Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
Dies könnte Sie auch interessieren:
IAB-Infoplattform Mobiles Arbeiten
IAB-Infoplattform Kurzarbeit
-
Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
- Wirtschaftliche Entwicklung und Maßnahmen
- Exit-Strategien zur Beendigung des Lockdowns
- Kurzarbeit - Regelungen und Inanspruchnahme während der Pandemie
- Homeoffice/mobiles Arbeiten
- Auswirkungen auf Betriebe
- Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Grundsicherung nach SGB II
- Einkommenseffekte
- Einzelne Berufe und Branchen
- Berufsausbildung/Lehrstellenmarkt
- Zukunftsszenarien: Wird die Wirtschaft nach Corona nachhaltiger?
- Soziale und gesundheitliche Aspekte
- Corona und Care
- Weiterbildung
- Konjunkturpaket zur Förderung der Wirtschaft
- Personengruppen
- Regionale Aspekte
- Internationale Arbeitsmärkte / Auswirkungen der Globalisierung
- Bundesländer
-
Literaturhinweis
Wie geht es den deutschen KMU in der zweiten Welle? (2021)
Aminian, Armin; Roth, Duncan ; Gleiser, Patrick ; Kagerl, Christian ; Pohlan, Laura ; Bellmann, Lutz ; Leber, Ute; Schierholz, Malte ; Stegmaier, Jens ; Kleifgen, Eva ; König, Corinna ;Zitatform
Aminian, Armin, Lutz Bellmann, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz & Jens Stegmaier (2021): Wie geht es den deutschen KMU in der zweiten Welle? In: Ökonomenstimme H. 15.03.2021, o. Sz., 2021-03-08.
Abstract
"Kleinere Unternehmen können ökonomischen Schocks häufig nur wenig entgegensetzen. Trotz der leichten Lockerungen im März 2021 bestehen aktuell noch immer große Unsicherheiten. Anhand von Daten einer hochfrequenten Betriebserhebung zeigen wir, dass der Lockdown kleine und mittelgroße Unternehmen in Deutschland besonders bedroht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Roth, Duncan ; Kagerl, Christian ; Pohlan, Laura ; Bellmann, Lutz ; Leber, Ute; Stegmaier, Jens ; Kleifgen, Eva ; König, Corinna ;Weiterführende Informationen
Volltext-Zugang über Verlag oder sonstigen Anbieter (kostenlos verfügbar) -
Literaturhinweis
Das Leben von jungen Menschen in der Corona-Pandemie: Erfahrungen, Sorgen, Bedarfe (2021)
Andresen, Sabine ; Wilmes, Johanna; Heyer, Lea; Thomas, Severine; Rusack, Tanja; Lips, Anna; Schröer, Wolfgang;Zitatform
Andresen, Sabine, Lea Heyer, Anna Lips, Tanja Rusack, Wolfgang Schröer, Severine Thomas & Johanna Wilmes (2021): Das Leben von jungen Menschen in der Corona-Pandemie. Erfahrungen, Sorgen, Bedarfe. Gütersloh, 46 S. DOI:10.11586/2021021
Abstract
"Wie sieht das Leben von jungen Menschen in der Corona-Pandemie aus? Wie geht es ihnen und was macht ihnen Sorgen? Diesen Fragen gehen Jugendforscher:innen der Universitäten Hildesheim und Frankfurt am Main mit den beiden „Online-Befragungen zu Erfahrungen und Perspektiven von jungen Menschen während der Corona-Maßnahmen“ (JuCo I und II) auf den Grund. Im April/Mai und im November 2020 haben sie junge Menschen zwischen 15 und 30 Jahren befragt. Mit der vorliegenden Publikation legen sie eine vertiefende und vergleichende Auswertung der Ergebnisse vor. Dabei skizzieren die Autor:innen den Entstehungskontext der Befragungen sowie ihre methodischen Zugänge und Grundlagen. Zentrale Themen der Auswertungen von JuCo I und II sind die mangelnde Beteiligung von jungen Menschen, die in den Befragungen zum Ausdruck kommt, aber auch Veränderungen im Freizeitverhalten, Belastungen, die die Jugendlichen und jungen Erwachsenen schildern sowie Sorgen, z. B. um die finanzielle Situation und ihre Zukunft. Ein eigenes Kapitel widmet sich den 2.000 Freitextantworten, die die Jugendlichen den Jugendforscher:innen in den Online-Befragungen gegeben haben. Abschließend werden Überlegungen angestellt, die sich an die Zivilgesellschaft und die Politik richten, um eine bessere soziale Teilhabe junger Menschen – auch in Krisenzeiten – zu ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Covid-19 and Income Inequality: Evidence from Monthly Population Registers (2021)
Zitatform
Angelov, Nikolay & Daniel Waldenström (2021): Covid-19 and Income Inequality: Evidence from Monthly Population Registers. (CESifo working paper 9178), München, 35 S.
Abstract
"We measure the distributional impact of the COVID-19 pandemic using newly released population register data in Sweden. Monthly earnings inequality increased during the pandemic, and the key driver is income losses among low-paid individuals while middle- and high-income earners were almost unaffected. The pandemic had a larger negative impact on private-sector workers and on women. Using data on individual take-up of government COVID-19 support, we show that policy significantly dampened the inequality increase, but did not fully offset it. Annual total market income inequality, which also includes capital income and taxable transfers, shows similar patterns of increasing inequality during the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
MINT-Frühjahrsreport 2021: MINT-Engpässe und Corona-Pandemie: von den konjunkturellen zu den strukturellen Herausforderungen : Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall (2021)
Anger, Christina; Plünnecke, Axel; Kohlisch, Enno; Koppel, Oliver;Zitatform
Anger, Christina, Enno Kohlisch, Oliver Koppel & Axel Plünnecke (2021): MINT-Frühjahrsreport 2021: MINT-Engpässe und Corona-Pandemie. Von den konjunkturellen zu den strukturellen Herausforderungen : Gutachten für BDA, BDI, MINT Zukunft schaffen und Gesamtmetall. Köln, 131 S.
Abstract
"Im April 2021 lagen in den MINT-Berufen insgesamt rund 359.900 zu besetzende Stellen vor. Gleichzeitig waren bundesweit 228.500 Personen arbeitslos gemeldet, die gerne einem MINT-Erwerbsberuf nachgehen würden. Daraus lässt sich in einem ersten Schritt im Rahmen einer unbereinigten Betrachtung ableiten, dass über sämtliche Anforderungsniveaus bundesweit mindestens 131.400 offene Stellen in MINT-Berufen nicht besetzt werden konnten. Unter Berücksichtigung des qualifikatorischen Mismatches resultiert für April 2021 eine über sämtliche 36 MINT-Berufskategorien aggregierte Arbeitskräftelücke in Höhe von 145.100 Personen. Mit 72.000 Personen bilden die MINT-Expertenberufe die größte Engpassgruppe, gefolgt von 60.200 Personen im Segment der MINT-Facharbeiterberufe sowie 13.000 im Segment der Spezialisten- beziehungsweise Meister- und Technikerberufe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Distanzunterricht in der Covid-19-Pandemie: Wer häufig Kontakt zu seiner Lehrkraft hat, lernt mehr für die Schule (2021)
Anger, Silke ; Peter, Frauke ; Margaryan, Shushanik ; Schubert, Andreas; Leschnig, Lisa; Siedler, Thomas ; Hörl, Tobias; Sandner, Malte ; Christoph, Bernhard ;Zitatform
Anger, Silke, Bernhard Christoph, Tobias Hörl, Lisa Leschnig, Shushanik Margaryan, Frauke Peter, Malte Sandner, Andreas Schubert & Thomas Siedler (2021): Distanzunterricht in der Covid-19-Pandemie: Wer häufig Kontakt zu seiner Lehrkraft hat, lernt mehr für die Schule. In: IAB-Forum H. 08.12.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-12-07.
Abstract
"Seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie hat sich der Schulalltag für viele Kinder und Jugendliche stark verändert. Durch die Schulschließungen zur Eindämmung der Pandemie wurde Distanzlernen im Frühjahr 2020 und auch im Schuljahr 2020/2021 zu einer neuen Normalität. Im Rahmen der Studie „Corona und Du“ hat das IAB für Kinder und Jugendliche erhoben, wie der Distanzunterricht umgesetzt wurde und wie sich dieser auf die Kontakthäufigkeit zu den Lehrkräften und auf die Lernzeit der Schülerinnen und Schüler ausgewirkt hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Abiturjahrgang 2020: Ohne Abiball zum Studium - allein am Bildschirm bricht die Lebenszufriedenheit ein (2021)
Anger, Silke ; Lerche, Adrian; Patzina, Alexander ; Dietrich, Hans ; Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; Toussaint, Carina ;Zitatform
Anger, Silke, Sarah Bernhard, Hans Dietrich, Adrian Lerche, Alexander Patzina, Malte Sandner & Carina Toussaint (2021): Abiturjahrgang 2020: Ohne Abiball zum Studium - allein am Bildschirm bricht die Lebenszufriedenheit ein. (IAB-Kurzbericht 19/2021), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Der Abiturjahrgang 2020 war aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie von Schulschließungen kurz vor und während der Abiturprüfungen betroffen. Die letzten Prüfungsvorbereitungen fanden nicht im geplanten Umfang in der Schule, sondern im häuslichen Umfeld statt. Prüfungstermine wurden kurzfristig ausgesetzt und teils verschoben. Auf Basis der IAB-Studie „Berufliche Orientierung: Berufs- und Studienwahl“ (BerO) werden die Lebenszufriedenheit, die Bildungspläne sowie der Start in Hochschul- und Ausbildungsgänge des Abiturjahrgangs 2020 untersucht. Die Lebenszufriedenheit der Befragten ist auf einer Skala von 0 bis 10 um 0,5 gesunken. Ein solcher Einbruch ist untypisch für junge Menschen in diesem Lebensabschnitt. Er entspricht zum Beispiel dem drastischen Rückgang der Lebenszufriedenheit in Kriegsgebieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Anger, Silke ; Lerche, Adrian; Patzina, Alexander ; Dietrich, Hans ; Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; Toussaint, Carina ;Weiterführende Informationen
- Wunsch nach Präsenzunterricht
- Bildungspläne der Abschlussklassen am Anfang ihres letzten Schuljahres für die Zeit nach dem Abitur 2020 und deren Umsetzung Ende 2020
- Betroffenheit des Abiturjahrgangs 2020 von Einschränkungen aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie im (Dualen) Studium und in der Ausbildung im Herbst/Winter 2020
- Durchschnittliche Lebenszufriedenheit des Abiturjahrgangs 2020, Ende 2020
- Einfluss der Covid-19-Pandemie auf die Entscheidung zum Bildungsweg nach dem Abitur 2020 in der ex-post Selbsteinschätzung Ende 2020
-
Literaturhinweis
Der Abiturjahrgang 2021 in Zeiten von Corona: Zukunftssorgen und psychische Belastungen nehmen zu (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Anger, Silke ; Bernhard, Sarah ; Dietrich, Hans ; Toussaint, Carina ; Lerche, Adrian; Patzina, Alexander ; Sandner, Malte ;Zitatform
Anger, Silke, Sarah Bernhard, Hans Dietrich, Adrian Lerche, Alexander Patzina, Malte Sandner & Carina Toussaint (2021): Der Abiturjahrgang 2021 in Zeiten von Corona: Zukunftssorgen und psychische Belastungen nehmen zu (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 18.03.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-03-17.
Abstract
"Seit dem Frühjahr 2020 hat sich der Schulalltag für viele junge Menschen stark verändert: Distanzlernen, Wechselunterricht und Hygienekonzepte in der Schule sind ebenso wie die Einschränkung sozialer Kontakte zu einer veränderten Normalität geworden. Im Rahmen der Studie „Berufliche Orientierung: Berufs- und Studienwahl“ (BerO) hat das IAB für den Abiturjahrgang 2021 erhoben, welche Auswirkungen diese Veränderungen aus Sicht der Betroffenen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Anger, Silke ; Bernhard, Sarah ; Dietrich, Hans ; Toussaint, Carina ; Lerche, Adrian; Patzina, Alexander ; Sandner, Malte ; -
Literaturhinweis
Bildung: Verschärfung der Ungleichheit durch Schulschließungen vermeiden (2021)
Anger, Christina; Plünnecke, Axel;Zitatform
Anger, Christina & Axel Plünnecke (2021): Bildung: Verschärfung der Ungleichheit durch Schulschließungen vermeiden. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,19), Köln, 3 S.
Abstract
"Die coronabedingten Schulschließungen führen bei vielen Schülerinnen und Schülern zu Lernverlusten. Um diese adäquat beheben zu können, sollten bei Wiederaufnahme des Schulunterrichts zügig Lernstandserhebungen durchgeführt werden. Auf dieser Basis könnten zielgerichtete Fördermaßnahmen konzipiert werden. Dafür sind rund 1,5 Mrd. Euro zur Verfügung zu stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die Corona Pandemie und der Arbeitsmarkt in der Region Trier: Untersuchungsergebnisse aus dem Projekt Task Force Grenzgänger 2.0 : Eine Studie im Rahmen des Interreg-Projekts "Task-Force Grenzgänger 2.0" (2021)
Zitatform
Arnold, Daniel, Jonas Feld, Yue Huang & Lena Marx (2021): Die Corona Pandemie und der Arbeitsmarkt in der Region Trier. Untersuchungsergebnisse aus dem Projekt Task Force Grenzgänger 2.0 : Eine Studie im Rahmen des Interreg-Projekts "Task-Force Grenzgänger 2.0". Trier, 25 S.
Abstract
Diese Studie ist im Rahmen des Interreg-Projekts 'Task Force Grenzgänger 2.0' entstanden und untersucht die Auswirkungen der Pandemie auf die Beschäftigung nach Branchen und Unternehmen und die Entwicklung des regionalen Arbeitsmarkts (Trier/Luxemburg) während der Pandemie. In der Stadt Trier ist sowohl der Anteil der stark und sehr stark betroffenen als auch der nicht betroffenen Beschäftigten überdurchschnittlich. Die klein- und mittelständische Betriebsstruktur sowie die Bedeutung von Tourismus und Einzelhandel in der Stadt Trier sind eher nachteilig. Die hohen Beschäftigungsanteile im Gesundheitswesen, Verwaltung und Wissenschaft sind von Vorteil. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit durch Corona variiert regional. Durch die beschleunigte digitale Transformation haben IT-Kenntnisse an Bedeutung gewonnen. Durch die Pandemie hat sich das Arbeitskräfteangebot durch den Rückzug vom Arbeitsmarkt und weniger Zuzüge reduziert. Der Luxemburger Arbeitsmarkt hat sich schnell vom Einbruch erholt. Die Zahl der Grenzgänger nimmt weiter zu. Auch die Grenzgänger arbeiten seit der Pandemie vermehrt aus dem Homeoffice. (IAB)
-
Literaturhinweis
Wie geht es einkommensschwächeren Familien in der Coronakrise? (2021)
Zitatform
Arold, Benjamin, Vera Freundl, Katia Werkmeister & Larissa Zierow (2021): Wie geht es einkommensschwächeren Familien in der Coronakrise? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 6, S. 46-49.
Abstract
"In einer Online-Befragung unter 2 216 Eltern im November 2020 wurde erfasst, wie es einkommensschwächeren Familien mit Kindern in Deutschland während der Coronakrise erging. Ein Drittel der Befragten gab an, dass das Geld am Ende des Monats häufiger knapp ist als vor der Pandemie. Diese finanzielle Lage wirkt sich auch auf das Konsumverhalten der Familien aus: Knapp die Hälfte der Befragten (47%) leistet sich in der Coronakrise weniger als zuvor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
How Does Exposure to COVID-19 Influence Health and Income Inequality Aversion? (2021)
Asaria, Miqdad; Cowell, Frank A.; Costa-Font, Joan;Zitatform
Asaria, Miqdad, Joan Costa-Font & Frank A. Cowell (2021): How Does Exposure to COVID-19 Influence Health and Income Inequality Aversion? (IZA discussion paper 14103), Bonn, 47 S.
Abstract
"We study whether exposure to COVID-19 has affected individual aversion to health and income inequality in the UK, Italy, and Germany, as well as the effect of personal shocks on employment (redundancies, government replacement salary and unemployment), income and health directly linked to COVID-19. We find that conditioned on risk aversion and relevant covariates (income, education, demographics), individuals who have experienced either a health or an financial shock during the COVID-19 pandemic, exhibit lower inequality aversion in terms of health and income, compared to those who have not experienced these shocks. Comparing levels of health and income inequality aversion in the UK between the years 2016 and 2020 we find a significant increase in inequality aversion from 2016 to 2020 in both health (17.3%) and income domains (8.8%). However, our difference-in-differences (DiD) for treatment (risk) groups defined in terms of age, region and personal exposure to health and income shocks in 2020 compared to 2016, does not indicate any additional difference in inequality aversion. The exception being individuals who are both in a high-risk age group and at the same time also experienced a health shock in 2020 compared to 2016, which are significantly more inequality averse in both health and income domains." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Tracking the impact of COVID-19 on economic inequality at high frequency (2021)
Aspachs, Oriol; Reynal-Querol, Marta; Montalvo, Jose G. ; Mestres, Josep ; Graziano, Alberto ; Durante, Ruben ;Zitatform
Aspachs, Oriol, Ruben Durante, Alberto Graziano, Josep Mestres, Marta Reynal-Querol & Jose G. Montalvo (2021): Tracking the impact of COVID-19 on economic inequality at high frequency. In: PLoS ONE, Jg. 16, H. 3. DOI:10.1371/journal.pone.0249121
Abstract
"Pandemics have historically had a significant impact on economic inequality. However, official inequality statistics are only available at low frequency and with considerable delay, which challenges policymakers in their objective to mitigate inequality and fine-tune public policies. We show that using data from bank records it is possible to measure economic inequality at high frequency. The approach proposed in this paper allows measuring, timely and accurately, the impact on inequality of fast-unfolding crises, like the COVID-19 pandemic. Applying this approach to data from a representative sample of over three million residents of Spain we find that, absent government intervention, inequality would have increased by almost 30% in just one month. The granularity of the data allows analyzing with great detail the sources of the increases in inequality. In the Spanish case we find that it is primarily driven by job losses and wage cuts experienced by low-wage earners. Government support, in particular extended unemployment insurance and benefits for furloughed workers, were generally effective at mitigating the increase in inequality, though less so among young people and foreign-born workers. Therefore, our approach provides knowledge on the evolution of inequality at high frequency, the effectiveness of public policies in mitigating the increase of inequality and the subgroups of the population most affected by the changes in inequality. This information is fundamental to fine-tune public policies on the wake of a fast-moving pandemic like the COVID-19." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
What If Working from Home Will Stick? Distributional and Climate Impacts for Germany (2021)
Zitatform
Bachelet, Marion, Matthias Kalkuhl & Nicolas Koch (2021): What If Working from Home Will Stick? Distributional and Climate Impacts for Germany. (IZA discussion paper 14642), Bonn, 28 S.
