Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
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Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
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Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Das Persönliche Budget für Arbeit: erweiterte Selbstbestimmungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung? (2018)
Zitatform
Hosse, Angelina & Katharina Rathmann (2018): Das Persönliche Budget für Arbeit. Erweiterte Selbstbestimmungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung? In: Impulse H. 84, S. 18-23.
Abstract
"Im aktuellen politischen Diskurs über die Forderungen nach Selbstbestimmung und Teilhabe für Menschen mit Behinderung lässt sich konstatieren, dass die Anwendung des Persönlichen Budgets als maßgebliches Instrument gilt, diesen Forderungen im Zuge des 'Wunsch- und Wahlrechtes' (§9 SGB IX) gerecht zu werden. Unter welchen Bedingungen und mittels welcher förderlichen Faktoren das Persönliche Budget zu einer erhöhten Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung beiträgt, wird theoretisch postuliert, kann jedoch in der Praxis bisher lediglich angenommen werden. Der Beitrag widmet sich daher, basierend auf qualitativem Interviewmaterial, der Frage: Unter welchen Bedingungen kann das Persönliche Budget für Arbeit zur Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung in Werkstätten beitragen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Wiedereingliederung zukunftssicher gestalten: Zur Umsetzung veränderter gesellschaftspolitischer Anforderungen am Beispiel des RehaFutur-Projektes und dessen Bedeutung für die Bildungsangebote der Berufsförderungswerke und vergleichbaren Einrichtungen (2018)
Kappus, Sandra;Zitatform
Kappus, Sandra (2018): Berufliche Wiedereingliederung zukunftssicher gestalten. Zur Umsetzung veränderter gesellschaftspolitischer Anforderungen am Beispiel des RehaFutur-Projektes und dessen Bedeutung für die Bildungsangebote der Berufsförderungswerke und vergleichbaren Einrichtungen. (Berichte aus der Pädagogik), Herzogenrath: Shaker, 421 S.
Abstract
"In einer nach wie vor um Erwerbsarbeit zentrierten Gesellschaft nimmt die berufliche Teilhabe einen hohen Stellenwert ein. Zugleich eröffnet sich über die Erwerbsarbeit die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, dass auch Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung und/oder Behinderung, die ihren ursprünglichen Beruf nicht mehr ausüben können, eine (neue) dauerhafte berufliche Perspektive eröffnet wird. Das wesentliche Mittel hierfür ist die berufliche Wiedereingliederung. Grundsätzlich verfügt Deutschland über ein im internationalen Vergleich sehr gut ausgebautes System der beruflichen Rehabilitation. Dennoch muss sich das System veränderten Bedingungen auf gesellschaftlicher, struktureller und politischer Ebene anpassen, um zukunftssicher zu sein. Daher befasst sich diese Arbeit mit den Möglichkeiten der Ausgestaltung einer zukunftssicheren beruflichen Rehabilitation. Am Beispiel des RehaFutur-Projekts werden Strategien zur Umsetzung veränderter gesellschaftspolitischer Anforderungen aufgezeigt. Zugleich wird deren Bedeutung für die Bildungsangebote der Berufsförderungswerke und vergleichbaren Einrichtungen betrachtet. Dabei folgt die Arbeit einer triangulativen Forschungsmethodik, indem Erkenntnisse einer umfassenden Literaturrecherche und die Befragung ausgewählter Experten auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation miteinander kombiniert werden." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Rehabilitations-Hypothese: Personenzentrierte Nutzung des bio-psycho-sozialen Modells der ICP in der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation (2018)
Keller, Klaus;Zitatform
Keller, Klaus (2018): Rehabilitations-Hypothese: Personenzentrierte Nutzung des bio-psycho-sozialen Modells der ICP in der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 3, S. 196-207.
Abstract
"In einem personenzentrierten Ansatz der Bedarfsermittlung ist neben der Nutzung von Items und Itemlisten (z.B. Coresets) die Berücksichtigung des Modells der ICF notwendig, um die (beeinträchtigte) Funktionsfähigkeit eines Menschen im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention (Mensch-Umwelt-Interaktion) beschreiben zu können. Mit der Rehabilitations-Hypothesenbildung wird in diesem Artikel ein strukturiertes und etabliertes Vorgehen vorgestellt und Schritte der Entwicklung erläutert. An zwei Beispielen wird die Umsetzung in den Rehabilitationsalltag veranschaulicht." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben: Überblick über die Neuerungen durch das BTHG (2018)
Kempe, Astrid;Zitatform
Kempe, Astrid (2018): Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben. Überblick über die Neuerungen durch das BTHG. In: Impulse H. 86, S. 6-15.
Abstract
Die Autorin befasst sich mit der Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderung im Hinblick auf die Verpflichtungen durch die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und die Novellierung durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG). Zunächst erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem neugefassten Behinderungsbegriff in Paragraph 2 Abs. 1 SGB IX. Anschließend werden inhaltliche Änderungen der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) auf dem ersten Arbeitsmarkt und sodann Leistungen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen dargestellt. Den Schwerpunkt bilden hierbei die neu eingeführten Paragraphen 60-62 SGB IX, wesentlich das seit 01.01.2018 in Paragraph 61 SGB IX geregelte Budget für Arbeit, das Menschen mit Behinderung eine Alternative zur Werkstattbeschäftigung bieten und einen Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglichen soll. Schließlich wird ein Überblick über die Zuständigkeiten für LTA gegeben und klargestellt, dass trotz regelmäßiger Verantwortlichkeit der Eingliederungshilfeträger für Leistungen des Paragraphen 61 SGB IX, die Bundesagentur für Arbeit ihre Zuständigkeit für LTA nicht verliert. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Bedeutung von Arbeitsmotivation für den Reha-Erfolg (2018)
Kessemeier, Franziska ; Stöckler, Christiane; Petermann, Franz; Bassler, Markus ; Kobelt, Axel; Pfeiffer, Wolfgang ;Zitatform
Kessemeier, Franziska, Christiane Stöckler, Franz Petermann, Markus Bassler, Wolfgang Pfeiffer & Axel Kobelt (2018): Die Bedeutung von Arbeitsmotivation für den Reha-Erfolg. In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 4, S. 256-264. DOI:10.1055/s-0043-118196
Abstract
"Ziel der Studie Neben der Symptomreduktion und der Wiederherstellung von Arbeitsfähigkeit ist die Rückkehr ins Erwerbsleben langfristiges Ziel medizinischer Rehabilitation. Die vorliegende Studie soll klären, welche Bedeutung Arbeitsmotivation für den Rehabilitationsoutcome hat. Methodik Datengrundlage bilden N=998 Rehabilitanden der psychosomatischen Abteilung des Rehazentrum Oberharz sowie Daten aus den Versichertenkonten der Deutschen Rentenversicherung. Mittels multiplen linearen Regressionsanalysen wird untersucht, ob und in welchem Umfang Aspekte der Arbeitsmotivation Behandlungsergebnisse vorhersagen können. Ergebnisse Werden der Erwerbsstatus im Jahr vor der Rehabilitation und die subjektive Erwerbsprognose berücksichtigt, trägt die Arbeitsmotivation lediglich in geringem Maße zur Varianzaufklärung des Rehabilitationsoutcomes bei. Für die Vorhersage des Reha-Erfolgs, im Sinne einer Symptomreduktion, kommt ihr eine geringe prädiktive Bedeutung zu. Einzelne Aspekte der Arbeitsmotivation eignen sich, um den Reha-Erfolg vorherzusagen. Patienten mit arbeitsmotivationalem Risikoprofil unterscheiden sich von Patienten mit arbeitsmotivationalem Normalprofil hinsichtlich ihrer Erwerbsfähigkeit im Jahr nach der Reha. Schlussfolgerungen Die Arbeitsmotivation stellt zwar für den Rehabilitationserfolg ein relevantes Konstrukt dar, ist aber stark von individuellen Faktoren abhängig. Die Rehabilitation sollte durch zusätzliche psychotherapeutische Angebote die individuellen Probleme, die die Arbeitsmotivation beeinflussen, stärker berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The effect of the disability insurance application decision on the employment of denied applicants (2018)
Khan, Mashfiqur R.;Zitatform
Khan, Mashfiqur R. (2018): The effect of the disability insurance application decision on the employment of denied applicants. In: AEA papers and proceedings, Jg. 108, S. 267-271. DOI:10.1257/pandp.20181046
Abstract
"Social Security Disability Insurance (SSDI) affects the labor supply of applicants through its work discouragement and through human capital deterioration regardless of the ultimate acceptance or denial of the claim. In this paper, I provide an estimate of the causal effect of SSDI application on denied applicants using non-applicants as a comparison group. Exploiting instrumental variable approach, I find that the SSDI causes a 36 percentage point reduction in employment of the denied applicants of ages 50 to 58 in the short run. The loss of potential employment of the denied SSDI applicants is a welfare loss to the society." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Measuring the effects of employment protection policies: theory and evidence from the Americans with Disabilities Act (2018)
Zitatform
Kim, Soojin & Serena Rhee (2018): Measuring the effects of employment protection policies. Theory and evidence from the Americans with Disabilities Act. In: Labour economics, Jg. 54, H. October, S. 116-134. DOI:10.1016/j.labeco.2018.08.001
Abstract
"Title I of the Americans with Disabilities Act (ADA) is an employment protection policy for disabled workers. By exploiting cross-state variation in pre-ADA legislation, we measure the effects of the law on transition rates of disabled workers. We find a decline in employment-to-non-employment transitions after the ADA, with an insignificant change in flow into employment. We use a model to disentangle the costs of firing and hiring imposed by the ADA. Our findings suggest that the ADA induces firms to fire less frequently but become more selective with new hires, impacting the aggregate productivity of the workforce and output of the economy." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Verlaufskarrieren und biografische Konstellationen beruflicher Rehabilitanden und deren Einflüsse auf Rückkehr und nachhaltigen Verbleib in Arbeit (2018)
Klaus, Sebastian; Meschnig, Alexander; Kardorff, Ernst von;Zitatform
Klaus, Sebastian, Alexander Meschnig & Ernst von Kardorff (2018): Verlaufskarrieren und biografische Konstellationen beruflicher Rehabilitanden und deren Einflüsse auf Rückkehr und nachhaltigen Verbleib in Arbeit. In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 3, S. 165-174. DOI:10.1055/s-0044-101819
Abstract
"Ziele der Studie
Mit dem Blick auf biografische (Risiko-)Konstellationen für Ge- und Misslingensbedingungen - und damit auf die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben - begleitet die Studie mit qualitativ-hermeneutischen Verfahren berufliche Rehabilitandinnen und Rehabilitanden über einen Zeitraum von etwa 2 Jahren nach der Umschulung auf dem Weg zurück ins Beschäftigungssystem.
Methode
Die Studie folgt einem Mixed-Method-Design. Neben einer Fragebogenerhebung von insgesamt 214 Teilnehmern und 19 Interviews mit Experten aus Wissenschaft und Praxis bilden 30 episodisch-narrative Interviews mit teilnehmenden Rehabilitanden den Schwerpunkt des Forschungsdesigns.
Ergebnisse
Insgesamt gelingt etwa 80% der Maßnahmenteilnehmer unseres Samples nach 18 Monaten der Übergang in Erwerbsarbeit. Entscheidende Hemmnisse für das Gelingen zeigen sich in charakteristischen Risikokonstellationen, die durch Umschulungsberufswahl, Umgang mit der Krankheit, Schonraumbedarf, Lebenslauforientierung, Zielorientierung, Akzeptanz einer Übergangsphase mit geringerer Entlohnung, regionaler berufsspezifischer Arbeitsmarkt sowie soziale Einbindung und Unterstützung gekennzeichnet sind.
Schlussfolgerungen
Mithilfe qualitativ-hermeneutischer Verfahren wird es möglich über Diagnose(-zuschreibung) und andere aus der Theorie bekannte Aspekte hinausgehend, neue, für die Rehabilitanden wichtige Wirkfaktoren zum Return to Work zu generieren. Diese verweisen auf deren Einbettung in Prozesse, Kontexte, Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Biografie und Kontextfaktoren. Aus den Ergebnissen lassen sich konkrete Unterstützungsbedarfe und Handlungsansätze für kritische Risikokonstellationen entwickeln." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Veränderungen der Unterstützungsbedarfe in den Verlaufskarrieren beruflicher Rehabilitanden: biografische Prozesse in (Risiko-)Konstellationen und deren Auswirkungen auf den Return to Work- sowie den Stay at Work-Erfolg (2018)
Klaus, Sebastian; Meschnig, Alexander; Kardorff, Ernst von;Zitatform
Klaus, Sebastian, Alexander Meschnig & Ernst von Kardorff (2018): Veränderungen der Unterstützungsbedarfe in den Verlaufskarrieren beruflicher Rehabilitanden. Biografische Prozesse in (Risiko-)Konstellationen und deren Auswirkungen auf den Return to Work- sowie den Stay at Work-Erfolg. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 1, S. 33-51.
Abstract
"Anhand der Ergebnisse einer Langzeituntersuchung beruflicher Rehabilitanden sowie auf der Basis der Erkenntnisse weiterer Studien werden die soziologischen Konzepte der Arbeitslinien und der (Krankheits-)Verlaufskurve in ihrer sensibilisierenden Wirkung für die Problemlagen der Rehabilitanden diskutiert. Ein besonderes Augenmerk liegt bei den Prozessen der Veränderung der von den Rehabilitanden zu bewältigenden Aufgaben und der Hemmschwellen in der Rehabilitationskette sowie den damit einhergehenden wechselnden Unterstützungsbedarfen. Abschließend werden praxisorientierte Empfehlungen aus den Ergebnissen abgeleitet." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Return to work: Prozesse nach psychischen Erkrankungen (2018)
Kohte, Wolfhard;Zitatform
Kohte, Wolfhard (2018): Return to work. Prozesse nach psychischen Erkrankungen. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 52, H. 12, S. 884-886.
Abstract
"Die stufenweise Wiedereingliederung (sW) - in der Praxis oft als Hamburger Modell bezeichnet - hat sich in den letzten Jahren als ein wichtiges Mittel betriebsnaher Rehabilitation erwiesen. Im folgenden Beitrag wird aufgezeigt, dass und warum sich dieses Instrument gerade für Beschäftigte mit psychischen Beeinträchtigungen gut eignet und wie sie mit dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM) zu kombinieren ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The role of healthcare providers in return to work (2018)
Kosny, Agnieszka ; Cooper, Juliette; Yanar, Basak; Beaton, Dorcas ; Tonima, Sabrina; Lifshen, Marni; Koehoorn, Mieke ; Neis, Barbara ; Furlan, Andrea; MacEachen, Ellen ;Zitatform
Kosny, Agnieszka, Marni Lifshen, Basak Yanar, Sabrina Tonima, Ellen MacEachen, Andrea Furlan, Mieke Koehoorn, Dorcas Beaton, Juliette Cooper & Barbara Neis (2018): The role of healthcare providers in return to work. In: International Journal of Disability Management, Jg. 13. DOI:10.1017/idm.2018.4
Abstract
"International research has generated strong evidence that healthcare providers (HCPs) play a key role in the return to work (RTW) process. However, pressure on consultation time, administrative challenges and limited knowledge about a patient's workplace can thwart meaningful engagement.
Aim: Our study sought to understand how HCPs interact with workers compensation boards (WCBs), manage the treatment of workers compensation patients and navigate the RTW process.
Method: The study involved in-depth interviews with 97 HCPs in British Columbia, Manitoba, Ontario and Newfoundland and Labrador and interviews with 34 case managers (CMs). An inductive, constant comparative analysis was employed to develop key themes.
Findings: Most HCPs did not encounter significant problems with the workers compensation system or the RTW process when they treated patients who had visible, acute, physical injuries, but faced challenges when they encountered patients with multiple injuries, gradual-onset or complex illnesses, chronic pain and mental health conditions. In these circumstances, many experienced the workers compensation system as opaque and confusing. A number of systemic, process and administrative hurdles, disagreements about medical decisions and lack of role clarity impeded the meaningful engagement of HCPs in RTW. In turn, this has resulted in challenges for injured workers (IWs), as well as inefficiencies in the workers compensation system.
Conclusion: This study raises questions about the appropriate role of HCPs in the RTW process. We offer suggestions about practices and policies that can clarify the role of HCPs and make workers compensation systems easier to navigate for all stakeholders." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Digitalisierung ändert nichts - außer alles: Wirkungen auf Gesellschaft, Soziale Arbeit und Berufliche Rehabilitation (2018)
Kreidenweis, Helmut;Zitatform
Kreidenweis, Helmut (2018): Digitalisierung ändert nichts - außer alles. Wirkungen auf Gesellschaft, Soziale Arbeit und Berufliche Rehabilitation. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 2, S. 148-157.
