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Dossier

Niedriglohnarbeitsmarkt

Der Ausbau des Niedriglohnsektors sollte Ende der 1990er Jahre die hohe Arbeitslosigkeit reduzieren. Als Niedriglohn gilt ein Arbeitsentgelt, das trotz Vollzeitbeschäftigung keine angemessene Existenzsicherung gewährleistet – die OECD definiert den ihn als einen Bruttolohn, der unterhalb von zwei Dritteln des nationalen Medianbruttolohns aller Vollzeitbeschäftigten liegt. Betroffen von Niedriglöhnen sind überdurchschnittlich häufig Personen ohne beruflichen Abschluss, jüngere Erwerbstätige und Frauen.
Bietet der Niedriglohnsektor eine Chance zum Einstieg in den Arbeitsmarkt oder ist er eine Sackgasse? Das IAB-Themendossier erschließt Informationen zum Forschungsstand.
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im Aspekt "Arbeitsmarkt- und Lohnentwicklung"
  • Literaturhinweis

    Service offshoring and the demand for less-skilled labor: evidence from Germany (2007)

    Schöller, Deborah;

    Zitatform

    Schöller, Deborah (2007): Service offshoring and the demand for less-skilled labor. Evidence from Germany. (Hohenheimer Diskussionsbeiträge 287/2007), Stuttgart, 38 S.

    Abstract

    "Besides material offshoring, economists have started to analyze the impact of service offshoring on domestic employment. Services are of particular interest since their significance has grown in terms of both quantity and quality. One decade ago, most services were considered non-tradable, but the emergence of new information and communication technologies has contributed to overcoming geographical distance. The move towards the liberalization of international service trade has further accelerated this process. The empirical part of this paper first calculates German service offshoring intensities on a sectoral basis using input-output data. This measurement represents the proportion of imported service inputs used in home production. Germany's average service offshoring intensity more than doubled from 1991 to 2003. In a next step, the impact of service offshoring on the demand for heterogeneous labor in Germany is estimated at a sectoral level including 28 manufacturing sectors. The partial static equilibrium model is based on a variable unit cost function in the general translog form allowing for quasi-fixed input factors. Two different skill-levels are taken into account. The estimation results indicate that service offshoring reduced the relative demand for less-skilled labor in the German manufacturing sectors by on average -0.06 to -0.16% per year between 1991 and 2000." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The interrelated dynamics of unemployment and low-wage employment (2007)

    Stewart, Mark B.;

    Zitatform

    Stewart, Mark B. (2007): The interrelated dynamics of unemployment and low-wage employment. In: Journal of Applied Econometrics, Jg. 22, H. 3, S. 511-531. DOI:10.1002/jae.922

    Abstract

    "This paper examines the extent of state dependence in unemployment and the role played in this by intervening low-wage employment. A range of dynamic random and fixed-effects estimators are compared. Low-wage employment is found to have almost as large an adverse effect as unemployment on future prospects and the difference in their effects is found to be insignificant. Evidence is presented that low-wage jobs act as the main conduit for repeat unemployment and considerably increases its probability. Obtaining a higher-wage job reduces the increased risk of repeat unemployment to insignificance." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeit und Armut: die deutsche Unterschichtdebatte im Lichte aktivierender Sozialstaatlichkeit (2007)

    Trube, Achim; Wohlfahrt, Norbert;

    Zitatform

    Trube, Achim & Norbert Wohlfahrt (2007): Arbeit und Armut. Die deutsche Unterschichtdebatte im Lichte aktivierender Sozialstaatlichkeit. In: Gesundheits- und Sozialpolitik, Jg. 61, H. 5/6, S. 50-58.

    Abstract

    "Schon nach wenigen Jahren aktivierender Sozialstaatlichkeit lassen sich deren Konsequenzen besichtigen: Die Konditionen der Erwerbsarbeit werden zunehmend als ein Mittel der internationalen Standortkonkurrenz gehandhabt und infolgedessen nehmen Beschäftigungsverhältnisse, die eine einigermaßen stabile Existenzsicherung gewährleisten, in raschem Umfang ab. Gleichzeitig sorgt eine veränderte sozialstaatliche Programmatik dafür, dass diejenigen, die als nicht mehr rentabel genug 'freigesetzt' wurden, möglichst rasch mit entsprechendem Nachdruck in Arbeitsformen gebracht werden, die - so die Kriterien der nationalen und internationalen Statistik - zwangsläufig mit Armut verbunden sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The situation of migrant workers: the case of Germany (2007)

    Vogel, Sandra;

    Zitatform

    Vogel, Sandra (2007): The situation of migrant workers. The case of Germany. (EIRO-comparative studies 04/2007), Köln, 24 S.

    Abstract

    Der Einsatz von Zuwanderern auf dem deutschen Arbeitsmarkt steht angesichts des Fachkräftemangels in einigen Branchen, aber auch mit Blick auf die EU-Osterweiterung verstärkt im Zentrum des öffentlichen Interesses und auf der politischen Agenda. Der Beitrag des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zur europäischen Vergleichstudie im Rahmen des EWCO bietet für diesen vielfältigen Themenkomplex eine Reihe von Hintergrundinformationen.

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  • Literaturhinweis

    Lichtblicke: Wie Niedrigverdiener aus dem Schatten des Arbeitsmarktes treten können (2007)

    Zitatform

    (2007): Lichtblicke: Wie Niedrigverdiener aus dem Schatten des Arbeitsmarktes treten können. In: IAB-Forum H. 1, S. 1-104. DOI:10.3278/IFO0701W

    Abstract

    "Niedriglohnbeschäftigung ist ein ungeliebtes aber notwendiges Übel in unserem Land. Auf diesem Feld des Arbeitsmarktes agieren Menschen, die so wenig verdienen, dass sie sich und ihre Familie kaum über die Runden bringen. Im stereotypen Bild fristet der Niedriglohnjobber eine karge Existenz mit körperlich harter Arbeit, mehreren Jobs und ohne Aussicht auf bessere Zeiten. Solche Verhältnisse will niemand in Deutschland. Was aber soll mit Menschen geschehen, die nicht voll leistungsfähig sind und nur über ein geringes Lohnpotential verfügen? Auch sie wollen und brauchen einen Arbeitsplatz, eine berufliche Perspektive, brauchen Lichtblicke auf der Schattenseite des Arbeitsmarktes." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beiträge zum Themenschwerpunkt:
    - Martin Dietz, Ulrich Möller, Ulrich Walwei, Jutta Winters: Editorial (1-4);
    - Thomas Rhein, Carola Grün: Eine Bestandsaufnahme: Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland (8-12);
    - Barbara Schwengler: Regionale Einkommensunterschiede: Transfers gleichen Gefälle aus (15-19);
    - Kerstin Bruckmeier, Tobias Graf, Helmut Rudolph: Aufstocker: Kombilohn durch die Hintertür? (20-26);
    - Martin Dietz, Ulrich Walwei: Arbeitsmarktwirkungen: Grundsicherung und äquivalente Marktlöhne (32-38);
    - Stefan Bender, Susanne Koch, Susanne Meßmann, Ulrich Walwei: Konzessionsbereitschaft: Was muten sich (Langzeit-) Arbeitslose zu? (42-48);
    - Gesine Stephan, Olaf Struck: Alles was recht ist...: Wie Menschen Lohnkürzungen und Entlassungen beurteilen (50-53);
    - Herbert Brücker, Regina Konle-Seidl: Kombilöhne in den USA und in Großbritannien: Der gleiche Ansatz, aber verschiedene Effekte (62-67);
    - Sarah Bernhard, Martin Brussig, Ursula Jaenichen, Thomas Zwick: Entgeltsicherung: Ein Kombilohn für Ältere (68-72);
    - Frank Wießner, Susanne Noll: Bitterer Honig: Warum hohe Überlebensraten Gründerinnen nicht immer glücklich machen (74-78);
    - Kerstin Bruckmeier, Michael Feil, Jürgen Wiemers: Kombilöhne: Das Bofinger/Walwei-Modell (81-85);
    - Regina Konle-Seidl: Der Blick nach draußen: Von anderen lernen (88-95);
    - Markus Promberger: Im Schatten: Deutschland, deine Armut (96-99);
    - Christina Wübbeke: Ende gut, alles gut? Wenn Hilfeempfänger in Rente gehen (100-104)
    Rubriken:
    - Projekte (13-14);
    - Personen (27-29);
    - Publikationen (39-41);
    - Podium (54-59);
    - Presse (79-80)

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  • Literaturhinweis

    Technischer Fortschritt - Ursache der Arbeitslosigkeit gering qualifizierter Arbeitskräfte in Deutschland?: eine Anwendung der Theorie des "skill-biased technical change" auf den deutschen und angelsächsischen Arbeitsmarkt mit Evaluierung wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischer Handlungsmöglichkeiten (2006)

    Albers, Maike;

    Zitatform

    Albers, Maike (2006): Technischer Fortschritt - Ursache der Arbeitslosigkeit gering qualifizierter Arbeitskräfte in Deutschland? Eine Anwendung der Theorie des "skill-biased technical change" auf den deutschen und angelsächsischen Arbeitsmarkt mit Evaluierung wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischer Handlungsmöglichkeiten. (Volkswirtschaftliche Forschungsergebnisse 110), Hamburg: Kovac, 239 S.

