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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Gesellschaft/Soziales"
  • Literaturhinweis

    Ostdeutsche Jugend 1990 - 2. Teil (1991)

    Friedrich, Walter; Förster, Peter;

    Zitatform

    Friedrich, Walter & Peter Förster (1991): Ostdeutsche Jugend 1990 - 2. Teil. In: Deutschland-Archiv, Jg. 24, H. 7, S. 701-714.

    Abstract

    Der Beitrag schließt an den im Deutschland Archiv, H, 4/1991, veröffentlichten ersten Teil an. Die Autoren stützen sich bei ihrer Analyse der "Übergangsmentalität" der ostdeutschen Jugendlichen hauptsächlich auf die Ergebnisse von neun repräsentativen Umfragen, die zwischen November 1989 und Dezember 1990 vom Zentralinstitut für Jugend in Leipzig durchgeführt wurden (Größe der Gesamtstichprobem zwischen 1300 und 1800 Personen). Erfaßt wurden politisches Interesse, Wertwandel, Lebensorientierungen, Bewertung der wirtschaftlichen Situation zwischen Plan- und Marktwirtschaft, Bereitschaft zu Mobilität, Weiterbildung und Umschulung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Transformationsprozesse in der Sozialstruktur der neuen Bundesländer (1991)

    Geißler, Rainer;

    Zitatform

    Geißler, Rainer (1991): Transformationsprozesse in der Sozialstruktur der neuen Bundesländer. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 1, H. 2, S. 177-194.

    Abstract

    "Der Beitrag analysiert die Transformationsprozesse in der ostdeutschen Sozialstruktur vor dem Hintergrund der westdeutschen Sozialstruktur. Aus einer vergleichenden Perspektive werden die Besonderheiten der sozialistischen Sozialstruktur der ehemaligen DDR herausgestellt, und es wird danach gefragt, was mit diesen "sozialistischen Spezifika" passiert.
    Soziale Ungleichheiten waren in der DDR in vier zentralen Dimensionen - Ungleichheiten im Einkommen, im Vermögen, im Bildungsniveau und zwischen den Geschlechtern - stärker eingeebnet worden als in der Bundesrepublik. Die bisherigen Nivellierungstendenzen werden sich in Differenzierungstendenzen umkehren. Macht dagegen war in der DDR erheblich ungleicher verteilt als in Westdeutschland; sie wird stärker pluralisiert und demokratisiert.
    In der Berufsstruktur wird der Tertiarisierungsrückstand der ehemaligen DDR verringert. Die Folgen sind: starkes Schrumpfen des Agrarsektors, Schrumpfen des industriellen Sektors und eine starke Ausdehnung des privaten Dienstleistungssektors. Im öffentlichen Dienstleistungsbereich dagegen sind erhebliche Überkapazitäten abzubauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der halbierte Wohlstand: Zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern (1991)

    Hanesch, Walter;

    Zitatform

    Hanesch, Walter (1991): Der halbierte Wohlstand: Zur sozialen Lage in den neuen Bundesländern. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 40, H. 10, S. 242-248.

    Abstract

    Wie sieht nun tatsächlich die soziale Lage in den neuen Bundesländern ein Jahr nach der Vereinigung aus, in welchem Maße haben sich Annäherungen, Differenzierungen und Polarisierungen der Lebensverhältnisse im geeinten Deutschland vollzogen? Da bisher zu diesen Fragen kaum empirisches Datenmaterial vorlag und die Diskussion sich zumeist auf Vermutungen und mehr oder weniger plausible Hypothesen beschränken mußte, werden in dem Beitrag einige neuere empirische Befunde vorgestellt und diskutiert. Dabei sthet zunächst die Entwicklung der Einkommens- und Beschäftigungslage in den neuen Bundesländern im Vordergrund, wobei die Versorgungssituation in den gleichfalls zentralen Lebensbereichen Bildung, Wohnen, Gesundheit und soziale Dienste aus Platzgründen ausgespart bleiben muß. Im weiteren werden - ausgehend von ersten Ergebnissen zu Anzahl und Struktur der Sozialhilfeempfänger im Beitrittsgebiet - die Risiken der künftigen Entwicklung von Einkommensarmut im Sinne von Sozialbedürftigkeit sowie Möglichkeiten einer wirksamen Armutsbekämpfung erörtert. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Ost- und westdeutsche Jugendliche im Prozeß der Vereinigung: Ergebnisse der Schülerstudie '90 (1991)

    Kabat vel Job, Otmar; Keiser, Sarina; Krüger, Heinz-Hermann; Zinnecker, Jürgen;

    Zitatform

    Kabat vel Job, Otmar, Sarina Keiser, Heinz-Hermann Krüger & Jürgen Zinnecker (1991): Ost- und westdeutsche Jugendliche im Prozeß der Vereinigung. Ergebnisse der Schülerstudie '90. In: Deutsche Jugend, Jg. 39, H. 3, S. 113-120.

    Abstract

    Der Artikel berichtet über Ergebnisse einer im Mai und Juni 1990 bei knapp 2600 Schülern in Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt durchgeführten Befragung. Die gestellten Fragen betrafen den Wert der Vereinigung, Wertvorstellungen, Schule, Familie, Freizeit und Kultur. "Für die Zukunft läßt sich vielleicht die Prognose wagen, daß zwei unterschiedliche Generationsgestalten aus dieser Erfahrung hervorgehen werden: eine durch das Miterleben des Wandels in der DDR politisch aufgestörte, aktivierte und polarisierte Ost-Jugendgeneration; und eine im Vergleich hierzu politisch 'ruhende' und weniger zu einem profilierten Selbstbewußtsein gekommene West-Jugendgeneration." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Sozialpolitik im vereinten Deutschland 1 (1991)

    Kleinhenz, Gerhard; Heidenreich, Regine; Lampert, Heinz; Schmähl, Winfried; Genosko, Joachim; Widmaier, Hans Peter; Herder-Dorneich, Philipp;