Abstract
"The COVID-19 pandemic created the largest experiment in working from home. We study how persistent telework may change energy and transport consumption and costs in Germany to assess the distributional and environmental implications when working from home will stick. Based on data from the German Microcensus and available classifications of working-from-home feasibility for different occupations, we calculate the change in energy consumption and travel to work when 15% of employees work full time from home. Our findings suggest that telework translates into an annual increase in heating energy expenditure of 110 euros per worker and a decrease in transport expenditure of 840 euros per worker. All income groups would gain from telework but high-income workers gain twice as much as low-income workers. The value of time saving is between 1.3 and 6 times greater than the savings from reduced travel costs and almost 9 times higher for high-income workers than low-income workers. The direct effects on CO2 emissions due to reduced car commuting amount to 4.5 millions tons of CO2, representing around 3 percent of carbon emissions in the transport sector." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
BAuA-Arbeitszeitbefragung: Vergleich 2015 - 2017 - 2019 (2021)
Zitatform
Backhaus, Nils, Anne Marit Wöhrmann & Anita Tisch (2021): BAuA-Arbeitszeitbefragung: Vergleich 2015 - 2017 - 2019. (baua: Bericht), Dortmund ; Berlin ; Dresden, 105 S. DOI:10.21934/baua:bericht20201217
Abstract
"Mit der SARS-CoV-2-Epidemie haben sich die Arbeitsbedingungen vieler Beschäftigter massiv verändert. Auch bei der Arbeitszeitgestaltung bzw. bei der Arbeit von zuhause werden bereits erste Verschiebungen berichtet. Der vorliegende Bericht fokussiert den Status Quo vor der Pandemie und gibt einen Überblick über die Gestaltung von Arbeitszeiten im Hinblick auf die Länge, Lage und Flexibilität von Arbeitszeiten im Jahr 2019. Zusätzlich wird der Aspekt der Telearbeit bzw. Homeoffice im Bericht berücksichtigt. Dabei werden die Ergebnisse der BAuA-Arbeitszeitbefragungen 2015, 2017 und 2019 zusammengetragen, um Trends und Veränderungen zu beschreiben. In einem Exkurs steht zudem das Arbeitszeitmuster von Beschäftigten in sogenannten „versorgungsrelevanten Berufen“ im Mittelpunkt. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Länge der Arbeitszeit insgesamt kaum verändert hat, wobei Teilzeitbeschäftigte über die Zeit geringfügig länger, Vollzeitbeschäftigte durchschnittlich etwas kürzer arbeiten. Besonders auffällig ist ein zunehmender Wunsch nach kürzeren Arbeitszeiten. Die Lage der Arbeitszeit, d. h. atypische Arbeitszeiten wie Schicht- und Nachtarbeit und Arbeit am Wochenende, haben sich nicht verändert. Bei der Flexibilität hingegen ist 2019 eine Zunahme der Flexibilitätsmöglichkeiten bzw. zeitlichen Handlungsspielräume der Beschäftigten zu beobachten. Im Vergleich zu 2015 hat auch die Verbreitung von Arbeitszeitkonten zugenommen. Bereits vor der SARS-CoV-2-Epidemie konnte auch ein kontinuierlicher Anstieg von Telearbeit bzw. Homeoffice über die drei Befragungszeitpunkte beobachtet werden. Die Arbeitszeitmuster der Beschäftigten in versorgungsrelevanten Berufen zeichnen sich vor allem durch ungünstige bzw. atypische Arbeitszeitlagen, hohe Anforderungen an die Flexibilität, verkürzte Ruhezeiten und wenig zeitliche Handlungsspielräume aus. Dies wird vor dem Hintergrund belastender Arbeitsbedingungen während der SARS-CoV-2-Epidemie noch einmal ausführlich diskutiert. Insgesamt zeigt sich, dass sich viele Arbeitszeitbedingungen nicht verändert haben. Eine zunehmende Zahl der Vollzeitbeschäftigten wünscht sich jedoch kürzere Arbeitszeiten. Da davon auszugehen ist, dass die SARS-CoV-2-Epidemie nachhaltige Auswirkungen auf das Arbeitszeitgeschehen in Deutschland nehmen kann, wird die BAuA-Arbeitszeitberichterstattung die Arbeitszeitgestaltung während und nach der SARS-CoV-2-Epidemie vertiefend untersuchen. Hierzu werden im vorliegenden Bericht erste Befunde und Hypothesen zu langfristigen Auswirkungen der Corona-Krise diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Telearbeit, Homeoffice und Mobiles Arbeiten: Chancen, Herausforderungen und Gestaltungsaspekte aus Sicht des Arbeitsschutzes (2021)
Zitatform
Backhaus, Nils, Anita Tisch & Beate Beermann (2021): Telearbeit, Homeoffice und Mobiles Arbeiten: Chancen, Herausforderungen und Gestaltungsaspekte aus Sicht des Arbeitsschutzes. (baua: Fokus), Dortmund, 18 S. DOI:10.21934/baua:fokus20210505
Abstract
"Die folgende Stellungnahme war Gegenstand einer Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales. Sie fasst arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse zu Homeoffice, Telearbeit bzw. Mobilem Arbeiten zusammen. Dabei werden rechtliche Rahmenbedingungen aber auch Chancen und Risiken erörtert. Es zeigt sich, dass die Arbeit von zuhause bzw. von "überall" den Arbeitsschutz herausfordert. Ein rechtlicher Rahmen kann eine Orientierung für gesundheitsförderliche Vereinbarungen schaffen und Risiken eindämmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Arbeit von zuhause in Zeiten während und nach Corona - Vor- und Nachteile aus betrieblicher Sicht (2021)
Zitatform
Backhaus, Nils, Anita Tisch, Laura Pohlan & Christian Kagerl (2021): Arbeit von zuhause in Zeiten während und nach Corona - Vor- und Nachteile aus betrieblicher Sicht. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 56, H. 5, S. 276-284., 2021-02-22.
Abstract
"Der Artikel gibt einen Überblick über die betriebliche Perspektive auf die Arbeit von zuhause auch nach der SARS-CoV-2-Pandemie. Dabei werden Gründe für und gegen einen Ausbau der Arbeit von zuhause gegenübergestellt. Für die Analysen wird auf die vierte Welle der Studie „Betriebe in der COVID-19-Krise“ zurückgegriffen, in der Betriebe vertiefend sowohl zu ihren Erfahrungen als auch zu ihren zukünftigen Plänen im Umgang mit der Arbeit von zuhause befragt wurden. Für die deskriptiven Analysen werden nur Betriebe berücksichtigt, in denen grundsätzlich die Möglichkeit der Arbeit von zuhause besteht (n = 1059). Die Arbeit von zuhause hat während der SARS-CoV-2-Pandemie in deutschen Betrieben an Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig strebt die Mehrheit der Betriebe die Rückkehr zum Umfang vor der Krise an. Etwa ein Fünftel der Betriebe plant, die Arbeit von zuhause auch zukünftig auszubauen. Vor allem größere Betriebe wollen die Möglichkeiten erweitern. Unternehmen, die den Anteil an Arbeit von zuhause nach der Krise wieder reduzieren möchten, geben an, dass die Tätigkeiten der Beschäftigten in den Betrieben für die Arbeit von zuhause nicht geeignet sind. Wenn Betriebe die Arbeit von zuhause erweitern wollen, dann zielen sie am häufigsten auf eine Verbesserung der Flexibilität und Vereinbarkeit von Familie und Beruf ihrer Beschäftigten ab. Die zunehmende Arbeit von zuhause stellt den betrieblichen Arbeitsschutz vor neue Herausforderungen, und betriebliche Regelungen zur sicheren und gesunden Gestaltung der Arbeit von zuhause gewinnen an Bedeutung. Insbesondere große Unternehmen sehen eine mögliche wahrgenommene Ungleichbehandlung von Beschäftigten als zukünftiges Problem." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
COVID-19, Working from Home and the Potential Reverse Brain Drain (2021)
Bakalova, Irina; Dzyuba, Yuri; Fidrmuc, Jan; Berlinschi, Ruxanda;Zitatform
Bakalova, Irina, Ruxanda Berlinschi, Jan Fidrmuc & Yuri Dzyuba (2021): COVID-19, Working from Home and the Potential Reverse Brain Drain. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 845), Maastricht, 14 S.
Abstract
"The COVID-19 pandemic has led to a substantial increase in the prevalence of working from home among white-collar occupations. This can have important implications for the future of the workplace and quality of life. We discuss an additional implication, which we label reverse brain drain: the possibility that white-collar migrant workers return to live in their countries of origin while continuing to work for employers in their countries of destination. We estimate the potential size of this reverse flow using data from the European Labor Force Survey. Our estimates suggest that the UK, France, Switzerland and Germany each have around half a million skilled migrants who could perform their jobs from their home countries. Most of them originate from the other EU member states: both old and new. We discuss the potential economic, social and political implications of such reverse brain drain." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Social protection and inclusion Policy responses to the COVID-19 crisis: An analysis of policies in 35 countries (2021)
Baptista, Isabel; Spasova, Slavina ; Peña-Casas, Ramón; Fronteddu, Boris; Marlier, Eric; Ghailani, Dalila; Sabato, Sebastiano; Regazzoni, Pietro ;Zitatform
Baptista, Isabel, Eric Marlier, Slavina Spasova, Ramón Peña-Casas, Boris Fronteddu, Dalila Ghailani, Sebastiano Sabato & Pietro Regazzoni (2021): Social protection and inclusion Policy responses to the COVID-19 crisis. An analysis of policies in 35 countries. Brussels, 192 S. DOI:10.2767/10153
Abstract
"This report from the European Social Policy Network (ESPN) examines (sub)national social protection and inclusion policy responses to the COVID-19 crisis in the 27 EU Member States, the UK, and the 7 candidate and potential candidate countries. It reveals an overall rapid reaction through the introduction of (mostly) temporary measures - primarily relaxing eligibility conditions, increasing benefit levels and creating new ad hoc social and job protection schemes. These emergency measures helped avert a massive social crisis and some would have seemed impossible one year previously. Yet they also highlighted the weaknesses and gaps in existing social protection and inclusion policies, and the pressing need to address these. Although these measures were the main tools used to tackle the socio-economic impact of the pandemic, the report underlines their limited transformative potential for countries’ social protection systems. It proposes a series of specific actions that could usefully be considered at national and/or EU level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Country report: Germany -
Literaturhinweis
Corona-Hilfen: Schleppende Auszahlung (2021)
Zitatform
Bardt, Hubertus & Michael Hüther (2021): Corona-Hilfen: Schleppende Auszahlung. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,02), Köln, 3 S.
Abstract
"Die Bundesregierung hat im letzten Jahr umfangreiche Hilfsprogramme aufgesetzt, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise abzumildern. Neben dem Kurzarbeitergeld wurden vor allem Mittel für Unternehmen bereitgestellt, um die Einkommens- und damit verbundene Liquiditätsverluste zu mindern, die durch die verschiedenen Einschränkungen zur Bekämpfung der Pandemie entstanden sind. Zwar wurden die Rettungsprogramme schnell angekündigt und eingerichtet, die Auszahlungen verlaufen aber nur schleppend." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Kein schnelles Ende der Corona-Krise: Mittelfristige Produktions-, Beschäftigungs- und Investitionslücken der deutschen Industrie (2021)
Zitatform
Bardt, Hubertus & Michael Grömling (2021): Kein schnelles Ende der Corona-Krise: Mittelfristige Produktions-, Beschäftigungs- und Investitionslücken der deutschen Industrie. In: IW-Trends, Jg. 48, H. 1, S. 23-39. DOI:10.2373/1864-810X.21-01-02
Abstract
"Obwohl eine Reihe von Wirtschaftsindikatoren zum Jahresende 2020 eine kräftige Erholung nach den Einbrüchen im Frühjahr signalisiert, wird sich der Weg zu einer Normalkonjunktur in Deutschland noch strecken. Bei der Bestimmung und Interpretation von Produktionslücken ist zu beachten, dass sich die deutsche Industrie bereits seit Ende 2017 im Rückwärtsgang befindet, seit Mitte 2018 in der Rezession. Im vierten Quartal 2020 lag die Industrieproduktion noch um rund 9 Prozent unter dem Jahresdurchschnitt 2018. Im Rahmen der IW-Konjunkturumfrage wurden die von den Unternehmen erwarteten Produktions-, Beschäftigungs- und Investitionslücken abgefragt. Die Firmen haben bereits im November 2020 eine Zunahme ihrer Produktionslücken für das erste Halbjahr 2021 gesehen. Dies gilt für die Dienstleister, aber auch für die Industrie. Bis zum Jahr 2022 gehen die Produktions-, Beschäftigungs- und Investitionslücken in der Industrie deutlich zurück. Rund die Hälfte der Industriefirmen rechnet auch ab 2022 mit Produktionsausfällen. In denjenigen Industriefirmen, die für das Jahr 2022 von Beeinträchtigungen sprechen, liegt das Ausmaß der Produktionslücke bei rund 5 Prozent. Die größte Lücke wird mit gut 6 Prozent bei den Investitionen zu verzeichnen sein. Die industrielle Beschäftigungslücke dürfte sich auf 4 Prozent belaufen - sofern die Erholung nicht durch eine Verschlechterung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit gefährdet wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
The Gendered Politics of Pandemic Relief: Labor and Family Policies in Denmark, Germany, and the United States During COVID-19 (2021)
Zitatform
Bariola, Nino & Caitlyn Collins (2021): The Gendered Politics of Pandemic Relief: Labor and Family Policies in Denmark, Germany, and the United States During COVID-19. In: American Behavioral Scientist, Jg. 65, H. 12, S. 1671-1697. DOI:10.1177/00027642211003140
Abstract
"The COVID-19 pandemic has magnified families’ struggles to reconcile caregiving and employment, especially for working mothers. How have different countries reacted to these troubling circumstances? What policies have been implemented to alleviate the pernicious effects of the pandemic on gender and labor inequalities? We examine the policies offered in Denmark, Germany, and the United States, three countries that represent distinct welfare regimes. We find important differences among the policy solutions provided, but also in the “cultural infrastructures” that allow policies to work as intended, or not. In Denmark, a social-democratic welfare state, robust federal salary guarantee programs supplemented an already strong social safety net. The country was among the first to lock down and reorganize health care—and also among the first to reopen schools and child care facilities, acknowledging that parents’ employment depends on child care provisioning, especially for mothers. Germany, a corporatist regime, substantially expanded existing programs and provided generous subsidies. However, despite an ongoing official commitment to reduce gender inequality, the cultural legacy of a father breadwinner/mother caregiver family model meant that reopening child care facilities was not a first priority, which pushed many mothers out of paid work. In the U.S. liberal regime, private organizations—particularly in privileged economic sectors—are the ones primarily offering supports to working parents. Patchwork efforts at lockdown and reopening have meant a lengthy period of limbo for working families, with disastrous consequences for women, especially the most vulnerable. Among such varied “solutions” to the consequences of the pandemic, those of liberal regimes seem to be worsening inequalities. The unprecedented nature of the current pandemic recession suggests a need for scholars to gender the study of economic crises." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Ausbildungsperspektiven im zweiten Corona-Jahr: Eine repräsentative Befragung von Jugendlichen 2021 (2021)
Barlovic, Ingo; Ullrich, Denise; Wieland, Clemens;Zitatform
Barlovic, Ingo, Denise Ullrich & Clemens Wieland (2021): Ausbildungsperspektiven im zweiten Corona-Jahr. Eine repräsentative Befragung von Jugendlichen 2021. Gütersloh, 32 S. DOI:10.11586/2021043
Abstract
"Attraktivität von Ausbildung: 41% aller Schüler:innen streben eine Ausbildung an, weitere 36% sind noch unentschieden. Damit ist für 77% eine Ausbildung mindestens eine Option. Ausbildungschancen: Über 70% aller Befragten haben den Eindruck, dass sich die Chancen auf einen Ausbildungsplatz im Vergleich zu der Zeit vor Corona verschlechtert haben. Diese Einschätzung teilten im vergangenen Sommer nur 61%. Bei den Chancen auf einen Studienplatz nehmen nur 24% eine Verschlechterung wahr. Ausbildungsangebot: Über die Hälfte der Ausbildungsplatzsuchenden (54%) schätzt die Zahl der vorhandenen Ausbildungsplätze als zu gering ein. Diese Einschätzung teilt insgesamt knapp ein Drittel der befragten Jugendlichen (32%). Engagement der Politik: Gut die Hälfte aller Jugendlichen (53%) bescheinigt der Politik zu wenig Engagement für Ausbildungsplatzsuchende. Weitere 20% sind der Ansicht, dass zwar viel, aber noch nicht genug getan werde. Berufsorientierung: Die Mehrheit (79%) der Jugendlichen in Deutschland hält zwar das Informationsangebot zur Berufswahl insgesamt für ausreichend, allerdings klagt mehr als die Hälfte aller Jugendlichen über Schwierigkeiten, sich darin zurechtzufinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Job Training Through Turmoil (2021)
Zitatform
Barrera-Osorio, Felipe, Adriana D. Kugler & Mikko I. Silliman (2021): Job Training Through Turmoil. (NBER working paper 29565), Cambridge, Mass, 13 S. DOI:10.3386/w29565
Abstract
"We follow the labor market outcomes of applicants who were randomized into job training a year and a half before the pandemic through the subsequent economic turmoil that resulted from COVID-19. Despite persistently improved labor market outcomes of training participants prior to March 2020, we show that job losses resulting from the pandemic washed away all the benefits of the program. A year and a half after the initial scars of the pandemic, there are no visible signs of recovery of trainees' labor market outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
After-Effects of the COVID-19 Pandemic: Prospects for Medium-Term Economic Damage (2021)
Barrett, Philip; Wingender, Philippe; Magistretti, Giacomo; Das, Sonali; Pugacheva, Evgenia;Zitatform
Barrett, Philip, Sonali Das, Giacomo Magistretti, Evgenia Pugacheva & Philippe Wingender (2021): After-Effects of the COVID-19 Pandemic: Prospects for Medium-Term Economic Damage. (IMF working paper 2021,203), Washington, DC, 23 S.
