FDZ-Literatur / FDZ Literature
Die FDZ-Literaturdatenbank umfasst neben Datensatzbeschreibungen und Methodenberichten die zahlreichen Forschungsarbeiten, die auf Basis der am FDZ angebotenen Daten entstanden sind. Hier finden Sie aktuell laufende Projekte von FDZ-Nutzenden.
Darüber hinaus stehen die Literaturdatenbank zum IAB-Betriebspanel sowie die Literaturdatenbank zum PASS zur Verfügung.
Apart from dataset descriptions and methodology reports, the FDZ literature database contains numerous research papers written on the basis of the data provided by the FDZ. Here you can find currently ungoing research projects of FDZ users.
In addition, literature databases on the IAB Establishment Panel and the Panel Study Labour Market and Social Security (PASS) are available for research.
- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
- IAB-Betriebs-Historik-Panel / IAB Establishment History Panel
- IAB-Betriebspanel / IAB Establishment Panel
- IAB-Datensatz BeCovid
- IAB-Datensatz HOPP
- IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB
- IAB-Querschnittsbefragung / Cross-sectional survey
- IAB-SOEP Migrationsstichprobe (IAB-SOEP MIG)
- IAB-Stellenerhebung / IAB Job Vacancy Survey
- International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa)
- IZA/IAB Administrativer Evaluationsdatensatz (AED und LED) / IZA Evaluation Dataset Survey
- Kundenbefragung zu Organisationsstrukturen nach SGB II / Client survey on German SGBII-Agencies
- LidA - Leben in der Arbeit
- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
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Literaturhinweis
Say it like Goethe: Language learning facilities abroad and the self-selection of immigrants (2019)
Zitatform
Jaschke, Philipp & Sekou Keita (2019): Say it like Goethe: Language learning facilities abroad and the self-selection of immigrants. (IAB-Discussion Paper 14/2019), Nürnberg, 41 S.
Abstract
"Die Einwanderungspolitik in den meisten einkommensstarken Ländern zielt darauf ab, qualifizierte Migration bei gleichzeitiger Beibehaltung hoher Anforderungen an Bildung und Sprachkenntnisse zu fördern. Wir verwenden ein etabliertes theoretisches Modell zur Selbstselektion von Migrantinnen und Migranten mit heterogenen Migrationskosten, um die Auswirkungen des Zugangs zu Sprachlernangeboten im Herkunftsland auf verschiedene Qualifikationen von Migrantinnen und Migranten in Deutschland zu untersuchen. Ausgehend von individuellen Befragungsdaten von Zugewanderten aus Kohorten zwischen 2000 und 2014, kombiniert mit neu vorliegenden Daten über die Präsenz von Goethe Instituten in den Herkunftsländern, zeigen unsere Ergebnisse, dass der Erwerb der deutschen Sprache durch die Verfügbarkeit von Sprachkursen im Ausland gefördert wird. Darüber hinaus stellen wir fest, dass Sprachlernangebote im Ausland eine positive (Selbst-)Selektion von Migrantinnen und Migranten entlang mehrerer Dimensionen bewirken, wie z.B. Bildung, Erwerbserfahrung und die Wahrscheinlichkeit eines Stellenangebots bei Einreise. Diese Eigenschaften sind wiederum für die langfristige Integration in Deutschland von großer Bedeutung. Zur Identifikation von Wirkungskanälen, führen wir eine kausale Mediationsanalyse durch. Es zeigt sich, dass 25 % des gesamten Effekts durch angebotene Sprachkurse im Ausland auf die Sprachkenntnisse zum Zeitpunkt der Einwanderung direkt auf die Teilnahme von Migrantinnen und Migranten an Sprachkursen zurückzuführen sind. Dies deutet auf substantielle Spillover-Effekte hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Social mobility and perceived discrimination: Adding an intergenerational perspective (2019)
Zitatform
Schaeffer, Merlin (2019): Social mobility and perceived discrimination: Adding an intergenerational perspective. In: European Sociological Review, Jg. 35, H. 1, S. 65-80. DOI:10.1093/esr/jcy042
Abstract
"This article adds an intergenerational perspective to the study of perceived ethnic discrimination. It proposes the conjecture that perceived discrimination tends to increase with parental education, particularly among those children of immigrants who have attained only mediocre levels of education themselves. I discuss that this conjecture may be developed as an argument that comes in two versions: a narrow version about explicit downward (intergenerational) mobility and a wide version about unfulfilled mobility aspirations more generally. Analyses based on the six-country comparative EURISLAM survey support the argument: parental education positively predicts perceived discrimination in general, but among the less educated, this relation is most pronounced, whereas it is absent among those with tertiary education. A replication and falsification test based on the German IAB-SOEP Migration Sample reconfirms the main finding and provides further original pieces of evidence. The analyses suggest processes associated with unfulfilled mobility aspirations as the more plausible underlying reason." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Diskriminierung am deutschen Arbeitsmarkt (2019)
Zitatform
Yemane, Ruta & Sekou Keita (2019): Diskriminierung am deutschen Arbeitsmarkt. (DEZIMinutes 01), Berlin, 3 S.
Abstract
"In der ersten Ausgabe informieren Ruta Yemane (WZB) und Sekou Keita (IAB) über das Projekt 'ARBEIT: Die Rolle von Diskriminierung für die Arbeitsmarktintegration von jungen Personen mit Migrationshintergrund'. Dabei zeichnen die Forschenden mit einem methodisch innovativen Ansatz zur Auswertung von amtlichen Daten zur Arbeitsmarktdiskriminierung, wie stabil und ursächlich eine Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt aufgrund des Migrationshintergrundes nicht nur eine Wahrnehmung der Betroffenen ist, sondern auch tatsächlich Arbeitsmarktchancen beeinträchtigt. Der Migrationshintergrund entscheidet nicht nur über Teilhabe am Arbeitsmarkt, sondern bremst auch Erfolgsaussichten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erhebung von Antidiskriminierungsdaten in repräsentativen Wiederholungsbefragungen: Bestandsaufnahme und Entwicklungsmöglichkeiten (2018)
Baumann, Anne-Luise; Egenberger, Vera; Supik, Linda;Zitatform
Baumann, Anne-Luise, Vera Egenberger & Linda Supik (2018): Erhebung von Antidiskriminierungsdaten in repräsentativen Wiederholungsbefragungen. Bestandsaufnahme und Entwicklungsmöglichkeiten. Berlin, 218 S.
Abstract
"Mit dieser im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes erstellten Expertise wird eine Bestandsaufnahme zum Thema Diskriminierung in 20 sozialwissenschaftlichen Wiederholungsbefragungen in Deutschland vorgelegt. Die politische Diskriminierungsberichterstattung ebenso wie die Diskriminierungsforschung benötigen Daten, um das Ausmaß und die Entwicklung von Diskriminierung in Deutschland in Bezug auf die durch das AGG geschützten Kategorien Geschlecht, ethnische Herkunft/rassifizierende Zuschreibung, Religion/Weltanschauung, Behinderung/Beeinträchtigung, Lebensalter und sexuelle Orientierung bestimmen zu können. Die Bestimmung des Ausmaßes von Diskriminierung ist nur im Rahmen von repräsentativen, mit sozialwissenschaftlichen Methoden durchgeführten statistischen Erhebungen möglich, und die Entwicklung von Diskriminierung kann durch Wiederholungsbefragungen, besser noch Panelbefragungen beobachtet werden, bei denen denselben Personen in bestimmten Abständen dieselben Fragen wiederholt gestellt werden." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Surveying the migrant population: Consideration of linguistic and cultural issues (2018)
Behr, Dorothée;Zitatform
(2018): Surveying the migrant population. Consideration of linguistic and cultural issues. (GESIS-Schriftenreihe 19), Köln, 108 S.