    Abstract

    "Den Ausgangspunkt der Studie bildet die empirisch belegbare Beobachtung grundlegender Unterschiede bei der Entwicklung der Arbeitsmärkte - insbesondere der Arbeitslosigkeit - in den USA im Vergleich zu Deutschland. Zur Erklärung dieser Diskrepanz liegt eine kaum überschaubare Fülle von Analysen und Konzepten vor. Lange Jahre stand die unterschiedliche gesamtwirtschaftliche Konstellation und die darauf bezogene Finanz- und Geldpolitik im Vordergrund. Dagegen gibt es inzwischen fundierte Untersuchungen, die bei der Erklärung der Arbeitslosigkeit gleichsam unterhalb der makroökonomischen Aggregate die Struktur der Nachfrage nach und des Angebots an Arbeitskräften zusammen mit Unterschieden bei der Einkommensverteilung im Vergleich zwischen den USA und Deutschland in den Mittelpunkt rücken. Die wachsende Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften wiederum wird auf die bestimmte Art des technischen Fortschritts zurückgeführt. Bei der Erklärung der unterschiedlichen Entwicklung in den USA gegenüber Deutschland steht die Struktur der Erwerbstätigen nach dem Grad der Qualifikation einerseits und der für die Beschäftigung relevanten Einkommensdifferenzierung andererseits im Vordergrund. Während in Deutschland wie in den USA die Zahl der hoch qualifizierten Arbeitskräfte zugenommen hat, ist die Arbeitslosigkeit gering qualifizierter Arbeitskräfte in Deutschland im Vergleich zu den USA signifikant höher. Neben anderen Ursachen wird die Art des technischen Fortschritts als die entscheidende Triebkraft identifiziert. In diesem Kontext wird die These vom 'skill-biased technical change' (SBTC), d.h. die durch den technologischen Wandel bedingte qualifikationsverzerrende Struktur der Nachfrage nach Arbeitskräften umfangreich untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Living wages around the world: a new methodology and internationally comparable estimates (2006)

    Anker, Richard;

    Zitatform

    Anker, Richard (2006): Living wages around the world. A new methodology and internationally comparable estimates. In: International Labour Review, Jg. 145, H. 4, S. 310-338.

    Abstract

    "The World Bank's widely used poverty lines of US Dollar 1 and 2 per day, the author argues, do not adequately capture what it means to be poor in different countries. The new methodology he proposes is designed to remedy this shortcoming while ensuring international comparability of national poverty lines: the price of non-food necessities is added to that of a low-cost, nutritious diet suited to each country's national preferences and in proportions appropriate to its developmental level. Applying this methodology to a sample of 12 countries, the author shows that poverty occurs in all countries - at much higher levels than the World Bank currently estimates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Effektive Bruttostundenlöhne in Deutschland: eine Verteilungsanalyse unter Aspekten der Leistungsgerechtigkeit und besonderer Berücksichtigung des Niedriglohnsegments (2006)

    Becker, Irene;

    Zitatform

    Becker, Irene (2006): Effektive Bruttostundenlöhne in Deutschland. Eine Verteilungsanalyse unter Aspekten der Leistungsgerechtigkeit und besonderer Berücksichtigung des Niedriglohnsegments. (Arbeitspapier des Projekts "Soziale Gerechtigkeit" 2), Frankfurt a.M., 41 S.

    Abstract

    Die Untersuchung der effektiven Stundenlöhne in Deutschland erfolgte im Hinblick auf die Frage nach der Ungleichheit ihrer Verteilung und der Einhaltung eines Kriteriums minimaler Leistungsgerechtigkeit. Die empirische Analyse auf Basis des Sozioökonomischen Panels (SOEP) und der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) konzentriert sich auf das Jahr 2003 und wird ergänzt um einige Auswertungen für 1998 (nur SOEP). Im Ergebnis zeigt sich eine erhebliche Einkommensdifferenzierung. "Auffallend sind der noch immer erhebliche Ost-West-Abstand von etwa vier Euro pro Arbeitsstunde, die weit unterdurchschnittlichen Stundenlöhne der Frauen in Westdeutschland sowie das deutliche Zurückbleiben der Teilzeitbeschäftigten - hauptsächlich wiederum in Westdeutschland." In Ostdeutschland wird die Niedriglohngrenze besonders häufig unterschritten. Aus der Differenzierung nach Branchen ergeben sich die höchsten Niedriglohnquoten in Land- und Forstwirtschaft, Handel und privatwirtschaftlichem Dienstleistungssektor. In der Zeit von 1998 bis 2003 hat sich die Ungleichheit der Stundenlohnverteilung merklich erhöht. Diese Entwicklung ging überwiegend zu Lasten der Frauen und geringfügig Beschäftigten. Die Ergebnisse der Untersuchung signalisieren "erhebliche Verletzungen der alternativen Kriterien minimaler Leistungsgerechtigkeit, wonach der Wert einer im Rahmen eines Arbeitsvertrages erbrachten Leistung nicht geringer als die Hälfte des durchschnittlichen Lohnsatzes sein kann bzw. die Entlohnung einer Vollzeiterwerbstätigkeit mindestens das sozio-kulturelle Existenzminimum zuzüglich einer Leistungskomponente decken muss". Etwa jeder zehnte Beschäftigte wird demnach zu gering entlohnt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Working and poor: how economic and policy changes are affecting low-wage workers (2006)

    Blank, Rebecca M.; Hasset, Kevin A.; Fairlie, Robert W. ; French, Eric ; Haider, Steven J.; Taber, Christopher; Levy, Helen ; Hall, Robert E. ; Danziger, Sheldon H.; Autor, David; Stephens, Melvin Jr.; Levine, Phillip B. ; Shierholz, Heidi; Card, David ; Moore, Anne; DiNardo, John; Meyer, Daniel R. ; Schoeni, Robert F. ; Merriman, David F.; Cancian, Maria ; McGuire, Therese J.; Houseman, Susan; Mazumder, Bhashkar ; Charles, Kerwin Kofi; MaGarry, Kathleen; Borjas, George J. ; London, Rebecca A.;

    Zitatform

    Blank, Rebecca M., Sheldon H. Danziger & Robert F. Schoeni (Hrsg.) (2006): Working and poor. How economic and policy changes are affecting low-wage workers. New York: Russell Sage Foundation, 436 S.

    Abstract

    "Over the last three decades, large-scale economic developments, such as technological change, the decline in unionization, and changing skill requirements, have exacted their biggest toll on low-wage workers. These workers often possess few marketable skills and few resources with which to support themselves during periods of economic transition. The book examines every facet of the economic well-being of less-skilled workers, from employment and earnings opportunities to consumption behavior and social assistance policies. Rebecca Blank and Heidi Schierholz document the different trends in work and wages among less-skilled women and men. Between 1979 and 2003, labor force participation rose rapidly for these women, along with more modest increases in wages, while among the men both employment and wages fell. David Card and John DiNardo review the evidence on how technological changes have affected less-skilled workers and conclude that the effect has been smaller than many observers claim. Philip Levine examines the effectiveness of the Unemployment Insurance program during recessions. He finds that the program's eligibility rules, which deny benefits to workers who have not met minimum earnings requirements, exclude the very people who require help most and should be adjusted to provide for those with the highest need. On the other hand, Therese J. McGuire and David F. Merriman show that government help remains a valuable source of support during economic downturns. They find that during the most recent recession in 2001, when state budgets were stretched thin, legislatures resisted political pressure to cut spending for the poor." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Exploring gender differences in employment and wage trends among less-skilled workers (2006)

    Blank, Rebecca M.; Shierholz, Heidi;

    Zitatform

    Blank, Rebecca M. & Heidi Shierholz (2006): Exploring gender differences in employment and wage trends among less-skilled workers. (NBER working paper 12494), Cambridge, Mass., 46 S. DOI:10.3386/w12494

    Abstract

    "In contrast to less-skilled men, less-skilled women have experienced growing labor force involvement and moderate wage increases. Compared to more-skilled women, less-skilled women have fallen behind. We investigated the reasons behind these trends in labor force participation and wages for male and female workers of different skill levels over the past 25 years, from 1979-2004. We find that less-skilled women have found themselves in an 'intermediate' place in the labor market. Like less-skilled men, they experienced deteriorating returns to education but, unlike the men, they benefited from a growing positive impact of accumulated experience on labor market outcomes. More-skilled women experienced both growing returns to education and greater accumulation of experience, leading to faster wage growth. In addition, at the same time that experience levels have grown, the returns to experience on wages and labor force participation have also risen among less-skilled women, while the returns to experience have declined among less-skilled men. The negative effect of children and marital status on wages and labor force participation has also declined markedly among women of all skill levels." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Armut in Bremen: Hilfebedürftig trotz Arbeit (2006)

    Bury, Carola; Schröder, Paul M.; Gieffers, Susanne; Pusch, Volker;

    Zitatform

    Bury, Carola, Susanne Gieffers, Volker Pusch & Paul M. Schröder (2006): Armut in Bremen: Hilfebedürftig trotz Arbeit. Bremen, 105 S.