    Zitatform

    Genosko, Joachim, Philipp Herder-Dorneich, Heinz Lampert, Winfried Schmähl, Hans Peter Widmaier & Regine Heidenreich (1991): Sozialpolitik im vereinten Deutschland 1. (Schriften des Vereins für Socialpolitik. N.F. 208/1), Berlin: Duncker & Humblot, 139 S. DOI:10.3790/978-3-428-47160-7

    Abstract

    Die Broschüre enthält vordergründig Beiträge, die ordnungs- und systemtheoretische Analysen der Transformation und des historischen revolutionären Prozesses in der früheren DDR sowie der möglichen Wege des Übergangs zu einer freiheitlichen Wirtschafts- und Sozialordnung zum Inhalt haben. Einen weiteren Themenschwerpunkt bildet die "Alterssicherung in der DDR und ihre Umgestaltung im Zuge des deutschen Einigungsprozesses" unter verteilungspolitischen Aspekten. Abschließend werden Probleme des Übergangs für die sozialpolitisch zentrale, kollektive Organisation auf dem Arbeitsmarkt betrachtet sowie Überlegungen zur Konzeption und Ausgestaltung für die Sozialpolitik in bezug auf Familien im vereinten Deutschland angestellt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Deutschland nach der Wiedervereinigung: Zwei Gesellschaften, eine Nation: zum Stand des gesellschaftlichen Transformationsprozesses (1991)

    Landua, Detlef; Zapf, Wolfgang;

    Zitatform

    Landua, Detlef & Wolfgang Zapf (1991): Deutschland nach der Wiedervereinigung: Zwei Gesellschaften, eine Nation. Zum Stand des gesellschaftlichen Transformationsprozesses. In: Informationsdienst Soziale Indikatoren H. 6, S. 10-13.

    Abstract

    "Der Beitrag soll einige quantitative Informationen zum derzeitigen Stand des gesellschaftlichen Transformationsprozesses in Deutschland geben. Hierzu wird die erwachsene Bevölkerung der ehemaligen DDR und der BRD in einzelne soziale Lagen unterteilt, die durch Erwerbsstatus, Alter (18 bis 60 Jahre, 61 und mehr Jahre) und Berufsgruppen bestimmt sind. Für jede dieser sozialen Lagen wird anschließend die objektive und subjektive Wohlfahrt anhand ausgewählter Indikatoren untersucht - sowohl innerhalb jedes gesellschaftlichen Teilsystems als auch im Vergleich zwischen den Teilsystemen in Ost und West. Als Merkmale objektiver Lebensbedingungen werden das 'Haushaltsnettoeinkommen pro Kopf' und mehrere Wohnungsausstattungsmerkmale angeführt. Die subjektive Wohlfahrt wird anhand von Indikatoren erfaßt, die von den Befragten selbst angegebene Bewertungen und Einschätzungen beinhalten. Die Datenbasis der Auswertungen bilden der Wohlfahrtssurvey 1988 und der Wohlfahrtssurvey 1990-Ost." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Das gestürzte Volk oder die unglückliche Einheit (1991)

    Maaz, Hans-Joachim;

    Zitatform

    Maaz, Hans-Joachim (1991): Das gestürzte Volk oder die unglückliche Einheit. Berlin: Argon, 159 S.

    Abstract

    Aus psychotherapeutischer Sicht analysiert der Autor die Befindlichkeiten der Ostdeutschen nach der "Wende". Sein Fazit: "Wenn wir begreifen, daß es nicht um Sieg und Niederlage eines Gesellschaftssystems geht, daß der Zusammenbruch des sozialistischen Imperiums letztlich das Symptom eines gnadenlosen Konkurrierens ist, dann können wir beginnen, Entscheidungen herbeizuführen, um die Politik und Wirtschaft zu lebensfördernden Formen umzugestalten." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungsstruktur und Erwartungen in der DDR vor Einführung der Marktwirtschaft (1991)

    Magens, Klaus;

    Zitatform

    Magens, Klaus (1991): Beschäftigungsstruktur und Erwartungen in der DDR vor Einführung der Marktwirtschaft. In: Spektrum der Wissenschaft H. 10, S. 40-49.

    Abstract

    Die im Juni 1990 durchgeführte erste Befragung der DDR-Bürger im Rahmen des Sozio-ökonomischen Panels ergab detaillierte Aufschlüsse über die damalige Beschäftigungsstruktur und darüber, was man sich von der kapitalistischen Zukunft erwartete. In dem Beitrag werden neben Gesamtdaten Ergebnisse für fünf Teilpopulationen vorgelegt: die Frauen, den öffentlichen Dienst, die akademische Intelligenz, die Meister und die Bauern. Die Zukunftseinschätzungen der fünf Gruppen erwiesen sich als nüchtern realistisch. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Geschlechterverhältnisse der DDR im Umbruch: zur Bedeutung von Arbeitsmarkt und Sozialpolitik (1991)

    Maier, Friederike;

    Zitatform

    Maier, Friederike (1991): Geschlechterverhältnisse der DDR im Umbruch. Zur Bedeutung von Arbeitsmarkt und Sozialpolitik. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 37, H. 11/12, S. 648-662.