Abstract
"Der digitale Wandel ist kein technisches Thema -- er bewirkt tief greifende Veränderungen in weiten Teilen der Gesellschaft und damit auch im gesamten Bereich sozialer Dienstleistungen. Träger der Sozialen Arbeit und Beruflichen Rehabilitation müssen sich diesem Wandel stellen, wenn sie weiterhin attraktive Dienstleistungen anbieten möchten. Ebenso sind sie gefordert, ihre internen Prozesse so zu organisieren und zu digitalisieren, dass sie ihre Effizienz steigern und den wachsenden Anforderungen von Seiten der Auftraggeber und Teilnehmer genügen." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Why do workers with disabilities earn less? Occupational job requirements and disability discrimination (2018)
Zitatform
Kruse, Douglas, Lisa Schur, Sean Rogers & Mason Ameri (2018): Why do workers with disabilities earn less? Occupational job requirements and disability discrimination. In: BJIR, Jg. 56, H. 4, S. 798-834. DOI:10.1111/bjir.12257
Abstract
"We analyse competing explanations for the lower pay of employees with disabilities, using 2008 - 2014 data from the American Community Survey matched to O*Net data on occupational job requirements. The results indicate that only part of the disability pay gap is due to productivity-related job requirements. The remaining pay gap -- experienced by employees whose impairments should not limit their productivity -- reflects potential discrimination. The discrimination-related pay gaps appear to be smallest and possibly non-existent for women and men with hearing impairments, and largest for those with cognitive and mobility impairments. Overall the results indicate that discrimination is likely to remain an influence on the pay of many workers with disabilities." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Soziale Inklusion: Theorien, Methoden, Kontroversen (2018)
Zitatform
Kuhlmann, Carola, Hildegard Mogge-Grotjahn & Hans-Jürgen Balz (2018): Soziale Inklusion. Theorien, Methoden, Kontroversen. (Grundwissen soziale Arbeit 23), Stuttgart: Kohlhammer, 196 S.
Abstract
"Das Buch bietet eine Orientierung in der unübersichtlich gewordenen Inklusionsdebatte an. Ausgehend von sozialwissenschaftlichen Meta-Theorien (Luhmann, Foucault, Bourdieu, Nussbaum und Elias) werden Schlussfolgerungen für die Soziale Arbeit im Allgemeinen und für Fragen der Inklusion im Besonderen gezogen. Dies ermöglicht eine theoretisch fundierte Reflexion wissenschaftlicher und politischer Kontroversen zur Inklusion. Darüber hinaus liefert das Buch Kriterien und methodische Hinweise sowie Beispiele für die Gestaltung inklusiver Praxis. Es benennt Paradoxien und offene Fragen und regt so zur Diskussion an." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Integrative Arbeitnehmerüberlassung als Beschäftigungsbrücke: Die ProjektRouter gGmbH - ein etwas anderer Inklusionsbetrieb (2018)
Labruier, Monika; Bader, Michael;Zitatform
Labruier, Monika & Michael Bader (2018): Integrative Arbeitnehmerüberlassung als Beschäftigungsbrücke. Die ProjektRouter gGmbH - ein etwas anderer Inklusionsbetrieb. In: Soziale Sicherheit, Jg. 67, H. 8/9, S. 310-316.
Abstract
"Ein außergewöhnlicher Inklusionsbetrieb ist die ProjektRouter gGmbH. Hier werden Menschen mit Behinderungen unter anderem qualifiziert und per Arbeitnehmerüberlassung an kooperierende Unternehmen (langfristig) ausgeliehen, gecoacht und begleitet. Hintergründe und Einzelheiten des Projekts werden hier vorgestellt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsalltag in Werkstätten für behinderte Menschen: Zur Bedeutung von Arbeit, sozialen Interaktionen und rechtlichen Rahmenbedingungen (2018)
Lahoda, Karin;Zitatform
Lahoda, Karin (2018): Arbeitsalltag in Werkstätten für behinderte Menschen. Zur Bedeutung von Arbeit, sozialen Interaktionen und rechtlichen Rahmenbedingungen. (Regensburger Schriften zur Volkskunde/Vergleichenden Kulturwissenschaft 33), Münster: Waxmann, 403 S.
Abstract
"Werkstätten für behinderte Menschen bilden allein in Deutschland in rund 700 Einrichtungen für mehr als 250.000 Beschäftigte den Mittelpunkt ihres Arbeitsalltags. Aus der Perspektive behinderter Menschen wird deren Arbeitswelt am Beispiel zweier Werkstätten eines kirchlichen Trägers u.a. im Hinblick auf die Aneignung der räumlichen Gegebenheiten, das Arbeitsverständnis, die Arbeit an sich, die Arbeitsmotivation und die vielfältigen sozialen Interaktionen untersucht. Einen wichtigen Aspekt bildet dabei die Frage, inwiefern sich zahlreiche Gesetze, Verordnungen und Vorschriften für die Beschäftigten als reglementierend erweisen und welche Verhaltens- oder Handlungsstrategien daraus resultieren. Aus den vielschichtigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen resultieren Fragen nach der grundsätzlichen Bedeutung von Arbeit für behinderte Menschen und den sozio-kulturellen Veränderungen im Zuge der Inklusionsdebatte." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Nutzungsansatz zum bio-psycho-sozialen Modell für die Bedarfsermittlung bei Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: Ausgewählte Ergebnisse des Projektes "b3 - das Bedarfsermittlungskonzept" (2018)
Lentz, Rainer; Schubert, Michael ; Lipowski, Inga; Sutorius, Mathias; von Raison, Bia; Morfeld, Matthias ; Viehmeier, Sarah;Zitatform
Lentz, Rainer, Inga Lipowski, Matthias Morfeld, Michael Schubert, Mathias Sutorius, Sarah Viehmeier & Bia von Raison (2018): Nutzungsansatz zum bio-psycho-sozialen Modell für die Bedarfsermittlung bei Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Ausgewählte Ergebnisse des Projektes "b3 - das Bedarfsermittlungskonzept". In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 3, S. 182-195.
Abstract
"Art, Mittel und Ergebnisse der Bedarfsermittlung sind wesentlich für passgenaue Leistungen für Menschen mit Behinderung. Wie ein individueller Teilhabebedarf ermittelt wird, lag bisher in der Hand einzelner zuständiger Akteure. Der Beitrag stellt in diesem Kontext ausgewählte Ergebnisse des BMAS-geförderten Projektes 'b3 - das Bedarfsermittlungskonzept. Basiskonzept für die Bedarfsermittlung in der beruflichen Rehabilitation' vor.
Zielstellung des Projektes war es, unter Nutzung des bio-psycho-sozialen Modells gemeinsam mit Reha-Trägern, Leistungserbringern und Menschen mit Behinderungen bzw. ihren Vertretern abgestimmte und übergreifende Grundlagen für die Bedarfsermittlung in der beruflichen Rehabilitation zu entwickeln. Diese Grundlagen umspannen in Anlehnung § 13 SGB IX, sowohl Grundlagen für Prozesse handelnder Akteure (Arbeitsprozesse) als auch durch diese eingesetzter Methoden (Arbeitsmittel). Mit den Ergebnissen verbindet sich der Anspruch, Prozesse und Ergebnisse der Bedarfsermittlung einheitlicher zu strukturieren sowie ganzheitlicher und nachvollziehbar zu gestalten.
Vorgestellt werden ausgewählte Aspekte des Basiskonzeptes zur Ermittlung von Teilhabebedarf sowie eine das Konzept ergänzende Instrumentendatenbank zur Auswahl von Instrumenten bei bestimmten Fragestellungen während der Bedarfsermittlung in der beruflichen Rehabilitation. Mit dem Konzept ist eine Arbeitshilfe für Reha-Fachkräfte entstanden, um die Umsetzung sozialgesetzlicher Normen in der Bedarfsermittlung nachvollziehbar durchzuführen." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag) -
Literaturhinweis
Herausforderungen Assistiver Technologien für Menschen mit Behinderungen: empirische Ergebnisse aus einer europäischen Expertenstudie (2018)
Zitatform
Maia, Maria & Linda Nierling (2018): Herausforderungen Assistiver Technologien für Menschen mit Behinderungen. Empirische Ergebnisse aus einer europäischen Expertenstudie. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 2, S. 108-118.
Abstract
"Assistive Technologien für Menschen mit Behinderungen haben gestützt durch internationale Vereinbarungen, wie der UNCRPD und dem EAA, eine wichtige Funktion in diesem Bereich. Auf Basis von Experteninterviews auf europäischer Ebene werden aktuelle Herausforderungen Assistiver Technologien vor dem Hintergrund aktueller Regulierungsmaßnahmen, in Bezug auf gesellschaftliche Anwendungsfelder wie alltägliche Lebensführung, Bildung und Arbeitsmarkt sowie hinsichtlich von Aspekten der Technikentwicklung diskutiert." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Impact of early work experiences on subsequent paid employment for young adults with disabilities (2018)
Zitatform
Mamun, Arif A., Erik W. Carter, Thomas M. Fraker & Lori L. Timmins (2018): Impact of early work experiences on subsequent paid employment for young adults with disabilities. In: Career Development and Transition for Exceptional Individuals, Jg. 41, H. 4, S. 212-222. DOI:10.1177/2165143417726302
Abstract
"To better understand how early work experience shapes subsequent employment outcomes for young people (ages 18 to 20) with disabilities, we analyzed longitudinal data from the Youth Transition Demonstration (YTD) evaluation to test whether the employment experiences of 1,053 youth during the initial year after entry affected their employment during the third year after entry. To derive causal estimates, we used a dynamic-panel estimation model to account for time-invariant unobserved individual characteristics that may be correlated with youth's self-selection into both early and later employment. We also controlled for other socioeconomic and health factors that may affect later employment. We found that early work experience increases the probability of being employed 2 years later by 17 percentage points. This estimate is an important advancement over the correlational approaches that characterize the current literature and provides stronger evidence that early work experience is a key determinant of subsequent labor market success." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Predictors of employer attitudes toward blind employees, revisited (2018)
Zitatform
McDonnall, Michele C. & Adele Crudden (2018): Predictors of employer attitudes toward blind employees, revisited. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 48, H. 2, S. 221-231. DOI:10.3233/JVR-180933
Abstract
"BACKGROUND: Negative employer attitudes have been identified as a major barrier to employment for people who are blind or visually impaired, yet we know little about what influences employer attitudes toward this population.
OBJECTIVE: The purpose of the study was to replicate an earlier study of predictors of employer attitudes towards people who are blind or visually impaired as employees, utilizing a larger sample of employers and including additional predictor and control variables.
METHODS: An online survey was conducted with a national sample of hiring managers, resulting in a usable sample of 379. Multiple regression was utilized to identify predictors of employer attitudes.
RESULTS: Five variables significantly predicted employer attitudes: having hired someone in the past, knowledge about how work tasks can be accomplished, belief in knowledge, having a relationship with vocational rehabilitation (VR), and being female. Although communication with VR had a strong association with employer attitudes, having hired functioned as a mediator of the relationship between it and employer attitudes, indicating that communication with VR may influence employers' hiring decisions.
CONCLUSION: VR professionals should interact with employers as much as possible to encourage the hiring of people who are blind or visually impaired. Going beyond initial contacts to developing relationships is important." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
A new approach to understanding labour supply of disabled people (2018)
Zitatform
Moreno, Patricia, Juan Rodriguez-Poo & David Cantarero (2018): A new approach to understanding labour supply of disabled people. In: Applied Economics, Jg. 50, H. 19, S. 2147-2155. DOI:10.1080/00036846.2017.1392000
Abstract
"The main interest of this article is to propose an individual utility maximization model to explain the low participation of disabled people. We account for heterogeneity of preferences and furthermore time of self-caring for disabled individuals is considered as an argument in the utility function. The hours of work decided by disabled individuals are neither homogeneous (they depend on unknown characteristics) nor continuous (discrete choice sets). We use data of 4790 households from the Spanish Survey of Disability, Personal Autonomy and Dependency and find association between time of informal care and labour participation and, consequently, the choice between jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Perspektiven einer Teilhabeorientierten Psychotherapie in Anlehnung an Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW) (2018)
Zitatform
Muschalla, Beate, Jürgen Bengel, Matthias Morfeld & Ulrike Worringen (2018): Perspektiven einer Teilhabeorientierten Psychotherapie in Anlehnung an Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW). In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 4, S. 233-238. DOI:10.1055/s-0043-102553
Abstract
"Psychische Erkrankungen, wie rezidivierende affektive Störungen, Persönlichkeitsstörungen oder auch psychotische Erkrankungen, gehen für die betroffenen Menschen häufig mit anhaltenden Beeinträchtigungen im alltäglichen Leben einher. Daher spielt bei ihrer psychotherapeutischen Behandlung - unabhängig ob stationär oder ambulant - die Rehabilitations- bzw. Teilhabeorientierung im Sinne des SGB IX eine bedeutsame Rolle. Teilhabeorientierte Behandlung hat zum Ziel, dass ein Patient auch mit einer chronischen Erkrankung in beruflichen und sozialen Lebensbezügen integriert sein soll. Behinderung im Sinne der krankheitsbedingten Beeinträchtigung in bestimmten Lebensbereichen soll überwunden werden. In der alltäglichen Psychotherapiepraxis sind teilhabe- und rehabilitationsorientierte Inhalte bei psychischen Erkrankungen seit jeher von großer Bedeutung. Um in der Psychotherapie das Teilhabemodell nutzbar zu machen, ist eine verfahrensübergreifende Orientierung am biopsychosozialen Krankheitsverständnis sinnvoll, welches der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) zugrunde liegt. Kenntnisse über die Vielfalt medizinischer, beruflicher und sozialer Rehabilitationsmöglichkeiten im deutschen Sozialversicherungssystem sind notwendig, um eine teilhabeorientierte Psychotherapie bei chronisch kranken Patienten durchzuführen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Regeln und Wege für schwerbehinderte Menschen (2018)
Nakielski, Hans;Zitatform
Nakielski, Hans (2018): Neue Regeln und Wege für schwerbehinderte Menschen. In: Soziale Sicherheit, Jg. 67, H. 8/9, S. 305.
Abstract
"Anfang 2018 traten schließlich zahlreiche Änderungen im Verfahrens- und Leistungsrecht des SGB IX in Kraft.5 Neu eingeführt wurde dabei auch die für alle Reha-Träger verpflichtende Erstellung eines Teilhabeplans und die Durchführung einer Teilhabekonferenz, wenn mehrere Leistungsträger beteiligt und mehre Leistungsarten erforderlich sind. Was das im Einzelnen bedeutet, wird im vorletzten Artikel dieses Titelthemas näher beschrieben. Neu ist seit Anfang dieses Jahres auch der Anspruch auf 'Assistenzleistungen' für schwerbehinderte Menschen zur selbstbestimmten und eigenständigen Bewältigung ihres Alltags. Details dazu werden im letzten Beitrag dieses Titelthemas erläutert." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Perspektiven von Leistungserbringern: Anpassungsstrategien auf aktuelle Herausforderungen von Leistungserbringern im Kontext der beruflichen Rehabilitation (2018)
Zitatform
Neumann, Kristin, Nancy Reims & Silke Tophoven (2018): Perspektiven von Leistungserbringern: Anpassungsstrategien auf aktuelle Herausforderungen von Leistungserbringern im Kontext der beruflichen Rehabilitation. In: Deutsche Rentenversicherung Bund & Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd (Hrsg.) (2018): Prävention und Rehabilitation in Zeiten der Globalisierung, Berlin, S. 234-236, 2018-01-08.
Abstract
"Ziel ist es, behinderten oder von Behinderungen bedrohten Menschen über Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben die berufliche und damit die gesellschaftliche Teilhabe zu sichern (vgl. SGB IX). Die Bandbreite von Qualifizierungsmaßnahmen für Menschen mit Behinderungen ist groß. Sie reicht von beruflichen Trainingsmaßnahmen über Erstausbildungen bis hin zu Umschulungen. Ebenso gestaltet sich die Landschaft von Anbietern qualifizierender reha-spezifischer Maßnahmen breit und heterogen.>> In der Forschung fehlt es bisher an einer systematischen Betrachtung der Leistungserbringer im Kontext der beruflichen Rehabilitation. Diese Forschungslücke schließt das Projekt 'Perspektiven der Leistungserbringer', gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und durchgeführt vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Studie nimmt die Leistungserbringer reha-spezifischer Maßnahmen in den Fokus. Dabei werden alle Leistungserbringer betrachtet, die Maßnahmen in Kostenträgerschaft der Bundesagentur für Arbeit (BA) erbringen (Stand 2016). Forschungsleitende Fragen sind: Welche Faktoren haben einen Einfluss auf die Arbeitsmarktintegration von Rehabilitand_innen aus der Perspektive der Leistungserbringer? Wie gestalten sich die Struktur der Leistungserbringer, ihr Angebot, die Reha-Population sowie die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, mit Betrieben und weiteren Akteuren? Ebenso wird nach aktuellen und zukünftigen Herausforderungen gefragt.>> Es sollen nun erste Ergebnisse zu den unterschiedlichen Anforderungen der Leistungserbringer im Kontext der der beruflichen Rehabilitation und entsprechende Strategien im Umgang damit vorgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: Rehabilitanden der Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Rentenversicherung im Vergleich (2018)
Zitatform
Nivorozhkin, Anton, Nancy Reims, Pia Zollmann & Matthias Bethge (2018): Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Rehabilitanden der Bundesagentur für Arbeit und der Deutschen Rentenversicherung im Vergleich. In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 3, S. 149-156., 2018-01-09. DOI:10.1055/a-0608-8879
Abstract
" Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Deutsche Rentenversicherung (DRV) sind die größten Träger von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA). Strukturmerkmale der Geförderten und die Inanspruchnahme von LTA werden vergleichend dargestellt sowie kurzfristige Entwicklungen abgebildet.