    Abstract

    "Die Armutsentwicklung in Bremen und Bremerhaven ist weiterhin besorgniserregend. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind hier besonders hoch. Lohndumping und Niedrigstlöhne nehmen zu, während sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse abgebaut werden. Auch 'sicher Beschäftigte' spüren dadurch immer häufiger den Druck, auf Rechte zu verzichten und Abstriche hinzunehmen. Oft haben sie mehr als ein Einkommen - und trotzdem kein Auskommen. Etliche arbeiten Vollzeit und fallen dennoch unter die Armutsgrenze. Auch Leiharbeiter und Menschen mit Mini-Jobs sind von dieser gefährlichen Entwicklung betroffen. Die Bruttoarbeitsentgelte sind so niedrig, dass viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hilfebedürftig sind und Anspruch auf das Arbeitslosengeld II haben - ohne arbeitslos zu sein. Seit fünf Jahren veröffentlicht die Arbeitnehmerkammer Bremen den Armutsbericht für das Land Bremen. Die Arbeitnehmerkammer will mit der Berichterstattung das Armutsthema auf die politische Tagesordnung setzen und mit ihrem aktuellen Schwerpunkt 'Hilfebedürftig trotz Arbeit' die Diskussion um zunehmende Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen anstoßen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Prekäre Einkommenslagen in Deutschland: ein Ost-West-Vergleich 1996-2002 (2006)

    Buscher, Herbert S.; Parys, Juliane;

    Zitatform

    Buscher, Herbert S. & Juliane Parys (2006): Prekäre Einkommenslagen in Deutschland. Ein Ost-West-Vergleich 1996-2002. In: Allgemeines Statistisches Archiv, Jg. 90, H. 4, S. 595-615. DOI:10.1007/s10182-006-0005-y

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Verteilung der äquivalenzgewichteten Nettoeinkommen von Haushalten und Lebensgemeinschaften in West- und Ostdeutschland für die Zeit von 1996 bis 2002 auf der Grundlage der Daten des Mikrozensus. Die Untersuchung gliedert sich in einen deskriptiven Teil, der eindimensionale Maße zur Einkommensverteilung und zur Messung der Ungleichheit diskutiert, und in einen zweiten Teil, in dem auf der Basis eines Logit-Modells Determinenten bestimmt werden, die für prekäre Lebens- und Einkommenslagen ursächlich sein können. Ein besonderes Gewicht wird hierbei auf unterschiedliche Lebensformen und die Anzahl der Kinder gelegt. Die Ergebnisse zeigen ein deutlich höheres Armutsrisiko für Lebensgemeinschaften/Familien mit Kindern im Vergleich zu kinderlosen Paaren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Chancen nutzen, Hemmnisse beseitigen: Beschäftigung Geringqualifizierter in Deutschland: Ergebnisse einer DIHK-Unternehmensbefragung Herbst 2006 (2006)

    Dercks, Achim; Heikaus, Oliver;

    Zitatform

    Dercks, Achim (2006): Chancen nutzen, Hemmnisse beseitigen: Beschäftigung Geringqualifizierter in Deutschland. Ergebnisse einer DIHK-Unternehmensbefragung Herbst 2006. Berlin, 20 S.

    Abstract

    Gegenstand der Unternehmensbefragung waren Hemmnisse, die der Schaffung von Arbeitsplätzen für Geringqualifizierte im Wege stehen. Der DIHK-Auswertung liegen mehr als 20.000 Unternehmensantworten zugrunde. Die Unternehmen sehen großen Handlungsbedarf, die Rahmenbedingungen für die Beschäftigung Geringqualifizierter zu verbessern: Mehr als Dreiviertel der Betriebe nennen wenigstens ein Hindernis, das einer Schaffung von Arbeitsplätzen für Geringqualifizierte im Inland entgegensteht. Als größter Hemmschuh erweisen sich dabei die vergleichsweise hohen Arbeitskosten am Standort Deutschland: Fast 40 Prozent der Unternehmen geben an, dass die Arbeitskosten für Einfacharbeiten zu hoch seien, so dass die Schaffung von Arbeitsplätzen für Geringqualifizierte deshalb unterbleibe. Weitere Hemmnisse sind die restriktiven Vorgaben bei Befristung und Kündigungsschutz, die geringe Arbeitsproduktivität und Qualität der Arbeit Geringqualifizierter. Anfallende Einfacharbeit wird entweder ins Ausland verlagert oder von Zeitarbeitnehmern erledigt. Größere Betriebe automatisieren einfache Arbeitsabläufe. Die DIHK empfiehlt abschließend, bestehende Barrieren für die Beschäftigung Geringqualifizierter abzubauen und neue Beschäftigungshürden zu vermeiden. Dazu gehört insbesondere der Verzicht auf Mindestlöhne. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Nischenarbeitsplätze für Menschen mit geringer Qualifikation (2006)

    Ellinger, Stephan; Stein, Roland ; Breitenbach, Erwin;

    Zitatform

    Ellinger, Stephan, Roland Stein & Erwin Breitenbach (2006): Nischenarbeitsplätze für Menschen mit geringer Qualifikation. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 57, H. 4, S. 122-132.

    Abstract

    "Der Beitrag stellt neben einem zusammenfassenden Überblick der verschiedenen bundesweiten (schulischen und nach-schulischen) Initiativen und Projekte zur Integration gering Qualifizierter in Arbeit und Beruf die ersten Ergebnisse einer Untersuchung zu Nischenarbeitsplätzen dar. Im Rahmen des Forschungsprojektes wurden 98 Betriebe und Unternehmen nach möglichen Nischenarbeitsplätzen für gering Qualifizierte befragt. Die Firmen stammen aus dem Bereich Ernährung und Hauswirtschaft, Agrar, Dienstleistung, Körperpflege, Bautechnik, Farben, Holz und Kfz. Hier findet sich ein recht breites Spektrum von Einsatzfeldern. Sie reichen von stabilen bis hin zu problematischen Arbeits- und Bezahlungsbedingungen. Es werden die Aufgabenbereiche sowie erwartete Kompetenzen im fachlichen, persönlichen und sozialen Bereich dargestellt. Hieraus ergeben sich mögliche Konsequenzen für die Arbeitshinführung in der Schule und danach." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    When working is not enough to escape poverty: an analysis of Canada's working poor (2006)

    Fleury, Dominique; Fortin, Myriam;

    Zitatform

    Fleury, Dominique & Myriam Fortin (2006): When working is not enough to escape poverty. An analysis of Canada's working poor. (Canada, Department of Human Resources and Social Development. Working paper), Ottawa, 174 S.

    Abstract

    "There is a tacit agreement among Canadians that individuals who work hard should be able to provide a decent living for themselves and their families. However, for many Canadians, having a worker in the family is not a ticket out of poverty. This situation is not new in Canada. In the 1960s, research showed that a significant proportion of low-income families included at least one worker. While the United States has been monitoring the working poor for almost 15 years and European countries started to do so lately, relatively little is known about this group in Canada. There is no generally accepted definition of working poverty and the few researchers that have looked into this issue have provided descriptive profiles of working poor Canadians using various definitions.
    This study first discusses the pros and cons of the various definitions that have been used to investigate the phenomenon of working poverty in Canada, and argues for the use of a new definition. In this study, working poor individuals are defined as individuals aged 18 to 64 who have worked for pay a minimum of 910 hours in the reference year, who are not full-time students, and have a low family income according to the Market Basket Measure of low income. The study then uses data from Statistics Canada's Survey of Labour and Income Dynamics to identify working poor Canadians and to shed light on many questions that relate to this population. In addition to providing a detailed descriptive profile of working poor Canadians, the study identifies the main determinants of low income for workers, and looks at the dynamics of work and low income for the working poor." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Poverty and social exclusion - two sides of the same coin?: a comparative study of Norway and Estonia (2006)

    Flotten, Tone;

    Zitatform

    Flotten, Tone (2006): Poverty and social exclusion - two sides of the same coin? A comparative study of Norway and Estonia. (Fafo-report 487), Oslo: Fafo, 334 S.

    Abstract

    "During the last twenty years we have witnessed a growing awareness of the poverty problem all over Europe. In addition to the concerns regarding material problems following poverty, there is also a concern that being poor will generate other types of problems. Most prevalent in contemporary Europe is the apprehension that economic poverty goes hand in hand with social exclusion, and the concept of social exclusion has in many instances replaced the concept of poverty. In her dissertation the author contributes to the general discussion of the consequences of poverty and the discussion of the relationship between poverty and social exclusion is addressed.
    The dissertation is based on comparable level of living studies from Norway and Estonia. Theoretical definitions of poverty and social exclusion are discussed and several indicators are employed in the empirical analyses of the relationship between poverty, material hardship and social exclusion. The analyses reveal that employing income poverty as the sole indicator of material living conditions provides incomplete information. Comparisons of relative income poverty rates in Norway and Estonia give the impression that the countries are relatively similar, especially when generous measurements are employed. If, however, other indicators of poor material living conditions are studied, large differences between Estonia and Norway are revealed. Consequently, the dissertation demonstrates how the use of single indicators when studying poverty can conceal large national variations. The analyses also demonstrated that the relationship between income poverty and other indictors of material living conditions is rather weak in both countries, hence demonstrating that analyses of income poverty provides limited information on individuals' actual level of living.
    Four different forms of social exclusion are explored in this dissertation: exclusion from citizenship rights, exclusion from the labour market, exclusion from social arenas and personal networks, and exclusion from civil society. The magnitude of social exclusion is highly dependent on the indicators employed. The assumption of a strong relationship between poverty and social exclusion is challenged. In neither of the countries do these phenomena seem to go hand in hand. The relative deprivation hypothesis, indicating that poverty is more excluding in a country with low poverty rates than in a country with high poverty rates, is not supported." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The impact of basic income on the propensity to work: theoretical issues and micro-econometric results (2006)

    Gamel, Claude; Balsan, Didier; Vero, Josiane;

    Zitatform

    Gamel, Claude, Didier Balsan & Josiane Vero (2006): The impact of basic income on the propensity to work. Theoretical issues and micro-econometric results. In: The Journal of Socio-Economics, Jg. 35, H. 3, S. 476-497. DOI:10.1016/j.socec.2005.11.025

    Abstract

    "In France, there is much debate about 'minimum social benefits', and basic income is still perceived as too daring a proposal, in particular because it is believed to encourage idleness. How can we predict how individuals would use this unconditional income? As regards low wage earners, we look first at the uncertainties surrounding the economic theory as to the behavioural changes that this could induce. This is followed by an econometric study of answers given in 2000 by a panel of poorly qualified young adults who had recently become employed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Beschäftigungschancen für Geringqualifizierte nach wie vor schlecht (2006)

    Grundig, Beate; Weyh, Antje; Sujata, Uwe;

    Zitatform

    Grundig, Beate, Antje Weyh & Uwe Sujata (2006): Beschäftigungschancen für Geringqualifizierte nach wie vor schlecht. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 13, H. 6, S. 30-33.

