Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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Literaturhinweis
QuBe-Szenario 3/2017: Wirtschaft 4.0 und die Elektroindustrie (2017)
Zitatform
Mönnig, Anke, Marc Ingo Wolter, Gerd Zika & Tobias Maier (2017): QuBe-Szenario 3/2017. Wirtschaft 4.0 und die Elektroindustrie. (GWS discussion paper 2017,06), Osnabrück, 26 S.
Abstract
"Die voranschreitende Digitalisierung der Produktions- und Arbeitswelt wird unter dem Stichwort Industrie bzw. Wirtschaft 4.0 diskutiert und gilt neben Globalisierung, demografischem Wandel und Mobilität als einer der gegenwärtig wichtigsten und aktuellsten Megatrends (Helmrich et al. 2015).
In vielen Betriebsstätten und Unternehmen werden erste Ansätze von Industrie-4.0-Lösungen bereits erfolgreich umgesetzt. Große Gefälle sind jedoch zwischen Unternehmensgrößen und Branchen zu beobachten (Stichwort Digital Divide). So gilt die Agrarwirtschaft aufgrund der Nutzung hochkomplexer und digital miteinander vernetzter Landtechnik als einer der bereits am weitesten fortgeschrittenen Branchen im Hinblick auf digitale Transformation. Auch in der Autoindustrie ist die vollautomatische Fertigungshalle keine Ausnahme mehr. Diese Paradebeispiele stellen aber nur die Spitze des Eisberges dar, denn für den Großteil der Wirtschaftszweige ist der Grad der Digitalisierung oder auch das Angebot an digitalen Produkten noch sehr gering. Manche Umfragen haben auch Branchen und Teilbereiche identifiziert, die entweder noch gar nichts von Industrie 4.0 gehört haben oder die Digitalisierung der Produktions- und Arbeitswelt als 'weißes Rauschen' beurteilen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Online-Arbeit auf Internet-Plattformen: epirische Befunde zum 'Crowdworking' in Deutschland (2017)
Zitatform
Pongratz, Hans J. & Sarah Bormann (2017): Online-Arbeit auf Internet-Plattformen. Epirische Befunde zum 'Crowdworking' in Deutschland. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 10, H. 2, S. 158-181.
Abstract
"Unter Online-Arbeit sind Formen bezahlter Arbeit zu verstehen, deren Abwicklung vollständig online und entsprechend den Regularien einer Internet-Plattform erfolgt ('Crowdworking'). Auf der Grundlage mehrerer aktueller empirischer Studien (einschließlich einer eigenen Online-Befragung selbstständiger ver.di-Mitglieder) werden Ausmaß, Charakter und Auswirkungen von Online-Arbeit in Deutschland abzuschätzen versucht. Es zeigt sich, dass die Gruppe der Online-Arbeitenden ausgesprochen heterogen ist und gleichermaßen Solo-Selbstständige, Angestellte und Nicht-Erwerbstätige umfasst. 'Crowdwork' wird ganz überwiegend als Zuverdienst gesehen und mit verschiedensten Einkommens- sowie Erwerbsarten kombiniert. Die Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen ist vergleichsweise hoch, vor allem im Hinblick auf die geringe Bezahlung, unbezahlte Leistungen und den harten Preiskampf. Diese Ergebnisse werfen nicht nur Fragen der Gestaltung von Online-Arbeit über Internet-Plattformen auf, sondern auch nach der gesellschaftlichen Relevanz und der arbeits- sowie sozialpolitischen Regulierung von Einkommens- und Erwerbskombinationen generell." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung und Arbeitsqualität: Eine Sonderauswertung auf Basis des DGB-Index Gute Arbeit 2016 für den Dienstleistungssektor (2017)
Roth, Ines; Kulemann, Peter; Müller, Nadine;Zitatform
Roth, Ines (2017): Digitalisierung und Arbeitsqualität. Eine Sonderauswertung auf Basis des DGB-Index Gute Arbeit 2016 für den Dienstleistungssektor. (Materialien & Studien), Berlin, 132 S.
Abstract
"Die vom ver.di-Bereich Innovation und Gute Arbeit herausgegebene Studie 'Digitalisierung und Arbeitsqualität' basiert auf den Daten des DGB-Index Gute Arbeit 2016 und beleuchtet unter anderem Fragen zu Arbeitsbelastung, -menge, Multitasking, mobile Arbeit, Work-Life-Balance, Veränderung von Entscheidungsspielräumen, Überwachung/Kontrolle durch digitale Technik, Beteiligung bei Technikeinführung und Qualifizierung.
Unterschiede zwischen den Arbeitsbedingungen von Frauen und Männern sowie die Branchen IKT, Banken, Öffentliche Verwaltungen, Verkehr, Einzelhandel, Krankenhaus und Energieversorgung sind gesondert betrachtet worden. Die Branchenauswertungen werden von den jeweiligen ver.di-Bundesfachbereichsleitungen kommentiert.
Darüber hinaus gibt der Anhang zur Sonderauswertung einen Überblick über Studien zur Digitalisierung in den Branchen, greift das Thema Geschlechter(un)gerechtigkeit auf und stellt derzeitige ver.di-Aktivitäten für Gute Digitale Arbeit vor." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Digitalisierung der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen: Folgen für den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen (2017)
Zitatform
Sieglen, Georg, Tanja Buch & Katharina Dengler (2017): Digitalisierung der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen. Folgen für den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2017), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Um mögliche Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen abzuschätzen, berechnen wir die Anteile der Tätigkeiten, die innerhalb eines Berufs bereits heute durch den Einsatz von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt werden könnten. Mit 16 Prozent fällt der Anteil der Beschäftigungsverhältnisse, die mit einem hohen Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent konfrontiert sind, in Nordrhein-Westfalen insgesamt etwas höher aus als im deutschen Durchschnitt (etwa 15 Prozent). Zwischen den Städten und Kreisen des Landes variiert die Spanne der Beschäftigungsverhältnisse, die ein hohes Substituierbarkeitspotenzial aufweisen, zwischen neun Prozent in Düsseldorf und 30 Prozent im Kreis Olpe. Diese regionalen Unterschiede sind in hohem Maße durch die Unterschiede im Hinblick auf die Wirtschaftsstruktur bzw. die Bedeutung hoch substituierbarer Produktionsberufe bedingt. In Bezug auf das Anforderungsniveau der Tätigkeiten sehen wir, dass Expertenberufe weitgehend geschützt sind, während Tätigkeiten im Helfer- und Fachkraftbereich, aber auch Spezialistentätigkeiten, höhere Substituierbarkeitspotenziale aufweisen. Um den Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt zu begegnen, werden lebenslanges Lernen, betriebsnahe Aus- und Weiterbildungsangebote sowie passgenaue Vermittlungen immer bedeutender." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The effects of digitalization on gender equality in the G20 economies: Women20 study (2017)
Sorgner, Alina ; Krieger-Boden, Christiane; Bode, Eckhardt ; Aneja, Urvashi; Mishra, Vidisha; Robb, Alicia; Coleman, Susan;Zitatform
Sorgner, Alina, Eckhardt Bode & Christiane Krieger-Boden (2017): The effects of digitalization on gender equality in the G20 economies. Women20 study. Kiel, 143 S.
Abstract
"This study investigates how the digital revolution, which is characterized by artificial intelligence, big data, cloud computing and mobile robotics, will affect gender equality in G20 countries, and how governments and non-governmental initiatives may exploit the new digital technologies to narrow these gender gaps in the future. The study focuses on four areas to derive its policy recommendations. First, it assesses if digital technologies will affect gender equality in the foreseeable future by replacing women's jobs to a different extent than men's jobs. Second, it determines the state of the art in gender equality and gender-oriented policies in labor markets, financial inclusion and entrepreneurship in the G20 countries. Third, it identifies deficits in women's digital inclusion that may impair the effectiveness of digitally empowered gender policies. It also shows how digital technologies may empower women. And fourth, it provides three detailed case studies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Industrie 4.0: Risiken und Chancen für die Berufsbildung (2017)
Spöttl, Georg; Windelband, Lars ; Siebel, Jürgen; Terstegen, Sebastian; Stamm, Ida; Jeske, Tim ; Kinschel, Marina; Hartmann, Ernst Andreas; Shajek, Alexandra; Brandt, Christopher; Schlick, Christopher M.; Czerniak, Julia N.; Röben, Peter; Gorldt, Christian; Richter, Tim; Zaiser, Helmut; Regber, Holger; Ittermann, Peter ; Pfeiffer, Sabine ; Apt, Wenke; Mertens, Alexander ; Dworschak, Bernd; Lohse, Carolin; Wischmann, Steffen; Liebert, Kai; Brugger, Simon; Leubner, Thomas; Hirsch-Kreinsen, Hartmut; Lee, Horan; Kellermann-Langhagen, Christian; Kunz, Christoph;Zitatform
Spöttl, Georg & Lars Windelband (Hrsg.) (2017): Industrie 4.0. Risiken und Chancen für die Berufsbildung. (Berufsbildung, Arbeit und Innovation 44), Bielefeld: Bertelsmann, 304 S. DOI:10.3278/6004606aw
Abstract
"Welche Anforderungen stellen die Konzepte von Industrie 4.0 an die Berufsbildung in Industrie und Handwerk? Antworten auf diese Frage entwickeln Autor:innen aus Wissenschaft und Praxis der beruflichen Aus- und Weiterbildung in diesem Sammelband. Im Zentrum stehen die arbeitsprozessbezogenen Ansätze, um die betriebliche Nähe und Gestaltungsoffenheit von Aus- und Weiterbildung zu erhalten sowie die moderne Beruflichkeit bei der Gestaltung von Berufsbildern zu ermöglichen. In den Beiträgen werden erste Erkenntnisse für Veränderungen in der Facharbeiterqualifizierung ebenso vorgestellt wie Handlungsempfehlungen, Ideen zur Gestaltung der betrieblichen Weiterbildung und Modelle zur Kompetenzentwicklung in der Industrie 4.0." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
Berufsbildung und die Entwicklung der Industriegesellschaft: Berufliche Bildung nimmt Industrie 4.0 vorweg (2017)
Venema, Charlotte;Zitatform
Venema, Charlotte (2017): Berufsbildung und die Entwicklung der Industriegesellschaft. Berufliche Bildung nimmt Industrie 4.0 vorweg. In: A. Löwenbein, F. Sauerland & S. Uhl (Hrsg.) (2017): Berufsorientierung in der Krise? : Der Übergang von der Schule in den Beruf, S. 197-203.