    Abstract

    Die Autorin "stellt die Rolle der Sozialpolitik bei der Gestaltung der Geschlechterverhältnisse in Ost und West heraus. Sie stellt dar, wie die Gefährdung ökonomischer Selbständigkeit durch Arbeitslosigkeit, Abbau sozialpolitischer Leistungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie und die Übertragung bundeseutscher Arrangements (wie Erziehungsgeld und Ehegattensplitting) die bisherigen Lebenspläne der Frauen in der früheren DDR in Frage stellt." Dabei wird zunächst ein Überblick zur Sozialpolitik und den Geschlechterverhältnissen in der DDR gegeben. Es wird herausgestellt, daß die sozialpolitischen Regelungen der DDR einerseits die Unterschiede zwischen den Geschlechtern verringert haben, soweit sie sich auf Erwerbsbeteiligung, Qualifizierungsmöglichkeiten und ökonomische Eigenständigkeit bezogen haben. Andererseits habe die Verausgabung von weiblicher Arbeitskraft sowohl im Erwerbssystem wie auch in der Familie zur Reproduktion "klassischer" sozialer Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen beigetragen. Dem wird im weiteren die Sozialpolitik der Bundesrepublik Deutschland gegenübergestellt. Insbesondere wird auf die Risiken im Transformationsprozeß nach dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland eingegangen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Junge Frauen in der DDR 1990: Befindlichkeiten zwischen bisheriger Biographie und Zukunft (1991)

    Schlegel, Uta;

    Zitatform

    Schlegel, Uta (1991): Junge Frauen in der DDR 1990. Befindlichkeiten zwischen bisheriger Biographie und Zukunft. In: Jugend, Beruf, Gesellschaft, Jg. 42, H. 1, S. 13-27.

    Abstract

    Auf der Grundlage zahlreicher Untersuchungen am Zentralinstitut für Jugendforschung, Leipzig, wird versucht sowohl das Erreichte in der Persönlichkeitsentwicklung junger Frauen und in der Gleichberechtigung der Geschlechter als auch Probleme und offene Fragen zu skizzieren. Dabei ergeben sich unterschiedliche Interessen- und Problemlagen, Wertorientierungen, Ansprüche und Bedürfnisse. "Als die zwei höchsten und stabilsten Lebensziele weiblicher Jugendlicher erweisen sich - ähnlich wie bei den männlichen - in unseren Untersuchungen der Beruf/beruflicher Erfolg und ein glückliches Familienleben. Junge Frauen leiten ihren sozialen Status, ihre Anerkennung und Wertschätzung in der Gesellschaft aus ihrer eigenen Entwicklung, aus ihrer eigenen beruflichen Leistung ab und nicht mehr aus dem Beruf oder gesellschaftlichen Erfolg des Ehemannes. Diese starke Orientierung weiblicher Jugendlicher auf eigene Erwerbstätigkeit schließt aus verschiedenen Motiven ihre Orientierung auf eine abgeschlossene Berufsbildung ein - zeitweilige oder angelernte Erwerbstätigkeit wird nicht angestrebt. Folgerichtig verfügen heute die jungen Frauen in der DDR (bis etwa Mitte 40) über die gleiche Allgemein-, Berufs- und Hochschulbildung wie die Männer ihres Alters.
    Das häufige Argument, daß die hohe Erwerbstätigkeit der DDR-Frauen - zuletzt 91 % (davon rund ein Viertel teilzeitbeschäftigt - gegenüber der BRD 54 %, davon rund ein Drittel teilzeitbeschäftigt - Mikrozensus April 1988) - nur ökonomischen Zwängen geschuldet sei ("welcher DDR-Mann kann schon von seinem Einkommen eine vierköpfige Familie ernähren?") bzw. weibliche Orientierung auf Erwerbstätigkeit sich auf die Einsicht in diese Zwänge reduziere, ist nicht ausreichend, weil die Einbettung des eigenen Berufs in die Lebenswerte vielfältiger ist und wie beispielsweise auch Untersuchungen während des bezahlten "Babyjahres" belegen mit Mangelerlebnissen hinsichtlich Selbstbestätigung, sozialer kontakte zu den Kollegen u.a." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Zum Verständnis sozialistischer Sozialpolitik für die Gestaltung der Sozialunion (1991)

    Schulte, C.J.;

    Zitatform

    Schulte, C.J. (1991): Zum Verständnis sozialistischer Sozialpolitik für die Gestaltung der Sozialunion. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 37, H. 6, S. 335-349.

    Abstract

    "Es bedarf erheblicher Aufarbeitung, um die offenbar dauerhafte Grenzbeziehung zwischen Recht und Ideologie, zwischen Rechtsordnung und Wertordung zu analysieren, von der in der DDR die Sozialpolitik und mit ihr das Recht der sozialen Sicherheit stark betroffen waren, denn die Ausrichtung am Leitbild der sozialistischen Gesellschaftsordnung hat deutlich tiefe Spuren hinterlassen, die es im Interesse der Gestaltung einer gemeinsamen Sozialordnung zu erkennen und - teilweise jedenfalls - zu beheben gilt." Der Autor zeichnet die Grundzüge einer sozialistischen Sozialpolitik nach und behandelt die Rolle des Rechts. Anschließend befaßt er sich mit dem Primat des gesellschaftlichen Gesamtinteresses und dessen Auswirkungen auf die Sozialpolitik der DDR. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Basisdaten für die Beschreibung und Analyse des sozio-ökonomischen Wandels der DDR (1991)

    Schupp, Jürgen ; Wagner, Gert;

    Zitatform

    Schupp, Jürgen & Gert Wagner (1991): Basisdaten für die Beschreibung und Analyse des sozio-ökonomischen Wandels der DDR. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 43, H. 2, S. 322-333.