    Abstract

    "In zahlreichen Studien wurde bisher gezeigt, dass insbesondere zwei Gruppen von Personen stark von Arbeitslosigkeit betroffen sind: Geringqualifizierte und Ältere. Der Beitrag analysiert zunächst die Qualifikations- und Altersstruktur der Erwerbspersonen im Jahr 2005 in Sachsen, Ost- und Westdeutschland. Daran anschließend werden die qualifikations- und altersspezifischen Arbeitslosenquoten für Sachsen für die Jahre 2004 und 2005 aktualisiert. Zusätzlich erfolgt eine Berechnung der qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten für die sächsischen Regierungsbezirke. Insgesamt hat sich das Bild der qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten über die letzten Jahre nicht verändert: Geringqualifizierte haben die schlechtesten Arbeitsmarktchancen, während eine akademische Ausbildung am ehesten vor Arbeitslosigkeit schützt. Diese Unterschiede zeigen sich in allen Regionen Sachsens sowie in Ost- und Westdeutschland gleichermaßen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje; Sujata, Uwe;
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  • Literaturhinweis

    Poverty in America: trends and explanations (2006)

    Hoynes, Hilary W.; Page, Marianne E.; Stevens, Ann Huff;

    Zitatform

    Hoynes, Hilary W., Marianne E. Page & Ann Huff Stevens (2006): Poverty in America. Trends and explanations. In: The Journal of Economic Perspectives, Jg. 20, H. 1, S. 47-68.

    Abstract

    "Despite robust growth in real GDP per capita in the last three decades, U.S. poverty rates have changed very little.We summarize some basic facts about poverty in the United States, relying on a combination of previously published data from the Census Bureau and our own tabulations based on Current Population Survey data. We then discuss and evaluate four determinants of changes in the poverty rate that have been advanced in the literature: the impact of labor market opportunities; the role of changes in family structure; the role played by government antipoverty programs; and the role of immigration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnbeschäftigung in Ost- und Westdeutschland (2006)

    Jansen, Andreas;

    Zitatform

    Jansen, Andreas (2006): Niedriglohnbeschäftigung in Ost- und Westdeutschland. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 15, H. 2, S. 98-113. DOI:10.1515/arbeit-2006-0205

    Abstract

    "In der Bundesrepublik Deutschland muss ein Niedriglohnsektor nicht erst noch geschaffen werden - er existiert bereits. Unterstellt man einen nach West- (8,49 EURO) und Ostdeutschland (6,30 EURO) differenzierten gesetzlichen Mindestlohn, so hätten etwa 13 % der abhängig Erwerbstätigen einen Anspruch darauf. Eine detaillierte Analyse des Niedriglohnsektors zeigt deutlich, dass sowohl persönliche als auch strukturelle Merkmale den Niedriglohnbezug beeinflussen. Neben der individuellen Merkmalsstruktur der Niedriglohnempfänger sind die rückläufige Tarifbindung sowie die abnehmende Tarifverbindlichkeit mögliche Gründe für die Entstehung bzw. Ausweitung des Niedriglohnsektors. Da auch die vorhandenen rechtlichen Instrumente zur Flankierung des Tarifsystems Niedriglöhne nur unzureichend regulieren können, stellt ein gesetzlicher Mindestlohn eine durchaus realistische Option für die BRD dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mindestens sechs Millionen Niedriglohnbeschäftigte in Deutschland: welche Rolle spielen Teilzeitbeschäftigung und Minijobs? (2006)

    Kalina, Thorsten; Weinkopf, Claudia ;

    Zitatform

    Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2006): Mindestens sechs Millionen Niedriglohnbeschäftigte in Deutschland. Welche Rolle spielen Teilzeitbeschäftigung und Minijobs? (IAT-Report 2006-03), Gelsenkirchen, 11 S.

    Abstract

    "Knapp 21% aller abhängig Beschäftigten in Deutschland arbeiten für Niedriglöhne. Nach der international üblichen Definition der Niedriglohngrenze (zwei Drittel des Medianentgelts) beträgt diese im Jahre 2004 in Westdeutschland 9,83 EURO und im Osten 7,15 EURO. Das beträchtliche Ost-West-Gefälle erfordert eine getrennte Berechnung für 'alte' und 'neue' Bundesländer, die hochgerechnet mindestens 6 Mio. Niedriglohnbeschäftigte ergibt. Während viele vorliegende Studien sich ausschließlich auf Vollzeitbeschäftigte und ihre Monatsverdienste beziehen, basiert unsere Untersuchung auf Brutto-Stundenlöhnen und ermöglicht damit die Einbeziehung von Teilzeitbeschäftigung und Minijobs. Teilzeitbeschäftigte und Minijobber/innen sind überdurchschnittlich häufig von niedrigen Stundenlöhnen betroffen. In Minijobs sind Niedriglöhne sogar fast die Regel. Dies ist weitgehend unabhängig vom Qualifikationsniveau der Beschäftigten, d. h. in einem Minijob verdient (fast) jede/r schlecht. Während unter den Vollzeit Beschäftigten Frauen etwa doppelt so häufig von Niedriglöhnen betroffen sind wie Männer, sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern bei Teilzeitarbeit geringer. Bei Minijobs sind Männer sogar etwas häufiger zu Niedriglöhnen beschäftigt als Frauen. Die extrem hohen Niedriglohnanteile bei Minijobs erwecken den Eindruck, dass der mit dieser Beschäftigungsform verbundene Steuer- und Beitragsvorteil von den Beschäftigten häufig als Brutto-Lohnzugeständnis an den Arbeitgeber weiter gegeben wird. Diese Praxis verstößt gegen das Diskriminierungsverbot im Teilzeit- und Befristungsgesetz. Für die aktuelle Debatte über gesetzliche Mindestlöhne bedeutsam ist die Berechnung von Niedriglöhnen in einer engeren Definition von weniger als 50 % des Medianentgelts: 9 % oder gut 2,6 Millionen abhängig Beschäftigte arbeiten für Stundenlöhne von unter 7,38 EURO in West- bzw. 5,37 EURO in Ostdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Personaleinstellungen und -abgänge in Rheinland-Pfalz 2005: Teil II: Geringqualifizierte: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2005 (2006)

    Knobel, Claudia; Wagner, Birgit ; Schmid, Alfons;

    Zitatform

    Knobel, Claudia, Birgit Wagner & Alfons Schmid (2006): Personaleinstellungen und -abgänge in Rheinland-Pfalz 2005: Teil II: Geringqualifizierte. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Rheinland-Pfalz 2005. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2006,04), Frankfurt, Main, 11 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Report ist der vierte aus der Befragungswelle 2005 des IAB-Betriebspanels Rheinland-Pfalz und beschäftigt sich mit Personalrekrutierungsstrategien. Einen Schwerpunkt bilden die Einstellungen und der Stellenabbau bei den Geringqualifizierten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Zum Zusammenhang von Wirtschaftsentwicklung und Beschäftigung gering Qualifizierter (2006)

    Koch, Susanne ;

    Zitatform

    Koch, Susanne (2006): Zum Zusammenhang von Wirtschaftsentwicklung und Beschäftigung gering Qualifizierter. In: Konrad-Adenauer-Stiftung (Hrsg.) (2006): Strategien gegen Arbeitslosigkeit und Armut : was kommt nach Hartz IV? Tagungsdokumentation. Expertenworkshop der Konrad-Adenauer-Stiftung, 3.- 6. Juli 2005 (Konrad-Adenauer-Stiftung. Arbeitspapier, 154), S. 27-29.

    Abstract

    Die Autorin plädiert für eine "Wirtschaftspolitik mit Augenmaß" bzw. "double-handed approach" besteht aus einem Mix aus angebots- und nachfrageseitigen Elementen um die Beschäftigung von gering Qualifizierten zu erhöhen. Sie kommt zu dem Fazit, dass "mehr Wirtschaftswachstum" wahrscheinlich nicht ausreicht, um das Problem der Arbeitslosigkeit zu lösen. Ebenso sollten in Förderstrategien für die Schaffung von Einfacharbeitsplätzen keine zu hohen Erwartungen gesetzt werden. Nötig sei vor allem eine neue Bildungsexpansion, die so früh wie möglich (Lebensphasen) ansetzt. (IAB2)

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    Soziale Träger auf Niedriglohnkurs?: zur aktuellen Entwicklung der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen im Sozialsektor (2006)

    Kühnlein, Gertrud; Wohlfahrt, Norbert;

    Zitatform

    Kühnlein, Gertrud & Norbert Wohlfahrt (2006): Soziale Träger auf Niedriglohnkurs? Zur aktuellen Entwicklung der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen im Sozialsektor. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 59, H. 7, S. 389-395.

    Abstract

    "Mit der Einführung von organisiertem Wettbewerb im Sozialsektor ändern sich die traditionellen Beziehungen zwischen Staat und den Leistungserbringern, insbesondere den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege, grundlegend. Dies hat Auswirkungen auf die personal- und beschäftigungspolitischen Strategien der Verbände und ihrer Träger und Einrichtungen. Durch Ausgründung, Schaffung neuer Rechtsformen für die Unternehmen und abgesenkte Tarife wird versucht, den öffentlich erzeugten Druck zum Sparen aufzufangen und an die Beschäftigten weiter zu geben. Auf diese Art und Weise entsteht schleichend ein Niedriglohnsektor, der sich auf immer mehr Berufe im Sozialsektor auszudehnen droht. Dabei ist eine politische Gegenstrategie durch die Verbände nicht zu erkennen. Diese folgen den Forderungen ihrer sozialwirtschaftlichen Unternehmen und sorgen damit eigenständig dafür, dass die staatliche Deregulierungspolitik mit einem Wettbewerb um immer niedrigere Löhne für die Beschäftigten ergänzt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Arbeitsmarktperspektiven für Geringqualifizierte und Fachkräfte: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels Bremen 2005 (2006)

    Landsberg, Helma; Wehling, Walter;

    Zitatform

    Landsberg, Helma & Walter Wehling (2006): Arbeitsmarktperspektiven für Geringqualifizierte und Fachkräfte. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels Bremen 2005. (BAW.kompakt 10), Bremen, 4 S.

