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Dossier

Armut, Arbeitsmarktintegration und gesellschaftliche Teilhabe

Armut wirkt sich negativ auf das Wohlbefinden und die Partizipationschancen der Betroffenen aus. Stabile Arbeitsmarktintegration gilt demgegenüber als eine wichtige Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe.

Dieses Dossier stellt Literaturnachweise zur Frage zusammen, welchen Einfluss Armut und Beschäftigungsunsicherheit auf die soziale Integration haben.
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  • Literaturhinweis

    The relation between life satisfaction and the material situation: a re-evaluation using alternative measures (2010)

    Christoph, Bernhard ;

    Zitatform

    Christoph, Bernhard (2010): The relation between life satisfaction and the material situation. A re-evaluation using alternative measures. In: Social indicators research, Jg. 98, H. 3, S. 475-499. DOI:10.1007/s11205-009-9552-4

    Abstract

    Eines der überraschendsten Forschungsergebnisse ist der schwache Zusammenhang zwischen der materiellen Situation eines Individuums und seinem subjektiven Wohlbefinden. In jüngster Zeit wurde deshalb verstärkt danach gefragt, ob das Einkommen als Indikator für die materielle Situation ausreichend ist. Vor diesem Hintergrund wird gezeigt, dass unter Einbeziehung alternativer Maße für die materielle Situation der Zusammenhang zwischen der materiellen Situation und subjektiven Wohlbefinden wohl doch stärker ausfällt. Der Autor gibt einen Überblick über verschiedene Ansätze zur Messung der materiellen Situation und schlägt die Anwendung eines sogenannten Deprivations-Ansatzes aus der Armutsforschung vor. Er argumentiert, dass sich dieser besser als Einkommen oder Vermögen zur Analyse des genannten Zusammenhangs eignet. Diese Hypothese wird anhand von drei verschiedenen deutschen Datensätzen überprüft. Es zeigt sich, dass in allen Fällen Deprivations-Maße besser zur Erklärung von Unterschieden im subjektiven Wohlbefinden geeignet sind. Da beide Ansätze unterschiedliche Aspekte der materiellen Situation aufzeigen, wird eine Kombination beider Ansätze als Alternative vorgeschlagen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Christoph, Bernhard ;
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  • Literaturhinweis

    Befristete Arbeitsverträge zwischen Auf- und Abschwung: Unsichere Zeiten, unsichere Verträge? (2010)

    Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian (2010): Befristete Arbeitsverträge zwischen Auf- und Abschwung: Unsichere Zeiten, unsichere Verträge? (IAB-Kurzbericht 14/2010), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Befristete Arbeitsverträge sind in wirtschaftlich guten Zeiten nicht selten ein Sprungbrett in unbefristete Beschäftigung. Gleichwohl liegt ihre primäre Funktion darin, den Flexibilitätsspielraum für Arbeitgeber zu erhöhen. Arbeitnehmer haben an einer befristeten Beschäftigung kaum Interesse, da sie mit erheblichen Nachteilen für deren Lebensplanung verbunden ist. Gerade in einem konjunkturellen Abschwung besteht die Befürchtung, dass viele befristet Beschäftigte nach Ablauf ihres Vertrags ihren Arbeitsplatz verlieren. Die empirischen Analysen zeigen, ob und welche Firmen in der Krise mehr oder weniger befristete Verträge nutzen und wie sich deren Funktionen zwischen verlängerter Probezeit und Flexibilitätspuffer im Aufschwung und in der Rezession manifestieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Bildungsverlierer: neue Ungleichheiten (2010)

