v.a. befristeter Beschäftigung, Leih- bzw. Zeitarbeit sowie Schicht-, Wochenend- und Nachtarbeit, besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Der empirisch angelegte Bericht vergleicht zunächst die Verbreitung von psychischen und physischen Arbeitsbelastungen unter den abhängig Beschäftigten von 1985/86 mit 1998/99 und skizziert die Entwicklung von flexiblen Arbeitsformen. Schließlich wird unter Rückgriff auf bivariate und multivariate Methoden der Einfluss von flexiblen Arbeitsformen auf die Belastungs- und Beschwerdesituation der abhängig Beschäftigten analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Anpassung bei Zeitarbeitnehmern: eine Längsschnittstudie zu individuellen Determinanten der Übernahme und des Wohlbefindens (2003)

    Galais, Nathalie;

    Zitatform

    Galais, Nathalie (2003): Anpassung bei Zeitarbeitnehmern. Eine Längsschnittstudie zu individuellen Determinanten der Übernahme und des Wohlbefindens. Nürnberg: Mielentz, 481 S.

    Abstract

    Die Leiharbeitsbranche gehört zu den Spitzenwachstumsbranchen der gesamten westlichen Wirtschaftswelt. Für die Arbeitnehmer stellt Zeitarbeit eine Not- bzw. Übergangslösung dar, denn sie geht mit einem wesentlich geringeren Verdienst als eine Normalbeschäftigung, eingeschränkten Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten sowie geringerer Beschäftigungsstabilität einher. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht die Beschäftigungsform Zeitarbeit aus der Perspektive der betroffenen Zeitarbeitnehmer. Die Arbeit beschäftigt sich mit den individuellen Determinanten einer Übernahme und dem gesundheitlichen Befinden der Zeitarbeitnehmer aus Sicht der Arbeits- und Organisationspsychologie. Hierzu wurden bisherige Forschungsergebnisse ausgewertet und eine Längsschnittstudie mit zwei Messzeitpunkten bei 152 kaufmännischen Zeitarbeitnehmern in Form einer schriftlichen Befragung durchgeführt. Fazit: Knapp 45 Prozent der befragten Zeitarbeitnehmer waren vor der Zeitarbeit erwerbslos gewesen, zum zweiten Messzeitpunkt arbeiteten ca. 56 Prozent weiterhin als Zeitarbeitnehmer und 23 Prozent hatten das Ziel einer Übernahme erreicht. Etwa 12 Prozent waren in einem anderen Unternehmen beschäftigt und drei Prozent arbeitslos geworden. Die Ergebnisse weisen nicht auf eine Zunahme psychosomatischer Beschwerden über den Untersuchungszeitraum von einem halben Jahr hin. Insgesamt waren die Zeitarbeitnehmer recht zufrieden, sowohl mit den Zeitarbeits- wie mit dem Einsatzunternehmen, wobei die Zufriedenheit mit dem Einsatzunternehmen signifikant höher ausfiel. Im Anhang werden stichprobenspezifische Auswertungen und die Ergebnisse in tabellarischer Form wiedergegeben. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Self-employment in Germany and the UK: labor market regulation, risk-management and gender in comparative perspective (2003)

    Gottschall, Karin ; Kroos, Daniela;

    Zitatform

    Gottschall, Karin & Daniela Kroos (2003): Self-employment in Germany and the UK. Labor market regulation, risk-management and gender in comparative perspective. (ZeS-Arbeitspapier 2003/13), Bremen, 26 S.

    Abstract

    "Within the wide range of new forms of work self-employment seems to be a distinct feature concerning a growing part of the male and female labor force in industry and services in both Germany and the UK. Especially the growth of different forms of solo self-employment is subject to pessimistic as well as optimistic interpretations of the future quality of work and life as well as gender equality. Sound knowledge on the extent and nature of this type of work, however is rare - our comparative analysis therefore seeks to highlight the development of solo self-employment and strategies of risk-management in Germany and the UK. Concentrating on the cultural industries as an emblematic section of the global new economy, it is based on a secondary analysis of national quantitative and qualitative data and on own empirical research. After an introductory summary of the main strands of scientific debate on self-employment, we will first present an overview of volume and structure of solo self-employment growth on the one side, and of social risks tied to this employment status on the other side. We will secondly highlight collective and individual strategies of risk-management from within a regulatory approach. The results of this analysis show that self-employment growth, though a cross-national phenomenon, displays nation specific characteristics if development in time, branch distribution, social risk, and gender are looked at. At the same time new ways of both individual and collective risk-management are emerging. These strategies, however vary in extend and sustainability, indicating an ongoing influence of different national labor market regulations and gender regimes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wer versorgt den Arbeitskraftunternehmer?: Überlegungen zur Entgrenzung von Arbeit und Leben bei Alleinselbständigen (2003)

    Henninger, Annette;

    Zitatform

    Henninger, Annette (2003): Wer versorgt den Arbeitskraftunternehmer? Überlegungen zur Entgrenzung von Arbeit und Leben bei Alleinselbständigen. In: K. Schönberger & S. Springer (Hrsg.) (2003): Subjektivierte Arbeit : Mensch, Organisation und Technik in einer entgrenzten Arbeitswelt, S. 164-181.

    Abstract

    "Die Autorin prüft die Eignung des Arbeitskraftunternehmer-Konzepts als theoretischen Rahmen für eine Untersuchung der Erwerbsbiografien und der Arrangements von Arbeit und Leben bei Alleinselbständigen im Sektor Neue Medien und Kulturindustrie. Neben der Frage nach Grenzverschiebungen zwischen Arbeit und Leben interessiert dabei, ob sich bei der untersuchten Gruppe Tendenzen für einen Wandel von Geschlechterarrangements identifizieren lassen. Zwar weist der Arbeitskraftunternehmer-Ansatz bestimmte Vorzüge auf, die ihn für eine solche Untersuchung geeignet erscheinen lassen. Für eine gendersensible Analyse von selbständigen Tätigkeiten in hochqualifizierten Dienstleistungsberufen schlägt Henninger jedoch vor, den Ansatz zu erweitern. Hierzu werden unter Rückgriff auf das Konzept der Alltäglichen Lebensführung Vorschläge entwickelt." (Autorenreferat, IZ-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitskraftunternehmer und seine Frau(en): eine geschlechterkritische Revision des Analysekonzepts (2003)

    Henninger, Annette;

    Zitatform

    Henninger, Annette (2003): Der Arbeitskraftunternehmer und seine Frau(en). Eine geschlechterkritische Revision des Analysekonzepts. In: E. Kuhlmann & S. Betzelt (Hrsg.) (2003): Geschlechterverhältnisse im Dienstleistungssektor : Dynamiken, Differenzierungen und neue Horizonte (Schriften des Heidelberger Instituts für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, 06), S. 119-132.

    Abstract

    In ihrem Beitrag unterzieht die Autorin das Konzept des Arbeitskraftunternehmers von Voß und Pongratz (2001) einer Diskussion aus geschlechterkritischer Perspektive. Dabei wird der theoretische Input für eine empirische Untersuchung der Erwerbsbiografien und Arrangements von Arbeit und Leben bei Alleinselbständigen in den Berufsfeldern Journalismus, Webdesign und Softwareentwicklung untersucht. Den Ausgangspunkt der Analyse bildet die These, wonach das Konzept bestimmte Vorzüge aufweist, die es für eine solche Untersuchung geeignet erscheinen lässt. Ebenso finden sich aber Hinweise darauf, dass der Arbeitskraftunternehmer implizit als männlicher Idealtypus konzipiert ist und die damit verbundenen Geschlechterarrangements unterbelichtet bleiben. Dem gemäß orientieren sich die Ausführungen an den Fragen, ob der idealtypische Arbeitskraftunternehmer eine Arbeitsmonade ist oder in einer Partnerschaft lebt und wenn ja, welche partnerschaftlichen Geschlechterarrangements dabei zu erwarten sind. In einem ersten Schritt wird sodann das Konzept des Arbeitskraftunternehmers dargestellt, das sich durch die Annahme einer Entgrenzung von Arbeit (Erwerbsarbeit, berufliche Weiterbildung, berufsbezogenes Engagement) und Leben (Familie, Freizeit, soziale Bindungen, gesellschaftliches oder politisches Engagement) auszeichnet. Im Anschluss werden Vorschläge für eine Erweiterung dieses Modells präsentiert. Hier wird auf Überlegungen zurückgegriffen, die mit dem Konzept der Alltäglichen Lebensführung oder mit Ansätzen der sozialstrukturell orientierten Lebenslaufforschung arbeiten. Sie gliedern sich in Anstöße für die Analyse (1) selbständiger Arbeit und (2) der Verknüpfung von Arbeit und Leben. In einem dritten, abschließenden Schritt gelangt die Autorin aufgrund der Befunde zu der Annahme, dass sich das von Voß und Pongratz entwickelte Konzept entlang der Frage weiterentwickeln lässt, mit welchen Geschlechterarrangements der Leittypus des Arbeitskraftunternehmers verbunden sein wird. (IZ-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entstandardisierte Erwerbsmuster im europäischen Vergleich: eine empirische Analyse für fünf Länder unter besonderer Berücksichtigung von Deutschland (2003)

    Kaiser, Lutz C.;

    Zitatform

    Kaiser, Lutz C. (2003): Entstandardisierte Erwerbsmuster im europäischen Vergleich. Eine empirische Analyse für fünf Länder unter besonderer Berücksichtigung von Deutschland. Bochum, 500 S.

