Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Risiken verschiedener atypischer Beschäftigungsformen für die berufliche Entwicklung und das Erwerbseinkommen im Lebenslauf: Endbericht (2016)
Thomsen, Stephan; Haaren-Giebel, Friederike von; John, Katrin; Thiel, Hendrik;Zitatform
Thomsen, Stephan, Friederike von Haaren-Giebel, Katrin John & Hendrik Thiel (2016): Risiken verschiedener atypischer Beschäftigungsformen für die berufliche Entwicklung und das Erwerbseinkommen im Lebenslauf. Endbericht. (Lebenslagen in Deutschland. Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung 05), Berlin, 214 S.
Abstract
"Vom Normalarbeitsverhältnis abweichende Beschäftigungsformen werden unter dem Begriff 'atypische Beschäftigung' zusammengefasst. Das Ziel dieser Studie ist es, die Auswirkungen von Perioden in atypischer Beschäftigung auf die Erwerbsbiografie zu untersuchen. Insbesondere ist dabei von Interesse, ob atypische Beschäftigung eher zur Integration in den Arbeitsmarkt beiträgt (Brückeneffekt) oder aber vielmehr zum Verbleib in atypischer Beschäftigung führt (Einsperreffekt). Zur Beurteilung dieser Frage sollen neben der Ausprägung der Beschäftigung als solche auch andere die Erwerbsbiografie betreffende Aspekte betrachtet werden. Die Analysen basieren auf Daten des Nationalen Bildungspanels (Startkohorte Erwachsene) und administrativen Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Diese erlauben die Unterscheidung von Teilzeitbeschäftigung, geringfügiger Beschäftigung, Befristung, Arbeitnehmerüberlassung und freier Mitarbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Dimensionen prekärer Beschäftigung und Gesundheit im mittleren Lebensalter (2016)
Zitatform
Tophoven, Silke & Anita Tisch (2016): Dimensionen prekärer Beschäftigung und Gesundheit im mittleren Lebensalter. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 69, H. 2, S. 105-112., 2015-11-19. DOI:10.5771/0342-300X-2016-2-105
Abstract
"In diesem Beitrag wird prekäre Beschäftigung als mehrdimensionales Konzept betrachtet, das vertragliche Rahmenbedingungen, die materielle Situation und arbeitsplatzbezogene Einschätzungen Beschäftigter umfasst. Als arbeitsplatzbezogene Dimensionen prekärer Beschäftigung werden Arbeitsplatzsicherheit, Entwicklungsmöglichkeiten bei der Arbeit, Einfluss bei der Arbeit, Anerkennung im Erwerbskontext und physische Arbeitsanforderungen berücksichtigt. Auf Basis der Angaben von 5.337 Beschäftigten, die im Rahmen der lidA-Studie befragt wurden, wird empirisch geprüft, ob das Vorliegen unterschiedlicher prekärer Arbeitsplatzcharakteristika in einem negativen Zusammenhang zur selbsteingeschätzten gesundheitsbezogenen Funktionsfähigkeit steht und ob sich diese Zusammenhänge für Männer und Frauen unterscheiden. Im Fokus unserer Analyse stehen erwerbstätige Männer und Frauen im mittleren Lebensalter. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem arbeitsplatzbezogene Dimensionen prekärer Beschäftigung mit der Gesundheit zusammenhängen und dass dabei auch Geschlechterunterschiede bestehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Posting, subcontracting and low-wage employment in the German meat industry (2016)
Zitatform
Wagner, Bettina & Anke Hassel (2016): Posting, subcontracting and low-wage employment in the German meat industry. In: Transfer, Jg. 22, H. 2, S. 163-178. DOI:10.1177/1024258916636012
Abstract
"During the last few decades, the German meat industry has experienced an incomparable economic expansion, becoming one of the largest European producers and exporters in the sector. At the same time, Germany, traditionally characterized as a coordinated market economy with strong social partners and labour market institutions, has been nationally as well as internationally criticized for establishing a system of institutional exploitation of mobile and migrant labour in the industry. The aim of this article is to analyse how it was possible to create and maintain such a system under the eyes of social partners and to identify the defining factors for this development." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Effekte des gesetzlichen Mindestlohns auf die Arbeitszeit von Minijobbern (2016)
Zitatform
Wanger, Susanne & Enzo Weber (2016): Effekte des gesetzlichen Mindestlohns auf die Arbeitszeit von Minijobbern. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 23/2016), Nürnberg, 6 S.
Abstract
"Minijobber waren von der Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns aufgrund ihres vergleichsweise niedrigen Lohnniveaus besonders stark betroffen. Als Reaktion auf den Mindestlohn könnten bei Minijobbern die Arbeitszeiten angepasst worden sein, insbesondere um Sozialversicherungspflicht zu vermeiden. In dem vorliegenden Aktuellen Bericht wird die Entwicklung der Arbeitszeit von Minijobbern über die Mindestlohneinführung hinweg dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Argumente für die Einbeziehung Selbstständiger in die gesetzliche Rentenversicherung: Erwerbshybridisierung oder Altersarmut 4.0? (2016)
Welskop-Deffaa, Eva M.;Zitatform
Welskop-Deffaa, Eva M. (2016): Neue Argumente für die Einbeziehung Selbstständiger in die gesetzliche Rentenversicherung. Erwerbshybridisierung oder Altersarmut 4.0? In: Soziale Sicherheit, Jg. 65, H. 8, S. 307-311.
Abstract
"Erwerbsverläufe mit vermischten Beschäftigungsformen (Erwerbshybridisierungen) werden ein wesentliches Merkmal der Arbeitswelt 4.0: Erwerbsverläufe werden nicht nur durch den Wechsel verschiedener Phasen abhängiger und selbstständiger Arbeit geprägt, sondern zunehmend werden Mehrfachbeschäftigungen und Parallel-Kombinationen mit unscharfen Rändern zu beobachten sein. Wie kann unter diesen Bedingungen eine Absicherung im Alter für die davon betroffenen Personen gestaltet werden, die Altersarmut vermeidet und sich am Lebensstandard orientiert?" (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Non-standard employment around the world: understanding challenges, shaping prospects (2016)
Abstract
"Non-standard forms of employment - including temporary work, part-time work, temporary agency work and other multi-party employment arrangements, disguised employment relationships and dependent self-employment - have become a contemporary feature of labour markets the world over.
This report documents the incidence and trends of non-standard forms of employment across different countries of the world and explores the reasons behind this phenomenon, including increased firm competition, shifting organizational practices of firms, and changes and gaps in the regulation of work." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Executive Summary -
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Zeitarbeit - Aktuelle Entwicklungen, Januar 2016 (2016)
Abstract
"Beschäftigungsentwicklung und Arbeitskräftenachfrage in der Zeitarbeit sind weiterhin tendenziell aufwärtsgerichtet. Die Zeitarbeit stellt eine Beschäftigungsperspektive für Arbeitslose, von Arbeitslosigkeit bedrohte Arbeitnehmer, Berufseinsteiger oder Berufsrückkehrer dar: Sieben von zehn der neu begründeten Leiharbeitsverhältnisse wurden mit Personen geschlossen, die unmittelbar zuvor nicht beschäftigt waren. Gleichzeitig ist das Risiko, aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung heraus arbeitslos zu werden, in der Zeitarbeit überdurchschnittlich hoch." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Befristung, Leiharbeit und Outsourcing in Bundesministerien und deren nachgeordneten Behörden: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/7272) (2016)
Zitatform
(2016): Befristung, Leiharbeit und Outsourcing in Bundesministerien und deren nachgeordneten Behörden. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/7272). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/7432 (01.02.2016)), 34 S.
Abstract
Der Bericht der Bundesregierung enthält eine detaillierte Aufstellung über den Einsatz von flexiblen Beschäftigungsformen wie Leiharbeit und befristete Arbeitsverträge in den Bundesministerien und deren nachgeordneten Behörden. Außerdem geht es darum, welche Dienstleistungen derzeit von den Ministerien sowie den nachgeordneten Behörden an externe Unternehmen ausgegliedert sind. Dabei werden auch die Anforderungen erläutert, die beauftragte Unternehmen im Hinblick auf die Arbeitsbedingungen und das Mindestentgelt erfüllen müssen. So werden Tarifverträge bei der Vergabe von Dienstleistungen berücksichtigt, wenn sie für allgemeinverbindlich erklärt worden sind. (IAB)
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Literaturhinweis
Zeitverträge in der Wissenschaft: Reformbedarf für bessere Qualifizierungs- und Arbeitsbedingungen? (2015)
Absenger, Nadine; Quennet-Thielen, Cornelia; Rossmann, Ernst Dieter;Zitatform
Absenger, Nadine, Ernst Dieter Rossmann & Cornelia Quennet-Thielen (2015): Zeitverträge in der Wissenschaft. Reformbedarf für bessere Qualifizierungs- und Arbeitsbedingungen? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 68, H. 18, S. 3-11.
Abstract
"Ein großer Teil der jungen Wissenschaftler in Deutschland arbeitet in befristeten Arbeitsverhältnissen. Bieten Auslandsuniversitäten und Unternehmen bessere Alternativen für Nachwuchswissenschaftler? Nadine Absenger, WSI, Düsseldorf, sieht zwingenden Reformbedarf zur Begrenzung der 'ausufernden atypischen Beschäftigung'. Nach Ansicht von Ernst Dieter Rossmann, SPD-Bundestagsfraktion, sollen u.a. 'unsäglich kurze Verträge weitgehend unmöglich' werden und das nichtwissenschaftliche Personal aus dem Geltungsbereich des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes herausgenommen werden. Cornelia Quennet-Thielen, Bundesministerium für Bildung und Forschung, erläutert die im September beschlossenen Änderungen im Wissenschaftszeitvertragsgesetz." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The relationship between employment quality and work-related well-being in the European Labor Force (2015)
Zitatform
Aerden, Karen van, Guy Moors, Katia Levecque & Christophe Vanroelen (2015): The relationship between employment quality and work-related well-being in the European Labor Force. In: Journal of vocational behavior, Jg. 86, H. February, S. 66-76. DOI:10.1016/j.jvb.2014.11.001
Abstract
"In this article, data from the 2005 European Working Conditions Survey are used to examine the relationship between contemporary employment arrangements and the work-related well-being of European employees. By means of a Latent Class Cluster Analysis, several features of the employment conditions and relations characterizing jobs are combined in a typology of five employment arrangements: SER-like, instrumental, precarious unsustainable, precarious intensive and portfolio jobs. These job types show clear relationships with separate indicators of job satisfaction, perceived safety climate and the ability to stay in employment, as well as with an overall indicator for work-related well-being. The findings from this multifaceted approach towards employment quality raise questions about the long-term sustainability of highly flexible and de-standardized employment arrangements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Ökonomische Unsicherheit: befristete Verträge erschweren Familiengründung (2015)
Zitatform
Auer, Wolfgang, Natalia Danzer & Anita Fichtl (2015): Ökonomische Unsicherheit. Befristete Verträge erschweren Familiengründung. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 68, H. 18, S. 35-41.
Abstract
"Starten Berufsanfänger in einem befristeten Beschäftigungsverhältnis kann dies weitreichende Folgen haben: Unsichere ökonomische Verhältnisse erschweren die weitere Lebens- und Familienplanung. Analysen mit den Daten des Sozio-oekonomischen Panels der Jahre 1996 bis 2012 zeigen einen negativen Zusammenhang zwischen befristeter Beschäftigung und dem Familiengründungsverhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Elternschaftsabsichten in Deutschland unter dem Einfluss von Modernisierungs- und Prekarisierungsprozessen (2015)
Zitatform
Baron, Daniel & Caroline Schulze-Oeing (2015): Elternschaftsabsichten in Deutschland unter dem Einfluss von Modernisierungs- und Prekarisierungsprozessen. In: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 27, H. 2, S. 228-250.
Abstract
"Während die Einflüsse der Partnerschaftsqualität von sozioökonomischen Faktoren auf die Elternschaftsabsichten junger Erwachsener in Deutschland inzwischen empirisch gut erforscht sind, ist vergleichsweise wenig bekannt über die konkurrierenden Auswirkungen subjektiv verarbeiteter Modernisierungs- und Prekarisierungsfolgen. Basierend auf austauschtheoretischen Ansätzen, führen egalitäre Geschlechterrollenbilder zu einer signifikanten Abschwächung von Elternschaftsabsichten. Dieser Effekt verschwindet sobald nach Geschlechtergruppen getrennte Modelle berechnet werden. Für Männer zeigt sich zudem, dass schwächere subjektive Prekaritätswahrnehmungen mit erhöhten Elternschaftsabsichten einhergehen, während ein hoher Anteil befristeter Beschäftigung im Lebenslauf ebenfalls zur Verstärkung von Elternschaftsintentionen führt. Bei Frauen spielen hingegen weder Prekarisierungs noch Modernisierungseffekte eine Rolle - hier zeitigt lediglich die Partnerschaftszufriedenheit einen signifikant positiven Effekt auf Elternschaftsabsichten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beteiligung atypisch Beschäftigter an beruflicher Weiterbildung (2015)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Philipp Grunau & Ute Leber (2015): Beteiligung atypisch Beschäftigter an beruflicher Weiterbildung. In: M. Baethge & E. Severing (Hrsg.) (2015): Sicherung des Fachkräftepotenzials durch Nachqualifizierung : Befunde - Konzepte - Forschungsbedarf, S. 37-51.
Abstract
"Atypische Beschäftigung hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Die Chancen von atypisch Beschäftigten, ein Normalarbeitsverhältnis aufzunehmen, können wesentlich durch ihre Weiterbildungsteilnahme beeinflusst werden. Unsere empirischen Analysen auf Basis der Daten der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung zeigen jedoch, dass atypisch Beschäftigte beim Zugang zur Weiterbildung gegenüber Personen in Normalarbeitsverhältnissen benachteiligt sind. Dies gilt insbesondere für den Zugang zur formalen Weiterbildung. Von den einzelnen Subgruppen der atypisch Beschäftigten nehmen die geringfügig Beschäftigten sowie die Zeitarbeitnehmer besonders selten an Weiterbildung teil. Im Zeitverlauf ist die Kluft zwischen Normalbeschäftigten und atypisch Beschäftigten zudem angewachsen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Crowdwork - zurück in die Zukunft?: Perspektiven digitaler Arbeit (2015)
Benner, Christiane;Zitatform
Benner, Christiane (Hrsg.) (2015): Crowdwork - zurück in die Zukunft? Perspektiven digitaler Arbeit. Frankfurt am Main: Bund-Verl., 419 S.
Abstract
"Jobmaschine oder moderne Sklaverei?
Outsourcing ist bereits ein alter Hut. Der neue Trend der Arbeit heißt Crowdsourcing. Die Verlagerung der Arbeit erfolgt nicht mehr an konkrete, klar identifizierbare Unternehmen, mit festem Firmensitz und einem Mindestmaß an gesetzlich verbrieften Rechten für Arbeitnehmer. Arbeit wird jetzt - mit steigender Tendenz - über professionelle Internet-Plattformen an eine scheinbar anonyme Masse von sogenannten Crowdworkern verteilt.
Ist Crowdsourcing nach Leiharbeit und Werkverträgen nur eine weitere Strategie zur Kostensenkung? Oder werden wir mit einer radikal neuen Form von Arbeit konfrontiert? Diese ermöglicht zwar gleichzeitig mehr Menschen die Teilhabe an Arbeit. Aber bisher unbeantwortet bleibt die Frage nach dem Preis, den die Beteiligten und die Gesellschaft dafür zahlen müssen.
