Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland
Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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Literaturhinweis
Fachkräfteengpässe in Unternehmen: Regionale Fachkräftesituation und Mobilität (2017)
Burstedde, Alexander; Risius, Paula;Zitatform
Burstedde, Alexander & Paula Risius (2017): Fachkräfteengpässe in Unternehmen: Regionale Fachkräftesituation und Mobilität. (Fachkräfteengpässe in Unternehmen. Studie 2017,02), Köln, 42 S.
Abstract
"Fachkräfteengpässe treten je nach Beruf und Region sehr unterschiedlich auf. Besonders in den Fachbereichen Technik und Gesundheit stellen Knappheiten die Betriebe seit mehreren Jahren vor große Herausforderungen. Die Engpässe betreffen beruflich Qualifizierte ebenso wie Arbeitskräfte mit Fortbildungsabschluss und Akademiker. Neben der zunehmenden Akademisierung, der Alterung der Gesellschaft und dem niedrigen Geburtenniveau beeinflussen auch die wirtschaftliche Stärke von Regionen sowie Wanderungsbewegungen zwischen Regionen das Arbeitskräftepotenzial vor Ort. Vor diesem Hintergrund überrascht es wenig, dass Deutschland nicht in allen Regionen gleichermaßen von Fachkräfteengpässen betroffen ist. Dies stellt Unternehmen vor sehr unterschiedliche Herausforderungen, die entsprechend nicht mit einem einzigen Patentrezept gelöst werden können. Um den jeweiligen spezifischen Handlungsbedarf aufzuzeigen, widmet sich die vorliegende Studie den regionalen Unterschieden, die zwischen Bundesländern sowie zwischen Arbeitsagenturbezirken in Deutschland bestehen. Dabei steht die Analyse von Fachkräfteengpässen und deren Struktur im Vordergrund. In der regionalen Betrachtung stellt die Mobilität von Arbeitskräften und das mit ihr verbundene Potenzial, regionale Ungleichgewichte zu mildern, einen zentralen Aspekt dar, der vertiefend betrachtet wird." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2015 (2017)
Zitatform
Carstensen, Jeanette, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2017): Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2015. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 01/2017), Nürnberg, 48 S.
Abstract
"Die räumliche Mobilität der Arbeitskräfte in Berlin und Brandenburg hat, wie bereits in den Vorjahren, auch 2015 weiter zugenommen. In die Bundeshauptstadt pendelten ca. 277.500 Personen aus verschiedenen Bundesländern zur Arbeit ein, ca. 10.500 (+3,9 %) Beschäftigte mehr als noch 2014. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Berliner Auspendler: gut 166.400 Beschäftigte mit Berliner Wohnort, und damit ca. 8.900 (+5,7 %) mehr als im Jahr zuvor, gingen ihrer Beschäftigung außerhalb Berlins nach. Insgesamt wies die Bundeshauptstadt damit einen Einpendlerüberschuss von gut 111.100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf, was einer Zunahme von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch die Mobilität der Arbeitskräfte in Brandenburg ist gewachsen. Brandenburg war nicht nur das Bundesland mit der höchsten Auspendlerquote (28,9 %), sondern hatte auch die höchste Einpendlerquote (16,6 %) unter den Flächenländern. Im Jahr 2015 arbeiteten ca. 272.800 Brandenburger in einem anderen Bundesland. Aus anderen Bundesländern pendelten etwa 133.500 Beschäftigte zum Arbeiten nach Brandenburg ein. Damit hat sich der Auspendlerüberschuss gegenüber dem Vorjahr leicht verringert.
Die Pendlerbeziehungen zwischen den beiden Bundesländern Berlin und Brandenburg sind ebenfalls intensiver geworden. Knapp 199.300 Brandenburger pendelten 2015 nach Berlin, ca. 5.300 Personen mehr als ein Jahr zuvor. Dies waren 21,1 Prozent aller Beschäftigten mit Brandenburger Wohnort. In die Gegenrichtung pendelten 6,8 Prozent aller Beschäftigten mit Berliner Wohnort (ca. 81.900) und damit fast 3.600 Beschäftigte mehr als 2014.
Als Gründe für die steigende Arbeitskräftemobilität werden Suburbanisierungsprozesse, Lohndifferenzen sowie Unterschiede in Umfang und Dichte des Arbeitsplatzangebots diskutiert. Im Zuge des günstigen Beschäftigungswachstums kam es zugleich auch zu einer Steigerung der Zahl der mobilen Beschäftigten. Gleichzeitig erzwingen die immer weiter zunehmende Spezialisierung der Arbeitswelt und die Anforderungen der Wissensgesellschaft eine Zunahme der Mobilitätsbereitschaft von Beschäftigten. Der vorliegende Bericht zeichnet die Entwicklung der Pendlerzahlen für Berlin und Brandenburg für den Zeitraum 1999 bis 2015 nach, wie auch deren Pendlerverflechtungen nach Ziel- und Herkunftsregionen. In dieser Analyse werden darüber hinaus die Wirtschaftsbranchen der mobilen Beschäftigten untersucht, die intensive Pendlerverflechtungen verzeichnen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Ausbildungsmobilität in Berlin-Brandenburg: Die Entwicklung zwischen 2000 und 2015 (2017)
Zitatform
Carstensen, Jeanette, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2017): Ausbildungsmobilität in Berlin-Brandenburg. Die Entwicklung zwischen 2000 und 2015. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 03/2017), Nürnberg, 27 S.
Abstract
"In den vergangenen Jahren hat sich die Situation auf dem ostdeutschen Ausbildungsstellenmarkt deutlich entspannt. Überstieg die Zahl der Lehrstellenbewerber die der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge bis 2007 zum Teil noch um das Doppelte, gab es im Jahr 2010 sogar mehr neue Verträge als bei der Bundesagentur registrierte Bewerber. Dieser drastische Wandel am Ausbildungsstellenmarkt ist vor allem auf die tiefgreifenden demografischen Veränderungen in Ostdeutschland zurückzuführen, die ihren Ursprung im so genannten Nachwendegeburtenknick aus den Jahren 1989 bis 1991 haben. Seinerzeit haben sich die Geburtenzahlen in Ostdeutschland, die bis dahin auf einem Niveau von 200.000 Geburten pro Jahr lagen, nahezu halbiert, um sich anschließend auf ca. 130.000 pro Jahr einzupendeln. Diese wesentlich kleineren Geburtskohorten treten seit 2007 in den Lehrstellenmarkt ein und treffen dort auf ein Ausbildungsstellenangebot, mit dem nun erstmals seit vielen Jahren die große Mehrheit der Lehrstellensuchenden auch versorgt werden kann. Bis dahin gehörte Mobilität für Auszubildende aus Ostdeutschland zur Normalität. Für eine Lehrstelle legten sie zum Teil sehr weite Distanzen zurück und ein Großteil der ostdeutschen Auszubildenden pendelte nach Westdeutschland. Nach 2007 haben die alten Bundesländer aber sichtbar an ihrer Bedeutung als Zielort verloren. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass sich die räumliche Verflechtung zwischen Berlin und Brandenburg auf dem Ausbildungsmarkt in den letzten Jahren weiter intensiviert hat. Während die meisten mobilen Auszubildenden in der Region von Brandenburg nach Berlin pendeln, wird jedoch Brandenburg als Ausbildungsort für Jugendliche aus Berlin immer attraktiver." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Job matching on connected regional and occupational labor markets (2017)
Zitatform
Fedorets, Alexandra, Michael Stops & Franziska Lottmann (2017): Job matching on connected regional and occupational labor markets. (IAB-Discussion Paper 35/2017), Nürnberg, 30 S.
Abstract
"Die Mobilität von Arbeitnehmern kann Ungleichheiten in lokalen Arbeitsmärkten ausgleichen und beeinflusst die Effizienz des Matching-Prozesses. Dabei verstehen wir unter lokalen Arbeitsmärkten das Arbeitsangebot und die Arbeitsnachfrage in einer Region in den verschiedenen Berufen. Wir konstruieren ein Suchmodell, das sowohl regionale als auch berufliche Mobilität berücksichtigt. Mit diesem Modell beschreiben wir, wie die Jobsuche von Arbeitnehmern im eigenen und in anderen Berufen sowie im heimischen und in anderen Regionen die Anzahl der daraus resultierenden Neueinstellungen in Form von Spillovereffekten beeinflusst. Wir schätzen diese Spillover-Effekte auf der Basis detaillierter administrativer Daten aus Deutschland. Hierfür spezifizieren wir eine Matching-Funktion für lokale Arbeitsmärkte mit regionalen, beruflichen sowie kombinierten regionalen und beruflichen Spillover-Effekten für Arbeitslose und Vakanzen. Dabei treffen wir Annahmen zur Abhängigkeitsstruktur der lokalen Arbeitsmärkte, die auf regionalen Distanzen und Informationen zu Ähnlichkeiten von Berufen hinsichtlich der Qualifikations-Anforderungen und Tätigkeiten beruhen. Die Ergebnisse zeigen positive regionalen Spillover-Effekte der Vakanzen und der Arbeitslosen sowie positive berufliche Spillover-Effekte der Vakanzen, wohingegen die beruflichen Spillovereffekte der Arbeitslosen negativ sind. Die kombinierten regionalen und beruflichen Spillover-Effekte sind sowohl für die Vakanzen als auch für die Arbeitslosen positiv. Wir schlussfolgern auf der Basis eines Vergleichs mit einer herkömmlichen Matchingfunktion, dass die Vernachlässigung von Spillover-Effekten zu verzerrten Schätzungen der Job-Matching-Effizienz in lokalen Arbeitsmärkten führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erarbeitung aktueller vergleichender Strukturdaten für die deutschen Braunkohleregionen: Projektbericht für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Projektnummer: I C 4 - 25/17. Endbericht - Januar 2018 (2017)
Frondel, Manuel ; Rothgang, Michael ; Budde, Rüdiger; Janßen-Timmen, Ronald; Dehio, Jochen; Schmidt, Torsten ;Zitatform
Budde, Rüdiger, Ronald Janßen-Timmen & Michael Rothgang (2017): Erarbeitung aktueller vergleichender Strukturdaten für die deutschen Braunkohleregionen. Projektbericht für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Projektnummer: I C 4 - 25/17. Endbericht - Januar 2018. Essen, 254 S.
Abstract
"Die Braunkohleregionen in Deutschland stehen sowohl unter den Gesichtspunkten des Klimaschutzes als auch des Strukturwandels im Fokus. Mit dem 'Klimaschutzplan 2050' wurde die Einrichtung einer Kommission 'Wachstum, Strukturwandel und Regionalentwicklung' beschlossen, die Anfang des Jahres 2018 ihre Arbeit aufnehmen wird. Aufgabe der Kommission ist es u.a., die Entwicklungen in den Braunkohleregionen einzuschätzen und Instrumente zu entwickeln, die dazu beitragen, den Strukturwandel möglichst sozialverträglich zu gestalten. Gegenstand der Studie ist es vor diesem Hintergrund, die Arbeit der Kommission vorzubereiten. Dazu werden zentrale sozio-ökonomische Indikatoren für die deutschen Braunkohleregionen quantifiziert, eingeordnet und zu Regionalprofilen verdichtet, die eine Bestandsaufnahme der Entwicklung, der aktuellen Lage und der Potenziale der Regionen ermöglichen. Auf dieser Grundlage soll dann der weitere Strukturwandel gestaltet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Kurzfassung -
Literaturhinweis
Pflegemarkt Sachsen-Anhalt: Vier Probleme und ihre Lösungen (2017)
Zitatform
Fuchs, Michaela (2017): Pflegemarkt Sachsen-Anhalt. Vier Probleme und ihre Lösungen. In: CAREkonkret H. 1, S. 5.
Abstract
"In Sachsen-Anhalt verdienen Fachkräfte in der Altenpflege durchschnittlich 1.879 Euro. Das ergab eine Studie zum Pflegearbeitsmarkt. Vier zentrale Herausforderungen werden vorgestellt und Maßnahmen, denen zu begegnen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Langfassung -
Literaturhinweis
Regional population structure and young workers' wages (2017)
Zitatform
Garloff, Alfred & Duncan Roth (2017): Regional population structure and young workers' wages. (Joint discussion paper series in economics 06-2017), Marburg, S. 57-103.
Abstract
"This paper estimates the effect that changes in the size of the youth population have on the wages of young workers. Assuming that differently aged workers are only imperfectly substitutable, economic theory predicts that individuals in larger age groups earn lower wages. We test this hypothesis for a sample of young, male, full-time employees in Western Germany during the period 1999-2010. In contrast to other studies, functional rather than administrative spatial entities are used as they provide a more accurate measure of the youth population in an actual labour market. Based on instrumental variables estimation, we show that an increase in the youth share by one percentage point is predicted to decrease a young worker's wages by 3%. Our results also suggest that a substantial part of this effect is due to members of larger age groups being more likely to be employed in lower-paying occupations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: Advances in Spatial Science -
Literaturhinweis
Side effects of the introduction of the German minimum wage on employment and unemployment: Evidence from regional data. Update (2017)
Zitatform
Garloff, Alfred (2017): Side effects of the introduction of the German minimum wage on employment and unemployment. Evidence from regional data. Update. (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Diskussionspapier 04), Berlin, 20 S.
Abstract
"In Germany, decreasing collective bargaining coverage and rising wage inequality led to the introduction of a new statutory minimum wage of EURO 8.50 per hour of work. We analyze the relationship between the bite of the minimum wage and employment/unemployment growth using regional data of the Federal Employment Agency. Updating and modifying Garloff (2016), we use difference-in-differences type of specifications using a panel of region-age-sex cells, using data for all age groups until December 2015 and instrumenting the bite of the minimum wage by the hypothetic past bite. As in Garloff (2016), the results provide evidence for an increase in growth of regular employment at the expense of marginal employment. Concerning total employment and unemployment the results are more mixed then in Garloff (2016)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ostdeutschland tritt einen Schritt kürzer (2017)
Grömling, Michael;Zitatform
Grömling, Michael (2017): Ostdeutschland tritt einen Schritt kürzer. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 86), Köln, 3 S.
Abstract
"Die Unternehmen in Westdeutschland sind für das kommende Jahr zuversichtlicher gestimmt als die Firmen in Ostdeutschland. Damit dürfte der Konvergenzprozess zwischen beiden Wirtschaftsräumen nach einer Phase des Aufholens wieder stocken. Offensichtlich belebt die Erholung der Weltwirtschaft die westdeutschen Unternehmen stärker. Auch die Bauunternehmen sind im Westen zuversichtlicher als im Osten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regional labor market performance in Europe: error correction dynamics and the role of national institutions and local structure (2017)
Zitatform
Herwartz, Helmut & Annekatrin Niebuhr (2017): Regional labor market performance in Europe. Error correction dynamics and the role of national institutions and local structure. In: International Regional Science Review, Jg. 40, H. 3, S. 270-296., 2015-06-24. DOI:10.1177/0160017615603577
Abstract
The labor market effects of the recent financial and economic crisis are rather heterogeneous across countries and regions. Such differences in labor market performance among industrialized countries are an issue of ongoing research. The objective of this article is to analyze labor market disparities among European regions and to provide evidence on the factors behind these differences. Whereas previous research focused on the effects of national labor market institutions, we also take structural characteristics of regions into account and investigate differences in labor demand responsiveness and their potential determinants. The data set covers the "Nomenclature des unités territoriales statistiques" 2 regions in the EU15 for the period 1980 to 2008. We employ an error correction model that is combined with spatial residual correlation. Our findings point to substantially distinct wage and output elasticities of employment among European countries and regions. Moreover, the rate of adjustment to disequilibrium is subject to significant variation across units of observation. There is robust evidence that labor market institutions affect the adjustment speed of regional labor markets and the wage elasticity of employment. Moreover, the findings suggest that some characteristics of regional labor markets matter as well. However, corresponding results are less robust compared with the evidence on labor market institutions.
