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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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  • Literaturhinweis

    Policy responses to new forms of work (2019)

    Abstract

    "This report provides a snapshot of the policy actions being taken by OECD, EU and G20 countries in response to growing diversity in forms of employment, with the aim of encouraging peer learning where countries are facing similar issues. It shows that many countries are reflecting on whether existing policies and institutions are capable of addressing effectively the current (and future) challenges of a rapidly changing world of work. In recent years, many countries have seen the emergence of, and/or growth in, particular labour contract types that diverge from the standard employment relationship (i.e. full-time dependent employment of indefinite duration). These include temporary and casual contracts, as well as own-account work and platform work. Several countries have also seen growth in false self-employment, where employers seek to evade tax and regulatory dues and obligations. These changes are driving policy makers worldwide to review how policies in different areas - labour market, skills development, social protection - can best respond. How can policymakers balance the flexibility offered by a diversity of employment contracts, on the one hand, with protection for workers and businesses, on the other?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bereinigter Pay Gap von Leiharbeitnehmern (2019)

    Zitatform

    (2019): Bereinigter Pay Gap von Leiharbeitnehmern. (Grundlagen: Methodenbericht / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 42 S.

    Abstract

    "Der einfache Vergleich der mittleren Bruttomonatsentgelte (Median) der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten in der Zeitarbeit mit denen außerhalb der Zeitarbeit zeigt für das Jahr 2017 einen Unterschied von 1.392 Euro - mit 1.868 Euro in der Zeitarbeit gegenüber 3.260 Euro außerhalb der Zeitarbeit. Dabei wird verdeckt, dass sich die Merkmalsstrukturen bei Leiharbeitnehmern deutlich von denen bei Nichtleiharbeitnehmern unterscheiden. So sind Leiharbeitnehmer beispielsweise viel häufiger in Helferberufen tätig als Nichtleiharbeitnehmer. Und Helfer werden im Allgemeinen deutlich unterdurchschnittlich entlohnt. Die Beschäftigten in der Arbeitnehmerüberlassung unterscheiden sich auch noch hinsichtlich weiterer Merkmale von den übrigen Beschäftigten. Dazu zählen hauptsächlich das Alter, die Staatsangehörigkeit, die berufliche Tätigkeit und die Beschäftigungsdauer beim Verleihbetrieb.
    Im vorliegenden Bericht wird ein Modell zur Bereinigung des Entgeltunterschieds (Pay Gap) für Leiharbeitnehmer vorgestellt, bei dem die abweichende Zusammensetzung dieser Beschäftigten bzw. die unterschiedlichen Tätigkeiten dieser Beschäftigten berücksichtigt sind. Würden Leiharbeitnehmer in Bezug auf das Anforderungsniveau (Helfer, Fachkraft, Spezialist und Experte) und andere Merkmale die gleichen Strukturen wie Nichtleiharbeitnehmer aufweisen, so würde das Medianentgelt der Leiharbeitnehmer bei 2.630 Euro liegen. Mit der Bereinigung können 761 Euro (2.630 Euro - 1.868 Euro; Abweichung rechnerisch bedingt) oder 55 Prozent des ursprünglichen Pay Gaps von 1.392 Euro durch die besonderen Strukturen der Beschäftigten in der Arbeitnehmerüberlassung erklärt werden. Es verbleibt ein unerklärter Teil des Pay Gaps von 630 Euro oder 45 Prozent.
    Mögliche Gründe für die Erklärung der Restgröße könnten neben einer geringeren Entlohnung von Leiharbeitnehmern auch die Dauer der Beschäftigung im Entleihunternehmen und die Dauer oder Stabilität der individuellen Erwerbsbiografie sein. Zudem kann es weitere, nicht beobachtete bzw. nicht in der Beschäftigungsstatistik vorhandene individuelle Merkmale der Beschäftigten wie spezifische Berufskenntnisse und Kompetenzen geben, die Teile der Restgröße erklären könnten. Diese rechnerisch ermittelte Restgröße des Entgeltunterschieds sagt jedoch nichts darüber aus, ob das Equal-Pay-Gebot des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) eingehalten wird oder nicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bilanz zwei Jahre nach der Reform der Leiharbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/9311) (2019)

    Zitatform

    (2019): Bilanz zwei Jahre nach der Reform der Leiharbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/9311). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/9779 (29.04.2019)), 10 S.

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  • Literaturhinweis

    Prekäre Beschäftigung in Sachsen-Anhalt: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/9708) (2019)

    Zitatform

    (2019): Prekäre Beschäftigung in Sachsen-Anhalt. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/9708). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/10127 (14.05.2019)), 61 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zum Thema Prekäre Beschäftigung in Sachsen-Anhalt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen und Evaluierung des Gesetzes zur Änderung der Arbeitnehmerüberlassung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/11214) (2019)

    Zitatform

    (2019): Auswirkungen und Evaluierung des Gesetzes zur Änderung der Arbeitnehmerüberlassung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/11214). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/11667 (15.07.2019)), 10 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion der FDP zum Thema Auswirkungen und Evaluierung des Gesetzes zur Änderung der Arbeitnehmerüberlassung. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Leiharbeit - Struktur, Entlohnung und Vermittlungstätigkeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/8156) (2019)

    Zitatform

    (2019): Leiharbeit - Struktur, Entlohnung und Vermittlungstätigkeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/8156). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/8686 (22.03.2019)), 22 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu Struktur und Entlohnung der Leiharbeit in Deutschland 2016-2018 und zur Vermittlungstätigkeit der Bundesagentur für Arbeit unter dem Aspekt der Leiharbeit. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsbedingungen in der Systemgastronomie: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/13243) (2019)

    Zitatform

    (2019): Arbeitsbedingungen in der Systemgastronomie. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/13243). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/14087 (16.10.2019)), 32 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der FDP-Fraktion zu Arbeitsbedingungen in der Systemgastronomie. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Daten zum Normalarbeitsverhältnis: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/12558) (2019)

    Zitatform

    (2019): Aktuelle Daten zum Normalarbeitsverhältnis. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/12558). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/13048 (09.09.2019)), 15 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Fragen der Fraktion Die Linke zu aktuellen Daten zum Normalarbeitsverhältnis mit umfangreichen Daten zu Erwerbstätigkeit nach Erwerbsformen, Beschäftigungsart und Arbeitszeit. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Worker representation and temporary employment in Germany: the deployment and extent of fixed-term contracts and temporary agency work (2018)

    Addison, John T. ; Bellmann, Lutz ; Teixeira, Paulino ; Grunau, Philipp ;

    Zitatform

    Addison, John T., Paulino Teixeira, Philipp Grunau & Lutz Bellmann (2018): Worker representation and temporary employment in Germany. The deployment and extent of fixed-term contracts and temporary agency work. (IZA discussion paper 11378), Bonn, 48 S.

    Abstract

    "This study examines the potential impact of works councils and unions on the deployment of fixed-term contracts and agency temps. We report inter al. that works councils are associated with a higher number of temporary agency workers when demand volatility is high while the opposite holds for fixed-term contracts. These disparities likely reflect differences in function, with agency work being more directed toward the protection of a shrinking core and fixed-term contacts being as much a port of entry as a buffer stock. We are also able to identify the number of new hires with a fixed-term contract as well as the number of FTC conversions (into regular employment) and renewals, the correlates of which flows are broadly consistent with the stock data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Grunau, Philipp ;
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  • Literaturhinweis

    Labour-market institutions, (un)employment, wages, and growth: theory and data (2018)

    Afonso, Óscar ; Bandeira, Ana Maria ; Magalhães, Manuela ;

    Zitatform

    Afonso, Óscar, Ana Maria Bandeira & Manuela Magalhães (2018): Labour-market institutions, (un)employment, wages, and growth. Theory and data. In: Applied Economics, Jg. 50, H. 6, S. 613-633. DOI:10.1080/00036846.2017.1332748

    Abstract

    "We analyse the implications of labour-market institutions on wage inequality in favour of skilled labour, on relative unemployment of unskilled labour, and on the economic growth rate in two clusters resulting from 27 OECD countries: Cluster 1, closely related with the Anglo-Saxon model, and Cluster 2, dominated by the Continental-European model. By linking the unskilled wage to the skilled one in Cluster 2, due to the indexation of social benefits to per-capita income, we accommodate the observed paths of the three variables in both clusters between 1991 and 2008: Cluster 1 presents a higher wage inequality in favour of skilled labour, a lower unemployment of the unskilled labour, and a better economic growth rate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Temporary employment, work quality, and job satisfaction (2018)

    Aleksynska, Mariya;

    Zitatform

    Aleksynska, Mariya (2018): Temporary employment, work quality, and job satisfaction. In: Journal of Comparative Economics, Jg. 46, H. 3, S. 722-735. DOI:10.1016/j.jce.2018.07.004

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  • Literaturhinweis

    Prekäre Beschäftigung und unsichere Haushaltslagen im Lebensverlauf: gibt es in Deutschland ein verfestigtes Prekariat? (2018)

    Allmendinger, Jutta; Jahn, Kerstin; Stuth, Stefan ; Promberger, Markus; Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Allmendinger, Jutta, Kerstin Jahn, Markus Promberger, Brigitte Schels & Stefan Stuth (2018): Prekäre Beschäftigung und unsichere Haushaltslagen im Lebensverlauf. Gibt es in Deutschland ein verfestigtes Prekariat? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 71, H. 4, S. 259-269., 2018-03-26. DOI:10.5771/0342-300X-2018-4-259

    Abstract

    "Prekäre Beschäftigung und unsichere Haushaltslagen im Lebensverlauf: Gibt es in Deutschland ein verfestigtes Prekariat? Vor dem Hintergrund des Strukturwandels der Erwerbsarbeit in den letzten Jahrzehnten sind die Begriffe Prekariat und Prekarität nach wie vor Gegenstand aktueller Debatten. Prekäre Beschäftigung scheint in Deutschland alltäglich geworden, jedoch in sozialer Hinsicht problematisch geblieben zu sein. Für den statistischen Nachweis und die Größenbestimmung eines Prekariats, verstanden als zeitlich stabile soziale Gruppe, deren Angehörige dauerhaft wenig Chancen auf Besserung ihrer Lage haben, fehlten in Deutschland bisher jedoch Längsschnittstudien. Erschwert wird die wissenschaftliche Befundlage überdies dadurch, dass prekäre Beschäftigung und prekäre Haushaltslagen bisher meist getrennt voneinander analysiert wurden. Der Beitrag untersucht die Frage, ob sich in Deutschland tatsächlich ein verfestigtes Prekariat herausgebildet hat, indem sowohl Beschäftigungs- als auch Haushaltsverläufe mithilfe einer Typisierung durch Sequenzclusteranalysen einbezogen werden. Grundlage ist das Sozio-ökonomische Panel (SOEP) in zwei Zehnjahresperioden von 1993 bis 2012; rund 10.000 befragte Erwerbspersonen werden über eine komplexe Indexbildung auf den Grad der Prekarität untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass etwa ein Achtel der deutschen Erwerbsbevölkerung dauerhaft prekär beschäftigt ist und auch im Haushaltskontext unter prekären Umständen lebt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Promberger, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Temporary work agencies: triangular disorganization or multilevel regulation? (2018)

    Alsos, Kristin ; Evans, Claire ;

    Zitatform

    Alsos, Kristin & Claire Evans (2018): Temporary work agencies. Triangular disorganization or multilevel regulation? In: European journal of industrial relations, Jg. 24, H. 4, S. 391-407. DOI:10.1177/0959680118790819

    Abstract

    "In this article, we compare the evolution of industrial relations and collective wage regulation arrangements in the temporary agency industries of Sweden, Germany, Norway and the UK. Within a framework of institutionalization and institutional change, we examine how the strategic choices made by key actors, principally employers, confronted by market deregulation, EU enlargement and EU-level regulation, have affected the form and strength of collective regulation. We draw conclusions on the extent to which existing national institutional structures have been transferred to the industry, transformed or subjected to incremental change." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Suche nach Gemeinsamkeiten: strukturelle Gründe für die Teilzeitarbeit von Frauen und Männern (2018)

    Althaber, Agnieszka ;

    Zitatform

    Althaber, Agnieszka (2018): Die Suche nach Gemeinsamkeiten. Strukturelle Gründe für die Teilzeitarbeit von Frauen und Männern. In: WZB-Mitteilungen H. 161, S. 17-20.

    Abstract

    "Auf Branchenebene zeigen sich klare Gemeinsamkeiten von Frauen und Männern in der Teilzeitbeschäftigung. Sowohl Frauen als auch Männer haben in frauendominierten Branchen höhere Teilzeitanteile als in männerdominierten Branchen. Beide Geschlechter arbeiten in Branchen mit hohen Anteilen an um- und angelernten Arbeitskräften häufiger unfreiwillig in Teilzeit. Dies spricht dafür, dass die Arbeitsorganisation in den Branchen in Bezug auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, aber auch die Flexibilisierungsstrategien von Unternehmen wichtige strukturelle Bedingungen für die Teilzeitbeschäftigung sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen (2018)

    Althoff, Jörg; Moczall, Andreas; Möller, Joachim; Anger, Silke ; Osiander, Christopher ; Bossler, Mario ; Rauch, Angela ; Brücker, Herbert ; Reichelt, Malte ; Dummert, Sandra ; Reims, Nancy ; Gürtzgen, Nicole ; Rhein, Thomas; Hohendanner, Christian ; Rothe, Thomas ; Kaufmann, Klara; Schwengler, Barbara; Kruppe, Thomas ; Seibert, Holger; Kupka, Peter ; Sirries, Steffen; Ramos Lobato, Philipp; Sperber, Carina; Matthes, Britta ; Stüber, Heiko ; Bauer, Frank; Sujata, Uwe; Dietrich, Hans ; Vallizadeh, Ehsan ; Haller, Peter; Vicari, Basha ; Konle-Seidl, Regina ; Walwei, Ulrich ; Lietzmann, Torsten ; Weber, Enzo ; Kubis, Alexander; Ludewig, Oliver ; Fuchs, Johann ; Bruckmeier, Kerstin ; Jahn, Elke ; Zika, Gerd ; Wolff, Joachim;

    Zitatform

    Althoff, Jörg, Silke Anger, Frank Bauer, Mario Bossler, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Hans Dietrich, Sandra Dummert, Johann Fuchs, Nicole Gürtzgen, Peter Haller, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Klara Kaufmann, Regina Konle-Seidl, Thomas Kruppe, Alexander Kubis, Peter Kupka, Torsten Lietzmann, Philipp Ramos Lobato, Oliver Ludewig, Britta Matthes, Andreas Moczall, Joachim Möller, Christopher Osiander, Angela Rauch, Malte Reichelt, Nancy Reims, Thomas Rhein, Thomas Rothe, Barbara Schwengler, Holger Seibert, Steffen Sirries, Carina Sperber, Heiko Stüber, Uwe Sujata, Ehsan Vallizadeh, Basha Vicari, Ulrich Walwei, Enzo Weber, Gerd Zika & Joachim Wolff (2018): Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen. Nürnberg, 43 S.

    Abstract

    "Die hiesige Arbeitsmarktentwicklung ist nicht nur im Zeitvergleich bemerkenswert. Aus einer international vergleichenden Perspektive zeigt sich ebenfalls eine beachtliche Erfolgsgeschichte. Gleichwohl bestehen auch Schwachstellen und Risiken. So ist die Vererbung von schlechten Bildungs- und Arbeitsmarktchancen hierzulande stark ausgeprägt. Und als exportorientierte Volkswirtschaft kann sich Deutschland nicht von internationalen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen abkoppeln.
    Die deutsche Arbeitsmarktpolitik steht zudem aus anderen Gründen vor großen Herausforderungen. Insbesondere gilt es, die Arbeit in der digitalisierten Welt zu gestalten, die Langzeitarbeitslosigkeit weiter abzubauen, die Aufstiegsmobilität zu verbessern, den Fachkräftebedarf zu sichern und Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten zu fördern.
    In der neu aufgelegten und erweiterten IAB-Broschüre 'Zentrale Befunde zu aktuellen Arbeitsmarktthemen' werden Ergebnisse aus der Forschungsarbeit des IAB zusammengefasst. Neben einer Standortbestimmung für den deutschen Arbeitsmarkt auch im internationalen Kontext gibt sie einen Überblick zu den Themen Struktur der Beschäftigung, Fachkräftesicherung, Arbeitslosigkeit und Leistungsbezug, Bildung und Beruf sowie zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung der Beschäftigung im öffentlichen Dienst bis 2017 (2018)

    Altis, Alexandros;

    Zitatform

    Altis, Alexandros (2018): Entwicklung der Beschäftigung im öffentlichen Dienst bis 2017. In: Wirtschaft und Statistik H. 5, S. 57-67.