    Abstract

    "Der Arbeitsmarkt ist in Bewegung, jährlich entstehen in wachsenden bremischen Betrieben bis zu 20.000 neue Arbeitsplätze. Aufgrund des unbefriedigten Personalbedarfs kann von einem ungenutzten Beschäftigungspotenzial von ca. 2.000 Stellen ausgegangen werden. Mangelnde Qualifizierung erhöht das Arbeitslosigkeitsrisiko und mindert die Chancen auf dauerhafte Beschäftigung. Es besteht offensichtlich kein verbreiteter allgemeiner Fachkräftemangel, das Panel signalisiert jedoch einen deutlichen Handlungsbedarf zum Abbau des Qualifikations-Mismatch. Die Einstellungsstrategien der Betriebe lassen die Beschäftigungschancen älterer Arbeitnehmer besser erscheinen als allgemein vermutet. Der Betrieblichen Weiterbildung kommt zentrale Bedeutung zu, sie nutzt aber das Potenzial Geringqualifizierter zur Deckung des Fachkräftebedarfs bisher nur unzureichend." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    What sorts of rich-country jobs (and how many) are at risk to globalisation? (2006)

    Levy, Frank; Murnane, Richard J. ; Blinder, Alan S.;

    Zitatform

    Levy, Frank, Richard J. Murnane & Alan S. Blinder (2006): What sorts of rich-country jobs (and how many) are at risk to globalisation? In: CESifo forum, Jg. 7, H. 2, S. 38-40.

    Abstract

    Der Beitrag gibt zwei Auffassungen zur Frage, welche Arbeitsplätze durch Offshoring betroffen sind, wider. Die Autoren des ersten Beitrags (Frank Levy und Richard J. Murnane: For now, middle-skilled jobs are the most vulnerable) postulieren zwei Bedingungen, die für die Auslagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland erfüllt sein müssen: Zum einen muss die Erbringung der Leistung ortsunabhängig sein, und zum anderen muss gewährleistet sein, dass relevante Informationen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer ohne Missverständnisse ausgetauscht werden können. Das zweite Kriterium wird als entscheidend erachtet für die Auslagerung vieler Arbeitsplätze mittlerer Qualifikation ins Ausland: Viele Tätigkeiten mittlerer Qualifikation sind repetitiv und regelbasiert (und damit Kandidaten für Automatisierung). Sowohl durch die genormte Arbeitsgestaltung, die klare Schnittstellen mit sich bringt, als auch aufgrund infomationstechnischer Voraussetzungen sind sie leicht auszulagern. Auf diese Auffassung bezieht sich der zweite Beitrag (Alan S. Blinder: Activities that do not require physical contact or georgraphical proximity are most at risk). Der Autor weist darauf hin, dass sich die Mengen der potentiell automatisierbaren Stellen und der potentiell ins Ausland verlagerbaren Stellen zwar nicht vollständig, aber in hohem Maße überscheiden: Jede routinisierte Tätigkeit, die weder physischen Kontakt noch geographische Nähe erfordert, ist ein Kandidat für Offshoring. Für die Industrieländer geht der Autor von sinkenden Löhnen für nicht-personenbezogene Dienstleistungen und von steigenden Löhnen für personenbezogen Dienstleistungen aus. (IAB)

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    Market work, home production, consumer demand and unemployment among the unskilled (2006)

    Lührmann, Melanie; Weiss, Matthias ;

    Zitatform

    Lührmann, Melanie & Matthias Weiss (2006): Market work, home production, consumer demand and unemployment among the unskilled. (Mannheim Research Institute for the Economics of Aging. Discussion paper 101), Mannheim, 36 S.

    Abstract

    In dem Beitrag wird ein allgemeines Gleichgewichtsmodell vorgeschlagen und getestet, bei dem längere Arbeitszeit und eine höhere Erwerbsbeteiligung zu einem Absinken der Arbeitslosigkeit führt. Längere Arbeitszeiten und höhere Erwerbsbeteiligung haben zwei direkte Auswirkungen: sie führen zu höherem Einkommen und zu weniger Zeit, insbesondere weniger Freizeit. Dies hat Implikationen für die Zusammensetzung der Verbrauchernachfrage, weil die Menschen weniger Zeit auf die häusliche Arbeit verwenden. Stattdessen werden immer mehr Bereiche häuslicher Arbeit an den Markt abgegeben. Die Verbrauchernachfrage richtet sich immer mehr auf Güter, die mittels ungelernter Arbeit hergestellt werden. Die relative Nachfrage nach ungelernter Arbeit steigt und die Arbeitslosigkeit geht zurück. Dieses Modell wird auf zweierlei Art getestet: zunächst wird die Verknüpfung von Partizipation am Arbeitsmarkt, häuslicher Arbeit und der Nachfrage nach haushaltsspezifischen und ähnlichen Dienstleistungen mit Hilfe einer in den Jahren 1991/92 in Deutschland durchgeführten Erhebung zur Nutzung von Zeit untersucht. In einem zweiten Schritt wird anhand von länderübergreifenden Zeitreihendaten der OECD-Länder für den Zeitraum zwischen 1980 und 2003 die direkte Verknüpfung zwischen der Erwerbsbeteiligung und Arbeitslosenquote untersucht. Die empirischen Ergebnisse erhärten die Vorhersagen des theoretischen Modells. (IAB)

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    The working life: The labor market for workers in low-skilled jobs (2006)

    Maxwell, Nan L. ;

    Zitatform

    Maxwell, Nan L. (2006): The working life: The labor market for workers in low-skilled jobs. Kalamazoo: Upjohn Institute for Employment Research, 193 S.

    Abstract

    "Over the past few decades, the economic prospects for workers possessing relatively few skills have worsened as the demand for skills in the labor market has increased. Even in jobs that might be categorized as low-skilled, workers require a diverse set of skills to succeed. Many of these skills can only be obtained through schooling or job training. This is why workers lacking skills find it difficult to attain a foothold in the labor market and why employers have difficulty filling low-skilled jobs. While it was previously assumed that the supply of workers able to fill low-skilled jobs exceeded the demand, this book reveals that the labor market for low-skilled workers actually operates quite differently. The author presents the results of her groundbreaking survey of 405 employers, which queried them about jobs requiring no more than a high school education and no more than one year of work experience. These data allow her to establish the link between skills and low-skilled jobs and to reveal the current state of the labor market facing low-skilled workers. The data also highlights the knowledge and skills that employers require in low-skilled jobs and the abilities that individuals who apply for those jobs bring to the table. Overall, the employers' responses allow to make the following five key points:
    Low-skilled jobs require skills. Low-skilled jobs are not no-skilled jobs. While individuals do not have to have a high level of credentials to apply for low-skilled jobs, once they are hired, employers emphasize that they must possess the requisite skills to succeed in their jobs. Among them are the so-called new basic skills - English, math, problem-solving, and communication skills. In addition, appropriate workplace behavior and the ability to follow instructions are important, and physical abilities and mechanical skills are also required, often at levels more intense than at other jobs.
    Shortages of appropriately skilled workers in low-skilled jobs exist, even when labor markets are slack. Close to 60 percent of firms in this study report great difficulty - one-fourth of them had extreme difficulty - finding qualified workers for low-skilled jobs even when unemployment rates exceed 7.0 percent.
    Skills are rewarded in the labor market for workers in low-skilled jobs. Low-skilled jobs requiring skills with a high relative demand in the local labor market (i.e., skills in short supply) carry increased occupational wages. Low skilled jobs offer promotional opportunities. Firms report that over 90 percent of entry-level low-skilled jobs have promotional opportunities, as long as workers are willing and able to expand their skill sets. Firms also construct pipelines of appropriately skilled workers by hiring entry-level workers with skills needed in the position above entry level.
    Hiring requirements in low-skilled jobs are relaxed in tight labor markets. Firms match recruiting and screening methods to the skills needed in the low-skilled jobs. As labor markets loosen, these firms use less extensive recruiting methods but adopt more intensive screening methods. This suggests that, during loose labor markets, firms sort through a greater number of applicants in order to uncover workers with the skill sets needed in the job.
    The author also defines low-skilled jobs, identifies the populations who fill these jobs and the economic realities facing them, and offers policy solutions aimed at facilitating the career development of low-skilled individuals. Theses solutions include building skills while attending public schools and while attending publicly-funded employment and training programs. They also include increasing the demand for low-skilled workers and refining the nation's workforce development programs to better steer individuals into jobs providing economic self-sufficiency." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Evaluating the introduction of a national minimum wage: evidence from a new survey of firms in Ireland (2006)

    O'Neill, Donal; Nolan, Brian ; Williams, James ;

    Zitatform

    O'Neill, Donal, Brian Nolan & James Williams (2006): Evaluating the introduction of a national minimum wage. Evidence from a new survey of firms in Ireland. In: Labour, Jg. 20, H. 1, S. 63-90. DOI:10.1111/j.1467-9914.2006.00334.x

    Abstract

    "In April 2000 the Irish government introduced a national minimum wage of IR£4.40 ( EURO5.58) an hour. We use data from a specifically designed survey of firms to estimate the employment effects of this change. Employment growth among firms with low-wage workers prior to the legislation was no different from that of firms not affected by the legislation. A more refined measure of the minimum wage, however, suggests that the legislation may have had a negative effect on employment for the small number of firms most severely affected by the legislation. However, the size of these effects is relatively modest." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The effect of low-wage subsidies on skills and employment (2006)

    Oskamp, Frank; Snower, Dennis J.;

    Zitatform

    Oskamp, Frank & Dennis J. Snower (2006): The effect of low-wage subsidies on skills and employment. (Kieler Arbeitspapier 1292), Kiel, 27 S.

