Berufliche Mobilität
Eine Tätigkeit, die mehr Spaß verspricht, ein höheres Gehalt oder bessere Entwicklungsperspektiven: Es gibt viele Gründe, nicht länger im erlernten oder ausgeübten Beruf tätig zu sein. Nicht immer sind sie jedoch so erfreulich: Auslöser kann auch eine Entlassung sein.
Dieses Themendossier bietet Literaturhinweise zur beruflichen Mobilitätsforschung in Deutschland und in anderen Ländern. Sie erschließt theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse - beispielsweise zu den Fragen: Sind Berufswechsel lohnend? Für wen sind sie mit besonderen Risiken verbunden? Wie gut lassen sich bei einem beruflichen Neustart die bisher erworbenen Qualifikationen verwerten?
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Berufliche Mobilität in Deutschland
- Institutionelle und sozioökonomische Determinanten beruflicher Mobilität
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- Berufliche Mobilitätsverläufe
- Berufliche Mobilität in anderen Ländern
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Literaturhinweis
Erwerbsbiographische Übergänge am Beispiel der Karriere eines Energieberaters (2011)
Zitatform
Unger, Tim & Martin Frenz (2011): Erwerbsbiographische Übergänge am Beispiel der Karriere eines Energieberaters. In: Berufsbildung, Jg. 65, H. 129, S. 7-10.
Abstract
"In diesem Beitrag werden erwerbsbiografische Übergänge am Beispiel der Fallanalyse eines Energieberaters thematisiert. Ziel des Beitrages ist, zu zeigen, dass die berufspädagogische Forschung sich auch mit Übergängen des Subjekts innerhalb des Erwerbssystems befassen muss. Dabei handelt es sich um Bewegungen der Erwerbsbiografie, die zwischen der Teilhabe an verschiedenen Formen der sozialen Organisation von Arbeit stattfinden. Die Fallanalyse verdeutlicht, dass hierbei biografische Dispositionen dynamisierend und strukturierend einwirken können, die nicht Lerngegenstand formalisierter beruflicher Bildungsprozesse gewesen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt Pflege: Bestimmung der künftigen Altenpflegekräfte unter Berücksichtigung der Berufsverweildauer (2009)
Hackmann, Tobias;Zitatform
Hackmann, Tobias (2009): Arbeitsmarkt Pflege. Bestimmung der künftigen Altenpflegekräfte unter Berücksichtigung der Berufsverweildauer. (Forschungszentrum Generationenverträge. Diskussionsbeiträge 40), Freiburg, 26 S.
Abstract
"Die Zahl der professionell zu versorgenden Pflegefälle wird sich bis zum Jahr 2050 voraussichtlich um etwa 270 Prozent erhöhen. Diesem Anstieg der Pflegebedürftigen steht ein zu erwartender Rückgang der Erwerbspersonen um etwa 40 Prozent gegenüber. Unter Zugrundelegung eines Zeitreihenmodells werden die für die Zahl der Altenpflegekräfte relevanten Angebots- und Nachfragefaktoren ermittelt. Die Ergebnisse des Zeitreihenansatzes machen jedoch deutlich, dass sich die Anzahl der professionellen Altenpflegekräfte - unter Berücksichtigung aller zu erwartenden Veränderungen - nur um etwa 30 Prozent bis zum Jahr 2050 steigern lässt. Um Versorgungsengpässe im Pflegebereich dennoch abzuwenden, gilt es, mit Hilfe gezielter Maßnahmen die Zahl der professionellen Altenpflegekräfte weiter zu erhöhen. Vor diesem Hintergrund zeigt der vorliegende Beitrag auf, in welchem Ausmaß sich die Zahl der Altenpflegekräfte durch eine Steigerung der durchschnittlichen Berufsverweildauer erhöhen lässt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Job insecurity and intent to leave the nursing profession in Europe (2009)
Laine, Marjukka; Heijden, Beatrice I. J. M. van der; Wickström, Gustav; Tackenberg, Peter; Hasselhorn, Hans-Martin;Zitatform
Laine, Marjukka, Beatrice I. J. M. van der Heijden, Gustav Wickström, Hans-Martin Hasselhorn & Peter Tackenberg (2009): Job insecurity and intent to leave the nursing profession in Europe. In: The international journal of human resource management, Jg. 20, H. 2, S. 420-438. DOI:10.1080/09585190802673486
Abstract