    Abstract

    "Der öffentliche Dienst als größter Arbeitgeber in Deutschland steht häufig im Fokus der öffentlichen Diskussion, aktuell unter anderem mit den Themen Kindertagesbetreuung, Lehrermangel, Stellenabbau bei der Polizei und befristete Arbeitsverhältnisse. Dieser Aufsatz liefert auf Basis der Personalstandstatistik des öffentlichen Dienstes verlässliche Zahlen zur Entwicklung der Beschäftigung dieses vielfältigen Arbeitgebers, insbesondere seit dem Jahr 2000. Auch die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den öffentlichen Dienst werden aufgezeigt. Unterschiede im Arbeitsumfang und im Einkommen zwischen Männern und Frauen sowie die Teilhabe von Frauen an Führungspositionen des öffentlichen Dienstes werden analysiert." (Autorenreferat, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)

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  • Literaturhinweis

    Not all experiences of precarious work lead to precarity: the case study of young people at university and their welfare mixes (2018)

    Antonucci, Lorenza ;

    Zitatform

    Antonucci, Lorenza (2018): Not all experiences of precarious work lead to precarity. The case study of young people at university and their welfare mixes. In: Journal of youth studies, Jg. 21, H. 7, S. 888-904. DOI:10.1080/13676261.2017.1421749

    Abstract

    "The concept of precarity has gained momentum and challenges social scientists to consider the effects of labour-market insecurity across classes and welfare arrangements. This article discusses the varieties of experiences of precarious work by young people in university and identifies in which cases they are also experiences precarity. It is one of the first studies of its kind to investigate the material triggers of inequality by comparing young people's experiences across countries (England, Italy and Sweden) and by looking at the welfare mixes available to young people who are working at university. Through a comparative qualitative research involving young people from different socio-economic backgrounds and 'welfare mixes', the article shows that experiences of precarity concern a minority of young people who have an absolute necessity to rely on labour-market sources, due to the lack or insufficiency of state support and family sources. It also identifies: a group of young people who feel pressure to get precarious jobs to fill a decline in family resources; and a convenient use of precarious jobs suiting the circumstances of young people with abundant family resources. Overall, the research found that precarity is deeply connected to young people's welfare mixes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Midijob-Reform entlastet Geringverdienende, vor allem teilzeiterwerbstätige Frauen (2018)

    Bach, Stefan; Buslei, Hermann; Harnisch, Michelle;

    Zitatform

    Bach, Stefan, Hermann Buslei & Michelle Harnisch (2018): Midijob-Reform entlastet Geringverdienende, vor allem teilzeiterwerbstätige Frauen. (DIW aktuell 16), Berlin, 8 S.

    Abstract

    "Die geplante Midijob-Reform entlastet die Begünstigten um durchschnittlich 17 Euro im Monat. Sie kostet die Sozialversicherungen jährliche Beitragsausfälle von etwa 400 Millionen Euro, einschließlich Mehreinnahmen bei der Einkommensteuer entstehen staatliche Mindereinnahmen von insgesamt rund 300 Millionen Euro. Die Reform entlastet überwiegend untere und mittlere Einkommen. Ein Drittel des Entlastungsvolumens entfällt auf die obere Hälfte der erwerbstätigen Bevölkerung, da die Midijob-Entlastung keine Bedürftigkeitsprüfung oder Zusammenveranlagung im Haushaltszusammenhang vorsieht. Insoweit ist die Reform nicht zielgerichtet auf die Entlastung von Haushalten mit niedrigen Einkommen zugeschnitten. Sie fördert zumeist Teilzeitarbeit, die weitgehend von Frauen geleistet wird. Ein Drittel des Entlastungsvolumens entfällt auf Frauen mit Kindern unter 18 Jahren. Inwieweit durch die Reform bestehende Anreize zur Teilzeit- statt Vollzeittätigkeit verstärkt werden, ist eine empirische Frage, die hier nicht untersucht wurde. Eine Ausweitung der Teilzeitarbeit hätte negative Konsequenzen für die aktuellen Einkommen sowie für die Alterssicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Erfassung von Minijobmeldungen in den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB): Sonderauswertung im Auftrag der Geschäfts- und Informationsstelle für den Mindestlohn (2018)

    Bachmann, Ronald ; Felder, Rahel ;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald & Rahel Felder (2018): Die Erfassung von Minijobmeldungen in den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB). Sonderauswertung im Auftrag der Geschäfts- und Informationsstelle für den Mindestlohn. (RWI-Materialien 125), Essen, 7 S.

    Abstract

    "Diese Kurzstudie beschäftigt sich mit der Erfassung und Häufigkeit von geringfügiger Beschäftigung in der IEB. Sie geht dabei der Frage nach, inwiefern Personen mit längeren Pausen der Beschäftigung und somit der Verdienstzahlung, sogenannte Springer, die Angaben auf Basis der BA-Statistik bezüglich der Anzahl von Minijobs beeinflussen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Labour market participation and atypical employment over the life cycle: a cohort analysis for Germany (2018)

    Bachmann, Ronald ; Felder, Rahel ; Tamm, Marcus ;

    Zitatform

    Bachmann, Ronald, Rahel Felder & Marcus Tamm (2018): Labour market participation and atypical employment over the life cycle. A cohort analysis for Germany. (IZA discussion paper 12010), Bonn, 28 S.

    Abstract

    "We use data from the adult cohort of the National Education Panel Study to analyse the changes in the employment histories of cohorts born after World War II and the role of atypical employment in this context. Younger cohorts are characterised by acquiring more education, by entering into employment at a higher age, and by experiencing atypical employment more often. The latter is associated with much higher employment of women for younger cohorts. A sequence analysis of employment trajectories illustrates the opportunities and risks of atypical employment: The proportion of individuals whose entry into the labour market is almost exclusively characterised by atypical employment rises significantly across the cohorts. Moreover, a substantial part of the increase in atypical employment is due to the increased participation of women, with part-time jobs or minijobs playing an important role in re-entering the labour market after career breaks." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Making employment more inclusive in the Netherlands (2018)

    Baker, Mark ; Gielens, Lindy;

    Zitatform

    Baker, Mark & Lindy Gielens (2018): Making employment more inclusive in the Netherlands. (OECD Economics Department working papers 1527), Paris, 45 S. DOI:10.1787/da8bc5c4-en

    Abstract

    "The Dutch labour market has recovered and the unemployment rate has been converging towards pre-crisis levels. Non-standard forms of work have expanded with a strong trend towards self-employment and an increased reliance on temporary contracts. These developments may reflect a preference of some individuals for a more flexible working relationship, but they could also lower job security and job quality for others. Policies need to protect vulnerable groups in the more dynamic working environment without creating barriers to labour mobility and flexibility of the overall labour market. To improve the fairness of the tax system, policies should ensure a more level playing field between workers on different types of contracts. Regulatory policies should aim at raising labour market mobility to improve the matching of skills to jobs by easing the protection on permanent employment contracts and through a more targeted approach to activation policies for disadvantaged groups. Finally, measures should improve the skills of individuals in vulnerable groups to enhance their opportunities to find better jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zwischen zwei Arenen: Betriebliche Mitbestimmung bei Leiharbeit und Werkverträgen (2018)

    Barlen, Vivien;

    Zitatform

    Barlen, Vivien (2018): Zwischen zwei Arenen. Betriebliche Mitbestimmung bei Leiharbeit und Werkverträgen. Wiesbaden: Springer VS, 272 S. DOI:10.1007/978-3-658-20575-1

    Abstract

    "Vivien Barlen beleuchtet die Teilhabe an betrieblicher Mitbestimmung als eine Dimension von Prekarität aus der Perspektive von Leih- und Werkvertragsarbeitnehmern und -nehmerinnen. Anhand problemzentrierter Leitfadeninterviews untersucht sie die Konfrontation der Beschäftigten mit zwei Mitbestimmungsarenen, nämlich im Einsatz- und Entsendebetrieb. Sie zeigt auf, wie Leih- und Werkvertragsarbeitnehmer/-innen ihre Mitbestimmungssituation bewerten und mit ihr umgehen. Ebenso wird analysiert, welche strukturellen und individuellen Bedingungen die Beschäftigtenperspektive beeinflussen. Die Studie bietet zugleich Anknüpfungspunkte für die Diskussion um gesetzliche Reformbedarfe und die (künftigen) Handlungsspielräume der Akteure der betrieblichen Mitbestimmung." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Can job search assistance improve the labour market integration of refugees? evidence from a field experiment (2018)

    Battisti, Michele ; Laurentsyeva, Nadzeya; Giesing, Yvonne ;

    Zitatform

    Battisti, Michele, Yvonne Giesing & Nadzeya Laurentsyeva (2018): Can job search assistance improve the labour market integration of refugees? evidence from a field experiment. (CESifo working paper 7292), München, 31 S.

    Abstract

    "We conducted a field experiment to evaluate the impact of job-search assistance on the employment of recently arrived refugees in Germany. The treatment group received jobmatching support: an NGO identified suitable vacancies and sent the refugees' CVs to employers. Results of follow-up phone surveys show a positive and significant treatment effect of 13 percentage points on employment after twelve months. These effects are concentrated among low-educated refugees and those facing uncertainty about their residence status. These individuals might not search effectively, lack access to alternative support programmes, and may be disregarded by employers due to perceived higher hiring costs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zur Regulierung von flexiblen Arbeitszeiten: Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen am 2. Mai 2018 (2018)

    Bauer, Frank;

    Zitatform

    Bauer, Frank (2018): Zur Regulierung von flexiblen Arbeitszeiten. Öffentliche Anhörung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen am 2. Mai 2018. (IAB-Stellungnahme 07/2018), Nürnberg, 22 S.

    Abstract

    "Die vorliegende IAB-Stellungnahme befasst sich mit dem Antrag 'Gute Arbeitszeiten sichern - Schutzrechte der Beschäftigten stärken - Die Digitalisierung der Arbeitswelt gestalten!' (Landtagsdrucksache 17/1665) der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag vom 9. Januar 2018. Darin werden das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) von 1994 und seine Funktion bei der Regulierung von flexiblen Arbeitszeiten diskutiert. Das IAB äußert sich zu dem Antrag auf der Grundlage von Forschungsergebnissen. Zunächst erfolgt ein kurzer Überblick über die Verbreitung von ausgewählten Formen derjenigen Arbeitszeiten, die vom Kriterium des 'Normalarbeitstags' abweichen, sowohl aus der methodischen Perspektive von repräsentativen Beschäftigten als auch aus der methodischen Perspektive von repräsentativen Betriebsbefragungen. Ein ergänzender Exkurs befasst sich mit Untersuchungen, die sich mit Veränderungen des Arbeitseinsatzes durch die flächendeckende Verbreitung von Kommunikationsmedien beschäftigen. Anschließend geht das IAB in der vorliegenden Stellungnahme auf empirische Untersuchungen ein, die analysieren, ob flexible Arbeitszeiten eher beschäftigtenorientiert oder eher betriebsorientiert eingesetzt werden. Abschließend wird vor dem Hintergrund der erörterten Forschungsergebnisse die Frage behandelt, ob das ArbZG aktuell als reformbedürftig zu betrachten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bauer, Frank;
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  • Literaturhinweis

    Zu den Auswirkungen der Reformen von befristeter Beschäftigung und Zeitarbeit sowie möglichem Reformbedarf bei der Arbeitszeitregulierung (2018)

    Bauer, Frank; Wolter, Stefanie ; Haller, Peter; Hohendanner, Christian ; Buch, Tanja; Jahn, Elke ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Bauer, Frank, Tanja Buch, Peter Haller, Christian Hohendanner, Elke Jahn, Enzo Weber & Stefanie Wolter (2018): Zu den Auswirkungen der Reformen von befristeter Beschäftigung und Zeitarbeit sowie möglichem Reformbedarf bei der Arbeitszeitregulierung. (IAB-Stellungnahme 13/2018), Nürnberg, 16 S.

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wird das IAB seit mehreren Jahren um seine Expertise zu verschiedenen Aspekten des Arbeitsmarktes gebeten. Im Vorfeld des aktuellen Jahresgutachtens 2018/19 betraf dies unter anderem die Auswirkungen der Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes sowie der im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vereinbarten Reform des Befristungsrechts und einen möglichen Reformbedarf beim Arbeitszeitgesetz. Im Herbst 2018 äußerte sich das IAB zum einen zu den Auswirkungen einer Beschränkung von Befristungen durch die unter anderem vorgesehene Quotenregelung bei sachgrundlosen Befristungen sowie durch die Begrenzung von Befristungsdauern und -ketten. Zum anderen befasste sich das IAB mit den Auswirkungen der zum 1. April 2017 in Kraft getretenen Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. Es sieht als eine der wesentlichen Änderungen nach neun Monaten eine gleiche Entlohnung von Leiharbeitnehmerinnen und -arbeitnehmern wie vergleichbare Stammmitarbeiter im Entleihbetrieb vor sowie eine Festlegung der Überlassungshöchstdauer auf 18 Monate bei demselben Entleiher. Schließlich äußerte sich das IAB zum Bedarf einer Modernisierung des deutschen Arbeitszeitgesetzes und ging dabei auch darauf ein, ob und inwieweit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufgrund von modernen Kommunikationsmedien auch außerhalb ihrer regulären Arbeitszeiten arbeitsbezogen erreichbar sind. Die Erkenntnisse zu diesen drei Themenkomplexe werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Grundkompetenzen - nicht nur eine Frage der formalen Qualifikation (2018)

    Baumann, Martina ; Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Baumann, Martina & Thomas Kruppe (2018): Grundkompetenzen - nicht nur eine Frage der formalen Qualifikation. In: IAB-Forum H. 28.12.2018, o. Sz., 2018-12-20.

    Abstract

    "Auswertungen des Nationalen Bildungspanels belegen: Ein substanzieller Anteil an formal Geringqualifizierten weist überdurchschnittlich hohe Kompetenzwerte etwa in den Bereichen Lesen sowie Informations- und Kommunikationstechnologie auf. Tatsächlich scheinen Grundkompetenzen keineswegs nur mit formalen Qualifikationen, sondern auch mit anderen Faktoren zusammenzuhängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Temporary workforce under pressure: poor occupational safety and health (OSH) as a dimension of precarity? (2018)

    Becker, Karina ; Engel, Thomas ;

    Zitatform

    Becker, Karina & Thomas Engel (2018): Temporary workforce under pressure. Poor occupational safety and health (OSH) as a dimension of precarity? In: Management Revue, Jg. 29, H. 1, S. 32-54. DOI:10.5771/0935-9915-2018-1-32

    Abstract

    "The article focuses on concrete occurrences of work-related psychological stress and the strains of temporary workers. Because of their higher sickness rates and incapacity to work, our research question investigates the specific characteristics of temporary work employees compared to all other employees. We carried out a secondary cross-sectional data analysis of employee surveys from 2006 and 2012 to estimate the risks of poor working conditions and OSH deficiencies for temporary and non-temporary workers. We identify different working conditions and standards of occupational safety and health (OSH) in relation to the employment status and interpret them as a symptom of increasing labour precarity. Along with the decrease in collegiality, management segregation of the workday thus exerts discipline on workers in particular ways. Poor resources of gratification and collegiality together with difficult work-time arrangements, e. g. shift work, become characteristic features of the temporary workforce. These are connected with psychological health restrictions which leads more often to the phenomenon of attending work while ill (so called presenteeism) than its opposite - sickness absenteeism." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Digitalisierung bewegt die Zeitarbeitsbranche (2018)

    Bellmann, Lutz ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz (2018): Die Digitalisierung bewegt die Zeitarbeitsbranche. In: IAB-Forum H. 08.06.2018, o. Sz., 2018-06-06.