    Hurrelmann, Klaus ; Stocké, Volker; Helbig, Marcel ; Wößmann, Ludger ; Hadjar, Andreas ; Wachtendorf, Thomas; Grünewald, Elisabeth; Schneider, Thorsten ; Göddertz, Nina; Rehkämper, Klaus; Giesecke, Johannes ; Raidt, Tabea; Gerdes, Jürgen; Oberschachtsiek, Dirk ; Geißler, Rainer; Piopiunik, Marv; Neuenburg, Ricarda; Müller, Sabrina; Bacher, Johann ; Maaz, Kai ; Ebner, Christian ; Ludwig-Mayerhofer, Wolfgang; Drucks, Stephan; Kupfer, Antonia ; Dohmen, Dieter; Klärner, Andreas ; Ditton, Hartmut; Jäpel, Franziska; Diefenbach, Heike; Hirtenlehner, Helmut; Cerci, Meral; Stubbe, Tobias C.; Butterwegge, Christoph; Ramirez-Rodriguez, Rocio; Bos, Wilfried; Maurice, Jutta von; Blossfeld, Hans-Peter; Lohauß, Peter; Bittlingmayer, Uwe H. ; Keim, Sylvia ; Berger, Peter A.; Weber-Menges, Sonja; Bellenberg, Gabriele; Andresen, Sabine ; Beck, Michael ; Kühn, Susanne; Baumert, Jürgen; Rockmann, Ulrike; Baum, Dajana; im Brahm, Grit; Bauer, Ullrich ; Lupatsch, Judith; Barz, Heiner;

    Zitatform

    Stocké, Volker, Marcel Helbig, Ludger Wößmann, Andreas Hadjar, Thomas Wachtendorf, Elisabeth Grünewald, Thorsten Schneider, Nina Göddertz, Klaus Rehkämper, Johannes Giesecke, Tabea Raidt, Jürgen Gerdes, Dirk Oberschachtsiek, Rainer Geißler, Marv Piopiunik, Ricarda Neuenburg, Sabrina Müller, Johann Bacher, Kai Maaz, Christian Ebner, Wolfgang Ludwig-Mayerhofer, Stephan Drucks, Antonia Kupfer, Dieter Dohmen, Andreas Klärner, Hartmut Ditton, Franziska Jäpel, Heike Diefenbach, Helmut Hirtenlehner, Meral Cerci, Tobias C. Stubbe, Christoph Butterwegge, Rocio Ramirez-Rodriguez, Wilfried Bos, Jutta von Maurice, Hans-Peter Blossfeld, Peter Lohauß, Uwe H. Bittlingmayer, Sylvia Keim, Peter A. Berger, Sonja Weber-Menges, Gabriele Bellenberg, Sabine Andresen, Michael Beck, Susanne Kühn, Jürgen Baumert, Ulrike Rockmann, Dajana Baum, Grit im Brahm, Ullrich Bauer, Judith Lupatsch & Heiner Barz (2010): Bildungsverlierer. Neue Ungleichheiten. Wiesbaden: VS-Verl., 589 S. DOI:10.1007/978-3-531-92576-9

    Abstract

    "Obwohl Bildungsbenachteiligung seit langem ein Thema der Ungleichheitsforschung ist, sind die individuellen und strukturellen Ursachen der neuen Bildungsarmut nur wenig erforscht. Das Buch schließt diese Lücke. Während sich der Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt verschärft, geraten diejenigen ins Hintertreffen, die den wachsenden Qualifikationsanforderungen nicht nachkommen. Diese sind von dauerhafter Exklusion aus dem Arbeitsmarkt bedroht - mit Konsequenzen für die soziale Integration, die Lebenszufriedenheit, die Gesundheit und die politischen Einstellungen. Dieses Buch versammelt die aktuelle Forschung über die Ursachen und die Folgen der neuen Ungleichheiten in der Bildungsgesellschaft. Es beantwortet die Frage, wer heute zu den 'Bildungsverlieren' gehört, welche individuellen und gesellschaftlichen Ursachen Bildungsarmut hat, was es für ein Individuen bedeutet, zu den 'Bildungsverlierern' zu gehören, was es eine Gesellschaft kostet, einen Teil ihrer Jugend quasi 'abzuhängen', und sucht nach effizienten politischen und pädagogischen Interventionsansätzen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Exklusion: die Gefährdung des Sozialen im hoch entwickelten Kapitalismus (2010)

    Kronauer, Martin;

    Zitatform

    Kronauer, Martin (2010): Exklusion. Die Gefährdung des Sozialen im hoch entwickelten Kapitalismus. Frankfurt am Main: Campus-Verl., 284 S.