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Literaturhinweis
Lohn- und Gehaltsunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland: Implikationen für die Angleichung des Rentenrechts (2017)
Jansen, Andreas;Zitatform
Jansen, Andreas (2017): Lohn- und Gehaltsunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Implikationen für die Angleichung des Rentenrechts. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 4, S. 237-247. DOI:10.5771/0342-300X-2017-4-237
Abstract
"Der Beitrag untersucht Stand und vergangene Dynamik des Prozesses der Lohn- und Gehaltskonvergenz zwischen Ost- und Westdeutschland auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und der Linked-Employer-Employee Daten (LIAB) und fragt nach den damit einhergehenden Konsequenzen für die von der Bundesregierung geplante Angleichung des Rentenrechts zwischen Ost- und Westdeutschland. Den Kern der empirischen Analysen bilden multivariate Regressionsanalysen. Im Ergebnis zeigt sich, dass auch bei Berücksichtigung relevanter Kontrollvariablen eine erhebliche Lohn- und Gehaltsdifferenz zwischen ost- und westdeutschen abhängig Beschäftigten verbleibt. Ein ersatzloser Wegfall der rentenrechtlichen Sonderregelungen in Ostdeutschland würde somit zu einer rentenrechtlichen Schlechterstellung ostdeutscher Versicherter führen, da sie systematisch geringere Rentenanwartschaften aufbauen können als vergleichbare Versicherte in Westdeutschland. Die Bundesregierung hat dieses Dilemma bei der Formulierung des Rentenüberleitungs-Abschlussgesetzes insofern berücksichtigt, als die Vereinheitlichung des Rentenrechts erst 2025 abgeschlossen sein wird. Dadurch wird arbeitsmarktpolitischen Reformen, wie beispielsweise dem bereits 2015 in Kraft getretenen Tarifautonomiestärkungsgesetz und dem darin enthaltenen gesetzlichen Mindestlohn, die Möglichkeit zur Diffusion gegeben. Fraglich ist allerdings, ob die gewählte Ausweitung des Zeitraumes ausreichend ist, um die immer noch markanten Lohn- und Gehaltsunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland in signifikanter Weise zu verringern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Dyadische Analyse regionaler Arbeitsmarktmobilität: Modellierung von Entscheidungsprozessen im Mehrebenenkontext (2017)
Zitatform
Kern, Christoph (2017): Dyadische Analyse regionaler Arbeitsmarktmobilität. Modellierung von Entscheidungsprozessen im Mehrebenenkontext. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH - Springer VS, 227 S. DOI:10.1007/978-3-658-17435-4
Abstract
"Gegenstand dieser Forschungsarbeit ist die Konzeption und Umsetzung eines Modells zur Analyse von arbeitsmarktbezogenen Mobilitätsentscheidungen im regionalen sowie partnerschaftlichen Kontext. Im Rahmen dieser Arbeit soll dabei der Frage nachgegangen werden, welche Faktoren innerhalb welcher Beziehungsstrukturen die Entscheidung für eine interregionale (Ab-)Wanderung erklären können. Aus methodischer Perspektive geht damit die Aufgabe einher, verschiedene, in der bisherigen Mobilitätsforschung als bedeutsam identifizierte Bestandteile räumlicher Mobilitätsentscheidungen in ein simultan zu schätzendes Erklärungsmodell zu überführen und in dessen Rahmen Aussagen über die absolute sowie auch relationale Bedeutsamkeit einzelner Erklärungskomponenten zu treffen. (...) Die Struktur dieser Arbeit ist wie folgt: In Kapitel 1.2 erfolgt eine einführende Darstellung der Relevanz von Binnenwanderungen vor dem Hintergrund regionaler Arbeitsmarktdisparitäten. Daraufhin folgt in Kapitel 2 eine Abhandlung des Standes der Mobilitätsforschung, bei der zunächst zentrale Befunde bisheriger Forschungsarbeiten entlang von drei Erklärungsebenen räumlicher Mobilitätsentscheidungen (Individual-, Haushalts-, und Kontextebene) vorgestellt werden (Kapitel 2.1). Kapitel 2.2 umfasst eine Darstellung von Arbeiten, welche explizit auf eine Unterscheidung zwischen mehreren Entscheidungsstufen fokussieren. Anschließend erfolgt eine Diskussion der bisherigen methodischen Zugänge zur Analyse von Mobilitätsentscheidungen (Kapitel 2.3), worauf aufbauend in Kapitel 2.4 Forschungslücken der Mobilitätsforschung und damit das Forschungsprogramm dieser Arbeit zusammengefasst werden. In Kapitel 3 folgt daraufhin eine theoriegeleitete Zusammenführung der in den vorangegangenen Kapiteln als bedeutsam identifizierten Erklärungskomponenten räumlicher Mobilitätsentscheidungen zu einer gemeinsamen Modellstruktur (Kapitel 3.1) und eine Ableitung von Hypothesen (Kapitel 3.2). Kapitel 4 umfasst die Darstellung der Datengrundlage (Kapitel 4.1), die Operationalisierung und die Vorstellung der Modellvariablen (Kapitel 4.2). Der empirische Teil der Arbeit beginnt mit Kapitel 5, in dem die statistischen Grundlagen (Kapitel 5.1) und die Ergebnisse (Kapitel 5.2) der mehrebenenanalytischen proportional und partial-proportional odds Modelle vorgestellt werden. In Kapitel 6 erfolgt schließlich die Spezifikation und Umsetzung der dyadischen Dispositionsund Entscheidungsmodelle. Dabei wird zunächst ein formaler Überblick über den gewählten multivariaten (Mehrebenen-)Modellierungsansatz gegeben, innerhalb dessen auch Probleme von Effektvergleichen in uni- und multivariaten Logit und Probit Modellen diskutiert werden (Kapitel 6.1). Kapitel 6.2 umfasst eine Kurzdeskription der Daten, die Modellspezifikation der dyadischen Dispositions- und Entscheidungsmodelle sowie eine sukzessive Darstellung deren Befunde - einschließlich eines Vergleichs von Korrekturmethoden für Effektvergleiche zwischen Gruppen und Gleichungen in Modellen mit nicht-metrischen abhängigen Variablen und einer ergänzenden Darstellung von Gruppenvergleichen im Rahmen der dyadischen Entscheidungsmodelle. Die vorliegende Arbeit schließt in Kapitel 7 mit einer Diskussion der Modellergebnisse (Kapitel 7.1) und einem Ausblick (Kapitel 7.2)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwartete Personalprobleme, Personalbewegungen und offene Stellen: Kurzbericht 17/2 an das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration und die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit zum IAB-Betriebspanel Bayern 2016 (2017)
Kistler, Ernst; Schneider, Daniela; Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;Zitatform
Kistler, Ernst, Daniela Schneider, Stefan Böhme & Lutz Eigenhüller (2017): Erwartete Personalprobleme, Personalbewegungen und offene Stellen. Kurzbericht 17/2 an das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration und die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit zum IAB-Betriebspanel Bayern 2016. Stadtbergen, 18 S.
Abstract
"Die im vorliegenden Kurzbericht wiedergegebenen Ergebnisse spiegeln die im zeitlichen und regionalen Vergleich zum westdeutschen Durchschnitt und zu Deutschland insgesamt bessere Arbeitsmarktsituation im Freistaat Bayern wider. - Zunächst ist es erfreulich festzustellen, dass im Vergleich zum Jahr 2000 der Anteil der Betriebe abgenommen hat, die für die nächsten zwei Jahre Personalprobleme befürchten. Unter den erwarteten Problemen gewinnt das Thema 'Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Fachkräften' zwar kontinuierlich an Bedeutung (2016: 33 %). Die zweite traditionell größere Befürchtung 'Belastung durch Lohnkosten' wird dagegen immer seltener genannt (2016: 17 %). Besonders mittlere und große Betriebe nennen beide Erwartungen am häufigsten. In Klein- und Kleinstbetrieben ist das viel seltener der Fall (Darstellungen 1 und 2). - Mit 32 Prozent überschreitet der stark gestiegene Anteil der Betriebe mit Personaleinstellungen in Bayern im 1. Halbjahr (32 %) den Anteil der Betriebe mit Personalabgängen (28 %) deutlich. Die Einstellungs- und Abgangsraten liegen im Freistaat erneut unter den westdeutschen Durchschnittswerten. Der Anteil der nicht besetzten Stellen für qualifizierte Tätigkeiten am gesamten Personalbedarf lag im 1. Halbjahr 2016 in Bayern bei 29 Prozent (Westdeutschland: 30 %). Er ist in Kleinstbetrieben am höchsten (50 %). Dominanter Grund für die Personalabgänge waren im Freistaat wie im westdeutschen Durchschnitt mit 44 Prozent arbeitnehmerseitige bzw. arbeitnehmerinnenseitige Kündigungen. Der guten Arbeitsmarktlage entsprechend bleiben die Abgänge wegen arbeitgeberseitiger Kündigung mit 20 Prozent weit dahinter zurück (West- und Ostdeutschland: 24 %). Mit abnehmender Tendenz spielt das Auslaufen eines befristeten Arbeitsverhältnisses eine geringere Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Betriebliche Beschäftigungsentwicklung und betriebliches Einstellungsverhalten in Baden-Württemberg: Eine geschlechtsspezifische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (Wellen 2000-2016) (2017)
Klempt, Charlotte; Klee, Günther;Zitatform
Klempt, Charlotte & Günther Klee (2017): Betriebliche Beschäftigungsentwicklung und betriebliches Einstellungsverhalten in Baden-Württemberg. Eine geschlechtsspezifische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (Wellen 2000-2016). (IAW-Kurzberichte 2017,04), Tübingen, 57 S.
Abstract
"Wie die IAW-Studie außerdem zeigt, sind Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie trotz eines leichten Anstiegs insgesamt immer noch wenig verbreitet. Die 'Rücksichtnahme bei den Arbeitszeiten' steht hier mit großem Abstand auf Platz eins in der betrieblichen Praxis (21 Prozent der Betriebe). Finanzielle Beteiligung an der Kinderbetreuung, Unterstützung bei pflegebedürftigen Angehörigen oder Angebote für Beschäftigte in Elternzeit sind indes noch stark ausbaufähig (jeweils weniger als zehn Prozent der Betriebe)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Towards an East German wage curve: NUTS boundaries, labour market regions and unemployment spillovers (2017)
Zitatform
Kosfeld, Reinhold & Christian Dreger (2017): Towards an East German wage curve. NUTS boundaries, labour market regions and unemployment spillovers. (DIW-Diskussionspapiere 1675), Berlin, 30 S.
Abstract
"The relevance of spatial effects in the wage curve can be rationalized by the model of monopsonistic competition in regional labour markets. However, distortions in extracting the regional unemployment effects arise in standard regional (i.e. NUTS) classifications as they fail to adequately capture spatial processes. In addition, the nonstationarity of wages and unemployment is often ignored. Both issues are particularly important in high unemployment regimes like East Germany where a wage curve is difficult to establish. In this paper, labour market regions defined by economic criteria are used to examine the existence of an East German wage curve. Due to the nonstationarity of spatial data, a global panel cointegration approach is adopted. By specifying a spatial error correction model (SpECM), equilibrium adjustments are investigated in time and space. The analysis gives evidence on a locally but not a spatially cointegrated wage curve for East Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wohnstandort und räumliche Mobilität im Kontext steigender Frauenerwerbstätigkeit: Eine Analyse für West- und Ostdeutschland (2017)
Lien, Shih-cheng;Zitatform
Lien, Shih-cheng (2017): Wohnstandort und räumliche Mobilität im Kontext steigender Frauenerwerbstätigkeit. Eine Analyse für West- und Ostdeutschland. Wiesbaden: Springer VS, 299 S. DOI:10.1007/978-3-658-15858-3
Abstract
"Shih-Cheng Lien untersucht die Bedeutung der gestiegenen Frauenerwerbstätigkeit für die Veränderungen von Wohnstandort und räumlicher Mobilität. Mit Hilfe einer sekundärstatistischen Analyse des Sozioökonomischen Panels (SOEP) für die Jahre 1993 bis 2008 analysiert sie die zunehmende Ausdifferenzierung der Lebensführung von Frauen - Lebensformen, Erwerbsbeteiligung und Arbeitszeit - in Abhängigkeit vom Bildungsniveau und die daraus folgenden Tendenzen der räumlichen Entwicklung bezüglich Alltagsmobilität, Wohnmobilität und Wohnstandortentscheidungen unterschiedlicher Haushaltstypen. Ein besonderes Augenmerk legt die Autorin auf die unterschiedlichen Entwicklungen in Ost- und Westdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Does embeddedness in clusters enhance firm survival and growth?: An establishment-level analysis using CORIS data (2017)
Litzel, Nicole;Zitatform
Litzel, Nicole (2017): Does embeddedness in clusters enhance firm survival and growth? An establishment-level analysis using CORIS data. In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 51, H. 4, S. 563-574., 2015-11-30. DOI:10.1080/00343404.2015.1115009
Abstract
"Die Auswirkungen von Clustern auf das Überleben und Wachstum von Firmen sind das Thema zahlreicher Beiträge, die unterschiedliche Belege hervorgebracht haben. In diesem Beitrag wird eine Analyse unter Nutzung eines Bewertungsmodells auf der Grundlage eines Kontrollgruppenansatzes durchgeführt. Möglich wird dies durch die Nutzung einer Datenbank, die einen von den Betrieben gemeldeten Indikator für die Einbettung in Clustern mit hochgradig zuverlässigen longitudinalen Betriebsdaten kombiniert. Aus einer Überlebensanalyse (2001 - 2010) geht hervor, dass eine Offenheit gegenüber den potenziellen Angeboten von regionalen Wertschöpfungsketten das Risiko eines Scheiterns um ca. ein Drittel verringert. Darüber hinaus hat sich das zehnjährige Wachstum der Betriebe durch die Einbettung in Clustern um durchschnittlich 16,6% verstärkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungszufriedenheit und Vertragsauflösungen als regionaler Spiegel betrieblicher Ausbildungsqualität (2017)
Martsch, Marcel; Thiele, Philipp;Zitatform
Martsch, Marcel & Philipp Thiele (2017): Ausbildungszufriedenheit und Vertragsauflösungen als regionaler Spiegel betrieblicher Ausbildungsqualität. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 32, S. 1-35.
Abstract
"Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge sind mit hohen Belastungen für Auszubildende und Ausbildungsbetriebe verbunden. Die Lösungsquote liegt bundesweit seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau, und in den neuen Bundesländern werden signifikant mehr Ausbildungsverträge gelöst (vgl. Uhly 2015). Die Gründe vorzeitiger Vertragsauflösungen variieren in Abhängigkeit verschiedener Faktoren, wobei Auszubildende diese überwiegend betrieblich begründen (vgl. Mischler 2014). Demgegenüber schätzen Auszubildende die Zufriedenheit mit der betrieblich-beruflichen Ausbildung im dualen Vergleich mit der Berufsschule gleich gut (vgl. Beicht et al. 2009) oder besser ein (vgl. DGB 2016). Die Ergebnisdarstellungen differenzieren dabei nicht nach regionalen Aspekten und leisten folglich keinen Beitrag zur Aufklärung des skizzierten Kontrastes. Es ist jedoch zu vermuten, dass landesspezifische Effekte von Bundesländern mit hohen Lösungsquoten von den gesamtdeutschen Mittelwerten zur Ausbildungszufriedenheit statistisch maskiert werden. Sachsen-Anhalt gehört mit einer Lösungsquote von 32.7 % zu diesen Bundesländern.
Zur Überprüfung der Hypothese wurde die Studie des BIBB (vgl. Beicht et al. 2009) an einer Stichprobe von N = 240 Auszubildenden Sachsen-Anhalts repliziert. Die Ergebnisse zeigen signifikante Unterschiede in der Bewertung der Ausbildungszufriedenheit, wobei hier die Berufsschule im Vergleich zur betrieblich-beruflichen Ausbildung signifikant besser bewertet wird (t(215) = 4.91, p < .000). Weiterführende Analysen unter Berücksichtigung von Personenmerkmalen, Ausbildungsberuf, betrieblichen Qualitätsindikatoren und Lösungsneigungen zeichnen ein noch differenzierteres Bild. Es werden Handlungsempfehlungen für die betrieblich-berufliche Ausbildung abgeleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Veränderungen regionaler Ausbildungsmarktlagen durch mobile Jugendliche (2017)
Matthes, Stephanie; Ulrich, Joachim Gerd;Zitatform
Matthes, Stephanie & Joachim Gerd Ulrich (2017): Veränderungen regionaler Ausbildungsmarktlagen durch mobile Jugendliche. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 70, H. 8, S. 577-586. DOI:10.5771/0342-300X-2017-8-577
Abstract
"Eine höhere Mobilität der Jugendlichen gilt als ein Schlüsselfaktor, um Passungsprobleme zwischen Ausbildungsplatzangebot und -nachfrage in den Regionen zu lösen. Wie stark allerdings mobile Jugendliche schon heute zum Ausgleich von Angebot und Nachfrage beitragen, ist unklar. Denn in den amtlichen Angebots-Nachfrage-Relationen schlägt sich bereits das Resultat der Mobilität nieder. Der Beitrag widmet sich deshalb der Konstruktion eines Indikators, der die von Mobilität noch unbeeinflussten Marktverhältnisse widerspiegelt und somit als Referenz dienen kann, um mobilitätsbedingte Veränderungen zu messen. Erste Analysen deuten auf eine ausreichende Validität des neuen Indikators hin. Demnach sind in vielen Regionen die offiziell guten Angebots-Nachfrage-Relationen allein der Abwanderung der Jugendlichen zu verdanken. Andererseits werden in einigen Großstädten ursprünglich sehr gute Versorgungsverhältnisse durch starke Zuströme aus dem Umland ins Gegenteil verkehrt. Programme zur Förderung des Ausbildungsangebots sollten deshalb zum Teil auch Regionen einbeziehen, in denen die Marktlage als gut gilt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Arbeitsmarktsituation von Migrantinnen und Migranten in Hamburg (2017)
Zitatform
Meister, Moritz, Annekatrin Niebuhr & Andrea Stöckmann (2017): Die Arbeitsmarktsituation von Migrantinnen und Migranten in Hamburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 01/2017), Nürnberg, 75 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie betrachtet die Arbeitsmarktsituation von Migrantinnen und Migranten in Hamburg anhand verschiedener Indikatoren. Wir untersuchen die Erwerbsbeteiligung, die Betroffenheit von Arbeitslosigkeit, die Beschäftigungsstruktur und -entwicklung sowie die Entlohnung. Zudem vergleichen wir den Arbeitsmarkterfolg für unterschiedliche Gruppen von Migrantinnen und Migranten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den geschlechtsspezifischen Unterschieden im Arbeitsmarkterfolg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labour mobility and local employment: building a local employment base from labour mobility? (2017)
Zitatform
Naveed, Amjad, Nino Javakhishvili-Larsen & Torben Dall Schmidt (2017): Labour mobility and local employment: building a local employment base from labour mobility? In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 51, H. 11, S. 1622-1634. DOI:10.1080/00343404.2016.1223284
Abstract
"Sind die Zuströme von Arbeitskräften ein Beitrag zu den Arbeitschancen für lokale Anwohner? Zur Analyse dieser Frage nutzen wir ein dreischrittiges Verfahren zur Instrumentvariablenschätzung einschließlich der wechselseitigen Festeffekte zur Berücksichtigung von nicht beobachteter Heterogenität unter Nutzung von eindeutigen Paneldaten für den Zeitraum von 2006 bis 2011 in Dänemark. Aus den Ergebnissen geht hervor, dass die Zuströme von Arbeitskräften eine entscheidende Rolle für Arbeitschancen in Randgebieten spielen, aber in größerer Nähe zu Innenstädten keine Auswirkungen zu haben scheinen. Darüber hinaus verdeutlichen die Ergebnisse die Wichtigkeit von Zuströmen mit bestimmten Kenntnissen sowie von sektorenübergreifenden Abhängigkeiten bei der Dynamik von Kenntnissen. Dies betont die Bedeutung einer Berücksichtigung von Politiken zur Förderung von Mobilität für die Sicherstellung der Beschäftigungsbasis in Randgebieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Entwicklung regionaler Disparitäten in Deutschland: Persistente Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland (2017)
Zitatform
Niebuhr, Annekatrin (2017): Die Entwicklung regionaler Disparitäten in Deutschland. Persistente Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. In: H. H. Eberstein, H. Karl & G. Untiedt (Hrsg.) (2017): Handbuch der regionalen Wirtschaftsförderung, S. 1-38, 2017-04-28.
Abstract
"Der Aufsatz von Annekatrin Niebuhr analysiert die nach wie vor bestehenden erheblichen regionalen Unterschiede in der Wirtschaftskraft und der Beschäftigung in Deutschland. Dabei werden die neben den Disparitäten zwischen Ost- und Westdeutschland auch die Unterschiede in Wirtschaftskraft, Einkommen und Beschäftigung zwischen allen Regionen in Deutschland untersucht. Darüber hinaus werden das regionale Innovationsgeschehen und die Exportaktivitäten bei der Analyse der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit berücksichtigt." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Smaller differences in bigger cities?: Assessing the regional dimension of the gender pay gap (2017)
Zitatform
Nisic, Natascha (2017): Smaller differences in bigger cities? Assessing the regional dimension of the gender pay gap. In: European Sociological Review, Jg. 33, H. 2, S. 292-304., 2017-01-01. DOI:10.1093/esr/jcx037
Abstract
"Although structural determinants have been emphasized for explaining wage differences between men and women, the role of regional opportunity structures still warrants research. This investigation focuses on the relevance of urban labour markets and agglomeration effects for the spatial variation in the gender wage gap and provides comprehensive insights into the underlying mechanisms by combining sociological, economic, and geographical approaches. It is argued that partnership ties impose severe restrictions on women's labour mobility, confining them to the labour markets of their partners and the local conditions of their residential area. According to labour market theory, women's lower responsiveness to better job offers will translate into lower earnings. However, the size of the wage penalty varies with urban size and will be considerably lower in large labour markets. Empirical evidence is provided using data from the German Socio-economic Panel (1992 - 2012). Methodologically, the study adds to the literature by estimating hybrid, within- and between-effect wage regressions that also take into account dynamic selection into employment. Results indicate that male - female wage differentials narrow with urban size up to 9 per cent, thereby prompting the increasingly discussed importance of agglomeration effects for women's employment outcomes. Moreover, the study reveals and discusses pitfalls in interpreting results from fixed-effects models." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen: Ergebnisse der einundzwanzigsten Welle 2016 (2017)
Putzing, Monika; Frei, Marek; Prick, Simone; Walter, Gerd; Kriwoluzky, Silke;Zitatform
Putzing, Monika, Marek Frei, Silke Kriwoluzky, Gerd Walter & Simone Prick (2017): IAB-Betriebspanel, Länderbericht Thüringen. Ergebnisse der einundzwanzigsten Welle 2016. Erfurt, 88 S.