    Abstract

    Erwerbsarbeit übernimmt in ihrer heutigen Form die Funktion der monetären Teilhabe an gesellschaftlicher Wohlfahrt und der nicht-pekuniären Positionierung innerhalb der gesellschaftlichen Realität. Als Maßstab für die Bewertung dieser Teilhabe und Positionierung kann die individuelle Erwerbschance in Form der Wahrscheinlichkeit der Besetzung einer bestimmten Erwerbsform bzw. der Position des Status Nichterwerbstätigkeit gelten. Ziel der Arbeit ist es, die Bedeutung entstandardisierter Erwerbsmuster theoretisch und empirisch zu erfassen und auf dieser Basis einen Ausblick auf eine sich weiter verändernde Organisation von Erwerbsarbeit zu geben. Im Mittelpunkt steht die Gegenüberstellung standardisierter und entstandardisierter Erwerbsmuster und deren Konsequenzen für die jeweiligen Bezugsgruppen. Auf Basis eines internationalen Vergleichs von Deutschland mit Dänemark, den Niederlanden, Portugal und Großbritannien wird untersucht, wie sich entstandardisierte Erwerbsmuster in den jeweiligen Ländern entwickelt haben, welche Formen von entstandardisierten Erwerbsmustern bzw. welche jeweiligen (empirischen) Größenordnungen sich abzeichnen und wie jene theoretisch erklärt werden können. Außerdem wird untersucht, ob und inwiefern sich unterschiedliche entstandardisierte Erwerbsformen hinsichtlich der Arbeitszufriedenheit zu standardisierten Erwerbsformen unterscheiden, da zumindest für stabile und gesicherte Beschäftigungsverhältnisse eine hohe Arbeitsmotivation nachgewiesen wurde. Insgesamt zeigen die deskriptiven Analysen, dass sich hinter der pauschalen Hypothese der sogenannten Erosion von Normalarbeitsverhältnissen in erster Line ein vermehrtes Erwerbsstreben von Frauen verbirgt. Die Ergebnisse unterstützen die Hypothese, dass in erster Linie Frauen entstandardisierte Erwerbsformen nachfragen anstatt, wie auf Seiten von Männern, standardisierte Erwerbsformen zu besitzen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Der "Gleichheitsgrundsatz" bei Leiharbeit: Entlohnung und Arbeitsbedingungen von Leiharbeitern im europäischen Vergleich (2003)

    Nienhüser, Werner ; Matiaske, Wenzel ;

    Zitatform

    Nienhüser, Werner & Wenzel Matiaske (2003): Der "Gleichheitsgrundsatz" bei Leiharbeit. Entlohnung und Arbeitsbedingungen von Leiharbeitern im europäischen Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 56, H. 8, S. 466-473.

    Abstract

    "Auf Basis der Daten des 'Third European Survey on Working Conditions' (ESWC) (eine Befragung von über 21 Tsd. Arbeitnehmer und Selbständige aus 15 EU-Ländern, darunter 345 Leiharbeitern) untersuchen die Autoren, ob Leiharbeiter - im Vergleich zu Beschäftigten im Normalarbeitsverhältnis - ungünstigere Arbeits- und Entlohnungsbedingungen haben und ob diese Unterschiede auf die Leiharbeit 'an sich' oder auf Merkmale wie Qualifikation, Berufserfahrung etc. zurückzuführen sind. Darüber hinaus analysieren sie, ob in europäischen Ländern, in denen für Leiharbeiter der Gleichbehandlungsgrundsatz gilt, dieselben Unterschiede wie in Ländern bestehen, in denen dieser Grundsatz nicht gilt. Die Befunde zeigen erstens, dass die als Diskriminierung zu wertenden Unterschiede zwischen Leiharbeitern und Beschäftigten im Normalarbeitsverhältnis auch nach statistischer Kontrolle anderer Einflussgrößen bestehen bleiben. Zweitens reduziert die Geltung des Gleichbehandlungsgrundsatzes die Schlechterstellung hinsichtlich des Einkommens, erhöht sie aber bei der Weiterbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsformen im Wandel: Integration oder Ausgrenzung durch atypische Beschäftigung?: Berlin und die Bundesrepublik Deutschland im Vergleich (2003)

    Oschmiansky, Heidi; Oschmiansky, Frank;

    Zitatform

    Oschmiansky, Heidi & Frank Oschmiansky (2003): Erwerbsformen im Wandel: Integration oder Ausgrenzung durch atypische Beschäftigung? Berlin und die Bundesrepublik Deutschland im Vergleich. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2003-106), Berlin, 91 S.

    Abstract

    "Seit den 80er Jahren haben atypische Erwerbsformen gegenüber dem traditionellen Normalarbeitsverhältnis in der Bundesrepublik Deutschland an Bedeutung gewonnen. In der arbeitsmarktpolitischen Debatte gilt das Interesse an Erwerbsformen wie Leiharbeit, geringfügige und befristete Beschäftigung deren Beitrag zur Arbeitsmarktintegration. Diese Studie beschäftigt sich mit der Frage, ob atypische Erwerbsformen den Übergang in reguläre Beschäftigung eher erleichtern oder erschweren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Risikopotential atypischer Erwerbsformen mit Blick auf den zukünftigen Erwerbsverlauf. Auf Basis des Mikrozensus wird die Entwicklung der Erwerbsformen zwischen 1985 und 2001 in der Bundesrepublik Deutschland und in Berlin verglichen. In die Analyse, die auch eine geschlechtsspezifische Differenzierung bietet, ist die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung mit einbezogen. Die empirischen Befunde zeigen, dass das Normalarbeitsverhältnis in der Bundesrepublik nach wie vor die bedeutsamste Erwerbsform darstellt und die Erwerbsquote in dieser Erwerbsform seit Mitte der 80er Jahre fast konstant geblieben ist. In Berlin hat sich allerdings seit Beginn der 90er Jahre ein dramatischer Einbruch bei den Normalarbeitsverhältnissen gezeigt. Dagegen weisen alle atypischen Erwerbsformen, insbesondere die befristete und die Teilzeitbeschäftigung wie auch die Leiharbeit, in der Bundesrepublik und in Berlin große Zuwachsraten auf. Mit der Ausweitung atypischer Erwerbsformen in der Bundesrepublik ging auch der Anstieg der Frauenerwerbsbeteiligung einher. Die Zunahme der atypischen Erwerbsformen hat demnach die Arbeitsmarktintegration von Frauen forciert. Doch welche längerfristigen Effekte hat atypische Beschäftigung auf den individuellen Erwerbsverlauf? Hinweise hierauf bieten die Segmentationstheorien und insbesondere das Modell des viergeteilten Arbeitsmarktes von Sengenberger. Analog zum segmentierten Arbeitsmarkt ist die Vorstellung von segmentierten Erwerbsformen denkbar. Danach sind atypische Erwerbsformen den externen Teilarbeitsmärkten mit unsicheren Arbeitsbedingungen zuzuordnen; sie werden zur Deckung von Nachfrageschwankungen, zur Kostenentlastung und zur Abwälzung von Beschäftigungsrisiken eingesetzt. Zwischen den Erwerbsformen erschweren Mobilitätsbarrieren den Übergang aus einer atypischen Erwerbsform in ein Normalarbeitsverhältnis. Die Segmentation vollzieht sich als dynamischer Prozess, d.h. weitere Erwerbstätigkeit im Rahmen einer atypischen Erwerbsform mindert die Chance, zukünftig im Rahmen eines Normalarbeitsverhältnisses tätig zu sein. Die atypisch Erwerbstätigen haben ein steigendes Risiko, dauerhaft von regulärer Beschäftigung ausgeschlossen zu bleiben. Sengenbergers Stigmatisierungsthese entsprechend wird zudem eine frühere Erwerbstätigkeit im Rahmen atypischer Beschäftigungsform bei zukünftigen Bewerbungen zum Stigmatisierungsgrund. Die Hypothese der Mobilitätsbarrieren zwischen den Erwerbsformen wird anhand verschiedener quantitativer und qualitativer Studien zu atypischen Erwerbsformen geprüft. Die Studien zeigen, dass der Übergang aus atypischen Erwerbsformen in reguläre Beschäftigung erschwert ist. Zum Teil ist die Wahrscheinlichkeit nach Beendigung einer atypischen Beschäftigung wieder atypisch erwerbstätig zu sein, gleich hoch oder sogar höher. Die Stigmatisierungshypothese lässt sich nicht direkt empirisch nachweisen, in einigen angeführten Studien finden sich jedoch Hinweise darauf. Abschließend werden ausgewählte neuere arbeitsmarktpolitische Regelungen und Reformen zu den atypischen Erwerbsformen diskutiert. Einige der Regelungen werden zwar die Übergangsmöglichkeiten aus einer atypischen Beschäftigung vergrößern. So wird beispielsweise die Neuregelung zur Teilzeitbeschäftigung dazu beitragen, die Mobilitätsbarrieren zwischen Teil- und Vollzeit zu verringern. Die meisten hier diskutierten arbeitsmarktpolitischen Regelungen der jüngsten Zeit zielen aber auf die Ausweitung atypischer Beschäftigung, so die Regelungen zu den Minijobs, zur Ich-AG, die Neuerungen zur befristeten Beschäftigung und zur gewerblichen Leiharbeit. Sie werden zu einer Verdrängung und Aufsplittung von Normalarbeitsverhältnissen wie zu vermehrter Scheinselbständigkeit führen und die Segmentierung zwischen den Erwerbsformen eher verstärken. Damit vergrößern sie die Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt. Betroffen hiervon werden vor allen Frauen und Jüngere sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit - eine alternative Beschäftigungsform zur "Normalarbeit"? (2003)

    Pietrzyk, Ulrike ; Bergmann, Bärbel;

    Zitatform

    Pietrzyk, Ulrike & Bärbel Bergmann (2003): Zeitarbeit - eine alternative Beschäftigungsform zur "Normalarbeit"? In: Wirtschaftspsychologie, Jg. 5, H. 1, S. 65-68.

    Abstract

    In dem Beitrag wird nach Bedingungen und Voraussetzungen gefragt, die die Leiharbeit für Qualifizierung und berufliche Kompetenzentwicklung sowie den Erhalt von Gesundheit bereitstellt. Hierzu werden erste empirische Ergebnisse einer vergleichenden Querschnittuntersuchung von Leiharbeitnehmern (n= 62) und dauerhaft beschäftigten Facharbeitern (n=36) in der Fertigungsbranche zur Diskussion gestellt. Es zeigt sich, dass die Arbeitssituation von Leiharbeitnehmern Risiken für die Entwicklung beruflicher Kompetenz und gesundheitliche Gefahren birgt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Gesundheitliche Auswirkungen flexibler Arbeitsformen: Risikoabschätzung und Gestaltungsanforderungen (2003)

    Pröll, Ulrich; Gude, Dietmar;

    Zitatform

    Pröll, Ulrich & Dietmar Gude (2003): Gesundheitliche Auswirkungen flexibler Arbeitsformen. Risikoabschätzung und Gestaltungsanforderungen. (Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Forschung 986), Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW, Verlag für neue Wissenschaft, 210 S.

    Abstract

    "Betriebliche und arbeitsmarktpolitische Flexibilisierungsprozesse bilden die Grundlage für ein wachsendes Spektrum von Arbeits- und Erwerbsformen, die vom 'Normalarbeitsverhältnis' abweichen. Kunden- und nachfragegesteuerte Arbeitszeiten, Formen neuer Selbstständigkeit, Arbeit auf Abruf, teilautonome Gruppen- und Projektarbeit sind typische und verbreitete Ausprägungen. In jüngster Zeit mehren sich die Indizien, dass solche flexiblen Arbeits- und Beschäftigungsformen nicht nur Chancen eröffnen, sondern auch spezifische gesundheitliche Risiken beinhalten könnten. Die Aufgabe des Projektes bestand darin, diese Risiken abzuschätzen und Ansatzpunkte zu deren Bewältigung aufzuzeigen. Risikoabschätzung und Gestaltungsvorschläge stützen sich auf die Auswertung der internationalen (empirischen) Forschungsliteratur sowie ergänzende eigene Erhebungen (Expertengespräche, explorative Interviews, schriftliche Expertenbefragung im Internet). Theoretische Basis ist ein heuristisches Rahmenkonzept, das belastungs-, ressourcen- und regulationsorientierte Perspektiven zu integrieren versucht. Es zeigt sich, dass in allen Grundkategorien flexibler Arbeit typische gesundheitskritische Konstellationen in unterschiedlichem Maße verbreitet sind. Es existiert ein Querschnittstrend zu intensiven Arbeitssystemen mit wachsenden Selbstregulationsanforderungen und zunehmenden Unsicherheitserfahrungen der Arbeitenden. Die zur Bewältigung erforderlichen äußeren und personalen Ressourcen sind oft prekär. Um negativen Public-Health-Effekten entgegen zu wirken, sollten weitere Flexibilisierungsprozesse durch einen gezielten Ausbau solcher Ressourcen flankiert werden, die die Anforderungsbewältigung erleichtern. Dies setzt neben betrieblichen und personorientierten Maßnahmen die Einbeziehung regionaler Handlungsebenen und eine engere Verzahnung der Prävention mit anderen Fachpolitiken voraus, u.a. im Bereich Bildung, Leistung, Sozial- und Arbeitsmarktpolitik. Zugleich sind Vorkehrungen erforderlich, die 'entgrenzte' Leistungsanforderungen wieder enger an die jeweils vorhandene Ressourcenausstattung der Arbeitenden rückkoppeln. Grundlage könnte ein alternatives europäisches Leitbild nachhaltigen Arbeitens und Wirtschaftens sein, das auch der Arbeitsschutzpraxis und der Präventionsforschung als Orientierungshilfe dienen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Mehr Arbeitsintensität, mehr Zeit- und Leistungsdruck: Belastungswandel und die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses (2003)

    Reusch, Jürgen;

    Zitatform

    Reusch, Jürgen (2003): Mehr Arbeitsintensität, mehr Zeit- und Leistungsdruck. Belastungswandel und die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses. In: Arbeit & Ökologie Briefe H. 1, S. 19-24.

    Abstract

    "Unter dem Druck von Markt, Wettbewerb, Flexibilisierung und Deregulierung haben sich die Arbeitsbedingungen in Deutschland und in der gesamten EU tiefgreifend verändert. 'Klassische' physische Belastungen und Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz wurden teilweise zwar abgebaut, haben aber in der gesamten Wirtschaft ein hohes Niveau behalten, das auch nicht weiter rückläufig ist. Gleichzeitig haben die psychischen Belastungen dramatisch zugenommen, sowohl im gewerblichen als auch im Dienstleistungsbereich. Ähnlich hohe Zahlen ergeben sich bei Zeit- und Leistungsdruck. Zusammengenommen kann man das als Steigerung der Arbeitsintensität bezeichnen. Körperliche und psychische Belastungen verdichten sich zu einem Komplex von Belastungen, die sich häufig gegenseitig verstärken. Dies alles geht einher mit einer fortschreitenden Aushöhlung des früheren Normalarbeitsverhältnisses. Dazu gehören die Entgrenzung und Flexibilisierung von Arbeitszeiten und Leistungsanforderungen und die Tendenz zum 'Arbeiten ohne Ende'. 'Atypische' Beschäftigungsverhältnisse, Arbeitszeit- und Leistungsbedingungen sind entweder schon die Regel geworden oder sind auf dem Wege dorthin, Wer unter solchen Bedingungen arbeitet, ist physischen und psychischen Belastungen in besonderem Maße ausgesetzt. Die Schutzmechanismen der sozialen Sicherungssysteme greifen unter diesen Bedingungen nur noch in geringerem Maße." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Teilzeitarbeit in der Schweiz: eine Untersuchung mit Fokus auf der Geschlechterverteilung und der familiären Situation der Erwerbstätigen (2003)

    Strub, Silvia;

    Zitatform

    Strub, Silvia (2003): Teilzeitarbeit in der Schweiz. Eine Untersuchung mit Fokus auf der Geschlechterverteilung und der familiären Situation der Erwerbstätigen. Bern, 64 S.

    Abstract

    Obwohl Teilzeitarbeit Männern und Frauen die Möglichkeit bietet, gemeinsam Verantwortung für Erwerbs-, Haus- und Familienarbeit zu übernehmen, wird sie in der Schweiz nach wie vor von 60 Prozent der Frauen, aber nur zwölf Prozent der Männer geleistet. Im Auftrag des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) und an Hand der Ergebnisse der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) 2001, bei der über 18 000 Personen ab 15 Jahren befragt wurden, werden verschiedene Aspekte von Teilzeitarbeit untersucht. Im Mittelpunkt stehen die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Teilzeitarbeit und Vollerwerb sowie zwischen Frauen und Männern. Von besonderem Interesse ist außerdem die familiäre Situation der Erwerbstätigen. Die Teilzeiterwerbstätigen werden charakterisiert, die Merkmale von Teilzeitarbeitsplätzen bestimmt und berufliche Stellung und Lohnhöhe sowie Arbeitsbedingungen und Arbeitszufriedenheit der Teilzeitarbeiter untersucht. Dabei werden Arbeitszeitmodelle wie flexible Arbeitszeiten, befristete Arbeitsverhältnisse, Arbeit auf Abruf, Schichtarbeit und Heimarbeit berücksichtigt. In den Jahren 2001-2002 zeichnet sich eine unterschiedliche Entwicklung der Teilzeitarbeit bei Frauen und Männern ab. Während bei den Frauen sowohl die Zahl der Vollzeiterwerbstätigen wie auch die Zahl der Teilzeiterwerbstätigen zugenommen hat, hat bei den Männern die absolute Zahl der Teilzeiterwerbstätigen um 7,5 Prozent abgenommen. Der Rückgang der Teilzeitquote bei den Männern wird nicht als nachlassendes Interesse der Männer an Teilzeitarbeit interpretiert, sondern als ein Resultat der angespannten Wirtschaftslage, die zur Folge hat, dass vor allem Teilzeitjobs für Studierende und (Früh-) Pensionierte aufgehoben wurden. (IAB)

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    Mit Sicherheit flexibel?: Chancen und Risiken neuer Beschäftigungsverhältnisse (2003)

    Strünck, Christoph;

    Zitatform

    Strünck, Christoph (2003): Mit Sicherheit flexibel? Chancen und Risiken neuer Beschäftigungsverhältnisse. Bonn: Dietz, 218 S.

    Abstract

    Basierend auf einer Reihe von Fallbeispielen wird die Praxis atypischer Beschäftigungsverhältnisse aus der Sicht der Arbeitnehmerinnern und Arbeitnehmer ausgelotet. Der Computer-Tüftler, der ambitionierte Kellner, die arbeitende Alleinerziehende, der Schwarzarbeiter, der Selbstständige, die Zeitarbeiterin, die Projektmanagerin und die Wechselhafte werden als Prototypen neuer Beschäftigungsformen und Lebensweisen vorgestellt. Thematisiert werden: Bastel-Biographien, lebenslanges Lernen, der Umgang mit beruflichen und privaten Umbrüchen, Arbeitslosigkeit und Selbstständigkeit, soziale Beziehungen, Lebens- und Arbeitsphilosophien, Einschnitte in die Einkommenssituation, die Bedeutung sozialer Sicherung sowie die Rolle des Sozialstaats vor dem Hintergund flexibler und prekärer Beschäftigung. (IAB)

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    Job attitudes of part-time vs. full-time workers: a meta-analytic review (2003)

    Thorsteinson, Todd J.;

    Zitatform

    Thorsteinson, Todd J. (2003): Job attitudes of part-time vs. full-time workers. A meta-analytic review. In: Journal of Occupational and Organizational Psychology, Jg. 76, H. 2, S. 151-177.

    Abstract

    "A meta-analysis was conducted (k=38, N=51,23I) to examine the size of the difference between full- and part-time employees on job attitudes. Results indicated that there was little difference between full-time (FT) and part-time (PT) employees on job satisfaction, organizational commitment, intentions to leave and facets of job satisfaction. Full-time employees were found to be more involved with their jobs than PT employees (d=0.39). Moderating variables were examined (type of job, sex of the sample and sampling strategy used), but these variables explained little of the variability in effect sizes across the studies. An additional analysis of voluntary vs. Involuntary employment status was conducted on job satisfaction, but only small differences were found. The theoretical implications are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Hohe Lebenszufriedenheit teilzeitbeschäftigter Mütter (2003)

    Trzcinski, Eileen; Holst, Elke;

    Zitatform

    Trzcinski, Eileen & Elke Holst (2003): Hohe Lebenszufriedenheit teilzeitbeschäftigter Mütter. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 70, H. 35, S. 539-545.

    Abstract

    In dem Beitrag wird die Lebenszufriedenheit von Müttern in Deutschland vor und nach der Geburt eines Kindes untersucht. Ziel ist es, subjektive Belastungen im Zusammenhang mit der Geburt eines Kindes - auch in Abhängigkeit vom Erwerbsstatus - zu ermitteln. Datengrundlage ist das Sozio-oekonomische Panel. Im Mittelpunkt stehen Mütter mit deutscher Nationalität, die im Zeitraum 1992 bis 1998 ein Kind geboren haben. Analysiert wird ihre Lebenszufriedenheit ein Jahr vor und drei bzw. fünf Jahre nach einer Geburt. Es wird festgestellt, dass die Lebenszufriedenheit von Müttern in den Jahren nach der Geburt eines Kindes dann besonders hoch ist, wenn sie einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen. Die Geburt des ersten Kindes geht fast immer mit einem Anstieg der Lebenszufriedenheit der Mütter einher. Doch dieser Effekt hält meist nicht lange an. Bereits ein Jahr später ist die Lebenszufriedenheit der Mütter wieder gesunken. Teilzeiterwerbstätige Mütter sind dabei am zufriedensten - auch im Vergleich mit nichterwerbstätigen Müttern. Vollzeiterwerbstätige Mütter sind dagegen am wenigsten mit ihrem Leben zufrieden. Bei einer weiteren Geburt ist die Lebenszufriedenheit im Allgemeinen geringer, ganz besonders im Falle von vollzeitbeschäftigten Müttern. In Ostdeutschland sind die Mütter mit ihrem Leben erheblich weniger zufrieden als in Westdeutschland. "Es wird deutlich, dass Deutschland noch nicht auf eine gleiche Teilhabe von Müttern und Vätern in Beruf und Familie eingestellt ist. Eine moderne Familienpolitik, die erfolgreich sein will, sollte im Rahmen einer Gleichstellungspolitik erfolgen." (IAB2)

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    Neue Selbständige - zurück in der alten Welt?: Beobachtungen zur Situation von "E-Lancern" (2003)

    Vanselow, Achim;

    Zitatform

    Vanselow, Achim (2003): Neue Selbständige - zurück in der alten Welt? Beobachtungen zur Situation von "E-Lancern". (IAT-Report 2003-02), Gelsenkirchen, 8 S.

    Abstract

    "In der Debatte über die Frage, wie wir künftig arbeiten werden, spielen selbständige Arbeitsformen eine prominente Rolle. Es lässt sich eine zunehmende Entgrenzung von Erwerbsformen beobachten, d.h. neue Formen selbständiger Arbeit, die weder dem klassischen Arbeitnehmer-verhältnis noch der traditionellen Selbständigkeit entsprechen. Insbesondere den Einzel- und Kleinstunternehmen in der Informationswirtschaft wurde bis vor kurzem eine Vorreiterrolle zugeschrieben. Der Versuch, die Betroffenen durch ein Gesetz gegen 'Scheinselbständigkeit' zu schützen, dürfte eher ihre wirtschaftliche Betätigung behindert als ihre Arbeitsbedingungen verbessert haben. Vor diesem Hintergrund führten das Institut Arbeit und Technik (IAT) und das DGB-Bildungswerk NRW e. V. zwischen 1999 und Ende 2000 das Projekt 'Neue Selbständige in der Informationsgesellschaft' durch. Ziel war es, näheren Aufschluss über die tatsächliche Lebens- und Arbeitssituation von 'neuen Selbständigen' in diesem Wirtschaftsbereich zu erhalten. 205 Selbständige beteiligten sich an einer Online-Befragung. Die Ergebnisse wurden durch über 40 Interviews vertieft. Es zeigt sich, dass die vor kurzem noch dringend gesuchten IT-Fachleute angesichts der Krise der Branche mit Arbeitsplatzabbau und Zukunftsangst konfrontiert sind. Betroffen sind auch zahlreiche Einzel- und Kleinstunternehmen. Selbst während des Booms zählten diese "neuen Selbständigen" nicht unterschiedslos zu den Gewinnern des Wandels in der Arbeitswelt. Der Weg in die Selbständigkeit verläuft für einige erfolgreich, andere stehen hinsichtlich Einkommen und sozialer Sicherung am Rande der Prekarität. Ein Teil der neuen Selbständigen braucht - und wünscht - neue Unterstützungsformen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Neue Selbstständige in Betrieben - gestresst, erholungsunfähig, aber zufrieden (2003)

    Zitatform

    (2003): Neue Selbstständige in Betrieben - gestresst, erholungsunfähig, aber zufrieden. In: Arbeit & Ökologie Briefe H. 3, S. 33-34.

    Abstract

    "Durch neue Formen der Arbeitsorganisation arbeiten immer mehr Beschäftigte vor allem im IT-Bereich wie Selbständige. Dafür wurde die schicke Bezeichnung 'Intrapreneure' erfunden. Flexibel und selbstorganisiert, allzeit bereit, erledigen sie ihre Arbeit und ruinieren dabei ihre Gesundheit. Das erhöhte Gesundheitsrisiko dieser Arbeitsform geht paradoxerweise mit erhöhter Arbeitszufriedenheit einher." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Labour as a buffer: Do temporary workers suffer? (2002)

    Booth, Alison L. ; Frank, Jeff ; Francesconi, Marco ;

    Zitatform

    Booth, Alison L., Marco Francesconi & Jeff Frank (2002): Labour as a buffer: Do temporary workers suffer? (IZA discussion paper 673), Bonn, 22 S.

    Abstract

    "In this paper, the authors investigate whether or not there is an equal opportunities dimension to regulating equal pay and conditions for temporary work. They develop a 'buffer stock' model of temporary work that suggests a number of reasons why ethnic minorities and women may be more likely to be on fixed-term contracts than comparable white males. Using three different British datasets (a random representative survey of households and two data sets of specific labour market groups), they then estimate the degree to which women and/or ethnic minorities are more likely to be on temporary contracts and estimate any associated wage differentials." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Atypische Beschäftigung: Merkmale und Typen von Prekarität. Endbericht (2002)

    Fleissner, Peter; Steiner, Karin; Mosberger, Brigitte; Simbürger, Elisabeth; Miko, Katharina; Kaupa, Isabella;

    Zitatform

    Miko, Katharina, Isabella Kaupa, Brigitte Mosberger, Elisabeth Simbürger & Karin Steiner (2002): Atypische Beschäftigung. Merkmale und Typen von Prekarität. Endbericht. Wien, 68 S.

    Abstract

    "Thema der Studie ist Prekarität bei atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Mittels Literaturanalyse sowie auf Basis von qualitativen Interviews mit atypisch Beschäftigten wurden Merkmale von Prekarität erarbeitet und Typen prekärer atypischer Beschäftigung gebildet. Den Abschluss der Studie bildete die Entwicklung eines quantitativen Erhebungsinstruments zur Messung von Prekarität bei atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Im ersten Kapitel der Studie sind das Ziel der Untersuchung sowie die zentralen Fragestellungen nachzulesen. Das zweite Kapitel beinhaltet eine Beschreibung des methodischen Vorgehens. In Kapitel drei findet sich eine umfangreiche Analyse deutschsprachiger Literatur zu Formen atypischer Beschäftigung und Prekarität. Im darauffolgenden Abschnitt sind vier ExpertInnen-Interviews mit Interessenvertretungen auf ArbeitgeberInnen- und ArbeitnehmerInnenseite sowie mit einem Vertreter des Arbeitsmarktservice dargestellt. Im fünften Kapitel sind die Ergebnisse von 24 biographischen Interviews mit atypisch Beschäftigten nachzulesen. Entlang der Frage, welche Risikofaktoren für Prekarität von besonderer Bedeutung sind und wie die einzelnen Prekaritätsmerkmale zusammenwirken wurde eine Typologie prekärer atypischer Beschäftigung erstellt. Bei der Auswahl der InterviewpartnerInnen wurde darauf geachtet, eine möglichst breite Palette von Beschäftigungsformen und strukturellen wie sozioökonomischen Faktoren zu berücksichtigen. Kapitel sechs behandelt resümiert die Ergebnisse der Literaturanalyse und der darauf aufbauenden empirischen Studie. In Kapitel sieben der Untersuchung wird das Konzept des Erhebungsinstruments dargestellt, das auf Basis der empirischen Ergebnisse entwickelt wurde. Der Fragebogen wurde an atypisch Beschäftigten getestet. In Kapitel acht dokumentiert ein Testbericht die wichtigsten Aussagen beim Pretest. Im Anhang 1 findet sich eine Übersicht über die Berufssituation und wichtige Merkmale der InterviewpartnerInnen. Anhang 2 beinhaltet den getesteten Fragebogen für atypisch Beschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Temporary agency work: national reports: Germany (2002)

    Garhammer, Manfred;

    Zitatform

    Garhammer, Manfred (2002): Temporary agency work. National reports: Germany. Dublin, 53 S.

    Abstract

    "The UK, France, the Netherlands and Germany together account for 90% of TAW in the EU. TAW is rapidly on the increase in Germany. In the course of 2000 about 700,000 temps have been engaged (flow-data). Still, TAW constitutes a small (320,000 = 1.0% of total employment - stock data) but a very dynamic segment of the German labour market (20% annual growth rate). Compared to other countries these numbers are not controversial as TAW in Germany has to be registered according to the AÜG. In Germany TAW is widely regulated by the Labour Placement Act (AÜG) valid since 1972. This legislation reflects the special necessity for protection of temps due to the tri-angular relationship. In Germany agencies bear the full employers' risk. Utilisation of TAW was liberalised considerably in 1997 and 1998. In the view of employers' associations and more and more the unions, TAW provides new opportunities to get out of unemployment. The profit-based agencies - ten years ago carrying a negative image - have gained increasing acceptance for promoting employment: About 50% of the temps had been unemployed before starting TAW, about 30% are said to find a permanent job in the user-company. However, there are no longitudinal data proving the long-term labour market effects. Compared to other European societies only few labour market entrants (10%) are involved, 3% were academics. However, agencies are currently discovering this high-value-segment of the highly skilled, their better image helps them to address academics. Still, 60% of German temps are male manual industrial workers with no or low skills. This reflects the structure of the 'old economy' in Germany which correlates to the structure of unemployed. The perspective of a 'social European Union' makes it necessary to shift the focus from the quantitative labour market effects to the quality of jobs created by TAW. With regards on this issue there is a lack of data particularly in Germany. Hence, only selected findings can be presented:
    - There is clear evidence for poor remuneration and working conditions. Wages are by 30% lower compared to permanent workers. This comparison implies problems in defining what comparable workers are.
    - There are nearly 10,000 businesses and therefore a strong price competition: Smaller companies in the unskilled segment contribute to rock-bottom-wages (8 DM/h is not rare).
    - Main problems for temps are a lack of social security and of benefits connected to the status of a permanent worker. Temps have short missions both in user companies and in agencies: the majority only lasts up to three months. Many agencies do not provide training opportunities for their employees except the GAÜ (section 9) which particularly were sponsored for re-integrating long-term-unemployed as well as agencies in high-value-niches.
    - Temps make up a tiny minority of unions' members. They are only marginally included in co-determination acc. to BetrVerfG both in the agencies and in user-companies. With the exception of Randstad there is no nation-wide agreement.
    Although TAW is widely regulated by the AÜG (obligations for agencies to be licensed; one year limit) and by agreements at company level temps still lack equal working conditions, pay and employment stability compared to permanent full-time employees. This marginal position of TAW-workers partially results from the German corporatist model established by the Social Partners to protect a long-term employment career of skilled workers in the permanent core workforce of industrial work. During the last decades this model has undergone remarkable changes. New legislation has increased flexibility in labour markets and facilitated TAW." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Do temporary workers receive risk premiums?: assessing the wage effects of fixed-term contracts in West Germany by a matching estimator compared with parametric approaches (2002)

    Hagen, Tobias ;

    Zitatform

    Hagen, Tobias (2002): Do temporary workers receive risk premiums? Assessing the wage effects of fixed-term contracts in West Germany by a matching estimator compared with parametric approaches. In: Labour, Jg. 16, H. 4, S. 667-705.

    Abstract

    "The wage effects of fixed-term contracts (FTCs) are analysed with the German Socio-Economic Panel (GSOEP) for West Germany. Taking selection on observables into account results in an estimated wage effect of -6 percent up to -10 percent. Controlling additionally for selection on unobservables leads to wage effects of -23 percent, which may be explained by self-selection of workers. The results also highlight the importance of asymmetric information as an explanation for the incentive for employers as well as workers to enter FTCs." (Author's abstract, IAB-DOku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wandel der Erwerbsformen: Beschäftigungssituation von Frauen in Deutschland (2002)

    Hoffmann, Edeltraud; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Hoffmann, Edeltraud & Ulrich Walwei (2002): Wandel der Erwerbsformen. Beschäftigungssituation von Frauen in Deutschland. In: G. Engelbrech (Hrsg.) (2002): Arbeitsmarktchancen für Frauen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 258), S. 67-91.

    Abstract

    "Die Erwerbsbeteiligung von Frauen hat in den alten Bundesländern stetig zugenommen (1985/2000 von 48% auf 58%). In den neuen Bundesländern sank dagegen die bei der Wiedervereinigung weit höhere Erwerbstätigenquote auf das westdeutsche Niveau (1991/2999 von 67% auf 58%). Den Strukturwandel der Erwerbsformen kennzeichnen Anteilsverluste der 'Normalarbeitsverhältnisse' (unbefristete, abhängige Vollzeittätigkeit), hauptsächlich zugunsten von Teilzeitbeschäftigung. Der Beitrag erörtert Hypothesen zu den Bestimmungsformen des Wandels: Veränderungen, Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie institutionelle Faktoren (soziales Sicherungssystem, Arbeitsmarktpolitik, Arbeitsrecht). Die Erwerbsformen Selbständigkeit, befristete Beschäftigung und Teilzeitbeschäftigung werden hinsichtlich der Einflussfaktoren und der empirischen Entwicklung ausführlich behandelt. Ein Überblick über die Beschäftigungssituation von Frauen in den Ländern der Europäischen Gemeinschaft ergänzt die Ausführungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Lohneffekte der Zeitarbeit (2002)

    Kvasnicka, Michael ; Werwatz, Axel ;

    Zitatform

    Kvasnicka, Michael & Axel Werwatz (2002): Lohneffekte der Zeitarbeit. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 69, H. 49, S. 847-854.

    Abstract

    In dem Beitrag werden mit Daten der IAB-Beschäftigtenstichprobe erste ökonometrische Schätzungen des mit einer Tätigkeit in der Leiharbeit verbundenen gegenwärtigen und langfristigen Lohndifferentials vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass Leiharbeitnehmer einen Lohnabschlag hinnehmen müssen, der allerdings bis zu 50 % geringer ist als bislang angenommen. Ehemalige Leiharbeitnehmer haben in der späteren Beschäftigung außerhalb der Branche im Durchschnitt keine Lohneinbußen gegenüber Arbeitnehmern, die niemals in der Leiharbeit tätig waren. Verglichen mit ihrer relativen Einkommenssituation vor dem Eintritt in die Leiharbeit können sich Leiharbeiter in ihren Einkommensverläufen bei Wiedereintritt in reguläre Beschäftigungsverhältnisse sogar verbessern. (IAB2)

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    Zur Situation und Erwerbsrealität Neuer Selbständiger (2002)

    Mosberger, Brigitte; Steiner, Karin;

    Zitatform

    Mosberger, Brigitte & Karin Steiner (2002): Zur Situation und Erwerbsrealität Neuer Selbständiger. (AMS-Info 50), S. 1-4.

    Abstract

    Eine qualitative Befragung von "Neuen Selbständigen" in Österreich (Dezember 2000 - November 2001) erbrachte folgende Befunde: Neue Selbständigkeit ist das Resultat verschiedener Effekte auf unterschiedlichen Ebenen: Neben makroökonomischem Strukturwandel sind auf der Mesoebene Veränderungen von Organisationsstrukturen und Integrationssystemen zu nennen. Auf der Mikroebene ist die Suche Erwerbstätiger nach Möglichkeiten für alternative Lebensentwürfe ins Treffen zu führen. Aus diesem Grund steht Neue Selbständigkeit vor allem auch für den Versuch der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben sowie für Selbstverwirklichung. Neue Selbständige sind keine EinzelkämpferInnen, die unter sozialer Isolation leiden, sondern sie sind zumeist in ein lokal zentriertes, soziales Netzwerk eingebunden. Diesen sozialen Kontakten kommt nicht nur bei der Akquisition eine Schlüsselfunktion zu, sondern auch bei der Durchführung diverser Projekte. Trotz aller Heterogenität ist Neue Selbständigkeit Vorbotin einer veränderten Arbeitskultur, die von Kurzlebigkeit, Unsicherheit und hohen Risken geprägt wird. Sie verlangt den Betroffenen ein Höchstmaß an Flexibilität und Einsatz (Zeit, Weiterbildung etc.) ab, bietet dafür aber zumindest einigen der Betroffenen die Chance größerer individueller Selbstverwirklichung. Der Freizeitbereich der Lebensführung verschmilzt jedoch nicht selten mit dem Arbeitsbereich, was bisweilen in einer Verlängerung der Arbeitszeit resultiert und für einige Befragte einen Streßfaktor darstellt. Neue Selbständigkeit entspricht also nicht immer einer Ökonomie der Selbstverwirklichung, sondern ebensooft einer Ökonomie der Not. Formen von Prekarität sind vor allem bei niedrigqualifizierten Selbständigen und Selbständigen, die in einem ausgeprägten Abhängigkeitsverhältnis stehen, zu finden. Deren Absicherung bedarf in Zukunft noch einiger Überlegungen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmerisches Agieren oder Flexibles Reagieren: Situation und Erwerbsrealität Neuer Selbständiger in Österreich (2002)

    Mosberger, Brigitte; Steiner, Klaus;

    Zitatform

    Mosberger, Brigitte & Klaus Steiner (2002): Unternehmerisches Agieren oder Flexibles Reagieren. Situation und Erwerbsrealität Neuer Selbständiger in Österreich. (AMS report 32), Wien: Hofstätter, 83 S.

    Abstract

    "Von Dezember 2000 bis November 2001 führte das Forschungsinstitut abif (Analyse, Beratung und Interdisziplinäre Forschung) im Auftrag der Bundesgeschäftsstelle des AMS Österreich das Projekt 'Zur Situation und Erwerbsrealität Neuer Selbständiger' durch. In der Studie ging es weniger um eine quantitative Einschätzung des Phänomens der Neuen Selbständigkeit, sondern primär um die qualitative Beschreibung der beruflichen Situation bzw. der Erwerbsrealität aus der Sicht der Betroffenen. Aus diesem Grund wurden im Raum Wien, in Klagenfurt bzw. St.Veit/Glan und in Steyr 30 qualitative Interviews mit Neuen Selbständigen sowie Ein-Personen-UnternehmerInnen durchgeführt und ausgewertet. Die Kapitel 2 bis 10 beschäftigen sich mit einer Analyse hauptsächlich deutschsprachiger Literatur zum Thema. Vorab geht es darin um Begriffsklärung und Rechtsstatus Neuer Selbständigkeit, wobei Differenzen und Paradoxa bei rechtlichen Grundlagen und in der Erwerbsrealität aufgezeigt werden. Nach einer kurzen Darstellung der demographischen Merkmale Selbständiger werden arbeitsweltbedingte und arbeitsweltfremde Gründe beruflicher Mobilität - getrennt nach Makro-, Meso- und Mikroebene - im Kapitel 5 eingehend analysiert. Danach beschäftigt sich der theoretische Teil der Studie u.a. mit sozialen und sozialpsychologischen Aspekten beruflicher Selbständigkeit, Motiven sowie Schwellen- bzw. Übergangsproblemen für die Selbständigkeit. In den Kapiteln 11 und 12 werden die Stellungnahmen des AMS, des ÖGB und der AK Wien zum Phänomen der Neuen Selbständigen analysiert sowie die derzeitigen Angebote für Neue Selbständige im Überblick dargestellt. Kapitel 13 ist den empirischen Ergebnissen gewidmet, wobei besonderes Augenmerk auf die soziale und finanzielle Situation der Betroffenen, deren Gründungsmotive, Erwerbsbiographien und Qualifikationsniveau gelegt wird. Trotz der Heterogenität der Befragten wird abschließend der Versuch einer Typologie Neuer Selbständiger unternommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Alleindienstleister im Berufsfeld Kultur: Versuch einer erwerbssoziologischen Konzeptualisierung (2001)

    Gottschall, Karin ; Betzelt, Sigrid;

    Zitatform

    Gottschall, Karin & Sigrid Betzelt (2001): Alleindienstleister im Berufsfeld Kultur. Versuch einer erwerbssoziologischen Konzeptualisierung. (ZeS-Arbeitspapier 2001/18), Bremen, 23 S.

    Abstract

    "Die Kulturberufe gehören zu den seit Jahren expandierenden Wissensberufen und nehmen im bundesdeutschen Erwerbssystem in verschiedener Hinsicht eine Sonderstellung ein. So werden sie häufig in der Form des 'Alleindienstleisters' ausgeübt und weisen hohe Frauenanteile und Akademisierungsgrade auf. Von daher sind sie für die Frage nach 'zukunftsfähigen' Formen von Erwerbsarbeit für beide Geschlechter besonders interessant. Das Papier stellt zunächst in erwerbssoziologischer Perspektive Charakteristika der Kulturberufe in Abgrenzung zu den beiden dominanten Erwerbstypen - den 'klassischen' Professionen und dem 'verberuflichten Arbeitnehmer' - wie auch zu den traditionell feminisierten sog. Semi-Professionen dar. Gefragt wird weiter nach theoretischen Erklärungsansätzen für diesen vergleichsweise jungen Erwerbstypus. Dabei erscheint weniger die Professionstheorie als vielmehr das arbeitssoziologische Konzept des "Arbeitskraftunternehmers" weiterführend, insofern es in subjektorientierter Perspektive Grenzverschiebungen zwischen Arbeit und Leben Rechnung trägt. In einem weiteren Schritt werden erste empirische Ergebnisse zur sozialstrukturellen Verfassung der Kulturberufe präsentiert, die ambivalente Deutungen nahe legen. So scheint einerseits Erwerbsarbeit in den Kulturberufen weniger durch Geschlechterstereotype geprägt zu sein als in den erwähnten anderen Erwerbstypen. Andererseits jedoch deuten die zu vermutenden Arrangements von Arbeit und Leben nicht unbedingt auf egalitäre Muster hin. Abschließend wird weiterer Forschungsbedarf thematisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Flexicurity: Soziale Sicherung und Flexibilisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse (2001)

    Klammer, Ute; Rechensteiner, Rudolf; Oorschot, Wim van; Bäcker, Gerhard; Tillmann, Katja; Rabe, Birgitta ; Schwarze, Johannes; Braun, Thorsten; Hanesch, Walter; Cebulla, Andreas ;

    Zitatform

    (2001): Flexicurity: Soziale Sicherung und Flexibilisierung der Arbeits- und Lebensverhältnisse. Düsseldorf, 758 S.