Dieses Buch ist ein Plädoyer für die Demokratisierung digitaler Arbeit und die notwendige öffentliche Diskussion von Crowdsourcing. Wissenschaftler, aus dem In- und Ausland, Politiker, Aktivisten, Gewerkschafter und Juristen liefern Beiträge zu den technischen, ethischen und arbeitspolitischen Aspekten dieses vielschichtigen Themas." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
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Financial incentives and labour market duality (2015)
Bersona, Clémence; Ferrari, Nicolas;Zitatform
Bersona, Clémence & Nicolas Ferrari (2015): Financial incentives and labour market duality. In: Labour economics, Jg. 37, H. December, S. 77-92. DOI:10.1016/j.labeco.2015.10.001
Abstract
"The French labour market is divided between workers in permanent jobs and those who alternate fixed-term contracts with unemployment spells. Among other public policies aiming at reducing this duality, financial incentives could induce employers to lengthen contract duration or favour permanent contracts. This article develops a matching model fitted to the French labour market characteristics and calibrated on French data. A gradual decrease in unemployment contributions or a firing tax reduces the share of short-term contract in total employment but increases market rigidity and lowers labour productivity. However, decreasing unemployment contributions gradually is less favourable for new entrants than a firing tax and lengthens unemployment spells. An additional contribution levied on short-term contracts to finance a bonus for permanent-contract hirings also decreases labour market duality and increases activity by 0.13% but without negative impacts on labour market flexibility and productivity." (Author's abstract, © 2015 Elsevier) ((en))
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Non-standard "contingent" employment and job satisfaction: a panel data analysis (2015)
Zitatform
Buddelmeyer, Hielke, Duncan McVicar & Mark Wooden (2015): Non-standard "contingent" employment and job satisfaction. A panel data analysis. In: Industrial relations, Jg. 54, H. 2, S. 256-275. DOI:10.1111/irel.12090
Abstract
"Contingent forms of employment are usually associated with low-quality jobs and, by inference, jobs that workers find relatively unsatisfying. This assumption is tested using data from a representative household panel survey covering a country (Australia) with a high incidence of nonstandard employment. Results from the estimation of ordered logit regression models reveal that among males, both casual employees and labor-hire (agency) workers (but not fixed-term contract workers) report noticeably lower levels of job satisfaction, though this association diminishes with job tenure. Negative effects for women are mainly restricted to labor-hire workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Employment status, working conditions and depressive symptoms among German employees born in 1959 and 1965 (2015)
Zitatform
Burr, Hermann, Angela Rauch, Uwe Rose, Anita Tisch & Silke Tophoven (2015): Employment status, working conditions and depressive symptoms among German employees born in 1959 and 1965. In: International Archives of Occupational and Environmental Health, Jg. 88, H. 6, S. 731-741., 2014-11-10. DOI:10.1007/s00420-014-0999-5
Abstract
"We investigated whether (1) current employment status (regular full-time, regular part-time and marginal employment) is associated with depressive symptoms and (2) whether these associations are mediated by current working conditions and previous employment history.
Two cohorts of German employees aged 46 and 52 years were selected from administrative data of the German Federal Employment Agency and answered questions about depressive symptoms (we use an applied version of BDI-V) and their current working conditions. In addition, the participants gave written consent to link register data regarding their employment histories (n = 4,207). Multiple linear regression analyses were conducted.
Men experienced elevated depressive symptoms when working regular part-time; women experienced such symptoms when engaged in marginal employment. These associations decreased when we adjusted for job insecurity and rose slightly when we adjusted for leadership quality. Men and women who reported a low level of influence at work showed a higher risk of depressive symptoms. For women, the association between current employment position and depressive symptoms could be partly explained by low levels of influence at work. For men, the association between depressive symptoms and current regular part-time employment decreased when we adjusted for previous part-time employment. Conversely, for women, the association with depressive symptoms increased in current regular part-time and marginal employment when we adjusted for employment history.
In both genders, the observed associations between depressive symptoms and current employment status were mediated by both current psychosocial conditions and employment history. Employees not having a regular full-time job differed from full-time employees with respect to both their current working conditions and their employment history." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Do changes in regulation affect temporary agency workers' job satisfaction? (2015)
Zitatform
Busk, Henna, Elke J. Jahn & Christine Singer (2015): Do changes in regulation affect temporary agency workers' job satisfaction? (IAB-Discussion Paper 08/2015), Nürnberg, 28 S.
Abstract
"Diese Studie untersucht den Einfluss einer Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, die die Vorschriften im Zeitarbeitssektor deutlich lockerte. Wir isolieren den kausalen Effekt dieser Reform, indem wir umfangreiche Befragungsdaten nutzen und einen Differenz-von-Differenzen-Schätzer mit einem Matching-Ansatz verknüpfen. Es zeigt sich, dass die Gesetzesänderung zu einem Rückgang der Arbeitszufriedenheit von Leiharbeitern führte, während die Arbeitszufriedenheit von regulär Beschäftigten unverändert blieb. Weitere Analysen zeigen, dass der negative Effekt auf die Arbeitszufriedenheit von Leiharbeitern sowohl auf einen Rückgang der Löhne sowie eine erhöhte wahrgenommene Arbeitsplatzunsicherheit zurückgeführt werden kann. Diese Ergebnisse bleiben auch bei alternativen Modellspezifizierungen und Placebotests robust." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung im Erwerbsverlauf: Verlaufstypen als Ausdruck sozialer Spaltung? (2015)
Zitatform
Böhnke, Petra, Janina Zeh & Sebastian Link (2015): Atypische Beschäftigung im Erwerbsverlauf. Verlaufstypen als Ausdruck sozialer Spaltung? In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 44, H. 4, S. 234-252.
Abstract
"Der Artikel beleuchtet die Dynamik atypischer Beschäftigung in individuellen Erwerbsverläufen auf der Grundlage des Sozio-oekonomischen Panels 2002 - 2011. Mit Hilfe von Sequenzmuster- und Clusteranalysen werden Erwerbsverläufe in unterschiedlichen biografisch bedeutsamen Erwerbsphasen typisiert. Insbesondere Erwerbsverläufe in der beruflichen Einstiegsphase integrieren atypische Beschäftigung episodenhaft. In der Haupterwerbsphase tritt atypische Beschäftigung verstärkt in kontinuierlicher Form auf und wird von Frauen in unbefristeter Teilzeit dominiert. Dies gilt - weniger weit verbreitet - auch für den Übergang in die Rente. Es lassen sich phasen-, geschlechts- und qualifikationsspezifische Verlaufsmuster mit atypischer Beschäftigung erkennen, oftmals ohne Berührungspunkte mit dem Normalarbeitsverhältnis. Diese Spaltungstendenzen bringen aber nur für wenige Betroffene eine Kumulation von Risiken sozialer Ungleichheit mit sich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The unexpected appearance of a new German model (2015)
Eichhorst, Werner;Zitatform
Eichhorst, Werner (2015): The unexpected appearance of a new German model. In: BJIR, Jg. 53, H. 1, S. 49-69. DOI:10.1111/bjir.12055
Abstract
"Most Continental European labour markets and welfare states have experienced a substantial transformation. Germany is a case in point as it exhibits increasing levels of employment and a growing share of low pay and nonstandard work. The article claims that changes in labour market institutions play a major role, but changes in industrial relations at the sectoral level and individual firms' staffing practices are equally important. Regarding labour market institutions, the pattern found in Germany shows sequences of reforms addressing the margins of the labour market and contributing to a growing dualization of employment. This dualization trend was reinforced by micro-level dynamics in industrial relations and company employment practices, where we can observe growing reliance on mechanisms of internal flexibility for the skilled core workforce and increasing use of non-standard types of employment in less specifically skilled occupations, in particular in the private service sector. Hence, the adjustment of the German model can only be understood by taking into account the interaction of policy change and actors' adaptive behaviour." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 6625 -
Literaturhinweis
Not so standard anymore?: employment duality in Germany (2015)
Eichhorst, Werner; Tobsch, Verena;Zitatform
Eichhorst, Werner & Verena Tobsch (2015): Not so standard anymore? Employment duality in Germany. In: Journal for labour market research, Jg. 48, H. 2, S. 81-95., 2015-05-18. DOI:10.1007/s12651-015-0176-7
Abstract
"Dieser Beitrag gibt einen Überblick über den Wandel des deutschen Arbeitsmarktes seit Mitte der 90er Jahre, wobei der Fokus auf der Entwicklung der Arbeitsmarktsegmentierung oder der 'Dualisierung' der Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland liegt. Während die Dualisierung des deutschen Arbeitsmarktes teilweise auf Arbeitsmarktreformen, die vor allem verschiedene Arten von atypischer Beschäftigung und die Verbreitung von Niedriglohn fördern, zurückgeführt werden kann, spielen ebenso strukturelle Veränderungen in der Wirtschaft sowie strategische Entscheidungen von Arbeitgeber und Tarifpartner eine entschiedene Rolle. Unser Hauptargument ist, dass die Liberalisierung atypischer Arbeitsverträge die gesamte Arbeitsmarkintegration und das Beschäftigungswachstum in Deutschland gefördert hat und dass zumindestens einige Formen atypischer Beschäftigung ein Sprungbrett in unbefristete Normalarbeitsverträge darstellen. Atypische Arbeitsverträge müssen nicht zwingend die vorherrschende Stellung von Normalarbeitsverhältnissen und die Arbeitsplatzqualität im primären Arbeitsmarkt untergraben, sondern sie stellen eine zusätzliche Art von Beschäftigung in Branchen und Berufen dar, die auf mehr Flexibilität ausgerichtet sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Non-standard employment in post-industrial labour markets: an occupational perspective (2015)
Zitatform
Eichhorst, Werner & Paul Marx (Hrsg.) (2015): Non-standard employment in post-industrial labour markets. An occupational perspective. Cheltenham: Elgar, 435 S. DOI:10.4337/9781781001721
Abstract
"Examining the occupational variation within non-standard employment, this book combines case studies and comparative writing to illustrate how and why alternative occupational employment patterns are formed.
Non-standard employment has grown significantly in most developed economies, varying between countries. Different institutional settings have been deemed accountable for this variation, although inadequate consideration has been given to differences within national labour markets. Through an occupational perspective, this book contends that patterns of non-standard employment are shaped by flexibility in hiring and firing practices and the dispensability of workers' skills. The framework integrates explanations based on labour market regulation, industrial relations and skill supply, filling the gaps in previous scholastic research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Does informal learning at work differ between temporary and permanent workers?: evidence from 20 OECD countries (2015)
Zitatform
Ferreira Sequeda, Maria, Andries de Grip & Rolf van der Velden (2015): Does informal learning at work differ between temporary and permanent workers? Evidence from 20 OECD countries. (IZA discussion paper 9322), Bonn, 43 S.
Abstract
"Several studies have shown that employees with temporary contracts have lower training participation than those with permanent contracts. There is, however, no empirical literature on the difference in informal learning on the job between permanent and temporary workers. In this paper, we analyse this difference across 20 OECD countries using unique data from the recent PIAAC survey. Using a control function model with endogenous switching, we find that workers in temporary jobs engage in informal learning more intensively than their counterparts in permanent employment, although the former are, indeed, less likely to participate in formal training activities. In addition, we find evidence for complementarity between training and informal learning for both temporary and permanent employees. Our findings suggest that temporary employment need not be dead-end jobs. Instead, temporary jobs of high learning content could be a stepping stone towards permanent employment. However, our results also suggest that labour market segmentation in OECD countries occurs within temporary employment due to the distinction between jobs with low and high learning opportunities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Are outsiders equally out everywhere?: The economic disadvantage of outsiders in cross-national perspective (2015)
Zitatform
Fervers, Lukas & Hanna Schwander (2015): Are outsiders equally out everywhere? The economic disadvantage of outsiders in cross-national perspective. In: European journal of industrial relations, Jg. 21, H. 4, S. 369-387. DOI:10.1177/0959680115573363
Abstract
"Despite intense policy debate over labour market dualization, research on cross-country differences in the 'outsider penalty' is still in its infancy. In this article, we assess two explanations for cross-national variation in the disadvantages affecting temporary workers ('outsiders'), measured by the chances of regular employment and risk of unemployment: their socio-economic composition and the effect of labour market institutions (employment protection regulation and the strength of unions). Our findings suggest that variation in the outsider penalty is not caused by the socio-economic composition of the outsider group, but rather by the institutional setting of a country. Outsiders are more disadvantaged in countries with strong employment protection legislation. In contrast, strong unions do not reinforce but mitigate insider/outsider divides in at least some dimensions, a finding that adds to recent research about unions' reorientation towards mobilizing outsiders." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Situation atypisch Beschäftigter und Arbeitszeitwünsche von Teilzeitbeschäftigten: Quantitative und qualitative Erhebung sowie begleitende Forschung. IAB-Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2015)
Fischer, Gabriele ; Lietzmann, Torsten ; Stegmaier, Jens ; Hohendanner, Christian ; Gundert, Stefanie ; Sowa, Frank ; Tesching, Karin; Kawalec, Sandra; Theuer, Stefan;Zitatform
Fischer, Gabriele, Stefanie Gundert, Sandra Kawalec, Frank Sowa, Karin Tesching & Stefan Theuer (2015): Situation atypisch Beschäftigter und Arbeitszeitwünsche von Teilzeitbeschäftigten. Quantitative und qualitative Erhebung sowie begleitende Forschung. IAB-Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Nürnberg, 441 S.
Abstract
"Der Gesetzgeber hat Regelungen zur arbeitsrechtlichen Gleichstellung atypisch Beschäftigter (in dieser Studie: Teilzeitbeschäftigte, geringfügig und befristet Beschäftigte) mit Beschäftigten in Normalarbeitsverhältnissen geschaffen. Obwohl in der Forschung wie auch in der öffentlichen Diskussion immer wieder die Vermutung vorgebracht wird, dass es in der Praxis auch zur Nichtgewährung von Arbeitsrechten kommt und dass dies bei atypisch Beschäftigten häufiger geschieht als bei Beschäftigten im Normalarbeitsverhältnis, ist die empirische Faktenlage hierzu äußerst begrenzt. Daher hatte diese Untersuchung das Ziel, grundlegende empirische Einsichten in die Kenntnis und Handhabung des Arbeitsrechts seitens der Betriebe und der Beschäftigten zu gewinnen. In einem weiteren Schwerpunkt wurden in dieser Studie die Arbeitszeitwünsche von Beschäftigten untersucht. Bisherige Studien deuten darauf hin, dass die realisierten Arbeitszeiten nicht immer mit den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten übereinstimmen. In den Analysen wurden neben dem Ausmaß der Divergenz zwischen tatsächlicher und gewünschter Arbeitszeit insbesondere Motive für den Wunsch nach Arbeitszeiterhöhung sowie Hindernisse bei der Umsetzung analysiert." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Lietzmann, Torsten ; Stegmaier, Jens ; Hohendanner, Christian ; Gundert, Stefanie ; Theuer, Stefan; -
Literaturhinweis
Arbeitsqualität von Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigten: Beschäftigungsregime im Vergleich (2015)
Zitatform
Fritz, Martin (2015): Arbeitsqualität von Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigten. Beschäftigungsregime im Vergleich. (GESIS papers 2015,11), Mannheim, 35 S.
Abstract
"Teilzeitarbeit ist seit Jahren die häufigste atypische Beschäftigungsform in Europa. Vor dem Hintergrund sozialpolitischer Debatten zur Vereinbarkeit von Arbeit und Familie, Geschlechtergleichstellung und Arbeitszeitreduzierung ist ein weiterer Anstieg von Teilzeitarbeit zu erwarten. Doch wie ist es tatsächlich um die Arbeitsqualität von Teilzeitbeschäftigung bestellt? Unter welchen Umständen sind in Teilzeit Erwerbstätige zufrieden mit ihren Arbeitsbedingungen? Welche Unterschiede gibt es dabei zwischen den untersuchten Ländern?
Diese Arbeit beschäftigt sich mit diesen Fragen aus empirischer und Länder vergleichender Perspektive. Als theoretische Grundlage dient ein mehrdimensionales Konzept der Arbeitsqualität, welches die Aspekte Arbeitszeit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Arbeitsplatzsicherheit, Einkommen, sowie Autonomie und Vielfalt im Job umfasst. Indem diese als evaluativ-relationales Konzept (Hauff & Kirchner 2013) operationalisiert werden, d.h. die Diskrepanzen zwischen den wahrgenommenen und präferierten Arbeitsbedingungen in den Blick zu nehmen, liegt der Fokus auf einem Verständnis von Arbeitsqualität als etwas, was aus dem Zusammenspiel zwischen den Wünschen der Beschäftigten und den tatsächlichen Arbeitsbedingungen entsteht." (Textauszug, IAB-Doku) -
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Career pathways for temporary workers: exploring heterogeneous mobility dynamics with sequence analysis (2015)
Zitatform
Fuller, Sylvia & Natasha Stecy-Hildebrandt (2015): Career pathways for temporary workers. Exploring heterogeneous mobility dynamics with sequence analysis. In: Social science research, Jg. 50, H. March, S. 76-99. DOI:10.1016/j.ssresearch.2014.11.003
Abstract
"Because temporary jobs are time-delimited, their implications for workers' economic security depend not only on their current characteristics, but also their place in longer-term patterns of mobility. Past research has typically asked whether temporary jobs are a bridge to better employment or trap workers in ongoing insecurity, investigating this question by analyzing single transitions. We demonstrate that this approach is ill-suited to assessing the often more complex and turbulent employment patterns characteristic of temporary workers. Our analysis instead employs sequence methods to compare a representative sample of temporary workers' month-by-month mobility patterns through 8 potential (non)employment states over five years. We derive a typology of trajectories and describe their relative precariousness in relation to employment stability and wage and earnings levels and growth. While some of the pathways correspond quite closely to frameworks used by past research, others reveal new and important distinctions. Multinomial logit models reveal job, employer, and worker characteristics associated with different pathways. Age, gender, and type of temporary work stand out as important factors shaping subsequent mobility patterns." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Bedeutung atypischer Beschäftigung für zentrale Lebensbereiche (2015)
Zitatform
Gerlach, Irene, Regina Ahrens, Inga Laß & Henning Heddendorp (2015): Die Bedeutung atypischer Beschäftigung für zentrale Lebensbereiche. (Forschungszentrum Familienbewusste Personalpolitik, Münster. Policy brief), Münster, 11 S.