Abstract
"Das IAB Betriebspanel wurde in Thüringen als jährliche mündliche Arbeitgeberbefragung auf Leitungsebene von Juli bis Oktober 2016 zum 21. Mal durchgeführt. Der Auswertungsbericht für den Freistaat wurde im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie erarbeitet.
Das IAB-Betriebspanel befasst sich mit verschiedenen Aspekten der Beschäftigungsentwicklung. Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen: Welche neuen (Beschäftigungs-)Trends sind erkennbar? Wo setzen sich bisherige Entwicklungen fort, wo zeigen sich Brüche? In welchen Bereichen entstehen Arbeitsplätze, wo werden sie abgebaut? Welche Ausprägungsformen hat Arbeit heute (im Hinblick auf Ort der Erstellung, Umfang, Entlohnung, Stabilität etc.)? Welche qualifikatorischen Anforderungen werden an die Arbeitskräfte gestellt? Hat einfache Arbeit Zukunft? Sprich: Welche Chancen haben Ungelernte? Welche Möglichkeiten haben die Sozialpartner, auf die Gestaltung der Arbeits- und Einkommensbedingungen der ArbeitnehmerInnen einzuwirken?" (Textauszug, IAB-Doku) -
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What drives unemployment disparities in European regions?: a dynamic spatial panel approach (2017)
Rios, Vicente;Zitatform
Rios, Vicente (2017): What drives unemployment disparities in European regions? A dynamic spatial panel approach. In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 51, H. 11, S. 1599-1611. DOI:10.1080/00343404.2016.1216094
Abstract
"In dieser Studie werden die Differenziale bei der Arbeitslosigkeit in europäischen Regionen im Zeitraum von 2000 bis 2011 untersucht. Zu diesem Zweck wird ein theoretisches Modell mit erheblichen räumlichen Wechselwirkungen zwischen den Regionen entwickelt. Die Lösung impliziert eine dynamisch-räumliche Durbin-Modell-Spezifikation einschließlich Faktoren auf regionaler und institutioneller Ebene als Erklärungsvariablen. Gemeinsam mit den dynamisch-räumlichen Panelschätzungen kommen Maßstäbe der relativen Bedeutung zum Einsatz, um die Auswirkung des regionalen Ungleichgewichts bzw. Gleichgewichts sowie Faktoren auf nationaler Ebene zu quantifizieren. Aus der Analyse der relativen Bedeutung geht hervor, dass die Disparitäten bei der Arbeitslosigkeit im Zeitraum vor der Krise in erster Linie durch Gleichgewichtsfaktoren auf regionaler Ebene verursacht wurden. Dennoch spielen die Institutionen des Arbeitsmarkts eine wichtige Rolle zur Erklärung der Disparitäten im Zeitraum von 2009 bis 2011." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Regionale Arbeitsmarktprognosen (Stand: Herbst 2017) (2017)
Zitatform
Rossen, Anja, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2017): Regionale Arbeitsmarktprognosen (Stand: Herbst 2017). In: IAB-Forum H. 04.10.2017, o. Sz., 2017-09-29.
Abstract
"Das Beschäftigungswachstum setzt sich auch im Jahr 2018 fort. Die erwarteten Wachstumsraten variieren zwischen 3,0 Prozent in Berlin und 0,9 Prozent im Saarland. Darüber hinaus wird ein weiterer Abbau der Arbeitslosigkeit prognostiziert, der von 5,0 Prozent in Brandenburg bis 0,5 Prozent in Nordrhein-Westfalen reicht. Dieser lässt sich in Westdeutschland mehrheitlich auf den Bereich der Arbeitslosenversicherung zurückführen, während in Ostdeutschland ein stärkerer Rückgang im Bereich der sozialen Grundsicherung erwartet wird. In Bezug auf Beschäftigung und Arbeitslosigkeit werden günstige Entwicklungen in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen und Niedersachsen erwartet, unterdurchschnittliche jedoch in Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Im Vergleich mit der Prognose für das Jahr 2017 (Stand: Frühjahr 2017) fallen das Beschäftigungswachstum sowie der Abbau der Arbeitslosigkeit im Jahr 2018 voraussichtlich etwas schwächer aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Regionale Arbeitsmarktprognosen für das Jahr 2017 (2017)
Zitatform
Rossen, Anja, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2017): Regionale Arbeitsmarktprognosen für das Jahr 2017. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 03/2017), Nürnberg, 7 S.
Abstract
In dem Aktuellen Bericht werden die Prognosen des Regionalen Forschungsnetzes des IAB für die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und der Arbeitslosen sowohl für Ost- und Westdeutschland als auch für die Bundesländer dargestellt. (IAB)
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Regionale Konvergenzprozesse in Deutschland: Der ländliche Raum holt auf (2017)
Röhl, Klaus-Heiner;Zitatform
Röhl, Klaus-Heiner (2017): Regionale Konvergenzprozesse in Deutschland. Der ländliche Raum holt auf. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2017,38), Köln, 19 S.
Abstract
"Seit dem Jahr 2000 nimmt der Urbanisierungsgrad in Deutschland wieder zu. Die Einwohnerzahlen in den Großstädten steigen an und haben inzwischen eine zunehmende Knappheit auf dem Wohnungsmarkt ausgelöst. Der ländliche Raum verliert hingegen vielerorts Einwohner. Zum einen begünstigt die Bildungsmigration die Städte, zum anderen richtet sich die Zuwanderung aus dem Ausland vorwiegend auf städtische Regionen. Aber auch Familien entscheiden sich heute eher für ein Leben in der Stadt als im Umland. Die Bevölkerungsverteilung im Raum wird von zunehmenden Agglomerationstendenzen geprägt. Doch die räumliche Konzentration der Bevölkerung wird bislang nicht von einer vergleichbaren Zentralisierung der Wirtschaftsaktivität begleitet. Der ländliche Raum kann seinen Anteil am Bruttoinlandsprodukt vielmehr konstant halten, so dass sein BIP-Rückstand je Einwohner gegenüber der Wirtschaftszentren seit dem Jahr 2000 spürbar abnimmt und die räumliche Konvergenz zwischen dem ländlichen Raum insgesamt und den Städten steigt. Dabei nimmt jedoch die Streuung der Wirtschaftskraft innerhalb der Regionstypen zu: Ein Teil der ländlichen Kreise fällt zurück, aber auch unter den Stadtregionen gibt es wachsende Divergenzen. Berücksichtigt man zudem den demografischen Wandel, der sich aufgrund der abweichenden Altersstrukturen in manchen, überwiegend ländlichen Regionen sehr viel eher und stärker als in den meisten Landesteilen auswirken wird, besteht trotz der erfreulichen Konvergenzprozesse weiterhin erheblicher regionalpolitscher Handlungsbedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Apprentice poaching in regional labor markets (2017)
Zitatform
Stockinger, Bastian & Thomas Zwick (2017): Apprentice poaching in regional labor markets. (ZEW discussion paper 2017-013), Mannheim, 57 S.
Abstract
"A number of studies have found that firms provide less training if they are located in regions with strong labor market competition. This finding is usually interpreted as evidence of a higher risk of poaching in these regions. Yet, there is no direct evidence that regional competition is positively correlated with poaching. Building on a recently established approach to ex-post identify poaching of apprenticeship completers, our paper is the first to directly investigate the correlation between regional labor market competition and poaching. Using German administrative data, we find that competition indeed increases training establishments' probability of becoming poaching victims. However, poaching victims do not change their apprenticeship training activity in reaction to past poaching. Instead, our findings indicate that the lower training activity in competitive regions can be attributed to lower retention rates, a less adverse selection, and lower labor and hiring costs of apprenticeship completers hired from rivals." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IAB-Discussion Paper , 08/2017 -
Literaturhinweis
Apprentice poaching in regional labor markets (2017)
Zitatform
Stockinger, Bastian & Thomas Zwick (2017): Apprentice poaching in regional labor markets. (IAB-Discussion Paper 08/2017), Nürnberg, 59 S.
Abstract
"Frühere Studien haben gezeigt, dass Betriebe in Regionen mit starkem Arbeitsmarktwettbewerb weniger ausbilden. Dies wird üblicherweise als Beleg dafür interpretiert, dass in diesen Regionen ein erhöhtes Risiko bestehe, Ausbildungsabsolventen abgeworben zu bekommen. Allerdings gibt es keine direkten empirischen Belege für diesen Zusammenhang. Auf Basis eines neuartigen Ansatzes, das Abwerben von Ausbildungsabsolventen ex post zu identifizieren, untersucht dieses Papier erstmals direkt den Zusammenhang zwischen regionalem Arbeitsmarktwettbewerb und Abwerbungen. Hierfür nutzen wir administrative Daten für Deutschland. Unsere Ergebnisse zeigen, dass regionaler Wettbewerb tatsächlich mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zusammenhängt, dass Ausbildungsbetriebe Opfer von Abwerbungen werden. Allerdings ändern die betroffenen Betriebe nicht ihr Ausbildungsverhalten als Reaktion auf Abwerbungen. Stattdessen zeigen unsere Ergebnisse, dass die niedrigere Ausbildungsaktivität in Regionen mit starkem Arbeitsmarktwettbewerb eher mit einer generell geringeren Übernahmewahrscheinlichkeit von Ausbildungsabsolventen zusammenhängt. Zudem sind in solchen Regionen die Betriebswechsler unter den Ausbildungsabsolventen relativ positiv selektiert; gleichzeitig verursachen sie relativ geringe Kosten für die einstellenden Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: ZEW discussion paper , 2017-013 -
Literaturhinweis
Verlierer(-regionen) der Globalisierung in Deutschland: Wer? Warum? Was tun? (2017)
Zitatform
Südekum, Jens, Wolfgang Dauth & Sebastian Findeisen (2017): Verlierer(-regionen) der Globalisierung in Deutschland: Wer? Warum? Was tun? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 97, H. 1, S. 24-31. DOI:10.1007/s10273-017-2079-4
Abstract
"Die Globalisierung wird insbesondere von Populisten für Arbeitslosigkeit und soziale Probleme verantwortlich gemacht. Welchen Einfluss hat sie aber tatsächlich auf den westdeutschen Arbeitsmarkt? Als Verliererregionen identifizieren die Autoren das Ruhrgebiet, die Pfalz und Oberfranken. Die Gewinnerregionen liegen vor allem in Bayern und Schwaben. Das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland hat insgesamt durch den intensivierten Handel mit China und Osteuropa gewonnen, während der Arbeitsmarkt in den USA und in anderen europäischen Ländern negativ betroffen war. Dies könnte ein Grund dafür sein, dass Handelsprotektionismus in der politischen Diskussion hierzulande eine weniger wichtige Rolle spielt als anderswo." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
Weiterführende Informationen
Erratum zu Abbildung 3: Gewinner- und Verliererregionen innerhalb Westdeutschlands -
Literaturhinweis
Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Thüringen im Jahr 2015 (2017)
Theuer, Stefan; Fritzsche, Birgit; Kropp, Per;Zitatform
Theuer, Stefan, Birgit Fritzsche & Per Kropp (2017): Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Thüringen im Jahr 2015. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 03/2017), Nürnberg, 43 S.
Abstract
"In diesem Beitrag werden vorzeitige Lösungen im dualen Ausbildungssystem in Thüringen untersucht. Hierfür wird zuerst die Ausbildungssituation in Thüringen beschrieben. Anschließend werden vorzeitige Lösungen differenziert nach den Merkmalen Geschlecht, schulische Vorbildung, Alter, Ausbildungsbereich, Ausbildungsberuf, Ausbildungsjahr und nach regionaler Gliederung betrachtet. Abschließend werden auch mögliche Gründe für eine vorzeitige Vertragslösung betrachtet. Die Zahl der Ausbildungsverträge lag in Thüringen im Jahr 2015 auf einem nahezu gleichen Niveau wie in den Jahren 2014 und 2013. Auch scheint sich die Zahl der vorzeitigen Lösungen nicht weiter zu verschlechtern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
High-impact minimum wages and heterogeneous regions (2017)
Zitatform
Vom Berge, Philipp & Hanna Frings (2017): High-impact minimum wages and heterogeneous regions. (IZA discussion paper 10782), Bonn, 35 S.
Abstract
"We estimate the effects of the introduction and subsequent increases of a substantial minimum wage in Germany's main construction industry on wage and employment growth rates. Using a regional dataset constructed from individual employment histories, we exploit the spatial dimension and border discontinuities of the regional data to account for spillovers between districts and unobserved heterogeneity at the local level. The results indicate that the minimum wage increased the wage growth rate for East Germany but did not have a significant impact on the West German equivalent. The estimated effect on the employment growth rate reveals a contraction in the East of about 1.2 percentage points for a one-standard-deviation increase in the minimum-wage bite, amounting to roughly one quarter of the overall decline in the growth rate. We observe no change for the West." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsplätze in Braunkohleregionen: Entwicklungen in der Lausitz, dem Mitteldeutschen und Rheinischen Revier. Kurzstudie für die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen (2017)
Wörlen, Christine; Holzhausen, Gisa; Keppler, Lisa;Zitatform
Wörlen, Christine, Lisa Keppler & Gisa Holzhausen (2017): Arbeitsplätze in Braunkohleregionen. Entwicklungen in der Lausitz, dem Mitteldeutschen und Rheinischen Revier. Kurzstudie für die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. Berlin, 32 S.
Abstract
"In Deutschland wird heute noch in neun Tagebauen Braunkohle für zehn Großkraftwerke (>200 MW) zur Stromerzeugung für die allgemeine Versorgung abgebaut. Als eines der wichtigsten Argumente für den Weiterbetrieb dieser Industrie werden oft die damit verbundenen Arbeitsplätze genannt. Die Daten zu diesen Arbeitsplätzen werden in der vorliegenden Studie aufgearbeitet.
Die Studie zeigt, dass der Strukturwandel auch im Braunkohlesektor längst Tatsache ist. In Braunkohlentagebauen und -kraftwerken der allgemeinen Versorgung bestehen nur noch rund 20.000 direkte Arbeitsplätze. Nach Angaben des Braunkohleverbandes DEBRIV sind es im von RWE betriebenen Rheinischen Revier weniger als 9.000, im Mitteldeutschen Revier weniger als 2.600 und in der Lausitz weniger als 7.900. Damit liegt der Anteil der Beschäftigten in der Braunkohle an der gesamten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung sowohl auf Bundesebene als auch in jedem betroffenen Bundesland (Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt) nur im Promillebereich." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Vierter Bericht der Bayerischen Staatsregierung zur sozialen Lage in Bayern (2017)
Zitatform
(2017): Vierter Bericht der Bayerischen Staatsregierung zur sozialen Lage in Bayern. (Bericht der Staatsregierung zur sozialen Lage in Bayern 04), München, 541 S.
Abstract
"Der Bericht beinhaltet aktuelle und umfangreiche Informationen über die Entwicklung der Lebenslagen der bayerischen Bevölkerung und zeigt die Ziele der Bayerischen Staatsregierung in der Sozialpolitik auf. Er analysiert, wo Bayern steht, und beschreibt, was unternommen wird, um das in Bayern bestehende hohe Niveau weiter zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
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Große Unterschiede in der Leistungsfähigkeit: Ergebnisse des IW-Regionalrankings 2016 (2016)
Bahrke, Michael; Kempermann, Hanno; Schmitt, Katharina;Zitatform
Bahrke, Michael, Hanno Kempermann & Katharina Schmitt (2016): Große Unterschiede in der Leistungsfähigkeit. Ergebnisse des IW-Regionalrankings 2016. In: IW-Trends, Jg. 43, H. 1, S. 69-84. DOI:10.2373/1864-810X.16-01-05
Abstract
"Seit der großen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2009 haben sich die Regionen in Deutschland unterschiedlich entwickelt. Die Gründe für die divergierende regionale Entwicklung liegen in der Innovationsaktivität, der Internationalisierung und der Vernetzung der Regionen. Auf Basis des IW-Regionalrankings 2016 weisen die Automobilstandorte Wolfsburg, Dingolfing-Landau und Ingolstadt die beste Dynamik auf. Diese Regionen haben zugleich auch ein hohes Leistungsniveau. Das IW-Regionalranking, das Niveau und Entwicklung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit berücksichtigt, kann wichtige Informationen für die regional unterschiedlichen Stärken liefern, um mit besonderen Herausforderungen zurechtzukommen, zum Beispiel mit der Flüchtlingsintegration." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Langzeitarbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen: Strukturen, Entwicklungen und Abgänge in Beschäftigung (2016)
Zitatform
Bauer, Frank, Duncan Roth & Georg Sieglen (2016): Langzeitarbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen. Strukturen, Entwicklungen und Abgänge in Beschäftigung. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 02/2016), Nürnberg, 54 S.
Abstract
"Trotz anhaltenden Beschäftigungswachstums stagniert die Zahl der Arbeitslosen in Nordrhein-Westfalen, wie in Deutschland insgesamt, in den letzten Jahren. Infolgedessen kann es zu Verfestigungen der Arbeitslosigkeit sowie zu längeren Arbeitslosigkeitsdauern kommen. Dies zeigt sich auch darin, dass die Zahl der Personen mit besonders langer Dauer der Arbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen zuletzt gestiegen ist. Dieser Beitrag widmet sich zwei Fragestellungen: Einerseits wird der Bestand der Arbeitslosen in Nordrhein-Westfalen im Hinblick auf verschiedene Strukturmerkmale sowie auf die regionale Verteilung analysiert; zum anderen stehen die Übergänge aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung im Fokus. Um der Heterogenität der Gruppe der Arbeitslosen gerecht zu werden, werden zwei weitere Personengruppen gebildet und mit der Gesamtheit aller Arbeitslosen verglichen. Dabei handelt es sich einerseits um die Gruppe aller Langzeitarbeitslosen sowie um eine als 'arbeitsmarktferne' Langzeitarbeitslose bezeichnete Untergruppe, für die lange Dauern der Arbeitslosigkeit und kurze Beschäftigungserfahrungen kennzeichnend ist. Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere Ältere und Personen ohne Berufsausbildung bei den Langzeitarbeitslosen überrepräsentiert sind. Deutlich seltener - gemessen am Bestand - können Langzeitarbeitslose Übergänge in Beschäftigung realisieren. Gelingt die Aufnahme einer Beschäftigung, ist diese für Langzeitarbeitslose im Durchschnitt von kürzerer Dauer. In den meisten Fällen sind diese Unterschiede für die 'arbeitsmarktfernen' Langzeitarbeitslosen noch stärker ausgeprägt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bericht an die Regierung des Saarlandes 2016 zur wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Lage der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: Schwerpunktthema: Arbeiten im Saarland - Für eine aktive Industrie- und Dienstleistungspolitik! (2016)
Bechtel, Doris; Rothhaar, Eckhard; Lutz, Roman; Meyer, Jürgen; Remus, Kurt; Schmidt, Gertrud; Dincher, Wolfgang; Becker, Ralf; Ertl, Dagmar; Hau, Lisa; Simon, Franz-Josef; Koenen, Franz Josef; Müller, Werner; Leinenbach, Manfred; Ohnesorg, Sabine; Brandt, Torsten; Ott, Christian; Kremp, Matthias; Otto, Thomas; Hoffmann, Matthias; Tobae, Rainer; Boos, Jonas; Thimmel, Rainer;Zitatform
Bechtel, Doris, Ralf Becker, Jonas Boos, Torsten Brandt, Wolfgang Dincher, Dagmar Ertl, Lisa Hau, Matthias Hoffmann, Franz Josef Koenen, Matthias Kremp, Manfred Leinenbach, Roman Lutz, Jürgen Meyer, Werner Müller, Sabine Ohnesorg, Christian Ott, Thomas Otto, Kurt Remus, Eckhard Rothhaar, Gertrud Schmidt, Franz-Josef Simon, Rainer Thimmel & Rainer Tobae (2016): Bericht an die Regierung des Saarlandes 2016 zur wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Lage der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Schwerpunktthema: Arbeiten im Saarland - Für eine aktive Industrie- und Dienstleistungspolitik! (Bericht an die Regierung des Saarlandes zur wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Lage der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer), Saarbrücken, 407 S.