"To determine the occupational factors affecting nurses' decision to leave their profession before reaching retirement age, a large epidemiological study (Nurses' early exit study - NEXT)1 was carried out in ten European countries. Altogether 32,037 registered nurses answered a questionnaire, covering, for example, questions on job insecurity and intention to leave nursing work. The data were analysed statistically using Chi2 test and binary logistic regression models. Concern about becoming unemployed and difficulties to find a new job if laid off was reported by 40% of the respondents. More than half of the respondents were worried about their qualitative job security (being transferred to another job or changes in work schedule), while less than 40% had concerns about becoming unable to work. Thoughts about leaving the profession were reported by 15% of the respondents. The hypothesis, that nurses will show higher intention to leave if they experience high levels of job insecurity, was partly supported by the results of the study. The concern about the qualitative aspects of job security correlated positively with intent to leave nursing in almost all the participating countries; most strongly among the Finnish and Norwegian nurses. The relationship between the concern about employment security and intent to leave varied from country to country, probably due to differences in the labour market situation. The correlation was positive for the Dutch and British nurses while, for the Polish and German sample, nurses who reported worry about their employment security appeared to be less willing to leave the profession than those who were not too worried. The concern about being unable to work correlated positively with intent to leave in several countries, reflecting the demands of the profession. The effects of job insecurity can be reduced if nurses feel that they are important to the health care institution they work for, and that the institution cares about them, and values their opinion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufsverläufe von Altenpflegerinnen und Altenpflegern: zentrale Studienergebnisse im Überblick (2009)
Schmid, Alfons; Joost, Angela; Tewolde, Tadios; Kipper, Jenny; Larsen, Christa;Zitatform
Joost, Angela, Jenny Kipper & Tadios Tewolde (2009): Berufsverläufe von Altenpflegerinnen und Altenpflegern. Zentrale Studienergebnisse im Überblick. Frankfurt am Main, 15 S.
Abstract
"Die Berufsverläufe von Altenpflegerinnen und Altenpflegern, die vor 25 bis 29 Jahren ihre Ausbildung beendet hatten, waren zum Stichtag 31.12.2004 im Durchschnitt 19 Jahre lang und damit sehr viel länger als bisher angenommen. 15 Jahre nach dem Ende der Ausbildung waren zudem noch 63 Prozent der Altenpflegerinnen und Altenpfleger in ihrem Beruf tätig oder kehrten nach einer Unterbrechung in diesen zurück. Daraus lässt sich auf eine hohe Berufsbindung eines überwiegenden Teils der Altenpflegerinnen und Altenpfleger schließen. Dies sind zentrale Ergebnisse einer bundesweiten Studie, die am 27. Mai in Berlin offiziell vorgestellt wurde. Erstmals konnten auf der Basis repräsentativer Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB-Beschäftigtenstichprobe, 1975-2004) speziell für die Berufsgruppe der Altenpflegerinnen und Altenpfleger Auswertungen zu Länge und Struktur der Berufsverläufe vorgenommen werden. Die Ergebnisse revidieren die vielfach verbreitete Meinung, dass Altenpflegerinnen und Altenpfleger bereits nach kurzer Zeit wieder aus dem Beruf aussteigen. Die Studie wurde von Dezember 2007 bis Mai 2009 vom Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur, Zentrum der Goethe-Universität in Frankfurt am Main (IWAK) durchgeführt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufseinmündung und Erwerbstätigkeit in den Ingenieur- und Naturwissenschaften (2009)
Schramm, Michael; Kerst, Christian; Rehn, Torsten;Zitatform
Schramm, Michael & Christian Kerst (2009): Berufseinmündung und Erwerbstätigkeit in den Ingenieur- und Naturwissenschaften. (HIS-Projektbericht), Hannover, 132 S.
