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Dossier

FDZ-Literatur / FDZ Literature

Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.

Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Ost: Ergebnisse der siebten Welle 2002 (2003)

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel ist eine repräsentative Arbeitgeberbefragung zu betrieblichen Bestimmungsgrößen der Beschäftigung. Hierbei handelt es sich um ein Projekt des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Befragung wird seit 1993 jährlich bei denselben Betrieben in Deutschland durchgeführt. Mittlerweile werden bundesweit knapp 16 000 Betriebe aller Branchen und aller Größen zu einer Vielzahl beschäftigungspolitischer Themen befragt. Der Strukturbericht für Ostdeutschland liefert Informationen über die wirtschaftliche Lage der Betriebe in den neuen Bundesländern und ihre Personalpolitik. Weitere Schwerpunkte der Befragung des Jahres 2002 waren die betriebliche Berufsausbildung, die Beschäftigung von älteren Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen sowie die Zusammenarbeit der Betriebe mit dem Arbeitsamt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel NRW 2002: Teil 1: Ausbildung (2003)

    Zitatform

    (2003): IAB-Betriebspanel NRW 2002. Teil 1: Ausbildung. (Aktuelles aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 01/2003), Düsseldorf, 12 S.

    Abstract

    "Ergebnisse im Überblick:
    Jeder dritte Betrieb in NRW bildet aus:
    Für eine Erhöhung des Ausbildungsplatzangebotes in Nordrhein-Westfalen bildet die Gruppe der ausbildungsberechtigten, aber derzeit nicht ausbildenden Betriebe mit 25 Prozent aller Betriebe in NRW (Westdeutschland 27 Prozent) ein beachtliches Ausbildungspotenzial. So besitzen in den Branchen Kredit- und Versicherungsgewerbe, Erziehung und Unterricht, Handel und Reparatur und im Verarbeitenden Gewerbe überdurchschnittlich viele Betriebe eine Ausbildungsberechtigung, die sie nicht nutzen. Die Zahl der ausbildenden Betriebe ist in den einzelnen Branchen Nordrhein-Westfalens unterschiedlich hoch. Überdurchschnittlich hoch ist sie im Baugewerbe, dem Verarbeitenden Gewerbe sowie dem Gesundheits- und Sozialwesen. In der Branche Verkehr- und Nachrichtenübermittlung und bei Organisationen ohne Erwerbscharakter beteiligen sich demgegenüber deutlich weniger Betriebe an der Ausbildung.
    Ausbildungsquote - große Unterschiede zwischen den Branchen:
    Setzt man die Zahl der Auszubildenden ins Verhältnis zur Zahl der Beschäftigten (=Ausbildungsquote), wird die überdurchschnittliche hohe Ausbildungsleistung des Baugewerbes deutlich. Mit 9 Prozent ist die Ausbildungsquote im Baugewerbe mehr als doppelt so hoch wie im Durchschnitt des Landes Nordrhein-Westfalen (Durchschnitt: 4 Prozent). Zu den Branchen mit unter dem Durchschnitt liegenden Ausbildungsleistungen gehört u. a. die öffentliche Verwaltung (Ausbildungsquote 2 Prozent).
    Nur jeder zweite Auszubildende wird nach Abschluss der Ausbildung in NRW übernommen
    In Nordrhein-Westfalen wurde 2002 nur noch rund jeder zweite Auszubildende (52 Prozent) vom Ausbildungsbetrieb übernommen (Westdeutschland: 57 Prozent). Die Übernahmequote in Nordrhein-Westfalen ist im Jahr 2002 zum dritten Mal in Folge gegenüber dem Vorjahreswert gesunken. In den einzelnen Branchen waren die Übernahmequoten unterschiedlich hoch. Die besten Chancen bestanden im Verarbeitenden Gewerbe, im Kredit- und Versicherungsgewerbe, sowie im Bereich Bergbau / Energie / Wasser. In diesen drei Branchen wurden jeweils fast drei Viertel der erfolgreichen Ausbildungsabsolventen übernommen. Im Bereich der öffentlichen Verwaltung wurden nur zwei Drittel der Absolventen übernommen; in den beiden Branchen unternehmensnahe Dienstleistungen und übrige Dienstleistungen sogar nur rund ein Drittel." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zusammengefasste Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 2002 - Ostdeutschland (2003)

    Zitatform

    (2003): Zusammengefasste Ergebnisse des IAB-Betriebspanels 2002 - Ostdeutschland. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 21, S. 19-60.

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel ist eine repräsentative Arbeitgeberbefragung zu betrieblichen Bestimmungsgrößen der Beschäftigung. Hierbei handelt es sich um ein Projekt des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Befragung wird seit 1993 jährlich bei denselben Betrieben in Deutschland durchgeführt. Mittlerweile werden bundesweit knapp 16 000 Betriebe aller Branchen und aller Größen zu einer Vielzahl beschäftigungspolitischer Themen befragt. Der Strukturbericht für Ostdeutschland liefert Informationen über die wirtschaftliche Lage der Betriebe in den neuen Bundesländern und ihre Personalpolitik. Weitere Schwerpunkte der Befragung des Jahres 2002 waren die betriebliche Berufsausbildung, die Beschäftigung von älteren Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen sowie die Zusammenarbeit der Betriebe mit dem Arbeitsamt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB Betriebspanel 2002 Ostdeutschland (2003)

    Abstract

    "Das IAB-Betriebspanel ist eine repräsentative Arbeitgeberbefragung zu betrieblichen Bestimmungsgrößen der Beschäftigung. Hierbei handelt es sich um ein Projekt des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Befragung wird seit 1993 jährlich bei denselben Betrieben in Deutschland durchgeführt. Mittlerweile werden bundesweit knapp 16 000 Betriebe aller Branchen und aller Größen zu einer Vielzahl beschäftigungspolitischer Themen befragt. Der Strukturbericht für Ostdeutschland liefert Informationen über die wirtschaftliche Lage der Betriebe in den neuen Bundesländern und ihre Personalpolitik. Weitere Schwerpunkte der Befragung des Jahres 2002 waren die betriebliche Berufsausbildung, die Beschäftigung von älteren Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen sowie die Zusammenarbeit der Betriebe mit dem Arbeitsamt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Sachsen: Ergebnisse der siebten Welle 2002 (2003)

    Abstract

    Der Bericht bietet repräsentative Informationen zur Beschäftigungssituation und zur wirtschaftlichen Lage sächsischer Betriebe im Jahr 2002. Empirische Grundlage ist das IAB-Betriebspanel. Schwerpunkte der Befragung waren die Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer, betriebliche Kontakte mit dem Arbeitsamt sowie betriebliche Maßnahmen zur Chancengleichheit von Frauen und Männern (Gender Mainstreaming). Im Einzelnen werden behandelt: die Betriebsstruktur- und Beschäftigtenentwicklung in Sachsen, Personalstruktur und Personalpolitik, die Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer und Auszubildender, der betriebliche Kontakt zum Arbeitsamt, öffentliche Förderung, die wirtschaftliche Lage der Betriebe in Sachsen. Die Einstellung gegenüber den eigenen älteren Arbeitsnehmern ist positiv, dies schlägt sich jedoch nicht in einem adäquaten Einstellungsverhalten gegenüber externen älteren Arbeitskräften nieder. Gender Mainstreaming ist nur in 12 Prozent der Unternehmen Sachsens ein Handlungsprinzip für unternehmerische Entscheidungen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Thüringen: Ergebnisse der siebten Welle 2002 (2003)

    Zitatform

    (2003): IAB-Betriebspanel Thüringen. Ergebnisse der siebten Welle 2002. (Thüringen, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Infrastruktur. Reihe Forschungsberichte), Erfurt u.a., 141 S.

    Abstract

    Der Bericht bietet repräsentative Informationen zur Beschäftigungssituation und zur wirtschaftlichen Lage thüringischer Betriebe im Jahr 2002. Empirische Grundlage ist das IAB-Betriebspanel. Schwerpunkte der Befragung waren die Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer, betriebliche Kontakte mit dem Arbeitsamt sowie betriebliche Maßnahmen zur Chancengleichheit von Frauen und Männern (Gender Mainstreaming). Im Einzelnen werden behandelt: die Betriebsstruktur- und Beschäftigtenentwicklung in Thüringen, Personalstruktur und Personalpolitik, die Beschäftigungssituation älterer Arbeitnehmer und Auszubildender, der betriebliche Kontakt zum Arbeitsamt, öffentliche Förderung, die wirtschaftliche Lage der Betriebe in Thüringen. Die Anzahl der bestehenden Betriebe ist - nachdem 1999 mit fast 76 Tsd. ein Höhepunkt erreicht war - in den letzten Jahren gesunken und liegt nur noch bei knapp 70 Tsd. Betrieben. Auch der Beschäftigungsrückgang hat sich fortgesetzt, und der Produktivitätsrückstand der Betriebe Thüringens gegenüber Westdeutschland ist nach wie vor beträchtlich. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel NRW 2002: Teil 2: Ältere im Betrieb (2003)

    Zitatform

    (2003): IAB-Betriebspanel NRW 2002. Teil 2: Ältere im Betrieb. (Aktuelles aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 02/2003), Düsseldorf, 22 S.

    Abstract

    "Der Bericht dokumentiert die Ergebnisse der 2002er Welle des IAB-Betriebspanels Nordrhein-Westfalen. Danach sind Betriebe mit älteren Arbeitnehmern keine Ausnahme. Der Anteil der Älteren - hier definiert als Personen, die 50 Jahre oder älter sind - an der Gesamtzahl der Beschäftigten beträgt 18 Prozent. In 60 Prozent aller Betriebe Nordrhein-Westfalens sind ältere Arbeitnehmer beschäftigt. Zwischen den Branchen gibt es allerdings deutliche Unterschiede. Während in fast allen Betrieben mit 100 und mehr Beschäftigten Ältere tätig sind, sind in nur zwei Drittel der Betriebe mit 5 bis 19 Beschäftigten (67 Prozent) und in weniger als jedem zweiten Betrieb mit 1 bis 4 Beschäftigten (43 Prozent) Arbeitnehmer ab 50 Jahre beschäftigt. Ältere werden von den Betrieben insgesamt als genauso leistungsfähig eingeschätzt wie Jüngere, nur die einzelnen Komponenten der Leistungsfähigkeit sind unterschiedlich ausgeprägt. So sehen Betriebe ältere Arbeitnehmer vor allem beim Erfahrungswissen sowie der Arbeitsmoral bzw. Arbeitsdisziplin im Vorteil gegenüber jüngeren Kollegen. Die Stärken Jüngerer werden vor allem bei den Leistungsparametern körperliche Belastbarkeit, Lernbereitschaft und Lernfähigkeit gesehen. Die positive Einschätzung der Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer schlägt sich jedoch nicht in einem adäquaten Einstellungsverhalten der Betriebe gegenüber älteren Arbeitskräften nieder. So würden 42 Prozent der Betriebe in Nordrhein-Westfalen Ältere grundsätzlich nicht oder nur unter bestimmten Voraussetzungen einstellen (Befristung, Teilzeit, Förderung)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    German works councils old and new: incidence, coverage and determinants (2002)

    Addison, John T. ; Schnabel, Claus ; Bellmann, Lutz ; Wagner, Joachim ;

    Zitatform

    Addison, John T., Lutz Bellmann, Claus Schnabel & Joachim Wagner (2002): German works councils old and new. Incidence, coverage and determinants. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 10), Erlangen u.a., 24 S.

    Abstract

    "Although works councils are a core element of the German system of industrial relations, there is little reliable information on their incidence and coverage. This paper uses data from the nationally representative IAB establishment panel to fill this gap. We examine the frequency of works councils by establishment size and broad sector for eastern and western Germany, while at the same time charting the determinants of their presence. Furthermore, we identify newly established works councils and the circumstances of their formation. Finally, we discuss the consequences of our findings for economic analysis of the institution and for public policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    The long awaited reform of the German works constitution act (2002)

    Addison, John T. ; Wagner, Joachim ; Schnabel, Claus ; Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Addison, John T., Lutz Bellmann, Claus Schnabel & Joachim Wagner (2002): The long awaited reform of the German works constitution act. (Universität Lüneburg, Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Arbeitsbericht 254), Lüneburg, 43 S.

    Abstract

    "German law guaranteeing works councils is not a datum. The thrust of legislation has changed significantly on a number of occasions since 1920. The most recent legal change in the form of the Works Constitution Reform Act marks a controversial swing in favor of works council formation and authority. The present paper evaluates the new legislation from an economic perspective. We link the crucial terms of the new legislation to extant empirical evidence on the incidence of works councils, the availability of alternative employee involvement mechanisms, and the impact of the institution on performance by establishment size. Given the limitations of the evidence, which are shown to have relaxed the constraints on legislative innovation, we also offer some new empirical findings based on a matched-plants approach, using a nationally representative sample of establishments. This empirical strategy in principle offers improved estimates of the effects of works councils on establishment performance. Although the results of this exercise differ somewhat from earlier analyses, they provide little support for the recent legislative changes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Unions, works councils and plant closings in Germany (2002)

    Addison, John T. ; Kölling, Arnd ; Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Addison, John T., Lutz Bellmann & Arnd Kölling (2002): Unions, works councils and plant closings in Germany. (IZA discussion paper 474), Bonn, 30 S.

    Abstract

    "This paper present the first results for Germany on the impact of works councils and collective agreements on plant closings, using data from the IAB establishment panel. We find evidence of a robust positive association between works council presence and plant closures. The strictures of collective agreements do not seemingly affect closings. By the same token, and contrary to some recent findings on other aspects of establishment performance, the presence of a collective agreement does not attenuate the impact of local workplace representation on closings. Our analysis does nothing to encourage a sanguine view of recent legislation in Germany that facilitates the formation of works councils and strengthens their codetermination powers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    The reform of the German works constitution act: a critical assessment (2002)

    Addison, John T. ; Schnabel, Claus ; Wagner, Joachim ; Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Addison, John T., Lutz Bellmann, Claus Schnabel & Joachim Wagner (2002): The reform of the German works constitution act. A critical assessment. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 16), Erlangen u.a., 34 S.

    Abstract

    "Seit 1920 hat sich das Mitbestimmungsrecht in Deutschland mehrfach geändert. Die letzte Änderung brachte eine Erleichterung der Errichtung und eine Stärkung von Betriebsräten mit sich. Die Arbeit skizziert die wichtigsten Bestimmungen des Betriebsverfassungs-Reformgesetzes und beurteilt dieses aus ökonomischer Sicht. Dabei liefern wir aktuelle Informationen über die Häufigkeit und die Deckungsrate von Betriebsräten und diskutieren die empirische Evidenz zu den Auswirkungen von Betriebsräten auf den Firmenerfolg, wobei wir uns auf neue Schätzergebnisse auf der Basis von Betriebsvergleichen stützen. Selbst wenn aufgrund der geringen Häufigkeit von Betriebsräten ein Mitbestimmungsdefizit konstatiert werden kann, scheint dieses keine negativen Auswirkungen auf die betriebliche Produktivität, Profitabilität und Beschäftigung zu haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    The long awaited reform of the German works constitution act (2002)

    Addison, John T. ; Wagner, Joachim ; Schnabel, Claus ; Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Addison, John T., Lutz Bellmann, Claus Schnabel & Joachim Wagner (2002): The long awaited reform of the German works constitution act. (IZA discussion paper 422), Bonn, 44 S.

    Abstract

    "German law guaranteeing works councils is not a datum. The thrust of legislation has changed significantly on a number of occasions since 1920. The most recent legal change in the form of the Works Constitution Reform Act marks a controversial swing in favor of works council formation and authority. The present paper evaluates the new legislation from an economic perspective. We link the crucial terms of the new legislation to extant empirical evidence on the incidence of works councils, the availability of alternative employee involvement mechanisms, and the impact of the institution on performance by establishment size. Given the limitations of the evidence, which are shown to have relaxed the constraints on legislative innovation, we also offer some new empirical findings based on a matched-plants approach, using a nationally representative sample of establishments. This empirical strategy in principle offers improved estimates of the effects of works councils on establishment performance. Although the results of this exercise differ somewhat from earlier analyses, they provide little support for the recent legislative changes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    German works councils old and new: incidence, coverage and determinants (2002)

    Addison, John T. ; Bellmann, Lutz ; Wagner, Joachim ; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Addison, John T., Lutz Bellmann, Claus Schnabel & Joachim Wagner (2002): German works councils old and new. Incidence, coverage and determinants. (IZA discussion paper 495), Bonn, 23 S.

    Abstract

    "Although works councils are a core element of the German system of industrial relations, there is little reliable information on their incidence and coverage. This paper uses data from the nationally representative IAB establishment panel to fill this gap. We examine the frequency of works councils by establishment size and broad sector for eastern and western Germany, while at the same time charting the determinants of their presence. Furthermore, we identify newly established works councils and the circumstances of their formation. Finally, we discuss the consequences of our findings for economic analysis of the institution and for public policy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Neue Organisation bringt höhere Qualifikation (2002)

    Alda, Holger;

    Zitatform

    Alda, Holger (2002): Neue Organisation bringt höhere Qualifikation. In: IAB-Materialien H. 1, S. 6-7.

    Abstract

    In dem Beitrag wird mit Daten des IAB-Betriebspanels für das Jahr 2001 untersucht, wie arbeitsorganisatorische Änderungen auf das Qualifikaitonsniveau der Belegschaft wirken. In zwei von drei Betrieben haben solche Maßnahmen keinen erkennbaren Einfluss auf das Qualifikationsniveau der Beschäftigten gehabt, in jedem dritten Betrieb ist es gestiegen. Gesunken ist es nur in sehr wenigen Betrieben. Vor allem die Einführung von Gruppenarbeit und die Delegation von Verantwortung machen sich in einem Anstieg des Qualifikationsniveaus der Belegschaft bemerkbar. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Organisatorische Änderungen und betriebliche Beschäftigungs- und Qualifikationseffekte 1999-2001 (2002)

    Alda, Holger; Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Alda, Holger & Lutz Bellmann (2002): Organisatorische Änderungen und betriebliche Beschäftigungs- und Qualifikationseffekte 1999-2001. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 35, H. 4, S. 523-545.

    Abstract

    "Der Beitrag beschäftigt sich mit der Verbreitung einzelner und kombinierter organisatorischer Maßnahmen in deutschen Betrieben für einen Zeitraum von 1999-2001. Es werden repräsentative Befunde für Betriebe aller Wirtschaftszweige und Betriebsgrößen auf Basis der Daten des IAB-Betriebspanels 2001 vorgestellt. Analysiert werden auch die direkten Beschäftigungs- und Qualifikationseffekte der jeweils wichtigsten im Betrieb durchgeführten Reorganisationsmaßnahmen. Das Ergebnis ist für die Beschäftigungseffekte nicht eindeutig: es gibt einzelne Reorganisationsmaßnahmen, die eher beschäftigungssenkend wirken, andere eher beschäftigungsfördernd. Die Effekte unterscheiden sich teilweise in den alten und neuen Bundesländern. Für bestimmte Kombinationen von organisatorischen Änderungen lassen sich eindeutige Beschäftigungseffekte bestimmen. Weiterhin zeigte sich, dass organisatorische Änderungen tendenziell eher zu einer Erhöhung des Qualifikationsniveaus in den von Reorganisationsmaßnahmen betroffenen Betriebsteilen führen. Dieses Ergebnis gilt unabhängig von der konkreten Maßnahme sowohl für west- als auch für ostdeutsche Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung: zentrale Ergebnisse aus der sechsten Erhebungswelle des Betriebspanels Brandenburg (2002)

    Bangel, Bettina;

    Zitatform

    Bangel, Bettina (2002): Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung. Zentrale Ergebnisse aus der sechsten Erhebungswelle des Betriebspanels Brandenburg. In: BRANDaktuell - Arbeitsmarktpolitischer Service der Landesagentur für Struktur und Arbeit H. 10, S. 10-11.