    Abstract

    "Zum mittlerweile siebten Mal lud das IAB zum interdisziplinären 'Forum Zeitarbeit' ein. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis trafen sich in Nürnberg, um aktuelle Fragen rund um die Zeitarbeitsbranche zu diskutieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Young precariat and a new work order?: a case for historical sociology (2018)

    Bessant, Judith ;

    Zitatform

    Bessant, Judith (2018): Young precariat and a new work order? A case for historical sociology. In: Journal of Youth Studies, Jg. 21, H. 6, S. 780-798. DOI:10.1080/13676261.2017.1420762

    Abstract

    "This article assesses Guy Standing's (2011) account of 'the precariat' as a 'new class' to the many exercises undertaken in youth studies since the 1980s to make sense of the changing patterns of youth employment. While Standing's focus on the experience of fragmented and casualized work in many economies which now implicates young people has value, there are significant problems with his account that highlights the some difficulties in thinking in somewhat abstracted ways about 'structural' change processes that do not sufficiently consider the question of time. The case of Australia's of labour market regulation since the 1890s is used to test the validity of Standing's focus on the novelty of neoliberalism after the early 1980 to explain the emergence of precarious employment. Standing's claim that insecurity is central to the 'new precariat' because they lack the different kinds of security enjoyed by the 'working-class' after 1945, highlights the need for an interpretative framework attentive to the longer term role of state policy and the interplay of historical and local processes. The case is then made for developing a historical sociology that engages with what is now happening in respect to young people and their employment security." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen des Mindestlohns auf die Nachfrage nach freien Mitarbeitern sind gering (2018)

    Betzl, Ute;

    Zitatform

    Betzl, Ute (2018): Auswirkungen des Mindestlohns auf die Nachfrage nach freien Mitarbeitern sind gering. In: IAB-Forum H. 18.10.2018, o. Sz., 2018-10-16.

    Abstract

    "Hat die Einführung des Mindestlohns dazu geführt, dass die betroffenen Unternehmen statt regulär Beschäftigter verstärkt freie Mitarbeiter einstellen, weil sie diesen keinen Mindestlohn zahlen müssen? In einer Studie für die Mindestlohnkommission ist das IAB dieser Frage auf den Grund gegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The role of employment interruptions and part-time work for the rise in wage inequality (2018)

    Biewen, Martin ; Fitzenberger, Bernd ; de Lazzer, Jakob;

    Zitatform

    Biewen, Martin, Bernd Fitzenberger & Jakob de Lazzer (2018): The role of employment interruptions and part-time work for the rise in wage inequality. In: IZA journal of labor economics, Jg. 7, S. 1-34. DOI:10.1186/s40172-018-0070-y

    Abstract

    "The incidence of employment interruptions and temporary part-time work has grown strongly among full-time workers, yet little is known about the impact on wage inequality. This is the first study showing that such episodes play a substantial role for the rise in inequality of full-time wages, considering the case of Germany. While there are also strong composition effects of education for males and of age and experience for females, changes in industry and occupation explain fairly little of the inequality rise. Extending the analysis to total employment reveals substantial negative selection into part-time work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    The ins and outs of involuntary part-time employment (2018)

    Borowczyk-Martins, Daniel ; Lalé, Etienne ;

    Zitatform

    Borowczyk-Martins, Daniel & Etienne Lalé (2018): The ins and outs of involuntary part-time employment. (IZA discussion paper 11826), Bonn, 20 S.

    Abstract

    "We develop an adjustment procedure to construct U.S. monthly time series of involuntary part-time employment stocks and flows from 1976 until today. Armed with these new data, we provide a comprehensive account of the dynamics of involuntary part-time work. Transitions from full-time to involuntary part-time employment dominate this dynamics, spiking up at recessions' onsets and persisting well into recovery periods. On the other hand, weaknesses in job creation contribute little to these fluctuations. Our data and findings are relevant to inform a broader assessment of labor market performance and to develop models of cyclical labor adjustment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The welfare effects of involuntary part-time work (2018)

    Borowczyk-Martins, Daniel ; Lalé, Etienne ;

    Zitatform

    Borowczyk-Martins, Daniel & Etienne Lalé (2018): The welfare effects of involuntary part-time work. In: Oxford economic papers, Jg. 70, H. 1, S. 183-205. DOI:10.1093/oep/gpx033

    Abstract

    "Employed individuals in the USA are increasingly more likely to move to involuntarily part-time work than to unemployment. Spells of involuntary part-time work are different from unemployment spells: a full-time worker who takes on a part-time job suffers an earnings loss while remaining employed, and is unlikely to receive income compensation from publicly provided insurance programmes. We analyse these differences through the lens of an incomplete-market, job-search model featuring unemployment risk alongside an additional risk of involuntary part-time employment. A calibration of the model consistent with US institutions and labour market dynamics shows that involuntary part-time work generates lower welfare losses relative to unemployment. This finding relies critically on the much higher probability to return to full-time employment from part-time work. We interpret it as a premium in access to full-time work faced by involuntary part-time workers, and use our model to tabulate its value in consumption-equivalent units." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Rolle sozialer Einbindung im Kontext der Wahrnehmung und Deutung von Erwerbssituationen: eine fallexemplarische Analyse (2018)

    Brandt, Stefan; Böhnke, Petra;

    Zitatform

    Brandt, Stefan & Petra Böhnke (2018): Die Rolle sozialer Einbindung im Kontext der Wahrnehmung und Deutung von Erwerbssituationen. Eine fallexemplarische Analyse. In: Sozialer Sinn, Jg. 19, H. 2, S. 333-365. DOI:10.1515/sosi-2018-0016

    Abstract

    "Im vorliegenden Beitrag wird ein mehrstufiges Analyseverfahren vorgestellt, das die theoretische Forderung nach einem erweiterten Prekaritätsverständnis methodisch aufgreift. Im Mittelpunkt steht der Versuch, die Wahrnehmung von Prekarität und die Deutung von Erwerbssituationen besser zu verstehen und dabei insbesondere das Zusammenspiel von Erwerbsarbeit und sozialer Einbindung als Integrationsmodi in den Blick zu nehmen. Wir fragen, vor welchem Hintergrund sinnstiftender Beziehungs- und Netzwerklogiken Akteurinnen und Akteure ihre Erwerbssituation wahrnehmen und was dazu beiträgt, diese als subjektiv prekär oder nicht prekär zu empfinden. Zur Annäherung an mögliche Entstehungsbedingungen subjektiver Prekarität kombinieren wir drei rekonstruktive Verfahren. Diese Kombination ermöglicht einerseits eine verzeitlichte Analyse von subjektiver Prekarität als auch eine systematische Einbeziehung unterschiedlicher Dimensionen sozialer Einbindung, durch die die Wahrnehmung von Prekarität abgefangen oder verstärkt werden kann. Andererseits werden Aspekte der Temporalisierung und Kontextualisierung im Hinblick auf ihre Rolle im Zuge der Entstehung und Ausformung spezifischer Wahrnehmungs- und Deutungsweisen von Erwerbssituationen analysiert." (Autorenreferat, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Geringfügige Beschäftigung aus der Perspektive von Beschäftigten und Betrieben sowie Verteilungs- und Arbeitsmarktwirkungen einer Ausweitung: Öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages am 26. November 2018 (2018)

    Bruckmeier, Kerstin ; Lietzmann, Torsten ; Mühlhan, Jannek; Stegmaier, Jens ;

    Zitatform

    Bruckmeier, Kerstin, Torsten Lietzmann, Jannek Mühlhan & Jens Stegmaier (2018): Geringfügige Beschäftigung aus der Perspektive von Beschäftigten und Betrieben sowie Verteilungs- und Arbeitsmarktwirkungen einer Ausweitung. Öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages am 26. November 2018. (IAB-Stellungnahme 16/2018), Nürnberg, 17 S.

    Abstract

    "Das IAB äußert sich in dieser Stellungnahme zum Gesetzentwurf der FDP-Bundestagsfraktion zur Dynamisierung der Verdienstgrenzen der geringfügigen Beschäftigung (Bundestagsdrucksache 19/4764). Der Entwurf sieht vor, die bisherigen starren Verdienstgrenzen für geringfügige Beschäftigungsverhältnisse ('Minijobs') und Beschäftigungsverhältnisse in der Gleitzone ('Midijobs') durch eine Kopplung an die Entwicklung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns automatisch zu dynamisieren. Die Verdienstgrenze bei geringfügiger Beschäftigung soll auf das 60-fache und das Gleitzonenende für Midijobs auf das 145-fache des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns festgelegt werden. Das IAB geht in seiner Stellungnahme auf die Entwicklung und Struktur der geringfügigen Beschäftigung sowie auf die Motive zur Ausübung geringfügiger Beschäftigung, die Situation geringfügig Beschäftigter und die vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den Effekten einer geringfügigen Beschäftigung auf den Übergang in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ('Brückeneffekte') ein. Die direkten Verteilungswirkungen, die sich aus einer Dynamisierung der Entgeltgrenzen ergeben, werden anschließend zusammen mit den zu erwartenden Auswirkungen auf das Arbeitsangebot diskutiert. Abschließend werden Erkenntnisse zu geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen aus betrieblicher Perspektive dargestellt. Aus Sicht des IAB ist eine Dynamisierung der Entgeltgrenzen kein geeignetes Mittel, um Personen am unteren Einkommensrand besser zu stellen. Eine Reform geringfügiger Beschäftigung sollte nicht in Richtung einer Ausweitung, wie mit dem Gesetzesvorschlag der FDP-Bundestagsfraktion intendiert, sondern in Richtung einer schrittweisen Eingrenzung gehen. Dabei müssten die Regelungen im Rahmen einer umfassenderen Reform künftig im Wesentlichen darauf ausgerichtet werden, dass sich geringfügige Beschäftigung allein auf solche Personen konzentriert, für die eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung tendenziell nicht in Frage kommt wie Schüler, Studierende und Rentner. Zudem müssten Rahmenbedingungen geschaffen werden, um Lohnsteigerungen oder Arbeitszeitausweitungen innerhalb der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung realisieren zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wage effects of labour market entry via temporary work agency employment: Evidence from German apprenticeship graduates (2018)

    Buch, Tanja; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja & Annekatrin Niebuhr (2018): Wage effects of labour market entry via temporary work agency employment. Evidence from German apprenticeship graduates. In: International journal of manpower, Jg. 39, H. 7, S. 937-953., 2017-11-07. DOI:10.1108/IJM-04-2017-0077

    Abstract

    "The purpose of this paper is to investigate whether labour market entry via temporary work has any (persistent) effects on labour market outcomes.
    Using unique data on several cohorts of graduates from the German apprenticeship system, the authors interpret labour market entry via temporary work agency (TWA) work as a treatment and apply propensity score matching and the control function approach to investigate corresponding effects.
    The results indicate a pronounced wage gap but no significant wage disadvantage in the medium term for graduates who switch to regular employment. Nevertheless, approximately 30 per cent of the graduates do not manage to leave the temporary help sector and, as a result, suffer persistent wage penalties.
    The numerous studies that investigate the consequences of TWA work on individual labour market performance have not considered the specific situation of young workers after graduation. The rapidly increasing percentage of TWA jobs and the above average share of young workers among temporary workers call for corresponding evidence." (Author's abstract, © Emerald Group) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Bildungsspezifische Ungleichheiten bei geringfügig Beschäftigten Müttern: Entwicklungen zwischen 2005 und 2015 (2018)

    Buschner, Andrea;

    Zitatform

    Buschner, Andrea (2018): Bildungsspezifische Ungleichheiten bei geringfügig Beschäftigten Müttern. Entwicklungen zwischen 2005 und 2015. In: Wirtschaft und Statistik H. 6, S. 61-74.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht bildungsspezifische Ungleichheiten in der geringfügigen Beschäftigung von Müttern. Anhand von Mikrozensusdaten der Jahre 2005, 2010 und 2015 kann gezeigt werden, dass Mütter mit hohen Bildungsabschlüssen seltener eine geringfügige Beschäftigung ausüben und sich häufiger für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung entscheiden als Mütter mit niedrigem Bildungsniveau. Mögliche Konsequenzen einer länger andauernden, ausschließlich geringfügigen Beschäftigung sind eine erhöhte finanzielle Abhängigkeit vom Partner, eine zunehmende Dequalifizierung sowie der Verzicht auf eigene Anwartschaften für die soziale Absicherung im Alter. Mütter mit niedrigen Bildungsabschlüssen weisen somit ein erhöhtes Risiko auf, im Lebenslauf von Altersarmut betroffen zu sein. Für die in diesem Aufsatz getroffenen inhaltlichen Annahmen und Aussagen zeichnet allein die Autorin verantwortlich." (Autorenreferat, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)

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  • Literaturhinweis

    Organisierung prekärer Arbeit an österreichischen Universitäten: das Beispiel der IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen (2018)

    Cargnelli, Christian; Ehs, Tamara ; Tantner, Anton ;

    Zitatform

    Cargnelli, Christian, Tamara Ehs & Anton Tantner (2018): Organisierung prekärer Arbeit an österreichischen Universitäten. Das Beispiel der IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen. In: Prokla, Jg. 48, H. 4, S. 641-661. DOI:10.32387/prokla.v48i193.1150

    Abstract

    "Die 1996 in Österreich gegründete Interessengemeinschaft LektorInnen und WissensarbeiterInnen setzt sich gegen die zunehmende Prekarisierung der Lebens- und Arbeitverhältnisse der an den österreichischen Universitäten tätigen Lehrenden und Forschenden ein. Der Beitrag beschreibt deren Situation, setzt sich mit wissenschaftlichen Thematisierungen des Prekariats auseinander und nennt Herausforderungen, mit denen die Organisierung prekärer Arbeit konfrontiert ist." (Autorenreferat, © Verlag Westfälisches Dampfboot)

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  • Literaturhinweis

    Employment effects of payroll tax subsidies (2018)

    Collischon, Matthias ; Cygan-Rehm, Kamila; Riphahn, Regina T. ;

    Zitatform

    Collischon, Matthias, Kamila Cygan-Rehm & Regina T. Riphahn (2018): Employment effects of payroll tax subsidies. (CESifo working paper 7111), München, 35 S.

    Abstract

    "This paper exploits several reforms of wage subsidies in the framework of the German Minijob program to investigate substitution and complementarity relationships between subsidized and non-subsidized labor demand. We apply an instrumental variables approach and use administrative data on German establishments for the period 1999-2014. Particularly in small establishments (0-9 employees), subsidized Minijob employment comprises large shares of the work force, on average over 40 percent. For these establishments, robust evidence shows that increasing the subsidization of Minijob employment crowds out non-subsidized employment. Our results imply that Minijob employment in 2014 may have eliminated more than 0.5 million unsubsidized employment relationships just in small establishments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Collischon, Matthias ;
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  • Literaturhinweis

    Prekäre Arbeitswelten: Von digitalen Tagelöhnern bis zur Generation Praktikum (2018)

    Dietl, Stefan;

    Zitatform

    Dietl, Stefan (2018): Prekäre Arbeitswelten. Von digitalen Tagelöhnern bis zur Generation Praktikum. Münster: Unrast, 72 S.

    Abstract

    "Leiharbeit, Werkverträge, Minijobs, befristete Arbeitsverhältnisse - fast 40 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten inzwischen in derlei prekären Arbeitsverhältnissen. Für die Betroffenen bedeutet die Prekarität häufig niedrige Löhne, geringe soziale Absicherung und ständige Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes.
    In kurzen und übersichtlichen Kapiteln gibt Stefan Dietl einen Einblick in die aktuelle Arbeitswelt. Im Fokus stehen dabei neue Formen der Prekarität wie die Arbeit auf Abruf, prekäre Beschäftigungsformen im digitalen Zeitalter, Leih- und Zeitarbeit sowie die Ausweitung prekärer Beschäftigungsverhältnisse auf immer mehr/weitere Arbeitsbereiche. Nicht zuletzt richtet Dietl seinen Blick aber auch auf den Widerstand gegen Niedriglöhne und die wachsende soziale Unsicherheit." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bogus self-employment in Germany: Also a question of definition (2018)

    Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans & Alexander Patzina (2018): Bogus self-employment in Germany. Also a question of definition. In: IAB-Forum H. 03.04.2018, o. Sz., 2018-03-28.

    Abstract

    "Based on a large-scale empirical study with 30,000 participants, the IAB explored the dissemination of bogus self-employment in Germany. In particular, the study analyses which labour market groups are over average affected by bogus self-employment as an illegal form of employment. The study employs alternative legal definitions of employment to test the sensitivity of the results." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ;
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  • Literaturhinweis

    Who chooses part-time work and why? (2018)

    Dunn, Megan;

    Zitatform

    Dunn, Megan (2018): Who chooses part-time work and why? In: Monthly labor review, Jg. 141, H. March, S. 1-25. DOI:10.21916/mlr.2018.8

    Abstract

    "Often, discussions about part-time work focus on people who want to work full time. This article, however, examines the people who want to work part time among different demographic groups and their reasons for working part time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ohne Schutz und Sicherheit (2018)

    Dälken, Michaela;

    Zitatform

    Dälken, Michaela (2018): Ohne Schutz und Sicherheit. In: Gute Arbeit, Jg. 30, H. 6, S. 8-12.