    Abstract

    In dem Beitrag "werden erste Auswertungen von Mikrodaten vorgestellt, die versuchen, eine Sozialstruktur der DDR nachzuzeichnen, um darauf aufbauend Veränderungen messen zu können." Als Basis dienen überwiegend die Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP), das im Juni 1990 auf das Gebiet der DDR ausgeweitet wurde. Die Ergebnisse werden "in zweifacher Weise mit Vergleichswerten in Beziehung gebracht: zum einen mit Ergebnissen aus der BRD-Stichprobe des SOEP aus dem Jahre 1989, zum anderen mit Ergebnissen aus der Einkommensstichprobe in Arbeiter- und Angestelltenhaushalten in der DDR aus dem Jahre 1988." Der Beitrag konzentriert sich auf eine Basisdarstellung der Sozialstruktur in der DDR bzw. in Ostdeutschland. Berücksichtigt werden die Verteilung der beruflichen Stellung, die Qualifikationsstruktur, die Erwerbstätigen-Quote und die Verteilung der Erwerbstätigen auf die Wirtschaftszweige. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Soziale Ungleichheit in Ostdeutschland - Ansätze einer Milieuerkundung: dargestellt am Beispiel der Region Brandenburg (1991)

    Schweigel, Kerstin; Zierke, Irene; Segert, Astrid;

    Zitatform

    Schweigel, Kerstin, Astrid Segert & Irene Zierke (1991): Soziale Ungleichheit in Ostdeutschland - Ansätze einer Milieuerkundung. Dargestellt am Beispiel der Region Brandenburg. In: Umbruch. Beiträge zur sozialen Transformation H. 2, S. 48-76.

    Abstract

    "Die Autorinnen stellen ihr Konzept der sozialwissenschaftlichen Analyse des sozialen Milieus und sozialer Strukturen für Ostdeutschland vor. Ausgehend von einer kritischen Analyse der Lebensweiseforschung in der ehemaligen DDR, begründen sie ihr methodologisches Konzept, das auf der Verbindung der Analyse von objektiven Lebenslagen und subjektiver Befindlichkeit, von Mentalitäten und Lebensstilen, von sozialen Netzen und Beziehungen beruht. Das Projekt dient der Erforschung des Wandels langfristig entstandener Verhaltens- und Wertemuster sowie differenzierter Bewältigungsstrategien von Bevölkerungsgruppen. Als Fallbeispiel werden Untersuchungsergebnisse aus dem Land Brandenburg dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die gesellschaftliche Entwicklung in den neuen Bundesländern (1991)

    Schäfers, Bernhard;

    Zitatform

    Schäfers, Bernhard (1991): Die gesellschaftliche Entwicklung in den neuen Bundesländern. In: Mitteilungen des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung, Jg. 19, H. 1, S. 1-9.

    Abstract

    Der Autor beschreibt zunächst die Gegensätze zwischen den beiden deutschen Staaten. Am Beispiel der Klassen- und Schichtungsstruktur, der Bildungsstruktur, Wissenschaft und Forschung sowie des Wirtschaftssystems werden die Ausgangsbedingungen, Differenzen und erforderlichen Transformationen im Hinblick auf das bundesrepublikanische Gesellschaftssystem verdeutlicht. Danach werden mögliche theoretische Konzepte zur Erfassung des Gesellschaftsumbaus skizziert. In der Schlußbemerkung warnt der Autor vor westdeutscher Selbstgerechtigkeit. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Das Fiasko im Osten: Auswege aus einer gescheiterten Wirtschafts- und Sozialpolitik (1991)

    Wehner, Burkhard ;

    Zitatform

    Wehner, Burkhard (1991): Das Fiasko im Osten: Auswege aus einer gescheiterten Wirtschafts- und Sozialpolitik. Marburg: Metropolis Verlag für Ökonomie, Gesellschaft und Politik, 140 S.

    Abstract

    "Die negativen Auswirkungen der gesamtdeutschen Wirtschaftspolitik übertreffen schon jetzt die schlimmsten Befürchtungen. Trotzdem sind in der politischen und fachlichen Öffentlichkeit erst Bruchstücke des gesamten Fiaskos sichtbar geworden. Über die Geschwindigkeit des ostdeutschen Aufholprozesses und die künftige Entwicklung der Staatsverschuldung, vor allem aber über die künftige Belastung der westdeutschen Bürger herrschen noch viel zu optimistische Vorstellungen. Das Buch trägt dazu bei, diese Illusionen auszuräumen. Gleichzeitig legt es dar, daß noch nicht alle Chancen für einen besseren Ausgang der Dinge verpaßt sind. Die gesellschaftliche Zerreißprobe, der sich die Deutschen nähern, kann noch entschärft werden. Dazu wäre aber ein radikales Umdenken in wichtigen arbeitsmarkt- und verteilungspolitischen Fragen erforderlich." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Die DDR 1989/1990: Zusammenbruch einer Sozialstruktur? (1991)

    Zapf, Wolfgang;

    Zitatform

    Zapf, Wolfgang (1991): Die DDR 1989/1990. Zusammenbruch einer Sozialstruktur? In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 1, H. 2, S. 147-155.

    Abstract

    "Ausgehend von einer kritischen Skizze der letzten "offiziellen" Sozialstrukturanalyse der DDR aus dem Jahr 1988, ihrer westlichen Kommentierung und ihrer Revision durch DDR-Autoren nach dem politischen Systemwechsel, diskutiert der Autor zunächst eine Reihe der bisher vorliegenden Erklärungen des Zusammenbruchs der DDR. Der Autor selbst sieht in der Massenflucht den gewichtigsten Faktor des Zusammenbruchs der DDR. Induziert zunächst von den steigenden Ausreiseanträgen, dann beschleunigt durch die Massenflucht, formiert sich aus den kleinen, gefährdeten Randgruppen der Massenprotest als zweite notwendige Bedingung.
    Die hinreichenden Bedingungen für die ab Oktober 1989 einsetzende Kettenreaktion kommt jedoch aus den internationalen Veränderungen im sowjetischen Einflußbereich. Ein einmaliger Doppelprozeß von Exit und Voice, Massenflucht und Massenprotest, ohne sowjetischen Gegenschlag, ermöglichte die 'friedliche Revolution' unmittelbar nach dem 40. Gründungstag der DDR.
    Abschließend bietet der Autor einen empirischen Einblick in den Stand des deutschen Transformationsprozesses auf der Grundlage des Wohlfahrtssurvey 1990-Ost." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue Erfahrung Arbeitslosigkeit: wer sind die Wendeverlierer? (1991)

    Zierke, Irene;

    Zitatform

    Zierke, Irene (1991): Neue Erfahrung Arbeitslosigkeit. Wer sind die Wendeverlierer? In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 37, H. 11/12, S. 746-758.

