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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Gesellschaft/Soziales"
  • Literaturhinweis

    Ausländerfeindlichkeit in der ehemaligen DDR (1991)

    Zitatform

    (1991): Ausländerfeindlichkeit in der ehemaligen DDR. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Sozialforschung 210), Bonn, 148 S.

    Abstract

    Die Studie beschäftigt sich mit den Ursachen, dem Umfang und den Auswirkungen von Ausländerfeindlichkeit auf dem Gebiet der ehemaligen DDR und zeigt Möglichkeiten ihrer Überwindung auf. Die Mehrzahl der Befragten (Ausländer, Deutsche und Experten) ist davon überzeugt, daß Ausländerfeindlichkeit nach der Wende zugenommen habe. Die Tendenz zur Ausländerfeindlichkeit ist sowohl schichtspezifisch als auch regional unterschiedlich ausgeprägt. "Ob und wie schnell es gelingt, die in der ehemaligen DDR bestehende Ausländerfeindlichkeit zu überwinden, dürfte entscheidend von der allgemeinen sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung in den fünf neuen Bundesländern abhängen. Wenn Deutsche und Ausländer für sich eine gesicherte Zukunftsperspektive sehen, wird eine der wesentlichen Ursachen der Ausländerfeindlichkeit schwinden." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Sozialunion: Was soll wie vereinigt werden?: sozialpolitische Probleme des ökonomischen und politischen Umbruchs in der DDR und Anforderungen des Einigungsprozesses (1990)

    Bäcker, Gerhard; Steffen, Johannes ;

    Zitatform

    Bäcker, Gerhard & Johannes Steffen (1990): Sozialunion: Was soll wie vereinigt werden? Sozialpolitische Probleme des ökonomischen und politischen Umbruchs in der DDR und Anforderungen des Einigungsprozesses. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 43, H. 5, S. 265-281.

    Abstract

    "Die Währungs- und Wirtschaftsunion wird in der DDR zu grundlegenden sozio-ökonomischen Umstrukturierungen führen und soziale Probleme hervorrufen. Insbesondere besteht die Gefahr, daß es zu einer hohen und langandauernden Arbeitslosigkeit kommt. Durch den zügigen Ausbau der Sozialen Sicherung, vor allem in den Sparten Arbeitslosenversicherung, Alterssicherung und Gesundheitssicherung muß dafür Sorge getragen werden, daß sich die Lebensbedingungen in der DDR nicht verschlechtern, sondern im Gegenteil deutlich verbessern. Sozialpolitische Reformen in der DDR müssen zugleich die Voraussetzungen für eine Annäherung und Angleichung der Sozialsysteme der beiden deutschen Staaten schaffen. In dem Beitrag wird diskutiert, welche Probleme sich dabei stellen und welche finanziellen Anforderungen entstehen. Dabei kann die projektierte Sozialunion nicht darin bestehen, das soziale Sicherungssystem der Bundesrepublik auf die DDR zu übertragen. Vielmehr besteht die Chance, die vorbildlichen Elemente des DDR-Systems zu erhalten und auch in der Bundesrepublik zur Geltung zu bringen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Das deutsche Wagnis (1990)

    Dohnanyi, Klaus von;

    Zitatform

    Dohnanyi, Klaus von (1990): Das deutsche Wagnis. München: Droemer Knaur, 325 S.

    Abstract

    Ausgehend davon, dass nicht "der Zusammenbruch des Kommunismus, nicht die bürgerlichen Regierungen in Osteuropa oder der nationale Aufruhr in einigen Sowjetrepubliken die entscheidende Frage nach dem zukünftigen Verhältnis von Ost und West in Europa stellen, sondern die Einheit Deutschlands" beschäftigt sich der Autor in seinem Buch mit folgenden Fragestellungen: Wie können die ungleichen Bürger wieder zu einer Familie zusammenwachsen? Wird die Wirtschaft der BRD, wird die DM die Last der DDR tragen können? Werden die auf Jahre weiterbestehenden sozialen und gesellschaftlichen Unterschiede in einem politischen System zum Sprengsatz? Wird die Größe Deutschlands zum Problem - für uns selbst oder für andere? Besteht erneut die Gefahr deutscher Überheblichkeit?
    Die Risiken sind beträchtlich, und doch ist die Einheit Deutschlands eine Notwendigkeit, wenn Europa zu sich selbst finden soll. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Gleichheit, Freiheit, Solidarität: für ein "Zusammenwachsen" in gemeinsamer Verantwortlichkeit (1990)

    Hemmer, Hans O.; Stolt, Frank D.;

    Zitatform

    Hemmer, Hans O. & Frank D. Stolt (Hrsg.) (1990): Gleichheit, Freiheit, Solidarität. Für ein "Zusammenwachsen" in gemeinsamer Verantwortlichkeit. Köln: Bund-Verl., 308 S.

