Springe zum Inhalt

Dossier

FDZ-Literatur / FDZ Literature

Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.

Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
  • Literaturhinweis

    Zur wirtschaftlichen Lage und Entwicklung des ostdeutschen Baugewerbes: eine betriebsbezogene empirische Analyse anhand der IWH-Bauumfragen und des IAB-Betriebspanels (2001)

    Loose, Brigitte;

    Zitatform

    Loose, Brigitte (2001): Zur wirtschaftlichen Lage und Entwicklung des ostdeutschen Baugewerbes. Eine betriebsbezogene empirische Analyse anhand der IWH-Bauumfragen und des IAB-Betriebspanels. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Diskussionspapiere 136), Halle, 77 S.

    Abstract

    Basierend auf IWH-Bauumfragen und auf Daten des IAB-Betriebspanels wird die wirtschaftliche Lage und Entwicklung des ostdeutschen Baugewerbes untersucht. Als Kennziffern der Wettbewerbsfähigkeit werden die Produktivität auf der Basis der Wertschöpfung sowie die von den Unternehmen selbst bewertete Ertragslage herangezogen. Zur gesamtwirtschaftlichen Bewertung der Wettbewerbsfähigkeit des ostdeutschen Baugewerbes werden vergleichende Betrachtungen zu Westdeutschland angestellt, die betriebsbezogenen Untersuchungen gehen der differenzierten Wettbewerbsfähigkeit innerhalb des ostdeutschen Baugewerbes und deren Zusammenhang mit anderen betrieblichen Größen nach. Die in den Subsektoren Bauhaupt- und Ausbaugewerbe existierenden Unterschiede werden berücksichtigt. Es wird deutlich, dass hinsichtlich der wirtschaftlichen Lage im Jahr 2000 und 2001 auf breiter Front die Skepsis überwiegt. Verantwortlich dafür ist neben der zurückhaltenden Produktionserwartungen vor allem die angespannte Situation bei den Preisen, der Liquidität und den Erträgen. Ein positiver Zusammenhang lässt sich für die Nutzbarmachung des vorhandenen Qualifikationspotenzials der Beschäftigten und zur Innovationsfähigkeit der Betriebe nachweisen. Zugleich bestätigt sich, dass die Managementkompetenz auch in multivariater Hinsicht eine wichtige Rolle spielt. Betriebe in westdeutschen oder ausländischem Eigentum und die stärker industriell ausgerichteten Betriebe des Bauhauptgewerbes zeichnen sich durch ein höheres Produktionsniveau aus. Im Bauhauptgewerbe spielen auch der technische Stand der Anlagen, Maßnahmen zur Erhöhung des Qualifikationspotentials und die Wettbewerbsintensität eine signifikante Rolle. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Personalpolitische Systeme in Deutschland (2001)

    Ludewig, Oliver ;

    Zitatform

    Ludewig, Oliver (2001): Personalpolitische Systeme in Deutschland. In: H. Kossbiel (Hrsg.) (2001): Modellgestützte Personalentscheidungen 5, S. 9-26.

    Abstract

    "Seit Beginn der 90er Jahre werden in der angelsächsischen Literatur personalpolitische Systeme diskutiert. Demnach sollten Gewinn maximierende Unternehmen komplementäre Personalpraktiken zu Systemen zusammenfassen, da der Gesamtertrag aus allen komplementären Praktiken höher ist als die Summe der Erträge aus den einzeln angewandten Praktiken. In dieser Literatur werden zwei Kernhypothesen hergeleitet. Erstens, Unternehmen wenden Systeme komplementärer Personalpraktiken an, und zweitens, die Anwendung eines solchen personalpolitischen Systems erhöht die Firmenperformance. Für die USA sind diese Hypothesen mehrfach empirisch getestet und weitestgehend bestätigt worden. In Deutschland wurde der dargestellte Ansatz vernachlässigt, insbesondere seine empirische Überprüfung. Der vorliegende Beitrag ist ein Versuch, diese Lücke in enger Anlehnung an die US-Literatur teilweise zu schließen. Hierfür wird zunächst das theoretische Konzept knapp und in einfacher Form referiert. Daraufhin werden kurz die Komplementaritäten zwischen den verschiedenen personalpolitischen Praktiken, wie Beschäftigungsgarantien oder Kapitalbeteiligungen, aufgezeigt. Da sich die rechtlichen, institutionellen und sozialen Umwelten Deutschlands und der USA unterscheiden, sind im nächsten Schritt die personalpolitischen Systeme für Deutschland zu modifizieren. Für die hergeleiteten Systeme werden dann die oben genannten Hypothesen mit dem1AB-Betriebspanel empirisch getestet. Die Ergebnisse sind zwar teilweise gemischt, aber sie bestätigen in ihrer Grundtendenz die Hypothesen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Ludewig, Oliver ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Mitarbeiterbeteiligung: Ein Weg zu höherer Produktivität (2001)

    Möller, Iris ;

    Zitatform

    Möller, Iris (2001): Mitarbeiterbeteiligung: Ein Weg zu höherer Produktivität. (IAB-Kurzbericht 09/2001), Nürnberg, 4 S.

    Abstract

    Die Beteiligung von Mitarbeitern am Erfolg oder Kapital ihres Betriebes soll als Anreiz für höhere Leistungen dienen und damit auch die Produktivität steigern. Daten des IAB-Betriebspanels weisen aus, dass es 1998 in rund 5 Prozent aller Betriebe solche Modelle gab. Diese Betriebe sind in der Regel größer, innovativer, haben höhere Qualifizierten- und Exportanteile, bilden mehr aus und sind häufiger in Tarifverträgen gebunden als der Durchschnitt. Der Produktivitätsvergleich zwischen Betrieben mit und ohne Mitarbeiterbeteiligung belegt einen nachweisbaren Zusammenhang: In westdeutschen Beteiligungsbetrieben liegt die Wertschöpfung pro Beschäftigten bei durchschnittlich 125.000 DM, in den anderen bei 79.400 DM. In Ostdeutschland ist die Differenz zwar kleiner, aber ebenfalls nachweisbar. Die Befunde konnten zusätzlich mit einem ökonometrischen Modell bestätigt werden, das auch andere potenzielle Einflussfaktoren berücksichtigt. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Iris ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Produktivitätswirkung von Mitarbeiterbeteiligung: empirische Analysen mit Daten des IAB-Betriebspanels (2001)

    Möller, Iris ;

    Zitatform

    Möller, Iris (2001): Produktivitätswirkung von Mitarbeiterbeteiligung. Empirische Analysen mit Daten des IAB-Betriebspanels. In: H.- G. Guski & H. J. Schneider (Hrsg.) (2001): Mitarbeiter-Beteiligung MAB : Handbuch für die Praxis, S. 1-36.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Anreizwirkung der Mitarbeiterbeteiligung als Mittel zur Produktivitätserhöhung innerhalb des einzelnen Betriebes. Zunächst wird auf den Begriff Mitarbeiterbeteiligung eingegangen und Wirkungsmechanismen zur Produktivitätssteigerung dargelegt. Im empirischen Teil werden die Determinanten mitarbeiterbeteiligter Betriebe anhand der Daten des IAB-Betriebspanels herausgestellt und deskriptive Ergebnisse zu den Produktivitätsunterschieden mitarbeiterbeteiligter vs. nicht-mitarbeiterbeteiligter Betriebe aufgeführt. Mittels multivariater Analyse wird die Wirkung von Mitarbeiterbeteiligung auf die betriebliche Produktivität untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Iris ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Forschungs- und Innovationsschwäche ostdeutscher Betriebe?: theoretische Erklärungen und empirische Ergebnisse auf der Basis des IAB Betriebspanels 1998 (2001)

    Neubäumer, Renate; Kohaut, Susanne;

    Zitatform

    Neubäumer, Renate & Susanne Kohaut (2001): Forschungs- und Innovationsschwäche ostdeutscher Betriebe? Theoretische Erklärungen und empirische Ergebnisse auf der Basis des IAB Betriebspanels 1998. In: Konjunkturpolitik, Jg. 47, H. 4, S. 315-361.

    Abstract

    Im theoretischen Teil der Arbeit wird herausgearbeitet, welche Gruppen von Merkmalen in der Literatur herangezogen werden, um das Forschungs- und Innovationsverhalten von Betrieben zu erklären (Branchenzugehörigkeit und Betriebsgröße sowie unternehmensspezifische Merkmale, wie Ertrags- und Finanzsituation und für "FuE relevante Potentiale" in anderen Unternehmensbereichen). Dazu werden die Ergebnisse bisheriger empirischer Untersuchungen wiedergegeben. Anknüpfend an den recht vage formulierten und empirisch wenig belegten Zusammenhang zwischen Forschungs- und Innovationsaktivitäten und den 'Potentialen und Fähigkeiten' in anderen Unternehmensbereichen stellen die Autorinnen die Hypothese auf, dass Investitionen in Forschung und Entwicklung nicht unabhängig von Investitionen in Sachkapital und Investitionen in immaterielle Werte, wie das Organisationssystem, das Humankapital der Mitarbeiter und die Marktforschung, erfolgen. Zur Begründung wird ein transaktionskostentheoretischer Ansatz von Neubäumer herangezogen. Der empirische Teil gibt zunächst einen Überblick über den Datensatz, das IAB-Betriebspanel 1998. Es enthält neben allgemeinen Daten zur Größe, Branchenzugehörigkeit, Investitionstätigkeit und Ertragslage der Betriebe zusätzliche Fragen zu ihren FuE-Anstrengungen und Innovations-Erfolgen sowie zu ihren Investitionen in weitere immaterielle Werte, wie Marktforschung und Organisationskapital. Bei der Deskription wird deutlich, dass die Betriebe in den neuen und den alten Ländern hinsichtlich von Merkmalen, die für das Forschungs- und Innovationsverhalten relevant sind, erheblich differieren. Deshalb überprüfen die Autorinnen mit verschiedenen Probit-Schätzungen, inwieweit sich die Forschungsbeteiligung bzw. das Innovationsverhalten ostdeutscher Betriebe von dem westdeutscher Betriebe unterscheidet, wenn man über verschiedene Merkmalsgruppen, d. h. insbesondere über Branchenzugehörigkeit und Betriebsgröße sowie über Investitionen in Sachkapital und Investitionen in immaterielle Werte, kontrolliert. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Trade, capital mobility, and the German labour market (2001)

    Pflüger, Michael ;

    Zitatform

    Pflüger, Michael (2001): Trade, capital mobility, and the German labour market. In: Weltwirtschaftliches Archiv, Jg. 137, H. 3, S. 473-500.

