FDZ-Literatur / FDZ Literature
Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.
Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.
- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- NEPS-SC8-ADIAB Schüler Klasse 5, Eltern, Lehrer und Schulleitung
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
- IAB-Betriebs-Historik-Panel / IAB Establishment History Panel
- IAB-Betriebspanel / IAB Establishment Panel
- IAB-Datensatz BeCovid
- IAB-Datensatz HOPP
- IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB
- IAB-Querschnittsbefragung / Cross-sectional survey
- IAB-SOEP Migrationsstichprobe (IAB-SOEP MIG)
- IAB-Stellenerhebung / IAB Job Vacancy Survey
- International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa)
- IZA/IAB Administrativer Evaluationsdatensatz (AED und LED) / IZA Evaluation Dataset Survey
- Kundenbefragung zu Organisationsstrukturen nach SGB II / Client survey on German SGBII-Agencies
- LidA - Leben in der Arbeit
- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
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Literaturhinweis
Gibt es eine Lohnkurve in den neuen Bundesländern? (2003)
Buscher, Herbert S.;Zitatform
Buscher, Herbert S. (2003): Gibt es eine Lohnkurve in den neuen Bundesländern? In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 36, H. 4, S. 461-475.
Abstract
"Mit Hilfe von Querschittsregressionen und Panelschätzungen wird für den Zeitraum von 1998 bis 2002 geprüft, ob eine Lohnkurve in den neuen Bundesländern existiert. Die Daten stammen aus dem IAB-Betriebspanel und beschränken sich auf das Produzierende Gewerbe in Ostdeutschland. Insgesamt zeigen die Ergebnisse, dass von der Existenz einer Lohnkurve ausgegangen werden kann. Jedoch liegen die geschätzten Lohnelastizitäten in einem Bereich, der absolut gesehen das 2- bis 3fache beträgt, was üblicherweise in der Literatur publiziert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Personalstruktur und Personalpolitik der Betriebe im Freistaat Bayern: repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2002 (2003)
Zitatform
Böhme, Stefan, Paula Heinecker, Andreas Huber & Ernst Kistler (2003): Personalstruktur und Personalpolitik der Betriebe im Freistaat Bayern. Repräsentative Analysen auf Basis des IAB-Betriebspanels 2002. (Beschäftigungstrends im Freistaat Bayern 2002), Stadtbergen, 131 S.
Abstract
Der Bericht beinhaltet Angaben einer Betriebsbefragung aus dem Jahr 2002, dem Betriebspanel des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit, dem Interviews mit Inhabern bzw. Personalverantwortlichen von 1.222 bayerischen Betrieben mit mindestens einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis zugrunde liegen. Gefragt wurde nach der Personalstruktur und Personalpolitik. Dokumentiert werden die wichtigsten Ergebnisse: Die wirtschaftliche Krise hat im Jahr 2002 auch in Bayern zu einem Rückgang der Beschäftigten geführt. Die wirtschaftliche Lage der Betriebe: Die Erwartungen sind schlechter als die Lage. Es sind weniger Un- und Angelernte beschäftigt, dafür mehr Teilzeitkräfte eingestellt und der Anteil der geringfügig oder befristet Beschäftigten beläuft sich wie im westdeutschen Durchschnitt. Gesucht werden vor allem qualifizierte Bewerber, und obwohl mehr Betriebe ausbilden, gibt es zu wenig Ausbildungsstellen. Bei der Geschlechtergleichstellung zeigt sich in Bayern eine größere Verbreitung von Maßnahmen als im übrigen Bundesdurchschnitt. Ältere Arbeitnehmer genießen in eigenen Belegschaften eine hohe Wertschätzung, aber es gibt zu wenig Einstellungen und zu viel offene Altersdiskriminierung. Die Zusammenarbeit zwischen Betrieb und Arbeitsamt wird als positiv angesehen. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Böhme, Stefan; -
Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2002: Beschäftigungstrends. Abschlussbericht zur dritten Welle des IAB-Betriebspanel (2003)
Dera, Susanne; Schmid, Alfons;Zitatform
Dera, Susanne & Alfons Schmid (2003): IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2002. Beschäftigungstrends. Abschlussbericht zur dritten Welle des IAB-Betriebspanel. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2003,05), Frankfurt, Main, 154 S.
Abstract
"Durch das IAB-Betriebspanel wird eine Bestandsaufnahme betrieblicher Strukturen, Situationen und Problemzusammenhänge vorgenommen. Darüber hinaus werden Stimmungslagen und zukünftige Einschätzungen der Betriebe eingefangen. Zudem soll das Panel helfen, die betrieblichen Beschäftigungsprozesse transparenter zu machen und die unternehmensinternen Bestimmungsgrößen aufzeigen. Die Ergebnisse aus dem Betriebspanel ergänzen entsprechend die einzel- und gesamtwirtschaftlichen Informationen über die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes. Das breite Spektrum an Fragen umfasst folgende betriebliche Informationen, von denen manche jährlich, andere nur alle zwei Jahre erhoben werden:
- Bestimmungsgrößen der Beschäftigungsentwicklung (Produktion, Umsatz, Arbeitszeiten, Investitionen, Auslastung);
- Personalnachfrage und Beschäftigungserwartungen (Vakanzen, offene Stellen, Fluktuation, betriebliche Beschäftigungspolitik);
- Stand und Entwicklung der Technik und Organisation sowie deren Auswirkungen auf die Arbeitsplätze;
- Einflussgrößen auf die Produktivität, z.B. technische, organisatorische und betriebswirtschaftliche Faktoren;
- Daten zur Biographie von Betrieben, Inanspruchnahme von Fördermaßnahmen und deren Wirkungen auf die Beschäftigung;
- Aktivitäten in der Ausbildung sowie der betrieblichen Weiterbildung.