    Abstract

    "We explore the far-reaching implications of low-wage subsidies on aggregate employment. Low-wage subsidies have three important effects. First, they promote employment of unskilled workers (who tend to be the ones who earn low wages). Second, by raising the payoff of unskilled work relative to skilled work, low-wage subsidies reduce the incentive to become skilled, so that there are more unskilled workers associated with a relatively low employment rate. Third, the government budget constraint has to be taken into account, which is supposed to cause an additional tax burden for the skilled workers. This amplifies the negative effect of low-wage subsidies on the incentive to acquire human capital. Thus, the first effect on the one hand and the second and third effect on the other hand pull in opposite directions in terms of employment. This paper presents a theoretical model of the labor market in which these effects can be analyzed. We then calibrate the model with respect to the German labor market to shed light on the relative strengths of these effects and thereby assess the degree to which low-wage subsidies encourage or discourage employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Poverty and social exclusion in Britain: the millennium survey (2006)

    Pantazis, Christina; Fisher, Tanja; Fahmy, Eldin; Finch, Naomi ; Gordon, David ; Ruspini, Elisabetta; Bailey, Nick ; Head, Emma; Collard, Sharon; Lloyd, Eva; Levitas, Ruth; McKay, Stephen ; Townsend, Peter; Patsios, Demi; Bramley, Glen; Payne, Sarah;

    Zitatform

    (2006): Poverty and social exclusion in Britain. The millennium survey. (Studies in poverty, inequality and social exclusion), Bristol: Policy Press, 488 S.

    Abstract

    "This book reports on the most comprehensive survey of poverty and social exclusion, ever to be undertaken in Britain: The Poverty and Social Exclusion Survey. This enormously rich data set records levels of poverty not just in terms of income and wealth but by including information about the goods and services which the British public say are necessary to avoid poverty.
    The relationship between poverty and factors such as age, gender and paid work are explored, as well as other social issues such as crime and neighbourhood disadvantage.
    Poverty and social exclusion in Britain:
    - charts the extent and nature of material and social deprivation and exclusion in Britain at the end of the 20th century;
    - makes the first ever measurement of the extent of social exclusion based on a survey specifically designed for this purpose;
    - provides a clear conceptual understanding of poverty and social exclusion from both an national and international perspective." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Unterwertige Beschäftigung im Berufsverlauf: eine Längsschnittuntersuchung für Nicht-Akademiker in Westdeutschland (2006)

    Pollmann-Schult, Matthias ;

    Zitatform

    Pollmann-Schult, Matthias (2006): Unterwertige Beschäftigung im Berufsverlauf. Eine Längsschnittuntersuchung für Nicht-Akademiker in Westdeutschland. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 22, Soziologie 410), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 185 S.

    Abstract

    "Unterwertige Beschäftigung ist ein gewichtiges Arbeitsmarktproblem mit sowohl individuell als auch gesellschaftlich negativen Folgen. Diese Studie untersucht das Eintrittsmuster in unterwertige Beschäftigung, die Verweildauer in diesem Erwerbszustand und die Austrittschancen. Folgende Fragestellungen stehen im Vordergrund: Welches sind die Risikofaktoren einer unterwertigen Beschäftigung? Ist unterwertige Beschäftigung für die betroffenen Personen ein temporärer oder persistenter Erwerbszustand? Nimmt unterwertige Beschäftigung eine Brückenfunktion zwischen Arbeitslosigkeit und ausbildungsadäquater Beschäftigung ein? Wirkt der Bezug von Arbeitslosengeld unterstützend bei der Arbeitssuche und schützt somit vor einem Übergang in unterwertige Beschäftigung? Führt unterwertige Beschäftigung zur Verdrängung von geringqualifizierten Erwerbstätigen aus dem Arbeitsmarkt?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Mindestlöhne 2006: Beträge zwischen 82 EUR und 1503 EUR brutto pro Monat (2006)

    Regnard, Pierre;

    Zitatform

    Regnard, Pierre (2006): Mindestlöhne 2006. Beträge zwischen 82 EUR und 1503 EUR brutto pro Monat. (Statistik kurz gefasst. Bevölkerung und soziale Bedingungen 09/2006), Brüssel, 8 S.

    Abstract

    "In 18 Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Belgien, Spanien, Estland, Griechenland, Frankreich, Ungarn, Irland, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Polen, Portugal, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik und Vereinigtes Königreich) sowie in zwei Beitrittsländern (Bulgarien, Rumänien) und einem Kandidatenland (Türkei) beruhen die Tarifverhandlungen auf einem nationalen gesetzlichen Mindestlohn. In den übrigen Mitgliedstaaten gibt es keinen nationalen gesetzlichen Mindestlohn. Im Januar 2006 lag der Mindestlohn in den einzelnen Ländern zwischen 82 EUR und 1503 EUR brutto pro Monat. Auf der Basis von Kaufkraftparitäten werden die Unterschiede zwischen den nationalen Mindestlöhnen um die Hälfte geringer. In den Mitgliedstaaten sind die Mindestlöhne in EUR jährlich um durchschnittlich 1 % bis 12 % gestiegen. Der Anteil der Vollzeitarbeitnehmer, die den Mindestlohn beziehen, ist bei Frauen sehr viel höher als bei Männern. Der Mindestlohn liegt zwischen 34 % und 50 % der durchschnittlichen Bruttomonatsverdientse in der Industrie und im Dienstleistungssektor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland: deskriptive Befunde zur Entwicklung seit 1980 und Verteilung auf Berufe und Wirtschaftszweige (2006)

    Rhein, Thomas; Stamm, Melanie;

    Zitatform

    Rhein, Thomas & Melanie Stamm (2006): Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland. Deskriptive Befunde zur Entwicklung seit 1980 und Verteilung auf Berufe und Wirtschaftszweige. (IAB-Forschungsbericht 12/2006), Nürnberg, 40 S.

    Abstract

    "Der Forschungsbericht enthält Auswertungen zur Entwicklung der Niedriglohnschwelle (2/3 des Medianlohns) und zum Umfang des Niedriglohnsektors in Westdeutschland (seit 1980) und in Ost- und Gesamtdeutschland (seit 1993), die bis zum Jahre 2004 reichen. Daran anschließend zeigen gesonderte Analysen für Westdeutschland, in welchen Berufen und Wirtschaftszweigen besonders viele Geringverdiener arbeiten, wo das Niedriglohnrisiko besonders hoch ist und welche Trends sich seit 1980 abzeichnen. Als Datengrundlage dient die Beschäftigten-Historik (BeH) des IAB in der Version 5.00, die wiederum auf der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit beruht. Sämtliche Auswertungen beziehen sich nur auf sozialversicherungspflichtige Vollzeitbeschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Migration and social replacement incomes: how to protect low-income workers in the industrialized countries against the forces of globalization and market integration (2006)

    Sinn, Hans-Werner;

    Zitatform

    Sinn, Hans-Werner (2006): Migration and social replacement incomes. How to protect low-income workers in the industrialized countries against the forces of globalization and market integration. (Munich economics. Electronic reprint 2006-02), München, 20 S.

    Abstract

    "This paper discusses how an industrialized country could defend the living standard of its unskilled workers against the wage competition from immigrants. It shows that fixing social replacement incomes implies migration into unemployment. Defending wages with replacement incomes brings about first order efficiency losses that approximate the budget cost of the government. By contrast, wage subsidies involve much smaller welfare losses. While the exclusion of migrants from a national wage replacement program does not avoid the distortions in labor migration, the (temporary) exclusion of migrants from a national wage subsidy program makes it possible to reach the first best migration pattern despite the preservation of the welfare state." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Poor people in rich nations: the United States in comparative perspective (2006)

    Sneeding, Timothy;

    Zitatform

    Sneeding, Timothy (2006): Poor people in rich nations. The United States in comparative perspective. In: The Journal of Economic Perspectives, Jg. 20, H. 1, S. 69-90.

    Abstract

    "Cross-national comparisons can teach lessons about antipoverty policy. While all nations value low poverty, high levels of economic self-reliance and equality of opportunity for younger persons, they differ dramatically in the extent to which they reach these goals. Nations also exhibit differences in the extent to which working age adults mix economic self-reliance (earned incomes), family support and government support to avoid poverty. We begin by reviewing international concepts and measures of poverty. The Luxembourg Income Study (LIS) database contains the information needed to construct comparable poverty measures for more than 30 nations. It allows comparisons of the level and trend of poverty and inequality across several nations, along with considerable detail on the sources of market incomes and public policies that shape these outcomes. We will highlight the different relationships between antipoverty policy and outcomes among several countries, and consider the implications of our analysis for research and for antipoverty policy in the United States. In doing so, we will draw on a growing body of evidence that evaluates antipoverty programs in a cross-national context." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Human capital externalities and growth of high- and low-skilled jobs (2006)

    Suedekum, Jens;

    Zitatform

    Suedekum, Jens (2006): Human capital externalities and growth of high- and low-skilled jobs. (IZA discussion paper 1969), Bonn, 28 S.