    Abstract

    "Der Aufsatz entwickelt drei strukturelle Varianten eines generellen Gleichgewichtsmodells einer kleinen offenen Volkswirtschaft mit 3 Sektoren (Export- und Importgüter, nicht-gehandelte Güter) und drei Faktoren (international mobiles Kapital sowie international immobile qualifizierte und unqualifizierte Arbeitskräfte), um die Lohn- und Beschäftigungswirkungen von Globalisierungsschocks zu ermitteln. Das Modell wird anhand von Input-Output-Daten und der IAB-Beschäftigungsstichprobe für Westdeutschland im Jahre 1980 kalibriert. Die Studie kommt insgesamt zum Ergebnis, daß der Globalisierungsprozess keine starken Auswirkungen auf die Arbeitslosigkeit und das Lohndifferential zwischen qualifizierten und unqualifizierten Arbeitskräften in Westdeutschland besitzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Trade, capital mobility and the German labour market (2001)

    Pflüger, Michael ;

    Zitatform

    Pflüger, Michael (2001): Trade, capital mobility and the German labour market. (Universität Kassel, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Volkswirtschaftliche Diskussionsbeiträge 21/01), Kassel, 30 S.

    Abstract

    "Der Aufsatz entwickelt drei strukturelle Varianten eines generellen Gleichgewichtsmodells einer kleinen offenen Volkswirtschaft mit 3 Sektoren (Export- und Importgüter, nicht-gehandelte Güter) und drei Faktoren (international mobiles Kapital sowie international immobile qualifizierte und unqualifizierte Arbeitskräfte) um die Lohn- und Beschäftigungswirkungen von Globalisierungsschocks zu ermitteln. Das Modell wird anhand von Input-Output-Daten und der IAB-Beschäftigungsstichprobe für Westdeutschland im Jahre 1980 kalibriert. Die Studie kommt insgesamt zum Ergebnis, daß der Globalisierungsprozess keine starken Auswirkungen auf die Arbeitslosigkeit und das Lohndifferential zwischen qualifizierten und unqualifizierten Arbeitskräften in Westdeutschland besitzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Produktivitätsunterschiede und Konvergenz von Wirtschaftsräumen: das Beispiel der neuen Länder: Gutachten (2001)

    Ragnitz, Joachim; Beer, Siegfried; Müller, Ralf; Komar, Walter; Rothfels, Jacqueline; Müller, Gerald; Wölfl, Anita;

    Zitatform

    (2001): Produktivitätsunterschiede und Konvergenz von Wirtschaftsräumen: das Beispiel der neuen Länder. Gutachten. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Sonderheft 2001,03), Halle, 332 S.

    Abstract

    "Seit langem beschäftigt sich das IWH mit der Frage, warum die Arbeitsproduktivität in den neuen Ländern der amtlichen Statistik zufolge nur bei 67% des westdeutschen Niveaus liegt. Ist das niedrige Produktivitätsniveau - wie in der Öffentlichkeit vielfach vermutet - allein Reflex einer ungenügenden statistischen Erfassung der Wirtschaftsleistung in den neuen Ländern? Oder verbergen sich dahinter einfach Strukturunterschiede zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland, wie zum Beispiel ein in den neuen Ländern vergleichsweise hoher Anteil von kleinen und mittleren Betrieben, die üblicherweise mit nur geringer Produktivität wirtschaften. Oder haben diejenigen Ökonomen recht, die das niedrige Produktivitätsniveau auf Ausstattungsunterschiede bei wichtigen Produktionsfaktoren (Humankapital, Sachkapital, technologisches Wissen) und Schwierigkeiten ostdeutscher Unternehmen an den Absatzmärkten zurückzuführen suchen? Von den Antworten hängt es ab, wie die weiteren Konvergenzaussichten der ostdeutschen Wirtschaft einzuschätzen sind, und welche politischen Maßnahmen zu ergreifen sind, um den Aufbauprozess in den neuen Ländern grösseren Schwung zu geben. In diesem Themenkreis bewegt sich das Gutachten. Es werden wesentliche Determinanten der Produktivitätslücke analysiert, die Aussichten auf deren Abbau thematisiert und wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen gezogen. Besonders hervorzuheben ist, dass hier erstmals eine systematische Darstellung der Ursachen des Produktivitätsrückstands-Ost vorgelegt wird. Dabei werden teilweise neue Ergebnisse erzielt, die wesentlich dazu beitragen können, die Diskussion um die Produktivitätslücke-Ost auf eine sachlichere Basis zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktrelevante Aspekte der Bildungspolitik (2001)

    Reinberg, Alexander;

    Zitatform

    (2001): Arbeitsmarktrelevante Aspekte der Bildungspolitik. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 245), Nürnberg, 127 S.

    Abstract

    Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR) hat sich mit der Bitte an das IAB gewandt, ihn durch eine Expertise zum Thema 'arbeitsmarktrelevante Aspekte der Bildungspolitik' zu unterstützen. Das vom Sachverständigenrat skizzierte Thema ist recht weit gefasst. Insbesondere bei der Frage nach den Anforderungen an das Bildungssystem, die sich aus der Globalisierung ableiten lassen, sind die Implikationen sehr vielschichtig. Das IAB hat deshalb aus den verschiedenen Forschungsbereichen Grundlagenmaterial zu den Themenfeldern angebots- und bedarfsseitige Veränderungen des Humankapitals, Qualifizierung älterer Erwerbspersonen und aktuelle Befunde zum betrieblichen Weiterbildungsverhalten erarbeitet. Die Arbeiten gliedern sich in drei Teile, die sich knapp wie folgt skizzieren lassen:
    -Der erste Teil (Reinberg/Hummel: Die Entwicklung im deutschen Bildungssystem vor dem Hintergrund des qualifikatorischen Strukturwandels auf dem Arbeitsmarkt) bildet quasi den Rahmen. Er analysiert die nachfrage- und angebotsseitige Dynamik des Humankapitals. Betrachtet werden vergangenheitsbezogene und für die Zukunft zu erwartende Entwicklungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt im Hinblick auf die qualifikationsspezifischen Anforderungen an die Erwerbstätigen sowie die Entwicklungen im (Aus-)Bildungssystem in Bezug auf die Bildungsbeteiligung und die Folgen für die Qualifikationsstruktur der Bevölerung.
    -Der zweite Teil (Koller/Plath: Qualifikation und Weiterbildung älterer Arbeitnehmer) beschäftigt sich mit den Problemen älterer Arbeitnehmer, wobei grundlegende Daten zur Qualifikation und Qualifizierung dieser Personengruppe präsentiert und wesentliche wissenschaftliche Erkenntnisse zur Leistungs- und Lernfähigkeit älterer Erwerbstätiger und Arbeitsloser erörtert werden. In diesem Zusammenhang wird vor allem auf das Erfahrungswissen Älterer und dessen Bedeutung für Handlungskompetenz und Leistungserfolg eingegangen.
    -Im dritten Teil (Bellmann/Düll/Leber: Zur Entwicklung der betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten. Eine empirische Untersuchung auf Basis des IAB-Betriebspanels) schließlich steht das betriebliche Weiterbildungsverhalten im Mittelpunkt des Interesses. Hier wird u.a. ein Überblick über die Entwicklung der betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten gegeben, wobei insbesondere auch der Weiterbildungszugang einzelner Qualifikationsgruppen untersucht wird. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Auswirkungen von Normalarbeitszeitverkürzungen auf die Löhne: Ergebnisse vom IAB-Betriebspanel (2001)

    Schank, Thorsten ;

    Zitatform

    Schank, Thorsten (2001): Auswirkungen von Normalarbeitszeitverkürzungen auf die Löhne. Ergebnisse vom IAB-Betriebspanel. In: L. Bellmann, K. Gerlach, O. Hübler & W. Meyer (Hrsg.) (2001): Beschäftigungseffekte betrieblicher Arbeitszeitgestaltung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 251), S. 33-71.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird mit dem IAB-Betriebspanel die Auswirkung einer Normalarbeitszeitverkürzung auf die Löhne untersucht. Insbesondere wird geprüft, ob sich die Lohnanpassungen zwischen Betrieben ohne Tarifbindung, Betrieben mit einem Branchentarifvertrag und Betrieben mit einem (zwischen dem Betrieb und den Gewerkschaften geschlossenen) Firmentarifvertrag unterscheiden. Lohnregressionen ergeben einen vollen Lohnausgleich für Betriebe mit Tarifbindung, sowohl auf Branchen- als auch auf Firmenebene, d.h. das monatliche Einkommen bleibt nach einer Verkürzung der Normalarbeitszeit konstant. Dies entspricht nicht den theoretischen Erwartungen, dass gewerkschaftliche Lohnforderungen auf Firmenebene moderater ausfallen, wie in dem viel zitierten Papier von Calmfors & Driffill (1998) argumentiert wird. Die geschätzten Lohnanpassungen sind geringer in Betrieben ohne tarifliche Bindung, bei denen die Löhne zwar steigen, aber nicht genug, um das monatliche Einkommen konstant zu halten. Das Ansteigen der Stundenlöhne hat eine negative Rückwirkung auf die Arbeitsnachfrage und muss bei der Beurteilung des Beschäftigungserfolges einer Arbeitszeitreduzierung berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zweite Tertiarisierung und Arbeitsmarktdynamik: deskriptive Exploration mit der IAB-Beschäftigtenstichprobe und dem Sozio-oekonomischen Panel (2001)

    Schräpler, Jörg-Peter ; Schumann, Diana;

    Zitatform

    Schräpler, Jörg-Peter & Diana Schumann (2001): Zweite Tertiarisierung und Arbeitsmarktdynamik. Deskriptive Exploration mit der IAB-Beschäftigtenstichprobe und dem Sozio-oekonomischen Panel. (Graue Reihe des Instituts Arbeit und Technik 2001-04), Gelsenkirchen, 59 S.