Abstract
"The COVID-19 pandemic has led to a severe global recession with differential impacts within and across countries. This paper examines the possible persistent effects (scarring) of the pandemic on the economy and the channels through which they may occur. History suggests that deep recessions often leave long-lived scars, particularly to productivity. Importantly, financial instabilities—typically associated with worse scarring—have been largely avoided in the current crisis so far. While medium-term output losses are anticipated to be lower than after the global financial crisis, they are still expected to be substantial. The degree of expected scarring varies across countries, depending on the structure of economies and the size of the policy response. Emerging market and developing economies are expected to suffer more scarring than advanced economies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Chutes and Ladders? Job Opportunities for Generation COVID (2021)
Zitatform
Barth, Erling, Harald Dale-Olsen, Pål Schøne & Kjersti Misje Østbakken (2021): Chutes and Ladders? Job Opportunities for Generation COVID. (IZA discussion paper 14530), Bonn, 46 S.
Abstract
"With a focus on jobs for youth, this paper analyses the development of job postings in Norway during the first and second wave of the COVID-19 pandemic in 2020. Jobs for youth are defined by the top 20 3-digit occupations for young workers. Job postings in these occupations took a larger hit than other jobs. We also identify the top 20 occupations for entrants right after completed highest education. Separate analyses by education reveal that entry jobs for young people with lower education declined the most during the pandemic. Using a difference in difference framework with 2018 and 2019 as reference years, we show that the decline started before "lock-down" policies were in place, but that the decline was even larger during the lock-down. Concurrent with re-opening phases in the economy, job posting rates improved, but did not reach the levels comparable to those in 2018 and 2019." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
IAB-Prognose: Arbeitsmarkt auf dem Weg aus der Krise (2021)
Bauer, Anja ; Fuchs, Johann ; Gartner, Hermann ; Hummel, Markus; Zika, Gerd ; Hutter, Christian ; Weber, Enzo ; Wanger, Susanne ;Zitatform
Bauer, Anja, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Markus Hummel, Christian Hutter, Susanne Wanger, Enzo Weber & Gerd Zika (2021): IAB-Prognose: Arbeitsmarkt auf dem Weg aus der Krise. (IAB-Kurzbericht 06/2021), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Die Corona-Lage verschärft sich, aber die Konjunktur befindet sich insgesamt wieder auf Erholungskurs. Nach einem Rückgang im ersten Quartal 2021 wird im Jahresverlauf ein deutlicher Anstieg des Bruttoinlandsprodukts erwartet, sodass das Autorenteam mit einem Gesamtwachstum von 3,4 Prozent rechnet. Die Arbeitsmarktentwicklung zeigt sich im zweiten Lockdown sehr robust und verbessert sich im Zuge der wirtschaftlichen Erholung. Für den Jahresdurchschnitt 2021 wird ein Rückgang der Arbeitslosigkeit um 110.000 Personen erwartet. Die Erwerbstätigkeit nimmt im Jahresverlauf 2021 spürbar zu, liegt aber im Jahresdurchschnitt um 80.000 Personen niedriger als im Vorjahr. Dies liegt vor allem an Rückgängen bei Minijobbern und Selbstständigen. Im Prognosejahr 2021 nimmt die Arbeitszeit insbesondere durch den Rückgang der Kurzarbeit um 1,8 Prozent zu, das Arbeitsvolumen steigt um 1,7 Prozent." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Gartner, Hermann ; Hummel, Markus; Zika, Gerd ; Hutter, Christian ; Weber, Enzo ; Wanger, Susanne ; -
Literaturhinweis
Datenlage zur Pandemie: Stellungnahme des IAB für das Fachgespräch des Parlamentarischen Begleitgremiums Covid-19-Pandemie des Landtags Nordrhein-Westfalen am 16. November 2021 (2021)
Zitatform
Bauer, Frank & Georg Sieglen (2021): Datenlage zur Pandemie. Stellungnahme des IAB für das Fachgespräch des Parlamentarischen Begleitgremiums Covid-19-Pandemie des Landtags Nordrhein-Westfalen am 16. November 2021. (IAB-Stellungnahme 10/2021), Nürnberg, 21 S.
Abstract
"Das Begleitgremium Covid-19-Pandemie, ein Unterausschuss des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landestags Nordrhein-Westfalens, hat den Auftrag, aktuelle sowie künftige gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Folgen der Bewältigung und der Eindämmung der Covid-19-Pandemie zu behandeln. Im Rahmen eines Fachgesprächs am 16. November 2021 wurde das IAB unter dem Titel „Datenlage – Bereich Arbeit – Wirtschaft“ um eine Stellungnahme gebeten. Für Fragen aus dem umfangreichen Fragenkatalog, zu denen relevante Erkenntnisse insbesondere auf der Grundlage von Umfragen und Analysen aus dem IAB vorliegen, geben die folgenden Antworten einen zusammenfassenden Überblick über relevante Studienergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
COVID-19 in Germany: A hiring crisis (2021)
Zitatform
Bauer, Anja (2021): COVID-19 in Germany: A hiring crisis. In: Baltic Rim Economies H. 3, S. 1-3., 2021-05-10.
Abstract
"The most critical aspect of the corona crisis on the labour market results from a lack of new hires. While policies like short-time work have been successful in avoiding additional job separations, they are not sufficient to improve the labour market sustainably and to avoid undesirable effects. This can be achieved, for instance, by providing financial support for new hires. A potential option would be to temporarily pay social security contributions for new jobs from the tax budget. This would not only incentivise rapid recruitment, but also encourage the creation of jobs subject to social security contributions instead of creating or re-hiring mini-jobs. One may focus such measures on long-term unemployed and those who are at risk just as on professional newcomers." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Lockdown length and strength: labour-market effects in Germany during the COVID-19 pandemic (2021)
Zitatform
Bauer, Anja & Enzo Weber (2021): Lockdown length and strength: labour-market effects in Germany during the COVID-19 pandemic. (IAB-Discussion Paper 10/2021), Nürnberg, 29 S.
Abstract
"Dieses Papier evaluiert die kurzfristigen Arbeitsmarkteffekte der COVID-19-Eindämmungsmaßnahmen in Deutschland. Wir untersuchen zwei verschiedene Dimensionen des ersten Lockdowns in Deutschland, nämlich die Länge und die Stärke des Lockdowns. Während die Länge über die regionale und zeitliche Variation der Schließungstage und Ausgangssperren erfolgt, wird für die Stärke der Grad der Schließung in verschiedenen Branchen herangezogen. Für die Länge des Lockdowns finden wir, dass ein zusätzlicher Tag zu einem Anstieg der Entlassungsrate um 2,7 Prozent und einem Rückgang der Einstellungsrate um 1,8 Prozent führt. Für die Stärke der Schließung zeigen die Ergebnisse, dass ein höherer Grad der Schließung die Entlassungen erhöht und die Einstellungen in ähnlichem Ausmaß senkt. In beiden Dimensionen stellen wir fest, dass die Effekte im Zeitverlauf nicht linear sind. Mit diesem Ansatz finden wir, dass 31 Prozent der deutlich erhöhten Zuflüsse aus Beschäftigung in Arbeitslosigkeit und 33 Prozent der verringerten Abflüsse aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung in der ersten Welle auf die Schließungsmaßnahmen zurückzuführen sind. In Summe erhöhten die Eindämmungsmaßnahmen die Arbeitslosigkeit in der kurzen Frist um 80.000 Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
COVID-19: How much unemployment was caused by the shutdown in Germany? (2021)
Zitatform
Bauer, Anja & Enzo Weber (2021): COVID-19: How much unemployment was caused by the shutdown in Germany? In: Applied Economics Letters, Jg. 28, H. 12, S. 1053-1058., 2020-06-22. DOI:10.1080/13504851.2020.1789544
Abstract
"This paper evaluates the short-term labour market impact of the COVID-19 containment measures in Germany. By assessing the treatment effect on unemployment via difference-in-difference estimation, we find that 60% of the considerably increased inflows from employment into unemployment in April 2020 were due to the shutdown measures. Disentangling further, we find that the hiring margin accounted for additional 82% of the unemployment effect coming from the separations margin. In sum, the shutdown measures increased unemployment in the short run by 117,000 persons." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
IAB-Datenbasis zu Corona-Eindämmungsmaßnahmen -
Literaturhinweis
Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Juli 2021 (2021)
Zitatform
Bauer, Anja, Hermann Gartner & Enzo Weber (2021): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Juli 2021. In: IAB-Forum H. 29.07.2021 Nürnberg, 2021-07-27.
Abstract
"Im Zuge weitgehender Lockerungen der Corona-Einschränkungen befindet sich die Wirtschaft auf einem Erholungspfad. Für das zweite Quartal 2021 ist daher mit einem deutlich höheren Bruttoinlandsprodukt als im ersten Quartal zu rechnen. Insbesondere in den zuvor von den Eindämmungsmaßnahmen betroffenen Dienstleistungssektoren erholt sich die Lage merklich. Da die Risiken einer vierten Corona-Welle zunehmen und Lieferengpässe in der Industrie bestehen, trüben sich die Konjunkturaussichten jedoch etwas ein. Der Arbeitsmarkt sendet positive Signale." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Search Processes on the Labor Market during the Covid-19 Pandemic (2021)
Zitatform
Bauer, Anja, Tobias Hartl, Christian Hutter & Enzo Weber (2021): Search Processes on the Labor Market during the Covid-19 Pandemic. In: CESifo forum, Jg. 22, H. 4, S. 15-19., 2021-06-17.
Abstract
"Economies around the world are suffering from the effects of measures to contain the coronavirus. Particularly, the labor markets were hit hard. Unemployment has been rising, and the stock of vacancies has declined. To understand the impact of the coronavirus crisis on the functioning of the labor market, it is important to not only look at unemployment and the stock of open vacancies, but also at the search behavior of employees and employers. Relatedly, this article sheds light on search processes from various perspectives. We take a closer look at search intensity, placement processes and on changes in the search behavior across industries." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en)).
-
Literaturhinweis
Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Januar 2021 (2021)
Zitatform
Bauer, Anja & Enzo Weber (2021): Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage - Januar 2021. In: IAB-Forum H. 29.01.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-01-28.
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie hinterließ 2020 starke Spuren in der deutschen Wirtschaft: Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im vergangenen Jahr preis- und kalenderbereinigt um 5,3 Prozent. Im ersten Halbjahr ging die Wirtschaftsleistung massiv zurück. Im Sommer gab es eine kräftige Gegenbewegung, die aber seit Herbst durch einen starken Anstieg der Infektionszahlen und die damit einhergehenden Eindämmungsmaßnahmen gestoppt wurde. Der aktuelle Lockdown führt pro Woche zu Verlusten von 0,4 Prozent der in einem Quartal erbrachten Wirtschaftsleistung. Die Wirkungen sind aber deutlich begrenzter als im ersten Lockdown. Angesichts der weltweit angelaufenen Impfungen dürfte die Wirtschaftsleistung im Anschluss wieder kräftig anziehen. Auch wenn sich der Arbeitsmarkt bisher relativ robust zeigt, beeinträchtigt die weltweite zweite Corona-Welle aktuell auch hier die Erholung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
IAB-Prognose 2021: Arbeitsmarkt auf dem Weg aus der Krise (2021)
Bauer, Anja ; Wanger, Susanne ; Hutter, Christian ; Fuchs, Johann ; Weber, Enzo ; Gartner, Hermann ; Zika, Gerd ; Hummel, Markus;Zitatform
Bauer, Anja, Johann Fuchs, Hermann Gartner, Markus Hummel, Christian Hutter, Susanne Wanger, Enzo Weber & Gerd Zika (2021): IAB-Prognose 2021: Arbeitsmarkt auf dem Weg aus der Krise. In: IAB-Forum H. 09.04.2021, o. Sz., 2021-04-07.
Abstract
"Die deutsche Wirtschaft wird sich im Jahr 2021 erholen: Nach einem Rückgang im ersten Quartal erwartet das IAB im Jahresverlauf einen deutlichen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes, sodass mit einem Gesamtwachstum von 3,4 Prozent zu rechnen ist. Die Arbeitsmarktentwicklung zeigt sich im zweiten Lockdown sehr robust und verbessert sich im Zuge der wirtschaftlichen Erholung. Die Zahl der Arbeitslosen geht im Jahresdurchschnitt um 110.000 Personen zurück. Die Erwerbstätigkeit nimmt spürbar zu, liegt aber im Jahresdurchschnitt um 80.000 Personen niedriger als 2020. Die wichtigsten Befunde der Prognose, deren Langfassung im IAB-Kurzbericht 6/2021 publiziert wurde, werden im Folgenden zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Wanger, Susanne ; Hutter, Christian ; Weber, Enzo ; Gartner, Hermann ; Zika, Gerd ; Hummel, Markus;Weiterführende Informationen
Langfassung erschienen als: IAB-Kurzbericht 06/2021 -
Literaturhinweis
Berufe und Covid-19-Pandemie: Wie hoch ist das berufsspezifische Ansteckungsrisiko? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Zitatform
Bauer, Anja, Katharina Dengler, Britta Matthes, Roland Jucknewitz & Anja Schramm (2021): Berufe und Covid-19-Pandemie: Wie hoch ist das berufsspezifische Ansteckungsrisiko? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 21.09.2021 Nürnberg.
Abstract
"Da das Risiko, sich mit dem SARS-CoV-2-Virus zu infizieren, je nach Beruf sehr unterschiedlich ist, sind berufs- und tätigkeitsspezifische Arbeitsschutzmaßnahmen erforderlich. Das IAB hat daher einen Index entwickelt, um das bei der Ausübung eines Berufes bestehende Ansteckungsrisiko quantifizieren zu können. Eine gemeinsame Analyse mit der AOK Bayern verdeutlicht dessen Aussagekraft in der aktuellen Pandemie." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Homeoffice: Potenziale und Nutzung: Aktuelle Zahlen aus der HBS-Erwerbspersonenbefragung, Welle 1 bis 4 (2021)
Baumann, Helge; Kohlrausch, Bettina;Zitatform
Baumann, Helge & Bettina Kohlrausch (2021): Homeoffice: Potenziale und Nutzung. Aktuelle Zahlen aus der HBS-Erwerbspersonenbefragung, Welle 1 bis 4. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 52), Düsseldorf, 19 S.