    Abstract

    "Prekäre Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Armut bringen Formen sozialer Ausgrenzung hervor, die in allen westlichen Gesellschaften ein Problem darstellen. Über die Ursachen und Folgen wird in den Sozialwissenschaften in Europa und den USA breit diskutiert. Martin Kronauer bietet in seiner grundlegenden Studie einen gut verständlichen Überblick über diese umfangreichen Debatten und die sich dahinter verbergende, immer explosiver werdende gesellschaftliche Realität. Dabei zeigt sich, dass sich das Problem der sozialen Exklusion besonders in den Städten verdichtet und die sozialen Grundlagen der Demokratie gefährdet. In seinem jetzt überarbeiteten und um ein aktuelles Nachwort erweiterten Buch gelingt es dem Autor, den Begriff der Exklusion zu schärfen und ihn für weitere Analysen unserer Gesellschaft nutzbar zu machen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Brückenfunktion der Leiharbeit: Zumindest ein schmaler Steg (2010)

    Lehmer, Florian ; Ziegler, Kerstin ;

    Zitatform

    Lehmer, Florian & Kerstin Ziegler (2010): Brückenfunktion der Leiharbeit: Zumindest ein schmaler Steg. (IAB-Kurzbericht 13/2010), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Seit Anfang der 90er Jahre wurde die Arbeitnehmerüberlassung nach und nach stark dereguliert, zuletzt im Zuge der Hartz-Reformen. Dieses Reformelement gehört zu den umstrittensten Elementen des Gesamtpakets. Mit der Reform war auch die Hoffnung verbunden, Arbeitslosen durch Leiharbeit eine Brücke in Beschäftigung jenseits der Zeitarbeitsbranche zu bauen. Hier wird untersucht, ob und in welchem Umfang dies gelingt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lehmer, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    The need for work: Jahoda's latent functions of employment in a representative sample of the German population (2010)

    Paul, Karsten I. ; Batinic, Bernad ;

    Zitatform

    Paul, Karsten I. & Bernad Batinic (2010): The need for work. Jahoda's latent functions of employment in a representative sample of the German population. In: Journal of organizational behavior, Jg. 31, H. 1, S. 45-64. DOI:10.1002/job.622

    Abstract

    "Marie Jahoda's latent deprivation model was tested with a representative sample of the German population (N?=?998). As expected, employees reported high levels of time structure, social contact, collective purpose, and activity not only in comparison to unemployed persons but also in comparison to persons who are out of the labor force (i.e., students, homemakers, retirees). Even unskilled manual workers reported more access to these 'latent functions' than persons without employment. For the fifth of Jahoda's dimensions, identity/status, no significant differences between employed persons and persons who are out of the labor force could be identified. However, unemployed persons reported less status than all other groups did. Thus, Jahoda's model was clearly endorsed for four of the five latent functions of employment and partly endorsed for the fifth function. All variables in the model correlated significantly with distress, as expected. Demographic correlates of the manifest and latent functions were also analyzed: Access to the latent functions was best among young men from higher social classes who lived in an intimate relationship in a comparatively large household with children" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Comparing non-monetary deprivation and inequality levels in the EU countries (2010)

    Pi Alperin, Maria Noel;

    Zitatform

    Pi Alperin, Maria Noel (2010): Comparing non-monetary deprivation and inequality levels in the EU countries. (LISER working papers 2010,27), Esch-sur-Alzette, 24 S.

    Abstract

    "This paper analizes the links between non-monetary deprivation and inequalities in poverty levels in Europe. Non-monetary deprivation is defined as an enforced lack of a combination of items depicting material living conditions, such as housing conditions, possession of durable goods and capacity to afford basic requirements. The analytical tools selected to compare the deprivation and inequality levels are the direct indicators of deprivation based on the fuzzy set theory and the Gini Index of Poverty (GIP). These two complementary indicators allow respectively to identify the principal characteristics of non-monetary deprivation and the determinants of the inequalities in poverty. The study makes use of data for 22 European Countries based on the 2007 wave of the EU-SILC survey" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Perspektive Prekarität: Wege benachteiligter Jugendlicher in den transformierten Arbeitsmarkt (2010)

    Reckinger, Gilles;

    Zitatform

    Reckinger, Gilles (2010): Perspektive Prekarität. Wege benachteiligter Jugendlicher in den transformierten Arbeitsmarkt. (Analyse und Forschung 68), Konstanz: UVK Verlagsges., 180 S.