    Abstract

    "Nach den Ergebnissen des Betriebspanels ist davon auszugehen, dass sich der Beschäftigungsrückgang wie in den Vorjahren fortsetzen wird. Die Untersuchung nach Branchen zeigt deutliche Gewinner und Verlierer: Während im verarbeitenden Gewerbe und im Sozial- und Gesundheitssektor zwischen 2000 und 2001 Beschäftigungsgewinne zu verzeichnen waren, war die Situation im Baugewerbe, in den anderen Dienstleistungsbereichen und auch in der öffentlichen Verwaltung durch Beschäftigungsverluste geprägt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Technological change, organizational change, and job turnover (2002)

    Bauer, Thomas K. ; Bender, Stefan;

    Zitatform

    Bauer, Thomas K. & Stefan Bender (2002): Technological change, organizational change, and job turnover. (IZA discussion paper 570), Bonn, 46 S.

    Abstract

    "This paper uses a German employer-employee matched panel data set to investigate the effect of organizational and technological changes on gross job and worker flows. The empirical results indicate that organizational change is skill-biased because it reduces predominantly net employment growth rates of unskilled and medium-skilled workers via higher job destruction and separation rates, whereas the employment patterns of skilled workers are not affected significantly. New information technologies do not have significant effects on gross job and worker flows as soon as establishment fixed-effects are controlled for." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wage penalties for career interruptions: an empirical analysis for West Germany (2002)

    Beblo, Miriam; Wolf, Elke ;

    Zitatform

    Beblo, Miriam & Elke Wolf (2002): Wage penalties for career interruptions. An empirical analysis for West Germany. (ZEW discussion paper 2002-45), Mannheim, 33 S.

    Abstract

    "This paper examines the wage effects of different types of career interruptions. We consider the timing and duration of non-employment spells by exploiting an administrative data set of German social security accounts (IAB employment sample) supplemented with information on the employees' entire working lives (IAB supplement sample I). These data allow us to distinguish between employment breaks due to registered unemployment, formal parental leave, training or other reasons - a distinction which can only be approximated using just the IAB employment sample. Our IV fixed effects estimation results suggest that women's labor supply is endogenously determined, whereas men's employment histories can be treated as exogenous. Career interruptions reduce the wage rates of both men and women. Moreover, the wage cuts resulting from unemployment, parental leave and additional home time are larger than the pure human capital effects of missing experience, hinting at a possible stigmatization of workers with discontinuous employment histories." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Verbreitung betrieblicher Vereinbarungen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern Ende der 90er Jahre (2002)

    Beckmann, Petra; Möller, Iris ;

    Zitatform

    Beckmann, Petra & Iris Möller (2002): Die Verbreitung betrieblicher Vereinbarungen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern Ende der 90er Jahre. In: G. Engelbrech (Hrsg.) (2002): Arbeitsmarktchancen für Frauen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 258), S. 167-174.

    Abstract

    "Das Thema Chancengleichheit von Frauen und Männern entwickelte sich im Laufe der 90er Jahre auf gesellschaftlicher und politischer Ebene immer stärker in eine Richtung, die wegführte vom Frauenförderaspekt und der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie hin zur Chancengleichheit auf allen gesellschaftlichen Ebenen und die Veränderung von Strukturen. Gleichzeitig nahmen die gleichstellungsorientierten Aktivitäten in der Wirtschaft und öffentlichen Verwaltung zu. Zahlen aus dem IAB-Betriebspanel belegen jedoch, dass sich im Vergleich zu Ende der 80er Jahre die betriebliche Realität in den meisten Fällen nur wenig geändert hat. Demnach arbeitete auch 1998 nur etwa jede zehnte weibliche Beschäftigte in einem Betrieb, der über eine Gleichstellungsvereinbarung verfügt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Iris ;
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  • Literaturhinweis

    Firm-sponsored apprenticeship training in Germany: empirical evidence from establishment data (2002)

    Beckmann, Michael ;

    Zitatform

    Beckmann, Michael (2002): Firm-sponsored apprenticeship training in Germany. Empirical evidence from establishment data. In: Labour, Jg. 16, H. 2, S. 287-310.

    Abstract

    "This paper investigates the determinants of firm-sponsored apprenticeship training empirically using German firm-level data. The hypotheses for this study are based mostly on recent theoretical models about the financing of apprenticeship training which take labour market imperfections (e.g. mobility costs, asymmetric information, and wage floors) into account. Applying the usual probit, tobit, and truncated regression models, some empirical evidence is found supporting the relevance of active or passive poaching. Moreover, the results reveal some differences in the training behaviour of West and East German firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Churning in deutschen Betrieben: welche Rolle spielen technischer Fortschritt, organisatorische Änderungen und Personalstruktur? (2002)

    Beckmann, Michael ; Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Beckmann, Michael & Lutz Bellmann (2002): Churning in deutschen Betrieben. Welche Rolle spielen technischer Fortschritt, organisatorische Änderungen und Personalstruktur? In: L. Bellmann & A. Kölling (Hrsg.) (2002): Betrieblicher Wandel und Fachkräftebedarf (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 257), S. 133-171.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht mithilfe der Daten des IAB-Betriebspanels, ob und inwieweit technologische Innovationen, organisatorische Änderungen und die betriebliche Personalstruktur Churning-Prozesse, d.h. einen Mitarbeitertausch bei in etwa konstanter Beschäftigung, induzieren. Die empirischen Ergebnisse lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: (1) Technologische Innovationen führen zu ausgeprägten Churning-Prozessen, was im Einklang mit bisher vorliegenden Studien steht. (2) Einzelne organisatorische Änderungen ziehen keinen messbaren Personalaustausch nach sich. Sie gehen auch nicht mit einer quantitativen Variation der Beschäftigung einher. Bemerkenswert ist allerdings ein zweites Resultat zum Einfluss organisatorischer Anpassungen: Die Schätzergebnisse deuten nämlich darauf hin, dass komplementäre Beziehungen zwischen einzelnen organisatorischen Änderungen vorherrschen, sodass also Kombinationen bzw. Bündel von Reorganisationsmaßnahmen zun Churning führen. (3) Die Ergebnisse für die Effekte der Personalstruktur lassen zum einen den Rückschluss zu, dass im Rahmen von Churning-Maßnahmen Substitutionseffekte auftreten, die ein Skill upgrading innerhalb der Belegschaft implizieren. Darüber hinaus ergaben sich aber auch starke Hinweise auf Matching-Probleme in den Betrieben. Offenbar ist auf dem deutschen Arbeitsmarkt demnach eine hohe Relevanz von Humankapitalbeschreibungen, veralteten Ausbildungsordnungen, Zertifikatsunsicherheit sowie technologisch bedingten Unsicherheiten bei den Betrieben festzuhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Lohnstrukturverzerrung und betriebliche Ausbildung: empirische Analyse des Acemoglu-Pischke-Modells mit Daten des IAB-Betriebspanels (2002)

    Beckmann, Michael ;

    Zitatform

    Beckmann, Michael (2002): Lohnstrukturverzerrung und betriebliche Ausbildung. Empirische Analyse des Acemoglu-Pischke-Modells mit Daten des IAB-Betriebspanels. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 35, H. 2, S. 189-204.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Determinanten betrieblicher Ausbildungsentscheidungen, die aus dem Acemoglu-Pischke-Modell (APM) folgen, auf ihren empirischen Gehalt für westdeutsche Firmen. Hierbei kommen die Daten des IAB-Betriebspanels zur Anwendung. Entgegen der Überlegungen des Standardmodells der Humankapitaltheorie von Becker, wonach Arbeitgeber sich unter keinen Umständen an der Finanzierung allgemeiner Humankapitalinvestitionen beteiligen, ist in der Realität durchaus ein finanzielles Engagement der Betriebe bei der beruflichen Erstausbildung zu beobachten. Acemoglu/Pischke versuchen, diesen Widerspruch mithilfe eines formalanalytischen Modells aufzuklären. Sie zeigen, dass Arbeitgeber durchaus einen Anreiz haben können, Humankapitalinvestitionen vorzunehmen, selbst wenn die vermittelten Qualifikationen vollkommen allgemeiner Natur sind. Den entscheidenden Punkt hierbei stellt die Existenz von Lohnstrukturverzerrungen im Sinne von wage compression dar. Die beiden Autoren identifizieren in diesem Zusammenhang Mobilitätskosten, asymmetrische Informationen, Komponenten betriebsspezifischen Humankapitals, Effizienzlöhne sowie Lohnuntergrenzen, wie z. B. Tariflöhne, als mögliche Ursachen für Lohnstrukturverzerrungen. Als ökonometrisches Modell kommt ein zensiertes Regressionsmodell zur Anwendung, das zum einen mit dem gewöhnlichen Tobit ML-Schätzer und zum anderen mit dem censored least absolute deviations-Schätzer (CLAD) geschätzt wird. Der CLAD-Ansatz hat gegenüber einer Tobit-Schätzung den Vorteil, dass die Schätzungen auch bei heteroskedastischen Störgrößen und Abweichungen von der Normalverteilung konsistent sind. Die Schätzergebnisse bestätigen in weiten Teilen die Implikationen des APM. Es ist aber auch zu beobachten, dass offenbar nicht alle Marktunvollkommenheiten und Institutionen, die zu Lohnstrukturverzerrungen führen, gleichermaßen für betriebliche Ausbildungsentscheidungen bedeutsam sind. Während die Modellschätzungen z. B. eine Interpretation im Hinblick auf einen messbaren Einfluss von Mobilitätskosten, Lohnuntergrenzen sowie der Komplementarität zwischen allgemeinen und spezifischen Qualifikationen unterstützen, scheint insbesondere der Befund zu Poaching-Externalitäten die Relevanz von asymmetrischen Informationen doch eher zu begrenzen. Im Einklang mit dem APM stehen wiederum diejenigen Befunde, die die Überlegungen zum high (low) quit-low (high) training equilibrium von Acemoglu/Pischke bestätigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das IAB-Betriebspanel: Konzeption und Anwendungsbereiche (2002)

    Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz (2002): Das IAB-Betriebspanel. Konzeption und Anwendungsbereiche. In: Allgemeines statistisches Archiv, Jg. 86, H. 2, S. 177-188.

    Abstract

    "Die Befragungen zum IAB-Betriebspanel werden seit 1993 jährlich in Westdeutschland und seit 1996 auch in Ostdeutschland bei mittlerweile mehr als 16000 Betrieben durchgeführt. Eine wesentliche Voraussetzung, um mit der Verfügbarkeit von Informationen über die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes einen Wissenschaftsfortschritt zu erzielen, ist der Zugang für IAB-externe Wissenschaftler. Seit 1.3.1999 gibt es deshalb eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Schalterstelle beim IAB, die Auswertungen aus den Daten des IAB-Betriebspanels für externe Wissenschaftler vornimmt. Durch die höheren Fallzahlen einerseits und die zunehmende Zahl von Panelstellen andererseits haben sich die Möglichkeiten der Auswertungen des IAB-Betriebspanels erweitert, so dass auch anspruchsvollere Analysemethoden angewendet werden können. Weiterhin hat das IAB die Daten des IAB-Betriebspanels mit der Beschäftigtenstatistik der Bundesanstalt für Arbeit verknüpft. Das analytische Potential des IAB-Betriebspanels und des Linked-Employer-Employee Datensatzes im IAB wird durch einige Anwendungsbeispiele demonstriert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Konzeption des IAB-Betriebspanels und Anwendung in der Berufsbildungsforschung (2002)

    Bellmann, Lutz ; Gewiese, Tilo;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Tilo Gewiese (2002): Konzeption des IAB-Betriebspanels und Anwendung in der Berufsbildungsforschung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 31, H. 3, S. 37-41.

    Abstract

    "Die Befragungen zum IAB-Betriebspanel werden seit 1993 jährlich in Westdeutschland und seit 1996 auch in Ostdeutschland bei über 15.000 Betrieben mit Interviewern von Infratest Sozialforschung (München) durchgeführt. Durch die höheren Fallzahlen einerseits und die zunehmende Zahl von Panelwellen andererseits haben sich die Möglichkeiten der Auswertungen des IAB-Betriebspanels erweitert, so dass auch anspruchsvollere Analysemethoden angewendet werden können. Das analytische Potenzial des IAB-Betriebspanels wird durch ein Anwendungsbeispiel, das die betrieblichen Erfahrungen mit der Berufsausbildung thematisiert, demonstriert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Systeme der Mitarbeiterbeteiligung in Deutschland: grundsätzliche Überlegungen und Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel zur Verbreitung, Beteiligung und zum Produktivitätseffekt (2002)

    Bellmann, Lutz ; Kleinhenz, Gerhard;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Gerhard Kleinhenz (2002): Systeme der Mitarbeiterbeteiligung in Deutschland. Grundsätzliche Überlegungen und Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel zur Verbreitung, Beteiligung und zum Produktivitätseffekt. In: K.- R. Wagner (Hrsg.) (2002): Mitarbeiterbeteiligung : Visionen für eine Gesellschaft von Teilhabern. Festschrift für Michael Lezius zum 60. Geburtstag, S. 47-55.

    Abstract

    In der 6.Welle des IAB-Betriebspaniels West und in der 3.Welle in Ostdeutschland wurde im Jahr 1998 die Frage gestellt, ob es im jeweiligen Befragungsbetrieb Modelle der Erfolgs- oder Kapitalbeteiligung für Mitarbeiter gibt. Es standen für Gesamtdeutschland 9.194 Fälle zur Verfügung, von denen 80 Prozent bereits an der Panelerhebung des Vorjahres mitwirkten. Die Gesamtzahl teilte sich auf in 4.289 Fälle in den alten und 4.905 in den neuen Bundesländern. Die Verbreitung von Systemen der MAB ist in Deutschland noch recht bescheiden. In Systemen der Beteiligung der Mitarbeiter am Kapital bzw. am Ertrag waren ausweislich der Daten des IAB Betriebspanels 2000 nur 1 Prozent bzw. 6 Prozent der Betriebe eingebunden. Im Mittelpunkt des Beitrages steht die Frage nach der Verbreitung von Systemen der MAB innerhalb der einbezogenen Betriebe. Dabei zeigen sich recht große Unterschiede zwischen der Beteiligung an Kapital und Ertrag zwischen West- und Ostdeutschland sowie zwischen den Wirtschaftszweigen. Sicherlich sind diese Unterschiede nicht nur mit Traditionen begründbar, sondern auch mit bereits realisierten, aber auch noch möglichen zusätzlichen Produktivitätseffekten von Systemen der MAB. Mit den Daten des IAB-Betriebspanels lässt sich zeigen, dass die Produktivität von Betrieben, die Systeme von MAB verwenden, gut 20 Prozent über der vergleichbarer Betriebe liegt, d. h. wenn weitere betriebsstrukturelle Merkmale berücksichtigt werden. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Die ostdeutschen Betriebe in der internationalen Arbeitsteilung (2002)

    Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    (2002): Die ostdeutschen Betriebe in der internationalen Arbeitsteilung. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 263), Nürnberg, 116 S.

    Abstract

    Im wirtschaftlichen Aufholprozess muss Ostdeutschland seine wirtschaftliche Basis ausbauen und (noch) vorhandene Strukturdefizite verringern. Unternehmen aus dem Ausland, die in den ostdeutschen Bundesländern neue Märkte suchen und günstige Investitionsbedingungen vorfinden, sind dafür sehr wichtig. Der Zugang zu ausländischen Märkten ist darüber hinaus für viele Betriebe Ostdeutschlands entscheidendes Kriterium für ihre Wettbewerbsfähigkeit. Auf der Tagung - das 4. Forschungstreffen der Projektgruppe "IAB-Betriebspanel" - am 26. Juni 2001 in Magdeburg wurden verschiedene Beiträge zur Bedeutung und den Einfluss auslandskontrollierter und exportierender Betriebe in Ostdeutschland präsentiert. In den Tagungsband wurden insgesamt 5 Beiträge aufgenommen. Das inhaltliche Spektrum reicht dabei von einer Darstellung der Bedeutung der Exportaktivitäten ostdeutscher Betriebe, über den Vergleich der Beschäftigungsentwicklung auslandskontrollierter und exportierender Betriebe mit anderen Betrieben Ostdeutschlands bis zur Analyse der Produktivität auslandskontrollierter Betriebe im Vergleich zu Betrieben im inländischen Besitz. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungswirkungen technisch-organisatorischen Wandels: eine mikroökonometrische Analyse mit dem Linked IAB-Panel (2002)

    Bellmann, Lutz ; Radic, Dubravko; Caliendo, Marco ; Hujer, Reinhard;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Marco Caliendo, Reinhard Hujer & Dubravko Radic (2002): Beschäftigungswirkungen technisch-organisatorischen Wandels. Eine mikroökonometrische Analyse mit dem Linked IAB-Panel. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 35, H. 4, S. 506-522.

    Abstract

    "Innerhalb der letzten Jahre hat sich die Lage auf den internationalen Arbeitsmärkten dramatisch verändert. Während Länder wie etwa die USA und Großbritannien von einer zunehmenden Lohnungleichheit betroffen sind, steigen in den meisten kontinental-europäischen Länder die Arbeitslosenzahlen. In diesem Zusammenhang wird häufig auf einen wachsenden internationalen Handel und einen immer schneller werdenden technischen Fortschritt hingewiesen. Eine alternative Erklärung sind organisatorische Veränderungen, die innerhalb der Unternehmen stattfinden. Das Ziel des Beitrages ist es, die Beschäftigungswirkungen von solchen technischen und organisatorischen Veränderungen auf verschiedene Qualifikationsstufen zu untersuchen. Zu diesem Zweck wird auf den Linked Employer-Employee Datensatz des IAB für Deutschland zurückgegriffen, der sowohl Informationen über die einzelnen Betriebe als auch detaillierte Informationen über deren Beschäftigtenstruktur enthält. Ausgehend von einer verallgemeinerten Leontief-Kostenfunktion werden Faktornachfragefunktionen für Hoch-, Mittel- und Geringqualifizierte abgeleitet. Da nicht angenommen werden kann, dass die betriebliche Entscheidung, Innovationen und organisatorische Veränderungen einzuführen, exogen ist, wird für die ökonometrische Spezifikation ein gemischtes simultanes Mehrgleichungsmodell geschätzt, das diese Endogenität explizit modelliert. Aus den geschätzten Parametern werden eine Reihe von Eigen- und Kreuzpreiselastizitäten zwischen den verschiedenen Qualifikationsstufen berechnet. Die erhaltenen Ergebnisse bestätigen die Hypothese eines 'Skill Biased Technological Change' nur schwach. Organisatorische Veränderungen hingegen setzen Geringqualifizierte frei, während Hochqualifizierte nicht von ihnen betroffen sind. Ein weiteres Ergebnis ist die enge wechselseitige Beziehung zwischen Innovationen und organisatorischen Veränderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Der "Dritte Sektor": Beschäftigungspotenziale zwischen Markt und Staat (2002)

    Bellmann, Lutz ; Dathe, Dietmar; Kistler, Ernst;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Dietmar Dathe & Ernst Kistler (2002): Der "Dritte Sektor": Beschäftigungspotenziale zwischen Markt und Staat. (IAB-Kurzbericht 18/2002), Nürnberg, 5 S.

    Abstract

    Unter dem Dritten Sektor werden z.B. Non-Profit-Organisationen, sozialwirtschaftliche Initiativen oder Selbsthilfeorganisationen verstanden, die weder der Privatwirtschaft noch dem staatlichen Sektor zuzurechnen sind. Der Kurzbericht befasst sich anhand von Daten des IAB-Betriebspanels mit dem Beschäftigungspotenzial dieses Bereichs, der im Jahre 2000 rund 1,9 Mio. Erwerbstätige oder 5,7 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland umfasste - mit überdurchschnittlich vielen befristeten Arbeitsverhältnissen und Teilzeitbeschäftigten. Bemerkenswert ist der Dritte Sektor im Hinblick auf seine Integrationsfunktion für Frauen und Ältere, auf Modelle der innovativen Arbeitsgestaltung und auf ein hohes Weiterbildungsengagement. Dem stehen allerdings niedrigere Löhne und eine hohe Personalfluktuation gegenüber. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Zum betrieblichen Einsatz von Leiharbeit: erste Ergebnisse einer Pilotstudie (2002)

    Bellmann, Lutz ; Promberger, Markus ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Markus Promberger (2002): Zum betrieblichen Einsatz von Leiharbeit. Erste Ergebnisse einer Pilotstudie. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 55, H. 8, S. 484-487.