Abstract
"Die Arbeitskammer des Saarlandes fordert die Fortsetzung und weitere Intensivierung einer arbeitnehmerorientierten Politik im Saarland. Bereits mit dem Bericht an die Landesregierung 2013 hat die Arbeitskammer Leitlinien für eine Politik, in der die Interessen der saarländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Mittelpunkt stehen, vorgestellt. Der Titel des Berichts 'Für ein lebenswertes und leistungsfähiges Saarland' bleibt weiter aktuell und beschreibt die politische Forderung der Arbeitskammer zutreffend. Die Große Koalition hat in den letzten Jahren einige wichtige Weichenstellungen vorgenommen, mit denen Forderungen der Arbeitskammer aufgenommen wurden. Im folgenden Bericht sollen diese aufgezeigt und kritisch überprüft werden. Es bleibt weiter viel zu tun: Zahlreiche Aktivitäten sind auch über den nächsten Wahltermin hinaus abzusichern und fortzuführen. Weitere Aktivitäten und Projekte sind dringend aufzunehmen. Die Herausforderungen des Landes werden nur durch eine -- bereits von der Arbeitskammer in ihrem Bericht 2013 geforderte 'konzertierte Aktion' -- bewältigt, 'bei der die verzahnte Arbeit aller Akteure an gemeinsam definierten Zielen und in einem grundsätzlich abgestimmten Rahmen dringend notwendig ist'." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Aufstiegsmobilität und -chancen auf dem regionalen Arbeitsmarkt: Stand und Entwicklungspotenzial in der regionalen Logistik (2016)
Benedix, Ulf;Zitatform
Benedix, Ulf (2016): Aufstiegsmobilität und -chancen auf dem regionalen Arbeitsmarkt. Stand und Entwicklungspotenzial in der regionalen Logistik. (Reihe Arbeit und Wirtschaft in Bremen 15), Bremen, 86 S.
Abstract
"Aufstiegsmobilität durch Qualifizierung nutzt Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Unternehmen gleichermaßen: Beschäftigte können durch Qualifizierung ihre berufliche Position und ihre Beschäftigungsbedingungen verbessern. Unternehmen können im demografischen Wandel ihren Fachkräftebedarf nachhaltig decken.
Ausbau und Nutzung dieser Chancen durch Qualifizierung setzen eine darauf ausgerichtete betriebliche Personalpolitik voraus. In der für Bremen wichtigen Logistikbranche wurden die Qualifizierungswege und Beschäftigungsbedingungen von Speditions- und Schifffahrtskaufleuten, Lagerlogistikerinnen und -logistikern sowie Berufskraftfahrerinnen und -fahrern untersucht. Die Ergebnisse zeigen ein starkes Gefälle zwischen den Qualifizierungschancen in den drei Berufsbereichen und in der Personalentwicklung von Unternehmen. Vor allem bei Berufskraftfahrern und -fahrerinnen sind die Beschäftigungs- und Ausbildungsbedingungen in der Regel besorgniserregend schlecht und auf längere Sicht auch nachteilig für die Unternehmen. Für die untersuchten Berufe werden Empfehlungen zu einer zukunftsgerichteten Gestaltung der Qualifizierung gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Berufe in der Fahrzeugführung und Logistik: Entwicklung der Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation in Hessen (2016)
Bennewitz, Emanuel;Zitatform
Bennewitz, Emanuel (2016): Berufe in der Fahrzeugführung und Logistik. Entwicklung der Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation in Hessen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 01/2016), Nürnberg, 52 S.
Abstract
"Aufgrund des steigenden Bedarfs an Warenversand und Personenbeförderung - bedingt durch Onlinehandel und Mobilität - gewinnt die Beschäftigung in den Berufen der 'Fahrzeugführung und Logistik' immer mehr an Bedeutung. Dies wird zum einen durch die überdurchschnittliche Beschäftigungsentwicklung und zum anderen durch die deutliche Reduktion der Arbeitslosenzahl in der 'Fahrzeugführung und Logistik' belegt. So hat sich die Beschäftigung von Juni 2013 bis Juni 2015 in Hessen um 7,7 Prozent erhöht, die jahresdurchschnittliche Zahl der Arbeitslosen ist von 2013 bis 2015 um 4,9 Prozent gesunken. Der große Zuwachs in der Zahl der gemeldeten Stellen deutet zudem daraufhin, dass auch in naher Zukunft die Nachfrage ungebrochen sein wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Long-lasting labour market consequences of German unification (2016)
Zitatform
Blien, Uwe, Joachim Möller, Van Phan thi Hong & Stephan Brunow (2016): Long-lasting labour market consequences of German unification. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 236, H. 2, S. 181-216., 2015-09-15. DOI:10.1515/jbnst-2015-1013
Abstract
"This article shows how the impulses of the transformation process in eastern Germany have spread through the economy and the labour market. The form of transformation has long-term effects on the form of control over the economy; it is managed largely from western firms. This fact has manifold consequences for the innovation behaviour of plants, among others, which in turn is further related to productivity and thus to the labour market. We argue that this transfers further to persistently lower wages and higher unemployment rates in eastern compared with western Germany." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))
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Die Entlohnung von Pflegekräften - große Unterschiede zwischen Berufen und Regionen (2016)
Zitatform
Bogai, Dieter, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2016): Die Entlohnung von Pflegekräften - große Unterschiede zwischen Berufen und Regionen. In: K. Jacobs, A. Kuhlmey, S. Greß, A. Schwinger & J. Klauber (Hrsg.) (2016): Pflege-Report 2016: Die Pflegenden im Fokus, S. 91-107, 2015-12-01.
Abstract
"Obwohl Pflegekräfte seit langem am Arbeitsmarkt stark gefragt sind, reagieren die Löhne kaum auf diese Situation. Neben dem unterdurchschnittlichen Lohnwachstum ist festzustellen, dass die Löhne in den Pflegeberufen regional erheblich variieren. Im Zentrum dieses Beitrags steht die Entlohnung von Pflegekräften in den Bundesländern, die für ausgebildete Kranken- und Altenpfleger sowie Helfer in diesen Berufen untersucht wird. Insgesamt lässt sich festhalten, dass examinierte Altenpflegekräfte in Deutschland im Schnitt etwa ein Fünftel weniger als Fachkräfte in der Krankenpflege verdienen. Die Studie zeigt starke Verdienstunterschiede im gleichen Pflegeberuf zwischen den Bundesländern sowie zwischen Pflegeeinrichtungen. Darüber hinaus ergibt sich kein einheitliches Bild der Verdienste im Verhältnis zum allgemeinen Lohnniveau von Fachkräften bzw. Helfern oder anderen vergleichbaren Berufsgruppen in den 16 Bundesländern. Abschließend werden die Gründe für die Lohnunterschiede diskutiert und betont, dass höhere Löhne in der Altenpflege nicht nur zur Linderung des Fachkräfteengpässe, sondern auch zur Stärkung der gesellschaftlichen Anerkennung eines überaus verantwortungs- und anspruchsvollen Berufs beitragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungs- und Arbeitslosigkeits-Entwicklung in Hamburg: Gutachten (2016)
Boll, Christina ; Niebuhr, Annekatrin ; Nitt-Drießelmann, Dörte; Rossen, Anja ; Otto, Alkis Henri; Peters, Cornelius;Zitatform
Boll, Christina, Annekatrin Niebuhr, Dörte Nitt-Drießelmann, Alkis Henri Otto, Cornelius Peters & Anja Rossen (2016): Beschäftigungs- und Arbeitslosigkeits-Entwicklung in Hamburg. Gutachten. Hamburg, 68 S.
Abstract
"Arbeitslosigkeit und Beschäftigung entwickeln sich derzeit in Hamburg nicht spiegelbildlich. Während die Beschäftigung in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen hat, schwächte sich der mit den Hartz-Reformen einsetzende Rückgang der Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren ab. Ab 2012 ist sogar ein leichter Anstieg zu konstatieren. Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit hat sich offenbar von der Entwicklung der Beschäftigung entkoppelt. Dieser Befund zeigt sich in der Tendenz auch für Deutschland insgesamt. Unter anderem dürfte dies darauf zurückzuführen sein, dass der strukturelle Mismatch nach dem Auslaufen der positiven Effekte der Hartz-Reformen wieder an Bedeutung gewonnen hat. Mit strukturellem Mismatch ist gemeint, dass (regional) angebotene und nachgefragte berufliche Qualifikationen teilweise nicht zusammen passen. Neben dieser Nichtpassung von Arbeitslosen- und Stellenprofilen (Mismatch) kann die beobachtete Abkopplung auch durch weitere Faktoren verursacht sein, auf die die Beschäftigung und die Arbeitslosigkeit in unterschiedlicher Weise reagieren. Wie auch in anderen Regionen Deutschlands spielt in Hamburg die Zuwanderung von außen eine große Rolle, ebenso wie der Ausnutzungsgrad lokaler Arbeitskräftepotenziale und eine gestiegene Erwerbsneigung bei bestimmten Personengruppen. Ziel dieser Studie ist es, die genannten Zusammenhänge für den Hamburger Arbeitsmarkt im Zeitraum 2008 bis 2014 zu analysieren. Zudem wird die Entwicklung in Hamburg mit Hilfe eines Vergleichs mit anderen großen Arbeitsmarktzentren in Deutschland eingeordnet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
How do regional labor markets adjust to immigration?: a dynamic analysis for post-war Germany (2016)
Braun, Sebastian Till; Weber, Henning;Zitatform
Braun, Sebastian Till & Henning Weber (2016): How do regional labor markets adjust to immigration? A dynamic analysis for post-war Germany. (Kieler Arbeitspapier 2025), Kiel, 67 S.
Abstract
"We draw on two decades of historical data to analyze how regional labor markets in West Germany adjusted to one of the largest forced population movements in history, the mass inflow of eight million German expellees after World War II. The expellee inflow was distributed very asymmetrically across two West German regions. A dynamic two-region search and matching model of unemployment, which is exposed to the asymmetric expellee inflow, closely fits historical data on the regional unemployment differential and the regional migration rate. Both variables increase dramatically after the inflow and decline only gradually over the next decade. We show that despite the large and long-lasting dynamics following the expellee inflow, native workers experience only a modest loss in expected discounted lifetime labor income of 1.38%. Per-period losses in native labor income, however, are up to four times as large. The magnitude of income losses also depends on the initial location and labor market status of native workers. In counterfactual analyses, we furthermore show that economic policy interventions that affect the nature of the immigration inflow can effectively reduce native income losses and dampen adjustment dynamics in regional labor markets. One such intervention is to distribute the inflow more evenly over time. Smaller immigration inflows, similar in magnitude to the refugee inflow that Germany is experiencing today, also reduce native income losses markedly but decrease the duration of labor market adjustment only modestly." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Dienstleister bestimmen die Dynamik der Beschäftigung (2016)
Brautzsch, Hans-Ulrich;Zitatform
Brautzsch, Hans-Ulrich (2016): Dienstleister bestimmen die Dynamik der Beschäftigung. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 22, H. 6, S. 117-124.
Abstract
"Der in Ostdeutschland deutlich geringere Beschäftigungsaufbau im Vergleich zu Westdeutschland ist maßgeblich darauf zurückzuführen, dass die Impulse der Dienstleistungsbereiche für die gesamtwirtschaftliche Beschäftigung beträchtlich geringer sind als in Westdeutschland. Allerdings nimmt Berlin unter den ostdeutschen Ländern eine Sonderstellung ein, da der dortige kräftige Beschäftigungsaufbau vollständig von den Dienstleistungsbereichen getragen wird. Auf der Kreisebene zeigt sich eine hohe Korrelation zwischen der Beschäftigungsentwicklung insgesamt und der Höhe der Expansionsbeiträge der Dienstleistungsbereiche. Die regional differierenden Expansionsbeiträge der Dienstleistungsbereiche stehen im Zusammenhang mit Unterschieden bei der Teilzeitbeschäftigung, der demographischen Entwicklung sowie der Siedlungs- und Produktionsstruktur." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Relevanz der Digitalisierung für die Bundesländer: Saarland, Thüringen und Baden-Württemberg haben den größten Anpassungsbedarf (2016)
Zitatform
Buch, Tanja, Katharina Dengler & Britta Matthes (2016): Relevanz der Digitalisierung für die Bundesländer: Saarland, Thüringen und Baden-Württemberg haben den größten Anpassungsbedarf. (IAB-Kurzbericht 14/2016), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Der Anteil der Tätigkeiten, die bereits heute von Computern und computergesteuerten Maschinen erledigt werden könnten, variiert stark zwischen den einzelnen Berufen. Von diesem sogenannten Substituierbarkeitspotenzial sind in den Bundesländern - aufgrund der spezifischen Wirtschafts- und damit auch Berufsstruktur - unterschiedlich viele sozialversicherungspflichtig Beschäftigte betroffen. Die Autorinnen zeigen, welche Bundesländer besonders hohen Anpassungsbedarf haben und welche spezifischen Herausforderungen die Digitalisierung für die einzelnen Bundesländer mit sich bringt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Niedersachsen und in Bremen
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern
- Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten innerhalb eines Anforderungsniveaus mit einem Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent, nach Bundesländern
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in der Freien und Hansestadt Hamburg
- Hier finden Sie einen Beitrag zum Thema im IAB-Forum vom 30.06.2017
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Bayern
- Digitalisierung der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen: Folgen für den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Hessen
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt im Saarland
- Online-Anhang
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Sachsen
- Digitalisierung der Arbeit: Abschätzung der Automatisierungspotenziale von Berufen in Berlin und Brandenburg
- Die Digitalisierung verändert die Berufswelt: Substituierbarkeitspotenziale in Sachsen-Anhalt
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg
- Die Digitalisierung verändert die Berufswelt: Substituierbarkeitspotenziale in Thüringen
- Betroffenheit durch ein hohes Substituierbarkeitspotenzial und Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe
- Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die von einem hohen Substituierbarkeitspotenzial betroffen sind, nach Bundesländern
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Literaturhinweis
Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein (2016)
Zitatform
Buch, Tanja, Katharina Dengler & Andrea Stöckmann (2016): Digitalisierung der Arbeitswelt. Folgen für den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 04/2016), Nürnberg, 44 S.
Abstract
"Um die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein zu bestimmen, berechnen wir die Anteile der Tätigkeiten, die innerhalb eines Berufs bereits heute durch den Einsatz von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt werden könnten. Mit 12 Prozent fällt der Anteil der Beschäftigungsverhältnisse, die mit einem sehr hohen Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent konfrontiert sind, in Schleswig- Holstein insgesamt geringer aus als im deutschen Durchschnitt (etwa 15 Prozent). Dies liegt an der Wirtschaftsstruktur, die in Schleswig-Holstein weniger durch hoch substituierbare Produktionsberufe und mehr durch wenig substituierbare Dienstleistungsberufe geprägt ist. Zwischen den Städten und Kreisen des Landes variiert die Spanne der Beschäftigungsverhältnisse, die ein hohes Substituierbarkeitspotenzial aufweisen, zwischen knapp neun Prozent in Nordfriesland und 15 Prozent in Flensburg. Auch dies ist auf die regional unterschiedliche Wirtschaftsstruktur zurückzuführen. In Bezug auf das Anforderungsniveau der Tätigkeiten sehen wir, dass Expertenberufe weitgehend geschützt sind, während Tätigkeiten im Helfer- und Fachkraftbereich, aber auch Spezialistentätigkeiten, höhere Substituierbarkeitspotenziale aufweisen. Um den Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt zu begegnen, werden lebenslanges Lernen, betriebsnahe Aus- und Weiterbildungsangebote sowie passgenaue Vermittlungen immer bedeutender." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in Nordrhein-Westfalen (2016)
Zitatform
Carl, Birgit & Georg Sieglen (2016): Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in Nordrhein-Westfalen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2016), Nürnberg, 52 S.
Abstract
"Ein gut funktionierender Ausbildungsmarkt ist ein wichtiges Fundament für einen stabilen Arbeitsmarkt. Vorzeitige Lösungen von Ausbildungsverträgen können ein Hinweis für Probleme im Ausbildungssystem sein. Angesichts des demografischen Wandels und dem daraus resultierenden Fachkräftebedarf gilt es, vermeidbare vorzeitige Lösungen von Ausbildungsverträgen zu verhindern. Auch wenn eine Ausbildungsvertragslösung nicht in jedem Fall einen Ausbildungsabbruch zur Folge hat, so hat sie doch relevante negative Konsequenzen - sowohl für die Auszubildenden, als auch für die Betriebe. Durch Vertragslösungen entstehen für auszubildende Betriebe und Auszubildende Kosten und Zeitverluste, sie erfordern neue Suchbemühungen und können darüber hinaus auch die Ausbildungsbereitschaft reduzieren. Der Bericht beschäftigt sich zunächst mit der allgemeinen Ausbildungssituation in Nordrhein-Westfalen, bevor dann Entwicklungen und regionale Verteilungen im Hinblick auf vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge und Lösungsquoten differenziert nach verschiedenen individuellen Merkmalen wie Geschlecht, Ausbildungsberuf, schulischer Vorbildung sowie betrieblichen Merkmalen beleuchtet werden. Zum Ende erfolgt ein Überblick über Studienergebnisse aus Befragungen zu Gründen für vorzeitige Lösungen, gezogenen Konsequenzen aus und dem weiteren Fortgang nach vorzeitigen Lösungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gehen und Wiederkommen! Zukunftsperspektiven für Frauen im ländlichen Raum (2016)
Dangel-Vornbäumen, Caroline;Zitatform
Dangel-Vornbäumen, Caroline (2016): Gehen und Wiederkommen! Zukunftsperspektiven für Frauen im ländlichen Raum. In: Informationen zur Raumentwicklung H. 2, S. 233-236.