Abstract
"In den letzten Jahrzehnten haben atypische Beschäftigungsverhältnisse - gemeint sind befristete Beschäftigung, Teilzeitbeschäftigung, geringfügige Beschäftigung sowie Zeitarbeit - aufgrund wirtschaftlicher sowie politisch-rechtlicher Entwicklungen eine starke Zunahme zu verzeichnen. So ist der Anteil der atypisch Beschäftigten an allen Erwerbstätigen zwischen 1991 und 2012 von 13 % auf 22 % bzw. knapp 8 Millionen Personen gestiegen (Statistisches Bundesamt 2013). Atypische Beschäftigungsverhältnisse trugen damit zu gut 75 % zum Gesamtwachstum abhängiger Beschäftigung in diesem Zeitraum bei. Die wissenschaftliche und politische Bewertung dieser Entwicklung kann allerdings aus unterschiedlichen Blickwinkeln erfolgen. Es lassen sich neben den positiven Erwartungen, die mit der Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse verbunden sind (Überwindung struktureller Arbeitslosigkeit z.B. durch Befristung von Arbeitsverhältnissen, größere zeitliche Freiräume bspw. für Kinderbetreuungsaufgaben), auch Schattenseiten gegenüber der Beschäftigung im Normalarbeitsverhältnis erkennen. In der wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Debatte wird zunehmend auf die 'Prekaritätsrisiken' (Keller et al. 2011) atypischer Beschäftigungsformen, wie ein unzureichendes Einkommen, eine mangelnde soziale Sicherung und geringere Beschäftigungsstabilität und -fähigkeit hingewiesen. Je nach Beschäftigungsform und konkreter vertraglicher Ausgestaltung können diese Prekaritätsrisiken unterschiedlich stark ausgeprägt sein und miteinander kumuliert auftreten." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Trendbericht Werkverträge: Handlungsmöglichkeiten beim Umgang mit Werkverträgen (2015)
Giertz, Jan-Paul;Zitatform
Giertz, Jan-Paul (2015): Trendbericht Werkverträge. Handlungsmöglichkeiten beim Umgang mit Werkverträgen. (Mitbestimmungsförderung Report 18), Düsseldorf, 13 S.
Abstract
"Das Thema Werkverträge und Ihre Zweckentfremdung ist in aller Munde. Mittels Werkverträgen werden zunehmend Branchentarifverträge oder Mitbestimmungsrechte unterlaufen. Gleiche und gleichwertige Arbeit wird ungleich behandelt. Sichere Stammarbeitsplätze werden in unsichere, vom Unternehmen entkoppelte und schlechter bezahlte Arbeitsplätze umgewandelt. Zugleich werden Unternehmensgrenzen durchlässiger und die Betriebsverfassung verliert als Ordnungsprinzip in (industriellen) Wertschöpfungsketten und 'Modularer Produktion' ihre Gültigkeit. Im 'Trendbericht Werkverträge' soll es um Ansatzpunkte gehen, dieser Entwicklung innerhalb und außerhalb des eigenen Betriebes wirksam zu begegnen. Unter anderem wollen wir Orientierungspunkte geben, um 'schlechte Werkverträge' vermeiden zu können. So werden z.B. die wahren Kosten und Risiken, die bei der Vergabe von Werkverträgen entstehen, viel zu oft unterschätzt. Betriebsräte und Personalmanager sollten mit ihrer Expertise versteckte Risiken und Kosten aufdecken können, werden aber häufig nur unzureichend in die Entscheidungen einbezogen. Somit ist auch die Kenntnis der betriebsverfassungsrechtlichen Möglichkeiten, sich aktiv einzumischen ein wichtiger Ansatzpunkt. Der Trendbericht liefert eine Übersicht. Letztlich wollen wir auch, anhand von Beispielen, in denen betriebliche Akteure und Gewerkschaften faire Werkvertragsgestaltung durchsetzen konnten, über den Tellerrand der politischen Diskussion blicken. Denn die Politik allein kann es nicht richten. Beim Thema Werkverträge ist das System der industriellen Beziehungen als Ganzes gefordert: auf gesetzlicher, tariflicher und vor allem auf betrieblicher und zwischenbetrieblicher Ebene." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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When does the stepping-stone work?: fixed-term contracts versus temporary agency work in changing economic conditions (2015)
Zitatform
Givord, Pauline & Lionel Wilner (2015): When does the stepping-stone work? Fixed-term contracts versus temporary agency work in changing economic conditions. In: Journal of Applied Econometrics, Jg. 30, H. 5, S. 787-805. DOI:10.1002/jae.2394
Abstract
"This paper emphasizes differences among short-term contracts in terms of career prospects. Using French data over the 2002 - 2010 period, we rely on a dynamic model with fixed effects to disentangle state dependence from unobserved heterogeneity. Although fixed-term contracts may provide a 'stepping-stone' to permanent positions, temporary agency work is hardly better than unemployment in this regard. The Great Recession of 2008 has changed the dynamics on the labor market and amplified the difference between fixed-term contracts and temporary agency work. For both types of temporary workers, providing overtime work does not significantly increase the transition to permanent employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The rise of domestic outsourcing and the evolution of the German wage structure (2015)
Goldschmidt, Deborah; Schmieder, Johannes F.;Zitatform
Goldschmidt, Deborah & Johannes F. Schmieder (2015): The rise of domestic outsourcing and the evolution of the German wage structure. (IZA discussion paper 9194), Bonn, 52 S.
Abstract
"The nature of the relationship between employers and employees has been changing over the last decades, with firms increasingly relying on contractors, temp agencies and franchises rather than hiring employees directly. We investigate the impact of this transformation on the wage structure by following jobs that are moved outside of the boundary of lead employers to contracting firms. For this end we develop a new method for identifying outsourcing of food, cleaning, security and logistics services in administrative data using the universe of social security records in Germany. We document a dramatic growth of domestic outsourcing in Germany since the early 1990s. Event-study analyses show that wages in outsourced jobs fall by approximately 10-15% relative to similar jobs that are not outsourced. We find evidence that the wage losses associated with outsourcing stem from a loss of firm-specific rents, suggesting that labor cost savings are an important reason why firms choose to contract out these services. Finally, we tie the increase in outsourcing activity to broader changes in the German wage structure, in particular showing that outsourcing of cleaning, security and logistics services alone accounts for around 10 percent of the increase in German wage inequality since the 1980s." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Involuntary non-standard employment in Europe (2015)
Zitatform
Green, Anne & Ilias Livanos (2015): Involuntary non-standard employment in Europe. In: European Urban and Regional Studies, Jg. 24, H. 2, S. 175-192. DOI:10.1177/0969776415622257
Abstract
"In some countries in Europe the economic crisis starting in 2008 was marked not only by a rise in unemployment, but also by increases in individuals in part-time and temporary working, so emphasising the need to examine employment composition as well as non-employment. The promotion of non-standard forms of employment - such as part-time and temporary working - has been part of Europe's employment agenda, but directives have also focused on raising the quality of such work. Using European Union Labour Force Survey data, an indicator of involuntary non-standard (part-time and temporary) employment (INE) is constructed, depicting a negative working condition. Descriptive analyses show important differences between countries in the incidence of INE, which is highest in Spain, Portugal and Poland, and also in the composition of INE. By contrast, INE tends to be lower in countries with Anglo-Saxon and Nordic welfare state models. Econometric analyses reveal that young workers, older workers, women, non-nationals, those with low education and those who were unemployed a year ago are at greatest risk of INE." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Befristet Beschäftigte (2015)
Greve, Silke;Zitatform
Greve, Silke (2015): Befristet Beschäftigte. (Betriebs- und Dienstvereinbarungen. Kurzauswertungen), Düsseldorf, 36 S.
Abstract
"Befristet Beschäftigte stellen mittlerweile einen Anteil von rund 8 % der Beschäftigten in Deutschland dar und der Trend ist weiterhin leicht steigend. In manchen Branchen und Altersgruppen wird dieser Durchschnittswert deutlich überschritten. So erstaunt es, dass die Anzahl der Betriebsvereinbarungen noch immer recht gering ist. Ausgewertet wurden hier 19 Vereinbarungen. Es fällt auf, dass viele der bestehenden Mitbestimmungsrechte nur unzureichend oder gar keinen Niederschlag in Vereinbarungen finden. Die Tatsache, dass Befristungsverträge zumeist einen erheblichen Einfluss auf die Lebensgestaltung der Arbeitnehmer haben, weil längerfristige Planungen ohne eine sichere und dauerhafte Erwerbsgrundlage nicht möglich sind, würde einen wesentlich restriktiveren Umgang mit der Materie rechtfertigen. Hauptsächliche Regelungspunkte sind noch immer die Festlegung von Quoten und die nähere Ausgestaltung von Befristungsgründen, die jedoch den gesetzlichen Vorgaben folgen müssen. Die Quotenregelungen dienen vornehmlich dem Schutz der Stammbelegschaft. Für die befristet Beschäftigten hingegen wäre es von Vorteil, wenn gerade die zwingenden Mitbestimmungsrechte, die Betriebsräte beispielsweise bei der Einstellung auch von befristeten Arbeitnehmern nach § 99 BetrVG ausüben können, in den Vereinbarung mehr zur Geltung kämen und differenzierter ausgestaltet wären." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Beschäftigungsstruktur und Zufriedenheit von Zeitarbeitnehmern in Deutschland (2015)
Zitatform
Grund, Christian, Johannes Martin & Axel Minten (2015): Beschäftigungsstruktur und Zufriedenheit von Zeitarbeitnehmern in Deutschland. In: Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung, Jg. 67, H. 2, S. 138-169.
Abstract
"Auf Basis von Daten des Deutschen Sozio-Ökonomischen Panels der Jahre 2001 bis 2012 untersuchen wir Determinanten einer Zeitarbeitsbeschäftigung sowie möglicher Erklärungsansätze für Unterschiede in der Arbeits- und Lebenszufriedenheit zwischen Arbeitnehmern in Zeitarbeit im Vergleich zu Normalbeschäftigten und zu arbeitslosen Personen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass frühere Zeiten von Arbeitslosigkeit die Wahrscheinlichkeit einer Zeitarbeitsbeschäftigung deutlich steigern. Zudem führen Zeitarbeitnehmer eher Tätigkeiten aus, für die sie nicht passend qualifiziert sind. Die niedrigere Arbeitszufriedenheit von Zeitarbeitern im Vergleich zu Normalbeschäftigten lässt sich vor allem auf Unterschiede in individuellen Merkmalen und auf eine als deutlich stärker empfundene Arbeitsplatzunsicherheit zurückführen, während ihre Lebenszufriedenheit auch unter Berücksichtigung dieser Faktoren signifikant geringer ist. Jedoch äußern Zeitarbeitnehmer eine deutlich höhere Lebenszufriedenheit als arbeitslose Personen. Eine explizite Analyse der Übergänge zwischen den Beschäftigungsstatus bestätigt diese Ergebnisse" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Atypische Beschäftigung von Frauen und Männern in Deutschland (2015)
Zitatform
Gundert, Stefanie (2015): Atypische Beschäftigung von Frauen und Männern in Deutschland. In: Neue Zeitschrift für Familienrecht H. 23, S. 1093-1097., 2015-11-17.
Abstract
"Die Zunahme atypischer Beschäftigung ist seit einigen Jahren Gegenstand arbeitsmarktpolitischer Debatten. Befürworter heben die Flexibilität atypischer Beschäftigung hervor, welche Arbeitgebern und Arbeitnehmern Vorteile bieten kann. Kritiker verweisen hingegen auf damit verbundene Arbeitsmarktrisiken, von denen einige gesellschaftliche Gruppen stärker betroffen sind als andere. Der Beitrag fasst zunächst die Entwicklung atypischer Beschäftigung zusammen. Diskutiert werden dabei die Gründe, warum sich Frauen und Männer auf unterschiedliche atypische Erwerbsformen verteilen. Schließlich werden die Chance und Risiken atypischer Beschäftigung diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Offshoring, wages and job security of temporary workers (2015)
Zitatform
Görg, Holger & Dennis Görlich (2015): Offshoring, wages and job security of temporary workers. In: Review of world economics, Jg. 151, H. 3, S. 533-554. DOI:10.1007/s10290-015-0220-2
Abstract
"Temporary contracts have become an important mode of employment in many countries. We investigate the impact of offshoring on individual level wages and unemployment probabilities and pay particular attention to the question if workers with temporary contracts are affected differently than workers with permanent contracts. Data are taken from the German Socio-Economic Panel, linked with industry level data on offshoring. We do not find systematic differences between temporary and permanent workers with respect to the effects of offshoring for wages. We find, however, that offshoring increases the unemployment risk of low-skilled workers, and more so for temporary than permanent workers. Also, offshoring reduces the unemployment risk for all high- and medium-skilled workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Work beyond the bounds: a boundary analysis of the fragmentation of work (2015)
Zitatform
Hatton, Erin (2015): Work beyond the bounds. A boundary analysis of the fragmentation of work. In: Work, employment and society, Jg. 29, H. 6, S. 1007-1018. DOI:10.1177/0950017014568141
Abstract
"Scholars have examined many different types of labour, including 'nonmarket', 'informal' and 'underground' work. Such studies elucidate the conditions and consequences for workers in these jobs, while also generally accepting as unproblematic the basic distinctions between such categories of labour and 'market' work. Yet such distinctions should be a central point of interrogation. This article probes these distinctions by analysing the overlapping social and legal boundaries which fragment work into categories of 'market', 'nonmarket', 'informal' and 'underground' labour. Instead of reifying these categorizations, however, this analysis shows them to be socially constructed categories that mutually constitute one another. By systematizing their points of connection and departure, the boundary map presented in this article provides the analytical structure for new comparative research across seemingly dissimilar categories of work, which will extend scholarly understanding of the fragmentation of work and the relationship between work and inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Kooperative Personalwirtschaft: Modelle, Funktionsweisen und Probleme eines betriebsübergreifenden Arbeitskräfteeinsatzes (2015)
Zitatform
Hertwig, Markus & Johannes Kirsch (2015): Kooperative Personalwirtschaft. Modelle, Funktionsweisen und Probleme eines betriebsübergreifenden Arbeitskräfteeinsatzes. Baden-Baden: Nomos, 210 S.
Abstract
"Die vergangenen Jahrzehnte waren durch die zunehmende Durchsetzung von Personalstrategien und Modellen der Arbeitsorganisation gekennzeichnet, die den Unternehmen weitgehende Flexibilisierungs- und Kostensenkungspotenziale eröffneten - in aller Regel zu Lasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und mit gravierenden Auswirkungen für die tragenden Institutionen des deutschen Erwerbssystems. Als Alternativen zu derart 'kostenorientierten' Human-Ressource-Strategien thematisiert dieses Buch Modelle und Praktiken einer 'kooperativen Personalwirtschaft'. An empirischen Beispielen untersuchen die Autoren zwei solche Instrumente: die tarifvertragliche Arbeitnehmerüberlassung und sogenannte Arbeitgeberzusammenschlüsse.
Die Studie analysiert die Entstehungsvoraussetzungen, Funktionsweisen und Probleme der Modelle, demonstriert vor allem aber das Potenzial zwischenbetrieblicher Vernetzung und Zusammenarbeit, ihren Nutzen für Beschäftigte, Unternehmen und Regionen. Damit leistet der Band unter anderem einen Beitrag zu aktuellen Debatten um Flexicurity, Fachkräftemangel, die Prekarisierungseffekte von Leiharbeit und Werkverträgen sowie um die Erosion des Erwerbssystems." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Institutions and the prevalence of nonstandard employment (2015)
Zitatform
Hipp, Lena, Janine Bernhardt & Jutta Allmendinger (2015): Institutions and the prevalence of nonstandard employment. In: Socio-economic review, Jg. 13, H. 2, S. 351-377. DOI:10.1093/ser/mwv002
Abstract
"How can we explain differences in nonstandard employment across countries? This article provides an overview of the multifaceted relationships between national-level institutions and the three dominant forms of nonstandard employment, that is, temporary, part-time and solo self-employment. The article highlights the great heterogeneity that exists among the different forms of nonstandard work, both within and between countries. Neither welfare regime approaches nor dualization and precarization theories sufficiently capture the ongoing diversification of employment relationships across countries. However, the institution-specific analyses reviewed here are also not without challenges: high-quality macro- and microlevel data are scarce; institutions interact in complex ways with their environment and exert distinct effects on different groups of workers; moreover, the demographic composition of the workforce and the role of cultural characteristics make it difficult for researchers to correctly specify such macro-to-micro links in their empirical work. In addition to outlining several avenues for future research, the article informs ongoing debates on the relevance of nonstandard work for the study of social inequality and research in comparative political analysis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Dual labour markets at work: the impact of employers' use of temporary agency work on regular workers' job stability (2015)
Zitatform
Hirsch, Boris (2015): Dual labour markets at work. The impact of employers' use of temporary agency work on regular workers' job stability. (IZA discussion paper 8804), Bonn, 27 S.