    Abstract

    In dem Beitrag wird zunächst die Forschungslage im Problemfeld Leiharbeit kurz erläutert. Dann wird ein neues Projekt des IAB zum Thema Leiharbeit vorgestellt. Zur Gewinnung erster Erkenntnisse über die betriebliche Handhabung von Leiharbeit werden im Laufe des Jahres 2002 rund 100 kurze telefonische Leitfadeninterviews und 20 ausführliche Managementinterviews in Einsatzbetrieben und Verleihfirmen durchgeführt. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Leiharbeit dabei ist, sich außerhalb des verarbeitenden Gewerbes und jenseits der gewerblichen Tätigkeiten auszubreiten. Der Einsatz der Leiharbeiter erfolgt dabei in allen bisher untersuchten Fallbeispielen auf dem niedrigsten Niveau des Qualifikations- und Anforderungsspektrums im Entleihbetrieb. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Promberger, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    Der Linked Employer-Employee-Datensatz aus IAB-Betriebspanel und Beschäftigtenstatistik der Bundesanstalt für Arbeit (LIAB) (2002)

    Bellmann, Lutz ; Bender, Stefan; Kölling, Arnd ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Stefan Bender & Arnd Kölling (2002): Der Linked Employer-Employee-Datensatz aus IAB-Betriebspanel und Beschäftigtenstatistik der Bundesanstalt für Arbeit (LIAB). In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 21-29.

    Abstract

    "Der Linked Employer-Employee-Datensatz im IAB (LIAB) wird durch die Zusammenführung der Daten des IAB-Betriebspanels und der Beschäftigtenstatistik der Bundesanstalt für Arbeit erzeugt. Die Besonderheit dieser Form von Daten besteht in der Kombination von Informationen über Individuen und Angaben zu den Betrieben, in denen diese Personen arbeiten. Dies ermöglicht eine Reihe von neuen Analysemethoden bzw. die erstmalige empirische Überprüfung von theoretischen Konzepten. Dies gilt nicht nur für ökonomische Fragestellungen, sondern für alle Bereiche der empirischen Sozialforschung. Bislang gibt es Studien zu volkswirtschaftlichen, personalökonomischen und soziologischen Themen. Es ist zu erwarten, dass in naher Zukunft weitere Studien auch andere Fachrichtungen folgen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Weiterbildung und Zuwanderung als mögliche Strategien zur Überwindung des Fachkräftebedarfs (2002)

    Bellmann, Lutz ; Leber, Ute;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Ute Leber (2002): Weiterbildung und Zuwanderung als mögliche Strategien zur Überwindung des Fachkräftebedarfs. In: Politische Studien, Jg. 53, H. Sonderheft 2, S. 87-105.

    Abstract

    "Der Beitrag macht es sich zur Aufgabe, von den grundsätzlich möglichen Wegen zur Anpassung an die geschilderten kurz-, mittel und langfristigen Arbeitsmarkterfordernisse die Weiterbildung und die Zuwanderung herauszugreifen und einer näheren Betrachtung zu unterziehen. Zu diesem Zweck werden in Abschnitt 2 zunächst einige Befunde zum aktuellen Arbeitskräftebedarf in der Bundesrepublik vorgestellt und Überlegungen zur zu erwartenden Entwicklung der Arbeitsmarktsituation angestellt. In Abschnitt 3 werden sodann knapp einige der prinzipiell gegebenen Möglichkeiten zur Überwindung eines Arbeitskräftemangels skizziert, bevor das Augenmerk anschließend in den Abschnitten 4 und 5 auf die hier speziell interessierenden Strategien gerichtet wird. In diesem Kontext wird analysiert, ob und inwieweit eine Zuwanderung ausländischer Fachkräfte auf der einen Seite sowie Weiterbildungsaktivitäten auf der anderen Seite einen bestehenden bzw. möglicherweise drohenden Fachkräftebedarf beheben bzw. abmildern können. Dabei werden nicht nur grundlegende theoretische Überlegungen angestellt; diese werden darüber hinaus durch entsprechende empirische Befunde ergänzt. Abschnitt 6 fasst schließlich die wesentlichen Erkenntnisse der vorangegangenen Untersuchung zusammen und zieht Schlussfolgerungen hinsichtlich der Wirksamkeit der betrachteten Instrumente." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Betrieblicher Wandel und Fachkräftebedarf (2002)

    Bellmann, Lutz ; Kölling, Arnd ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Arnd Kölling (Hrsg.) (2002): Betrieblicher Wandel und Fachkräftebedarf. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 257), Nürnberg, 241 S.

    Abstract

    Seit 1995 führt die Projektgruppe "IAB-Betriebspanel" regelmäßig ein jährliches Forschungstreffen durch. In dieser Tradition fand am 4./5. Oktober 2001 die 7. Veranstaltung dieser Art zum Thema "Betriebliche Reorganisation und Fachkräftebedarf" statt. Der Band dokumentiert die Beiträge und Korreferate der Tagung. Hübler/Jirjahn untersuchen, wie betriebliche Mitbestimmung und betriebliche Reorganisationsmaßnahmen im Hinblick auf die Arbeitsproduktivität zusammenwirken. Gerlach/Meyer/Tsertsvadze untersuchen die Segregation sowohl zwischen den un-/angelernten Arbeitern und qualifizierten Angestellten als auch zwischen den Gruppen der un-/angelernten Arbeiter und Facharbeiter und der Gruppe der qualifizierten angestellten. Bertschek/Kaiser untersuchen die Effekte von organisatorischen Veränderungen in Form von verstärkter Gruppenarbeit und abgeflachten Hierarchien auf die Arbeitsproduktivität von Unternehmen. Backes-Gellner/Schmidtke untersuchen die Frage, warum es den Betrieben in unterschiedlicher Weise gelingt, ihren Personalbedarf zu befriedigen. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei die nicht direkt beobachtbaren Arbeitsplatz- und Unternehmenscharakteristika. Beckmann/Bellmann untersuchen, welchen Einfluss der technische Fortschritt und organisatorische Änderungen auf die Personalstruktur ausüben und finden empirische Evidenz dafür, dass technologische Innovationen und Kombinationen bzw. Bündel von Reorganisationsmaßnahmen zu Churning (d.h. einen Mitarbeiteraustausch bei in etwa konstanter Beschäftigung) führen. Kölling/Möller untersuchen die Auswirkungen von innovativen "work practices" auf die Beschäftigtenstruktur, wobei sie das betriebliche Entscheidungsproblem der Einführung moderner Arbeitssysteme explizit berücksichtigen. Hagen/Boockmann untersuchen die Bestimmungsgründe der betrieblichen Nachfrage nach befristeten Verträgen, Leiharbeit und freien Mitarbeiter - also der so genannten atypischen Arbeit. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungspolitik in Unternehmen und Betrieb (2002)

    Bellmann, Lutz ; Promberger, Markus ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Markus Promberger (2002): Beschäftigungspolitik in Unternehmen und Betrieb. In: Arbeit und Beruf, Jg. 53, H. 10, S. 296-300.

    Abstract

    "Der anhaltend hohe Stand bei der Zahl der Arbeitslosen zeigt die Notwendigkeit der Ausschöpfung aller beschäftigungspolitischen Handlungsmöglichkeiten. Dabei spielen nicht nur die Neuausrichtung der Bundesanstalt für Arbeit und ihrer arbeitsmarktpolitischen Instrumente eine Rolle. Von besonderem Interesse sind auch Möglichkeiten und Erfahrungen zur Beschäftigungspolitik auf Betriebs- und Unternehmensebene. Zwar bildet der Aufgabenbereich der Bundesanstalt für Arbeit die "Kernzone" der gesamtstaatlichen Beschäftigungspolitik. Arbeitsmarktpolitische Kernakteure hingegen sind primär die Betriebe bzw. Unternehmen und die Beschäftigten; die Forschung einer eigenständigen Beschäftigungspolitik auf der Ebene der Sozialpartner ist dabei eine vergleichsweise neue Entwicklung. Aus wissenschaftlicher Sicht ist dabei interessant, zu überprüfen, inwieweit bestimmte Formen betrieblicher Beschäftigungspolitik tragfähig und verallgemeinbar sind. Aus arbeitsmarktpolitischer Perspektive ist von Interesse, inwieweit sich Instrumente der Bundesanstalt für Arbeit und anderer Institutionen mit betrieblicher Beschäftigungspolitik verknüpfen lassen. Um diese Diskussionen anzuregen, soll hier eine Analyse beschäftigungspolitischer Maßnahmen auf der Ebene der Sozialpartner in Unternehmen und Betrieb erfolgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Promberger, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    Das IAB-Betriebspanel: Ansatz und Analysepotenziale (2002)

    Bellmann, Lutz ; Lahner, Manfred; Kohaut, Susanne ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Susanne Kohaut & Manfred Lahner (2002): Das IAB-Betriebspanel. Ansatz und Analysepotenziale. In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 13-20.

    Abstract

    "Die Befragungen zum IAB-Betriebspanel werden seit 1993 jährlich in Westdeutschland und seit 1996 auch in Ostdeutschland bei nunmehr mehr als 16.000 Betrieben durchgeführt. Die Feldarbeit übernehmen Interviewer von Infratest Sozialforschung (München). Die Aufstockung des IAB-Betriebspanels von etwa 8.000 Fällen im Jahr 1996 auf den heutigen Umfang wurde durch finanzielle Beteiligungen fast aller Bundesländer und des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle realisiert. Damit haben sich die Möglichkeiten der Auswertungen des IAB-Betriebspanels erweitert, sodass auch anspruchsvollere Analysemethoden angewendet werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Kohaut, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Beschäftigungsentwicklung und Innovationsaktivitäten (2002)

    Bellmann, Lutz ; Kohaut, Susanne ; Lahner, Manfred;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Susanne Kohaut & Manfred Lahner (2002): Betriebliche Beschäftigungsentwicklung und Innovationsaktivitäten. In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 243-248.

    Abstract

    "Aus der Theorie lassen sich sowohl arbeitsplatzsparende als auch beschäftigungsfördernde Wirkungen von Innovationen ableiten. Folglich kann der Gesamteffekt von Innovationsaktivitäten auf die Beschäftigung nur anhand empirischer Studien abgeschätzt werden. Die kurzfristigen Beschäftigungseffekte von Produkt- und Prozessinnovationen und die damit zusammenhängenden organisatorischen Änderungen in den Betrieben stehen im Vordergrund der Arbeit. Dabei wird empirisch der Einfluss der Produkt- und Prozessinnovationen zusammen mit anderen Bestimmungsgründen der Beschäftigungsentwicklung wie der Betriebsgröße, der Wirtschaftszweigzugehörigkeit, der Ertragslage, der Lohnhöhe, der Qualifikationsstruktur multivariat untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Kohaut, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    Produktivität in auslandskontrollierten Betrieben Ostdeutschlands (2002)

    Bellmann, Lutz ; Jungnickel, Rolf; Ellguth, Peter;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Peter Ellguth & Rolf Jungnickel (2002): Produktivität in auslandskontrollierten Betrieben Ostdeutschlands. In: L. Bellmann (Hrsg.) (2002): Die ostdeutschen Betriebe in der internationalen Arbeitsteilung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 263), S. 85-110.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund der nach wie vor bestehenden strukturellen Probleme in Ostdeutschland wird die Rolle auslandskontrollierter Betriebe für die ostdeutsche Wirtschaft betrachtet. Ausgehend von den etablierten Theorien zur Erklärung von Direktinvestitionen werden mit den Daten des IAB-Betriebspanels Produktivitätsunterschiede zwischen Betrieben im ausländischen, westdeutschen und ostdeutschen Eigentum analysiert. Die multivariate Überprüfung entsprechender Hypothesen zum Produktivitätsvorsprung auslandskontrollierter Unternehmen liefert u. a. folgende Ergebnisse. Auslandskontrollierte Betriebe erreichen in Ostdeutschland eine um 60 % höhere Produktivität als solche im ostdeutschen Eigentum; gegenüber den Töchtern westdeutscher Unternehmen fällt der Vorsprung deutlich geringer aus. Der Vorteil ausländischer Betriebe ergibt sich bei einer breiten Streuung der Produktivität primär aus einem wesentlich höheren Anteil hochproduktiver Firmen. Die überlegene Produktivität resultiert nicht nur aus dem Faktor Auslandskontrolle "an sich", sondern auch auf indirektem Wege über den stärkeren Einsatz qualifizierter Arbeitskräfte sowie aus der intensiveren Einordnung in die internationale Arbeitsteilung. Bei Betracht und der Entwicklung in der zweiten Hälfte der 90er-Jahre zeigt sich, dass auslandskontrollierte Betriebe in Ostdeutschland ihren Produktivitätsvorsprung deutlich ausgebaut haben das spricht gegen die These, dass inländische Unternehmen gekauft werden, gerade weil sie besonders leistungsfähig sind ("Picking-the-winner"-Strategien). Die (mögliche) Rolle auslandskontrollierter Betriebe in Ostdeutschland bedarf aber angesichts der bislang relativ schmalen Datenbasis noch weiterer Untersuchungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik - betriebliche Weiterbildung und Fachkräftebedarf (2002)

    Bellmann, Lutz ; Kölling, Arnd ; Leber, Ute;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Arnd Kölling & Ute Leber (2002): Arbeitsmarktpolitik - betriebliche Weiterbildung und Fachkräftebedarf. In: Arbeit und Beruf, Jg. 53, H. 4, S. 108-109.

    Abstract

    "Im Beitrag liegt der Fokus auf der betrieblichen Weiterbildung und es wird danach gefragt, ob und inwieweit Betriebe tatsächlich von diesem Instrument zur Deckung eines gegebenen Fachkräftebedarfs Gebrauch machen. Eine Antwort auf diese Frage kann das IAB-Betriebspanel geben, eine seit 1993 in den alten und seit 1996 auch in den neuen Bundesländern jährlich durchgeführte Befragung von Arbeitgebern zu verschiedenen Bereichen der betrieblichen Beschäftigungs- und Personalpolitik. In der Erhebung des Jahres 2000 bildete der Themenkomplex "Fachkräftebedarf und nicht besetzte Stellen" einen Befragungsschwerpunkt. Hier wurden zum einen Informationen zur Anzahl der Einstellungen und der nicht besetzten Stellen im ersten Halbjahr 2000 (differenziert nach verschiedenen Qualifikationsgruppen) erhoben, zum anderen liegen auch Angaben dazu vor, ob ein Betrieb in der Weiterbildung engagiert war." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Die IAB-Beschäftigtenstichprobe (2002)

    Bender, Stefan; Haas, Anette;

    Zitatform

    Bender, Stefan & Anette Haas (2002): Die IAB-Beschäftigtenstichprobe. In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 3-12.

    Abstract

    "Seit 1995 steht der wissenschaftlichen Öffentlichkeit ein mächtiger Personen-Längsschnittdatensatz zur Verfügung: die IAB-Beschäftigtenstichprobe. In dem Beitrag werden die Grundlagen, die momentanen Analysemöglichkeiten - anhand eines kleinen Literaturüberblicks - und im Schluss die zukünftigen Potenziale dieses Datensatzes beschrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsplatzdynamik und befristete Verträge: Empirische Evidenz aus dem IAB-Betriebspanel für Baden-Württemberg (2002)

    Boockmann, Bernhard; Hagen, Tobias ;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard & Tobias Hagen (2002): Arbeitsplatzdynamik und befristete Verträge: Empirische Evidenz aus dem IAB-Betriebspanel für Baden-Württemberg. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 35, H. 3, S. 385-396.

    Abstract

    "Der Beitrag beschreibt die Rolle befristeter Arbeitsverträge in der Arbeitsplatzdynamik baden-württembergischer Betriebe im Jahr 2001. Obwohl nur 4,4 Prozent der Arbeitnehmer einen befristeten Vertrag haben, erfolgen mehr als ein Viertel aller Einstellungen auf der Basis eines befristeten Vertrages. Mehr noch als expandierende Betriebe nutzen schrumpfende Betriebe befristete Verträge: Hier werden rund 44 Prozent der Einstellungen befristet vorgenommen, was auf die ungewisse Geschäftsentwicklung in diesen Betrieben zurückzuführen sein dürfte. Von den befristet Beschäftigten, deren Arbeitsvertrag im Jahr 2001 auslief, wechselten circa 51 Prozent in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis im gleichen Betrieb, während circa 49 Prozent aus dem Betrieb ausschieden. Die Übernahmequote ist in wachsenden Betrieben deutlich höher. Gerade hier wird befristete Beschäftigung offensichtlich nicht nur als kurzfristiges Anpassungsinstrument genutzt, sondern auch zur Erprobung neueingestellter Mitarbeiter. Weitere Ergebnisse der Datenanalyse betreffen den simultanen Zugang und Abgang von Arbeitnehmern in den bzw. aus dem Betrieb, der als Rotation oder Churning bezeichnet wird. Die Churning-Rate liegt bei der Gesamtbeschäftigung bei fast 65 Prozent, d.h. fast zwei Drittel des Umschlags dient nur zum Austausch der Arbeitnehmer, ohne dass damit Auf- oder Abbau von Beschäftigung verbunden ist. Die Ergebnisse zeigen ferner, dass die Betriebe den Arbeitnehmern bei der Neubesetzung von Stellen häufig befristete Verträge anbieten, obwohl die Stellen bislang unbefristet besetzt waren. Stellt man diesem Phänomen jedoch die Zahl der Umwandlungen befristeter in unbefristete Arbeitsverträge gegenüber, zeigt sich, dass per saldo keine Verdrängung regulärer Beschäftigung festzustellen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mitarbeiterbeteiligung: ein Weg zu höherer Produktivität, Innovation, Beschäftigung und Rentabilität. Zusammenfassung verschiedener neuerer Untersuchungen und Entwicklung bezüglich Verbreitung und Effekte der betrieblichen Mitarbeiterbeteiligung in Deutschland und Europa (2002)

    Brinck, Stefan;

    Zitatform

    Brinck, Stefan (2002): Mitarbeiterbeteiligung. Ein Weg zu höherer Produktivität, Innovation, Beschäftigung und Rentabilität. Zusammenfassung verschiedener neuerer Untersuchungen und Entwicklung bezüglich Verbreitung und Effekte der betrieblichen Mitarbeiterbeteiligung in Deutschland und Europa. Kassel, 12 S.

    Abstract

    "Die positiven Wirkungen insbesondere bezüglich Motivation der Mitarbeiter, Produktivität, Beschäftigungswirkung, höherer wirtschaftlicher Erfolg und nicht zuletzt die Sicherung des Unternehmensbestandes durch Mitarbeiterbeteiligung waren in der jüngsten Vergangenheit Gegenstand mehrerer empirischer Untersuchungen. Verschiedenste wissenschaftliche Institute und Institutionen haben sich mit dieser Thematik beschäftigt. Dieser Artikel liefert eine Zusammenfassung verschiedener neuerer Untersuchungen und Entwicklungen bezüglich Verbreitung und Effekte einer betrieblichen Mitarbeiterbeteiligung in Deutschland und Europa." Es wird Bezug genommen auf Studien des ifo-Insituts, der Europäischen Kommission, des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, des Instituts für Mittelstandsforschung, des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung und des Instituts für angewandte Wirtschaftsforschung. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Räumliche Differenzierungen von Betriebsgründungsintensität und Überlebenschancen in Westdeutschland 1983 bis 1997 (2002)

    Brixy, Udo ; Grotz, Reinhold;

    Zitatform

    Brixy, Udo & Reinhold Grotz (2002): Räumliche Differenzierungen von Betriebsgründungsintensität und Überlebenschancen in Westdeutschland 1983 bis 1997. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 60, H. 2, S. 100-122.