Abstract
"Migration ist ein globales Phänomen. Die Zahl der Migranten und Flüchtlinge weltweit ist in den letzten Jahrzehnten - und insbesondere in den letzten Jahren - stark angestiegen. Mit dieser Entwicklung geht auch die Notwendigkeit einher, die Lebenssituation von Migranten und Flüchtlingen, ihre Bedürfnisse sowie die Prozesse der Integration besser zu verstehen, um so ein friedliches und nachhaltiges Zusammenwachsen in den Gesellschaften zu ermöglichen. Umfragen sind hier ein probates Mittel der Datenerhebung. Aus methodischer Sicht sind jedoch eine Reihe von Herausforderungen mit Umfragen unter Migranten und Flüchtlingen verbunden. Dieser Sammelband, der im Wesentlichen aus den Beiträgen eines internationalen Symposiums entstanden ist, fokussiert auf dem Fragebogen, seiner Übersetzung und Adaptation sowie auf kulturellen und sprachlichen Besonderheiten der Feldarbeit. Ziel dieser Publikation ist es, auf die methodischen Besonderheiten in der Migrations- und Flüchtlingsforschung aufmerksam zu machen, um die Erhebung von validen und reliablen Daten zu fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Does culture trump money? Erwerbsverhalten und Kitanutzung von Müttern mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland (2018)
Zitatform
Boll, Christina & Andreas Lagemann (2018): Does culture trump money? Erwerbsverhalten und Kitanutzung von Müttern mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland. (HWWI research paper 188), Hamburg, 62 S.
Abstract
"Diese Studie untersucht das Erwerbs- und Kitanutzungsverhalten von Müttern mit und ohne Migrationshintergrund in Deutschland. Wir nutzen die Wellen 2007-2015 des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) mit den Migrantenstichproben M1 und M2, um signifikante Assoziationen zwischen Migrationshintergrund und Erwerbswahrscheinlichkeit, Arbeitsstunden und Kitanutzungswahrscheinlichkeit unter Kontrolle von Humankapital-, Haushalts-, Milieu- und Makrofaktoren zu identifizieren. Dabei korrigieren wir für Selbstselektion in Beschäftigung und potenzielle Endogenität der Kitanutzung. Wir finden keine Bestätigung für einen eigenständigen Einfluss eines Migrationshintergrunds auf die Kitanutzung der Mütter. Allerdings nutzen Mütter mit südeuropäischen Wurzeln und jüngstem Kind im Alter 3 bis 5 Jahre seltener Kindertagesbetreuung als Mütter ohne Migrationshintergrund. Zur Erwerbswahrscheinlichkeit der Mütter beider Kindesaltersgruppen hat der Migrationshintergrund signifikant negative Bezüge. Ein direkter (indirekter) Migrationshintergrund geht, verglichen mit keinem Migrationshintergrund, bei sonst gleichen Müttermerkmalen mit einer um 6,3 % (5,9 %) niedrigeren Erwerbswahrscheinlichkeit bei Müttern jüngster Kinder unter 3 Jahren einher. Bei Müttern jüngster Kinder von 3-5 Jahren sind es 8,0 % (6,7 %). Mütter jüngster Kinder unter 3 Jahren (im Alter 3 bis 5 Jahre) mit Wurzeln in arabisch-muslimischen Ländern haben eine um 7,1 % (21,1 %) geringere Erwerbswahrscheinlichkeit. Letztere steigt zudem mit der Aufenthaltsdauer in Deutschland. Zur (konditionalen) Wochenarbeitszeit finden wir keine signifikanten Assoziationen des Migrationshintergrunds. Zusammenfassend zeigt sich, dass über die ökonomischen Motive hinaus auch kulturelle Faktoren und grundlegende Orientierungen und Werthaltungen das alltagspraktische Handeln der Mütter, gemessen im Erwerbsverhalten und der Kitanutzung, prägen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Migrant women labor-force participation in Germany: Human capital, segmented labor market, and gender perspectives (2018)
Zitatform
Knize Estrada, Veronika J. (2018): Migrant women labor-force participation in Germany. Human capital, segmented labor market, and gender perspectives. (IAB-Discussion Paper 12/2018), Nürnberg, 99 S.
Abstract
"Dieser Beitrag analysiert individuelle, strukturelle und kulturelle Faktoren, welche die Erwerbsbeteiligung von Migrantinnen in Deutschland beeinflussen. Migrantinnen weisen eine geringere Erwerbsbeteiligung als Einheimische auf und auch ihr Beschäftigungsstatus und ihre Verdienste unterscheiden sich stark. Deshalb untersuche ich die Erwerbsbeteiligung der Migrantinnen durch die Auswertung der Querschnittsdaten der IAB-SOEP Migrationsstichprobe 2013 mit einem multiplen linearen Regressionsansatz. Die Analyse stützt sich auf drei Ansätze, die Erklärungen für das Beschäftigungsverhalten von Migrantinnen bieten: die Humankapitaltheorie, die segmentierte Arbeitsmarkttheorie und die in der deutschen Forschung weniger untersuchte kulturelle Hypothese. Der Beschäftigungsstatus von Migrantinnen ist im Prinzip als die Entscheidung eines Haushaltsmitgliedes zu sehen, aber sie ist eingebettet in länderübergreifende kulturelle Prozesse und wird auch durch betriebliche bzw. institutionelle Strukturen eingeschränkt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass klassische Elemente des Humankapitals weniger verlässliche Prädiktoren für das Arbeitskräfteangebot von Frauen sind: So wirkt sich eine im Ausland erworbene Hochschulbildung kaum auf die berufliche Teilhabe aus. Eine nahöstliche oder nordafrikanische Herkunft, die muslimische Religion sowie höhere Religiosität korrelieren mit der Erwerbsbeteiligung von Frauen negativ. Dies spiegelt eine traditionelle geschlechtsspezifische Arbeitsteilung wider, wobei eine Ausbildung in Deutschland diesen Effekt erheblich abschwächt. Die geringere Erwerbsbeteiligung von Migrantinnen dürfte damit teilweise dadurch erklärt werden, dass Zuwanderer im Durchschnitt weniger gebildet und traditioneller eingestellt sind als Einheimische. Zudem sind ihre Fähigkeiten nur beschränkt auf den deutschen Arbeitsmarkt übertragbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The impact of language skills on immigrants' labor market integration: a brief revision with a new approach (2018)
Zitatform
Schuss, Eric (2018): The impact of language skills on immigrants' labor market integration. A brief revision with a new approach. In: The B.E. Journal of Economic Analysis and Policy, Jg. 18, H. 4, S. 1-19., 2018-07-20. DOI:10.1515/bejeap-2017-0280
Abstract
"I examine the impact of language skills on immigrants' labor market performance by applying a new approach, which allows to estimate wage benefits attributed to initial language skills at arrival. By exploiting unique data, I isolate the endogenous part of current German skills and instrument current command by German proficiency measured retrospectively at the point in time of migration. This approach tackles the problem that labor market effects from current language skills are at risk to reflect merely the sum of a successful residence in Germany and only display growth effects. I find that a good command of German increases labor market income by 47.0% for males, while no significant language effects are detected for females. Further analyses illustrate that differences in language effects by gender can be attributed to selection into different occupations and part-time employments and that language operates complementary and enables cross-border transferability of human capital." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))
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Literaturhinweis
Zum Umgang mit fehlenden formalen Qualifikationen: Ansätze der Kompetenzanerkennung bei Flüchtlingen (2018)
Zitatform
Winther, Esther, Goran Jordanoski & Viola K. Deutscher (2018): Zum Umgang mit fehlenden formalen Qualifikationen. Ansätze der Kompetenzanerkennung bei Flüchtlingen. In: Unterrichtswissenschaft, Jg. 46, H. 1, S. 7-20. DOI:10.1007/s42010-018-0012-1
Abstract
"Der Beitrag stellt in Form eines Berichtes auf Basis aktueller Statistiken sowie politischer Rahmenbedingungen die Ausgangsfrage nach Möglichkeiten der Kompetenzanerkennung bei Flüchtlingen. Hierbei wird insbesondere auf jenen Personenkreis fokussiert, der keine formalen Qualifikationen nachweisen kann. Um hier angemessene Formen der Kompetenzerfassung und -validierung zu gewährleisten, ist es notwendig, trotz hohen Handlungsdruckes wissenschaftliche Standards einzuhalten. Hierzu gehört, die für eine valide und reliable Erfassung beruflicher Kompetenzen verwendeten Erhebungsinstrumente (a) sprachlich hochwertig aufbereitet, (b) möglichst realitätsnah an Berufssituationen ausgerichtet und (c) passend zur individuellen Leistungsfähigkeit sein sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation des Anerkennungsgesetzes: Endbericht (2017)
Ekert, Stefan; Schmidt, Daniel; Larsen, Christa; Nüchter, Oliver; Valtin, Anne; Grebe, Tim; Schröder, Ronja; Karato, Yukako; Ornig, Nikola;Zitatform
Larsen, Christa, Anne Valtin, Ronja Schröder & Nikola Ornig (2017): Evaluation des Anerkennungsgesetzes. Endbericht. Berlin, 163 S.