Neben diesen regelmäßig abgefragten Themenkomplexen enthält der Fragebogen jährlich wechselnde Schwerpunktthemen, wodurch ein Bezug zu aktuellen wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Problemen und Fragestellungen herausgestellt werden kann. In 2002 waren dies ältere Arbeitnehmer, der betriebliche Kontakt zum Arbeitsmarkt sowie die Chancengleichheit von Männern und Frauen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Bedeutung informell erworbener Kompetenzen in der Arbeitslandschaft: Ergebnisse von IAB-Untersuchungen (2003)
Dostal, Werner;Zitatform
Dostal, Werner (2003): Bedeutung informell erworbener Kompetenzen in der Arbeitslandschaft. Ergebnisse von IAB-Untersuchungen. In: G. A. Straka (Hrsg.) (2003): Zertifizierung non-formell und informell erworbener beruflicher Kompetenzen : Ergebnisse der Fachtagung "Erfassen, Beurteilen und Zertifizieren non-formell und informell erworbener beruflicher Kompetenzen" (Lernen, organisiert und selbstgesteuert, 04), S. 103-115.
Abstract
Es wird davon ausgegangen, dass informelle Qualifikationen die formell erworbenen Qualifikationen ergänzen, die Anpassung an veränderte Anforderungen erleichtern und es dem einzelnen erlauben, die formalen Qualifikationen abzurunden und zu ergänzen. Für diesen informellen Bildungserwerb sind Schlüsselqualifikationen erforderlich. Hierzu werden Ergebnisse einer Erhebung des Bundesinstituts für Berufsbildung und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung von 1999 vorgestellt, im der auf repräsentativer Ebene sowohl die formalen Qualifikationen der Befragten als auch die informell erworbenen Kompetenzen hinterfragt wurden. Die empirische Analyse hat gezeigt, dass als informell einzustufende Kompetenzen besonders dann relevant sind, wenn im Rahmen eines Profilierungsprozesses Arbeitslose fit gemacht werden sollen für eine neuerliche Beschäftigung. Werden Erwerbstätige nach der Herkunft ihres Wissens befragt, dann geben ca. ein Drittel an, dass sie ihre berufliche Position in erster Linie diesen informellen Kompetenzen zu verdanken haben, zwei Drittel meinen, dass diese in zweiter Linie wichtig sind. Arbeitgeber wissen ebenfalls um die Bedeutung von Kompetenzen, die jenseits formaler Qualifikationen erforderlich sind, weisen aber durch ihre Bemühungen bei der formalisierten inner- und außerbetrieblichen Weiterbildung den informell erworbenen Kompetenzen nicht die Bedeutung zu, wie es ihre Mitarbeiter beurteilen. (IAB)
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Literaturhinweis
Quantitative Reichweite der betrieblichen Mitbestimmung (2003)
Ellguth, Peter;Zitatform
Ellguth, Peter (2003): Quantitative Reichweite der betrieblichen Mitbestimmung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 56, H. 3, S. 194-199.
Abstract
"Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel zeigen eine weit höhere Anzahl von Betriebsratsgremien als bisher auch von den Gewerkschaften angegeben. Dies gilt bei betriebsbezogener Betrachtungsweise wesentlich stärker als bei Bezug auf vertretene Beschäftigte. Insgesamt verfügt trotzdem nur jeder neunte betriebsratsfähige Betrieb in der Privatwirtschaft tatsächlich über einen Betriebsrat. In diesen Betrieben arbeitet aber knapp die Hälfte aller Beschäftigten. Ein zeitlicher Vergleich zwischen 1998 und 2002 fördert eine weitgehende Stabilität in der quantitativen Reichweite der betrieblichen Mitbestimmung zu Tage. Die Abweichungen zwischen den hochgerechneten Werten des IAB-Betriebspanels und den Angaben aus dem gewerkschaftseigenen Meldewesen zur Anzahl der Betriebsratsgremien zeigen sich vor allem im kleinbetrieblichen Bereich. Eine Diskussion der methodischen Anlagen und möglicher Fehlerquellen beider Erhebungen muss zu dem Schluss kommen, dass derzeit zwar keine exakte Bezifferung der Betriebe mit Betriebsrat möglich ist, das plausible Ausmaß aber deutlich über den von den Gewerkschaften ausgewiesenen Werten liegt. Immerhin sind die Datenquellen bei der mitbestimmungspolitisch wichtigeren Kenngröße des auf Beschäftigte bezogenen Deckungsgrades an Betriebsratsgremien nicht sehr weit voneinander entfernt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktdynamik zwischen öffentlicher Wahrnehmung und empirischer Realität (2003)
Zitatform
Erlinghagen, Marcel & Matthias Knuth (2003): Arbeitsmarktdynamik zwischen öffentlicher Wahrnehmung und empirischer Realität. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 56, H. 8, S. 503-509.