Abstract
Auf der Grundlage von Daten aus den HIS-Absolventenpanels (Abschlussjahrgang 2000/2001) werden in der Studie Berufseinmündung, Berufsverlauf und Lohnentwicklung von MINT-Absolventen untersucht. Ausgeübter Beruf und Berufswechsel, berufliche Stellung und Art des Arbeitsverhältnisses, Erwerbsmobilität, Adäquanz der Erwerbstätigkeit und Berufszufriedenheit sowie Kompetenzanforderung in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen werden thematisiert. Im Hintergrund steht dabei die Frage, welche Fachkräftepotenziale unter den Bedingungen des sich abzeichnenden Fachkräftemangels noch erschlossen werden können. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass ein wichtiges und zugleich vermutlich das größte Potenzial könnte erschlossen werden könnte, wenn es gelingt, die in den MINT-Fächern ausgebildeten Frauen langfristig als Fachkräfte zu halten. Hochschulabsolventinnen aus technischen und naturwissenschaftlichen Fächern drohen nach einem temporären Berufsausstieg mittel- und langfristig berufliche Nachteile, die zugleich dazu beitragen können, dass - ohne ergänzende Bemühungen der beruflichen Weiterbildung und des lebenslangen Lernens - Qualifikationspotenziale ungenutzt bleiben oder verkümmern. Auch schlechtere Aufstiegschancen und eine geringere Entlohnung von Hochschulabsolventinnen in MINT-Berufen tragen zu dem geringen Interesse von Frauen an den Ingenieurwissenschaften, Informatik und Physik bei. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeiten unter Wert?: vertikal und horizontal inadäquate Beschäftigung von Hochschulabsolventen der Abschlussjahrgänge 1997 und 2001 (2007)
Fehse, Stefanie; Kerst, Christian;Zitatform
Fehse, Stefanie & Christian Kerst (2007): Arbeiten unter Wert? Vertikal und horizontal inadäquate Beschäftigung von Hochschulabsolventen der Abschlussjahrgänge 1997 und 2001. In: Beiträge zur Hochschulforschung, Jg. 29, H. 1, S. 72-99.
Abstract
"Der Beitrag untersucht, in welchem Ausmaß deutsche Hochschulabsolventen nach dem Studium unter ihrem Qualifikationsniveau oder außerhalb ihres Fachgebietes erwerbstätig werden. Für zwei Absolventenjahrgänge (1997 und 2001) zeigt sich, dass das Risiko inadäquater Beschäftigung vor allem für einige Fächergruppen und Magisterabsolventen in der Übergangsphase direkt nach dem Studienabschluss auftritt und im weiteren Verlauf nicht zu einer Stagnation der Laufbahn führen muss. Eine empirische Prüfung der Faktoren, die das Risiko der inadäquaten Beschäftigung beeinflussen, weist auf eine starke Abhängigkeit vom studierten Fach und den aktuellen Arbeitsmarktbedingungen hin, aber auch die Studienleistung und eine strategische Studiengestaltung im Hinblick auf den Arbeitsmarkt tragen dazu bei." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jetzt noch studieren... - Berufswechsel und Studium bei Erwachsenen am Beispiel angehender Lehrerinnen und Lehrer (2006)
Weinmann-Lutz, Birgit; Soom, Seline; Ammann, Tina; Pfäffli, Yvonne;Zitatform
Weinmann-Lutz, Birgit, Tina Ammann, Seline Soom & Yvonne Pfäffli (2006): Jetzt noch studieren... - Berufswechsel und Studium bei Erwachsenen am Beispiel angehender Lehrerinnen und Lehrer. Münster u.a.: Waxmann, 244 S.
