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Dossier

Berufliche Mobilität

Eine Tätigkeit, die mehr Spaß verspricht, ein höheres Gehalt oder bessere Entwicklungsperspektiven: Es gibt viele Gründe, nicht länger im erlernten oder ausgeübten Beruf tätig zu sein. Nicht immer sind sie jedoch so erfreulich: Auslöser kann auch eine Entlassung sein.

Dieses Themendossier bietet Literaturhinweise zur beruflichen Mobilitätsforschung in Deutschland und in anderen Ländern. Sie erschließt theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse - beispielsweise zu den Fragen: Sind Berufswechsel lohnend? Für wen sind sie mit besonderen Risiken verbunden? Wie gut lassen sich bei einem beruflichen Neustart die bisher erworbenen Qualifikationen verwerten?
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im Aspekt "Berufliche Mobilität und Auf-/Abstiegsprozesse "
  • Literaturhinweis

    Verwertung beruflicher Qualifikationen im Kontext der Mobilität nach Deutschland: Ergebnisse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 (2018)

    Santiago Vela, Ana;

    Zitatform

    Santiago Vela, Ana (2018): Verwertung beruflicher Qualifikationen im Kontext der Mobilität nach Deutschland. Ergebnisse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 47, H. 4, S. 45-49.

    Abstract

    "Die internationale Mobilität von Beschäftigten spielt eine immer wichtigere Rolle im Rahmen der weltweiten Vernetzung. Allerdings ist ihre Mobilität beschränkt, da im Bildungsverlauf erworbene Qualifikationen meist einen landesspezifischen Kontext besitzen und daher im Ausland häufig nicht in vollem Umfang verwertet werden können. Dies führt dazu, dass Beschäftigte, die sich im Ausland qualifiziert haben, in Deutschland mitunter Tätigkeiten ausüben, die nicht ihrer Ausbildung entsprechen. Welche Faktoren begünstigen oder hemmen eine solche überqualifizierte Beschäftigung? Der Beitrag untersucht diese Frage mit Daten der aktuellen BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Zur Bedeutung des Berufs für Arbeitsplatzwechsel (2018)

    Vicari, Basha ; Kracke, Nancy ; Stops, Michael ; Dengler, Katharina ; Reichelt, Malte ; Damelang, Andreas ; Schulz, Florian ; Abraham, Martin ;

    Zitatform

    Vicari, Basha (2018): Zur Bedeutung des Berufs für Arbeitsplatzwechsel. Nürnberg, 167 S.

    Abstract

    "Diese Dissertation umfasst fünf für sich alleine stehende Forschungspapiere, die die Rolle der Berufe beim Arbeitsplatzwechsel aus verschiedenen Perspektiven untersuchen:
    - Institutionelle Eigenschaften von Berufen und ihr Einfluss auf berufliche Mobilität in Deutschland (mit Andreas Damelang und Florian Schulz, 2015 veröffentlicht in Schmollers Jahrbuch)
    - Der Einfluss strukturierender Eigenschaften von Berufen auf horizontale und vertikale berufliche Mobilität im Kohortenvergleich (alleine) - Wage Losses Due to Overqualification: The Role of Formal Degrees and Occupational Skills (mit Nancy Kracke und Malte Reichelt, 2018 veröffentlicht in Social Indicators Research)
    - When Do Employers Accept Occupational Mismatches? - A Vignette Study on German Employers' Selection Behaviour (mit Martin Abraham)
    - Occupation-Specific Matching Efficiency (mit Katharina Dengler und Michael Stops; 2016 als IAB-Discussion Paper veröffentlicht)" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Frequency of employer changes and their financial return: gender differences amongst German university graduates (2018)

    Wieschke, Johannes ;

    Zitatform

    Wieschke, Johannes (2018): Frequency of employer changes and their financial return: gender differences amongst German university graduates. In: Journal for labour market research, Jg. 52, S. 1-13. DOI:10.1186/s12651-017-0235-3

    Abstract

    "Diese Studie nutzt eine Stichprobe bayerischer Hochschulabsolventen, um Geschlechtsunterschiede sowohl in der Häufigkeit als auch in den finanziellen Erträgen von Arbeitgeberwechseln zu untersuchen. Die Such- und Matchingtheorien werden genutzt, um Hypothesen zu entwickeln, die anschließend gegeneinander getestet werden. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen ihren Arbeitgeber in den ersten Jahren nach dem Abschluss häufiger wechseln als Männer. Das kann zu einem großen Teil durch unterschiedliche Arbeitsmarktstrukturen erklärt werden, vor allem durch die Tatsache, dass Frauen in ihrer ersten Beschäftigung seltener in Großbetrieben, in Führungspositionen und mit unbefristeten Verträgen arbeiten und weniger zufrieden mit ihrer Arbeit sind. Sobald auf all diese Faktoren kontrolliert wird, ändert der Koeffizient sein Vorzeichen, d. h. unter gleichen Umständen wechseln Männer den Arbeitgeber häufiger. Weiterhin profitieren sowohl Männer als auch Frauen finanziell von Arbeitgeberwechseln. Männer erhalten höhere absolute Erträge, aber aufgrund ihrer höheren Einstiegseinkommen existiert bei den relativen Erträgen kein Unterschied zwischen Männern und Frauen und somit auch kein Einfluss auf die Gender Pay Gap. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund der Besonderheiten des deutschen Arbeitsmarktes diskutiert." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Risk attitudes, job mobility and subsequent wage growth during the early career (2017)

    Argaw, Bethlehem A.; Skriabikova, Olga J.; Maier, Michael F.;

    Zitatform

    Argaw, Bethlehem A., Michael F. Maier & Olga J. Skriabikova (2017): Risk attitudes, job mobility and subsequent wage growth during the early career. (ZEW discussion paper 2017-023), Mannheim, 23 S.

    Abstract

    "Job change is a decision under uncertainty: It is associated with costs whereas the decision is made without full knowledge about future benefits. In order to investigate the relationship between willingness to take risks and job mobility, we first extend a model for on-the-job search with nonwage job characteristics by including heterogeneity in risk attitudes. Second, we empirically test the model's implications showing that individuals who are more risk-averse choose to change their jobs less often than more risk-tolerant individuals. This difference in the job changing behaviour leads to only moderate differences wage growth during early career: Risk-averse individuals tend to have on average higher wage gains from each job change and have obtained higher overall wage growth at the end of the early career phase." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufseinstieg und Mobilitätsprozesse im Modernisierungsprozess und im Auf und Ab der Arbeitsmarktlage: Eine A-P-K-Analyse der Karrieren von Männern in Westdeutschland (2017)

    Becker, Rolf ; Blossfeld, Hans-Peter;

    Zitatform

    Becker, Rolf & Hans-Peter Blossfeld (2017): Berufseinstieg und Mobilitätsprozesse im Modernisierungsprozess und im Auf und Ab der Arbeitsmarktlage. Eine A-P-K-Analyse der Karrieren von Männern in Westdeutschland. In: S. Lessenich (Hrsg.) (2017): Geschlossene Gesellschaften : Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016 (Verhandlungen der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, 38), S. 1-11.

    Abstract

    "Nach Max Weber liegt soziale Schließung nach innen vor, wenn Erwerbs- und Mobilitätschancen einzelner Personen oder Gruppen in Betrieben und Beschäftigungsverhältnissen systematisch eingeschränkt werden. Auf diese Weise führt soziale Schließung über die Monopolisierung von Chancen bei einer Gruppe zum Zuwachs von Einkommen, Prestige und Macht, während den ausgeschlossenen Personen und Gruppen solche Ressourcen für die Marktlage und Lebensführung vorenthalten werden. Über Berufsverläufe und Mobilitätsprozesse im Lebensverlauf betrachtet, führen geringe Unterschiede beim Berufseintritt zur Kumulation sozialer Ungleichheit über die Lebenszeit hinweg. Hierbei kommen individuelle Ressourcen über Strukturen und Institutionen der Betriebe, Arbeitsmärkte und beruflichen Stellung im Betrieb zur Geltung. Arbeitgeber fungieren als 'gate keeper' für Marktlage, Mobilitätschancen und Chancen einer bestimmten Lebensführung. Prozesse der sozialen Schließung durch Arbeitgeber und die Wirkung institutioneller Regelungen segmentierter Arbeitsmärkte sind nicht unabhängig von der Entwicklung sektoraler und berufsstruktureller Kontexte sowie von ökonomischen Konjunkturen.
    Im vorliegenden Vortrag wird für Westdeutschland in der Zeit von 1945 bis 2008 der Frage nachgegangen, ob und inwieweit der ökonomische Strukturwandel und die konjunkturabhängige Arbeitsmarktlage zur sozialen Schließung von intragenerationaler Mobilität beitragen. Zudem soll untersucht werden, ob die Akkumulation individueller Ressourcen zur sozialen Schließung von Mobilitätschancen führt. Mit Längsschnittdaten der Deutschen Lebensverlaufsstudie sowie der ALWA-Studie wird unter besonderer Berücksichtigung von Alters-, Perioden- und Kohorteneffekten das Zusammenspiel dynamischer Schließungsprozesse auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene und der individuellen Ebene (der Beschäftigten) analysiert.
    Wie und für welche Gruppen werden Chancen für berufliche Auf- und Abstiege strukturiert und monopolisiert? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen dem ökonomischen Strukturwandel, der Entwicklung der Arbeitsmarktlagen und der Mobilität?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Weiterbildung im Strukturwandel: Eine APK-Längsschnittanalyse für die zwischen 1956 und 1978 Geborenen in Westdeutschland (2017)

    Becker, Rolf ;

    Zitatform

    Becker, Rolf (2017): Berufliche Weiterbildung im Strukturwandel. Eine APK-Längsschnittanalyse für die zwischen 1956 und 1978 Geborenen in Westdeutschland. In: S. Lessenich (Hrsg.) (2017): Geschlossene Gesellschaften : Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016 (Verhandlungen der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, 38), S. 1-12.