Abstract
"Fitting duration models on an inflow sample of jobs in Germany starting in 2002-2010, this paper investigates the impact of employers' use of temporary agency work on regular workers' job stability. In line with dual labour market theory, I find that non-temp jobs are significantly more stable if employers utilise temps. The rise in job stability stems mainly from reduced transitions into non-employment suggesting that non-temp workers are safeguarded against involuntary job losses. My findings are robust to controlling for unobserved permanent employer characteristics and changes in the observational window that includes the labour market disruption of the Great Recession." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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auch erschienen als: LASER discussion papers , 85 -
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Befristete Beschäftigung im öffentlichen Dienst: Entwicklung, Motive und rechtliche Umsetzung (2015)
Zitatform
Hohendanner, Christian, Esther Ostmeier & Philipp Ramos Lobato (2015): Befristete Beschäftigung im öffentlichen Dienst. Entwicklung, Motive und rechtliche Umsetzung. (IAB-Forschungsbericht 12/2015), Nürnberg, 178 S.
Abstract
"Im Fokus der Untersuchung stehen Ausmaß, Entwicklung und Struktur befristeter Beschäftigung im öffentlichen Dienst. Betrachtet werden zudem Befristungspraxis und Befristungsmotive öffentlicher Arbeitgeber. Die Privatwirtschaft und der gemeinnützige Dritte Sektor werden zur besseren Einordnung als Vergleichsmaßstab herangezogen.
Die wissenschaftliche Untersuchung des öffentlichen Dienstes steht vor der Herausforderung, dass es an einer Datenquelle fehlt, die differenzierte Informationen über Entwicklung, Struktur und Motive befristete Beschäftigung und zugleich die Besonderheiten und Strukturen des öffentlichen Dienstes abbildet.
Aus Ermangelung einer solchen Datenquelle werden die Informationen verfügbarer Erhebungen ausgewertet. Im Zentrum stehen Analysen des IAB-Betriebspanels. Sie werden ergänzt um Auswertungen der Personalstandstatistik, insbesondere um Befristungsanteile für Beamte und Arbeitnehmer differenziert nach den föderalen Ebenen auszuweisen. Zudem ermöglichen Auswertungen des Mikrozensus die Betrachtung des Befristungsanteils nach Arbeitnehmern und Beamten und zugleich nach öffentlichem und nicht-öffentlichem Sektor.
Im Rahmen einer qualitativen Expertenbefragung wurden vertiefend Personalverantwortliche und Personalräte in 15 ausgewählten Einrichtungen befragt, die sich auf die Ebene des Bundes, der Länder und Kommunen verteilen. Die Interviews ermöglichen exemplarisch Einsicht in die Motive für den Einsatz befristeter Beschäftigung. Statistisch repräsentative Aussagen lassen sich auf ihrer Basis nicht treffen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Temporary help employment in recession and recovery (2015)
Zitatform
Houseman, Susan N. & Carolyn J. Heinrich (2015): Temporary help employment in recession and recovery. (Upjohn Institute working paper 227), Kalamazoo, Mich., 56 S. DOI:10.17848/wp15-227
Abstract
"The temporary help industry, although small, plays a significant role in the macro economy, reflecting employers' growing reliance on temporary help agencies to provide flexibility in meeting staffing needs. Drawing on detailed temporary-help order data between 2007 and 2011 from a large, nationally representative staffing company, we provide insights into the characteristics of temporary help work, employers' use of temporary agencies to screen workers for permanent positions, and the industry's role in labor market adjustment over the business cycle. We estimate that the temporary help industry accounted for a large share of gross job losses and job gains over this period, as well as for a sizable share of net separations and hires. Nearly a third of assignments were observed to end prematurely due to worker performance problems (largely soft skills deficiencies) or quits, and hire rates of workers in temp-to-hire contracts were low. Although most temporary help assignments are short-lived, during the recession, companies lengthened temporary help assignments and reduced hiring from their pool of temps, possibly in response to economic uncertainty. Nominal wage growth among new temporary hires was weak over the five-year period and failed to keep pace with inflation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The recent decline of single quarter jobs (2015)
Hyatt, Henry R.; Spletzer, James R.;Zitatform
Hyatt, Henry R. & James R. Spletzer (2015): The recent decline of single quarter jobs. (IZA discussion paper 8805), Bonn, 41 S.
Abstract
"Rates of hiring and job separation fell by as much as a third in the U.S. between the late 1990s and the early 2010s. Half of this decline is associated with the declining incidence of jobs that start and end in the same calendar quarter, employment events that we call 'single quarter jobs.' We investigate this unique subset of jobs and its decline using matched employer-employee data for the years 1996-2012. We characterize the worker demographics and employer characteristics of single quarter jobs, and demonstrate that changes over time in workforce and employer composition explain little of the decline in these jobs. We find that the decline in these jobs accounts for about a third of the decline in the fraction of the population that holds a job in the private sector that occurred from the mid -2000s to the early 2010s. We also find little evidence that single quarter jobs are stepping stones into longer-term employment. Finally, we show that the inclusion or exclusion of these single quarter jobs creates divergent trends in average earnings and the dispersion of earnings for the years 1996-2012. To the extent that administrative records measure the volatile tail of the employment distribution better than conventional household surveys, these findings show that measurement of short duration jobs matters for economic analysis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Reducing precarious work in Europe through social dialogue: the case of Germany. (1st part of national report) (2015)
Zitatform
Jaehrling, Karen & Ines Wagner (2015): Reducing precarious work in Europe through social dialogue. The case of Germany. (1st part of national report). Duisburg, 49 S.
Abstract
"Unlike in other countries the 'Great Recession' has not intensified the growth in atypical employment in Germany. Income inequality has not increased either, at least not over the short term (until 2012). The recent slow-down in the increase of atypical work has nevertheless hardly diminished but rather 'freezed' the income inequality and labour market segmentation which has evolved over many years leading up to the crisis. (...) To sum up, the current situation is characterized by novel labour market structures where an all-time high for the level of employment co-exists with a stable and high level of atypical employment and precariousness. It is a contested issue among social partners, political actors and academic observers if and to what extent the latter is a necessary precondition of the first. As we will see in the following paragraphs, however, recent trends both at the legislative level and in collective bargaining indicate that the novel structure is by no means a new equilibrium which would qualify for the term 'New German Social model'. Instead, recent years have witnessed several reforms aimed at re-regulating the labour market, due not least to massive pressures from the trade unions, most importantly the introduction of the national minimum wage in 2015 (see section 2.1), and a partial re-regulation of temp agency work (see section 4). The following report will take stock of the different gaps in employment protection that have evolved both for core and non-core workers and will discuss the strategies of social partners and the government in addressing these gaps. The report is based on documents, available literature and 6 expert interviews (3 each with representatives from trade unions and employer associations)." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Selbstständige Lehrkräfte im Bildungssektor (2015)
Jambon, Sabine;Zitatform
Jambon, Sabine (2015): Selbstständige Lehrkräfte im Bildungssektor. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 64, H. 9/10, S. 247-252. DOI:10.3790/sfo.64.9-10.247
Abstract
"Im tertiären und quartären Bildungsbereich werden in hohem Umfang selbstständige Lehrkräfte eingesetzt. Als Honorarlehrkräfte, Volkshochschuldozentinnen bzw. -dozenten oder Lehrbeauftragte tragen sie in erheblichem Maße zur Verwirklichung des Betriebszwecks bei, ohne zum eigentlichen Mitarbeiterkreis zu gehören. Die Auswertung von Daten einer qualitativen Studie zur betrieblichen Mitbestimmung hinsichtlich der (negierten) Betriebszugehörigkeit der Lehrkräfte und den sich daraus ergebenen Konsequenzen ergab, dass Exklusion tatsächlich wahrgenommen und als problematisch bewertet wurde. Insbesondere der fehlende arbeitsrechtliche Schutz bei struktureller Unterlegenheit der nominell Selbstständigen lässt Handlungsbedarf aufscheinen. Forschungsbedarf besteht hinsichtlich der Exklusionsmechanismen und -diskurse sowie der gleichzeitig sowohl exkludierenden als auch bindenden Machtoperationen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Isolating the determinants of temporary agency worker use by firms: an analysis of temporary agency workers in Australian aged care (2015)
Zitatform
Knight, Genevieve & Zhang Wei (2015): Isolating the determinants of temporary agency worker use by firms. An analysis of temporary agency workers in Australian aged care. In: Australian Journal of Labour Economics, Jg. 18, H. 2, S. 205-237.
Abstract
"Despite a reasonable amount of literature on firms' reasons for using agency workers we contend that the firms which are users of agency workers are not well understood. Temporary agency work is interesting in the context of understanding the functioning of labour markets. Temporary agency work is of particular interest in Australia which already has a high level of casual employment offering employers considerable flexibility in managing their workforce by other means. We use a unique Australian employer survey in an industry with a higher than usual share of agency workers in the constrained worker supply context, to highlight and explore the differentiating features between those firms that do and do not use agency workers. The analysis enables better identification of the economic conditions under which firms use agency workers. We gain insight into aspects of the aged care sector that encourage temporary agency worker usage by firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Einfacharbeit - Auslaufmodell oder stabiles Arbeitsmarktsegment?: zur Entmythologisierung der "Wissensgesellschaft" und daraus abgeleiteten Ausgrenzungsgefahren für gering Qualifizierte (2015)
Krenn, Manfred;Zitatform
Krenn, Manfred (2015): Einfacharbeit - Auslaufmodell oder stabiles Arbeitsmarktsegment? Zur Entmythologisierung der "Wissensgesellschaft" und daraus abgeleiteten Ausgrenzungsgefahren für gering Qualifizierte. In: SWS-Rundschau, Jg. 55, H. 2, S. 150-169.
Abstract
"Der Beitrag nimmt die aktuellen Diskurse um 'Wissensgesellschaft', Marginalisierung von Einfacharbeit und die Ausschlussgefährdung von gering Qualifizierten zum Ausgangspunkt, um diese kritisch zu hinterfragen und auf ihren Realitätsgehalt zu überprüfen. Dies wird auf der Grundlage einer Sekundäranalyse von Daten der Arbeitskräfteerhebung zur Verbreitung, Entwicklung und Struktur von Einfacharbeit in Österreich geleistet, wobei dieser Realitätscheck durchaus überraschende Ergebnisse zu Tage fördert. Etwa, dass in Österreich ca. 700.000 Arbeitsplätze existieren, die ohne berufliche Ausbildung zugänglich sind, denen aber nur rd. 545.000 PflichtschulabsolventInnen (Beschäftigte und Arbeitslose) gegenüberstehen. Des Weiteren diskutiert der Artikel die Frage nach einer lernförderlichen Gestaltung angelernter Arbeit als Möglichkeit, vorhandene und sich vertiefende soziale Ungleichheiten zu vermindern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ein- und Durchschlafstörungen in Abhängigkeit von atypischen Beschäftigungsformen: Geschlechterunterschiede in der lidA-Studie (2015)
Zitatform
Kretschmer, Veronika & Natalie Riedel (2015): Ein- und Durchschlafstörungen in Abhängigkeit von atypischen Beschäftigungsformen. Geschlechterunterschiede in der lidA-Studie. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 77, H. 4, S. 253-254. DOI:10.1055/s-0034-1398600
Abstract
"Mit der zunehmenden Flexibilisierung des europäischen Arbeitsmarktes gehen neue Formen der Arbeitsorganisation einher. Atypische Beschäftigungformen können negative Gesundheitseffekte, wie die Entstehung einer Insomnie, nach sich ziehen. Die lidA-Studie berichtet für weibliche Erwerbstätige eine höhere Prävalenz gemeinsam auftretender Ein- und Durchschlafstörungen im Vergleich zu Männern. Lediglich bei Männern sind Teilzeitarbeit sowie Arbeitslosigkeit mit Insomniesymptomen assoziiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Low-skilled jobs and student jobs: employers' preferences in Slovakia and the Czech Republic (2015)
Zitatform
Kureková, Lucia Mýtna & Zuzana Zilincíková (2015): Low-skilled jobs and student jobs. Employers' preferences in Slovakia and the Czech Republic. (IZA discussion paper 9145), Bonn, 39 S.
Abstract
"Massification of tertiary education, growing share of student workers on labour market and consequently increased competition for low-skilled jobs gave rise to the theory of crowding out of the less educated workers. This paper contributes to better understanding of temporary skills-qualifications mismatch typical for student workers by analysing the preferences of employers in low-skilled jobs and student jobs. We take labour market demand perspective and carry out exploratory analysis of job offers posted online in Slovakia and the Czech Republic. The results show that the student labour market is quite diverse as student job offers can be found in low-skilled, but also medium-skilled positions. We also find that although student vacancies require, on average, fewer skills than non-student positions, there is strong correlation between formal sophistication of a job vacancy and the required minimum educational level, as well as required skills for both student and non-student positions. It appears that low-educated workers and student workers do not compete for the limited number of positions, but rather fill employers' demands for different types of hard (e.g. language skills) and soft (e.g. flexibility, adaptability) skills. These results support the complementarity view of the coexistence of student employment and low-skilled employment rather than the crowding out theory." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Leiharbeit in Hessen: ein Sprungbrett in reguläre Beschäftigung? (2015)
Lepper, Timo;Zitatform
Lepper, Timo (2015): Leiharbeit in Hessen. Ein Sprungbrett in reguläre Beschäftigung? In: Wirtschaft und Statistik H. 2, S. 88-97.
Abstract
"Diese Untersuchung geht der Frage nach, inwieweit die Aufnahme von Leiharbeit den anschließenden Wechsel in ein Beschäftigungsverhältnis außerhalb dieser Branche ermöglicht. Dazu erfolgt mithilfe statistischer Verfahren ein Vergleich der Wahrscheinlichkeit von Personen, die ein Leiharbeitsverhältnis begonnen haben, künftig in einem regulären Beschäftigungsverhältnis angestellt zu sein, mit vergleichbaren Personen, die zunächst arbeitslos geblieben sind. Der Beitrag erörtert Erklärungsansätze für die Sprungbrettfunktion von Leiharbeit. Er beschreibt den genutzten Datensatz und die Stichprobenauswahl sowie die Methode und stellt die Ergebnisse der Untersuchung vor." (Textauszug, IAB-Doku)
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Neue Beschäftigungsformen in Europa (2015)
Mandl, Irene;Zitatform
Mandl, Irene (2015): Neue Beschäftigungsformen in Europa. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 38, H. 3, S. 123-136.