Abstract
"Das deutsche 'Wirtschaftswunder' und der Aufstieg zum Exportweltmeister basieren auf dem Wiederaufbau der Industrie nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Ohne die Ausbildung und Entwicklung einer qualifizierten Schicht von Facharbeitern, die mit der technologischen Entwicklung Schritt hielt, wären der Wiederaufbau der Industrie und die Wiedererlangung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit nicht denkbar gewesen.
Die Entwicklung der Berufsbilder und Ausbildungsordnungen geht Hand in Hand mit der Entstehung und der weiteren Entwicklung der Industriegesellschaft und dem aktuellen Übergang zur Industrie 4.0. Dagegen liegt in der Öffentlichkeit der Fokus bei der Betrachtung des Wirtschaftsfaktors Bildung fast ausschließlich auf dem akademischen Sektor. Bei aller Bedeutung z. B. der Ingenieurberufe und der naturwissenschaftlichen Forschung für die Entwicklung eines Industrielandes ist jedoch auch der Produktionssektor - die Umsetzung der Ergebnisse in handfeste Produkte und Dienstleistungen, später in Software und Hardware - ein wichtiger und vor allen Dingen nicht wegzudenkender Faktor für wirtschaftlichen Erfolg." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Subjektive Aneignungspraktiken digitaler Technologien und die zugrunde liegenden Gerechtigkeitsansprüche der Beschäftigten (2017)
Walker, Eva-Maria;Zitatform
Walker, Eva-Maria (2017): Subjektive Aneignungspraktiken digitaler Technologien und die zugrunde liegenden Gerechtigkeitsansprüche der Beschäftigten. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 26, H. 3/4, S. 315-342. DOI:10.1515/arbeit-2017-0021
Abstract
"Mit der Digitalisierung der Arbeitswelt wird die Frage nach einer humanen Gestaltung von Arbeit neu diskutiert. Der Beitrag zeigt anhand einer empirischen Fallstudie zur Implementierung eines digitalen Warenwirtschaftssystems ('Shelvesfit') in einem Handelskonzern, wie sich hierdurch Arbeitsinhalte verändern und ob - und wenn ja, wie - damit subjektive Ansprüche an 'gute Arbeit' verletzt werden. Als 'gute Arbeit' werden dabei jene Arbeitsbedingungen verstanden, die den Filialbeschäftigten in ihrer Selbsteinschätzung ein angemessenes Maß an Handlungsautonomie gewährleisten (das kann also auch heißen: keine Handlungsautonomie), um ihre Selbstansprüche an erfolgreiches Beraten und Verkaufen zu erfüllen. Die empirischen Befunde zeigen, dass die subjektiven Ansprüche der Beschäftigten an die Einführung der digitalen Technologie durchaus in Widerspruch geraten können mit den organisational intendierten Funktionen der Technologie, die Filialbeschäftigten sich die Technologie aber auf eine Art und Weise aneignen, dass sie das subjektiv als notwendig wahrgenommene Maß an professionellem Handlungsspielraum bewahren oder zurückgewinnen können, um in ihrer Wahrnehmung erfolgreich beraten und verkaufen zu können. Der Beitrag zeigt damit auch auf, wie eine kritische Arbeitsforschung in ihrer Analyse 'guter Arbeit' auch die subjektiven Ansprüche der Beschäftigten einbeziehen kann." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Wirtschaft 4.0: Beschäftigung, Arbeitsmarkt, Qualifikation (2017)
Zitatform
Weber, Enzo (2017): Wirtschaft 4.0: Beschäftigung, Arbeitsmarkt, Qualifikation. In: M. Vassiliadis (Hrsg.) (2017): Digitalisierung und Industrie 4.0 - Technik allein reicht nicht, S. 95-113, 2017-07-10.
Abstract
"Mit dem Aufkommen intelligent-vernetzter Digitalisierung entstehen bedeutende Herausforderungen. Die Arbeitsmarktwirkungen werden sich aber im bekannten Spannungsfeld von volkswirtschaftlicher Anpassungsfähigkeit an technologischen Wandel und strukturellen Problemen abspielen. Es gilt, für die spezifische neue Situation die wirtschafts-, bildungs- und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zu ergreifen, die ein digitales Wirtschafts- und Arbeitsmarktmodell Deutschland voranbringen können. Die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung, eine umfangreiche Stärkung der Weiterbildung und die Organisation von sozialer Sicherung und betrieblicher Flexibilität sind dabei entscheidend." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung als Herausforderung für eine Weiterbildungspolitik (2017)
Zitatform
Weber, Enzo (2017): Digitalisierung als Herausforderung für eine Weiterbildungspolitik. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 97, H. 5, S. 372-374., 2017-04-28. DOI:10.1007/s10273-017-2146-x
Abstract
"Die neue komplexe und intelligente Digitalisierung stellt eine bedeutende Herausforderung für die Entwicklung der Arbeit und des Arbeitsmarkts dar. Die Beschäftigung wird nicht einbrechen, aber es bestehen große Risiken, wenn der Umstellungsprozess nicht gelingt. Künftig werden auch die mittleren Qualifikationen stärker betroffen sein. Weiterbildung wird entscheidend werden, um die Beschäftigten auf den technologischen Wandel vorzubereiten. Investitionen in Weiterbildung sind somit ein Beitrag dazu, dass der digitale Wandel insgesamt positiv bewältigt werden kann. Hier sollte Arbeitsmarktpolitik ansetzen, um einer Verfestigung von Arbeitslosigkeit wie seit den 1970er Jahren von vornherein vorzubeugen und Kooperationsmöglichkeiten mit betrieblichen Weiterbildungsaktivitäten effektiv zu nutzen. Dies kann durch Qualifizierungsberatung, Kostenbeteiligung und Erarbeitung von Standards anerkennungsfähiger Kompetenzen erfolgen. Während eine solche Weiterbildungspolitik auf die Beteiligung etlicher Akteure angewiesen ist, wäre die Bundesagentur für Arbeit als großflächig aufgestellte, mit beiden Arbeitsmarktseiten sowie Weiterbildungsträgern vernetzte Institution in einer guten Position für die Umsetzung. Da es vor allem um die Vermeidung struktureller Arbeitslosigkeit und eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe geht, sollte es einen wesentlichen Finanzierungsbeitrag aus Steuermitteln geben." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Digitalising the economy: The future of employment and qualification in Germany (2017)
Zitatform
Weber, Enzo (2017): Digitalising the economy: The future of employment and qualification in Germany. In: IAB-Forum H. 14.07.2017, o. Sz., 2017-07-10.
Abstract
"The new complex and intelligent digitalisation poses a significant challenge to the economies and the labour markets. In this context, the underlying article discusses the future of employment and changes in qualification requirements as well as policies for vocational and further training, social security and the coordination of flexibility. We provide a view on the development in Germany as a large Continental economy." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Digitalisierung und Arbeitsmarktfolgen: Metastudie zum Stand der Literatur und zu den Entwicklungen in der Schweiz (2017)
Zenhäusern, Patrick; Vaterlaus, Stephan;Zitatform
Zenhäusern, Patrick & Stephan Vaterlaus (2017): Digitalisierung und Arbeitsmarktfolgen. Metastudie zum Stand der Literatur und zu den Entwicklungen in der Schweiz. Luzern, 49 S.