    Abstract

    "Aus Sicht der Humankapitaltheorie und Theorie segmentierter Arbeitsmärkte wird der Frage nachgegangen, inwieweit der technologische und ökonomische Strukturwandel sowie die Entwicklung der Arbeitsmarktlage seit Ende des 'Wirtschaftswunders' das betriebliche Angebot an beruflicher Weiterbildung und die Nutzung dieser Weiterbildungsgelegenheiten durch Erwerbstätige strukturieren. Für die empirische Überprüfung der Hypothesen werden Lebensverlaufsdaten der ALWA-Studie herangezogen. Hierbei werden für die historische Zeit von 1972 bis 2008 die Berufs- und Weiterbildungsverläufe von westdeutschen Männer und Frauen in den Geburtskohorten von 1956 bis 1978 mittels Ereignisanalyse und Episoden-Splitting im dynamischen Mehrebenen-Design analysiert. Hierbei werden Alters-Perioden-Kohorten-Zusammenhänge berücksichtigt. So können beim betrieblichen Angebot an und Zugang zu beruflicher Weiterbildung systematische Perioden- und Kohorteneffekte des Strukturwandels und der Arbeitsmarktlagen sowie systematische Selektivität von Weiterbildungschancen - insbesondere soziale Schließung der betrieblichen Weiterbildung durch Arbeitgeber - aufgedeckt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job matching on connected regional and occupational labor markets (2017)

    Fedorets, Alexandra ; Lottmann, Franziska; Stops, Michael ;

    Zitatform

    Fedorets, Alexandra, Michael Stops & Franziska Lottmann (2017): Job matching on connected regional and occupational labor markets. (IAB-Discussion Paper 35/2017), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "Die Mobilität von Arbeitnehmern kann Ungleichheiten in lokalen Arbeitsmärkten ausgleichen und beeinflusst die Effizienz des Matching-Prozesses. Dabei verstehen wir unter lokalen Arbeitsmärkten das Arbeitsangebot und die Arbeitsnachfrage in einer Region in den verschiedenen Berufen. Wir konstruieren ein Suchmodell, das sowohl regionale als auch berufliche Mobilität berücksichtigt. Mit diesem Modell beschreiben wir, wie die Jobsuche von Arbeitnehmern im eigenen und in anderen Berufen sowie im heimischen und in anderen Regionen die Anzahl der daraus resultierenden Neueinstellungen in Form von Spillovereffekten beeinflusst. Wir schätzen diese Spillover-Effekte auf der Basis detaillierter administrativer Daten aus Deutschland. Hierfür spezifizieren wir eine Matching-Funktion für lokale Arbeitsmärkte mit regionalen, beruflichen sowie kombinierten regionalen und beruflichen Spillover-Effekten für Arbeitslose und Vakanzen. Dabei treffen wir Annahmen zur Abhängigkeitsstruktur der lokalen Arbeitsmärkte, die auf regionalen Distanzen und Informationen zu Ähnlichkeiten von Berufen hinsichtlich der Qualifikations-Anforderungen und Tätigkeiten beruhen. Die Ergebnisse zeigen positive regionalen Spillover-Effekte der Vakanzen und der Arbeitslosen sowie positive berufliche Spillover-Effekte der Vakanzen, wohingegen die beruflichen Spillovereffekte der Arbeitslosen negativ sind. Die kombinierten regionalen und beruflichen Spillover-Effekte sind sowohl für die Vakanzen als auch für die Arbeitslosen positiv. Wir schlussfolgern auf der Basis eines Vergleichs mit einer herkömmlichen Matchingfunktion, dass die Vernachlässigung von Spillover-Effekten zu verzerrten Schätzungen der Job-Matching-Effizienz in lokalen Arbeitsmärkten führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Employment transitions and occupational mobility in Europe: The impact of the Great Recession (2017)

    Fernández-Macías, Enrique ; Bisello, Martina ; Maccarrone, Vincenzo ;

    Zitatform

    Fernández-Macías, Enrique, Martina Bisello & Vincenzo Maccarrone (2017): Employment transitions and occupational mobility in Europe. The impact of the Great Recession. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 62 S. DOI:10.2806/145355

    Abstract

    "This study investigates employment and occupational mobility in Europe before and after the 2008 financial crisis, with the aim of linking individual-level employment transitions to the broad labour market developments during the crisis, such as the surge in unemployment and the phenomenon of job polarisation. The analysis compares six European countries that represent different institutional clusters - France, Italy, Poland, Spain, Sweden and the UK. It tracks the transitions of their working age populations into and out of inactivity, unemployment and employment (in five wage categories). The study seeks to better understand what happened to workers who lost their jobs during the recession, beyond the headline unemployment statistics. Did they find other work and, if so, was it better or worse paid? Were opportunities for upward occupational mobility affected by the crisis? The findings show that the countries studied fall into three distinct categories based on the degree of occupational mobility characterising their economies. An executive summary is available - see Related content." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Educational mismatch and promotions to managerial positions: a test of the career mobility theory (2017)

    Grunau, Philipp ; Pecoraro, Marco ;

    Zitatform

    Grunau, Philipp & Marco Pecoraro (2017): Educational mismatch and promotions to managerial positions. A test of the career mobility theory. In: Applied Economics, Jg. 49, H. 12, S. 1226-1240., 2016-07-12. DOI:10.1080/00036846.2016.1213369

    Abstract

    "Career mobility theory suggests that given a certain occupation, schooling improves upward mobility in terms of promotion and wage growth. We are the first to test the implications of this theory for over- and undereducation by means of direct information about promotions to managerial positions. Using German administrative data entailing an employer-reported - and hence objective - measure of educational requirements, we show that overeducated workers are indeed more likely to be promoted and that this career mobility advantage is more pronounced in the early stages of their working lives. By contrast, undereducated workers are less likely to be promoted to managerial positions. Moreover, in terms of wage growth, while overeducated workers benefit more, undereducated workers benefit less from promotions than their well-matched educational peers. Altogether, these findings strongly support the career mobility theory. Furthermore, by differentiating between internal and external promotions, we provide evidence that promotions are more likely for overeducated workers within the establishment, whereas the opposite applies for undereducated workers. This finding indicates the relevance of both over- and undereducation as signals of true ability to other employers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Grunau, Philipp ;
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  • Literaturhinweis

    Social mobility in the 20th century: class mobility and occupational change in the United States and Germany (2017)

    Hertel, Florian R. ;

    Zitatform

    Hertel, Florian R. (2017): Social mobility in the 20th century. Class mobility and occupational change in the United States and Germany. Wiesbaden: Springer VS, 403 S. DOI:10.1007/978-3-658-14785-3

    Abstract

    "Based on a novel class scheme and a unique compilation of German and American data, this book reveals that intergenerational class mobility increased over most of the past century. While country differences in intergenerational mobility are surprisingly small, gender, regional, racial and ethnic differences were initially large but declined over time. At the end of the 20th century, however, mobility prospects turned to the worse in both countries. In light of these findings, the book develops a narrative account of historical socio-political developments that are likely to have driven the basic resemblances across countries but also account for the initial decline and the more recent increase in intergenerational inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Women's career progression in law firms: views from the top, views from below (2017)

    Pringle, Judith K. ; Harris, Candice ; Ravenswood, Katherine ; Ryan, Irene ; Giddings, Lynne; Jaeger, Sabina;

    Zitatform

    Pringle, Judith K., Candice Harris, Katherine Ravenswood, Lynne Giddings, Irene Ryan & Sabina Jaeger (2017): Women's career progression in law firms. Views from the top, views from below. In: Gender, Work and Organization, Jg. 24, H. 4, S. 435-449. DOI:10.1111/gwao.12180

    Abstract

    "Law continues to be an attractive career path for women. Yet evidence shows that women's careers in law stagnate with proportionally small numbers of women progressing up the hierarchy from law graduate to partner. In this study we investigated how gendering and class processes impact on women's career progression. A major contribution is that we explored the heterogeneous views held by women below and above the partnership line, in Auckland's top law firms. Drawing on Acker's gendering processes (1990, 2006a) plus the accumulation of appropriate capitals needed to progress, we analysed 52 interview accounts. The women lawyers themselves were divided on how gendering and class processes impact on their career progression. Women partners accepted the hierarchical employment model of law and were confident in their role and place. Women below the partner line, while frustrated by the personal and professional requirements for success, did not demonstrate agency for change. In concluding, we reflect on the potential for change in the profession." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ist die gläserne Decke noch aktuell?: Untersuchung wahrgenommener Aspekte der Unternehmenskultur und der geschlechtsspezifischen Unterschiede in Karrierechancen (2017)