Abstract
"Ziel der Studie war es, Motive, Erwartungen, Kompetenzen und spezifische biografische Hintergründe von Berufswechslerinnen und Berufswechslern zu untersuchen, die Lehrerin oder Lehrer werden möchten. Im Buch wird das Themenfeld des Berufswechsels und Studiums von Erwachsenen aus unterschiedlichen theoretischen Perspektiven aufgearbeitet. Im empirischen Teil kann in quantitativen und qualitativen Analysen gezeigt werden, dass Berufswechslerinnen und Berufswechsler über höhere personale Ressourcen, wie allgemeine Selbstwirksamkeitserwartung, sowie realistischere und idealistischere Berufswahlmotive und Tätigkeitserwartungen verfügen, jeweils im Vergleich mit Studierenden bei der Erstberufswahl. Auffallend an den Biografien war zudem eine im Lebenslauf dokumentierte Bildungsbereitschaft, wobei auch informelle Bildung mit erfasst wurde, sowie ein Herantasten an ein pädagogisches Arbeitsfeld. Die Ergebnisse werden ausführlich zusammenfassend diskutiert und Implikationen für Institutionen, die Erwachsenen Studierende ausbilden, aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Von der Musikhochschule auf den Arbeitsmarkt: Erfahrungen von Absolventen, Arbeitsmarktexperten und Hochschullehrern (2005)
Gembris, Heiner; Langner, Daina;Zitatform
Gembris, Heiner & Daina Langner (2005): Von der Musikhochschule auf den Arbeitsmarkt. Erfahrungen von Absolventen, Arbeitsmarktexperten und Hochschullehrern. (Forum Musikpädagogik 66), Augsburg: Wißner, 188 S.
Abstract
"Was kommt nach dem Studium an der Musikhochschule? Finden die hoffnungsvollen jungen MusikerInnen und SängerInnen auf dem Arbeitsmarkt wirklich die Karrieremöglichkeiten, von denen sie geträumt haben? Wie gut bereitet die Musikhochschule auf die beruflichen Anforderungen auf der Bühne, im Orchester und auf dem freien Musikerarbeitsmarkt vor? Solche Fragen stehen im Zentrum dieses Buches. Es berichtet über die Erfahrungen von Musikhochschul-Absolventen, von Arbeitsmarktexperten aus dem Musikleben und von Hochschullehrern zu diesen Themen und zeigt die Perspektiven auf, die sich daraus für Ausbildung und Berufstätigkeit von InstrumentalistInnen und SängerInnen ergeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entgrenzung pädagogischer Berufsarbeit - Mythos oder Realität?: Ergebnisse einer bundesweiten Diplom- und Magister-Pädagogen-Befragung (2004)
Zitatform
Grunert, Cathleen & Heinz-Hermann Krüger (2004): Entgrenzung pädagogischer Berufsarbeit - Mythos oder Realität? Ergebnisse einer bundesweiten Diplom- und Magister-Pädagogen-Befragung. In: Zeitschrift für Pädagogik, Jg. 50, H. 3, S. 309-325.
Abstract
"Dieser Beitrag knüpft an die aktuelle theoretische Debatte um die Entgrenzung des Pädagogischen und der pädagogischen Berufsarbeit in der Erziehungswissenschaft an. Im Gegensatz zu den bislang überwiegend auf einer grundlagentheoretischen Ebene geführten Diskussionen versuchen wir, uns diesem Thema empirisch anzunähern. Dabei stützen wir uns auf die Ergebnisse einer schriftlichen Befragung von über 3.800 Absolventen erziehungswissenschaftlicher Hauptfachstudiengänge (Diplom, Magister) in ganz Deutschland. Nach einem knappen Überblick zum theoretischen Diskurs und zum Stand der Forschung werden unter Bezug auf ausgewählte Resultate des Diplom- und Magister-Surveys verschiedene Facetten des Entgrenzungsdiskurses empirisch analysiert und die Frage untersucht, welche Bedingungsfaktoren den Weg der Absolventen in nicht-pädagogische Arbeitsfelder beeinflussen. In einem abschließenden Ausblick werden einige Konsequenzen diskutiert, die sich aus unseren Ergebnissen für die Neuformatierung der grundbegrifflichen Matrix der Erziehungswissenschaft sowie für eine Reform erziehungswissenschaftlicher Hauptfachstudiengänge ergeben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsfähigkeit in der stationären Pflege in Deutschland im europäischen Vergleich (2004)
Müller, Bernd Hans; Hasselhorn, Hans-Martin;Zitatform
Müller, Bernd Hans & Hans-Martin Hasselhorn (2004): Arbeitsfähigkeit in der stationären Pflege in Deutschland im europäischen Vergleich. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 58, H. 3, S. 167-177.