Abstract
"Neuere empirische Befunde mehren die Skepsis gegenüber weitverbreiteten Annahmen, wie sich die Erwerbsverläufe von Beschäftigten und damit zusammenhängend die Dynamik des Arbeitsmarktes insgesamt in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt hätten. Der Beitrag zeigt exemplarisch anhand einer betriebsgrößenspezifischen Analyse der Arbeitsmarktmobilität und Beschäftigungsstabilität in Westdeutschland zwischen 1975 und 1995, dass ein Wandel der Produktionsorganisation und damit zusammenhängend die zunehmende Bedeutung kleinbetrieblicher Beschäftigung nicht zu einer Beschleunigung des Arbeitsmarktgeschehens und nicht zu einer Destabilisierung von Beschäftigungsverhältnissen geführt hat. Gerade die kleineren Betriebe, die im Wesentlichen das Beschäftigungswachstum tragen, weisen die Tendenz zur Verstetigung der Arbeitgeber-/Arbeitnehmer-Beziehung auf. Dieses legt die Schlussfolgerung nahe, dass - entgegen der öffentlichen Wahrnehmung - nachhaltiges Beschäftigungswachstum in einer mehr und mehr dienstleistungsorientierten und auf Wissen basierenden Gesellschaft verlässliche und dauerhafte Beschäftigungsbeziehungen voraussetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsstabilität in der Wissensgesellschaft (2003)
Zitatform
Erlinghagen, Marcel & Matthias Knuth (2003): Beschäftigungsstabilität in der Wissensgesellschaft. In: Institut Arbeit und Technik (Hrsg.) (2003): Institut Arbeit und Technik : Jahrbuch 2002/2003, S. 173-186.
Abstract
"Die westdeutschen Gesellschaften befinden sich seit Jahren im Globalisierungs- und Flexibilisierungsfieber." Daraus resultieren Annahmen, dass immer weniger Erwerbstätige in unbefristeten, arbeits- und sozialrechtlich geschützten Beschäftigungsverhältnissen tätig sind, Arbeitsplätze öfter gewechselt werden und die Erfahrung der Arbeitslosigkeit zur Normalität wird. Derartige Argumentationen werden einer empirischen Überprüfung unterzogen. Als Datenbasis diente die IAB-Beschäftigtenstichprobe für die Jahre 1975 bis 1995 mit Angaben zu den Erwerbsverläufen von ca. 560.000 Personen. Im Ergebnis zeigt sich, dass die Stabilität der Beschäftigungsverhältnisse im Analysezeitraum zu- und nicht etwa abgenommen hat. Die von hohem Niveau ausgehende Abnahme der Stabilität der Beschäftigung in Großbetrieben ist mehr als kompensiert worden durch eine zunehmende Beschäftigungsstabilität in Kleinbetrieben. Im Gegensatz zum produzierenden Gewerbe sind die Beschäftigungsverhältnisse im Dienstleistungsgewerbe stabiler geworden. Das allgemeine Arbeitslosigkeitsrisiko ist nicht gestiegen, hat aber für die Gruppe der älteren Arbeitnehmer und für Geringqualifizierte eine steigende Tendenz. Abschließend ordnen die Autoren diese Ergebnisse in die theoretischen Debatten zur Wissensgesellschaft ein und skizzieren Fragen für die künftige Forschung. Sie kommen u. a. zu dem Schluss, dass die Beschäftigungsstabilisierung, die in weiten Teilen des deutschen Arbeitsmarktes stattgefunden hat, darauf hindeutet, "dass in einer mehr und mehr auf Wissen und flachen Hierarchien beruhenden dezentralen Produktion für den größten Teil der Arbeitsmarktakteure die Bedeutung einer verlässlichen und dauerhaften Kooperation zwischen Betriebsleitung und Arbeitnehmer wächst." (IAB2)
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Literaturhinweis
Semiparametric Bayesian time-space analysis of unemployment duration (2003)
Zitatform
Fahrmeir, Ludwig, Stefan Lang, Joachim Wolff & Stefan Bender (2003): Semiparametric Bayesian time-space analysis of unemployment duration. In: Allgemeines statistisches Archiv, Jg. 87, H. 3, S. 281-307.