    Weissenrieder, Caprice Oona; Graml, Regine ; Ziegler, Yvonne ; Hagen, Tobias ;

    Zitatform

    Weissenrieder, Caprice Oona, Regine Graml, Tobias Hagen & Yvonne Ziegler (2017): Ist die gläserne Decke noch aktuell? Untersuchung wahrgenommener Aspekte der Unternehmenskultur und der geschlechtsspezifischen Unterschiede in Karrierechancen. In: Gender, Jg. 9, H. 1, S. 115-132. DOI:10.3224/gender.v9i1.08

    Abstract

    "Das Thema der geschlechtsspezifischen Unterschiede in den Karrierechancen ist aktuell und wird nach wie vor kontrovers diskutiert. Verschiedene Studien belegen, dass im europäischen Vergleich in Deutschland das Potenzial, insbesondere bei gut ausgebildeten Frauen, nicht signifikant ausgeschöpft wird. Die vorgestellte Studie gibt Aufschluss darüber, wie Frauen und Männer unternehmenskulturelle Aspekte - Beziehungen und Netzwerke, MitarbeiterInnenförderung, Stellenbesetzung und Rekrutierung sowie Präsenz am Arbeitsplatz - in Bezug auf ihre Karriereperspektiven wahrnehmen. Die Studie basiert auf einer Online-Befragung von Personen in Führungspositionen oder mit Führungspotenzial eines deutschen Großunternehmens." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Intergenerational mobility in the very long run: Florence 1427-2011 (2016)

    Barone, Guglielmo; Mocetti, Sauro ;

    Zitatform

    Barone, Guglielmo & Sauro Mocetti (2016): Intergenerational mobility in the very long run. Florence 1427-2011. (Banca d'Italia. Temi di discussione 1060), Rom, 35 S.

    Abstract

    "We examine intergenerational mobility in the very long run, across generations that are six centuries apart. We exploit a unique dataset containing detailed information at the individual level for all people living in the Italian city of Florence in 1427. These individuals have been associated, using their surnames, with their pseudo-descendants living in Florence in 2011. We find that earnings elasticity is about 0.04, much higher than predicted by traditional models of intergenerational mobility. We also find an even stronger role for real wealth inheritance and evidence of persistence in belonging to certain elite professions. Our results are confirmed when we account for the quality of the pseudo-links and when we address the potential selectivity bias due to the differential survival rates across surnames. We argue that the quasi-immobility of preindustrial society and the positional advantages in the access to certain professions might explain (in part) the long-lasting effects of ancestors' socioeconomic status." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Employee turnover and the expansion and contraction of employers (2016)

    Bossler, Mario ; Upward, Richard ;

    Zitatform

    Bossler, Mario & Richard Upward (2016): Employee turnover and the expansion and contraction of employers. In: G. Saridakis & C. L. Cooper (Hrsg.) (2016): Research handbook on employee turnover, S. 305-346, 2016-01-05.

    Abstract

    "In this chapter we consider the relationship between employee turnover and job turnover, both at the level of the firm and at the aggregate level. By 'employee turnover' we mean the entry and exit of individuals into and out of the firm, or hires and separations. By 'job turnover' we mean the creation and destruction of jobs by the firm. In practice, it is not possible to precisely identify and follow a job over time (whereas employees can be identified and followed), and so job turnover is typically measured by firm-level employment growth.
    The relationship between employee and job turnover sheds light on the cyclical behaviour of the labour market, in particular the extent to which recessions should be characterized as periods of increased separations (inflows into unemployment) or reduced hiring (outflows from unemployment). The relationship also tells us about the causes of employee turnover: to what extent is employee turnover caused by the creation and destruction of jobs, and to what extent is it caused by the reallocation of labour between existing jobs? Patterns of employee and job turnover therefore also tells us about the speed with which employees and jobs can be reallocated to more efficient matches. The behaviour of employee turnover as firms grow and shrink is informative as to the role of employment protection legislation and other labour market institutions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bossler, Mario ;
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  • Literaturhinweis

    Fachkräfteengpässe in Unternehmen: Berufe mit Aufstiegsfortbildung: Zwischen Fachkräfteengpässen und Digitalisierung (2016)

    Bußmann, Sebastian; Seyda, Susanne;

    Zitatform

    Bußmann, Sebastian & Susanne Seyda (2016): Fachkräfteengpässe in Unternehmen. Berufe mit Aufstiegsfortbildung: Zwischen Fachkräfteengpässen und Digitalisierung. (Fachkräfteengpässe in Unternehmen. Studie 2016,01), Köln, 31 S.

    Abstract

    "Mit einer beruflichen Aufstiegsfortbildung qualifizieren sich Personen für anspruchsvolle Fachaufgaben und Führungsfunktionen. Personen mit Fortbildungsabschluss haben derzeit das geringste Risiko, erwerbslos zu werden. Ihre Erwerbslosenquote liegt unterhalb der von Akademikern bei rund 2 Prozent. Sie sind häufiger weisungsbefugt und als Führungskräfte tätig. Aus Unternehmenssicht ist eine praxisorientierte Fortbildung einer akademischen Qualifizierung gleichwertig, auch wenn unterschiedliche Positionen besetzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The role of entrepreneurship in the context of career trajectories: moving back into wage employment or into unemployment? (2016)

    Debrulle, Jonas ;

    Zitatform

    Debrulle, Jonas (2016): The role of entrepreneurship in the context of career trajectories. Moving back into wage employment or into unemployment? In: Labour, Jg. 30, H. 2, S. 180-197. DOI:10.1111/labr.12060

    Abstract

    "This study investigates patterns of movement from self-employment to wage employment or to unemployment in Belgium. Non-parametric techniques and complimentary log-log analyses are used to determine the significance of stable individual traits (e.g. gender) and of time-dependent characteristics (e.g. family and organizational context, labour market mobility) in moving back to wage employment or to unemployment. Evidence is provided on the possibility of entrepreneurship acting as a 'steppingstone' between long-term unemployment and paid work. Yet, significant relationships also emerge between ex-ante time spent in unemployment and the possibility of continued unemployment upon self-employment exit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Essays on matching processes and effects of institutional changes on regional and occupational labour markets (2016)

    Stops, Michael ;

    Zitatform

    Stops, Michael (2016): Essays on matching processes and effects of institutional changes on regional and occupational labour markets. (IAB-Bibliothek 359), Bielefeld: Bertelsmann, 196 S. DOI:10.3278/300907w

    Abstract

    "Die Frage, wie der Arbeitsmarkt funktioniert und welchen Einfluss die Politik ausüben kann, ist ein Dauerbrenner in der gesellschaftlichen und politischen Debatte. Das hierzu nötige Wissen speist sich aus der Arbeitsmarktforschung, die häufig Impulse aus dem Alltagsgeschäft der Arbeitsmarktpolitik bekommt. Umgekehrt laden Fortschritte in der Methodenentwicklung und der Datenerschließung die Arbeitsmarktpolitik dazu ein, neue Fragen aufzuwerfen, die bisher nicht beantwortet werden konnten.
    Michael Stops greift solche Entwicklungen auf und fokussiert drei Themenbereiche:
    Berufliche Mobilität und Effizienz des Arbeitsmarktausgleichs;
    Die Entwicklung der Effizienz des Arbeitsmarktausgleichs vor, während und nach den Jahren der deutschen Arbeitsmarktreformen 2003 - 2005 auf beruflichen Teilarbeitsmärkten;
    Die Wirkung des flächendeckenden Mindestlohns in Großbritannien auf die Beschäftigung 1999 - 2012." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ;

    Weiterführende Informationen

    E-Book Open Access
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  • Literaturhinweis

    Statusreproduktion und Mobilitätseffekte beruflicher Weiterbildung (2015)

    Becker, Rolf ; Schömann, Klaus;

    Zitatform

    Becker, Rolf & Klaus Schömann (2015): Statusreproduktion und Mobilitätseffekte beruflicher Weiterbildung. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 44, H. 4, S. 272-291.