    Abstract

    "Unternehmensgründungen gelten als wichtiges Mittel, regionale Wirtschaftsstrukturen zu erneuern. Es gibt aber erst wenig Erkenntnisse über den zeitlichen Ablauf, die sektorale und räumliche Differenzierung sowie das Überleben von Neugründungen. Der erste Teil des Beitrags befasst sich mit der Analyse des Gründungsgeschehens in Westdeutschland in den Jahren 1983-1997 und zeigt dabei eine relativ hohe Konstanz von Strukturen und Vorgängen. Ein weiteres wichtiges Ergebnis ist, dass die beobachteten Gründungsraten einzelner Kohorten und ihre fünfjährigen Überlebensquoten in der Summe in einem reziproken Verhältnis zueinander stehen, was vor allem durch den Dienstleistungssektor verursacht wird. Im zweiten Teil der Untersuchung wird der Versuch unternommen, mithilfe von Regressionsrechnungen die räumlichen Unterschiede bei den Gründungs- und Überlebensraten zu schätzen. Die Modelle für die Gründungen liefern recht gute Bestimmtheitsmaße (60-84 %); nicht ganz so aussagekräftig fallen die Ergebnisse für die Überlebensquoten aus. Insgesamt zeigt sich, dass die Branchenzugehörigkeit sowie das regionale Umfeld (Betriebsgrößenstruktur, Qualifikationen, Arbeitslosigkeit usw.) großen Einfluss sowohl auf die Gründungs- als auch Überlebensraten nehmen. Abschließend fließen die gewonnenen Erkenntnisse in einige Überlegungen zur regionalen Strukturpolitik ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Brixy, Udo ;
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  • Literaturhinweis

    Extending the perspective: small and medium-sized enterprises as competitors and network partners of MNCs (2002)

    Brussig, Martin ; Gerlach, Lutz;

    Zitatform

    Brussig, Martin & Lutz Gerlach (2002): Extending the perspective. Small and medium-sized enterprises as competitors and network partners of MNCs. In: M. Geppert, D. Matten & K. Williams (Hrsg.) (2002): Challenges for European management in a global context : experiences from Britain and Germany, S. 119-139.

    Abstract

    Die Arbeitsteilung zwischen multinationalen Konzernen (MNCs) und kleinen und mittleren Unternehmen (SMEs) findet auf zwei Ebenen statt: einerseits werden im Zuge der Globalisierung SMEs immer mehr zu Konkurrenten der MNCs und auf der anderen Seite sind sie Partner der MNCs in ihren Unternehmensnetzwerken. Der Beitrag untersucht das Verhältnis der Beziehungen zwischen MNCs und SMEs am Beispiel deutscher Unternehmen und an einem konkreten Fallbeispiel unternehmerischer Aktivitäten des Volkswagenkonzerns in Polen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Auswirkungen diese Beziehungen auf die Unternehmensstrategien der MNCs haben. Diese Auswirkungen werden je nach Beziehungstyp (Konkurrent bzw. Partner) in zwei Hypothesen definiert. In der Konkurrenzsituation können die MCNs von der größeren Flexibilität der SMEs lernen und Konsequenzen für die eigene Unternehmensorganisation ziehen (indirekte Auswirkung). In der Netzwerkorganisation haben beide Partner ein Interesse am gemeinsamen Erfolg, was zu verstärkter Kommunikation und dem Austausch von Strukturen führt (direkte Auswirkung). Die Untersuchung der Beziehungen zwischen MNCs und SMEs kommt zu dem Schluss, dass auch global auftretende SMEs als Konkurrenten oder Wettbewerber für die Unternehmensstrategien der MNCs kaum eine Rolle spielen. Für die Netzwerksituation ergibt sich eine anderes Bild. Hier zeigt sich ein Wechselspiel von Aktionen und Reaktionen, das sich sowohl beim kleineren als auch beim größeren Partner auf die spezifischen Netzwerkbedingungen zurückführen lässt. Das Fallbeispiel VW-Polen zeigt, dass die europäische Integration eine Ausweitung der betrieblichen Netzwerke in Richtung Osteuropa zur Folge haben wird. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Innovation und Qualifikation: Skizze der Forschungslandschaft in Deutschland seit Bestehen des IAB (2002)

    Dostal, Werner;

    Zitatform

    Dostal, Werner (2002): Innovation und Qualifikation. Skizze der Forschungslandschaft in Deutschland seit Bestehen des IAB. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 35, H. 4, S. 492-505.

    Abstract

    Eine fundierte Innovationsforschung kann aufzeigen, in welche Richtung sich der technische Fortschritt bewegt und somit erste Hinweise nach dem Qualifikationsbedarf und der Qualifikationsentwertung in der Zukunft geben. Sie kann Konsequenzen des Übergangs hin zu einer wissensbasierten Produktion verdeutlichen und Lösungen erarbeiten, wie die Abschreibungsrate des Wissens, die durch technischen Wandel bedingt ist, verringert werden kann und das Bildungssystem reagieren sollte. Das Thema "Innovation und Qualifikation" begleitet das IAB seit seiner Gründung 1967. Der Autor beschreibt das Umfeld der Forschung hierzu und stellt die Projekte zur Innovations- und Qualifikationsforschung vor, die im IAB seit 1970 bearbeitet wurden. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Betriebsräte in Kleinbetrieben - ein bislang eher seltenes Phänomen (2002)

    Ellguth, Peter;

    Zitatform

    Ellguth, Peter (2002): Betriebsräte in Kleinbetrieben - ein bislang eher seltenes Phänomen. In: IAB-Materialien H. 1, S. 10-11.

    Abstract

    "Die Ergebnisse des IAB-Betriebspanels bestätigen die bislang geringe Verbreitung von Betriebsratsgremien im mittel- und vor allem im kleinbetrieblichen Segment der Privatwirtschaft. Von den Betrieben mit 5 bis 20 Beschäftigten verfügt nur jeder 16. über ein solches Gremium. Dieser Anteil erhöht sich in den kleineren Mittelbetrieben (21 bis 100 Beschäftigte) auf ein knappes Drittel. Bei einer Beschäftigtenzahl zwischen 100 und 300 Beschäftigten besitzen bereits sieben von zehn Betrieben einen Betriebsrat und darüber hinaus ist die Verbreitung fast flächendeckend. Wegen der zahlenmäßigen Dominanz der Kleinbetriebe ergibt sich insgesamt für die betriebsratsfähigen Betriebe (ab fünf Beschäftigte) der Privatwirtschaft ein 'Anteil mit Betriebsrat' von nur gut zwölf Prozent." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auf der Suche nach dem "Turbo-Arbeitsmarkt": Zwischenbericht an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zum Projekt "Restrukturierung des Arbeitsmarktes. Disaggregierte Längsschnittanalysen mit der IAB-Beschäftigtenstichprobe" (2002)

    Erlinghagen, Marcel ; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Erlinghagen, Marcel & Matthias Knuth (2002): Auf der Suche nach dem "Turbo-Arbeitsmarkt". Zwischenbericht an die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zum Projekt "Restrukturierung des Arbeitsmarktes. Disaggregierte Längsschnittanalysen mit der IAB-Beschäftigtenstichprobe". (Graue Reihe des Instituts Arbeit und Technik 2002-03), Gelsenkirchen, 78 S.

    Abstract

    "Beim Übergang von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft ist mit Veränderungen auch auf dem Arbeitsmarkt zu rechnen. Eine Reihe von Autoren geht davon aus, dass diese Veränderungen zusammen mit Globalisierung, verschärfter Konkurrenz und verkürzten Innovationszyklen die Betriebe zu einer größeren extern-numerischen Flexibilisierung veranlassen würden. Infolge dessen müsse die Stabilität der Beschäftigung sinken, die Mobilität der Beschäftigten auf dem Arbeitsmarkt müsse zunehmen ('Turbo-Arbeitsmarkt') und das Risiko der Arbeitslosigkeit werde verallgemeinert. Der Beitrag überprüft diese Annahme mithilfe einfacher deskriptiver Verfahren auf Basis der Verlaufsdaten der IAB-Beschäftigtenstichprobe für den westdeutschen Arbeitsmarkt der Jahre 1976 bis 1995. Es zeigt sich, dass von einer allgemeinen Zunahme der Arbeitsmarktdynamik keine Rede sein kann. Die Arbeitsmarktmobilität, gemessen an den Ein- und Austrittsraten in und aus Beschäftigung stagniert seit den 1970er Jahren, bzw. zeigt sogar eine leicht abnehmende Tendenz. Die Stabilität von Beschäftigungsverhältnissen nimmt im Zeitverlauf nicht ab, sondern zu; darüber hinaus wird weder Arbeitslosigkeit mehr und mehr zum 'Normalfall' in Erwerbsverläufen von Arbeitnehmern, noch werden Wechsel der beruflichen Tätigkeit häufiger." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Entwicklung von Arbeitsmarktmobilität und Beschäftigungsstabilität im Übergang von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft: eine deskriptive Analyse des westdeutschen Arbeitsmarktes zwischen 1976 und 1995 auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe (2002)

    Erlinghagen, Marcel ;

    Zitatform

    Erlinghagen, Marcel (2002): Die Entwicklung von Arbeitsmarktmobilität und Beschäftigungsstabilität im Übergang von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft. Eine deskriptive Analyse des westdeutschen Arbeitsmarktes zwischen 1976 und 1995 auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 35, H. 1, S. 74-89.

    Abstract

    "Der Beitrag überprüft die These von einer zunehmenden Bedeutung der extern-numerischen Arbeitsmarktflexibilität mit Hilfe einfacher deskriptiver Verfahren auf Basis der Verlaufsdaten der IAB-Beschäftigtenstichprobe für den westdeutschen Arbeitsmarkt der Jahre 1976 bis 1995. Dabei zeigt sich, dass von einer generell zunehmenden beschleunigten Arbeitsmarktdynamik keine Rede sein kann, sondern die Arbeitsmarktmobilität seit den 70er Jahren stagniert, wenn nicht sogar leicht abgenommen hat; darüber hinaus nimmt die Stabilität von Beschäftigungsverhältnissen im Zeitverlauf nicht wie vielleicht zu erwarten war ab sondern zu; auch wird Arbeitslosigkeit nicht mehr und mehr zum 'Normalfall' in Erwerbsverläufen von Arbeitnehmern trotz absolut steigender Arbeitslosenzahlen. Letztendlich widerlegt der Beitrag nicht nur die These vom 'Turbo-Arbeitsmarkt'; auch scheint Skepsis gegenüber der gegensätzlichen These vom zunehmend sklerotischen Arbeitsmarkt angebracht. Denn eine Konzentration hauptsächlich auf die Entwicklung der extern-numerischen Flexibilität verstellt allzu leicht den Blick auf alternative betriebliche Flexibilisierungsstrategien. Die Verstetigung von Arbeitnehmer-Arbeitgeber-Beziehungen ist allein kein Indiz für einen anpassungsunfähigen Arbeitsmarkt. Vielmehr sind die in diesem Beitrag präsentierten Ergebnisse im Zusammenhang mit einer wachsenden internen Flexibilisierung der Betriebe in Deutschland zu interpretieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kein Turbo-Arbeitsmarkt in Sicht: Fluktuation stagniert - Beschäftigungsstabilität nimmt zu (2002)

    Erlinghagen, Marcel ; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Erlinghagen, Marcel & Matthias Knuth (2002): Kein Turbo-Arbeitsmarkt in Sicht. Fluktuation stagniert - Beschäftigungsstabilität nimmt zu. (IAT-Report 2002-04), Gelsenkirchen, 9 S.

    Abstract

    "Entgegen dem vorherrschenden "Flexibilisierungs"-Diskurs hat die Fluktuation der Arbeitskräfte im Übergang vom Industriezeitalter zur Dienstleistungsgesellschaft, d.h. im Vergleich der siebziger mit den neunziger Jahren, nicht zugenommen. Die Labour-Turnover-Rate liegt im früheren Bundesgebiet zwischen 24% an den Tiefpunkten und 30% an den Höhepunkten der Konjunkturzyklen. Die Hälfte aller neu begonnenen Beschäftigungsverhältnisse ist nach spätestens einem Jahr schon wieder beendet. Diese scheinbar geringe Stabilität der Beschäftigung mag überraschen, ist aber nicht das Ergebnis einer neuen Entwicklung - im Gegenteil: Die Beschäftigungsverhältnisse sind sogar etwas stabiler geworden: Die mittlere Verweildauer (Überlebensrate von 50%) hat sich um etwa 25 Tage (7%) auf ein Jahr verlängert. Auch in der zweiten Hälfte der neunziger Jahre ist keine Trendumkehr im Sinne einer grundlegenden Destabilisierung der Beschäftigung erkennbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wie kann man die Beständigkeit von Beschäftigungsverhältnissen messen?: Durchschnittliche Betriebszugehörigkeitsdauer und Überlebensrate: Zwei Messkonzepte im Vergleich (2002)

    Erlinghagen, Marcel ; Mühge, Gernot;

    Zitatform

    Erlinghagen, Marcel & Gernot Mühge (2002): Wie kann man die Beständigkeit von Beschäftigungsverhältnissen messen? Durchschnittliche Betriebszugehörigkeitsdauer und Überlebensrate: Zwei Messkonzepte im Vergleich. (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung. Materialien 19), Berlin, 35 S.

    Abstract

    "Die Messung von Betriebszugehörigkeitsdauern und die daraus abgeleiteten Aussagen zur Beschäftigungsstabilität sind sowohl in der aktuellen Arbeitsmarktdebatte als auch im Hinblick auf Fragen zur Arbeitsorganisation in und Innovationsfähigkeit von Betrieben von besonderer Relevanz. Mit der Berechnung durchschnittlicher Betriebszugehörigkeitsdauern und von Überlebensraten stehen dabei zwei Verfahren zur Verfügung, die Aussagen zur Dauer von Beschäftigungsverhältnissen ermöglichen. Allerdings handelt es sich bei beiden Verfahren um grundverschiedenen Methoden, die unterschiedliche Anforderungen an das auszuwertende Datenmaterial und - dadurch mitbedingt - voneinander abweichende Interpretationen erfordern. Die verschiedenen Verfahren messen unterschiedliche Sachverhalte und sie führen daher zwangsläufig zu unterschiedlichen, nicht miteinander vergleichbaren Ergebnissen. Im Beitrag wir dies mit Hilfe der Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und der IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS) anhand des Beispiels geschlechtsspezifischer Betriebszugehörigkeitsdauern verdeutlicht. Letztendlich zeigt sich, dass die durchschnittliche Betriebszuge-hörigkeitsdauer eher mit Bezug auf die Personalstruktur von Betrieben aussage-kräftig ist, während zur Beurteilung der jeweils aktuellen Arbeitsmarktsituation die Analyse abgeschlossener Dauern (bspw. in Form von Überlebensraten) we-sentlich besser geeignet ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Keine Spur vom "Turbo-Arbeitsmarkt": Arbeitsmarktmobilität und Beschäftigungsstabilität im früheren Bundesgebiet (2002)

    Erlinghagen, Marcel ; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Erlinghagen, Marcel & Matthias Knuth (2002): Keine Spur vom "Turbo-Arbeitsmarkt". Arbeitsmarktmobilität und Beschäftigungsstabilität im früheren Bundesgebiet. In: Institut Arbeit und Technik (Hrsg.) (2002): Institut Arbeit und Technik : Jahrbuch 2001/2002, S. 233-248.

    Abstract

    "Bei der Beurteilung der Frage, ob sich der deutsche Arbeitsmarkt in den letzten Jahrzehnten tatsächlich aufgrund einer zunehmenden externen Flexibilisierung mehr und mehr in Richtung eines 'Turbo-Arbeitsmarktes' gewandelt hat, ist eine empirische Analyse (a) der Arbeitsmarktmobilität, (b) der Beschäftigungsstabilität sowie (c) des Umfangs der Betroffenheit von Arbeitslosigkeit unerlässlich. In dem Beitrag steht eine deskriptive Analyse der allgemeinen Dynamik des westdeutschen Arbeitsmarktes im Mittelpunkt, um die groben Entwicklungstrends empirisch nachzeichnen zu können. Zu diesem Zweck werden in Abschnitt 1 zu überprüfende Hypothesen formuliert und einige methodische Vorbermerkungen gemacht, bevor Abschnitt 2 die Analyseergebnisse darstellt und bezüglich der zu überprüfenden Hypothesen beurteilt. Abschnitt 3 liefert dann eine zusammenfassende Bewertung der Untersuchungsergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Strukturmerkmale und Potentiale der von Frauen geführten Betriebe in Deutschland: eine empirische Untersuchung anhand der Daten des IAB-Betriebspanels (2002)

    Fehrenbach, Silke; Leicht, René;

    Zitatform

    Fehrenbach, Silke & René Leicht (2002): Strukturmerkmale und Potentiale der von Frauen geführten Betriebe in Deutschland. Eine empirische Untersuchung anhand der Daten des IAB-Betriebspanels. (Institut für Mittelstandsforschung. Grüne Reihe 47), Mannheim, 84 S.

    Abstract

    "Trotz des überproportional hohen Anstiegs der Zahl selbständig tätiger Frauen in den 1990er Jahren, stellen Frauen nach wie vor nur einen geringen Teil aller Selbständigen bzw. UnternehmerInnen. Zudem sind die Betriebe von Frauen nach Forschungserkenntissen der 80er und frühen 90er Jahre tendenziell kleiner, häufig weniger gewinnträchtig und vorwiegend in traditionellen Dienstleistungen angesiedelt. Mit dieser Arbeit werden aktuelle und gleichzeitig repräsentative Informationen zum Umfang und zur Struktur der unternehmerischen Tätigkeit von Frauen in der Bundesrepublik vorgestellt, die auf Auswertungen des IAB-Betriebspanels im Jahr 2000 beruhen. Die Untersuchung umfasst Betriebe mit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Im Mittelpunkt steht die Frage nach den Besonderheiten ausschließlich von Frauen geführter Betriebe bspw. hinsichtlich Betriebsgröße und -alter, Umsatz, Rechtsform, Wirtschaftszweig, Investitions- und Exporttätigkeit sowie Personalstruktur. Schlussfolgerungen im Hinblick auf die Leistungspotentiale von Frauenbetrieben basieren auf Informationen zur Ertragslage sowie zur Beschäftigten-, Umsatz- und Investitionsentwicklung. Schließlich wird eine Subpopulation von in den 90er Jahren gegründeten Betrieben betrachtet um zu identifizieren, ob sich betriebliche Strukturen und Leistungspotentiale von Frauenbetrieben im Zuge des 'Gründerinnenbooms' verändert bzw. denen von Männerbetrieben angeglichen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Determinanten der Beschäftigungsentwicklung in Ost- und Westdeutschland von 1995 bis 2000 unter besonderer Berücksichtigung von Exportaktivitäten (2002)

    Fischer, Gabriele ;

    Zitatform

    Fischer, Gabriele (2002): Determinanten der Beschäftigungsentwicklung in Ost- und Westdeutschland von 1995 bis 2000 unter besonderer Berücksichtigung von Exportaktivitäten. In: L. Bellmann (Hrsg.) (2002): Die ostdeutschen Betriebe in der internationalen Arbeitsteilung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 263), S. 65-83.