Abstract
"In this paper, we analyse unemployment duration in Germany with filial data from. the German Federal. Employment Office for the years 1980-1995. These data, contain individual information about unemployment duration measured in months, covariates like age, nationality, gender, education and unemployment benefits, and in addition, calendar time of unemployment spells and the district where the individual works. Our goal is to. show how this detailed temporal and spatial information can be used to explore patterns of calendar time and small-scale regional effects on unemployment durations, and, simultaneously, to determine nonlinear functional for of duration dependence and age effects, and to estimate usual linear effects of other covariates. Application of conventional duration models becomes problematic, at least, because it is alpinist impossible to specify parametric functional forms or spatial patterns a priori. We therefore suggest and apply a semiparametric hierarchical Bayesian approach which ean cope with these tasks. Inference is fully Bayesian and uses recent Markov chain Monte Carlo techniques. Our results show that this approach arrows to develop realistically complex models; provides an appropriate tool for empirical analysis of spatio-temporal trends in labour markets and can be useful for generating economic hypotheses. In this paper, we analyse unemployment duration in Germany with filial data from the German Federal. Employment Office for the years 1980-1995. The... data, contain individual information about unemployment duration measured in months, covariates like age, nationality, gender, education and unemployment benefits, and in addition, calendar time of unemployment spells and the district where the individual works. Our goal is to. she-vi how this detailed temporal and spat information ean be used to explore patterns of calendar time and small-scale regional effects on unemployment durations, and, simultaneously, to determine nonlinear functional for= of duration dependence and age effects, and to estimate usual linear effects of other covariates. Application of conventional duration models becomes problematic, at least, because it is alinost impossible to specify parametric functional forms or spatial patterns a priori. %le therefore suggest and apply a semiparaxnetric hierarchical Bayesian approach which ean cope with these tasks. Inference is. fully Bayesian and uses recent Markov chain Monte Carlo techniques. Our results show that this approach arrows to develop realistically complex models; provides an appropriate tool for empirical analysis of spatio-temporal trends in labour markets and can be useful for generating economic hypotheses." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigung und Lohnstrukturen nach Qualifikationen und Altersgruppen: eine empirische Analyse auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe (2003)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Alfred Garloff & Karsten Kohn (2003): Beschäftigung und Lohnstrukturen nach Qualifikationen und Altersgruppen. Eine empirische Analyse auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 36, H. 4, S. 509-524.
Abstract
"Die Arbeit untersucht empirisch den Zusammenhang von Beschäftigung und Lohnstrukturen zwischen sowie innerhalb von Qualifikations- und Altersgruppen. Zunächst werden Substitutionselastizitäten zwischen Qualifikations- und Altersgruppen geschätzt und die Lohnveränderungen bestimmt, die notwendig gewesen wären, um im Jahre 1997 die qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten zu halbieren. Die geschätzten Substitutionselastizitäten sind sehr hoch. Die notwendige Lohnreduktion liegt nominal zwischen 9% und 10,6% und fällt umso höher aus, je geringer die Qualifikation der Arbeitnehmergruppe ist. Der zweite Teil der Arbeit befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen residualer Lohnungleichheit und Beschäftigungsdynamik. Es werden konkurrierende Implikationen aus der Theorie der Grenzproduktivitätsentlohnung und der Suchtheorie abgeleitet und empirisch untersucht. Die Ergebnisse sind für keine der beiden Theorien überzeugend. Das robuste Ergebnis einer signifikant positiven Korrelation zwischen dem Niveau der Arbeitslosenquote und der residualen Lohnungleichheit legt allerdings nahe, dass Suchfriktionen zur Erklärung der residualen Lohndispersion beitragen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigung und Lohnstrukturen nach Qualifikationen und Altersgruppen: eine empirische Analyse auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe (2003)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Alfred Garloff & Karsten Kohn (2003): Beschäftigung und Lohnstrukturen nach Qualifikationen und Altersgruppen. Eine empirische Analyse auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe. (ZEW discussion paper 2003-75), Mannheim, 31 S.
Abstract
"Diese Arbeit untersucht empirisch den Zusammenhang von Beschäftigung und Lohnstrukturen zwischen sowie innerhalb von Qualifikations- und Altersgruppen. Zunächst werden Substitutionselastizitäten zwischen Qualifikations- und Altersgruppen geschätzt und die Lohnveränderungen bestimmt, die notwendig gewesen wären, um im Jahre 1997 die qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten zu halbieren. Die geschätzten Substitutionselastizitäten sind sehr hoch. Die notwendige Lohnreduktion liegt nominal zwischen 9% und 10,6% und fällt umso höher aus, je geringer die Qualifikation der Arbeitnehmergruppe ist. Der zweite Teil der Arbeit befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen residualer Lohnungleichheit und Beschäftigungsdynamik. Es werden konkurrierende Implikationen aus der Theorie der Grenzproduktivitätsentlohnung und der Suchtheorie abgeleitet und empirisch untersucht. Die Ergebnisse sind für keine der beiden Theorien überzeugend. Das robuste Ergebnis einer signifikant positiven Korrelation zwischen dem Niveau der Arbeitslosenquote und der residualen Lohnungleichheit legt allerdings nahe, dass Suchfriktionen zur Erklärung der residualen Lohndispersion beitragen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Nordrhein-Westfalen: Arbeitgeberbefragung 2002 (2003)
Frei, Marek; Wahse, Jürgen;Zitatform
Frei, Marek & Jürgen Wahse (2003): IAB-Betriebspanel Nordrhein-Westfalen. Arbeitgeberbefragung 2002. Berlin, 123 S.