    Abstract

    "Viele osteuropäische Beschäftigte in Deutschland arbeiten unter Bedingungen, die man längst überwunden glaubte. Sie leben und arbeiten in einer Schattenwelt des deutschen Arbeitsmarkts, in der Löhne umgangen und Arbeitsschutzvorgaben ausgehebelt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mit der Geduld am Ende?: Die Prekarisierung der academic workforce in der unternehmerischen Universität (2018)

    Dörre, Klaus; Rackwitz, ;

    Zitatform

    Dörre, Klaus (2018): Mit der Geduld am Ende? Die Prekarisierung der academic workforce in der unternehmerischen Universität. In: M. Laufenberg, M. Erlemann, M. Norkus & G. Petschick (Hrsg.) (2018): Prekäre Gleichstellung : Geschlechtergerechtigkeit, soziale Ungleichheit und unsichere Arbeitsverhältnisse in der Wissenschaft, S. 185-209. DOI:10.1007/978-3-658-11631-6_8

    Abstract

    "Der Beitrag führt in die Prekarisierung im akademischen Feld ein. Dabei wird akademische Prekarität vor dem Hintergrund der objektiven Beschäftigungsbedingungen sowie der subjektiven Verarbeitungsformen in ihrer Mehrdimensionalität erfasst und damit ihre Feldspezifik herausgearbeitet. Ihre Hintergründe werden in einer neuen Landnahme im akademischen Feld verortet. Diese beschreibt den Übergang zur unternehmerischen Universität und den damit verbundenen tief greifenden Strukturwandel der Steuerungs- und Kontrollmechanismen in der Wissenschaftslandschaft. Damit korrespondiert eine Restrukturierung akademischer Arbeit und veränderte Tätigkeitsanforderungen und Arbeitsrealitäten des akademischen Personals. Insgesamt wirkt akademische Prekarität dank der immens gestiegenen Konkurrenz als ein Disziplinierungs- und Kontrollregime zur Verstärkung der Ausbeutung der academic workforce. Abschließend geht der Beitrag auf die Widerständigkeiten, Reibungen und Gegenmobilisierungen ein, die die unternehmerische Universität als umkämpfte und prinzipiell überwindbare Formation zum Vorschein bringen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die neuen Vagabunden: Prekarität in reichen Gesellschaften (2018)

    Dörre, Klaus;

    Zitatform

    Dörre, Klaus (2018): Die neuen Vagabunden. Prekarität in reichen Gesellschaften. In: U. Bittlingmayer, A. Demirovic & T. Freytag (Hrsg.) (2018): Handbuch Kritische Theorie, S. 1-23. DOI:10.1007/978-3-658-12707-7_53-1

    Abstract

    "Im Unterschied zum orthodoxen Marxismus zeichnen sich wichtige Strömungen in der Kritischen Theorie durch einen klaren Blick auf die Widerständigkeit der Verarmten und Ausgeschlossenen, der Vagabunden moderner Gesellschaften aus. Der Beitrag knüpft implizit an solche Überlegungen an und beschreibt die Prekarisierung von Arbeit und Leben in den reichen Gesellschaften des Nordens als Genese neuer Vagabunden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Das Aussetzen von Beschäftigungsverhältnissen als betriebliche Strategie zum Ausgleich von Schwankungen des Personalbedarfs: ein Update (2018)

    Eppel, Rainer ; Horvath, Thomas ; Mahringer, Helmut;

    Zitatform

    Eppel, Rainer, Thomas Horvath & Helmut Mahringer (2018): Das Aussetzen von Beschäftigungsverhältnissen als betriebliche Strategie zum Ausgleich von Schwankungen des Personalbedarfs. Ein Update. In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 91, H. 11, S. 799-810.

    Abstract

    "Um kurzfristige, saison- und nicht saisonbedingte Schwankungen des Arbeitskräftebedarfs auszugleichen, beenden viele Betriebe in Zeiten geringerer Auslastung Beschäftigungsverhältnisse und stellen anschließend bei verbesserter Auftragslage dieselben Arbeitskräfte wieder ein ('temporärer Layoff'). Sie wälzen damit Personalkosten auf die Arbeitslosenversicherung ab, da viele betroffene Arbeitskräfte während der Beschäftigungsunterbrechung arbeitslos vorgemerkt sind und Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung beziehen. Diese personalpolitische Flexibilisierungsstrategie wurde bisher kaum thematisiert, spielt jedoch in Österreich seit Jahrzehnten eine bedeutende Rolle. Im Jahr 2017 waren 13,7% aller Beschäftigungsaufnahmen Wiedereinstellungen von temporär Arbeitslosen bei demselben Arbeitgeber innerhalb einer Zeitspanne von einem Jahr. Die registrierte Arbeitslosigkeit während temporärer Layoffs trug mehr als ein Achtel zur registrierten Gesamtarbeitslosigkeit bei. Sie war damit für rund 1 Prozentpunkt der Arbeitslosenquote maßgebend. Die Aussetzung von Beschäftigungsverhältnissen ist mit Kosten für die Arbeitslosenversicherung in einer Größenordnung von rund 500 Mio. EURO pro Jahr verbunden." (Autorenreferat, © WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung)

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    Are active labour market policies effective in activating and integrating low-skilled individuals?: an international comparison (2018)

    Escudero, Verónica ;

    Zitatform

    Escudero, Verónica (2018): Are active labour market policies effective in activating and integrating low-skilled individuals? An international comparison. In: IZA journal of labor policy, Jg. 7, S. 1-26. DOI:10.1186/s40173-018-0097-5

    Abstract

    "This paper examines the effectiveness of active labour market policies (ALMPs) in improving labour market outcomes, especially of low-skilled individuals, by means of a pooled cross-country and time series database for 31 advanced countries during the period 1985 - 2010. The analysis includes aspects of the delivery system to see how the performance of ALMPs is affected by different implementation characteristics. Among the notable results, the paper finds that ALMPs matter at the aggregate level, but mostly through an appropriate management and implementation. In this regard, sufficient allocation of resources to programme administration and policy continuity appear to be particularly important. Moreover, start-up incentives and measures aimed at vulnerable populations are more effective than other ALMPs in terms of reducing unemployment and increasing employment. Interestingly, the positive effects of these policies seem to be particularly beneficial for the low skilled." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Personalpolitik in hessischen Betrieben: IAB-Betriebspanel-Report Hessen 2017 (2018)

    Fischer, Anna C.; Larsen, Christa;

    Zitatform

    Fischer, Anna C. & Christa Larsen (2018): Personalpolitik in hessischen Betrieben. IAB-Betriebspanel-Report Hessen 2017. (IAB-Betriebspanel Hessen 2018,03), Frankfurt am Main, 20 S.

    Abstract

    "Die Gesamtbeschäftigung in Hessen ist in den vergangenen zehn Jahren auf über drei Millionen angestiegen. Trotz allgemeinem Beschäftigungszuwachs kam es in diesem Zeitraum innerhalb der meisten Betriebe zu personellen Fluktuationen. Zieht die Wirtschaft an, verbessern sich für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Jobaussichten. Gleichzeitig sind die Betriebe herausgefordert, attraktiv für die anvisierte Zielgruppe zu bleiben. Die Daten des IAB-Betriebspanels ermöglichen Einblicke in die personellen Veränderungen auf Betriebsebene. Diese werden in einem ersten Abschnitt dargestellt. Neben den verschiedenen Gründen für den Austritt aus einem Betrieb wird zudem über die Entwicklung der offenen Stellen berichtet. Hieran anschließend wird die Entwicklung der Teilzeit- und der Befristungsquote dargestellt. Darüber hinaus wird auf die Beschäftigung von Geflüchteten, die seit 2015 nach Deutschland gekommen sind, eingegangen. Fragen zur Art ihrer Beschäftigung sowie ihrem Tätigkeitsniveau wurden 2017 erstmals erhoben. In einem letzten Abschnitt wird die Verbreitung schriftlich fixierter Pläne in der betrieblichen Personalarbeit dargestellt, welche eine langfristig angelegte und zielgerichtete Personalentwicklung unterstützen." (Textauszug, IAB-Doku)

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    "Connecting with the Disconnected": Zur Bewältigung forschungspraktischer Herausforderungen in qualitativen Untersuchungen zu Menschen in prekären Lebenslagen (2018)

    Fuchs, Philipp ; Gellermann, Jan F. C.; Kutzner, Stefan;

    Zitatform

    Fuchs, Philipp, Jan F. C. Gellermann & Stefan Kutzner (2018): "Connecting with the Disconnected". Zur Bewältigung forschungspraktischer Herausforderungen in qualitativen Untersuchungen zu Menschen in prekären Lebenslagen. In: Sozialer Sinn, Jg. 19, H. 1, S. 105-142., 2018-08-01. DOI:10.1515/sosi-2018-0005

    Abstract

    "Weil Menschen in prekären Lebenslagen wie insgesamt Angehörige randständiger Milieus für die Forschung nicht ohne Weiteres erreichbar sind, sind in diesem Bereich explorative Vorgehensweisen angezeigt, so dass hier vor allem qualitative Forschungsmethoden zur Anwendung kommen. Unabhängig von den Forschungsmethoden stellen sich im Kontakt mit Angehörigen dieser Personenkreise besondere Herausforderungen: Das betrifft die Feldzugänge, das Kontaktmanagement, die Interviewpraxis aber auch das Verhältnis der Forschenden zu ihren jeweiligen Interviewpartnern. Auch wenn immer wieder auf die hohe Bedeutung des Feldzugangs wie des Verhältnisses zu den Interviewpartnern hingewiesen wird, findet sich in der bestehenden Handbuchliteratur dazu relativ wenig. Damit korrespondiert, dass diese Probleme immer spezifisch und nicht durch Rückgriff auf standardisierte Verfahren angegangen werden müssen. Auf der Basis einer qualitativen Längsschnittuntersuchung zu sogenannten 'entkoppelten Jugendlichen' wird im Aufsatz dargestellt, wie diese Herausforderungen in den Phasen der Felderschließung und der Materialerhebung bewältigt wurden." (Autorenreferat, © De Gruyter)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gellermann, Jan F. C.;
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    Temporary agency workers stepping into a permanent position: social skills matter (2018)

    Galais, Nathalie; Moser, Klaus ;

    Zitatform

    Galais, Nathalie & Klaus Moser (2018): Temporary agency workers stepping into a permanent position. Social skills matter. In: Employee relations, Jg. 40, H. 1, S. 124-138. DOI:10.1108/ER-08-2016-0158

    Abstract

    "Purpose
    Temporary agency work (TAW) has increased enormously in recent decades. Most temporary agency workers are pushed involuntarily into this work arrangement and prefer permanent work arrangements. Therefore, the motive to find a permanent job through TAW is predominant for the majority of temporary agency workers. However, little is known about what helps in obtaining a permanent job in a client organization. The purpose of this paper is to examine the role of social skills by simultaneously considering the human capital aspects and motivational background of the individuals for transition success.
    Design/methodology/approach
    The paper is based on a questionnaire study of 151 temporary agency workers with two measurement points. The questionnaires were first administered at the very beginning of their work as a temp (and again five months later).
    Findings
    The findings show that the social skills of temporary agency workers in contrast to various aspects of human capital and motives for temping had a significant impact on becoming a permanent worker in a client organization.
    Research limitations/implications
    The generalizability of the finding that social skills help temporary agency workers to find a permanent job in a client organization may be restricted due to the particularities of the work setting in the clerical sector. The incidences as well as the determinants of transition success may depend on the industry sector because of the respective assignment characteristics as well as the clients' reasons of using temporary agency workers. Future research should investigate more thoroughly the role of assignment characteristics for the experiences of the workers.
    Practical implications
    Social skills seem to play a crucial role for transition success in TAW. Qualification measures should therefore include the training of interpersonal behavior. It would be desirable when the involved organizations would assume responsibility in this respect. Furthermore, policy makers should provide adequate training formats since they promote TAW as a stepping stone opportunity for unemployed people.
    Originality/value
    This paper suggests that career mobility in the context of flexible work arrangements may be driven by more informal processes of social integration into the existing permanent team. While TAW is seen as a temporary solution in Germany, this study focuses on the individual determinants of transition success of temporary agency workers that is still rare in studies on the topic." (Author's abstract, © Emerald Group) ((en))

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    The political consequences of outsider labour market status in the United States: a micro-level study (2018)

    Gelepithis, Margarita; Jeannet, Anne-Marie ;

    Zitatform

    Gelepithis, Margarita & Anne-Marie Jeannet (2018): The political consequences of outsider labour market status in the United States. A micro-level study. In: Social policy and administration, Jg. 52, H. 5, S. 1019-1042. DOI:10.1111/spol.12277

    Abstract

    "This article contributes to recent research that seeks to understand the political consequences of 'outsider' labour market status. There is an emerging consensus that labour market outsiders have systematically different policy preferences and display systematically different political behaviour to securely employed 'insiders' in Europe. Yet the political consequences of outsider status in the USA are less clear. They may be expected to differ from those that have been documented in the European context, because: (1) the USA is characterized by low employment protection of insiders; and (2) there is evidence that Americans are more reluctant than Europeans to hold governments responsible for personal economic hardship. We therefore use the General Social Survey to examine how outsider labour market status is related to voting behaviour and to social policy preferences in the USA. We find that the concept of 'labour market outsider' - as conventionally operationalized - holds little explanatory power in the American context. Disaggregating the outsider category, our results suggest that the political consequences of outsider labour market status may be contingent on individual beliefs about government responsibility." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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    'Going under-employed': Industrial and regional effects, specialization and part-time work across recession-hit Southern European Union regions (2018)

    Gialis, Stelios ; Gourzis, Kostas ; Underthun, Anders ;

    Zitatform

    Gialis, Stelios, Kostas Gourzis & Anders Underthun (2018): 'Going under-employed': Industrial and regional effects, specialization and part-time work across recession-hit Southern European Union regions. In: European Urban and Regional Studies, Jg. 25, H. 3, S. 300-319. DOI:10.1177/0969776417713054

    Abstract

    "The paper explores the regional dimensions of under-employment by analysing the uneven dispersion of part-time jobs in Greece. It understands under-employment as an integral dimension of contemporary flexible labour trends, triggered by devaluation and expanding amid crisis, although in diverse geographical and sectoral terms. It follows a methodology that comparatively analyses statistical data, relevant secondary sources and previous case studies, before moving to a theoretical contextualization of the findings. Based on this framework, NUTS-II level total employment and part-time work data are analysed through location quotients, and a new embellishment of shift-share analysis is implemented for 2005 - 2008 and 2009 - 2012 across nine sectors. The findings reveal four distinct, although porous, patterns of under-employment that are distinguished according to different regional productive specializations and the impact of structural or regional effects. The reasons why some regional economies, such as the tourist ones, were more resistant to employment losses, and at the same time the most keen on expanding part-time work, are scrutinized. Concluding, three deeper causal mechanisms, namely productive-technological, organizational and institutional, that determine the under-employment patterns revealed, are discussed and contrasted to relevant literature findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Sports Psychology in the English Premier League: 'It Feels Precarious and is Precarious' (2018)

    Gilmore, Sarah ; Smith, John; Wagstaff, Christopher;

    Zitatform

    Gilmore, Sarah, Christopher Wagstaff & John Smith (2018): Sports Psychology in the English Premier League: 'It Feels Precarious and is Precarious'. In: Work, employment and society, Jg. 32, H. 2, S. 426-435. DOI:10.1177/0950017017713933

    Abstract

    "The literatures on gender status stereotyping and the 'glass-ceiling' have shown that women managers have more difficult job experiences than men, but whether these experiences result in lower job satisfaction is still an open question. Using fixed-effects models in a longitudinal national sample, this study examines differences in job satisfaction between women and men promoted into lower and higher-level management, after controlling for key determinants of job satisfaction. Results indicate that promotions to management are accompanied by an increase in job satisfaction for men but not for women, and that the differing effect lasts beyond the promotion year. Moreover, following promotion, the job satisfaction of women promoted to higher-level management even starts declining. The type of promotion (internal or lateral) does not modify this effect. By clarifying the relationship between gender, promotion to managerial position and job satisfaction, the study contributes to the literature on the gender gap in managerial representation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Dynamiken subjektiver Erwerbsprekarität in der späten Erwerbsphase (2018)

    Golsch, Katrin ; Abendroth, Anja-Kristin ;