    Abstract

    "Angesichts der wachsenden Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt haben Jugendliche mit abgebrochener Schullaufbahn oder Ausbildung immer geringere Chancen auf abgesicherte und kontinuierliche Beschäftigung. Der Schulabbruch wird zum Stigma für die Betroffenen, denen mangelnder Leistungswille, Durchhaltevermögen und Disziplin zur Last gelegt wird. In dieser ethnographischen Studie nähert sich der Autor in verstehenden Interviews den Perspektiven der Jugendlichen selbst. Die empirischen Portraits machen deutlich, welche Auswirkungen die Widersprüche zwischen realen Arbeitsmarktchancen und Selbstaktivierungsdiskursen haben, und welche gesellschaftspolitischen Folgen es mit sich bringt, die junge Generation in der Lebensperspektive Prekarität zu belassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Verinnerlichte Prekarität: jugendliche MigrantInnen am Rande der Arbeitsgesellschaft (2010)

    Reiners, Diana;

    Zitatform

    Reiners, Diana (2010): Verinnerlichte Prekarität. Jugendliche MigrantInnen am Rande der Arbeitsgesellschaft. (Analyse und Forschung 67), Konstanz: UVK Verlagsges., 236 S.

    Abstract

    "Jugendliche mit Migrationshintergrund sind häufig mit einer ausgeprägten Bildungsbenachteiligung konfrontiert. Diese eröffnet der Mehrzahl der Jugendlichen nur Zugang zum untersten Arbeitsmarktsegment und schreibt den niedrigen sozialen Status der Elterngeneration fest. Diana Reiners geht der Frage nach, welche Erfahrungen jugendliche MigrantInnen bei erfolgloser Ausbildungssuche, Arbeitslosigkeit oder unsicherer Beschäftigung machen. Im Zentrum der ethnographischen Studie stehen die eigenen Sichtweisen der Jugendlichen und ihr Umgang mit den prekarisierten Lebensbedingungen. Dabei wird deutlich, dass ihre Suche nach Handlungsstrategien angesichts der Perspektivlosigkeit sie gerade in jene prekäre und flexibilisierte Beschäftigungsbedingungen hineinsozialisiert, die sie überwinden möchten." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Armes Deutschland: neue Perspektiven für einen anderen Wohlstand (2010)

    Schneider, Ulrich;

    Zitatform

    Schneider, Ulrich (2010): Armes Deutschland. Neue Perspektiven für einen anderen Wohlstand. München: Westend, 255 S.

    Abstract

    "Deutschland steht vor dem Scheideweg. Noch nie lebten so viele Menschen in Armut. Statt die Probleme energisch anzupacken, geht die Politik den kalten Weg der Ausgrenzung. Doch wo Millionen von Menschen ausweglos im Abseits belassen werden, geraten die Fundamente der Bundesrepublik selbst ins Wanken. Ulrich Schneider analysiert die Spaltung der Gesellschaft. Er beschreibt das politische Scheitern und die Strategien und Tricks, mit denen sich die Akteure aus der Verantwortung stehlen. Und er sagt, wie eine andere Politik aussehen könnte und müsste." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Zugang von Arbeitnehmern in den Bezug von Arbeitslosengeld II (2009)

    Aldashev, Alisher ; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Aldashev, Alisher & Bernd Fitzenberger (2009): Der Zugang von Arbeitnehmern in den Bezug von Arbeitslosengeld II. (ZEW discussion paper 2009-063), Mannheim, 47 S.

    Abstract

    "Diese Arbeit untersucht die erwerbsfähig eingestuften Bezieher von Arbeitslosengeld II, die mindestens einmal Arbeitslosengeld II im dritten Quartal 2006 bezogen haben. Unsere Ergebnisse zeigen, dass 16% der Bezieher von Arbeitslosengeld II im dritten Quartal 2006 während des Zeitraums 2000 bis 2005 keine Arbeitslosenhilfe oder Arbeitslosengeld II bezogen. Weiterhin wird untersucht, inwieweit sich der Bezug von Arbeitslosengeld II für Personen, die vorher noch nie Arbeitslosenhilfe oder Arbeitslosengeld II bezogen haben, aus den Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit prognostizieren lässt. Unsere Schätzungen ergeben, dass mit den Prozessdaten die höchste prognostizierte Wahrscheinlichkeit neu in den Bezug von Arbeitslosengeld II Personengruppen überzugehen bei 49% liegt. Für den überwiegenden Teil der Stichprobe ergeben sich jedoch weit geringere prognostizierte Übergangswahrscheinlichkeiten. Gleichwohl identifiziert die Analyse wichtige Prädiktoren für den Zugang in Arbeitslosengeld II und damit werden deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen Personengruppen im Hinblick auf die Herkunft der Zugänge erkennbar. Beispielsweise kann eine Teilstichprobe von 12% aller Personen ohne bisherigen Arbeitslosenhilfe- oder Arbeitslosengeld-II-Bezug innerhalb des Zeitraums 2000 bis 2005 in administrativen Daten identifiziert werden, aus der ca. zwei Drittel aller Arbeitslosengeld-II-Zugänge von Männern und ca. 55% aller Arbeitslosengeld-II-Zugänge von Frauen entstammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsflexibilisierung in Deutschland - Wen betrifft sie und wie hat sie sich auf die Veränderung sozialer Inklusion/Exklusion in Deutschland ausgewirkt? (2009)