Abstract
Das IAB-Betriebspanel Nordrhein-Westfalen ist eine repräsentative Arbeitgeberbefragung zu betrieblichen Bestimmungsgrößen der Beschäftigung. Die Befragung wird jährlich bei Betriebsinhabern, Geschäftsführern bzw. leitenden Mitarbeitern durchgeführt. Die Befragung ist repräsentativ für die Grundgesamtheit der rund 425.000 nordrhein-westfälischen Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. In Nordrhein-Westfalen beträgt die Zahl der auswertbaren Interviews 1.500 bis 1.600. Der Bericht 2002 enthält Daten zur Beschäftigungsentwicklung (Personalseinstellungen, Personalabgänge, Freie Stellen, Beschäftigungserwartungen), Geschäftsentwicklung (Umsatz, Ertragslage, Investitionstätigkeit), Personalstruktur und Personalpolitik (Beschäftigtengruppen, Teilzeitbeschäftigte, befristet Beschäftigte, geringfügig Beschäftigte, Praktikanten, freie Mitarbeiter und Leiharbeitskräfte, Tätigkeitsgruppen, Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen und Männern), zu älteren Arbeitnehmern (Betriebe mit älteren Arbeitnehmern, Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer, Einstellungsverhalten der Betrieb gegenüber älteren Bewerbern), zur betrieblichen Ausbildung (Ausbildungsbeteiligung, Bestand an Auszubildenden, Übernahme nach abgeschlossener Ausbildung), zu Tarifbindung, Löhnen und Gehältern sowie zu Betrieb und Arbeitsamt (Kontakte zwischen Betrieben und Arbeitsämtern, Arbeitsvermittlung des Arbeitsamtes). Kernaussage ist, dass die Zahl der Beschäftigten in NRW bis Mitte 2002 im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Prozent, mit unterschiedlichen Entwicklungen in den einzelnen Branchen und Betriebgrößenklassen gesunken ist und die Betriebe mit einem weiteren Beschäftigungsrückgang um zwei Prozent zwischen Mitte 2002 und Mitte 2003 rechnen. (IAB)
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Literaturhinweis
Mandated works councils and firm performance: labor productivity and personnel turnover in German establishments (2003)
Zitatform
Frick, Bernd & Iris Möller (2003): Mandated works councils and firm performance. Labor productivity and personnel turnover in German establishments. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 123, H. 3, S. 423-454.
Abstract
"Die theoretische Diskussion der wirtschaftlichen Folgen rechtlich autorisierter Arbeitnehmervertretungen ist durch zwei weitgehend inkompatible Sichtweisen charakterisiert: Auf der einen Seite wird argumentiert, dass Mitbestimmung der Arbeitnehmer aufgrund einer Veränderung der Anreizstrukturen zu Effizienzverlusten führen, die Kosten der Etablierung und Koordination von Arbeitsverhältnissen erhöhen und die Möglichkeiten der Arbeitnehmer zu opportunistischem Verhalten verbessern kann. Dem steht die gleichermaßen plausible Vermutung gegenüber, dass Mitbestimmung durch eine Verbesserung des Informationsflusses die Kooperations- und Kompromissbereitschaft der Beschäftigten erhöht, die Kanalisierung innerbetrieblicher Konflikte erleichtert, die Wahrscheinlichkeit opportunistischen Verhaltens reduziert und damit die Qualität der Arbeitsbeziehungen verbessert. Ungeachtet ihrer Defizite ist die verfügbare empirische Evidenz sehr viel eher mit der letztgenannten Hypothese kompatibel: So zeigt eine entsprechende Auswertung der Daten des IAB-Betriebspanels deutlich, dass Betriebsräte einen positiven Einfluss auf betriebliche Investitionen in 'intangible assets' (wie z. B. die Stabilisierung individueller Beschäftigungsverhältnisse) haben. Zum anderen wird deutlich, dass die Existenz einer kollektiven Arbeitnehmervertretung unter sonst gleichen Bedingungen mit einer signifikant höheren Bruttowertschöpfung einhergeht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labor market structure and re-employment rates: unemployment dynamics in West Germany and the United States (2003)
Zitatform
Gangl, Markus (2003): Labor market structure and re-employment rates. Unemployment dynamics in West Germany and the United States. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 20, S. 185-224. DOI:10.1016/S0276-5624(03)20004-4
Abstract
"Unemployment dynamics differ markedly between the United States and Germany: over the 1980s and 1990s, spells of unemployment have been considerably shorter, and sectoral mobility rates were consistently higher among displaced workers in the United States than those experienced by German workers. In the light of earlier research on Germany's strongly skill- and occupation-based labor market structures, the current paper addresses whether long spell durations among German workers reflect constraining effects of tight labor market structures inhibiting processes of adjustment to structural changes in the economy. While event history analyses of longitudinal micro data from the Survey of Income and Program Participation and the IAB Employment Register File show many cross-national similarities in unemployment processes, they also consistently establish stronger sectoral effects on reemployment rates in the German labor market. Interestingly, while U.S.-German differences in labor market dynamics are very well suited to explain the observed cross-national differences in unemployment duration, labor market structures do not provide an adequate explanation of country differences in post-unemployment occupational outcomes. Rather than facing unduly constraining market structures, unemployed workers in Germany in fact appear to respond more easily to changing economic structures than common for U.S. workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Personalbedarf und Qualifizierung im Gesundheitswesen: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels und der IAB-Gesundheitswesenstudie (2003)
Zitatform
Gewiese, Tilo, Ute Leber & Barbara Schwengler (2003): Personalbedarf und Qualifizierung im Gesundheitswesen. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels und der IAB-Gesundheitswesenstudie. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 36, H. 2, S. 150-165.