Abstract
"Die Corona-Krise beeinflusst das soziale und wirtschaftliche Zusammenleben weltweit seit bereits mehr als einem Jahr. Die Erwerbspersonenbefragung der Hans-Böckler-Stiftung begleitet diese Krise seit dem April 2020. Sie erhebt Daten zum Einfluss der Krise auf Einkommen, Geschlechterdisparitäten, Einstellungen der Menschen sowie auf ihr Konsumverhalten. Ein vor allem seit Januar dieses Jahres viel diskutierter Aspekt der Krisenbewältigung ist die Frage, wie viele Menschen im Homeoffice arbeiten und arbeiten sollten. Der hier vorgelegte Policy Brief stellt grundlegende Zahlen zur Verbreitung des Homeoffice zu verschiedenen Zeitpunkten der Krise bereit und bietet so eine Orientierungshilfe für die öffentliche Diskussion. Leitende Fragestellung der Analyse ist, inwieweit gegenwärtig das Potenzial, im Homeoffice arbeiten zu können, ausgeschöpft wird und welche Gruppen besonders oft im Homeoffice arbeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Klima der Angst oder Respekt auf Augenhöhe? Erfahrungen von Hartz IV-Beziehenden mit Jobcentern im Zuge der Corona-Pandemie (2021)
Zitatform
Beckmann, Fabian, Rolf G. Heinze, Dominik Schad & Jürgen Schupp (2021): Klima der Angst oder Respekt auf Augenhöhe? Erfahrungen von Hartz IV-Beziehenden mit Jobcentern im Zuge der Corona-Pandemie. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 10/11, S. 651-669. DOI:10.3790/sfo.70.10-11.651
Abstract
"Im Zuge der Corona-Pandemie wurden der Zugang zu Leistungen der Grundsicherung vereinfacht und die Zugangsvoraussetzungen zur Gewährung von Sozialleistungen sowie die Disziplinierung der Leistungsbeziehenden abgeschwächt. Bislang ist unklar, welche Erfahrungen Leistungsbeziehende mit diesem vereinfachten Zugang gemacht haben. Der Beitrag untersucht dies auf Basis einer quantitativen Erhebung unter Grundsicherungsbeziehenden des Kreises Recklinghausen. Im Fokus stehen die Beurteilung der Interaktion mit den Jobcenter-Beschäftigten seitens der Leistungsbeziehenden, die Zufriedenheit mit dem Hartz IV-System und die Einstellungen zum vereinfachten Zugang zur Grundsicherung im Jahr 2020. Die Befunde zeigen: Leistungsbeziehende nehmen das Jobcenter mehrheitlich nicht als Ort der Angst und Disziplinierung wahr, obgleich Scham ebenso Teil der Realität ist. Positive Erfahrungen mit dem Jobcenter gehen einher mit positiven Effekten auf die Beurteilung des Hartz IV-Systems, was die Bedeutung der Jobcenter als street-level bureaucracy unterstreicht. Eine Verstetigung wesentlicher Elemente des vereinfachten Zugangs wird mehrheitlich befürwortet, allerdings mit der Ausnahme einer dauerhaften Aussetzung von Sanktionen. Der Beitrag diskutiert abschließend sozialpolitische Implikationen für eine neujustierte Grundsicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Der soziale Arbeitsmarkt in Zeiten der Corona-Krise: Auslauf- oder Zukunftsmodell? (2021)
Zitatform
Beckmann, Fabian & Dominik Schad (2021): Der soziale Arbeitsmarkt in Zeiten der Corona-Krise: Auslauf- oder Zukunftsmodell? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 1, S. 3-18. DOI:10.3790/sfo.70.1.3
Abstract
"Mit dem Teilhabechancengesetz hat der Gesetzgeber 2019 auf das Problem einer persistierenden Langzeitarbeitslosigkeit reagiert. Konstruiert in Zeiten der Prosperität, haben sich die strukturellen Rahmenbedingungen im Zuge der Corona-Pandemie auch für die Förderung arbeitsmarktferner Langleistungsbeziehender schlagartig verändert. Der Beitrag nimmt eine Zwischenbilanz des sozialen Arbeitsmarktes in Zeiten der Corona-Krise vor. Auf Basis bundesweiter Daten zur Entwicklung der Förderfälle sowie einer vertiefenden Beleuchtung der regionalen Struktur des sozialen Arbeitsmarktes im Ruhrgebiet werden aktuelle Befunde präsentiert sowie Perspektiven dieses arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Instruments umrissen. Neben der Exklusivität der Förderstruktur werden eine drohende Legitimationskrise, finanzielle Umschichtungen in Richtung pandemiebedingter Arbeitsmarktfolgen sowie eine abgeschwächte Aufstiegsmobilität in ungeförderte Beschäftigung als zentrale Herausforderungen diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Hartz-IV-Reformvorschlag: Weder sozialpolitischer Meilenstein noch schleichende Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens (2021)
Zitatform
Beckmann, Fabian, Rolf G. Heinze, Dominik Schad & Jürgen Schupp (2021): Hartz-IV-Reformvorschlag: Weder sozialpolitischer Meilenstein noch schleichende Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. (DIW aktuell 58), Berlin, 8 S.
Abstract
"Während des ersten Corona-Lockdowns wurde der Zugang zu Hartz IV erleichtert, um die Folgen der Eindämmungsmaßnahmen abzufedern. So wurden beispielsweise die Angemessenheitsprüfung zu den Unterkunftskosten und die Vermögensprüfung abgeschafft sowie auf Sanktionen verzichtet. Diese Änderungen waren zunächst bis Ende März befristet und wurden jetzt im Rahmen des jüngsten Koalitionsausschusses bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Damit ist der von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil vorgelegte Gesetzesvorschlag, mit dem der Zugang zu den Hilfen dauerhaft erleichtert werden soll, vermutlich auf den zu erwartenden Bundestagswahlkampf verschoben. Um die politische Debatte zu versachlichen, wird im Folgenden empirisch fundiert untersucht, wie sinnvoll es ist, die temporären Änderungen nach Auslaufen der Corona-Sonderregeln beizubehalten. Die Analyse von drei grundlegenden Reformpunkten der Grundsicherung zeigt, dass die dauerhafte Vereinfachung bei den Kosten der Unterkunft nur geringe Mehraufwendungen verursachen würde. Für die Abschaffung der Sanktionen würde hingegen die Akzeptanz, auch der betroffenen Hartz-IV-Beziehenden fehlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Personalpolitik und die Personalbewegungen in hessischen Betrieben: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2020 (2021)
Behr, Dominik; Lauxen, Oliver; Larsen, Christa;Zitatform
Behr, Dominik, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Personalpolitik und die Personalbewegungen in hessischen Betrieben. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2020. (IAB-Betriebspanel Hessen), Frankfurt am Main, 20 S.
Abstract
"Die Pandemie beeinflusst die Personalpolitik und die Personalbewegungen innerhalb der hessischen Betriebe. Im 1. Halbjahr 2020 war die am häufigsten umgesetzte personalpolitische Maßnahme Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken: 37 Prozent der hessischen Betriebe nutzten das Instrument der Kurzarbeit, die Hälfte davon stockte dabei das Kurzarbeitergeld für alle oder einen Teil der Beschäftigten auf. Gleichzeitig nahmen die Personalbewegungen in diesem Zeitraum stark ab. Die Einstellungsrate sank von sieben Prozent auf vier Prozent, die Abgangsrate von sechs Prozent auf fünf Prozent. Dennoch hatte zum Zeitpunkt der Befragung ein Fünftel der Betriebe Sofortbedarf an Arbeitskräften. Diese und weitere Ergebnisse zu den Auswirkungen der Pandemie auf die Personalpolitik und auf die Personalbewegungen in hessischen Betriebe finden sich im 3. Report zum IAB-Betriebspanel Hessen 2020. Die Ergebnisse basieren auf einer Befragung von mehr als 1.000 Betrieben zwischen Juli und November 2020." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Infografik -
Literaturhinweis
Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Flexibilisierung von Beschäftigungsverhältnissen: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2020 (2021)
Behr, Dominik; Larsen, Christa; Lauxen, Oliver;Zitatform
Behr, Dominik, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Flexibilisierung von Beschäftigungsverhältnissen. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2020. (IAB-Betriebspanel Hessen), Frankfurt am Main, 20 S.
Abstract
"Die vier Reporte zum IAB-Betriebspanel 2020 nehmen die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die hessischen Betriebe in den Blick. Der erste Report richtete seinen Fokus auf Geschäftspolitik und Geschäftsentwicklung. Der zweite Report beschäftigte sich mit den Pandemiefolgen auf Aus- und Weiterbildung. Im dritten Report lag der Fokus auf Veränderungen in der Personalpolitik und den Personalbewegungen in hessischen Betrieben. Im vorliegenden vierten Report geht es um die Flexibilisierung von Beschäftigungsverhältnissen infolge der Pandemie. Stand der Erhebungen ist der Zeitraum Juli bis November 2020. Auf Grundlage der Betriebsbefragung können die Verbreitung atypischer Beschäftigungsformen und Formen der zeitlichen und örtlichen Flexibilisierung von Arbeit untersucht werden. Je nach Datenverfügbarkeit wird dabei nach Wirtschaftszweigen, Betriebsgröße und der – nach eigenen Angaben der Betriebe – wirtschaftlichen Betroffenheit durch die Pandemie differenziert." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Infografik -
Literaturhinweis
Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Betriebe in Hessen: Ergebnisse des IAB-Betriebspanels Hessen 2020. Gesamtbericht (2021)
Behr, Dominik; Larsen, Christa; Lauxen, Oliver;Zitatform
Behr, Dominik, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Betriebe in Hessen. Ergebnisse des IAB-Betriebspanels Hessen 2020. Gesamtbericht. (IAB-Betriebspanel Hessen), Frankfurt am Main, 105 S.
Abstract
"Nachdem die „1. Welle“ der Pandemie überstanden und die Infektionszahlen im Sommer 2020 niedrig waren, befand sich das Land spätestens ab Herbst 2020 in einer „2. Welle“. Kontaktbeschränkungen wurden wieder verschärft und erneut partielle Branchenschließungen verfügt. Deren Fortführung erfolgte zum Teil bis in das Frühjahr 2021. Nachdem sich die Wirtschaft in Deutschland in Quartal 1 und Quartal 2 des Jahres 2021 auch wegen einer steigenden Impfquote langsam von den Lockdowns erholt hat (Statistisches Bundesamt 2021), sind sowohl kurz- als auch langfristige Folgen für einzelne Beschäftigtengruppen, Wirtschaftsstrukturen und -prozesse durch die sich schnell und häufig ändernden Rahmenbedingungen nach wie vor schwer einzuordnen. Aus diesem Grund nehmen die Auswertungen der Befragung des IAB-Betriebspanels von 2020 zunächst die Auswirkungen der „1. Welle“ der Corona-Pandemie auf die hessischen Betriebe in den Blick. Die Auswirkungen werden in fünf verschiedenen Themenblöcken beleuchtet, die einen Einblick in die Folgen der Corona-Krise ermöglichen und in Kombination mit den Auswertungen der IAB-Betriebspanels der folgenden Jahre ein schlüssiges Bild der Entwicklung der Pandemiefolgen zeichnen können. Je nach Datenverfügbarkeit wird in der Auswertung nach Wirtschaftszweigen, Betriebsgröße und der – nach eigenen Angaben der Betriebe – wirtschaftlichen Betroffenheit durch die Pandemie differenziert. Grundlage der Auswertung sind die Daten von 1.008 hessischen Betrieben, die die Grundgesamtheit von knapp 164.000 Betrieben mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten repräsentieren. Die Datenerhebungen fanden von Juli bis November 2020 statt." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Infografiken 2020 -
Literaturhinweis
Economic Effects of the COVID-19 Pandemic on Entrepreneurship and Small Businesses (2021)
Zitatform
Belitski, Maksim, Christina Guenther, Alexander S. Kritikos & Roy Thurik (2021): Economic Effects of the COVID-19 Pandemic on Entrepreneurship and Small Businesses. (DIW-Diskussionspapiere 1961), Berlin, 23 S.
Abstract
"The existential threat to small businesses, based on their crucial role in the economy, is behind the plethora of scholarly studies in 2020, the first year of the COVID-19 pandemic. Examining the 14 contributions of the special issue on the “Economic Effects of the COVID-19 Pandemic on Entrepreneurship and Small Businesses,” the paper comprises four parts: a systematic review of the literature on the effect on entrepreneurship and small businesses; a discussion of four literature strands based on this review; an overview of the contributions in this special issue; and some ideas for post-pandemic economic research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
später (möglw. abweichend) erschienen in: Small Business Economics -
Literaturhinweis
The impact of the Covid-19 pandemic: evidence from a new establishment survey (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (2021)
Bellmann, Lutz ; Gleiser, Patrick ; König, Corinna ; Leber, Ute; Kagerl, Christian ; Pohlan, Laura ; Koch, Theresa; Roth, Duncan ; Kleifgen, Eva ; Schierholz, Malte ; Aminian, Armin; Stegmaier, Jens ;Zitatform
Bellmann, Lutz, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2021): The impact of the Covid-19 pandemic: evidence from a new establishment survey (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market"). In: IAB-Forum H. 26.02.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-02-25.
Abstract
"The Covid-19 pandemic has so far had a sizeable impact on the German economy: gross national product fell by 5.3 percentage points in 2020 and by December, the number of unemployed had risen by approximately 480,000 compared to 2019. A new high-frequency survey conducted by the IAB since August 2020 sheds light on how establishments have adapted to the pandemic. Results show that the share of establishments that laid off workers has been limited. However, short-term work schemes are being used extensively as well as other personnel measures. Despite initial concerns, the vocational training system has remained robust." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; König, Corinna ; Leber, Ute; Kagerl, Christian ; Pohlan, Laura ; Koch, Theresa; Roth, Duncan ; Kleifgen, Eva ; Stegmaier, Jens ; -
Literaturhinweis
Trotz Covid-19 positive Signale für Wirtschaft und Arbeitsmarkt (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Bellmann, Lutz ; Fitzenberger, Bernd ; Koch, Theresa; Pohlan, Laura ; König, Corinna ; Gleiser, Patrick ; Leber, Ute; Kleifgen, Eva ; Stegmaier, Jens ; Kagerl, Christian ; Schierholz, Malte ; Braun, Wolfgang; Roth, Duncan ;Zitatform
Bellmann, Lutz, Wolfgang Braun, Bernd Fitzenberger, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz & Jens Stegmaier (2021): Trotz Covid-19 positive Signale für Wirtschaft und Arbeitsmarkt (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 15.04.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-04-12.
Abstract
"Trotz andauernder Lockdown-Maßnahmen schätzten die Betriebe ihre wirtschaftliche Situation und ihre Betroffenheit von der Covid-19-Pandemie in der ersten Märzhälfte 2021 insgesamt etwas günstiger ein als noch in den Vormonaten. Sie stellen tendenziell wieder mehr ein und entlassen seltener. Dennoch war zuletzt noch fast jeder zweite Betrieb negativ von der Krise betroffen. Dabei unterscheiden sich wirtschaftliche Lage und Entwicklung sowohl von Branche zu Branche als auch zwischen Betrieben derselben Branchen erheblich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Fitzenberger, Bernd ; Koch, Theresa; Pohlan, Laura ; König, Corinna ; Leber, Ute; Kleifgen, Eva ; Stegmaier, Jens ; Kagerl, Christian ; Braun, Wolfgang; Roth, Duncan ; -
Literaturhinweis
Die Covid-19-Krise der Berufsausbildung: Kommentar (2021)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Bernd Fitzenberger (2021): Die Covid-19-Krise der Berufsausbildung. Kommentar. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 74, H. 4, S. 262. DOI:10.5771/0342-300X-2021-4-262
Abstract
"In der Corona-Krise droht ein nie dagewesener Einbruch des Ausbildungsmarkts. Sowohl die Anzahl der von den Betrieben angebotenen Ausbildungsstellen als auch die Anzahl der Bewerber*innen sind zum zweiten Mal in Folge rückläufig. Wenngleich sich gegenüber dem Vorjahr die Relation der gemeldeten Bewerber*innen zu den betrieblichen Ausbildungsstellen rechnerisch etwas zugunsten der Ausbildungsplatzsuchenden entwickelt hat, fehlen in bestimmten Regionen und Berufen Ausbildungsstellen. Dies ist für viele junge Menschen fatal, weil ein verzögerter oder gar dauerhaft missglückter Einstieg in den Arbeitsmarkt die Erwerbsperspektiven nachhaltig verschlechtert. Zugleich verschärfen die Rückgänge bei den Ausbildungszahlen die zukünftigen" (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildungsbereitschaft und -beteiligung (2021)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Elisabeth M. Krekel, Ute Leber & Günter Walden (2021): Betriebliche Ausbildungsbereitschaft und -beteiligung. In: L. Bellmann, K. Büchter, I. Frank, E. M. Krekel & G. Walden (Hrsg.) (2021): Schlüsselthemen der beruflichen Bildung in Deutschland, S. 77-92.
Abstract
"Der Beitrag untersucht die Bedeutung der betrieblichen Ausbildungsbereitschaft und -beteiligung für die Berufsbildungspolitik in den vergangenen Jahrzehnten. Es zeigt sich, dass es immer wieder zu erheblichen Ungleichgewichten auf dem Ausbildungsmarkt kam, welche sich auf erhebliche Schwankungen der betrieblichen Ausbildungsbeteiligung zurückführen lassen. Die Berufsbildungspolitik hat Fragen bezüglich des Ausbaus bzw. der Stabilisierung der betrieblichen Ausbildungsbeteiligung einen erheblichen Stellenwert zugemessen. Die Berufsbildungsforschung hat sowohl wesentliche theoretische Beiträge zum besseren Verständnis der betrieblichen Ausbildungsmotivation geleistet als auch auf Basis elaborierter Erhebungsinstrumentarien den empirischen Forschungsstand erheblich verbessert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Weiterbildung und Ausbildungsmarkt - Entwicklungen im Zug der Corona-Krise und Umsetzung von Programmen der Bundesregierung: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 22.9.2021 (2021)
Bellmann, Lutz ; Leber, Ute; Umkehrer, Matthias ; Dietrich, Hans ; Roth, Duncan ; Fitzenberger, Bernd ; Lang, Julia ; Kruppe, Thomas ;Zitatform
Bellmann, Lutz, Hans Dietrich, Bernd Fitzenberger, Thomas Kruppe, Julia Lang, Ute Leber, Duncan Roth & Matthias Umkehrer (2021): Weiterbildung und Ausbildungsmarkt - Entwicklungen im Zug der Corona-Krise und Umsetzung von Programmen der Bundesregierung. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 22.9.2021. (IAB-Stellungnahme 09/2021), Nürnberg, 16 S.
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2021/2022 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Einschätzung von Weiterbildung gering Qualifizierter, von Weiterbildung bei Kurzarbeit (in Zusammenhang mit der Corona-Krise) und der Nationalen Weiterbildungsstrategie (NWS) der Bundesregierung sowie der Situation am Ausbildungsmarkt (Matching-Probleme) und des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“ gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2021 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Leber, Ute; Umkehrer, Matthias ; Dietrich, Hans ; Roth, Duncan ; Fitzenberger, Bernd ; Lang, Julia ; -
Literaturhinweis
Die Mehrheit der förderberechtigten Betriebe wird das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ nutzen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Bellmann, Lutz ; Fitzenberger, Bernd ; Aminian, Armin; König, Corinna ; Stegmaier, Jens ; Kagerl, Christian ; Schierholz, Malte ; Koch, Theresa; Roth, Duncan ; Kleifgen, Eva ; Pohlan, Laura ; Gleiser, Patrick ; Leber, Ute;Zitatform
Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2021): Die Mehrheit der förderberechtigten Betriebe wird das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ nutzen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 22.02.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-02-19.