Die Prozessdatensätze der BA und DRV wurden so aufbereitet, dass sie möglichst vergleichbar waren. Eingeschlossen wurden Personen mit anerkanntem Reha-Status bzw. bewilligter LTA, die zwischen 2011 und 2015 ein Reha-Verfahren beendeten.
Sowohl bei der BA als auch der DRV hat die Inanspruchnahme von LTA zugenommen. Die Ergebnisse zeigen eine absolute und relative Zunahme von Personen, die zum Zeitpunkt der Anerkennung bzw. Bewilligung beschäftigt waren und von Personen, die technische Hilfen in Anspruch genommen haben. Die durch die BA geförderten Rehabilitanden sind jünger und haben höhere Schulabschlüsse. Sie sind häufiger arbeitslos und nehmen häufiger Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen in Anspruch. Durch die DRV geförderte Personen sind häufiger beschäftigt und erhalten v. a. technische Hilfen.
Auch wenn sich die Rehabilitanden der BA und der DRV aufgrund der jeweiligen rechtlichen Zuständigkeiten von BA und DRV v.?a. hinsichtlich des Alters unterscheiden, sind vergleichbare Entwicklungen der Förderpopulationen und Leistungen zu beobachten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Return to Work und Stay at Work: die Frage nach einem gelingenden betrieblichen Eingliederungsmanagement (2018)
Zitatform
Ohlbrecht, Heike, Carsten Detka, Susanne Kuczyk & Bianca Lange (2018): Return to Work und Stay at Work. Die Frage nach einem gelingenden betrieblichen Eingliederungsmanagement. In: Die Rehabilitation, Jg. 57, H. 3, S. 157-164. DOI:10.1055/a-0608-9402
Abstract
"Ziel der Studie
Im Mittelpunkt der Studie steht die Frage danach, wie die Ausgestaltung des betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM), insbesondere in kleineren und mittleren Unternehmen (KMU), optimiert werden kann und wie bisherige Erfahrungen mit dem BEM zur Entwicklung früher ansetzender präventiver Maßnahmen zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit genutzt werden können.
Methodik
Die Studie folgt einem multiperspektivischen, qualitativen Forschungsdesign. Im Fokus stand dabei die Erhebung von 40 retrospektiven Interviews mit Arbeitnehmenden, die unterschiedliche Varianten des BEM durchlaufen haben. Zudem wurden betriebliche sowie überbetriebliche Akteure durch Expertenbefragungen in den Blick genommen. Die Auswertung der Interviews folgte der Heuristik der Fallrekonstruktion und der Forschungsstrategie der Grounded Theory.
Ergebnisse
Es lassen sich verschiedene Einflussfaktoren für die Ausgestaltung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements identifizieren - die biografisch verankerten Haltungen der Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden, die Unternehmenskultur sowie (betriebsspezifische) strukturelle Faktoren, die zu Gelingensbedingungen und Hemmfaktoren für BEM-Prozesse in KMU werden können. Ebenso zeigen sich Dilemmata, die BEM-Prozesse behindern können. BEM-Prozesse können auch Wirkungen entfalten, die über die BEM-Ziele im engeren Sinne hinausgehen.
Schlussfolgerung
Gelingen können die Wiedereingliederung und der Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmenden v. a. dann, wenn eine auf Vertrauen beruhende Betriebskultur der Achtsamkeit, Wertschätzung und Offenheit besteht. Dies hängt insbesondere von den Haltungen aller Beteiligten ab. Doch auch in einer solchen Betriebskultur haben Dilemmata und Konfliktpotenziale einen Einfluss auf das Gelingen des BEM-Prozesses. Jedes Unternehmen benötigt zudem interne und/oder externe Akteure, die über ausreichend Wissen und Kompetenzen zur Durchführung eines BEMs verfügen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Unterstützte Beschäftigung: Instrument der Wiedereingliederung und zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit (2018)
Oschmiansky, Frank; Kaps, Petra; Kowalczyk, Karin;Zitatform
Oschmiansky, Frank, Petra Kaps & Karin Kowalczyk (2018): Unterstützte Beschäftigung. Instrument der Wiedereingliederung und zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 061), Düsseldorf, 43 S.
Abstract
"Mit 'Unterstützter Beschäftigung' ist im Jahr 2008 ein Instrument in das SGB IX aufgenommen worden, das die Eingliederung behinderter Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung fördert. Obwohl in Wissenschaft und Praxis dieses neue Instrument, mit dem das Prinzip 'erst platzieren, dann qualifizieren' gesetzlich implementiert wurde, flächendeckend begrüßt wurde, ist die Inanspruchnahme eher gering. Das Working Paper bietet einen Überblick zur Entstehungsgeschichte der 'Unterstützten Beschäftigung', referiert den Stand der Forschung und arbeitet den bisheri-gen Umsetzungsstand des Instrumentes auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Beeinträchtigt studieren - best2: Datenerhebung zur Situation Studierender mit Behinderung und chronischer Krankheit 2016/17 (2018)
Poskowsky, Jonas; Heißenberg, Sonja; Fochler, Georg; Brenner, Julia; Zaussinger, Sarah; Nölle, Petra; Schubert, Christoph; Wunderlich, Laura;Zitatform
Heißenberg, Sonja, Sarah Zaussinger & Julia Brenner (2018): Beeinträchtigt studieren - best2. Datenerhebung zur Situation Studierender mit Behinderung und chronischer Krankheit 2016/17. Berlin, IX, 307 S.
Abstract
"Aus der 21. Sozialerhebung ist bekannt: 11 % der Studierenden in Deutschland haben eine studienrelevante gesundheitliche Beeinträchtigung. Sie stehen im Mittelpunkt der Studie 'beeinträchtigt studieren - best2' Uns interessiert besonders:
- Wie beeinflussen Beeinträchtigungen die Studienwahl?
- Welche Studienschwierigkeiten entstehen im Zusammenhang mit Beeinträchtigungen?
- Wie werden diese Schwierigkeiten kompensiert?
- Welche Beratungs- und Unterstützungsangebote werden genutzt?
- Welchen Einfluss hat die Form der Beeinträchtigung/Erkrankung bei der Entstehung und Kompensation von Schwierigkeiten?
- Wie können Studienbedingungen verbessert werden?" (Textauszug, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Berufliche Perspektiven von Autisten: ein Balanceakt zwischen Anpassung und Abgrenzung (2018)
Zitatform
Reich, Katrin (2018): Berufliche Perspektiven von Autisten. Ein Balanceakt zwischen Anpassung und Abgrenzung. (Integrationspädagogik in Forschung und Praxis 22), Hamburg: Kovac, 267 S.
Abstract
"Das vorliegende Buch befasst sich mit den beruflichen Perspektiven von Autisten und geht der Frage nach, welche Faktoren zu einer langfristigen Erhaltung des Arbeitsplatzes beitragen können. Im Rahmen einer qualitativen Studie wurden Autisten und deren Arbeitgeber befragt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind anschaulich dargestellt, bieten Einblicke in spannende Berufsbiographien und münden schließlich in ein praxisorientiertes Modell, welches für die Integration von Autisten in das Berufsleben wertvolle Impulse geben kann." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die berufliche Wiedereingliederung von Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen in Kostenträgerschaft der Bundesagentur für Arbeit (2018)
Zitatform
Reims, Nancy, Anton Nivorozhkin & Silke Tophoven (2018): Die berufliche Wiedereingliederung von Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen in Kostenträgerschaft der Bundesagentur für Arbeit. In: Deutsche Rentenversicherung Bund & Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd (Hrsg.) (2018): Rehabilitation bewegt! 27. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium, Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung (DRV-Schriften, 113), Berlin, S. 236-238, 2018-01-08.
Abstract
"Im Rahmen von Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben (LTAProjekt) können Personen mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen bei einer beruflichen Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt gefördert und unterstützt werden. Dabei ist die Bundesagentur für Arbeit (BA) u.a. für diejenigen Personen zuständig, die weniger als 15 Jahre Sozialversicherungsbeiträge geleistet haben. Im Reha-Verfahren kommen eine Vielzahl beruflicher Qualifikations- und Integrationsleistungen zum Tragen, die möglichst passgenau auf die Geförderten und deren Situation ausgerichtet sein sollen. Im Rahmen der vorliegenden Studie wird die Gruppe der Personen, die als Rehabilitandinnen und Rehabilitanden eine berufliche Wiedereingliederung bei der BA anstreben, detailliert beschrieben. Im Zusatz zur regelmäßigen Statistik der BA (Bundesagentur für Arbeit 2017) bieten die Analysen eine Ergänzung um weitere Personenmerkmale und liefern einen Überblick über individuelle Erwerbs- und Rehabilitationsverläufe. Betrachtet werden neben der Personenstruktur und -charakteristik, die aufgenommenen Maßnahmen sowie der Zugangsstatus zu Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) und die beruflichen Tätigkeiten der Geförderten vor bzw. nach der beruflichen Rehabilitation." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aufbau und Analyse des LTA-Rehaprozessdatenpanels: Eine Prozessdatenbasis zur Untersuchung beruflicher Rehabilitation in Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit (2018)
Reims, Nancy ; Tophoven, Silke ; Nivorozhkin, Anton ; Jentzsch, Robert; Thomsen, Ulrich; Köhler, Markus; Rauch, Angela ; Tisch, Anita ;Zitatform
Reims, Nancy, Silke Tophoven, Anita Tisch, Robert Jentzsch, Anton Nivorozhkin, Markus Köhler, Angela Rauch & Ulrich Thomsen (2018): Aufbau und Analyse des LTA-Rehaprozessdatenpanels. Eine Prozessdatenbasis zur Untersuchung beruflicher Rehabilitation in Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 503), Berlin, 127 S.
Abstract
"Der Abschlussbericht zum Projekt 'Evaluation von Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben' (LTA) fasst die wichtigsten Arbeiten des Projektmoduls 'Fortschreibung bzw. Neuaufbau des LTA-Reha-Prozessdatenpanels (LTA-RehaPro) und Analysen aus dem Prozessdatenpanel (Modul 1)' zusammen. Das Projekt wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales durchgeführt. Ziel des Projektmoduls war zum einen der Aufbau einer Prozessdatengrundlage auf Basis administrativer Daten aus den Geschäftsprozessen der Bundesagentur für Arbeit (BA). Zum anderen ist die so entstandene Datenbasis Grundlage für inhaltliche Analysen zum Rehabilitationsprozess. Der Fokus der Daten und der entsprechenden Analysen liegt auf Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen und Behinderungen, die eine berufliche Rehabilitation in Kostenträgerschaft der BA anstreben oder absolvieren. Erst- und Wiedereingliederung werden getrennt voneinander betrachtet. Im Rahmen der Analysen wurde der Rehabilitationsprozess einerseits in seiner Gesamtheit betrachtet und andererseits wurden einzelne Prozessschritte untersucht." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Reims, Nancy ; Nivorozhkin, Anton ; Jentzsch, Robert; Köhler, Markus; Rauch, Angela ; -
Literaturhinweis
Die berufliche Wiedereingliederung von Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen in Kostenträgerschaft der Bundesagentur für Arbeit (2018)
Zitatform
Reims, Nancy, Anton Nivorozhkin & Silke Tophoven (2018): Die berufliche Wiedereingliederung von Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen in Kostenträgerschaft der Bundesagentur für Arbeit. In: Bayern in Zahlen, Jg. 149, H. 9, S. 600-601., 2018-01-08.
Abstract
"Im Rahmen von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA; berufliche Rehabilitation) können Personen mit Behinderungen und gesundheitlichen Einschränkungen bei einer beruflichen Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt unterstützt werden. Die vorliegende Studie beschreibt die Gruppe der Personen detailliert, die als Rehabilitandinnen und Rehabilitanden eine berufliche Wiedereingliederung bei der BA anstreben. Im Zusatz zur regelmäßigen Statistik der BA bieten die Analysen eine Ergänzung um weitere Personenmerkmale und liefern einen Überblick über individuelle Erwerbs- und Rehabilitationsverläufe. Betrachtet werden neben der Personenstruktur und -charakteristik die aufgenommenen Maßnahmen sowie der Zugangsstatus direkt vor Reha-Beginn und die beruflichen Tätigkeiten der Geförderten vor bzw. nach der beruflichen Rehabilitation. Die deskriptiven Analysen beruhen auf Daten des LTA-Rehaprozessdatenpanels. Dabei handelt es sich um administrative Daten, die einerseits aus den Geschäftsprozessen der BA sowie den Meldungen zur Sozialversicherung gewonnen werden. Mithilfe dieser Daten kann die Gesamtheit des Rehabilitationsprozesses dargestellt werden sowie die Erwerbsverläufe vor und nach den Reha-Verfahren. Die Analysen umfassen den Zeitraum einer Beantragung und Bewilligung einer LTA zwischen den Jahren 2010 und 2015. Seit 2010 lässt sich ein kontinuierlicher Anstieg in den Antragszahlen auf LTA beobachten. Etwa 80 % der Personen werden dabei anerkannt. Neben Personen, die einen Antrag aus einer Arbeitslosigkeit herausstellen, sind Beschäftigte die zweitgrößte Gruppe. Ihr Anteil unter den Geförderten nimmt stetig zu. Etwa die Hälfte der in 2015 anerkannten Personen hat eine Behinderung des Stütz- und Bewegungsapparates, etwa ein Drittel sind Personen mit einer psychischen Behinderung. Die Geförderten erhalten am häufigsten Weiterbildungs- oder Umschulungsmaßnahmen sowie technische Arbeitsplatzanpassungen. Letztere werden immer häufiger und hauptsächlich von Personen mit Behinderungen des Stütz- und Bewegungsapparats beansprucht. Nach dem Reha- Verfahren werden seltener manuelle Tätigkeiten und häufiger nicht-manuelle sowie kognitive und analytische Tätigkeiten ausgeführt. Direkt im Anschluss an ein Reha-Verfahren ist über die Hälfte in einer neuen oder zuvor bestehenden Beschäftigung. Zuvor bestehende Beschäftigungsverhältnisse können häufig durch technische Hilfen beibehalten werden. Die gestiegene Beantragung und Inanspruchnahme von LTA ist vermutlich auf die erhöhte Informiertheit bei Arbeitgebern und Geförderten zurückzuführen sowie der gestiegenen Notwendigkeit aufseiten der BA, einem Jobverlust präventiv zu begegnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Autismus und Arbeit. Berufliche Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Autismus (2018)
Roman, Carsten;Zitatform
Roman, Carsten (2018): Autismus und Arbeit. Berufliche Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Autismus. In: Behindertenrecht, Jg. 57, H. 3, S. 49-55.
Abstract
"Der Bundesverband autismus Deutschland e.V. konstatiert grundsätzlich eine Verbesserung der Angebote der sozialen und beruflichen Rehabilitation für Menschen mit Autismus in den vergangenen 10 bis 15 Jahren. Gleichzeitig lassen sich allerdings noch immer nicht wenige Beispiele von fehlenden Rahmenbedingungen finden, durch die eine berufliche Teilhabe bzw. die Teilhabe an sinnvollen Beschäftigungsangeboten verhindert wird. Nach einem einführenden Überblick über das Thema Autismus sollen relevante Zahlen und Fakten, autismusspezifische Besonderheiten und Bedürfnisse sowie verschiedene Möglichkeiten der beruflichen Teilhabe für Menschen mit Autismus behandelt werden. Anknüpfend an einen Überblick über teilhaberechtliche Aspekte sollen ausgewählte berufsbezogene Unterstützungsangebote vorgestellt werden. Alle genannten rechtlichen Vorschriften des SGB IX beziehen sich auf den Rechtsstand ab dem 1.1.2018." (Textauszug, © Richard Boorberg Verlag GmbH & Co. KG)
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Literaturhinweis
Financial incentives and earnings of disability insurance recipients: evidence from a notch design (2018)
Ruh, Philippe; Staubli, Stefan;Zitatform
Ruh, Philippe & Stefan Staubli (2018): Financial incentives and earnings of disability insurance recipients. Evidence from a notch design. (NBER working paper 24830), Cambrige, Mass., 12 S. DOI:10.3386/w24830
Abstract
"Most countries reduce Disability Insurance (DI) benefits for beneficiaries earning above a specified threshold. Such an earnings threshold generates a discontinuous increase in tax liability - a notch - and creates an incentive to keep earnings below the threshold. Exploiting such a notch in Austria, we provide transparent and credible identification of the effect of financial incentives on DI beneficiaries' earnings. Using rich administrative data, we document large and sharp bunching at the earnings threshold. However, the elasticity driving these responses is small. Our estimate suggests that relaxing the earnings threshold reduces fiscal cost only if program entry is very inelastic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
State and local determinants of employment outcomes among individuals with disabilities (2018)
Zitatform
Sevak, Purvi, John O'Neill, Andrew Houtenville & Debra Brucker (2018): State and local determinants of employment outcomes among individuals with disabilities. In: Journal of Disability Policy Studies, Jg. 29, H. 2, S. 119-128. DOI:10.1177/1044207318782676
Abstract
"In the United States, employment rates among individuals with disabilities are persistently low but vary substantially. In this study, we examined the relationship between employment outcomes and features of the state and county physical, economic, and policy environment among a national sample of individuals with disabilities. To do so, we merged a set of state- and county-level environmental variables with data from the 2009 - 2011 American Community Survey accessed in a U.S. Census Research Data Center. We estimated regression models of employment, work hours, and earnings as a function of disability, personal characteristics, and these environmental features. We found that economic conditions and physical environmental variables had stronger associations than policy variables with employment outcomes. Although the estimated importance of environmental variables was small relative to individual disability and personal characteristics, our results suggest that these variables may present barriers or facilitators to employment that can explain some geographic variation in employment outcomes across the United States." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen: 2. Zwischenbericht (2018)
Steinwede, Jacob; Harand, Julia; Kersting, Anne; Schäfers, Markus ; Schröder, Helmut ; Schachler, Viviane;Zitatform
Steinwede, Jacob, Anne Kersting, Julia Harand, Helmut Schröder, Markus Schäfers & Viviane Schachler (2018): Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. 2. Zwischenbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 512), Berlin, 36 S.