    Abstract

    "Die Internationalisierung der Wirtschaft kann für die einzelnen Betriebe Vor- und Nachteile haben: Auf der einen Seite vergrößern sich die Absatzmöglichkeiten durch die Erschließung neuer Märkte. Auf der anderen Seite bedeutet die Öffnung der Märkte auch einen größeren Konkurrenzdruck, dem die Betriebe ausgesetzt sind. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche Auswirkung die internationalen Aktivitäten von Betrieben auf die Beschäftigung haben. Dieser Frage wurde mit Hilfe einer Längsschnittanalyse mit Daten des IAB-Betriebspanels von 1996 bis 2000 nachgegangen. Es wurde untersucht, welche Betriebe eine positive bzw. negative Beschäftigungsentwicklung zu verzeichnen haben und welche Rolle dabei die Exportaktivität der Betriebe spielt, d. h. ob und - wenn ja - welchen Einfluss sie auf die Beschäftigungsentwicklung haben. Dabei stellte sich heraus, dass die Exportaktivitäten in den neuen Bundesländern in positivem Zusammenhang mit der Beschäftigung stehen, in den alten Bundesländern hingegen nicht. Es handelt sich bei dieser Analyse um eine erste Annäherung an das Thema. Der Beitrag will auf Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Längsschnittanalyse mit den Daten das IAB-Betriebspaniels hinweisen. Da viele Fragen dabei nur angeschnitten werden konnten, ist diese Untersuchung in erster Linie als Diskussionsbeitrag und als Anregung zu weiterführenden Analysen zu verstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Quantilsregressionen der westdeutschen Verdienste: ein Vergeich zwischen der Gehalts- und Lohnstrukturerhebung und der IAB-Beschäftigtenstichprobe (2002)

    Fitzenberger, Bernd ; Reize, Frank;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Frank Reize (2002): Quantilsregressionen der westdeutschen Verdienste. Ein Vergeich zwischen der Gehalts- und Lohnstrukturerhebung und der IAB-Beschäftigtenstichprobe. (ZEW discussion paper 2002-79), Mannheim, 46 S.

    Abstract

    "Diese Arbeit vergleicht die Verdienststrukturen in Westdeutschland fur die Jahre 1990 und 1995 basierend auf der Gehalts- und Lohnstrukturerhebung und der IAB -- Beschäftigtenstichprobe. Wir betrachten Verdienstunterschiede im Hinblick auf die berufliche Qualifikation, das Geschlecht, den Erwerbsstatus, die Branchenzugehörigkeit und das Alter. Die Analyse verwendet die Methode der Quantilsregressionen und ist rein deskriptiver Natur. Die beiden Datensätze unterscheiden sich teilweise in der Stichprobenzusammensetzung und es finden sich zum Teil Unterschiede in den geschätzten Verdienstrelationen. Qualitativ stimmen die Ergebnisse vor allem für Männer relativ gut überein. Die Verdienststrukturen erweisen sich als sehr differenziert, beispielsweise nehmen geschlechtsspezifische und qualifikatorische Verdienstunterschiede wie auch die Verdienstdispersion innerhalb einer Arbeitnehmergruppe typischerweise mit dem Alter zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Gender wage differences in West Germany: a cohort analysis (2002)

    Fitzenberger, Bernd ; Wunderlich, Gaby;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Gaby Wunderlich (2002): Gender wage differences in West Germany. A cohort analysis. In: German economic review, Jg. 3, H. 4, S. 379-414.

    Abstract

    "A comprehensive descriptive analysis of gender wage differences over a long time period does not exist for West Germany. Using an empirical approach which explicitly takes into account changes of wage distributions for both males and females as well as life-cycle and birth cohort effects, we go beyond conventional decomposition techniques of the average gender wage gap. The paper provides stylized facts of the level and dynamics of the gender wage gap from 1975-95. The empirical analysis is based upon the IAB employment subsample. Our findings confirm the importance of distributional effects relating to skill level and employment status. While life-cycle wage growth is in general much lower for females compared to males, comparing their estimated time trends implies that the gender wage gap has narrowed substantially in the lower part of the wage distribution especially for low- and medium-skilled females but much less so in the upperpart of the wage distribution. Surprisingly, we do not rind any cohort effects for wages of female employees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Ökonomische Analyse der deutschen Betriebsverfassung (2002)

    Frick, Bernd ;

    Zitatform

    Frick, Bernd (2002): Ökonomische Analyse der deutschen Betriebsverfassung. In: D. Sadowski & U. Walwei (Hrsg.) (2002): Die ökonomische Analyse des Arbeitsrechts : IAB-Kontaktseminar vom 12.-16. November 2001 im Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der Europäischen Gemeinschaft (IAAEG) der Universität Trier, S. 213-236.

    Abstract

    "Die theoretische Diskussion der wirtschaftlichen Folgen rechtlich autorisierter Arbeitnehmervertretungen ist durch zwei weitgehend inkompatible Sichtweisen charakterisiert: Auf der einen Seite wird argumentiert, dass Mitbestimmung der Arbeitnehmer aufgrund einer Veränderung der Anreizstrukturen zu Effizienzverlusten führen, die Kosten der Etablierung und Koordination von Arbeitsverhältnissen erhöhen und die Möglichkeiten der Arbeitnehmer zu opportunistischem Verhalten verbessern kann. Dem steht die gleichermaßen plausible Vermutung gegenüber, dass Mitbestimmung durch eine Verbesserung des Informationsflusses die Kooperations- und Kompromissbereitschaft der Beschäftigten erhöht, die Kanalisierung innerbetrieblicher Konflikte erleichtert, die Wahrscheinlichkeit opportunistischen Verhaltens reduziert und damit die Qualität der Arbeitsbeziehungen verbessert. Ungeachtet ihrer Defizite ist die verfügbare empirische Evidenz mit der letztgenannten Hypothese kompatibel: So zeigt sich zum einen, dass Betriebsräte einen positiven Einfluss auf betriebliche Investitionen in 'intangible assets' (wie z. B. Reorganisation und Weiterbildung) haben. Zum anderen macht eine entsprechende Auswertung der Daten des IAB-Betriebspanels aus dem Jahr 1998 deutlich, dass die Existenz einer kollektiven Arbeitnehmervertretung unter sonst gleichen Bedingungen mit einer signifikant höheren Bruttowertschöpfung einhergeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Investitionen, Weiterbildung und betriebliche Reorganisation (2002)

    Gerlach, Knut; Hübler, Olaf ; Meyer, Wolfgang;

    Zitatform

    Gerlach, Knut, Olaf Hübler & Wolfgang Meyer (2002): Investitionen, Weiterbildung und betriebliche Reorganisation. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 35, H. 4, S. 546-565.

    Abstract

    "Untersucht werden die auf betrieblicher Ebene bestehenden Zusammenhänge zwischen Investitionen, Reorganisation und Weiterbildung. Ein produktionstheoretischer Ansatz in Verbindung mit einem Optimierungskalkül der Betriebe zeigt, dass die hier im Zentrum stehenden Variablen wechselseitig voneinander abhängig sind. Erweitert man die Modellanalyse um einige Plausibilitätsbetrachtungen zu möglichen betrieblichen Entwicklungen, wird die zunächst einfache, klar überschaubare Struktur vielschichtiger und es können zum Teil gegenläufige Effekte auftreten. Daher lassen sich auch keine eindeutigen Hypothesen zu den Wirkungszusammenhängen zwischen Investitionen, Reorganisation und Weiterbildung als Ausgangspunkt für die empirische Analyse formulieren. Die empirische Untersuchung verwendet die Daten des IAB-Betriebspanels der Jahre 1997-2000. Im Zentrum steht ein simultanes Dreigleichungsmodell mit Weiterbildung, Reorganisation und Investitionen als zu erklärende Variablen. Wesentliche Ergebnisse sind: Reorganisationsmaßnahmen stehen in einem wechselseitigen Abhängigkeitsverhältnis zu Investitionen. Weiterbildung wird zwar von Sachkapitalinvestitionen begünstigt. Ein umgekehrter Zusammenhang ist jedoch nicht auszumachen. Eindeutige Beziehungen zwischen Weiterbildungs- und Reorganisationsmaßnahmen existieren nur dann, wenn Einzelmaßnahmen analysiert werden. Insgesamt lassen sich simultane Beziehungen zwischen Investitionen, Reorganisations- und Weiterbildungsmaßnahmen empirisch nachweisen. Sie werden zum Teil durch verzögerte Anpassungen überlagert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung der qualifikatorischen Segregation im Verarbeitenden Gewerbe (2002)

    Gerlach, Knut; Tsertsvadze, Georgi; Meyer, Wolfgang;

    Zitatform

    Gerlach, Knut, Wolfgang Meyer & Georgi Tsertsvadze (2002): Entwicklung der qualifikatorischen Segregation im Verarbeitenden Gewerbe. In: L. Bellmann & A. Kölling (Hrsg.) (2002): Betrieblicher Wandel und Fachkräftebedarf (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 257), S. 51-84.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Entwicklung und Determinanten der qualifikatorischen Segregation im Verarbeitenden Gewerbe Niedersachsens und Westdeutschlands. Es werden die Daten des IAB-Betriebspanels und des Hannoveraner Firmenpanels aus dem Zeitraum 1994 bis 2000 verwendet. Für die Analyse werden der gewichtete Dissimilaritätsindex (Duncan/Duncan 1955) und der OECD-Index (OECD 1980) gewählt. Es zeigt sich, dass die Segregation sowohl zwischen den un-/angelernten Arbeitern und qualifizierten Angestellten als auch zwischen der Gruppe der un-/angelernten Arbeiter und Facharbeiter und der Gruppe der qualifizierten Angestellten zugenommen hat. Ferner konnte mit Hilfe der "Differenzen-von-Differenzen" -Methode festgestellt werden, dass in Betrieben mit modernen Formen der Arbeitsorganisation und verschiedenen Innovationsarten die Segregation der Qualifikationsgruppen stärker angestiegen ist, als in den übrigen Betrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zukunftssektor Gesundheitswesen - Motor für die Beschäftigung (2002)

    Gewiese, Tilo;

    Zitatform

    Gewiese, Tilo (2002): Zukunftssektor Gesundheitswesen - Motor für die Beschäftigung. In: IAB-Materialien H. 1, S. 1-2.

    Abstract

    Mit Daten des IAB-Betriebspanels des Jahres 2001 wird die Beschäftigungsdynamik im Gesundheitswesen nachgezeichnet. Da immer mehr Menschen immer gesünder älter werden wollen, eröffnen sich für medizinische Fachkräfte und qualifiziertes Pflegepersonal günstige Perspektiven. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Mikroökonomische Analyse der Arbeitsnachfrage: eine Untersuchung von Beschäftigungsdynamik und Überstundennachfrage unter dem Einfluss von Anpassungskosten mit deutschen Betriebsdatensätzen (2002)

    Gold, Michael;

    Zitatform

    Gold, Michael (2002): Mikroökonomische Analyse der Arbeitsnachfrage. Eine Untersuchung von Beschäftigungsdynamik und Überstundennachfrage unter dem Einfluss von Anpassungskosten mit deutschen Betriebsdatensätzen. (Volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse 81), Hamburg: Kovac, 262 S.

    Abstract

    "Ausgehend von der Diskussion zunehmender Arbeitslosigkeit und den damit verbundenen Anpassungshemmnissen wird in der vorliegenden Arbeit die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes betrachtet. Basierend auf mikroökonomisch theoretischen Überlegungen wird ein empirischer Beitrag mit ökonometrischen Analysen unter Verwendung von Betriebsdatensätze geliefert. Im Mittelpunkt stehen die Wirkungen von Anpassungskosten auf die Beschäftigungsdynamik (Arbeitskräfte) und auf Überstunden (Arbeitszeit).
    Vier zentrale Fragen werden behandelt: Wie wirken Anpassungskosten auf die optimale Beschäftigungshöhe und die Beschäftigungsdynamik? Welche institutionellen und betrieblichen Faktoren stehen im Zusammenhang mit Anpassungskosten und wie lassen sie sich abbilden? Welchen Stellenwert haben Anpassungskosten für die Beschäftigungsdynamik und welche Wirkungsrichtungen werden von einzelnen Faktoren erwartet? Wie wirken sich Anpassungskosten auf die Existenz von Überstunden und das realisierte Ausmaß der Überstunden aus?
    Nach einer Einleitung folgt eine modelltheoretische Analyse (Kapitel 2) der optimalen Beschäftigungshöhe sowie der Wirkungen von Anpassungskosten auf die Beschäftigungsdynamik und auf Überstunden. Anschließend folgen die Beschreibung der Datensätze (Kapitel 3) und die empirischen Analysen der Anpassungskosten auf die Beschäftigungsdynamik (Kapitel 4) und die Überstunden (Kapitel 5). In der Schlussbetrachtung (Kapitel 6) werden die zentralen Ergebnisse zusammengefaßt und abschließend diskutiert." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Determinanten der Nachfrage nach befristeten Verträgen, Leiharbeit und freier Mitarbeit: empirische Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels (2002)

    Hagen, Tobias ; Boockmann, Bernhard;

    Zitatform

    Hagen, Tobias & Bernhard Boockmann (2002): Determinanten der Nachfrage nach befristeten Verträgen, Leiharbeit und freier Mitarbeit. Empirische Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels. In: L. Bellmann & A. Kölling (Hrsg.) (2002): Betrieblicher Wandel und Fachkräftebedarf (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 257), S. 199-235.

    Abstract

    "So genannte atypische Arbeit - befristet Beschäftigte, Leiharbeiter und freie Mitarbeiter - ist seit vielen Jahren ein Thema in der wirtschaftspolitischen Diskussion. Meist wird Flexibilität für ihre Deregulierung empfohlen oder werden sozialpolitische Argumente für ihre stärkere Regulierung vorgebracht. Allerdings liegt bisher kaum empirische Evidenz bezüglich der Gründe für den Einsatz dieser Beschäftigungsformen vor. Die ökonomische Theorie liefert mehrere Hypothesen über die Nachfrage nach atypischer Arbeit. Sie basierten meist auf den Anpassungskosten, die Unternehmen bei einem Mitarbeiterwechsel entstehen. Kosten, die bei Kündigung eines festen Mitarbeiters entstehen, können den Einsatz atypischer Beschäftigung in bestimmten Situationen profitabel machen. So etwa, wenn die Unternehmen kurzfristig mit einer erhöhten Güternachfrage konfrontiert sind, wenn sie reguläre Arbeitnehmer aufgrund von Krankheit ersetzen müssen oder wenn sie bezüglich der Dauerhaftigkeit einer positiven Nachfrageentwicklung noch unsicher sind. Durch die Kontaktaufnahme mit Leiharbeitern über eine Zeitarbeitsfirma können Unternehmen außerdem die Kosten der Rekrutierung von neuen Beschäftigten senken. Kleine Betriebe können zudem bestimmte spezialisierte Aufgaben an freie Mitarbeiter vergeben. Auch in der Einsparung von Sozialversicherungsbeiträgen dürfte ein Anreiz für die Nachfrage nach freien Mitarbeitern liegen. Die Studie identifiziert den Effekt der Entlassungskosten auf den Einsatz atypischer Arbeit anhand der Änderung des Kündigungsschutzgesetzes (KschG) im Oktober 1996. Für die befristete Beschäftigung bestätigt sich die Vermutung in der empirischen Analyse, dass die Kündigungskosten fest angestellter Mitarbeiter den Einsatz temporärer Arbeit fördern. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen atypische Beschäftigung einsetzt, steigt außerdem bei Umsatzsteigerungen und sinkt bei fallendem Umsatz. Auch die Existenz eines Betriebsrats erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen befristete Verträge einsetzt. Dies steht im Einklang mit der Hypothese, wonach die Mitbestimmung die Entlassungskosten permanent Beschäftigter erhöht. Befristete Beschäftigte werden außerdem verstärkt eingesetzt, um Arbeitnehmer in Mutterschaft und Erziehungsurlaub zu vertreten, während sich dieser Zusammenhang nicht für Leiharbeiter und freie Mitarbeiter zeigt. Auch die Vermutung, dass spezialisierte Tätigkeiten, wie beispielsweise die Wartung von EDV-Systemen, an freie Mitarbeiter vergeben wird, scheint durch die Schätzergebnisse bestätigt zu werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsentwicklung in Bayern: die Einschätzung der Betriebe. Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2001. Bericht an das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen und das Landesarbeitsamt Bayern (2002)

    Heinecker, Paula; Kistler, Ernst; Hilpert, Markus; Huber, Andreas ;

    Zitatform

    Heinecker, Paula, Markus Hilpert, Andreas Huber & Ernst Kistler (2002): Beschäftigungsentwicklung in Bayern. Die Einschätzung der Betriebe. Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2001. Bericht an das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen und das Landesarbeitsamt Bayern. Stadtbergen, 73 S.

    Abstract

    Die Auswertung des IAB-Betriebspanels 2001 beruht auf der Analyse von 1.104 Interviews zu aktuellen Beschäftigungstrends und zur wirtschaftlichen Situation der Unternehmen. Untersucht wurden die Beschäftigungsentwicklung, die wirtschaftliche Lage der Betriebe, Investitionen, betriebliche Aus- und Weiterbildung, Personalstruktur, Löhne und Gehälter sowie die Arbeitszeiten. In Bayern hat sich zwischen 2000 und 2001 ein leicht positive Beschäftigungsentwicklung ergeben, die auch bis zur Jahresmitte 2002 noch abgeschwächt anhält, inzwischen aber begleitet von einer deutlich steigenden Arbeitslosigkeit. In einer längerfristigen Vorausschau auf die nächsten fünf Jahre erwartet die Mehrzahl der Betriebe eine stagnierende Beschäftigtenzahl. Insgesamt beurteilten 35 Prozent der befragten bayerischen Betriebe ihre Ertragslage als sehr gut oder gut. Aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Schwäche und des hohen Anteils von Kleinbetrieben, lag die Investitionssumme pro Beschäftigten in Bayern unter dem Durchschnitt der alten Bundesländer. Dies schlägt sich auch in der Stagnierung des Anteils auszubildender Betriebe nieder. Der Anteil der Betriebe, die Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen ihrer Mitarbeiter förderten lag etwas höher als im Durchschnitt Westdeutschlands. Personaleinstellungen und Meldequote offener Stellen entsprachen in etwa dem gesamtdeutschen Durchschnitt. Der Anteil der Teilzeitbeschäftigten insgesamt war geringer als im Durchschnitt der alten Bundesländer, der Frauenanteil hingegen höher; das gilt auch für Teilzeitbeschäftigungen. Für zwei Drittel der Betriebe galten Branchen- oder Haus-/Firmentarifverträge, die durchschnittlich vereinbarte Wochenarbeitszeit lag bei 38,5 Stunden, wobei in knapp der Hälfte der Betriebe Überstunden geleistet wurden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Diesseits und jenseits des Tarifvertrages: die Gestaltung der Lohn- und Leistungsbedingungen in der ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie (2002)

    Hinke, Robert; Röbenack, Silke; Schmidt, Rudi;

    Zitatform

    Hinke, Robert, Silke Röbenack & Rudi Schmidt (2002): Diesseits und jenseits des Tarifvertrages. Die Gestaltung der Lohn- und Leistungsbedingungen in der ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie. (OBS-Arbeitsheft / Otto Brenner Stiftung 30), Berlin, 213 S.

    Abstract

    "Repräsentative Erhebung über Lohn- und Gehaltsstruktur sowie die Leistungsbedingungen in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Trotz der öffentlichen Debatte um die Bedeutung und Wirksamkeit von Tarifverträgen, deren inhaltliche Weiterentwicklung sowie strukturelle Reform sind die wissenschaftlich gesicherten Kenntnisse der tariflichen Wirklichkeit in den Betrieben besonders in den neuen Bundesländern dürftig. Das Projekt will diese Wissenslücke schließen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Umweltschutzsektor und seine Bedeutung für den Arbeitsmarkt (2002)

    Horbach, Jens ; Hentrich, Steffen; Hauff, Michael von; Wiltinger, Sandra; Blien, Uwe ; Dreger, Christian ; Gehrke, Birgit; Komar, Walter; Stickel, Martin; Legler, Harald; Halstrick-Schwenk, Marianne; Schmoch, Ulrich;

    Zitatform

    Horbach, Jens (Hrsg.) (2002): Der Umweltschutzsektor und seine Bedeutung für den Arbeitsmarkt. (Schriften des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle 10), Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 193 S.