Abstract
"Es ist kein Phänomen, dass junge Frauen ihre Heimatorte in der Ausbildungsphase verlassen. Die LandFrauenvereine vor Ort erleben das ganz unmittelbar in ihrer Arbeit. Doch warum kehren so viele Frauen nicht zurück oder ziehen dauerhaft weg? Der eigene Lebensweg ist in erster Linie Ergebnis ganz vieler privater und individueller Entscheidungen. Das darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass junge Frauen den ländlichen Raum auch deshalb verlassen, weil sie für die Verwirklichung ihrer Lebensziele keine Perspektiven sehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Migration and regional wage disparities in Germany (2016)
Zitatform
Fendel, Tanja (2016): Migration and regional wage disparities in Germany. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 236, H. 1, S. 3-35., 2015-02-02. DOI:10.1515/jbnst-2015-1001
Abstract
"This study provides an analysis of the effect of migration and commuting on regional wage disparities in Germany. Using the INKAR dataset and the GSOEP from the years 1998 to 2009, dynamic GMM panel estimations are applied to consider dynamics as well as the simultaneity between migration and regional labor market circumstances. To begin with, the influence of migration on relative wage levels is analyzed. The results show a small positive wage effect due to the overall regional migration balance. However, only domestic migration is relevant for analyzing the influence of migration on regional wage disparities. The wage effect due to domestic migration turns out to be smaller and negative. Regions seem to benefit primary from a combination of internal and foreign migration, however effects are small. Assuming that individuals usually move to high-wage regions, the negative wage effect of German migration would trigger an adjustment mechanism of wage disparities. Therefore, a second dynamic GMM panel estimation tests whether an influence of the regional wage levels on migration exists. Results show no statistically significant effects. An adjustment of existing wage disparities due to migration is not likely to occur in Germany in the next few years." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))
Weiterführende Informationen
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Strukturbericht Sachsen-Anhalt (2016)
Zitatform
Fritzsche, Birgit, Michaela Fuchs & Anja Katrin Orth (2016): Strukturbericht Sachsen-Anhalt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 03/2016), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Der vorliegende Beitrag analysiert die Entwicklung von Wirtschaft und Beschäftigung in Sachsen-Anhalt und seinen Kreisen im Zeitraum von 2008 bis 2014. Zuerst erfolgt eine Übersicht über die Entwicklung der Wirtschaftsleistung. Die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Wirtschafts- und Beschäftigungsentwicklung leitet schließlich über auf eine Analyse der Beschäftigungsentwicklung und ihrer Bestimmungsfaktoren in den Kreisen Sachsen-Anhalts. Hierfür wird auf eine Shift-Share-Analyse zurückgegriffen, mit der sich der Einfluss der Wirtschaftsstruktur sowie konjunktur- und standortbedingter Besonderheiten auf die Beschäftigungsentwicklung in den Kreisen im Vergleich zu Sachsen-Anhalt insgesamt herausarbeiten lässt.
Insgesamt spiegelt sich die Wirtschaftsentwicklung in den Kreisen Sachsen-Anhalts nur sehr eingeschränkt in der Beschäftigungsentwicklung wider. Auch die regionale Wirtschaftsstruktur hatte im Beobachtungszeitraum einen eher untergeordneten Einfluss. Wie die Ergebnisse der Shift-Share-Analyse verdeutlichen, haben vielmehr regionale Besonderheiten die Beschäftigungsentwicklung der Kreise in Sachsen-Anhalt geprägt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Der Pflegearbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt: Aktuelle Situation und zukünftige Entwicklungen (2016)
Zitatform
Fuchs, Michaela (2016): Der Pflegearbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt. Aktuelle Situation und zukünftige Entwicklungen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 05/2016), Nürnberg, 74 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie analysiert die aktuelle Situation auf dem Pflegearbeitsmarkt in Sachsen-Anhalt und gibt einen Ausblick auf die zukünftig benötigte Zahl an Pflegearbeitskräften. Die Pflegebranche und die zentralen Pflegeberufe werden dabei auf der Basis von Datenquellen der Bundesagentur für Arbeit nach wirtschafts- und berufsfachlichen Abgrenzungen definiert. Zuerst erfolgt eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation der Beschäftigten im Pflegebereich und in den vier wichtigsten Pflegeberufen. Anschließend wird untersucht, ob es Anzeichen für einen Fachkräftemangel in der Pflege gibt. Hierfür werden gängige Engpassindikatoren für die wichtigsten Berufsgruppen in der Pflege ausgewertet und diskutiert. Zusätzlich erfolgt eine Analyse der Arbeitslosigkeit in der Pflege wie auch des Entgelts. Ein Grund für Fachkräfteengpässe und die damit verbundene Verknappung des Arbeitskräfteangebots kann in einer möglicherweise geringen Berufstreue der Beschäftigten in den Pflegeberufen gesehen werden. Daher wird für die Altenpfleger anhand von Längsschnittuntersuchungen der Verbleib in Beschäftigung und in Beruf betrachtet. Für Sachsen-Anhalt besonders relevant ist zudem die Frage, wie viele Altenpfleger ihre Arbeit in Sachsen-Anhalt im Zeitverlauf aufgeben und ihren Arbeitsort in ein anderes Bundesland verlegen. Zuletzt erfolgen für die Ableitung möglicher künftiger Entwicklungen auf dem Pflegearbeitsmarkt Modellrechnungen zur zukünftigen Zahl der Pflegearbeitskräfte in Sachsen-Anhalt. Anhand von zwei verschiedenen Szenarien wird der mögliche Bedarf an Arbeitskräften bis zum Jahr 2030 ermittelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unemployment decline in East Germany: the role of demography (2016)
Zitatform
Fuchs, Michaela (2016): Unemployment decline in East Germany. The role of demography. In: Review of regional research, Jg. 36, H. 2, S. 145-168., 2016-03-17. DOI:10.1007/s10037-016-0106-3
Abstract
"This paper deals with the relation between population aging and the decline of unemployment in East Germany. For the analysis I adapt a direct and an indirect approach covering the years from 1996 to 2014. The direct approach quantifies the extent to which changes in the unemployment rate can be attributed to changes in the composition of the labor force. It includes a decomposition of the East German unemployment rate into changes in the workforce's age structure, labor market participation, and age-specific unemployment rates. The indirect approach centers on the effects of changing cohort sizes on the unemployment rate and involves spatial panel regressions on the small-scale regional level. Results of the direct approach show that changes in the age structure of the workforce exert only a minor impact on the unemployment rate, whereas results of the indirect approach attest aging a significant impact on unemployment. Evidently, demographic change seems to affect unemployment primarily through a general increase of competition for labor that is further fostered by feedback effects between regions than through a direct change of the age structure. I conclude that the declining unemployment rate in East Germany is indeed affected by aging as evidenced by a declining youth share and an increasing old-age share. This indicates that a reversed cohort crowding effect has taken place." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Rückwanderung von Beschäftigten nach Leipzig (2016)
Zitatform
Fuchs, Michaela & Antje Weyh (2016): Rückwanderung von Beschäftigten nach Leipzig. In: A. f. S. u. W. Stadt Leipzig (Hrsg.) (2016): Statistischer Quartalsbericht der Stadt Leipzig II/2016, S. 23-28, 2016-08-15.
Abstract
"Der Beitrag liefert erste Befunde zur Rückwanderung von Beschäftigten in die Stadt Leipzig. Die Messestadt ist neben Potsdam eine der attraktivsten Rückkehrregionen Ostdeutschlands. Einerseits verzeichnet Leipzig einen enormen Zuzug, andererseits stammen viele der Rückkehrer, die es nach Leipzig zieht, ursprünglich aus anderen ostdeutschen Regionen. Insbesondere das kulturelle Angebot in der Stadt, aber auch eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten sprechen für die starke Anziehungskraft Leipzigs. Die generelle Arbeitsmarktlage ist hingegen angespannter als in vielen anderen Großstädten Deutschlands." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Rückwanderung von Beschäftigten nach Thüringen: eine Analyse anhand der Beschäftigten-Historik des IAB (2016)
Zitatform
Fuchs, Michaela & Antje Weyh (2016): Rückwanderung von Beschäftigten nach Thüringen. Eine Analyse anhand der Beschäftigten-Historik des IAB. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 02/2016), Nürnberg, 39 S.
Abstract
"Der vorliegende Beitrag analysiert die Rückwanderung von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus Westdeutschland nach Thüringen. Die Datengrundlage bildet die Beschäftigten-Historik des IAB, mit der unter anderem die Wohnortverlagerungen der Beschäftigten ermittelt werden können. Zwischen 2000 und 2012 wanderten 56.088 Beschäftigte in die alten Bundesländer ab, davon die meisten nach Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Zwischen 2001 und 2012 kehrten 8.940 Personen vornehmlich aus diesen drei Bundesländern wieder nach Thüringen zurück. Die meisten von ihnen zogen dabei wieder direkt in ihren Herkunftskreis. Mit einer Rückkehrquote von 15,9 Prozent steht Thüringen damit an der Spitze der ostdeutschen Flächenländer.
In Bezug auf eine mögliche Stabilisierung des Arbeitskräfteangebots in Thüringen durch Rückwanderung ist eine eher ernüchternde Bilanz zu ziehen. Der heimische Arbeitsmarkt profitiert nur bedingt von Rückwanderung. Einerseits findet zu einem nicht unerheblichen Teil überhaupt keine Verlagerung des Arbeitsorts statt. Andererseits sind bei der Betrachtung der Migranten nach der Qualifikation Anzeichen für einen 'Brain Drain' erkennbar. Aktivitäten zum Zurückholen von abgewanderten Beschäftigten können daher nur Teil einer Gesamtstrategie zur Fachkräftesicherung sein." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Rückwanderung von Beschäftigten nach Sachsen-Anhalt: Eine Analyse anhand der Beschäftigten-Historik des IAB (2016)
Zitatform
Fuchs, Michaela & Antje Weyh (2016): Rückwanderung von Beschäftigten nach Sachsen-Anhalt. Eine Analyse anhand der Beschäftigten-Historik des IAB. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 01/2016), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Der vorliegende Beitrag analysiert die Rückwanderung von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus Westdeutschland nach Sachsen-Anhalt. Die Datengrundlage bildet die Beschäftigten-Historik des IAB, mit der unter anderem die Wohnortverlagerungen der Beschäftigten ermittelt werden können. Zwischen 2000 und 2012 wanderten 61.945 Beschäftigte in die alten Bundesländer ab, davon die meisten nach Niedersachsen und Bayern. Zwischen 2001 und 2012 kehrten 8.803 Personen wieder nach Sachsen-Anhalt zurück, ebenfalls vornehmlich aus Niedersachsen und Bayern. Die meisten von ihnen zogen dabei wieder direkt in ihren Herkunftskreis. Mit einer Rückkehrquote von 14,2 Prozent ordnet sich Sachsen-Anhalt damit ins Mittelfeld der ostdeutschen Flächenländer ein.
In Bezug auf eine mögliche Stabilisierung des Arbeitskräfteangebots in Sachsen-Anhalt durch Rückwanderung ist eine eher ernüchternde Bilanz zu ziehen. Der heimische Arbeitsmarkt profitiert nur bedingt von Rückwanderung. Einerseits findet zu einem nicht unerheblichen Teil überhaupt keine Verlagerung des Arbeitsorts statt. Andererseits sind bei der Betrachtung der Migranten nach der Qualifikation Anzeichen für einen 'Brain Drain' erkennbar. Aktivitäten zum Zurückholen von abgewanderten Beschäftigten können daher nur Teil einer Gesamtstrategie zur Fachkräftesicherung sein." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Regional age structure and young workers' wages (2016)
Zitatform
Garloff, Alfred & Duncan Roth (2016): Regional age structure and young workers' wages. (IAB-Discussion Paper 06/2016), Nürnberg, 41 S.
Abstract
"In diesem Papier werden die Auswirkungen untersucht, die Veränderungen in der Größe junger Altersgruppen auf die Löhne junger Arbeitnehmer haben. Unter der Annahme, dass Personen unterschiedlichen Alters nur unvollkommen substituierbar sind, besagt die ökomische Theorie, dass Personen in größeren Altersgruppen, ceteris paribus, niedrigere Löhne realisieren. Wir überprüfen diese Hypothese anhand eines Datensatzes, der junge, männliche Vollzeitbeschäftigte aus Westdeutschland in den Jahren 1999 - 2010 enthält. Im Gegensatz zu ähnlichen Untersuchungen werden allerdings funktionale statt administrativen räumlichen Einheiten verwendet, da diese die Bevölkerungsstrukturen innerhalb eines Arbeitsmarktes besser abbilden können. Unter Verwendung eines Instrumentvariablenansatzes zeigt sich, dass ein Anstieg im Anteil jüngerer Altersgruppen um 1 % zu einem Rückgang der Löhne junger Beschäftigter um etwa 3 % führt. Weiterhin legen die Ergebnisse nahe, dass ein beträchtlicher Teil dieses Effekts darauf zurückzuführen ist, dass Personen in größeren Altersgruppen eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, in niedriger bezahlten Berufen zu arbeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Job search and hiring in local labor markets: spillovers in regional matching functions (2016)
Zitatform
Haller, Peter & Daniel F. Heuermann (2016): Job search and hiring in local labor markets. Spillovers in regional matching functions. In: Regional science and urban economics, Jg. 60, H. September, S. 125-138., 2016-06-22. DOI:10.1016/j.regsciurbeco.2016.06.007
Abstract
"In this paper we take a fresh look at the job matching process within local labor markets in Germany. Drawing on smaller geographic units than the previous literature, we estimate regional matching functions on NUTS 3 level for the years 2000 to 2010. The elasticity between matches and unemployment ranges between 0.4 and 0.5 with 75% of this effect being driven by the impact that unemployment has on matches in neighboring regions. The effect of vacancies on matches is substantially smaller but also robustly positive. Bayesian model comparison tests suggest that spillovers from unemployment and vacancies are confined to local labor markets, which are best approximated by geographical distance rather than by present or past infrastructure or commuter numbers. Spillovers from unemployment arise exclusively after a series of major labor market reforms ('Hartz Reforms') have been implemented between 2003 and 2005, indicating that the reforms have contributed to an increased spatial mobility of the unemployed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Benefits of dense labour markets: evidence from transitions to employment in Germany (2016)
Zitatform
Hamann, Silke, Annekatrin Niebuhr & Cornelius Peters (2016): Benefits of dense labour markets. Evidence from transitions to employment in Germany. (IAB-Discussion Paper 13/2016), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Wir untersuchen, ob die Größe des lokalen Arbeitsmarktes die Qualität von Matches zwischen Arbeitsuchenden und offenen Stellen verbessert, welches sich in einer höheren Produktivität widerspiegeln sollte. Die Analyse basiert auf einem umfangreichen Individualdatensatz mit detaillierten Informationen zu einzelnen Beschäftigungsaufnahmen in Deutschland. Unsere Ergebnisse deuten auf eher geringe Matchingvorteile hin. Eine Verdoppelung der Beschäftigungsdichte erhöht die Produktivität neuer Beschäftigungsverhältnisse um 1,1% bis 1,2%. Allerdings profitieren den Resultaten zufolge ausschließlich Personen mit einem Job-to-Job Wechsel oder einer Beschäftigungsaufnahme nach einer kurzen Beschäftigungsunterbrechung. Die Produktivität nach einer langen Beschäftigungsunterbrechung wird nicht von der Dichte des lokalen Arbeitsmarktes beeinflusst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Duale (betriebliche) Ausbildung in Niedersachsen und Bremen: Vorzeitige Lösung von Ausbildungsverträgen (2016)
Harten, Uwe;Zitatform
Harten, Uwe (2016): Duale (betriebliche) Ausbildung in Niedersachsen und Bremen. Vorzeitige Lösung von Ausbildungsverträgen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Niedersachsen-Bremen 02/2016), Nürnberg, 51 S.
Abstract
"Rund jeder vierte Ausbildungsvertrag wird in Niedersachsen wie auch Bremen vor Ablauf der regulären Ausbildungszeit beendet. Die Lösungsquoten beider Bundesländer sind im Vergleich zu Westdeutschland seit Jahren überdurchschnittlich hoch. Zudem ist die niedersächsische Lösungsquote in den letzten Jahren stärker gestiegen als im westdeutschen Durchschnitt, insbesondere weil die Lösungsquote von Auszubildenden mit maximal Hauptschulabschluss hier stärker zugenommen hat. Hohe Quoten vorzeitiger Lösungen von Ausbildungsverträgen sind ein wichtiger Hinweis auf zumindest partielle Fehlallokationen im dualen Ausbildungssystem. Auch wenn für viele Jugendliche, deren Ausbildungsvertrag gelöst wurde, gilt, dass sie nach relativ kurzer Zeit erneut eine duale Ausbildung aufnehmen oder alternative Bildungswege beschreiten, bleibt ein nicht exakt quantifizierbarer Teil dieser jungen Leute (schätzungsweise rund 15 %) dauerhaft ohne Ausbildung. Besonders prekär ist dabei die Situation für Personen mit maximal Hauptschulabschluss. So hatte noch 2011 bundesweit knapp ein Drittel der 20- bis 34-jährigen mit Hauptschulabschluss keinen formalen Berufsabschluss erreicht. Angesichts der demografischen Veränderungen und dem daraus resultierenden Fachkräftebedarf sowie den Schwierigkeiten junger Menschen beim Berufseinstieg und den nicht unerheblichen betrieblichen wie fiskalischen Kosten endgültiger Ausbildungsabbrüche gilt es die Anzahl vorzeitiger Vertragslösungen weiter zu senken. Aus den in dieser Arbeit dargestellten Gründen sollte gerade in Niedersachsen und Bremen das Augenmerk denjenigen gelten, die mit maximal einem Hauptschulabschluss ihre Ausbildung nicht nur gelöst haben, sondern vermutlich in der Mehrheit dieser Gruppe den vorläufig endgültigen Ausbildungsabbrechern zuzurechnen sind. Um jedoch überwiegend hohe Lösungsquoten dieser Personengruppe - wie in dieser Arbeit dargestellt - zu vermeiden, ist es notwendig, nicht nur während der Ausbildung anzusetzen, sondern auch bereits beim Zugang zur Ausbildung beziehungsweise der beruflichen Orientierungsphase." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Harten, Uwe; -
Literaturhinweis
Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Rheinland-Pfalz 2014 (2016)
Hell, Stefan; Stabler, Jochen; Kotte, Volker;Zitatform
Hell, Stefan, Volker Kotte & Jochen Stabler (2016): Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Rheinland-Pfalz 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2016), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Mehr als jeder vierte Ausbildungsvertrag in Rheinland-Pfalz wird vor Ablauf der regulären Ausbildungszeit beendet. Gleichwohl bedeutet nicht jede vorzeitige Vertragslösung einen Abbruch der beruflichen Bildungsanstrengungen. Bei genauer Betrachtung fällt auf, dass das Phänomen der vorzeitigen Vertragslösungen auf tiefgreifende Segmentationen im dualen System verweist, d. h. Betroffenheit und Folgen von Vertragslösungen sind im hohen Maße ungleich verteilt. Angesichts der demografischen Veränderungen und dem daraus resultierenden Bedarf an Fachkräften einerseits, sowie den Schwierigkeiten junger Menschen beim Berufseinstieg und den nicht unerheblichen betrieblichen Kosten vorzeitig beendeter Ausbildungsverhältnisse andererseits, gilt es, die Anzahl vorzeitiger Vertragslösungen weiter zu senken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung im Saarland 2014 (2016)
Hell, Stefan; Stabler, Jochen; Kotte, Volker;Zitatform
Hell, Stefan, Volker Kotte & Jochen Stabler (2016): Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung im Saarland 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2016), Nürnberg, 37 S.