    Abstract

    In dem Beitrag wird anhand von Indikatoren und mit Hilfe eines differenzierten Wirtschaftsgruppenrasters gezeigt, dass die Umstrukturierung des tertiären Arbeitsmarktes mit unterschiedlich starken Mobilitätsvorgängen in den einzelnen Dienstleistungsbranchen verbunden ist. Für die branchenspezifische Deskription wird als Datenbasis die IAB-Beschäftigtenstichprobe verwendet, da sie aufgrund der großen Fallzahl detailliertere Mobilitätsanalysen erlaubt. Ferner werden auch Aussagen über die näheren Umstände der Beendigung von Beschäftigungen auf Grundlage des Sozioökonomische Panel (SOEP) getroffen. Hier kann insbesondere der Stellenwert einer freiwilligen und erzwungenen Mobilität in diesem Umstrukturierungsprozess geprüft werden. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ungleichheiten politisch folgenlos?: zur aktuellen Einkommensverteilung (2001)

    Schäfer, Claus;

    Zitatform

    Schäfer, Claus (2001): Ungleichheiten politisch folgenlos? Zur aktuellen Einkommensverteilung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 54, H. 11, S. 659-673.

    Abstract

    "Der Beitrag präsentiert zunächst aktuelle Daten zur Entwicklung von Lohn- und Gewinnquoten, von individuellen Vollzeit-Arbeitseinkommen sowie zur öffentlichen Umverteilung. Anschließend wird der Zusammenhang dieser Verteilungsebenen mit der personellen Verteilung auf der Haushaltsebene diskutiert, die im Zentrum des ersten nationalen Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung steht. Diesem Bericht wird vorgeworfen, dass er den Zusammenhang nicht sieht, obwohl die funktionale Marktverteilung und die öffentliche Umverteilung für viele der vom Bericht benannten Benachteiligungen auf Haushaltsebene verantwortlich sind. Der Regierungsbericht entzieht sich demnach weitgehend nicht nur einer Ursachenanalyse von Verteilungsproblemen, sondern auch politischen Schlussfolgerungen zum Gegensteuern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigung, Fachkräfte und Produktivität - Differenzierte Problemlagen auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt: Ergebnisse der fünften Welle des IAB-Betriebspanels Ost 2000 (2001)

    Schäfer, Reinhard; Wahse, Jürgen;

    Zitatform

    Schäfer, Reinhard & Jürgen Wahse (2001): Beschäftigung, Fachkräfte und Produktivität - Differenzierte Problemlagen auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt. Ergebnisse der fünften Welle des IAB-Betriebspanels Ost 2000. (IAB-Werkstattbericht 08/2001), Nürnberg, 121 S.

    Abstract

    Seit 1993 baut das IAB ein Betriebspanel auf, mit dessen Hilfe Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen erhoben werden, um damit differenzierte Informationen über die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes gewinnen zu können. 1996 ist dieses Panel auf Ostdeutschland ausgeweitet worden. Die fünfte Welle von 2000 erbrachte verwertbare Interviews von 5515 Betrieben. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Beschäftigungslage zwischen Juni 1999 und Juni 2000 in Ostdeutschland stabilisiert hat. Allerdings ist diese Entwicklung im Wesentlichen durch die Steigerung der geringfügigen Beschäftigung um 12 Prozent erreicht worden. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Threshold values in German labor law and job dynamics in small firms: the case of the disability law (2001)

    Wagner, Joachim ; Kölling, Arnd ; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Wagner, Joachim, Claus Schnabel & Arnd Kölling (2001): Threshold values in German labor law and job dynamics in small firms. The case of the disability law. In: Ifo-Studien, Jg. 47, H. 1, S. 65-75.

    Abstract

    "Das Schwerbehindertengesetz verpflichtete in seiner bis 30.9.2000 gültigen Fassung alle Arbeitgeber ab 16 Beschäftigten, sechs Prozent der Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten zu besetzen, ansonsten war für jeden nicht entsprechend besetzten Arbeitsplatz eine Ausgleichsabgabe von monatlich 200 DM zu entrichten. Der Beitrag präsentiert die Ergebnisse der ersten ökonometrischen Untersuchung der Auswirkungen dieses Gesetzes auf die Arbeitsplatzdynamik in Kleinbetrieben. Mit Daten des IAB-Betriebspanels finden die Autoren keine eindeutigen Hinweise darauf, daß der Beschäftigungsaufbau in Betrieben an der ersten Schwelle des Schwerbehindertengesetzes (d.h. mit 16 Beschäftigten) sich signifikant von demjenigen in Betrieben vor oder hinter der Schwelle unterscheidet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Threshold values in German labor law and job dynamics in small firms: the case of the disability law (2001)

    Wagner, Joachim ; Schnabel, Claus ; Kölling, Arnd ;

    Zitatform

    Wagner, Joachim, Claus Schnabel & Arnd Kölling (2001): Threshold values in German labor law and job dynamics in small firms. The case of the disability law. (IZA discussion paper 386), Bonn, 12 S., Anhang.

    Abstract

    "Das Schwerbehindertengesetz verpflichtete in seiner bis 30.9.2000 gültigen Fassung alle Arbeitgeber ab 16 Beschäftigten, sechs Prozent der Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten zu besetzen, ansonsten war für jeden nicht entsprechend besetzten Arbeitsplatz eine Ausgleichsabgabe von monatlich 200 DM zu entrichten. Der Beitrag präsentiert die Ergebnisse der ersten ökonometrischen Untersuchung der Auswirkungen dieses Gesetzes auf die Arbeitsplatzdynamik in Kleinbetrieben. Mit Daten des IAB-Betriebspanels finden die Autoren keine eindeutigen Hinweise darauf, daß der Beschäftigungsaufbau in Betrieben an der ersten Schwelle des Schwerbehindertengesetzes (d.h. mit 16 Beschäftigten) sich signifikant von demjenigen in Betrieben vor oder hinter der Schwelle unterscheidet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wirken Schwellenwerte im deutschen Arbeitsrecht als Bremse für die Arbeitsplatzschaffung in Kleinbetrieben? (2001)

    Wagner, Joachim ; Kölling, Arnd ; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Wagner, Joachim, Claus Schnabel & Arnd Kölling (2001): Wirken Schwellenwerte im deutschen Arbeitsrecht als Bremse für die Arbeitsplatzschaffung in Kleinbetrieben? In: D. Ehring & P. Kalmbach (Hrsg.) (2001): Weniger Arbeitslose - aber wie? : gegen Dogmen in der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik, S. 177-198.

    Abstract

    "In der öffentlichen Diskussion um Regulierung und Deregulierung des Arbeitsmarktes wird oft die Ansicht vertreten, dass Schwellenwerte im deutschen Arbeitsrecht die Arbeitsplatzschaffung in Kleinbetrieben in besonders starkem Maße negativ beeinflussen. Solche Einschätzungen können sich allerdings nicht auf Ergebnisse empirischer Untersuchungen hierzu stützen, denn diese fehlen bisher. Der vorliegende Aufsatz ist ein Beitrag dazu, diese Wissenslücke zu füllen. In Abschnitt 2 werden wichtige Schwellenwerte des Arbeitsrechts, die für mittelständische Betriebe relevant sind, vorgestellt. Abschnitt 3 fasst knapp die vorliegende Evidenz aus Umfragungen zu den Arbeitsmarktwirkungen ausgewählter Schwellenwerte zusammen. Abschnitt 4 stellt die Ergebnisse unserer eigenen empirischen Untersuchung mit Betriebspaneldaten zu den Wirkungen des Schwellenwertes des Kündigungsschutzes und der ersten Schwelle des alten, vor Oktober 2000 geltenden Schwerbehindertengesetzes vor. Kapitel 5 enthält zusammenfassende Schlussfolgerungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt aus Sicht der Betriebe: Auswertung des IAB-Betriebspanels Bremen 2000 (2001)

    Wehling, Walter;

    Zitatform

    Wehling, Walter (2001): Der Arbeitsmarkt aus Sicht der Betriebe. Auswertung des IAB-Betriebspanels Bremen 2000. In: BAW-Monatsberichte H. 9, S. 1-8.

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Bremen 2000: Auswertung (2001)

    Wehling, Walter;

    Zitatform

    Wehling, Walter (2001): IAB-Betriebspanel Bremen 2000. Auswertung. (IAB-Betriebspanel Bremen / Freie Hansestadt Bremen, Senatorin für Wirtschaft ...), Bremen, 89 S., Anhang.

    Abstract

    Die Auswertung des IAB-Betriebspanels 2000 für Bremen beruht auf der Analyse von 908 Interviews zu aktuellen Beschäftigungstrends und zur wirtschaftlichen Situation der Unternehmen. Die Beschäftigung hat sich von Mitte 1999 bis Mitte 2000 insgesamt positiv entwickelt. Wachstumsträger sind vor allem die Bereiche unternehmensnahe Dienstleistungen sowie das verarbeitende Gewerbe. Ebenfalls positiv bewertet wird die Geschäftsentwicklung. Im Bundesvergleich hohe betriebliche Investitionsquoten vervollständigen diese Einschätzung. Bis zu einem Achtel der Beschäftigten wurden im Jahr 2000 durch Neueinstellungen und Personalabgänge ausgetauscht. Im Bereich qualifizierter Beschäftigung zeichnet sich dabei ein Kräftemangel ab. Der verbreitete Einsatz von Teilzeitbeschäftigung bei jedem fünften Arbeitnehmer in zwei Drittel aller Betriebe kennzeichnet den Grad der eingetretenen Flexibilisierung. Die Befristung von Beschäftigungsverhältnissen hat zumindest im Produzierenden Gewerbe und im Handel eine erhebliche Bedeutung für die Anbahnung von Dauerbeschäftigung. Auf die Nichtbesetzung von Stellen reagieren die Betriebe meistens mit der Anordnung zusätzlicher Überstunden oder dem Verzicht auf die Abwicklung der Aufträge; nur selten mit der Einstellung von Zeit- und Leiharbeitskräften oder mit verstärkter Aus- und Weiterbildung. Die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer trifft offensichtlich auf vielfältige Probleme. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Bremen 2000: Auswertung, Kurzfassung (2001)

    Wehling, Walter;

    Zitatform

    Wehling, Walter (2001): IAB-Betriebspanel Bremen 2000. Auswertung, Kurzfassung. (IAB-Betriebspanel Bremen / Freie Hansestadt Bremen, Senatorin für Wirtschaft ...), Bremen, 19 S.