Abstract
"Digitalisierung und Vernetzung lösen eine vierte industrielle Revolution aus. Bisher hat diese zu einem Wachstum der Beschäftigten mit hoher und geringer Qualifikation geführt, während ein Rückgang der Beschäftigten mit mittlerer Qualifikation zu verzeichnen ist. Aber wie sieht es in Zukunft aus? Eine neue Studie fasst das aktuelle Wissen zusammen und stellt Prognosen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsausbildung und Digitalisierung: ein Beispiel aus der Automobilindustrie (2017)
Zinke, Gert; Renger, Peggy; Padur, Torben; Feirer, Simona;Zitatform
Zinke, Gert, Peggy Renger, Simona Feirer & Torben Padur (2017): Berufsausbildung und Digitalisierung. Ein Beispiel aus der Automobilindustrie. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 186), Bonn, 79 S.
Abstract
"Wie verändert die Digitalisierung die Arbeitsaufgaben und damit die Qualifikationsanforderungen an Fachkräfte und was heißt das für die Weiterentwicklung einschlägiger dualer Ausbildungsberufe und der betrieblichen Ausbildung? - Diesen Fragen folgte ein Pilotprojekt, das das BIBB gemeinsam mit der Volkswagen Akademie in Bereichen des Betreibens, der Wartung und der Instandhaltung von digitalisierten Produktionssystemen an insgesamt fünf Unternehmensstandorten durchgeführt hat.
Das vorliegende Diskussionspapier stellt die methodische Herangehensweise, wichtigste Ergebnisse, Anregungen für die Ordnungsarbeit und Empfehlungen für die notwendige Weiterentwicklung der betrieblichen Ausbildung vor. Es gibt so Impulse für Folgeprojekte und für die praktische Arbeit in betrieblichen Ausbildungsabteilungen.
Darüber hinaus werden Fragen wie z.B. zur Prüfungs- und Ausbildungsgestaltung thematisiert, die für die Diskussion um die Weiterentwicklung des Berufsbildungssystems von Interesse sind." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeitsmarkt, Ausbildung, Migration: Perspektiven für die Landwirtschaft (2017)
Zitatform
(2017): Arbeitsmarkt, Ausbildung, Migration. Perspektiven für die Landwirtschaft. (Schriftenreihe der Rentenbank 33), Frankfurt am Main, 160 S.
Abstract
"Ziel der Studie ist es zu untersuchen, welche Anforderungen an landwirtschaftliche Arbeitskräfte vor dem Hintergrund der zunehmenden Technisierung und Digitalisierung in der Landwirtschaft zu stellen sind. In diesem Zusammenhang soll erstens untersucht werden, welche Technologien und Verfahren hohe Ansprüche an landwirtschaftliche Arbeitskräfte stellen und welche weniger. Dem liegt die Hypothese zu Grunde, dass nicht alle technologischen Neuerungen per se gleich hohe Kompetenzbedarfe erfordern. Zweitens sollen in der Studie die durch den oben angeführten Wandel induzierten Anforderungen an landwirtschaftliche Arbeitskräfte erhoben und kategorisiert werden. Dabei ist zu beachten, dass durch die technischen Neuerungen neben den fachlich-methodischen Anforderungen auch persönlich-soziale Kompetenzbedarfe entstehen. Weiterhin sollen unterschiedliche Kompetenzstufen unterschieden werden. Drittens soll untersucht werden, wie sich ergebende Anforderungslücken geschlossen werden können. Damit einhergehend sollen Implikationen für die Bildungsträger identifiziert und diskutiert werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitale Agenda für eine lebenswerte Gesellschaft: Impulspapier (2017)
Abstract
"Die digitale Revolution vollzieht sich also nicht nur auf technologischer, industrieller und wirtschaftlicher Ebene. Sie verändert das alltägliche Leben, sie verändert Werte und Gewohnheiten, manchmal unmerklich. Eine aktive gesellschaftspolitische Gestaltung der Digitalisierung fängt damit an, diese Entwicklungen bewusst zu machen und zu diskutieren. Am besten in der Familie - alle Generationen eingeschlossen -, wo sich die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung wie unter einem Brennglas betrachten lassen. Mit dem vorliegenden Impulspapier wollen wir in die gegenwärtigen zentralen Diskussionsstränge einführen": Gelingendes Familienleben in der Digitalen Gesellschaft; Digitale Kompetenzen stärken; Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe in einer digitalen Welt. (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Weißbuch Arbeiten 4.0: Arbeit weiter denken (2017)
Abstract
"Unter dem Titel 'Arbeiten 4.0' haben wir Fragen zur Arbeit von morgen in einem Grünbuch aufgeworfen und in einem breiten gesellschaftlichen Dialog diskutiert. Mit den Expertinnen und Experten der Sozialpartner, Verbände, Unternehmen und Wissenschaft. Mit den Bürgerinnen und Bürgern.
Wer ein Grünbuch mit Fragen schreibt, muss auch ein Weißbuch mit Antworten vorlegen. Mit dem Weißbuch fassen wir unsere Schlussfolgerungen aus dem Dialog 'Arbeiten 4.0' zusammen. Wir möchten damit eine breitere gesellschaftliche Debatte dokumentieren und innerhalb der Bundesregierung sowie darüber hinaus einen Impuls zur gesellschaftlichen Gestaltung der Zukunft der Arbeit setzen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
OECD digital economy outlook 2017 (2017)
Zitatform
(2017): OECD digital economy outlook 2017. (OECD digital economy outlook), Paris, 321 S. DOI:10.1787/9789264276284-en
Abstract
"Der alle zwei Jahre erscheinende OECD Digital Economy Outlook erfasst die neuesten Entwicklungen rund um die Themen Internet und Digitalisierung und analysiert Chancen und Herausforderungen der digitalen Wirtschaft.
Die Studie untersucht, wie Mitglieds- und Partnerländer bereits moderne Informations- und Kommunikationstechnologie zur Umsetzung ihrer politischen Vorhaben nutzen. Der datenbasierte Vergleich zwischen den Ländern zeigt zudem, wie Regierungen die Innovationskraft der Digitalwirtschaft und ihre Triebkraft für ein inklusives Wachstum voll ausschöpfen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
People, machines, robots and skills (2017)
Zitatform
(2017): People, machines, robots and skills. (CEDEFOP Kurzbericht), Thessaloniki, 4 S. DOI:10.2801/057353
Abstract
"Technologisch bedingte Arbeitslosigkeit ist ein viel diskutiertes Thema - doch selbst im digitalen Zeitalter entscheidet nicht die künstliche, sondern die menschliche Intelligenz über Beschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Fortschritt durch Forschung und Innovation: Bericht zur Umsetzung der Hightech-Strategie (2017)
Abstract
"In den vergangenen Jahren hat sich das innovationspolitische Umfeld Deutschlands spürbar gewandelt. Im globalen Wettbewerb der Standorte haben die aufstrebenden Schwellenländer gegenüber den traditionellen Industrieländern Europas, Amerikas und Asiens weiter aufgeholt. Viele Länder - gerade in Europa - kämpfen immer noch mit den Folgen der globalen Wirtschaftskrise und einer angespannten Haushaltssituation. In der Folge sind die weltweiten öffentlichen Ausgaben für F&E nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) erstmals zurückgegangen. Gleichzeitig haben sich Schwellenländer wie China, Südkorea oder Singapur zu starken Innovationsakteuren entwickelt. Diese veränderte Wettbewerbslandschaft hat auch Folgen für die deutsche Innovationspolitik, da die etablierte Arbeitsteilung zwischen den weltweiten Innovationszentren immer stärker in Bewegung gerät. Deutschland muss sich den Veränderungen im globalen Innovationsgeschehen dynamisch anpassen.
Gleichzeitig hat die digitale Durchdringung aller Wirtschaftszweige die Rahmenbedingungen für weltweite Innovationsprozesse verändert. Einerseits scheint die internationale Arbeitsteilung in manchen Branchen einen vorläufigen Scheitelpunkt erreicht zu haben; die industrielle Fertigung könnte damit in die traditionellen Industrieländer zurückverlagert werden. Andererseits beschleunigt und verändert sich die weltweite Vernetzung der Wissenswirtschaft und -gesellschaft. Ein leistungsfähiges Innovationssystem bleibt vor diesem Hintergrund ein zentraler Standortfaktor, und Deutschland hat die Basis hierfür in den vergangenen Jahren weiter gefestigt." (Textauszug, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Leistung(sdruck), Arbeitssystem und Gesundheit: eine quantitativ empirische Auswertung der WSI-Betriebsrätebefragungen zu ergebnisorientierten Arbeitssystemen (2016)
Ahlers, Elke;Zitatform
Ahlers, Elke (2016): Leistung(sdruck), Arbeitssystem und Gesundheit. Eine quantitativ empirische Auswertung der WSI-Betriebsrätebefragungen zu ergebnisorientierten Arbeitssystemen. (Sozialpolitische Schriften 93), Berlin: Duncker & Humblot, 272 S.