Abstract
"Die 'Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen' (Teilhabestudie) wird als erste Erhebung ihrer Art in der Bundesrepublik Deutschland zwischen 2017 und 2021 durchgeführt und untersucht Auswirkungen von Beeinträchtigungen und Behinderungen auf Möglichkeiten der Teilhabe in verschiedenen Lebensbereichen. Die umfangreichste Erhebung im Rahmen der Teilhabestudie ist die Befragung von 16.000 Menschen mit Beeinträchtigungen, die in Privathaushalten leben. Der vorliegende Bericht legt die Inhalte des dazu entwickelten Fragebogens dar, erläutert dessen zentrale Konstruktionsprinzipien einschließlich der Befunde kognitiver Pretests und stellt den Sachstand der für die Erhebung notwendigen Einwohnermeldestichprobe vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Striving to work and overcoming barriers: employment strategies and successes of people with disabilities (2018)
Sundar, Vidya ; Katz, Elaine E.; Keirns, Tracy ; Houtenville, Andrew J.; Phillips, Kimberly G. ; O'Neill, John; Smith, Andrew ;Zitatform
Sundar, Vidya, John O'Neill, Andrew J. Houtenville, Kimberly G. Phillips, Tracy Keirns, Andrew Smith & Elaine E. Katz (2018): Striving to work and overcoming barriers. Employment strategies and successes of people with disabilities. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 48, H. 1, S. 93-109. DOI:10.3233/JVR-170918
Abstract
"BACKGROUND: People with disabilities experience longstanding barriers to employment. However, beyond the conventional metrics of labor force participation or unemployment rates we know very little about the workplace experiences of people with disabilities.
OBJECTIVE: This study describes findings from the 2015 Kessler Foundation National Employment and Disability Survey (2015 KFNEDS), a nationally representative survey of Americans with disabilities.
METHODS: A dual-frame, random digit dial, nationally representative survey was conducted. Survey respondents included 3013 working age adults with a disability. Survey respondents were asked about disability, employment status, job search activities and workplace experiences.
RESULTS: Over 42% of survey respondents were currently working. 68.4% were striving to work characterized by job preparation, job search and/or participation in the workforce since the onset of their disability. Although some barriers persisted in the workplace, many were able to overcome the same. Overall, 47.8% of the respondents used workplace accommodations, 45.3% were satisfied with their jobs, 86.6% felt accepted in their workplace.
CONCLUSION: The 2015 KFNEDS highlights how people with disabilities strive to work and overcome barriers, a discourse largely overlooked in contemporary disability and employment research. Survey findings can inform new programs and policies to improve employment outcomes for people with disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Inklusionslagebarometer Arbeit 2018: Ein Instrument zur Messung von Fortschritten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2018)
Vukovic, Sandra; Jung, Sven; Greskamp, Dagmar; Lichter, Jörg; Ehlert-Hoshmand, Julia;Zitatform
Lichter, Jörg & Sven Jung (2018): Inklusionslagebarometer Arbeit 2018. Ein Instrument zur Messung von Fortschritten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. (Inklusionsbarometer Arbeit 06), Bonn, 19 S.
Abstract
"Die Inklusion auf dem Arbeitsmarkt folgt weiter dem positiven Trend: Das zeigt das Inklusionslagebarometer, welches das Handelsblatt Research Institute im Auftrag von Aktion Mensch erstellt hat. Erneut sinkt die Zahl der Arbeitslosen mit einer Behinderung auf ein Rekordtief von 162.373 (Vorjahr: 170.508) Suchenden. Gleiches gilt für die Arbeitslosenquote Schwerbehinderter, sie liegt bei 11,7 (12,4) Prozent. Es bleibt dennoch wichtig, die Problemfelder auszumachen und hierfür Lösungen zu schaffen. Denn: Der Abstand zur allgemeinen Quote (5,7 Prozent) der Menschen ohne Behinderung hat sich in diesem Jahr erstmals wieder vergrößert. Zudem suchen Arbeitslose mit Behinderung trotz leichter Verbesserung noch immer durchschnittlich 366 (377) Tage nach einer Beschäftigung. Das sind 104 Tage länger als Nicht-Behinderte. Auch der Anteil der Langzeitarbeitslosen ist mit 44,4 (45,8) Prozent deutlich höher als bei Menschen ohne Behinderung (35,6 Prozent). Das Dilemma: Die Dauer der Arbeitslosigkeit wirkt - neben dem Lebensalter und der Schwerbehinderung - zusätzlich als wesentliches Vermittlungshemmnis." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Recht auf Arbeit für Menschen mit Behinderungen: Internationale Perspektiven (2018)
Zitatform
Wansing, Gudrun, Felix Welti & Markus Schäfers (Hrsg.) (2018): Das Recht auf Arbeit für Menschen mit Behinderungen. Internationale Perspektiven. Nomos edition sigma 384 S. DOI:10.5771/9783845284224
Abstract
"Seit über 10 Jahren gibt es die UN-Behindertenrechtskonvention. Wie ist es mit dem Menschenrecht auf Arbeit im Sinne der Konvention bestellt? Wie 'offen, inklusiv und zugänglich' sind Arbeitsmarkt und Arbeitsumfeld für Menschen mit Behinderungen?
Dieser Band enthält Beiträge einer internationalen Tagung, die im März 2017 in Kassel stattgefunden hat. Das Recht auf Arbeit nach Art. 27 UN-Behindertenrechtskonvention und die Bedingungen seiner Realisierung werden grundsätzlich und konkret aus Sicht der Rechts- und Sozialwissenschaften, von Politik und Praxis beleuchtet." (Verlagsangaben, IAB-Doku)Ähnliche Treffer
English version -
Literaturhinweis
Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt und betriebliche Wiedereingliederung: Kolloquium vom 13. bis 14. Juni 2017 in Berlin. Tagungsdokumentation (2018)
Zitatform
Wegewitz, Uta (2018): Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt und betriebliche Wiedereingliederung. Kolloquium vom 13. bis 14. Juni 2017 in Berlin. Tagungsdokumentation. (baua: Bericht), Dortmund, 61 S. DOI:10.21934/baua:bericht20180313
Abstract
"Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat im Juni 2017 ein zweitägiges Kolloquium zum Thema Return to Work (RTW) und Früherkennung von psychischen Erkrankungen veranstaltet. Ziel war es, sowohl mit Forschenden als auch mit Akteuren aus der Praxis aktuelle Forschungsprojekte zu diskutieren und sich über die derzeitige Wiedereingliederungspraxis in Deutschland auszutauschen. Der Fokus lag dabei auf systematischen Übersichtsarbeiten zu Einflussfaktoren auf RTW und wirksamen Maßnahmen der Wiedereingliederung, qualitativen und quantitativen Längsschnittstudien zum RTW-Prozess und auf Projekten, in denen betriebliche und überbetriebliche Netzwerke zur Unterstützung von Menschen mit psychischen Krisen oder Erkrankungen untersucht wurden. Sowohl die systematischen Übersichtsarbeiten als auch die im Tagungsband vorgestellten Primärstudien zeigen, dass arbeitsplatzbezogene Maßnahmen ein entscheidender Faktor im Wiedereingliederungsprozess sind. Wichtig ist, dass die betriebliche Wiedereingliederung von den Therapeuten bereits mit dem ersten Tag der Behandlung mitgedacht wird.
Erfolgversprechende Unterstützungsmaßnahmen bei der Behandlung und Wiedereingliederung von Menschen mit psychischen Erkrankungen sind unter anderem die medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation, die stufenweise Wiedereingliederung mit ihrer therapeutischen Orientierung sowie die gezielte Unterstützung und Begleitung der Betroffenen im RTW-Prozess.
Insbesondere die Zusammenarbeit zwischen medizinisch-therapeutischen Akteuren und den Betrieben in innovativen Versorgungsnetzwerken ist dazu geeignet, eine frühzeitige Behandlung der Betroffenen zu erreichen und eine vernetzte Unterstützung im Wiedereingliederungsprozess zu gewährleisten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
In Arbeit kommen und bleiben: geschützte Arbeit und Supported Employment in vergleichender Perspektive (2018)
Zitatform
Wegscheider, Angela & Stefanie Breinlinger (2018): In Arbeit kommen und bleiben. Geschützte Arbeit und Supported Employment in vergleichender Perspektive. In: WISO, Jg. 41, H. 1, S. 53-69.
Abstract
"Eine Studie zum sozial- und arbeitsrechtlichen Rahmen bezogen auf arbeitsmarktferne Menschen mit Behinderungen untersuchte Maßnahmen von Geschützter Arbeit und Supported Employment in Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und Schweden. Allgemein dominiert die Zielsetzung Finden und Halten einer Erwerbstätigkeit am allgemeinen Arbeitsmarkt. In unterschiedlichem Ausmaß wurden in allen Ländern Privatisierungs-, Liberalisierungs- und Ökonomisierungstendenzen festgestellt. Sparpolitik, Wettbewerb und Ökonomisierung fördern das Abschöpfen der 'Arbeitsmarkt-Fitteren'." (Autorenreferat, © ISW-Linz)
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Literaturhinweis
Selbstbestimmung in der Berufswahlentscheidung fördern. Erprobung innovativer Testverfahren und Beratungsansätze im Berufsbildungswerk (2018)
Zitatform
Weißmann, Regina, Iris Thieme, Matthias Wagner, Ulrich Bartosch & Joachim Thomas (2018): Selbstbestimmung in der Berufswahlentscheidung fördern. Erprobung innovativer Testverfahren und Beratungsansätze im Berufsbildungswerk. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 4, S. 275-285.
Abstract
"Der vorliegende Artikel beschreibt ein Kooperationsprojekt zwischen dem Berufsbildungswerk Rummelsberg und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Er legt empirische Ergebnisse zur Wirksamkeit eines innovativen Selbstbeschreibungsverfahrens vor, die der Erfassung und Erfahrbarkeit beruflicher Interessen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen dienen, die beispielsweise aufgrund von kognitiven und sprachlichen Barrieren mit besonderen Herausforderungen in ihrer Berufswahl konfrontiert sind. Mit Hilfe eines computerbasierten, nonverbalen Berufsinteressentests (NVBIT) sollen Jugendliche und junge Erwachsene in einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB) Zugang zu ihren beruflichen Interessen und Wertvorstellungen bekommen. Eng mit dem Fragebogen verzahnt ist die Entwicklung eines Feedback- und Beratungssettings, das die Selbstbestimmung und aktive Mitgestaltung der Teilnehmenden in den Fokus stellt. Das gesamte Instrument wird in der vorliegenden Studien im Rahmen einer Interventionsstudie evaluiert. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, wie Jugendliche ihres eigenen Lern- und Entscheidungsprozesses z u werden und eine selbstbestimmte Berufswahlentscheidung zu treffen." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Zugehörigkeit und Teilhabe junger Frauen im Übergang in die Arbeitswelt: Institutionelle Interventionen der Jugendhilfe und Arbeitsvermittlung aus Adressatinnen-Sicht (2018)
Wéber, Júlia;Zitatform
Wéber, Júlia (2018): Zugehörigkeit und Teilhabe junger Frauen im Übergang in die Arbeitswelt. Institutionelle Interventionen der Jugendhilfe und Arbeitsvermittlung aus Adressatinnen-Sicht. Opladen: Budrich UniPress, 320 S.
Abstract
"Der erwerbsbezogene Übergang bildet eine zentrale Herausforderung für die Soziale Arbeit. Im Mittelpunkt der qualitativen Untersuchung von Júlia Wéber stehen Teilhabe- und Zugehörigkeitskonstruktionen junger Adressatinnen der Jugendhilfe und Arbeitsvermittlung an der Schwelle der Arbeitswelt. Vier exemplarische Übergangsverläufe zwischen Selbststeuerung und institutionellem Eingriff werden in den Kontext aktueller gesellschaftlicher Machtverhältnisse eingebettet und unter Rekurs auf ausgewählte Ansätze der subjektorientierten Übergangsforschung, der Adoleszenz- und Anerkennungsforschung diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Return-to-work policies and labor supply in disability insurance programs (2018)
Zitatform
Zaresani, Arezou (2018): Return-to-work policies and labor supply in disability insurance programs. In: AEA papers and proceedings, Jg. 108, S. 272-276. DOI:10.1257/pandp.20181047
Abstract
"Return-to-work policies in disability insurance (DI) programs allow beneficiaries to collect a portion of their benefits while working. I investigate whether a large increase in incentives to work in a return-to-work policy could induce benefit recipients to increase their labor supply. I quantify the effects on earnings and labor force participation using a sharp discontinuity in the induced incentives to work at the month of the policy change in a DI program in Canada. Using administrative data, I document that large incentives to work could induce beneficiaries to increase their labor supply both in intensive and extensive margins." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Förderungen und Anspruch auf Arbeitslosengeld oder Arbeitslosengeld II: Leistungsbezug im Kontext der Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Instrumenten (2018)
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(2018): Förderungen und Anspruch auf Arbeitslosengeld oder Arbeitslosengeld II. Leistungsbezug im Kontext der Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Instrumenten. (Grundlagen: Methodenbericht / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"In der Förderstatistik und in der Statistik zur Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen (Reha-Statistik) stehen ab sofort Informationen zum Bezug von Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld von Teilnehmenden an arbeitsmarktpolitischen Instrumenten und Rehabilitanden zur Verfügung. Der vorliegende Bericht stellt die in der Förder- und Reha-Statistik eingeführten Konzepte zur Messung passiver Leistungsansprüche vor. Der abschließende Teil des Berichts führt neue Kennzahlen zur Wirkung von Förderungen in Bezug auf die Vermeidung und Überwindung passiver Leistungen ein. Die Dauer des SGB-II-Leistungsanspruchs nach dem Einsatz arbeitsmarktpolitischer Instrumente ergänzt die Kennzahlen für mehr Transparenz zum Fördergeschehen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Rehabilitation als Beitrag zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/1789) (2018)
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(2018): Rehabilitation als Beitrag zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/1789). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/2041 (08.05.2018)), 21 S.
Abstract
,Insgesamt sieben Institutionen in Deutschland haben die Aufgabe, gesundheitliche Einschränkungen im Vorfeld zu vermeiden, die Erwerbsfähigkeit zu erhalten bzw. wiederherzustellen, die Teilhabe am Arbeitsleben zu sichern sowie eine möglichst selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen.' In diesem Zusammenhang richtet sich die Kleine Anfrage der Abgeordneten und Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf den Beitrag der Rehabilitation zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit. In ihrer Antwort gibt die Bundesregierung einen statistischen Überblick über Maßnahmen der medizinischen und beruflichen Rehabilitation sowie die die dafür aufgewendeten Mittel für alle sieben Träger: 1. Gesetzliche Krankenversicherung; 2. Kriegsopferversorgung und Kriegsopferfürsorge; 3. Eingliederungshilfe; 4. Bundesagentur für Arbeit; 5. Gesetzliche Unfallversicherung; 6. Gesetzliche Rentenversicherung und 7. Kinder- und Jugendhilfe. (IAB) Weiterhin thematisiert wird der Erfolg der Rehabilitation im Hinblick auf die berufliche Wiedereingliederung der Rehabilitanden. (IAB)
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Rehabilitation bewegt!: 27. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium, Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung vom 26. bis 28. Februar 2018 in München (2018)
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(2018): Rehabilitation bewegt! 27. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium, Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung vom 26. bis 28. Februar 2018 in München. (DRV-Schriften 113), Berlin, 531 S. DOI:10.4126/FRL01-006415336
Abstract
"Das Rehabilitationswissenschaftliche Kolloquium ist als Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung das wichtigste Forum für praxisrelevante Ergebnisse zur medizinischen und beruflichen Rehabilitation. Jährlich nehmen über 1.600 Expertinnen und Experten aus Forschung und Praxis, Medizin, Psychologie und Therapie, Gesundheitsmanagement, Verwaltung und Politik teil. Das 27. Kolloquium 2018 in München wird veranstaltet durch die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd und die Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften (DGRW). Der Tagungsband dokumentiert sämtliche Beiträge." (Textauszug, IAB-Doku)
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Eine Arbeitswelt für alle - Vorschläge des DGB zur Umsetzung eines inklusiven Arbeitsmarktes entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) (2018)
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(2018): Eine Arbeitswelt für alle - Vorschläge des DGB zur Umsetzung eines inklusiven Arbeitsmarktes entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). (Arbeitsmarkt aktuell 2018,09), Berlin, 21 S.