Abstract
"Mehr als jeder vierte Ausbildungsvertrag im Saarland wird vor Ablauf der regulären Ausbildungszeit beendet. Gleichwohl bedeutet nicht jede vorzeitige Vertragslösung einen Abbruch der beruflichen Bildungsanstrengungen. Bei genauer Betrachtung fällt auf, dass das Phänomen der vorzeitigen Vertragslösungen auf tiefgreifende Segmentationen im dualen System verweist, d.h. Betroffenheit und Folgen von Vertragslösungen sind im hohen Maße ungleich verteilt. Angesichts der demografischen Veränderungen und dem daraus resultierenden Bedarf an Fachkräften einerseits, sowie den Schwierigkeiten junger Menschen beim Berufseinstieg und den nicht unerheblichen betrieblichen Kosten vorzeitig beendeter Ausbildungsverhältnisse andererseits, gilt es, die Anzahl vorzeitiger Vertragslösungen weiter zu senken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The urban wage premium in imperfect labour markets (2016)
Zitatform
Hirsch, Boris, Elke J. Jahn & Michael Oberfichtner (2016): The urban wage premium in imperfect labour markets. (IZA discussion paper 9635), Bonn, 35 S.
Abstract
"Using administrative data for West Germany, this paper investigates whether part of the urban wage premium stems from fierce competition in thick labour markets. We first establish that employers possess less wage-setting power in denser markets. Local differences in wage-setting power predict 1.1-1.6% higher wages from a 100 log points increase in population density. We further document that the observed urban wage premium from such an increase drops by 1.1-1.4pp once conditioning on local search frictions. Our results therefore suggest that a substantial part of the urban wage premium roots in differential imperfections across local labour markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Karrierestart, Mobilität und Löhne von Absolventen der Informatik (2016)
Zitatform
Kaul, Ashok, Nathalie Neu, Anne Otto & Manuel Schieler (2016): Karrierestart, Mobilität und Löhne von Absolventen der Informatik. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 03/2016), Nürnberg, 41 S.
Abstract
"In dieser Studie wird der Karrierestart von Informatik-Absolventen der Universität des Saarlandes untersucht. Die Ergebnisse dieser Analyse zeigen, dass der Einstieg ins Erwerbsleben bei den Informatikern erfolgreicher als bei den Absolventen der übrigen Fachrichtungen verläuft. Außerdem verbleiben Informatiker häufiger nach dem Studium im Saarland. Der wichtigste Einflussfaktor auf das Mobilitätsverhalten von allen Absolventen ist die Wanderungserfahrung vor dem Studium. Wird für diesen Einflussfaktor in einer Mobilitätsregression kontrolliert, haben Informatiker aber immer noch eine höhere Wahrscheinlichkeit, eine Vollzeitbeschäftigung in der Hochschulregion zu beginnen als Absolventen der anderen Fachrichtungen. Städtische Ballungsräume sind die wichtigsten Zielregionen unter allen Absolventen, die aus dem Saarland abwandern. Zwar sind die Nominallöhne dort höher, aber auch die Lebenshaltungskosten. Im Mittel verdienen die abgewanderten Absolventen daher in anderen Bundesländern mehr als im Saarland mit einer Vollzeitstelle. Dieser regionale Lohnunterschied ist bei den Informatikern niedriger und ist ein Indiz dafür, dass die Einstiegslöhne für Absolventen dieser Fachrichtung in der Hochschulregion wettbewerbsfähig sind. Die Ergebnisse der Lohnregression zeigen, dass der wichtigste Erklärungsfaktor für die Höhe des Startgehalts ein Abschluss in dem Studienfach Informatik ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wage growth, urbanization, and firm characteristics: evidence for Germany (2016)
Kelle, Markus;Zitatform
Kelle, Markus (2016): Wage growth, urbanization, and firm characteristics. Evidence for Germany. (Ruhr economic papers 631), Essen, 31 S. DOI:10.4419/86788733
Abstract
"Ich verwende deutsche administrative Arbeitsmarktdaten für die Jahre 2001 bis 2010, um den Einfluss von Urbanisierung und Firmeneigenschaften auf das Lohnwachstum von Arbeitern zu analysieren. Hierbei identifiziere ich ein signifikant höheres Lohnwachstum innerhalb des gleichen Jobs für Arbeiter in Regionen mit einer höheren Bevölkerungsdichte. Dies stellt Evidenz dafür dar, dass das Produktivitätswachstum für Arbeiter in dichter besiedelten Gebieten höher ist, was durch ein schnelleres Lernen oder Akkumulieren von Humankapital erklärt werden kann. Jedoch wird dieser Effekt insignifikant, wenn ich die Anzahl der Arbeitnehmer pro Firma, den Anteil der Arbeiter mit hohem Bildungsgrad in der Firma und 'Fixed Effects' für das Lohnniveau der Firma berücksichtige. Dies deutet daraufhin, dass ein solcher Lerneffekt eher innerhalb von Firmen auftritt anstatt zwischen Arbeitern innerhalb einer Region. Darüber hinaus zeigt das Papier Evidenz dafür, dass Arbeiter in dichter besiedelten Gebieten ebenso mehr von Jobwechseln innerhalb eines Kreises profitieren. Ein Grund hierfür ist, dass Arbeiter in urbaneren Regionen häufiger zu Hochlohnfirmen wechseln. Des Weiteren finde ich Evidenz dafür, dass die Effizienz der Arbeiter-Firma-Paare in dichter besiedelten Gebieten höher ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Hamburg (2016)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2016): Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Hamburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 01/2016), Nürnberg, 37 S.
Abstract
"Mehr als jeder vierte Ausbildungsvertrag in Hamburg wird vor Ablauf der regulären Ausbildungszeit beendet. Gleichwohl bedeutet nicht jede vorzeitige Vertragslösung einen Abbruch der beruflichen Bildungsanstrengungen. Bei genauer Betrachtung fällt auf, dass das Phänomen der vorzeitigen Vertragslösungen auf tiefgreifende Segmentationen im dualen System verweist, d. h. Betroffenheit und Folgen von Vertragslösungen sind im hohen Maße ungleich verteilt. Angesichts der demografischen Veränderungen und dem daraus resultierenden Bedarf an Fachkräften einerseits, sowie den Schwierigkeiten junger Menschen beim Berufseinstieg und den nicht unerheblichen betrieblichen Kosten vorzeitig beendeter Ausbildungsverhältnisse andererseits, gilt es, die Anzahl vorzeitiger Vertragslösungen weiter zu senken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kotte, Volker; -
Literaturhinweis
"Hamburg in Bewegung". Räumliche Mobilität und die Arbeitsmarktintegration unter sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Hamburg (2016)
Kotte, Volker;Zitatform
Kotte, Volker (2016): "Hamburg in Bewegung". Räumliche Mobilität und die Arbeitsmarktintegration unter sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Hamburg. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 74, H. 2, S. 101-115., 2016-02-17. DOI:10.1007/s13147-016-0386-7
Abstract
"Berufsbedingtes Pendeln ist ein wachsendes Phänomen. Eine immer größere Zahl an Beschäftigten legt dabei immer weitere Wege zwischen Wohn- und Arbeitsort zurück. Die Untersuchung beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen Pendeln und der Integration in den Arbeitsmarkt. Auch die Umzugsbereitschaft der Beschäftigten wird vor dem Hintergrund personenbezogener Merkmale untersucht. Dazu werden die Daten von rund 730.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die am 30.06.2000 einen Arbeits- oder Wohnort in Hamburg hatten, über einen Zeitraum von 13 Kalenderjahren betrachtet. Die Ergebnisse sind differenziert: Einpendler sind hinsichtlich der Arbeitsmarktintegration recht erfolgreich, aber Pendler nicht generell erfolgreicher als Nichtpendler, wie am Beispiel der Auspendler deutlich wird. Die Arbeitsmarktintegration hat einen Bezug zu räumlicher Mobilität und deren zeitlicher Dynamik, der Zusammenhang ist aber nicht in jedem Fall eindeutig. Im Hinblick auf die Umzugsbereitschaft der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten konnten die Ergebnisse der Mobilitätsforschung im Wesentlichen bestätigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kotte, Volker; -
Literaturhinweis
Labor market risk in Germany (2016)
Zitatform
Krebs, Tom & Yao Yao (2016): Labor market risk in Germany. (IZA discussion paper 9869), Bonn, 35 S.
Abstract
"This paper uses annual data drawn from the GSOEP to estimate individual earnings risk (labor market risk) in Germany for the period 1983-2012. The econometric specification of the earnings process allows for transitory shocks and permanent shocks to individual earnings. We find that both the transitory component and the permanent component of earnings risk have been rising in West Germany in the 1990s and have remained at elevated levels in the 2000s. In contrast, labor market risk in East Germany did not rise. These findings are robust to different sample selection criteria and changes in the specification of the earnings process. We provide a simple welfare calculation that suggests that the negative welfare consequences of the observed rise in the permanent component of earnings risk in West Germany are substantial. We argue that the time series evidence is not consistent with the view that international trade integration has been a main driver of the observed rise in labor market risk in West Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Three-step method for delineating functional labour market regions (2016)
Kropp, Per; Schwengler, Barbara;Zitatform
Kropp, Per & Barbara Schwengler (2016): Three-step method for delineating functional labour market regions. In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 50, H. 3, S. 429-445., 2014-04-18. DOI:10.1080/00343404.2014.923093
Abstract
"In diesem Papier wird ein dreistufiges Verfahren vorgeschlagen, mit dem funktionale Regionen auf Basis von Pendlerverflechtungen abgegrenzt werden können, so dass starke Pendlerverflechtungen innerhalb dieser Regionen und geringe zwischen ihnen bestehen. Wir verwenden einen graphentheoretischen Ansatz, um viele mögliche Abgrenzungen von Arbeitsmarktregionen in Deutschland zu produzieren. Unter diesen wählen wir mit Hilfe des Modularitätsansatzes aus der Netzwerkforschung die Abgrenzung aus, die die Pendlerströme am besten einfängt. Als Ergebnis erhalten wir eine Abgrenzung von 50 deutschen Arbeitsmarktregionen, die sehr größenheterogen sind. Mit dem Modularitätsmaß vergleichen wir die aktuell gefundene Abgrenzung mit früheren funktionalen Abgrenzungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regional migration, growth and convergence: a spatial dynamic panel model of Germany (2016)
Zitatform
Kubis, Alexander & Lutz Schneider (2016): Regional migration, growth and convergence. A spatial dynamic panel model of Germany. In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 50, H. 11, S. 1789-1803., 2015-05-20. DOI:10.1080/00343404.2015.1059932
Abstract
"In diesem Beitrag wird auf empirische Weise die Frage untersucht, wie sich regionale Migration auf die regionale Konvergenz und das regionale Wachstum im wiedervereinigten Deutschland auswirkt. Zur Analyse der Endogenität von Migration und Humankapital kommt innerhalb des Rahmens der ß-Konvergenz ein dynamisches Paneldatenmodell unter Berücksichtigung räumlicher Effekte zur Anwendung. Aus den Regressionen geht hervor, dass sich die Auswanderung negativ, aber mäßig auf das regionale Wachstum auswirkt; die erwartete Auswirkung der Qualifikationsauswahl bestätigt sich nur teilweise. In der ostdeutschen Teilstichprobe erhöht die Einwanderung das Wachstum unabhängig von ihrer Auswirkung auf das Humankapital; in Westdeutschland verringert die Einwanderung das Wachstum an sich, wobei diese negative Auswirkung aber durch die wachstumsfördernden Kräfte der Qualifikationen der Migranten ausgeglichen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kubis, Alexander; -
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Developing Eastern Germany. The effects of economics promotion in the Eastern German states after reunification (2016)
Zitatform
Kölling, Arnd (2016): Developing Eastern Germany. The effects of economics promotion in the Eastern German states after reunification. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 236, H. 2, S. 275-295. DOI:10.1515/jbnst-2015-1009
Abstract
"This study investigates the impact of public funding on the performance of establishments in Eastern Germany. Using data from the German Institute for Employment Research (IAB) Establishment Panel from 1996 through 2012, the effect of economic promotion in the eastern part of Germany is studied on a number of indicators that provide insight into the topic. For this purpose, conditional difference-in-differences estimators were derived using a propensity score matching approach. Treated establishments in the area of the former German Democratic Republic (GDR) invested more, had a higher value added and requested more labour than untreated firms when the amount of public funding is considered. However, on average, establishments with a history of previous investments also receive more funding than establishments that do not receive promotion. Also, some of the results are not permanent, such as the share of investment. Other effects of economic promotion in Germany include increases in wages, but these effects are rather small when compared to the size of the economic promotion. In addition, outcome for firms' productivity is always insignificant and close to zero." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))
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Dwelling in mobile times: places, practices and contestations (2016)
Zitatform
Meier, Lars & Sybille Frank (2016): Dwelling in mobile times. Places, practices and contestations. In: Cultural studies, Jg. 30, H. 3, S. 362-375., 2015-01-30. DOI:10.1080/09502386.2015.1113630
Abstract
"Mobile people dwell in local environments. The present special issue considers the relation between mobility and dwelling. This introduction to the special issue on '(Im)mobilities of dwelling: Places and practices' provides a general introduction to places and practices of dwelling of highly mobile people and discusses why it is a promising subject for both cultural and mobilities studies that still needs to be addressed in its full theoretical and empirical significance. We carve out the state-of-the-art of research regarding (im)mobilities of dwelling and argue that dwelling and mobility are also an issue of power relations and contestations. Against this backdrop we demonstrate that mobility and dwelling are embedded in broader transformations of society, social inequalities and home. Moreover, this introduction demonstrates how the subsequent papers contribute to this integrated perspective on the mobile - immobile nexus." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Kleinräumige und flächendeckende Rückwanderungsforschung anhand der Beschäftigtenhistorik des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Das Beispiel Ostdeutschland (2016)
Zitatform
Nadler, Robert (2016): Kleinräumige und flächendeckende Rückwanderungsforschung anhand der Beschäftigtenhistorik des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung: Das Beispiel Ostdeutschland. In: Europa Regional, Jg. 24, H. 3-4, S. 29-45.
Abstract
"Die Abwanderung Ostdeutscher nach Westdeutschland vollzog sich seit der deutschen Wiedervereinigung maßgeblich in zwei größeren Wellen. In der Folge waren die ostdeutschen Bundesländer lange durch negative Wanderungsbilanzen gekennzeichnet. Damit geht ein starkes wissenschaftliches und politisches Interesse an ostdeutschen Rückwanderern und ihren möglicherweise positiven Auswirkungen auf die Regionalentwicklung einher. Unklar ist bisher jedoch, wie sich die Rückwanderung im Zeitverlauf verändert hat und wie sie sich über die ostdeutschen Bundesländer verteilt. Mit diesem Beitrag werden dazu Ergebnisse vorgestellt, die auf einer innovativen Auswertung der Daten aus der Beschäftigtenhistorik des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung resultieren. Für den Betrachtungszeitraum der Jahre 2000-2010 werden für die Grundpopulation der sozialversicherungspflichtig Beschäftigen repräsentative und bis auf Kreisebene differenzierte Ergebnisse zur Rückwanderung vorgestellt. Die Ergebnisse verdeutlichen eine starke Konzentration der Rückwanderungsströme auf die Landkreise in unmittelbarer Nähe zur vormals innerdeutschen Grenze, einen überdurchschnittlichen Zustrom in ländliche Regionen sowie einen generellen Anstieg der Rückkehrraten im Zeitverlauf. Des Weiteren ist Rückwanderung häufig der Beginn neuer Pendelbeziehungen, da viele Rückwanderer nach der Rückwanderung weiterhin in Westdeutschland arbeiten. Angesichts dieser Ergebnisse kann die Rückwanderung nach Ostdeutschland als Phänomen verstanden werden, welches sowohl zur allgemeinen Zunahme von Mobilitäten im 21. Jahrhundert als auch zur Entperipherisierung von peripherisierten Regionen beiträgt" (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Open Access -
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Die Wirtschaftsdynamik beiderseits der ehemaligen innerdeutschen Grenze (2016)
Zitatform
Ochsner, Christian & Michael Weber (2016): Die Wirtschaftsdynamik beiderseits der ehemaligen innerdeutschen Grenze. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 23, H. 5, S. 15-23.
Abstract
"Dieser Artikel untersucht mögliche Unterschiede der ökonomischen Aktivität - gemessen an der Betriebsgründungsintensität und der Beschäftigungsentwicklung - sowohl innerhalb Ostdeutschlands als auch innerhalb Westdeutschlands. Dabei soll insbesondere analysiert werden, inwiefern die geographische Nähe zum jeweils anderen Landesteil die ökonomische Aktivität seit Mitte der 1990er Jahre beeinflusst haben könnte. Dabei vermuten wir, dass die Regionen beidseitig der ehemaligen innerdeutschen Grenze von den sich neu erschließenden Liefer- und Absatzmärkten profitiert haben und im Vergleich zu ihrem jeweiligen Hinterland eine gesteigerte ökonomische Aktivität aufweisen. Gleichwohl ist in Betracht zu ziehen, dass staatliche Ansiedlungssubventionen und Investitionshilfen in den ostdeutschen Regionen dazu geführt haben könnten, dass diese sowohl Unternehmer als auch Unternehmen aus den angrenzenden westdeutschen Regionen angezogen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Frauenerwerbstätigkeit im Saarland: Analyse von Trends und Ursachen (2016)
Zitatform
Otto, Anne & Sebastian Losacker (2016): Frauenerwerbstätigkeit im Saarland. Analyse von Trends und Ursachen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 05/2016), Nürnberg, 44 S.