    Abstract

    "Es wird für Westdeutschland untersucht, ob sowohl der intergenerationale Abstieg als auch der intergenerationale Statuserhalt Beweggründe für berufliche Weiterbildung sind. Des Weiteren wird untersucht, ob mit beruflicher Weiterbildung ein intergenerationaler Abstieg ausgeglichen oder das Risiko für intergenerationale Abwärtsmobilität minimiert werden kann. Mit Längsschnittdaten der Deutschen Lebensverlaufsstudie finden sich für westdeutsche Frauen und Männer in fünf aufeinander folgenden Geburtskohorten im Zeitraum von 1949 bis 1999 Indizien dafür, dass das Statuserhaltmotiv ein Weiterbildungsmotiv für Personen sein könnte, die einen intergenerationalen Statusverlust erfahren haben. Mit Weiterbildungsanstrengungen können im weiteren Berufsverlauf intergenerationale Abstiege ausgeglichen werden. Ferner haben statuskonsistente Teilnehmer geringere Risiken für einen intergenerationalen Abstieg als Nichtteilnehmer. Berufliche Weiterbildung hat statusreproduzierende Wirkungen im Berufsverlauf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job assignment with multivariate skills and the Peter Principle (2015)

    Brilon, Stefanie ;

    Zitatform

    Brilon, Stefanie (2015): Job assignment with multivariate skills and the Peter Principle. In: Labour economics, Jg. 32, H. January, S. 112-121. DOI:10.1016/j.labeco.2015.01.007

    Abstract

    "This paper analyzes the job assignment problem faced by a firm when workers' skills are distributed along several dimensions and jobs require different skills to varying extent. I derive optimal assignment rules with and without slot constraints, and show that under certain circumstances workers may get promoted although they are expected to be less productive in their new job than in their old job. This can be interpreted as a version of the Peter Principle which states that workers get promoted up to their level of incompetence." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Breaking the 'class' ceiling? Social mobility into Britain's elite occupations (2015)

    Friedman, Sam ; Miles, Andrew ; Laurison, Daniel ;

    Zitatform

    Friedman, Sam, Daniel Laurison & Andrew Miles (2015): Breaking the 'class' ceiling? Social mobility into Britain's elite occupations. In: The sociological review, Jg. 63, H. 2, S. 259-289. DOI:10.1111/1467-954X.12283

    Abstract

    "In this paper we use the unusually large sample size of the Great British Class Survey to compare rates of social mobility into different elite occupations. We find a distinction between 'traditional' professions, such as law, medicine and finance, which are dominated by the children of higher managers and professionals, and technical or emerging high-status occupations, particularly those related to IT, that appear to recruit more widely. Second, we find that even when the upwardly mobile are successful in entering elite occupations they invariably fail to accumulate the same economic, cultural and social capital as those from privileged backgrounds. While many such differences may be explained by inheritance, we also find that the mobile tend to have considerably lower incomes. Investigating this further we demonstrate that even when controlling for important variables such as schooling, education, location, age, and cultural and social capital, the upwardly mobile in eight occupations - located largely in the business sector - have considerably lower incomes than their higher-origin colleagues. These findings underline the value of analyses of mobility into specific high-status occupations as well as illustrating how, beyond entry, the mobile often face considerable disadvantage within occupations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ende der Aufstiegsgesellschaft? (2015)

    Groh-Samberg, Olaf ; Hertel, Florian R. ;

    Zitatform

    Groh-Samberg, Olaf & Florian R. Hertel (2015): Ende der Aufstiegsgesellschaft? In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 65, H. 10, S. 25-32.

    Abstract

    "Die Chance auf sozialen Aufstieg ist ein Grundpfeiler der sozialen Ordnung in kapitalistischen Marktgesellschaften. Die Hoffnung auf sozialen Aufstieg entfesselte über Jahrhunderte hinweg - und tut dies in weiten Teilen der Welt noch heute - ungeheure Energien, die zu immensen Arbeitsleistungen, zu Disziplin, Verzicht und Leidensfähigkeit im Dienste einer besseren Zukunft anspornten. Gleichzeitig gilt die Möglichkeit sozialer Aufstiege als zentrales Kriterium für Leistungsgerechtigkeit und die Offenheit einer Gesellschaft. Gerade mit den Veränderungen hin zu einer aktivierenden und investiven Sozialpolitik ist die Chancengerechtigkeit, die sich auf die Ermöglichung sozialer Mobilität richtet, ins Zentrum gerückt. Untersuchungen zur Chancengleichheit etwa im Bildungssystem oder im Hinblick auf intergenerationale soziale Mobilität bescheinigen jedoch der deutschen Gesellschaft eine geringe Chancengleichheit." (Textauszug, IAB-Doku)

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    How specific is apprenticeship training? Evidence from inter-firm and occupational mobility after graduation (2015)

    Mueller, Barbara; Schweri, Jürg ;

    Zitatform

    Mueller, Barbara & Jürg Schweri (2015): How specific is apprenticeship training? Evidence from inter-firm and occupational mobility after graduation. In: Oxford economic papers, Jg. 67, H. 4, S. 1057-1077. DOI:10.1093/oep/gpv040

    Abstract

    "Do apprenticeships convey mainly general or also firm- and occupation-specific human capital? Specific human capital may allow for specialization gains, but may also lead to allocative inefficiency due to mobility barriers. We analyse the case of Switzerland, which combines a comprehensive, high-quality apprenticeship system with a lightly regulated labour market. To assess human capital transferability after standardized firm-based apprenticeship training, we analyse inter-firm and occupational mobility and their effects on post-training wages. Using a longitudinal data set based on the PISA 2000 survey, we find high inter-firm and low occupational mobility within one year after graduation. Accounting for endogenous changes, we find a negative effect of occupation changes on wages, but no significant wage effect for firm changes. This indicates that occupation-specific human capital is an important component of apprenticeship training and that skills are highly transferable within an occupational field." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    What do we know so far about multigenerational mobility? (2015)

    Solon, Gary;

    Zitatform

    Solon, Gary (2015): What do we know so far about multigenerational mobility? (NBER working paper 21053), Cambrige, Mass., 23 S. DOI:10.3386/w21053

    Abstract

    "'Multigenerational mobility' refers to the associations in socioeconomic status across three or more generations. This article begins by summarizing the longstanding but recently growing empirical literature on multigenerational mobility. It then discusses multiple theoretical interpretations of the empirical patterns, including the one recently proposed in Gregory Clark's book The Son Also Rises." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Occupations and the evolution of gender differences in intergenerational socioeconomic mobility (2014)

    Schwenkenberg, Julia M.;

    Zitatform

    Schwenkenberg, Julia M. (2014): Occupations and the evolution of gender differences in intergenerational socioeconomic mobility. In: Economics letters, Jg. 124, H. 3, S. 348-352. DOI:10.1016/j.econlet.2014.06.017

    Abstract

    "This paper analyzes intergenerational mobility experiences of daughters and sons with respect to their fathers' occupational status and documents changes in gender differences over time. While women have been in occupations with lower overall earnings potential, men are more likely to be in occupations characterized by long hours and low returns. The mobility gap in earnings has been closing and a mobility advantage with respect to education has been emerging." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Diverging top and converging bottom: labour flexibilization and changes in career mobility in the USA (2013)

    Kim, Young-Mi;

    Zitatform

    Kim, Young-Mi (2013): Diverging top and converging bottom. Labour flexibilization and changes in career mobility in the USA. In: Work, employment and society, Jg. 27, H. 5, S. 860-879. DOI:10.1177/0950017012464418

    Abstract

    "The purpose of this study is to explore changes in career mobility in the US labour market during the late 1990s and early 2000s, a period in which career boundaries weakened and workers' employment options became increasingly flexible. Using multiple panel data of a nationally representative sample of US employees between 1990 and 2003, the pattern of workers' short-term movement across various types of boundaries in the labour market is analysed, as well as change over time and by skill group. The result shows that although the probability of switching firms increased for all workers, the career trajectories of lower-skilled groups showed increasingly opposite trends from those of higher-skilled groups. In particular, occupational immobility was reduced significantly for workers in lower-skilled occupations, yet their changes of occupation occurred mainly within their origin class, resulting in strengthening of class boundaries. Implications of this finding are discussed in light of recent debate on class stratification." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Chancengerechtigkeit durch Aufstiegsmobilität: Kurzstudie auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Gutachten (2013)

    Schäfer, Holger; Schmidt, Jörg;

    Zitatform

    Schäfer, Holger & Jörg Schmidt (2013): Chancengerechtigkeit durch Aufstiegsmobilität. Kurzstudie auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). Gutachten. Köln, 31 S.