    Abstract

    Die Autorin zeigt, "daß Arbeitslosigkeit für die Bürger der ehemaligen DDR eine neue soziale Erfahrung ist und verweist insbesondere auf die Gruppe der 'Wendeverlierer'. Unzufriedenheit und Wertewandel machten sich in der seinerzeitigen DDR-Gesellschaft schon seit Mitte der achtziger Jahre breit, beförderten den Wunsch nach Besserung der Lebensverhältnisse und schließlich den Willen zur 'Wende'. Dennoch trifft die neue soziale Erfahrung Arbeitslosigkeit die Bevölkerung recht unvorbereitet, trifft sie vor allem in ihrer noch tief verankerten Arbeitszentriertheit. Gerade auch Frauen sind davon betroffen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Abschlußbericht zur repräsentativen Umfrage 10/90 unter Ost-Berliner Arbeitslosen (1991)

    Abstract

    "Gegenstand der Untersuchung war eine repräsentative Umfrage unter Arbeitslosen in Ost-Berlin zur Klärung folgender Fragestellungen:
    - Soziale Zusammensetzung der registrierten Arbeitslosen Ostberlins
    - Bisherige Tätigkeitsbereiche und Entlassungsgründe
    - Bewerbungsverhalten und Meinung zu den eigenen Arbeitsmarktchancen
    - Einstellungen zu Umschulungs- und Qualifizierungsmaßnahmen
    - gewünschte Umschulungsthemen
    - Meinungen zum Arbeitsamt
    - Aktuelle Befindlichkeit der Arbeitslosen, Erwartungen, Hoffnungen sowie
    - Einstellung zu verschiedenen aktuellen politischen Sachverhalten." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Ausländerfeindlichkeit in der ehemaligen DDR (1991)

    Zitatform

    (1991): Ausländerfeindlichkeit in der ehemaligen DDR. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Sozialforschung 210), Bonn, 148 S.

    Abstract

    Die Studie beschäftigt sich mit den Ursachen, dem Umfang und den Auswirkungen von Ausländerfeindlichkeit auf dem Gebiet der ehemaligen DDR und zeigt Möglichkeiten ihrer Überwindung auf. Die Mehrzahl der Befragten (Ausländer, Deutsche und Experten) ist davon überzeugt, daß Ausländerfeindlichkeit nach der Wende zugenommen habe. Die Tendenz zur Ausländerfeindlichkeit ist sowohl schichtspezifisch als auch regional unterschiedlich ausgeprägt. "Ob und wie schnell es gelingt, die in der ehemaligen DDR bestehende Ausländerfeindlichkeit zu überwinden, dürfte entscheidend von der allgemeinen sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung in den fünf neuen Bundesländern abhängen. Wenn Deutsche und Ausländer für sich eine gesicherte Zukunftsperspektive sehen, wird eine der wesentlichen Ursachen der Ausländerfeindlichkeit schwinden." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Frauen in den neuen Bundesländern im Prozeß der deutschen Einigung: Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage (1991)

    Zitatform

    (1991): Frauen in den neuen Bundesländern im Prozeß der deutschen Einigung. Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage. (Materialien zur Frauenpolitik 11/1991), Bonn, 54 S.

    Abstract

    Im Mittelpunkt dieser Repräsentativumfrage bei 1.432 Frauen in der ehemaligen DDR (16-60 Jahre) stehen die Probleme der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zwar in der spezifischen Konstellation der früheren DDR, aber mit Blick auf die Rahmenbedingungen und Wertvorstellungen der alten Bundesrepublik. Damit im Zusammenhang stehen Fragen zur Erwerbstätigkeit und zu dem Stellenwert, den sie für die Frauen hat, wie auch Fragen nach der Arbeitsteilung im Haushalt und die Meinungserforschung zur Gleichberechtigung und zur geschlechtsspezifischen Rollenzuweisung. Als wesentliches Ergebnis kristallisiert sich dabei heraus, daß die Berufstätigkeit für die Frauen in den neuen Bundesländern ein selbstverständliches und obendrein unverzichtbares Element ihrer Lebensplanung ist. Die Alternativrolle "Hausfrau" existiert generell nicht als Lebensperspektive und ist nur für eine deutliche Minderheit im eigenen Wertsystem verankert. Trotzdem unterscheidet sich die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen nicht wesentlich von der in der alten Bundesrepublik. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Lebenslagen im Wandel: Basisdaten und -analysen zur Entwicklung in den Neuen Bundesländern (1991)

    Zitatform

    (1991): Lebenslagen im Wandel: Basisdaten und -analysen zur Entwicklung in den Neuen Bundesländern. (Sozio-ökonomische Daten und Analysen für die Bundesrepublik Deutschland 05), Frankfurt u.a.: Campus-Verl., 360 S.

    Abstract

    "Die seit 1981 in der alten Bundesrepublik Deutschland laufende Wiederholungsbefragung 'Das Sozio-ökonomische Panel' (SOEP) konnte bereits im Juni 1990 - also noch vor der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion - auf die ehemalige DDR ausgeweitet werden. Mit den Antworten von 4.500 Befragten, die in über 2.000 Privathaushalten leben, stehen einmalige Informationen für die weitere Analyse der Entwicklungen in Ostdeutschland zur Verfügung. Mit diesem Band werden methodische Grundlagen und erste Ergebnisse u.a. zur Sozialstruktur in Ostdeutschland, zum Heiratsverhalten, der Ausstattung der Wohnungen sowie zur Einkommensentwicklung zwischen 1989 und Ende 1990 vorgestellt. Außerdem gibt das Buch einen Üerblick über weitere Datenbasen, die für die sozialökonomische Analyse Ostdeutschlands der Wissenschaft zur Verfügung stehen, und mit deren Hilfe die sehr heterogene Entwicklung der Lebenszufriedenheit in Ostdeutschland vom Januar bis zum November 1990 nachgezeichnet wird." (Autorenreferat)

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    Sozialunion: Was soll wie vereinigt werden?: sozialpolitische Probleme des ökonomischen und politischen Umbruchs in der DDR und Anforderungen des Einigungsprozesses (1990)

    Bäcker, Gerhard; Steffen, Johannes ;

    Zitatform

    Bäcker, Gerhard & Johannes Steffen (1990): Sozialunion: Was soll wie vereinigt werden? Sozialpolitische Probleme des ökonomischen und politischen Umbruchs in der DDR und Anforderungen des Einigungsprozesses. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 43, H. 5, S. 265-281.