Abstract
"Anlässlich des Welttages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember legt der DGB Vorschläge zur Umsetzung eines inklusiven Arbeitsmarktes vor. Leider sind Menschen mit Behinderungen auch noch fast zehn Jahre nach der UN-Behindertenrechtskonvention (UN BRK) benachteiligt. Der DGB fordert endlich verbindlichere Zielsetzungen und präsentiert Maßnahmen für eine inklusive Arbeitswelt entsprechend der UN-BRK." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Macroeconomic impact of flexicurity on the integration of people with disabilities into the labour market.: A two-regime spatial autoregressive analysis (2017)
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Agovino, Massimiliano & Agnese Rapposelli (2017): Macroeconomic impact of flexicurity on the integration of people with disabilities into the labour market. A two-regime spatial autoregressive analysis. In: Quality and Quantity. International Journal of Methodology, Jg. 51, H. 1, S. 307-334. DOI:10.1007/s11135-015-0306-x
Abstract
"The aim of this paper is to examine the impact of flexicurity upon regional labour market performance in the employment of disabled people. To this purpose, we estimate a matching function by means of a two-regime spatial autoregressive model on Italian regions for the period 2006 - 2011. Our results highlight the importance of spatial interactions in the matching process of disabled people, which enable Northern - Central Italy regions to find a job for a number of disabled persons five times higher than the one employed by Southern Italy regions." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Rethinking vocational rehabilitation through institutional ethnography (2017)
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Aksnes, Siri Yde (2017): Rethinking vocational rehabilitation through institutional ethnography. In: Journal of Comparative Social Work, Jg. 12, H. 2, S. 1-23.
Abstract
"In Norway, vocational rehabilitation for people with support needs involves complex inter-professional and inter-organizational processes that do not have clear institutional boundaries. Every process involves a new constellation of actors, representing divergent practices, ideas and objectives. This article argues that much of the current research on the implementation of activation policy inadequately captures the mechanisms and processes that influence vocational rehabilitation practices. The article proposes the use of institutional ethnography (IE) to empirically examine vocational rehabilitation, and argues that IE provides methodological concepts and tools that enable researchers to link and make visible the everyday practices, the social relations and the institutional contexts that make up vocational rehabilitation processes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Employment outcomes of youth with disabilities in vocational rehabilitation: a multilevel analysis of RSA-911 data (2017)
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Alsaman, Marwa A. & Chun-Lung Lee (2017): Employment outcomes of youth with disabilities in vocational rehabilitation. A multilevel analysis of RSA-911 data. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 60, H. 2, S. 98-107. DOI:10.1177/0034355216632363
Abstract
"The purpose of this study is twofold: (a) to examine the relationship between individual factors and rehabilitation outcomes of transition youth with disabilities receiving state vocational rehabilitation services and (b) to determine the contextual effects of state unemployment rate on the employment outcomes of transition youth and its potential interactions with personal and service factors. Hierarchical generalized linear modeling was used to analyze Rehabilitation Services Administration Case Service Report (RSA-911) data for fiscal year 2013. Results show that state unemployment rates were found to moderate the relationships between some demographic and service variables and successful competitive employment. These results indicate the importance of contextual variables, such as state unemployment rates, and their impact on the predictive strength of specific personal and service variables on employment outcomes of youth with disabilities. Implications for vocational rehabilitation services and policy, and future research are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Employment outcomes of vocational rehabilitation clients with autism spectrum disorders (2017)
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Alverson, Charlotte Y. & Scott H. Yamamoto (2017): Employment outcomes of vocational rehabilitation clients with autism spectrum disorders. In: Career Development and Transition for Exceptional Individuals, Jg. 40, H. 3, S. 144-155. DOI:10.1177/2165143416629366
Abstract
"Research has consistently documented poor employment outcomes for young adults with autism spectrum disorder (ASD). Vocational rehabilitation (VR) services provide substantial federal and state commitments to individuals with disabilities to obtain and maintain employment. To date, little research has examined the relationship between VR services and employment outcomes of clients with ASD. The purpose of this descriptive study was to better understand employment outcomes of individuals with ASD. Data spanning 10 years from the Rehabilitation Services Administration (RSA) 911 database were analyzed to identify characteristics of VR clients with ASD and the services they received. The percent of individuals who achieved competitive employment averaged 37% across the 10 years. Those who achieved an employment outcome participated in twice as many services as those who did not achieve an employment outcome." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The role of workplace accommodations in the employment of people with disabilities (2017)
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Anand, Priyanka & Purvi Sevak (2017): The role of workplace accommodations in the employment of people with disabilities. In: IZA journal of labor policy, Jg. 6, S. 1-20. DOI:10.1186/s40173-017-0090-4
Abstract
"We explore the role of workplace accommodations in reducing employment barriers and improving the employment of people with disabilities. We do so using data from the 2015 Survey of Disability and Employment on people with disabilities who applied for vocational rehabilitation services in three states. The results show that at least one third of nonworking people with disabilities reported employment barriers that could be addressed by workplace accommodations, such as lack of transportation and an inaccessible workplace. We also find that receiving certain types of workplace accommodations, such as help with transportation, flexible work schedules, or a personal care attendant, is positively correlated with being employed at the time of the survey. Finally, people who are in poor health or have physical disabilities were more likely to perceive workplace inaccessibility as a barrier but less likely to have received accommodations in their current or most recent job. This suggests that people with these characteristics may be good candidates to target for greater access to workplace accommodations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The process and experiences of self-employment among people with disabilities: A qualitative study (2017)
Zitatform
Ashley, Deborah & Noreen M. Graf (2017): The process and experiences of self-employment among people with disabilities. A qualitative study. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 61, H. 2, S. 90-100. DOI:10.1177/0034355216687712
Abstract
"Self-employment and business ownership may provide viable options toward overcoming employment disparities for people with disabilities. This qualitative study explored the process and experience of self-employment among people with disabilities. An online survey yielded responses from 18 individuals who were engaged in various self-employment endeavors. The researchers identified three main categories: reasons for self-employment, the process of becoming self-employed, and the challenges encountered. The majority of participants revealed negative and/or unhelpful interactions with vocational rehabilitation counselors. In addition, this study solicited advice from participants for vocational rehabilitation counselors and other persons with disabilities contemplating self-employment. Finally, recommendations for vocational rehabilitation practice, business development training, and education are provided." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Assessment of work ability in competing strands of social insurance: the German case (2017)
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Aurich-Beerheide, Patrizia & Martin Brussig (2017): Assessment of work ability in competing strands of social insurance. The German case. In: The journal of poverty and social justice, Jg. 25, H. 2, S. 163-176. DOI:10.1332/175982717X14937395831424
Abstract
"The article describes the system of social security in the case of incapacity in Germany and analyses how the pathway into incapacity benefits is structured. A special focus of the article is on conditionality as it is applied in different systems of social security in Germany today. A main result of the analysis is that incapacity benefits are embedded into a chain of different benefits and social services for persons with limited work ability. For the German case, this leads to a defensive reaction from both the Public Employment Service and pension insurers." (Author's abstract, © 2017 Policy Press) ((en))
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Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben unter den Bedingungen von Arbeiten 4.0 (2017)
Zitatform
Banafsche, Minou (2017): Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben unter den Bedingungen von Arbeiten 4.0. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 72, H. 1, S. 72-87.
Abstract
"Der Beitrag befasst sich mit den Chancen und Risiken, welche die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt in Gestalt insbesondere des Einsatzes moderner Informations- und Kommunikationstechnologien in Unternehmen und die in der Folge gleichsam zunehmende räumliche und zeitliche Flexibilisierung von Arbeitsprozessen - in der (Fach-)Öffentlichkeit, angestoßen durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Anfang 2016, unter der Chiffre 'Arbeiten 4.0' intensiv diskutiert - für Menschen mit Behinderungen mit sich bringen, um sodann danach zu fragen, wie das Arbeits- und Sozialrecht damit umgehen. Dabei wird deutlich, dass das Sozialrecht bereits ein umfangreiches Leistungsinstrumentarium bereithält, um technische sowie durch Arbeitsablauf und -organisation verursachte Barrieren mithilfe angemessener Vorkehrungen möglichst nicht zur Entstehung gelangen zu lassen oder abzubauen. Allerdings werden angesichts einer an dieser Stelle unzureichenden Harmonisierung von Arbeits- und Sozialrecht auch Schutzlücken offenbar, die spezifisch einfachbehinderten Menschen zum Nachteil gereichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Anwendung von Applied Behavior Analysis (ABA) und Autismus-Spezifischer Verhaltenstherapie (AVT) in der beruflichen Rehabilitation junger Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen (2017)
Bell, Myriam; Thelemann, Stefan; Schneider, Gabriele; Kallup, Corinna;Zitatform
Bell, Myriam, Corinna Kallup, Gabriele Schneider & Stefan Thelemann (2017): Die Anwendung von Applied Behavior Analysis (ABA) und Autismus-Spezifischer Verhaltenstherapie (AVT) in der beruflichen Rehabilitation junger Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 31, H. 4, S. 272-282.
Abstract
"In der Arbeit mit Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) sind 'Applied Behavior Analysis (ABA)' und 'Autismus-Spezifische Verhaltenstherapie (AVT)' evidenzbasierte therapeutische Ansätze. Diese haben jedoch noch wenig Einzug in den pädagogischen Alltag der beruflichen Rehabilitation gefunden. Im vorliegenden Beitrag werden die lerntheoretischen Grundlagen und Methoden der beiden Ansätze dargestellt Ausführliche Fallbeispiele illustrieren die praktische Umsetzung im Alltag des Liebenau Berufsbildungswerkes in Ravensburg." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Identifying the effects of education on the ability to cope with a disability among individuals with disabilities (2017)
Zitatform
Bengtsson, Steen & Nabanita Datta Gupta (2017): Identifying the effects of education on the ability to cope with a disability among individuals with disabilities. In: PLoS one, Jg. 12, H. 3, S. 1-13. DOI:10.1371/journal.pone.0173659
Abstract
"The literature on disability has suggested that an educated individual with a disability is more likely to better cope with her/his disability than those without education. However, few published studies explore whether the relationship between education and ability to cope with a disability is anything more than an association. Using data on disability and accommodation from a large Danish survey from 2012-13 and exploiting a major Danish schooling reform as a natural experiment, we identified a potential causal effect of education on both economic (holding a job) as well as social (cultural activities, visiting clubs/associations, etc.) dimensions of coping among individuals with a disability, controlling for background factors, functioning, and disability characteristics. We found that endogeneity bias was only present in the case of economic participation and more educated individuals with a disability indeed had higher levels of both economic and social coping. To some extent, having more knowledge of public support systems and higher motivation explained the better coping among the group of individuals with disabilities who were educated. Our results indicated, however, that a large part of the effect of education on the ability to cope with a disability among individuals with disabilities was suggestive of a causal relationship." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Neue Chancen bei der Teilhabe am Arbeitsleben durch das Bundesteilhabegesetz (2017)
Bessenich, Janina;Zitatform
Bessenich, Janina (2017): Neue Chancen bei der Teilhabe am Arbeitsleben durch das Bundesteilhabegesetz. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 31, H. 1, S. 37-44.
Abstract
"Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) erhebt den Anspruch, durch eine reformierte Eingliederungshilfe mit neuen Regelungen des Sozialgesetzbuches (SGB) IX-BTHG eine Verbesserung des Teilhabe der Menschen mit Behinderung herbeizuführen. Gleichzeitig muss sich das neue Gesetz entsprechend nach den Maßgaben des Artikels 27 und des Artikels 26 der UN-Behindertenrechtskonvention messen lassen. Das Bundesteilhabegesetz will sich zwar an den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention orientieren - den vollständigen Transformationsanspruch erfüllt das Gesetz jedoch nicht. Wesentliche Neuerungen bedeuten in Teilen eine Weiterentwicklung der Teilhabe am Arbeitsleben und an einzelnen Stellen eine Verbesserung des Wunsch- und Wahlrechtes für Menschen mit Behinderung." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Der Weg zum Beruf zwischen "Teilhabe an Bildung" und "Teilhabe am Arbeitsleben" (2017)
Bieritz-Harder, Renate;Zitatform
Bieritz-Harder, Renate (2017): Der Weg zum Beruf zwischen "Teilhabe an Bildung" und "Teilhabe am Arbeitsleben". In: Die Sozialgerichtsbarkeit H. 9, S. 491-498. DOI:10.37307/j.1864-8029.2017.09.04
Abstract
"Anlass des Beitrags sind zum einen zwei Entscheidungen des BSG aus dem Jahr 2016, die eine mögliche materielle Zuständigkeit der Bundesagentur für Arbeit für Studierende mit Behinderungen anklingen ließen, und ist zum anderen die Einführung einer neuen Leistungsgruppe „Teilhabe an Bildung“ im Rehabilitationsrecht durch das Bundesteilhabegesetz. Im Zentrum des Beitrags stehen Zugänge zu Bildungsangeboten, die das Rehabilitationsrecht in den Leistungsgruppen „Teilhabe an Bildung“ und „Teilhabe am Arbeitsleben“ eröffnet und mit denen Menschen mit Behinderungen das von ihnen jeweils angestrebte Berufsziel erreichen können. Im Fokus stehen sowohl Leistungsverpflichtungen der Sozialhilfeträger wie auch Leistungsverpflichtungen der Bundesagentur für Arbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Erich Schmidt Verlag)
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Interpersonelles Integratives Modellprojekt für Geflüchtete mit psychischen Störungen: Vorstellung des Projekts und erster Ergebnisse zu „Feasibility“ und Outcome (2017)
Brakemeier, Eva-Lotta; Storck, Timo ; Spies, Jan ; Schouler‑Ocak, Meryam; Erz, Elina ; Zimmermann, Johannes ; Mitelman, Avija; Gehrisch, Johanna; von Kempski, Viktoria; Bollmann, Simon; Rump, Simon; Grossmüller, Tanita;Zitatform
Brakemeier, Eva-Lotta, Johannes Zimmermann, Elina Erz, Simon Bollmann, Simon Rump, Viktoria von Kempski, Tanita Grossmüller, Avija Mitelman, Johanna Gehrisch, Jan Spies, Timo Storck & Meryam Schouler‑Ocak (2017): Interpersonelles Integratives Modellprojekt für Geflüchtete mit psychischen Störungen. Vorstellung des Projekts und erster Ergebnisse zu „Feasibility“ und Outcome. In: Psychotherapeut, Jg. 62, H. 4, S. 322-332. DOI:10.1007/s00278-017-0211-y
Abstract
"Aufgrund der hohen Anzahl an psychisch erkrankten Geflüchteten wurde im November 2015 das „Interpersonelle Integrative Modellprojekt für Flüchtlinge“ (IIMPF) in Berlin implementiert. Durch dieses Kurzzeitpsychotherapieprogramm sollten zeitnah die psychischen Probleme der Geflüchteten behandelt sowie die Integration in die Arbeits- und Sozialwelt unterstützt werden. Im Rahmen einer offenen Studie werden durch quantitative und qualitative Analysen „feasibility“ und Outcome untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Two types of expectancies concerning competitive employment among people with mental illness in supported employment (2017)
Brantschen, Elisabeth; Landolt, Karin; Kawohl, Wolfram ; Rössler, Wulf ; Nordt, Carlos ; Bärtsch, Bettina;Zitatform
Brantschen, Elisabeth, Karin Landolt, Wolfram Kawohl, Wulf Rössler, Bettina Bärtsch & Carlos Nordt (2017): Two types of expectancies concerning competitive employment among people with mental illness in supported employment. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 46, H. 2, S. 195-202. DOI:10.3233/JVR-160855
Abstract
"Background: Motivation is a central factor in supported employment.
Objective: This paper introduces two types of expectancy postulated by the extended cognitive model of motivation into the field of supported employment. We focus on the action-outcome-expectancy, which implies an active and action orientated attitude, and the situation-outcome-expectancy, which is associated with a passive attitude. We analysed which of the two expectancies is related to a better vocational outcome in a supported employment study.
Methods: 116 participants with mental illness were enrolled. A series of logistic regression analyses were conducted to explore associations between the type of expectancy and variables of interest.
Results: The action-outcome-expectancy was predicted by a higher self-motivation (importance of working), being female, higher income, and a higher score in the global quality of life scale. Having a partner, lower income and a lower score in the global quality of life scale were predictors of the situation-outcome-expectancy. Notably, study participants with the action-outcome-expectancy had a threefold higher probability of obtaining competitive employment.
Conclusion: Therefore, job coaches should consider taking a stronger lead in the application process for participants with situation-outcome-expectancy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Early determinants of work disability in an international perspective (2017)
Börsch-Supan, Axel; Bucher-Koenen, Tabea; Hanemann, Felizia;Zitatform
Börsch-Supan, Axel, Tabea Bucher-Koenen & Felizia Hanemann (2017): Early determinants of work disability in an international perspective. (MEA discussion papers / Munich Center for the Economics of Aging 2017,05), München, 75 S.