Abstract
"Auf den europäischen Arbeitsmärkten lässt sich eine steigende Heterogenität von Beschäftigungsformen beobachten. Diese unterscheiden sich von den traditionellen Modellen durch eine veränderte Beziehung zwischen Arbeitergeber und Arbeitnehmerinnen und/oder durch veränderte Arbeitsorganisation und -prozesse und haben unterschiedliche Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmerinnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Mit Reformen gegen die Jobmisere: Rückenwind für den italienischen Arbeitsmarkt? (2015)
Zitatform
Mendolicchio, Concetta & Regina Konle-Seidl (2015): Mit Reformen gegen die Jobmisere: Rückenwind für den italienischen Arbeitsmarkt? In: IAB-Forum H. 2, S. 14-19., 2015-11-30. DOI:10.3278/IFO1502W014
Abstract
"Italien krankt, ähnlich wie Deutschland zu Beginn der 2000er Jahre, an einer tiefgreifenden Jobmisere. Mit dem 'Jobs Act' hat sich die Regierung Renzi eine umfassende, aber auch umstrittene Arbeitsmarktreform auf die Fahnen geschrieben. Kernstück ist die Reform des Kündigungsschutzes. Mit der Einführung eines einheitlichen Arbeitsvertrages soll die ausgeprägte Spaltung des Arbeitsmarktes in geschützte, unbefristete Arbeitsplätze einerseits und zeitlich befristete, prekäre Jobs andererseits überwunden werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Fixed-term contracts : short-term blessings or long-term scars ? empirical findings from the Netherlands 1980 - 2000 (2015)
Zitatform
Mooi-Reci, Irma & Ronald Dekker (2015): Fixed-term contracts : short-term blessings or long-term scars ? empirical findings from the Netherlands 1980 - 2000. In: BJIR, Jg. 53, H. 1, S. 112-135. DOI:10.1111/bjir.12024
Abstract
"Using a comprehensive longitudinal dataset of prime-age Dutch workers over the period 1980 - 2000, we examine how a previously held job with a fixed-term contract influences both the likelihood and the duration of a future spell of unemployment. Analyses show that Dutch workers with fixed-term contracts experience higher risks of future unemployment and have no shorter spells of unemployment compared to workers with regular contracts. Results also reveal that swifter employment re-entries among men with fixed-term contracts can be explained by their job search efforts before unemployment. Our study (partly) invalidates theoretical positions that claim that fixed-term contracts foster employment security by shortening unemployment durations; suggesting that fixed-term contracts are a short-term blessing that could end, for some workers, in a recurrent unemployment trap." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Leiharbeit im Profifußball: sind ausgeliehene Bundesligaspieler stärker motiviert? (2015)
Müller, Michael;Zitatform
Müller, Michael (2015): Leiharbeit im Profifußball. Sind ausgeliehene Bundesligaspieler stärker motiviert? In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 24, H. 3/4, S. 173-194. DOI:10.1515/arbeit-2016-0013
Abstract
"Bisherige Studien zur Leiharbeit haben sich primär mit den Arbeitsbedingungen sowie den strategischen Einsatzgründen der Leiharbeit befasst. In diesem Beitrag wird versucht, erste Erkenntnisse zum Leistungsverhalten von verliehenen Arbeitnehmern zu erhalten. Der Arbeitsmarkt für Profifußballer bietet sich für dieses Forschungsvorhaben besonders an, da die Leistungen der Spieler beobachtbar sind. Dieser beispielhafte Markt weist gewisse Analogien zu konventionellen Arbeitsmärkten auf. So schafft die durch eine Entleihung entstehende Unsicherheitssituation Anreize für entliehene Spieler, ihr Leistungsniveau in den Entleihperioden zu erhöhen. Es zeigt sich empirisch, dass Leihspieler in Leihspielzeiten ein höheres Anstrengungsniveau aufweisen und dieses anschließend in langfristigeren Beschäftigungsverhältnissen nicht halten können. Neben der Leistungsentwicklung von Leiharbeitnehmern werden ebenfalls Einflussfaktoren auf das Verleihverhalten von Bundesligavereinen analysiert. Dabei zeigt sich, dass insbesondere Änderungen der institutionellen Rahmenbedingungen Einfluss auf die Verleihentscheidungen haben." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Second chance education matters! Income trajectories of poorly educated non-Nordics in Sweden (2015)
Zitatform
Nordlund, Madelene, Sara Bonfanti & Mattias Strandh (2015): Second chance education matters! Income trajectories of poorly educated non-Nordics in Sweden. In: Journal of education and work, Jg. 28, H. 5, S. 528-550. DOI:10.1080/13639080.2013.820262
Abstract
"In this study we examine the long-term impact of second chance education (SCE) on incomes of poorly educated individuals who live in Sweden but were not born in a Nordic country, using data on income changes from 1992 to 2003 compiled by Statistics Sweden. Ordinary Least Squares regression analyses show that participation in SCE increased the work income of non-Nordics by a higher percentage than that of Nordics. The results also indicate that much of the effects of SCE on non-Nordics are related to increases in 'Sweden-specific' human capital, rather than increases in their educational level per se, which seems to provide a form of 'endowment insurance' that improves their labour market position in Sweden. Relying on the theoretical framework of the Capability Approach, we conclude that such effects are related to the instrumental economic value of individuals' capability to be educated, as well as the value of material well-being." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Temps "by choice"? An investigation of the reasons behind temporary employment among young workers in Europe (2015)
Zitatform
Nuñez, Imanol & Ilias Livanos (2015): Temps "by choice"? An investigation of the reasons behind temporary employment among young workers in Europe. In: Journal of labor research, Jg. 36, H. 1, S. 44-66. DOI:10.1007/s12122-014-9195-3
Abstract
"This paper uses data on over 200,000 young (aged 20 - 35) temporary employees across Europe (EU-15) in order to investigate the factors leading to different types of temporary employment. Signing a temporary contract is likely to depend upon various social, cultural and political characteristics, thus Europe provides an excellent platform for investigation due to the diverse environments of its member states. Four possible reasons are examined and interpreted in the light of four different labour economics theories. These include temporary employment as: a) signal; b) screening mechanism; c) flexible contract; and d) friction of the labour market. For the empirical analysis, micro-data from the European Labour Force Survey, over the period 2006 - 2009, is utilised. Personal and socio-economic characteristics, along with national and institutional factors, driving each type of temporary employment, are identified and scrutinised. Our findings show that temporary employment is segmented into two broad groups; 'precarious' temporaries and temporaries 'by choice'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Qualität der Beschäftigung in Rheinland-Pfalz und dem Saarland (2015)
Zitatform
Otto, Anne & Jochen Stabler (2015): Qualität der Beschäftigung in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 04/2015), Nürnberg, 45 S.
Abstract
"In einer Querschnittsbetrachtung zum 30.6.2014 (Arbeitsortprinzip) analysiert diese Studie die Bedeutung der atypischen Beschäftigung für die Länderarbeitsmärkte von Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Außerdem werden die Strukturmerkmale der atypischen Beschäftigungsformen Teilzeit, ausschließlich geringfügig Beschäftigte (agB), Leiharbeit und Niedriglohn miteinander verglichen. Es wird gezeigt, dass diese Beschäftigungsformen eine beachtliche Bedeutung auf beiden Länderarbeitsmärkten erlangt haben. Die Teilzeit, die agB und die Leiharbeit haben gegenüber dem Normalarbeitsverhältnis eine beachtliche Bedeutung auf den Länderarbeitsmärkten von Rheinland-Pfalz und dem Saarland erlangt. In Rheinland-Pfalz sind die Teilzeit und die agB besonders stark verbreitet, u.a. wegen der höheren Erwerbsbeteiligung von Frauen in diesem Bundesland. Im Saarland fällt demgegenüber die Leiharbeitsquote erheblich höher aus als im westdeutschen Mittel. Zudem erzielen in beiden Ländern anteilig mehr Vollzeitbeschäftigte einen Niedriglohn im Vergleich zum westdeutschen Durchschnitt. Gemeinsam ist den atypischen Beschäftigungsformen, dass sich hier vorwiegend arbeitsmarktferne Personengruppen wie jüngere und ältere Personen, Frauen, Ungelernte und ausländische Arbeitskräfte, welche ungünstigere Übergangschancen in eine reguläre Beschäftigung haben, konzentrieren. Durch die Grenzlage ist die Bedeutung von französischen Leiharbeitnehmern im Saarland außerordentlich hoch. Wegen der besseren Qualifikation der Franzosen ist die Niedriglohnquote unter den ausländischen Vollzeitbeschäftigte hier merklich geringer. Aufgrund der großen Bedeutung der Saisonbeschäftigung in der Landwirtschaft von Rheinland-Pfalz, für welche schwerpunktmäßig ausländische Arbeitskräfte eingesetzt werden, ist der Anteil der Geringverdiener unter den Ausländern sehr bedeutsam. Als mögliche Ursache für die unterschiedliche Verbreitung der einzelnen atypischen Erwerbsformen wird vor allem der unterschiedliche Branchenmix der rheinland-pfälzischen und saarländischen Wirtschaft diskutiert. Die wissenschaftliche Literatur thematisiert die unterschiedlichen Übergangsoptionen atypisch Beschäftigter in eine reguläre Beschäftigung. Während befristet Beschäftigte recht gute Übergangschancen haben, fallen diese bei ausschließlich geringfügig Beschäftigten ungünstiger aus. Sofern künftig die Bedeutung der atypischen Beschäftigung auf den Arbeitsmärkten von Rheinland-Pfalz und dem Saarland weiter zunehmen wird, besteht die Herausforderung für beide Länder darin, die Übergänge atypisch Beschäftigter in reguläre Arbeitsverhältnisse zu erleichtern, so dass diese eine qualitativ abgesicherte Beschäftigung ausüben können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Health and safety of homecare workers engaged by temporary employment agencies (2015)
Zitatform
Quinlan, Michael, Philip Bohle & Olivia Rawlings-Way (2015): Health and safety of homecare workers engaged by temporary employment agencies. In: The Journal of Industrial Relations, Jg. 57, H. 1, S. 94-114. DOI:10.1177/0022185614541179
Abstract
"Shifts in demographics, lifestyles and employment and business practices are generating increased demand for homecare services. While providing support to vulnerable members of the community, homecare workers are themselves vulnerable. Precarious work and isolated workplaces expose them to poorly controlled occupational health and safety (OHS) hazards. This study examined OHS issues encountered by homecare agency workers. Eighteen carers working in aged care, disability support and youth services were interviewed in Adelaide and the Barossa Valley, South Australia. Participants identified a range of OHS problems, including inadequate risk assessment, unsatisfactory OHS policies and procedures, poor training, lack of employment benefits, problematic working hours, lack of agency support and the demands of particular types of work. These findings provide preliminary evidence of significant OHS management deficiencies. The results require further investigation to guide the development of policies and practices intended to provide healthy, productive and sustainable work environments for homecare workers. Such policies and practices should address compliance with OHS and workers' compensation legislation, the prevention of negative OHS outcomes, provision of effective mechanisms for workers to raise OHS concerns and implementation of support structures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Flexiblework and immigration in Europe (2015)
Zitatform
Raess, Damian & Brian Burgoon (2015): Flexiblework and immigration in Europe. In: BJIR, Jg. 53, H. 1, S. 94-111. DOI:10.1111/bjir.12022
Abstract
"Immigration has risen substantially in many European economies, with farreaching if still uncertain implications for labour markets and industrial relations. This article investigates such implications, focusing on employment flexibility, involving both 'external flexibility' (fixed-term or temporary agency and/or involuntary part-time work) and 'internal flexibility' (overtime and/or balancing-time accounts). The article identifies reasons why immigration should generally increase the incidence of such flexibility, and why external flexibility should rise more than internal flexibility. The article supports these claims using a dataset of establishments in 16 European countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Career progression from temporary employment: How bridge and trap functions differ by task complexity (2015)
Zitatform
Reichelt, Malte (2015): Career progression from temporary employment: How bridge and trap functions differ by task complexity. In: European Sociological Review, Jg. 31, H. 5, S. 558-572., 2015-03-10. DOI:10.1093/esr/jcv055
Abstract
"Temporary employment contracts can serve as a bridge into permanent employment or become a trap that leads into unemployment. This article argues that the function of temporary employment varies with the degree of task complexity and affects the probability of receiving tenure or transitioning to unemployment. Analysing retrospective survey data for Germany (ALWA) using Fine and Gray models for competing risks, I show that a bridge into permanent employment most likely arises for medium-skill work. By contrast, the risk of a transition to unemployment is generally equal, but increases for employees performing low- and medium-skill tasks if local labour demand falls. Only high-skill jobs seem to be unaffected by the employment environment. The results indicate that debates concerning the function and consequences of temporary work must consider occupational characteristics. The selective distribution of transition probabilities and unemployment risks generates inequalities and increases the risk of labour market segmentation as employment polarization shifts employees towards low- and high-skill tasks." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Temporary contracts and manufacturing firms' outcomes in Spain: a curvilinear examination (2015)
Roca-Puig, Vicente; Beltrán-Martín, Inmaculada; Segarra-Ciprés, Mercedes;Zitatform
Roca-Puig, Vicente, Inmaculada Beltrán-Martín & Mercedes Segarra-Ciprés (2015): Temporary contracts and manufacturing firms' outcomes in Spain. A curvilinear examination. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 36, H. 1, S. 23-49. DOI:10.1177/0143831X13494248
Abstract
"This work contributes to research on temporary employment, specifically through an analysis of its effect on firm efficacy. The authors analyze the potential curvilinear (nonlinear) relationship between temporary contracts and organizational outcomes and examine how the proportion of indirect temporary workers - hired through Temporary Help Agencies (THAs) - influences this relationship in a sample of 1597 Spanish manufacturing firms. The analysis finds a negative linear relationship between temporary contracts and labor productivity and a predominantly positive concave downward curve between temporary contracts and gross operating margin. This curvilinear relationship is especially stronger when the proportion of indirect temporary contracts is low, and it is found that the use of temporary contracts has a positive effect on gross operating margin, but this effect becomes negative with overuse. This empirical evidence partially questions the dominant linear view that has been established over the past few decades in the labor flexibility literature at an organizational level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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TFP, labor productivity and the (un)observed labor input: temporary agency work (2015)
Zitatform
Schiersch, Alexander (2015): TFP, labor productivity and the (un)observed labor input. Temporary agency work. (DIW-Diskussionspapiere 1532), Berlin, 46 S.
Abstract
"The study focuses on the question of whether or not productivity estimates are biased due to the emergence of a new input that is usually omitted: temporary agency worker (TAW). The study analyzes labor productivity and TFP by means of a structural approach using a representative dataset of German manufacturing firms. The empirical results show, once TAW is taken into account, that: i) labor productivity in most manufacturing sectors is significantly lower; ii) average TFP differs significantly in most sectors; but iii) the coefficients for regular labor are not significantly different between estimations with and without TAW." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Qualifikationsspezifische Übergänge aus befristeter Beschäftigung am Erwerbsanfang: zwischen Screening und Flexibilisierung (2015)
Zitatform
Schmelzer, Paul, Stefanie Gundert & Christian Hohendanner (2015): Qualifikationsspezifische Übergänge aus befristeter Beschäftigung am Erwerbsanfang. Zwischen Screening und Flexibilisierung. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 67, H. 2, S. 243-267., 2014-11-06. DOI:10.1007/s11577-015-0305-x
Abstract
"In der vorliegenden Studie werden die Folgen befristeter Beschäftigung am Anfang der Erwerbskarriere für unterschiedliche Qualifikationsgruppen in Deutschland zwischen 1984 und 2010 untersucht. Dazu werden auf Basis der 8. Etappe des Nationalen Bildungspanels (NEPS-E8) Übergänge aus befristeten Erstbeschäftigungen mittels ereignisdatenanalytischer Methoden untersucht. Wie sich zeigt, hängen die Chancen auf Übergänge in unbefristete Beschäftigung u. a. von der individuellen Qualifikation ab. Im Unterschied zu früheren Studien werden solche Übergänge dahingehend unterschieden, ob sie beim selben Arbeitgeber (Entfristung) oder zwischenbetrieblich stattfinden. Als Sprungbrett in unbefristete Beschäftigung können Akademiker sowie Berufsanfänger mit abgeschlossener Berufsausbildung befristete Verträge mit höherer Wahrscheinlichkeit nutzen als Beschäftigte ohne berufliche Qualifikationen. Insgesamt deuten die Ergebnisse der Studie darauf hin, dass Befristungen bei Akademikern eher den Zweck einer verlängerten Probezeit, bei gering Qualifizierten hingegen vorrangig eine Flexibilitätsfunktion erfüllen. Außerdem unterstreicht die Studie die Bedeutung standardisierter beruflicher Qualifikationen für einen möglichst reibungslosen Übergang von der Ausbildung in den Beruf: Berufsanfänger mit dualer Ausbildung haben höhere Chancen auf eine Entfristung als Akademiker, bei denen Übergänge in unbefristete Beschäftigung häufiger in Zusammenhang mit Arbeitgeberwechseln erfolgen und bei denen mit höherer Wahrscheinlichkeit auf einen ersten befristeten Job weitere folgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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"Atypische Beschäftigung" wird normal, aber haben die Rentensysteme bereits reagiert?: ein Vergleich von sechs europäischen Ländern (2015)
Schulze Buschoff, Karin;Zitatform
Schulze Buschoff, Karin (2015): "Atypische Beschäftigung" wird normal, aber haben die Rentensysteme bereits reagiert? Ein Vergleich von sechs europäischen Ländern. (Friedrich-Ebert-Stiftung. Perspektive), Berlin, 9 S.
Abstract
"- Mehr als ein Drittel der europäischen Erwerbstätigen arbeiten inzwischen in 'atypischen ' Beschäftigungsformen, Tendenz steigend. Insofern bereits 'normal' geworden sind beispielsweise in den Niederlanden die Teilzeitbeschäftigung, in Italien die Solo-Selbstständigkeit und in Polen die befristete Beschäftigung sowie Werkverträge.
- Die Einkommen von atypisch Beschäftigten liegen in der Regel unter dem Durchschnitt. Atypisch beschäftigt sind vor allem Frauen. Nur im Bereich der Solo-Selbstständigkeit sind die Männer in der Mehrzahl, Frauen holen jedoch auch hier auf.
- Atypische Beschäftigungen sind mit einer hohen Dynamik, das heißt einer Vielzahl von Übergängen von einer Beschäftigungsform zu einer anderen, einem erhöhten Arbeitslosigkeitsrisiko und entsprechend diskontinuierlichem Einkommen verbunden. Dies hat besondere Implikationen für die soziale Sicherung, vor allem für die Alterssicherung.
- Vor diesem Hintergrund erscheinen Alterssicherungssysteme überlegen, die unabhängig von der Erwerbsbiografie eine (armutsvermeidende ) Grundsicherung gewährleisten (gute Beispiele Niederlande und Dänemark, schlechtes Beispiel Großbritannien). Zunehmend problematisch werden staatliche Alterssicherungssysteme, die sich stark am Äquivalenzprinzip orientieren, beitragsbezogen und versicherungsbasiert sind (Polen, Italien und Deutschland).