Abstract
Der vorliegende Endbericht fasst die Ergebnisse der Evaluation, die im Herbst 2015 anlief und mit diesem Bericht zum Abschluss kommt, zusammen. Er ist in sechs Kapitel gegliedert.
In Kapitel 2 erfolgt im Anschluss an diese Einleitung eine fachliche Einordnung des Anerkennungsgesetzes. Neben einer kurzen Skizzierung der Ausgangslage und der relevanten Entwicklungen seit 2012 werden in diesem Kapitel auch erste Erkenntnisse zur Relevanz des Gesetzes sowie zur (internationalen) Wahrnehmung des deutschen Systems der Berufsanerkennung präsentiert.
In Kapitel 3 werden die konzeptionellen Grundlagen der Evaluation erläutert und das methodische Vorgehen und die Datenbasen präsentiert.
Anschließend werden im Kapitel 4 Ergebnisse einer vergleichenden rechtlichen Analyse der aktuellen Situation mit der vor 2012 vorgestellt und ein Überblick zum Anerkennungsgeschehen seit April 2012 gegeben.
Das Kapitel 5 informiert über Analyseergebnisse zu Fragen der Arbeitsmarktintegration. Zunächst werden Ergebnisse der Sekundärdatenanalyse präsentiert, u. a. zur Charakterisierung der im Inland lebenden Zielgruppe des Anerkennungsgesetzes und zur Analyse der Qualität ihrer Arbeitsmarktintegration zum Zeitpunkt, als das Gesetz in Kraft trat. Daran anschließend werden die Ergebnisse einer im Sommer 2016 durchgeführten standardisierten Befragung von Personen mit erfolgreicher Anerkennung sowie anschließend geführter vertiefender persönlicher Interviews und zwei Berufsfallstudien vorgestellt. Diese drei methodischen Elemente liefern aktuelle und tiefergehende Erkenntnisse zur beruflichen Entwicklung der ehemaligen Antragstellenden nach Erhalt des Gleichwertigkeitsbescheides und den begünstigenden bzw. hemmenden Faktoren. Sie bilden den methodischen Kern der Evaluation.
Der Bericht schließt mit Kapitel 6 ab, in dem die wichtigsten Ergebnisse noch einmal zusammengefasst und Schlussfolgerungen gezogen werden. (Textauszug) -
Literaturhinweis
Ökonomische und soziale Integration von Geflüchteten in Deutschland: Mögliche Lehren aus vergangenen Erfahrungen (2017)
Zitatform
Fendel, Tanja & Yuliya Kosyakova (2017): Ökonomische und soziale Integration von Geflüchteten in Deutschland. Mögliche Lehren aus vergangenen Erfahrungen. In: Geographische Rundschau, Jg. 69, H. 3, S. 30-37., 2016-10-10.
Abstract
"Angesichts des starken Anstiegs der Zuwanderung von Flüchtlingen nach Deutschland seit 2015 stellt die Integration der Geflüchteten in Gesellschaft und Arbeitsmarkt eine große Herausforderung dar. Eine gelungene Integration führt nicht nur zu einer Begrenzung öffentlicher Ausgaben. Darüber hinaus führt das Ausschöpfen der Potenziale der Flüchtlinge, gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, auch zu langfristigen positiven Effekten. Der Beitrag präsentiert Ergebnisse zur bisherigen ökonomischen und sozialen Integration von Flüchtlingen, die bereits vor längerer Zeit nach Deutschland zugezogen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Substantial labor market effects of the residency status: how important are initial conditions at arrival for immigrants? (2017)
Zitatform
Schuss, Eric (2017): Substantial labor market effects of the residency status. How important are initial conditions at arrival for immigrants? (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 952), Berlin, 34 S.
Abstract
"This paper uses information on the legal status upon arrival to study long-term labor market effects, whereas selection and potential outmigration are taken into account by a large set of methods. I find that immigrants arrived with a job commitment in Germany achieve a longterm income advantage of 18.6% relative to other migrant groups, while language skills and ethnic networks can be excluded as transmission channels. Thus, a better linkage between job vacancies in the host country and the labor supply of potential migrants in the home country prevents mismatches and unrealistic expectations of potential migrants towards the host country." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Fluchtmigration und Arbeitsmarkt: Vor welchen Aufgaben stehen wir? (2017)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2017): Fluchtmigration und Arbeitsmarkt: Vor welchen Aufgaben stehen wir? In: J. Lange (Hrsg.) (2017): SGB II und Flüchtlinge : Ansätze für eine nachhaltige Integration (Loccumer Protokoll, 70/16), S. 9-30.
Abstract
"Die Fluchtmigration ist noch immer das beherrschende arbeitsmarktpolitische Thema. Auslöser hierfür war die insbesondere in der zweiten Jahreshälfte 2015 starke Zuwanderung geflüchteter Menschen nach Deutschland. Die große Zahl von Flüchtlingen wird nun aber Zug um Zug auch für den Arbeitsmarkt relevant. Aktuell stellt sich die Frage, ob und wie der Arbeitsmarkt die große Gruppe geflüchteter Menschen mit zunächst einmal geringer Beschäftigungsfähigkeit mittel- und längerfristig absorbieren kann. Zwar ist davon auszugehen, dass die Flüchtlinge ein hohes Erwerbsinteresse haben, eine beträchtliche Bildungsaspiration aufweisen und Integrationsbereitschaft zeigen. Dennoch sind gravierende Wettbewerbsnachteile auf Seiten der geflüchteten Menschen nicht von der Hand zu weisen. Oftmals fehlt es ihnen an den notwendigen Sprachkenntnissen, an einschlägigen beruflichen Qualifikationen und Kompetenzen, an Kenntnissen betrieblicher Abläufe sowie an hinreichenden Erfahrungen in westlichen Industriegesellschaften." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Dynamic effects of co-ethnic networks on immigrants' economic success (2016)
Zitatform
Battisti, Michele, Giovanni Peri & Agnese Romiti (2016): Dynamic effects of co-ethnic networks on immigrants' economic success. (NBER working paper 22389), Cambrige, Mass., 52 S. DOI:10.3386/w22389
Abstract
"This paper investigates how the size of co-ethnic networks at arrival affected the economic success of immigrants in Germany. Applying panel analysis with a large set of fixed effects and controls, we isolate the association between initial network size and long-run immigrant outcomes. Focusing on refugees - assigned to an initial location independently of their choice - allows a causal interpretation of the estimated coefficient. We find that immigrants initially located in places with larger co-ethnic networks are more likely to be employed at first, but have a lower probability of investing in human capital. In the long run they are more likely to be mismatched in their job and to earn a lower wage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Self-selection of Eastern-European immigrants in Germany: the case of Poland and Romania (2016)
Bodurska, Vanya G.;Zitatform
Bodurska, Vanya G. (2016): Self-selection of Eastern-European immigrants in Germany. The case of Poland and Romania. 27 S.