Abstract
"In den vergangenen Jahren ist der Bedarf an Beschäftigten im Gesundheitswesen angestiegen. Aufgrund des demographischen Wandels ist zu erwarten, dass auch zukünftig die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften in diesem Bereich weiter wachsen wird. Vor diesem Hintergrund versucht der Beitrag, anhand der Daten zweier repräsentativer Betriebsbefragungen den Personalbedarf im Gesundheitswesen empirisch zu untersuchen. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Fragen, inwieweit dieser Bedarf durch Rekrutierung am externen Arbeitsmarkt gedeckt werden kann und welche Rolle die eigene Qualifizierung in diesem Kontext spielt. Zunächst wird auf Basis der Daten des IAB-Betriebspanels ein Vergleich des gegenwärtigen und zukünftigen Personalbedarfs im Gesundheitswesen mit den übrigen Wirtschaftsbereichen angestellt. Sodann wird die im Frühjahr 2002 durchgeführte Betriebsbefragung zum Personalbedarf und zur Qualifizierung im Gesundheitswesen herangezogen, um nähere Informationen zu den spezifischen Problemen der Personalsuche und Stellenbesetzung in diesem Sektor zu erhalten. In den entsprechenden deskriptiven Analysen zeigt sich, dass die Betriebe des Gesundheitswesens durchaus einen hohen Bedarf an Fachkräften aufweisen, der durch externe Rekrutierung allein nicht immer befriedigt werden kann. Auf Basis dieser Erkenntnisse wird schließlich in multivariaten Analysen der Zusammenhang zwischen Qualifikationsbedarf und betrieblicher Weiterbildung untersucht. Dabei kann gezeigt werden, dass sich Betriebe mit Fachkräftebedarf besonders in der Weiterbildung engagieren. Da jedoch ein Großteil der betrieblich geförderten Weiterbildungsmaßnahmen zumindest teilweise während der Arbeitszeit stattfindet und durch Mehrarbeit der übrigen Mitarbeiter aufgefangen wird, stellt sich bei einem solchen Verhalten das Problem, dass sich der Personalmangel innerhalb des Betriebs nur verlagert. Als Lösung für dieses Problem bietet sich das im Job-AQTIV-Gesetz verankerte Instrument der Jobrotation an. Ob dieses von den Betrieben des Gesundheitswesens tatsächlich angenommen wird, sollen die Ergebnisse einer weiteren Befragung zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsstabilität: Entwicklung und Arbeitszufriedenheit: Ergebnisse aus der IAB-Beschäftigtenstichprobe 1975-1997 und der BIBB/IAB-Erhebung (2003)
Zitatform
Grotheer, Michael & Olaf Struck (2003): Beschäftigungsstabilität: Entwicklung und Arbeitszufriedenheit. Ergebnisse aus der IAB-Beschäftigtenstichprobe 1975-1997 und der BIBB/IAB-Erhebung. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 36, H. 3, S. 300-328.
Abstract
"Seit einigen Jahren blicken wir auf eine Diskussion um die Reichweite einer Entstandardisierung von Beschäftigungsformen und Beschäftigungsstabilität. Hier werden einerseits tiefgreifende Strukturbrüche, anderseits Beständigkeit und Grenzen der Destabilisierung, vor allem in Bereichen qualifizierter, innovativer oder verantwortungsvoller Arbeit konstatiert. Diese Diskussion aufgreifend werden in dem Beitrag zunächst die Argumente der bislang ergebnisoffenen Debatte nachvollzogen. Im Anschluss wird zweitens die Entwicklung der Beschäftigungsformen anhand des Mikrozensus u.a. sowie die Entwicklung der Beschäftigungsdauer anhand der BIBB/IAB-Erhebung und der IAB-Beschäftigtenstichprobe untersucht. Hier zeigt sich: Die Entstandardisierung der Vertragsformen von Erwerbsarbeit schreitet langsam voran. Empirische Belege für einen tiefgreifenden Strukturbruch zeigen sich jedoch nicht. Vielmehr lassen sich seit den siebziger Jahren erhebliche Anteile kurzzeitiger Beschäftigungsverhältnisse beobachten, wobei allerdings ihr Anteil in den neunziger Jahren stieg. Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse wird in einem dritten Schritt auf der Datengrundlage der BIBB/IAB-Erhebungen 1991/92 und 1998/99 untersucht, welche Merkmale stabile und instabile Beschäftigungsverhältnisse kennzeichnen. Verdeutlicht wird: Hinweise auf betrieblich-funktionale Grenzen einer stetigen Entstandardisierung beschränken sich - entgegen der Annahmen der Beständigkeits- bzw. Begrenzungsthese - auf einen relativ kleinen Kreis stabil Beschäftigter mit Vorgesetztenfunktionen. Die Ausübung qualifizierter, innovativer oder allgemein verantwortungsvoller Tätigkeiten ist Merkmal sowohl kurz- wie längerfristiger Beschäftigungsverhältnisse. In einem vierten Schritt werden diese Analysen durch Untersuchungen zur Arbeitszufriedenheit einzelner Stabilitätsgruppen ergänzt. Hier sind es vor allem ausbildungsadäquat eingesetzte Beschäftigte ohne subjektives Entlassungsrisiko, die höhere Zufriedenheitswerte aufweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Does fixed-term contract employment raise firms' adjustment speed?: evidence from an establishment panel for West Germany (2003)
Zitatform
Hagen, Tobias (2003): Does fixed-term contract employment raise firms' adjustment speed? Evidence from an establishment panel for West Germany. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 223, H. 4, S. 403-421. DOI:10.1515/jbnst-2003-0403
Abstract
"Befristete Verträge sind seit Jahren in der arbeitsmarktpolitischen Debatte. Ihr Einsatz wurde in den achtziger Jahren mit dem Ziel dereguliert, die Flexibilität des Arbeitsmarktes zu erhöhen. Allerdings konnten die bisherigen empirischen Analysen auf Basis von Branchen-Daten keinen positiven Effekt befristeter Verträge auf die Flexibilität des Arbeitsmarktes finden. In diesem Beitrag werden dyanmische Arbeitsnachfragefunktionen auf Basis des IAB-Betriebspanels geschätzt. Dabei wird jeweils eine Funktion für die Gesamtbeschäftigung und eine Funktion für die Beschäftigung abzüglich der Arbeitnehmer mit befristeten Verträgen geschätzt. Es zeigt sich, dass die 4,3 Prozent befristeten Verträge im Datensatz den Median der Anpassung abhängig von der gewählten Spezifikation um 0,2 bis 3,0 Monate erhöhen. Dieses Ergebnis lässt sich dahingehend interpretieren, dass befristete Verträge von Unternehmen als Anpassungsinstrument für Nachfrageschwankungen genutzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Productivity, investment in ICT and market experimentation: micro evidence from Germany and the U.S. (2003)
Zitatform
Haltiwanger, John, Ron Jarmin & Thorsten Schank (2003): Productivity, investment in ICT and market experimentation. Micro evidence from Germany and the U.S. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 19), Erlangen, 24 S., Anhang.
Abstract
"Dieses Papier untersucht die Beziehung zwischen dem Einsatz neuer Technologien, wie von IKT, und betrieblichen Kenngrößen wie der Produktivität, der Qualifikationsstruktur und den Löhnen, wobei Mikrodaten für die USA und Deutschland verwendet wurden. Dabei kann die Hypothese unterstützt werden, dass in den USA Betriebe stärker experimentieren - gemessen anhand der Streuung der Produktivität und anderen betrieblichen Entscheidungsvariablen - als in Deutschland. Dies zeigt sich insbesondere bei jungen Betrieben und bei Betrieben, die ihre Technologie verändern. Wir finden ebenfalls einen größeren durchschnittlichen Einfluss der Einführung neuer Technologien auf die Produktivität und die Löhne in den USA als in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur Zusammenarbeit und Zufriedenheit baden-württembergischer Betriebe mit den Arbeitsämtern: Ergebnisse einer repräsentativen Arbeitgeberbefragung (2003)
Zitatform
Hess, Wolfgang & Harald Strotmann (2003): Zur Zusammenarbeit und Zufriedenheit baden-württembergischer Betriebe mit den Arbeitsämtern. Ergebnisse einer repräsentativen Arbeitgeberbefragung. (IAW-Kurzbericht 2003,01), Tübingen, 23 S.
Abstract
In der Erhebung 2002 des IAB-Betriebspanels für Baden-Württemberg stellte der Kontakt der Betriebe zum Arbeitsamt einen Themenschwerpunkt dar, dessen Ergebnisse in dem Kurzpapier vorgestellt werden. Kapitel 1 beschreibt zunächst Ausmaß und Struktur der Zahl der offenen Stellen im Juni 2002 und legt dabei ein besonderes Augenmerk auf die Einschaltung des Arbeitsamtes in die Stellensuche. Kapitel 2 analysiert dann Art und Häufigkeit der betrieblichen Kontakte mit dem Arbeitsamt sowie die Zufriedenheit der Arbeitgeber mit den Dienstleistungen des Arbeitsamtes. Es wird festgestellt, dass vor allem Großbetriebe zufriedener mit den Leistungen des Arbeitsamtes sind als Kleinbetriebe. Unterschiede zwischen den einzelnen Kontaktwegen sind kaum zu erkennen. Die Disaggregation nach Branchen zeigt ein differenzierteres Bild. Während die Bewertungen von telefonischen Kontakten und schriftlichen Materialien sich von Branche zu Branche kaum unterschied, variierten die branchenspezifischen Einschätzungen der Betriebsbesuche und Internetangebote sehr stark. Insbesondere waren die Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe mit dem persönlichen Kontakt - der landesweit am besten bewertet wurde - sehr unzufrieden. Auffallend gute Erfahrungen mit den Arbeitsamtkontakten machte der (wenn auch geringe) Anteil der Kontaktbetriebe des öffentlichen Dienstes. (IAB2)
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Literaturhinweis
Beschäftigungserwartungen und Innovationen im Umweltbereich: eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2003)
Zitatform
Horbach, Jens (2003): Beschäftigungserwartungen und Innovationen im Umweltbereich. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 36, H. 3, S. 291-299.