Abstract
"Um den künftigen Pflegebedarf zu decken, ist es erforderlich, Pflegepersonal länger in seinem Beruf zu halten. Der Work Ability Index (WAI) erfasst die Arbeitsfähigkeit von Erwerbstätigen; er hat sich als prädiktiv in Bezug auf u.a. vorzeitigen Berufsausstieg erwiesen. Im Rahmen der europäischen NEXT-Studie (www.next-study.net) wurden die Daten von 23000 examinierten Pflegenden in Krankenhäusern in 10 europäischen Ländern ausgewertet. Die WAI-Mittelwerte waren in Norwegen und den Niederlanden am höchsten und in Polen, Frankreich und Deutschland am niedrigsten. Bereits jüngeres deutsches Pflegepersonal hatte eine vergleichsweise niedrige Arbeitsfähigkeit, diese war in allen Altersstufen deutlich mit dem Wunsch, den Pflegeberuf vorzeitig zu verlassen, assoziiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wege in den Beruf: Übergänge von nicht eingestellten Lehramtsabsolventen in pädagogische und außerpädagogische Berufsfelder. Eine empirische Studie zum beruflichen Verbleib und zur subjektiven Verarbeitung von Arbeitslosigkeit und Berufsunsicherheit baden-württembergischer Lehramtsabsolventen. Forschungsprojekt, Abschlußbericht (2002)
Henecka, Hans Peter; Lipowsky, Frank;Zitatform
(2002): Wege in den Beruf. Übergänge von nicht eingestellten Lehramtsabsolventen in pädagogische und außerpädagogische Berufsfelder. Eine empirische Studie zum beruflichen Verbleib und zur subjektiven Verarbeitung von Arbeitslosigkeit und Berufsunsicherheit baden-württembergischer Lehramtsabsolventen. Forschungsprojekt, Abschlußbericht. Heidelberg, 266 S., Anhang.
Abstract
Mit Hilfe einer telefonischen sowie einer schriftlichen Erhebung Lehrern sowie Nicht-Lehrern (d.h. nicht eingestellten Lehramtsabsolventen) wird die berufliche Situation dieser Gruppe untersucht und nach der Adäquanz der beruflichen Tätigkeiten gefragt. Unter anderem zeigt sich im Hinblick auf den beruflichen Erfolg und die Motivation, dass geschlechterspezifische Unterschiede existieren. Während der Studienort eine deutlich Rolle für den Berufserfolg spielt, sind weder das studierte Lehramt noch die studierten Fächer oder die Studienzeit von signifikanter Bedeutung. Die Evaluierung der Einschätzung von Absolventen zur Qualität der Lehramtsausbildung in Baden-Württemberg ergibt allenfalls zufriedenstellende Ergebnisse. Als eine zentrale Forderung aus der Studie ergibt sich, die Eigeninitiative der Studierenden zu fördern und das wissenschaftliche wie fachdidaktische Niveau an Pädagogischen Hochschulen zu heben. (IAB)
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Literaturhinweis
Auf Umwegen zum Erfolg: Akademiker jenseits der klassischen Karriere (2002)
Kirch, Sibylle; Scheda, Irene;Zitatform
Kirch, Sibylle & Irene Scheda (2002): Auf Umwegen zum Erfolg. Akademiker jenseits der klassischen Karriere. Berlin: Links, 219 S.