Abstract
"Erwerbsunfähigkeit verhindert aufgrund von körperlichen oder mentalen Krankheiten oder Behinderungen vollständig oder teilweise die Möglichkeiten erwerbstätig zu sein. Sie führt zu Frühverrentung und dem Bezug von Erwerbsminderungsrenten. Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen der Gesundheit von Personen mit Erwerbsunfähigkeit und dem Bezug von Erwerbsminderungsrenten in den USA und in Europa. Für die Untersuchung wurden Daten der Schwester-Studien SHARE, ELSA und HRS harmonisiert. Den Fokus bildet die Entwicklung der Gesundheit über den Lebensverlauf hinweg bis hin zur Erwerbsunfähigkeit auf Basis von Daten zur retrospektiven Lebensgeschichte. Insbesondere untersuchen wir den Zusammenhang zwischen selbst eingeschätzter Erwerbsunfähigkeit und dem Bezug von Erwerbsminderungsrenten basierend auf länderspezifischen Unterschieden in den Arbeitsmarkt- und Rentensystemen. Wir analysieren die Effizienz der Systeme indem wir evaluieren wie gut Personen mit tatsächlichem Bedarf an Erwerbsminderungsleistungen versorgt werden, ohne dass das System von Personen ohne Einschränkungen als Frühverrentungspfad ausgenutzt wird. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Unterschiede in der Gesundheit einen Großteil der Variation an selbst eingeschätzter Erwerbsunfähigkeit und dem Bezug von Rentenleistungen innerhalb der Länder erklären können. Die Variation zwischen den Ländern kann jedoch nicht durch die Gesundheitsmaße erklärt werden, sondern wird vor allem durch die Unterschiede in den Rentensystemen erklärt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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A review of research on teaching people with significant disabilities vocational skills (2017)
Zitatform
Cannella-Malone, Helen I. & John M. Schaefer (2017): A review of research on teaching people with significant disabilities vocational skills. In: Career Development and Transition for Exceptional Individuals, Jg. 40, H. 2, S. 67-78. DOI:10.1177/2165143415583498
Abstract
"Although an important part of adult life, individuals with significant disabilities experience low rates of gainful employment. The purpose of this review was to summarize and analyze the literature on teaching vocational skills to individuals with significant disabilities. Sixty-two articles (with 75 experiments) included in this review were published between 1969 and 2014, and indicated that most participants were successfully taught to engage in a variety of vocational skills in a range of settings. Unfortunately, this review also determined that the research on teaching vocational skills to individuals with significant disabilities is steadily decreasing, with only 15 new studies published since 2000. Potential directions for future research will be proposed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Differences in well-being among people with disabilities in paid employment: level of restriction, gender and labour market context (2017)
Zitatform
Cregan, Christina, Carol T. Kulik & Hugh T. J. Bainbridge (2017): Differences in well-being among people with disabilities in paid employment. Level of restriction, gender and labour market context. In: Social policy and administration, Jg. 51, H. 7, S. 1210-1230. DOI:10.1111/spol.12263
Abstract
"This study investigates the variability in well-being of people with disabilities in paid employment in two different labour market contexts: the beginning (1998) and end (2009) of a period of growth in non-standard hours and work intensification. It focuses on the well-being constraints that arise from three influences: a person's disability, a person's gender, and the labour market context. Hypotheses are developed using the social model of disability and social identity theory. Hierarchical moderator regression is employed to examine two national samples of nearly 4,000 people with disabilities in paid employment. Individuals who are most limited by their disabilities, particularly women, reported lower well-being in 2009 than in 1998. Welfare-to-work policies affecting these disadvantaged groups are discussed in relation to the labour market and national regulatory environments." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Faktoren für beruflichen Erfolg bei gehörlosen und schwerhörigen Menschen (2017)
Cremer, Inge; Losch, Antonia; Hintermair, Manfred; Gutjahr, Anja; Strauß, Hans-Christoph;Zitatform
Cremer, Inge, Anja Gutjahr, Manfred Hintermair, Antonia Losch & Hans-Christoph Strauß (2017): Faktoren für beruflichen Erfolg bei gehörlosen und schwerhörigen Menschen. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 68, H. 9, S. 425-434.
Abstract
"In einer Studie mit 32 beruflich erfolgreichen gehörlosen und schwerhörigen Personen wurde der Frage nachgegangen, was relevante Faktoren für diesen Erfolg sind. Die Ergebnisse zeigen, dass im Wesentlichen soziale und personale Kompetenzen wie Selbstvertrauen, Beharrlichkeit, Interesse, Motivation etc. (Soft Skills) von den Befragten genannt werden - neben entsprechender fachlicher Expertise in dem ausgeübten Beruf (Hard Skills). Weiter zeigt sich, dass soziale Unterstützungssysteme (Familie, Lehrkräfte, Freunde, Kollegen etc.) in verschiedenen Phasen des Lebens von ebenso großer Bedeutung sind und auch persönliche Hilfen (Assistenz, Gebärden-/Schriftsprachdolmetscher etc.) sowie technische Unterstützung (Hörhilfen, Übertragungsanlagen etc.) als hilfreich erlebt werden. Die pädagogischen Konsequenzen für die Ausgestaltung von Bildungsangeboten für gehörlose und schwerhörige Kinder und Jugendliche werden diskutiert." (Autorenreferat, © 2017 Ernst Reinhardt Verlag)
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Hiring subsidies for people with a disability: Evidence from a small-scale social field experiment (2017)
Zitatform
Deuchert, Eva & Lukas Kauer (2017): Hiring subsidies for people with a disability. Evidence from a small-scale social field experiment. In: International Labour Review, Jg. 156, H. 2, S. 269-285. DOI:10.1111/j.1564-913X.2014.00025.x
Abstract
"The effectiveness of hiring subsidies for people with disabilities remains unclear due to potential free-rider, substitution and signalling effects. The authors propose a novel evaluation approach wherein it is randomly decided whether or not job applications disclose the subsidy to potential employers. Based on call-back rates for interviews, the subsidy is found to be ineffective or even counterproductive in a group of adolescents having completed their vocational training programme. However, the negative signalling effect seems to be much weaker in a group of clients of job-coaching services who acquired their disability during their working life." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Gender, dis-/ability and diversity management: unequal dynamics of inclusion? (2017)
Zitatform
Dobusch, Laura (2017): Gender, dis-/ability and diversity management: unequal dynamics of inclusion? In: Gender, Work and Organization, Jg. 24, H. 5, S. 487-505. DOI:10.1111/gwao.12159
Abstract
"Although the body of diversity research has been growing steadily over recent decades, the impact of diversity management on the inclusion of historically disadvantaged groups is still in question. By jointly examining how gender and dis-/ability are addressed, shaped and coconstituted by practices labelled as diversity management, this study aims to paint a ?ner-grained picture of the inclusionary potential of the 'diversity turn'. It offers a comparative analysis of two 'diversity dimensions' that are assumed to be opposing in terms of social desirability or economic exploit- ability. It thereby provides insight into the inclusionary and exclusionary dynamics of diversity management. Based on interviews in for-pro?t and non-pro?t organizations in Austria and Germany, the study reveals persistent, unequal dynamics of inclusion and exclusion: while the inclusion of supposedly non-disabled women and men with 'female-associated living conditions' revolves around a mostly undisputed gender-equality norm, the inclusion of disabled people depends on speci?c conditions and is not taken for granted." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Personal characteristics of vocational rehabilitation applicants: findings from the Survey of Disability and Employment (2017)
Zitatform
Eckstein, Angela, Purvi Sevak & Debra Wright (2017): Personal characteristics of vocational rehabilitation applicants. Findings from the Survey of Disability and Employment. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 46, H. 2, S. 177-185. DOI:10.3233/JVR-160853
Abstract
"Background: Existing survey and administrative data provide little information on why individuals with disabilities have had persistently low employment rates and why some groups of individuals fare better in the labor market than others.
Objective: Our goal is to provide new insights into the barriers and facilitators to employment among individuals with disabilities.
Methods: We designed the Survey of Disability and Employment, a 30-minute telephone survey, to collect information on health conditions, employment history and barriers, and workplace and social supports for 2,804 vocational rehabilitation (VR) applicants in 2014.
Results: In addition to citing health issues, VR applicants cite many barriers to employment, including difficulty finding a job, lack of skills, and accessibility. Health presents as a barrier due to unpredictability of symptoms, pain, and lack of physical energy and adequate time. Despite these barriers, the majority of VR applicants state it is extremely important that they work and most have high self-perceptions of executive functioning.
Conclusion: A richer understanding of the resources and needs of individuals with disabilities can help counselors and policymakers better tailor services to support their employment goals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Inklusionsbetriebe in Deutschland: Analysen und Rückschlüsse für Österreich (2017)
Egger-Subotitsch, Andrea; Stark, Martin;Zitatform
Egger-Subotitsch, Andrea & Martin Stark (2017): Inklusionsbetriebe in Deutschland. Analysen und Rückschlüsse für Österreich. (AMS report 126), Wien, 115 S.
Abstract
"Historisch betrachtet sind Inklusionsbetriebe kein neuartiges Modell. Unter der Bezeichnung 'Sozialfirmen' finden sich schon gegen Ende der 1970er-Jahren erste Unternehmen, die durch einen besonders hohen Anteil an Beschäftigten mit Behinderung und durch besonders inklusionsgerechte Arbeitsstrukturen gekennzeichnet waren. Ihr Entstehen war eine Reaktion auf die einsetzende Enthospitalisierung in der Psychiatrielandschaft in Deutschland, die es notwendig machte, Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen zu schaffen. Erst 2001 - mit der Einführung des SGB IX - wurde das Modell der Inklusionsbetriebe formalisiert und Teil des Leistungskataloges zur Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung. Der Gesetzgeber definiert Inklusionsbetriebe als Unternehmen oder Abteilungen, die zwischen 30 und 50 Prozent Menschen mit einer Schwerbehinderung im Rahmen regulärer Beschäftigungsverhältnisse beschäftigen. Es sind Unternehmen, die am Markt in Konkurrenz zu konventionellen Unternehmen agieren. Inklusionsbetriebe nutzen Förderinstrumente, erwirtschaften aber einen Großteil ihrer Erlöse, im Durchschnitt rund 75 Prozent, über den Markt. Die vorliegende Studie im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich, die in den Jahren 2016 und 2017 vom sozialwissenschaftlichen Forschungs- und Beratungsinstitut abif durchgeführt wurde, setzte es sich zum Ziel, dieses deutsche Modell der Inklusionsbetriebe eingehend zu analysieren und gegebenenfalls Rückschlüsse für die österreichische Förderlandschaft zu ziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Integration von Menschen mit Asperger-Autismus in den ersten Arbeitsmarkt und ihr erfolgreicher Einsatz in anspruchsvollen IT-Projekten (2017)
Ehrlich, Nora; Willkommen, Daniel; Mahla, Anika; Gent, Sebastian;Zitatform
Ehrlich, Nora, Sebastian Gent, Anika Mahla & Daniel Willkommen (2017): Die Integration von Menschen mit Asperger-Autismus in den ersten Arbeitsmarkt und ihr erfolgreicher Einsatz in anspruchsvollen IT-Projekten. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 31, H. 4, S. 250-260.
Abstract
"Menschen im Autismus-Spektrum haben oft nur geringe Chancen am allgemeinen Arbeitsmarkt, owohl deren ausgeprägtes logisches Denkvermögen, die überdurchschnittliche Konzentrationsfähigkeit, das hohe Bewusstsein für Qualität und das umfassende Fachwissen gerade bei IT-Themen, wie Cloud, Big Data, Internet of Things (loT), sowie der allgemeinen Digitalisierung in Unternehmen eine wertvolle Bereicherung sind. Das Unternehmen auticon hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen im Autismus-Spektrum neue berufliche Perspektiven zu bieten und sie dort einzusetzen, wo sie für Unternehmen gewinnbringend sind. Als erstes IT-Beratungsunternehmen stellt auticon ausschließlich Autisten als Consultants ein, die bei den auticon-Kunden anspruchsvolle lT-Projekte begleiten." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Inklusion und Arbeit: Zwischen Rechts- und Ermessensanspruch: Rechte und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland (2017)
Eikötter, Mirko;Zitatform
Eikötter, Mirko (2017): Inklusion und Arbeit. Zwischen Rechts- und Ermessensanspruch: Rechte und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderungen nach Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland. (Inklusive Bildung), Weinheim: Beltz Juventa, 335 S.
Abstract
"Deutschland anerkennt in der Behindertenrechtskonvention das Recht von Menschen mit Behinderung auf Arbeit. Der Autor untersucht die rechtlichen Verpflichtungen und stellt Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben dar.
Mit Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention ist unter anderem das Recht auf Arbeit für Menschen mit Behinderung von den unterzeichnenden Staaten anerkannt worden. Der Autor prüft, welche Auswirkungen Art. 27 der Konvention auf das deutsche Recht hat: Erfüllt Deutschland bereits die Verpflichtungen oder besteht gesetzgeberischer Handlungsbedarf? Erhalten Menschen mit Behinderung zusätzliche Rechte oder werden lediglich bestehende innerstaatliche Regelungen völkerrechtlich bestätigt? Abschließend werden Barrieren auf dem Weg zu einem inklusiven Arbeitsmarkt und Reformvorschläge benannt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung (2017)
Engels, Dietrich;Zitatform
Engels, Dietrich (2017): Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. In: Impulse H. 83, S. 6-11.
Abstract
"Die zunehmende Digitalisierung verändert die Arbeitswelt mit hoher Geschwindigkeit. Menschliche Tätigkeiten sind immer mehr mit Computern vernetzt, und viele einfache Tätigkeiten fallen weg. Für Menschen mit Behinderungen sind damit unterschiedliche Chancen und Risiken verbunden: Die Fortentwicklung helfender Technologien ermöglicht es vielen Menschen, behinderungsbedingte Beeinträchtigungen teilweise auszugleichen. Aber viele Arbeitsprozesse werden schwieriger, was insbesondere Menschen mit geistigen oder psychischen Behinderungen eine neue Barriere darstellt. Auch der gestiegene Zeitdruck und schnellere Arbeitsabläufe können ein Problem darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Teilhabebericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen 2016: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2017)
Zitatform
(2017): Teilhabebericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen 2016. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/10940 (20.01.2017)), 561 S.
Abstract
"Konzeptionelle und rechtliche Grundlagen, Grunddaten; Teilhabe in verschiedenen Lebensbereichen: Familie und soziales Netz, Bildung und Ausbildung, Erwerbstätigkeit und materielle Lebenssituation, alltägliche Lebensführung, Gesundheit, Freizeit, Kultur und Sport, Sicherheit und Schutz der Person, politische und gesellschaftliche Partizipation; vertiefende Fragestellungen: Menschen mit Beeinträchtigungen und Migrationshintergrund, Menschen mit Beeinträchtigungen und Wohnungslosigkeit" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Berufsausbildung junger Menschen mit Behinderungen: eine repräsentative Befragung von Ausbildungsbetrieben (2017)
Enggruber, Ruth;Zitatform
Enggruber, Ruth (2017): Berufsausbildung junger Menschen mit Behinderungen. Eine repräsentative Befragung von Ausbildungsbetrieben. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 31, H. 3, S. 166-179.
Abstract
"Bisher liegen zur betrieblichen Berufsausbildung junger Menschen mit Behinderungen nur wenige aussagekräftige empirische Daten vor. Deshalb gab die Bertelsmann Stiftung 2014 eine repräsentative Telefonbefragung von Betrieben mit Ausbildungsberechtigung in Auftrag, deren zentrale Ergebnisse vorgestellt und im Hinblick auf ihre Aussagekraft diskutiert werden. Als besonders problematisch hat sich erwiesen, dass das Behinderungsverständnis der Unternehmen nicht ganz klar ist. Dennoch gewähren die Forschungsergebnisse empirische Einblicke in die betriebliche Berufsausbildung der Zielgruppe ebenso wie in die Verbesserungsbedarfe, die die Betriebe dazu sehen. Ausgehend davon werden bildungspolitische Empfehlungen formuliert, die dazu beitragen könnten, mehrjungen Menschen mit Behinderungen einen Zugang zu einer dualen Ausbildung zu ermöglichen." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Ambulant vs. stationär durchgeführte Rehabilitationen: Ergebnisse einer Propensity Score gematchten Analyse (2017)
Zitatform
Fechtner, Stephanie & Matthias Bethge (2017): Ambulant vs. stationär durchgeführte Rehabilitationen. Ergebnisse einer Propensity Score gematchten Analyse. In: Die Rehabilitation, Jg. 56, H. 6, S. 372-378. DOI:10.1055/s-0043-111621
Abstract
"Ziel der Studie
Vergleich ambulanter und stationärer Rehabilitation hinsichtlich des Zugangs zu Erwerbsminderungsrenten und weiterer erwerbsbezogener Zielgrößen
Methodik
Eingeschlossen wurden 18- bis 60-jährige Personen, die im ersten Halbjahr 2007 eine stationäre oder ganztägig ambulante medizinische Rehabilitation aufgrund von Muskel-Skelett-Erkrankungen begonnen hatten. Ambulant und stationär behandelte Rehabilitanden wurden mittels Propensity Scores gematcht. Verwendet wurden administrative Daten.
Ergebnisse
Die Analysestichprobe umfasste 4752 ambulant und 7435 stationär behandelte Rehabilitanden. Die absoluten Risiken eines erwerbsminderungsbedingten Rentenzugangs betrugen 3,8% bzw. 5,2% zugunsten der ambulant behandelten Personen. Die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld und Kranken-/Übergangsgeld war für ambulant behandelte Rehabilitanden etwas geringer.