    Zitatform

    Golsch, Katrin & Anja-Kristin Abendroth (2018): Dynamiken subjektiver Erwerbsprekarität in der späten Erwerbsphase. In: M. Giesselmann, K. Golsch, H. Lohmann & A. Schmidt-Catran (Hrsg.) (2018): Lebensbedingungen in Deutschland in der Längsschnittperspektive, S. 207-223. DOI:10.1007/978-3-658-19206-8_12

    Abstract

    "Eine Vielzahl an empirischen Studien hat die zunehmende Bedeutung von prekären Beschäftigungsverhältnissen und deren Einfluss auf den individuellen Lebenslauf aufgezeigt. Ein wichtiger Befund dieser Studien ist, dass Prekarität gesellschaftliche Teilhabebedingungen und -chancen einschränkt. Jedoch wird Prekarität in quantitativen Untersuchungen bislang kaum multidimensional und im Längsschnitt betrachtet. Außerdem wird häufig das Augenmerk nur auf die erste Erwerbsphase gerichtet. Auch die Frage, ob Prekarität subjektiv so erlebt wird oder nicht, ist noch nicht ausreichend erforscht.
    In dieser Studie zeigen wir auf, wie bestehende Forschung in mehrfacher Hinsicht erweitert werden kann. Dazu betrachten wir im Unterschied zu vielen anderen Studien die letzte Erwerbsphase von Männern und Frauen und analysieren auf Basis von Individual- und Paardaten des Sozioökonomischen Panels (2008-2014) inwieweit a) unterschiedliche Dimensionen und Grade von Prekarität, b) die Kumulation von Prekarität in der Beschäftigungshistorie, sowie c) die Kumulation von Prekarität in Partnerschaften die subjektive Prekaritätswahrnehmung steigern. Die Ergebnisse unserer Analysen zeigen, dass vier Prekaritätsdimensionen - Beschäftigungsprekarität, Einkommensprekarität, Prekarität der Beschäftigungsfähigkeit und sozialrechtliche Prekarität - einen signifikanten Einfluss auf die subjektive Wahrnehmung der eigenen Arbeitsplatzsicherheit haben und diese wechselseitig verstärken. Gleichzeitig steigert die Kumulation von Prekarität in der Beschäftigungshistorie sowie die Kumulation von Prekarität in der Partnerschaft die subjektive Prekaritätswahrnehmung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The labor market in Sweden since the 1990s: the Swedish economy continues to have high employment and rapidly rising real wages (2018)

    Gottfries, Nils;

    Zitatform

    Gottfries, Nils (2018): The labor market in Sweden since the 1990s. The Swedish economy continues to have high employment and rapidly rising real wages. (IZA world of labor 411), Bonn, 12 S. DOI:10.15185/izawol.411

    Abstract

    "Heute zählt Schweden zu den EU-Staaten mit der höchsten Erwerbsbeteiligung und Beschäftigungsquote. Seit 2001 sind die Reallöhne - bei stabiler, komprimierter Lohnverteilung - stetig gestiegen, während das geschlechtsspezifische Lohngefälle deutlich zurückgegangen ist. Probleme bereiten allerdings die Beschäftigungsquoten von Zuwanderern und Personen mit geringer Bildung. Hier sind politische Maßnahmen erforderlich, um Qualifikationen (z. B. sprachliche und berufsspezifische Fähigkeiten) zu vermitteln. Die Lohnverteilung sollte am unteren Ende ausgeweitet werden, um mehr Arbeitsplätze für weniger qualifizierte Arbeitskräfte zu schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Teilzeitarbeit auf dem Vormarsch: Differenzierungen im Erwerbsverhalten von Frauen in Deutschland (2018)

    Grünheid, Evelyn;

    Zitatform

    Grünheid, Evelyn (2018): Teilzeitarbeit auf dem Vormarsch. Differenzierungen im Erwerbsverhalten von Frauen in Deutschland. In: Bevölkerungsforschung aktuell, Jg. 39, H. 4, S. 2-13.

    Abstract

    "Derzeit sind in Deutschland rund 19 Millionen Frauen erwerbstätig - das entspricht 47 % aller Erwerbstätigen. Im Jahr 1991 lag ihr Anteil mit etwa 14 Millionen noch unter 40 %. Damit hat sich seit den 1990er Jahren ein deutlicher Anstieg der Frauenerwerbstätigkeit durchgesetzt. Der Beitrag untersucht, wie sich diese Entwicklung im Einzelnen vollzogen hat. Dabei stehen auch die Fragen im Fokus, welche Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland erkennbar sind und wie sich die Geschlechter unterscheiden. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang auch die Frage der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familie, vor allem im Hinblick auf den Erwerbsumfang und das Qualifikationsniveau. Die insgesamt steigende Erwerbsbeteiligung der Frauen und Mütter spiegelt sich vor allem in Westdeutschland wider, wo der Anteil der Nichterwerbspersonen insgesamt zurückging." (Autorenreferat)

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    Reform des Befristungsrechts - mögliche Auswirkungen des Koalitionsvertrags auf Betriebe und Beschäftigte (2018)

    Gürtzgen, Nicole ; Kubis, Alexander;

    Zitatform

    Gürtzgen, Nicole & Alexander Kubis (2018): Reform des Befristungsrechts - mögliche Auswirkungen des Koalitionsvertrags auf Betriebe und Beschäftigte. In: IAB-Forum H. 03.07.2018, o. Sz., 2018-04-19.

    Abstract

    "In ihrem Koalitionsvertrag verständigten sich die Regierungsparteien auf deutliche Beschränkungen der Befristungsmöglichkeiten. Ein erheblicher Teil der Betriebe dürfte bei deren Umsetzung gezwungen sein, den Anteil sachgrundlos befristeter Beschäftigungsverhältnisse spürbar zu reduzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gürtzgen, Nicole ; Kubis, Alexander;
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  • Literaturhinweis

    Good, bad, and not so sad part-time employment (2018)

    Haines, Victor Y. III; Doray-Demers, Pascall; Martin, Vivianne;

    Zitatform

    Haines, Victor Y. III, Pascall Doray-Demers & Vivianne Martin (2018): Good, bad, and not so sad part-time employment. In: Journal of vocational behavior, Jg. 104, H. February, S. 128-140. DOI:10.1016/j.jvb.2017.10.007

    Abstract

    "With increases in part-time employment, the need to understand its diverse forms is growing. The aim of this study is to develop a typology of part-time employment on the basis of role occupancy and work characteristics. Latent class analysis was applied to data from a sample of 1826 part-time workers. The pattern of conditional probabilities suggests four types of part-time employment: Good, bad, student, and transition. Further analysis indicates that gender, age, education, seniority, and work experience are correlates of being in one or other types of part-time employment. Finally, good part-time employment is associated with higher job satisfaction and health although better health is reported in student part-time employment." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))

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    Arbeit auf Abruf, Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst: Wenn die Arbeit ruft (2018)

    Hank, Eva; Stegmaier, Jens ;

    Zitatform

    Hank, Eva & Jens Stegmaier (2018): Arbeit auf Abruf, Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst: Wenn die Arbeit ruft. (IAB-Kurzbericht 14/2018), Nürnberg, 11 S.

    Abstract

    "Fragen der Arbeitszeit und ihrer Flexibilität werden seit einiger Zeit wieder vermehrt diskutiert. Während Arbeitgeber die Bedeutung eines flexiblen Personaleinsatzes für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen betonen, hebt die Arbeitnehmerseite hervor, dass die Kontrolle über flexible Arbeitszeitmodelle nicht einseitig bei den Arbeitgebern liegen darf. In diesem Zusammenhang rückte Arbeit auf Abruf - bei der Arbeitgeber und Arbeitnehmer lediglich die Dauer, nicht aber die Lage der Arbeitszeit vereinbaren - in den Fokus der Diskussion. In dem Kurzbericht wird zunächst die Verbreitung unterschiedlicher Formen von 'Rufarbeit' untersucht: Arbeit auf Abruf, Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst. Der Fokus liegt dann auf den Determinanten und möglichen Folgen dieser Arbeitsformen und abschließend werden aktuelle Änderungsvorhaben der Bundesregierung betrachtet, die Arbeit auf Abruf in ihren Koalitionsvertrag aufgenommen hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stegmaier, Jens ;
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    Teilzeitbeschäftigte würden gerne mehr Stunden arbeiten, Vollzeitbeschäftigte lieber reduzieren (2018)

    Harnisch, Michelle; Neumann, Michael ; Müller, Kai-Uwe;

    Zitatform

    Harnisch, Michelle, Kai-Uwe Müller & Michael Neumann (2018): Teilzeitbeschäftigte würden gerne mehr Stunden arbeiten, Vollzeitbeschäftigte lieber reduzieren. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 85, H. 38, S. 837-846. DOI:10.18723/diw_wb:2018-38-3

    Abstract

    "Arbeitszeitwünsche hängen mehr vom Beschäftigungsstatus als vom Geschlecht ab: Teilzeitbeschäftigte möchten ihre Arbeitszeit zumeist ausdehnen, Vollzeitbeschäftigte eher reduzieren. Das gilt für Frauen wie für Männer. Aktuelle SOEP-Daten zeigen zudem, dass sich Zeitpräferenzen zwischen Männern und Frauen langsam annähern, während die Arbeitszeitmuster seit etwa 30 Jahren stabil sind. Paare wünschen zunehmend, bestehende asymmetrische Zeitverteilungen zugunsten der Frauen zu verändern. Zugangsbeschränkungen und Zeitrestriktionen sind ein Hauptgrund für Diskrepanzen zwischen gewünschten und gearbeiteten Stunden. Restriktionen sind allgemein größer bei hoher Arbeitslosigkeit, für gering Qualifizierte, ausländische und ostdeutsche Beschäftigte sowie bei unzureichender Kinderbetreuung. Frauen sind eher in Vollzeit-Jobs, Männer eher bei Teilzeitbeschäftigung mit Restriktionen konfrontiert. Es gibt zudem klare berufs- und tätigkeitsspezifische Muster bei Zeitbeschränkungen. Die Beseitigung dieser Zugangs- und Zeitrestriktionen birgt mehr Beschäftigungspotential für Frauen, als die Arbeitsanreize für Zweitverdienende zu verbessern." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The labor market in the Netherlands, 2001-2016: overall, employment and wages were accompanied by a rise in part-time work and a decline in job security (2018)

    Hartog, Joop ; Salverda, Wiemer ;

    Zitatform

    Hartog, Joop & Wiemer Salverda (2018): The labor market in the Netherlands, 2001-2016. Overall, employment and wages were accompanied by a rise in part-time work and a decline in job security. (IZA world of labor 418), Bonn, 12 S. DOI:10.15185/izawol.418

    Abstract

    "Zunehmender Wettbewerbsdruck und die Volatilität der Absatzmärkte haben auch in den Niederlanden dazu geführt, dass Arbeitgeber finanzielle Risiken verstärkt auf die Beschäftigten verlagern. Angesichts geschwächter Gewerkschaften und eines politischen Rückbaus von Sozialprogrammen konnten die Löhne niedrig gehalten und das Arbeitsangebot erweitert werden. Neue Vertragsvereinbarungen haben mehr Möglichkeiten für flexible und Teilzeitarbeit eröffnet, aber auch die Unsicherheit in Bezug auf Job und Karriere erhöht. Die Politik sollte vor allem dafür sorgen, dass Beschäftigte, die von ihren Arbeitgebern nicht mehr ausreichend geschult werden, allgemeine wie berufsspezifische Qualifizierungsangebote erhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Atlas der Arbeit: Daten und Fakten über Jobs, Einkommen und Beschäftigung (2018)

    Haufler, Daniel; Jakob, Johannes; Rademaker, Maike; Zach, Frank;

    Zitatform

    (2018): Atlas der Arbeit. Daten und Fakten über Jobs, Einkommen und Beschäftigung. Berlin, 62 S.

    Abstract

    "Der Atlas der Arbeit der Hans-Böckler-Stiftung und des DGB zeigt die vielfältigen Facetten von Arbeit auf. Wie verändert die demografische Entwicklung unsere Arbeitswelt? Wie entwickeln sich Einkommen? Welche Auswirkungen hat bereits heute die Digitalisierung? Der Atlas vergleicht Systeme in verschiedenen Staaten und beschreibt, wie Arbeitsbedingungen gestaltet werden können.
    Und er zeigt auch, wie weit wir von dem Ziel entfernt sind, allen Beschäftigten gute Rahmenbedingungen und gleiche Rechte bei der Arbeit zu bieten. So wird deutlich, wo und wie politisches Handeln notwendig ist und welche Möglichkeiten wir - besonders Politik, Gewerkschaften, Zivilgesellschaft - haben, die Arbeitswelt zum Besseren hin zu verändern. Der Atlas der Arbeit bietet zu 25 Themen mit vielen anschaulichen Grafiken die Grundlage, um über die Arbeit der Zukunft zu diskutieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Flexibilisierung im Erwerbsleben von Beschäftigten in sozialen Berufen und kollektive Interessenorganisation - Methodische Grundsatzüberlegungen (2018)

    Heinz, André;

    Zitatform

    Heinz, André (2018): Flexibilisierung im Erwerbsleben von Beschäftigten in sozialen Berufen und kollektive Interessenorganisation - Methodische Grundsatzüberlegungen. In: Soziale Passagen, Jg. 10, H. 1, S. 167-172. DOI:10.1007/s12592-018-0282-9

    Abstract

    "Im Rahmen dieses Dissertationsprojektes wird die Verbindung zwischen verschiedenen Flexibilisierungsgraden und kollektivem Handeln untersucht. Neben äußeren Faktoren (u.?a. strukturelle Rahmenbedingungen) sind die individuellen Voraussetzungen für kollektives Handeln unter den Beschäftigten der Hauptgegenstand der Untersuchung. Im ersten Abschnitt wird der Hintergrund der Fragestellung kurz umrissen und im zweiten Abschnitt das methodische Fundament der quantitativen Hauptuntersuchung sowie der aktuelle Fortschritt des Projekts vorgestellt." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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    Wahrnehmung der eigenen Prekarität: Grundlagen einer Theorie zur sozialen Erklärung von Ungleichheitswahrnehmungen (2018)

    Hense, Andrea;

    Zitatform

    Hense, Andrea (2018): Wahrnehmung der eigenen Prekarität. Grundlagen einer Theorie zur sozialen Erklärung von Ungleichheitswahrnehmungen. (Sozialstrukturanalyse), Wiesbaden: Springer VS, 321 S. DOI:10.1007/978-3-658-15991-7

    Abstract

    "Andrea Hense entwickelt ein theoretisches Modell zur sozialen Erklärung subjektiver Ungleichheitswahrnehmungen, das eine theoriegeleitete Hypothesengenerierung anleitet und empirisch prüfbar ist. Ihr PFH-Modell kombiniert Lindenbergs Theorie sozialer Produktionsfunktionen mit Bourdieus Feld- und Habitustheorie und ergänzt ressourcenorientierte Ansätze mit einer relationalen und zeitlichen Analyseperspektive. Die Autorin wendet das Modell zur Analyse sozialer Einflussfaktoren selbst wahrgenommener Beschäftigungs- und Einkommensprekarität an und zeigt, wie es zur Hypothesengenerierung eingesetzt werden kann.
    Der Inhalt
    Prekarität: Expansion neuer sozialer Unsicherheit
    Wahrnehmung aus Sicht des Methodologischen Individualismus von Lindenberg und des Methodologischen Relationalismus von Bourdieu Soziales Erklärungsmodell der Ungleichheitswahrnehmung: Das PFH-Modell Untersuchung sozialer Einflussfaktoren der Prekaritätswahrnehmung: Eine empirische Überprüfung des PFH-Modells" (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Labor (2018)

    Herod, Andrew ;

    Zitatform

    Herod, Andrew (2018): Labor. (Resources series), Cambridge: Polity Press, 242 S.

    Abstract

    "Labor is the source of all wealth. Without workers, the world's natural resources cannot be transformed into finished goods and services cannot be delivered. Labor, though, is a uniquely important resource for the very simple reason that working people have sentience. Whilst a business might seek to employ workers in much the same way as it does any other resource, unlike these other resources labor is capable of altering its own conditions of existence and so of challenging how it is used by others.
    In this book, Andrew Herod offers an original and wide-ranging analysis of labor as a multi-faceted and truly global resource. Opening with a rich overview of the migration streams and demographic trends that have shaped the planetary distribution of labor, he goes on to explore how globalization and the growth of precarious work are impacting working people's lives. A wide range of examples is examined to illustrate the ongoing struggles faced by workers worldwide - from forced labor and child labor in West Africa's cocoa and southeast Asia's shrimping industries to the labor practices affecting so-called 'knowledge workers'. Herod concludes by surveying some of the ways in which working people are taking action to improve their lives, including forming trade unions and other labor organizations, occupying factories in places like Argentina and Greece, and establishing anti-sweatshop campaigns." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))

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    Zur Einschränkung befristeter Arbeitsverträge im Koalitionsvertrag (2018)

    Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian (2018): Zur Einschränkung befristeter Arbeitsverträge im Koalitionsvertrag. In: IAB-Forum H. 12.02.2018, o. Sz., 2018-02-09.