    Buchholz, Sandra ; Blossfeld, Hans-Peter;

    Zitatform

    Buchholz, Sandra & Hans-Peter Blossfeld (2009): Beschäftigungsflexibilisierung in Deutschland - Wen betrifft sie und wie hat sie sich auf die Veränderung sozialer Inklusion/Exklusion in Deutschland ausgewirkt? In: R. Stichweh & P. Windolf (Hrsg.) (2009): Inklusion und Exklusion : Analysen zur Sozialstruktur und sozialen Ungleichheit, S. 123-138. DOI:10.1007/978-3-531-91988-1_7

    Abstract

    "Eine dauerhafte und stabile Beschäftigung ist im so genannten konservativen deutschen Wohlfahrtsstaatsmodell für Individuen eine wichtige Quelle der sozialen Absicherung, der sozialen Teilhabe und der sozialen Anerkennung. Der 'Arbeitsplatzbesitz' ermöglicht dem Einzelnen nicht nur durch das aktuelle Einkommen den Zugang zu Gütern und Dienstleistungen, sondern beeinflusst im beitragsorientierten deutschen System der Sozialversicherung auch das Niveau der sozialen Sicherung im Falle von Nichterwerbstätigkeit. Die Basissicherung ist vor allem verglichen mit den skandinavischen Staaten Europas relativ gering. Beispielsweise wird die Höhe der Altersrente aus der gesamten Erwerbsgeschichte einer Person kumulativ errechnet. Die Höhe und Länge der Unterstützung im Fall von Arbeitslosigkeit hängt von den vorangegangen Beschäftigungen ab; und auch heute, nach Umsetzung der so genannten Hartz-Reformen, erhält immer noch der Teil der arbeitslosen Bevölkerung, der zuvor für einen längeren Zeitraum sozialversicherungspflichtig beschäftigt war, höhere staatliche Leistungen als der Teil, der schon länger arbeitslos ist bzw. nie erwerbstätig war. Der Zugang zum Arbeitsmarkt und zu einer stabilen Beschäftigung ist also in Deutschland ein wichtiger Mechanismus, wenn es um die Frage sozialer Inklusion/Exklusion und die soziale Teilhabe geht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Abwärtsmobilität und ihre Folgen: die Entwicklung von Wohlbefinden und Partizipation nach Verarmung (2009)

    Böhnke, Petra;

    Zitatform

    Böhnke, Petra (2009): Abwärtsmobilität und ihre Folgen. Die Entwicklung von Wohlbefinden und Partizipation nach Verarmung. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2009-205), Berlin, 42 S.

    Abstract

    "Die These, dass Armut negativ auf das Wohlbefinden und die Partizipationschancen der Betroffenen wirkt, ist populär und weithin anerkannt. Ursache und Wirkung, Entwicklungsprozesse und erklärende Mechanismen sind aber bislang wenig untersucht worden. Welche Konsequenzen hat Armut für kulturelle, politische und zivilgesellschaftliche Partizipation sowie für subjektives Wohlbefinden in Deutschland zwischen 1984 und 2006? Mit Hilfe von soziologischen und sozialpsychologischen Erklärungsansätzen wird geprüft, ob und in welcher Weise Armut weitere Benachteiligungen nach sich zieht (Kumulation). Die Ergebnisse zeigen, dass Armut zu Einbußen beim Wohlbefinden und zu rückläufiger Partizipation führt, obwohl mehrheitlich eine selektive, schon vorher benachteiligte Gruppe verarmt. Finanzielle Restriktionen werden nicht mit sozialen und kulturellen Aktivitäten kompensiert, und es gibt nur schwache Hinweise auf Anpassungsprozesse. Die Reaktionen unterscheiden sich nach betrachtetem Lebensbereich und vorangegangener Einkommensposition. Für Mittelschicht-Absteiger sind negative Effekte auf das Wohlbefinden ausgeprägter. Politisches Interesse reagiert nicht auf Armutserfahrungen. Vergleichsprozesse und stabile Persönlichkeitseigenschaften spielen als Erklärungen eine wichtige Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Facetten des Verarmens: wie Armut Wohlbefinden, Gesundheit und Teilhabe beeinträchtigt (2009)