Abstract
"Mitte 2020 hat die Bundesregierung das Programm „Ausbildungsplätze sichern“ aufgelegt, um die Betriebe in der Corona-Krise in ihren Ausbildungsbemühungen zu unterstützen. Die Ergebnisse einer IAB-Studie zeigen, dass mittlerweile 28 Prozent der nach eigenen Angaben förderberechtigten Betriebe das Programm nutzen und ähnlich viele planen, Fördermittel zu beantragen. Allerdings sind das Programm und seine Fördervoraussetzungen noch immer vielen Betrieben nicht bekannt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Fitzenberger, Bernd ; König, Corinna ; Stegmaier, Jens ; Kagerl, Christian ; Koch, Theresa; Roth, Duncan ; Kleifgen, Eva ; Pohlan, Laura ; Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Jeder zehnte ausbildungsberechtigte Betrieb könnte im kommenden Ausbildungsjahr krisenbedingt weniger Lehrstellen besetzen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Bellmann, Lutz ; Kagerl, Christian ; König, Corinna ; Leber, Ute; Aminian, Armin; Gleiser, Patrick ; Stegmaier, Jens ; Koch, Theresa; Schierholz, Malte ; Kleifgen, Eva ; Roth, Duncan ; Fitzenberger, Bernd ; Pohlan, Laura ;Zitatform
Bellmann, Lutz, Bernd Fitzenberger, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2021): Jeder zehnte ausbildungsberechtigte Betrieb könnte im kommenden Ausbildungsjahr krisenbedingt weniger Lehrstellen besetzen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 22.02.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-02-19.
Abstract
"Auch wenn die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge im letzten Ausbildungsjahr 2019/2020 gesunken ist, hat sich die betriebliche Ausbildung robuster als erwartet erwiesen. Angesichts der weiter anhaltenden Krise steht jedoch zu befürchten, dass sich die Situation im kommenden Ausbildungsjahr verschlechtern wird. Aktuelle Befunde einer Betriebsbefragung zeigen, dass insbesondere kleine Betriebe und Betriebe, die von der Krise besonders stark betroffen sind, ihr Angebot an Ausbildungsplätzen zurückfahren wollen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Kagerl, Christian ; König, Corinna ; Leber, Ute; Stegmaier, Jens ; Koch, Theresa; Kleifgen, Eva ; Roth, Duncan ; Fitzenberger, Bernd ; Pohlan, Laura ; -
Literaturhinweis
Die Covid-19-Krise treibt Entwicklungen voran, die bereits vorher begonnen haben (2021)
Bellmann, Lutz ; Popp, Martin ; Segert-Hess, Nadine; Kaltwasser, Lena; Kubis, Alexander; Koch, Theresa;Zitatform
Bellmann, Lutz, Lena Kaltwasser, Theresa Koch, Alexander Kubis, Martin Popp & Nadine Segert-Hess (2021): Die Covid-19-Krise treibt Entwicklungen voran, die bereits vorher begonnen haben. In: IAB-Forum H. 01.10.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-09-30.
Abstract
"Wirkt Corona wie ein Brennglas, das negative Entwicklungen der Wirtschaft beschleunigt? Diese Frage stand im Mittelpunkt der diesjährigen Fachtagung „Wissenschaft trifft Praxis“. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Sozialpartnern und der Öffentlichkeit über betriebliche Herausforderungen vor, während und nach der Covid-19-Krise." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Das Angebot der Betriebe an Covid-19-Tests für die Beschäftigten hat deutlich zugenommen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Bellmann, Lutz ; Pohlan, Laura ; Kleifgen, Eva ; Aminian, Armin; König, Corinna ; Roth, Duncan ; Leber, Ute; Gleiser, Patrick ; Schierholz, Malte ; Kagerl, Christian ; Stegmaier, Jens ;Zitatform
Bellmann, Lutz, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2021): Das Angebot der Betriebe an Covid-19-Tests für die Beschäftigten hat deutlich zugenommen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 18.05.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-05-17.
Abstract
"Um das Infektionsrisiko am Arbeitsplatz zu verringern, hat die Bundesregierung am 20. April dieses Jahres die Arbeitgeber verpflichtet, ihren Beschäftigten Covid-19-Tests anzubieten. Schon Ende März/Anfang April sah knapp ein Drittel der Betriebe ein solches Testangebot vor. Den Befunden einer aktuellen IAB-Befragung zufolge haben die Betriebe ihr Testangebot seitdem deutlich ausgeweitet. Rund 60 Prozent der Beschäftigten nutzen dieses Angebot." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Pohlan, Laura ; Kleifgen, Eva ; König, Corinna ; Roth, Duncan ; Leber, Ute; Kagerl, Christian ; Stegmaier, Jens ; -
Literaturhinweis
Digitalisierungsschub in Firmen während der Corona-Pandemie (2021)
Bellmann, Lutz ; Pohlan, Laura ; Bourgeon, Pauline ; Gathmann, Christina ; Martin, Ludivine ; Kagerl, Christian ; Roth, Duncan ; Marguerit, David;Zitatform
Bellmann, Lutz, Pauline Bourgeon, Christina Gathmann, Christian Kagerl, David Marguerit, Ludivine Martin, Laura Pohlan & Duncan Roth (2021): Digitalisierungsschub in Firmen während der Corona-Pandemie. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 9, S. 713-718. DOI:10.1007/s10273-021-3005-3
Abstract
"Durch die Corona-Pandemie haben digitale Technologien in Unternehmen an Bedeutung gewonnen. Auf Basis einer Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung untersuchen die Autor:innen, ob Unternehmen vermehrt in digitale Technologien investiert haben und welche Rolle dabei die wirtschaftliche Situation gespielt hat. Neben den Investitionen in digitale Technologien haben auch Weiterbildungsaktivitäten in den Betrieben zugenommen." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
-
Literaturhinweis
Der Mangel an Bewerbungen bremst die Erholung am Ausbildungsmarkt (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Bellmann, Lutz ; Fitzenberger, Bernd ; Kagerl, Christian ; Kleifgen, Eva ; Ebbinghaus, Margit; Umkehrer, Matthias ; Gleiser, Patrick ; Stegmaier, Jens ; Leber, Ute; Schierholz, Malte ; Hensgen, Sophie ; Roth, Duncan ; Gerhards, Christian ; Moritz, Michael ;Zitatform
Bellmann, Lutz, Margit Ebbinghaus, Bernd Fitzenberger, Christian Gerhards, Patrick Gleiser, Sophie Hensgen, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Ute Leber, Michael Moritz, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Matthias Umkehrer (2021): Der Mangel an Bewerbungen bremst die Erholung am Ausbildungsmarkt (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 18.11.2021 Nürnberg, 2021-11-15.
Abstract
"Für das kürzlich begonnene Ausbildungsjahr 2021/2022 haben 17 Prozent der ausbildungsberechtigten Betriebe weniger, aber nur 10 Prozent mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen als vor der Krise. Aus Sicht der Betriebe hat dies nur zum kleineren Teil damit zu tun, dass sie ihr Ausbildungsangebot pandemiebedingt eingeschränkt haben. Vielmehr führt oftmals ein Mangel an (geeigneten) Bewerbungen dazu, dass Lehrstellen unbesetzt bleiben. Dabei tun sich insbesondere kleinere Betriebe schwer, ihre Lehrstellen zu besetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Fitzenberger, Bernd ; Kagerl, Christian ; Kleifgen, Eva ; Umkehrer, Matthias ; Stegmaier, Jens ; Leber, Ute; Hensgen, Sophie ; Roth, Duncan ; Moritz, Michael ; -
Literaturhinweis
Folgen der Covid-19-Pandemie für die regionalen Arbeitsmärkte: Die Unterschiede nehmen im Zeitverlauf ab (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Bellmann, Lutz ; Schierholz, Malte ; Pohlan, Laura ; Stegmaier, Jens ; Leber, Ute; Aminian, Armin; Koch, Theresa; König, Corinna ; Kagerl, Christian ; Roth, Duncan ; Gleiser, Patrick ; Kleifgen, Eva ;Zitatform
Bellmann, Lutz, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Theresa Koch, Corinna König, Ute Leber, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2021): Folgen der Covid-19-Pandemie für die regionalen Arbeitsmärkte: Die Unterschiede nehmen im Zeitverlauf ab (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 20.04.2021, o. Sz., 2021-04-19.
Abstract
"Die Corona-Krise trifft keineswegs alle Regionen gleich stark. Das zeigt eine aktuelle Betriebsbefragung des IAB. So war der Anteil der Betriebe, die negativ von der Corona-Krise betroffen waren, im Oktober 2020 in Baden-Württemberg fast viermal höher als etwa in Sachsen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Pohlan, Laura ; Stegmaier, Jens ; Leber, Ute; Koch, Theresa; König, Corinna ; Kagerl, Christian ; Roth, Duncan ; Kleifgen, Eva ; -
Literaturhinweis
Homeoffice in der Corona-Krise: leichter Rückgang auf hohem Niveau (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Bellmann, Lutz ; Gleiser, Patrick ; Kagerl, Christian ; Roth, Duncan ; Leber, Ute; Schierholz, Malte ; Pohlan, Laura ; Stegmaier, Jens ; Hensgen, Sophie ; Umkehrer, Matthias ; Kleifgen, Eva ; Tisch, Anita ; Moritz, Michael ; Backhaus, Nils;Zitatform
Bellmann, Lutz, Patrick Gleiser, Sophie Hensgen, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Ute Leber, Michael Moritz, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier, Matthias Umkehrer, Nils Backhaus & Anita Tisch (2021): Homeoffice in der Corona-Krise: leichter Rückgang auf hohem Niveau (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 11.10.2021, o. Sz., 2021-10-07.
Abstract
"Die Covid-19-Pandemie hat zu einer deutlich stärkeren Nutzung von Homeoffice geführt. Der Anteil der Beschäftigten, die von zu Hause aus arbeiten können, war allerdings jüngst wieder leicht rückläufig. Außerdem plant nur eine deutliche Minderheit der kleinen und mittleren Betriebe für die Zeit nach der Pandemie, das Homeoffice-Angebot gegenüber der Vor-Corona-Zeit auszuweiten. Rund jeder zehnte Betrieb möchte dieses sogar unter den Stand vor der Krise zurückfahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Kagerl, Christian ; Roth, Duncan ; Leber, Ute; Pohlan, Laura ; Stegmaier, Jens ; Hensgen, Sophie ; Umkehrer, Matthias ; Kleifgen, Eva ; Moritz, Michael ; -
Literaturhinweis
Die Mehrzahl der Betriebe hat schon vor der Corona-Krise Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf angeboten (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Bellmann, Lutz ; Kleifgen, Eva ; Umkehrer, Matthias ; Stegmaier, Jens ; Gleiser, Patrick ; Roth, Duncan ; Kagerl, Christian ; Moritz, Michael ; Hensgen, Sophie ; Möller, Iris ; Kohaut, Susanne; Leber, Ute;Zitatform
Bellmann, Lutz, Patrick Gleiser, Sophie Hensgen, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Susanne Kohaut, Ute Leber, Iris Möller, Michael Moritz, Duncan Roth, Jens Stegmaier & Matthias Umkehrer (2021): Die Mehrzahl der Betriebe hat schon vor der Corona-Krise Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf angeboten (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 26.11.2021 Nürnberg, 2021-11-25.
Abstract
"Erwerbstätige mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen sind einer Doppelbelastung ausgesetzt. Die Covid-19-Pandemie hat diese Belastungen zum Teil erheblich verstärkt. Gleichzeitig unterstützen insbesondere größere Betriebe ihre Beschäftigten dabei, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren, am häufigsten in Form einer flexiblen Gestaltung der Arbeitszeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Kleifgen, Eva ; Umkehrer, Matthias ; Stegmaier, Jens ; Roth, Duncan ; Kagerl, Christian ; Moritz, Michael ; Hensgen, Sophie ; Möller, Iris ; Kohaut, Susanne; Leber, Ute; -
Literaturhinweis
Qualifizierung während Corona: Wie stark nutzen Betriebe Kurzarbeit für Weiterbildungen? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt" ) (2021)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Thomas Kruppe & Nadine Segert-Hess (2021): Qualifizierung während Corona: Wie stark nutzen Betriebe Kurzarbeit für Weiterbildungen? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt" ). In: IAB-Forum H. 11.08.2021 Nürnberg, 2021-08-05.
Abstract
"Nutzen Betriebe die Kurzarbeitsphase für die Weiterbildung ihrer Beschäftigten? Bei der Online-Veranstaltung „Wissenschaft trifft Praxis“ stellte ein Forschungsteam des IAB Befunde zu den Weiterbildungsaktivitäten während der Corona-Krise vor. Vertreterinnen und Vertreter aus der beruflichen Praxis zeigten auf, welche Faktoren einer stärkeren Weiterbildungsbeteiligung noch im Wege stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
The pandemic has boosted firm investments in digital technologies (2021)
Bellmann, Lutz ; Martin, Ludivine ; König, Corinna ; Pohlan, Laura ; Leber, Ute; Gathmann, Christina ; Marguerit, David; Kagerl, Christian ; Aminian, Armin; Bourgeon, Pauline ; Stegmaier, Jens ; Kleifgen, Eva ; Schierholz, Malte ; Gleiser, Patrick ; Roth, Duncan ;Zitatform
Bellmann, Lutz, Pauline Bourgeon, Christina Gathmann, Patrick Gleiser, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Corinna König, Ute Leber, David Marguerit, Ludivine Martin, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Armin Aminian (2021): The pandemic has boosted firm investments in digital technologies. In: VOX H. 05.08.2021, o. Sz.
Abstract
"The Covid-19 pandemic has forced firms to adapt their work processes to the infectious dynamic and the public health measures to contain it. Using survey data of almost 2,000 establishments in Germany, this column shows that the pandemic has accelerated the diffusion of digital technologies, especially in combination with working from home. Investments are particularly prominent in large establishments, while small and medium-sized establishments are less likely to invest in digital technologies and more likely to face financial or logistic barriers to investment. Investments vary a lot across sectors, but are less influenced by the current economic condition of the establishment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; König, Corinna ; Pohlan, Laura ; Leber, Ute; Kagerl, Christian ; Stegmaier, Jens ; Kleifgen, Eva ; Roth, Duncan ; -
Literaturhinweis
Viele Betriebe unterstützen die Impfungen gegen Covid-19 (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Bellmann, Lutz ; Kleifgen, Eva ; Leber, Ute; Moritz, Michael ; Hensgen, Sophie ; Pohlan, Laura ; Gleiser, Patrick ; Umkehrer, Matthias ; Kagerl, Christian ; Stegmaier, Jens ; Roth, Duncan ; Schierholz, Malte ;Zitatform
Bellmann, Lutz, Patrick Gleiser, Sophie Hensgen, Christian Kagerl, Eva Kleifgen, Ute Leber, Michael Moritz, Laura Pohlan, Duncan Roth, Malte Schierholz, Jens Stegmaier & Matthias Umkehrer (2021): Viele Betriebe unterstützen die Impfungen gegen Covid-19 (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 06.09.2021 Nürnberg, 2021-08-30.
Abstract
"Um das Infektionsrisiko am Arbeitsplatz zu verringern, setzen Betriebe in Deutschland verschiedene Maßnahmen ein. Seit dem 7. Juni 2021 können sie ihren Beschäftigten auch betriebsärztliche Impfungen anbieten. Die IAB-Befragung „Betriebe in der Covid-19 Krise“ zeigt, dass sich die Betriebe durchaus rege an der Impfkampagne beteiligt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Kleifgen, Eva ; Leber, Ute; Moritz, Michael ; Hensgen, Sophie ; Pohlan, Laura ; Umkehrer, Matthias ; Kagerl, Christian ; Stegmaier, Jens ; Roth, Duncan ; -
Literaturhinweis
Generationencheck 2021: Aktualisierung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie: Daten, Methodik und zentrale Annahmen (2021)
Berger, Johannes; Kochskämper, Susanna; Strohner, Ludwig;Zitatform
Berger, Johannes, Susanna Kochskämper & Ludwig Strohner (2021): Generationencheck 2021: Aktualisierung vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Daten, Methodik und zentrale Annahmen. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,20), Köln, 12 S.
Abstract
"Das Modell „Generationencheck“ basiert auf der Methodik von Generationenkontenmodellen. Es dient der Analyse langfristiger Auswirkungen der Gesetzgebung und der politischen Rahmenbedingungen, um so gegebenenfalls Handlungsbedarf zu erkennen und abzuleiten. Generationenkontenmodelle sind in der Regel nicht Prognosemodellen gleichzusetzen. Auch der Generationencheck basiert auf Annahmen über zukünftige Trends." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
The inequality virus: Bringing together a world torn apart by coronavirus through a fair, just and sustainable economy (2021)
Berkhout, Esmé; Alejo Vázquez Pimentel, Diego; Lawson, Max; Galasso, Nick; Taneja, Anjela; Morales, Pablo Andrés Rivero;Zitatform
Berkhout, Esmé, Nick Galasso, Max Lawson, Pablo Andrés Rivero Morales, Anjela Taneja & Diego Alejo Vázquez Pimentel (2021): The inequality virus. Bringing together a world torn apart by coronavirus through a fair, just and sustainable economy. (Oxfam briefing paper), Oxford, 82 S. DOI:10.21201/2021.6409
Abstract
"Die Diagnosen von Organisationen wie dem Internationalen Währungsfonds (IWF), der Weltbank und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sind eindeutig und beklemmend: Übereinstimmend äußern sie Besorgnis darüber, dass die Corona-Pandemie Ungleichheit und Armut weltweit verstärken wird – mit zutiefst schädlichen sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen. Der IWF weist darauf hin, dass die jüngsten Epidemien wie H1N1 (Schweinegrippe) und das Zika-Virus das Ungleichheitsniveau in den betroffenen Ländern um 1,3 Prozent erhöht haben. Die Auswirkungen von Corona dürften weitaus größer sein, da die Pandemie weitreichende Einschränkungen erforderlich macht. In der Tat stellt die Corona-Pandemie eine Zäsur in der Geschichte der Menschheit dar: Erstmals seitdem Ungleichheit statistisch erfasst wird, droht sie in praktisch allen Ländern zur gleichen Zeit anzusteigen. Diese Befürchtung wird durch eine von Oxfam durchgeführte Umfrage unter 295 Wirtschaftswissenschaftler*innen aus 79 Ländern gestützt, darunter führende Ökonom*innen wie Jayati Ghosh, Jeffrey Sachs und Gabriel Zucman. 87 Prozent der Befragten erwarten, dass die Einkommensungleichheit in ihrem Land als Folge der Pandemie zunehmen oder stark zunehmen wird. Mehr als die Hälfte aller Befragten ist der Ansicht, dass die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich zunehmen wird und mehr als zwei Drittel gehen davon aus, dass die Ungleichheit zwischen Weißen und Black, Indigenous und People of Color (BIPoC) zunehmen wird. Besonders alarmierend ist, dass zwei Drittel der Ökonom*innen meinen, ihre Regierung habe keine Strategie zur Bekämpfung der Ungleichheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
-
Literaturhinweis
Remote Working and Mental Health during the First Wave of COVID-19 Pandemic (2021)
Zitatform
Bertoni, Marco, Danilo Cavapozzi, Giacomo Pasini & Caterina Pavese (2021): Remote Working and Mental Health during the First Wave of COVID-19 Pandemic. (IZA discussion paper 14773), Bonn, 26 S.