    Abstract

    "Die potenziellen Partner einer Großen Koalition haben sich auf eine deutliche Eindämmung von Befristungen verständigt. Die Reformvorschläge sind nicht ohne Risiken, gleichwohl dürften sich die negativen Auswirkungen angesichts der guten Konjunktur in Grenzen halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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    Befristete Beschäftigung in Deutschland (2018)

    Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian (2018): Befristete Beschäftigung in Deutschland. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    Die aktuellen Daten zu befristeter Beschäftigung in Deutschland umfassen:
    Befristete Beschäftigung in Deutschland im Jahr 2017 nach betrieblichen Merkmalen (Befristungen nach Branchen und Sektoren und Verteilung der Beschäftigung auf Branchen und Sektoren); die Entwicklung der Befristungsanteile seit 2010 in den Branchen und Sektoren; die Entwicklung befristeter Beschäftigung seit 2010 nach Branchen und Sektoren; die Personalabgänge in Deutschland im Jahr 2017 sowie die Art der Personalabgänge nach Branchen, Sektoren, Betriebsgröße und Region und Personalabgänge infolge des Auslaufens befristeter Verträge und Arbeitgeberkündigungen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Reform der befristeten Beschäftigung im Koalitionsvertrag: Reichweite, Risiken und Alternativen (2018)

    Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian (2018): Reform der befristeten Beschäftigung im Koalitionsvertrag: Reichweite, Risiken und Alternativen. (IAB-Kurzbericht 16/2018), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Befristete Arbeitsverträge haben im Jahr 2017 mit 8,3 Prozent der Beschäftigten einen neuen Höchststand erreicht. Zugleich sind die Übernahmechancen in unbefristete Beschäftigung seit 2009 kontinuierlich gestiegen. Die Bundesregierung plant nun eine Reform, um Zahl und Dauer der Befristungen zu beschränken. Es ist jedoch offen, ob die im Koalitionsvertrag geplanten Vorhaben im Hinblick auf die Beschäftigungsmöglichkeiten der Betroffenen zielführend sind. Daher sollten mögliche Alternativen geprüft werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Online, on call: the spread of digitally organised just-in-time working and its implications for standard employment models (2018)

    Huws, Ursula ; Spencer, Neil H.; Syrdal, Dag S.;

    Zitatform

    Huws, Ursula, Neil H. Spencer & Dag S. Syrdal (2018): Online, on call: the spread of digitally organised just-in-time working and its implications for standard employment models. In: New Technology, Work and Employment, Jg. 33, H. 2, S. 113-129. DOI:10.1111/ntwe.12111

    Abstract

    "This article questions whether the dominant policy discourse, in which a normative model of standard employment is counterposed to 'non-standard' or 'atypical' employment, enables us to capture the diversity of fluid labour markets in which work is dynamically reshaped in an interaction between different kinds of employment status and work organisation. Drawing on surveys in the UK, Germany, Sweden and the Netherlands that investigate work managed via online platforms ('crowdwork') and associated practices, it demonstrates that crowdwork represents part of a continuum. Not only do most crowd workers combine work for online platforms with other forms of work or income generation, but also many of the ICT-related practices associated with crowdwork are widespread across the rest of the labour market where a growing number of workers are 'logged'. Future research should not just focus on crowdworkers as a special case but on new patterns of work organisation in the regular workforce." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Prekarität und Erwerbsarmut im Fokus: Entwicklungen in Vorarlberg von 2008 bis 2018 (2018)

    Häfele, Eva;

    Zitatform

    Häfele, Eva (2018): Prekarität und Erwerbsarmut im Fokus. Entwicklungen in Vorarlberg von 2008 bis 2018. Feldkirch, 144 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Studie nimmt die Entwicklungen von Prekarität und Erwerbsarmut in Vorarlberg im Zeitraum 2008 bis 2018 in den Blick. Sie ist damit eine Folgeuntersuchung zu den beiden Studien im Auftrag der AK Vorarlberg 'Schicksal Prekarität? Maßnahmen für Vorarlberg' aus dem Jahr 2008 und 'Arm trotz Arbeit. Working Poor (Erwerbsarme) in Vorarlberg' aus dem Jahr 2010. Prekäre Beschäftigungen gehen in vielen Fällen mit Phasen der Erwerbsarmut einher, nämlich dann, wenn sie nicht genügend zum Haushaltseinkommen beisteuern, um dieses über die Armutsgefährdungsschwelle zu heben. In diesem Zeitraum der vergangenen zehn Jahre sind neue Entwicklungen des Arbeitsmarktes infolge von Zuwanderung aus den EU-Staaten und seit 2015 auch von Geflüchteten spürbar geworden. Digitalisierung und Automatisierung haben zugenommen und werden in den nächsten Jahren verstärkt sowohl in den Produktions- als auch in den Dienstleistungsbranchen in Erscheinung treten. Prekarität in Form atypischer Beschäftigungen ist in ihren unterschiedlichen Ausprägungen generell gewachsen. Dies gilt vor allem für die Beschäftigung von Frauen in Teilzeit. Deren gestiegene Zahl ist die größte quantitative Veränderung innerhalb der zehn Jahre. Geringfügig Beschäftigte haben leicht abgenommen, aber neue Erwerbsformen wie Crowdworking und Sharing-Plattformen nehmen zu. Bei den selbständig Erwerbstätigen geht das zahlenmäßige Wachstum vor allem auf die Ein-Personen-Unternehmen zurück - hier wiederum in besonderem Maß auf die von Frauen gegründeten Unternehmen und ganz konkret auf die wachsende Zahl der selbständigen Personenbetreuerinnen. Bei den Arbeitskräfteüberlassungen kann in Vorarlberg eine Zunahme der Personen aus dem EWR-Ausland festgestellt werden, auch die Zahl der ausländischen Beschäftigten nach der EU-Entsenderichtlinie steigt kontinuierlich an. Risikogruppen für Prekarität und Erwerbsarmut haben sich qualitativ in den letzten zehn Jahren nicht verändert. Es sind nach wie vor Beschäftigte in Niedriglohnbranchen sowie Geringqualifizierte mit maximal Pflichtschulabschluss. Sie haben das größte Risiko, immer wieder arbeitslos zu werden beziehungsweise in eine dauerhafte Langzeiterwerbslosigkeit zu geraten. Um dem gegenzusteuern, ist der zweite Arbeitsmarkt zur Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt ein unverzichtbares Instrument geworden. Dies zeigt sich in der Zunahme der Eintritte in Projekte des zweiten Arbeitsmarktes bis Anfang 2017, wobei ein vorläufiger Rückgang der Eintritte auf Grund guter konjunktureller Entwicklung folgte. Aus der Darstellung der verschiedenen Formen von Prekarität und Erwerbsarmut sowie der statistischen Erfassung ihres Umfangs werden im abschließenden Teil der Studie Handlungsfelder für Maßnahmen identifiziert. Hier haben auch Expertinnen- und Experteninterviews wertvolle Einsichten geliefert. Die Arbeiterkammer Vorarlberg formuliert am Schluss die aus ihrer Sicht wichtigsten Forderungen, um Prekarität und Erwerbsarmut in Vorarlberg wirkungsvoll zu begegnen." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Arbeitsbedingungen von Leiharbeitnehmern im Fokus: Ergebnisse aus der BAuA-Arbeitszeitbefragung (2018)

    Hünefeld, Lena ; Gerstenberg, Susanne;

    Zitatform

    Hünefeld, Lena & Susanne Gerstenberg (2018): Arbeitsbedingungen von Leiharbeitnehmern im Fokus. Ergebnisse aus der BAuA-Arbeitszeitbefragung. (baua: Fokus), Dortmund, 18 S. DOI:10.21934/baua:fokus20180109

    Abstract

    "Leiharbeit gehört in Deutschland mit zu den am schnellsten wachsenden Beschäftigungsformen. Während die körperlichen und umgebungsbezogenen Arbeitsbedingungen von Leiharbeitnehmern bereits intensiv betrachtet wurden, liegen derzeit wenige Studien vor, die sich mit ihren psychischen Arbeitsbedingungen beschäftigen. In diesem Beitrag wird auf die Verbreitung von Leiharbeit in Deutschland eingegangen. Auf Basis der Daten aus der BAuA-Arbeitszeitbefragung 2015 werden sowohl physisch-physikalische und technische als auch psychische Arbeitsbedingungen von Leiharbeitnehmern sowie ihre Gesundheit und Zufriedenheit untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unhappy with well-being research in the temporary work context: mapping review and research agenda (2018)

    Imhof, Susanne; Andresen, Maike ;

    Zitatform

    Imhof, Susanne & Maike Andresen (2018): Unhappy with well-being research in the temporary work context. Mapping review and research agenda. In: The international journal of human resource management, Jg. 29, H. 1, S. 127-164. DOI:10.1080/09585192.2017.1384395

    Abstract

    "While temporary workers' specific employment circumstances strongly suggest negative consequences for their well-being, research on temporary workers' well-being shows serious inconsistencies. To identify possible reasons, we provide an overview of previous well-being research in the temporary work context. The mapping review shows that inconsistencies are caused both by the use of the umbrella term temporary work to describe a wider range of employment forms with divergent characteristics and the use of the buzzword well-being for various well-being indicators. In addition, the portfolio of employment-specific antecedents used is insufficient to gain a comprehensive view of temporary workers' well-being situation. Based on these findings, we propose an agenda for future well-being research in the temporary work context. A first key implication is that analyses considering country-specific circumstances and employment-specific characteristics of particular atypical employment situations are needed. Secondly, a more comprehensive portfolio of employment-specific and individual antecedents would help with gaining deeper insights into temporary workers' well-being situation. In addition, effects of well-being on attitudinal and behavioral outcomes should be analyzed to demonstrate the return on investment of organizations' well-being enhancing activities. Finally, well-being oriented HR practices and their implementation in the temporary work context are part of the proposed research agenda." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The cyclicality of the stepping-stone effect of temporary agency employment (2018)

    Jahn, Elke J. ; Rosholm, Michael ;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. & Michael Rosholm (2018): The cyclicality of the stepping-stone effect of temporary agency employment. (IZA discussion paper 11377), Bonn, 40 S.

    Abstract

    "This paper investigates whether the stepping-stone effect of temporary agency employment varies over the business cycle. Using German administrative data for the period 1985-2012 and an estimation framework based on the timing-of-events model, we estimate in-treatment and post-treatment effects and their relationship to the aggregate unemployment rate. We find evidence of a strong lock-in effect of agency employment, particularly in tight labor markets. This suggests that firms do not use agency employment as a screening device when unemployment is low. Moreover, the positive post-treatment effect is noticeably larger in periods of high unemployment, indicating that workers might be activating networks they established while in treatment. We further document that the matching quality in terms of earnings improves for those leaving unemployment directly from agency employment. This gain is higher when unemployment is low." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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  • Literaturhinweis

    Precarious work (2018)

    Kalleberg, Arne L.; Vallas, Stephen P.;

    Zitatform

    Kalleberg, Arne L. & Stephen P. Vallas (Hrsg.) (2018): Precarious work. (Research in the sociology of work 31), Bingley: Emerald, 466 S.

    Abstract

    "This volume presents original theory and research on precarious work in various parts of the world, identifying its social, political and economic origins, its manifestations in the USA, Europe, Asia, and the Global South, and its consequences for personal and family life.
    In the past quarter century, the nature of paid employment has undergone a dramatic change due to globalization, rapid technological change, the decline of the power of workers in favor of employers, and the spread of neoliberalism. Jobs have become far more insecure and uncertain, with workers bearing the risks of employment as opposed to employers or the government. This trend towards precarious work has engulfed virtually all advanced capitalist nations, but unevenly so, while countries in the Global South continue to experience precarious conditions of work.
    This title examines theories of precarious work; cross-national variations in its features; racial and gender differences in exposure to precarious work; and the policy alternatives that might protect workers from undue risk. The chapters utilize a variety of methods, both quantitative statistical analyses and careful qualitative case studies. This volume will be a valuable resource that constitutes required reading for scholars, activists, labor leaders, and policy makers concerned with the future of work under contemporary capitalism." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))

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    Precarious lives: job insecurity and well-being in rich democracies (2018)

    Kalleberg, Arne L.;

    Zitatform

    Kalleberg, Arne L. (2018): Precarious lives. Job insecurity and well-being in rich democracies. Cambridge: Polity Press, 248 S.

    Abstract

    "Employment relations in advanced, post-industrial democracies have become increasingly insecure and uncertain as the risks associated with work are being shifted from employers and governments to workers. Arne L. Kalleberg sets out to examine the impact of the liberalization of labor markets and welfare systems on the growth of precarious work and job insecurity for indicators of well-being such as economic insecurity, family formation and happiness, in six advanced capitalist democracies: the United States, the United Kingdom, Germany, Japan, Spain, and Denmark. This insightful cross-national analysis demonstrates how active labor market policies and generous social welfare systems can help to protect workers and give employers latitude as they seek to adapt to the rise of national and global competition and the rapidity of sweeping technological changes. Such policies thereby form elements of a new social contract that offers the potential for addressing many of the major challenges resulting from the rise of precarious work." (Publisher's text, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Occupational pension schemes for part-time workers: equality in the eye of the beholder? (2018)

    Knoops, Sarah ;

    Zitatform

    Knoops, Sarah (2018): Occupational pension schemes for part-time workers. Equality in the eye of the beholder? In: European Journal of Social Security, Jg. 20, H. 4, S. 309-324. DOI:10.1177/1388262718819513

    Abstract

    "Although much attention is given to the newer forms of atypical work, a large percentage of employees still have a 'classical' part-time employment contract.1 Despite long-standing legal protection against discrimination, these part-time workers risk receiving less favourable treatment. This article discusses the principle of non-discrimination in the field of occupational pensions from the perspective of part-time employment. It aims to show the adverse impact that seemingly neutral measures can have on the occupational pensions of part-time workers. By way of illustration, two cases of the Court of Justice of the European Union: the Schönheit and Becker case (length of service) and the Kleinsteuber case (split pension formula) are examined in detail. It is further argued that, in Kleinsteuber, the CJEU appears to have broadened the possibilities of justifying differential treatment. This tendency could threaten the efficiency of the principle of equal pay and non-discrimination for part-time workers as regards occupational pensions. Finally, the impact of these judgments on Belgian and Dutch occupational pension schemes is examined." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Prekäre Gleichstellung: Geschlechtergerechtigkeit, soziale Ungleichheit und unsichere Arbeitsverhältnisse in der Wissenschaft (2018)

    Laufenberg, Mike; Erlemann, Martina; Norkus, Maria; Petschick, Grit;

    Zitatform

    Laufenberg, Mike, Martina Erlemann, Maria Norkus & Grit Petschick (Hrsg.) (2018): Prekäre Gleichstellung. Geschlechtergerechtigkeit, soziale Ungleichheit und unsichere Arbeitsverhältnisse in der Wissenschaft. Wiesbaden: Springer VS, 307 S. DOI:10.1007/978-3-658-11631-6

    Abstract

    "Der vorliegende Band nimmt Wechselbeziehungen zwischen Gleichstellungspolitiken, strukturellen Diskriminierungsformen und prekären Arbeitsverhältnissen in der neoliberalen Hochschule in den Blick.
    Die Arbeits- und Lebenssituation von Wissenschaftler_innen hat sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten tief greifend verändert. Die fortschreitende Ökonomisierung von Hochschulen und anderen Wissenschaftsorganisationen hat zu einer Zuspitzung von Wettbewerb und Konkurrenz geführt, die sich auch auf die Arbeits- und Wissenschaftskultur auswirkt. Insbesondere der akademische Mittelbau ist von einer verschärften Prekarisierung wissenschaftlicher Arbeitsverhältnisse und Laufbahnen betroffen. Zeitgleich lässt sich eine verstärkte Institutionalisierung von Gleichstellungs- und Diversitypolitiken in der Wissenschaft beobachten. Doch während an den hiesigen Universitäten heute mehr Frauen als je zuvor studieren, promovieren und wissenschaftliche Laufbahnen einschlagen, wirken strukturelle gruppenbezogene Benachteiligungen und Diskriminierungsformen fort. Die Ökonomisierung und Prekarisierung wissenschaftlicher Arbeit sowie die Thematisierung von Geschlechterungleichheit, institutionellem Rassismus und sozialer Selektivität in der Wissenschaft haben in den vergangenen Jahren als Einzelphänomene Aufmerksamkeit erfahren, wurden bislang jedoch nur selten systematisch in Bezug zueinander untersucht." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nachqualifizierung von Beschäftigten in Unternehmen: wie Betriebe besser unterstützt werden können (2018)

    Lauxen, Oliver; Werle, Jasmin;

    Zitatform

    Lauxen, Oliver & Jasmin Werle (2018): Nachqualifizierung von Beschäftigten in Unternehmen. Wie Betriebe besser unterstützt werden können. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 47, H. 5, S. 38-42.