    Böhnke, Petra;

    Zitatform

    Böhnke, Petra (2009): Facetten des Verarmens. Wie Armut Wohlbefinden, Gesundheit und Teilhabe beeinträchtigt. In: WZB-Mitteilungen H. 123, S. 8-11.

    Abstract

    "Mit dem Übergang in Armut werden gesundheitliche Einschränkungen wahrscheinlicher, und die Lebenszufriedenheit sinkt. Kulturelle Teilhabe und politische Partizipation armer Menschen sind gering und nehmen mit zunehmender Armutsdauer weiter ab. Arm sein bedeutet in hohem Maße Desintegration. Die Verarmung von Mittelschicht- Angehörigen erfolgt nach wie vor selten und verursacht andere Reaktionsmuster als der Abstieg aus armutsnahen Schichten. Langfristig bleiben aber auch hier existenzielle Einschränkungen der Lebensqualität nicht aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Forschungsbericht zum Thema "Arbeitnehmerüberlassung": Endbericht zum 29. Mai 2009 (2009)

    Crimmann, Andreas; Kohaut, Susanne ; Ellguth, Peter; Ziegler, Kerstin ; Lehmer, Florian ;

    Zitatform

    Crimmann, Andreas, Kerstin Ziegler, Peter Ellguth, Susanne Kohaut & Florian Lehmer (2009): Forschungsbericht zum Thema "Arbeitnehmerüberlassung". Endbericht zum 29. Mai 2009. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht Arbeitsmarkt 397), Nürnberg, 166 S.

    Abstract

    "Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) hat für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ein Forschungsvorhaben zum Thema 'Arbeitnehmerüberlassung' durchgeführt. Anlass für das Forschungsvorhaben war der Auftrag des Bundeskabinetts aus der Kabinettklausur in Meseberg im Jahr 2007 an den damaligen Bundesarbeitsminister, die Entwicklung in der Zeitarbeit zu analysieren und zu prüfen. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens machen deutlich, dass der Einsatz von Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmern ein Weg der Flexibilisierung des Personaleinsatzes ist, der in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen hat. Sie zeigen auch, dass die Mehrheit der Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmer unmittelbar vor der Tätigkeit in der Zeitarbeit ohne Beschäftigung war. Darüber hinaus liefert das Forschungsvorhaben keine Anhaltspunkte für eine systematische Verdrängung von Stammbelegschaften durch Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmer. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens sind in den Elften Bericht der Bundesregierung über Erfahrungen bei der Anwendung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes eingeflossen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne ; Lehmer, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    Flexible Beschäftigung und soziale Ungleichheit: eine Synthese des Stands der Forschung (2009)

    Lengfeld, Holger ; Kleiner, Tuuli-Marja ;

    Zitatform

    Lengfeld, Holger & Tuuli-Marja Kleiner (2009): Flexible Beschäftigung und soziale Ungleichheit. Eine Synthese des Stands der Forschung. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 18, H. 1, S. 46-62. DOI:10.1515/arbeit-2009-0106