- Gewerkschaftliche Vertretungsrechte für 'atypisch Beschäftigte' sind oftmals rechtlich eingeschränkt, nicht nur in Programmländern der Troika wurden sie in den letzten Jahren noch weiter reduziert. In jüngerer Zeit lassen sich jedoch eine Anzahl von erfolgversprechenden gewerkschaftlichen Strategien im Umgang mit atypischer und oftmals prekärer Beschäftigung identifizieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
English version -
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Selbstständige als Werkvertragsnehmer: Ausmaß, Strukturen und soziale Lage (2015)
Zitatform
Seifert, Hartmut, Marc Amlinger & Berndt Keller (2015): Selbstständige als Werkvertragsnehmer. Ausmaß, Strukturen und soziale Lage. (WSI-Diskussionspapier 201), Düsseldorf, 17 S.
Abstract
"Das Diskussionspapier beschreibt Ausmaß, Strukturen und soziale Lage von Selbstständigen als Werkvertragsnehmer. Es zeigt, dass diese Gruppe knapp zwei Prozent aller Erwerbstätigen umfasst. Sie sind überwiegend männlich, älter, gut qualifiziert und hauptsächlich in akademischen und handwerklichen Berufen tätig. Im Vergleich zu den übrigen Selbstständigen haben sie häufiger Mitarbeiter. Ihre mittleren Stundenverdienste liegen über denen der abhängig Beschäftigten, allerdings müssen sie sich von ihren Einkommen in Eigenregie gegen soziale Risiken absichern. Das dürfte vor allem den Beziehern geringer Einkommen schwerfallen. Deren Anteil ist unter den Werkvertragsnehmern ohne Mitarbeiter höher als unter abhängig Beschäftigten. Aussagen zum Missbrauch von Werkverträgen können in diesem Papier nicht gemacht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Non-standard contracts, flexibility and employment adjustment: empirical evidence from Russian establishment data (2015)
Zitatform
Smirnykh, Larisa & Andreas Wörgötter (2015): Non-standard contracts, flexibility and employment adjustment. Empirical evidence from Russian establishment data. (OECD Economics Department working papers 1253), Paris, 34 S. DOI:10.1787/5jrw7j0mdlnt-en
Abstract
"This paper examines the use of two forms of non-standard work contracts in Russia with data from an enterprise survey for the years 2009 to 2011. Non-standard work contracts are less costly and more flexible for employers. Internal adjustment in form of wage cuts or unpaid leave is not covered by the Labour Code and earlier practices to impose such measures are less tolerated. Therefore more firms use non-standard work contracts for external flexibility. Statistical analysis shows that companies using non-standard work contracts have similar unobserved characteristics and consider fixed-term contracts and agency work as complements. The main concern for policy is the growing danger of duality following the asymmetric distribution of adjustment costs for workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bezahlter Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall: In der Praxis besteht Nachholbedarf bei Minijobbern (2015)
Zitatform
Stegmaier, Jens, Stefanie Gundert, Karin Tesching & Stefan Theuer (2015): Bezahlter Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall: In der Praxis besteht Nachholbedarf bei Minijobbern. (IAB-Kurzbericht 18/2015), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Die gesetzlichen Regelungen in Deutschland sehen die arbeitsrechtliche Gleichstellung von Beschäftigten mit verschiedenen Erwerbsformen vor. In der Praxis zeigen sich jedoch teilweise deutliche Unterschiede. Auf Basis einer Beschäftigten- sowie einer Betriebsbefragung wird die Gewährung von bezahltem Urlaub und von Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bei 'atypisch' beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Vergleich zu Beschäftigten in 'Normalarbeitsverhältnissen' untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Beschäftigte: Gewährung von bezahltem Urlaub in Abhängigkeit von der Beschäftigungsform
- Beschäftigte: Nichtgewährung von bezahltem Urlaub in Abhängigkeit davon, ob der Anspruch auf bezahlten Urlaub bekannt ist
- Beschäftigte: Kenntnis des Rechtsanspruches auf bezahlten Urlaub in Abhängigkeit von der Gewährung von bezahltem Urlaub
- Betriebe: Kenntnis von Arbeitnehmerrechten
- Betriebe: Gewährung von bezahltem Urlaub in Abhängigkeit von der Beschäftigungsform
- Beschäftigte: Gewährung von Lohnfortzahlung bei Krankheit in Abhängigkeit von der Beschäftigungsform
- Betriebe: Gewährung von Lohnfortzahlung bei Krankheit in Abhängigkeit von der Beschäftigungsform
- Beschäftigte: Kenntnis von Arbeitnehmerrechten
- Projektbericht zu IAB-Kurzbericht 18/2015
- Beschäftigte: Ausmaß der Unkenntnis über fünf Arbeitnehmerrechte
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Literaturhinweis
Die Zeitarbeit in Südwestsachsen: Strukturen und Entwicklungen (2015)
Sujata, Uwe; Witschaß, Martin;Zitatform
Sujata, Uwe & Martin Witschaß (2015): Die Zeitarbeit in Südwestsachsen. Strukturen und Entwicklungen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 03/2015), Nürnberg, 33 S.
Abstract
"Die Zeitarbeit stellt auf dem Arbeitsmarkt einen relativ kleinen Bereich dar. Der Anteil der Zeitarbeiter an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten beträgt zum 30.06.2014 in Südwestsachsen 3,0 %. Gleichzeitig ist das öffentliche Interesse an der Arbeitnehmerüberlassung besonders hoch. Im Laufe der Zeit änderte der Gesetzgeber immer wieder die gesetzlichen Grundlagen. Nach der Verabschiedung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes im Jahr 1971 wurden die Regelungen für die Zeitarbeit immer weiter gelockert. Erst die jüngere Entwicklung ist von einer stärkeren Reglementierung der Arbeitnehmerüberlassung geprägt.
Der Anstieg der Beschäftigten in der Arbeitnehmerüberlassung mit seinem bisherigen Höhepunkt im Zeitraum 2010/11 ist zum einen auf die Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen und zum anderen auf den gewachsenen Bedarf der Wirtschaft an Zeitarbeitern zurückzuführen. Der Bedarf an Arbeitskräften aus dieser Branche ist besonders eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung verknüpft. Weiterhin kann der Entleiher unverbindlich Arbeitskräfte erproben und bei einer Stabilisierung des Personalbedarfes diese übernehmen.
Die Arbeitsverhältnisse in der Zeitarbeit sind überwiegend von kurzer Dauer. Die meisten Unternehmen nutzen diese, um kurzfristige Personalausfälle und Produktions- und Auftragsschwankungen auszugleichen. Allerdings werden insbesondere Spezialisten für langfristige Projektaufgaben in den Entleihbetrieben eingesetzt, deren Projekte oftmals länger als 18 Monate dauern. Insgesamt ist der überwiegende Teil der Leiharbeitnehmer im Helferbereich tätig. Durch das oftmals geringe Anforderungsniveau in der Leiharbeit finden hier auch viele Menschen einen (Wieder-)Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt mit geringem Qualifikationsniveau oder mit nicht mehr aktuellen fachspezifischen Kenntnissen.
Der Medianlohn in der Arbeitnehmerüberlassung ist geringer als bei den Beschäftigten insgesamt. Hierbei muss man aber berücksichtigen, dass in der Zeitarbeit sowohl die Beschäftigungsdauer als auch das Qualifikationsniveau geringer sind als im Durchschnitt aller Beschäftigten.
Für die befragten Unternehmen in Südwestsachsen stellt die Zeitarbeit ein wichtiges Instrument zur flexiblen Personalanpassung dar. So nutzen die meisten Unternehmen diese, um kurzfristige Personalausfälle und Produktions- und Auftragsschwankungen auszugleichen. Weitere Vorteile liegen in dem geringeren Verwaltungsaufwand für die Beschaffung von Personal, welches im Anschluss teilweise fest eingestellt wird. Oftmals werden auch Arbeitskräfte für spezielle Projektaufgaben über die Zeitarbeit rekrutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)Beteiligte aus dem IAB
Sujata, Uwe; -
Literaturhinweis
Unsichere Beschäftigung und sozialer Zusammenhalt in Europa (2015)
Valdés Cifuentes, Isabel; Böhnke, Petra;Zitatform
Valdés Cifuentes, Isabel & Petra Böhnke (2015): Unsichere Beschäftigung und sozialer Zusammenhalt in Europa. In: S. Lessenich (Hrsg.) (2015): Routinen der Krise - Krise der Routinen : Verhandlungen des 37. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Trier 2014 (Verhandlungen der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Bd. 37), S. 683-693.
Abstract
"Zunehmende Deregulierung und Flexibilisierung auf Europas Arbeitsmärkten führen zu einem Anstieg atypischer Beschäftigungsverhältnisse wie Teilzeit, Befristung, Leiharbeit und geringfügige Beschäftigung. Diese Art der Arbeitsmarktanbindung geht häufig mit einem Planungs-, Anerkennungs- und Sicherheitsverlust einher, der sich auf andere Lebensbereiche wie soziale Beziehungen und die Qualität des sozialen Lebens auswirken kann. Der Beitrag untersucht, inwiefern prekäre Beschäftigung mit der subjektiven Wahrnehmung sozialer Integration in Europa in Verbindung steht und fragt dabei insbesondere nach der Rolle institutioneller Kontexte wie wohlfahrtsstaatliche Maßnahmen und die Ausgestaltung der Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Die Dynamik der Unverbindlichkeit. Was wir von der Erwerbsarbeit erwarten können (2015)
Vogel, Berthold;Zitatform
Vogel, Berthold (2015): Die Dynamik der Unverbindlichkeit. Was wir von der Erwerbsarbeit erwarten können. In: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung, Jg. 12, H. 1, S. 121-132.
Abstract
"Arbeit und Beruf sind wichtige Grundlagen, um das Selbstverständnis und das Selbstbewusstsein einer Bürgerin oder eines Bürgers zu entwickeln. Die Stellung in der Arbeit hat Folgen für soziale und politische Teilhabemöglichkeiten. Daran gilt es immer wieder von neuem zu erinnern: Es gibt einen positiven Zusammenhang von Demokratie und Erwerbsarbeit. Doch dieser Zusammenhang liegt heutzutage mehr und mehr im Schatten einer prekären, vulnerablen und alle vereinnahmenden Arbeitswelt, in der die Schattenzonen des Niedriglohns, der illegalen Beschäftigung und der Ausbeutung durch Leiharbeit und Werkverträge zunehmend breiter werden. Das mit dem Erwerbsleben verknüpfte demokratische und emanzipative Versprechen ist eine verdeckte Möglichkeit der Arbeitsgesellschaft. Dieser Perspektive widmet sich der folgende Beitrag." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitnehmerentsendung in der EU: Folgen für Arbeitsmarktintegration und soziale Sicherung (2015)
Zitatform
Wagner, Ines (2015): Arbeitnehmerentsendung in der EU. Folgen für Arbeitsmarktintegration und soziale Sicherung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 68, H. 5, S. 338-344. DOI:10.5771/0342-300X-2015-5-338
Abstract
"Von einer Entsendung wird gesprochen, wenn ein Arbeitnehmer in einem EU-Mitgliedstaat angestellt ist, der Arbeitgeber jedoch entscheidet, ihn vorübergehend in einem anderen Mitgliedstaat arbeiten zu lassen. Die Entsenderichtlinie soll diese Art von transnationaler Arbeit regulieren. Fragen, wie sich die Lebenswelten, die Arbeitsbedingungen und die sozialen Räume von entsandten Arbeitnehmern gestalten, waren bisher ein wenig beachtetes Untersuchungsfeld. Welche Konsequenzen für Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen und soziale Sicherung hat grenzüberschreitende Entsendung in der Entsendepraxis in dem Einsatzland Deutschland? Die in diesem Beitrag vorgestellte Studie untersucht, wie sich die transnationale Regulierung auf die Entsendepraxis auswirkt. Im Fokus der Analyse steht die Problematik, dass das Beschäftigungsverhältnis von entsandten Beschäftigten in zwei Staaten verankert ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
EU posted work and transnational action in the German meat industry (2015)
Zitatform
Wagner, Ines (2015): EU posted work and transnational action in the German meat industry. In: Transfer, Jg. 21, H. 2, S. 201-213. DOI:10.1177/1024258915573187
Abstract
"Dieser Artikel beschreibt den Verlauf einer transnationalen Aktion in der deutschen Fleischindustrie, an der ein Bündnis transnational entsandter Arbeitnehmer, eine örtliche Organisation der Zivilgesellschaft und die Gewerkschaft NGG (Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten) teilgenommen haben. Mit dem Verlust der Einflussmöglichkeiten der Gewerkschaften und vor dem Hintergrund einer zunehmenden Entsendung von Arbeitskräften haben Gewerkschafter reagiert und sind Bündnisse mit gesellschaftlichen Akteuren eingegangen. Der hier dargestellte Fall illustriert einen komplementären Ansatz zur Erforschung, wie sich Widerstand an transnationalen Arbeitsplätzen unter Bedingungen entwickelt, unter denen traditionelle Manifestationen von Protest entweder blockiert oder marginalisiert sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The political economy of borders in a 'borderless' European labour market (2015)
Zitatform
Wagner, Ines (2015): The political economy of borders in a 'borderless' European labour market. In: Journal of Common Market Studies, Jg. 53, H. 6, S. 1370-1385. DOI:10.1111/jcms.12256
Abstract
"The reconfiguration of political space lies at the heart of the European project and is the subject of manifold studies on the new shape of the European Union, but relatively little attention has been paid to the ways in which borders are de- and reconstructed in a pan-European labour market. In a pan-European labour market, state borders shift. Postings made via subcontractors and agencies providing temporary workers also rearrange the borders of the firm. However, we know very little about how these bordering practices interact within the pan-European labour market. This study argues that while borders have become porous, their porousness is one-directional, in the sense that it is in favour of capital but impacts negatively on labour rights. In developing a framework for understanding the relationship between changes in sovereign borders and changes in employment relations in the EU, this article integrates insights from international relations, political economy and border research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Rule Enactment in a Pan-European Labour Market: Transnational Posted Work in the German Construction Sector (2015)
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Wagner, Ines (2015): Rule Enactment in a Pan-European Labour Market. Transnational Posted Work in the German Construction Sector. In: BJIR, Jg. 53, H. 4, S. 692-710. DOI:10.1111/bjir.12053
Abstract
"This article analyses the micro-level rule enactment of the posting of workers framework in the German construction sector. I examine how actors draw on different power resources in order to influence policies without formal negotiation within transnational workspaces and thereby initiate institutional change. Drawing on interviews with posted workers, managers, unionists, works councillors and labour inspectors I show how transnational subcontracting allows the emergence of different regulatory spaces at national and workplace level. The article concludes that the informal renegotiation of employment relations in transnational workspaces is likely to destabilize the posting framework negotiated at policy level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
From deregulation to re-regulation: trend reversal in German labour market institutions and its possible implications (2015)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2015): From deregulation to re-regulation. Trend reversal in German labour market institutions and its possible implications. (IAB-Discussion Paper 10/2015), Nürnberg, 25 S.
Abstract
"Der Zeitraum von Mitte der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts bis zum Ende der ersten Dekade des neuen Jahrtausends war durch eine fortwährende Deregulierung des Arbeitsrechts gekennzeichnet. Die aktuelle, wie auch die vorhergehende Bundesregierung leiteten zuletzt eine Re-Regulierung ein, die auf eine Stärkung von Arbeitnehmerrechten zielt. Dies geschah vor dem Hintergrund einer sich in der letzten Dekade deutlich verbessernden Arbeitsmarktlage. Gleichzeitig gewannen aber auch sogenannte 'atypische Erwerbsformen' und Niedriglohnbeschäftigung an Bedeutung. Damit stellen sich zwei Fragen, die eng zusammenhängen: Welche Rolle spielte die Deregulierung des Arbeitsrechts mit Blick auf die Verbesserung der Arbeitsmarktlage und die veränderte Struktur der Beschäftigung? Wie könnte sich die gerade vollziehende Re-Regulierung in den beiden genannten Dimensionen auswirken? Das Papier liefert Hinweise, dass Deregulierung ein wichtiger, aber sicher nicht der einzige Treiber für Verbesserungen am Arbeitsmarkt und Umschichtungen in der Beschäftigung war. Das Ergebnis legt damit nahe, dass weder die mit einer Re-Regulierung verbundene Befürchtung von Jobverlusten noch die damit im Zusammenhang stehenden Hoffnungen in Richtung einer höheren Qualität der Beschäftigung überschätzt werden dürfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Was ist heute normal an Arbeit? (2015)
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Walwei, Ulrich (2015): Was ist heute normal an Arbeit? In: R. Hoffmann & C. Bogedan (Hrsg.) (2015): Arbeit der Zukunft : Möglichkeiten nutzen - Grenzen setzen, S. 224-244.