Schlussfolgerungen
Die ambulant behandelten Rehabilitanden erreichten geringfügig bessere Ergebnisse als vergleichbare stationär behandelte Rehabilitanden. Der Vorteil ambulanter Rehabilitation war am stärksten bei Rehabilitanden mit stärkeren Teilhabebeeinträchtigungen. Die Studie zeigt einen Weg, wie sich unter Nutzung administrativer Daten im Bereich rehabilitativer Versorgung evaluative Versorgungsforschung umsetzen lässt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Motiviert und produktiv trotz schwerer Krankheit: REHADAT-Studie "Mit Multipler Sklerose im Job" (2017)
Flüter-Hoffmann, Christiane; Traub, Patricia; Stettes, Oliver;Zitatform
Flüter-Hoffmann, Christiane, Oliver Stettes & Patricia Traub (2017): Motiviert und produktiv trotz schwerer Krankheit. REHADAT-Studie "Mit Multipler Sklerose im Job". (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2017,25), Köln, 24 S.
Abstract
"Viele Menschen stehen trotz ihrer Erkrankung an Multipler Sklerose (MS) als qualifizierte Fachkräfte aktiv im Berufsleben, so die Ergebnisse einer empirischen REHADAT-Studie auf Basis einer Befragung von rund 750 Betroffenen. Die überwiegende Mehrheit der Befragten, nämlich zwei Drittel, arbeitet in Vollzeit und ein Viertel kann seinen beruflichen Verpflichtungen nachkommen, ohne auf unterstützende Maßnahmen angewiesen zu sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie ergänzende Informationen. -
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The health and well-being at work agenda: good news for (disabled) workers or just a capital idea? (2017)
Zitatform
Foster, Deborah (2017): The health and well-being at work agenda. Good news for (disabled) workers or just a capital idea? In: Work, employment and society, Jg. 32, H. 1, S. 186-197. DOI:10.1177/0950017016682458
Abstract
"Health and well-being (H&WB) initiatives have increasingly appeared in workplaces, but are the subject of surprisingly little critical analysis. The terms H&WB have also become positively embedded in Human Resource Management (HRM) and academic vocabularies, often displacing disability, which, it is argued, is (wrongly) regarded as a negative descriptor. This article challenges the sometimes taken-for-granted assumption that employer-led H&WB initiatives are inherently positive. It considers how they are being used to undermine statutory trade union health and safety representatives, reinforce concepts of normalcy and ableism in respect of worker lifestyle and impairments, and individualize/medicalize experiences of workplace stress. Utilizing a critical disability studies lens debate challenges a dominant element of many H&WB programmes - employee resilience - and concludes that a social model of disability and workplace well-being is needed to focus debate on the social, economic and political causes of ill-health and dis-ability in workplaces under neo-liberal austerity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Benefits conditionality for disabled people: stylised facts from a review of international evidence and practice (2017)
Zitatform
Geiger, Ben Baumberg (2017): Benefits conditionality for disabled people. Stylised facts from a review of international evidence and practice. In: The journal of poverty and social justice, Jg. 25, H. 2, S. 107-128. DOI:10.1332/175982717X14939739331010
Abstract
"While behavioural conditionality for disability benefit claimants has been increasing, there is little evidence on its implementation or impacts. This article summarises existing studies, alongside an international review based on 140 documents and 38 expert interviews, into four 'stylised facts': (1) requirements for disability benefit claimants are common, but sanctioning is rare; (2) assessment and support are critical for implementing conditionality; (3) limited but robust existing evidence suggests that sanctioning may have zero or even negative impacts on work-related outcomes for disabled people; and (4) individual case studies suggest that sanctioning can lead to destitution and affect mental health." (Author's abstract, © 2017 Policy Press) ((en))
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Inklusionsbarometer Arbeit 2017: Ein Instrument zur Messung von Fortschritten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2017)
Greskamp, Dagmar; Jung, Sven; Vukovic, Sandra; Jörg Lichter, Jörg; Ehlert-Hoshmand, Julia;Zitatform
Jörg Lichter, Jörg & Sven Jung (2017): Inklusionsbarometer Arbeit 2017. Ein Instrument zur Messung von Fortschritten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. (Inklusionsbarometer Arbeit 05), Bonn, 63 S.
Abstract
"Die Inklusion am Arbeitsmarkt macht weiter Fortschritte. Die Zahl der Arbeitslosen mit Behinderung sinkt auf rund 170.508 (Vorjahr: 178.809). Ihre Arbeitslosenquote hat sich ebenfalls auf 12,4 (13,4) Prozent verbessert. Erstmals seit Ergebung der Studie von Aktion Mensch und Handelsblatt Research Institute (HRI) vor fünf Jahren verkleinert sich auch die Lücke zur Quote von Menschen ohne Behinderung. Positiv zu Buche schlägt vor allem die Rekorderwerbstätigkeit von über 1,2 Millionen Beschäftigten mit Behinderungen in allen Betrieben.
Der in diesem Jahr durch das Inklusionsbarometer Arbeit gemessene Gesamtwert von 114,2 zeigt gegenüber 2016 (106,7) eine erneut deutlich verbesserte Inklusion von Schwerbehinderten in den ersten Arbeitsmarkt an. Aber: Von den 3,3 Millionen Menschen mit Behinderung im erwerbsfähigen Alter sind nach den offiziellen Zahlen immer noch 1,91 Millionen nicht in den Arbeitsmarkt integriert, d.h. mehr als die Hälfte.
Für das Inklusionsbarometer Arbeit hat das Handelsblatt Research Institute in einer repräsentativen Umfrage 503 mittelständische Unternehmen und 803 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderung befragt und zudem die jüngsten Zahlen aus verschiedenen Quellen wie der Bundesagentur für Arbeit in die Bewertung einfließen lassen. Das Barometer setzt sich aus Teilergebnissen zur Inklusionslage und zum Inklusionsklima zusammen und wird 2017 nun zum fünften Mal erhoben." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Zum Zusammenhang zwischen Arbeitszufriedenheit und beruflichen Teilhabemöglichkeiten: Eine Untersuchung bei Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) (2017)
Habermann, Julia; Gericke, Thomas;Zitatform
Habermann, Julia & Thomas Gericke (2017): Zum Zusammenhang zwischen Arbeitszufriedenheit und beruflichen Teilhabemöglichkeiten. Eine Untersuchung bei Beschäftigten in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 31, H. 2, S. 106-113.
Abstract
"Die Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) befinden sich gegenwärtig mehr denn je im Spannungsverhältnis unterschiedlicher Interessen. Während es auf der einen Seite primäres Ziel ist, die beruflichen Perspektiven der Beschäftigten durch Kompetenzentwicklung zu erweitern, rücken auf der anderen Seite die wirtschaftlichen Interessen der WfbM zunehmend in den Fokus ihres Handelns. Um diesem Widerspruch dauerhaft gerecht zu werden, erfordert es eine Weiterentwicklung der WfbM, die sich an der Partizipation der Beschäftigten orientiert und ihre Meinung bereits im Prozess der Umstrukturierung bindend einbezieht. Der folgende Beitrag befasst sich mit einer Untersuchung von über 420 WfbM-Mitarbeiter/innen' mit Behinderungen, die sowohl zu ihrer gegenwärtig erlebten Arbeitszufriedenheit, als auch zu ihren individuellen Zukunftsperspektiven befragt wurden. Die Ergebnisse werden genutzt, um Handlungsempfehlungen zu generieren, die sich an der Idee einer 'Werkstatt von morgen' orientieren." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
The changing disability policy system: active citizenship and disability in Europe. Volume 1 (2017)
Halvorsen, Rune; Hvinden, Bjørn; Bickenbach, Jerome; Guillén Rodriguez, Ana Marta; Ferri, Delia;Zitatform
Halvorsen, Rune, Bjørn Hvinden, Jerome Bickenbach, Delia Ferri & Ana Marta Guillén Rodriguez (Hrsg.) (2017): The changing disability policy system. Active citizenship and disability in Europe. Volume 1. (Routledge advances in disability studies), London: Routledge, 239 S.
Abstract
"Being an 'active citizen' involves exercising social rights and duties, enjoying choice and autonomy, and participating in political decision-making processes which are of importance for one's life. Amid the new challenges facing contemporary welfare states, debate over just how 'active' citizens can and ought to be has redoubled. Presenting research from the first major comparative and cross-national study of active citizenship and disability in Europe, this book analyses the consequences of ongoing changes in Europe - what opportunities do persons with disabilities have to exercise Active Citizenship?
The Changing Disability Policy System: Active Citizenship and Disability in Europe Volume 1 approaches the conditions for Active Citizenship from a macro perspective in order to capture the impact of the overall disability policy system. This system takes diverse and changing forms in the nine European countries under study. Central to the analysis are issues of coherence and coordination between three subsystems of the disability policy system, and between levels of governance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Perceived and actual barriers to work for people with mental illness (2017)
Zitatform
Hanisch, Sabine E., Claire Wrynne & Matthias Weigl (2017): Perceived and actual barriers to work for people with mental illness. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 46, H. 1, S. 19-30. DOI:10.3233/JVR-160839
Abstract
"Background: Unemployment is high among people with severe mental illness and often hinders community integration.
Objectives: To inform the effectiveness of vocational rehabilitation programs, our study examined whether self-perceived barriers to work differ among clinical and demographic subgroups of people with mental illness, and whether self-perceived barriers to work, clinical and demographic factors are related to employment outcomes.
Methods: Multivariate regression analyses were conducted on self-perceived barriers to work, clinical and demographic factors of N?=?279 people with mental illness who presented to Career Management Service.
Results: Older as opposed to younger participants were less likely to obtain competitive employment. Being of an ethnic minority group increased the likelihood of entering education/training but made it less likely to enter non-competitive employment, while no difference was found for obtaining competitive employment. A trend was found for people with schizophrenia versus those with a different diagnosis to be more likely to enter education/training and non-competitive employment. Except for health problems and social/structural disadvantages, self-perceived barriers to work were not related to actual employment outcomes.
Conclusions: The results indicate that vocational rehabilitation for people with mental illness does not occur in isolation but is influenced by factors beyond clinical impairment which generally affect the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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The Diversity Partners Project: Multi-systemic knowledge translation and business engagement strategies to improve employment of people with disabilities (2017)
Harris, Carolina; Gower, Wendy Strobel; Switzer, Ellice;Zitatform
Harris, Carolina, Ellice Switzer & Wendy Strobel Gower (2017): The Diversity Partners Project. Multi-systemic knowledge translation and business engagement strategies to improve employment of people with disabilities. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 46, H. 3, S. 273-285. DOI:10.3233/JVR-170862
Abstract
"BACKGROUND: Fragmented employment service systems, a lack of information about disability across sectors, and a wide disconnect between the efforts to employ people with disabilities and the needs of the business community, have presented barriers to the adoption of best practices and effective implementation of new policies designed to improve the employment rate of people with disabilities.
OBJECTIVE: The goal of the Diversity Partners Project is to develop, test, and launch an innovative learning intervention to improve the relationships between employment service professionals (including disability services, workforce development and staffing organizations) and employers seeking to hire individuals with disabilities. This paper illustrates how a systematic approach to knowledge translation (KT) was used in an iterative intervention development process that engaged key stakeholders at every phase.
CONCLUSION: In the disability arena, KT requires a willingness to challenge strongly held assumptions on the part of the project team, to move swiftly and repeatedly between inquiry and development, and to honestly engage with potential stakeholders who have a vested interest in the development efforts being undertaken." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Supplemental security income and the transition to adulthood in the United States: state variations in outcomes following the age-18 redetermination (2017)
Zitatform
Hemmeter, Jeffrey, David R. Mann & David C. Wittenburg (2017): Supplemental security income and the transition to adulthood in the United States. State variations in outcomes following the age-18 redetermination. In: Social Service Review, Jg. 91, H. 1, S. 106-133. DOI:10.1086/691219
Abstract
"Policy makers have raised concerns about the outcomes of former child Supplemental Security Income (SSI) recipients following the redetermination of eligibility at age 18 using an adult disability definition. We use Social Security administrative data to track state-level benefit receipt and employment outcomes of all former child SSI recipients who received an age-18 redetermination from 1998 through 2006, through age 24. We find that (1) state cessation rates ranged from 20 to 47 percent, (2) ceased recipients had higher employment rates and lower rates of SSI receipt than continued recipients, and (3) continued recipients who lived in states with higher employment rates also had higher Disability Insurance benefit receipt rates than those who lived in states with lower employment rates. The findings raise questions about the state-level variation in SSI's role in the overall safety net and the variations in options available to former child SSI recipients following the age-18 redetermination." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The distribution of returns to education for people with disabilities (2017)
Zitatform
Henderson, Daniel J., Andrew Houtenville & Le Wang (2017): The distribution of returns to education for people with disabilities. (IZA discussion paper 10747), Bonn, 35 S.
Abstract
"This note takes a first look at the distribution of returns to education for people with disabilities, a particularly disadvantaged group whose labor market performances have not been well studied or documented. Using a nonparametric approach, we uncover significant heterogeneity in the returns to education for these workers, which is drastically masked by the conventional parametric methods. Based on these estimates, we construct the Sharpe ratio of human capital investment (taking into account its substantial risk), and our results corroborate on the claimed importance of human capital in improving these workers' wages. Our stochastic dominance tests, however, show that the returns to education for workers with disabilities, as a group, may have been affected more adversely in the most recent recession, relative to their non-disabled counterparts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen in: Journal of Labor Research, -
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Zusammenhänge zwischen dem Erwerbsstatus in den ersten 2 Jahren nach Rehabilitation und langfristigen Erwerbsverläufen: Implikationen für die Outcome-Messung (2017)
Holstiege, J.; Kaluscha, R.; Jankowiak, S.; Krischak, G.;Zitatform
Holstiege, J., R. Kaluscha, S. Jankowiak & G. Krischak (2017): Zusammenhänge zwischen dem Erwerbsstatus in den ersten 2 Jahren nach Rehabilitation und langfristigen Erwerbsverläufen. Implikationen für die Outcome-Messung. In: Die Rehabilitation, Jg. 56, H. 1, S. 31-37. DOI:10.1055/s-0042-123240
Abstract
"Ziel der Studie: Studienziel war die Untersuchung der Vorhersagekraft von Erfassungen des Erwerbsstatus im 6., 12., 18. und 24. Monat nach medizinischer Rehabilitation für langfristige Erwerbsverläufe in einem Zeitfenster von 4 Jahren.
Methodik: Die Datengrundlage bildete eine routinedatenbasierte 20 %-Stichprobe aller durch die Deutsche Rentenversicherung getragenen medizinischen Rehabilitationen. Sämtliche Patienten, die jünger als 62 Jahre waren und in dem Zeitraum 2002 - 2005 aufgrund von orthopädischen, kardiovaskulären und psychosomatischen Erkrankungen eine stationäre medizinische Rehabilitation erhielten, wurden in die Untersuchung eingeschlossen und 4 Jahre nachbeobachtet. Mittels multipler linearer Regressionsanalysen wurde die Vorhersagekraft des in Monat 6, 12, 18 und 24 erfassten Erwerbsstatus für die Anzahl an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsmonaten im Zeitraum von 4 Jahren nach der Rehabilitation untersucht. Für jeden Erfassungszeitpunkt wurde eine Regressionsanalyse durchgeführt, welche den jeweiligen Erwerbsstatus als binäre erklärende Variable (erwerbstätig/nicht erwerbstätig) neben einem Standardset an prognostischen Variablen einschloss.
Ergebnisse: Insgesamt wurden 252 591 Rehabilitanden in die Kohorte eingeschlossen. Die erklärte Varianz in den Regressionsanalysen nahm mit dem Erfassungszeitpunkt des punktuellen Erwerbsstatus zu. Der Erklärungswert erhöhte sich ausgehend vom Regressionsmodell, das den Erwerbsstatus im 6. Monat (R² = 0,60) als erklärende Variable einschloss, zu dem Modell, das den Erwerbsstatus im 24. Monat (R² = 0,78) berücksichtigte, um 30 %.
Schlussfolgerungen: Mit fortschreitendem Zeitpunkt der kurz- bis mittelfristigen Erfassung des Erwerbsstatus erhöht sich die Vorhersagegüte für langfristige Erwerbsverläufe. Dies sollte in der Festlegung geeigneter Erhebungszeitpunkte im Rahmen zukünftiger Studien berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Jugendliche mit Hörschädigung in der Berufsausbildung (2017)
Hüther, Alexander M.;Zitatform
Hüther, Alexander M. (2017): Jugendliche mit Hörschädigung in der Berufsausbildung. In: Hörgeschädigtenpädagogik, Jg. 71, H. 3, S. 146-157.