    Abstract

    "Angesichts einer anhaltend hohen Arbeitslosigkeit in Deutschland besitzt der Umweltschutzsektor wegen seiner überdurchschnittlichen Wachstumsraten schon seit geraumer Zeit einen hohen beschäftigungspolitischen Stellenwert. Bei der empirischen Erfassung dieses Bereichs bestehen allerdings bis heute erhebliche methodische Probleme, für die in diesem Band neue Lösungsansätze diskutiert werden. Einen Schwerpunkt bilden Ergebnisse einer Untersuchung, in der erstmals Fragen zum Umweltschutzsektor in das für Deutschland repräsentative Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung aufgenommen wurden. Diese Analyse beschreitet einen völlig neuen Weg zur Erfassung der Arbeitsmarktwirkungen des Umweltschutzes.
    Weitere Aufsätze des Bandes befassen sich u.a. mit den Determinanten des ökologischen Strukturwandels, den langfristigen Auswirkungen einer nachhaltigen Entwicklung auf die Beschäftigung sowie der Position Deutschlands auf den internationalen Märkten für Umweltschutzgüter." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Beschäftigung im Umweltschutzsektor: theoretische Überlegungen und empirische Ergebnisse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2002)

    Horbach, Jens ; Blien, Uwe ; Hauff, Michael von;

    Zitatform

    Horbach, Jens, Uwe Blien & Michael von Hauff (2002): Beschäftigung im Umweltschutzsektor. Theoretische Überlegungen und empirische Ergebnisse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. In: J. Horbach (Hrsg.) (2002): Der Umweltschutzsektor und seine Bedeutung für den Arbeitsmarkt (Schriften des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, 10), S. 32-56.

    Abstract

    "Der Beitrag beschreibt einen neuen Ansatz zur Erfassung des Angebots an Umweltschutzgütern und -dienstleistungen und der damit verbundenen Beschäftigung im Umweltschutz auf Basis der Daten des Betriebspanels des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die empirische Analyse hat ergeben, dass im Jahre 1998 mit Umweltschutzgütern und -dienstleistungen ein Gesamtumsatz von 112 Mrd. DM erwirtschaftet wurde. In der Produktion bzw. Erstellung dieser Güter und Dienstleistungen waren ca. 913.000 Personen beschäftigt, darunter waren ca. 788.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Eine Auswertung nach Umweltschutzbereichen zeigt, dass sich die Beschäftigung mittelfristig vor allem in den Bereichen gut entwickeln wird, die eher dem so genannten integrierten Umweltschutz zugerechnet werden können. Die Untersuchungen sind u. a. durch einen Theorieansatz motiviert, der das Arbeitslosigkeitsproblem der modernen westlichen Volkswirtschaften über die zunehmende Inelastizität der Nachfrage im Strukturwandel bzw. im Produktzyklus erklären will. Dabei wurde im Umweltsektor eine der möglichen positiven Ausnahmen vermutet und den betreffenden Bereichen unterstellt, dass sie bei raschem technischen Fortschritt einer eher elastischen Nachfrage gegenüberstehen. In der Tat zeigen sich indirekte Befunde in den empirischen Analysen, die diese Vermutung stärken:Zum einen ist die Qualifikationsstruktur höher als in anderen Betrieben. Dies deutet auf ein verschärftes Tempo des technischen Fortschritts hin. Zum anderen deuten die an verschiedenen Stellen überdurchschnittlich häufig geäußerten Erwartungen eines Fachkräftemangels und die Erwartungen eher steigender Beschäftigung auf eine positive Personalentwicklung hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Skill biased technological and organizational change: estimating a mixed simultaneous equation model using the IAB establishment panel (2002)

    Hujer, Reinhard; Caliendo, Marco ; Radic, Dubravko;

    Zitatform

    Hujer, Reinhard, Marco Caliendo & Dubravko Radic (2002): Skill biased technological and organizational change. Estimating a mixed simultaneous equation model using the IAB establishment panel. (IZA discussion paper 566), Bonn, 49 S.

    Abstract

    "Recent years have brought growing evidence for an increasing labour demand for high skilled and a deterioration of the labour position of less skilled employees. The two most common explanations for this finding are an increasing international trade and a skill biased technological change. Another possible source for this phenomenon, that has received less attention in the recent discussion, are organizational changes that might affect labour demand in an asymmetric way, too. This paper analyses the interdependencies between labour demand for high and low skilled employees, innovation activities and organizational changes. To this aim mixed simultaneous equation models are estimated using the IAB establishment dataset collected by the German Federal Employment Office. Our empirical results indicate that technological change in the form of product innovations increases the demand for high and reduces the demand for low skilled employees. Organizational changes on the other hand do not have any significant effect on the labour demand, but are closely related to innovations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsproduktivität, Reorganisationsmaßnahmen und Betriebsräte (2002)

    Hübler, Olaf ; Jirjahn, Uwe ;

    Zitatform

    Hübler, Olaf & Uwe Jirjahn (2002): Arbeitsproduktivität, Reorganisationsmaßnahmen und Betriebsräte. In: L. Bellmann & A. Kölling (Hrsg.) (2002): Betrieblicher Wandel und Fachkräftebedarf (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 257), S. 1-49.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht, wie betriebliche Mitbestimmung und betriebliche Reorganisationsmaßnahmen im Hinblick auf die Arbeitsproduktivität zusammenwirken. Aus theoretischer Sicht lassen sich sowohl positive als auch negative Interaktionseffekte begründen. Die empirische Analyse mit der achten Welle des IAB-Betriebspanels zeigt, dass eine differenzierte Betrachtung von Reorganisationsmaßnahmen erforderlich ist. Ein negativer Interaktionseffekt ergibt sich zwischen dem Vorhandensein eines Betriebsrats und der verstärkten Delegation von Verantwortung und Entscheidungen an untere Hierarchieebenen. Die positive Produktivitätswirkung dieser Maßnahme fällt in Betrieben ohne Betriebsrat deutlich höher aus. Demgegenüber zeigt sich eine positive Wechselwirkung betrieblicher Mitbestimmung mit der Einführung von Gruppenarbeit sowie mit der Einrichtung von Einheiten mit eigener Ergebnis- und Kostenermittlung. Beide Maßnahmen wirken sich nur in Betrieben ohne Betriebsrat negativ auf die Produktivität aus. Kein Interaktionseffekt mit betrieblicher Mitbestimmung ergibt sich bei einer verstärkten Eigenproduktion. Bemerkenswert ist, dass bei der Delegation von Verantwortung und Entscheidungen, der Einführung von Gruppenarbeit, der Einrichtung von Profitcentern sowie bei einer verstärkten Eigenproduktion der jeweiligen Interaktionseffekt bestimmend dafür ist, wie sich das Vorhandensein eines Betriebsrats auf die Umsetzung der jeweiligen Maßnahme auswirkt. Demgegenüber wirkt sich das Vorhandensein eines Betriebsrats bei einem verstärkten Zukauf von Produkten und Leistungen sowie bei einer Reorganisation von Abteilungen trotz des fehlenden bzw. negativen Interaktionseffekts positiv auf die Umsetzung beider Maßnahmen aus. Dies spricht dafür, dass für die Einführung dieser Reorganisationsmaßnahmen nicht nur Produktivitätsgesichtspunkte, sondern auch verteilungspolitische Gesichtspunkte eine Rolle spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitslosigkeit als Übergang zwischen Beschäftigung und Rente in Westdeutschland (2002)

    Kalina, Thorsten; Knuth, Matthias ;

    Zitatform

    Kalina, Thorsten & Matthias Knuth (2002): Arbeitslosigkeit als Übergang zwischen Beschäftigung und Rente in Westdeutschland. (Graue Reihe des Instituts Arbeit und Technik 2002-04), Gelsenkirchen, 41 S.

    Abstract

    "In den vergangenen 25 Jahren hat in Westdeutschland die Arbeitslosigkeit kontinuierlich zugenommen. In der vorliegenden Studie wird eine Ursache des Anstiegs von Arbeitslosigkeit untersucht: Die Arbeitslosigkeit Älterer beim Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand. Zunächst werden anhand sozialrechtlicher Rahmenbedingungen verschiedene Möglichkeiten solcher Übergänge aufgezeigt. Die folgende Modellierung vorgezogener Ruhestandsphasen mit der IAB-Beschäftigtenstichprobe basiert auf diesen rechtlichen Rahmenbedingungen. Die Ergebnisse zeigen, das vorruhestandsförmige Arbeitslosigkeit zu einem beträchtlichen Teil zu einem Anstieg der gesamten Arbeitslosigkeit beigetragen hat, was vor allem mit langen Leistungsbezugsdauern zusammenhängt. Es werden Vorruhestandsmuster nach den Kriterien Wirtschaftsgruppe, Betriebsgrößenklasse, Geschlecht, Nationalität, Einkommen und Qualifikation untersucht. Diese Art der Arbeitslosigkeit geht vom Produzierenden Gewerbe und von Großbetrieben aus und trifft typischerweise Männer mit geringer Qualifikation. Diese vorrangige Betroffenheit spiegelt die Beschäftigungsstruktur industrieller Großbetriebe wieder; in der multivarianten Analyse treten die Merkmale "Geschlecht" und "Qualifikation" gegenüber "Wirtschaftszweig" und "Betriebsgröße" weit zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Demographischer Strukturbruch und Arbeitsmarktentwicklung: Probleme, Fragen, erste Antworten. SAMF-Jahrestagung 2001 (2002)

    Kistler, Ernst; Leber, Ute; Huber, Andreas ; Hübner, Werner; Mendius, Hans Gerhard; Kistler, Erich; Buck, Hartmut; Wahse, Jürgen; Gensior, Sabine; Mendius, Hans Gerhard; Miethe, Horst; Morschhäuser, Martina; Fuchs, Johann ; Neubauer, Günther; Münz, Rainer;

    Zitatform

    Kistler, Ernst & Hans Gerhard Mendius (Hrsg.) (2002): Demographischer Strukturbruch und Arbeitsmarktentwicklung. Probleme, Fragen, erste Antworten. SAMF-Jahrestagung 2001. (Demographie und Erwerbsarbeit), Stuttgart, 164 S.

    Abstract

    Die Beiträge des Readers befassen sich mit dem Thema demografischer Wandel aus Sicht der sozialwissenschaftlichen Arbeitsmarktforschung.

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Vorruhestand verfestigt die Arbeitslosigkeit: kalkulierte Arbeitslosigkeit Älterer behindert Aktivierung der Arbeitsmarktpolitik (2002)

    Knuth, Matthias ; Kalina, Thorsten;

    Zitatform

    Knuth, Matthias & Thorsten Kalina (2002): Vorruhestand verfestigt die Arbeitslosigkeit. Kalkulierte Arbeitslosigkeit Älterer behindert Aktivierung der Arbeitsmarktpolitik. (IAT-Report 2002-02), Gelsenkirchen, 8 S.

    Abstract

    Arbeitslosigkeit in Form des "Vorruhestandes" machte bereits 1993 fast 11 Prozent der gesamten Arbeitslosigkeit aus. Die hauptsächliche "Quelle" dieser Form der Arbeitslosigkeit sind industrielle Großbetriebe. Die am stärksten betroffene Gruppe sind Männer ohne abgeschlossene Berufsausbildung. Sie sind bzw. waren in den Ursprungsbetrieben überrepräsentiert. Die multivariate statistische Analyse zeigt, dass der Vorruhestand zunehmend auch für Facharbeiter, Ausländer und Frauen zur Normalität geworden ist. Lediglich Akademiker sind signifikant weniger betroffen. Der Ausstieg aus dem Vorruhestand ist eine Voraussetzung dafür, dass das seit Januar 2002 geltende Job-AQTIV-Gesetz politisch wirksam werden kann. (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nachhaltige Arbeitsgestaltung zwischen Prekarität und Beständigkeit der Beschäftigungsverhältnisse (2002)

    Knuth, Matthias ; Erlinghagen, Marcel ; Mühge, Gernot; Kalina, Thorsten;

    Zitatform

    Knuth, Matthias, Marcel Erlinghagen, Thorsten Kalina & Gernot Mühge (2002): Nachhaltige Arbeitsgestaltung zwischen Prekarität und Beständigkeit der Beschäftigungsverhältnisse. In: P. Brödner & M. Knuth (Hrsg.) (2002): Nachhaltige Arbeitsgestaltung : Trendreports zur Entwicklung und Nutzung von Humanressourcen (Bilanzierung innovativer Arbeitsgestaltung, 03), S. 303-377.

    Abstract

    Nach einer Einführung in das Thema stellen die Autoren die Ausdifferenzierung von Beschäftigungsformen dar und setzen sich mit der These von der "Erosion des Normalarbeitsverhältnisses" auseinander. Dies ist gleichzeitig die Begründung dafür, dass die vorgestellten Analysen auf der Grundlage der Statistik sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung für die Beurteilung des Beschäftigungssystems insgesamt durchaus aussagekräftig sind. Diese Analysen beziehen sich auf die Bewegung der Arbeitskräfte zwischen Betrieben und die Stabilität ihres Verweilens in denselben. Die Gesamtanalyse wird nach betrieblichen und individuellen Merkmalen disaggregiert. Schließlich werden die Befunde zusammengefasst und Schlussfolgerungen für die nachhaltige Arbeitsgestaltung gezogen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Standort Deutschland: Innovationsschwäche nicht mehr zu übersehen (2002)

    Kohaut, Susanne ;

    Zitatform

    Kohaut, Susanne (2002): Standort Deutschland: Innovationsschwäche nicht mehr zu übersehen. In: IAB-Materialien H. 3, S. 1-2.

    Abstract

    Aufgrund der Bedeutung des Themas lag der Befragungsschwerpunkt des IAB-Betriebspanels wie 1998 im Jahr 2001 erneut auf Innovationen im Betrieb. Die Informationen beruhen auf den Aussagen der Geschäftsleitungen von rund 15500 west- und ostdeutschen Betrieben. Die Ergebnisse zeigen, dass die Aktivitäten der Betriebe zumindest bei Produktinnovationen seit 1998 rückläufig sind. Wegen ihrer unmittelbaren Wirkung auf die Arbeitsnachfrage ist dies auch in der Beschäftigungsperspektive bedenklich. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    Die soziale Differenzierung der Übergangsmuster in den Beruf: die "zweite Schwelle" im Vergleich der Berufseinstiegskohorten 1976-1995 (2002)

    Konietzka, Dirk ;

    Zitatform

    Konietzka, Dirk (2002): Die soziale Differenzierung der Übergangsmuster in den Beruf. Die "zweite Schwelle" im Vergleich der Berufseinstiegskohorten 1976-1995. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 54, H. 4, S. 645-673.

    Abstract

    "Zunehmende Brüche und Risiken werden häufig als prägendes Merkmal des Wandels des Berufseinstiegsprozesses der letzten Jahrzehnte betrachtet. Sie sind allerdings ein heterogenes Phänomen, das einer differenzierten Analyse bedarf. Bezogen auf den Berufseinstieg von Absolventen einer betrieblichen Berufsausbildung werden in diesem Beitrag betriebliche und berufliche Wechsel sowie Arbeitslosigkeit als Indikatoren nichtkonventioneller Übergänge untersucht. Die Analyse der IAB-Beschäftigtenstichprobe 1975-1995 zeigt, dass sich die relativen Gewichte der Übergangsmuster in den Beruf im Kohortenvergleich sehr unterschiedlich entwickelt haben. Die Wahrscheinlichkeiten, einzelne Übergangsmuster zu realisieren, sind sozial- und berufsstrukturell deutlich differenziert. Kombinierte Berufs- und Betriebswechsel implizieren die stärksten Übergangsrisiken an der zweiten Schwelle. Konsistente Anzeichen in Richtung einer Entstrukturierung des Erwerbseinstiegs können nicht beobachtet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The timing of careers and human capital depreciation (2002)

    Kunze, Astrid ;

    Zitatform

    Kunze, Astrid (2002): The timing of careers and human capital depreciation. (IZA discussion paper 509), Bonn, 24 S., Anhang.

    Abstract

    "This paper explores the short and long run effects of career interruptions on wages for young skilled workers in West Germany. The analysis distinguishes four types of career interruptions: unemployment, parental leave for female workers, national service for male workers and other non-work spells. We adopt the human capital model by Mincer and Polachek (1974) with homogenous human capital and test whether net depreciation is equal across types of employment interruptions, and equal in the short and in the long run. The main findings are that timing effects seem important and net depreciation differs across types of interruptions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Lohneffekte der Zeitarbeit (2002)

    Kvasnicka, Michael ; Werwatz, Axel ;

    Zitatform

    Kvasnicka, Michael & Axel Werwatz (2002): Lohneffekte der Zeitarbeit. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 69, H. 49, S. 847-854.

    Abstract

    In dem Beitrag werden mit Daten der IAB-Beschäftigtenstichprobe erste ökonometrische Schätzungen des mit einer Tätigkeit in der Leiharbeit verbundenen gegenwärtigen und langfristigen Lohndifferentials vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass Leiharbeitnehmer einen Lohnabschlag hinnehmen müssen, der allerdings bis zu 50 % geringer ist als bislang angenommen. Ehemalige Leiharbeitnehmer haben in der späteren Beschäftigung außerhalb der Branche im Durchschnitt keine Lohneinbußen gegenüber Arbeitnehmern, die niemals in der Leiharbeit tätig waren. Verglichen mit ihrer relativen Einkommenssituation vor dem Eintritt in die Leiharbeit können sich Leiharbeiter in ihren Einkommensverläufen bei Wiedereintritt in reguläre Beschäftigungsverhältnisse sogar verbessern. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Establishment age and wages: evidence from German linked employer-employee data (2002)

    Kölling, Arnd ; Wagner, Joachim ; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Kölling, Arnd, Claus Schnabel & Joachim Wagner (2002): Establishment age and wages. Evidence from German linked employer-employee data. (Friedrich-Alexander-Universität, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 13), Erlangen u.a., 12 S., Anhang.

    Abstract

    "Zu den häufig genannten Gründen, warum Arbeitnehmer mehr oder weniger verdienen, zählen u.a. persönliche Charakteristika (wie Humankapital), Arbeitsplatzmerkmale und Arbeitgebercharakteristika (wie Firmengröße). Eine zunehmende empirische Literatur deutet darauf hin, dass ein bisher übersehenes Firmenmerkmal ebenfalls eine Rolle spielt: Arbeitgeber, deren Firma schon länger besteht, zahlen tendenziell höhere Löhne. Unter Verwendung eines einzigartigen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Datensatzes präsentieren wir erste empirische Ergebnisse für Deutschland zu diesem Zusammenhang. Wir stellen fest, dass innerhalb vergleichbarer Arbeitnehmergruppen ältere Firmen im Durchschnitt höhere Löhne zahlen. Dieser Firmenalterunterschied verschwindet jedoch, wenn für weitere Arbeitnehmer- und Firmenmerkmale kontrolliert wird; falls überhaupt ein Unterschied besteht, dann zahlen jüngere Firmen ceteris paribus mehr." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    He who seeks shall find ... or perhaps not?: analysis of firms' searches for qualified personnel, using data from the IAB establishment panel 2000 (2002)

    Kölling, Arnd ;

    Zitatform

    Kölling, Arnd (2002): He who seeks shall find ... or perhaps not? Analysis of firms' searches for qualified personnel, using data from the IAB establishment panel 2000. In: IAB Labour Market Research Topics H. 47, S. 1-28.