Abstract
"We use longitudinal data from the SHARE survey to estimate the causal effect of remote working during the COVID-19 pandemic on mental health of senior Europeans. We face endogeneity concerns both for the probability of being employed during the pandemic and for the choice of different work arrangements conditional on employment. Our research design overcomes these issues by exploiting variation in the technical feasibility of remote working across occupations and in the legal restrictions to in-presence work across sectors. We estimate heterogeneous effects of remote working on mental health: we find negative effects for respondents with children at home and for those living in countries with low restrictions or low excess death rates due to the pandemic. On the other hand, the effect is positive for men and for respondents with no co-residing children." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Saisonarbeitskräfte dringend benötigt: Das Regime landwirtschaftlicher Saisonarbeit in Deutschland im Kontext der Corona-Pandemie (2021)
Biaback Anong, Dorothea;Zitatform
Biaback Anong, Dorothea (2021): Saisonarbeitskräfte dringend benötigt. Das Regime landwirtschaftlicher Saisonarbeit in Deutschland im Kontext der Corona-Pandemie. (IMIS working papers 2021,09), Osnabrück, 46 S.
Abstract
"Zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 standen landwirtschaftliche Saisonarbeiter_innen für kurze Zeit stark in der öffentlichen Aufmerksamkeit. Das Working Paper nimmt demgegenüber eine langfristige Perspektive ein: Der politische Diskurs um Saisonarbeit von 2018 bis 2020 wird einer empirischen Analyse unterzogen und in ein Verhältnis zum rechtlichen Regime landwirtschaftlicher Saisonarbeit in Geschichte und Gegenwart gesetzt. Forschungsleitend ist dabei die Frage nach Verschiebungen und Kontinuitäten im Regime landwirtschaftlicher Saisonarbeit in Deutschland während der Corona-Pandemie. Dabei wird herausgearbeitet, dass die Regulierung der Saisonarbeitsmigration vor und während der Pandemie im Sinne einer Just-in-Time-Migration auf die spezifischen Bedürfnisse der Landwirtschaft an ‚niedrigqualifizierten‘ Arbeitskräften ausgerichtet ist, diese aber durch ihre Arbeit keine Ansprüche auf Sozialleistungen in Deutschland erwerben. Im Gegensatz zu anderen Migrationsformen stehen dadurch ökonomische Interessen an migrantischer Arbeitskraft und das national-konservative Interesse an Restriktion von Migration im Regime der Saisonarbeit nicht im Konflikt, sondern verstärken sich vielmehr gegenseitig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Working conditions and sustainable work: An analysis using the job quality framework (2021)
Biletta, Isabella; Cabrita, Jorge; Parent-Thirion, Agnès; Gerstenberger, Barbara; Eiffe, Franz; Vargas, Oscar; Weber, Tina;Zitatform
Biletta, Isabella, Jorge Cabrita, Franz Eiffe, Barbara Gerstenberger, Agnès Parent-Thirion, Oscar Vargas & Tina Weber (2021): Working conditions and sustainable work. An analysis using the job quality framework. (Eurofound flagship report), Dublin, 72 S. DOI:10.2806/938302
Abstract
"This flagship report summarises the key findings of Eurofound’s research on working conditions conducted over the programming period 2017–2020. It maps the progress achieved since 2000 in improving working conditions and examines whether all workers have benefited equally from positive change. It highlights which groups are the most at risk of experiencing poor working conditions and being left behind. Given the changes in the world of work, emerging challenges for good job quality are identified. The report also provides evidence for measures that could lead to the further improvement of work and the achievement of fair working conditions for all in the EU. The analysis shows that, overall, job quality in the EU is improving, if slowly. Not all workers are benefiting to the same extent, however. Furthermore, gender, age and contractual status have a significant bearing on a person’s working conditions. And while digitalisation helps to address some job quality issues, it also creates new challenges. The COVID-19 pandemic has exacerbated trends, reinforcing concerns and highlighting the importance of achieving job quality for all." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Vor den Landtagswahlen im Südwesten: Wie Unternehmen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz die Corona-Krise bewerten: Ergebnisbericht 3/2021 : German Business Panel (2021)
Bischof, Jannis; Eble, Fabian; Karlsson, Clemens; Dörrenberg, Philipp; Rostam-Afschar, Davud ; Voget, Johannes; Simons, Dirk;Zitatform
Bischof, Jannis, Philipp Dörrenberg, Fabian Eble, Clemens Karlsson, Davud Rostam-Afschar, Dirk Simons & Johannes Voget (2021): Vor den Landtagswahlen im Südwesten: Wie Unternehmen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz die Corona-Krise bewerten. Ergebnisbericht 3/2021 : German Business Panel. Paderborn ; Berlin ; Mannheim, 17 S.
Abstract
"Die Ergebnisse der German Business Panel (GBP) Corona-Befragung geben Aufschluss darüber, wie zielgerichtet und wie wirksam die staatlichen Hilfsmaßnahmen für Unternehmen waren. Die wirtschaftliche Situation und die Einschätzung der Unternehmen im bisherigen Verlauf der Pandemie stellen sich in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ähnlich dar. Unterschiede gibt es unter Krisenverlierern und Krisengewinnern. Gerade die Krisenverlierer zeigen sich in Rheinland-Pfalz überdurchschnittlich zufrieden mit den staatlichen Hilfsmaßnahmen, in Baden-Württemberg hingegen besonders stark unzufrieden. Der Anteil an Unternehmen, die zu den Krisengewinnern zählen, ist demgegenüber in Baden-Württemberg weit überdurchschnittlich hoch." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Upward convergence in gender equality: How close is the Union of equality?: Promoting social cohesion and convergence (2021)
Bisello, Martina ; Caisl, Jakub; Peruffo, Eleonora; Barbieri, Davide; Maftei, Anamaria; Mascherini, Massimiliano ; Reingarde, Jolanta;Zitatform
Bisello, Martina, Jakub Caisl, Anamaria Maftei, Eleonora Peruffo, Davide Barbieri, Jolanta Reingarde & Massimiliano Mascherini (2021): Upward convergence in gender equality: How close is the Union of equality? Promoting social cohesion and convergence. (Joint policy brief by EIGE and Eurofound), Luxembourg: Publications Office of the European Union, 20 S. DOI:10.2839/64463
Abstract
"Over the last decade, the EU has made slow progress towards gender equality. As achievements in gender equality vary considerably by Member State, it is important to understand the evolution of disparities between the Member States and the implications this has for upward economic and social convergence in the EU. Crucially, the impact of the COVID-19 crisis not only threatens to undo past achievements but may well result in increasing disparities between Member States. This policy brief, which was jointly prepared by Eurofound and EIGE, investigates patterns of convergence in gender equality as measured by the Gender Equality Index in the Member States over the 2010–2018 period." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
COVID-19 Shifted Patent Applications toward Technologies That Support Working from Home (2021)
Zitatform
Bloom, Nicholas, Steven J. Davis & Yulia Zhestkova (2021): COVID-19 Shifted Patent Applications toward Technologies That Support Working from Home. In: AEA papers and proceedings, Jg. 111, S. 263-266. DOI:10.1257/pandp.20211057
Abstract
"We examine the text content of US patent applications, identifying those that advance technologies in support of video conferencing, telecommuting, remote interactivity, and working from home (collectively, WFH). The share of new patent applications that advance WFH technologies more than doubles from January to September of 2020, greatly surpassing its previous peak and following an upward trajectory since the onset of the pandemic. This evidence suggests that (re)directed technical change in reaction to COVID-19 will raise the quality and efficiency of remote work, thereby reinforcing a shift to working from home even after the pandemic ends." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Gender and employment in the COVID-19 recession: Cross-country evidence on “she-cessions” (2021)
Zitatform
Bluedorn, John, Francesca Caselli, Niels-Jakob Hansen, Ippei Shibata & Marina M. Tavares (2021): Gender and employment in the COVID-19 recession: Cross-country evidence on “she-cessions”. In: Covid economics H. 76, S. 87-109.
Abstract
"Early evidence on the pandemic’s effects pointed to women’s employment falling disproportionately, leading observers to call a “she-cession.” This paper documents the extent and persistence of this phenomenon in a quarterly sample of 38 advanced and emerging market economies. We show that there is a large degree of heterogeneity across countries, with over half to two-thirds exhibiting larger declines in women’s than men’s employment rates. These gender differences in COVID-19’s effects are typically short-lived, lasting only a quarter or two on average. We also show that she-cessions are strongly related to COVID-19’s impacts on gender shares in employment within sectors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Covid-19 and the self-employed: Ten months into the crisis (2021)
Blundell, Jack; Machin, Stephen; Ventura, Maria;Zitatform
Blundell, Jack, Stephen Machin & Maria Ventura (2021): Covid-19 and the self-employed. Ten months into the crisis. (Covid-19 analysis series / Centre for Economic Performance 019), London, 17 S.
Abstract
"The third LSE-CEP Survey of Self-employment was undertaken in February 2021, following the previous two of May and September 2020. The self-employed are continuing to be hit hard by the crisis, and in January 2021 under third lockdown their economic position in some dimensions has returned to be as bad as it was under the first lockdown of April 2020. In January 2021, the distribution of incomes and hours of self-employed workers is broadly similar to the first Covid-19 lockdown last spring. Through the crisis, there has been a heavy reduction in new entrants to self-employment. There has been a strong increase in transitions from self-employment to employment, but this is driven by self-reclassification rather than actual changes in job. While some workers anticipate leaving self-employment due to the crisis, these numbers are not noticeably different to typical rates of self-employment exits. Through a hypothetical choice experiment, among self-employed workers for whom a similar employee position exists, the majority show a preference to remain self-employed as they would choose their current status over switching to being employees. Badly targeted self-isolation payments have acted to provide poor incentives for workers to isolate when necessary, due to the perceived losses in income. School closure during the recent lockdown has increased pressure on self-employed parents, with 80% of women with children being the primary figure in their home learning during the lockdown. Although available in multiple forms, government support fails to provide the desired relief to all self-employed workers, leaving more than half of them worse off as a result of the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Verteilungswirkungen des Kinderbonus und der temporären Mehrwertsteuersenkung im Jahr 2020 (2021)
Zitatform
Blömer, Maximilian, Przemyslaw Brandt, Martin Mosler & Andreas Peichl (2021): Verteilungswirkungen des Kinderbonus und der temporären Mehrwertsteuersenkung im Jahr 2020. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 2, S. 45-50.
Abstract
"Das im Sommer 2020 beschlossene Konjunkturprogramm beinhaltete Steuersenkungen, staatliche Transfers und Subventionen. In diesem Artikel werden die Verteilungswirkungen und die Auswirkungen des Kinderbonus und der temporären Senkung der Umsatzsteuersätze auf den Konsum untersucht. Für die Abschätzung der Verteilungswirkungen wurde auf das ifo-Mikrosimulationsmodell zurückgegriffen. Durch den Kinderbonus werden die durchschnittlichen Haushaltseinkommen und Konsumausgaben gegenüber einem Ausgangsszenario ohne Reformmaßnahmen erhöht. Die Reformmaßnahmen tragen auch zu einer Verbesserung der Ungleichheits- und Armutsmaße bei. Insbesondere werden Familien mit geringeren und mittleren Einkommen, die besonders durch die Coronakrise belastet waren und werden, relativ bessergestellt. Eine hälftige Weitergabe der Mehrwertsteuersenkung steigert darüber hinaus den durchschnittlichen Konsum um 0,4% pro Haushalt im Jahr 2020 im Vergleich zum Ausgangsszenario ohne Reformmaßnahmen. In Kombination mit dem Kinderbonus dürfte die Konsumsteigerung bei durchschnittlich 0,6% pro Haushalt liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Neither Backlash nor Convergence: Dynamics of Intracouple Childcare Division after the First Covid-19 Lockdown and Subsequent Reopening in Germany (2021)
Zitatform
Boll, Christina, Dana Müller & Simone Schüller (2021): Neither Backlash nor Convergence: Dynamics of Intracouple Childcare Division after the First Covid-19 Lockdown and Subsequent Reopening in Germany. (IZA discussion paper 14375), Bonn, 37 S.
Abstract
"Using unique monthly panel data from the Institute for Employment Research (IAB) covering the immediate postlockdown period from June to August 2020, we investigate the opposing claims of widening/closing the gender gap in parental childcare during the COVID-19 pandemic in Germany. We contribute to the current literature by analyzing the medium-term dynamics of couples' childcare division and by considering the prepandemic division rather than providing merely snapshots during lockdown. Our results suggest a slight shift toward a more egalitarian division in June that, however, faded out in subsequent months. Starting from a fairly “traditional” prepandemic childcare division, the lockdown stimulus was not nearly strong enough to level the playing field. A subgroup analysis differentiating between parents' individual lockdown-specific work arrangements shows that the drivers of the observed shift were mothers who worked more than 20 hours a week and for whom remote work was not possible. Fathers' work arrangement instead did not play a significant role. We conclude that the shift emerged out of necessity rather than opportunity, which makes it likely to fade once the necessity vanishes, thereby catapulting parents back to their initial childcare arrangements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Neither Backlash nor Convergence: Dynamics of Intracouple Childcare Division after the First Covid-19 Lockdown and Subsequent Reopening in Germany (2021)
Zitatform
Boll, Christina, Dana Müller & Simone Schüller (2021): Neither Backlash nor Convergence: Dynamics of Intracouple Childcare Division after the First Covid-19 Lockdown and Subsequent Reopening in Germany. (IAB-Discussion Paper 12/2021), Nürnberg, 29 S.
Abstract
"Unter Verwendung einzigartiger monatlicher Paneldaten (IAB-HOPP), die den unmittelbaren Zeitraum nach dem ersten COVID-19 Lockdown in Deutschland von Juni bis August 2020 abdecken, untersuchen wir die gegensätzlichen Thesen zu Retraditionalisierung bzw. Modernisierung von Geschlechterrollen bei der elterlichen Kinderbetreuung während der COVID-19-Pandemie. Wir gehen über eine Momentaufnahme während des Lockdowns hinaus, indem wir die Aufteilung vor der Pandemie als Referenzpunkt nehmen und die mittelfristige Dynamik der Aufteilung von Kinderbetreuung im Elternpaar analysieren. Unsere Ergebnisse deuten auf eine leichte Verschiebung zu einer gleichberechtigteren Aufteilung im Juni hin, die jedoch in den folgenden Monaten wieder abnahm. Ausgehend von einer vergleichsweise "traditionellen" Aufteilung der Kinderbetreuung vor der Pandemie war der Lockdown-Stimulus nicht annähernd stark genug, um ein Gleichgewicht zwischen den Geschlechtern herzustellen. Eine Untergruppenanalyse, die zwischen den individuellen Lockdown-spezifischen Arbeitsarrangements der Eltern differenziert, zeigt, dass die Treiber der beobachteten Verschiebung Mütter mit relativ intensiver Erwerbsbeteiligung waren, für die keine Möglichkeit bestand von zu Hause aus zu arbeiten. Das Arbeitsarrangement der Väter spielte dagegen keine signifikante Rolle. Wir kommen zu dem Schluss, dass die Verschiebung eher aus der Notwendigkeit als aus der Gelegenheit heraus entstanden ist, was es wahrscheinlich macht, dass sie wieder verschwindet, sobald die Notwendigkeit nachlässt und die Eltern zu ihren ursprünglichen Kinderbetreuungsarrangements zurückkehren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
- This preprint has not undergone peer review or any post-submission improvements or corrections. The Version of Record of this article is published Open Access in Journal for Labour Market Research.
- auch erschienen als: IZA discussion paper, 14375
- frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen in: Covid economics, (2021), 81, 19-49
-
Literaturhinweis
Neither Backlash nor Convergence: Dynamics of Intracouple Childcare Division after the First Covid-19 Lockdown and Subsequent Reopening in Germany (2021)
Zitatform
Boll, Christina, Dana Müller & Simone Schüller (2021): Neither Backlash nor Convergence: Dynamics of Intracouple Childcare Division after the First Covid-19 Lockdown and Subsequent Reopening in Germany. (CESifo working paper 9091), München, 37 S.