    Abstract

    "Die Währungs- und Wirtschaftsunion wird in der DDR zu grundlegenden sozio-ökonomischen Umstrukturierungen führen und soziale Probleme hervorrufen. Insbesondere besteht die Gefahr, daß es zu einer hohen und langandauernden Arbeitslosigkeit kommt. Durch den zügigen Ausbau der Sozialen Sicherung, vor allem in den Sparten Arbeitslosenversicherung, Alterssicherung und Gesundheitssicherung muß dafür Sorge getragen werden, daß sich die Lebensbedingungen in der DDR nicht verschlechtern, sondern im Gegenteil deutlich verbessern. Sozialpolitische Reformen in der DDR müssen zugleich die Voraussetzungen für eine Annäherung und Angleichung der Sozialsysteme der beiden deutschen Staaten schaffen. In dem Beitrag wird diskutiert, welche Probleme sich dabei stellen und welche finanziellen Anforderungen entstehen. Dabei kann die projektierte Sozialunion nicht darin bestehen, das soziale Sicherungssystem der Bundesrepublik auf die DDR zu übertragen. Vielmehr besteht die Chance, die vorbildlichen Elemente des DDR-Systems zu erhalten und auch in der Bundesrepublik zur Geltung zu bringen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Das deutsche Wagnis (1990)

    Dohnanyi, Klaus von;

    Zitatform

    Dohnanyi, Klaus von (1990): Das deutsche Wagnis. München: Droemer Knaur, 325 S.

    Abstract

    Ausgehend davon, dass nicht "der Zusammenbruch des Kommunismus, nicht die bürgerlichen Regierungen in Osteuropa oder der nationale Aufruhr in einigen Sowjetrepubliken die entscheidende Frage nach dem zukünftigen Verhältnis von Ost und West in Europa stellen, sondern die Einheit Deutschlands" beschäftigt sich der Autor in seinem Buch mit folgenden Fragestellungen: Wie können die ungleichen Bürger wieder zu einer Familie zusammenwachsen? Wird die Wirtschaft der BRD, wird die DM die Last der DDR tragen können? Werden die auf Jahre weiterbestehenden sozialen und gesellschaftlichen Unterschiede in einem politischen System zum Sprengsatz? Wird die Größe Deutschlands zum Problem - für uns selbst oder für andere? Besteht erneut die Gefahr deutscher Überheblichkeit?
    Die Risiken sind beträchtlich, und doch ist die Einheit Deutschlands eine Notwendigkeit, wenn Europa zu sich selbst finden soll. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Gleichheit, Freiheit, Solidarität: für ein "Zusammenwachsen" in gemeinsamer Verantwortlichkeit (1990)

    Hemmer, Hans O.; Stolt, Frank D.;

    Zitatform

    Hemmer, Hans O. & Frank D. Stolt (Hrsg.) (1990): Gleichheit, Freiheit, Solidarität. Für ein "Zusammenwachsen" in gemeinsamer Verantwortlichkeit. Köln: Bund-Verl., 308 S.

    Abstract

    Im Mittelpunkt des Diskussionsbandes, der ein breites Spektrum von Analyse, Meinung und Wertung aus Ost und West zu einer Vielfalt von Themen umfaßt, steht die soziale Frage im Einigungsprozeß von Bundesrepublik und DDR. Der Band "will deutlich machen, daß für die Ausgestaltung einer humanen Zukunft nicht nur das Bewußtsein einer erhöhten Verantwortlichkeit für die kurz-, mittel- und langfristigen Auswirkungen ihres Handels bei allen Beteiligten erforderlich ist, sondern im gleichen Maße die Bereitschaft, in die Gestaltung einer demokratischen und sozialstaatlich verfaßten pluralistischen Gesellschaft auch die Vielfalt der Erfahrungen der Menschen aus beiden Teilen Deutschlands einfließen zu lassen." Die einzelnen Beiträge befassen sich mit Verfassungsrecht, Arbeitsrecht, der sozialen Qualität der Arbeit in Betrieben der DDR, dem öffentlichen Dienstrecht, Folgen des D-Mark-Imports in die DDR, den Wirtschaftswissenschaften in der DDR, sozialstaatlicher Initiative für den Einigungsprozeß, der Finanzierung der Sozialunion, Herausforderungen und Aufgaben des Arbeitslosenverbandes in der DDR, der Rolle des Sozialstaats für den inneren Frieden, Tarifpolitik, Gewerkschaften, dem Verhältnis von Kirche und Gewerkschaften in der sozialen Frage, beruflicher und politischer Bildung, Weiterbildung, dem Weg zu einem europäischen Deutschland. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Zum aktuellen Integrationsbedarf in der deutschen Steuer- und Sozialpolitik (1990)

    Hüther, Michael ;

    Zitatform

    Hüther, Michael (1990): Zum aktuellen Integrationsbedarf in der deutschen Steuer- und Sozialpolitik. (Finanzwissenschaftliche Arbeitspapiere 34), Gießen, 17 S.