Abstract
"Im Zuge von Flexibilisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt gewinnen selbstorganisierte Formen der Arbeitsorganisation und der Leistungssteuerung weiter an Bedeutung (Zielvereinbarungen, Projektarbeit etc.). Bislang gibt es nur wenige Erkenntnisse darüber, wie diese sich auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten und somit auch die Regulierungserfordernisse auswirken. Es stellt sich etwa die Frage, ob konventionelle Regulierungen und Möglichkeiten zum Schutz der Beschäftigten (Arbeitsschutzgesetz, betriebliche Interessenvertretung) den Gestaltungsanforderungen dieser ergebnisorientiert gesteuerten Arbeitssysteme gerecht werden.
Anhand einer breit angelegten Befragung in 1.700 deutschen Betrieben mit Betriebsratsvertretung werden hierzu Befunde vorgestellt. Es zeigt sich, dass Belegschaften in Betrieben mit ergebnisorientierten Arbeitsbedingungen tatsächlich höherem Arbeits- und Leistungsdruck ausgesetzt sind und die bestehenden Regularien kaum greifen, um den wachsenden Arbeitsdruck in den Betrieben eindämmen zu können. Damit ergeben sich neuartige Herausforderungen für die Gestaltung flexibler Arbeitswelten." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Neue Anforderungen im Zuge der Automatisierung von Produktionsprozessen: Expertenwissen und operative Zuverlässigkeit (2016)
Ahrens, Daniela;Zitatform
Ahrens, Daniela (2016): Neue Anforderungen im Zuge der Automatisierung von Produktionsprozessen. Expertenwissen und operative Zuverlässigkeit. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 9, H. 1, S. 43-56.
Abstract
"Mit Blick auf die durch die Digitalisierung entstehenden neuen Arbeitsprozesse und damit verbundenen Kompetenzanforderungen an die Beschäftigten bleiben die Aussagen im Industrie 4.0-Diskurs eher vage. Der Beitrag diskutiert anhand erster empirischer Ergebnisse des BMBF-Projekts 'Berufliche Professionalität im produzierenden Gewerbe' sich wandelnde Aufgaben und Kompetenz-anforderungen der mittleren Qualifizierungsebene. Ziel des Aufsatzes ist es, die Diskussion um Industrie 4.0 auf der Arbeitsebene - Arbeiten 4.0 - mittels erster empirischer Daten zu konkretisieren. Die Rolle der menschlichen Arbeitskraft wird sich mittels Industrie 4.0 verändern. In welche Richtung dies gehen wird, ist noch ungewiss. Im Fokus stehen dabei die Kompetenzanforderungen auf der mittleren Qualifikationsebene." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung am Arbeitsplatz: Bericht (2016)
Zitatform
Arnold, Daniel & Dana Müller (2016): Digitalisierung am Arbeitsplatz. Bericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 468), Berlin, 39 S.
Abstract
"Die Digitalisierung der Arbeitswelt bringt große Veränderungen mit sich und wird fast alle Bereiche der Arbeitswelt erfassen. Sie wird den Dienstleistungssektor ebenso wie die Fertigung und Betriebsstrukturen tiefgehend verändern.
Die Diskussion um die Frage Industrie 4.0 und die Auswirkungen auf die Beschäftigten bestimmt heute schon die öffentliche Debatte und ist aktueller denn je.
Die Nutzung moderner digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) bestimmt den Arbeitsalltag der meisten Beschäftigten. Auch mobile Endgeräte gewinnen dabei schnell an Bedeutung und die Ausstattung der Beschäftigten damit wächst stark.
Der vorliegende Bericht wertet dazu aktuelle Daten der repräsentativen und deutschlandweiten Betriebs- und Beschäftigtenbefragung, dem sog. Linked Personnel Panel (LLP), aus.
Dazu werden die Ergebnisse der ersten und zweiten Befragungswelle im Hinblick auf die Frage der Digitalisierung am Arbeitsplatz darlegt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Digitalisierung am Arbeitsplatz: aktuelle Ergebnisse einer Betriebs- und Beschäftigtenbefragung (2016)
Zitatform
Arnold, Daniel, Sebastian Butschek, Susanne Steffes & Dana Müller (2016): Digitalisierung am Arbeitsplatz. Aktuelle Ergebnisse einer Betriebs- und Beschäftigtenbefragung. (Monitor), Berlin, 21 S.
Abstract
"Die Digitalisierung der Arbeit hat große Umwälzungen zur Folge. Kaum ein Bereich der Arbeitswelt bleibt davon unberührt. Dienstleistungen sind ebenso betroffen wie Fertigungsprozesse oder Betriebsstrukturen. Diskussionen um Industrie 4.0 und ihre Auswirkung auf Beschäftigte sind aktueller denn je. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die Digitalisierung deshalb zu einem Leitthema im Grünbuch Arbeiten 4.0 gemacht.
Makroökonomische Studien zur Veränderung der Arbeitskräftenachfrage durch die Digitalisierung gibt es derzeit vielfach. Es mangelt jedoch an Studien, welche die Beschäftigten selbst und ihre individuelle Sicht und Wahrnehmung in den Vordergrund stellen. Wer ist von technologischen Veränderungen betroffen? In welcher Weise verändert sich die tägliche Arbeit? Geht dies mit einer Vereinfachung der Tätigkeiten einher oder auch mit einer Intensivierung der Anforderungen? Welche Chancen bietet diese Veränderung, welche Bedenken äußern Beschäftigte? Fürchten sie beispielsweise, dass ihre Arbeit durch Technologien verdrängt wird?
Diese und weitere Fragen lassen sich anhand von neuen repräsentativen Daten aus der zweiten Welle des 'Linked Personnel Panel' beantworten. Die Studie ermöglicht neue Einblicke in die Verbreitung der Digitalisierung und ihre Konsequenzen. Dieser Monitor fasst die Kernergebnisse zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Tätigkeitswandel und Weiterbildungsbedarf in der digitalen Transformation (2016)
Zitatform
Arntz, Melanie, Terry Gregory, Simon Janssen & Ulrich Zierahn (2016): Tätigkeitswandel und Weiterbildungsbedarf in der digitalen Transformation. Mannheim, 55 S.
Abstract
"Die Digitalisierung und Automatisierung der Wirtschaft schreiten immer weiter voran. Insbesondere die Vernetzung von IT- und Geschäftsprozessen (Industrie 4.0) ermöglicht immer neue Anwendungs- und Absatzmöglichkeiten in Unternehmen. Der Einsatz solcher 4.0 Technologien führt dabei zu einer veränderten Arbeitswelt, in der Maschinen und Softwarealgorithmen eine immer stärkere Rolle spielen (Arbeitswelt 4.0). Das Ziel der Studie ist zum einen, den Stand der Automatisierung und Digitalisierung in deutschen Betrieben sowohl im Produktions- als auch im Verwaltungs- bzw. Dienstleistungsbereich in der Breite zu erfassen und die veränderten Arbeitsprozesse und -inhalte in Betrieben im Zuge der 4. Industriellen Revolution deskriptiv zu untersuchen. Wie ändern sich beispielsweise Tätigkeiten, Kompetenz- und Qualifikationsanforderungen im Zuge der Industrie 4.0? Zum anderen analysiert die Studie die betrieblichen Aus- und Weiterbildungsaktivitäten vor dem Hintergrund des technologischen Wandels: Wie wird derzeit in deutschen Betrieben aus- und weitergebildet? Welche Rolle spielt dabei der digitale Wandel? Die Ergebnisse dieser Studie sollen Auskunft darüber geben, ob und wie Betriebe ihre Aus- und Weiterbildungspraktiken an den technologischen Wandel anpassen und ihren Arbeitnehmern die nötigen Fähigkeiten vermitteln, die sie für eine Weiterbeschäftigung im Betrieb benötigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitswelt 4.0 - Stand der Digitalisierung in Deutschland: Dienstleister haben die Nase vorn (2016)
Zitatform
Arntz, Melanie, Terry Gregory, Florian Lehmer, Britta Matthes & Ulrich Zierahn (2016): Arbeitswelt 4.0 - Stand der Digitalisierung in Deutschland: Dienstleister haben die Nase vorn. (IAB-Kurzbericht 22/2016), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Mögliche Folgen der zunehmend automatisierten und digitalisierten Arbeitswelt werden gegenwärtig intensiv diskutiert. Dabei stand bislang die Frage nach dem technisch Machbaren im Mittelpunkt. Ob dies jedoch Realität wird, hängt vor allem auch von den Investitionsentscheidungen der Betriebe ab. 'Arbeitswelt 4.0' ist das Thema einer repräsentativen Betriebsbefragung, die das IAB und das ZEW im Frühjahr 2016 durchgeführt haben. Erste Ergebnisse zeigen nun, wie viele Betriebe in Deutschland moderne digitale Technologien bereits einsetzen oder deren Nutzung planen und wie sie die Chancen und Risiken des Einsatzes einschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Nutzung moderner digitaler Technologien in deutschen Betrieben
- Nutzung moderner digitaler Technologien nach Wirtschaftszweigen
- Folgen der Nutzung moderner digitaler Technologien aus Sicht der Betriebe
- Nutzung moderner digitaler Technologien bei Produzenten und Dienstleistern
- Nutzung moderner digitaler Technologien bei Produzenten und Dienstleistern nach Betriebsgröße
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Literaturhinweis
Demand for digital skills in the US Labour Market: The IT skills pyramid (2016)
Zitatform
Beblavý, Miroslav, Brian Fabo & Karolien Lenaerts (2016): Demand for digital skills in the US Labour Market. The IT skills pyramid. (CEPS special report 154), Brüssel, 47 S.