Abstract
"Die zunehmende Erwerbsbeteiligung von Frauen ist ein langfristiger Trend im Saarland. Im Jahr 2014 beträgt die Erwerbstätigenquote der Frauen in diesem Bundesland 64,3 Prozent und bei vier von zehn Erwerbstätigen handelt es sich um eine Frau (42,2 Prozent). Im ersten Teil dieser Studie informieren wir über verschiedene Trends der Frauenerwerbstätigkeit im Saarland. Der zweite Teil dieser Studie beinhaltet eine Analyse von demographischen, qualifikatorischen, ökonomischen und familienpolitische Faktoren als mögliche Ursachen für die gestiegene Erwerbsbeteiligung von Frauen. Zu diesem Zweck werden eine deskriptive Analyse und mehrere Modellrechnungen durchgeführt. Es wird gezeigt, dass die gestiegene Erwerbsbeteiligung Älterer ein Erklärungsfaktor für die Bedeutungszunahme der Erwerbstätigkeit bei beiden Geschlechter ist. In der wissenschaftlichen Diskussion wird der Zusammenhang diskutiert, dass die Geburt eines Kindes einen negativen Effekt auf die Erwerbsbeteiligung der Frauen hat. Die Fertilität der Frauen ist im Saarland gesunken. Die Zahl der Lebendgeborenen ist seit 2002 zurückgegangen, während das Lebensalter der Mütter bei der Geburt sowie der Anteil kinderloser Frauen zugenommen haben. Somit könnten diese Trends die Bedeutungszunahme der Frauen unter den Erwerbstätigen mit begründet haben. Im Zeitraum 1999 bis 2014 weisen die Frauen einen eindeutig stärkeren Trend zur Höherqualifizierung auf als die Männer. Da der erreichte Bildungsstand in einem positiven Zusammenhang mit der Erwerbsbeteiligung steht, ließe sich vermuten, dass dieser Bildungseffekt insbesondere bei den Frauen eine wichtige Ursache für deren gestiegene Erwerbsbeteiligung ist. Aus einer weiteren Modellrechnung geht hervor, dass sich die zunehmende Erwerbstätigkeit der Frauen in großen Teilen mit einem sektoralen Struktureffekt begründen lässt, wonach sich Frauen auf Berufe in wachstumsstarken Bereichen des tertiären Sektors konzentrieren. In den letzten Jahren wurden weitreichende Maßnahmen realisiert, um verbesserte Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Saarland zu schaffen. Wegweisende Änderungen waren der Ausbau der Kinderbetreuung sowie die Einführung des Elterngeldes. Wissenschaftliche Evaluationen belegen für beide Maßnahmen, dass hierdurch die Erwerbsbeteiligung der Mütter gestiegen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Quantifying the effect of labor market size on learning externalities (2016)
Zitatform
Peters, Jan Cornelius (2016): Quantifying the effect of labor market size on learning externalities. (Economics working paper, Christian-Albrechts-Universität Kiel, Department of Economics 2016-11), Kiel, 46 S.
Abstract
"This paper provides empirical evidence that individual labor productivity significantly depends on the size of the local labor market in which a worker previously acquired work experience. The analysis uses German micro data from the Institute for Employment Research (IAB) on transitions to employment within the period 2005 to 2011 and individual employment biographies from 1975 onwards. Analyzing the wages associated with the newly established employment relationships, suggests that dynamic agglomeration economies in general, and learning externalities in particular, play an important role in explaining individual labor productivity. Workers receive a significantly higher wage after acquiring experience in urban than in non-urban labor markets. Doubling local employment in all labor markets where experience was acquired, increases the productivity of a worker with two years of work experience by more than 0.7 percent. After 10 years of experience the corresponding gain amounts to about three percent, after 30 years to about four to five percent. A key factor seems to be an above average share of high-skilled labor within large urban labor markets which is supposed to enhance local learning opportunities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wage mobility in East and West Germany (2016)
Zitatform
Riphahn, Regina T. & Daniel D. Schnitzlein (2016): Wage mobility in East and West Germany. In: Labour economics, Jg. 39, H. April, S. 11-34. DOI:10.1016/j.labeco.2016.01.003
Abstract
"This article studies long run wage mobility as a characteristic of regional labor markets. Using German administrative data we describe wage mobility since 1975 in West and since 1992 in East Germany. Wage mobility declined substantially in East Germany in the 1990s and moderately in East and West Germany since the late 1990s. These findings are robust in many dimensions. We apply RIF regression based decompositions to measure the role of factors associated with these mobility changes. Job and employment characteristics contribute to the decline in wage mobility, however, shifts in labor market structures are central for the development of overall wage mobility." (Author's abstract, © 2016 Elsevier) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 6246 -
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Regionale Arbeitsmarktprognosen für das Jahr 2017 (2016)
Zitatform
Rossen, Anja, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2016): Regionale Arbeitsmarktprognosen für das Jahr 2017. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 20/2016), Nürnberg, 7 S.
Abstract
"In diesem Aktuellen Bericht werden die Prognosen des Regionalen Forschungsnetzes (RFN) des IAB für die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und der Arbeitslosen sowohl für Ost- und Westdeutschland als auch für die Bundesländer mit ausführlicheren Erläuterungen zu den Entwicklungen auf den regionalen Arbeitsmärkten dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Regionale Arbeitsmarktprognosen (2016)
Zitatform
Rossen, Anja, Duncan Roth, Rüdiger Wapler & Antje Weyh (2016): Regionale Arbeitsmarktprognosen. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren 01/2016 (de)), Nürnberg, 19 S.
Abstract
Es werden Prognosen des IAB für die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, der Arbeitslosen, der Arbeitslosen differenziert nach Rechtskreisen sowie der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten für verschiedene regionale Ebenen dargestellt. Die Berechnungen werden vom Regionalen Forschungsnetz am IAB durchgeführt. (IAB)
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Regionale Armut: welche Regionen sind in Deutschland besonders von Armut betroffen? (2016)
Röhl, Heiner; Schröder, Christoph;Zitatform
Röhl, Heiner & Christoph Schröder (2016): Regionale Armut. Welche Regionen sind in Deutschland besonders von Armut betroffen? (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 49), Köln, 3 S.
Abstract
"Nicht alle Regionen sind in Deutschland gleichermaßen von Einkommensarmut betroffen. Um die besonders armutsgefährdeten Gebiete zu identifizieren, ist es wichtig, regionale Preisunterschiede zu berücksichtigen. Die größeren Städte treten dann als regionale Brennpunkte besonders deutlich hervor, während sich das Ost-West-Gefälle gegenüber einer Betrachtung, welche die Preisniveaus außer Acht lässt, deutlich abschwächt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Hessen im Jahr 2014 (2016)
Schaade, Peter;Zitatform
Schaade, Peter (2016): Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Hessen im Jahr 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Hessen 02/2016), Nürnberg, 48 S.
Abstract
"Mehr als jeder fünfte Ausbildungsvertrag in Hessen wird vor Ablauf der regulären Ausbildungszeit beendet. Die meisten Vertragslösungen erfolgen zu Beginn der Ausbildung. Die Lösungsquoten unterscheiden sich erheblich zwischen den verschiedenen Ausbildungsberufen. Auch regional sind die Unterschiede beträchtlich.
Gleichwohl bedeutet nicht jede vorzeitige Vertragslösung einen Abbruch der beruflichen Bildungsanstrengungen. So kann die Fortsetzung der Ausbildung in einem anderen Beruf oder Betrieb bzw. die Aufnahme eines Bildungsganges außerhalb des dualen Systems erfolgen. Angesichts der demografischen Veränderungen und dem daraus resultierenden Bedarf an Fachkräften einerseits, sowie den Schwierigkeiten junger Menschen beim Berufseinstieg und den nicht unerheblichen betrieblichen Kosten vorzeitig beendeter Ausbildungsverhältnisse andererseits, gilt es, dennoch die Anzahl vorzeitiger Vertragslösungen weiter zu senken." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2014 (2016)
Zitatform
Stechert, Marcel, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2016): Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 03/2016), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"Die räumliche Mobilität der Arbeitskräfte in Berlin und Brandenburg hat wie bereits in den Vorjahren auch 2014 weiter zugenommen. In die Bundeshauptstadt pendelten 266.910 Personen aus verschiedenen Bundesländern zur Arbeit ein, 9.020 (+3,5 %) Beschäftigte mehr als noch 2013. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Berliner Auspendler - 157.450 Beschäftigte mit Berliner Wohnort und damit 3.740 (+2,4 %) mehr als im Jahr zuvor gehen ihrer Beschäftigung außerhalb Berlins nach. Insgesamt wies die Bundeshauptstadt damit einen Einpendlerüberschuss von 109.460 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf, eine Zunahme von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Mobilität der Arbeitskräfte in Brandenburg ist gewachsen. Brandenburg war nicht nur das Bundesland mit der höchsten Auspendlerquote (28,6 %), sondern hatte auch die höchste Einpendlerquote (15,8 %) unter den Flächenländern. Im Jahr 2014 arbeiteten 266.460 Brandenburger in einem anderen Bundesland. Aus anderen Bundesländern pendelten 126.110 Beschäftigte zum Arbeiten nach Brandenburg ein. Damit hat sich der Auspendlerüberschuss gegenüber dem Vorjahr leicht verringert.
Die Pendlerbeziehungen zwischen den beiden Bundesländern Berlin und Brandenburg sind ebenfalls intensiver geworden. 193.920 Brandenburger pendelten 2014 nach Berlin, 4.630 Personen mehr als ein Jahr zuvor. Dies waren 20,8 Prozent aller Brandenburger Beschäftigten. In die Gegenrichtung pendelten 6,8 Prozent aller Berliner Beschäftigten (78.280) und damit gut 1.710 Beschäftigte mehr als 2013. Als Gründe für die steigende Arbeitskräftemobilität werden Suburbanisierungsprozesse, Lohndifferenzen sowie Unterschiede in Umfang und Dichte des Arbeitsplatzangebots diskutiert. Im Zuge des günstigen Beschäftigungswachstums kam es zugleich auch zu einer Steigerung der Zahl der mobilen Beschäftigten. Gleichzeitig erzwingt die immer weiter zunehmende Spezialisierung der Arbeitswelt und die Anforderungen der Wissensgesellschaft eine Zunahme der Mobilitätsbereitschaft von Beschäftigten. Der vorliegende Bericht zeichnet die längerfristige Entwicklung der Pendlerzahlen für Berlin und Brandenburg ebenso nach, wie die Pendlerbeziehungen nach Ziel- und Herkunftsregionen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Sachsen-Anhalt im Jahr 2014 (2016)
Theuer, Stefan; Fritzsche, Birgit; Kropp, Per;Zitatform
Theuer, Stefan, Birgit Fritzsche & Per Kropp (2016): Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Sachsen-Anhalt im Jahr 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 04/2016), Nürnberg, 42 S.
Abstract
"In Sachsen-Anhalt wird jede dritte Ausbildung vor Ablauf der vereinbarten Ausbildungszeit beendet. Die Lösung eines Ausbildungsvertrags kann viele Ursachen haben, beispielsweise kann der Betrieb aufhören zu existieren oder auch die Passung von Auszubildendem und Ausbildungsplatz nicht gegeben sein; diese lässt sich nicht immer vor Ausbildungsbeginn feststellen. Eine vorzeitige Vertragslösung ist auch nicht zwangsläufig mit der Beendigung aller beruflichen Bildungsanstrengungen verbunden. Dennoch zeigt sich bei genauer Betrachtung, dass vorzeitigen Vertragslösungen im dualen System höchst ungleich verteilt sind: So sind sowohl geschlechts- und bildungsspezifische Unterschiede identifizierbar, als auch berufliche und regionale ungleiche Verteilungen der Lösungsquoten. Angesichts der Diskurse um demografische Veränderungen und deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, der Zukunft des deutschen schulischen und beruflichen Bildungssystem sowie der weiteren Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Arbeitsmarktes gilt es, die Anzahl vorzeitiger Vertragslösungen weiter zu senken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Baden-Württemberg im Jahr 2014 (2016)
Zitatform
Thoma, Oliver & Katharina Wedel (2016): Vorzeitig gelöste Ausbildungsverträge in der dualen Ausbildung in Baden-Württemberg im Jahr 2014. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 01/2016), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Mehr als jeder fünfte Ausbildungsvertrag in Baden-Württemberg wird vor Ablauf der regulären Ausbildungszeit beendet. Gleichwohl bedeutet nicht jede vorzeitige Vertragslösung einen Abbruch der beruflichen Bildungsanstrengungen. Bei genauer Betrachtung fällt auf, dass das Phänomen der vorzeitigen Vertragslösungen auf tiefgreifende Segmentationen im dualen System verweist, d. h. Betroffenheit und Folgen von Vertragslösungen sind in hohem Maße ungleich verteilt. Angesichts der demografischen Veränderungen und dem daraus resultierenden Bedarf an Fachkräften einerseits, sowie den Schwierigkeiten junger Menschen beim Berufseinstieg und den nicht unerheblichen betrieblichen Kosten vorzeitig beendeter Ausbildungsverhältnisse andererseits, gilt es, die Anzahl vorzeitiger Vertragslösungen weiter zu senken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Baden-Württemberg (2016)
Zitatform
Thoma, Oliver, Rüdiger Wapler & Katharina Wedel (2016): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Baden-Württemberg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 02/2016), Nürnberg, 42 S.
Abstract
"Verglichen mit anderen Bundesländern hat Baden-Württemberg einen recht geringen Tertiarisierungsgrad. Er liegt im Durchschnitt des Analysezeitraums (1999 - 2013) bei 63,4 Prozent und ist damit der niedrigste Wert aller Bundesländer. Doch innerhalb Baden-Württembergs variiert der Dienstleistungsanteil je Region zwischen unter 50 Prozent und über 80 Prozent. Diese unterschiedlichen Schwerpunkte legen die Vermutung nahe, dass die wirtschaftliche Entwicklung innerhalb Baden-Württembergs keineswegs gleichmäßig verläuft. Ziel dieser Studie ist es, zu untersuchen, wie sich Unterschiede nicht nur in der Branchenstruktur, sondern auch in der Betriebsgrößen- und Qualifikationsstruktur auf die regionale Beschäftigungsentwicklung auswirken. Neben diesen Strukturkomponenten werden auch die Einflüsse regionaler Standortbedingungen analysiert. Eine solche Analyse ist für Baden-Württemberg bereits im Jahr 2005 durchgeführt worden. In diesem Bericht werden die Ergebnisse für einen aktuelleren Zeitraum präsentiert und es wird verglichen, ob sich wesentliche Veränderungen zu früheren Untersuchungen ergeben haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wapler, Rüdiger; -
Literaturhinweis
Wachstumsdeterminanten in Deutschland: Quantilsregression und räumlich ökonometrische Analyse regionaler und sektoraler Unterschiede (2016)
Werner, Alexander;Zitatform
Werner, Alexander (2016): Wachstumsdeterminanten in Deutschland. Quantilsregression und räumlich ökonometrische Analyse regionaler und sektoraler Unterschiede. Wiesbaden: Springer, 383 S. DOI:10.1007/978-3-658-11326-1
Abstract
"Alexander Werner analysiert die Determinanten von regionalen Wachstumsunterschieden in Deutschland, für die verschiedene theoretische Modelle Erklärungsansätze liefern. Der Autor untersucht das regionale Wachstum mehrerer Wirtschaftsindikatoren - BIP und verfügbares Einkommen pro Einwohner sowie globale und sektorale Arbeitsproduktivität - im Zeitraum von 1996 bis 2008. Dabei greift er sowohl auf Kreisregionen als auch auf eine eigene Abgrenzung von Arbeitsmarktregionen zurück; zudem zeigt er die Unterschiede zwischen der nominalen und der realen Entwicklung der Wirtschaftsindikatoren durch regionale Preisindizes auf. In den ökonometrischen Modellen berücksichtigt der Autor räumliche Abhängigkeiten und weist mittels der Quantilsregression heterogene Effekte der Wachstumsdeterminanten entlang der bedingten Verteilung nach." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Deutschland zwischen Wachstum und Schrumpfung: Wanderungsbewegungen in Deutschland (2016)
Abstract
"Städte, Regionen und Nationalstaaten sind seit je her keine statistischen Größen, sondern hochdynamische Raumeinheiten, deren strukturelles Erscheinungsbild durch eine Vielzahl von raumprägenden Faktoren bestimmt wird. Wanderungsbewegungen sind in diesem Zusammenhang eine zentrale Komponente bei der Beurteilung von räumlicher Bevölkerungsentwicklung und der Dynamik von Räumen. Ziel der vorliegenden Studie ist es, die aktuellen Wanderungsmuster aufzudecken und deren zugrundeliegenden und oftmals vielschichtigen Ursachen zu identifizieren. Die Studie greift einen Datensatz zu Wanderungsströmen des Steinbeis Zentrum für angewandte Systemanalyse (STASA) mit Sitz in Stuttgart zurück." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Rückwanderung von Beschäftigten nach Sachsen: eine Analyse anhand der Beschäftigten-Historik des IAB (2015)
Zitatform
Ahmad, Omar Martin & Antje Weyh (2015): Rückwanderung von Beschäftigten nach Sachsen. Eine Analyse anhand der Beschäftigten-Historik des IAB. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 02/2015), Nürnberg, 35 S.
Abstract
"Der vorliegende Beitrag analysiert die Rückwanderung von Beschäftigten aus den alten Bundesländern nach Sachsen. Die Datengrundlage hierfür bildet die Beschäftigtenhistorik des IAB, mit der die Wohnortverlagerung von Beschäftigten ermittelt werden kann. Von den 60.293 zwischen 2000 und 2011 in die alten Bundesländer abgewanderten sozialversicherungspflichtig beschäftigten Sachsen kehrten zwischen 2001 und 2012 11,47 Prozent wieder nach Sachsen zurück. Nach Thüringen verzeichnet Sachsen damit die zweithöchste Rückkehrquote der ostdeutschen Flächenländer.
Mehr als ein Drittel aller Rückkehrer wechselt jedoch nur den Wohnort und behält als Pendler den Arbeitsplatz in den alten Bundesländern. Damit scheint der höhere Verdienst in den alten Bundesländern die Kosten des Pendelns aufzuwiegen. Das ist insofern bemerkenswert, als dass sich die Arbeitsmarktbedingungen in Sachsen seit 2005 erheblich gebessert haben und mittlerweile an einigen Stellen Fachkräfteengpässe existieren." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Forschung und Innovation in Mecklenburg-Vorpommern: eine quantitative Analyse der Potenziale in der Wirtschaft (2015)
Zitatform
Alecke, Björn, Ingo Konradt & Anne Otto (2015): Forschung und Innovation in Mecklenburg-Vorpommern. Eine quantitative Analyse der Potenziale in der Wirtschaft. In: Baltic management review, Jg. 8, H. 1, S. 7-23., 2014-11-13.
Abstract
"Der Aufsatz gliedert sich wie folgt: Im nächsten Abschnitt wird zunächst anhand gängiger Indikatoren auf gesamtwirtschaftlicher Ebene das Forschungs- und Innovationsgeschehen in der Wirtschaft im Überblick dargestellt. Danach wird im dritten Abschnitt eine Differenzierung des Datenmaterials nach Branchen- und Betriebsgrößenstrukturen vorgenommen. Im Anschluss an die deskriptive Auswertung werden im vierten Abschnitt regressionsanalytische Verfahren eingesetzt, um einzelwirtschaftliche Daten auf Grundlage des IAB-Betriebspanels näher zu analysieren. Mit den Regressionsanalysen soll untersucht werden, ob Unterschiede in den Forschungs- und Innovationsaktivitäten von Betrieben zwischen den Bundesländern vornehmlich auf unterschiedliche standortspezifische Einflüsse oder auf strukturellen Faktoren, wie z.B. länderspezifische Unterschiede in der Betriebsgrößen- und Branchenstruktur, beruhen. Im letzten Abschnitt wird eine zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse vorgenommen und weiterer Forschungsbedarf aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gesundheitswirtschaft in Bayern (2015)
Baumann, Doris; Böhme, Stefan;Zitatform
Baumann, Doris & Stefan Böhme (2015): Gesundheitswirtschaft in Bayern. In: D. Bogai, G. Thiele & D. Wiethölter (Hrsg.) (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor (IAB-Bibliothek, 355), S. 187-212, 2015-09-04.