Abstract
"Der normative Kern des Normalarbeitsverhältnisses besteht demnach in weitreichenden Schutzfunktionen für die abhängig Beschäftigten. Dahinter steht zweierlei: Zum einen waren 'Normalarbeitsverhältnisse' lange Zeit die alles überragende Beschäftigungsform. Zum anderen prägen sie nach wie vor das Arbeits- und Tarifrecht sowie weite Teile des Sozialrechts. Die öffentliche Diskussion um Veränderungen der Beschäftigung, wie die zunehmenden atypischen Erwerbsformen, legt nahe, dass der seinerzeitige Referenzpunkt auch aus heutiger Sicht noch das trifft, was als 'normal' im Sinne von wünschenswert empfunden wird. Der vorliegende Beitrag will nicht diskutieren, ob eine einmal so definierte Normalität auch heute noch als angemessen gelten darf. Es soll hier auch nicht versucht werden, einen neuen Begriff der Normalität zu entwickeln. Vielmehr soll es ausgehend von spezifischen Merkmalen der Beschäftigung (wie Arbeitszeit, Entlohnung und Beschäftigungssicherheit) um die Beobachtung und Interpretation des Gegebenen gehen. Dabei wird deutlich werden, dass Strukturveränderungen nicht pauschal beurteilt werden dürfen. Denn zu beachten sind dabei jeweils individuelle Präferenzen, die damit eventuell einhergehenden Risiken und die sich möglicherweise ergebenden Chancen" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Von der Deregulierung zur Re-Regulierung: Trendwende im Arbeitsrecht und ihre Konsequenzen für den Arbeitsmarkt? (2015)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2015): Von der Deregulierung zur Re-Regulierung. Trendwende im Arbeitsrecht und ihre Konsequenzen für den Arbeitsmarkt? In: Industrielle Beziehungen, Jg. 22, H. 1, S. 13-32., 2014-12-18. DOI:10.1688/IndB-2015-01-Walwei
Abstract
"Der Zeitraum von Mitte der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts bis zum Ende der ersten Dekade des neuen Jahrtausends war durch eine fortwährende Deregulierung des Arbeitsrechts gekennzeichnet. Die aktuelle, wie auch die vorhergehende Bundesregierung leiteten zuletzt eine Re-Regulierung ein, die auf eine Stärkung von Arbeitnehmerrechten zielt. Dies geschah vor dem Hintergrund einer sich in der letzten Dekade deutlich verbessernden Arbeitsmarktlage. Gleichzeitig gewannen aber auch sog. 'atypische Erwerbsformen' und Niedriglohnbeschäftigung an Bedeutung. Damit stellen sich zwei Fragen, die eng zusammenhängen: Welche Rolle spielte die Deregulierung des Arbeitsrechts mit Blick auf die Verbesserung der Arbeitsmarktlage und die veränderte Struktur der Beschäftigung? Wie könnte sich die gerade vollziehende Re-Regulierung in den beiden genannten Dimensionen auswirken? Das Papier liefert Hinweise, dass Deregulierung ein wichtiger, aber sicher nicht der einzige Treiber für Verbesserungen am Arbeitsmarkt und Umschichtungen in der Beschäftigung war. Das Ergebnis legt damit nahe, dass weder die mit einer Re-Regulierung verbundene Befürchtung von Jobverlusten noch die damit im Zusammenhang stehenden Hoffnungen in Richtung einer höheren Qualität der Beschäftigung überschätzt werden dürfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Temporary versus permanent employment: does health matter? (2015)
Zitatform
Webber, Don J., Gail Pacheco & Dominic Page (2015): Temporary versus permanent employment. Does health matter? In: Australian Journal of Labour Economics, Jg. 18, H. 2, S. 169-186.
Abstract
"Poor health may inhibit active participation in the labour market and restrict the types of employment available to an individual. This paper uses recent survey data from New Zealand and employs a bivariate probit approach (to address sample selection issues) for investigating the relationship between health status and employment type. We find that health issues (and in particular mental health) are negatively related to the likelihood of being employed; and entering full-time and / or permanent employment. The picture with respect to temporary work is a little more fuzzy, with mixed results, and only minimal evidence is found that poor health is positively related to being in temporary employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Individual and workplace-specific determinants of paid and unpaid overtime work in Germany (2015)
Zitatform
Zapf, Ines (2015): Individual and workplace-specific determinants of paid and unpaid overtime work in Germany. (IAB-Discussion Paper 15/2015), Nürnberg, 31 S.
Abstract
"Überstunden sind ein klassisches Instrument zur Steuerung und Veränderung der Arbeitszeit und haben als interne Flexibilitätsmaßnahme von Betrieben eine hohe Bedeutung in Deutschland. Von einer Variation des Arbeitseinsatzes durch Überstunden sind jedoch nicht alle Beschäftigten in gleichem Maße betroffen. Neben sozio-demographischen Faktoren spielen arbeitsplatzspezifische Merkmale eine wichtige Rolle, die Aufschluss über die Stellung des Beschäftigten im Betrieb geben. In welchem Zusammenhang diese arbeitsplatzspezifischen Merkmale mit den geleisteten Überstunden stehen, ist aber bislang nicht vertiefend untersucht worden und steht im Mittelpunkt dieser Studie. In der vorliegenden Studie werden Frauen und Teilzeitbeschäftigte in den Analysen berücksichtigt, während bisherige Untersuchungen meist nur vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer und/oder männliche Beschäftigte berücksichtigen. Auf der Grundlage von Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) zeigt sich für Frauen ein signifikant negativer Zusammenhang mit der Inzidenz von bezahlten Überstunden und für Teilzeitbeschäftigte bei der Inzidenz von unbezahlten Überstunden. Sofern Leistungsbeurteilungen durch den Vorgesetzten möglich sind, fällt die Wahrscheinlichkeit von bezahlten Überstunden geringer aus, während sie für unbezahlte Überstunden höher ausfällt. Bei einer Führungsposition zeigt sich sowohl für die Inzidenz von bezahlten als auch unbezahlten Überstunden ein signifikant positiver Zusammenhang. Mit zunehmender Autonomie des beruflichen Handelns fällt die Wahrscheinlichkeit für unbezahlte Überstunden ebenfalls höher aus, während sie für bezahlte Überstunden geringer ausfällt. Dagegen scheint die Länge der Einarbeitung zur Ausübung der beruflichen Tätigkeit in einem Betrieb sowie Belastungen durch einen gefährdeten Arbeitsplatz oder ein befristetes Beschäftigungsverhältnis nicht in Zusammenhang mit bezahlten oder unbezahlten Überstunden zu stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Who profits from working-time accounts?: empirical evidence on the determinants of working-time accounts on the employers' and employees' side (2015)
Zitatform
Zapf, Ines (2015): Who profits from working-time accounts? Empirical evidence on the determinants of working-time accounts on the employers' and employees' side. (IAB-Discussion Paper 23/2015), Nürnberg, 36 S.
Abstract
"Arbeitszeitkonten sind ein bedeutendes Instrument interner Flexibilität, um die Arbeitszeiten der Beschäftigten zu variieren und den Arbeitseinsatz an ein verändertes Arbeitsaufkommen in Betrieben anzupassen. Diese Studie bringt Ergebnisse der Betriebsebene mit denen der Individualebene zusammen, um ein besseres Verständnis für den Einsatz von Arbeitszeitkonten in Deutschland zu erhalten. Mit den Daten des Betriebspanels zeigen wir zunächst, dass industrielle Beziehungen, Merkmale des Arbeitsvertrages und individuelle Merkmale der Beschäftigten den Einsatz von Arbeitszeitkonten in Betrieben bestimmen. Darüber hinaus bieten wir die erste empirische Analyse, die die Determinanten der Nutzung von Arbeitszeitkonten auf Seiten der Beschäftigten und den Zugang zu Arbeitszeitkonten von Beschäftigten in Arbeitszeitkontenbetrieben aufzeigt. Mit den Daten des Sozio-Ökonomischen Panels zeigen wir, dass qualifizierte Beschäftigte häufiger Zugang zu einem Arbeitszeitkonto haben als unqualifizierte Beschäftigte. Auf Grundlage von Linked-Employer-Employee Daten zeigen wir, dass in Arbeitszeitkontenbetrieben Frauen, Teilzeitbeschäftigte und Beschäftigte mit einem befristeten Arbeitsvertrag beim Zugang zu einem Arbeitszeitkonto gegenüber Männern, Vollzeitbeschäftigten und Beschäftigten mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag nicht benachteiligt sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Leiharbeit in einzelnen Branchen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5591) (2015)
Zitatform
(2015): Leiharbeit in einzelnen Branchen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5591). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/5689 (31.07.2015)), 8 S.
Abstract
"Leiharbeitskräfte in der Metall- und Elektroindustrie; führende Einsatzbranchen für Leiharbeitskräfte: Bruttoverdienst im Vergleich zu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, Niedriglohn, Einsatzdauer, Übernahmequote" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
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Literaturhinweis
Risiken und Reformbedarf in der Leiharbeit (2015)
Zitatform
(2015): Risiken und Reformbedarf in der Leiharbeit. (Arbeitsmarkt aktuell 2015,08), Berlin, 15 S.
Abstract
"Leiharbeitsbeschäftigte sind überdurchschnittlich oft von Arbeitslosigkeit betroffen. So wird rund die Hälfte aller Leiharbeitsverhältnisse bereits nach weniger als drei Monaten beendet. Und mehr als ein Drittel rutscht direkt in Hartz IV, obwohl sie vorher sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktuelle Daten zu befristeter Beschäftigung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5637) (2015)
Zitatform
(2015): Aktuelle Daten zu befristeter Beschäftigung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5637). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/5800 (20.08.2015)), 8 S.
Abstract
Die Bundesregierung stützt sich in der Antwort auf die Ergebnisse des IAB-Betriebspanels, wenn sie Angaben über die aktuelle Anzahl befristet Beschäftigter und über die Entwicklung der vergangenen zwanzig Jahre macht. Dieselbe Datengrundlage nutzt sie in der Antwort auf die Fragen nach der Übernahme befristet Beschäftigter in Beschäftigungsverhältnisse mit unbefristeten Verträgen, nach dem Anteil sachgrundloser Befristungen, nach dem Anteil von Niedriglöhnen, nach den zehn Berufsgruppen und den zehn Wirtschaftszweigen mit dem höchsten Anteil an Befristungen, nach Befristungsquoten nach Geschlecht, Altersgruppe, Staatsangehörigkeit und Bildung und nach Vergleichszahlen aus der EU. (IAB)
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Literaturhinweis
Aussichtslos?!? Zur Situation Geringqualifizierter auf dem Arbeitsmarkt (2015)
Zitatform
(2015): Aussichtslos?!? Zur Situation Geringqualifizierter auf dem Arbeitsmarkt. (Arbeitsmarkt aktuell 2015,06), Berlin, 18 S.
Abstract
"Der Anteil der Geringqualifizierten unter den Arbeitslosen steigt. Besonders im Hartz-IV-System ist der Anstieg sichtbar: Immer häufiger werden Geringqualifizierte von den Jobcentern und nicht von der Arbeitslosenversicherung betreut. Das Problem: Die Jobcenter fördern diese Zielgruppe mit geeigneten Weiterbildungsmaßnahmen deutlich seltener als die Arbeitsagenturen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
In it together: Why less inequality benefits all (2015)
Abstract
"Arm und Reich driften im OECD-Raum immer weiter auseinander. In der Mehrzahl der Länder kommt wirtschaftliches Wachstum eher höheren Einkommensgruppen zugute - ärmere Haushalte bleiben zurück. Der Bericht beleuchtet, in welchen Bereichen Ungleichheit entsteht und wo politische Schritte erforderlich sind. Er schaut unter anderem auf die finanziellen Auswirkungen irregulärer Jobs, auf die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen sowie auf die Entwicklung der Ungleichheit seit der Krise" (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Einstieg in den Arbeitsmarkt für junge Beschäftigte: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5313) (2015)
Zitatform
(2015): Einstieg in den Arbeitsmarkt für junge Beschäftigte. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5313). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen), 94 S.
Abstract
"Die OECD (OECD - Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat aktuell ihren Skills Outlook 2015 veröffentlicht. Der Anteil von befristeten Arbeitsverhältnissen bei jungen Beschäftigten liegt in Deutschland mit knapp 50 Prozent bei der Gruppe der 15- bis 24-Jährigen so hoch wie in kaum einem anderen der untersuchten Länder.
Dazu schreibt SPIEGEL ONLINE mit Bezug auf den OECD-Bericht: 'Befristete Jobs können zwar sinnvoll sein, indem sie jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Oft sind sie aber auch mit gravierenden Nachteilen verbunden, wie die OECD ausführt: In vielen Fällen können befristet Beschäftigte ihre Fähigkeiten nicht voll in die Arbeit einbringen. Wer einen Zeitvertrag hat, hat auch geringere Chancen, an einer Weiterbildung teilzunehmen. Im schlimmsten Fall können durch die Befristungen daher Kompetenzen verkümmern, warnt die Organisation.'
Vor diesem Hintergrund ist eine genauere Beleuchtung der Arbeitsmarktsituation für junge Beschäftigte notwendig, und es stellt sich die Frage, welche Konsequenzen die Bundesregierung daraus zieht.
Falls zu den genannten Altersgruppen keine Daten vorliegen, wird gebeten, die vorhandenen Daten zu ähnlichen oder vergleichbaren Altersgruppen anzugeben." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Die Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses in den einzelnen Bundesländern: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/4383) (2015)
Zitatform
(2015): Die Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses in den einzelnen Bundesländern. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/4383). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/4638 (16.04.2015)), 88 S.
Abstract
Die Zunahme atypischer Beschäftigung und damit auch der häufig prekären Form der Beschäftigung bildet den Hintergrund für die Kleine Anfrage zur Entwicklung des Normalarbeitsverhältnisses in Deutschland. Die Antwort der Bundesregierung geht zunächst auf begriffliche Fragen des Normalarbeitsverhältnisses als der hierzulande in den 80er Jahren am weitesten verbreiteten Form der Erwerbstätigkeit ein, um danach statistische Angaben zu den Beschäftigten im Normalarbeitsverhältnis und derjenigen in atypischer Beschäftigung im Verlauf der letzten 20 Jahre wie nach Bundesländern aufgeschlüsselt zu liefern. Die Ergebnisse weiterer Unterscheidungen nach Leiharbeitsverhältnissen, Werkvertragsarbeitnehmer, geringfügig Beschäftigte, Teilzeitbeschäftigte, oder der Beschäftigung im Niedriglohnbereich werden ebenso differenziert dargestellt wie die Angaben zum Arbeitsvolumen und ergeben ein umfängliches Zahlenwerk. (IAB)
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Literaturhinweis
Aktuelle Entwicklungen im Bereich der geringfügigen Beschäftigung: I. Quartal 2015 (2015)
Abstract
"Zum 31. März 2015 weist der Datenbestand der Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See im Bereich der gewerblichen Minijobs 6.614.145 geringfügig entlohnte Beschäftigte aus. Gegenüber dem Vorjahreswert vom 31. März 2014 reduzierte sich die Anzahl der Minijobber um -189.182. Bundesweit sank die Beschäftigtenzahl damit um -2,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorquartal sank die Zahl der Beschäftigten um -236.958 (-3,5 Prozent)." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Zeitarbeit - Aktuelle Entwicklungen, Juli 2015 (2015)
Abstract
"- Die Beschäftigung in der Zeitarbeit ist in der Tendenz mit hoher Dynamik gewachsen.
- Nach zwischenzeitlichen Rückgängen ist die Beschäftigungsentwicklung in der Zeitarbeit wieder tendenziell aufwärtsgerichtet.
- Der Anteil der Beschäftigten in der Zeitarbeit an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bewegt sich bei rund 2,5 Prozent.
- Die Arbeitnehmerüberlassung reagiert frühzeitig auf Änderungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen und ist daher ein Frühindikator für die Entwicklung am Arbeitsmarkt.
- Sieben von zehn Leiharbeitnehmern sind männlich. Der Frauenanteil ist im Laufe der Jahre aber gestiegen.
- Mehr als die Hälfte der Beschäftigten in der Zeitarbeit übt eine Helfertätigkeit aus (alle Beschäftigten: jeder siebte).
- Die Arbeitnehmerüberlassung ist von hoher Dynamik geprägt: Im ersten Halbjahr 2014 wurden 494.000 Zeitarbeitsverhältnisse neu abgeschlossen und 605.000 Beschäftigungsverhältnisse beendet.
- Jeder zehnte Zeitarbeitsnehmer, der eine Beschäftigung in der Arbeitnehmerüberlassung neu aufnimmt, war zuvor noch nie beschäftigt.
- Gut die Hälfte der Leiharbeitsverhältnisse endet nach weniger als drei Monaten.
- Die hohe Dynamik der Branche spiegelt sich auch in einem überdurchschnittlich hohen Risiko, aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung heraus arbeitslos zu werden.
- 15 Prozent der Zugänge in Arbeitslosigkeit aus Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt und 20 Prozent der Beschäftigungsaufnahmen erfolgen aus bzw. in Zeitarbeit.