    Abstract

    Die Auswertung des IAB-Betriebspanels 2000 für Bremen beruht auf der Analyse von 908 Interviews zu aktuellen Beschäftigungstrends und zur wirtschaftlichen Situation der Unternehmen. Der Bericht enthält die Kurzfassung der Ergebnisse. Die Beschäftigung hat sich von Mitte 1999 bis Mitte 2000 insgesamt positiv entwickelt. Wachstumsträger sind vor allem die Bereiche unternehmensnahe Dienstleistungen sowie das verarbeitende Gewerbe. Ebenfalls positiv bewertet wird die Geschäftsentwicklung. Im Bundesvergleich hohe betriebliche Investitionsquoten vervollständigen diese Einschätzung. Bis zu einem Achtel der Beschäftigten wurden im Jahr 2000 durch Neueinstellungen und Personalabgänge ausgetauscht. Im Bereich qualifizierter Beschäftigung zeichnet sich dabei ein Kräftemangel ab. Der verbreitete Einsatz von Teilzeitbeschäftigung bei jedem fünften Arbeitnehmer in zwei Drittel aller Betriebe kennzeichnet den Grad der eingetretenen Flexibilisierung. Die Befristung von Beschäftigungsverhältnissen hat zumindest im Produzierenden Gewerbe und im Handel eine erhebliche Bedeutung für die Anbahnung von Dauerbeschäftigung. Auf die Nichtbesetzung von Stellen reagieren die Betriebe meistens mit der Anordnung zusätzlicher Überstunden oder dem Verzicht auf die Abwicklung der Aufträge; nur selten mit der Einstellung von Zeit- und Leiharbeitskräften oder mit verstärkter Aus- und Weiterbildung. Die Beschäftigung älterer Arbeitnehmer trifft offensichtlich auf vielfältige Probleme. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Mecklenburg-Vorpommern: Ergebnisse der fünften Welle 2000 (2001)

    Zitatform

    (2001): Betriebspanel Mecklenburg-Vorpommern. Ergebnisse der fünften Welle 2000. (Forschungsberichte zur Arbeitsmarktpolitik des Landes Mecklenburg-Vorpommern 15), Schwerin, 115 S.

    Abstract

    Das Land Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich seit Beginn des ostdeutschen IAB-Betriebspanels im Jahr 1996 an dieser einmal jährlich durchgeführten Arbeitgeberbefragung. Im Rahmen der fünften Befragungswelle wurden im zweiten Halbjahr 2000 Interviews in annähernd 1000 Betrieben geführt. Neben dem sich jährlich wiederholenden Fragenkomplex zu den Beschäftigungsstrukturen und -entwicklungen, zur wirtschaftlichen Lage der Betriebe, zur öffentlichen Förderung und zu den Auszubildenden waren diesmal die Themen "Betrieblicher Fachkräftebedarf" und "Alterung der Betriebsbelegschaften" Befragungsschwerpunkt. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Sektoraler Strukturwandel, sektorale Konjunkturtrends: Was sagt uns die amtliche Statistik und was verschweigt sie uns?: wissenschaftliches Symposium im Rahmen des 8. Wirtschaftspolitischen Treffens des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (2001)

    Zitatform

    (2001): Sektoraler Strukturwandel, sektorale Konjunkturtrends: Was sagt uns die amtliche Statistik und was verschweigt sie uns? Wissenschaftliches Symposium im Rahmen des 8. Wirtschaftspolitischen Treffens des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. (Kölner Texte und Thesen 59), Köln, 88 S.

    Abstract

    Auf dem Symposium im Rahmen des 8. Wirtschaftspolitischen Treffens des Instituts der deutschen Wirtschaft standen wirtschaftsstatistische Fragestellungen im Mittelpunkt. Probleme der Nutzung verschiedener Produktivitätsmaße in der amtlichen Statistik und der Produktionsindex als Maß für die sektorale Output- und Produktivitätsentwicklung werden kritisch diskutiert. Da der Output des Verarbeitenden Gewerbes durch die Industriestatistik nicht richtig gemessen wird, entsteht eine verzerrte Abbildung der ökonomischen Realität und des Wirtschaftsstrukturwandels. Die neue Dienstleistungsstatistik soll dem Wirtschaftsstrukturwandel Rechnung tragen und den tertiären Sektor besser erfassen. Die Diskussion mündet in zwei Schlussfolgerungen: 1. 'Die neue Dienstleistungsstatistik wird die Qualität der Statistik verbessern, aber nur wenige Daten zur Analyse des Strukturwandels liefern.' und 2. 'Die amtliche und nichtamtliche Statistik müssen über das Unternehmensregister besser verzahnt werden. Das IAB-Betriebspanel und der Mikrozensus spielen dabei eine Schlüsselrolle.' (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Sachsen: Ergebnisse der fünften Welle 2000 (2001)

    Zitatform

    (2001): Betriebspanel Sachsen. Ergebnisse der fünften Welle 2000. (Arbeitsmarkt in Sachsen), Dresden u.a., 112 S.

    Abstract

    Der Bericht bietet repräsentative Informationen zur Beschäftigungssituation und zur wirtschaftlichen Lage sächsischer Betriebe im Jahr 2000. Empirische Grundlage ist das IAB-Betriebspanel. Im Einzelnen werden behandelt: Die Beschäftigungsentwicklung in den letzten 10 Jahren sowie Beschäftigungsprognosen, die Personalstruktur, Zugänge und Abgänge, Personalprobleme z.B. betrieblicher Fachkräftebedarf und Alterung der Betriebsbelegschaften, die Ausbildungssituation, Fort- und Weiterbildung, Öffentliche Förderung sowie die wirtschaftliche Lage der Betriebe in Sachsen. Sieben Prozent aller sächsischen Betriebe konnten im ersten Halbjahr 2000 freie Stellen für Fachkräfte nicht besetzen. 18.000 Stellen konnten nicht besetzt werden. In Hinblick auf Ingenieure, Mathematiker und Informatiker wurden zweitausend nicht besetzte Stellen ermittelt. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Thüringen: Ergebnisse der fünften Welle 2000 (2001)

    Zitatform

    (2001): Betriebspanel Thüringen. Ergebnisse der fünften Welle 2000. (Thüringen, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Infrastruktur. Reihe Forschungsberichte), Erfurt, 113 S.

    Abstract

    In Zusammenarbeit mit den Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) baut das Thüringer Ministerium für Soziales und Gesundheit seit 1996 ein Betriebspanel auf, mit dessen Hilfe aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen in Thüringen erhoben werden. Die fünfte Befragungswelle Mitte 2000 erbrachte verwertbare Interviews von 1072 Betrieben. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Beschäftigungssituation in Thüringen zwischen Juni 1999 und Juni 2000 mit einem Rückgagn von 15000 Erwerbstätigen verschlechtert hat. Die Zahl der geringfügig Beschäftigten ist demgegenüber um 12 Prozent gestiegen. 6 bis 7 Prozent aller Thüringer Betriebe hatten im 1. Halbjahr 2000 nicht besetzte Stellen für Fachkräfte. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Betriebe und Beschäftigung in Sachsen-Anhalt: Ergebnisse der Welle 2000 des Betriebspanels Sachsen-Anhalt (2001)

    Zitatform

    (2001): Betriebe und Beschäftigung in Sachsen-Anhalt. Ergebnisse der Welle 2000 des Betriebspanels Sachsen-Anhalt. (Forschungsbeiträge zum Arbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt 15), Magdeburg, 144 S.

    Abstract

    Um den aus dem Gleichgewicht geratenen Arbeitsmarkt gezielter und wirksamer beeinflussen zu können werden landesspezifische betriebliche Angaben zur Nachfrageentwicklung auf dem Arbeitsmarkt und deren Einflussfaktoren benötigt. Vor diesem Hintergrund bietet die Welle 2000 des Betriebspanels Sachsen-Anhalt einen Überblick über die Beschäftigungsentwicklung in Sachsen-Anhalt 1999 - 2000. An einer Stichprobe von 984 Betrieben aus zwölf Branchen wurden Interviews durchgeführt. Dabei kommen die Personalstruktur und -fluktuation, Personalprobleme, Auszubildende, Fort- und Weiterbildung und die öffentliche Förderung zur Sprache. So entsteht ein Bild der wirtschaftlichen Lage der Betriebe in Sachsen-Anhalt, das unter Berücksichtigung ostdeutscher Besonderheiten interpretiert wird. Ferner wurden zwischen den einzelnen neuen Bundesländern Vergleiche erarbeitet und ein Bezug zu den Gesamtdaten Ost- und Westdeutschlands hergestellt. Der Produktivitätsrückstand gegenüber Westdeutschland lässt sich nur teilweise auf die schlechtere Branchen- und Betriebsgrößenstruktur zurückführen. Insgesamt wird die Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung in Sachsen-Anhalt von der Investitionsseite noch nicht genügend abgestützt. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Berlin: Ergebnisse der fünften Welle 2000 (2001)