    Abstract

    "Die Arbeitswelt verlangt immer größere Flexibilität. Doch entsprechen unsere sozialen Sicherungssysteme noch den realen Entwicklungen von Arbeits- und Lebenswelten? Wollen wir künftig mehr Flexibilität mit weniger sozialer Sicherung erkaufen? Welche Gestaltungsspielräume können wir nutzen, um Flexibilität und soziale Sicherung zusammenzuführen? Welche Anpassungen müssen erfolgen, um den Ansprüchen des Arbeitsmarktes und der Pluralisierung von Lebensformen gerecht zu werden? Wie sehen die Lösungsstrategien anderer europäischer Länder vor dem Hintergrund ähnlicher Probleme aus? Diese Fragestellungen stehen im Mittelpunkt der Studie. Diese Untersuchung zeigt, dass die Flexibilisierung die Chancen für viele Menschen verbessert, sie zeigt aber auch, dass sich die Risiken dieser Entwicklung auf bestimmte Gruppen wie z. B. Niedrigqualifizierte konzentrieren. Erstmals wurde nachgewiesen, dass jüngere Menschen von Arbeitslosigkeit und unsicherer Beschäftigung besonders betroffen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The global expansion of precarious employment, work disorganization, and consequences for occupational health: a review of recent research (2001)

    Quinlan, Michael ; Mayhew, Claire; Bohle, Philip ;

    Zitatform

    Quinlan, Michael, Claire Mayhew & Philip Bohle (2001): The global expansion of precarious employment, work disorganization, and consequences for occupational health. A review of recent research. In: International journal of health services, Jg. 31, H. 2, S. 335-414. DOI:10.2190/607H-TTV0-QCN6-YLT4

    Abstract

    "In this review of a range of studies on the health and safety effects of precarious employment in industrialized societies published since 1984, the authors examine the overall findings and methodological issues and identify areas in need of further research. Of the 93 published journal articles and monographs/book chapters reviewed, 76 studies found precarious employment was associated with a deterioration in occupational health and safety (OHS) in terms of injury rates, disease risk, hazard exposures, or worker (and manager) knowledge of OHS and regulatory responsibilities. Of the more than 25 studies each on outsourcing and organizational restructuring/downsizing, well over 90 percent find a negative association with OHS. The evidence is fairly persuasive for temporary workers, with 14 of 24 studies finding a negative association with OHS. The evidence is less strong for small business, and a handful of studies on part-time workers found no clear association with negative OHS outcomes (in some cases the reverse). Further research is needed to more clearly link health effects to particular business practices and neoliberal policies and to explore the regulatory implications of the growth of precarious employment. The authors suggest some ways to conceptualize the association between precarious employment and occupational health." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeit und Reproduktionsarbeit: Zusammenhänge und Wechselwirkungen am Beispiel der Teilzeitarbeit (2001)

    Rüling, Anneli;

    Zitatform

    Rüling, Anneli (2001): Arbeitszeit und Reproduktionsarbeit. Zusammenhänge und Wechselwirkungen am Beispiel der Teilzeitarbeit. (Veröffentlichungsreihe der Querschnittsgruppe Arbeit & Ökologie beim Präsidenten des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung 01-505), Berlin, 81 S.

    Abstract

    "In diesem Diskussionspapier wird untersucht, ob sich durch die Flexibilisierung der Arbeitszeit Potentiale für mehr Geschlechtergerechtigkeit ergeben. Als normatives Konzept werden Prinzipien der Geschlechtergerechtigkeit von Nancy Fraser herangezogen, die eine Umverteilung von Reproduktionsarbeit zwischen den Geschlechtern fordert. Ausgehend von Frasers Ansatz werden Kriterien für geschlechtergerechte Arbeitszeiten entwickelt. Teilzeitarbeit wird häufig als eine flexible Arbeitszeitform diskutiert, die eine Kombination von Erwerbs- und Reproduktionsarbeit ermöglicht und daher Potentiale für mehr Geschlechtergerechtigkeit eröffnen könnte. Um dies zu überprüfen wird anhand der Kriterien der Geschlechtergerechtigkeit die aktuelle Entwicklung der Teilzeitarbeit in Deutschland analysiert. In der Regel führt Teilzeitarbeit nicht zu einer Umverteilung von Reproduktionsarbeit zwischen den Geschlechtern. Sie wird hauptsächlich von Frauen "in der Kinderphase" ausgeübt und bestätigt somit die Verantwortlichkeit der Frauen für die Reproduktionsarbeit. Darüber hinaus sind die Auswirkungen auf die weibliche Erwerbsbiographie ambivalent; häufig führt Teilzeitarbeit zu beruflichem Abstieg und mangelnder sozialer Sicherung. Die wenigen Männer, die Teilzeit arbeiten, tun dies meist nicht aus familiären Gründen, sondern zu Beginn und Ende der Berufsbiographie. Schließlich werden Vorschläge für eine politische Regulierung der Teilzeitarbeit und für eine umfassende Zeitpolitik gemacht, die zu mehr Geschlechtergerechtigkeit führen könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit optimal gestalten: spezifische psychische Belastungen bei Leiharbeit (2001)

    Wieland, Rainer; Grüne, Petra; Roth, Karsten; Schmitz, Ursula;

    Zitatform

    Wieland, Rainer, Petra Grüne, Ursula Schmitz & Karsten Roth (2001): Zeitarbeit optimal gestalten. Spezifische psychische Belastungen bei Leiharbeit. (Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Forschung 912), Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW, Verlag für neue Wissenschaft, 167 S.

    Abstract

    "Zeit/Leiharbeit ist eine Arbeitsform, deren Bedeutung sowohl gesellschafts- und beschäftigungspolitisch als auch im Rahmen individueller Berufsbiographien stetig zunimmt. Im Gegensatz zu traditionellen Arbeitsformen weist Zeitarbeit besondere Anforderungs- und Belastungsstrukturen auf. Diese sind u.a. gekennzeichnet durch den häufigen Wechsel von Arbeitsort, Arbeitsteilzeit, Arbeitsweg, Arbeitsbedingungen, Arbeitsaufgaben und den Wechsel der sozialen Situation. Welche spezifischen psychischen Beanspruchungen aus diesen zusätzliche Belastungsfaktoren resultieren und welche Konsequenzen sich daraus für die Auswahl und Qualifizierung von Zeitarbeitskräften sowie die Gestaltung ihrer Arbeitsbedingungen ergeben, darüber liegen bisher nur wenig Erkenntnisse vor. Dieses Forschungsprojekt hat deshalb die spezifischen Bedingungen von Zeitarbeit analysiert, bewertet und darauf gestützte Empfehlungen zur beanspruchungsoptimalen Gestaltung und zur Sicherung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes von Zeitarbeit entwickelt. Teil I gibt einen Überblick über die Geschichte und die gegenwärtige Bedeutung von Zeitarbeit sowie die bisher vorliegende Forschung. Teil II beschreibt die arbeitspsychologischen Konzepte und Instrumente zur Analyse und Bewertung psychischer Belastung und Beanspruchung und die spezifischen Rahmenbedingungen, die dabei zu berücksichtigen sind. Aufbauend auf die in Teil III wiedergegebenen empirischen Befunde der Untersuchung, befasst sich Teil IV mit der praktischen Anwendung der Daten. Vorgestellt werden Leitlinien und Checklisten zur Beurteilung und Optimierung von Zeitarbeit. Die Checklisten 'Psychische Anforderungen/Belastungen', 'Arbeits- und Gesundheitsschutz', 'Organisation' und 'Qualifikationserfordernisse' wurden zur Unterstützung der Disponentinnen bei der täglichen Arbeit entwickelt, um Schwachstellen leichter erkennen und vermeiden zu können und eine humane Arbeitsgestaltung sowie einen wirtschaftlichen Erfolg zu sichern. Ziel des Berichts ist es, Empfehlungen und Anregungen zu geben, Zeitarbeit für alle Beteiligten sicher, gesundheitsförderlich und effizient zu gestalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The effects of non-standard employment on mental health in Britain (2000)

    Bardasi, Elena; Francesconi, Marco ;

    Zitatform

    Bardasi, Elena & Marco Francesconi (2000): The effects of non-standard employment on mental health in Britain. (IZA discussion paper 232), Bonn, 40 S., Anhang.