Abstract
"Der Beruf auf Lebenszeit wird immer seltener. Werdegänge, die sich wie ein Flickenteppich aus verschiedenen Beschäftigungsformen und Arbeitsinhalten zusammensetzen, gehören inzwischen zur Realität von Tausenden Hochschulabsolventen. Ein Berufseinstieg gelingt oft nur über Praktika, Honorartätigkeiten oder Zeitarbeit, meist in Bereichen, die nicht identisch sind mit dem Studienfach. Menschen mit solchen Patchwork-Biographien, das belegen die Selbstaussagen in diesem Buch, sind ideenreich und flexibel, selbstreflektiert und eigenständig. Oft bewegen sie sich nahe an einer Risikoexistenz - und schaffen es dennoch, den Fallen des Arbeitsmarktes auf ganz eigenen Wegen zu entkommen. Die Autorinnen haben Akademikerinnen und Akademiker mit einem solchen Werdegang nach ihren Erfahrungen befragt, wobei Hoffnungen und Glücksmomente genauso zur Sprache kommen wie Krisen und Enttäuschungen. Experten aus der Arbeitswelt geben Tipps, wie mit der besonderen Situation umgegangen werden kann und wie man jenseits der klassischen Muster zu seinem Ziel gelangt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Spiegelbilder erwerbsbiographischer Transformation: Deutungsmuster ostdeutscher Ingenieure (2000)
Zitatform
Schwarz, Anna & Gabriele Valerius (2000): Spiegelbilder erwerbsbiographischer Transformation. Deutungsmuster ostdeutscher Ingenieure. (F.I.T. discussion papers 03/00), Frankfurt/Oder, 31 S.
Abstract
Das massenhafte Wegbrechen der früheren DDR-spezifischen Beschäftigungsstrukturen, der mit der Transformation und der Globalisierung doppelt beschleunigte Übergang von weitgehend geschlossenen zu offenen Strukturen des Erwerbslebens, ist Anlass zur der Frage, wie die Menschen in den neuen Bundesländern ihre erwerbsbiographische Selbstverortung nunmehr vornehmen, welche Erfahrungen und Sinnstützen sie dabei explizit und implizit heranziehen, an welche früher erworbenen Handlungsdispositionen sie anknüpfen, was sich dabei heute eher als Ressource oder als Restriktion erweist. Dieser Untersuchungsansatz wird den zwei Projekten, deren Teilergebnisse hier wiedergegeben werden, zugrunde gelegt. Im ersten Projekt ging es um "Berufliche Mobilität und erwerbsbiographische Deutungsmuster Brandenburger Ingenieure". Ermittelt wurde der berufliche Verbleib für ca. 550 dieser Personen (das sind fast 90 Prozent der Ingenieure dieser Abteilung) zum Zeitpunkt 1996/97. Unterschieden wurden dabei drei vorwiegende Ankunftsfelder: a) betriebliche oder berufliche Wechsel in andersartige abhängige Beschäftigung, b) Übergang in die Selbständigkeit, c) Aussteuerung aus dem Erwerbsleben (Arbeitslosigkeit). Das Interesse galt sowohl eventuellen ankunftsfeld-typischen als auch übergreifenden Deutungsmustern und Sinnkonstruktionen zu Arbeit, Beruf und Erwerbstätigkeit, die die berufliche Neuorientierung im Prozess der Transformation begleiteten. Im zweiten Projekt "Kooperative Kompetenzen von Unternehmensgründern der Informationstechnik-( IT)Branche im Raum Berlin-Brandenburg" wurde eine vertiefende Studie zu den Handlungspotentialen in der Ankunftsgruppe der Selbständigen angestrebt. Befragt wurden insgesamt ca. 50 Ingenieure desselben Qualifikationsniveaus, derselben Branche und Alterskohorte wie im ersten Projekt. Die internen Kontraste wurden hier allerdings gesetzt: Berliner versus Brandenburger Unternehmensansiedlungen, erfolgreiche versus gescheiterte Gründer, ostdeutsche versus westdeutsche Sozialisation, Auffälligkeit versus Unauffälligkeit in Kooperationen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Altenpflege - Abschied vom Lebensberuf: Dokumentation der Längsschnittuntersuchung zu Berufseinmündung und Berufsverbleib von Altenpflegekräften (Teil 2) (1998)
Becker, Wolfgang; Meifort, Barbara;Zitatform
Becker, Wolfgang & Barbara Meifort (1998): Altenpflege - Abschied vom Lebensberuf. Dokumentation der Längsschnittuntersuchung zu Berufseinmündung und Berufsverbleib von Altenpflegekräften (Teil 2). (Berichte zur beruflichen Bildung 227), Bielefeld: Bertelsmann, 260 S.