Abstract
This exploratory study assesses the information technology (IT) skill requirements in the 30 most frequently advertised occupations in the United States. On the basis of approximately two million job advertisements, we examine the IT skill requirements of each occupation, making the distinction between basic or general, intermediate and advanced IT skills. For each of these categories, we consider a range of IT skills, such as general computer skills, word processing and spreadsheets, programming and data management. For most occupations only a few of these skills are relevant, but there are exceptions. One particularly interesting finding is that clear patterns emerge: the share of vacancies that refer to each of the IT skills increases as occupations become more complex. At the same time, there is a hierarchy when different IT skills are compared to each other: general computer skills, for example, are more frequently listed than more complex or specialised skills. The IT requirements listed in vacancies are highly consistent with the skills and tasks associated with the corresponding occupations in occupational classifications such as ISCO or O*NET.
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Literaturhinweis
Digitalisierung der Arbeitswelt: Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Hessen (2016)
Zitatform
Bennewitz, Emanuel, Julia Kislat, Tanja Buch & Katharina Dengler (2016): Digitalisierung der Arbeitswelt: Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Hessen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 03/2016), Nürnberg, 60 S.
Abstract
"Um die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt in Hessen zu bestimmen, wurden die Anteile der Tätigkeiten berechnet, die innerhalb eines Berufs bereits heute durch den Einsatz von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt werden könnten. Mit 13 Prozent fällt der Anteil der Beschäftigungsverhältnisse, die mit einem sehr hohen Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent konfrontiert sind, in Hessen geringer aus als im deutschen Durchschnitt (knapp 15 %). Dies liegt an der spezifischen Wirtschaftsstruktur, die in Hessen insgesamt weniger durch hoch substituierbare Produktionsberufe und mehr durch wenig substituierbare Dienstleistungsberufe geprägt ist. Dabei zeigt sich innerhalb Hessens eine klare Konzentration von Städten und Kreisen mit unterdurchschnittlichen Substituierbarkeitspotenzialen auf das Rhein-Main-Gebiet, wohingegen im nördlichen Teil Hessens eher überdurchschnittliche Substituierbarkeitspotenziale vorzufinden sind. Bedingt durch die regional unterschiedliche Wirtschaftsstruktur variiert die Spanne der Beschäftigungsverhältnisse, die ein hohes Substituierbarkeitspotenzial aufweisen, zwischen knapp acht Prozent in der Stadt Frankfurt und gut 23 Prozent im Lahn-Dill-Kreis. In Bezug auf das Anforderungsniveau der Tätigkeiten sehen wir, dass Expertenberufe weitgehend geschützt sind, während insbesondere Tätigkeiten im Helfer- und Fachkraftbereich, aber auch Spezialistentätigkeiten höhere Substituierbarkeitspotenziale aufweisen. Um den Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt zu begegnen, werden lebenslanges Lernen, betriebsnahe Aus- und Weiterbildungsangebote sowie passgenaue Vermittlungen immer bedeutender." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Structural transformation in the OECD: digitalisation, deindustrialisation and the future of work (2016)
Zitatform
Berger, Thor & Carl Benedikt Frey (2016): Structural transformation in the OECD. Digitalisation, deindustrialisation and the future of work. (OECD social, employment and migration working papers 193), Paris, 52 S. DOI:10.1787/5jlr068802f7-en
Abstract
"In tandem with the diffusion of computer technologies, labour markets across the OECD have undergone rapid structural transformation. In this paper, we examine i) the impact of technological change on labour market outcomes since the computer revolution of the 1980s, and ii) recent developments in digital technology - including machine learning and robotics - and their potential impacts on the future of work. While it is evident that the composition of the workforce has shifted dramatically over recent decades, in part as a result of technological change, the impacts of digitalisation on the future of jobs are far from certain. On the one hand, accumulating anecdotal evidence shows that the potential scope of automation has expanded beyond routine work, making technological change potentially increasingly labour-saving: according to recent estimates 47 percent of US jobs are susceptible to automation over the forthcoming decades. On the other hand, there is evidence suggesting that digital technologies have not created many new jobs to replace old ones: an upper bound estimate is that around 0.5 percent of the US workforce is employed in digital industries that emerged throughout the 2000s. Nevertheless, at first approximation, there is no evidence to suggest that the computer revolution so far has reduced overall demand for jobs as technologically stagnant sectors of the economy - including health care, government and personal services - continue to create vast employment opportunities. Looking forward, however, we argue that as the potential scope of automation is expanding, many sectors that have been technologically stagnant in the past are likely to become technologically progressive in the future. While we should expect a future surge in productivity as a result, the question of whether gains from increases in productivity will be widely shared depends on policy responses." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Auswirkungen der Digitalisierung auf die zukünftigen Arbeitsmärkte (2016)
Bertschek, Irene ; Zierahn, Ulrich ; Ohnemus, Jörg; Niebel, Thomas; Schulte, Patrick; Gregory, Terry ;Zitatform
Bertschek, Irene, Jörg Ohnemus & Thomas Niebel; Terry Gregory, Patrick Schulte & Ulrich Zierahn (Mitarb.) (2016): Auswirkungen der Digitalisierung auf die zukünftigen Arbeitsmärkte. In: N. Düll (Hrsg.) (2016): Arbeitsmarkt 2030 - Digitalisierung der Arbeitswelt : Fachexpertise zur Prognose 2016, S. 22-97. DOI:10.3278/6004559w
Abstract
"Der rasante technologische Fortschritt bei der Leistungsfähigkeit von Rechen- und Speicherkapazität treibt die Digitalisierung der Wirtschaft voran. Viele Anwendungen, die sich noch vor Jahren im Entwicklungsstadium oder in der Markteinführungsphase befanden, wie beispielsweise Cloud Computing oder intelligente Maschinen, sind inzwischen so leistungsfähig, dass sie breitflächig einsetzbar sind. Computergesteuerte Maschinen und Roboter sind heutzutage intelligenter als vor Jahren und in der Lage, miteinander zu kommunizieren und mit Menschen zu interagieren. Die Analyse großer Datenmengen aus verschiedenen Quellen erlaubt es Entscheidungen zeitnah vorzubereiten und zu treffen. Mit Unternehmenssoftware werden Produktionsprozesse und Wertschöpfungsketten optimiert und über das Internet miteinander vernetzt. Soziale Software bindet Kunden, Lieferanten und Geschäftsprozesse in den Wertschöpfungsprozess mit ein. Menschen, Dinge und Dienste kommunizieren miteinander. Digitalisierung und Vernetzung erfassen alle wirtschaftlichen Bereiche und verändern die Art und Weise zu produzieren, Dienstleistungen zu erbringen und schließlich die Art und Weise zu arbeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Digitalisierung und Arbeit: Wie viel Routinearbeit wird von weiblichen und männlichen Arbeitskräften in Österreich geleistet? (2016)
Bock-Schappelwein, Julia;Zitatform
Bock-Schappelwein, Julia (2016): Digitalisierung und Arbeit. Wie viel Routinearbeit wird von weiblichen und männlichen Arbeitskräften in Österreich geleistet? In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 39, H. 4, S. 97-116.
Abstract
"Der Beitrag untersucht, wie sich die unselbständige Beschäftigung nach Tätigkeitsschwerpunkten in Österreich in den letzten 20 Jahren entwickelt hat. Es wird dabei zwischen Routine- und Nichtroutine- sowie zwischen manuellen und nicht-manuellen Tätigkeiten unterschieden. Spezielles Augenmerk liegt auf der Entwicklung des von der Digitalisierung besonders betroffenen Bereichs der Routinetätigkeiten, wobei eine geschlechtsspezifische Betrachtung wichtige Gesichtspunkte zutage fördert." (Autorenreferat, © ISW-Linz)
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Literaturhinweis
Worker personality: another skill bias beyond education in the digital age (2016)
Zitatform
Bode, Eckhardt, Stephan Brunow, Ingrid Ott & Alina Sorgner (2016): Worker personality. Another skill bias beyond education in the digital age. (Kieler Arbeitspapier 2057), Kiel, 43 S.