    Abstract

    "This paper explores the relationship between non-standard types of employment and mental health. The analysis uses data on workers from the first seven waves of the British Household Panel Study, 1991-97. Four different types of non-standard employment (non-standard contracts, places, times, and weekly hours of work) are analysed and the General Health Questionnaire (GHQ) index is used as the measure of mental health. The authors find evidence of only a modest effect of all types of flexible employment on the GHQ scores of men and women. Although the workers' non-standard employment behaviour does not significantly vary with their endowments and unobserved inputs, population health heterogeneity may still have a critical effect on the observed changes in labour market behaviour. Finally, the authors find some significant effect of non-standard employment on mental health when the sample is stratified by age and education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Soziale Absicherung neuer Selbständiger (2000)

    Bieback, Karl-Jürgen;

    Zitatform

    Bieback, Karl-Jürgen (2000): Soziale Absicherung neuer Selbständiger. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 53, H. 12, S. 810-817.

    Abstract

    "Der Unterschied zwischen geschützter abhängiger Arbeit einerseits und ungeschützter selbständiger Tätigkeit andererseits ist so stark, dass der Anreiz, abhängige Beschäftigung in "neue Selbständigkeit" umzuwandeln, groß ist. Deshalb und um der sozialen Schutzbedürftigkeit vieler "neuer Selbständiger" Rechnung zu tragen, muss diese Gefälle im sozialen Schutz beseitigt und müssen die "neuen Selbständigen" in die Schutzsysteme einbezogen werden. Im Zivil- und Arbeitsrecht bietet sich hier eine Ausdehnung des Status der "arbeitnehmerähnlichen Person" und eine Stärkung des sozialen Schutzes abhängiger Selbständiger an. Im Sozialrecht muss dies dazu führen, für die "neuen Selbständigen" eigene Sicherungsformen im allgemeinen Sozialversicherungssystem zu entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Temporary jobs: stepping stones or dead ends? (2000)

    Booth, Alison L. ; Francesconi, Marco ; Frank, Jeff ;

    Zitatform

    Booth, Alison L., Marco Francesconi & Jeff Frank (2000): Temporary jobs. Stepping stones or dead ends? (IZA discussion paper 205), Bonn, 33 S.

    Abstract

    Die Autoren befassen sich mit der Zeitarbeit (Gelegenheits- und Saisonarbeit, befristete Beschäftigungsverhältnisse) in Großbritannien. Untersucht wurden die Arbeitszufriedenheit, die Weiterbildungsteilnahme und das Einkommen von ZeitarbeiterInnen sowie die Chancen über Zeitarbeit dauerhaft in den Arbeitsmarkt integriert zu werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitnehmerüberlassung: Trends und Einsatzlogik (1997)

    Rudolph, Helmut; Schröder, Esther;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut & Esther Schröder (1997): Arbeitnehmerüberlassung: Trends und Einsatzlogik. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 30, H. 1, S. 102-126.

    Abstract

    "Der Aufsatz analysiert die Expansion von Leiharbeit bis 1995 in der Bundesrepublik. In einem empirischen Teil werden Strukturinformationen zu den drei beteiligten Akteuren, den Leiharbeitnehmern, den Verleihfirmen und den Entleihbetrieben ausgewertet. Die empirischen Ergebnisse beruhen auf der Arbeitnehmerüberlassungsstatistik sowie auf Bestands- und Verlaufsdaten der Beschäftigtenstatistik und einer IAB-Betriebsbefragung. Im analytischen Teil wird die Einsatzlogik aus der Sicht der drei Akteure untersucht. Daraus ergeben sich Folgerungen in bezug auf die gesetzlichen Regelungen von Leiharbeit und für die Position von Leiharbeit im Vergleich zu anderen Formen der Flexibilität des Arbeitsvolumens.
    Wesentliche Ergebnisse sind:
    - Leiharbeitnehmer sind überwiegend jüngere Männer mit unterdurchschnittlichen Verdiensten, die im gewerblichen Bereich eingesetzt werden.
    - Die Expansion von Leiharbeit wird getragen durch den vermehrten Verleih von geringqualifizierten Personen.
    - Die Verleihbetriebe nutzen Lohndifferentiale durch den Verleih in Mittel- und Großbetriebe mit hohen Durchschnittslöhnen und Beschäftigung von Arbeitskräften, die aus Nichterwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit oder aus Niedriglohnbereichen rekrutiert werden.
    - Leiharbeit rangiert als Flexibilisierungsinstrument bei den Betrieben hinter Überstunden und eigenen Einstellungen. Die Nutzung von Leiharbeit verläuft komplementär zu Überstunden und Aushilfsbeschäftigung.
    - Leiharbeit führt in der Regel nicht zu überbetrieblich stabilen Beschäftigungsverhältnissen. Die Verlängerung der gesetzlich zulässigen Höchstdauer der Überlassung hat daran fast nichts geändert.
    - Für einen Teil der Leiharbeiter bietet Leiharbeit eine Brückenfunktion in besser bezahlte Beschäftigung in 'normalen' Arbeitsverhältnissen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue Selbständige in Ostdeutschland: Statusentscheidung, Realisierungschancen und materielle Zufriedenheit (1992)

    Büchel, Felix; Pannenberg, Markus;

    Zitatform

    Büchel, Felix & Markus Pannenberg (1992): Neue Selbständige in Ostdeutschland. Statusentscheidung, Realisierungschancen und materielle Zufriedenheit. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 25, H. 4, S. 544-552.

    Abstract

    "In der Studie werden verschiedene Aspekte der beruflichen Selbständigkeit in Ostdeutschland analysiert. Sie stützt sich auf Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) der Jahre 1990 und 1991. Untersucht werden zunächst Determinanten des Übergangs von abhängiger zu selbständiger Beschäftigung. In einem zweiten Schritt wird dieser Übergang nur für diejenigen Personen betrachtet, die zuvor die Absicht geäußert hatten, sich selbständig machen zu wollen. Schließlich werden die Determinanten der Zufriedenheit mit dem Haushaltseinkommen - als Indikator für den materiellen Erfolg - bestimmt. Unter den 'neuen' ostdeutschen Selbständigen finden sich überdurchschnittlich viele Männer, Beschäftigte mit einem Meisterabschluß, Berufe mit einem hohem Berufsprestige sowie Personen mit Haus- oder Grundbesitz; untervertreten sind dagegen ungenügend qualifizierte Personen, Ingenieure sowie Personen mit vorhergehender längerer Betriebszugehörigkeitsdauer. Bei der tatsächlichen Umsetzung der zuvor geäußerten Absicht, sich selbständig machen zu wollen, haben Männer sowie Personen mit hohem Berufsprestige durchschnittlich hohe, von Arbeitslosigkeit bedrohte Beschäftigte jedoch deutlich geringere Erfolgschancen. Während die Einkommenszufriedenheit vor dem Wechsel des Wirtschaftssystems weitgehend nivelliert war, bildet sich schon kurz nach der Wende die in einer freien Marktwirtschaft erwartete Struktur heraus. Insbesondere ist ein positiver Effekt des Status Selbständigkeit auf die Einkommenszufriedenheit zu beobachten. Die Autoren plädieren dafür, gründungswilligen Personen ohne hinreichende Eigenkapitalausstattung, Frauen sowie Abgängern aus arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen den Übergang in Selbständigkeit durch geeignete Förderprogramme zu erleichtern." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Precarious jobs in labour market regulation: the growth of atypical employment in Western Europe (1989)

    Rodgers, Gerry; Rodgers, Janine;

    Zitatform

    Rodgers, Gerry & Janine Rodgers (Hrsg.) (1989): Precarious jobs in labour market regulation. The growth of atypical employment in Western Europe. Bruxelles: International Institute for Labour Studies, 301 S.

    Abstract

    "This book provides information on the extent of different forms of atypical work and their growth in the 1970s and 1980s, mainly referring to Belgium, France, the Federal Republic of Germany, Italy, the Netherlands and the United Kingdom. It explores questions such as: What makes work precarious? What are the effects on the individuals concerned, in terms of incomes, careers, and psychological response? What are the indirect effects on the regular workforce of growth in precarious forms of employment? How do changes in the patterns of jobs and contractual arrangements derive from macro-economic conditions or from enterprise strategies? What is the role of the State as employer or legislator?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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