Abstract
"Using unique monthly panel data from the Institute for Employment Research (IAB) covering the immediate postlockdown period from June to August 2020, we investigate the opposing claims of widening/closing the gender gap in parental childcare during the COVID-19 pandemic in Germany. We contribute to the current literature by analyzing the medium-term dynamics of couples' childcare division and by considering the prepandemic division rather than providing merely snapshots during lockdown. Our results suggest a slight shift toward a more egalitarian division in June that, however, faded out in subsequent months. Starting from a fairly “traditional” prepandemic childcare division, the lockdown stimulus was not nearly strong enough to level the playing field. A subgroup analysis differentiating between parents' individual lockdown-specific work arrangements shows that the drivers of the observed shift were mothers who worked more than 20 hours a week and for whom remote work was not possible. Fathers' work arrangement instead did not play a significant role. We conclude that the shift emerged out of necessity rather than opportunity, which makes it likely to fade once the necessity vanishes, thereby catapulting parents back to their initial childcare arrangements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen (möglw. abweichend) als: IZA discussion paper -
Literaturhinweis
Neither backlash nor convergence: Dynamics of intra-couple childcare division after the first COVID-19 lockdown and subsequent reopening in Germany (2021)
Zitatform
Boll, Christina, Dana Müller & Simone Schüller (2021): Neither backlash nor convergence: Dynamics of intra-couple childcare division after the first COVID-19 lockdown and subsequent reopening in Germany. In: Covid economics H. 81, S. 19-49.
Abstract
"Using unique monthly panel data (IAB-HOPP) covering the immediate post-lockdown period from June to August 2020, we investigate opposing claims of widening/closing the gender gap in parental childcare during the COVID-19 pandemic in Germany. We consider pre-pandemic division as a reference point and provide dynamics rather than snapshots. Our results suggest a slight shift toward a more egalitarian division in June that, however, faded out in subsequent months. Starting from a fairly “traditional” pre-pandemic childcare division, the lockdown stimulus was not nearly strong enough to level the playing field. Subgroup analysis differentiating between individual lockdown-specific work arrangements shows that the drivers of the observed shift were mothers with relatively intense labor market participation who cannot work from home. Fathers’ work arrangement instead did not play a significant role. We conclude that the shift emerged out of necessity rather than opportunity, which makes it likely to fade once the necessity vanishes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
- frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen als: IZA discussion paper, 14375
- spätere (möglicherweise abweichende) Version erschienen u.d.T. "Neither backlash nor convergence: dynamics of intra-couple childcare division during the Covid-19 pandemic in Germany" in: Journal for labour market research, 57 (2023), Art. 27
- spätere (möglicherweise abweichende) Version erschienen als: IAB-Discussion Paper, 12/2021
-
Literaturhinweis
Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie: Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von abhängig Beschäftigten im Februar 2021 : Expertise (2021)
Zitatform
Bonin, Holger, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie. Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von abhängig Beschäftigten im Februar 2021 : Expertise. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 570), Berlin, 36 S.
Abstract
"Eine der Auswirkungen der Corona-Pandemie ist, dass sich die Arbeitssituation für viele Beschäftigte spürbar verändert hat. Diesbezügliche Veränderungen sind für die Zeit der ersten Welle im Pandemieverlauf gut dokumentiert, da in der Anfangsphase der Gesundheitskrise wissenschaftlich fundierte Erhebungen kurzfristig angestoßen und umgesetzt wurden. Allerdings sind im Laufe des Jahres 2020 diese Initiativen meist nicht systematisch fortgeführt oder eingestellt worden, sodass über die Entwicklung der Arbeitsbedingungen im Verlauf der laufenden zweiten Pandemiewelle kaum belastbare Daten vorliegen. Vor diesem Hintergrund ermittelt diese Expertise ein aktuelles Lagebild der Arbeitssituation der abhängig Beschäftigten im Februar 2021. Hierfür wurden repräsentative Primärdaten im Querschnitt erhoben und ausgewertet. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Verbreitung von Homeoffice, die Veränderungen der Arbeitssituation durch die Ende Januar 2021 in Kraft getretene Corona-Arbeitsschutzverordnung, das von den Beschäftigten empfundene Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz sowie ihr allgemeines Belastungsempfinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Corona-Pandemie: Stresstest für das System der sozialen Sicherung: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)
Zitatform
Bonin, Holger, Werner Eichhorst, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Corona-Pandemie: Stresstest für das System der sozialen Sicherung. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 109), Bonn, 40 S.
Abstract
"Die COVID-19-Pandemie und die zu ihrer Eindämmung eingesetzten Maßnahmen haben die schwerste Rezession seit Ende des Zweiten Weltkriegs ausgelöst. Bestimmte Gruppen von Erwerbstätigen werden besser vom Regelsystem zur Einkommens- und Beschäftigungssicherung sowie den zusätzlich implementierten ad hoc-Maßnahmen aufgefangen als etwa Selbständige oder geringfügig Beschäftigte. Vor diesem Hintergrund befasst sich diese Kurzexpertise mit der übergeordneten Frage, welche Anpassungen sinnvoll sein könnten, damit künftig das System der sozialen Sicherung in Deutschland bei fundamentalen wirtschaftlichen Störungen, die nur selten und mit nicht bestimmbarer Wahrscheinlichkeit auftreten, eine bedarfsgerechtere und den sozialen Ausgleich besser bewahrende Stabilisierung der Erwerbseinkommen gewährleisten kann. Zu diesem Zweck wird analysiert, wie gut Deutschland diese Ziele im bisherigen Verlauf der COVID-19-Pandemie mit dem vorhandenen Regelsystem der sozialen Sicherung, den in dessen Rahmen vorgenommen Anpassungen an die Krise sowie weiteren ad hoc-Maßnahmen erreicht hat, und ob andere Länder über soziale Sicherungssysteme und -instrumente verfügen oder diesbezügliche Anpassungen vorgenommen haben, die als zielführend bewertet werden können. Darüber hinaus werden Ansatzpunkte skizziert, wie die Einkommens- und Beschäftigungssicherung in Zukunft widerstandsfähiger gestaltet werden könnte, wenn ein gravierender globaler Schock die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt trifft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im Juli 2021: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)
Zitatform
Bonin, Holger & Ulf Rinne (2021): Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im Juli 2021. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 121 570/7), Bonn, 61 S.
Abstract
"Diese Expertise ermittelt ein aktuelles repräsentatives Lagebild zur Arbeitssituation der abhängig Beschäftigten in Deutschland unter den Bedingungen der Corona-Pandemie im Juli 2021. Die aktuelle Untersuchung führt vergleichbare Querschnittserhebungen zur Arbeitssituation fort, die seit Mitte Februar 2021 durchgeführt wurden. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Verbreitung von Homeoffice, die Arbeitsplatz-Ausstattung im Homeoffice, neue Arbeitsplatz-Konzepte, der Fortschritt der Corona-Schutzimpfungen bei den Beschäftigten, die Verbreitung von Corona-Tests und deren Nutzung, Arbeitsschutzmaßnahmen, das von den Beschäftigten empfundene Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz sowie ihr allgemeines Belastungsempfinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im Mai 2021: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)
Zitatform
Bonin, Holger & Ulf Rinne (2021): Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im Mai 2021. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 117 570/5), Bonn, 54 S.
Abstract
"Diese Expertise ermittelt ein aktuelles repräsentatives Lagebild zur Arbeitssituation der abhängig Beschäftigten in Deutschland unter den Bedingungen der Corona-Pandemie im Mai 2021. Die aktuelle Untersuchung führt vergleichbare Querschnittserhebungen zur Arbeitssituation fort, die Mitte Februar, Mitte März, im Zeitraum von Ende März bis Anfang April sowie Mitte April durchgeführt wurden. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Verbreitung von Homeoffice und diesbezügliche weitere Perspektiven, der Fortschritt der Corona-Schutzimpfungen bei den Beschäftigten, die Verbreitung von Corona-Tests und deren Nutzung, das von den Beschäftigten empfundene Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz sowie ihr allgemeines Belastungsempfinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im April 2021: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)
Zitatform
Bonin, Holger, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im April 2021. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 116 570/4), Bonn, 46 S.
Abstract
"Diese Expertise ermittelt ein aktuelles repräsentative Lagebild zur Arbeitssituation der abhängig Beschäftigten unter den Bedingungen der Corona-Pandemie im April 2021. Die aktuelle Untersuchung führt vergleichbare Querschnittserhebungen zur Arbeitssituation fort, die Mitte Februar, Mitte März sowie im Zeitraum von Ende März bis Anfang April durchgeführt wurden. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Verbreitung von Homeoffice, Veränderungen im betrieblichen Umgang mit Homeoffice durch die Corona-Arbeitsschutzverordnung, die Verbreitung von Corona-Tests und deren Nutzung, das von den Beschäftigten empfundene Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz sowie ihr allgemeines Belastungsempfinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Auswirkungen der Corona-Krise auf das Familien- und Erwerbsleben: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)
Zitatform
Bonin, Holger, Werner Eichhorst, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Auswirkungen der Corona-Krise auf das Familien- und Erwerbsleben. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 111 574), Bonn, 36 S.
Abstract
"Die mit der COVID-19-Pandemie verbundene schwere wirtschaftliche Rezession bringt bei Frauen und Männern unterschiedliche Beschäftigungs- und Einkommensrisiken mit sich und könnte sich damit auf die Gleichstellung der Geschlechter auswirken. So sind Frauen einerseits in einigen systemrelevanten Bereichen, wie etwa Pflege und Erziehung, besonders stark vertreten. Andererseits sind sie überdurchschnittlich oft in einigen von den kontaktbeschränkenden Maßnahmen besonders betroffenen Wirtschaftsbereichen, wie etwa im Gastgewerbe, tätig. In vielen Konstellationen musste zudem aufgrund der zumindest zeitweisen Schließung von Kitas und Schulen die Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zwischen Frauen und Männern neu ausgehandelt werden. Vor diesem Hintergrund beleuchtet diese Kurzexpertise die gleichstellungspolitisch relevanten Veränderungen in Deutschland, die sich im bisherigen Verlauf der COVID-19-Pandemie am Arbeitsmarkt abzeichnen, sowie die sozialpolitischen Maßnahmen zur Abfederung der entstandenen Problemlagen unter dem Gesichtspunkt der Gleichstellung. Davon ausgehend werden konkrete Handlungsansätze erörtert, mit denen potenziell nachhaltigen Rückschritten bei Gleichstellungszielen durch Pandemiefolgen an den Arbeitsmärkten und in den Familien entgegengearbeitet werden könnte, oder die vorbeugend für eine gleichmäßigere Verteilung wirtschaftlicher und sozialer Risiken in künftigen Krisensituationen sorgen könnten" (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Wirksamkeitsanalyse der Corona-Maßnahmen: Kurzexpertise (2021)
Zitatform
Bonin, Holger, Werner Eichhorst, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Wirksamkeitsanalyse der Corona-Maßnahmen. Kurzexpertise. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 573), Berlin, 50 S.
Abstract
"Im ersten Teil dieser Kurzexpertise werden elf zentrale Maßnahmen der Bundesregierung zur Bewältigung der wirtschaftlichen und sozialen Folgen der COVID-19-Pandemie anhand von sechs Zieldimensionen vergleichend bewertet. Die Grundlage hierfür sind die Ergebnisse einer Anfang 2021 durchgeführten Befragung von 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Schwerpunkt in der Arbeitsmarktforschung. Das Instrument der Kurzarbeit wurde im Hinblick auf die volkwirtschaftliche Kosten-Nutzen-Relation am besten bewertet. Es zählt auch bei den anderen abgefragten Zieldimensionen jeweils zu den drei am besten bewerteten Maßnahmen und Leistungen, während der vorübergehenden Absenkung der Mehrwertsteuer die schlechteste Kosten-Nutzen-Relation attestiert wird. Im zweiten Teil der Kurzexpertise werden die krisenbezogenen Anpassungen der Kurzarbeit in Deutschland im internationalen Vergleich analysiert, um Ansatzpunkte für eine in künftigen schweren Rezessionen noch wirksamere und effizientere Gestaltung zu identifizieren. Dabei werden die Zugangsbedingungen, die Leistungshöhe, die Leistungsdauer, die Einbindung von Weiterbildungsaktivitäten, die Finanzierungsmechanismen sowie die Kostenbeteiligung der Arbeitgeber als Gestaltungsparameter betrachtet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im März 2021: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)
Zitatform
Bonin, Holger, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im März 2021. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 114 570/2), Bonn, 46 S.
Abstract
"Diese Expertise ermittelt ein aktuelles repräsentative Lagebild zur Arbeitssituation der abhängig Beschäftigten unter den Bedingungen der Corona-Pandemie im März 2021. Die aktuelle Untersuchung führt eine vergleichbare Querschnitts-Studie zur Arbeitssituation im Februar 2021 fort. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Verbreitung von Homeoffice, Veränderungen der Arbeitssituation durch die Corona-Arbeitsschutzverordnung, die Bereitstellung von Corona-Tests durch die Arbeitgeber, das von den Beschäftigten empfundene Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz und sowie ihr allgemeines Belastungsempfinden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Situation von Familien mit Kindern, für die infolge der Corona-Schutzmaßnahmen besondere Belastungen und Konflikte im Spannungsfeld von Beruf und Familie entstehen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im August 2021: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)
Zitatform
Bonin, Holger, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im August 2021. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 122 570/8), Bonn, 61 S.
Abstract
"Diese Expertise ermittelt ein aktuelles repräsentatives Lagebild zur Arbeitssituation der abhängig Beschäftigten in Deutschland unter den Bedingungen der Corona-Pandemie im August 2021. Die aktuelle Untersuchung führt vergleichbare Querschnittserhebungen zur Arbeitssituation fort, die seit Februar 2021 durchgeführt wurden. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Verbreitung von Homeoffice, Fortschritt der Corona-Schutzimpfungen bei den Beschäftigten, die Verbreitung von Corona-Tests und deren Nutzung, Arbeitsschutzmaßnahmen und deren Perspektive (auch vor dem Hintergrund des Impffortschritts), das von den Beschäftigten empfundene Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz sowie ihr allgemeines Belastungsempfinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Verbreitung von Homeoffice und Corona-Tests der Arbeitgeber Ende März-Anfang April 2021: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)
Zitatform
Bonin, Holger, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Verbreitung von Homeoffice und Corona-Tests der Arbeitgeber Ende März-Anfang April 2021. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 115 570/3), Bonn, 31 S.
Abstract
"Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, Bonn 2021 (34 Seiten)" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie auf private Haushalte: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)
Zitatform
Bonin, Holger, Werner Eichhorst, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie auf private Haushalte. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 112), Bonn, 40 S.
Abstract
"Die Corona-Pandemie und die zu ihrer Bekämpfung eingesetzten Maßnahmen haben die stärkste Rezession in der deutschen Nachkriegsgeschichte ausgelöst. Noch ist völlig offen, wie schnell und wie gut sich die Wirtschaft von diesem Einbruch erholen wird. Das Herunterfahren der wirtschaftlichen Aktivität ist zudem im Vergleich zu vergangenen Rezessionen, insbesondere zur derjenigen infolge der globalen Finanzkrise Ende der 2000er Jahre, durch einige Besonderheiten gekennzeichnet. So erscheinen erstens die wirtschaftlichen Folgen über die verschiedenen Sektoren der deutschen Wirtschaft recht ungleich verteilt, was sich in eine ungleiche Verteilung der Einkommens- und Beschäftigungsfolgen auf der Ebene der privaten Haushalte überträgt. Zweitens haben Bund und Länder in sehr großem Umfang Maßnahmen implementiert, um die negativen wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu begrenzen. Vor diesem Hintergrund untersucht diese Kurzexpertise, welche Gruppen von Personen und privaten Haushalten von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie wie betroffen sind. Dabei stehen finanzielle und Beschäftigungsfolgen im Fokus. Weiterhin wird beurteilt, inwieweit die diagnostizierten negativen Effekte bei unterschiedlich betroffenen Gruppen jeweils durch bereits vorhandene oder neu hinzugekommene Hilfs- und Unterstützungsangebote des Sozialstaats abgedeckt sind. Ausgehend von dieser Diagnose werden weiterführende Handlungsoptionen abgeleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im Juni 2021: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)
Zitatform
Bonin, Holger & Ulf Rinne (2021): Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im Juni 2021. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 120 570/6), Bonn, 53 S.
Abstract
"Diese Expertise ermittelt ein aktuelles repräsentatives Lagebild zur Arbeitssituation der abhängig Beschäftigten in Deutschland unter den Bedingungen der Corona-Pandemie im Juni 2021. Die aktuelle Untersuchung führt vergleichbare Querschnittserhebungen zur Arbeitssituation fort, die Mitte Februar, Mitte März, im Zeitraum von Ende März bis Anfang April, Mitte April sowie Mitte Mai durchgeführt wurden. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Verbreitung von Homeoffice, der Fortschritt der Corona-Schutzimpfungen bei den Beschäftigten, die Verbreitung von Corona-Tests und deren Nutzung, Arbeitsschutzmaßnahmen und deren weitere Perspektiven, das von den Beschäftigten empfundene Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz sowie ihr allgemeines Belastungsempfinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im September 2021: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)
Zitatform
Bonin, Holger, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im September 2021. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 125 570/9), Bonn, 66 S.
Abstract
"Der vorliegende Forschungsbericht stellt die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von abhängig Beschäftigten im September 2021 vor. Eine der Auswirkungen der Corona-Pandemie ist, dass sich die Arbeitssituation für viele Beschäftigte spürbar verändert hat. Vor diesem Hintergrund ermittelte diese Forschungsreihe Lagebilder der Arbeitssituation der abhängig Beschäftigten von Februar bis September 2021. Inhaltliche Schwerpunkte waren die Verbreitung von Homeoffice, die Veränderungen der Arbeitssituation durch die Corona-Arbeitsschutzverordnung, Corona-Test und Impfangebote im Arbeitskontext, das von den Beschäftigten empfundene Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz sowie ihr allgemeines Belastungsempfinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Meta-Studie: Covid-19-Pandemie und betriebliche Anpassungsmaßnahmen: Begleitforschung zur Arbeitsweltberichterstattung im Auftrag des BMAS (2021)
Boockmann, Bernhard; Becker, Christine; Hofmann, Elias ; König, Tobias ; Laub, Natalia; Spies, Dominik; Kennel, Maria;Zitatform
Boockmann, Bernhard, Tobias König, Natalia Laub, Christine Becker, Elias Hofmann, Maria Kennel & Dominik Spies (2021): Meta-Studie: Covid-19-Pandemie und betriebliche Anpassungsmaßnahmen. Begleitforschung zur Arbeitsweltberichterstattung im Auftrag des BMAS. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 580), Berlin, 147 S.