Abstract
"The self-selection of immigrants from the NMS (New EU Member States) in Germany will be the main focus of this paper. I will use data on immigrants in Germany and data on residents in Eastern Europe to show which individuals migrate to Germany and how their earnings and observable skills compare to those who remain at home." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten: Flucht, Ankunft in Deutschland und erste Schritte der Integration (2016)
Brücker, Herbert ; Schupp, Jürgen ; Rother, Nina ; Sirries, Steffen; Babka von Gostomski, Christian; Kroh, Martin ; Böhm, Axel; Liebau, Elisabeth ; Fendel, Tanja ; Friedrich, Martin ; Richter, David ; Vallizadeh, Ehsan ; Siegert, Manuel ; Kosyakova, Yuliya ; Schmelzer, Paul; Giesselmann, Marco ; Scheible, Jana A.; Holst, Elke; Schacht, Diana ; Trübswetter, Parvati; Romiti, Agnese ;Zitatform
Brücker, Herbert, Nina Rother, Jürgen Schupp, Christian Babka von Gostomski, Axel Böhm, Tanja Fendel, Martin Friedrich, Marco Giesselmann, Elke Holst, Yuliya Kosyakova, Martin Kroh, Elisabeth Liebau, David Richter, Agnese Romiti, Diana Schacht, Jana A. Scheible, Paul Schmelzer, Manuel Siegert, Steffen Sirries, Parvati Trübswetter & Ehsan Vallizadeh (2016): IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten: Flucht, Ankunft in Deutschland und erste Schritte der Integration. (IAB-Kurzbericht 24/2016), Nürnberg, 16 S.
Abstract
"Mit einer repräsentativen Befragung von insgesamt 4.500 Geflüchteten stellen das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) am DIW Berlin eine völlig neue Datengrundlage für die Analyse der Fluchtmigration und der Integration Geflüchteter bereit. Die Befunde in diesem Kurzbericht basieren auf dem ersten Teil der Befragung, bei der gut 2.300 Personen interviewt wurden. Dabei wurden nicht nur Fluchtursachen und Fluchtwege sowie Bildungs- und Erwerbsbiografien, sondern auch Werte, Einstellungen und Persönlichkeitsmerkmale der Geflüchteten und ihre Integration in den Arbeitsmarkt und in das Bildungssystem erhoben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Brücker, Herbert ; Fendel, Tanja ; Friedrich, Martin ; Kosyakova, Yuliya ; Trübswetter, Parvati;Weiterführende Informationen
- Gründe für das Verlassen des Herkunftslandes
- Dauer und Kosten der Flucht
- Übergangszeit vom Verlassen des Herkunftslandes bis zur Ankunft in Deutschland
- Hier finden Sie den IAB-Forschungsbericht 14/2016 zum Thema
- Gründe für die Auswahl Deutschlands als Zielland
- Informationen zum revidierten Datensatz der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten
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Literaturhinweis
Eine vorläufige Bilanz der Fluchtmigration nach Deutschland (2016)
Zitatform
Brücker, Herbert, Paul Schewe & Steffen Sirries (2016): Eine vorläufige Bilanz der Fluchtmigration nach Deutschland. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Berichte 19/2016), Nürnberg, 21 S.
Abstract
Vor dem Hintergrund der stark gefallenen Flüchtlingszahlen geht das IAB von einem Rückgang der Flüchtlingszuwanderung im laufenden Jahr um etwa zwei Drittel gegenüber dem Vorjahr aus. "Sofern sich die politischen Rahmenbedingungen nicht ändern, könnten im Verlauf des Jahres 2016 300.000 bis 400.000 Flüchtlinge zuziehen. Diese Einschätzung steht aber unter dem Vorbehalt, dass das Türkei-Abkommen und die Schließung der Balkanroute Bestand haben", erklärte der IAB-Arbeitsmarktforscher Herbert Brücker am Freitag. Im Jahr 2015 wurden 1,1 Millionen Flüchtlinge erfasst. Unter der Berücksichtigung von Doppelzählungen, Weiter- und Rückreisen schätzt das IAB die Nettozuwanderung von Flüchtlingen im Jahr 2015 auf 900.000. (IAB)
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Literaturhinweis
IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten: Überblick und erste Ergebnisse (2016)
Brücker, Herbert ; Vallizadeh, Ehsan ; Schacht, Diana ; Rother, Nina ; Rother, Nina ; Friedrich, Martin ; Scheible, Jana A.; Schupp, Jürgen ; Trübswetter, Parvati; Babka von Gostomski, Christian; Sirries, Steffen; Brücker, Herbert ; Romiti, Agnese ; Schmelzer, Paul; Richter, David ; Siegert, Manuel ; Liebau, Elisabeth ; Böhm, Axel; Kroh, Martin ; Schupp, Jürgen ; Giesselmann, Marco ; Kosyakova, Yuliya ; Fendel, Tanja ; Holst, Elke;Zitatform
Brücker, Herbert, Nina Rother & Jürgen Schupp (Hrsg.); Babka von Gostomski, Christian, Axel Böhm, Herbert Brücker, Tanja Fendel, Martin Friedrich, Marco Giesselmann, Elke Holst, Yuliya Kosyakova, Martin Kroh, Elisabeth Liebau, David Richter, Agnese Romiti, Nina Rother, Diana Schacht, Jana A. Scheible, Paul Schmelzer, Jürgen Schupp, Manuel Siegert, Steffen Sirries, Parvati Trübswetter & Ehsan Vallizadeh (2016): IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten: Überblick und erste Ergebnisse. (IAB-Forschungsbericht 14/2016), Nürnberg, 100 S.
Abstract
"Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten ist eine jährliche Wiederholungsbefragung, die im Längsschnitt rund 4.500 Geflüchtete befragt. Im ersten Teil wurden 2016 2.349 Geflüchtete interviewt, die in 1.766 Haushalten leben. Der zweite Teil der Befragung ist bis Dezember 2016 noch im Feld und wird den Umfang der Stichprobe in etwa verdoppeln. Befragt werden Geflüchtete, die vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Januar 2016 in Deutschland eingereist sind und einen Asylantrag gestellt haben, sowie ihre Haushaltsmitglieder. Befragt wurden in der ersten Welle nur erwachsene Personen (18 Jahre und älter). Alle in diesem Bericht vorgestellten Ergebnisse beruhen auf dem ersten Teil der Befragung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Brücker, Herbert ; Friedrich, Martin ; Trübswetter, Parvati; Brücker, Herbert ; Kosyakova, Yuliya ; Fendel, Tanja ;Ähnliche Treffer
auch erschienen als: DIW Berlin. Politikberatung kompakt , 116 -
Literaturhinweis
Fluchtmigration nach Deutschland: Normative Grundlagen, Arbeitsmarktintegration und Arbeitsmarktwirkungen (2016)
Zitatform
Brücker, Herbert (2016): Fluchtmigration nach Deutschland: Normative Grundlagen, Arbeitsmarktintegration und Arbeitsmarktwirkungen. In: C. Pfeffer-Hoffmann (Hrsg.) (2016): Profile der Neueinwanderung 2016 : Analysen zum Wandel der Flucht- und Arbeitsmigration nach Deutschland, S. 15-40.
Abstract
"Die Kosten der Fluchtmigration und damit auch das humanitäre Schutzniveau, das Deutschland und andere Länder gewähren werden, werden nicht unerheblich von der Arbeitsmarktintegration der Geflüchteten beeinflusst werden. Die Geflüchteten bringen für die Arbeitsmarktintegration sehr heterogene Voraussetzungen mit: Die Allgemeinbildung ist stark polarisiert, der Anteil von Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung gering. Allerdings sind die Geflüchteten im Durchschnitt noch sehr jung, was die Integration in das Bildungssystem und den Arbeitsmarkt erleichtert. Auch ist zu erwarten, dass die Risikoneigung hoch ist, was empirisch wiederum mit günstigen Arbeitsmarktperspektiven verknüpft ist. Schließlich können wir von einer hohen Arbeitsmotivation ausgehen, nicht zuletzt weil viele Geflüchtete ein hohes Interesse daran haben, Geld zu verdienen, um Familienangehörige in Not zu finanzieren.