    Abstract

    "Unter Arbeitsmarktforschern gilt als unbestritten, dass die Flexibilisierung von Beschäftigungsverhältnissen in Deutschland seit Mitte der 1990er Jahre zu einem Wandel von sozialer Ungleichheit beigetragen hat. Wie sich dieser Wandel vollzogen hat, wird in Form eines Review-Beitrags dargelegt. Im Zentrum stehen vier Typen numerisch-flexibler Arbeitsverhältnisse: Vertragsbefristung, Leiharbeit, Teilzeitarbeit und Mini- bzw. Midijob. Dargestellt werden Verbreitungsgrade, betroffene Erwerbspersonen und Effekte auf die Verteilung von Lebenschancen. Der Vergleich der vier Beschäftigungstypen zeigt, dass Flexibilisierung heterogene Wirkungen hervorruft. Für die meisten betroffenen Beschäftigten bringen flexible Jobs erhöhte Risiken im Erwerbsverlauf mit sich. Sie wirken sich besonders negativ auf die Lebenschancen von gering gebildeten bzw. beruflich gering qualifizierten Beschäftigten, älteren Arbeitnehmern und Berufseinsteigern aus. Zugleich ermöglicht Beschäftigungsflexibilisierung für manche Erwerbspersonengruppen unter bestimmten Bedingungen auch Vorteile. Dabei haben jene Beschäftigungsformen im Zeitverlauf den größten Zuwachs erfahren, die den Erwerbspersonen begrenzte Flexibilisierungsgewinne ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dynamiken der Prekarisierung: atypische Erwerbsverhältnisse und milieuspezifische Unsicherheitsbewältigung (2009)

    Pelizzari, Alessandro;

    Zitatform

    Pelizzari, Alessandro (2009): Dynamiken der Prekarisierung. Atypische Erwerbsverhältnisse und milieuspezifische Unsicherheitsbewältigung. (Analyse und Forschung 63), Konstanz: UVK Verlagsges., 353 S.

    Abstract

    Die Studie entstand als Teilprojekt innerhalb des Forschungsprojektes 'Normalarbeitsverhältnis und atypische Erwerbsformen - Integrations- und Ausschlusswirkungen des Arbeitsrechts' des schweizerischen Nationalen Forschungsprogramms NFP 51 'Integration und Ausschluss'. Auf der theoretischen Grundlage eines dreigeteilten Arbeitsmarktes (Zone der Integration, Zone der Verwundbarkeit, Zone der Exklusion) wird der Frage nachgegangen, ob atypische Erwerbsarbeit in der 'Zone der Verwundbarkeit' eine Brücke in stabilere Beschäftigung bieten, oder ob sie im Gegenteil längerfristige Ausschlusskarrieren in Gang setzen. Die qualitative Studie beschreibt die Bewältigungsstrategien von prekär Beschäftigten als Verteilungskämpfe um Sicherheit, welche die Dynamiken der Ent- und Neubildung sozialer Klassen prägen. Entlang der Analyse der 'Dynamiken der Prekarisierung' entwickelt der Autor aus der Perspektive einer kritischen Arbeitssoziologie das Konzept einer anderen Ordnung des Erwerbslebens, in der sich die Bedürfnisse der Arbeitenden nicht alleine betrieblichen Verwertungsimperativen zu unterwerfen haben, und in der die Logik der unbedingten Anpassungsbereitschaft an sich rasch verändernde Anpassungsstrukturen durchbrochen wird. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    The social consequences of insecure jobs (2009)

    Scherer, Stefanie;

    Zitatform

    Scherer, Stefanie (2009): The social consequences of insecure jobs. In: Social indicators research, Jg. 93, H. 3, S. 527-547. DOI:10.1007/s11205-008-9431-4

    Abstract

    "Forms of insecure employment have been increasing all over Europe in recent decades. These developments have been welcomed by those who argued that these types of flexible employment would not only foster employment but could also help women, in particular, to positively combine work and family life. This vision was questioned by others who argued that flexible employment could have negative consequences for both occupational prospects and private and family life since it is often associated with greater insecurity and poorer working conditions. Relatively little research has been dedicated to the 'social consequences' of insecure employment and its specific implications for work-life reconciliation issues. This paper contributes to this topic by linking research that addresses work-life conflict to the wider body of work dealing with job insecurity. It investigates the consequences of certain employment contracts on private and family life, taking into account information on current family life, future family plans and general well-being. It provides a series of test relating to the extent to which negative consequences in these areas might be attributable to the type of employment contract and how these vary between European countries. Analysis using ESS data from 2004 for western European countries confirms that insecure employment is accompanied by more problematic 'social and family' situations. These negative consequences are partly shaped by the specific context provided by the country in question." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Inklusion und Exklusion: Analysen zur Sozialstruktur und sozialen Ungleichheit (2009)