    Abstract

    "This study takes as a starting point the current debate surrounding the additional demand for skilled labour, and makes use of an employer search model in order to explain it. In these theoretical approaches the firms decide upon an optimal strategy for searching for new staff. For this they lay down a minimum qualification level for applicants with whom they conclude a contract of employment. If for technical or other reasons these qualification requirements are determined exogenously, however, it might no longer be possible to pursue an optimal search strategy. This may lead to an unsatisfied demand for labour on the part of the firms. The data of the IAB establishment panel for 2000 support the considerations. The descriptive analysis shows that it is particularly difficult to fill vacancies for entgineers and computer scientists. Firms affected by unfilled vacancies often report that there are no suitable applicants. Multivariate analyses on the number of unfilled vacancies also confirm the hypotheses of the search model. In particular technical and organisational changes raise the number of unfilled vacancies for graduates. However, the wage level, the economic trend and other company characteristics are also of importance. It can thus be seen that the approach of an employer search model can help very well to explain the current situation on the labour market for highly qualified workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Skill-biased technological change, international trade and the wage structure (2002)

    Kölling, Arnd ; Schank, Thorsten ;

    Zitatform

    Kölling, Arnd & Thorsten Schank (2002): Skill-biased technological change, international trade and the wage structure. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 14), Erlangen u.a., 29 S.

    Abstract

    "In den letzten beiden Jahrzehnten hat sich die Beschäftigtenstruktur in Deutschland zuungunsten der Un- und Angelernten entwickelt. Mögliche Ursachen für diesen Trend werden in der vorliegenden Studie auf der Basis eines neuen, aus Individual- und Betriebsdaten zusammengefügten Datensatzes für West-Deutschland (1994-1997) untersucht. Schätzungen der bedingten Arbeitsnachfrage für drei verschiedene Qualifikationsgruppen zeigen, dass der größte Teil der Beschäftigtenstruktur von den Löhnen bestimmt wird, während nur geringe Einflüsse des technologischen Wandels und des internationalen Handels identifiziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräftebedarf als betriebliches Matching-Problem (2002)

    Kölling, Arnd ;

    Zitatform

    Kölling, Arnd (2002): Fachkräftebedarf als betriebliches Matching-Problem. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 35, H. 4, S. 566-579.

    Abstract

    "Die Arbeit versucht die aktuelle Diskussion über den Bedarf an zusätzlichen Fachkräften im Rahmen eines betrieblichen Suchmodells zu erfassen. Die Betriebe bestimmen in diesen theoretischen Ansätzen eine optimale Strategie, um nach neuen Arbeitskräften zu suchen. Dabei legen sie eine Mindestqualifikation für Bewerber fest, mit denen sie einen Arbeitsvertrag abschließen. Werden diese jedoch durch technische oder andere Erfordernisse exogen bestimmt, kann es sein, dass eine optimale Suchstrategie nicht mehr verfolgt werden kann. Dies führt möglicherweise zu einer unbefriedigten Arbeitsnachfrage der Betriebe. Die empirische Überprüfung mittels des IAB-Betriebspanels (2000) und des Linked Employer-Employee Datensatzes des IAB (LIAB) unterstützt die Annahmen eines betrieblichen Suchmodells. Die deskriptive Analyse zeigt, dass es besonders schwierig ist, die Arbeitsplätze für Ingenieure und Informatiker zu besetzen. Poisson-Regressionen der Anzahl an nicht besetzten Stellen bestätigen ebenfalls die Hypothesen des Suchmodells. Insbesondere organisatorische Änderungen erhöhen die Zahl der nichtbesetzten Stellen für Akademiker und Ingenieure. Jedoch spielen auch die Lohnhöhe, die wirtschaftliche Entwicklung und betriebliche Charakteristika eine bedeutende Rolle. Der Ansatz eines betrieblichen Suchmodells kann sehr gut zur Erklärung des Arbeitsmarktes für Hochqualifizierte beitragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wer suchet, der findet ... oder doch nicht?: Analyse der betrieblichen Suche nach Fachkräften mit Daten des IAB-Betriebspanels 2000 (2002)

    Kölling, Arnd ;

    Zitatform

    Kölling, Arnd (2002): Wer suchet, der findet ... oder doch nicht? Analyse der betrieblichen Suche nach Fachkräften mit Daten des IAB-Betriebspanels 2000. In: L. Bellmann & J. Velling (Hrsg.) (2002): Arbeitsmärkte für Hochqualifizierte (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 256), S. 3-36.

    Abstract

    "Die Arbeit setzt an der aktuellen Diskussion über den zusätzlichen Bedarf an Fachkräften an und greift zur Erklärung auf ein betriebliches Suchmodell zurück. Die Betriebe bestimmen in diesen theoretischen Ansätzen eine optimale Strategie, um nach neuen Arbeitskräften zu suchen. Dabei legen sie eine Mindestqualifikation für Bewerber fest, mit denen Sie einen Arbeitsvertrag abschließen. Werden diese Qualifikationserfordernisse jedoch durch technische oder andere Ursachen exogen bestimmt, kann es sein, dass eine optimale Suchstrategie nicht mehr verfolgt werden kann. Dies führt möglicherweise zu einer unbefriedigten Arbeitsnachfrage der Betriebe. Die Daten des IAB-Betriebspanels (2000) unterstützen die Überlegungen. Die deskriptive Analyse zeigt, dass es besonders schwierig ist, die Arbeitsplätze für Ingenieure und Informatiker zu besetzen. Betriebe, die von unbesetzten Stellen betroffen sind, geben besonders häufig an, dass es keine geeigneten Bewerber gibt. Multivariate Analysen über die Anzahl an nicht besetzten Stellen bestätigen ebenfalls die Hypothesen des Suchmodells. Insbesondere technische und organisatorische Änderungen erhöhen die Zahl der nicht besetzten Stellen für Akademiker positiv. Jedoch spielen auch die Lohnhöhe, die wirtschaftliche Entwicklung und andere betriebliche Charakteristika eine bedeutende Rolle. Es zeigt sich also, dass der Ansatz eines betrieblichen Suchmodells sehr gut zur Erklärung der aktuellen Situation auf dem Arbeitsmarkt für Hochqualifizierte beitragen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Determinanten innovativer "work practices" und ihre Auswirkung auf die Beschäftigungsstruktur (2002)

    Kölling, Arnd ; Möller, Iris ;

    Zitatform

    Kölling, Arnd & Iris Möller (2002): Betriebliche Determinanten innovativer "work practices" und ihre Auswirkung auf die Beschäftigungsstruktur. In: L. Bellmann & A. Kölling (Hrsg.) (2002): Betrieblicher Wandel und Fachkräftebedarf (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 257), S. 173-198.

    Abstract

    "Die Untersuchung geht der Frage nach, ob Veränderungen der Betriebs- und Arbeitsorganisation die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften erhöhen. Dahinter steht die Überlegung, dass ein Betrieb aufgrund gestiegener Flexibilitätserfordernisse innovativer organisatorischer Arbeitsformen einen Mitarbeiterpool benötigt, der den gestiegenen Anforderungen gewachsen ist. Andererseits kann die Einführung innovativer Reorganisationsmaßnahmen eine Reduzierung von qualifizierten Mitarbeitern nach sich ziehen, da diese Maßnahmen meist durch eine Verflachung der Hierarchieebenen gekennzeichnet sind, also mittlere Qualifikationsgruppen abgebaut werden können. Da innerbetriebliche Veränderungen oftmals nicht als isolierte Einzelmaßnahmen, sondern im Rahmen eines Maßnahmebündels (innovative work practices) eingeführt werden, wird zudem die Einführung von Reorganisation und flexibler Entlohnungsmodelle berücksichtigt. Dabei stellt die erfolgsabhängige Entlohnung einen Anreizmechanismus zu (unternehmens-)konformen Verhalten dar, um die Gefahr des opportunistischen Missbrauchs von Entscheidungsrechten zu minimieren. Die empirische Analyse erfolgt mit den Daten des IAB-Betriebspanels (1998 und 2000). Die beiden zentralen Ergebnisse sind: 1) Die Einführung der beiden work practices gemeinsam findet nicht so häufig statt wie von theoretischer und empirischer Literatur angenommen. 2) Die Wahrscheinlichkeit der Einführung von Reorganisationen hat einen signifikant negativen Effekt auf die absolute sowie relative Wachstumsrate der qualifizierten Angestellten; der Qualifiziertenanteil nimmt somit ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Iris ;
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  • Literaturhinweis

    Establishment age and wages: evidence from German linked employer-employee data (2002)

    Kölling, Arnd ; Wagner, Joachim ; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Kölling, Arnd, Claus Schnabel & Joachim Wagner (2002): Establishment age and wages. Evidence from German linked employer-employee data. (IZA discussion paper 679), Bonn, 25 S.

    Abstract

    "Zu den häufig genannten Gründen, warum Arbeitnehmer mehr oder weniger verdienen, zählen u.a. persönliche Charakteristika (wie Humankapital), Arbeitsplatzmerkmale und Arbeitgebercharakteristika (wie Firmengröße). Eine zunehmende empirische Literatur deutet darauf hin, dass ein bisher übersehenes Firmenmerkmal ebenfalls eine Rolle spielt: Arbeitgeber, deren Firma schon länger besteht, zahlen tendenziell höhere Löhne. Unter Verwendung eines einzigartigen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Datensatzes präsentieren wir erste empirische Ergebnisse für Deutschland zu diesem Zusammenhang. Wir stellen fest, dass innerhalb vergleichbarer Arbeitnehmergruppen ältere Firmen im Durchschnitt höhere Löhne zahlen. Dieser Firmenalterunterschied verschwindet jedoch, wenn für weitere Arbeitnehmer- und Firmenmerkmale kontrolliert wird; falls überhaupt ein Unterschied besteht, dann zahlen jüngere Firmen ceteris paribus mehr." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fachkräftemangel trotz hoher Arbeitslosigkeit (2002)

    Kölling, Arnd ;

    Zitatform

    Kölling, Arnd (2002): Fachkräftemangel trotz hoher Arbeitslosigkeit. In: IAB-Materialien H. 1, S. 8-9.

    Abstract

    Im Rahmen des IAB-Betriebspanels 2000 wurden im Schwerpunkt Informationen zu "Fachkräftebedarf und unbesetzte Stellen" erhoben. Insgesamt wurden fast 14 000 Betriebe detailliert nach der Anzahl der unbesetzten Stellen und den Problemen mit der Besetzung von Arbeitsplätzen befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass das Problem des Fachkräfte- bzw. des Personalmangels in den neuen Bundesländern kleiner ist als in den alten. Dies lässt sich vor allem anhand der geringeren Nichtbesetzungsquoten bei Fachkräften mit abgeschlossener Lehre zeigen. Interessanterweise ist der Unterschied bei den Akademikern sehr viel geringer. Nach Branchen oder Betriebsgröße weist die Fachkräfteproblematik in Ost- und Westdeutschland jedoch eine recht ähnliche Struktur auf. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Betriebserfolg durch Innovation und Qualifizierung: Auswertung des IAB-Betriebspanels Bremen 2001 (2002)

    Landsberg, Helma; Wehling, Walter;

    Zitatform

    Landsberg, Helma & Walter Wehling (2002): Betriebserfolg durch Innovation und Qualifizierung. Auswertung des IAB-Betriebspanels Bremen 2001. In: BAW-Monatsberichte H. 7, S. 1-10.

    Abstract

    "In diesem Monatsbericht zum Panel 2001 werden nach einleitenden methodischen Bemerkungen und einem Überblick zur wirtschaftlichen Lage und zu den Erwartungen der bremischen Betriebe schwerpunktmäßig das Innovationsverhalten, die Qualifizierungstätigkeit, die betriebliche Arbeitszeitgestaltung sowie die Inanspruchnahme öffentlicher Förderungen ausgewertet. Insbesondere werden dabei auch die Zusammenhänge zwischen Variablen analysiert." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Bremen 2001 (2002)

    Landsberg, Helma; Wehling, Walter;

    Zitatform

    Landsberg, Helma & Walter Wehling (2002): IAB-Betriebspanel Bremen 2001. (IAB-Betriebspanel Bremen / Freie Hansestadt Bremen, Senatorin für Wirtschaft ...), Bremen, 101 S.

    Abstract

    Es werden Ergebnisse des bremischen IAB-Betriebspanels für das Jahr 2001 dargestellt. Im Mittelpunkt stehen dabei die wirtschaftliche Lage und Entwicklung in Bremen sowie die Erwartungen der bremischen Betriebe im regionalen Vergleich, die betriebliche Situation in den Bereichen Innovationen, Qualifizierung und betriebliche Arbeitzeit und Inanspruchnahme öffentlicher Förderungen sowie die Zusammenhänge zwischen ökonomischen Kennzahlen (wie Geschäftslage oder Beschäftigung) der Betriebe und Verhaltensvariablen (wie Investitionen, Innovationen, Qualifizierungsmaßnahmen oder Überstundengeschehen). Dabei lässt sich zwischen den Investitionsaktivitäten und der erwarteten Entwicklung des Geschäftsvolumens sowie den Beschäftigungserwartungen der Betriebe ein positiver Zusammenhang erkennen. Außerdem zeigt sich, dass sich Innovationen positiv auf die Beschäftigung auswirken und dass Betriebe mit guter Ertragslage die Zahl ihrer Ausbildungsstellen erhöht und Fort- bzw. Weiterbildung ihrer Beschäftigten gefördert haben. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Steigende Investitionen in den Wachstumsbranchen des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes: eine Analyse anhand des IAB-Betriebspanels (2002)

    Laschke, Bärbel;

    Zitatform

    Laschke, Bärbel (2002): Steigende Investitionen in den Wachstumsbranchen des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes. Eine Analyse anhand des IAB-Betriebspanels. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Diskussionspapiere 160), Halle, 29 S.

    Abstract

    Auf der Basis des IAB-Betriebspanels wurde untersucht, in welchen Zweigen und Branchen des Verarbeitenden Gewerbes im Jahr 2000, aber auch in den vorliegenden Jahren, Investitionssteigerungen vorherrschen. Dabei wird herausgearbeitet, wo möglicherweise Impulse auf Wachstum und Produktivität zu erwarten sind. In diesem Zusammenhang wird auch analysiert, wodurch sich Betriebe, die ihre Investitionen im Jahr 2000 steigern von denen mit rückläufigen Investitionen abheben, ob es allgemeine betriebswirtschaftliche Merkmale gibt und welche das sind. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass die Investitionsneigung der ostdeutschen Industriebetriebe im Jahr 2000 deutlich niedriger als 1999 war. Eine Längsschnittbetrachtung nach fachlichen Hauptgruppen zeigt, dass die Unterschiede in den Investitionsabsichten zwischen den Hauptgruppen größer geworden sind und die Anzahl der investitionserhöhenden Betriebe deutlich abgenommen hat, insbesondere im Vorleistungsgewerbe. Eine Längsschnittbetrachtung nach Branchen weist darauf hin, dass sich die für das Jahr 2000 festgestellten Unterschiede im Investitionsverhalten bereits über mehrere Jahre herausgebildet haben. Als Wachstumsbranchen erweisen sich u.a. die Chemische Industrie, Papier- und Druckgewerbe sowie Feinmechanik und Optik. Für die Investitionsaktivität spielen Ertragslage, Umsatz- und Beschäftigungsaussichten, Betriebsgröße, das technische Niveau der Anlagen, überregionaler und Auslandsabsatz, betriebliches Management und die regionale Ansiedlung eine Rolle. Absatzförderung oder Schulungen zur Qualifizierung des Managements strahlen auf die Investitionsaktivitäten aus und tragen zu ihrer Belebung bei. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Weiterbildung von Männern und Frauen (2002)

    Leber, Ute;

    Zitatform

    Leber, Ute (2002): Betriebliche Weiterbildung von Männern und Frauen. In: G. Engelbrech (Hrsg.) (2002): Arbeitsmarktchancen für Frauen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 258), S. 175-191.

    Abstract

    "In der theoretische, vor allem aber in der empirischen Weiterbildungsforschung wurde immer wieder auf geschlechtsspezifische Unterschiede in der Weiterbildungsbeteiligung hingewiesen und darauf aufmerksam gemacht, dass Frauen eine geringere Teilnahmequote an Qualifizierungsmaßnahmen aufweisen als Männer. Ob sich derartige Unterschiede auch heute noch empirisch nachweisen lassen und wie sich die Situation speziell am betrieblichen Weiterbildungsmarkt darstellt, wird in diesem Beitrag untersucht. Auf Basis des IAB-Betriebspanels 1999 werden dazu zum einen deskriptive Befunde zur Beteiligung von Männern und Frauen an betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen dargestellt, zum anderen werden in multivariaten Analysen aber auch mögliche Einflussfaktoren der Qualifizierungsteilnahme von Männern und Frauen untersucht. In der deskriptiven Analyse zeigt sich, dass eine Benachteiligung von Frauen am betrieblichen Weiterbildungsmarkt auf Basis des IAB-Betriebspanels nicht festzustellen ist. Die Teilnahmequote der Frauen übersteigt vielmehr die der Männer, wobei dies nicht mehr nur für die neuen Bundesländer, sonder inzwischen auch für die alten Bundesländer gilt. Differenziert nach den einzelnen Branchen ergibt sich, dass die Frauen vor allem in verschiedenen Bereichen des Dienstleistungssektors besonders stark in betrieblich finanzierte Weiterbildungsmaßnahmen einbezogen werden. Im Verarbeitenden Gewerbe dagegen weisen die Männer bessere Partizipationschancen auf. Zur Erklärung betrieblicher Weiterbildungsaktivitäten und speziell der geschlechtsspezifischen Beteiligung an derartigen Maßnahmen wurde in den multivariaten Analysen auf eine Reihe an Faktoren zurückgegriffen, die neben Merkmalen der betrieblichen Personalstruktur und der Arbeitsbeziehungen vor allem auch Indikatoren der technischen und organisatorischen Ausstattung eines Betriebes umfassen. In den entsprechenden Tobit-Schätzungen lassen sich jedoch keine nennenswerte Unterschiede hinsichtlich der Einflussfaktoren der Weiterbildungsbeteiligung von Männern und Frauen ausmachen Lediglich für Westdeutschland konnte aufgezeigt werden, dass Innovationen im Bereich der Produktionsanlagen sich selektiv auf die geschlechtsspezifische Weiterbildungsbeteiligung auszuwirken scheinen, wobei Männer infolge derartiger Investitionen häufiger in Qualifizierungsmaßnahmen einbezogen werden als Frauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Determinanten betrieblicher Exportaktivitäten im Verarbeitenden Gewerbe (2002)

    Leber, Ute;

    Zitatform

    Leber, Ute (2002): Determinanten betrieblicher Exportaktivitäten im Verarbeitenden Gewerbe. In: L. Bellmann (Hrsg.) (2002): Die ostdeutschen Betriebe in der internationalen Arbeitsteilung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 263), S. 31-44.

    Abstract

    "Während der Umfang der Exportaktivitäten deutscher Unternehmen auf der Makroebene vergleichsweise gut dokumentiert ist, stellt sich die Frage, welche Faktoren auf der Mikroebene die Integration eines Betriebes in die internationale Arbeitsteilung beeinflussen. Aus theoretischer Sicht lassen sich Anhaltspunkte hierzu vor allem auf Basis der Theorie des internationalen Handels gewinnen, doch sind die aus diesem Ansatz ableitbaren Faktoren um weitere betriebsspezifische Charakteristika wie die Betriebsgröße, den organisatorischen Status oder die Branchenzugehörigkeit zu ergänzen. Auf Basis der Daten des IAB-Betriebspanels 2000 werden zunächst deskriptive Befunde zu den Exportaktivitäten ost- und westdeutscher Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes vorgestellt, wobei sich insbesondere ein deutlicher Größeneffekt nachweisen lässt. In multivariaten Schätzungen wird sodann der Einfluss der Humankapital- und Technologieausstattung sowie weiterer betriebsbezogener Merkmale auf die Exportaktivitäten analysiert. Hier zeigt sich unter anderem, dass humankapitalintensive Betriebe stärker auf Auslandsmärkten vertreten sind als weniger humankapitalintensive, was sich insbesondere im Anteil qualifizierter Angestellter sowie in dem Umstand, dass ein Betrieb ausbildet, äußert. Zudem weisen technologie- intensive Betriebe ein größeres Engagement auf Auslandsmärkten auf als weniger technologieintensive Betriebe, was speziell im Hinblick auf Investitionen in IuK Technologie sowie in Produktionsanlagen gilt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Weiterbildung: Die Großen tun viel, die Kleinen nur wenig (2002)

    Leber, Ute;

    Zitatform

    Leber, Ute (2002): Betriebliche Weiterbildung: Die Großen tun viel, die Kleinen nur wenig. In: IAB-Materialien H. 2, S. 14-15.