    Abstract

    "Zunächst wird das Konzept 'integrierte Steuer-Transfer-Systeme' begrifflich eingegrenzt (2a); die eigentliche Untersuchung erfolgt anschließend in einem zweistufigen Verfahren (3 und 4). Die Argumentation beruht auf einer Analyse der bisherigen steuer- und sozialpolitischen Realität in der Bundesrepublik; da diese primär systembedingt ist und weniger aus einer spezifischen sozialökonomischen Situation resultiert, bleiben ihre Ergebnisse auch für die größere Bundesrepublik gültig. Ergänzend sind die bereits zu beobachtenden Probleme in den fünf neuen Bundesländern einzubeziehen; dies wird zusammen mit dem Resüme abschließend versucht (5)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    BRD-DDR: Alte und neue Rassismen im Zuge der deutsch-deutschen Einigung (1990)

    Kleff, Sanem; Albert, Marie-Theres; Broszinsky-Schwabe, Edith; Marburger, Helga; Karsten, Marie-Eleonora;

    Zitatform

    Kleff, Sanem, Edith Broszinsky-Schwabe, Marie-Theres Albert, Helga Marburger & Marie-Eleonora Karsten (1990): BRD-DDR: Alte und neue Rassismen im Zuge der deutsch-deutschen Einigung. (Interkulturelle Forschungs- und Arbeitsstelle. Werkstattberichte 01), Frankfurt: Verlag für Interkulturelle Kommunikation, 90 S.

    Abstract

    "Im Osten wie im Westen, im Süden wie im Norden der vereinigten Republik erinnern zunehmender Fremdenhaß und Rassismus an eines der traurigsten Kapitel gesamtdeutscher Geschichte. Und wie schon einmal zuviele Menschen weggesehen haben oder 'von nichts gewußt' haben, sind auch jetzt wieder viele zu sehr mit ihren eigene Problemen beschäftigt, als daß sie bereit wären, die Gefahr eines anwachsenden Nationalismus und Rassismus zu sehen und ihr entgegenzutreten. Einer solchen Blindheit stellen sich die fünf Autorinnen des Buches entgegen. Es ist ihr Anliegen, darauf aufmerksam zu machen, daß mit dem Fall der Mauer neue Rassismen in diesem Land aufgebaut und alte wiederbelebt worden sind. Mit der Einschätzung, wir können und wir müssen etwas tun und uns widersetzen, versuchen sie, mit unterschiedlichen Zugängen und Sichtweisen die bedrückende Entwicklung zu analysieren, um die Auseinandersetzung mit Rassismen in Deutschland voranzutreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die soziale Komponente im vereinten Deutschland: Überlegungen zur künftigen gesamtdeutschen Sozialpolitik (1990)

    Lampert, Heinz;

    Zitatform

    Lampert, Heinz (1990): Die soziale Komponente im vereinten Deutschland. Überlegungen zur künftigen gesamtdeutschen Sozialpolitik. In: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg. 16, H. 3/4, S. 397-405.

    Abstract

    "Mit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten stellt sich auch die Frage nach dem Leitbild der künftigen gesamtdeutschen Sozialpolitik. Obwohl die im Staatsvertrag vereinbarte Sozialunion die Übertragung der für das soziale Sicherungssystem der Bundesrepublik Deutschland geltenden Ordnungsprinzipien, Ziele, Instrumente und Organisationsstrukturen auf die ehemalige DDR vorsieht, sind für den Arbeitnehmerschutz, die Gesundheits-, die Wohnungs-, die Bildungs- und die Familienpolitik noch viele Fragen nach der künftigen gemeinsamen Sozialpolitik offen. Da die Soziale Marktwirtschaft auch für die ostdeutschen Länder gilt, ist davon auszugehen, daß die Finalziele der Sozialpolitik der Bundesrepublik Deutschland und die Grundsätze dieser Sozialpolitik auch für das Vereinigte Deutschland gelten werden. Auch die hohe Leistungsfähigkeit der Sozialordnung der Bundesrepublik Deutschland läßt es als sinnvoll erscheinen, die gesamtdeutsche Sozialpolitik an der der früheren Bundesrepublik Deutschland zu orientieren. In einigen Bereichen könnten jedoch ehemalige DDR-Regelungen Anlaß für eine Verbesserung des Gesamtsystems sein, z.B. die Gleichbehandlung von Arbeitern und Angestellten im Kündigungsschutz, die Zahlung von Mindest-Invalidenrenten an Behinderte, die Freistellungszeiten für kindererziehende und -vorsorgende Eltern und die quantitativ gute Ausstattung mit Kindergarten- und -hortplätzen. Die aktuellen spzialpolitischen Aufgaben, vor die das vereinigte Deutschland gestellt ist, werden im letzten Teil dieses Beitrags abgeleitet." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Sozialpolitische Aufgaben der Umgestaltung der Wirtschafts- und Sozialordnung der DDR (1990)

    Lampert, Heinz;

    Zitatform

    Lampert, Heinz (1990): Sozialpolitische Aufgaben der Umgestaltung der Wirtschafts- und Sozialordnung der DDR. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 33, S. 27-33.

    Abstract

    "In dem Beitrag werden zunächst verschiedene Ursachen und Arten sozialpolitischen Handlungsbedarfs aufgezeigt, die mit der Vereinigung der beiden deutschen Staaten und dem Staatsvertrag über die Einführung einer Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion auftreten. Im Anschluß daran werden die Ziele und Prinzipien dargestellt, die bei der sozialpolitischen Flankierung des Reformprozesses in der DDR beachtet werden müssen, insbesondere das Prinzip der Ordnungskonformität der Sozialpolitik in bezug auf das für ein vereinigtes Deutschland für verbindlich erklärte Leitbild der Sozialen Marktwirtschaft. Schließlich wird für verschiedene Handlungsfelder der Sozialpolitik der kurzfristig bestehende Bedarf an Maßnahmen abgeleitet. Die Analyse führt zu dem Ergebnis, daß der qualitativ und quantitativ erhebliche Bedarf an Sozialpolitik innerhalb kurzer Zeit nicht voll gedeckt werden kann. Es besteht aber kein Zweifel, daß auf der Basis des hochentwickelten ökonomischen Potentials der Bundesrepublik und des entwickelbaren ökonomischen Potentials in der DDR die anfallenden Aufgaben mittelfristig gelöst werden können." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Der lange Abschied vom Sozialismus: Grundriß einer neuen Wirtschafts- und Sozialordnung (1990)

    Wehner, Burkhard ;

    Zitatform

    Wehner, Burkhard (1990): Der lange Abschied vom Sozialismus. Grundriß einer neuen Wirtschafts- und Sozialordnung. Frankfurt: Hain, 243 S.