Abstract
"Betreuung und Pflege alter Menschen entwickeln sich zu einem immer bedeutenderen Arbeitsfeld im Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens. Vor diesem Hintergrund haben die Autoren zwischen 1992 und 1997 einen Absolventenjahrgang in der Altenpflege auf seinem Berufsweg begleitet. Das Ergebnis ist bestürzend: Die Balance zwischen beruflicher Bildung, persönlichen Ansprüchen an den Beruf und einer zunehmend ökonomischen Zwängen unterworfenen beruflichen Realität ist so nachhaltig gestört, daß nach nur fünf Jahren Berufstätigkeit vier Fünftel dem Beruf wieder den Rücken gekehrt haben. Die Dokumentation der abschließenden Phase der Verlaufsuntersuchung zeichnet den beispielhaft untersuchten Berufsweg des Absolventenjahrganges von 1992 zu Ende. Die Ergebnisse der Untersuchung und die in ihrem Ausmaß alarmierende Berufsflucht machen grundsätzliche Reformen bei der Konstruktion des Berufes, in Inhalten und Aufbau der beruflichen Bildung, im Verhältnis von Aus- und Weiterbildung sowie in der Organisation beruflicher Arbeit unumgänglich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vocational training and career development in Germany: results from a longitudinal study (1998)
Heinz, Walter R.; Kelle, Udo; Zinn, Jens; Witzel, Andreas;Zitatform
Heinz, Walter R., Udo Kelle, Andreas Witzel & Jens Zinn (1998): Vocational training and career development in Germany. Results from a longitudinal study. In: International Journal of Behavioral Development, Jg. 22, H. 1, S. 77-101. DOI:10.1080/016502598384522
Abstract
"The present paper presents empirical results from a German panel study which collected longitudinal data regarding the job entry of young adults in six of the top training occupations in the service and technical-industrial sectors. The data clearly demonstrate the influence of gender and social origin on the access to training in particular occupations. Furthermore, the existence of gender and occupation-specific patterns of career development is demonstrated. However, the apprenticeship system also provides mobility opportunities which depend on the specific training occupation. Moving along a certain occupational pathway results in an interplay between the structural opportunities and constraints of occupational contexts, on the one hand, and the young workers' aspirations and orientations, on the other. These orientations and aspirations were investigated with qualitative methods which helped to identify different modes of biographical action orientations of young workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Altenpflege - eine Arbeit wie jede andere? Ein Beruf fürs Leben?: Dokumentation einer Längsschnittuntersuchung zu Berufseinmündung und Berufsverbleib von Altenpflegekräften (1997)
Becker, Wolfgang; Meifort, Barbara;Zitatform
Becker, Wolfgang & Barbara Meifort (1997): Altenpflege - eine Arbeit wie jede andere? Ein Beruf fürs Leben? Dokumentation einer Längsschnittuntersuchung zu Berufseinmündung und Berufsverbleib von Altenpflegekräften. (Berichte zur beruflichen Bildung 200), Bielefeld: Bertelsmann, 304 S., Anhang.