    Abstract

    "Die verteilungspolitische Diskussion in Deutschland fokussiert sich stark auf den Vergleich von Querschnittsbetrachtungen: Wie sich die Armutsquote entwickelt hat, wie die Arbeitslosenquote usw. Kaum weniger bedeutsam ist jedoch die Längsschnittperspektive: Was ist aus denen geworden, die vor einigen Jahren arm oder arbeitslos waren? Diese Sichtweise hat eine eigenständige Bedeutung für die empfundene soziale Gerechtigkeit. Einkommensunterschiede werden eher akzeptiert, wenn jeder die Chance auf sozialen Aufstieg hat. Gleichsam würde Arbeitslosigkeit nicht als katastrophaler Einschnitt in das Leben erfahren, wenn Aussicht auf schnelle Wiedereingliederung ins Berufsleben besteht. Die vorliegende Studie trägt dazu bei, das bestehende empirische Defizit dieser Längsschnittperspektive zu verringern. Dazu werden zwei Perspektiven untersucht: Die Teilhabe am Arbeitsmarkt und die gesellschaftliche Partizipation gemessen an der relativen Einkommensposition. Möglich wird die Analyse durch Nutzung des Sozio-ökonomischen Panels, einer jährlichen Wiederholungsbefragung von ca. 20.000 Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Does education expansion increase intergenerational mobility? (2013)

    Zhong, Hai ;

    Zitatform

    Zhong, Hai (2013): Does education expansion increase intergenerational mobility? In: Economica, Jg. 80, H. 320, S. 760-773. DOI:10.1111/ecca.12032

    Abstract

    "Education expansion may lead to 'over-education', where the social connections of parents may exert more significant influence on the return to education of children. With the assumption of a positive correlation between return on human capital and parental income in the presence of over-education, we show that: (i) the expansion of education may cause horizontal inequity in education opportunities and inefficiency in human capital accumulation; (ii) the positive correlation between return on human capital and parental income causes a more persistent intergenerational immobility; (iii) an expansion of education (especially higher education) leads to more persistent intergenerational immobility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The firm as the locus of social comparisons: internal labor markets versus up-or-out (2012)

    Auriol, Emmanuelle; Friebel, Guido ; Lammers, Frauke;

    Zitatform

    Auriol, Emmanuelle, Guido Friebel & Frauke Lammers (2012): The firm as the locus of social comparisons. Internal labor markets versus up-or-out. (IZA discussion paper 6343), Bonn, 44 S.

    Abstract

    "We suggest a parsimonious dynamic agency model in which workers have status concerns. A firm is a promotion hierarchy in which a worker's status depends on past performance. We investigate the optimality of two types of promotion hierarchies: (i) internal labor markets, in which agents have a job guarantee, and (ii) 'up-or-out', in which agents are fired when unsuccessful. We show that up-or-out is optimal if success is difficult to achieve. When success is less hard to achieve, an internal labor market is optimal provided the payoffs associated with success are moderate. Otherwise, up-or-out is, again, optimal. These results are in line with observations from academia, law firms, investment banks and top consulting firms. Here, up-or-out dominates, while internal labor markets dominate where work is less demanding or payoffs are more compressed, for instance, because the environment is less competitive. We present some supporting evidence from academia, comparing US with French economics departments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Life events and the gap between intention to move and actual mobility (2011)

    de Groot, Carola; Mulder, Clara H. ; Manting, Dorien ; Das, Marjolijn ;

    Zitatform

    de Groot, Carola, Clara H. Mulder, Marjolijn Das & Dorien Manting (2011): Life events and the gap between intention to move and actual mobility. In: Environment and Planning. A, International Journal of Urban and Regional Research, Jg. 43, H. 1, S. 48-66. DOI:10.1068/a4318

    Abstract

    "Life events are frequently mentioned as a reason why people do not behave according to their mobility intentions. However, there is little empirical evidence concerning the role of life events in the discrepancy between stated mobility intentions and actual mobility behaviour. The authors clarify the role of life events in this discrepancy using a longitudinal dataset from the Netherlands, in which the Housing Demand Survey 2002 is enriched with register data from the Social Statistical Database. Union dissolution, union formation, and childbirth trigger moves among people who had initial intended to stay in the current home. These events also act as an extra stimulus to move for those who already intended to move for reasons other than household or job change. In contrast, the event of losing a job prevents people from realising their intention to move. The results also suggest that the majority of the moves after union dissolution are made by people who did not have an initial intention to move." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Berufliche Abwärtsmobilität in Deutschland: Angst vor dem Absturz (2009)

    Drasch, Katrin ;

    Zitatform

    Drasch, Katrin (2009): Berufliche Abwärtsmobilität in Deutschland: Angst vor dem Absturz. In: IAB-Forum H. 2, S. 34-39. DOI:10.3278/IFO0902W034

    Abstract

    "In Zeiten der globalen Wirtschafts- und Finanzmarktkrise greift die Angst um sich, auf der sozialen Leiter abzurutschen. Oft steht der soziale Abstieg in direktem Zusammenhang mit einer beruflichen Veränderung. Viele Menschen waren nach dem Zusammenbruch des Wirtschaftssystems in der DDR gezwungen, sich im Arbeitsleben umzuorientieren. Entstand daraus ein dauerhafter Trend zu mehr Abwärtsmobilität und ist Ostdeutschland davon heute stärker betroffen als Westdeutschland?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Subjective income and employment expectations and preferences for redistribution (2008)

    Rainer, Helmut ; Siedler, Thomas ;

    Zitatform

    Rainer, Helmut & Thomas Siedler (2008): Subjective income and employment expectations and preferences for redistribution. In: Economics Letters, Jg. 99, H. 3, S. 449-453. DOI:10.1016/j.econlet.2007.09.011

    Abstract

    "The main objective of this paper was to examine how individual preferences for redistribution depend on future occupational prospects, using probabilistic expectations data from the SOEP. Our results considerably strengthen existing evidence on the validity of the 'prospect of upward mobility' hypothesis: a sufficiently large chance of occupational upward mobility decreases the demand for redistribution; conversely, a sufficiently large risk of occupational downward mobility promotes a desire for more redistribution." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Determinants of and obstacles to dual careers in Germany (2007)

    Rusconi, Alessandra ; Solga, Heike ;

    Zitatform

    Rusconi, Alessandra & Heike Solga (2007): Determinants of and obstacles to dual careers in Germany. In: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 19, H. 3, S. 311-336.

    Abstract

    "Die Bildungsexpansion hat dazu beigetragen, dass bei einem zunehmenden Anteil der Paare beide Partner über einen akademischen Abschluss verfügen. Obgleich diese Partnerschaften ein hohes Potential für Doppelkarrieren besitzen, so bleibt dessen Realisierung eine große Herausforderung - oft aufgrund von Einschränkungen weiblicher Karrieren. Wir zeigen, dass nicht nur individuelle Merkmale der beiden Partner die Realisierungschancen von Doppelkarrieren beeinflussen, sondern auch Konstellationen innerhalb der Partnerschaft im Bezug auf Alter, Beruf und Kinder. Mit Blick auf Akademikerpaare untersuchen wir zunächst, wie unterschiedliche Paarkonstellationen die Realisierungschancen von Doppelkarrieren fördern oder behindern. In einem weiteren Schritt untersuchen wir Einstellungspraktiken an deutschen Hochschulen und deren Sensibilität gegenüber Doppelkarrieren. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Kinder das Risiko bei Paaren erhöhen, nur eine Karriere zu verfolgen, und dass geschlechtsblinde Einstellungskriterien zu diesem Risiko beitragen. Zudem werden wir die zwei herkömmlichen Erklärungen zur Behinderung von Doppelkarrieren überprüfen und dabei zeigen, dass weder Frauen generell benachteiligt sind, noch dass ein Altersunterschied der Partner den Karrierevorrang des älteren Partners geschlechtsneutral definiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Convergence, persistence and diversity in male and female careers: does context matter in an era of globalization? A comparison of gendered employment mobility patterns in West Germany and Denmark (2006)

    Grunow, Daniela ;

    Zitatform

    Grunow, Daniela (2006): Convergence, persistence and diversity in male and female careers. Does context matter in an era of globalization? A comparison of gendered employment mobility patterns in West Germany and Denmark. (Edition recherche), Opladen u.a.: Budrich, 250 S.

    Abstract

    "Am Beispiel der Wohlfahrtsstaatlichen Regime Westdeutschlands und Dänemarks zeigt diese Längsschnittstudie, in welcher Weise Institutionen und nationale Kontexte die individuellen Risiken und Chancen unter dem Druck der Globalisierung und Flexibilisierung geschlechtsspezifisch vorstrukturieren und welche tiefgreifenden Konsequenzen sich daraus für die Lebensläufe jüngerer Generationen ergeben." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Ausmaß und Struktur von arbeitnehmerinduzierter Abstiegsmobilität (2006)

    Pollmann-Schult, Matthias ;

    Zitatform

    Pollmann-Schult, Matthias (2006): Ausmaß und Struktur von arbeitnehmerinduzierter Abstiegsmobilität. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 58, H. 4, S. 573-591.

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag untersucht Ausmaß und Struktur von selbst initiierter zwischenbetrieblicher Abstiegsmobilität in Westdeutschland. Gemäß unseren Analysen auf Basis des SOEP erfolgt knapp jeder fünfte selbst initiierte Arbeitgeberwechsel auf einen niedriger dotierten Arbeitsplatz. Berufliche Abstiege sind häufig mit einer Reduzierung der tatsächlichen Arbeitszeit verbunden, jedoch resultiert der Einkommensrückgang nicht allein aus der Verkürzung der Arbeitszeit, sondern ebenfalls aus Jobwechseln auf weniger anspruchsvolle Arbeitsplätze. Im Vergleich zu beruflichen Aufsteigern verzeichnen Absteiger eine deutliche Verbesserung ihrer Erwerbssituation bezüglich der Arbeitsbelastung und der Arbeitszeitregelung, was auf einen Trade-off zwischen einem niedrigeren Einkommen und günstigeren Arbeitsbedingungen bei arbeitnehmerinduzierten Abstiegen hindeutet. Damit plädiert der Beitrag für eine stärkere Berücksichtigung nicht-monetärer Arbeitsplatzmerkmale bei der Bewertung der Qualität von selbst initiierten Arbeitsplatzwechseln und stellt die Zweckmäßigkeit der in vielen soziologischen Mobilitätsanalysen vorgenommenen Gleichsetzung von Abstiegsprozessen und arbeitgeberseitig initiierter Mobilität in Frage." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Bildungserträge in der Erwerbsgesellschaft: Analysen zur Karrieremobilität (2006)

    Schiener, Jürgen;

    Zitatform

    Schiener, Jürgen (2006): Bildungserträge in der Erwerbsgesellschaft. Analysen zur Karrieremobilität. (Sozialstrukturanalyse), Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 303 S.