Abstract
"In den letzten Jahren sind viele Studien veröffentlicht worden, die sich mit der schulischen Situation von Schülern mit Hörschädigung in inklusiven Settings auseinandersetzen. Doch wie geht es für Jugendliche mit Hörschädigung nach der Schule weiter? Wie bewältigen sie die Anforderungen einer Berufsausbildung? Der Beitrag beschäftigt sich mit der beruflichen und privaten Situation von Auszubildenden mit Hörschädigung und legt den Fokus auch auf die Einbindung in soziale Prozesse innerhalb und außerhalb des Arbeitsplatzes. Den empirischen Ergebnissen werden dabei Vergleichsdaten aus aktuellen Untersuchungen gegenübergestellt. Es zeigt sich, dass in der Bewertung der Ausbildungssituation zwischen Auszubildenden mit und ohne Hörschädigung keine wesentlichen Unterschiede bestehen, obwohl oder gerade, weil die Jugendlichen mit Hörschädigung zuvor eine spezielle Fördereinrichtung besucht haben beziehungsweise diese auch während ihrer Ausbildung im Rahmen des dualen Ausbildungssystems weiterhin besuchen." (Autorenreferat, © Median-Verlag von Killisch-Horn GmbH)
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Literaturhinweis
Verlaufskurven der Wiedereingliederung beruflicher Rehabilitanden: (berufs-)biografische Ressourcen, Risikokonstellationen und externe Barrieren (2017)
Klaus, Sebastian; Meschnig, Alexander; Kardorff, Ernst von;Zitatform
Klaus, Sebastian, Alexander Meschnig & Ernst von Kardorff (2017): Verlaufskurven der Wiedereingliederung beruflicher Rehabilitanden. (berufs-)biografische Ressourcen, Risikokonstellationen und externe Barrieren. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 31, H. 2, S. 90-105.
Abstract
"Im vorliegenden Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse aus zwei aufeinanderfolgenden Studien vorgestellt': Abbrecher in der beruflichen Rehabilitation (2012-2013) und Wege von der beruflichen Qualifizierungsmaßnahme in das Beschäftigungssystem (2014-2016). Dabei konzentrieren wir uns auf die Verlaufsgeschichten beruflicher Rehabilitanden zweier Ausbildungskohorten aus drei Berufsförderungswerken und drei Freien Bildungsträgern, die wir über einen Zeitraum von ca. vier Jahren mit Fragebogenerhebungen und mit episodisch-narrativen Interviews vollständig begleiten konnten. Im Folgenden stehen die Erfahrungen während der Maßnahme, das subjektive Erleben und die individuellen Strategien der Rehabilitanden bei ihrer Rückkehr in Arbeit (Return to Work) im Vordergrund. Weiterhin werden aus dem Zusammenspiel zwischen Biografie (z.B. Krankheitsverarbeitung), Maßnahme und Umfeld (z.B. soziale Unterstützung, regionaler Arbeitsmarkt) resultierende (Risiko) Konstellationen anhand von drei ausgewählten Fallanalysen dargestellt, die für ein Gelingen bzw. Scheitern einer Rückkehr in Beschäftigung stehen. Schließlich folgen einige praktische Empfehlungen zur Verlaufsgestaltung in den Berufsförderungswerken und zur Verbesserung des Übergangs in Arbeit nach beruflicher Qualifizierung." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Kriterienkatalog der Berufsbildungswerke für die Ausbildung von jungen Menschen mit Autismus (2017)
Krug, Walter;Zitatform
Krug, Walter (2017): Kriterienkatalog der Berufsbildungswerke für die Ausbildung von jungen Menschen mit Autismus. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 31, H. 4, S. 261-271.
Abstract
"Der Fachausschuss 'Autismuskompetenz' der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke entwickelte in den Jahren 2015 und 2016 in Abstimmung mit dem Bundesverband 'autismus Deutschland e.V.' einen Kriterienkatalog, der autismuskompetente Berufsbildungswerke beschreiben soll. Nachdem die Entwicklung und der aktuelle Stand der beruflichen Qualifizierung von jungen Menschen mit einer Autismus-Störung durch Berufsbildungswerke (88W) kurz skizziert wurde, stellt der Beitrag erstmalig den entwickelten umfangreichen Kriterienkatalog, geordnet nach Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität, der Fachöffentlichkeit vor. Auf der Grundlage der vorgelegten Liste sollen zukünftig autismusgerechte Berufsbildungswerke den Nachweis ihrer Qualität erbringen und ein zertifiziertes Gütesiegel erwerben können. Im Anschluss an die Darstellung der Qualitätskriterien zeigt eine kurze Evaluation des Berufsbildungswerks Abensberg über die Jahre 2013-2016, dass junge Teilnehmerinnen mit einer Autismus-Störung bei guter und individueller Förderarbeit keine schlechteren Ergebnisse in Maßnahmen der dualen Ausbildung erzielen, als andere Teilnehmergruppen in der beruflichen Rehabilitation." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
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Literaturhinweis
Labour Market Integration and Equality for Disabled People: A Comparative Analysis of Nordic and Baltic Countries (2017)
Zitatform
Kuznetsova, Yuliya, Betul Yalcin & Mark Priestley (2017): Labour Market Integration and Equality for Disabled People. A Comparative Analysis of Nordic and Baltic Countries. In: Social policy and administration, Jg. 51, H. 4, S. 577-597. DOI:10.1111/spol.12314
Abstract
"This article considers the employment situation of disabled people, and disability policies, in three Nordic and three Baltic countries (Denmark, Sweden, Norway, Estonia, Latvia and Lithuania). The analysis is framed by a changing paradigm for disability policy-making, from compensation towards human rights and in a context of multi-level governance involving the EU and UN as significant policy actors. The analysis draws on policy analysis and European social survey data to compare outcomes for disabled people in each country and in binary comparison between Nordic and Baltic countries. This enables interactions between individual and regional block factors to be modelled. We conclude that national policies make a difference, that non-discrimination policies are not enough and that a focused mix of regulatory and redistributive measures is needed. The findings highlight better employment and social protection outcomes for disabled people in the Nordic countries, but point to policy challenges in both blocks. National processes of (de)commodification and stratification affect disabled people differently and this may disrupt our assumptions about welfare state comparisons." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Inklusive Bildung in Deutschland: Ländervergleich (2017)
Lange, Valerie;Zitatform
Lange, Valerie (2017): Inklusive Bildung in Deutschland. Ländervergleich. (Gute Gesellschaft - soziale Demokratie #2017plus), Berlin, 88 S.
Abstract
"Das Heft Inklusion in Deutschland Ländervergleich? bietet einen aktuellen Überblick über den Stand der Inklusion in Deutschland. Seit Ende 2015 wurden insgesamt 16 Länderhefte zu Inklusion in der Schule und der beruflichen Bildung erstellt. Jedes Heft beleuchtet sowohl den aktuellen Stand der Umsetzung in dem jeweiligen Bundesland als auch die laufende politische Debatte dazu. Die Einzelhefte bilden die Grundlage für diese Broschüre und zeigen im Detail die politischen, pädagogischen und finanziellen Entwicklungen und Herausforderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Risk factors for failure to enter vocational rehabilitation services among individuals with disabilities (2017)
Zitatform
Langi, F. L. Fredrik G. & Fabricio E. Balcazar (2017): Risk factors for failure to enter vocational rehabilitation services among individuals with disabilities. In: Disability and Rehabilitation, Jg. 39, H. 26, S. 2640-2647. DOI:10.1080/09638288.2016.1236410
Abstract
"Purpose: To investigate the risk factors for failure of individuals with disabilities to enter the vocational rehabilitation (VR) programme, including the cases where they had been formally accepted but were yet to receive any service.
Methods: We used prospective cohort data from a Midwestern US state, and analysed 126,251 and 94,517 individuals, respectively, for acceptance and admission into VR services. Statistical analysis was conducted using Poisson regression models with robust variance estimator.
Results: Individuals with blind/visual disability, had prior history of employment, and who received public support tended to have lower risks of non-acceptance and non-admission. Being non-White, at higher education, ever/currently married, and with physical/orthopaedic disability appeared to increase the risks of both outcomes. The adjusted relative risk of non-acceptance was 0.58 (95% confidence interval: 0.52, 0.64) if the individuals had 4 or more functional limitations as compared with those with fewer limitations. This factor was not significant for VR admission.
Conclusion: Disability factors, demographic determinants, and certain miscellaneous characteristics were associated with the risks of non-acceptance and non-admission into VR." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Toward a successful vocational rehabilitation in adults with disabilities: does residential arrangement matter? (2017)
Zitatform
Langi, F. L. Fredrik G., Ashmeet Oberoi & Fabricio E. Balcazar (2017): Toward a successful vocational rehabilitation in adults with disabilities. Does residential arrangement matter? In: Journal of prevention and intervention in the community, Jg. 45, H. 2, S. 124-137. DOI:10.1080/10852352.2017.1281053
Abstract
"The objective of this study was to assess whether successful vocational rehabilitation (that is, obtaining employment) among people with disabilities was affected by residential arrangement. Five groups of residential placement were considered: individuals living in a private residence, community or group residential, correctional and rehabilitation facilities, nursing home/mental health facilities, and homeless/shelter/other type of residential arrangement. The study involved a total of 46,570 vocational rehabilitation consumers aged 18 to 65 at referral in a Midwestern state. Statistical modelling was performed using quasibinomial logistic regression. It was found that compared to individuals living in private residences, those in correctional or rehabilitation facilities were at increased odds of successful rehabilitation, whereas those living in homeless/shelter/other residential arrangement and those living in nursing homes/mental health facilities were in significantly decreased odds of being rehabilitated. Individuals living in community or group residential, however, had no statistical difference in vocational rehabilitation outcomes compared to individuals living" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Vocational rehabilitation of transition-age youth with disabilities: a propensity-score matched study (2017)
Zitatform
Langi, F. L. Fredrik G., Ashmeet Oberoi, Fabricio E. Balcazar & Jessica Awsumb (2017): Vocational rehabilitation of transition-age youth with disabilities. A propensity-score matched study. In: Journal of Occupational Rehabilitation, Jg. 27, H. 1, S. 15-23. DOI:10.1007/s10926-016-9627-4
Abstract
"Objective: To investigate the employment outcomes of vocational rehabilitation (VR) services for youth with disabilities in a targeted, enhanced, and contract-based secondary transition program as compared to the traditional VR transition services.
Methods: A population-based study was conducted on 4422 youth with physical, intellectual, learning, mental and hearing disabilities aged 14 - 21 at application and whose case was closed after receiving VR transition services in a Midwestern state. Selected youth were classified into either targeted secondary transition program (START) or non-START treatment group. The employment outcomes of the groups were compared using propensity-score matching procedures.
Results: 2211 youth with disabilities in each treatment group were successfully matched based on demographic characteristics, types of disabilities, existence of severe functional limitations, and year of referral. The overall rehabilitation rate was 57 % [95 % confidence interval (CI) 56 - 59 %], where the START group rate was 61 % (95 % CI 59 - 63 %) and the non-START group 53 % (95 % CI 51 - 55 %). The propensity-score matched odds ratio (OR) was 1.40 (95 % CI 1.24 - 1.58; p < 0.001). Subgroup analyses showed that the odds of rehabilitation in youth with disabilities were consistently higher when they were in START as compared to non-START (OR ranged from 1.27 to 1.92 with p < 0.05 except for the Hispanic subgroup).
Conclusion: The results suggest that VR services in a targeted, enhanced, and contract-based secondary transition program are more effective in transitioning youth with disabilities to employment than the regular VR transition services." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en)) -
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Einkommen und Versorgungssituation von Frauen mit Behinderung in Deutschland: Sonderauswertung des Mikrozensus 2013 zur Verbesserung der Datenlage zur Situation von Frauen mit Behinderungen (2017)
Libuda-Köster, Astrid;Zitatform
Libuda-Köster, Astrid (2017): Einkommen und Versorgungssituation von Frauen mit Behinderung in Deutschland. Sonderauswertung des Mikrozensus 2013 zur Verbesserung der Datenlage zur Situation von Frauen mit Behinderungen. Berlin, 77 S.
Abstract
"Ziel der Sekundäranalyse von ausgewählten Fragestellungen des Mikrozensus 2013 ist es, bisher nicht bekannte und differenzierte Daten in Bezug auf die Versorgungs- und Einkommenssituation behinderter Frauen in Deutschland mit Blick auf die Verhältnisse zwischen Behinderung und Geschlecht darzustellen. Die Daten machen deutlich: bestehende Geschlechterdifferenzen werden durch eine Behinderung der Frauen weiter verschlechtert. Die Mehrfachdiskriminierung manifestiert sich dabei im Laufe des Erwerbslebens. Diesen Benachteiligungen wirkt das Bundesfrauenministerium im Sinne der UN-BRK und der darauf basierenden Bundesgesetze entgegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Der neue Behinderungsbegriff des Bundesteilhabegesetzes (§ 2 Abs. 1 SGB IX) - Teil 1 (2017)
Luthe, Ernst-Wilhelm;Zitatform
Luthe, Ernst-Wilhelm (2017): Der neue Behinderungsbegriff des Bundesteilhabegesetzes (§ 2 Abs. 1 SGB IX) - Teil 1. In: Behindertenrecht, Jg. 56, H. 3, S. 53-76.
Abstract
Der neue erweiterte Behinderungsbegriff im SGB IX definiert Behinderung in Anlehnung an die UN-Behindertenrechtskonvention unter dem Aspekt einer Wechselwirkung zwischen der individuellen Beeinträchtigung und Umweltfaktoren. Er nimmt Bezug auf die ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit). Der Autor erläutert im Beitrag die folgenden Merkmale des Behinderungsbegriffs: a) körperliche, seelische und Sinnesbeeinträchtigungen; b) Sechs-Monats-Grenze und c) Abweichung vom alterstypischen Zustand. Letztere sieht er als 'gesetzliche Zweckschöpfung, die einzig dazu dient, einer nicht mehr beherrschbaren Ausweitung des Kreises behinderter Menschen entgegenzutreten'. (IAB)
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Scoping review of work disability policies and programs (2017)
MacEachen, Ellen ; Kosny, Agnieszka ; Du, Bronson ; Tompa, Emile ; Petricone, Ivana; Ekberg, Kerstin ; Stapleton, Jackie ; Bartel, Emma;Zitatform
MacEachen, Ellen, Bronson Du, Emma Bartel, Kerstin Ekberg, Emile Tompa, Agnieszka Kosny, Ivana Petricone & Jackie Stapleton (2017): Scoping review of work disability policies and programs. In: International Journal of Disability Management, Jg. 12, S. 1-11. DOI:10.1017/idm.2017.1
Abstract
"Purpose: This scoping review identifies the foci of research articles that address government laws, policies and programs designed to foster labour market integration of people who, due to illness or disability, face challenges entering or staying in the workforce.
Method: A systematic search of English-language peer-reviewed articles published between 2000 and 2014 yielded 14,474 articles. Title and abstract review identified 723 included articles that addressed government-led programs, policy or legislation on work integration and/or income support after injury, illness or impairment. These were sorted by theme, work disability program or policy, disability type, jurisdiction and year published.
Results: The number of articles published that address work disability laws, policies and programs increased steadily. Most articles addressed disability in general. Among articles with a specific health focus, mental health was the most common. Research gaps are identified for mixed method study designs, chronic and episodic conditions, illness and cancer, and for work disability policy studies outside of North America, Northern Europe and Australia.
Conclusions: We find a growing number of published articles about work disability and policy and identify specific areas where is a need for further research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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A new kid in town? Active inclusion elements in European minimum income schemes (2017)
Zitatform
Marchal, Sarah & Natascha Van Mechelen (2017): A new kid in town? Active inclusion elements in European minimum income schemes. In: Social policy and administration, Jg. 51, H. 1, S. 171-194. DOI:10.1111/spol.12177
Abstract
"This article assesses the current variation in activation strategies directed towards able-bodied persons of working age relying on a minimum income guarantee in 19 EU member states. First, we argue that the active inclusion notion developed by the European Commission in its Recommendation on the active inclusion of persons excluded from the labour market provides a useful tool to categorize current activation strategies towards minimum income protection (MIP) recipients. Consequently, we assess the empirical viability of active inclusion strategies in a fuzzy set ideal type analysis of purpose-collected institutional data. We find that there are only few countries where the activation discourse has remained a dead letter. Most countries implement policy measures that aim to discourage benefit dependency among MIP recipients. Nevertheless, behind the realities of activation strategies towards MIP recipients seldom lies the notion of active inclusion as defined by the European Commission. Particularly, many countries focus predominantly on incentives to increase labour market participation rates of MIP recipients, rather than enabling measures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The impact of traineeships on the employment of the Mentally Ill: the role of partial compliance (2017)
Zitatform
Martini, Alberto, Enrico Rettore & Gianpaolo Barbetta (2017): The impact of traineeships on the employment of the Mentally Ill. The role of partial compliance. (IZA discussion paper 10582), Bonn, 13 S.
Abstract
"Lavoro & Psiche is a RCT aimed at increasing employment among severely mentally ill patients, by offering them a structured job-search experience. The key feature of the treatment was the presence of a 'job coach' entirely dedicated to support the job search of a small number (12-13) of mentally ill patients. What most often the job coach did was finding the patient a traineeship. If one were to consider only the effect of making the support of the coach available - the so-called Intention-To-Treat effect - it would be a disappointing statistically non-significant 5 percentage point difference in the employment of treatment and control members, in the full post-treatment year. However, the impact of making something available is rarely the primary interest of policy-makers, who would rather know the effect of receiving it. The main difficulty in obtaining unbiased estimates of the latter is that 'who receives what' is no longer solely determined by randomization, but also by post-randomization events and decisions. During the implementation period of Lavoro & Psiche of 2011-12, an unprecedented wave of traineeship opportunities hit those enrolled in the demonstration, both in the experimental and in the control group. The main finding is that, for the subset of the experimental group that was induced by the offer to be involved in a traineeship the chances of having a job in the post-treatment year more than double from the 17% of those who did not do any traineeship to the 34% of those who did, well above the Intention-To-Treat impact estimates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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