- Die Nachhaltigkeit von Beschäftigungsaufnahmen in der Zeitarbeit ist niedriger als im Durchschnitt über alle Branchen. Knapp drei von fünf Beschäftigungsaufnahmen in der Zeitarbeit aus Arbeitslosigkeit heraus sind sechs und auch zwölf Monate später noch mit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung - in der Zeitarbeit oder in einer anderen Branche - verbunden.
- Die Bruttoarbeitsentgelte in der Zeitarbeit liegen deutlich unter den im Durchschnitt über alle Branchen erzielten Entgelten.
- Die Zeitarbeitsbranche zeichnet sich durch einen nach wie vor hohen Arbeitskräftebedarf aus." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
"make or buy" - Werkverträge stärken Arbeitsmarkt und Wohlstand (2015)
Zitatform
(2015): "make or buy" - Werkverträge stärken Arbeitsmarkt und Wohlstand. (Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. Position), München, 21 S.
Abstract
"Sowohl der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD als auch eine Gesetzesinitiative des Bundesrats sehen striktere Regeln für den Einsatz von Werk- und Dienstverträgen vor. So sollen zum Beispiel Abgrenzungskriterien zwischen ordnungsgemäßem und missbräuchlichem Drittpersonaleinsatz gesetzlich niedergelegt und die Fremdvergabe von Arbeiten von einer zwingenden Mitbestimmungsentscheidung des Betriebsrats abhängig gemacht werden.
Es wird übersehen, dass Werk- und Dienstverträge in einer arbeitsteiligen Gesellschaft bewährte und unverzichtbare Rechtsinstrumente sind. Die unternehmerische Grundentscheidung make or buy darf nicht in Frage gestellt werden. Problematisch sind Scheinvertragskonstruktionen. Diese sind aber bereits nach geltendem Recht verboten und werden sanktioniert.
Die bestehenden Regelungen zum Beispiel zum Arbeitnehmerüberlassungsrecht, in der Betriebsverfassung oder im Bürgerlichen Recht sind ausreichend, um sowohl rechtsmissbräuchliche Vertragsgestaltungen zu bekämpfen als auch Werk- und Dienstverträge von anderen Formen des Personaleinsatzes abzugrenzen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Who wants the contrat de travail unique?: social support for labor market flexibilization in France (2014)
Zitatform
Amable, Bruno (2014): Who wants the contrat de travail unique? Social support for labor market flexibilization in France. In: Industrial relations, Jg. 53, H. 4, S. 636-662. DOI:10.1111/irel.12070
Abstract
"In France, a proposal was made to substitute a unique labor contract with a degree of employment protection increasing with tenure to the existing open-end and fixed-term contracts. Using survey data, this paper analyzes the social support for this contrat de travail unique (CTU). Contrary to the prediction of insider/outsider theories, support for the CTU comes from insider groups, whereas most outsider groups oppose it. This result may be the consequence of the job protection increasing with tenure. This mechanism could reinforce certain types of market segmentation instead of abolishing employment precariousness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mitbestimmung und Leiharbeit (2014)
Zitatform
Artus, Ingrid (2014): Mitbestimmung und Leiharbeit. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 67, H. 2, S. 113-121. DOI:10.5771/0342-300X-2014-2-113
Abstract
"Obwohl die Mitbestimmungsrechte von Betriebsräten in den Einsatzbetrieben von Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmern stark beschränkt sind, haben sie in der Praxis einen großen Einfluss auf die Arbeits- und Entlohnungsbedingungen von Leiharbeit. Dies ist das Ergebnis einer qualitativen empirischen Studie im Organisationsbereich der IG Metall. Die Befragung zeigt, dass Betriebsräte sehr unterschiedliche Strategien haben, wie sie mit den teils gegensätzlichen Interessen von Stammbeschäftigten und prekärer Randbelegschaft umgehen. Es existieren Betriebe, in denen Leiharbeit aufgrund ihrer quantitativen Beschränktheit mitbestimmungspolitisch unproblematisch bleibt. In Unternehmen mit strategischem Einsatz von Leiharbeit werden prekär Beschäftigte aus der Vertretungsarbeit des Betriebsrats teils ausgegrenzt, teils partiell mitvertreten. Ihre (fast) gleichberechtigte Integration in die betriebliche Interessenvertretung ist die Ausnahme. Wichtige Einflussvariablen für Mitbestimmungskulturen sind Ausmaß und Art des betrieblichen Leiharbeitseinsatzes sowie die historisch etablierte Kultur der Austauschbeziehungen zwischen Betriebsrat und Management." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Fixed-term employment and fertility: evidence from German micro data (2014)
Zitatform
Auer, Wolfgang & Natalia Danzer (2014): Fixed-term employment and fertility. Evidence from German micro data. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 719), Berlin, 34 S.
Abstract
"We study the short- to medium-run effects of starting a career on a fixed-term contract on subsequent fertility outcomes. We focus on the career start since we expect that temporary contracts and their inherent economic uncertainty implies a path dependency which might have spill-over effects on other domains of life. Our empirical analysis is based on rich data from the German Socio-Economic Panel which provides comprehensive information about individuals' labour market history as well as fertility behavior. Our main results are: Women (i) tend to postpone first birth due to fixed-term employment at labour market entry and (ii) reduce the number of children in the first 10 years after graduation. These associations are strongest in the subsample of native women with at least vocational training. (iii) In contrast, we find no significant correlations for men. We argue that these findings are robust to potential endogeneity threats." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Fixed-term employment and fertility: evidence from German micro data (2014)
Zitatform
Auer, Wolfgang & Natalia Danzer (2014): Fixed-term employment and fertility. Evidence from German micro data. (Ifo working paper 190), München, 34 S.
Abstract
"We study the short- to medium-run effects of starting a career on a fixed-term contract on subsequent fertility outcomes. We focus on the career start since we expect that temporary contracts and their inherent economic uncertainty implies a path dependency which might have spill-over effects on other domains of life. Our empirical analysis is based on rich data from the German Socio-Economic Panel which provides comprehensive information about individuals' labour market history as well as fertility behavior. Our main results are: Women (i) tend to postpone first birth due to fixed-term employment at labour market entry and (ii) reduce the number of children in the first 10 years after graduation. These associations are strongest in the subsample of native women with at least vocational training. (iii) In contrast, we find no significant correlations for men. We argue that these findings are robust to potential endogeneity threats." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Lebensmodelle in der Dienstleistungsgesellschaft (2014)
Bahl, Friederike;Zitatform
Bahl, Friederike (2014): Lebensmodelle in der Dienstleistungsgesellschaft. Hamburg: Hamburger Edition, 371 S.
Abstract
"Am Anfang der Dienstleistungsgesellschaft stand eine Utopie: Dienstleistungsarbeit werde den Weg der Lohnarbeit von einer proletarischen Beschäftigung zum Garanten wirtschaftlichen Aufstiegs, sozialer Identität und politischer Stabilität weisen. Mit Blick auf die Gegenwart 'einfacher' Dienstleistungsarbeit zeigt sich zweifellos ein anderes Bild. Dienstleistungen wie Sorgen, Säubern und Service sind gekennzeichnet durch Niedriglohn und Grundsicherung, Minimalstandards wohlfahrtsstaatlicher Versorgung. Der Traum vom Aufstieg ist hier ausgeträumt. Das Profil von Dienstleistungsarbeit erschwert die Entstehung professioneller Identität. Und die sozialliberalistische Vorstellung, dass über Ökonomie und wohlfahrtsstaatliche Anrechte eine gesellschaftliche Ordnung erzeugt wird, die die Lebenschancen aller Gesellschaftsmitglieder mehrt, hat für die Beschäftigten 'einfacher' Dienste jede Überzeugungskraft verloren. Wie betrachten die Beschäftigten ihre Lage? Empfinden sie Solidarität, Berufsstolz, haben sie Erwartungen an die Zukunft? Auf der Basis von zahlreichen Interviews, Beobachtungen und Diskussionen wird deutlich, dass in den 'einfachen' Diensten Arbeits- und Lebensformen entstanden sind, die auf eine neue Form von 'Proletarität' ohne Proletariat verweisen. Friederike Bahl stellt den Menschen und seine Selbstverortung in den Mittelpunkt ihrer Studie und zeigt: Wo und wie wir uns im gedachten Ganzen situieren, beeinflusst immer auch die Formation einer Gesellschaft." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Not profiting from precarity: the work of nonprofit service delivery and the creation of precariousness (2014)
Zitatform
Baines, Donna, John Campey, Ian Cunningham & John Shields (2014): Not profiting from precarity. The work of nonprofit service delivery and the creation of precariousness. In: Just Labour: A Canadian Journal of Work and Society, Jg. 22, H. Autumn, S. 74-93.
Abstract
"This paper examines the impact of precarity on the nonprofit service providing sector (NPSS). Using in depth qualitative interviews, recent empirically-based surveys of the Ontario nonprofit sector and key academic and grey literature, we explore the deeper meaning of precarity in this sector. We contend that the NPSS is a unique, and in many respects, an ideal location in which to explore the workings and impact of precarity. Looking at the nonprofit sector reveals that precarity operates at various levels, the: 1) nonprofit labour force; 2) organization structure and operation of nonprofit agencies; and, 3) clients and communities serviced by these nonprofit organizations. By observing the workings of precarity in this sector, precarity is revealed to be far more than an employment based phenomenon but also a force that negatively impacts organizational structures as well as vulnerable communities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Herausforderung Leiharbeit und Werkverträge: Strategien der Mitbestimmung auf gewerkschaftlicher und betrieblicher Ebene im Organisationsbereich der IG Metall (2014)
Barlen, Vivian;Zitatform
Barlen, Vivian (2014): Herausforderung Leiharbeit und Werkverträge. Strategien der Mitbestimmung auf gewerkschaftlicher und betrieblicher Ebene im Organisationsbereich der IG Metall. (Schriftenreihe Institut Arbeit und Wirtschaft 17), Bremen, 51 S.
Abstract
"Leiharbeit wird seit längerem immer häufiger genutzt, um Personalausfälle bzw. Auftragsspitzen abzufedern, aber auch um sich strategisch gegen unsichere Absatzmärkte abzusichern. Neuerdings scheint darüber hinaus der Einsatz von Werkverträgen an Bedeutung zu gewinnen. Daraus ergeben sich Herausforderungen für die Akteure der ArbeitnehmerInneninteressenvertretung im dualen System der industriellen Beziehungen: Sowohl Gewerkschaften, als auch Betriebsräte in den Einsatzbetrieben sehen sich veränderten Beschäftigten- bzw. Belegschaftsstrukturen gegenüber, die sie vertreten müssen. Vor diesem Hintergrund wird am Beispiel des Organisationsbereichs der IG Metall untersucht, mit welchen Strategien die IG Metall auf Leih- und Werkvertragsarbeit reagiert, und wie die Betriebsräte in den Einsatzbetrieben mithilfe der gewandelten Mitbestimmungs- und Vertretungsrechte die IG Metall-Forderungen und Strategien theoretisch unterstützen können. Es wird argumentiert, dass die Strategien der IG Metall in Bezug auf Leih- und Werkvertragsarbeit unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Zugleich wird deutlich, dass die Betriebsräte in den Einsatzbetrieben insbesondere bei Werkverträgen über einen sehr eingeschränkten Handlungsrahmen verfügen, um die Forderungen der IG Metall umzusetzen bzw. zu unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitnehmerüberlassung in Nordrhein-Westfalen (2014)
Zitatform
Bauer, Frank, Carsten Pohl & Georg Sieglen (2014): Arbeitnehmerüberlassung in Nordrhein-Westfalen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2014), Nürnberg, 55 S.
Abstract
"Die Branche der Arbeitnehmerüberlassung hat in den letzten Jahren aufgrund der Deregulierung gesetzlicher Rahmenbedingungen und der damit zunehmenden Beschäftigung von Leiharbeitskräften an Bedeutung gewonnen. Vor diesem Hintergrund werden in der vorliegenden Studie unter Verwendung verschiedener Datenquellen die jüngsten Entwicklungen in der Leiharbeit für den nordrhein-westfälischen Arbeitsmarkt dargestellt. Dazu werden die drei Akteure der Zeitarbeitsbranche betrachtet: die Leiharbeiter, welche von den Verleihunternehmen gegen Entgelt den Entleihunternehmen überlassen werden. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Leiharbeiter in Nordrhein-Westfalen von knapp 69.000 im Jahr 2003 auf rund 168.000 im Jahr 2013 angestiegen. Obwohl die Arbeitnehmerüberlassung damit zu den am stärksten wachsenden Branchen zählt, ist deren quantitative Bedeutung für den Arbeitsmarkt vergleichsweise gering. Denn lediglich rund drei Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten waren im Jahr 2013 in der Zeitarbeit tätig. Hinsichtlich der sozio-demografischen Charakteristika der Beschäftigten wird deutlich, dass Leiharbeiter eher jung, männlich und gering qualifiziert sind. Zudem weist die Branche einen überproportional hohen Ausländeranteil auf. Der Einsatz von Leiharbeitern ist dabei besonders in Regionen ausgeprägt, die ihre Wertschöpfung überwiegend im Verarbeitenden Gewerbe bzw. in den wirtschaftsnahen Dienstleistungen erzielen. Die Zahl der Verleihbetriebe in Nordrhein-Westfalen hat sich in den vergangenen Jahren ebenfalls erhöht. Dies dürfte vor allem auf den weiteren Ausbau des Niederlassungsnetzes größerer Zeitarbeitsunternehmen zurückzuführen sein. Gleichzeitig zeichnet sich die Branche aber nach wie vor durch eine relativ kleine Betriebsgröße aus. Im Gegensatz dazu setzen unter den Entleihbetrieben insbesondere Großbetriebe mit mehr als 500 Beschäftigten Leiharbeitnehmer ein. Selbst während der Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren 2008/2009 bauten die entleihenden Großbetriebe im Gegensatz zu den kleineren und mittleren Betrieben kaum Arbeitsplätze für Leiharbeiter ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zwischen Migration und Arbeit: Worker Centers und die Organisierung prekär und informell Beschäftigter in den USA (2014)
Benz, Martina;Zitatform
Benz, Martina (2014): Zwischen Migration und Arbeit. Worker Centers und die Organisierung prekär und informell Beschäftigter in den USA. Münster: Verl. Westfälisches Dampfboot, 272 S.
Abstract
"Die Studie untersucht Worker Centers anhand von Organisierungen in Gastronomie und Einzelhandel, des Kampfes von Hausarbeiterinnen für Anerkennung und Arbeitsrechte sowie der Strategie der Tagelöhnerzentren in Los Angeles. In diesen Auseinandersetzungen zentral ist die Dynamik der Prekarisierung und Informalisierung, des Ausschlusses und Vorenthaltens von Rechten. Eine besondere Rolle spielt deshalb die Frage nach juristischen Strategien und Rechte-basiertem Aktivismus im Verhältnis zu einer Verschiebung gesellschaftlicher Kräfteverhältnisse. In ihrer Analyse verdeutlicht Martina Benz nicht nur Stärken und Schwächen von Worker Centers, sondern kontextualisiert auch deren Entstehen und weitere Entwicklung im Hinblick auf politische, wirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Nutzung atypischer Beschäftigungsformen in Baden-Württemberg: Abschlussbericht an das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg (2014)
Boockmann, Bernhard; Storz, Angelika; Dengler, Carina; Neuberg, Lena; Klempt, Charlotte; Klee, Günther; Nielen, Sebastian; Brändle, Tobias ; Thienel, Johannes;Zitatform
Boockmann, Bernhard, Tobias Brändle, Günther Klee, Charlotte Klempt, Sebastian Nielen & Johannes Thienel (2014): Nutzung atypischer Beschäftigungsformen in Baden-Württemberg. Abschlussbericht an das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg. Tübingen, 118 S.
Abstract
"In den letzten 15 Jahren hat sich die Nutzung atypischer Beschäftigungsverhältnisse stark ausgeweitet. Diese Entwicklung wird unterschiedlich bewertet. Einerseits eröffnen diese Beschäftigungsformen den Betrieben die Chance, ihren Beschäftigtenbestand zeitnah an die jeweilige Auslastung anzupassen. Ferner wird argumentiert, dass Arbeitslose durch atypische Arbeit in Beschäftigung integriert werden können. Andererseits rückt die Gefahr einer Verdrängung regulärer durch atypische Arbeitsverhältnisse und damit einer dauerhaften Segmentierung des Arbeitsmarkts zunehmend in den Vordergrund. Vor dem Hintergrund dieser divergierenden Sichtweisen ist es das Ziel dieses Berichts, die Struktur und Entwicklung der atypischen Beschäftigungsformen in Baden-Württemberg am aktuellen Rand und im Zeitablauf darzustellen. Dabei wird auch der Zusammenhang atypischer Beschäftigungsformen zu den sonstigen Arbeitsbedingungen der betroffenen Personen analysiert." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung
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Aspekt zurücksetzen
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