    Abstract

    "Die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales und Frauen des Landes Berlin beteiligt sich seit 1996 in Zusammenarbeit mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit Nürnberg (IAB) am Aufbau eines Betriebspanels für Berlin. Ziel ist es, auf der Grundlage von jährlich wiederholten Arbeitgeberinterviews ein flexibles Berichtssystem über beschäftigungspolitisch relevante betriebliche Entwicklungsprozesse aufzubauen. Im Jahr 2000 wurde die Arbeitgeberbefragung bereits zum fünften Mal durchgeführt. Der Länderbericht Berlin 2000 enthält neben der Auswertung der aktuellen Daten und Fragestellungen auch Querschnittsvergleiche über die Jahre 1996 bis 2000 und erste Längsschnittanalysen. Themenbereiche: Beschäftigungsentwicklung, Personalstruktur, -einstellungen,-abgänge, freie Stellen, betrieblicher Fachkräftebedarf, Alterung der Begschaften, Teilzeit-, befristet, geringfügig Beschäftigte, Auszubildende, Fort- und Weiterbildung, öffenltiche Förderung, wirtschaftliche Lage der Berliner Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Institut Arbeit und Technik: Jahrbuch 2000/2001 (2001)

    Abstract

    Das Jahrbuch gibt einen Überblick über die Arbeit des Instituts Arbeit und Technik in den Jahren 2000 und 2001. Im einzelnen sind folgende Beiträge enthalten:-- Die Krise der neuen Ökonomie; --"New Economy" - der lange Weg vom Schlagwort zur Foschungsperspektive; -- Qualifikation und Beschäftigung in wachsenden Geschäftsfeldern des Telekommunikationsdienstleistungssektors; --Amtsstunden rund um die Uhr? - Öffentliche Verwaltungen öffnen neue "Portale"; --Wir Wirtschaftswunderkinder - neue Selbstständige in der Internetökonomie; -- Wie führt man eine virtuelle Fabrik?; --Wissensteilung und Innovation; -- Qualifizierung für eine sich verändernde Berufswelt - der Infotreff Ruhrgebiet als Weg zu einem unbekannten Ziel; -- Dienstleistungen im Ruhrgebiet; -- Ergebnisorientierte Steuerung (quasi-)öffentlicher Dienstleistungen mit Balanced Scorecards; --Die Generation der Zukunft? - neue Chancen durch alte Menschen - das Projekt Seniorenwirtschaft im Bündnis für Arbeit und Wettbewerbsfähigkeit NRW; --Im Angesicht des Schweißes - ein arbeitsorientierter Modernisierungsansatz in einem Unternehmen der Sport- und Freizeitwirtschaft; -- Zukünftige Wachstumsmärkte und die Chemische Industrie in NRW; -- Keine Spur vom "Turbo-Arbeitsmarkt" - Arbeitsmarktmobilität und Beschäftigungsstabilität im früheren Bundesgebiet; -- Arbeit bis zur Rente statt Arbeitslosigkeit und Vorruhestand: "Ältere" und der Arbeitsmarkt; -- Erwerbs- und Arbeitszeitwünsche in Europa und Herausforderungen für die Beschäftigungs- und Arbeitszeitpolitik. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg: Ergebnisse der fünften Welle des Betriebspanels Brandenburg (2001)

    Zitatform

    (2001): Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg. Ergebnisse der fünften Welle des Betriebspanels Brandenburg. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen. Reihe Forschungsberichte 19), Potsdam, 112 S.

    Abstract

    Auf der Grundlage des IAB-Betriebspanels und des ergänzenden Länderpanels für Brandenburg liefert der Bericht Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Determinanten für dieses Bundesland bzw. für den Vergleich Brandenburgs mit dem ostdeutschen und westdeutschen Durchschnitt. Angesprochen werden dabei insbesondere
    - die Beschäftigung insgesamt und nach Branchen,
    - die geringfügige Beschäftigung,
    - Personalprobleme auf Betriebsebene,
    - der Fachkräftebedarf,
    - die Alterung der Belegschaften,
    - die Berufsausbildung,
    - die öffentliche Förderung,
    - Löhne und Gehälter sowie
    - die Produktivitätsentwicklung. (IAB2)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Dienstleistungsboom: Betriebliches Ausbildungspotenzial darf nicht ungenutzt bleiben (2000)

    Alda, Holger;

    Zitatform

    Alda, Holger (2000): Dienstleistungsboom: Betriebliches Ausbildungspotenzial darf nicht ungenutzt bleiben. In: IAB-Materialien H. 3, S. 6-7.

    Abstract

    In dem Beitrag wird mit Daten des IAB-Betriebspanels die Ausbildungsleistung im Dienstleistungssektor aufgezeigt. Es wird festgestellt, dass in wachsenden Service-Betrieben noch ein großes ungenutztes Ausbildungspotenzial vorhanden ist. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Unternehmenspolitik, Managerkontrolle und Personalabbau in Deutschland: theoretische Ansätze und empirische Analyse mit Daten des IAB-Betriebspanels (2000)

    Beckmann, Michael ;

    Zitatform

    Beckmann, Michael (2000): Unternehmenspolitik, Managerkontrolle und Personalabbau in Deutschland. Theoretische Ansätze und empirische Analyse mit Daten des IAB-Betriebspanels. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 4, S. 594-608.

    Abstract

    "Seit den 80er Jahren ist in vielen deutschen Unternehmen ein drastischer Personalabbau zu beobachten, der bis heute anhält und dabei an Intensität eher noch zugenommen hat. Bisherige theoretische und empirische Untersuchungen machen hierfür vor allem ungünstige Nachfragebedingungen auf dem Gütermarkt, zu hohe und rigide Löhne oder auch Innovationen der Prozesstechnologie verantwortlich. Der Analyseschwerpunkt dieses Beitrags hingegen liegt zum einen auf den Auswirkungen bestimmter unternehmenspolitischer Strategien. Im Einzelnen werden in diesem Zusammenhang die personellen Konsequenzen von organisatorischen Anpassungsmaßnahmen sowie Änderungen der Unternehmensgrenzen durch die Aus- bzw. Eingliederung von Unternehmensteilen untersucht. Zum anderen werden Personalabbaumaßnahmen vor dem Hintergrund der Corporate governance-Debatte analysiert. Hier wird der Frage nachgegangen, ob ein Abbau von Arbeitsplätzen auch die Folge eines Managerverhaltens sein kann, das sich unter dem Eindruck von Mechanismen der Managerkontrolle verändert hat. Möglicherweise induzieren Einflüsse des Kapital- bzw. Managermarktes Verhaltensweisen bei den Managern, die in Stellenstreichungen zum ausdruck kommen. Die empirischen Ergebnisse lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: Erstens kann kein signifikanter Zusammenhang zwischen organisatorischen Änderungen und einem betrieblichen Arbeitsplatzabbau nachgewiesen werden. Zweitens ziehen sowohl Auslagerungs- als auch Eingliederungsentscheidungen der Betriebe Stellenstreichungen nach sich. Drittens betreiben Aktiengesellschaften in West- und Gesamtdeutschland einen spürbaren Personalabbau. Dieses Ergebnis kann zum einen damit erklärt werden, dass sich das Management am Konzept des Shareholder value orientiert. Zum anderen kann hier ein auf Reputationseffekten basierendes Managerverhalten eine Rolle spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Betriebliche Suche nach qualifizierten Arbeitskräften in West- und Ostdeutschland (2000)

    Beckmann, Michael ; Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Beckmann, Michael & Lutz Bellmann (2000): Betriebliche Suche nach qualifizierten Arbeitskräften in West- und Ostdeutschland. In: U. Backes-Gellner, M. Kräkel, B. Schauenberg & G. Steiner (Hrsg.) (2000): Flexibilisierungstendenzen in der betrieblichen Personalpolitik : Anreize, Arbeitszeiten und Qualifikationen. Beiträge zum 3. Köln-Bonner Kolloquium zur Personalökonomie (Beiträge zur Personal- und Organisationsökonomik, 07), S. 205-232.

    Abstract

    "Seit den 80er Jahren sind in allen entwickelten Industrienationen im Rahmen der qualifikatorischen Arbeitsnachfrage der Betriebe sehr unterschiedliche Tendenzen zu beobachten. Weitgehend branchenunabhängig verschlechtern sich die Beschäftigungschancen von Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung, während der Beschäftigungsanteil von ausgebildeten Fachkräften zunimmt. In diesem Beitrag sollen nun zunächst mögliche Ursachen für eine Ausweitung der qualifikatorischen Arbeitsnachfrage diskutiert werden. Weiterhin werden die potenziellen Einflussgrößen auf ihren Erklärungsgehalt empirisch überprüft, wobei eine Trennung zwischen west- und ostdeutschen Betrieben vorgenommen wird. Die Schätzergebnisse belegen eine große Bedeutung von technologischen Neuerungen, betrieblichen Exportaktivitäten, neuen Arbeitsorganisationskonzepten, betrieblichen Ausbildungsaktivitäten, betrieblichen Matching-Problemen sowie der Verwendung von Beteiligungssystemen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der Beitrag ausländischer Investoren zum Aufbau wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstrukturen in den neuen Bundesländern (2000)

    Belitz, Heike; Fleischer, Frank; Brenke, Karl;

    Zitatform

    Belitz, Heike, Karl Brenke & Frank Fleischer (2000): Der Beitrag ausländischer Investoren zum Aufbau wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstrukturen in den neuen Bundesländern. (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung. Sonderhefte 169), Berlin: Duncker & Humblot, 115 S. DOI:10.3790/978-3-428-50233-2