    Abstract

    Im Mittelpunkt des Diskussionsbandes, der ein breites Spektrum von Analyse, Meinung und Wertung aus Ost und West zu einer Vielfalt von Themen umfaßt, steht die soziale Frage im Einigungsprozeß von Bundesrepublik und DDR. Der Band "will deutlich machen, daß für die Ausgestaltung einer humanen Zukunft nicht nur das Bewußtsein einer erhöhten Verantwortlichkeit für die kurz-, mittel- und langfristigen Auswirkungen ihres Handels bei allen Beteiligten erforderlich ist, sondern im gleichen Maße die Bereitschaft, in die Gestaltung einer demokratischen und sozialstaatlich verfaßten pluralistischen Gesellschaft auch die Vielfalt der Erfahrungen der Menschen aus beiden Teilen Deutschlands einfließen zu lassen." Die einzelnen Beiträge befassen sich mit Verfassungsrecht, Arbeitsrecht, der sozialen Qualität der Arbeit in Betrieben der DDR, dem öffentlichen Dienstrecht, Folgen des D-Mark-Imports in die DDR, den Wirtschaftswissenschaften in der DDR, sozialstaatlicher Initiative für den Einigungsprozeß, der Finanzierung der Sozialunion, Herausforderungen und Aufgaben des Arbeitslosenverbandes in der DDR, der Rolle des Sozialstaats für den inneren Frieden, Tarifpolitik, Gewerkschaften, dem Verhältnis von Kirche und Gewerkschaften in der sozialen Frage, beruflicher und politischer Bildung, Weiterbildung, dem Weg zu einem europäischen Deutschland. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Zum aktuellen Integrationsbedarf in der deutschen Steuer- und Sozialpolitik (1990)

    Hüther, Michael ;

    Zitatform

    Hüther, Michael (1990): Zum aktuellen Integrationsbedarf in der deutschen Steuer- und Sozialpolitik. (Finanzwissenschaftliche Arbeitspapiere 34), Gießen, 17 S.

    Abstract

    "Zunächst wird das Konzept 'integrierte Steuer-Transfer-Systeme' begrifflich eingegrenzt (2a); die eigentliche Untersuchung erfolgt anschließend in einem zweistufigen Verfahren (3 und 4). Die Argumentation beruht auf einer Analyse der bisherigen steuer- und sozialpolitischen Realität in der Bundesrepublik; da diese primär systembedingt ist und weniger aus einer spezifischen sozialökonomischen Situation resultiert, bleiben ihre Ergebnisse auch für die größere Bundesrepublik gültig. Ergänzend sind die bereits zu beobachtenden Probleme in den fünf neuen Bundesländern einzubeziehen; dies wird zusammen mit dem Resüme abschließend versucht (5)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    BRD-DDR: Alte und neue Rassismen im Zuge der deutsch-deutschen Einigung (1990)

    Kleff, Sanem; Albert, Marie-Theres; Broszinsky-Schwabe, Edith; Marburger, Helga; Karsten, Marie-Eleonora;

    Zitatform

    Kleff, Sanem, Edith Broszinsky-Schwabe, Marie-Theres Albert, Helga Marburger & Marie-Eleonora Karsten (1990): BRD-DDR: Alte und neue Rassismen im Zuge der deutsch-deutschen Einigung. (Interkulturelle Forschungs- und Arbeitsstelle. Werkstattberichte 01), Frankfurt: Verlag für Interkulturelle Kommunikation, 90 S.

    Abstract

    "Im Osten wie im Westen, im Süden wie im Norden der vereinigten Republik erinnern zunehmender Fremdenhaß und Rassismus an eines der traurigsten Kapitel gesamtdeutscher Geschichte. Und wie schon einmal zuviele Menschen weggesehen haben oder 'von nichts gewußt' haben, sind auch jetzt wieder viele zu sehr mit ihren eigene Problemen beschäftigt, als daß sie bereit wären, die Gefahr eines anwachsenden Nationalismus und Rassismus zu sehen und ihr entgegenzutreten. Einer solchen Blindheit stellen sich die fünf Autorinnen des Buches entgegen. Es ist ihr Anliegen, darauf aufmerksam zu machen, daß mit dem Fall der Mauer neue Rassismen in diesem Land aufgebaut und alte wiederbelebt worden sind. Mit der Einschätzung, wir können und wir müssen etwas tun und uns widersetzen, versuchen sie, mit unterschiedlichen Zugängen und Sichtweisen die bedrückende Entwicklung zu analysieren, um die Auseinandersetzung mit Rassismen in Deutschland voranzutreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die soziale Komponente im vereinten Deutschland: Überlegungen zur künftigen gesamtdeutschen Sozialpolitik (1990)

    Lampert, Heinz;

    Zitatform

    Lampert, Heinz (1990): Die soziale Komponente im vereinten Deutschland. Überlegungen zur künftigen gesamtdeutschen Sozialpolitik. In: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg. 16, H. 3/4, S. 397-405.