Abstract
"We present empirical evidence suggesting that technological progress in the digital age will be biased not only with respect to skills acquired through education but also with respect to non-cognitive skills (personality). We measure the direction of technological change by estimated future digitalization probabilities of occupations, and non-cognitive skills by the Big Five personality traits from several German worker surveys. Even though we control extensively for education and experience, we find that workers characterized by strong openness and emotional stability tend to be less susceptible to digitalization. Traditional indicators of human capital thus measure workers' skill endowments only imperfectly." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Ist die industrielle Ausbildung ein Auslaufmodell? (2016)
Bosch, Gerhard;Zitatform
Bosch, Gerhard (2016): Ist die industrielle Ausbildung ein Auslaufmodell? (IAQ-Standpunkt 2016-01), Düsseldorf, 9 S. DOI:10.17185/duepublico/45885
Abstract
"Die neue technische Revolution 'Industrie 4.0' wird mit der Datenvernetzung über das Internet ein wesentlich effizienterer Rationalisierungshebel als die Automationstechnologien der Vergangenheit. Das bedeutet aber nicht das Ende qualifizierter Industriearbeit, der Bedarf an qualifizierten Fachkräften bleibt weiterhin hoch." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gute digitale Arbeit: Auswirkungen der Digitalisierung im Dienstleistungsbereich (2016)
Brandt, Arno; Lina Polom, Lina; Danneberg, Marc;Zitatform
Brandt, Arno, Lina Lina Polom & Marc Danneberg (2016): Gute digitale Arbeit. Auswirkungen der Digitalisierung im Dienstleistungsbereich. (WISO Diskurs 2016,16), Bonn, 62 S.
Abstract
"Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt grundlegend. In den vergangenen Jahren wurden die Potenziale des digitalen Wandels vor allem im produzierenden Gewerbe umfassend analysiert. Die Digitalisierung im Dienstleistungssektor wurde dabei kaum oder nur wenig berücksichtigt. Vor allem die Folgen für die Qualität der Arbeit und die Anforderungen an die Beschäftigten sind bisher gar nicht systematisch analysiert worden. Hierbei schließt die vorliegende Studie eine wichtige Lücke, indem sie Veränderungsprozesse in ganz unterschiedlichen Dienstleistungsbranchen anhand konkreter betrieblicher Beispiele untersucht. Mittels der Befragung von ExpertInnen werden zentrale Entwicklungstrends, Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung näher beleuchtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein (2016)
Zitatform
Buch, Tanja, Katharina Dengler & Andrea Stöckmann (2016): Digitalisierung der Arbeitswelt. Folgen für den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 04/2016), Nürnberg, 44 S.
Abstract
"Um die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein zu bestimmen, berechnen wir die Anteile der Tätigkeiten, die innerhalb eines Berufs bereits heute durch den Einsatz von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt werden könnten. Mit 12 Prozent fällt der Anteil der Beschäftigungsverhältnisse, die mit einem sehr hohen Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent konfrontiert sind, in Schleswig- Holstein insgesamt geringer aus als im deutschen Durchschnitt (etwa 15 Prozent). Dies liegt an der Wirtschaftsstruktur, die in Schleswig-Holstein weniger durch hoch substituierbare Produktionsberufe und mehr durch wenig substituierbare Dienstleistungsberufe geprägt ist. Zwischen den Städten und Kreisen des Landes variiert die Spanne der Beschäftigungsverhältnisse, die ein hohes Substituierbarkeitspotenzial aufweisen, zwischen knapp neun Prozent in Nordfriesland und 15 Prozent in Flensburg. Auch dies ist auf die regional unterschiedliche Wirtschaftsstruktur zurückzuführen. In Bezug auf das Anforderungsniveau der Tätigkeiten sehen wir, dass Expertenberufe weitgehend geschützt sind, während Tätigkeiten im Helfer- und Fachkraftbereich, aber auch Spezialistentätigkeiten, höhere Substituierbarkeitspotenziale aufweisen. Um den Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt zu begegnen, werden lebenslanges Lernen, betriebsnahe Aus- und Weiterbildungsangebote sowie passgenaue Vermittlungen immer bedeutender." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern (2016)
Zitatform
Buch, Tanja, Katharina Dengler & Andrea Stöckmann (2016): Digitalisierung der Arbeitswelt. Folgen für den Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 06/2016), Nürnberg, 45 S.
Abstract
"Um die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern zu bestimmen, berechnen wir die Anteile der Tätigkeiten, die innerhalb eines Berufs bereits heute durch den Einsatz von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt werden könnten. Mit knapp elf Prozent fällt der Anteil der Beschäftigungsverhältnisse, die mit einem hohen Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent konfrontiert sind, in Mecklenburg- Vorpommern insgesamt geringer aus als im deutschen Durchschnitt (etwa 15 Prozent). Dies liegt an der Wirtschaftsstruktur, die in Mecklenburg-Vorpommern weniger durch hoch substituierbare Produktionsberufe und mehr durch wenig substituierbare Dienstleistungsberufe geprägt ist. Zwischen den Kreisen und kreisfreien Städten des Landes variiert die Spanne der Beschäftigungsverhältnisse, die ein hohes Substituierbarkeitspotenzial aufweisen, zwischen knapp acht Prozent in Vorpommern-Rügen und fast 16 Prozent in Ludwigslust- Parchim. Auch dies ist auf die regional unterschiedliche Wirtschaftsstruktur zurückzuführen. In Bezug auf das Anforderungsniveau der Tätigkeiten sehen wir, dass Expertenberufe weitgehend geschützt sind, während Helfer- und Fachkraftberufe, aber auch Spezialistenberufe, höhere Substituierbarkeitspotenziale aufweisen. Um den Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt zu begegnen, werden lebenslanges Lernen, betriebsnahe Aus- und Weiterbildungsangebote sowie passgenaue Vermittlungen immer bedeutender." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Relevanz der Digitalisierung für die Bundesländer: Saarland, Thüringen und Baden-Württemberg haben den größten Anpassungsbedarf (2016)
Zitatform
Buch, Tanja, Katharina Dengler & Britta Matthes (2016): Relevanz der Digitalisierung für die Bundesländer: Saarland, Thüringen und Baden-Württemberg haben den größten Anpassungsbedarf. (IAB-Kurzbericht 14/2016), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Der Anteil der Tätigkeiten, die bereits heute von Computern und computergesteuerten Maschinen erledigt werden könnten, variiert stark zwischen den einzelnen Berufen. Von diesem sogenannten Substituierbarkeitspotenzial sind in den Bundesländern - aufgrund der spezifischen Wirtschafts- und damit auch Berufsstruktur - unterschiedlich viele sozialversicherungspflichtig Beschäftigte betroffen. Die Autorinnen zeigen, welche Bundesländer besonders hohen Anpassungsbedarf haben und welche spezifischen Herausforderungen die Digitalisierung für die einzelnen Bundesländer mit sich bringt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Niedersachsen und in Bremen
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern
- Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten innerhalb eines Anforderungsniveaus mit einem Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent, nach Bundesländern
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in der Freien und Hansestadt Hamburg
- Hier finden Sie einen Beitrag zum Thema im IAB-Forum vom 30.06.2017
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Bayern
- Digitalisierung der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen: Folgen für den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Hessen
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt im Saarland
- Online-Anhang
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Sachsen
- Digitalisierung der Arbeit: Abschätzung der Automatisierungspotenziale von Berufen in Berlin und Brandenburg
- Die Digitalisierung verändert die Berufswelt: Substituierbarkeitspotenziale in Sachsen-Anhalt
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg
- Die Digitalisierung verändert die Berufswelt: Substituierbarkeitspotenziale in Thüringen
- Betroffenheit durch ein hohes Substituierbarkeitspotenzial und Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe
- Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die von einem hohen Substituierbarkeitspotenzial betroffen sind, nach Bundesländern
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Literaturhinweis
Algorithmen und Aristoteles: Auf der Suche nach der richtigen Bildung für das digitale Zeitalter (2016)
Börsch-Supan, Johanna; Gallander, Sebastian; Steinbrück, Alice; Speich, Mark;Abstract
"Technologie verändert die Wirtschaft derzeit ungefähr so stark wie der Klimawandel die Natur. Diese Aussage mag etwas zugespitzt sein, aber sie verdeutlicht, wie tief greifend aktuelle technologische Entwicklungen - beispielsweise in der künstlichen Intelligenz, der Robotik und der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation - wirtschaftliche Prozesse in Zukunft beeinflussen können. All dies wird weitreichende Folgen für Arbeitsmarkt und Jobs mit sich bringen. Nicht ohne Grund entsteht daher in Politik und Regierung gerade eine angespannte Betriebsamkeit zu der Frage: Wie können die Menschen in Deutschland auf diese Herausforderung so vorbereitet werden, dass die Digitalisierung nicht zu einer größeren sozialen Spaltung führt? Die Vodafone Stiftung Deutschland möchte ihren Teil zu der Suche nach Antworten auf diese Frage beitragen. Hierfür haben wir führende internationale sowie deutsche Experten aus unterschiedlichen Bereichen zusammengebracht. Ihre Erkenntnisse stellen wir in diesem Buch vor und hoffen, dadurch die Entscheidungsträger in Bund und Ländern bei ihren Bemühungen zu unterstützen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Volltext-Zugang über den Verlag bzw. Anbieter (möglicherweise kostenpflichtig) -
Literaturhinweis
2050: Die Zukunft der Arbeit: Ergebnisse einer internationalen Delphi-Studie des Millennium Project (2016)
Daheim, Cornelia; Wintermann, Ole;Zitatform
Daheim, Cornelia & Ole Wintermann (2016): 2050: Die Zukunft der Arbeit. Ergebnisse einer internationalen Delphi-Studie des Millennium Project. Gütersloh, 34 S.