Abstract
"Die vorliegende Studie fasst den Stand der Erkenntnisse zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Betriebe und Beschäftigte sowie zu den betrieblichen Anpassungsmaßnahmen zusammen. Hierzu wurde eine Vielzahl von Studien und zugrundeliegenden Erhebungen erfasst und ausgewertet. Die einbezogenen Studien basieren auf Primärbefragungen bei Betrieben, Beschäftigten oder anderen Personen, die in Deutschland durchgeführt wurden. In einem weiteren Arbeitsschritt wird der Forschungsstand im Hinblick auf Vollständigkeit bzw. Forschungslücken bewertet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
The lockdown effect: A counterfactual for Sweden (2021)
Zitatform
Born, Benjamin, Alexander M. Dietrich & Gernot J. Müller (2021): The lockdown effect: A counterfactual for Sweden. In: PLoS ONE, Jg. 16, H. 4. DOI:10.1371/journal.pone.0249732
Abstract
"While most countries imposed a lockdown in response to the first wave of COVID-19 infections, Sweden did not. To quantify the lockdown effect, we approximate a counterfactual lockdown scenario for Sweden through the outcome in a synthetic control unit. We find, first, that a 9-week lockdown in the first half of 2020 would have reduced infections and deaths by about 75% and 38%, respectively. Second, the lockdown effect starts to materialize with a delay of 3–4 weeks only. Third, the actual adjustment of mobility patterns in Sweden suggests there has been substantial voluntary social restraint, although the adjustment was less strong than under the lockdown scenario. Lastly, we find that a lockdown would not have caused much additional output loss." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Weiterbildung in der Corona-Krise (2021)
Bosch, Gerhard;Zitatform
Bosch, Gerhard (2021): Weiterbildung in der Corona-Krise. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 74, H. 6, S. 479-483. DOI:10.5771/0342-300X-2021-6-479
Abstract
"Ein vollständiges Lagebild der Weiterbildung in der Covid-19-Krise ist gegenwärtig noch nicht möglich. Einige repräsentative Umfragen, wie die des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) bei Weiterbildungsträgern oder Befragungen von Betrieben durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) wie auch die Geschäftsdaten der Bundesagentur für Arbeit (BA) zur arbeitsmarktpolitischen Weiterbildung ermöglichen jedoch einen ersten Überblick über die Gesamtsituation. Dabei zeigt sich auch: Sofern die Transformationen in den Unternehmen schon über große Investitionsvorhaben eingeleitet wurden, war ein Aufschub der dabei notwendigen Weiterbildungen nur unter erheblichen Folgekosten möglich. Wie die Betriebe mit diesem Problem umgegangen sind, wird künftige Forschung sicherlich genauer analysieren. Durch eine eigene, nicht repräsentative Fallstudie bei Volkswagen Braunschweig kann ein Beispiel erfolgreicher Weiterbildung unter den schwierigen Umständen der Pandemie bei einem großen betrieblichen Transformationsprozess dargestellt werden" (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Corona: Unternehmen unterstützen Familien (2021)
Brandt, Przemyslaw;Zitatform
Brandt, Przemyslaw (2021): Corona: Unternehmen unterstützen Familien. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 4, S. 60-62.
Abstract
"Das ifo Institut befragte deutsche Personalleiter*innen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Arbeitssituation. Besonderes Augenmerk wurde hierbei auf Personalplanungen, Kurzarbeit und Entlohnungen gelegt. Zusätzlich gaben die teilnehmenden Unternehmen an, ob und wie sie Familien mit Kindern bei der Sicherstellung der Betreuung unterstützt haben. Insgesamt zeigen die Befragungsergebnisse, dass per saldo keine Veränderungen des Personalbestands im ersten Quartal 2021 geplant wurde. Trotz der schwierigen Situation wurden auch 2020 Sonderzahlungen geleistet. Und viele Unternehmen unterstützen Familien in dieser Situation. Insbesondere wurden Homeoffice-Möglichkeiten, entzerrte Arbeitszeiten und Sonderurlaub in Anspruch genommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Grundschulunterricht in Zeiten von Corona: Auswertungen einer Elternbefragung in NRW (2021)
Breidenbach, Philipp; Schweitzer, Michael; Höckel, Lisa Sofie; Hertweck, Friederike ; Schaffner, Sandra ; Hörnig, Lukas ;Zitatform
Breidenbach, Philipp, Friederike Hertweck, Lisa Sofie Höckel, Lukas Hörnig, Sandra Schaffner & Michael Schweitzer (2021): Grundschulunterricht in Zeiten von Corona: Auswertungen einer Elternbefragung in NRW. (RWI-Projektbericht), Essen, 46 S.
Abstract
"Am 11. März 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation die neuartige Covid-19-Erkrankung zur globalen Pandemie. In Ermangelung medizinischer Behandlungs- und Schutzmöglichkeiten wurden auf der ganzen Welt seitdem nicht-pharmazeutische Maßnahmen gegen eine ungebremste Verbreitung des Virus ergriffen. Hierzu zählen insbesondere Abstands- und Hygieneregeln sowie die Vermeidung von Kontakten. Eine wesentliche Maßnahme der Kontaktbeschränkung zur Eindämmung des Infektionsgeschehens in Deutschland in der Frühphase der Pandemie war die Schließung sämtlicher Bildungseinrichtungen im März und April 2020. Binnen weniger Tage musste von einem über Jahrzehnte etablierten Präsenzunterricht auf einen Distanzunterricht gewechselt werden, ohne dass Eltern, Lehrpersonen und Kinder dies vorher erprobt, geübt oder anderweitig vorbereiten konnten. Die pandemische Situation beruhigte sich in Deutschland über den Sommer 2020. Doch mit der stark ansteigenden Anzahl der Neuinfektionen im letzten Jahresviertel 2020 wurde mit den Weihnachtsferien eine weitere, flächendeckende Schulschließung beschlossen. Diese wurden in Nordrhein-Westfalen (NRW) ab dem 21. Februar 2021 in ein System mit Wechseln zwischen Präsenz- und Distanzunterricht an Grundschulen überführt, welches bis zum Mai 2021 andauerte.1 Während die ersten flächendeckenden Schulschließungen noch überraschend kamen, standen sowohl Eltern als auch Lehrpersonen der zweiten Phase der Schulschließungen ab Januar 2021 nicht ganz unvorbereitet gegenüber. Dennoch wurde auch die zweite Phase der Schulschließungen kontrovers diskutiert. Um zu erfahren, wie sich Eltern und Kinder während der zweiten flächendeckenden Schulschließungen gefühlt haben und welchen Herausforderungen sie begegnet sind, hat das RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) im Juni und Juli 2021 eine Online-Befragung von Eltern von Grundschulkindern in NRW durchgeführt. Ziel der Studie ist es, einen Einblick in die Durchführung des Unterrichts und in die Herausforderungen des Schulalltags im Distanz- und Wechselunterricht von Grundschulkindern und deren Familien zu bekommen. Die Eltern wurden konkret zu den Einschätzungen und Entwicklung in der zweiten Welle der Pandemie (seit Januar 2021) befragt. Dieser Projektbericht fasst die Ergebnisse der Elternbefragung zusammen und bietet so eine erste, deskriptive Bestandsaufnahme der Herausforderungen der Kinder und ihrer Eltern während der zweiten Phase der Schulschließungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Sonderbefragung des IAB-ZEW-Gründungspanels: Junge Unternehmen spüren die Corona-Krise stärker (2021)
Zitatform
Brixy, Udo, Jürgen Egeln, Sandra Gottschalk & Susanne Kohaut (2021): Sonderbefragung des IAB-ZEW-Gründungspanels: Junge Unternehmen spüren die Corona-Krise stärker. (IAB-Kurzbericht 04/2021), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Junge Unternehmen sind besonders verletzlich, denn sie benötigen einige Zeit, um sich am Markt zu etablieren und Rücklagen für schlechte Zeiten zu bilden. Gerade in einer Rezession sind sie aber besonders wichtig, denn sie schaffen neue Arbeitsplätze und befördern den wirtschaftsstrukturellen Wandel. Ergebnisse einer Sonderbefragung des IAB-ZEW-Gründungspanels im April 2020 zeigen ein differenziertes Bild: Gründungen reagieren stärker auf die Corona-Krise als etablierte Unternehmen - das gilt im Guten wie im Schlechten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
A Literature Review of the Economics of COVID-19 (2021)
Zitatform
Brodeur, Abel, Suraiya Bhuyian, Anik Islam & David Gray (2021): A Literature Review of the Economics of COVID-19. (Working paper / Department of Economics, University of Ottawa 2103E), Ottawa, 63 S.
Abstract
"The goal of this piece is to survey the developing and rapidly growing literature on the economic consequences of COVID-19 and the governmental responses, and to synthetize the insights emerging from a very large number of studies. This survey: (i) provides an overview of the data sets and the techniques employed to measure social distancing and COVID-19 cases and deaths; (ii) reviews the literature on the determinants of compliance with and the effectiveness of social distancing; (iii) the macroeconomic and financial impacts, including the modelling of plausible mechanisms; (iv) summarizes the literature on the socio-economic consequences of COVID-19, focusing on those aspects related to labor, health, gender, discrimination, and the environment, and v) summarizes the literature on public policy responses." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Should the German social protection system be adapted following the Covid-19 crisis? (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (2021)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin, Diego d'Andria & Regina Konle-Seidl (2021): Should the German social protection system be adapted following the Covid-19 crisis? (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market"). In: IAB-Forum H. 16.07.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-07-15.
Abstract
"Social protection systems play an important role in mitigating the negative social consequences of the Covid-19 crisis. The crisis has clearly revealed gaps in the social protection systems of most European countries – especially regarding the solo-self-employed; persons working in new forms of non-standard employment such as platform workers; and so-called “mini-jobbers” which are specific to Germany. These gaps call for further adjustments which extend beyond the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Corona führte zwar bisher nicht zu gestiegener Einkommensungleichheit - für eine Entwarnung ist es dennoch zu früh (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin, Bernd Fitzenberger & Jürgen Wiemers (2021): Corona führte zwar bisher nicht zu gestiegener Einkommensungleichheit - für eine Entwarnung ist es dennoch zu früh (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 07.10.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-10-05.
Abstract
"Viele Erwerbstätige haben durch die Corona-Krise Einkommensrückgänge erlebt. Die bisher vorliegenden Forschungsergebnisse zeigen, dass die Einkommensungleichheit in Deutschland bislang nicht gestiegen ist. Dies muss allerdings keineswegs so bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Distributional effects of macroeconomic shocks in real-time: A novel method applied to the COVID-19 crisis in Germany (2021)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin, Andreas Peichl, Martin Popp, Jürgen Wiemers & Timo Wollmershäuser (2021): Distributional effects of macroeconomic shocks in real-time. A novel method applied to the COVID-19 crisis in Germany. In: Journal of Economic Inequality, Jg. 19, H. 3, S. 459-487., 2021-03-31. DOI:10.1007/s10888-021-09489-4
Abstract
"Die hohe Dynamik der COVID-19-Krise stellt die politischen Entscheidungsträger in aller Welt vor die beispiellose Herausforderung, geeignete Maßnahmen zur Einkommensstabilisierung zu ergreifen. Um solche Maßnahmen angemessen auszugestalten, ist es wichtig, ihre Auswirkungen in Echtzeit zu quantifizieren. Die hierfür benötigten Daten sind jedoch in der Regel nur mit erheblichen Zeitverzögerungen verfügbar. In diesem Papier entwickeln wir einen neuen Ansatz, um die Verteilungswirkungen von makroökonomischen Schocks und der daraus folgenden Politikmaßnahmen in Echtzeit zu analysieren. Unser Ansatz kombiniert verschiedene ökonomische Modelle, die auf Unternehmens- und Haushaltsdaten geschätzt werden: ein VAR-Modell für die Produktionserwartungen, ein strukturelles Arbeitsnachfragemodell sowie ein Mikrosimulationsmodell. Wir wenden unsere Methode im Kontext der COVID-19-Pandemie auf Deutschland an. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die COVID-19-Krise sich in einer spürbaren Verringerung des Bruttoarbeitseinkommens über die gesamte Einkommensverteilung hinweg niederschlägt. Das Steuer-Transfer-System und diskretionäre Krisenmaßnahmen fungieren jedoch als Einkommensstabilisatoren und sorgen dafür, dass der Effekt auf die Verteilung der verfügbaren Haushaltseinkommen progressiv verläuft: Die unteren beiden Dezilgruppen gewinnen Einkommen, die mittleren Einkommensgruppen sind kaum betroffen und nur die oberen Dezile verlieren Einkommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Covid-19-Krise: Für das Jahr 2020 ist mit keinem Anstieg der Einkommensungleichheit in Deutschland zu rechnen (2021)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin, Andreas Peichl, Martin Popp, Jürgen Wiemers & Timo Wollmershäuser (2021): Covid-19-Krise: Für das Jahr 2020 ist mit keinem Anstieg der Einkommensungleichheit in Deutschland zu rechnen. In: Ökonomenstimme H. 27.01.2021, o. Sz., 2021-01-25.
Abstract
"Die COVID-19-Pandemie und die zu ihrer Eindämmung umgesetzten Maßnahmen treffen den Arbeitsmarkt erheblich. Eine Simulationsstudie zeigt: Die Bruttoerwerbseinkommen dürften sich letztes Jahr für alle Einkommensgruppen spürbar verringert haben. Das Steuer- und Transfersystem reduziert die Verluste bei den Erwerbseinkommen allerdings deutlich. Deutschland hat weitreichende Maßnahmen beschlossen, um die Pandemie einzudämmen. Dazu zählen unter anderem Distanzunterricht, Kontaktbeschränkungen und Einschränkungen der Geschäftstätigkeit. Auch wenn diese Maßnahmen helfen, die Zahl der Infektionen zu verringern, verursachen sie doch erhebliche wirtschaftliche Kosten – mit potenziell gravierenden Folgen auch für die Einkommensverteilung. Bislang liegen noch keine Daten zu den Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Einkommensverteilung vor, denn diese sind nur mit erheblichen Zeitverzögerungen verfügbar. Um die Folgen der COVID-19-Krise auf die Einkommensverteilung für das Jahr 2020 dennoch abschätzen zu können, hat das IAB gemeinsam mit dem Münchner ifo-Institut eine Simulationsstudie durchgeführt. Der methodische Ansatz kombiniert verschiedene Datenquellen und Modelle und kann regelmäßig aktualisiert werden. Erstens werden Informationen aus der monatlichen ifo- Konjunkturumfrage genutzt, um Produktionsänderungen auf Ebene der Wirtschaftsbereiche in Echtzeit abzuschätzen. Die hier vorgestellten Simulationsergebnisse basieren auf den Mikrodaten, die dem ifo Geschäftsklimaindex für September 2020 zugrunde liegen. Zweitens wird ein strukturelles Arbeitsnachfragemodell verwendet, um die geschätzten Produktionsänderungen in nach Wirtschaftsbereich und Arbeitnehmertyp differenzierte Änderungen der Arbeitsnachfrage zu übersetzen. Drittens wird das IAB-Mikrosimulationsmodell (IAB-MSM) verwendet, um die Wirkungen sowohl der krisenbedingten Beschäftigungsrückgänge als auch der Gegenmaßnahmen auf die Verteilung der Haushaltseinkommen zu quantifizieren. Eine ausführliche Darstellung der Analyse und der zugrundeliegenden Methodik findet sich in Bruckmeier et al. (2020)." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Entwicklungen in der Grundsicherung seit 2010: Die Corona-Krise hat den positiven Trend vorerst gestoppt (Serie "Befunde aus der IAB-Grundsicherungsforschung 2017 bis 2020") (2021)
Zitatform
Bruckmeier, Kerstin, Tobias Graf, Katrin Hohmeyer & Torsten Lietzmann (2021): Entwicklungen in der Grundsicherung seit 2010: Die Corona-Krise hat den positiven Trend vorerst gestoppt (Serie "Befunde aus der IAB-Grundsicherungsforschung 2017 bis 2020"). In: IAB-Forum H. 10.05.2021, o. Sz.
Abstract
"Die positive Arbeitsmarktentwicklung in den Jahren vor der Covid-19-Pandemie hatte sich auch in der Grundsicherung niedergeschlagen. 2019 gab es eine Million weniger erwerbsfähige Bezieher von Grundsicherungsleistungen als noch im Jahr 2010. Die Covid-19-Krise stoppte aber die positive Entwicklung und ließ die Bedürftigkeit wieder etwas ansteigen. Bei der Dauer des Leistungsbezugs veränderte sich in den Jahren vor der Krise nur wenig: Ein großer Teil erhält über einen längeren Zeitraum Leistungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Aspekt auswählen:
Aspekt zurücksetzen
-
Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
- Wirtschaftliche Entwicklung und Maßnahmen
- Exit-Strategien zur Beendigung des Lockdowns
- Kurzarbeit - Regelungen und Inanspruchnahme während der Pandemie
- Homeoffice/mobiles Arbeiten
- Auswirkungen auf Betriebe
- Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Grundsicherung nach SGB II
- Einkommenseffekte
- Einzelne Berufe und Branchen
- Berufsausbildung/Lehrstellenmarkt
- Zukunftsszenarien: Wird die Wirtschaft nach Corona nachhaltiger?
- Soziale und gesundheitliche Aspekte
- Corona und Care
- Weiterbildung
- Konjunkturpaket zur Förderung der Wirtschaft
- Personengruppen
- Regionale Aspekte
- Internationale Arbeitsmärkte / Auswirkungen der Globalisierung
- Bundesländer