Abstract
"Im folgenden Beitrag werden einleitend siedlungsstrukturelle, wirtschaftliche und demografische Besonderheiten des Bundeslandes Bayern dargestellt. Für das Bundesland liegen Ergebnisse der Gesundheitsökonomischen Gesamtrechnung vor, deren Kennziffern vorgestellt werden. Im Zentrum der Regionalstudie steht die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft, die neben dem Kernbereich und den zwei Erweiterungsbereichen auch den dritten Erweiterungsbereich der Krankenversicherungen und öffentlichen Verwaltung umfasst. Die unterschiedliche regionale Bedeutung der verschiedenen Bereiche der Gesundheitswirtschaft für die Beschäftigung wird auf Ebene der Kreise verdeutlicht. Strukturmerkmale der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft wie Geschlecht, Alter, Qualifikation und Nationalität werden untersucht. Weitere Analysen richten sich auf die Beschäftigungsentwicklung nach Berufen sowie die Bedeutung der geringfügig entlohnten Beschäftigten. Anschließend werden anhand einer Längsschnittbetrachtung die Berufsverläufe der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirtschaftsstrukturelle und ökonomische Determinanten von Ausbildung und Beschäftigung in Deutschland und seinen Regionen (2015)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Barbara Schwengler (2015): Wirtschaftsstrukturelle und ökonomische Determinanten von Ausbildung und Beschäftigung in Deutschland und seinen Regionen. In: Bundesinstitut für Berufsbildung, Deutsches Jugendinstitut, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg & Universität Basel (Hrsg.) (2015): Chancen und Risiken aus der demografischen Entwicklung für die Berufsbildung in den Regionen, S. 37-60, 2014-09-23.
Abstract
"International vergleichende Untersuchungen der Entwicklung der Beschäftigung und Ausbildung kommen zu dem Ergebnis, dass sich während der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 die betriebliche Ausbildung in Deutschland kaum verändert hat. Dies trifft aber nur teilweise die Realität. Unsere Analysen auf der Basis der Daten des IAB-Betriebspanels zeigen, dass die betrachteten Kennzahlen für die betriebliche Berufsausbildung während der Finanz- und Wirtschaftskrise stärker zurückgegangen, danach aber wieder stärker angestiegen sind als das Beschäftigungsniveau. Außerdem ergeben sich im Beobachtungszeitraum auf der Ebene der Bundesländer für die betrachteten Beschäftigungs- und Ausbildungsindikatoren durchaus unterschiedliche Entwicklungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor (2015)
Bogai, Dieter; Weyh, Antje ; Bogai, Dieter; Böhme, Stefan; Thiele, Günter; Wiethölter, Doris; Sieglen, Georg ; Sujata, Uwe; Schaade, Peter; Thiele, Günter; Pilger, Carmen; Wiethölter, Doris; Kotte, Volker; Carstensen, Jeanette; Baumann, Doris; Jahn, Daniel;Zitatform
Bogai, Dieter, Günter Thiele & Doris Wiethölter (Hrsg.) (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor. (IAB-Bibliothek 355), Bielefeld: Bertelsmann, 461 S. DOI:10.3278/300887w
Abstract
"In diesem Band wird die Gesundheitswirtschaft in ihrer regionalen beschäftigungspolitischen Bedeutung untersucht. Der einleitende Beitrag skizziert die Besonderheiten des Marktes für Gesundheitsleistungen, institutionelle Grundstrukturen des deutschen Gesundheitssystems und Bewertungsprobleme von Gesundheitsleistungen. Die Aufwertung der Gesundheitswirtschaft vom Kostenfaktor zur wachstumsstarken Querschnittsbranche wird verdeutlicht, die durch die verschiedenen Elemente der gesundheitsökonomischen Gesamtrechnung konkretisiert wird. Schließlich werden Hypothesen zur räumlichen Verteilung gesundheitswirtschaftlicher Aktivitäten diskutiert.
Den Hauptteil dieses Sammelbands bilden empirische Analysen zur Beschäftigung in der Gesundheitswirtschaft nach dem Schichtenmodell, das die Gesundheitswirtschaft in einen Kernbereich (dem klassischen Gesundheitswesen), den Handel und die medizinische Industrie differenziert. Ein Eingangsbeitrag ermittelt die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft in den Kreisen und Bundesländern Deutschlands sowie einzelne sektorale und berufliche Beschäftigungsentwicklungen. Die Beschäftigungsentwicklung in den verschiedenen Teilbereichen der Gesundheitswirtschaft bezieht sich auf den Zeitraum von 2008 bis 2013, da differenziertere Informationen nach den Wirtschaftszweigen erst ab 2008 vorliegen. Neben Strukturmerkmalen der Beschäftigten wie Alter und Geschlecht werden die unterschiedlichen Beschäftigungsformen der sozialversicherungspflichtigen Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigung, geringfügige Beschäftigung und Leiharbeit in ausgewählten Gesundheitsberufen untersucht. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Qualifikation und betrieblichen Anforderungsniveaus der Beschäftigten in der Gesundheitswirtschaft. Ein wesentlicher Aspekt einer Arbeitsmarktanalyse der Gesundheitswirtschaft sind die Entgelte der Beschäftigten nach betrieblichem Anforderungsniveau. Aufgrund des hohen Frauenanteils in den Gesundheitsberufen sind die Entgeltdifferenzen zwischen Frauen und Männern von besonderem Interesse. Nach einer flächendeckenden Analyse für alle Bundesländer schließen sich Berichte für ausgewählte Bundesländer an. Dies sind von den alten Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig- Holstein sowie von den neuen Bundesländern Berlin, Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern und Sachsen. Diese Berichte ergänzen die Beschäftigungsanalyse teilweise durch weitere Aspekte des Arbeitsmarktes.
Gegenstand des abschließenden Beitrags ist die Qualität der Arbeitsbedingungen in den Pflegeberufen. Ausgehend von einer Diskussion der Qualitätskriterien und der besonderen Merkmale der Pflegetätigkeit werden Studienergebnisse zu den Arbeitsbedingungen in der Kranken- und Altenpflege diskutiert und Vorschläge zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten gemacht." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Weyh, Antje ; Böhme, Stefan; Wiethölter, Doris; Sieglen, Georg ; Sujata, Uwe; Wiethölter, Doris; Kotte, Volker; Carstensen, Jeanette; Baumann, Doris; Jahn, Daniel;Weiterführende Informationen
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Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsträger: Besonderheiten des Gesundheitsmarktes und beschäftigungspolitischer Paradigmenwechsel (2015)
Bogai, Dieter;Zitatform
Bogai, Dieter (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsträger: Besonderheiten des Gesundheitsmarktes und beschäftigungspolitischer Paradigmenwechsel. In: D. Bogai, G. Thiele & D. Wiethölter (Hrsg.) (2015): Die Gesundheitswirtschaft als regionaler Beschäftigungsmotor (IAB-Bibliothek, 355), S. 11-41, 2015-09-04.
Abstract
"Bevor wir uns im folgenden Beitrag den empirischen Befunden zur Beschäftigung zuwenden, sollen die besonderen Merkmale der Gesundheitswirtschaft erörtert werden, die sie von anderen Märkten unterscheiden. Sie begründen die Vorteilhaftigkeit einer Krankenversicherung einerseits, zeigen aber auch aufgrund von Informationsasymmetrien zwischen den Leistungserbringern und Patienten staatliche Regulierungsnotwendigkeiten auf. Anschließend werden die Grundzüge des deutschen Gesundheitssystems skizziert, die bei der ökonomischen Bewertung der (steigenden) Gesundheitsausgaben und der auf ihr fußenden Ansätzen zur Integration in den Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen zu berücksichtigen sind. Die Abbildung von Gesundheitsaktivitäten in ökonomischen Kategorien und deren statistische Identifikation ist auf einen Paradigmenwandel in der politischen Wahrnehmung vom beschäftigungspolitisch ungeliebten Kostenfaktor zur Zukunftsbranche mit erheblichen Wachstums- und Beschäftigungspotenzialen zurückzuführen. Damit verbunden ist eine umfassendere Betrachtung des Untersuchungsgegenstands, der die Grenzen des klassischen Gesundheitswesens durchbricht und das vielschichtige Gebilde der mit zahlreichen Wirtschaftsbereichen verflochtenen Gesundheitsökonomie zu umreißen versucht, dessen statistischen Abbildung vor einigen Jahren fertig gestellt wurde (Frie et al. 2011). Abschließend werden in diesem Beitrag die Erklärungsansätze diskutiert, die sich auf eine unterschiedliche regionale Verteilung gesundheitswirtschaftlicher Aktivitäten im Bereich der allgemeinen Gesundheitsversorgung und der Herstellung medizinischer und pharmazeutischer Produkte beziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Löhne in der Kranken- und Altenpflege: Regionale Unterschiede sind beträchtlich (2015)
Zitatform
Bogai, Dieter, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2015): Löhne in der Kranken- und Altenpflege: Regionale Unterschiede sind beträchtlich. In: IAB-Forum H. 2, S. 108-115., 2015-12-01. DOI:10.3278/IFO1502W108
Abstract
"In der professionellen Altenpflege fehlen Fachkräfte. Dies liegt zum einen an den Arbeitsbedingungen, zum anderen an der Entlohnung. Allerdings sind die Lohnunterschiede je nach Art des Pflegeberufs und je nach Region erheblich. Dies zeigt eine aktuelle Studie des IAB im Auftrag des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Berufsbindung im Gesundheitswesen in Berlin und Brandenburg (2015)
Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris;Zitatform
Bogai, Dieter & Doris Wiethölter (2015): Die Berufsbindung im Gesundheitswesen in Berlin und Brandenburg. In: U. Bettig, M. Frommelt, M. Roes, R. Schmidt & G. Thiele (Hrsg.) (2015): Personalentwicklung in der Pflege : Analysen - Herausforderungen - Lösungsansätze. Jahrbuch Pflegemanagement, S. 55-74, 2014-10-06.
Abstract
"Angesichts des befürchteten Fachkräftemangels wird untersucht, wie stark die Bindung der Ausbildungsabsolventen in Gesundheitsberufen an den erlernten Beruf bzw. einen verwandten Gesundheitsberuf ist. In der engen Berufstreue differieren die Ergebnisse zwischen den Berufen und Regionen erheblich. 15 Jahre nach Ausbildungsende sind je nach Region deutlich weniger Krankenpflegehelfer und Altenpfleger tätig als Krankenschwestern/-pfleger. Wird bei der Analyse die berufliche Flexibilität zwischen den verwandten Berufen berücksichtigt, fallen die Ergebnisse für die Krankenpflegehelfer und Altenpfleger günstiger aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wiethölter, Doris;Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
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Spatial and social mobility (2015)
Zitatform
Borck, Rainald & Matthias Wrede (2015): Spatial and social mobility. (CESifo working paper 5675), München, 25 S.
Abstract
"This paper analyzes the relationship between spatial mobility and social mobility. It develops a two-skill-type spatial equilibrium model of two regions with location preferences where each region consists of an urban area which is home to workplaces and residences and an exclusively residential suburban area. The paper demonstrates that both segregation and regional income inequality are negatively correlated with relative regional social mobility. In the model, segregation is driven by differences between urban and residential areas in commuting cost differences between high-skilled and low-skilled workers, whereas regional income inequality also depends on the magnitude of the productivity gap of low-skilled relative to high-skilled workers. A larger productivity gap does not affect segregation, but causes higher income inequality and lower relative mobility in the respective region." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2013 (2015)
Zitatform
Carstensen, Jeanette, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2015): Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2013. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 02/2015), Nürnberg, 54 S.
Abstract
"Die räumliche Mobilität der Arbeitskräfte in Berlin und Brandenburg hat wie bereits in den Vorjahren auch 2013 weiter zugenommen. In die Bundeshauptstadt pendelten 257.900 Personen aus verschiedenen Bundesländern zur Arbeit ein, 4.200 (+1,6 %) Beschäftigte mehr als noch 2012. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Berliner Auspendler; 153.700 Beschäftigte mit Berliner Wohnort und damit 2.900 (+2,0 %) mehr als im Jahr zuvor gehen ihrer Beschäftigung außerhalb Berlins nach. Insgesamt weist die Bundeshauptstadt damit einen Einpendlerüberschuss von 104.200 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf, eine Zunahme von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Mobilität der Arbeitskräfte in Brandenburg ist gewachsen. Brandenburg ist nicht nur das Bundesland mit der höchsten Auspendlerquote (28,5 %), sondern hat auch die höchste Einpendlerquote (15,7 %) unter den Flächenländern. Im Jahr 2013 arbeiteten 263.200 Brandenburger in einem anderen Bundesland. Aus anderen Bundesländern pendelten 123.500 Beschäftigte zum Arbeiten nach Brandenburg ein. Damit hat sich der negative Auspendlerüberschuss gegenüber dem Vorjahr leicht verringert. Die Pendlerbeziehungen zwischen den beiden Bundesländern Berlin und Brandenburg sind ebenfalls intensiver geworden. 189.300 Brandenburger pendelten 2013 nach Berlin, 3.200 Personen mehr als ein Jahr zuvor. Dies waren 20,5 Prozent aller Brandenburger Beschäftigten. In die Gegenrichtung pendelten 6,9 Prozent aller Berliner Beschäftigten (76.600) und damit gut 1.400 Beschäftigte mehr als 2012. Als Gründe für die steigende Arbeitskräftemobilität werden Suburbanisierungsprozesse, Lohndifferenzen, Unterschiede in Umfang und Dichte des Arbeitsplatzangebots sowie Wohnortpräferenzen von Beschäftigten für das Berliner Umland diskutiert. Im Zuge des günstigen Beschäftigungswachstums kam es zugleich auch zu einer Steigerung der Zahl der mobilen Beschäftigten. Der vorliegende Bericht zeichnet die längerfristige Entwicklung der Auspendlerzahlen aus Berlin und Brandenburg in Zielkreise in Ost und West ebenso nach, wie die Entwicklung der Einpendlerzahlen nach Herkunftskreisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Standortmuster in Westdeutschland: Nur wenige Branchen sind räumlich stark konzentriert (2015)
Zitatform
Dauth, Wolfgang, Michaela Fuchs & Anne Otto (2015): Standortmuster in Westdeutschland: Nur wenige Branchen sind räumlich stark konzentriert. (IAB-Kurzbericht 16/2015), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Der ökonomische Erfolg von Betrieben hängt auch von der lokalen Wirtschaftsstruktur ab. Betriebe sind oftmals produktiver, wenn sie in der Nähe zu anderen Betrieben aus der gleichen Branche angesiedelt sind. Hier wird untersucht, wie sich die Standortmuster der Branchen in Westdeutschland langfristig verändert haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Ausmaß der räumlichen Branchenkonzentration
- Bedeutung von Betriebsgründungen und -schließungen für die Entwicklung der räumlichen Konzentration im Verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor
- Standortmuster ausgewählter Branchen
- Räumliche Konzentration der wirtschaftlichen Aktivitäten insgesamt und in einzelnen Wirtschaftssektoren
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Literaturhinweis
How do industries and firms respond to changes in local labor supply? (2015)
Zitatform
Dustmann, Christian & Albrecht Glitz (2015): How do industries and firms respond to changes in local labor supply? In: Journal of labor economics, Jg. 33, H. 3/Pt. 1, S. 711-750. DOI:10.1086/679684
Abstract
"This paper analyzes how changes in the skill mix of local labor supply are absorbed by the economy, distinguishing between three adjustment mechanisms: wages, expansion in size of those production units using the more abundant skill group more intensively, and more intensive use of the more abundant skill group within production units. We contribute to the literature by analyzing these adjustments on the firm rather than industry level, using German administrative data. We show that most adjustments occur within firms through changes in relative factor intensities and that firms entering and exiting the market are an important additional absorption mechanism." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Potenzialnutzung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: eine Analyse von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt (2015)
Zitatform
Fritzsche, Birgit, Michaela Fuchs, Anja Katrin Orth, Uwe Sujata & Antje Weyh (2015): Potenzialnutzung in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Eine Analyse von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 01/2015), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"Auf den Arbeitsmärkten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hat in den letzten Jahren eine Kehrtwende stattgefunden. Nachdem die Arbeitslosigkeit über Jahre hinweg angestiegen und die Beschäftigung gesunken war, drehte sich diese Entwicklung um 2005 in ihr Gegenteil. Angesichts des spürbaren demografischen Wandels wird nun immer öfter das Szenario eines Fachkräftemangels diskutiert. Dementsprechend berichten die Betriebe in den drei Bundesländern über zunehmende Probleme, ihre offenen Stellen passend zu besetzen. Einer stetig steigenden Zahl an Stellen, die immer schwieriger oder teilweise gar nicht besetzt werden können, steht aber eine immer noch recht hohe Zahl von Arbeitslosen gegenüber. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob und in welchem Ausmaß in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen spezifische Hemmnisse auf der Stellen- und/oder der Bewerberseite existieren, die einer umfassend(er)en Potenzialnutzung entgegen stehen.
Die vorliegende Studie hat eine vergleichende Analyse der Strukturen und Entwicklungen am Arbeitsmarkt in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zum Inhalt. Von speziellem Interesse ist hierbei, wie die drei Bundesländer sich sowohl im Vergleich zum ostdeutschen Durchschnitt als auch im Vergleich untereinander positionieren. Hierfür werden die spezifischen Stärken und Schwächen auf dem Arbeitsmarkt anhand einer Gegenüberstellung verschiedener Indikatoren zum Arbeitsangebot und zur Arbeitsnachfrage herausgearbeitet. Als Fazit lässt sich festhalten, dass in Sachsen-Anhalt das verfügbare Potenzial auf dem Arbeitsmarkt im Vergleich zu Sachsen und Thüringen rein rechnerisch am höchsten ist. Bei genauerer Betrachtung der Arbeitslosen wird aber auch deutlich, dass ein recht hoher Anteil aus verschiedenen Gründen eher als arbeitsmarktfern einzustufen ist. In Sachsen und Thüringen haben sich sowohl Angebot als auch Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt günstiger als in Sachsen-Anhalt entwickelt. In bestimmten Berufen und Regionen sind in Zukunft Fachkräfteengpässe nicht mehr auszuschließen. Die Struktur und damit auch die Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt unterschieden sich damit ganz wesentlich zwischen Sachsen und Thüringen auf der einen Seite und Sachsen-Anhalt auf der anderen Seite. Dementsprechend müssen sie auch auf unterschiedlichen Wegen angegangen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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