Abstract
"Mit der vorliegenden Publikation, deren Inhalt so zum ersten Mal in deutscher Sprache vorliegt, wollen wir gemeinsam mit dem Deutschen Node des internationalen Think Tanks Millennium Project die inländische Debatte um die Zukunft der Arbeit bewusst mit dem Ergebnis einer global durchgeführten Delphi-Studie bereichern. Auch die in dem Delphi befragten Experten kamen zu dem Ergebnis, dass von einem weltweiten Anstieg der Arbeitslosigkeit ausgegangen werden muss. Diese Veränderung findet aber in einem größeren Kontext statt, der in dieser Form häufig übersehen wird. Arbeitgeber, die mit ihren Beschäftigten hinsichtlich Digitalkompetenz gleichziehen oder voraus sein müssten, Bildungssysteme, die Lernende auf einen gänzlich veränderten Arbeitsmarkt vorbereiten müssten, ein globalisiertes Verständnis und eine globalisierte Verortung von 'Arbeit' und der Übergang bestehender Sozialversicherungssysteme in Systeme des bedingungslosen Grundeinkommens sind nur einige Beispiele für eine andere Perspektive, die aus dieser Zukunftsstudie gewonnen werden kann und die Politik und Zivilgesellschaft in einer Zeit globalisierter Megatrends einnehmen sollten." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Differences in job de-routinization in OECD countries: evidence from PIAAC (2016)
Zitatform
De La Rica, Sara & Lucas Gortazar (2016): Differences in job de-routinization in OECD countries. Evidence from PIAAC. (IZA discussion paper 9736), Bonn, 32 S.
Abstract
"The aim of the paper is threefold. First, we compute differences on the degree of de-routinization of job contents across a harmonized and hence comparable sample of Anglo-Saxon, many European and even Asian advanced countries. We do so by using very precise information on job contents at the worker level, which allows for job task heterogeneity within occupations. Second we assess the extent to which computer adoption leads to the observed difference in the degree of de-routinization of job contents. Third, we test whether higher degrees of technology adoption are associated to higher wage inequality. Our results show remarkable differences in the degree of de-routinization of job contents across countries, being computer adoption at work a key significant driver of such differences. In particular, ICT use at work explains 13.4% (6.3%) of the cross-country unconditional (conditional) differences in de-routinization of job contents. Regarding the impact of adoption technology on wage inequality, our results indicate that although differences in ICT adoption explain an important and significant part of wage differentials, the effect is homogeneous for all the wage distribution, implying that we cannot find a significant association between wage inequality and technology adoption." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt: Substituierbarkeitspotenziale nach Geschlecht (2016)
Zitatform
Dengler, Katharina & Britta Matthes (2016): Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt: Substituierbarkeitspotenziale nach Geschlecht. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 24/2016), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Die fortschreitende Digitalisierung wird unsere Arbeitswelt verändern. Um die Folgen der Digitalisierung für einzelne Berufe zu bestimmen, wurde das sogenannte Substituierbarkeitspotenzial - der Anteil der Tätigkeiten, der bereits heute durch Computer oder computergesteuerte Maschinen erledigt werden könnte - berechnet. Der vorliegende Aktuelle Bericht analysiert die unterschiedlichen Substitutionspotenziale nach Geschlecht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aus- und Weiterbildung in digitalen Zeiten (2016)
Zitatform
Dormann, Markus, Alexander Schmieden & Karl-Heinz Gerholz (2016): Aus- und Weiterbildung in digitalen Zeiten. In: Personalwirtschaft H. 8, S. 52-54.
Abstract
"Das Zeitalter von Industrie 4.0 ist auch in der Aus- und Weiterbildung angekommen. Wir zeigen, wie sich auch diese Bereiche durch die Digitalisierung verändern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Bildung im Handwerk: Entwicklungen und Herausforderungen im Kontext von Digitalisierung und demografischem Wandel (2016)
Ebbinghaus, Margit; Esser, Friedrich Hubert; Krekel, Elisabeth M.; Milde, Bettina; Kurz, Alexandra; Helmrich, Robert; Hackel, Monika; Frank, Irmgard; Härtel, Michael;Zitatform
Ebbinghaus, Margit, Friedrich Hubert Esser, Irmgard Frank, Monika Hackel, Michael Härtel, Robert Helmrich, Elisabeth M. Krekel, Alexandra Kurz & Bettina Milde (2016): Berufliche Bildung im Handwerk. Entwicklungen und Herausforderungen im Kontext von Digitalisierung und demografischem Wandel. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 179), Bonn, 96 S.
Abstract
"'Das Handwerk ist eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft. Die duale Berufsausbildung hat hierbei eine besondere Bedeutung zur Sicherung des eigenen Fachkräftebedarfs. Die demografische Entwicklung, der Trend zur Höherqualifizierung, aber auch technische Veränderungen, die sich mit den Schlagwörtern 'Digitalisierung 4.0' bzw. 'Wirtschaft 4.0' zusammenfassen lassen, stellen nicht nur das Handwerk vor besondere Herausforderungen. Verbunden ist dies mit der Frage, ob und wie es auch in Zukunft gelingt, den eigenen Fachkräftebedarf zu decken.
Das vorliegende Diskussionspapier gibt einen Überblick über die Entwicklung von Ausbildung und Beschäftigung im Handwerk und beleuchtet Herausforderungen sowie Ansatzpunkte zur Steigerung der Attraktivität der beruflichen Bildung im Handwerk. Der Schwerpunkt der Betrachtungen liegt - soweit möglich - auf Nordrhein-Westfalen. Jedoch werden die Ergebnisse an denen für Deutschland insgesamt sowie anderer Bundesländer gespiegelt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Returns to ICT skills (2016)
Zitatform
Falck, Oliver, Alexandra Heimisch & Simon Wiederhold (2016): Returns to ICT skills. (CESifo working paper 5720), München, 72 S.
Abstract
"How important is mastering information and communication technologies (ICT) in modern labor markets? We present the first evidence on this question, drawing on unique data that provide internationally comparable information on ICT skills in 19 countries. Our identification strategy relies on the idea that Internet access is important in the formation of ICT skills, and we implement instrumental-variable models that leverage exogenous variation in Internet availability across countries and across German municipalities. ICT skills are substantially rewarded in the labor market: returns are at 8 percent for a one-standard-deviation increase in ICT skills in the international analysis and are almost twice as large in Germany. Placebo estimations show that exogenous Internet availability cannot explain numeracy or literacy skills, suggesting that our identifying variation is independent of a person's general ability. Our results further suggest that the proliferation of computers complements workers in executing abstract tasks that require ICT skills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: OECD education working papers , 134 -
Literaturhinweis
Schlüsselressource Wissen: Lernen in einer digitalisierten Welt (2016)
Zitatform
Fecher, Benedikt, Wolfgang Schulz, Karina Preiß & Thomas Schildhauer (2016): Schlüsselressource Wissen. Lernen in einer digitalisierten Welt. Berlin, 49 S.
Abstract
"Die Studie des Alexander von Humboldt-Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) im Auftrag des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI) und der IE.F untersucht den Digitalisierungsprozess im Kontext des Lernens in einer modernen Wissensgesellschaft. Anlässlich des nationalen IT-Gipfels zum Thema 'Digitale Bildung' behandelt sie Chancen und Risiken der Digitalisierung und zeigt konkrete Perspektiven auf, wie Lernen und Lehren in einer digitalen Welt am besten gehandhabt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung der Arbeit: Welche Revolution? (2016)
Zitatform
Flecker, Jörg, Annika Schönauer & Thomas Riesenecker-Caba (2016): Digitalisierung der Arbeit. Welche Revolution? In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 39, H. 4, S. 17-34.
Abstract
"Die Digitalisierung erlebt einen Siegeszug und prägt die Arbeitswelt und das Privatleben in einer neuen Weise. Aber handelt es sich dabei tatsächlich um eine vierte industrielle Revolution? Das nicht, aber die schrittweisen Innovationen und die Fortsetzung von Rationalisierungs- und Automatisierungsmaßnahmen führen zu einem tiefgreifenden Wandel von Arbeit sowie von Qualifikations,- Flexibilitäts- und Mobilitätsanforderungen. Notwendig ist eine humanzentrierte Technikgestaltung." (Autorenreferat, © ISW-Linz)
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Literaturhinweis
Digitale Medien in Betrieben - heute und morgen: eine repräsentative Bestandsanalyse (2016)
Gensicke, Miriam; Bechmann, Sebastian; Schubert, Tanja; García-Wülfing, Isabel; Güntürk-Kuhl, Betül; Härtel, Michael;Zitatform
Gensicke, Miriam, Sebastian Bechmann, Michael Härtel, Tanja Schubert, Isabel García-Wülfing & Betül Güntürk-Kuhl (2016): Digitale Medien in Betrieben - heute und morgen. Eine repräsentative Bestandsanalyse. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 177), Bonn, 103 S.