Die Integrationspolitik muss an diese heterogenen Voraussetzungen anknüpfen." (Textauszug, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Hier finden Sie das Sammelwerk (Open Access). -
Literaturhinweis
Referral-based job search networks (2016)
Zitatform
Dustmann, Christian, Albrecht Glitz, Uta Schönberg & Herbert Brücker (2016): Referral-based job search networks. In: The Review of Economic Studies, Jg. 83, H. 2, S. 514-546., 2015-06-08. DOI:10.1093/restud/rdv045
Abstract
"This article derives novel testable implications of referral-based job search networks in which employees provide employers with information about potential new hires that they otherwise would not have. Using comprehensive matched employer - employee data covering the entire workforce in one large metropolitan labour market combined with unique survey data linked to administrative records, we provide evidence that workers earn higher wages and are less inclined to leave their firms if they have obtained their job through a referral. These effects are particularly strong at the beginning of the employment relationship and decline with tenure in the firm, suggesting that firms and workers learn about workers' productivity over time. Overall, our findings imply that job search networks help to reduce informational deficiencies in the labour market and lead to productivity gains for workers and firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Bedeutung von Bildung und Spracherwerb für die Arbeitsmarktintegration von Asylsuchenden (2016)
Zitatform
Fendel, Tanja & Agnese Romiti (2016): Die Bedeutung von Bildung und Spracherwerb für die Arbeitsmarktintegration von Asylsuchenden. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 45, H. 1, S. 16-19., 2015-12-04.
Abstract
"Über die Integration von Asylsuchenden in Berufsbildung und Beschäftigung ist aufgrund der fehlenden Datenlage für Deutschland bislang wenig bekannt. In der neuen IAB-SOEP-Migrationsstichprobe werden unter anderem auch Personen befragt, die als Asylsuchende nach Deutschland gekommen sind und denen es gelungen ist, in Deutschland zu bleiben. Der Beitrag geht der Frage nach, was diese Personengruppe kennzeichnet und welche Faktoren ihre Integration in den deutschen Arbeitsmarkt begünstigen. Vorangehende Untersuchungen haben gezeigt, dass Investitionen in Bildung und Spracherwerb in Deutschland eine wesentliche Voraussetzung hierfür sind. So wird ebenfalls untersucht, in welchem Maß diese Investitionen wiederum mit dem Bildungsniveau der Asylsuchenden zusammenhängen." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Geflüchtete auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Erfahrungen mit Migranten in der Vergangenheit und in anderen Ländern (2016)
Zitatform
Garloff, Alfred (2016): Geflüchtete auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Erfahrungen mit Migranten in der Vergangenheit und in anderen Ländern. (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Diskussionspapier 01), Berlin, 11 S.
Abstract
"Ausgehend von der Erkenntnis, dass aufgrund der Einmaligkeit der Flüchtlingswelle des Jahres 2015/2016 nach Deutschland und aufgrund der besonderen Charakteristika von Flüchtlingen eine Beurteilung von deren Effekten auf den Arbeitsmarkt schwierig ist, zeigt das Diskussionspapier Erfahrungen aus früheren Einwanderungsepisoden nach Deutschland sowie aus Erfahrungen anderer Länder auf. Die Erkenntnisse aus der Literatur deuten darauf hin, dass Migranten und insbesondere Flüchtlinge gegenüber Einheimischen in Bezug auf Bildung, Löhne und Beschäftigung schwächer abschneiden. Umstritten ist, wie viel schwächer die Werte für Flüchtlinge ausfallen und inwiefern im Zeitverlauf die Lücke geschlossen werden kann. Die Arbeitsmarktposition einheimischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist zumeist nur geringfügig durch Zuwanderer betroffen. Falls ungünstige Ergebnisse nachgewiesen wurden, so galt dies vor allem für Geringqualifizierte und vormalige Migranten. In einzelnen Studien sind aber auch positive Effekte auf Löhne und Beschäftigung von geringqualifizierten Einheimischen nachgewiesen worden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Viele Geflüchtete brachten Berufserfahrung mit, aber nur ein Teil einen Berufsabschluss (2016)
Zitatform
Liebau, Elisabeth & Zerrin Salikutluk (2016): Viele Geflüchtete brachten Berufserfahrung mit, aber nur ein Teil einen Berufsabschluss. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 83, H. 35, S. 732-740.
Abstract
"Schulische und berufliche Qualifikationen spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, Geflüchtete und andere MigrantInnen erfolgreich in die Gesellschaft zu integrieren. Welche Qualifikationen haben MigrantInnen bereits im Herkunftsland erworben, welche in Deutschland? Und in welchem Maße können im Ausland erworbene Abschlüsse in Deutschland anerkannt werden? Mithilfe der IAB-SOEP-Migrationsbefragung lässt sich zeigen, dass der Großteil der in diesem Bericht untersuchten Gruppen von MigrantInnen die schulische Bildung im Ausland abschloss und dort bereits berufliche Erfahrungen sammelte. Nur ein Teil kann jedoch auch formale Berufsabschlüsse vorweisen. Ein Drittel der Geflüchteten und anderer MigrantInnen beantragt die Anerkennung ausländischer Abschlüsse, wobei die Anerkennungsquote aber insbesondere unter den Geflüchteten gering ist. Für MigrantInnen, die ihre Qualifikationen im Herkunftsland erwarben, ist mit Blick auf eine Arbeitsaufnahme in Deutschland entscheidend, dass sie über eine Qualifikation verfügen, die auf dem deutschen Arbeitsmarkt nachgefragt wird. Grundsätzlich sollten sie einerseits die deutsche Sprache erlernen und in andere Bildungsmaßnahmen investieren und andererseits - sofern möglich - ihre schulischen und beruflichen Zertifikate in Deutschland anerkennen lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Spracherwerb: Geflüchtete schließen zu anderen MigrantInnen nahezu auf (2016)
Zitatform
Liebau, Elisabeth & Diana Schacht (2016): Spracherwerb: Geflüchtete schließen zu anderen MigrantInnen nahezu auf. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 83, H. 35, S. 741-748.
Abstract
"Der Erwerb von Deutschkenntnissen wird für die Mehrzahl Geflüchteter zum Schlüssel für eine erfolgreiche Integration. Dies gilt sowohl hinsichtlich des Einstiegs auf den deutschen Arbeitsmarkt, um relevante Bildungszertifikate zu erwerben, als auch für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Zu Sprachkenntnissen und Spracherwerb Geflüchteter in Deutschland gibt es bisher jedoch nur wenige Studien. Anhand der IAB-SOEP-Migrationsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) und des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) können neue Ergebnisse zum Spracherwerb Geflüchteter in Deutschland präsentiert werden. Die Analysen, durchgeführt am DIW Berlin, zeigen Faktoren auf, die mit dem Spracherwerb Geflüchteter in Deutschland, auch im Vergleich zu anderen MigrantInnen, in der Vergangenheit in einem positiven Zusammenhang standen. Geflüchtete verfügten bei ihrer Ankunft in Deutschland meist über keine Deutschkenntnisse. Im Zeitverlauf konnten sie sich jedoch dem Sprachniveau anderer MigrantInnen annähern. Hierbei standen das Alter beim Zuzug und die bisherige Bildungsbiographie der Geflüchteten in einem positiven Zusammenhang mit ihrer Sprachentwicklung. Nach dem Zuzug ging ihr weiterer Spracherwerb mit der Partizipation im deutschen Bildungssystem, einer längeren Aufenthaltsdauer sowie dem häufigen Gebrauch der deutschen Sprache, etwa am Arbeitsplatz, einher." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Geflüchtete nahmen in Deutschland später eine Erwerbstätigkeit auf als andere MigrantInnen (2016)
Zitatform
Salikutluk, Zerrin, Johannes Giesecke & Martin Kroh (2016): Geflüchtete nahmen in Deutschland später eine Erwerbstätigkeit auf als andere MigrantInnen. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 83, H. 35, S. 749-756.