    Abstract

    "Wissen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Folgen für das Verhältnis von Bildung und Beschäftigung sind allerdings erst ansatzweise geklärt. Deshalb werden in diesem Buch ausgewählte Bezüge zwischen Bildung, Weiterbildung und beruflichen Karrieren anhand des sozio-ökonomischen Panels nachgezeichnet. Im Einzelnen geht es um den Wert von Bildungsabschlüssen bei der Statuszuweisung, die Entwicklung der Karrieremobilität, um Ungleichheiten in der Weiterbildungsbeteiligung und um den Nutzen beruflicher Weiterbildung für den sozialen Aufstieg. Die Ergebnisse werfen ein kritisches Licht auf den vielbeschworenen Anspruch des 'lebenslangen Lernens'." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The dynamics of service sector employment in Germany and the UK: a comparison using household panel data (2004)

    Fagan, Colette ; Halpin, Brendan ; O'Reilly, Jacqueline;

    Zitatform

    Fagan, Colette, Brendan Halpin & Jacqueline O'Reilly (2004): The dynamics of service sector employment in Germany and the UK. A comparison using household panel data. In: G. Schmid, M. Gangl & P. Kupka (Hrsg.) (2004): Arbeitsmarktpolitik und Strukturwandel : empirische Analysen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 286), S. 247-270.

    Abstract

    Vorgestellt wird eine Untersuchung der Beschäftigungsentwicklung im Dienstleistungsbereich in Deutschland und Großbritannien. Aufgrund der in der Vergangenheit angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt rückten die Beschäftigungspotenziale dieses Sektors verstärkt ins politische Interesse. Als problematisch erwies sich dabei die weite Verbreitung gering qualifizierter und schlecht bezahlter Tätigkeiten. Auf der Grundlage von Daten des Sozioökonomischen Panels für Deutschlands und des British Household Panel Surveys für Großbritannien werden die wesentlichen Beschäftigungsmerkmale im Dienstleistungsbereich analysiert. Im Ergebnis konstatieren die Autoren eine Dienstleistungslücke vor allem im Bereich der mittleren Dienstleistungstätigkeiten für Deutschland, wie z.B. bei den konsumentenorientierten Dienstleistungen. Weiterhin stellen sie fest, dass der Zugang zu Positionen im Dienstleistungssektor in der Bundesrepublik vergleichsweise rigide ist, während in Großbritannien gerade das Segment der mittleren Dienstleistungen in der Lage ist, sowohl abwärtsmobile hoch qualifizierte als auch aufwärtsmobile gering qualifizierte Arbeitnehmer aufzunehmen. Abschließend wird der Einfluss der Wirtschaftspolitik auf die Nachfrageentwicklung im Dienstleistungssektor dargestellt. Eine sinkende Nachfrage nach Dienstleistungen resultiert auch aus dem vorherrschenden männlichen Alleinverdiener-Modell, in dem die Frauen haushaltsnahe Dienstleistungen im Wesentlichen selbst erbringen. (IAB)

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    Overeducation, undereducation, and the theory of career mobility (2000)

    Büchel, Felix; Mertens, Antje ;

    Zitatform

    Büchel, Felix & Antje Mertens (2000): Overeducation, undereducation, and the theory of career mobility. (IZA discussion paper 195), Bonn, 28 S.

    Abstract

    Auf der Grundlage von Daten des Sozioökonomischen Panels testen die Autoren die These von Sicherman und Galor, die davon ausgeht, dass nicht adäquate Bezahlung für überqualifizierte Arbeitskräfte durch bessere Aufstiegsmöglichkeiten kompensiert wird. (IAB2)

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    Unterwertige Beschäftigung (1997)

    Brinkmann, Christian; Wiedemann, Eberhard;

    Zitatform

    Brinkmann, Christian & Eberhard Wiedemann (1997): Unterwertige Beschäftigung. In: H. Bielenski, C. Brinkmann, H. Plicht & B. von Rosenbladt (Hrsg.) (1997): Der Arbeitsmarkt Ostdeutschlands im Umbruch : Datensätze, Methoden und ausgewählte Ergebnisse des Arbeitsmarkt-Monitors 1989-1994 (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 210), S. 56-60.

    Abstract

    Im Rahmen des Arbeitsmarkt-Monitors wurde für verschiedene Zeitpunkte ermittelt, welche Qualifikationsanforderungen im Hinblick auf die jeweilige berufliche Tätigkeit nach Einschätzung der Betroffenen bestanden, und zwar mit gleichen Kategorien. Dies ermöglicht in gewissem Umfang, wenn auch mit einigen Unschärfen, Aussagen darüber, ob und inwieweit bestimmte Auf- bzw. Abstiegsprozesse stattgefunden haben. Im Zusammenhang mit den vielfältigen transformationsbedingten Arbeitsplatz- und Berufswechselfällen in Ostdeutschland haben diese Veränderungen ein besonderes Gewicht bekommen. Der Beitrag behandelt vor allem die Frage nach der Aufnahme einer "unterwertigen" Beschäftigung und dem damit möglicherweise sich verbindenden "Verdrängungswettbewerb" nach Qualifikationsebenen. (IAB2)

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    Abstiegskarrieren und Auffangpositionen: zur Abbildung des sozialen Schicksals von vorübergehend Arbeitsunfähigen in GKV-Daten (1996)

    Behrens, Johann; Dreyer-Tümmel, Anne;

    Zitatform

    Behrens, Johann & Anne Dreyer-Tümmel (1996): Abstiegskarrieren und Auffangpositionen. Zur Abbildung des sozialen Schicksals von vorübergehend Arbeitsunfähigen in GKV-Daten. In: J. Behrens & W. Voges (Hrsg.) (1996): Kritische Übergänge : Statuspassagen und sozialpolitische Institutionalisierung (Schriften des Zentrums für Sozialpolitik, 04), S. 188-226.

    Abstract

    Die Autoren "gehen der Frage nach, inwieweit Krankschreibung einen 'Labilisierungsprozeß' des Erwerbsverlaufs auslöst, der zu einem Übergang in einen minderen sozialen Status führt. Überproportionale Krankschreibungen und langfristige Arbeitsunfähigkeit ziehen im allgemeinen aber nicht nur finanzielle Einbußen und eine 'soziale Schlechterstellung' nach sich, sondern könnten für einige Beschäftigungsgruppen auf Grund betrieblicher Selektionsprozesse einen beruflichen Abstieg einleiten, sofern die Betroffenen keine Auffangpositionen inne haben oder erreichen können. Bestimmte Gruppen häufig Arbeitsunfähiger sind offensichtlich weitaus stärker von Abstiegskarrieren bedroht, was darauf hindeutet, daß Krenkschreibung nicht durchweg eine Statussicherung gewährleistet. Während sie im Kernbereich des Arbeitsmarktes und bei durch Unfall verursachter Krankschreibung wirksam ist, kann sie in anderen Bereichen und Ursachen den sozialen Status nicht mehr in gleicher Weise absichern. Ein einmal eingeleiteter Abstiegsprozeß kann offensichtlich auch nur begrenzt durch Übernahme von Auffangpositionen gestoppt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Qualifizierungs- und Beschäftigungsfeld "Humandienstleistungen": Impulse des Strukturwandels für Berufsbildung und Beschäftigung (1996)

    Meifort, Barbara;

    Zitatform

    Meifort, Barbara (1996): Qualifizierungs- und Beschäftigungsfeld "Humandienstleistungen". Impulse des Strukturwandels für Berufsbildung und Beschäftigung. In: L. Alex & M. Tessaring (Hrsg.) (1996): Neue Qualifizierungs- und Beschäftigungsfelder. Dokumentation des BIBB/IAB-Workshops am 13./14. November 1995, S. 204-212.

    Abstract

    "Für den Bereich der Gesundheitsberufe/Pflege wird die Schaffung neuer Ausbildungsberufe im Sinne zusätzlicher Berufe angesichts der Vielzahl bereits vorhandener Berufe nicht als sinnvoll erachtet. Vordringlich sei eine Stärkung und Innovation der Weiterbildung für die bereits Ausgebildeten und im Gesundheitswesen Beschäftigten. Insbesondere ist eine gezielte Weiterbildung von Fach- und Führungskräften für ein modernes Management erforderlich, um den zur Zeit verstärkt laufenden Veränderungsprozeß im Gesundheitswesen zu bewältigen und um qualifizierten und motivierten Fachkräften betriebliche Karrierewege zu eröffnen. Mittel- bis langfristig verlangt eine nachhaltige Verbesserung der Weiterbildung zugleich eine grundlegende Strukturreform im Gesundheitswesen, wobei systematisch horizontale und vertikale Mobilitätsmöglichkeiten zu schaffen wären." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Mobilität und Legitimität: zum Vergleich der Chancenstrukturen in der alten DDR und der alten BRD oder: Haben Mobilitätschancen zu Stabilität und Zusammenbruch der DDR beigetragen? (1994)

    Mayer, Karl Ulrich ; Solga, Heike ;

    Zitatform

    Mayer, Karl Ulrich & Heike Solga (1994): Mobilität und Legitimität. Zum Vergleich der Chancenstrukturen in der alten DDR und der alten BRD oder: Haben Mobilitätschancen zu Stabilität und Zusammenbruch der DDR beigetragen? In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 46, H. 2, S. 193-208.

    Abstract

    "War die Überzeugung vieler DDR-Bürger, daß die ostdeutsche Gesellschaft ihren Bürgern mehr Aufstiegschancen verschafft habe als die westdeutsche Gesellschaft, begründet? Mit Hilfe von Daten über die Berufsverläufe von Männern der Geburtenjahrgänge 1929-31, 1939-41, 1951-53 und 1959-61, die im Rahmen des Projekts "Lebensverläufe und historischer Wandel in der ehemaligen DDR" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung von 1991-92 erhoben wurden, und vergleichbaren Daten für die alte Bundesrepublik Deutschland wird versucht, dieser Frage nachzugehen. Unter Beachtung der notwendigen Anpassungsleistungen, die ein solcher Systemvergleich mit sich bringt, wird eine 6-stufige Klassifikation der Berufsstruktur verwendet: obere Dienstklasse, untere Dienstklasse, Facharbeiter, sonstige Arbeiter, Selbständige und Bauern. Betrachtet man die befragten Männer insgesamt, so zeigen sich keine Unterschiede zwischen den beiden Gesellschaften. Man könnte daher zu der Schlußfolgerung gelangen, daß der Mythos der besseren Aufstiegschancen für Arbeiterkinder in der DDR eher einer erfolgreichen Überzeugungsarbeit der SED entsprang, als daß er der Realität entsprach. Untersucht man die Mobilitätschancen jedoch in der historischen Kohortenfolge, dann war es für die um 1930 und 1940 Geborenen durchaus begründet, von der DDR als der Gesellschaft mit mehr Chancengleichheit zu sprechen. Für die um 1960 Geborenen galt dies eindeutig nicht mehr." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Intergenerationen- und Karrieremobilität in der Bundesrepublik Deutschland und in den Vereinigten Staaten (1987)

    Kappelhoff, Peter; Teckenberg, Wolfgang;

    Zitatform

    Kappelhoff, Peter & Wolfgang Teckenberg (1987): Intergenerationen- und Karrieremobilität in der Bundesrepublik Deutschland und in den Vereinigten Staaten. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 39, H. 2, S. 302-329.

    Abstract

    Die Mobilitätsstrukturen für Intergenerationen- und Karrieremobilität in den Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik Deutschland werden einem Vergleich unterzogen. Dabei wird von der Annahme ausgegangen, daß bei gegebenen Ähnlichkeiten der Kernfamilie die Mobilität von der Herkunftsfamilie in den ersten Beruf weitgehende Übereinstimmung zeigt. In Bezug auf die Karrieremobilität werden dagegen größere Abweichungen zwischen den beiden Ländern erwartet, da hier Unterschiede in den institutionellen Zugangsregelungen einwirken. Nach vergleichenden Überlegungen zu den institutionellen Rahmenbedingungen (Erwerbsstrukturen, Bildungssystem, Erwerbssystem) und zu den Berufsklassifikationen und Berufsordnungen werden entsprechende Datenbestände analysiert. Dabei ergeben sich als globale Unterschiede verschiedene Mobilitätschancen für die Karrieremobilität (wesentlich häufigere Auf- und Abstiege in den Vereinigten Staaten), während die Mobilität zum ersten Beruf nach vergleichbaren Mobilitätsmustern verläuft. (IAB)

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    Jobs and classes: structural constraints on career mobility (1987)

    Mayer, Karl Ulrich ; Carroll, Glenn R.;

    Zitatform

    Mayer, Karl Ulrich & Glenn R. Carroll (1987): Jobs and classes. Structural constraints on career mobility. In: European Sociological Review, Jg. 3, H. 1, S. 14-38.

    Abstract

    In diesem Beitrag geht es auf der empirischen Basis von Berufsverlaufsdaten aus der Bundesrepublik Deutschland (Kohorten aus den Jahren 1929-31, 1939-41, 1949-51) um den Einfluß der Klassenzugehörigkeit auf die berufliche Karrieremobilität. Die Untersuchung, die daneben auch auf verschiedene theoretische Erklärungsansätze dieses Problems rekurriert, kommt zu dem Ergebnis, daß soziale und berufliche Auf- und Abstiegsprozesse unterschiedliche Phänomene sind, die jeweils auch einen unterschiedlichen Ausschnitt aus der Chancenstruktur eines Landes offenbaren. Als starke Determinanten der Karrieremobilität wurden auch die Wirtschaftszweigzugehörigkeit, die Betriebsgröße, die Ausbildung und die Sozialstruktur festgestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Socioeconomic opportunities in Germany in the post-war period (1987)

    Sörensen, Aage B.; Blossfeld, Hans-Peter;

    Zitatform

    Sörensen, Aage B. & Hans-Peter Blossfeld (1987): Socioeconomic opportunities in Germany in the post-war period. (Sonderforschungsbereich 3 Mikroanalytische Grundlagen der Gesellschaftspolitik. Arbeitspapier 243), Frankfurt u.a., 44 S.

    Abstract

    Die Lebensgeschichten von Alterskohorten der Geburtsjahränge 1930, 1940 und 1950 dienen als empirische Grundlage einer Untersuchung über die Verteilung sozialer Chancen. Es wird gezeigt, daß die jüngeren Kohorten größere Chancen hatten, eine status-höhere Berufsposition als ihre Väter zu finden. Dies wird in Bezug zu der allgemeinen Arbeitsmarktentwicklung gesetzt. (IAB)

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    Schulische Qualifikationen und Berufskarriere: Analyse von Schlüsselqualifikationen jüngerer Erwerbspersonen eines Industrieunternehmens und ihr Einfluß auf die erste Phase ihrer Berufskarriere (1985)

    Meister, Johannes-Jürgen;

    Zitatform

    Meister, Johannes-Jürgen (1985): Schulische Qualifikationen und Berufskarriere. Analyse von Schlüsselqualifikationen jüngerer Erwerbspersonen eines Industrieunternehmens und ihr Einfluß auf die erste Phase ihrer Berufskarriere. (Materialien zur Berufs- und Arbeitspädagogik 02), Villingen-Schwenningen: Neckar-Verlag, 133 S.

    Abstract

    Die Studie "versucht, den allmählichen qualifikatorischen Wandel auf dem Facharbeiterniveau aufzuzeigen". Ihr liegt eine Analyse eines umfangreichen, anonymisierten Datensatzes aus der Personaldatei der Firma Siemens zugrunde. Aus dieser Analyse "geht exemplarisch hervor, daß für Jugendliche mit einem Bildungsabschluß unterhalb eines mittleren Bildungsabschlusses am Ende der 10. Jahrgangsstufe sowohl im metall- und elektrotechnischen - als auch auch im kaufmännischen Bereich das Spektrum ihrer Ausbildungsmöglichkeiten stark eingegrenzt ist. Zwar konnten und können sie hochqualifizierte gewerblich-technische Berufe erlernen, aber bei der Besetzung qualifizierter Arbeitsplätze waren sie Konkurrenten mit höheren schulischen Qualifikationen unterlegen. Kenzeichnend scheint für sie zu sein, daß sie auch nach dem Abschluß einer qualifizierten Ausbildung eher von beruflicher Dequalifikation bedroht sind als andere. Die Untersuchung verdeutlicht anhand der analysierten Tätigkeitsmerkmale und Tätigkeitsfelder die Substitutionsmöglichkeiten verschiedener Ausbildungsberufe. Eine wichtige Rolle bei der Besetzung eines qualifizierten Arbeitsplatzes spielt auch die Tatsache, ob die Ausbildung im gleichen Betrieb abgeschlossen wurde oder nicht.
    Bemerkenswert ist die Beobachtung, daß ausgebildete Fachkräfte mit ranghöheren formalen schulischen Qualifikationen eher zum Status eines Angestellten aufsteigen. Am oberen Ende der Qualifikationsskala gleichen sich die Unterschiede zwischen Fachhochschul- und Hochschulabsolventen teilweise schon in den ersten Jahren einer Berufskarriere aus. Unterschiede im Einkommen und in der beruflichen Position nivellieren sich sehr bald. Die Untersuchung unterstreicht ferner die weithin bekannten ungleichen Arbeits- und Berufssituationen von männlichen und weiblichen Arbeitskräften, ebenso wie die von deutschen und ausländischen Arbeitnehmern. Folgerungen werden insbesondere in Hinblick auf eine bessere Berufsorientierung und verstärkte berufspropädeutische Lerninhalte im allgemeinbildenden Schulwesen gezogen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Bildungs- und Beschäftigungssysteme als Determinanten beruflicher Mobilität von Männern: Ein Vergleich zwischen Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland (1981)

    König, Wolfgang ;

    Zitatform

    König, Wolfgang (1981): Bildungs- und Beschäftigungssysteme als Determinanten beruflicher Mobilität von Männern. Ein Vergleich zwischen Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland. Mannheim: Universität Mannheim, 168 S.

    Abstract

    "Das Ziel dieser Arbeit ist der systematische Vergleich beruflicher Mobilität in zwei europäischen Industrieländern, Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland. Ausgangspunkt für erwartete Länderdifferernzen sind Unterschiede in den Bildungs- und Beschäftigungssystemen, welchen ich zusammen mit spezifischen Besonderheiten der ökonomischen, demographischen und globalen historischen Entwicklung dieser politischen Einheiten eine systematische Wirkung auf berufliche Mobilitätsmuster unterstelle." "Theoretische Erwägungen und Gründe der Arbeitsökonomie haben zu verschiedenen Eingrenzungen des Untersuchungsgegenstandes geführt. Erstens beschränke ich mich auf Männer, da bei Frauen grundlegend andersgeartete Karrieremuster zu erwarten sind, sowie - unfreiwilligerweise - auf Einheimische. Zweitens untersuche ich intragenerationale Mobilität in sehr eingegrenztem Sinne, nämlich als Berufsklassenwechsel zwischen 1965 und 1970. 'Karrieremobilität' versuche ich im Bedingungsgefüge von Alter, Kohortenzugehörigkeit, Bildung und Arbeitsmarkt zu verstehen. Mein Hauptaugenmerk gilt hierbei länderspezifischen Mobilitätsmustern, die ich im Rahmen von Besonderheiten der Systemstrukturen und historischen Entwicklungen zu 'erklären' versuche. Ich beginne mit der Präsentation von Struktur- und Entwicklungsunterschieden der beschäftigungssysteme (Kapitel 2) und Bildungssysteme (Kapitel 3), entwickle aus den beobachteten Unterschieden Arbeitshypothesen (Kapitel 4) und ein entprechendes Kategorienschema für die eigene Sekundäranalyse (Kapitel 5), die im Anschluß daran folgt (Kapitel 6 bis 9)." Aus den Ergebnissen der Arbeit: "Wie ist die höhere Mobilität in Frankreich insgesamt zu beurteilen, insbesondere die viel stärkere Abwärtsmobilität? Hier sehe ich einen wichtigen grund in der Bildungsverteilung Frankreichs, mit einem enorm hohen Anteil männlicher Erwerbstätiger mit niedrigem Bildungsniveau. Dies bewirkt nicht nur einen minimalen Diskriminierungsgrad dieser Bildungsstufen in Frankreich, sondern fördert Kohorten. In der BRD bleiben Erwerbstätige in diesen Bildungsstufen praktisch immer immobil, können später also auch nicht absteigen, wogegen in Frankreich höhere Positionen auf lange Sicht erreicht werden können, die dann allerdings auch besonders labil und abstiegsgefährtet sind. Die Einwirkung starker Umschichtungen im Produktionsapparat haben in Frankreich gegen Ende der 60er Jahre in Zusammenwirkung mit der Quakifikationsstruktur besonders hohe 'Fluidität' erzeugt."

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  • Literaturhinweis

    Berufswahl und Berufsschicksal: empirische Untersuchungen zur Frage der Berufsumschichtung (1959)

    Klages, Helmut;

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    Klages, Helmut (1959): Berufswahl und Berufsschicksal. Empirische Untersuchungen zur Frage der Berufsumschichtung. (Schriftenreihe des Instituts für empirische Soziologie 03), Opladen: Westdeutscher Verlag, 149 S.

    Abstract

    Der Band enthält die Auswertung der wesentlichen Ergebnisse eines Forschungsauftrags, der 1954 vom Bundesministerium für Arbeit an das Institut für empirische Soziologie Hannover-Bamberg vergeben wurde. Der methodische Grundgedanke der Repräsentativerhebung war, "die berufliche Ausgangsposition der jetzt noch im Arbeitsleben stehenden männlichen Arbeitnehmer (die Ausschaltung der weiblichen Arbeitnehmer wurde wegen der hier gegebenen Sonderbedingungen grundsätzlich vorausgesetzt) zu erfassen und zu untersuchen, welchem Berufsschicksal sie nach ihrem Start unterworfen waren."... "Als Erhebungsgrundlage wurden ... die Arbeitnehmerkarteien der männlichen Arbeitnehmer von 11 über das ganze Bundesgebiet gestreuten Arbeitsämtern (Hannover, Dortmund, Augsburg, Schweinfurt, Bamberg, Celle, Bassum, Bielefeld, Aschaffenburg, Neustadt und Neumarkt) herangezogen, in denen als erfaßbar bzw. erfassungswürdig folgende Merkmale festegestellt wurden: das Geburtsjahr, der Familienstand, die Kinderzahl, die Fachschulvorbildung, der Ausgangsberuf, die Berufszugehörigkeit im Zeitpunkt der Erhebung und die Berufstätigkeit im Zeitpunkt der Erhebung, die Art des Betriebes, dem die Arbeitnehmer bei ihrer Berufseinmündung und bei ihrer letzten Beschäftigung zugehörten, die "Art des Berufswechsels", die Häufigkeit des Berufswechsels und die Häufigkeit der Arbeitslosigkeit."... "Unter der Frage nach der "Art des Berufswechsels" verbirgt sich die Frage nach der vertikalen Sozialmobilität, nach der sozialen Veränderung oder Stabilität in den einzelnen Berufen also. Es wurde hier unterschieden nach: "Arbeiter aufsteigend" (vom Beruf ohne Lehrlingsausbildung), "Arbeiter gleichgeblieben" (Verbleiben im lehrberuflichen oder ungelernten Bereich) und Arbeiter absteigend" (vom Beruf mit Lehrlingsausbildung zu einem Berufs ohne Lehrlingsausbildung), also bis jetzt nach Mobilitäts- oder Stabilitätsmerkmalen, die sich da feststellen ließen, wo der Proband sowohl seinem Ausgangsberuf als auch seiner Berufszugehörigkeit im Zeitpunkt der Erhebung nach Arbeiter war. In den Fällen, in denen der Proband über das Arbeiterverhältnis hinaus aufstieg, wurde unterschieden nach: "selbständiger Tätigkeit", "Beamten", "Meistern und Werkmeistern", "sonstigen technischen Angestellten", kaufmännischen und Verwaltungsangestellten" und "Sonstigen". Bei "Häufigkeit des Berufswechsels" wurde unterschieden nach: einmaligem, zweimaligem und "drei- und mehrmaligem" Berufswechsel. Ähnlich wurde bei "Häfigkeit der Arbeitslosigkeit" unterschieden nach einmaliger, zweimaliger und "drei- und merhmahliger" Arbeitslosigkeit im Erhebungszeitraum. Als "Beruf" wurden in allen Fällen nicht die untersten Einheiten der Berufssystematik, sondern die Berufsordnungen, also bereits kleinere Gruppen von Einzelberufen, erfaßt." "Nicht erfaßt wurden ... Flüchtlinge. ... Eine weitere Beschränkung des Umfangs der Erhebung ist mit der Erfassung nur der Jahrgänge 1909-1924, also der im Zeitpunkt der Erhebung 30-40jährigen gegeben." "Unsere Ergebnisse ... beleuchten ... vor allem ... die Notwendigkeit eines beruflichen "Observatoriums", das die Dynamik der beruflichen Situation, z.B. auch die ständig vor sich gehenden Variierungen der Verwandtschaftsverhältnisse und Verwandtschaftsräume, mit der nötigen Exaktheit ständig registriert. Erscheint so die Notwendigkeit einer dynamischen Kontrolle als Korrelat zur Arbeitswirklichkeit unserer Zeit, so ist es andererseits - wie schon betont - die individuelle Fähigkeit zur Beweglichkeit, die zu fördern unumgänglich ist. Es geht dabei letztlich um mehr als um die Schaffung der hierzu erforderlichen ausbildungsmäßigen Voraussetzungen. Es geht auch um eine entsprechende Bewußtseinskonstellation des Arbeitnehmers: Entweder muß er dazu befähigt werden, ein dynamisches Bewußtsein zu entwickeln, d.h. einerseits seine beruflichen Orientierungen aus der Lebenswirklichkeit zu holen und andererseits dem Zwang zur Anpassung des Denkens und Handelns auf Grund freier Entscheidung nachzukommen gewillt zu sein. Oder er muß dazu bereit sein, den Herrschaftseingriff von Staatsinstanzen, die das Geschehen besser überblicken als er, als Notwendigkeit zu bejahen." (IAB2)

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