    Abstract

    "Ausländische Investoren haben sich in den neuen Ländern bislang in Wirtschaftsbereichen engagiert, die für westdeutsche Unternehmen zum Teil wenig interessant waren, da diese bereits in den jeweiligen Märkten etabliert waren und über ausreichende Kapazitäten und modernes Anlagenkapital verfügten. Dabei handelt es sich überwiegend um kapitalintensive Bereiche, die zum Teil nicht zu den wachstumsdynamischen gezählt werden. In Teilbereichen führte das Engagement ausländischer Investoren auch zu Verdrängungswettbewerb. Für die Verbreitung der wirtschaftlichen Basis in den neuen Ländern ist ein weiterer Zuwachs des industriellen Engagements wünschenswert. Dazu sollte das Potential des Auslands noch stärker erschlossen werden. Die neuen Länder werden aber weitere ausländische Investoren nur anziehen können, wenn sie im Vergleich zu anderen Standorten in der EU attraktiv sind. Die aus heutiger Sicht wichtigsten Vorteile Ostdeutschlands gegenüber dem früheren Bundesgebiet sind die geringeren Lohnkosten und die umfangreiche Investitionsförderung in der gesamten Region. Diese werden aber nicht von Dauer sein und müssen durch andere Faktoren nach und nach ersetzt werden. Um vor allem Investoren mit zukunftsorientierten Produktionen und Dienstleistungen anzuziehen, sollte die Investitionsförderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe stärker auf diese Bereiche sowie auf Forschung und Entwicklung konzentriert sowie der Ausbau einer modernen Infrastruktur in den neuen Ländern mit unvermindertem Tempo fortgesetzt werden. Bei der Förderung sollte noch stärker den Investitionen Vorrang gegenüber der konsumtiven Verwendung gegeben werden. Ein Schwerpunkt sollte zunehmend auch in der Verbesserung der so genannten 'weichen' Standortfaktoren liegen, um Ostdeutschland für hoch qualifizierte Fachkräfte aus dem In- und Ausland attraktiver zu machen. Auch das Standortmarketing für Deutschland und speziell für die neuen Länder kann noch verbessert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Verbreitung von Arbeitszeitkonten in Deutschland (2000)

    Bellmann, Lutz ; Ludewig, Oliver ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Oliver Ludewig (2000): Verbreitung von Arbeitszeitkonten in Deutschland. In: Arbeit und Beruf, Jg. 51, H. 5, S. 137-139.

    Abstract

    Im Rahmen des IAB-Betriebspanels 1999 wurden 4427 Betriebe in Westdeutschland und 5335 in Ostdeutschland gefragt, ob sie Regelungen zu Arbeitszeitkonten besitzen oder planen. Die hochgerechneten Daten zeigen, dass Arbeitszeitkonten in Deutschland relativ weit verbreitet sind: in Westdeutschland bei 17 Prozent und in Ostdeutschland bei 20,8 Prozent der Betriebe. Diese Betriebe haben einen Anteil von ca. 45 Prozent an der Gesamtbeschäftigung. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Ludewig, Oliver ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Innovations, wages and demand for heterogeneous labour: new evidence from a matched employer-employee data-set (2000)

    Bellmann, Lutz ; Schank, Thorsten ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Thorsten Schank (2000): Innovations, wages and demand for heterogeneous labour. New evidence from a matched employer-employee data-set. (IZA discussion paper 112), Bonn, 24 S.

    Abstract

    Die Autoren untersuchen den Einfluss von Innovationen und Löhnen auf die Arbeitsnachfrage, differenziert nach Arbeitern und Angestellten und nach verschiedenen Qualifikationsstufen. Sie analysieren dazu Daten des IAB-Betriebspanels von 1995. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Job tenure of two cohorts of young German men 1979-1990: an analysis of the (West-)German employment statistic register sample concerning multivariate failure times and unobserved heterogeneity (2000)

    Bellmann, Lutz ; Bender, Stefan; Hornsteiner, Ulrich;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Stefan Bender & Ulrich Hornsteiner (2000): Job tenure of two cohorts of young German men 1979-1990. An analysis of the (West-)German employment statistic register sample concerning multivariate failure times and unobserved heterogeneity. (IZA discussion paper 106), Bonn, 21 S.

    Abstract

    Auf Grundlage der IAB-Beschäftigungsstichprobe analysieren die Autoren die Beschäftigungsdauer von jungen Männern in (West-)Deutschland aus zwei Kohorten und ihre Determinanten. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Einzelbetriebliche Erfolgskontrolle - Weg zwei: Auswertung des IAB-Betriebspanels zur Inanspruchnahme von Mitteln der GA. Gutachten im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GA) (2000)

    Bellmann, Lutz ; Schwengler, Barbara;

    Zitatform

    (2000): Einzelbetriebliche Erfolgskontrolle - Weg zwei. Auswertung des IAB-Betriebspanels zur Inanspruchnahme von Mitteln der GA. Gutachten im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GA). (IAB-Gutachten 03/2000), Nürnberg, 66 S., Anhang.

    Abstract

    Bei der Gemeinschaftsaufgabe 'Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur' (GA) handelt es sich um das finanziell umfassendste Förderprogramm der regionalen Strukturpolitik in Deutschland. Um die Effizienz der GA-Maßnahmen zu bewerten, werden die Auswertungen der Befragungen des IAB-Betriebspanels der Jahre 1993 bis 1999 werden herangezogen. Beim IAB-Betriebspanel handelt es sich um eine Wiederholungsbefragung die seit 1993 jährlich in den alten und seit 1996 auch in den neuen Bundesländern im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeit durchgeführt wird. Es erlaubt einen repräsentativen Überblick über die Struktur und Entwicklung west- und ostdeutscher Betriebe. Befragungsthemen sind: Personalbestand und Beschäftigungsentwicklung, Einstellungen und Entlassungen, Qualifikations- und Personalstruktur, Geschäftspolitik, betriebliche Planung, Investitionen und technische Ausstattung, Umsatz und Ertragslage, Betriebliche Aus- und Weiterbildung, Löhne und Gehälter, Tarifbindung und Betriebsrat, Arbeits- und Betriebszeiten, Öffentliche Förderung mit Lohn- und Investitionszuschüssen sowie Kontakt mit dem Arbeitsamt. Aus den Antworten zur Inanspruchnahme öffentlicher Fördermittel wurden die Angaben zur Inanspruchnahme von Mitteln der GA gepoolt und die so gewonnenen Datensätze Querschnitts- und Längsschnittanalysen zur Auswirkung der Förderung auf Beschäftigungsentwicklungen und -erwartungen unterzogen, wobei die Ergebnisse jeweils für West- und Ostdeutschland und nach Branchen verglichen werden. Im Einzelnen wurde die Sektorstruktur geförderter Betriebe, die Betriebsgröße, die Investitionen pro Beschäftigten, der Stand der Technik, die Ertragslage, Umsatz und Geschäftsvolumen, Bruttolohn und Gehaltssumme sowie Beschäftiung analysiert. Ausserdem wird auf die Determinanten der Inanspruchnahme von GA-Mitteln und der Beschäftigungserwartung eingegangen. Das Gutachten empfiehlt, die Erfahrungen aus der Arbeit mit dem IAB-Betriebspanel in ein eigenständiges 'Förderpanel' einzubringen, das Einzelbefragungen GA-geförderter Betrieb nach den wichtigsten betriebswirtschaftlichen Kenngrößen, ermöglicht. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Schwengler, Barbara;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Moderne Tarifpolitik und die Zukunft der Berufsausbildung (2000)

    Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz (2000): Moderne Tarifpolitik und die Zukunft der Berufsausbildung. In: H. Loebe & E. Severing (Hrsg.) (2000): Modernisierung der dualen Ausbildung : Standpunkte der Sozialpartner in Bayern (Wirtschaft und Weiterbildung, 22), S. 101-113.

    Abstract

    Anhand von Daten aus dem IAB-Betriebspanel (1998) werden Zusammenhänge zwischen Berufsausbildung und Tarifbindung der Ausbildungsbetriebe beleuchtet. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Diskontinuität im Erwerbsverlauf und betrieblicher Kontext (2000)

    Bender, Stefan; Konietzka, Dirk ; Sopp, Peter;

    Zitatform

    Bender, Stefan, Dirk Konietzka & Peter Sopp (2000): Diskontinuität im Erwerbsverlauf und betrieblicher Kontext. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 52, H. 3, S. 475-499. DOI:10.1007/s11577-000-0069-8

    Abstract

    "In diesem Aufsatz untersuchen die Autoren den Einfluss des betrieblichen Kontexts und der Erwerbsvorgeschichte auf die Kontinuität der Erwerbstätigkeit zwischen 1993 und 1995. Für die Rekonstruktion der Erwerbsvorgeschichte greifen sie auf Angaben aus der Beschäftigtenstichprobe des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zurück. Der betriebliche Kontext beruht auf Angaben aus dem Betriebspanel des IAB der Jahre 1993 bis 1995. Aus diesen beiden Datensätzen haben die Autoren einen "linked employee" Datensatz erstellt. Damit sind die Merkmale des Betriebes unabhängig von den Angaben der Individuen erfasst. Weiterhin weisen die Ergebnisse darauf hin, Angebot und Nachfrage in Mobilitätsanalysen simultan zu berücksichtigen. Die Analysen zeigen den eigenständigen Einfluss der Form des vorangegangenen Erwerbsverlaufs auf die Wahrscheinlichkeit, im Zeitraum 1993 bis 1995 wieder die Erwerbstätigkeit zu unterbrechen bzw. arbeitslos zu werden. Zudem erhöhen die Größe und das Ausbildungsverhalten des Betriebes sowie vorangegangene innerbetriebliche Berufswechsel neben individuellen Merkmalen die Wahrscheinlichkeit, den Betrieb lückenlos zu wechseln. Insgesamt weisen die Ergebnisse auf eine Reproduktion von Diskontinuität im Erwerbsverlauf hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The IAB employment subsample 1975-1995 (2000)

    Bender, Stefan; Haas, Anette; Klose, Christoph;

    Zitatform

    Bender, Stefan, Anette Haas & Christoph Klose (2000): The IAB employment subsample 1975-1995. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 120, H. 4, S. 649-662.

    Abstract

    Die Autoren beschreiben die IAB-Beschäftigtenstichprobe und den Prozess der Datengewinnung und Anonymisierung und erläutern die Variablen und den Datenzugang. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    IAB employment subsample 1975-1995: opportunities for analysis provided by the anonymised subsample (2000)

    Bender, Stefan; Klose, Christoph; Haas, Anette;

    Zitatform

    Bender, Stefan, Anette Haas & Christoph Klose (2000): IAB employment subsample 1975-1995. Opportunities for analysis provided by the anonymised subsample. (IZA discussion paper 117), Bonn, 22 S., Anhang.