Abstract
"Bei der Gruppe der bereits länger in Deutschland lebenden Geflüchteten, die insbesondere zwischen 1990 und 2010 einwanderten, dauerte die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit länger als bei anderen MigrantInnen. Das zeigen die Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und der IAB-SOEP-Migrationsbefragung. Zudem wiesen diese Geflüchteten auch Jahre nach der Zuwanderung eine höhere Erwerbslosenquote auf und erzielten vergleichsweise geringere Einkommen. Auch berichteten Geflüchtete aus bestimmten Herkunftsregionen von beruflichen Tätigkeiten, die oftmals unter ihrem Qualifikationsniveau liegen. Diese Befunde verweisen auf die Bedeutung gezielter Bildungs- und Arbeitsmarktmaßnahmen, um Geflüchtete möglichst gut in den Arbeitsmarkt in Deutschland - und damit in die Gesellschaft - zu integrieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Feeling European: an exploration of ethnic disparities among immigrants (2016)
Zitatform
Teney, Céline, Laurie Hanquinet & Katharina Bürkin (2016): Feeling European. An exploration of ethnic disparities among immigrants. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 42, H. 13, S. 2182-2204. DOI:10.1080/1369183X.2016.1166941
Abstract
"Over the last 20 years, European identity has become a key topic widely investigated in social sciences. However, most research has only focused on EU nationals and EU immigrants, neglecting the fact that a substantial segment of citizens in Europe are non-EU immigrants. This article explores the differences between and within EU and non-EU immigrant groups in terms of European identity and potential factors behind these differences. Based on the 2013 IAB-SOEP Migration Sample of first generation immigrants in Germany (N?=?2581), this paper reveals that non-EU immigrants tend to identify as European - even if to a lesser extent than EU immigrants. Moreover it provides a systematic comparative exploration of different factors possibly able to foster a European identity among EU and non-EU immigrants. It reveals, for instance, that religious affiliation has no significant impact but that spatial mobility is especially important in accounting for patterns in ethnic disparities in the endorsement of a European identity. Furthermore, this article illuminates a positive association between European identity and identity with the receiving society among both EU and non-EU immigrants as well as a positive association between European identity and identification with the origin country among EU immigrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Fluchtmigration und Arbeitsmarkt: Kann die Integration gelingen? (2016)
Zitatform
Walwei, Ulrich (2016): Fluchtmigration und Arbeitsmarkt: Kann die Integration gelingen? In: Gesundheits- und Sozialpolitik, Jg. 70, H. 6, S. 6-16. DOI:10.5771/1611-5821-2016-6-6
Abstract
"Schätzungen zufolge sind 2015 knapp 900.000 Menschen nach Deutschland geflüchtet. Für 2016 wird davon ausgegangen, dass noch einmal rund 300.000 dazu kommen könnten. Die Möglichkeiten und Voraussetzungen der Integration geflüchteter Menschen in die Gesellschaft werden landauf und landab diskutiert. Eine zentrale Rolle kommt der Partizipation am hiesigen Arbeitsmarkt zu. Gelingt es geflüchteten Menschen, eine auskömmliche Beschäftigung zu finden, sichern sie damit nicht nur ihren eigenen Lebensunterhalt, sondern tragen auch zum Gemeinwohl bei. Der Beitrag gibt erste Antworten auf die Frage, wie der Arbeitsmarkt die Fluchtmigration verkraften wird und ob sich geflüchtete Menschen mit nachhaltigem Erfolg in den Arbeitsmarkt integrieren können. Hierzu werden Forschungsergebnisse aus dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktintegration: Spielt der Geburtsort eine Rolle?: eine empirische Untersuchung mit Daten des SOEP zum Zusammenhang zwischen Geburtsort und Arbeitsmarkterfolg von Migranten in Deutschland (2015)
Kostmann, Michael;Zitatform
Kostmann, Michael (2015): Arbeitsmarktintegration: Spielt der Geburtsort eine Rolle? Eine empirische Untersuchung mit Daten des SOEP zum Zusammenhang zwischen Geburtsort und Arbeitsmarkterfolg von Migranten in Deutschland. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 759), Berlin, 32 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarkterfolg von Migranten in Deutschland bleibt trotz Integrationsbemühungen hinter dem der autochthonen deutschen Bevölkerung zurück. Mithilfe der IAB-SOEP-Migrationsstichprobe 2013 wurden, nach Herkunftsgruppen differenziert, Unterschiede zwischen der ersten und zweiten Migrantengeneration bezüglich des Arbeitsmarkterfolgs, operationalisiert durch Erwerbsstatus, Arbeitslosigkeit und Einkommen, betrachtet. Die Analyse der gesamten Stichprobe zeigt, dass die zweite Generation lediglich bezüglich des Einkommens besser gestellt ist. In einer Teilstichprobe, die nur Personen enthält, die ihren höchsten Berufs- oder Bildungsabschluss in Deutschland erhoben haben, ist hingegen die erste Generation hinsichtlich Erwerbsstatus und Arbeitslosigkeit besser gestellt. Lineare und logistische Regressionsanalysen in der Teilstichprobe zeigen keinen signifikanten Effekt des Geburtsortes auf das Einkommen, jedoch einen unerwarteten Effekt auf die Erwerbstätigkeit: Personen mit deutschem Abschluss, die in Deutschland geboren sind (zweite Migrantengeneration), haben eine signifikant geringere Wahrscheinlichkeit erwerbstätig zu sein. Insgesamt wird deutlich, dass eine differenzierte Betrachtung der Migrantenbevölkerung auch unabhängig vom Vergleich zur autochthonen deutschen Bevölkerung sinnvoll und nötig ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Leben, lernen, arbeiten: Eine Zusammenfassung der IAB-SOEP Migrationsstichprobe (2015)
Zitatform
Romiti, Agnese (2015): Leben, lernen, arbeiten. Eine Zusammenfassung der IAB-SOEP Migrationsstichprobe. In: IQ konkret H. 1, S. 14-15., 2015-04-24.
Abstract
"Eine aktuelle Studie zeigt, welche Auswirkungen Deutschkenntnisse, berufliche Qualifikationen und deren Anerkennung auf die Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten haben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lohnanpassungen von Migranten: Das soziale Umfeld gibt die Richtung vor (2015)
Zitatform
Romiti, Agnese, Parvati Trübswetter & Ehsan Vallizadeh (2015): Lohnanpassungen von Migranten: Das soziale Umfeld gibt die Richtung vor. (IAB-Kurzbericht 25/2015), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarktzugang von Migranten wird zum Zeitpunkt ihrer Zuwanderung nach Deutschland oft erschwert durch Defizite in den Sprachkenntnissen sowie durch mangelnde Informationen über institutionelle Rahmenbedingungen und soziale Normen. Wichtige Indikatoren für die erfolgreiche Integration der Migranten in den deutschen Arbeitsmarkt sind das Lohnniveau bei der ersten Beschäftigung sowie die Annäherung ihrer Löhne an das Niveau der deutschen Bevölkerung im Zeitverlauf. In dieser Studie werden die Determinanten der Unterschiede im Lohnniveau zwischen Migranten und Deutschen untersucht sowie die Faktoren, die den Anpassungsprozess der Löhne beeinflussen. Dabei liegt der Fokus vor allem auf den externen Effekten des sozialen bzw. ethnischen Umfelds der Migranten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Trübswetter, Parvati;Weiterführende Informationen
- Lohnniveau von Migranten im Verhältnis zu den Löhnen von Deutschen, nach Aufenthaltsdauer
- Einfluss des ethnischen Humankapitals und anderer Faktoren auf die Bildungsinvestitionen von Migranten in Deutschland
- Einfluss des ethnischen Humankapitals, der Netzwerkgröße und anderer Faktoren auf die Lohnanpassung von Migranten in Deutschland
- Lohnniveau von Migranten im Verhältnis zu den Löhnen von Deutschen, nach Bildungsniveau des ethnischen Umfelds und nach Aufenthaltsdauer
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Literaturhinweis
Auf dem Weg nach Deutschland: Neue Muster der Migration (2014)
Brücker, Herbert ; Kroh, Martin ; Schupp, Jürgen ; Bartsch, Simone; Trübswetter, Parvati; Tucci, Ingrid ;Zitatform
Brücker, Herbert, Ingrid Tucci, Simone Bartsch, Martin Kroh, Parvati Trübswetter & Jürgen Schupp (2014): Auf dem Weg nach Deutschland: Neue Muster der Migration. In: (2014): Die IAB-SOEP-Migrationsstichprobe: Leben, lernen, arbeiten - wie es Migranten in Deutschland geht (IAB-Kurzbericht, 21.1/2014), S. 3-12, 2014-10-13.