    Abstract

    Mit Daten des IAB-Betriebspanels, das in der Befragung des Jahres 2001 zum Thema "Fort- und Weiterbildung" einen Schwerpunkt hatte, wird untersucht, wie viele Betriebe ihr Personal tatsächlich weiterbilden. Es wird festgestellt, dass Investitionen in ihr Humankapital für die Betriebe nach wie vor nicht selbstverständlich sind. In den letzten Jahren ist nicht nur das Weiterbildungsangebot, sondern auch die Weiterbildungsbeteiligung zurück gegangen. Zwischen Ost- und Westdeutschland gibt es dabei kaum Unterschiede. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Weiterbildung älterer Arbeitnehmer: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel (2002)

    Leber, Ute;

    Zitatform

    Leber, Ute (2002): Betriebliche Weiterbildung älterer Arbeitnehmer. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel. In: E. Kistler & H. G. Mendius (Hrsg.) (2002): Demographischer Strukturbruch und Arbeitsmarktentwicklung : Probleme, Fragen, erste Antworten. SAMF-Jahrestagung 2001, S. 87-100.

    Abstract

    Die Autorin untersucht anhand der 95er Welle des IAB-Betriebspanels in welchem Zusammenhang die Altersstruktur der Belegschaft und das betriebliche Engagement in der Weiterbildung stehen. Die Beteiligung älterer Arbeitnehmer an betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen wird in theoretischer und empirischer Perspektive durchleuchtet. Empirische Studien ergeben eine deutliche Abnahme der Weiterbildungsbeteiligung mit dem Alter und auch im IAB-Betriebspanel geht ein hoher Anteil an älteren Mitarbeitern im Betrieb mit einem geringeren Weiterbildungsangebot einher. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Stabilität und Veränderung der Flächentarifbindung von Arbeitgebern in Deutschland: eine theoretische und empirische Analyse (2002)

    Lehmann, Karen;

    Zitatform

    Lehmann, Karen (2002): Stabilität und Veränderung der Flächentarifbindung von Arbeitgebern in Deutschland. Eine theoretische und empirische Analyse. (Empirische Wirtschaftsforschung 30), Münster u.a.: LIT, 323 S.

    Abstract

    "Der Flächentarifvertrag ist seit Beginn der 90er Jahre zunehmend unter Rechtfertigungsdruck geraten. Im Zuge der Kritik haben sich einige Arbeitgeber bereits aus dem Tarifsystem gelöst. Dieses Buch geht der Frage nach, welche Aspekte die Tarifbindungspräferenz bzw. die Rückzugsentscheidung von Betrieben beeinflussen. Neben einer theoretischen Fundierung wird eine ausführliche empirische Untersuchung durchgeführt. Dabei werden zwei Paneldatensätze ökonometrisch ausgewertet sowie bei Arbeitgeberverbänden und Betrieben durchgeführte Fallstudien herangezogen. Aus den Ergebnissen leitet sich ein Ausblick auf mögliche Reformansätze und Reformhindernisse ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der überregionale Absatz der Betriebe des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes (2002)

    Loose, Brigitte; Ludwig, Udo;

    Zitatform

    Loose, Brigitte & Udo Ludwig (2002): Der überregionale Absatz der Betriebe des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes. In: L. Bellmann (Hrsg.) (2002): Die ostdeutschen Betriebe in der internationalen Arbeitsteilung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 263), S. 1-30.

    Abstract

    "In dem Aufsatz wird die Exportorientierung der Betriebe des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes in einer erweiterten Fassung analysiert, die neben dem Ausland auch das frühere Bundesgebiet als Absatzmarkt einschließt. Gegenstand der bivariaten und multivariaten Untersuchung sind die Zusammenhänge zwischen verschiedenen technischen und institutionellen Merkmalen der Betriebe und ihrem überregionalen Absatzengagement. Ausgangspunkt der Thesenbildung sind die unterschiedlich hohen Transaktionskosten auf den Märkten in Deutschland und außerhalb. Als Datenbasis dienen die Arbeitgeberbefragungen im IAB-Betriebspanel von 1999 und 2000. Laut Panelangaben absorbieren die alten Bundesländer etwa ein Drittel der ostdeutschen Industrieproduktion, zusammen mit dem Auslandsumsatz wird etwas mehr als die Hälfte außerhalb Ostdeutschlands verkauft. Überregional aktiv sind vor allem mittelgroße und große Betriebe, die seit Mitte der Neunzigerjahre auf dem Markt sind und als Niederlassung oder Zentrale bzw. über die Investorenbeziehungen mit der übrigen Welt Vorteile eines Unternehmensverbundes nutzen. Sie zeichnen sich zugleich durch eine ausgeprägte Stärke bei der Produktinnovation und strategischen Managementaktivitäten aus. Trotz höherer Transaktionskosten als beim Absatz in Ostdeutschland ist die Ertragslage der überregional aktivsten Betriebe nicht schlechter als die der anderen. Erst nach Überschreiten eines bestimmten Schwellenwertes beim überregionalen Absatz werden die Außenmärkte zum Entwicklungspotenzial für die Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Occupational segregation and the male female wage gap in Germany between 1985 and 1995 (2002)

    Mavromaras, Kostas G.; Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Mavromaras, Kostas G. & Helmut Rudolph (2002): Occupational segregation and the male female wage gap in Germany between 1985 and 1995. In: Brussels economic review, Jg. 45, H. 2, S. 71-89., 2002-12-31.

    Abstract

    "This paper examines the impact of occupational segregation changes on the development of the male female wage gap within occupations in Germany between the years 1985 and 1995. The paper shows that changes in occupational segregation influence the wage gap in a rather complex way, depending on the gender composition and the employment growth of occupations. The core empirical result of the paper is that the movement of females into high wage/growth occupations makes migrating females better off but worsens the average male-female wage gap. More specifically, the paper shows that, amongst male dominated occupations and fast growing occupations, segregation reductions cause wage gap increases. The policy implication is that, in the case of male dominated occupations, segregation policies should be augmented by the simultaneous introduction of occupation related equal pay policies in order to combat within occupation wage gaps. The paper also shows that segregation changes have no impact on wage gap changes amongst integrated and female dominated occupations, as well as slow growth occupations. A different policy message arises for these occupations. First, combating segregation will not necessarily decrease the wage gap. Second, segregation should be taken into account when measuring the wage gap, but in a qualified way." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Unternehmen investieren nicht nur in Sachkapital: ein theoretischer Ansatz und seine empirische Überprüfung mit dem Betriebs-Panel des IAB 1998 (2002)

    Neubäumer, Renate; Kohaut, Susanne ;

    Zitatform

    Neubäumer, Renate & Susanne Kohaut (2002): Unternehmen investieren nicht nur in Sachkapital. Ein theoretischer Ansatz und seine empirische Überprüfung mit dem Betriebs-Panel des IAB 1998. In: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, Jg. 72, H. 4, S. 403-427.

    Abstract

    "Für die Marktstellung und den Erfolg eines Unternehmens gewinnen seine Investitionen in immaterielle Werte, wie FuE, Marktforschung und die Bildung von Humankapital, zunehmend an Bedeutung. Entsprechend können Investitionen in Sachkapital nicht unabhängig von Investitionen in immaterielle Werte gesehen werden: Beide Investitionsformen sind komplementär. Diese Hypothese wird theoretisch vor dem Hintergrund des Transaktionskostenansatzes abgeleitet und empirisch mit dem Betriebspanel des IAB 1998 überprüft. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Betrieb investiert, hängt neben 'herkömmlichen Investitionsdeterminanten' wesentlich von seinen Investitionen in FuE, Marktforschung und Organisationskapital ab, und auch die Investitionssumme je Beschäftigten wird von Investitionen in immaterielle Werte beeinflusst. Die Ergebnisse legen nahe, Investitionen in immaterielle Werte und ihrem Einfluss auf Investitionen in Sachkapital in der Forschung und in der betrieblichen Praxis mehr Aufmerksamkeit zu schenken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne ;
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  • Literaturhinweis

    Der Einfluss der Arbeitslosenversicherung auf die Arbeitslosigkeit in Deutschland: eine mikroökonomische und empirische Untersuchung (2002)

    Plaßmann, Gisela;

    Zitatform

    Plaßmann, Gisela (2002): Der Einfluss der Arbeitslosenversicherung auf die Arbeitslosigkeit in Deutschland. Eine mikroökonomische und empirische Untersuchung. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 255), Nürnberg, 205 S.

    Abstract

    "Angesichts von vier Millionen Erwerbslosen ist die Arbeitslosigkeit in Deutschland eines der wichtigsten gesellschaftlichen und ökonomischen Probleme. Dabei steht immer wieder die Arbeitslosenversicherung in der Kritik: Sie leiste zu hohe Zahlungen, gewähre diese zu lange und setze dadurch Fehlanreize, die zu Arbeitslosigkeit führen und deren Abbau entgegenwirken. Diese pauschale Kritik vereinfacht die theoretischen und empirischen Zusammenhänge auf dem Arbeitsmarkt allerdings unzulässig und wird der Komplexität des Themas nicht gerecht. Deswegen sollen in dieser Arbeit unterschiedliche Wirkungszusammenhänge zwischen der Arbeitslosenversicherung und den Akteuren auf dem Arbeitsmarkt aufgezeigt werden. Sie beleuchtet theoretisch und empirisch den Einfluss der Arbeitslosenversicherung auf das Verhalten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern und ihrer Interessenvertretungen - unter Berücksichtigung der spezifischen Gegebenheiten auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Die erfolgt in drei Schritten: Zunächst werden die Rahmenbedingungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt dargestellt, insbesondere die Regelungen zur Arbeitslosenversicherung. In der theoretischen Untersuchung erfolgt anschließend eine Überprüfung der Wirkung der Arbeitslosenversicherung anhand verschiedener mikroökonomischen Arbeitsmarkttheorien. Im dritten Schritt wird empirisch untersucht, inwieweit die Arbeitslosenversicherung die Dauer der Arbeitslosigkeit verändert. Dabei wird vor allem auf die Mismatch-Arbeitslosigkeit Bezug genommen, die temporäre oder dauerhafte Divergenzen zwischen Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage erklärt, und des Weiteren überprüft, inwieweit die Arbeitslosenversicherung Rückrufe, d.h. die temporäre Entlassung von Arbeitnehmern und deren spätere Rückkehr zum selben Arbeitgeber, begünstigt. Die Arbeitslosenversicherung ist zwar nicht das Allheilmittel zum Abbau der Arbeitslosigkeit, sie bietet aber einen wichtigen Reformansatz zu deren Reduktion. Deswegen werden abschließend einige Reformvorschläge skizziert, die einige negative Anreizwirkungen der Arbeitslosenversicherung beseitigen sollen, ohne deren Schutzfunktion anzugreifen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Weiterbildung in mittelständischen Unternehmen (2002)

    Reinemann, Holger;

    Zitatform

    Reinemann, Holger (2002): Betriebliche Weiterbildung in mittelständischen Unternehmen. (Trierer Schriften zur Mittelstandsökonomie 05), Münster: LIT, 227 S., Anhang.

    Abstract

    "Die Arbeit widmet sich den Besonderheiten im Weiterbildungsverhalten mittelständischer Unternehmen und untersucht insbesondere die Bedeutung der Qualitätsunsicherheit als Determinante für Weiterbildungsbeteiligung. Auf Basis einer informationsökonomischen Fundierung werden die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung bei mittelständischen Unternehmen sowie einer Sonderauswertung des IAB-Betriebspanels präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aspekte des Weiterbildungsgeschehens in Berlin: Expertise zur beruflichen Weiterbildung (2002)

    Schiemann, Frank; Sonnemann-Welz, Marlies;

    Zitatform

    Schiemann, Frank & Marlies Sonnemann-Welz (2002): Aspekte des Weiterbildungsgeschehens in Berlin. Expertise zur beruflichen Weiterbildung. (Arbeitsmarktpolitische Schriftenreihe der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Arbeit und Frauen 54), Berlin: BBJ Verlag, 82 S.

    Abstract

    Auf der Grundlage von amtlichen Statistiken sowie mit Hilfe von Materialien von Verbänden und anderen relevanten Institutionen wird ein Bild der Weiterbildungslandschaft im Land Berlin skizziert. Dabei erfolgt eine Beschränkung auf die formal organisierte berufliche Weiterbildung. Außerdem erfolgten Expertengespräche mit Vertretern der Weiterbildungslandschaft sowie eine Befragung von Berliner Handwerksinnungen. In der Expertise werden zunächst die wirtschaftlichen, institutionellen und rechtlichen Rahmenbedingungen der beruflichen Weiterbildung beschrieben. Außerdem werden Anbieterstrukturen, Nachfrageaspekte und Finanzierungsstrukturen dargestellt. Es zeigt sich, dass berufliche Weiterbildung in den vergangenen Jahren in Berlin erheblich an Gewicht gewonnen hat. Experten schätzen die Zahl der in Berlin agierenden Weiterbildungsträger auf etwa 700 bis 900. Diese teilen sich einen Weiterbildungsmarkt mit einem Volumen von mehreren 100 Millionen Euro im Jahr. Der Bedeutungsgewinn der beruflichen Weiterbildung lässt sich auch mit der Nachfrageentwicklung belegen. Die abschließenden Empfehlungen für die weitere Entwicklung der Berliner Weiterbildungslandschaft beinhalten u.a. die Förderung des internationalen Austauschs und die Unterstützung bei der Vernetzung im Bereich der beruflichen Weiterbildung. (IAB)

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    Betriebspanel Report Hessen 2001: Teil 2: Ausbildung in Hessen (2002)

    Schmid, Alfons; Baden, Christian;

    Zitatform

    Schmid, Alfons & Christian Baden (2002): Betriebspanel Report Hessen 2001. Teil 2: Ausbildung in Hessen. In: ABF aktuell H. 2, S. 1-11.

    Abstract

    Auf der Basis der mündlichen Befragung von 993 Betrieben in Hessen vom Herbst 2001 analysiert der Bericht das Ausbildungsverhalten hessischer Betriebe. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Report Hessen 2001: Teil 1: Innovationsverhalten hessischer Unternehmen. Erste Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2001 (2002)

    Schmid, Alfons; Baden, Christian;

    Zitatform

    Schmid, Alfons & Christian Baden (2002): Betriebspanel Report Hessen 2001. Teil 1: Innovationsverhalten hessischer Unternehmen. Erste Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2001. In: ABF aktuell H. v. 22.04.2002, S. 1-12.

    Abstract

    "Nach den Ergebnissen des IAB-Betriebspanels (Betriebsbefragung 2001) sind die hessischen Unternehmen im Vergleich zu Westdeutschland überdurchschnittlich innovativ. In Bezug auf Prozessinnovationen ergaben sich unmittelbar vorteilhafte Effekte auf die Beschäftigungsentwicklung und das Qualifikationsniveau der Beschäftigten. Bezüglich Innovationen insgesamt (Produkt und/oder Prozessinnovationen) sind ebenfalls positive Zusammenhänge auf Ertragslage sowie Beschäftigungsentwicklung erkennbar. Als problematisch erweist sich bei innovativen Unternehmen die Besetzung offener Stellen, hier gibt es im Vergleich zu nicht-innovativen Unternehmen überdurchschnittliche Schwierigkeiten. Gleichzeitig nutzen innovative Unternehmen ihr Ausbildungspotenzial bei weitem nicht aus, d.h. trotz Ausbildungsberechtigung erfolgt häufig keine betriebliche Ausbildung. Hier besteht prinzipiell die Möglichkeit, durch verstärkte Ausbildungsaktivitäten die Stellenbesetzungsprobleme zu vermindern. Wenn insgesamt positive wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Wirkungen innovativen Verhaltens zu beobachten sind, stellt sich die Frage, welche Faktoren solche Innovationen begünstigen. Im Rahmen dieses Kurzreports kann hierauf keine eindeutige Antwort gegeben werden. Es deutet jedoch einiges darauf hin, das u.a. betriebliche Weiterbildungsaktivitäten und flexible Beschäftigungsverhältnisse betriebliche Innovationsaktivitäten fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Betriebspanel Report Hessen 2001: Teil 4 : Qualifikationsstruktur hessischer Betriebe (2002)

    Schmid, Alfons; Baden, Christian;

    Zitatform

    Schmid, Alfons & Christian Baden (2002): Betriebspanel Report Hessen 2001. Teil 4 : Qualifikationsstruktur hessischer Betriebe. In: ABF aktuell H. vom 22.10.2002, S. 1-13.

    Abstract

    Der Report beschäftigt sich mit den Qualifikationsstrukturen hessischer Betriebe. Er basiert auf der mündlichen Befragung von 993 Betrieben vom Herbst 2001. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Report Hessen 2001: Teil 3: Betriebliche Weiterbildung in Hessen (2002)

    Schmid, Alfons; Baden, Christian;

    Zitatform

    Schmid, Alfons & Christian Baden (2002): Betriebspanel Report Hessen 2001. Teil 3: Betriebliche Weiterbildung in Hessen. In: ABF aktuell H. 20.08.2002, S. 1-10.

    Abstract

    Der Report beschäftigt sich mit den Weiterbildungsaktivitäten hessischer Betriebe. Er basiert auf der mündlichen Befragung von 993 Betrieben vom Herbst 2001. (IAB)

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    Betriebliche Strategien gegen Fachkräftemangel (2002)

    Schmidtke, Corinna; Backes-Gellner, Uschi ;

    Zitatform

    Schmidtke, Corinna & Uschi Backes-Gellner (2002): Betriebliche Strategien gegen Fachkräftemangel. In: L. Bellmann & A. Kölling (Hrsg.) (2002): Betrieblicher Wandel und Fachkräftebedarf (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 257), S. 101-132.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird der Frage nachgegangen, wie die Streuung des Rekrutierungserfolges zwischen Unternehmen bei gegebener Knappheit am Arbeitsmarkt zu erklären ist. Da Arbeitnehmer bei der Arbeitsplatzsuche vor allem an von außen nicht direkt zu beobachtenden Arbeitsplatz- und Unternehmenscharakteristika interessiert sind und da das klassische Personalmarketing keine Hinweise gibt, wie diese Merkmale am Arbeitsmarkt glaubhaft kommuniziert werden können, wird eine informationsökonomische Erweiterung der Personalmarketing-Theorie auf Basis des Signaling-Ansatzes vorgenommen. Auf der Grundlage dieses Ansatzes werden Hypothesen über potenziell am Arbeitsmarkt für Fach- und Führungskräfte wirkende Signale abgeleitet, von denen vermutet werden kann, dass sie den Rekrutierungserfolg von Unternehmen beeinflussen. Die Wirkung dieser Signale wird anhand von Daten des IAB-Betriebspanel überprüft. Die empirischen Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich auch solche Arbeitsplatz- und Unternehmenscharakteristika auf den Rekrutierungserfolg auswirken, denen aus klassischer Personalmarketing-Perspektive keine Wirkung zugeschrieben wurde, weshalb sie bislang in der Personalmarketing-Literatur auch keine Beachtung gefunden haben. Der Beitrag liefert somit erste Anhaltspunkte dafür, dass der Signaling-Ansatz einen Erklärungsbeitrag für den unterschiedlichen Rekrutierungserfolg von Unternehmen leisten kann. Außerdem lassen sich Implikationen für die betriebliche Personalarbeit ableiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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