    Abstract

    "The IAB employment subsample is now available for researchers in a third, anonymised version. Following the so-called basic file and the regional file from the IAB employment subsample, which encompassed the years 1975 to 1990, the actualized version of the basic file covers now the years 1975 to 1995 and contains for the first time information on Eastern Germany for the period 1992 to 1995. Therefore, the IAB employment subsample is equipped with data of one percent of all employees registered by the social insurance system within the given period of 21 years. This data has been stored into a file by the Federal Employment Service (Bundesanstalt für Arbeit) to provide an insurance account for each employee recorded by the German social insurance system. Supplementary information on establishments and on unemployment periods in which a claimant received benefits was added to the sample. This version now contains exact daily flow information on the employment history of 559,540 persons as recorded by the social insurance system and on periods of drawing benefits as well. It allows to reproduce employment careers without typical problems of longitudinal surveys which do arise in social research (e.g. panel mortality, memory gaps). Nevertheless there are specific problems that appear as a result of the data generation process. In general, data from the employment statistics like the IAB employment subsample is subject to confidentiality under Social Code Book X. Passing this data to third parties would have made complicated approval procedures necessary. To avoid such difficulties the IAB decided on the anonymisation of the data with a procedure based on the factual anonymisation under the Federal Statistics Act. The project could only be realized with financial assistance from the scientific community. Along with the anonymising of person- and establishment-related cross-section information, the longitudinal information of the persons involved had to be anonymised factually, too. The procedure mainly consisted in the aggregation of the characteristics and in a shift of the complete employment history of each person on the time axis. Comparing the anonymised with the original IAB employment subsample it is shown that the anonymising procedures do not place any serious constraints on the analysis potential of the file. Though the distribution of establishment transitions along the time axis cannot not be reproduced with the anonymised IAB employment subsample, cross-section comparisons of stocks at an historical point in time and multivariate models aiming at daily accuracy (e.g. piecewise constant exponential models) do not lead to any deviations of the results between the two files. The anonymised IAB employment subsample, which is available to researchers through the Central Archive for Empirical Social Research at the University of Cologne, is, therefore, one of the most important German sources for employment market research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Determinanten der Arbeitslosigkeitsdauer in Westdeutschland (2000)

    Bender, Stefan; Lang, Stefan; Fahrmeir, Ludwig;

    Zitatform

    Bender, Stefan, Ludwig Fahrmeir & Stefan Lang (2000): Determinanten der Arbeitslosigkeitsdauer in Westdeutschland. In: F. Büchel, M. Diewald, P. Krause, A. Mertens & H. Solga (Hrsg.) (2000): Zwischen drinnen und draußen : Arbeitsmarktchancen und soziale Ausgrenzungen in Deutschland, S. 79-94.

    Abstract

    "Ziel des Beitrags ist die Bestimmung der Determinanten der Arbeitslosigkeitsdauer in Westdeutschland zwischen 1980 und 1995. Die Analyse stützt sich dabei auf neuere statistische Verfahren, sogenannte semiparametrische Bayesianische Ansätze, die beispielsweise die Berücksichtigung der Kalenderzeit als zweite Zeitachse neben der Arbeitslosigkeitsdauer (Verweildauerzeit) und damit die Schätzung sowohl eines Kalenderzeittrends als auch eines zeitvariierenden Saisoneffekts erlauben. Darüber hinaus ist die Modellierung nichtlinearer Effekte, etwa der Einfluß des Alters auf die Dauer der Arbeitslosigkeit und auch die Berücksichtigung räumlicher Kovariablen möglich. Als Datengrundlage für die Analyse dient die IAB-Beschäftigtenstichprobe von 1975-1995." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Betriebliche Determinanten des Generationenaustausches in westdeutschen Betrieben: eine Untersuchung auf der Basis des IAB-Employer-Employee-Datensatzes für die Jahre 1994 und 1995 (2000)

    Bender, Stefan; Wübbeke, Christina; Preißler, Josef;

    Zitatform

    Bender, Stefan, Josef Preißler & Christina Wübbeke (2000): Betriebliche Determinanten des Generationenaustausches in westdeutschen Betrieben. Eine Untersuchung auf der Basis des IAB-Employer-Employee-Datensatzes für die Jahre 1994 und 1995. In: R. George & O. Struck (Hrsg.) (2000): Generationenaustausch im Unternehmen, S. 209-225.

    Abstract

    "In der Arbeit wird erstmals mittels eines sogenannten Employer-Employee-Datensatzes versucht, den Generationswechsel in Betrieben zu beschreiben und einige theoretisch abgeleitete Hypothesen zu testen. Hierzu wird eine Verknüpfung des IAB-Betriebspanels mit der Beschäftigtenstatistik 1994 und 1995 vorgenommen. Durch dieses Zusammenspielen liegen für Betriebe aus einer Befragung detaillierte Angaben über die Altersstruktur für alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten pro Betrieb vor. Wie sich bei der Betrachtung der deskriptiven Befunde zur Altersstruktur von Personalbestand sowie Zu- und Abgängen zwischen Mitte 1994 und Mitte 1995 zeigt, weisen die untersuchten Betriebe über alle Größenklassen hinweg eine ausgeprägte Personalfluktuation auf - bei erheblichen altersspezifischen Unterschieden in der Stärke der Personaleintritte und -austritte. Um den Generationenwechsel in jedem Betrieb messen zu können, werden - in Anlehnung an den Job-Turnover-Ansatz - pro Betrieb Alters-Turnover-Werte für die Gruppe der Älteren und der Jüngeren berechnet. Dabei stellen die Alters-Turnover-Werte ein Maß für die Personalverluste bzw. -gewinne der jeweiligen Altersgruppe dar. Mit Hilfe dieser Turnover-Werte werden die Betriebe nach der Kombination der Beschäftigungsveränderung bei den Jüngeren einerseits und den Älteren andererseits klassifiziert, wobei in jeder der beiden Alterskategorien danach unterschieden wird, ob die Beschäftigung stark zugenommen, stark abgenommen oder sich nur geringfügig verändert hat. Diese Klassifikation dient als Grundlage für eine Logit-Analyse. Die multivariate Analyse kann die Hypothesen bezüglich des Einflußes technologischorganisatorischer Veränderungen sowie des Effekts körperlich anstrengender Arbeit zwar nicht bestätigen, sie gibt aber empirische Hinweise auf einen negativen Zusammenhang zwischen dem Bedarf an betriebsspezifischen Qualifikationen und der Stärke des betrieblichen Personalaustausches "alt gegen jung": In Betrieben mit einem vergleichsweise hohen Auszubildendenanteil - und damit, so wird angenommen, eines besonders hohen Nachfrage nach betriebsspezifischem Humankapital - sind Ältere stärker in den Arbeitsprozeß integriert und der Zustrom jüngerer Arbeitskräfte fällt geringer aus als in Betrieben mit einem niedrigen Anteil an Auszubildenden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungseffekte von Umwelttechnik und umweltorientierten Dienstleistungen in Deutschland (2000)

    Blien, Uwe ; Horbach, Jens ; Hauff, Michael von;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Michael von Hauff & Jens Horbach (2000): Beschäftigungseffekte von Umwelttechnik und umweltorientierten Dienstleistungen in Deutschland. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 1, S. 126-135.

    Abstract

    "Im Beitrag wird eine Übersicht zu den empirischen Ergebnissen über Beschäftigungseffekte von Umwelttechnik und umweltorientierten Dienstleistungen in Deutschland gegeben. Anschließend werden methodische Ansätze sowie weiterführende Projektpläne erläutert. Anlass der Untersuchung sind theoretische Überlegungen zu Branchen, die einer expandierenden Nachfrage gegenüberstehen und einen schnell ablaufenden technischen Fortschritt nutzen können. Von solchen Branchen wird erwartet, dass sie die Beschäftigungsprobleme hochentwickelter Volkswirtschaften reduzieren können und daher für wirtschafts- und strukturpolitische Maßnahmen höchst relevant sind. Dies ist eine These, deren empirische Überprüfung noch aussteht und Untersuchungen zum Umweltbereich als lohnend erscheinen lässt. Ein Überblick zu den Ergebnissen aus bisherigen empirischen Untersuchungen liefert ein stark differenziertes Bild, was aufgrund unterschiedlicher Abgrenzungen und Definitionen der Umweltschutzbeschäftigung nicht erstaunlich ist. Die Beschäftigungseffekte additiver und intergrierter Technik stellen sich unterschiedlich dar. Die weitverbreitete Meinung, der integrierte Umweltschutz werde den additiven in Zukunft weitgehend ersetzen, wird durch empirische Studien nicht unterstützt. Die bisherigen Erfahrungen fließen in die Konzeption neuer Projektpläne ein. Hierbei sollen die Unsicherheiten reduziert und Forschungslücken zu den Beschäftigungseffekten von Umwelttechnik und Umweltdienstleistungen geschlossen werden. Von den Ergebnissen des Projekts sind Konsequenzen für die Makroökonomie und für regionale Arbeitsmärkte ableitbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Anonymität von Betriebsdaten: Verfahren zur Erfassung und Maßnahmen zur Verringerung des Reidentifikationsrisikos (2000)

    Brand, Ruth;

    Zitatform

    Brand, Ruth (2000): Anonymität von Betriebsdaten. Verfahren zur Erfassung und Maßnahmen zur Verringerung des Reidentifikationsrisikos. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 237), Nürnberg, 342 S.

    Abstract

    "Grundsätzlich sollten Daten, die bei Personen oder Betrieben erhoben und dann weitergegeben werden, anonymisiert sein. Für Personen- und Haushaltsdaten sind hierzu verschiedene statistische Verfahren entwickelt worden, die auch angewendet werden. Gänzlich ungeklärt ist, wie eine Anonymisierung von Betriebsdaten durchgeführt werden kann. Die Dissertation beschäftigt sich mit dieser Fragestellung und versucht Wege aufzuzeigen, wie eine Anonymisierung von Betriebsdaten für einen allgemein zugänglichen Scientific-Use-File aussehen könnte. Dieses Vorgehen unterscheidet sich von den Standardverfahren, die für die Anonymisierung von Personaldaten im Einsatz sind, da im Vergleich zu Personaldaten Betriebsdaten besondere Charakteristika aufweisen, die die Anwendung dieser Standardverfahren erheblich erschweren. Die Autorin kommt zu dem Schluß, daß die Anwendung maskierender Verfahren einen gangbaren Weg darstellt, die Erstellung von sogenannten Scientific-Use Files für Betriebsangaben durchzuführen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Betriebliches Ausbildungsverhalten im Kontext der betrieblichen Altersstruktur (2000)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2000): Betriebliches Ausbildungsverhalten im Kontext der betrieblichen Altersstruktur. In: R. George & O. Struck (Hrsg.) (2000): Generationenaustausch im Unternehmen, S. 159-176.