    Abstract

    "Im Beitrag wird die betriebliche Perspektive auf die Nachqualifizierung an-und ungelernter Beschäftigter beleuchtet. Zentrale Fragestellung ist, welche Hürden einer Ausweitung von Nachqualifizierungsaktivitäten aus Sicht von Betrieben im Weg stehen. Auf Grundlage von 42 qualitativen Interviews mit betrieblichen Akteuren lassen sich drei Typen von Betrieben unterscheiden, die aus bestimmten Gründen keine Nachqualifizierung anbieten. Diese zu kennen, ist eine wichtige Voraussetzung, um über Beratung mehr Betriebe für eine Nachqualifizierung ihrer Beschäftigten zu gewinnen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Handwerk als prekäres Unternehmertum: Soloselbstständige zwischen Autonomie und radikaler Marktabhängigkeit (2018)

    Lorig, Philipp;

    Zitatform

    Lorig, Philipp (2018): Handwerk als prekäres Unternehmertum. Soloselbstständige zwischen Autonomie und radikaler Marktabhängigkeit. (Labour Studies 17), Frankfurt: Campus-Verl., 311 S.

    Abstract

    "Immer mehr soloselbstständige Handwerker bieten ihre Dienstleistungen auf Internetportalen an. Für ihre Teilnahme am Arbeitsmarkt zahlen sie einen hohen Preis: unsichere Lebensplanung, radikale Marktabhängigkeit und Konkurrenzdruck. Sie kommen aus dem Niedriglohnbereich nicht raus und haben keine Aussicht auf eine staatliche Altersvorsorge. Das Ideal der Selbstverwirklichung verkehrt sich in sein Gegenteil. Letztlich bringt das postfordistische Produktionsmodell, wie Philipp Lorig in seiner Studie zeigt, ein neues Tagelöhnertum hervor, das auf längst überwunden geglaubte Arbeitsformen zurückgreift." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Who takes care of non-standard career paths? The role of labour market intermediaries (2018)

    Lorquet, Nadége; Pichault, François ; Orianne, Jean-François ;

    Zitatform

    Lorquet, Nadége, Jean-François Orianne & François Pichault (2018): Who takes care of non-standard career paths? The role of labour market intermediaries. In: European journal of industrial relations, Jg. 24, H. 3, S. 279-295. DOI:10.1177/0959680117740425

    Abstract

    "As flexible career paths become more common in European labour markets, how to combine the flexibility required by non-standard work with new patterns of security is the focus of political debate. Some European Union (EU) countries have launched radical labour market reforms, while in others such reforms remain limited. This paves the way for bottom-up solutions developed by private and non-profit labour market intermediaries in order to support the job transitions of non-standard workers. We map these initiatives through a multidimensional grid and explore the extent to which they contribute to renewed regulation of modern labour markets. We outline two ideal-typical approaches. The first extends internal labour markets to triangular employment relationships by considering workers as 'quasi-employees'. The second involves more disruptive solutions by treating non-standard workers as 'quasi-self-employed'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Hybrid work - social protection of atypical employment in Denmark (2018)

    Mailand, Mikkel ; Larsen, Trine P.;

    Zitatform

    Mailand, Mikkel & Trine P. Larsen (2018): Hybrid work - social protection of atypical employment in Denmark. (WSI study 11), Düsseldorf, 42 S.

    Abstract

    "In many European countries, marginal part-time, (solo-) self-employment and secondary jobs have been increasing since the last decades. The question about the provision of social protection and labour legislation for these types of employment is the starting point for a project entitled 'Hybrid working arrangements in Europe', directed by the WSI. Germany, Great Britain, the Netherlands, Poland, Italy, Denmark and Austria comprise the group of countries selected in order to investigate 'hybrid work' in the context of different welfare state regimes. The following paper by Mikkel Mailand and Trine P. Larsen is one of the seven country studies giving a detailed description about labour law regulations and the national insurance systems for self-employed, secondary jobs and marginal part-time employment." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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    Overview of new forms of employment: 2018 update. Working conditions. Produced for the 17th EU-Japan Symposium 'The future of work - new forms of employment', 4 July 2018 (2018)

    Mandl, Irene; Biletta, Isabella;

    Zitatform

    Mandl, Irene & Isabella Biletta (2018): Overview of new forms of employment. 2018 update. Working conditions. Produced for the 17th EU-Japan Symposium 'The future of work - new forms of employment', 4 July 2018. (Eurofound ad hoc report), Dublin, 26 S. DOI:10.2806/09266

    Abstract

    "Across Europe, new forms of employment are emerging that differ significantly from traditional employment. Some of these forms of employment transform the relationship between employer and employee while others change work organisation and work patterns. They often involve locations other than the usual employer's premises, and or extensive use of information and communications technology. This report identifies nine forms of employment that are either new or have become increasingly important in Europe since the year 2000. All of the nine forms discussed are aimed at increasing flexibility for employers and/or employees. Some may benefit employers and employees equally, but in a few cases there are concerns regarding their impact on working conditions and the labour market. The report highlights the need for awareness of potential problems and of safety nets for workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Weiterbildungsbeteiligung sogenannter "bildungsferner Gruppen" in sozialraumorientierter Forschungsperspektive (2018)

    Mania, Ewelina ;

    Zitatform

    Mania, Ewelina (2018): Weiterbildungsbeteiligung sogenannter "bildungsferner Gruppen" in sozialraumorientierter Forschungsperspektive. (Theorie und Praxis der Erwachsenenbildung), Bielefeld: Bertelsmann, 216 S. DOI:10.3278/14/1139w

    Abstract

    "Die Autorin erarbeitet in ihrer Dissertation anhand problemzentrierter Interviews ein Modell zum Weiterbildungsverhalten bildungsferner Gruppen. Die Auswertung der Interviews mit Besuchenden eines sozial benachteiligten Quartiers in Berlin-Mitte erfolgt in Anlehnung an die Grounded Theory. Damit nimmt sie eine sozialraumorientierte Forschungsperspektive ein.
    In ihren Ergebnissen zeigt die Autorin regulierende Elemente für Teilnahme und Nicht-Teilnahme an organisierter Weiterbildung sowie mögliche Konsequenzen für die Gestaltung von Erwachsenen- und Weiterbildung." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Regulating casual employment in Australia (2018)

    Markey, Raymond ; McIvor, Joseph;

    Zitatform

    Markey, Raymond & Joseph McIvor (2018): Regulating casual employment in Australia. In: The journal of industrial relations, Jg. 60, H. 5, S. 593-618. DOI:10.1177/0022185618778084

    Abstract

    "The rise of precarious and non-standard working arrangements has received substantial attention in recent times. In Australia precarious work has been particularly associated with the phenomenon of casual work, defined as employment without the leave benefits provided by the National Employment Standards. Casual employment status is at the employers' discretion. It may be long term and involve short shifts of less than 4 hours. In the recent Modern Awards Review by the Australian Fair Work Commission, the Australian Council of Trade Unions submitted proposals to limit employers' ability to unilaterally determine the employment relationship and to reduce the degree of precariousness associated with casual employment. The Australian Council of Trade Unions sought the right for long-term casuals to convert to permanent employment and to extend minimum hours for shifts. This article surveys the evidence, primary and secondary, regarding the extent and nature of Australian casual employment, including its impact on flexibility, earnings security and productivity. In this context, we explore the implications of the Australian Council of Trade Unions claims and Fair Work Commission decision, and present data from a survey of casual employees regarding employment preferences. Whilst some employees prefer casual status, we find that many would benefit from protective regulations, and that most casuals support such regulation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Job tasks and the participation of low-skilled employees in employer-provided continuing training in Germany (2018)

    Mohr, Sabine ; Troltsch, Klaus; Gerhards, Christian ;

    Zitatform

    Mohr, Sabine, Klaus Troltsch & Christian Gerhards (2018): Job tasks and the participation of low-skilled employees in employer-provided continuing training in Germany. In: Journal of education and work, Jg. 29, H. 5, S. 562-583. DOI:10.1080/13639080.2015.1024640

    Abstract

    "This study analyses the participation of low-skilled employees in employer-provided training and examines the mechanisms that encourage the training participation of low-skilled employees. Building on theoretical considerations of human capital theory and the task-based approach, we seek to show that job tasks play an important role in explaining different participation levels of low-skilled employees in employer-provided continuing training. The empirical analyses are based on data from the new survey on establishments in Germany. To test the influence of job tasks on participation of low-skilled employees in employer-provided training, we run multivariate regression models that control for other explanatory variables. The results of our analysis confirm that job tasks are relevant to changes in the participation rates of low-skilled employees, which leads to the conclusion that differences between job tasks affect employers' willingness to invest in training for their low-skilled staff." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Gerechtigkeitsvorstellungen im Lebenszusammenhang: eine geschlechtersoziologische Perspektivenerweiterung am Beispiel von Für- und Selbstsorgearrangements prekär Beschäftigter (2018)

    Motakef, Mona ; Bringmann, Julia; Wimbauer, Christine ;

    Zitatform

    Motakef, Mona, Julia Bringmann & Christine Wimbauer (2018): Gerechtigkeitsvorstellungen im Lebenszusammenhang. Eine geschlechtersoziologische Perspektivenerweiterung am Beispiel von Für- und Selbstsorgearrangements prekär Beschäftigter. In: Gender, Jg. 10, H. 3, S. 101-117. DOI:10.3224/gender.v10i3.08

    Abstract

    "Fragen der Un-/Gerechtigkeit v. a. in der Erwerbssphäre sind (wieder) auf die politische Agenda gerückt. Ausgehend von der geschlechtersoziologischen Kritik an einem engen Arbeitsbegriff plädieren wir dafür, Gerechtigkeitsvorstellungen im Lebenszusammenhang zu betrachten. Wir fragen, welche Missstände aus einer Perspektive des Lebenszusammenhangs als ungerecht erfahren werden, basierend auf narrativen Interviews mit prekär Beschäftigten, die wir in einem hermeneutischen Auswertungsprozess interpretierten. Wir rekonstruieren, welche Missstände die Befragten als nicht erfüllte Gerechtigkeitsansprüche erheben und welche nur als nicht erfüllte Wünsche, wobei wir Sorgearrangements ins Zentrum stellen. Anhand dreier Fallbeispiele zeigen wir, dass nur Fürsorge normative Kraft entfalten kann, während zur Einforderung angemessener Bedingungen zur Selbstsorge meist normative Rahmen fehlen. Fürsorge ist zudem vergeschlechtlicht und aus dem Anspruch, gute Pflege zu leisten, kann selbstdestruktives Potenzial erwachsen. Gesellschaftspolitisch ist zu fragen, wie normative Rahmen für angemessene Selbstsorge und gerechte Bedingungen für selbstsorgsame Pflege von Anderen etabliert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Normalarbeit: Nur Vergangenheit oder auch Zukunft? (2018)

    Muckenhuber, Johanna ; Hödl, Josef; Griesbacher, Martin ;

    Zitatform

    Muckenhuber, Johanna, Josef Hödl & Martin Griesbacher (Hrsg.) (2018): Normalarbeit. Nur Vergangenheit oder auch Zukunft? (Gesellschaft der Unterschiede 37), Bielefeld: Transcript, 357 S.

    Abstract

    "Im Zuge der breit und kontinuierlich geführten Debatte um 'atypische' Beschäftigungsverhältnisse als gesellschaftliche Herausforderung ist das 'typische' Normalarbeitsverhältnis zunehmend aus dem Fokus des Interesses gerückt. Doch was verstehen wir unter Normalarbeit? Welche Erwartungen sind mit ihr verbunden? Ist sie ein Bild der Vergangenheit oder ein Weg in die Zukunft der Arbeit?
    Die Beiträge des Bandes liefern eine vertiefte kritisch-interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Konzept und der Wirklichkeit von 'Normalarbeit' und behandeln ihre begrifflichen Rahmenlinien und Entstehungsbedingungen. Aspekte der Arbeitszeit und Besonderheiten der Kompetenzanforderungen sowie beruflichen Qualifikation werden ebenso thematisiert wie interessenpolitische Perspektiven." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis und Leseprobe vom Verlag
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    Prekäre Wissenschaftskarrieren und die Illusion der Chancengleichheit (2018)

    Möller, Christina;

    Zitatform

    Möller, Christina (2018): Prekäre Wissenschaftskarrieren und die Illusion der Chancengleichheit. In: M. Laufenberg, M. Erlemann, M. Norkus & G. Petschick (Hrsg.) (2018): Prekäre Gleichstellung : Geschlechtergerechtigkeit, soziale Ungleichheit und unsichere Arbeitsverhältnisse in der Wissenschaft, S. 257-278. DOI:10.1007/978-3-658-11631-6_11

    Abstract

    "Christina Möller untersucht in ihrem Beitrag die Effekte von sozialer Herkunft auf die Erfolgs- und Karrierebedingungen von Wissenschaftler_innen und betrachtet diesen Zusammenhang im Kontext des gegenwärtigen strukturellen Wandels in der Wissenschaft. Wie Möller belegt, lässt sich parallel zur Ausweitung atypischer Beschäftigungsverhältnisse in der Wissenschaft und einer steigenden Verunsicherung der Berufsperspektiven des akademischen Mittelbaus in den letzten Jahren eine soziale Schließung innerhalb der Gruppe der Professor_innen beobachten. Die erhöhte Konkurrenzsituation im Feld produziert sozialstrukturelle Ausschlüsse, die insbesondere den Nachwuchs aus hochschulfernen sozialen Klassen betreffen. Doch auch Frauen und andere marginalisierte, insbesondere mehrfach benachteiligte Gruppen sind durch die jüngeren Prozesse der Hierarchisierung und Ausdifferenzierung des wissenschaftlichen Feldes mit alten und neuen sozialen Selektionsmechanismen konfrontiert." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Labor supply under participation and hours constraints: an extended structural model for policy evaluations (2018)

    Müller, Kai-Uwe; Wrohlich, Katharina ; Neumann, Michael ;

    Zitatform

    Müller, Kai-Uwe, Michael Neumann & Katharina Wrohlich (2018): Labor supply under participation and hours constraints. An extended structural model for policy evaluations. (IZA discussion paper 12003), Bonn, 50 S.

    Abstract

    "The paper extends a static discrete-choice labor supply model by adding participation and hours constraints. We identify restrictions by survey information on the eligibility and search activities of individuals as well as actual and desired hours. This provides for a more robust identification of preferences and constraints. Both, preferences and restrictions are allowed to vary by and are related through observed and unobserved characteristics. We distinguish various restrictions mechanisms: labor demand rationing, working hours norms varying across occupations, and insufficient public childcare on the supply side of the market. The effect of these mechanisms is simulated by relaxing different constraints at a time. We apply the empirical frame- work to evaluate an in-work benefit for low-paid parents in the German institutional context. The benefit is supposed to increase work incentives for secondary earners. Based on the structural model we are able to disentangle behavioral reactions into the pure incentive effect and the limiting impact of constraints at the intensive and extensive margin. We find that the in-work benefit for parents substantially increases working hours of mothers of young children, especially when they have a low education. Simulating the effects of restrictions shows their substantial impact on employment of mothers with young children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Existiert ein verfestigtes "Prekariat"?: prekäre Beschäftigung, ihre Gestalt und Bedeutung im Lebenslauf und die Konsequenzen für die Strukturierung sozialer Ungleichheit (2018)

    Promberger, Markus; Allmendinger, Jutta; Schels, Brigitte ; Stuth, Stefan ; Jahn, Kerstin;

    Zitatform

    Promberger, Markus, Kerstin Jahn, Brigitte Schels, Jutta Allmendinger & Stefan Stuth (2018): Existiert ein verfestigtes "Prekariat"? Prekäre Beschäftigung, ihre Gestalt und Bedeutung im Lebenslauf und die Konsequenzen für die Strukturierung sozialer Ungleichheit. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 085), Düsseldorf, 25 S.

    Abstract

    "Nach zwei Jahrzehnten Debatte um das Prekariat wird hier erstmals eine längsschnittliche Größenmessung prekärer Beschäftigung und prekärer Lebenslagen in Deutschland vorgelegt. Die Vorgehensweise stützt sich auf einen multidimensionalen Index und Sequenzmusteranalysen von Lebens- und Erwerbsverläufen auf Basis des SOEP und beantwortet die Frage, inwieweit sich in Deutschland tatsächlich ein verfestigtes Prekariat herausgebildet hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Promberger, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Gendered pathways from school to work: The association between field of study and non-standard employment outcomes in Canada (2018)

    Pullmann, Ashley;

    Zitatform

    Pullmann, Ashley (2018): Gendered pathways from school to work: The association between field of study and non-standard employment outcomes in Canada. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 58, H. December, S. 44-53. DOI:10.1016/j.rssm.2018.10.001

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt: Ergebnisse der 22. Welle 2017 (2018)

    Putzing, Monika; Frei, Marek; Brumm, Angela; Prick, Simone; Kriwoluzky, Silke;

    Zitatform

    Putzing, Monika, Marek Frei, Silke Kriwoluzky, Simone Prick & Angela Brumm (2018): IAB-Betriebspanel Sachsen-Anhalt. Ergebnisse der 22. Welle 2017. Magdeburg, 115 S.

    Abstract

    Das Land Sachsen-Anhalt beteiligt sich seit 1996 jährlich an der Arbeitgeberbefragung, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) durchführt (IAB-Betriebspanel). Im Jahr 2017 fand diese Befragung zum 22. Mal statt. Für Auswertungen liegen Befragungsdaten von 1,8 % aller Betriebe des Landes Sachsen-Anhalt vor, die etwa 56,7 Tsd. Betriebe und 7,9 % aller Beschäftigten repräsentieren.;
    Die Ergebnisse: Die Beschäftigung nimmt weiter zu und die Beschäftigungserwartungen sind positiv. Die Beschäftigungschancen sind stark an formale Qualifikation gebunden. Der demografische Wandel ist spürbarer als in Westdeutschland. Die relative Bedeutung von Mini-Jobs, Befristungen und Leiharbeit bleibt stabil und ihre absolute Zahl aber steigt weiter. Der Fachkräftebedarf ist ungebrochen hoch und Besetzungsprobleme nehmen zu. Erste Betriebe machen Erfahrungen mit der Beschäftigung Geflüchteter. Beschäftigungschancen für Geflüchtete finden sich vor allem auf Einfacharbeitsplätzen. Die Ausbildungsbeteiligung der Betriebe ist wieder gestiegen und die Besetzungsprobleme verschärfen sich. Es waren noch nie so viele Beschäftigte in Weiterbildung. Die Mehrheit der Betriebe nutzt Hochgeschwindigkeits-Internetanschluss. Digitale Basistechnologien sind in den Betrieben die Regel. Es besteht ein großes Gefälle zwischen den Betriebsgrößenklassen bei der Technologienutzung. Jeder 10. Betrieb weist einen hohen Digitalisierungsgrad auf. Es bestehen vielfältige Auswirkungen des Einsatzes digitaler Technologien auf die Belegschaft. Die Tarifbindung schwächt sich 2017 wieder ab. Der Lohnzuwachs führt kaum zu weiterer Angleichung der Löhne an Westniveau. Wichtige Wirtschaftskennziffern liegen unter dem westdeutschen Niveau. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Forms of employment in European comparison (2018)

    Rhein, Thomas; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Rhein, Thomas & Ulrich Walwei (2018): Forms of employment in European comparison. In: IAB-Forum H. 09.05.2018, o. Sz.

    Abstract

    "Germany does not stand alone in having experienced changes in the landscape of work. However, these changes differ in comparison to other countries - both in relation to the relative importance of different forms of employment, and in terms of their development over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Was bleibt von der Verkäuferin?: die historische Entwicklung aktueller Probleme von Beschäftigten im Einzelhandel (2018)

    Rienks, Manuela;

    Zitatform

    Rienks, Manuela (2018): Was bleibt von der Verkäuferin? Die historische Entwicklung aktueller Probleme von Beschäftigten im Einzelhandel. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 11, H. 1, S. 38-59.

    Abstract

    "Dieser Beitrag untersucht zwei aktuelle Probleme von Beschäftigten im Einzelhandel, prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse durch verschiedene Formen zeitlich begrenzter Arbeit sowie das Auslagern von Tätigkeiten an Kundinnen, Kunden und Maschinen, hinsichtlich ihrer historischen Wurzeln. Beiden Phänomenen liegt die Aufspaltung der einstmals komplexen Verkaufshandlung in verschiedene Teilhandlungen zugrunde. Begleiterscheinungen dieser Entwicklungen sind die Dequalifizierung und Marginalisierung der Beschäftigten, eine schlechtere Entlohnung sowie die Entfremdung von der Arbeit. Mit einer praxeologischen Perspektive sowie mit der Methode der historischen Raumanalyse werden die zentralen Veränderungen in der Arbeitswelt des Einzelhandels von den 1950er Jahren bis in die 1990er Jahre, vor allem die Durchsetzung der Selbstbedienung in den 1960er Jahren und die Computerisierungswelle der 1980er Jahre, in ihren jeweiligen historischen Kontexten untersucht. Diese Herangehensweise ermöglicht es, die derzeitigen Veränderungen im Einzelhandel in eine langfristige historische Entwicklung einzubetten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Challenges and contradictions in the "normalising" of precarious work (2018)

    Rubery, Jill ; Johnson, Mathew ; Keizer, Arjan ; Grimshaw, Damian ;

    Zitatform

    Rubery, Jill, Damian Grimshaw, Arjan Keizer & Mathew Johnson (2018): Challenges and contradictions in the "normalising" of precarious work. In: Work, employment and society, Jg. 32, H. 3, S. 509-527. DOI:10.1177/0950017017751790

    Abstract

    "Precarious work is increasingly considered the new 'norm' to which employment and social protection systems must adjust. This article explores the contradictions and tensions that arise from different processes of normalisation driven by social policies that simultaneously decommodify and recommodify labour. An expanded framework of decommodification is presented that identifies how the standard employment relationship (SER) may be extended and flexibilised to include those in precarious work, drawing examples from a recent study of precarious work across six European countries. These decommodification processes are found to be both partial and, in some cases, coexisting with activation policies that position precarious work as an alternative to unemployment, thereby recommodifying labour. Despite these challenges and contradictions, the article argues that a new vision of SER reform promises greater inclusion than alternative policy scenarios that give up on the regulation of employers and rely on state subsidies to mitigate against precariousness." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    "Betriebe, die besser bezahlen und seltener befristen, haben weniger Vakanzen" (2018)

    Schludi, Martin; Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Schludi, Martin & Christian Hohendanner (2018): "Betriebe, die besser bezahlen und seltener befristen, haben weniger Vakanzen". In: IAB-Forum H. 03.07.2018, o. Sz., 2018-06-12.

    Abstract

    "Mit 8,3 Prozent hat der Anteil befristet Beschäftigter in Deutschland 2017 einen neuen Höchststand erreicht. Im Interview für das IAB-Forum erläutert IAB-Forscher Christian Hohendanner die Gründe für diese Entwicklung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schludi, Martin; Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Minijobs in der Altenpflege - Verdecktes Potential zur Kompensation des Fachkräftemangels in der Region Emscher-Lippe? (2018)

    Schröer, Laura;

    Zitatform

    Schröer, Laura (2018): Minijobs in der Altenpflege - Verdecktes Potential zur Kompensation des Fachkräftemangels in der Region Emscher-Lippe? (Institut Arbeit und Technik. Forschung aktuell 2018-03), Gelsenkirchen, 21 S.

    Abstract

    "Die IAT-Studie untersuchte individuelle und betriebliche Einflussfaktoren auf Arbeitszeitwünsche der Beschäftigten in der ambulanten Altenhilfe. Erhoben wurde, ob und inwieweit die Aufstockung von Stundenkontingenten geringfügig Beschäftigter den Fachkräftemangel in der Region Emscher-Lippe kompensieren kann.
    Das Fachkräfte-Potential von Minijobber*innen liegt in Emscher-Lippe bei fast 500 Personen; knapp 1.000 Frauen sind insgesamt mit einem Minijob in den ambulanten Diensten der Region tätig.
    Das direkte Fachkräfte-Potential von Minijobs in der Altenpflege ist derzeit eher gering. Die Erfassung und Umsetzung individueller Arbeitszeitwünsche kann aber dazu beitragen, Arbeitszeiten in Teams insgesamt verlässlicher zu gestalten.
    Chancen und Einsatzfelder von Minijobber*innen sind im Strukturwandel der Altenpflege neu zu bewerten: Neue Versorgungsangebote eröffnen die Chance, den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen wie auch den individuellen Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten gerecht zu werden.
    Die Untersuchungsgruppe der Minijobberinnen ist eine heterogene Zielgruppe mit vielfältigen Erwerbsbiographien. Die Erhöhung von Stundenkontingenten kann durch eine motivierende betriebliche Arbeitszeitberatung und durch Entwicklungsmöglichkeiten in neuen Versorgungsangeboten befördert werden. Hier eröffnen die 'bunten' Qualifikations- und Kompetenzprofile der Minijobber* innen neue individuelle und betriebliche Entwicklungsperspektiven." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszeitwünsche von Arbeitnehmern im Längsschnitt (2018)

    Schäfer, Holger;

    Zitatform

    Schäfer, Holger (2018): Arbeitszeitwünsche von Arbeitnehmern im Längsschnitt. In: IW-Trends, Jg. 45, H. 3, S. 61-78. DOI:10.2373/1864-810X.18-03-05

    Abstract

    "Mit der sogenannten Brückenteilzeit will es die Bundesregierung Teilzeitbeschäftigten erleichtern, in ein Vollzeitbeschäftigungsverhältnis zurückzukehren. Die implizite Annahme hinter diesem Vorstoß ist, dass es viele Teilzeitbeschäftigte gebe, denen es nicht gelingt, ihren Wunsch nach Vollzeitarbeit zu realisieren. Eine Analyse mit Daten des Sozio-oekonomischen Panels zeigt, dass nur 14 Prozent der Teilzeitbeschäftigten eine Vollzeitarbeit anstreben. Oft sind dies Arbeitnehmer, die bereits vollzeitnah beschäftigt sind und ihre Arbeitszeit um einige Stunden ausdehnen wollen. Weit überproportional handelt es sich dabei um einfache Tätigkeiten. Dies gilt auch für Beschäftigte, die allgemein einen Wunsch nach Arbeitszeitverlängerung äußern. Knapp der Hälfte der Teilzeitbeschäftigten gelingt in einem Zeitraum von drei Jahren der gewünschte Sprung in die Vollzeitarbeit. Von der Hälfte, der das nicht gelingt, behalten nur 46 Prozent ihren ursprünglichen Vollzeitwunsch bei. Es verbleibt somit nur ein Anteil von 22 Prozent, der den Vollzeitwunsch nicht realisieren konnte und weiterhin beibehält. Diese Personengruppe entspricht einem Anteil von 0,9 Prozent aller Arbeitnehmer. Von den Arbeitnehmern mit einem allgemeinen Arbeitszeitverlängerungswunsch können in drei Jahren zwei Drittel diesen Wunsch entweder realisieren oder die jeweilige Wunscharbeitszeit hat sich - zum Beispiel aufgrund persönlicher Umstände - wieder verringert. Die Befunde können die Annahme einer großen Anzahl dauerhaft unerfüllter Arbeitszeitwünsche nicht bestätigen. Zudem bleibt offen, ob für eine nicht erfolgte Arbeitszeitverlängerung persönliche oder institutionelle Gründe ausschlaggebend waren. Möglich ist auch, dass für das zusätzliche Arbeitsangebot - häufig im Segment der Einfacharbeit - keine Nachfrage besteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Keine Ausbildung - keine Weiterbildung?: Einflussfaktoren auf die Weiterbildungsbeteiligung von An- und Ungelernten (2018)

    Seyda, Susanne; Wallossek, Luisa; Zibrowius, Michael;

    Zitatform

    Seyda, Susanne, Luisa Wallossek & Michael Zibrowius (2018): Keine Ausbildung - keine Weiterbildung? Einflussfaktoren auf die Weiterbildungsbeteiligung von An- und Ungelernten. (IW-Analysen 122), Köln, 66 S.

    Abstract

    "Die vorliegende Analyse untersucht die Einflussfaktoren der Weiterbildungsbeteiligung formal geringqualifizierter Erwerbstätiger. Innerhalb dieser Gruppe ist ein gestiegener Anteil an Einfacharbeit zu beobachten, der wiederum negativ mit der Weiterbildungswahrscheinlichkeit korreliert ist. Aufbauend auf diesem Befund und abgeleitet aus theoretischen Weiterbildungsmotiven wird der Einfluss von Arbeitsanforderungen, Arbeitsbedingungen und Veränderungen im Arbeitsumfeld auf die individuelle Wahrscheinlichkeit, an einer Weiterbildungsmaßnahme teilzunehmen, empirisch getestet. Es wird gezeigt, dass die im Zeitverlauf stark gestiegene Weiterbildungsbeteiligung insbesondere auf veränderte Arbeitsanforderungen und Veränderungen im Arbeitsumfeld zurückzuführen ist, deren Effekt im Zusammenspiel stark genug ist, den Einfluss des gestiegenen Anteils an Einfacharbeit zu kompensieren. Jedoch hinken An- und Ungelernte hinsichtlich ihrer Weiterbildungsbeteiligung insgesamt noch immer dem Niveau der Erwerbstätigen mit einem beruflichen Aus- oder Fortbildungsabschluss oder einem akademischen Abschluss hinterher. Ansatzpunkte, um mehr Geringqualifizierte weiterzubilden, bieten vor allem die zielgerichtete individuelle Förderung sowie der Auf- und Ausbau einer lernförderlichen Arbeitsumgebung, welche die mögliche Scheu vor dem Lernen vermindert und den Nutzen der Weiterbildung direkt sichtbar macht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einfacharbeit in Deutschland (2018)

    Seyda, Susanne; Wallossek, Luisa; Zibrowius, Michael;

    Zitatform

    Seyda, Susanne, Luisa Wallossek & Michael Zibrowius (2018): Einfacharbeit in Deutschland. In: IW-Trends, Jg. 45, H. 2, S. 27-46. DOI:10.2373/1864-810X.18-02-03

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag untersucht Ausmaß und Bedeutung von Einfacharbeit im Zeitverlauf im Licht des nicht qualifikationsneutralen technischen Fortschritts (skill-biased technological change). Dabei wird Einfacharbeit mithilfe eines Index erfasst, der die für eine Tätigkeit erforderlichen Kenntnisse, das Ausüben von Routinetätigkeiten, das Vorhandensein von Autonomie und von detaillierten Vorschriften, wie die Tätigkeit durchzuführen ist, umfasst. Der Indexwert ist seit 1979 leicht von 0,30 auf 0,28 gesunken. In den einzelnen Qualifikationsgruppen hat sich die Einfacharbeit jedoch unterschiedlich entwickelt: Angelernte und Ungelernte, in geringerem Maß aber auch Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung, sind heute häufiger von Einfacharbeit betroffen als früher. Hochqualifizierte sind weniger stark betroffen. Ein Grund für den relativ geringen Rückgang des Indexwerts liegt in einem deutlichen Anstieg der Anzahl der hochqualifizierten Erwerbstätigen und dem gleichzeitigen Rückgang der Anzahl der geringqualifizierten Erwerbstätigen. Berücksichtigt man beim gesamtwirtschaftlichen Ausmaß an Einfacharbeit sowohl den Anstieg der Erwerbstätigkeit als auch die Entwicklung zu höheren formalen Abschlüssen, finden sich Hinweise darauf, dass das Ausmaß an Einfacharbeit heute nicht geringer ist als vor knapp 40 Jahren. Mithin gehen Globalisierung und technischer Fortschritt in Deutschland zwar mit einem Anstieg an Erwerbstätigen mit höheren beruflichen Abschlüssen einher, nicht jedoch mit einem deutlichen Rückgang des Ausmaßes an Einfacharbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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