    Abstract

    "Nach ihrem politischen Kollaps suchen jetzt die sozialistischen Staaten, allen voran die DDR, mit rasantem Tempo den Anschluß an die soziale Marktwirtschaft. Doch ist dieses Modell fehlerfrei? Können die sozialistischen Staaten von heute auf morgen mit ihren Erblasten brechen? Der Autor entwickelt auf der Grundlage einer distanzierten Analyse der ökonomischen und ideologischen Gegebenheiten in den sozialistischen Staaten ein post sozialistisches Modell, einen 'Dritten Weg': nicht zwischen Sozialismus und real existierendem Kapitalismus, sondern auf der Grundlage der Kritik an beiden Modellen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Manager ehemaliger DDR-Betriebe: Zwischen Fehleinschätzung und Zweckoptimismus: Ergebnisse einer Befragung in den neuen Bundesländern (1990)

    Abstract

    Der Band dokumentiert die Ergebnisse einer Befragung von Geschäftsführern, Hauptabteilungsleitern oder Direktoren in 155 Betrieben der fünf neuen Bundesländer. Im Mittelpunkt der Interviews standen Fragen nach
    - der Akzeptanz der sozialen Marktwirtschaft
    - der Existenzfähigkeit ihrer Betriebe,
    - den Absatzchancen ihrer Produkte,
    - der Notwendigkeit westlicher Hilfe zum Überleben und
    - den Erwartungen an die Treuhand und die Gesamtregierung.
    Dabei zeigte sich bei den Befragten häufig eine völlig unterschiedliche Bewertung von Chancen und Risiken ihrer Betriebe. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Harmonisierungsprobleme zwischen den Sozialversicherungen beider deutscher Staaten (1990)

    Abstract

    Der Band enthält die Referate einer Tagung, die sich mit den Harmonisierungsproblemen zwischen den Sozialversicherungen beider deutscher Staaten befaßt hat. Dabei wird die Sozialversicherung in der DDR im Spannungsfeld gesellschaftlicher Veränderungen betrachtet. Es wird die Frage behandelt, wie sich die innerdeutsche Bevölkerungsmobilität auf die Arbeitslosenversicherung auswirkt, weiterhin ob regionalisierte Krankenkassen als Leitbild der gesetzlichen Krankenversicherung in einem geeinten Deutschland dienen können. In einem anderen Referat wird deutlich gemacht, daß Aus- und Übersiedler keine Alleinlösung für die Schwierigkeiten der Altersversorgung bringen können. Drei weitere Beiträge behandeln "konföderative Strukturen" als Herausforderung für die Arbeitsverwaltung, die Krankenversicherung und die gesetzliche Rentenversicherung. Abschließend werden die Forderungen des Verbandes der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderter und Sozialrentner Deutschlands zur Lösung sozialpolitischer Probleme bei einer Konföderation beider deutschen Staaten dokumentiert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands - Einigungsvertrag (1990)

    Zitatform

    (1990): Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands - Einigungsvertrag. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 11/7760 (31.08.1990)), 378 S.

    Abstract

    Text des Einigungsvertrags.

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  • Literaturhinweis

    Deutschland nach der Vereinigung: Meinungen und Einstellungen zu Familie, Kindern und zur Familienpolitik in Ost und West (1993/94)

    Störtzbach, Bernd;

    Zitatform

    Störtzbach, Bernd (1993/94): Deutschland nach der Vereinigung: Meinungen und Einstellungen zu Familie, Kindern und zur Familienpolitik in Ost und West. In: Zeitschrift für Bevölkerungswissenschaft, Jg. 19, H. 2, S. 151-167.

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden erste Ergebnisse einer vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung 1992 im Rahmen des European Comparative Population Policy Acceptance Survey (PPA) durchgeführten Untersuchungen zur Akzeptanz familienpolitischer Maßnahmen vorgestellt. In dieser Untersuchung wurden insgesamt 10 000 repräsentativ ausgewählte deutsche Frauen und Männer im Alter von 20 bis 39 Jahren zu ihren Meinungen und Einstellungen zur Familie und zum Kind und zu bereits existierenden oder auch möglichen familienpolitischen Maßnahmen befragt. Das Hauptaugenmark dieser ersten Ergebnisanalyse richtet sich auf die Herausarbeitung von Unterschieden und Gemeinsamkeiten im Meinungsbild der Befragten im früheren Bundesgebiet und in der ehemaligen DDR. Die Ergebnisse zeigen in der Bewertung von Gründen für den Geburtenrückgang, der Wertorientierung zur Familie und zum Kind und in der Beurteilung der derzeitigen Familienpolitik der Bundesregierung sowie einzelner familienpolitischer Maßnahmen deutliche Unterschiede zwischen den beiden ehemaligen Teilgebiten Deutschlands. Diese Unterschiede dürften einerseits aus der mehr als 40jährigen Zugehörigkeit zu sehr verschiedenen Gesellschaftssystemen resultieren, andererseits aber auch Beleg dafür sein, daß sich der durch die Vereinigung ausgelöste und insbesondere die neuen Bundesländer betreffende gesellschaftliche Transformationsprozeß auch auf der Ebene der Bewertung demographischer und sozialpolitischer Sachverhalte noch nicht abgeschlossen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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