    Abstract

    Der Aufsatz stellt Befunde aus dem IAB-Betriebspanel zum betrieblichen Ausbildungsverhalten unter Berücksichtigung der Altersstruktur der im Betrieb Beschäftigten vor. Es zeigt sich, dass entgegen den Erwartungen mit steigendem Anteil Älterer an der Belegschaft auch die Ausbildungswahrscheinlichkeit der Betriebe sinkt. Die Befunde enthalten Hinweise darauf, daß sich die Betriebe bei der Entscheidung, betrieblich im Rahmen des dualen Systems auszubildenden, vorrangig an den aktuellen betrieblichen Rekrutierungsbedarfen orientieren, die etwa aus der Beschäftigungsentwicklung oder veränderten Qualifikationsbedarfen resultieren. Längerfristig erwartete Personalbedarfe kommen bei der betrieblichen Ausbildungsentscheidung auf Grund der hier vorgelegten empirischen Befunde weniger zum Tragen. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Geburtsjahrgänge 1964 und 1971 beim Eintritt in das Erwerbsleben (2000)

    Dietrich, Hans ; Spatz, Rita;

    Zitatform

    Dietrich, Hans & Rita Spatz (2000): Die Geburtsjahrgänge 1964 und 1971 beim Eintritt in das Erwerbsleben. In: F. Büchel, M. Diewald, P. Krause, A. Mertens & H. Solga (Hrsg.) (2000): Zwischen drinnen und draußen : Arbeitsmarktchancen und soziale Ausgrenzungen in Deutschland, S. 63-77.

    Abstract

    "In der Studie wird der Frage nachgegangen, welche Statuszustände Jugendliche im Anschluß an eine letzte im verwendeten Datensatz identifizierte betriebliche Ausbildungsphase im Zeitraum von maximal drei Jahren durchlaufen. Dabei werden vier Statuszustände unterschieden: 1) Erwerbstätigkeit in einem ersten Betrieb (dieser erste Betrieb kann auch der Ausbildungsbetrieb sein; gleichfalls sind 'recall'-Fälle möglich, d.h. nach einem Statuswechsel erfolgt die Rückkehr in den ersten Betrieb). 2) Erwerbstätigkeit in einem zweiten Betrieb. 3) Phasen des Leistungsbezugs (Arbeitslosengeld, Arbeitslosenhilfe oder Überbrückungsgeld) vom Arbeitsamt. 4) Lückenphasen: Diese Lückenphasen zeichnen sich in einer Negativabgrenzung dadurch aus, daß weder eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung noch eine Phase des Leistungsbezugs vorliegt. Unter Verwendung von Daten der IAB-Beschäftigten-Stichprobe 1975-1995 wird für Angehörige der Geburtsjahrgänge 1964 und 1971 aus den alten Bundesländern, die an einer betrieblichen Ausbildung im Rahmen des dualen Systems teilgenommen haben, der Einstieg in das Erwerbsleben nach der letzten Ausbildungsphase betrachtet. Ausbildungsphasen ab einem Alter von 25 Jahren wurden nicht berücksichtigt; ebensowenig Jugendliche, die einen (fach-) hochschulischen Abschluß erworben haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Frühverrentung: Arbeitsmarktentlastung durch Altersteilzeit (2000)

    Ellguth, Peter; Koller, Barbara;

    Zitatform

    Ellguth, Peter & Barbara Koller (2000): Frühverrentung: Arbeitsmarktentlastung durch Altersteilzeit. In: IAB-Materialien H. 1, S. 4-5.

    Abstract

    Ergebnisse des IAB-Betriebspanels, in dem 1999 auch nach Vereinbarungen zur Altersteilzeit und ihrer Inanspruchnahme gefragt wurde, deuten auf ein beachtliches Potenzial zur Entlastung des Arbeitsmarkt aufgrund der bestehenden Regelungen. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede nach Betriebsgröße und Branche. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsentwicklung und -erwartungen (2000)

    Ellguth, Peter;

    Zitatform

    Ellguth, Peter (2000): Beschäftigungsentwicklung und -erwartungen. (Branchenanalyse Chemische Industrie. Informationen für Betriebe aus der Arbeitgeberbefragung 1999 01/2000), Wiesbaden u.a., 8 S.

    Abstract

    Bericht über die Ergebnisse einer Arbeitgeberbefragung im Frühsommer 1999 in der Chemischen Industrie (495 Betriebe mit ca. 345.000 Beschäftigten). Es werden Daten präsentiert zur Beschäftigungsentwicklung 1997/1998, zu den Beschäftigunsgerwartungen bis 2000/2001, zur Qualifikationsstruktur und der Entwicklung der Qualifikationsgruppen, zum Qualifikationsbedarf, zu den Ausbildungsquoten und Ausbildungserwartungen sowie zu Teilzeitarbeit und befristeter Beschäftigung. Ein Rückgang von drei Prozent der Beschäftigtenzahlen erfolgte zwischen 1997 und 1998, ein weiterer Verlust um drei Prozent wird bis Ende 2000 erwartet. An Problemen werden der zu hohe Personalaufwand und die hohe Belastung durch Lohnkosten genannt. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Gender wage differences in West Germany: a cohort analysis (2000)

    Fitzenberger, Bernd ; Wunderlich, Gaby;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Gaby Wunderlich (2000): Gender wage differences in West Germany. A cohort analysis. (ZEW discussion paper 2000-48), Mannheim, 37 S.

    Abstract

    "A comprehensive descriptive analysis of gender wage differences over a long time period is missing for West Germany. Using an empirical approach which takes into account explicitely changes of wage distributions for both males and females as well as life-cycle and birth cohort effects, we go beyond conventional decomposition techniques of the average gender wage gap. The paper provides some stylized facts of the level and dynamics of the gender wage gap from 1975 -1995. The empirical analysis is based upon the IAB-Beschäftigtenstichprobe. Our findings confirm the importance of distributional effects relating to skill level and employment status. While life-cycle wage growth is in general much lower for females compared to males, comparing their estimated time trends implies that the gender wage gap has narrowed substantially in the lower part of the wage distribution especially for low- and medium-skilled females but much less so in the upper part of the wage distribution. Surprisingly, we do not find any cohort effects for wages of female employees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Betriebliche Zusatzleistungen in der Bundesrepublik Deutschland: Verbreitung und Effizienzfolgen (2000)

    Frick, Bernd ; Bellmann, Lutz ; Frick, Joachim;

    Zitatform

    Frick, Bernd, Lutz Bellmann & Joachim Frick (2000): Betriebliche Zusatzleistungen in der Bundesrepublik Deutschland. Verbreitung und Effizienzfolgen. In: Zeitschrift Führung und Organisation, Jg. 69, H. 2, S. 83-91.

    Abstract

    "Die vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten 'Personalzusatzkostenstatistiken' für das Produzierende und das Dienstleistungsgewerbe belegen, daß die von den bundesdeutschen Unternehmen aufzubringenden Mittel für gesetzliche, tarifvertragliche und freiwillige Zusatzleistungen 1997 durchschnittlich zwischen 67% und 99% der Direktentgelte betrugen. Zur Höhe und Struktur der freiwilligen betrieblichen Leistungen und zu ihrer personellen Verteilung liegen dabei jedoch keine zuverlässigen Angaben vor. Auch ihr Einfluß auf die Unternehmensperformance einerseits und das Verhalten der von diesen Leistungen profitierenden Arbeitnehmer andererseits ist weder theoretisch noch empirisch geklärt. Diese Wissensdefizite ein Stück weit zu verringern, ist Anliegen des Beitrages." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktausgleich: Regionale Mobilität gestiegen: bei einem Betriebswechsel werden immer öfter größere Entfernungen überwunden - gerade auch von Arbeitslosen (2000)

    Haas, Anette;

    Zitatform

    Haas, Anette (2000): Arbeitsmarktausgleich: Regionale Mobilität gestiegen. Bei einem Betriebswechsel werden immer öfter größere Entfernungen überwunden - gerade auch von Arbeitslosen. (IAB-Kurzbericht 04/2000), Nürnberg, 7 S.

    Abstract

    In der Diskussion um die anhaltenden Arbeitsmarktprobleme wird immer wieder behauptet, eine zu geringe Mobilität der Arbeitslosen verhindere den Ausgleich am Arbeitsmarkt. In dem Beitrag wird diese These anhand einer empirischen Untersuchung, die auf der Basis der Beschäftigtenstatistik für Westdeutschland durchgeführt wurde, relativiert. Es wird gezeigt, dass im Zeitraum 1980 bis 1995 die regionale Mobilität auf allen untersuchten Regionalebenen sowohl bei Männern als auch bei Frauen gestiegen ist. Die höchste regionale Mobilität weisen Personen mit Fachhochschul- und Hochschulabschluss auf. In der Kategorie "Alter" sind die 25- bis 34-Jährigen die mobilsten. Ehemals Arbeitslose waren zunehmend bereit, bei der Jobsuche überregionale Angebote anzunehmen. Ihre Mobilität ist sogar stärker gestiegen als die der "Job-to-Job-Wechsler". Das Mobilitätsverhalten zeigt insgesamt eine deutliche Konjunkturabhängigkeit: Bei einem konjunkturellen Einbruch geht die regionale Mobilität unmittelbar zurück, bei einem Aufschwung nimmt sie - leicht verzögert - wieder zu. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
    mehr Informationen
    weniger Informationen

Aspekt auswählen: