Berufliche Mobilität
Eine Tätigkeit, die mehr Spaß verspricht, ein höheres Gehalt oder bessere Entwicklungsperspektiven: Es gibt viele Gründe, nicht länger im erlernten oder ausgeübten Beruf tätig zu sein. Nicht immer sind sie jedoch so erfreulich: Auslöser kann auch eine Entlassung sein.
Dieses Themendossier bietet Literaturhinweise zur beruflichen Mobilitätsforschung in Deutschland und in anderen Ländern. Sie erschließt theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse - beispielsweise zu den Fragen: Sind Berufswechsel lohnend? Für wen sind sie mit besonderen Risiken verbunden? Wie gut lassen sich bei einem beruflichen Neustart die bisher erworbenen Qualifikationen verwerten?
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Berufliche Mobilität in Deutschland
- Institutionelle und sozioökonomische Determinanten beruflicher Mobilität
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- Berufliche Mobilität in anderen Ländern
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Literaturhinweis
Is it time for a change? A literature review on occupational mobility among older workers in Germany and the USA (2018)
Zitatform
Söhn, Janina (2018): Is it time for a change? A literature review on occupational mobility among older workers in Germany and the USA. (SOFI-Arbeitspapier 13), Göttingen, 38 S.
Abstract
"Mit zunehmenden Alter stellt sich für so manchen die Frage, ob sie in ihrem bisherigen Beruf bis zur Verrentung arbeiten wollen oder können. Unter welchen Umständen wechseln Individuen in ihrer mittleren und späteren Erwerbsbiografie ihren Beruf und wodurch genau zeichnen sich diese Berufswechsel aus? Dies sind die Kernfragen, die dieser Literaturbericht beantworten möchte. Berufliche Mobilität wird hier als der Wechsel des beruflichen Felds, in dem man erwerbstätig ist, verstanden. Dieser Übergang kann bezogen auf die Veränderung von Einkommen, Prestige und erforderlichem Qualifikationsniveau aufwärts, lateral oder abwärts gerichtet sein. Der Forschungsreview stellt zunächst unterschiedliche Theorien von Beruf vor, da diese auch für die Erklärung beruflicher Mobilität bedeutsam ist. Der darauffolgende Abschnitt konzeptualisiert die Multidimensionalität von Berufswechseln. Eigenschaften wie der Umfang der wöchentlichen Arbeitsstunden oder Aspekte prekärer Beschäftigung, die mit dem alten oder neuen Beruf assoziiert sind, können als Push- bzw. Pull-Faktoren fungieren. Der umfangreichste Abschnitt ist den theoretischen und empirischen Ergebnissen bisheriger Forschung zu unterschiedlichen Einflüssen auf der Mikro- und Makroebene gewidmet: Alter, Gesundheit, Bildungsniveau sowie Weiterbildung und Umschulungen im späteren Erwachsenenalter, berufsbezogene Eigenschaften, die dem Berufswechsel vorangegangene Erwerbsbiografie, Geschlecht und haushaltbezogene Faktoren, ethnische und migrationsbezogene Entwicklungen seit Anfang der 2000er, welche das Auftreten von Berufswechslern befördert haben. Die meiste empirische Forschung bezieht sich auf die Vereinigten Staaten von Amerika und auf Deutschland, weshalb dieser Literaturüberblick zu einem gewissen Grad international vergleichend angelegt ist. Angesichts der gravierenden Forschungslücken zu beruflicher Mobilität unter älteren Erwerbstätigen in der Bundesrepublik im letzten Jahrzehnt präsentiert der Review eigene, nach Alter, Geschlecht und Bildungsniveau differenzierte Auswertungen des Mikrozensus 2012 zum Anteil von Erwerbstätigen, die im vorangegangenen Jahr ihren Beruf gewechselt haben. Das Schlusskapitel fasst die wichtigsten Erkenntnisse und verbleibende Forschungslücken zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Frequency of employer changes and their financial return: gender differences amongst German university graduates (2018)
Zitatform
Wieschke, Johannes (2018): Frequency of employer changes and their financial return: gender differences amongst German university graduates. In: Journal for labour market research, Jg. 52, S. 1-13. DOI:10.1186/s12651-017-0235-3
Abstract
"Diese Studie nutzt eine Stichprobe bayerischer Hochschulabsolventen, um Geschlechtsunterschiede sowohl in der Häufigkeit als auch in den finanziellen Erträgen von Arbeitgeberwechseln zu untersuchen. Die Such- und Matchingtheorien werden genutzt, um Hypothesen zu entwickeln, die anschließend gegeneinander getestet werden. Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen ihren Arbeitgeber in den ersten Jahren nach dem Abschluss häufiger wechseln als Männer. Das kann zu einem großen Teil durch unterschiedliche Arbeitsmarktstrukturen erklärt werden, vor allem durch die Tatsache, dass Frauen in ihrer ersten Beschäftigung seltener in Großbetrieben, in Führungspositionen und mit unbefristeten Verträgen arbeiten und weniger zufrieden mit ihrer Arbeit sind. Sobald auf all diese Faktoren kontrolliert wird, ändert der Koeffizient sein Vorzeichen, d. h. unter gleichen Umständen wechseln Männer den Arbeitgeber häufiger. Weiterhin profitieren sowohl Männer als auch Frauen finanziell von Arbeitgeberwechseln. Männer erhalten höhere absolute Erträge, aber aufgrund ihrer höheren Einstiegseinkommen existiert bei den relativen Erträgen kein Unterschied zwischen Männern und Frauen und somit auch kein Einfluss auf die Gender Pay Gap. Die Ergebnisse werden vor dem Hintergrund der Besonderheiten des deutschen Arbeitsmarktes diskutiert." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Berufseinstieg und Mobilitätsprozesse im Modernisierungsprozess und im Auf und Ab der Arbeitsmarktlage: Eine A-P-K-Analyse der Karrieren von Männern in Westdeutschland (2017)
Zitatform
Becker, Rolf & Hans-Peter Blossfeld (2017): Berufseinstieg und Mobilitätsprozesse im Modernisierungsprozess und im Auf und Ab der Arbeitsmarktlage. Eine A-P-K-Analyse der Karrieren von Männern in Westdeutschland. In: S. Lessenich (Hrsg.) (2017): Geschlossene Gesellschaften : Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016 (Verhandlungen der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, 38), S. 1-11.
Abstract
"Nach Max Weber liegt soziale Schließung nach innen vor, wenn Erwerbs- und Mobilitätschancen einzelner Personen oder Gruppen in Betrieben und Beschäftigungsverhältnissen systematisch eingeschränkt werden. Auf diese Weise führt soziale Schließung über die Monopolisierung von Chancen bei einer Gruppe zum Zuwachs von Einkommen, Prestige und Macht, während den ausgeschlossenen Personen und Gruppen solche Ressourcen für die Marktlage und Lebensführung vorenthalten werden. Über Berufsverläufe und Mobilitätsprozesse im Lebensverlauf betrachtet, führen geringe Unterschiede beim Berufseintritt zur Kumulation sozialer Ungleichheit über die Lebenszeit hinweg. Hierbei kommen individuelle Ressourcen über Strukturen und Institutionen der Betriebe, Arbeitsmärkte und beruflichen Stellung im Betrieb zur Geltung. Arbeitgeber fungieren als 'gate keeper' für Marktlage, Mobilitätschancen und Chancen einer bestimmten Lebensführung. Prozesse der sozialen Schließung durch Arbeitgeber und die Wirkung institutioneller Regelungen segmentierter Arbeitsmärkte sind nicht unabhängig von der Entwicklung sektoraler und berufsstruktureller Kontexte sowie von ökonomischen Konjunkturen.
Im vorliegenden Vortrag wird für Westdeutschland in der Zeit von 1945 bis 2008 der Frage nachgegangen, ob und inwieweit der ökonomische Strukturwandel und die konjunkturabhängige Arbeitsmarktlage zur sozialen Schließung von intragenerationaler Mobilität beitragen. Zudem soll untersucht werden, ob die Akkumulation individueller Ressourcen zur sozialen Schließung von Mobilitätschancen führt. Mit Längsschnittdaten der Deutschen Lebensverlaufsstudie sowie der ALWA-Studie wird unter besonderer Berücksichtigung von Alters-, Perioden- und Kohorteneffekten das Zusammenspiel dynamischer Schließungsprozesse auf der gesamtgesellschaftlichen Ebene und der individuellen Ebene (der Beschäftigten) analysiert.
Wie und für welche Gruppen werden Chancen für berufliche Auf- und Abstiege strukturiert und monopolisiert? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen dem ökonomischen Strukturwandel, der Entwicklung der Arbeitsmarktlagen und der Mobilität?" (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Berufliche Weiterbildung im Strukturwandel: Eine APK-Längsschnittanalyse für die zwischen 1956 und 1978 Geborenen in Westdeutschland (2017)
Zitatform
Becker, Rolf (2017): Berufliche Weiterbildung im Strukturwandel. Eine APK-Längsschnittanalyse für die zwischen 1956 und 1978 Geborenen in Westdeutschland. In: S. Lessenich (Hrsg.) (2017): Geschlossene Gesellschaften : Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016 (Verhandlungen der Kongresse der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, 38), S. 1-12.
Abstract
"Aus Sicht der Humankapitaltheorie und Theorie segmentierter Arbeitsmärkte wird der Frage nachgegangen, inwieweit der technologische und ökonomische Strukturwandel sowie die Entwicklung der Arbeitsmarktlage seit Ende des 'Wirtschaftswunders' das betriebliche Angebot an beruflicher Weiterbildung und die Nutzung dieser Weiterbildungsgelegenheiten durch Erwerbstätige strukturieren. Für die empirische Überprüfung der Hypothesen werden Lebensverlaufsdaten der ALWA-Studie herangezogen. Hierbei werden für die historische Zeit von 1972 bis 2008 die Berufs- und Weiterbildungsverläufe von westdeutschen Männer und Frauen in den Geburtskohorten von 1956 bis 1978 mittels Ereignisanalyse und Episoden-Splitting im dynamischen Mehrebenen-Design analysiert. Hierbei werden Alters-Perioden-Kohorten-Zusammenhänge berücksichtigt. So können beim betrieblichen Angebot an und Zugang zu beruflicher Weiterbildung systematische Perioden- und Kohorteneffekte des Strukturwandels und der Arbeitsmarktlagen sowie systematische Selektivität von Weiterbildungschancen - insbesondere soziale Schließung der betrieblichen Weiterbildung durch Arbeitgeber - aufgedeckt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Karrieremuster deutscher Führungskräfte: Analyse der Sequenzmuster, Ursachen und Auswirkungen anhand von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (2017)
Endemann, Aleksandra;Zitatform
Endemann, Aleksandra (2017): Karrieremuster deutscher Führungskräfte. Analyse der Sequenzmuster, Ursachen und Auswirkungen anhand von Daten des Sozio-oekonomischen Panels. (Empirische Personal- und Organisationsforschung 56), Augsburg: Hampp, 356 S., Anhang.
Abstract
"Seit geraumer Zeit wird in der Öffentlichkeit sowie in der Wissenschaft über die Karriereverläufe von Führungskräften diskutiert. Mit den hohen Flexibilitätsanforderungen im Karriereverlauf werden z.B. Vorstands- und Managervergütungen in der Gesellschaft gerechtfertigt. Eingebettet in diese Diskussion betrachtet diese Arbeit anhand der Daten des Sozio-oekonomischen Panels berufliche Verläufe deutscher Führungskräfte (N = 171; 20 Beobachtungsjahre 1994-2013) und untersucht ihre Ursachen sowie objektive als auch subjektive Karriereoutcomes. Mithilfe der Sequenzmusteranalyse konnten neben der (1) traditionellen Karriere und (2) boundaryless career folgende Muster abgeleitet werden: (3) die Abstiegskarriere, (4) die Karriere mit unfreiwilligen, jedoch erfolgreichen Wechseln, (5) die turbulente Karriere und (6) die Stagnation. Innerbetriebliche Karriereverläufe sind bei knapp der Hälfte der Untersuchten vorzufinden und spielen weiterhin eine bedeutende Rolle. Die externen Bewegungen sind recht heterogen verteilt: So gibt es Karrieren, die nur wenige externe Wechsel aufweisen, und einige, die sehr sprunghaft sind. Bezüglich der Ursachen dieser Karrieremuster ist von einem komplexen Zusammenspiel unterschiedlicher Einflussfaktoren zu berichten. Mit Blick auf die Gehaltsentwicklung zeigen sich in allen Mustern, bis auf die Abstiegskarriere, positive Trends. Werden die subjektiven Aspekte in die Betrachtung miteinbezogen, zeigen sich eher ein relativer Rückgang der Arbeitszufriedenheit bei innerbetrieblichen Karriereverläufen sowie ein Aufwärtstrend in der 'boundaryless career' und in Karrieren mit unfreiwilligen Wechseln." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
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He's a chip off the old block - the persistence of occupational choices across generations (2017)
Zitatform
Knoll, Bodo, Nadine Riedel & Eva Schlenker (2017): He's a chip off the old block - the persistence of occupational choices across generations. In: Labour, Jg. 31, H. 2, S. 174-203. DOI:10.1111/labr.12091
Abstract
"The purpose of this paper is to assess intergenerational occupational mobility in Germany. Using data from the Socio-Economic Panel, we find a high persistence of occupational choices across fathers and children. To separate effects related to parental advice and influence (nurture) from genetic factors (nature), we determine the persistence separately for children who grew up with their biological fathers and those who did not. The results suggest that nurture-related effects explain a significant fraction of the observed correlation of fathers' and children's occupational choices. We discuss policy implications that follow from the analysis." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Women's career progression in law firms: views from the top, views from below (2017)
Pringle, Judith K. ; Harris, Candice ; Ravenswood, Katherine ; Ryan, Irene ; Giddings, Lynne; Jaeger, Sabina;Zitatform
Pringle, Judith K., Candice Harris, Katherine Ravenswood, Lynne Giddings, Irene Ryan & Sabina Jaeger (2017): Women's career progression in law firms. Views from the top, views from below. In: Gender, Work and Organization, Jg. 24, H. 4, S. 435-449. DOI:10.1111/gwao.12180
Abstract
"Law continues to be an attractive career path for women. Yet evidence shows that women's careers in law stagnate with proportionally small numbers of women progressing up the hierarchy from law graduate to partner. In this study we investigated how gendering and class processes impact on women's career progression. A major contribution is that we explored the heterogeneous views held by women below and above the partnership line, in Auckland's top law firms. Drawing on Acker's gendering processes (1990, 2006a) plus the accumulation of appropriate capitals needed to progress, we analysed 52 interview accounts. The women lawyers themselves were divided on how gendering and class processes impact on their career progression. Women partners accepted the hierarchical employment model of law and were confident in their role and place. Women below the partner line, while frustrated by the personal and professional requirements for success, did not demonstrate agency for change. In concluding, we reflect on the potential for change in the profession." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Reallocation patterns across occupations in Germany (2016)
Zitatform
Bauer, Anja (2016): Reallocation patterns across occupations in Germany. In: Economics Letters, Jg. 148, H. November, S. 111-114., 2016-09-11. DOI:10.1016/j.econlet.2016.09.008
Abstract
"Using high-quality German administrative data, I analyze workers' opportunity costs of reallocation across occupations by measuring the additional time spent in unemployment before being hired in a new occupation. Furthermore, I inspect the wage changes after reallocation and find that workers who change occupations through unemployment face wage losses that appear to be persistent over a 5-year horizon." (Author's abstract, © 2016 Elsevier) ((en))
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The role of entrepreneurship in the context of career trajectories: moving back into wage employment or into unemployment? (2016)
Zitatform
Debrulle, Jonas (2016): The role of entrepreneurship in the context of career trajectories. Moving back into wage employment or into unemployment? In: Labour, Jg. 30, H. 2, S. 180-197. DOI:10.1111/labr.12060
Abstract
"This study investigates patterns of movement from self-employment to wage employment or to unemployment in Belgium. Non-parametric techniques and complimentary log-log analyses are used to determine the significance of stable individual traits (e.g. gender) and of time-dependent characteristics (e.g. family and organizational context, labour market mobility) in moving back to wage employment or to unemployment. Evidence is provided on the possibility of entrepreneurship acting as a 'steppingstone' between long-term unemployment and paid work. Yet, significant relationships also emerge between ex-ante time spent in unemployment and the possibility of continued unemployment upon self-employment exit." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Assimilation over the Life Course? The Career Mobility of Second-Generation Turkish Men in Germany (2016)
Zitatform
Hartmann, Jörg (2016): Assimilation over the Life Course? The Career Mobility of Second-Generation Turkish Men in Germany. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 45, H. 4, S. 281-297. DOI:10.1515/zfsoz-2015-1016
Abstract
"Studien zur Assimilation von Migranten konzentrieren sich überwiegend auf intergenerationale Mobilität. Mobilitätsprozesse über den Erwerbsverlauf können jedoch ebenso zur Assimilation beitragen. Diese Studie untersucht die Arbeitsmarkt- und Einkommensmobilität von Männern der zweiten türkischen Einwanderergeneration und vergleicht sie mit denen autochthoner Deutscher. Die Ergebnisse zeigen, dass Männer der zweiten türkischen Einwanderergeneration zu Beginn ihrer Karriere ein höheres Arbeitslosigkeitsrisiko, eine geringere Chance auf Wiedereintritt in Beschäftigung und eine höhere Einkommensmobilität haben als deutsche Männer. Diese Unterschiede werden vornehmlich durch die geringere Humankapitalausstattung der zweiten türkischen Migrantengeneration verursacht. Über die frühe Erwerbskarriere hinweg gleichen sich die Arbeitslosigkeitsrisiken und die Chancen auf Wiedereintritt in Beschäftigung zwischen beiden Gruppen an. Es kann gezeigt werden, dass die Kumulation anfänglicher Nachteile einen negativen Einfluss auf den Angleichungsprozess für die zweite türkische Einwanderergeneration hat." (Autorenreferat, © De Gruyter)
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Berufliche (Um)Orientierung im Erwachsenenalter am Beispiel von Quereinsteigerinnen in das Lehramt für Berufsschulpädagogik in Österreich (2016)
Mohl, Erich;Zitatform
Mohl, Erich (2016): Berufliche (Um)Orientierung im Erwachsenenalter am Beispiel von Quereinsteigerinnen in das Lehramt für Berufsschulpädagogik in Österreich. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. H. Spezial 12, S. 1-19.
Abstract
"In Österreich unterscheiden sich die Zugangsmöglichkeiten und der Einstieg in das Lehramtsstudium für Berufsschulpädagogik grundlegend von den Lehrämtern der Primar- und Sekundarstufe des Allgemeinbildenden Schulwesens. Zukünftige Berufsschullehrerinnen werden zumeist als Quereinsteigerinnen direkt von den Berufsschulen angestellt und absolvieren die Lehramtsausbildung sowohl berufsbegleitend (1. und 3. Studienjahr) als auch vollzeitschulisch (2. Studienjahr) an den Pädagogischen Hochschulen Wien, Graz, Linz oder Innsbruck. Sowohl in der didaktisch-methodischen Ausbildung als auch bei den Berufswahlmotiven sind demzufolge Antagonismen zu finden. Der nachfolgende Artikel führt im einleitenden Abschnitt diese Unterschiedlichkeiten weiter aus. Anschließend werden die Ergebnisse einer empirischen Untersuchung präsentiert, bei der rund 160 angehender Berufsschullehrerinnen, die zumeist mehr als zehn Jahre Berufspraxis in die Lehramtsausbildung mitbringen, zu ihren Berufswahlmotiven sowie zu ihrer Zufriedenheit mit der Berufswahl befragt wurden. Im Fazit werden Resultate mit Blick auf künftige Auswahlmaßnahmen und mögliche berufsbegleitende Coaching- und Fading-Maßnahmen diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Reallocation patterns across occupations (2015)
Zitatform
Bauer, Anja (2015): Reallocation patterns across occupations. (IAB-Discussion Paper 26/2015), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Diese Studie untersucht mit Hilfe administrativer Daten die Opportunitätskosten von Arbeitnehmern, die den Beruf aus Arbeitslosigkeit heraus wechseln. Die Opportunitätskosten werden dabei durch die durchschnittliche Arbeitslosigkeitsdauer abgebildet. Anschließend werden diese Kosten den potentiellen Lohngewinnen gegenübergestellt. Weiterhin wird gezeigt, dass der Lohnunterschied, der sich nach einem Wechsel des Berufs durch Arbeitslosigkeit ergibt, negativ ist. Das Zusammenspiel dieser Ergebnisse steht im Gegensatz zu sog. islands-Modellen (Lucas/Prescott, 1974), in welchen Reallokation von Arbeitnehmern nur dann stattfindet, wenn diese einen Lohn erzielen, der ausreicht um die Kosten der Reallokation zu decken. Daher wird untersucht, ob andere ökonomische Größen innerhalb eines Berufes einen größeren Einfluss darauf haben, wohin Arbeitnehmer wechseln. Als ökonomische Größen werden dabei die Abgangsrate aus Arbeitslosigkeit, der Zufluss in Arbeitslosigkeit und das Verhältnis von Vakanzen zu Arbeitslosen (Arbeitsmarktanspannung) innerhalb der Berufe herangezogen. Allerdings zeigt sich auch hier, dass Arbeitnehmer diese Größen in ihrer Entscheidung den Beruf zu wechseln nicht berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Job mobility as a new explanation for the immigrant-native wage gap: a longitudinal analysis for the German labor market (2015)
Zitatform
Brenzel, Hanna & Malte Reichelt (2015): Job mobility as a new explanation for the immigrant-native wage gap. A longitudinal analysis for the German labor market. (IAB-Discussion Paper 12/2015), Nürnberg, 23 S.
Abstract
"Theoretisch lassen sich Lohnunterschiede zwischen Migranten und Einheimischen mithilfe der Humankapitaltheorie erklären. Diese unterstellt Ausstattungsunterschiede oder eine Abwertung von Humankapital bei Migration. Trotzdem bleibt auch nach Berücksichtigung von Humankapital-Variablen meist ein unerklärter Lohnunterschied zwischen Migranten und Einheimischen. Wir benutzen einen umfangreichen Längsschnittdatensatz (ALWA-ADIAB) und analysieren die Arbeitsplatzmobilität von Migranten und Einheimischen in Deutschland, wobei wir zwischen freiwilligen, unfreiwilligen, internen und anderen Wechseln unterscheiden. Wir finden unterschiedliche Übergangsmuster und können - mithilfe von fixed-effects Regressionen - einen substantiellen Teil der Lohnlücke mit Unterschieden im Jobwechsel-Verhalten erklären." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Frauenberufe, Männerberufe und die "Drehtür": Ausmaß und Implikationen für West- und Ostdeutschland (2015)
Busch-Heinzmann, Anne;Zitatform
Busch-Heinzmann, Anne (2015): Frauenberufe, Männerberufe und die "Drehtür". Ausmaß und Implikationen für West- und Ostdeutschland. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 68, H. 8, S. 571-582. DOI:10.5771/0342-300X-2015-8-571
Abstract
"Der Artikel befasst sich mit der Beobachtung der unterschiedlichen beruflichen Verortung von Frauen und Männern auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Zunächst werden aktuelle Zahlen zum Ausmaß dieser (horizontalen) beruflichen Geschlechtersegregation in Gesamtdeutschland sowie getrennt für West- und Ostdeutschland bereitgestellt. Hier wird auf die aktuelle Berufsklassifikation des Statistischen Bundesamtes, Version 2010, zurückgegriffen. Anschließend werden mögliche Implikationen der Segregation im Hinblick auf ihre bemerkenswerte zeitliche Persistenz diskutiert. Ausgangspunkt ist die Beobachtung einer im individuellen Erwerbsverlauf hohen Anzahl von Berufswechseln aus geschlechtsuntypischen in geschlechtstypische Berufe. Als Gründe für eine solche 'Drehtür' werden in der US-amerikanischen Forschung Mechanismen sozialer Kontrolle im Erwerbsleben angeführt. Unter Rückgriff auf institutionentheoretische und sozialpsychologische Ansätze der Genderforschung wird der entsprechende Forschungsstand zu diesen Mechanismen für Deutschland vorgestellt. Zudem werden Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland im Hinblick auf die 'Drehtür' dargelegt und diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Mobility across firms and occupations among graduates from apprenticeship (2015)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Stefanie Licklederer & Hanna Zwiener (2015): Mobility across firms and occupations among graduates from apprenticeship. In: Labour economics, Jg. 34, H. June, S. 138-151. DOI:10.1016/j.labeco.2015.03.008
Abstract
"Distinguishing carefully between mobility across firms and across occupations, this study provides causal estimates of the wage effects of mobility among graduates from apprenticeship in Germany. Our instrumental variables approach exploits variation in regional labor market characteristics. Pure firm changes and occupation-and-job changes after graduation from apprenticeship result in average wage losses, whereas an occupation change within the training firm results in persistent wage gains. For the majority of cases a change of occupation involves a career progression. In contrast, for job switches the wage loss of firm-specific human capital seems to dominates." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Understanding the decline in self-employment among individuals nearing retirement (2015)
Zitatform
Heim, Bradley T. (2015): Understanding the decline in self-employment among individuals nearing retirement. In: Small business economics, Jg. 45, H. 3, S. 561-580. DOI:10.1007/s11187-015-9660-2
Abstract
"This paper examines the sources of the decline in self-employment among near-retirees over 1994 - 2012. Using Current Population Survey data, tabulations imply that the decline was driven by an increase in the exit rate to wage and salary employment, a decline in the rate of self-employment among new entrants into this age cohort, and an increase in the share of these new entrants. Multinomial logits suggest that health insurance coverage and after-tax prices of health insurance were significantly associated with these three rates. However, counterfactual simulations suggest that only the changes in after-tax prices of health insurance were found to appreciably influence the trends in these rates, though in the opposite direction of the actual declining trend for the rate of self-employment of new entrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Early career occupational mobility of Turkish and Moroccan second generation migrants in Flanders, Belgium (2015)
Laurijssena, Ilse; Glorieuxa, Ignace;Zitatform
Laurijssena, Ilse & Ignace Glorieuxa (2015): Early career occupational mobility of Turkish and Moroccan second generation migrants in Flanders, Belgium. In: Journal of Youth Studies, Jg. 18, H. 1, S. 101-117. DOI:10.1080/13676261.2014.933194
Abstract
"This article analyses the early career occupational mobility of people from a Turkish or Moroccan descent in Flanders (Belgium). Previous research showed that second generation migrants are less successful than natives when entering the labour market. We compare the progress in socio-economic status (SES) that youngsters of native and non-native descent make from their first to later jobs at the start of their career. Both second-generation immigrants and native majority young adults experience upward occupational mobility during this crucial phase of their occupational career. The gap between native and ethnic minority youth, however, does not narrow over the course of the years. The first job offers less SES for non-natives compared to that of natives, and the minority-native gap in occupational attainment remains constant afterwards. The future career is largely determined by the characteristics of the start of the occupational career, and educational attainment even before. Promising, however, might be the finding that a first job with a relative low occupational status does offer better opportunities for Turkish and Moroccan second-generation migrants than for native majority youth to do some catching up later on. In combination with a long-term negative impact of initial unemployment, ethnic minority youth perhaps are best off with starting to work as soon as possible after school leaving." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Wage risk and the value of job mobility in early employment careers (2015)
Zitatform
Liu, Kai (2015): Wage risk and the value of job mobility in early employment careers. (IZA discussion paper 9256), Bonn, 47 S.
Abstract
"This paper shows that job mobility is a valuable channel which employed workers use to mitigate bad labor market shocks. I construct and estimate a model of wage dynamics jointly with a dynamic model of job mobility. The key feature of the model is the specification of wage shocks at the worker- firm match level, for workers can respond to these shocks by changing jobs. The model is estimated using a sample of young male workers from the 1996 panel of Survey of Income and Program Participation. The first result is that the variance of match-level shocks is large, and the consequent value of job mobility is substantial. The second result is that true wage risk is almost three times as large as the wage variance observed after job mobility, which is what other papers in the literature have called wage risk. This suggests a very different picture of the risks facing employed workers in the labor market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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How specific is apprenticeship training? Evidence from inter-firm and occupational mobility after graduation (2015)
Zitatform
Mueller, Barbara & Jürg Schweri (2015): How specific is apprenticeship training? Evidence from inter-firm and occupational mobility after graduation. In: Oxford economic papers, Jg. 67, H. 4, S. 1057-1077. DOI:10.1093/oep/gpv040
Abstract
"Do apprenticeships convey mainly general or also firm- and occupation-specific human capital? Specific human capital may allow for specialization gains, but may also lead to allocative inefficiency due to mobility barriers. We analyse the case of Switzerland, which combines a comprehensive, high-quality apprenticeship system with a lightly regulated labour market. To assess human capital transferability after standardized firm-based apprenticeship training, we analyse inter-firm and occupational mobility and their effects on post-training wages. Using a longitudinal data set based on the PISA 2000 survey, we find high inter-firm and low occupational mobility within one year after graduation. Accounting for endogenous changes, we find a negative effect of occupation changes on wages, but no significant wage effect for firm changes. This indicates that occupation-specific human capital is an important component of apprenticeship training and that skills are highly transferable within an occupational field." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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MINT - Regionale Herausforderungen und Chancen der Zuwanderung (2015)
Plünnecke, Axel;Zitatform
Plünnecke, Axel (2015): MINT - Regionale Herausforderungen und Chancen der Zuwanderung. In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 67, H. 2/3, S. 87-91.
Abstract
"Zuwanderung hat in den letzten Jahren in erheblichem Maße zur MINT-Fachkräftesicherung beigetragen, vor allem in den akademischen MINT-Berufen. Von der Zuwanderung der letzten Jahre profitieren am stärksten die süddeutschen Regionen. Die Potenziale der aktuellen Flüchtlingsmigration für die MINT-Fachkräftesicherung sind hingegen begrenzt und ersetzen keine qualifizierte Zuwanderung." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Mobilitätsdynamiken und Wissensarbeit: zum Wandel berufsbedingter zirkulärer Mobilität (2015)
Zitatform
Strambach, Simone & Hendrik Kohl (2015): Mobilitätsdynamiken und Wissensarbeit. Zum Wandel berufsbedingter zirkulärer Mobilität. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 73, H. 4, S. 257-268. DOI:10.1007/s13147-015-0355-6
Abstract
"In der jüngeren Mobilitätsforschung wird festgestellt, dass mobile und komplexere Arbeits- und Lebensformen an Bedeutung gewinnen. Diese sind eng verbunden mit dem sozioökonomischen Strukturwandel zur Wissensökonomie und mit Veränderungen in der Organisation von Erwerbsarbeit. Vereinzelte empirische Erkenntnisse deuten darauf hin, dass 'Wissensarbeitende' mobiler sind als andere Erwerbstätige. Die genauen Zusammenhänge zwischen wissensintensiven Tätigkeiten und berufsbedingter - insbesondere sogenannter zirkulärer - Mobilität sind aber bislang kaum systematisch beleuchtet worden. Durch die Zusammenführung der interdisziplinären Mobilitätsforschung und der räumlichen Innovations- und Wissensforschung können hier Synergiepotenziale genutzt werden, die es ermöglichen, die fluide raum-zeitliche Bindung von Wissensarbeit und ihre komplexen Implikationen für die berufsbedingte zirkuläre Mobilität differenzierter zu analysieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Einstieg in den Arbeitsmarkt für junge Beschäftigte: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5313) (2015)
Zitatform
(2015): Einstieg in den Arbeitsmarkt für junge Beschäftigte. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/5313). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen), 94 S.
Abstract
"Die OECD (OECD - Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) hat aktuell ihren Skills Outlook 2015 veröffentlicht. Der Anteil von befristeten Arbeitsverhältnissen bei jungen Beschäftigten liegt in Deutschland mit knapp 50 Prozent bei der Gruppe der 15- bis 24-Jährigen so hoch wie in kaum einem anderen der untersuchten Länder.
Dazu schreibt SPIEGEL ONLINE mit Bezug auf den OECD-Bericht: 'Befristete Jobs können zwar sinnvoll sein, indem sie jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Oft sind sie aber auch mit gravierenden Nachteilen verbunden, wie die OECD ausführt: In vielen Fällen können befristet Beschäftigte ihre Fähigkeiten nicht voll in die Arbeit einbringen. Wer einen Zeitvertrag hat, hat auch geringere Chancen, an einer Weiterbildung teilzunehmen. Im schlimmsten Fall können durch die Befristungen daher Kompetenzen verkümmern, warnt die Organisation.'
Vor diesem Hintergrund ist eine genauere Beleuchtung der Arbeitsmarktsituation für junge Beschäftigte notwendig, und es stellt sich die Frage, welche Konsequenzen die Bundesregierung daraus zieht.
Falls zu den genannten Altersgruppen keine Daten vorliegen, wird gebeten, die vorhandenen Daten zu ähnlichen oder vergleichbaren Altersgruppen anzugeben." (Textauszug, IAB-Doku) -
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Neue und alte soziale Ungleichheiten: inter- und intragenerationale Mobilitätsprozesse von Männern in Deutschland (2014)
Zitatform
Blossfeld, Pia Nicoletta (2014): Neue und alte soziale Ungleichheiten. Inter- und intragenerationale Mobilitätsprozesse von Männern in Deutschland. Opladen: Budrich UniPress, 223 S.
Abstract
"Welche Faktoren bestimmen die soziale Mobilität in Deutschland? Anhand aktueller Längsschnittdaten aus dem Nationalen Bildungs-Panel zeigt die Autorin auf, dass nach wie vor soziale Herkunft und Bildung entscheidend für den sozialen Status sind und Ungleichheitsstrukturen - wenn auch zum Teil in neuem Gewand - seit Jahren Bestand haben.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Mobilitätsprozesse von Männern, da deren Lebensverläufe bereits ausreichend komplexe Untersuchungsgegenstände sind und ihre berufliche Position und ihr Status auch heute noch zum Großteil die Lebensbedingungen ihrer Familien definieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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How to woo the smart ones?: evaluating the determinants that particularly attract highly qualified people to cities (2014)
Zitatform
Buch, Tanja, Silke Hamann, Annekatrin Niebuhr & Anja Rossen (2014): How to woo the smart ones? Evaluating the determinants that particularly attract highly qualified people to cities. (HWWI research paper 159), Hamburg, 37 S.
Abstract
"Human capital is a driving factor of innovation and economic growth. Economic prospects of cities depend on high qualified workers' knowledge and therefore, attracting highly qualified workers plays a fundamental role for cities' prospects. This study contributes to the question which factors primarily determine the mobility-decision of highly qualified workers by investigating the determinants of the migration balance of German cities between 2000 and 2010. Furthermore, it compares the effects of several labour- and amenity-related variables on migration rates of highly qualified workers and the remaining workforce. Findings suggest that local labour market conditions influence the mobility decision but amenities matter too for the high-skilled. The preferences of the highly qualified workers partly differ from those of the rest of the workforce. However, there are also several factors that do not show systematic differences across skill groups." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Longitudinal transactions between personality and occupational roles: a large and heterogeneous study of job beginners, stayers, and changers (2014)
Zitatform
Denissen, Jaap J. A., Hannah Ulferts, Oliver Lüdtke, Peter M. Muck & Denis Gerstorf (2014): Longitudinal transactions between personality and occupational roles. A large and heterogeneous study of job beginners, stayers, and changers. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 657), Berlin, 39 S. DOI:10.1037/a0036994
Abstract
"Social norms are central to theoretical accounts of longitudinal person-environment transactions. On the one hand, individuals are thought to select themselves into social roles that fit their personality. On the other hand, it is assumed that individuals' personality is transformed by the socializing pressure of norm demands. These two transactional directions were investigated in a large and heterogeneous 5-year longitudinal subsample of job beginners (n = 640, M age = 21.24), job stayers (n = 4,137, M age = 46.63), and job changers (n= 2,854, M age = 44.68) from the German Socio-Economic Panel. Role demands were coded by both students and labor market experts. To demonstrate transactional effects, cross-lagged structural equation models were estimated. Substantial selection effects were found for both job beginners and job changers. There was also evidence for socialization effects, especially for participants who did not change jobs. Depending on the trait and the subsample that was investigated, selection effects were sometimes corresponsive with socialization effects. Personality role demands were temporally consistent across a four-year period even when individuals changed jobs (heterotypic continuity). This is one of the first empirical demonstrations of the transactional processes that lead to the formation of social niches." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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From mother to daughter: changes in intergenerational educational and occupational mobility in Germany (2014)
Zitatform
Minello, Alessandra & Hans-Peter Blossfeld (2014): From mother to daughter: changes in intergenerational educational and occupational mobility in Germany. In: International studies in sociology of education, Jg. 24, H. 1, S. 65-84. DOI:10.1080/09620214.2014.895139
Abstract
"Recent decades have seen a dramatic expansion in the educational attainment and occupational opportunities of German women. Both the educational and occupational positions of the mothers and those of their daughters are continuously changing across cohorts. Our study aims to detect the probability of daughters to experience maternal-line intergenerational educational and occupational mobility. Using new data from the National Educational Panel Study of adult cohorts, we analyse successive cohorts of German women born between 1944 and 1984. We demonstrate that the relation between mothers' and daughters' educational and occupational career has changed over time. Maternal-line female mobility has decreased over cohorts. Our results also reveal that the relationship between educational careers and female job mobility has changed. The tertiary level of education has become more relevant across cohorts in preventing downward intergenerational mobility and it has become a prerequisite for taking part in the completion for upward intergenerational mobility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Exploring the relationship between educational field and transition to parenthood: an analysis of women and men in western Germany (2014)
Oppermann, Anja;Zitatform
Oppermann, Anja (2014): Exploring the relationship between educational field and transition to parenthood. An analysis of women and men in western Germany. In: European Sociological Review, Jg. 30, H. 6, S. 728-749. DOI:10.1093/esr/jcu070
Abstract
"The extensive existing research on the relationship between educational attainment and fertility behaviour has been expanded by adding the new dimension of the specific field of education This article addresses the question of how the educational field influences the transition to parenthood of women and men in western Germany. Using data from the German Socio-Economic Panel (SOEP) (1984 - 2010), discrete-time event history models are applied, looking at the time after graduation up until the first child is born. The results show that educational fields only affect the transition to parenthood for women and not for men. However, the findings also point at the importance of the educational level for the probability of men becoming fathers. High transition rates are found among women educated in both female-dominated and male-dominated fields while low rates are found among women educated in public sector fields. Further analysis implies that the relationship between women's educational field and their transition to parenthood is also affected by an underlying set of person-specific preferences." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Occupations and the evolution of gender differences in intergenerational socioeconomic mobility (2014)
Schwenkenberg, Julia M.;Zitatform
Schwenkenberg, Julia M. (2014): Occupations and the evolution of gender differences in intergenerational socioeconomic mobility. In: Economics letters, Jg. 124, H. 3, S. 348-352. DOI:10.1016/j.econlet.2014.06.017
Abstract
"This paper analyzes intergenerational mobility experiences of daughters and sons with respect to their fathers' occupational status and documents changes in gender differences over time. While women have been in occupations with lower overall earnings potential, men are more likely to be in occupations characterized by long hours and low returns. The mobility gap in earnings has been closing and a mobility advantage with respect to education has been emerging." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The role of career adaptabilities for mid-career changers (2012)
Zitatform
Brown, Alan, Jenny Bimrose, Sally-Anne Barnes & Deirdre Hughes (2012): The role of career adaptabilities for mid-career changers. In: Journal of vocational behavior, Jg. 80, H. 3, S. 754-761. DOI:10.1016/j.jvb.2012.01.003
Abstract
"Career adaptability is mediated by personality factors and socio-psychological processes, with learning playing an important role. Using a five-fold career adapt-abilities competency framework (defined here as control, curiosity, commitment, confidence and concern), which was developed from the international quantitative study that is the focus of this special edition, an explicitly qualitative study of the career biographies of mid-career changers from two European countries was undertaken. Data from 64 in-depth interviews with adults in contrasting labor markets from Norway and the UK were analysed deductively, using a career adapt-abilities framework. Results demonstrate the utility of the framework, as well as how adaptive adults used both formal and informal learning to develop career adapt-ability competencies, over time, across occupations and occupational sectors. A key conclusion relates to how this career adapt-abilities competency framework could be used to motivate adults in mid-career to adopt behaviors that help them effect positive career change." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitsmarkterfordernis berufliche Mobilität: Geschlechtergleichheit in der Krise? (2012)
Dauber, Andrea S.;Zitatform
Dauber, Andrea S. (2012): Arbeitsmarkterfordernis berufliche Mobilität: Geschlechtergleichheit in der Krise? Opladen: Budrich, 375 S.
Abstract
"Mit Hilfe des ersten repräsentativen Datensatzes zur beruflich induzierten räumlichen Mobilität in ausgewählten Ländern Europas untersucht die Autorin in einer geschlechterdifferenzierenden Perspektive für Deutschland, welche Auswirkungen berufliche Mobilität in Paarbeziehungen auf die Aspekte Erwerbsumfang, häusliche Arbeitsteilung und Kinderbetreuung hat. Vor dem Hintergrund der theoretischen und empirischen Debatte zur geschlechtsspezifischen sozialen Ungleichheit sind weitere wichtige Dimensionen der Übergang zur Elternschaft sowie Partnerschaftsgründungen mobiler Männer und Frauen per se. Dabei kann ein allgemeiner und übergreifender negativer Effekt beruflicher Mobilität auf die diskutierten Aspekte mit den vorhandenen Daten nicht ohne Weiteres konstatiert werden. In jeweils spezifischen Paarkonstellationen ist ein negativer Effekt beruflicher Mobilität jedoch statistisch nachweisbar. Dies gilt insbesondere für den Bereich Elternschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The mover's advantage: scientific performance of mobile academics (2012)
Zitatform
Franzoni, Chiara, Giuseppe Scellato & Paula Stephan (2012): The mover's advantage. Scientific performance of mobile academics. (NBER working paper 18577), Cambridge, Mass., 45 S. DOI:10.3386/w18577
Abstract
"We investigate performance differentials associated with mobility for research active scientists residing in a broad spectrum of countries and working in a broad spectrum of fields using data from the GlobSci survey. We distinguish between two categories of mobile scientists: (1) those studying or working in a country other than that of origin and (2) those who have returned to their native country after a spell of study or work abroad. We compare the performance of these mobile scientists to natives who have never experienced a spell of mobility and are studying or working in their country of origin. We find evidence that mobile scientists perform better than those who have not experienced mobility. Among the mobile, we find some evidence that those who return perform better than the foreign born save in the United States, suggesting that positive selection is not at work in determining who remains outside the country. This is supported by the finding that for most countries the performance of returnees is no different than that of compatriots who remain abroad after controlling for other effects." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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To move or not to move to find a new job: spatial duration time model with dynamic covariate effects (2012)
Zitatform
Kauermann, Göran & Nina Westerheide (2012): To move or not to move to find a new job. Spatial duration time model with dynamic covariate effects. In: Journal of applied statistics, Jg. 39, H. 5, S. 995-1009. DOI:10.1080/02664763.2011.634394
Abstract
"The aim of this paper is to show the flexibility and capacity of penalized spline smoothing as estimation routine for modelling duration time data. We analyse the unemployment behaviour in Germany between 2000 and 2004 using a massive database from the German Federal Employment Agency. To investigate dynamic covariate effects and differences between competing job markets depending on the distance between former and recent working place, a functional duration time model with competing risks is used. It is build upon a competing hazard function where some of the smooth covariate effects are allowed to vary with unemployment duration. The focus of our analysis is on contrasting the spatial, economic and individual covariate effects of the competing job markets and on analysing their general influence on the unemployed's re-employment probabilities. As a result of our analyses, we reveal differences concerning gender, age and education. We also discover an effect between the newly formed and the old West German states. Moreover, the spatial pattern between the considered job markets differs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Perceived career challenges and response strategies of women in the advanced technology sector (2012)
Orser, Barbara; Stanley, Joanne; Riding, Allan;Zitatform
Orser, Barbara, Allan Riding & Joanne Stanley (2012): Perceived career challenges and response strategies of women in the advanced technology sector. In: Entrepreneurship and Regional Development, Jg. 24, H. 1/2, S. 73-93.
Abstract
"The objective of this study is to gain a better understanding of the perceived barriers to career advancement specific to women in the advanced technology sectors. Strategies employed in response to perceived barriers are also examined. Empirical results are based on analysis of qualitative data from a sample of 115 women members of Canadian Women in Technology. Personal-, firm- and industry-level barriers to career advancement were documented. The respondents attributed a high proportion of the challenges they encountered to gender. Respondents were most likely to resolve challenges through personal, or 'do-it-yourself', solutions. Few cited firm- or industry-related support structures. While mentoring was identified as a frequently used response strategy through which women address career challenges, the majority of firms in the advanced technology sector lack sufficient numbers of suitable women mentors. The lack of mentorship opportunities is particularly acute for women entrepreneurs. The findings are discussed from the context of contradictions between an industry need to attract and retain entrepreneurial talent and respondents' perceived career barriers. Industry-level remedial strategies are advanced in the form of: a women's mentoring programme; case studies about successful women entrepreneurs and a website to inform women about career advancement strategies. The programmes were designed by the research team to respond to the challenges cited by women and were implemented in cooperation with the trade association as a critical component of an on-going applied research programme." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The impact of academic mobility on the creation of localized intangible assets (2012)
Zitatform
Schiller, Daniel & Javier Revilla Diez (2012): The impact of academic mobility on the creation of localized intangible assets. In: Regional Studies. Journal of the Regional Studies Association, Jg. 46, H. 10, S. 1319-1332. DOI:10.1080/00343404.2011.571241
Abstract
"Wissenschaftler sind Träger einer signifikanten Menge impliziten Wissens und ihre räumliche Mobilität ist daher ein zentraler Mechanismus, um internationale und interregionale Wissenstransfers zu induzieren. Dieser Artikel analysiert die Mobilitätsmuster von Spitzenforschern, die ihnen zugrunde liegenden Motive und den Zusammenhang zwischen der Mobilität von Wissenschaftlern und der Schaffung lokalisierter immaterieller Vermögenswerte. Dazu wird umfassendes empirisches Material aus 25 qualitativen Interviews mit Spitzenforschern in Deutschland mit den Ergebnissen bestehender Studien kombiniert. Ein wesentliches Ergebnis dieser Untersuchung ist, dass längerfristige Auslandsaufenthalte von Spitzenforschern in der Vergangenheit den Umfang der von ihnen ausgelösten Wissensflüsse erhöhen und damit die Schaffung lokalisierter immaterieller Vermögenswerte fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Job mobility and the gender wage gap in Italy (2011)
Zitatform
Del Bono, Emilia & Daniela Vuri (2011): Job mobility and the gender wage gap in Italy. In: Labour economics, Jg. 18, H. 1, S. 130-142. DOI:10.1016/j.labeco.2010.06.002
Abstract
"This paper investigates the way in which job mobility contributes to the emergence of a gender wage gap in the Italian labour market. We show that men experience higher wage growth than women during the first 10 years of their career, and that this difference is particularly large when workers move across firms. This gender mobility penalty is robust to the inclusion of individual, job and firm characteristics, to different ways of accounting for individual unobserved heterogeneity, and is mainly found for voluntary job moves. Exploring the wage growth of job movers, we find that a significant gender wage penalty emerges when workers move to larger firms. This might be explained by the fact that bigger establishments offer jobs more highly valued by women than men or that the relationship between job satisfaction and firm size is less negative for women than men. Using data on job satisfaction, we find evidence for the latter hypothesis as well as some indication that wages and fringe benefits compensate for lower levels of job satisfaction in larger firms, but that this is so only for men." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Destabilization and destandardization: for whom?: the development of West German job mobility since 1984 (2011)
Zitatform
Giesecke, Johannes & Jan Paul Heisig (2011): Destabilization and destandardization: for whom? The development of West German job mobility since 1984. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 131, H. 2, S. 301-314. DOI:10.3790/schm.131.2.301
Abstract
"Ausgehend von der anhaltenden Diskussion über eine vermeintliche 'Destabilisierung' und 'Destandardisierung' von Erwerbsverläufen untersuchen wir in diesem Beitrag, wie sich die Mobilitätsmuster westdeutscher Beschäftigter zwischen 1984 und 2008 entwickelt haben. Wir betrachten die Beschäftigten getrennt nach Geschlecht, Bildung, Arbeitsmarkterfahrung, Betriebsgröße und Branche und berücksichtigen neben Übergängen in Erwerbslosigkeit und Arbeitgeberwechseln auch innerbetriebliche Stellenwechsel und Aufstiege. Unsere auf dem Soziooekonomischen Panel basierenden Analysen zeigen, dass es zu einem Rückgang innerbetrieblicher Stellenwechsel und Aufstiege gekommen ist. Für Männer trifft dies vor allem für Arbeitsmarkteinsteiger sowie für Beschäftigte in großen Betrieben zu, was wir als Hinweise auf einen Abbau interner Arbeitsmärkte und auf zunehmende Probleme beim Berufseinstieg interpretieren. Für weibliche Beschäftigte fiel der Rückgang der innerbetrieblichen (Aufwärts-)Mobilität deutlich geringer aus. Eine Zunahme von Arbeitgeberwechseln und Übergängen in Erwerbslosigkeit können wir vor allem für geringqualifizierte Frauen und Männer nachweisen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gleiche Chancen für Frauen und Männer mit Berufsausbildung?: Berufswechsel, unterwertige Erwerbstätigkeit und Niedriglohn in Deutschland (2011)
Zitatform
Hall, Anja (2011): Gleiche Chancen für Frauen und Männer mit Berufsausbildung? Berufswechsel, unterwertige Erwerbstätigkeit und Niedriglohn in Deutschland. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 252 S.
Abstract
"Trotz abgeschlossener Berufsausbildung arbeiten viele deutsche Frauen und Männer unter ihrem Ausbildungsniveau und außerhalb ihres Ausbildungsberufs. Welchen Zusammenhang gibt es zwischen der Schulbildung, dem erlernten Beruf und ausbildungsunangemessener Erwerbstätigkeit? Und welche Rolle spielt dabei das Geschlecht? Anja Hall untersucht auf Basis einer Repräsentativbefragung von 20.000 Erwerbstätigen das Ausmaß von unterwertiger Erwerbstätigkeit trotz abgeschlossener Berufsausbildung und die damit verbundenen Probleme der Niedriglöhne. Dem erlernten Beruf kommt hierbei eine Schlüsselstellung zu. Besonderes Augenmerk legt sie dabei auf den Vergleich zwischen den Geschlechtern: Sind Frauen häufiger von unterwertiger Erwerbstätigkeit und Niedriglohn betroffen als Männer? Wechseln sie häufiger als Männer den erlernten Beruf und wann kann man überhaupt von einem Berufswechsel sprechen? Fachkundig und präzise gibt sie Einblick in das schwierige Forschungsfeld der Ausbildungsinadäquanz und bietet einen umfassenden Überblick über den aktuellen Wissensstand in diesem Bereich." (Textauszug, IAB-Doku)
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Unemployment and occupational mobility at the beginning of employment career in Germany and the UK (2011)
Schmelzer, Paul;Zitatform
Schmelzer, Paul (2011): Unemployment and occupational mobility at the beginning of employment career in Germany and the UK. (IAB-Discussion Paper 25/2011), Nürnberg, 24 S.
Abstract
"Gerade am Anfang der Erwerbskarriere ist Arbeitslosigkeit keine Seltenheit. In diesem Artikel argumentieren wir, dass in Abhängigkeit von institutionellen Rahmenbedingungen Arbeitslosigkeit verschiedene Konsequenzen für die zukünftige Erwerbskarriere in Großbritannien und Deutschland hat. Während Such- und Matchingmodelle positive Effekte prognostizieren, sagen die Humankapitaltheorie und Signaltheorie negative Effekte voraus. Der berufsorientierte Arbeitsmarkt in Deutschland mit seinem starken Kündigungsschutz könnte zur Stigmatisierung von Arbeitslosen führen, was sich negativ auf die zukünftige Erwerbskarriere auswirken könnte. Die 'trial and error' Strategie in einem liberalen Arbeitsmarkt wie Großbritannien könnte dagegen die berufliche Position nach der Arbeitslosigkeit verbessern. Bei Auswertung der Daten werden GSEP und BHPS Datensätze benutzt und simultan die Hazard-Raten und die Veränderung im beruflichen Status geschätzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Mobility versus job stability: assessing tenure and productivity outcomes (2010)
Cruz-Castro, Laura; Sanz-Menendez, Luis;Zitatform
Cruz-Castro, Laura & Luis Sanz-Menendez (2010): Mobility versus job stability. Assessing tenure and productivity outcomes. In: Research Policy, Jg. 39, H. 1, S. 27-38. DOI:10.1016/j.respol.2009.11.008
Abstract
"Based on the data from survey responses and publications of 1583 academic scientists in Spain, this paper examines the relationship between scientific performance and reward, considering tenure and permanent positions as key academic rewards in early phases of academic career and focusing especially on the mediating effect of mobile versus stable career paths. Although widely practiced, inbreeding has often been considered to be at odds with universalism and merit in science. Our findings indicate that inbred faculty does not get tenure with less scientific merits than PhDs from other institutions; we also find that non-mobile careers are a strong predictor of the timing of rewards in the form of early permanent positions. Our results question the assumption mainly based on US evidence that mobility enhances career. These findings must be interpreted in the context of organizational and institutional features of the Spanish academic system that promote the development of internal academic research job markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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A structural approach to estimating the effect of taxation on the labour market dynamics of older workers (2010)
Haan, Peter; Prowse, Victoria;Zitatform
Haan, Peter & Victoria Prowse (2010): A structural approach to estimating the effect of taxation on the labour market dynamics of older workers. In: The econometrics journal, Jg. 13, H. 3, S. S99-S125. DOI:10.1111/j.1368-423X.2009.00308.x
Abstract
"We estimate a dynamic structural life-cycle model of employment, non-employment and retirement that includes endogenous accumulation of human capital and intertemporal non-separabilities in preferences. In addition, the model accounts for the effects of income tax, social security contributions and the transfer system on work incentives. The structural parameter estimates are used to evaluate the employment effects of a tax reform focused on low-income individuals. This tax reform is found to cause a significant increase in employment and we find evidence for anticipation effects if the reform is targeted only at older workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Interne Arbeitsmärkte und die Karrieremobilität von Akademikerinnen und Akademikern in Deutschland und Großbritannien (2010)
Zitatform
Leuze, Kathrin (2010): Interne Arbeitsmärkte und die Karrieremobilität von Akademikerinnen und Akademikern in Deutschland und Großbritannien. In: Beiträge zur Hochschulforschung, Jg. 32, H. 4, S. 24-47.
Abstract
"Der Beitrag untersucht ländervergleichend Beschäftigungsmuster von Hochschulabsolventinnen und -absolventen im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft sowie in professionellen und nicht-professionellen Berufen. Basierend auf dem Konzept der internen Arbeitsmärkte wird gefragt, inwiefern die landestypische Kopplung von Hochschulsystem und Arbeitsmarktsegmenten sowie deren soziale Schließung den Übergang von der Hochschule in den Arbeitsmarkt beeinflussen. Dafür werden zwei Länder betrachtet, die sich stark in der Organisation von öffentlichem Dienst und Professionen unterscheiden: Deutschland und Großbritannien. Die empirische Überprüfung der Bedeutung von Arbeitsmarktsegmentierung für die Karrieremobilität zeigt, dass sowohl die Kopplung zwischen Hochschulsystem und internen Arbeitsmarktsegmenten als auch die soziale Schließung dieser Segmente in Deutschland stärker ausgeprägt ist als in Großbritannien, was zu höheren Übergangsraten in den öffentlichen Dienst und Professionen als auch zu geringerer Mobilität zwischen den Segmenten führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Wirkung von Mehrfachqualifikationen auf Einkommen und Zufriedenheit: gibt es einen Trade-Off? (2009)
Hammen, Anke;Zitatform
Hammen, Anke (2009): Die Wirkung von Mehrfachqualifikationen auf Einkommen und Zufriedenheit. Gibt es einen Trade-Off? In: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, Jg. 79, H. 12, S. 1437-1468. DOI:10.1007/s11573-009-0327-9
Abstract
"Diese Analyse zeigt, dass bei der Bewertung von Mehrfachqualifikationen der fachliche Zusammenhang der einzelnen berufsbildenden Elemente eine entscheidende Rolle spielt. Es werden darum im Folgenden drei Fälle unterschieden: Einfachqualifikationen, sowie Mehrfachqualifikationen mit und ohne Fachwechsel. Die empirischen Ergebnisse machen deutlich, dass die Wirkung der fachlichen Zusammensetzung einer Berufsausbildung für Männer und Frauen unterschiedlich ist. Mehrfachqualifizierte Männer weisen nach einem Fachwechsel ein geringeres Einkommensniveau, jedoch auch ein geringeres Einkommensrisiko als ihre Kollegen ohne Fachwechsel auf. Zudem sind sie bei gleichem Lohn mit diesem signifikant unzufriedener. Mehrfachqualifizierte Frauen, deren Einkommensniveau unabhängig von der fachlichen Zusammensetzung ihrer Berufsbildung ist, sind hingegen zwar mit ihrem Einkommen zufrieden, dafür aber - vor allem nach einem Fachwechsel - weder mit der Art der ausgeübten Tätigkeit noch mit der Anwendbarkeit ihrer Fähigkeiten im Beruf. Damit dominieren weder finanzielle noch nicht-monetäre Anreize bei der Wahl einer fachlich diversifizierten Berufsbildung und auch ein Trade-Off zwischen beiden Erfolgsdimensionen kann nicht bestätigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Career networks and job matching: evidence on the microeconomic foundations of human capital externalities (2009)
Zitatform
Heuermann, Daniel F. (2009): Career networks and job matching. Evidence on the microeconomic foundations of human capital externalities. (IAAEG discussion paper 2009,01), Trier, 39 S.
Abstract
"Inspired by the literature on the importance of local career networks for the quality of labor market matches we investigate whether human capital externalities arise from higher job matching efficiency in skilled regions. Using two samples of highly qualified workers in Germany, we find that increasing the regional share of highly qualified workers by one standard deviation raises wages on the incidence of job change by up to three percent, pointing to the importance of improved job matching opportunities in human capital rich regions as a microeconomic source of human capital externalities. Evidence on regional differences in job change behavior suggests that human capital networks enable young workers to change jobs more easily and to thereby increase matching efficiency, which in turn reduces the overall number of job changes needed until an efficient match is reached. Benefits from improved matching opportunities predominantly arise from human capital networks enabling workers in skilled regions to change jobs within an industry and, thus, to capitalize on their industry-specific human capital." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Demographischer Wandel und Arbeitsmarkt: Warum ältere Beschäftigte weniger mobil sind (2008)
Zitatform
Schneider, Lutz (2008): Demographischer Wandel und Arbeitsmarkt: Warum ältere Beschäftigte weniger mobil sind. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 14, H. 10, S. 391-397.
Abstract
"Die absehbare Alterung der Erwerbstätigen in Deutschland wird Konsequenzen für die Beschäftigtenmobilität haben, ist doch bekannt, dass die Wechselneigung mit zunehmendem Alter sinkt. Die Arbeit analysiert auf Basis der IAB-Beschäftigtenstichprobe (IABS) die Wirkung des Alters auf die betriebliche und berufliche Mobilität. Im Zentrum steht dabei die Frage, ob Ältere weniger mobil sind, weil sie bereits eine passende und gut entlohnte Position innehaben, die sie durch einen Wechsel nicht mehr wesentlich verbessern können, oder ob andere Aspekte zur Erklärung des altersbedingten Mobilitätsrückgangs heranzuziehen sind. Im Ergebnis zeigt sich erstens, dass erwartete Lohnzuwächse die betriebliche und berufliche Mobilität über alle Altersklassen hinweg positiv beeinflussen. Zweitens wird deutlich, dass ältere Beschäftigte sehr viel seltener wechselbedingte Lohnzuwächse realisieren können als jüngere, was einen zentralen Grund für die geringere Wechselneigung Älterer darstellt. Drittens belegt die Analyse jedoch ebenfalls, dass die fehlenden Lohnanreize den Mobilitätsrückstand Älterer nicht vollständig erklären können. Selbst nach Kontrolle des Einkommenseffekts wechseln Ältere sehr viel seltener als Junge. Aufgrund dieser Befunde lässt sich die Ansicht, dass die zunehmende Alterung der Beschäftigten die Effizienz des Arbeitsmarkts in tendenziell negativer Weise beeinflussen wird, nicht entkräften. Es steht zu befürchten, dass Ältere weniger sensibel auf Lohnsignale reagieren und selbst durch attraktive Angebote nicht zu einem Wechsel bewegt werden können. Dies kann Unternehmen mit wachsendem Beschäftigungspotenzial vor erhebliche Probleme stellen, mit entsprechend negativen Folgen für den technologischen und sektoralen Wandel." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wie veränderungsbereit sind ältere Langzeitarbeitslose?: Ergebnisse einer Befragung von Teilnehmenden an der Initiative für ältere Langzeitarbeitslose in NRW (2008)
Schumann, Diana;Zitatform
Schumann, Diana (2008): Wie veränderungsbereit sind ältere Langzeitarbeitslose? Ergebnisse einer Befragung von Teilnehmenden an der Initiative für ältere Langzeitarbeitslose in NRW. Bottrop, 27 S.
Abstract
"Bei der Veränderungsbereitschaft älterer Langzeitarbeitsloser ist zu unterscheiden zwischen der hypothetischen und der realisierten Veränderungsbereitschaft. Die hypothetische Veränderungsbereitschaft älterer Langzeitarbeitsloser ist geringer als die der Arbeitslosen insgesamt. Ihre Arbeitsmarktintegration geht jedoch mit einer weitaus höheren realisierten Veränderungsbereitschaft einher als z. B. die Arbeitsmarktintegration schwerbehinderter Arbeitsloser. Hypothetisch sind ältere Langzeitarbeitslose vor allem zu Veränderungen im Tätigkeits- und Anforderungsprofil bereit. Faktisch müssen sie für ihre Arbeitsmarktintegration vor allem Lohneinbußen akzeptieren. Der Arbeitsmarkt verlangt somit von den älteren Langzeitarbeitslosen eine hohe Bereitschaft zu Lohnkompromissen. Für die Veränderungsbereitschaft älterer Langzeitarbeitsloser sind personenbezogene Merkmale, der bisherige Erwerbsverlauf, die Ausgestaltung des letzten und des gegenwärtigen Beschäftigungsverhältnisses, die Weiterbildungsbereitschaft, die Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern und die Teilnahme an der Initiative für ältere Langzeitarbeitslose relevant. Die Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern führen bei den älteren Langzeitarbeitslosen dazu, dass ihre Veränderungsbereitschaft bezüglich bestimmter Veränderungen (wie z. B. unangenehmere Arbeitsbedingungen) steigt, während sie bezüglich anderer Veränderungen (wie z. B. höherer Leistungsdruck) sinkt. Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen können die Veränderungsbereitschaft älterer Langzeitarbeitsloser fördern. Die Stärkung des Selbstvertrauens, des Selbstwertgefühls und der Leistungsfähigkeit durch die Projektteilnahme kann aber auch damit einhergehen, dass ältere Langzeitarbeitslose nicht bereit sind, jede von ihnen abverlangte Einschränkung und Belastung zu akzeptieren. Unterschiedliche Gruppen der älteren Langzeitarbeitslosen können unterschiedlich große Spielräume für Veränderungen nutzen. Zudem verlangt der Arbeitsmarkt den verschiedenen Gruppen auch unterschiedliche Einschränkungen ab. Die Häufigkeit und das Ausmaß der vom Arbeitsmarkt abverlangten Einschränkungen sind daher zwischen den verschiedenen Teilgruppen der älteren Langzeitarbeitslosen ungleich verteilt. Wenn ältere Langzeitarbeitslose nicht bereit sind, jede von ihnen abverlangte Einschränkung zu akzeptieren, sollte nicht nur ihre Veränderungsbereitschaft hinterfragt werden. Ebenso sollte hinterfragt werden, ob es nicht auch gesellschaftlich definierte Grenzen der Zumutbarkeiten geben sollte, die an ältere Langzeitarbeitslose gestellt werden dürfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Determinants of and obstacles to dual careers in Germany (2007)
Zitatform
Rusconi, Alessandra & Heike Solga (2007): Determinants of and obstacles to dual careers in Germany. In: Zeitschrift für Familienforschung, Jg. 19, H. 3, S. 311-336.
Abstract
"Die Bildungsexpansion hat dazu beigetragen, dass bei einem zunehmenden Anteil der Paare beide Partner über einen akademischen Abschluss verfügen. Obgleich diese Partnerschaften ein hohes Potential für Doppelkarrieren besitzen, so bleibt dessen Realisierung eine große Herausforderung - oft aufgrund von Einschränkungen weiblicher Karrieren. Wir zeigen, dass nicht nur individuelle Merkmale der beiden Partner die Realisierungschancen von Doppelkarrieren beeinflussen, sondern auch Konstellationen innerhalb der Partnerschaft im Bezug auf Alter, Beruf und Kinder. Mit Blick auf Akademikerpaare untersuchen wir zunächst, wie unterschiedliche Paarkonstellationen die Realisierungschancen von Doppelkarrieren fördern oder behindern. In einem weiteren Schritt untersuchen wir Einstellungspraktiken an deutschen Hochschulen und deren Sensibilität gegenüber Doppelkarrieren. Unsere Ergebnisse zeigen, dass Kinder das Risiko bei Paaren erhöhen, nur eine Karriere zu verfolgen, und dass geschlechtsblinde Einstellungskriterien zu diesem Risiko beitragen. Zudem werden wir die zwei herkömmlichen Erklärungen zur Behinderung von Doppelkarrieren überprüfen und dabei zeigen, dass weder Frauen generell benachteiligt sind, noch dass ein Altersunterschied der Partner den Karrierevorrang des älteren Partners geschlechtsneutral definiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schlechte Chancen in schlechten Zeiten?: ethnische Unterschiede bei den Berufseinstiegschancen von Ausbildungsabsolventen in Westdeutschland zwischen 1977 und 2004 (2007)
Zitatform
Seibert, Holger (2007): Schlechte Chancen in schlechten Zeiten? Ethnische Unterschiede bei den Berufseinstiegschancen von Ausbildungsabsolventen in Westdeutschland zwischen 1977 und 2004. In: J. Mansel & H. Kahlert (Hrsg.) (2007): Arbeit und Identität im Jugendalter : die Auswirkungen der gesellschaftlichen Strukturkrise auf Sozialisation, S. 113-132.
Abstract
Neben Jugendlichen, die in sozial unterprivilegierten Familien aufwachsen, gehören insbesondere Migrantenjugendliche zu den traditionell beim Eintritt in das Erwerbsleben benachteiligten Jugendlichen. Ein Grund ist, dass auch die Herkunftsfamilien dieser Jugendlichen meist am unteren sozialen Rand innerhalb der Hierarchie der Gesellschaft angesiedelt sind. Der Beitrag arbeitet aber heraus, dass bei den Nachkommen von Zuwanderern weitere Faktoren zum Tragen kommen. Die Berufseinstiege von ausländischen und deutschen Ausbildungsabsolventen, die zwischen 1977 und 2004 nach einer betrieblichen Ausbildung die zweite Schwelle überwunden haben, wurden unter der Fragestellung analysiert, inwieweit ausländische Absolventen vergleichbare Arbeitsmarktchancen wie deutsche Absolventen besitzen. Es zeigt sich, dass auch jene Migrantenjugendlichen, die eine berufliche Ausbildungsmaßnahme erfolgreich abschließen konnten und sich damit auf dem Arbeitsmarkt bewährt haben, nicht nur in Krisenzeiten damit rechnen müssen, dass sie im Anschluss an die Berufsausbildung im Vergleich zu den deutschen Jugendlichen überproportional häufig nicht im erlernten Beruf tätig sein können und/oder unterqualifiziert beschäftigt werden. Der Autor erhebt die Forderung, dieser Entwicklung entschieden gegenzusteuern, damit sich das duale System für ausländische Jugendliche nicht weiter schließt und damit einer der zielführenden Integrationswege zunehmend verbaut wird. (IAB)
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Literaturhinweis
Convergence, persistence and diversity in male and female careers: does context matter in an era of globalization? A comparison of gendered employment mobility patterns in West Germany and Denmark (2006)
Zitatform
Grunow, Daniela (2006): Convergence, persistence and diversity in male and female careers. Does context matter in an era of globalization? A comparison of gendered employment mobility patterns in West Germany and Denmark. (Edition recherche), Opladen u.a.: Budrich, 250 S.
Abstract
"Am Beispiel der Wohlfahrtsstaatlichen Regime Westdeutschlands und Dänemarks zeigt diese Längsschnittstudie, in welcher Weise Institutionen und nationale Kontexte die individuellen Risiken und Chancen unter dem Druck der Globalisierung und Flexibilisierung geschlechtsspezifisch vorstrukturieren und welche tiefgreifenden Konsequenzen sich daraus für die Lebensläufe jüngerer Generationen ergeben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vocational training and gender: wages and occupational mobility among young workers (2005)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd & Astrid Kunze (2005): Vocational training and gender. Wages and occupational mobility among young workers. (IZA discussion paper 1766), Bonn, 44 S.
Abstract
Der Beitrag untersucht, wie geschlechtsspezifische Einkommenskluft, Wahl der Berufsausbildung und berufliche Mobilität zusammenhängen. Dazu werden Langzeitdaten über junge westdeutsche Arbeitskräfte mit einer Berufsausbildung ausgewertet. Arbeiter treffen die Entscheidungen über ihre berufliche Karriere sehr früh in ihrem Berufsleben und Frauen und Männer streben unterschiedliche Berufskarrieren an. Es wird der Frage nachgegangen, ob Frauen durch berufliche Segregation in Berufskarrieren im Niedriglohnbereich eingeschlossen sind oder ob sich ihnen durch Mobilität der Weg zu höheren Einkommen erschließt. Darüber hinaus wird untersucht, ob sich die Verhaltensmuster quer durch die Kohorten im Zeitraum von 1975 bis 2001 verändert haben und ob die Auswirkungen je nach Einkommensverteilung variieren. Die wichtigsten Ergebnisse sind: (1) Obwohl nach aller Erfahrung noch eine hartnäckige Einkommenskluft zwischen den Geschlechtern existiert, ist diese Kluft mit der Zeit kleiner geworden. (2) Im unteren Teil der Einkommensverteilung ist diese Kluft am größten und wächst mit längerer Berufserfahrung. (3) Die berufliche Mobilität von Frauen ist geringer als die von Männern, auch die auf Mobilität beruhenden Einkommenssteigerungen fallen insbesondere am unteren Ende der Einkommensverteilung für Männer höher aus als für Frauen. Daraus wird der Schluss gezogen, dass berufliche Mobilität zu einer Verringerung der Einkommenskluft geführt hat, die Effekte des Eingeschlossenseins bei Frauen aber immer noch stärker sind als bei Männern. (IAB)
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Literaturhinweis
Tied movers, tied stayers: the higher risk of overeducation among married women in West Germany (2000)
Büchel, Felix;Zitatform
Büchel, Felix (2000): Tied movers, tied stayers. The higher risk of overeducation among married women in West Germany. In: S. S. Gustafsson & D. E. Meulders (Hrsg.) (2000): Gender and the labour market : econometric evidence of obstacles to achieving gender equality, S. 133-146.
Abstract
Der Verfasser beschäftigt sich mit einem theoretischen Ansatz von Robert Frank, dem zu Folge Frauen in Doppelverdienerpaaren strukturell benachteiligt sind, weil die Paare zur Optimierung der Arbeitsuche des männlichen Partners tendieren. Frauen laufen so besonders auf kleinen Arbeitsmärkten die Gefahr einer "differenziellen Überqualifikation". Der Verfasser testet diese These mit Daten des Sozioökonomischen Panels für die gezwungenermaßen mobilen bzw. immobilen Frauen. Er zeigt, dass ein Umzug in eine andere Region für Frauen das Risiko beinhaltet, eine qualifizierte Beschäftigung zu verlieren, und dass verheiratete Frauen im Gegensatz zu nicht verheirateten oder Männern ein höheres Risiko laufen, auf einer Position eingesetzt zu sein, für die sie überqualifiziert sind. (IAB)
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