Abstract
"Der Umweltschutzbereich hat in den letzten zwanzig Jahren auch für die Beschäftigung eine hohe Bedeutung erlangt. Vor dem Hintergrund der Produktzyklushypothese wird die Frage untersucht, inwiefern von dieser Querschnittsbranche auch in den nächsten Jahren positive Beschäftigungsimpulse ausgehen werden. Anhand einer ökonometrischen Analyse neuerer Daten des Betriebspanels des IAB wird die Beschäftigungsentwicklung im Umweltschutz analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass mittelfristig für den Umweltschutzsektor insgesamt keine hohe Beschäftigungsdynamik erwartet werden kann. Dies gilt jedoch nicht für alle Umweltbereiche. So werden Umweltschutzfelder an Bedeutung gewinnen, die eher dem vorsorgenden bzw. integrierten Umweltschutz zuzuordnen (z.B. Mess- Analyse- und Regeltechnik) sind. Die Beschäftigung in Bereichen wie der Luftreinhaltung, Abwasserreinhaltung und Abfallbeseitigung, bei denen die sogenannte additive Umwelttechnik dominiert, werden dagegen in den kommenden Jahren stagnieren bzw. abnehmen. Dieses Ergebnis wird durch eine Untersuchung des Innovationsverhaltens der Umweltschutzbetriebe bestätigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kompetenzerhalt und Kompetenzentwicklung älterer Mitarbeiter in Unternehmen (2003)
Hübner, Werner; Putzing, Monika; Kühl, Alexander;Zitatform
Hübner, Werner, Alexander Kühl & Monika Putzing (2003): Kompetenzerhalt und Kompetenzentwicklung älterer Mitarbeiter in Unternehmen. (QUEM-report 84), Berlin, 168 S.
Abstract
Die Studie behandelt folgende thematische Schwerpunkte: (1) Identifizierung von Wirkungsrichtungen des demografischen Wandels und des daraus resultierenden politischen Paradigmenwechsels von der Früh- zur Spätverrentung einschließlich seiner Konsequenzen für die Entwicklung des Erwerbspersonenpotenzials als eigentliche Klientel der beruflichen Weiterbildung sowie daraus resultierender Einflüsse auf eine neue Lernkultur; (2) Hinterfragung der gegenwärtigen Negativdiskussion hinsichtlich des Erhalts und der Entwicklung beruflicher Kompetenzen älterer Erwerbspersonen auf ihre ursächlichen Faktoren; (3) Analyse des 'Lernorts' Betrieb als zentrale, bestimmende Kompetenzentwicklungsstätte insbesondere für Ältere und Untersuchung der Zusammenhänge von beruflicher Erfahrung und beruflicher Kompetenz älterer Erwerbspersonen; (4) Herausarbeitung spezifischer Voraussetzungen und Bedingungen des Lernprozesses Älterer; (5) Erfragung der Einschätzung der Betriebe zur Leistungsfähigkeit, zum Theorie- und Erfahrungswissen sowie zur Lerneinstellung älterer gegenüber jüngeren Belegschaftsmitgliedern durch empirische Feldforschung. Während die Beantwortung der ersten Schwerpunkte vorrangig über die Auswertung der aktuell zur Verfügung stehenden wissenschaftlichen Literatur erfolgte, wurden die betrieblichen Sichtweisen auf der Grundlage eigener empirischer Erhebungen erfasst. Den entscheidenden Rahmen dazu bietet die im Jahre 2002 durchgeführte Befragungswelle der vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung initiierten Arbeitgeberbefragung (IAB-Betriebspanel). Im Ergebnis der Untersuchung werden Ältere als eine Zielgruppe für Kompetenzentwicklungsprozesse charakterisiert,die zwingend Berücksichtigung finden muss, wenn es um die Entwicklung einer neuen Lernkultur geht. (IAB)
Aspekt auswählen:
- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- NEPS-SC8-ADIAB Schüler Klasse 5, Eltern, Lehrer und Schulleitung
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
- IAB-Betriebs-Historik-Panel / IAB Establishment History Panel
- IAB-Betriebspanel / IAB Establishment Panel
- IAB-Datensatz BeCovid
- IAB-Datensatz HOPP
- IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB
- IAB-Querschnittsbefragung / Cross-sectional survey
- IAB-SOEP Migrationsstichprobe (IAB-SOEP MIG)
- IAB-Stellenerhebung / IAB Job Vacancy Survey
- International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa)
- IZA/IAB Administrativer Evaluationsdatensatz (AED und LED) / IZA Evaluation Dataset Survey
- Kundenbefragung zu Organisationsstrukturen nach SGB II / Client survey on German SGBII-Agencies
- LidA - Leben in der Arbeit
- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