    Abstract

    "Mit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten stellt sich auch die Frage nach dem Leitbild der künftigen gesamtdeutschen Sozialpolitik. Obwohl die im Staatsvertrag vereinbarte Sozialunion die Übertragung der für das soziale Sicherungssystem der Bundesrepublik Deutschland geltenden Ordnungsprinzipien, Ziele, Instrumente und Organisationsstrukturen auf die ehemalige DDR vorsieht, sind für den Arbeitnehmerschutz, die Gesundheits-, die Wohnungs-, die Bildungs- und die Familienpolitik noch viele Fragen nach der künftigen gemeinsamen Sozialpolitik offen. Da die Soziale Marktwirtschaft auch für die ostdeutschen Länder gilt, ist davon auszugehen, daß die Finalziele der Sozialpolitik der Bundesrepublik Deutschland und die Grundsätze dieser Sozialpolitik auch für das Vereinigte Deutschland gelten werden. Auch die hohe Leistungsfähigkeit der Sozialordnung der Bundesrepublik Deutschland läßt es als sinnvoll erscheinen, die gesamtdeutsche Sozialpolitik an der der früheren Bundesrepublik Deutschland zu orientieren. In einigen Bereichen könnten jedoch ehemalige DDR-Regelungen Anlaß für eine Verbesserung des Gesamtsystems sein, z.B. die Gleichbehandlung von Arbeitern und Angestellten im Kündigungsschutz, die Zahlung von Mindest-Invalidenrenten an Behinderte, die Freistellungszeiten für kindererziehende und -vorsorgende Eltern und die quantitativ gute Ausstattung mit Kindergarten- und -hortplätzen. Die aktuellen spzialpolitischen Aufgaben, vor die das vereinigte Deutschland gestellt ist, werden im letzten Teil dieses Beitrags abgeleitet." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Sozialpolitische Aufgaben der Umgestaltung der Wirtschafts- und Sozialordnung der DDR (1990)

    Lampert, Heinz;

    Zitatform

    Lampert, Heinz (1990): Sozialpolitische Aufgaben der Umgestaltung der Wirtschafts- und Sozialordnung der DDR. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 33, S. 27-33.

    Abstract

    "In dem Beitrag werden zunächst verschiedene Ursachen und Arten sozialpolitischen Handlungsbedarfs aufgezeigt, die mit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten und dem Staatsvertrag über die Einführung einer Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion auftreten. Im Anschluß daran werden die Ziele und Prinzipien dargestellt, die bei der sozialpolitischen Flankierung des Reformprozesses in der DDR beachtet werden müssen, insbesondere das Prinzip der Ordnungskonformität der Sozialpolitik in bezug auf das für ein vereinigtes Deutschland für verbindlich erklärte Leitbild der Sozialen Marktwirtschaft. Schließlich wird für verschiedene Handlungsfelder der Sozialpolitik der kurzfristig bestehende Bedarf an Maßnahmen abgeleitet. Die Analyse führt zu dem Ergebnis, daß der qualitativ und quantitativ erhebliche Bedarf an Sozialpolitik innerhalb kurzer Zeit nicht voll gedeckt werden kann. Es besteht aber kein Zweifel, daß auf der Basis des hochentwickelten ökonomischen Potentials der Bundesrepublik und des entwickelbaren ökonomischen Potentials in der DDR die anfallenden Aufgaben mittelfristig gelöst werden können." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Der lange Abschied vom Sozialismus: Grundriß einer neuen Wirtschafts- und Sozialordnung (1990)

    Wehner, Burkhard ;

    Zitatform

    Wehner, Burkhard (1990): Der lange Abschied vom Sozialismus. Grundriß einer neuen Wirtschafts- und Sozialordnung. Frankfurt: Hain, 243 S.

    Abstract

    "Nach ihrem politischen Kollaps suchen jetzt die sozialistischen Staaten, allen voran die DDR, mit rasantem Tempo den Anschluß an die soziale Marktwirtschaft. Doch ist dieses Modell fehlerfrei? Können die sozialistischen Staaten von heute auf morgen mit ihren Erblasten brechen? Der Autor entwickelt auf der Grundlage einer distanzierten Analyse der ökonomischen und ideologischen Gegebenheiten in den sozialistischen Staaten ein post sozialistisches Modell, einen 'Dritten Weg': nicht zwischen Sozialismus und real existierendem Kapitalismus, sondern auf der Grundlage der Kritik an beiden Modellen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands - Einigungsvertrag (1990)

    Zitatform

    (1990): Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands - Einigungsvertrag. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 11/7760 (31.08.1990)), 378 S.

    Abstract

    Text des Einigungsvertrags.

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  • Literaturhinweis

    Harmonisierungsprobleme zwischen den Sozialversicherungen beider deutscher Staaten (1990)

    Abstract

    Der Band enthält die Referate einer Tagung, die sich mit den Harmonisierungsproblemen zwischen den Sozialversicherungen beider deutscher Staaten befaßt hat. Dabei wird die Sozialversicherung in der DDR im Spannungsfeld gesellschaftlicher Veränderungen betrachtet. Es wird die Frage behandelt, wie sich die innerdeutsche Bevölkerungsmobilität auf die Arbeitslosenversicherung auswirkt, weiterhin ob regionalisierte Krankenkassen als Leitbild der gesetzlichen Krankenversicherung in einem geeinten Deutschland dienen können. In einem anderen Referat wird deutlich gemacht, daß Aus- und Übersiedler keine Alleinlösung für die Schwierigkeiten der Altersversorgung bringen können. Drei weitere Beiträge behandeln "konföderative Strukturen" als Herausforderung für die Arbeitsverwaltung, die Krankenversicherung und die gesetzliche Rentenversicherung. Abschließend werden die Forderungen des Verbandes der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderter und Sozialrentner Deutschlands zur Lösung sozialpolitischer Probleme bei einer Konföderation beider deutschen Staaten dokumentiert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Manager ehemaliger DDR-Betriebe: Zwischen Fehleinschätzung und Zweckoptimismus: Ergebnisse einer Befragung in den neuen Bundesländern (1990)

    Abstract

    Der Band dokumentiert die Ergebnisse einer Befragung von Geschäftsführern, Hauptabteilungsleitern oder Direktoren in 155 Betrieben der fünf neuen Bundesländer. Im Mittelpunkt der Interviews standen Fragen nach
    - der Akzeptanz der sozialen Marktwirtschaft
    - der Existenzfähigkeit ihrer Betriebe,
    - den Absatzchancen ihrer Produkte,
    - der Notwendigkeit westlicher Hilfe zum Überleben und
    - den Erwartungen an die Treuhand und die Gesamtregierung.
    Dabei zeigte sich bei den Befragten häufig eine völlig unterschiedliche Bewertung von Chancen und Risiken ihrer Betriebe. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Deutschland nach der Vereinigung: Meinungen und Einstellungen zu Familie, Kindern und zur Familienpolitik in Ost und West (1993/94)

    Störtzbach, Bernd;

    Zitatform

    Störtzbach, Bernd (1993/94): Deutschland nach der Vereinigung: Meinungen und Einstellungen zu Familie, Kindern und zur Familienpolitik in Ost und West. In: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg. 19, H. 2, S. 151-167.

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden erste Ergebnisse einer vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung 1992 im Rahmen des European Comparative Population Policy Acceptance Survey (PPA) durchgeführten Untersuchungen zur Akzeptanz familienpolitischer Maßnahmen vorgestellt. In dieser Untersuchung wurden insgesamt 10 000 repräsentativ ausgewählte deutsche Frauen und Männer im Alter von 20 bis 39 Jahren zu ihren Meinungen und Einstellungen zur Familie und zum Kind und zu bereits existierenden oder auch möglichen familienpolitischen Maßnahmen befragt. Das Hauptaugenmark dieser ersten Ergebnisanalyse richtet sich auf die Herausarbeitung von Unterschieden und Gemeinsamkeiten im Meinungsbild der Befragten im früheren Bundesgebiet und in der ehemaligen DDR. Die Ergebnisse zeigen in der Bewertung von Gründen für den Geburtenrückgang, der Wertorientierung zur Familie und zum Kind und in der Beurteilung der derzeitigen Familienpolitik der Bundesregierung sowie einzelner familienpolitischer Maßnahmen deutliche Unterschiede zwischen den beiden ehemaligen Teilgebiten Deutschlands. Diese Unterschiede dürften einerseits aus der mehr als 40jährigen Zugehörigkeit zu sehr verschiedenen Gesellschaftssystemen resultieren, andererseits aber auch Beleg dafür sein, daß sich der durch die Vereinigung ausgelöste und insbesondere die neuen Bundesländer betreffende gesellschaftliche Transformationsprozeß auch auf der Ebene der Bewertung demographischer und sozialpolitischer Sachverhalte noch nicht abgeschlossen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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