    Stichweh, Rudolf ; Hartmann, Michael; Häussermann, Hartmut; Beyer, Jürgen ; Hillmert, Steffen ; Bohn, Cornelia; Karabel, Jerome; Buhr, Petra; Koos, Sebastian ; Ebbinghaus, Bernhard ; Kotthoff, Hermann; Göbel, Claudia ; Kronauer, Martin; Blossfeld, Hans-Peter; Leibfried, Stephan; Deutschmann, Christoph; Reitmayer, Morten; Windolf, Paul; Stäheli, Urs; Gerhardt, Uta; Buchholz, Sandra ;

    Zitatform

    (2009): Inklusion und Exklusion. Analysen zur Sozialstruktur und sozialen Ungleichheit. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 378 S.

    Abstract

    "Inklusion und Exklusion sind elementare Kategorien der Soziologie. Beide Begriffe verweisen auf paradoxe Konsequenzen, die die empirische Forschung inspiriert haben. Inklusion in eine begrenzte Zahl von Subsystemen bedeutet gleichzeitig Exklusion aus allen anderen Subsystemen. Exklusion aus einem Unternehmen (Arbeitslosigkeit) hat gleichzeitig eine Inklusion in andere Formen der Vergesellschaftung zur Folge (sozialstaatliche Fürsorge). In diesem Band werden die Begriffe Inklusion und Exklusion auf zentrale Probleme der Sozialstruktur und der sozialen Ungleichheit angewandt. Ungleiche Chancen im Bildungssystem haben Exklusion und Marginalisierung auf dem Arbeitsmarkt zur Folge. Die Auflösung von Netzwerken hat weitreichende Konsequenzen für die Struktur einer nationalen Ökonomie (Deutschland AG). Am Beispiel der Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten wird der konfliktreiche Inklusionsprozess einer Migrationsbevölkerung nach dem 2. Weltkrieg nachgezeichnet. Prozesse der räumlichen Inklusion/Exklusion verschärfen die Probleme der Armutsbevölkerung im innerstädtischen Ghetto." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Wandel der Erwerbsformen und seine Bedeutung für die Einkommenssituation Erwerbstätiger (2009)

    Wingerter, Christian;

    Zitatform

    Wingerter, Christian (2009): Der Wandel der Erwerbsformen und seine Bedeutung für die Einkommenssituation Erwerbstätiger. In: Wirtschaft und Statistik H. 11, S. 1080-1098.

    Abstract

    "Der deutsche Arbeitsmarkt ist nach wie vor vom Normalarbeitsverhältnis geprägt, also einer unbefristet und in Vollzeit ausgeübten Beschäftigung. Dennoch hat das Normalarbeitsverhältnis in den vergangenen zwanzig Jahren an Bedeutung verloren. Im Gegenzug haben neue oder bislang wenig verbreitete Erwerbsformen an Bedeutung zugenommen. Zu diesen Beschäftigungsformen, die in der Arbeitsmarktforschung in Abgrenzung vom Normalarbeitsverhältnis allgemein als 'atypische Beschäftigung' bezeichnet werden, zählen die Teilzeitbeschäftigung (mit weniger als 21 Wochenarbeitsstunden), die befristete Beschäftigung, die geringfügige Beschäftigung und die Zeitarbeit. Der Beitrag betrachtet die Anteile von Normal- und atypisch Beschäftigten sowie von Selbstständigen mit und ohne Beschäftigten im Jahr 2008 und die Veränderung dieser Anteile seit 1998. Im Weiteren wird die Verbreitung von Niedriglöhnen und des Armutsrisikos unter Erwerbstätigen in diesen Erwerbsformen verglichen. Datenquellen sind der Mikrozensus sowie die Verdienststrukturerhebung. Neben dem Befund einer Ausweitung der atypischen Beschäftigung und der Solo-Selbstständigkeit zwischen 1998 und 2008 ist ein wesentliches Ergebnis, dass sich die Einkommenssituation bzw. die Armutsgefährdung atypisch Beschäftigter, aber auch Solo-Selbstständiger deutlich schlechter darstellt als die der Normalbeschäftigten. Atypisch Beschäftigte und Solo-Selbstständige, die zusammen mit einem Normalbeschäftigten im Haushalt wohnen, hatten hingegen ein wesentlich reduziertes Armutsrisiko." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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