    Abstract

    Die Auswirkungen des Humankapitals auf die lokale Beschäftigungsentwicklung in Westdeutschland (1977-2002) werden in dem Beitrag analysiert. Dabei zeigt sich ein schnelleres Wachstum in qualifizierte Städten verglichen mit unqualifizierten Städten. Der Autor bezweifelt, das dies auf standortspezifische externe Effekte des regionalen Humankapitals zurückgeführt werden kann. Ein hoher Anfangsanteil an hoch qualifzierten Arbeitskräften reduziert signifikant das nachfolgende Wachstum der Arbeitsplätze für Hochqualifizierte. Der beobachtete positive Einfluss auf das Gesamtbeschäftigungswachstum wird demnach auf die Tatsache zurückgeführt, dass in den ursprünglich qualifizierten Städten der Arbeitsmarkt für Geringqualifizierte schneller wächst als der Arbeitsmarkt für Hochqualifizierte schrumpft. Diese Erkenntnisse ensprechen der Komplementarität zwischen Qualifikationsgruppen als vermittelnder Instanz zwischen Humankapital und Beschäftigungswachstum. Theorien der selbstverstärkenden lokalen Konzentration hoch qualifizierter Arbeitskräfte infolge regionaler Spillover werden hierdurch in Frage gestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Earnings mobility and low-wage workers in the United States (2006)

    Theodos, Brett; Bednarzik, Robert;

    Zitatform

    Theodos, Brett & Robert Bednarzik (2006): Earnings mobility and low-wage workers in the United States. In: Monthly labor review, Jg. 129, H. 7, S. 34-47.

    Abstract

    "Data from the Panel Study of Income Dynamics indicate that persons initially with low income, but who work full time, remain in good health, and receive more education, exhibit upward earnings mobility. The picture is quite the opposite, however, for those who do not work or who start out at the lowest end of the income scale. In this article, annual employment and earnings figures for a low-income cohort of individuals from 1995 until 2001 are examined. Tracking the employment and earnings experience of the same individuals over time contributes to our understanding of the debate, showing that mobility varies across groups in important ways." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    From no pay to low pay and back again?: a multi-state model of low pay dynamics (2006)

    Uhlendorff, Arne ;

    Zitatform

    Uhlendorff, Arne (2006): From no pay to low pay and back again? A multi-state model of low pay dynamics. (DIW-Diskussionspapiere 648), Berlin, 34 S.

    Abstract

    "This study analyzes the mobility between three labor market states: working in low paid jobs, working in higher paid jobs and not working. Using German panel data I estimate dynamic multinomial logit panel data models with random effects taking the initial conditions problem and potential endogeneity of panel attrition into account. In line with results from other countries, this first study on Germany finds true state dependence in low pay jobs and confirms previous results of state dependence in non-employment. Moreover, I find evidence for a 'low pay no pay cycle', i.e. being low paid or not employed itself increases the probability of being in one of these states in the next year. However, compared to non working, being low paid does not have adverse effects on future employment prospects: the employment probability increases with low pay employment and the probability of being high paid seems to be higher for previously low paid workers. I find no evidence for endogenous panel attrition." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Uhlendorff, Arne ;
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  • Literaturhinweis

    Making work pay debates from a gender perspective: a comparative review of some recent policy reforms in thirty European countries (2006)

    Abstract

    "Dieser Bericht hat zum Ziel, die Debatte über das Arbeitskräfteangebot auf zweierlei Weise aus der Geschlechterperspektive zu beleuchten. Erstens durch Rückblick auf einige wichtige, auf nationalstaatlicher Ebene vorgenommene politische Reformen der Systeme der sozialen Sicherung und der damit verbundenen Arbeitsmarktprogramme, die darauf abzielen, niedrige Einkommensgruppen in Beschäftigung zu bringen, und bei welchen es, soweit sich die politischen Ziele auf das Thema 'Arbeit lohnend machen' beziehen, hauptsächlich darum geht, Beschäftigung finanziell attraktiver zu machen als den Bezug von Sozialleistungen. In dieser Diskussion prüfen wir, ob die Politik die Geschlechtergleichstellung allgemein berücksichtigt (Gender Mainstreaming), und welche geschlechtsbezogenen Auswirkungen diese Reformen voraussichtlich haben werden. Zweitens wenden wir uns den allgemeineren Anreizen und Barrieren zu, mit welchen diejenigen - nach wie vor zumeist Frauen - konfrontiert sind, die in Haushalten mit kleinen Kindern hauptsächlich für die Betreuung zuständig sind. Dabei gilt unser besonderes Augenmerk der Situation von Müttern in Haushalten mit niedrigem Einkommen (Steuern und Sozialleistungen, aktive Arbeitsmarktpolitik, Kinderbetreuung, etc.). In Abschnitt 2 prüfen wir die Regelungen für Mutterschafts- und Elternurlaub im Hinblick auf die berufliche Integration von Müttern und Vätern. Abschnitt 3 hat die Auswirkungen von Elternurlaub oder längerer Arbeitsmarktabwesenheit zur Kinderbetreuung auf die Teilnahmevoraussetzungen für aktive Arbeitsmarktmaßnahmen und anderen Schulungsregelungen zum Gegenstand. Der Ausbau der Kinderbetreuung als entscheidende soziale Infrastruktur zur Beschäftigungsförderung der Eltern wird in Abschnitt 4 untersucht. Die Schlussfolgerungen daraus werden im Abschnitt 5 gezogen. Dabei kommen auch für die Nachfrageseite relevante Punkte hinsichtlich der Arbeitsplatzqualität zur Sprache, von denen abhängt, ob diejenigen, die in Niedrigeinkommenshaushalten hauptsächlich für die Betreuung zuständig sind (in der Regel die Mütter), ihr Beschäftigungsverhältnis langfristig aufrecht erhalten können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Arbeitsmarktsituation der Geringqualifizierten in Deutschland (2005)

    Albers, Maike;

    Zitatform

    Albers, Maike (2005): Zur Arbeitsmarktsituation der Geringqualifizierten in Deutschland. In: G. Huber, H. Krämer & H. D. Kurz (Hrsg.) (2005): Einkommensverteilung, technischer Fortschritt und struktureller Wandel : Festschrift für Peter Kalmbach, S. 391-402.

    Abstract

    Die Arbeitslosenquote der gering qualifizierten Personen ist in Westdeutschland sechsmal und in Ostdeutschland sogar neunmal so hoch wie die der hoch qualifizierten. Die derzeitige und prognostizierte Arbeitsmarktsituation der Geringqualifizierten wird umrissen. Grundlage sind die Entwicklung der qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquote 1975-2002 und die Prognose der Erwerbstätigenstruktur bis 2010. Es wird gezeigt, wie seit Beginn der 90er Jahre das erhöhte Arbeitslosigkeitsrisiko von gering Qualifizierten noch weiter gestiegen ist. Die Bedingungsfaktoren hierfür werden auf der Angebots- und der Nachfrageseite herausgearbeitet. Da die Nachfrage nach gering qualifizierten Arbeitskräften weiter sinken wird, werden Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen im Sinne eines lebenslangen praxisbezogenen Lernens gefordert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Low-wage employment in America: results from a set of recent industry case studies (2005)

    Appelbaum, Eileen; Weinberg, Jeremy A.; Bernhardt, Annette; Murnane, Richard J. ;

    Zitatform

    Appelbaum, Eileen, Annette Bernhardt, Richard J. Murnane & Jeremy A. Weinberg (2005): Low-wage employment in America. Results from a set of recent industry case studies. In: Socio-economic review, Jg. 3, H. 2, S. 293-310. DOI:10.1093/SER/mwi012

    Abstract

    "Data from national surveys show the dramatic changes that have taken place in the US wage structure over the past three decades. However, these data provide only very limited information about the complex reasons why those changes have occurred and why there is significant variation in the wages of workers with similar education levels employed in similar industries. Industry case studies, on the other hand, document how firms' responses to economic pressures have affected working conditions, work rules, productivity pressures, skill requirements, and opportunities for training and advancement for workers with less than a 4-year college education. This paper reviews a series of recent case studies on low-wage employment in America funded by the Russell Sage and Rockefeller Foundations, and examines how pressures to cut costs have affected firms' treatment of frontline workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Armutsgefährdung: Auf EU-Ebene gemeinsam vereinbarte neue Indikatoren (2005)

    Bardone, Laura; Guio, Anne-Catherine ;

    Zitatform

    Bardone, Laura & Anne-Catherine Guio (2005): Armutsgefährdung: Auf EU-Ebene gemeinsam vereinbarte neue Indikatoren. (Statistik kurz gefasst. Bevölkerung und soziale Bedingungen 05/2005), Brüssel, 10 S.

    Abstract

    Erwerbstätigkeit gilt als beste Absicherung gegen Armut und soziale Ausgrenzung. Allerdings reicht ein Arbeitsplatz nicht immer aus, Armut zu verhindern, da diese auch von anderen sozialen Indikatoren (wie z.B. Familienstruktur, Bildungsgrad oder Bezug von Niedriglohn) abhängt. In dem Beitrag werden die möglichen Ansätze für eine Messung der Schnittstellen zwischen Armut und Arbeit erörtert und das methodische Instrumentarium beschrieben, das auf EU-Ebene zur Definition gemeinsamer Indikatoren und Variablen für einschlägige Messungen zur Anwendung kommt. Es werden die Ergebnisse einer ECHP-Erhebung präsentiert, die sich vor allem auf die 15 alten EU-Mitgliedstaaten beziehen. Die für die neuen Mitgliedstaaten ebenfalls vorliegenden Daten sind nicht unmittelbar vergleichbar. Mit der Annahme gemeinsam vereinbarter Indikatoren haben die Mitgliedstaaten das Problem der Armutsgefährdung erkannt und sind in der Lage, Messungen darüber anzustellen, in welchem Maße Beschäftigung nicht vor Einkommensschwäche schützt. Die vorliegenden Daten zeigen jedoch, dass eine vollständige Erforschung der Armutsgefährdung von Erwerbstätigen eine tiefer gehende Analyse der Haushaltsstrukturen und Erwerbsmuster der Haushalte verlangt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Development and structure of low-wage work in Germany (2005)

    Bosch, Gerhard; Kalina, Thorsten;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Thorsten Kalina (2005): Development and structure of low-wage work in Germany. Gelsenkirchen, 12 S.

    Abstract

    "The extent of low-wage work in Germany is hotly debated. In international comparisons from the mid-90s, Germany is often classified as a country with a low wage dispersion. Compared to the USA and UK, Germany has a relatively equal income structure and a small proportion of low-paid workers (OECD 1996; OECD 1997). Only in the Scandinavian countries is income inequality even lower. Furthermore, the OECD's international comparative studies show that the chances of low-paid workers obtaining a better-paid job are higher in Germany than in the United States, a country with more income inequality. This is frequently the justification given for political measures and reforms that seek to extend low-wage work. We suppose that one of the driving forces for the increase of low-wage work is the decrease in the coverage of workers by unions and works councils. Therefore we will analyse this aspect in detail in the next section. In section 3 we will analyse the development of low-pay over time and by structural characteristics of low-paid workers and enterprises." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Entwicklung und Struktur der Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland (2005)

    Bosch, Gerhard; Kalina, Thorsten;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Thorsten Kalina (2005): Entwicklung und Struktur der Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland. In: Institut Arbeit und Technik (Hrsg.) (2005): Institut Arbeit und Technik : Jahrbuch 2005, S. 29-46.

    Abstract

    Die Analyse aktueller Zahlen zeigt, dass die lange gültige These, Deutschland sei ein Land mit geringen Anteilen von niedrig entlohnten Beschäftigten, so nicht richtig ist. Seit Mitte der 1990er Jahre nimmt der Anteil der gering bezahlten Beschäftigten zu. Das tatsächliche Ausmaß der Ungleichheit liegt über dem statistisch gemessenen, da viele Ausländer legal oder auch illegal Niedriglohnjobs ausüben. Die traditionellen Institutionen des deutschen Produktionsmodells einer diversifizierenden Qualitätsproduktion wurden durch eine Modernisierung der Berufsausbildung und eine Stärkung der Mitbestimmung der Betriebsräte in Klein- und Mittelbetrieben weiter entwickelt. Das Modell ist jedoch nicht mehr prägend für alle Industrien und Tätigkeiten wie in der Vergangenheit. Verbesserungen der Löhne und der Arbeitsbedingungen in der Metallindustrie ziehen nicht mehr entsprechende Verbesserungen in anderen Industrien automatisch nach sich. Das Tarifsystem erfüllt allerdings nicht mehr seine frühere Schutzfunktion für die Beschäftigten am Rande des Arbeitsmarktes; deshalb wird die Einführung eines Mindestlohns für sinnvoll gehalten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Single mothers, social capital, and work-family conflict (2005)

    Ciabattari, Teresa;

    Zitatform

    Ciabattari, Teresa (2005): Single mothers, social capital, and work-family conflict. (Upjohn Institute working paper 118), Kalamazoo, 37 S.

    Abstract

    "The purpose of this paper is to examine work-family conflict among low-income, unmarried mothers. I examine how social capital affects work-family conflict and how both social capital and work-family conflict affect employment. I analyze the Fragile Families and Child Wellbeing Study, a national sample of non-marital births collected in 1998 - 2000 and 1999 - 2002. Results show that social capital reduces unmarried mothers' reports of work-family conflict, especially for low-income women. In addition, mothers who report high levels of work-family conflict are less likely to be employed; this pattern holds for women who are not looking for work as well as those who are. However, even at high levels of conflict, low-income women are more likely to be employed. The results suggest that work-family conflict has two consequences for unmarried women: it keeps them out of the labor force and makes it more difficult for women who want to work to maintain employment stability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Care as a new social risk: Focusing on low skilled women (2005)

    Debacker, Maja;

    Zitatform

    Debacker, Maja (2005): Care as a new social risk: Focusing on low skilled women. (TLM.NET working paper 2005-27), Amsterdam, 25 S.

    Abstract

    "This paper addresses the issue of work and care for low skilled women. In all European countries the gender gap in employment is much larger for low skilled women. In order to increase employment rates among low skilled women, not only the work-care transition needs to be taken into account, but also the specific barriers to formal employment faced by low skilled women. We have therefore explored the various barriers encountered by low skilled women on the labour market. Existing data indicate that there is less demand for low skilled labour. Moreover, low skilled women appear to be trapped in the secondary labour segment: they only have access to precarious jobs, often with a working schedule that is less compatible with family life and has limited employee flexibility to reconcile work and family. Due to their low earnings potential, financial incentives to work tend to be very low for low skilled women. Looking at work-care strategies that are used by mothers, results from longitudinal research indicate that low skilled mothers are more likely to make a transition to unemployment or inactivity, whereas high skilled mothers are more likely to respond to the presence of children by reducing the number of working hours. Among women who remain at the labour market after childbirth, low skilled women are more likely to work in part-time jobs, which are often small and precarious jobs. Low skilled women are also less likely to make use of the other care strategies available to women, which are childcare and leave schemes, because they cannot afford either of them. Moreover, women who do take up care leave, appear to be using it as an exit route. One can conclude from this that the labour force participation of low skilled women is the result of a complex process in which several factors that discourage the labour market participation of low skilled women come into play and mutually reinforce each other. Social policies aimed at increasing the employment of low skilled women need to take both work-care issues and the low skills issue into account and develop a more integrated approach, aimed at reducing barriers in both fields. From the angle of the TLM-perspective, this also means that when considering work-care transitions, the different experience of the work-life balance among high and low skilled women needs to be explicitly addressed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Unemployment and under-employment: the case of Switzerland (2005)

    Djurdjevic, Dragana;

    Zitatform

    Djurdjevic, Dragana (2005): Unemployment and under-employment. The case of Switzerland. In: Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, Jg. 141, H. 1, S. 23-70.

    Abstract

    "In dem Betrag werden die Arbeitslosigkeit und die weitere Einkommensentwicklung der Arbeitslosen analysiert. Auf Basis von informativen administrativen Panel-Daten wird ein diskretes Hazard Modell für den Austritt von verschiedenen Erwerbszuständen geschätzt. Die geschätzten Ergebnisse belegen die Existenz sozialer Randgruppen. Beispielsweise befinden sich Frauen, Ausländer und Geringqualifizierte verstärkt in schlechten Arbeitssituation oder sind in besonderem Maße von Erwerbsinstabilität betroffen. Diese Erwerbsinstabilität scheint hauptsächlich mit einem Mangel an Qualifikation verbunden zu sein. Im Gegenteil haben Männer, Jüngere und Hochqualifizierte mehr Chancen eine Beschäftigung wieder zu finden. Falls sie schlecht bezahlt (im Vergleich zu ihrem vorherigen Lohn) sind, ist es hauptsächlich für vorübergehende Perioden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland und im internationalen Vergleich (2005)

    Eichhorst, Werner; Rhein, Thomas; Wiedemann, Eberhard; Gartner, Hermann ; Krug, Gerhard ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Hermann Gartner, Gerhard Krug, Thomas Rhein & Eberhard Wiedemann (2005): Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland und im internationalen Vergleich. In: J. Allmendinger, W. Eichhorst & U. Walwei (Hrsg.) (2005): IAB Handbuch Arbeitsmarkt : Analysen, Daten, Fakten (IAB-Bibliothek, 01), S. 107-142.

    Abstract

    "Die Förderung von Arbeitsnachfrage und Arbeitsangebot im Niedriglohnsektor wird in der wissenschaftlichen und politischen Diskussion häufig als eine Möglichkeit angesehen, wettbewerbsschwächere, insbesondere formal gering qualifizierte Arbeitskräfte in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Kapitel untersucht zunächst Größe, Struktur und Dynamik des Niedriglohnsektors in Deutschland und im internationalen Vergleich, arbeitet dann wesentliche Bestimmungsgründe für Niedriglohnbeschäftigung heraus und untersucht anschließend in- und ausländische Reformerfahrungen im Hinblick auf ihren Beitrag zur Verbesserung der Beschäftigungschancen von wettbewerbsschwächeren Erwerbspersonen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gartner, Hermann ; Krug, Gerhard ;
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  • Literaturhinweis

    Internationaler Handel und der Arbeitsmarkt Sachsens: Sind niedrig qualifizierte Beschäftigte die Verlierer im Globalisierungsprozess? (2005)

    Engelmann, Sabine;

    Zitatform

    Engelmann, Sabine (2005): Internationaler Handel und der Arbeitsmarkt Sachsens: Sind niedrig qualifizierte Beschäftigte die Verlierer im Globalisierungsprozess? In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 12, H. 4, S. 11-17.

    Abstract

    "Ein hohes Exportvolumen, niedriges Wirtschaftswachstum und steigende Arbeitslosenquoten der niedrig qualifizierten Erwerbsfähigen kennzeichnen seit langem die Wirtschaft Deutschlands. Für Sachsen sind ähnliche Trends beobachtbar. Diese Entwicklungen sind unter anderem eine Konsequenz der Globalisierung bei bestehenden rigiden Löhnen in Deutschland und werden unter dem Schlagwort 'Basarökonomie' zusammengefasst. Die Studie untersucht dieses Phänomen für Sachsen und gibt Antwort, inwieweit Sachsens Unternehmen die Kostenvorteile aus Produktionsverlagerungen ins Ausland nutzen und welche Folgen dies für den sächsischen Arbeitsmarkt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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