Abstract
"Lernen im Arbeitsprozess ist das Paradigma zur Förderung beruflicher Handlungskompetenz. Wie steht es um dieses Paradigma angesichts der Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt? Welche digitalen Geräte und Anwendungen werden in den Betrieben für Lern- und Arbeitsprozesse eingesetzt, welche nicht? Wie sieht das Nutzungsverhalten im Betriebsalltag aus? Welche Chancen und welche Barrieren existieren? Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt die vorliegende Publikation, die Ergebnisse einer erstmalig durchgeführten repräsentativen Betriebsbefragung in Deutschland dokumentiert. Die Studie wurde vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zusammen mit TNS Infratest Sozialforschung durchgeführt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
EU 4.0 - Die Debatte zu Digitalisierung und Arbeitsmarkt in Europa (2016)
Zitatform
Grass, Karen & Enzo Weber (2016): EU 4.0 - Die Debatte zu Digitalisierung und Arbeitsmarkt in Europa. (IAB-Discussion Paper 39/2016), Nürnberg, 164 S.
Abstract
"In den vergangenen Jahren ist eine intensive Diskussion in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft um die Wirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt entstanden. Von dieser Entwicklung wird ein teils tiefgreifender Einfluss auf den Einsatz menschlicher Arbeit erwartet. Allerdings gehen die Einschätzungen dabei weit auseinander. In den umfassenden Debatten zu 'Industrie 4.0' und 'Arbeit 4.0' in Deutschland geht es vor allem um Auswirkungen der Digitalisierung auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt, Substituierbarkeit von Jobs sowie Bedingungen, Qualifikationen und Regulierungen für eine neue Arbeitswelt. Dabei ist die Diskussion vielfach von noch großen Unsicherheiten über die weitere Entwicklung geprägt und hat dementsprechend in Teilen auch den Charakter des Erkundens statt nur eines Abgleichs festgefügter Positionen. Gerade das lässt es wertvoll erscheinen, zusätzliche Informationen und Ideen in die nationalen Debatten einzubringen. So lohnt sich ein Blick in andere Länder: Wie ist hier der Stand der Digitalisierung, wie wird die Betroffenheit der Arbeitswelt eingeschätzt? Welche politischen Positionen und Maßnahmen sind in der Diskussion? Welche Programme und Projekte wurden etabliert, sind bereits Ergebnisse sichtbar? Dieser Bericht gibt dazu einen Überblick für verschiedene europäische Staaten sowie die Ebene der Europäischen Union. Inhaltlich werden im Hinblick auf die Digitalisierung die Bereiche wirtschaftliche Entwicklungen, Tätigkeiten und Kompetenzen sowie Arbeitsbedingungen und Änderungen der Arbeitswelt betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
English version IAB-Discussion Paper , 39/2016 (en)Weiterführende Informationen
English version -
Literaturhinweis
Racing with or against the machine?: evidence from Europe (2016)
Zitatform
Gregory, Terry, Anna Salomons & Ulrich Zierahn (2016): Racing with or against the machine? Evidence from Europe. (ZEW discussion paper 2016-053), Mannheim, 65 S.
Abstract
"A fast-growing literature shows that technological change is replacing labor in routine tasks, raising concerns that labor is racing against the machine. This paper is the first to estimate the labor demand effects of routine-replacing technological change (RRTC) for Europe as a whole and at the level of 238 European regions. We develop and estimate a task framework of regional labor demand in tradable and non-tradable industries, building on Autor and Dorn (2013) and Goos et al. (2014), and distinguish the main channels through which technological change affects labor demand. These channels include the direct substitution of capital for labor in task production, but also the compensating effects operating through product demand and local demand spillovers. Our results show that RRTC has on net led to positive labor demand effects across 27 European countries over 1999-2010, indicating that labor is racing with the machine. This is not due to limited scope for human-machine substitution, but rather because sizable substitution effects have been overcompensated by product demand and its associated spillovers. However, the size of the product demand spillover - and therefore also RRTC's total labor demand effect - depends critically on where the gains from the increased productivity of technological capital accrue." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg (2016)
Zitatform
Hafenrichter, Julia, Silke Hamann, Oliver Thoma, Tanja Buch & Katharina Dengler (2016): Digitalisierung der Arbeitswelt. Folgen für den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 03/2016), Nürnberg, 59 S.
Abstract
"Die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg werden im vorliegenden Bericht abgeschätzt, indem berechnet wird, wie stark bestimmte Tätigkeiten innerhalb der Berufe in Baden-Württemberg schon heutzutage potenziell von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt werden können. Mit 17,4 Prozent fällt der Anteil der Beschäftigungsverhältnisse, die mit einem sehr hohen Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent konfrontiert sind, in Baden-Württemberg höher aus als im deutschen Durchschnitt (etwa 15 Prozent). Die höhere Betroffenheit erklärt sich größtenteils durch die spezifische Wirtschaftszweigstruktur in Baden-Württemberg. Das Verarbeitende Gewerbe und damit auch die Produktionsberufe haben hier eine relativ große Bedeutung. Diese Berufe, insbesondere die Fertigungs- und Fertigungstechnischen Berufe, weisen ein hohes Substituierbarkeitspotenzial auf. Die Spanne der Beschäftigungsverhältnisse, die ein hohes Substituierbarkeitspotenzial haben, variiert auf Kreisebene beträchtlich zwischen 9,1 Prozent in Heidelberg und 32,1 Prozent in Tuttlingen. In Stadtkreisen ist die Wirtschaft in der Regel von wenig substituierbaren Dienstleistungsberufen geprägt, so dass nur relativ wenige Tätigkeiten bereits heute potenziell von Computern ersetzt werden können. Die ausgeübten Tätigkeiten der Beschäftigten sind je nach Anforderungsniveau unterschiedlich stark gefährdet, durch Computer ersetzt zu werden. Expertenberufe sind weitestgehend geschützt davor, substituiert zu werden, während Tätigkeiten im Helfer- und Fachkraftbereich diesbezüglich ein höheres Risiko aufweisen. Die Betroffenheit für diese beiden Anforderungsniveaus ist in Baden-Württemberg ausgeprägter als im Bund. Folglich sind die Veränderungen in den Tätigkeitsmustern, der Beschäftigung und der Arbeitslosigkeit hier besonders im Blick zu behalten. Es gilt das Wissen und Können der Arbeitskräfte durch betriebsnahe Aus- und Weiterbildungsangebote und durch lebenslanges Lernen möglichst auf dem neuesten technologischen Stand zu halten, um den Anforderungen der fortschreitenden Digitalisierung zu begegnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Qualifikationsbedarf und Qualifizierung: Anforderungen im Zeichen der Digitalisierung (2016)
Hammermann, Andrea; Stettes, Oliver;Zitatform
Hammermann, Andrea & Oliver Stettes (2016): Qualifikationsbedarf und Qualifizierung. Anforderungen im Zeichen der Digitalisierung. (IW policy paper 2016,03), Köln, 35 S.
Abstract
"Der Mensch wird auch in Zukunft eine der wichtigsten Ressource in der Wirtschaft bleiben. Szenarien zu menschenlosen Fabriken und einer Beschäftigungserosion aufgrund des technischen Fortschritts verweisen häufig darauf, dass Tätigkeiten, die heute von Menschenhand ausgeführt werden, zukünftig vollautomatisch von Robotern und Maschinen übernommen werden könnten. Technische Machbarkeit wird dabei weder auf ökonomische Sinnhaftigkeit geprüft, noch wird in der Analyse mit einbezogen, dass sich Tätigkeitsprofile über die Zeit verändern und damit durch die Automatisierung einzelner Tätigkeiten nicht zwangsläufig Arbeitsplätze oder ganze Berufe wegfallen. Daher stellt sich weniger die Frage, ob der technische Fortschritt mehr Arbeitsplätze mit heutigem Tätigkeitsprofil vernichtet oder neu schafft, sondern welche Fähigkeiten, Fertigkeiten und welches Wissen Beschäftigte zukünftig haben müssen, um neuen Anforderungen begegnen zu können. Die Studie geht dieser Frage nach und gibt einen ersten Einblick darüber, welche Kompetenzanforderungen in einer digitalisierten Arbeitswelt an Bedeutung gewinnen könnten. Ferner präsentiert sie die Maßnahmen, die Betriebe zur Personalentwicklung und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter ergreifen. Den Ausgangspunkt bilden die Erfahrungen der Unternehmen, die diese bereits im Zusammenhang mit der Digitalisierung von Arbeits- und Fertigungsprozessen sowie von Geschäftsmodellen gewonnen haben. Auch wenn sich die Frage, inwieweit sich das Bildungssystem verändern muss, anhand der zugrundeliegenden Unternehmensbefragung nicht im Detail beantworten lässt, signalisieren die empirischen Befunde, dass nicht nur den Betrieben, sondern auch Schulen und Hochschulen und letztlich den Beschäftigten selbst die Verantwortung zukommt, die Voraussetzungen zu schaffen, die Zukunft erfolgreich mitgestalten zu können." (Textauszug, IAB-Doku)
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