Abstract
"Eine neue Längsschnittbefragung von rund 5.000 Personen mit Migrationshintergrund liefert erstmals umfassende Informationen über Zuwanderer und ihre Familienangehörigen. So lässt sich etwa nachvollziehen, wann die Befragten in Deutschland, in ihren Geburtsländern und in anderen Ländern gelebt haben und auf welchen Wegen sie gewandert sind. Traditionelle Muster der Migration, in denen Zuwanderer nach dem Zuzug dauerhaft ihren Lebensmittelpunkt in ein neues Zielland verlagern, werden zunehmend durch neue Muster abgelöst: Insbesondere seit der Wirtschafts- und Finanzkrise sowie der EU-Osterweiterung ist zu beobachten, dass Menschen wiederholt migrieren und Lebenserfahrungen in verschiedenen Ländern sammeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Anerkannte Abschlüsse und Deutschkenntnisse lohnen sich: Arbeitsmarktintegration von Migranten in Deutschland (2014)
Zitatform
Brücker, Herbert, Elisabeth Liebau, Agnese Romiti & Ehsan Vallizadeh (2014): Anerkannte Abschlüsse und Deutschkenntnisse lohnen sich. Arbeitsmarktintegration von Migranten in Deutschland. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 81, H. 43, S. 1144-1151.
Abstract
"Über die Erwerbsverläufe und die Verdienste von Migranten vor dem Zuzug nach Deutschland ist bislang aufgrund der Datenlage wenig bekannt. Die neue IAB-SOEP-Migrationsstichprobe schließt nicht nur diese Lücke, sie stellt auch umfassende Informationen zu den Determinanten der Arbeitsmarktintegration von Migranten in Deutschland bereit. Menschen, die bereits vor dem Zuzug erwerbstätig waren, sind dies in der Regel auch später in Deutschland und ihre Einkommensgewinne sind hoch. Deutschkenntnisse und die Anerkennung beruflicher Abschlüsse erhöhen die Löhne und steigern die Chancen, entsprechend der Qualifikation beschäftigt zu werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IAB-Kurzbericht , 21.3/2014 -
Literaturhinweis
Die IAB-SOEP-Migrationsstichprobe: Leben, lernen, arbeiten - wie es Migranten in Deutschland geht (2014)
Brücker, Herbert ; Vallizadeh, Ehsan ; Tucci, Ingrid ; Bartsch, Simone; Liebau, Elisabeth ; Kroh, Martin ; Trübswetter, Parvati; Schupp, Jürgen ; Eisnecker, Philipp; Romiti, Agnese ;Zitatform
Brücker, Herbert, Simone Bartsch, Philipp Eisnecker, Martin Kroh, Elisabeth Liebau, Agnese Romiti, Jürgen Schupp, Parvati Trübswetter, Ingrid Tucci & Ehsan Vallizadeh (2014): Die IAB-SOEP-Migrationsstichprobe: Leben, lernen, arbeiten - wie es Migranten in Deutschland geht. (IAB-Kurzbericht 21/2014), Nürnberg, 36 S.
Abstract
"Weltweit ist Migration eins der zentralen Zukunftsthemen. Vielfältige Motive veranlassen immer mehr Menschen, ihren Lebensmittelpunkt - zum Teil mehrfach - in ein anderes Land zu verlegen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Nürnberg und das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) führen seit dem Jahr 2013 eine Befragung von Migranten und ihren Nachkommen durch. Die IAB-SOEP-Migrationsstichprobe ist eine Längsschnittbefragung von rund 5.000 Personen mit Migrationshintergrund, die in gut 2.700 Haushalten in Deutschland leben. Erste Ergebnisse daraus wurden jetzt in einer Sonderausgabe der IAB-Kurzberichte zusammengefasst. Dabei geht es um die Stichprobe selbst, aber auch um die Migrationsbiografie der Zuwanderer, ihre Bildungsbiografie, die Arbeitsmarktintegration und abschließend um Fragen der sozialen Integration der Migranten in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Durchschnittliche Zahl der Schuljahre von Migranten im Ausland nach Bildungsabschlüssen
- Monatliche Nettoverdienste vor und nach der Zuwanderung
- Wie zufrieden sind Migranten mit ihrem Leben? (IAB-Kurzbericht 21.4/2014)
- Berufliche Bildung von Migranten und anderen Personen mit Migrationshintergrund in Deutschland
- Migranten investieren in Sprache und Bildung (IAB-Kurzbericht 21.2/2014)
- Gute und sehr gute Sprachkenntnisse nach Aufenthaltsdauer
- Besuchskontakte mit Personen deutscher Herkunft und mit Personen mit Migrationshintergrund in den letzten zwölf Monaten
- Bleibeabsicht von Migranten nach Migrationstyp und Berufsabschluss
- Anerkannte Abschlüsse und Deutschkenntnisse lohnen sich (IAB-Kurzbericht 21.3/2014)
- Zuzugswege nach Aufenthaltszwecken und Ländergruppen
- Weg, über den Zuwanderer die erste Arbeitsstelle in Deutschland gefunden haben
- Zusammensetzung der IAB-SOEP-Migrationsstichprobe nach dem Migrationshintergrund der Befragten
- Neue Muster der Migration (IAB-Kurzbericht 21.1/2014)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktintegration von Migranten in Deutschland: Anerkannte Abschlüsse und Deutschkenntnisse lohnen sich (2014)
Zitatform
Brücker, Herbert, Elisabeth Liebau, Agnese Romiti & Ehsan Vallizadeh (2014): Arbeitsmarktintegration von Migranten in Deutschland: Anerkannte Abschlüsse und Deutschkenntnisse lohnen sich. In: (2014): Die IAB-SOEP-Migrationsstichprobe: Leben, lernen, arbeiten - wie es Migranten in Deutschland geht (IAB-Kurzbericht, 21.3/2014), S. 21-28, 2014-10-13.
Abstract
"Über die Erwerbsverläufe und die Verdienste von Migranten vor dem Zuzug nach Deutschland ist bislang aufgrund der Datenlage wenig bekannt. Die neue IAB-SOEP-Migrationsstichprobe schließt nicht nur diese Lücke, sie stellt auch umfassende Informationen zu den Determinanten der Arbeitsmarktintegration von Migranten in Deutschland bereit. Menschen, die bereits vor dem Zuzug erwerbstätig waren, sind dies in der Regel auch später in Deutschland und ihre Einkommensgewinne sind hoch. Deutschkenntnisse und die Anerkennung beruflicher Abschlüsse erhöhen die Löhne und steigern die Chancen, entsprechend der Qualifikation beschäftigt zu werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bildungsbiografien von Zuwanderern nach Deutschland: Migranten investieren in Sprache und Bildung (2014)
Zitatform
Liebau, Elisabeth & Agnese Romiti (2014): Bildungsbiografien von Zuwanderern nach Deutschland: Migranten investieren in Sprache und Bildung. In: (2014): Die IAB-SOEP-Migrationsstichprobe: Leben, lernen, arbeiten - wie es Migranten in Deutschland geht (IAB-Kurzbericht, 21.2/2014), S. 13-20, 2014-10-13.
Abstract
"Sprachkompetenz und Bildung sind Schlüsselfaktoren für die Teilhabe von Migranten an allen Bereichen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens. Ob es Zuwanderern gelingt, ihr im Ausland erworbenes Humankapital nach Deutschland zu transferieren, zeigen erste Ergebnisse aus der IAB-SOEP-Migrationsstichprobe. Lückenlose Bildungsbiografien der Migranten in Deutschland und in den Herkunftsländern machen deutlich, dass diese auch nach dem Zuzug ihre Deutschkenntnisse deutlich verbessern und in erheblichem Umfang berufliche Bildungsabschlüsse erwerben. Bislang hat ein Drittel der Zuwanderer die Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen beantragt, die Anerkennungsquoten sind bei Migranten, die in reglementierten Berufen tätig sind, besonders hoch." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Migranten investieren in Sprache und Bildung: Bildungsbiografien von Zuwanderern nach Deutschland (2014)
Zitatform
Liebau, Elisabeth & Agnese Romiti (2014): Migranten investieren in Sprache und Bildung. Bildungsbiografien von Zuwanderern nach Deutschland. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 81, H. 43, S. 1136-1143.
Abstract
"Sprachkompetenz und Bildung sind Schlüsselfaktoren für die Teilhabe von Migranten an allen Bereichen des wirtschaftlichen und sozialen Lebens. Ob es Zuwanderern gelingt, ihr im Ausland erworbenes Humankapital nach Deutschland zu transferieren, zeigen erste Ergebnisse aus der IAB-SOEP-Migrationsstichprobe. Lückenlose Bildungsbiografien der Migranten in Deutschland und in den Herkunftsländern machen deutlich, dass diese auch nach dem Zuzug ihre Deutschkenntnisse deutlich verbessern und in erheblichem Umfang berufliche Bildungsabschlüsse erwerben. Bislang hat ein Drittel der Zuwanderer die Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen beantragt, die Anerkennungsquoten sind bei Migranten, die in reglementierten Berufen tätig sind, besonders hoch." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IAB-Kurzbericht , 21.2/2014 -
Literaturhinweis
Wie zufrieden sind Migranten mit ihrem Leben?: Diskriminierungserfahrungen und soziale Integration (2014)
Zitatform
Tucci, Ingrid, Philipp Eisnecker & Herbert Brücker (2014): Wie zufrieden sind Migranten mit ihrem Leben? Diskriminierungserfahrungen und soziale Integration. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 81, H. 43, S. 1152-1158.
Abstract
"Migration stellt die betroffenen Personen vor zahlreiche Herausforderungen. Neben der Arbeitsmarktintegration oder dem Erwerb von Sprachkompetenz müssen sie auch neue soziale Kontakte in einem fremden Lebensumfeld aufbauen. Mit der IAB-SOEP-Migrationsstichprobe kann die soziale Integration von Migrantinnen und Migranten vertieft untersucht werden. Dabei spielen auch Integrationshemmnisse und Diskriminierungserfahrungen eine zentrale Rolle. Die Ergebnisse zeigen, dass die Lebenszufriedenheit von Migranten, aber auch ihre Identifikation mit Deutschland neben strukturellen Faktoren wie Erwerbsstatus und Einkommen maßgeblich von der sozialen Integration beeinflusst werden. " (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IAB-Kurzbericht , 21.4/2014 -
Literaturhinweis
Diskriminierungserfahrungen und soziale Integration: Wie zufrieden sind Migranten mit ihrem Leben? (2014)
Zitatform
Tucci, Ingrid, Philipp Eisnecker & Herbert Brücker (2014): Diskriminierungserfahrungen und soziale Integration: Wie zufrieden sind Migranten mit ihrem Leben? In: (2014): Die IAB-SOEP-Migrationsstichprobe: Leben, lernen, arbeiten - wie es Migranten in Deutschland geht (IAB-Kurzbericht, 21.4/2014), S. 29-35, 2014-10-13.
Abstract
"Migration stellt die betroffenen Personen vor zahlreiche Herausforderungen. Neben der Arbeitsmarktintegration oder dem Erwerb von Sprachkompetenz müssen sie auch neue soziale Kontakte in einem fremden Lebensumfeld aufbauen. Mit der IAB-SOEP-Migrationsstichprobe kann die soziale Integration von Migrantinnen und Migranten vertieft untersucht werden. Dabei spielen auch Integrationshemmnisse und Diskriminierungserfahrungen eine zentrale Rolle. Die Ergebnisse zeigen, dass die Lebenszufriedenheit von Migranten, aber auch ihre Identifikation mit Deutschland neben strukturellen Faktoren wie Erwerbsstatus und Einkommen maßgeblich von der sozialen Integration beeinflusst werden. " (Autorenreferat, IAB-Doku)
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- FDZ Publikationen / FDZ publications
- Arbeiten und Lernen im Wandel / Working and Learning in a Changing World (ALWA)
- BA-Beschäftigtenpanel / BA Employment Panel
- Berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen (WeLL)/Further Training and Lifelong Learning (WeLL
- Berufstätigenerhebung 1989 (BTE1989) / Employment survey for East Germany (DDR) 1989 (BTE1989)
- Beschäftigtenbefragung "Bonuszahlungen, Lohnzuwächse und Gerechtigkeit" - BLoG
- Betriebsbefragung IAB-IZA-ZEW-Arbeitswelt 4.0 (BIZA) und DiWaBe-Beschäftigtenbefragung
- Biografiedaten dt. Sozialversicherungsträger / Biographical data of social insurances (BASiD)
- Children of Immigrants Longitudinal Survey in Four European Countries - Germany verknüpft mit administrativen Daten des IAB
- Daten der Treuhandanstalt verknüpft mit Betriebs-Historik-Panel (THA-BHP)
- Datensatz NEPS-SC1-ADIAB Neugeborene
- Datensatz NEPS-SC3-ADIAB Schüler Klasse 5
- Datensatz NEPS-SC4-ADIAB Schüler Klasse 9
- Datensatz NEPS-SC5-ADIAB Studierende
- Datensatz NEPS-SC6-ADIAB Erwachsene
- Datensatz SOEP-CMI-ADIAB
- Datenspeicher Gesellschaftliches Arbeitsvermögen verknüpft mit administrativen Daten des IAB (GAV-ADIAB) 1975-2019
- GAW-IAB-Gründerbefragung
- German Management and Organizational Practices (GMOP) Survey
- IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten
- IAB-Beschäftigtenstichprobe / IAB Employment Sample
- IAB-Betriebs-Historik-Panel / IAB Establishment History Panel
- IAB-Betriebspanel / IAB Establishment Panel
- IAB-Datensatz BeCovid
- IAB-Datensatz HOPP
- IAB-Linked-Employer-Employee-Datensatz (LIAB) / Linked Employer-Employee Data from the IAB
- IAB-Querschnittsbefragung / Cross-sectional survey
- IAB-SOEP Migrationsstichprobe (IAB-SOEP MIG)
- IAB-Stellenerhebung / IAB Job Vacancy Survey
- International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa)
- IZA/IAB Administrativer Evaluationsdatensatz (AED und LED) / IZA Evaluation Dataset Survey
- Kundenbefragung zu Organisationsstrukturen nach SGB II / Client survey on German SGBII-Agencies
- LidA - Leben in der Arbeit
- Linked Inventor Biography Data
- Linked Personnel Panel (LPP)
- Mannheimer Unternehmenspanel (MUP) verknüpft mit Daten des IAB
- Panel Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) / Panel Study Labour Market and Social Security
- Stichprobe Integrierter Employer-Employee Daten (SIEED)/Sample of Integrated Employer-Employee Data
- Stichprobe der Integr. Arbeitsmarktbiografien/Sample of integrated labour market biographies (SIAB)
- Stichprobe der Integrierten Grundsicherungsbiografien (SIG)
- Stichprobe des Administrative Wage and Labor Market Flow Panel (FDZ-AWFP)
- Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit (S-MGA)