Abstract
"Die Pflege alter Menschen entwickelt sich zu einem immer bedeutenderen Arbeitsfeld im Bereich der Pflege. Gerade der Beruf Altenpflege ist jedoch davon betroffen, daß zwar der Bedarf an Pflege, Betreuung, Beratung und Förderung alter Menschen rapide zunimmt, andererseits aber ein Mangel an fachlich hinreichend qualifiziertem Personal in der Altenhilfe besteht. Dieser Gegensatz zwischen hohem gesellschaftlichen Bedarf einerseits und dem Mangel an Personal mit ausreichenden beruflichen Qualifikationen andererseits wird zusätzlich noch dadurch verschärft, daß ein großer Teil des ausgebildeten Fachpersonals dem Beruf nach verhältnismäßig kurzer Zeit wieder den Rücken kehrt: Drei bis fünf Jahre nach der Ausbildung verläßt ein großer Teil von ihnen dem Beruf wieder. Allerdings beruhen diese Zahlen eher auf Annahmen als auf empirisch belegten Fakten. Vor allem aber sind die Gründe für den vermuteten frühen Berufsausstieg nicht bekannt. Um wirkungsvolle Abhilfe schaffen zu können, müssen die Ausstiegsursachen erforscht und analysiert werden. Daher hat das Bundesinstitut für Berufsbildung zwischen 1992 und 1994 eine Längsschnittuntersuchung über 'Berufseinmündung und Berufsverbleib von Altenpflegerinnen und Altenpflegern in den ersten Berufsjahren' durchgeführt. Diese Untersuchung ist die erste flächendeckende und repräsentative empirische Untersuchung zur Ausbildungs- und Berufssituation der Altenpflege in der Bundesrepublik. In der Studie wurde der gesamte Ausbildungsjahrgang 1992 - mehr als 6.700 AbsolventInnen von über 300 westdeutschen Altenpflegeschulen mehrfach schriftlich und mündlich befragt: Zunächst am Ende ihrer Ausbildung (1992) und zum zweiten Mal am Ende ihres ersten Berufsjahres (1993). Die Ergebnisse dieser Studie werfen ein bemerkenswert klares Licht auf die Qualität der Ausbildung und den Zustand des Berufs Altenpflege: Überwiegender und detaillierter Kritik an Inhalten, Qualität und Verfahren der schulischen Berufsausbildung folgt nach nur einem Jahr Zugehörigkeit zum Beruf die Konsequenz: Etwas mehr als ein Viertel des Ausbildungsjahrganges 1992 kehrt dem gerade erlernten Beruf wieder den Rücken. Die Gründe für diese alarmierende Entwicklung werden in der jetzt vorgelegten Studie im einzelnen dokumentiert, analysiert und beschrieben. Der Band unterlegt seine Aussagen und Schlußfolgerungen mit zahlreichen Tabellen sowie Ausschnitten der Interviews mit den befragten AltenpflegerInnen; Querverbindungen zu Forschungsergebnissen themenverwandter sozialwissenschaftlicher Untersuchungen und aus der 'Pflegeforschung' werden gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Existenzgründer bevorzugen Servicebereich: aus der Arbeitslosigkeit in die Selbständigkeit - Teil I (1997)
Wießner, Frank;Zitatform
Wießner, Frank (1997): Existenzgründer bevorzugen Servicebereich. Aus der Arbeitslosigkeit in die Selbständigkeit - Teil I. (IAB-Kurzbericht 10/1997), Nürnberg, 6 S.
Abstract
Auf der Basis einer Aktenrecherche von ausgewählten Fällen der Förderung der Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit der Jahre 1994/95 wird untersucht, in welchen Sektoren die neuen Selbständigen tätig werden. Es wird festgestellt, daß drei von vier nach § 55a AFG geförderten Existenzgründern im tertiären Sektor tätig werden. Gründer aus Fertigungs- und technischen Berufen strömen dort hinein. Sie folgen damit dem allgemeinen Trend zur Tertiarisierung. Ihr Leistungsangebot ist zu einem großen Teil qualitativ hochwertig. (IAB2)
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Literaturhinweis
Technological change and skill obsolescence: the case of German apprenticeship training (1996)
Zitatform
Blechinger, Doris & Friedhelm Pfeiffer (1996): Technological change and skill obsolescence. The case of German apprenticeship training. (ZEW discussion paper 1996-15), Mannheim, 39 S., Anhang.
Abstract
"Zwischen 1979 und 1992 hat sich die Verwertbarkeit der Inhalte der Ausbildung im Dualen Berufsausbildungssystem verringert. In diesem Beitrag werden strukturelle Ursachen einer guten bzw. einer schlechten Verwertbarkeit im Verlauf des Berufslebens auf der Basis von Befragungen in den Jahren 1979, 1985/86 und 1991/92 (Bundesinstitut für Berufsbildung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) ökonometrisch untersucht. Darüberhinaus wird analysiert, welche Einkommensrelevanz die Ursachen haben. Ziel ist es, empirisch fundierte Grundlagen für die aktuelle wirtschaftspolitische Diskussion zur Reform des Systems der dualen Berufsausbildung im technischen und wirtschaftlichen Wandel bereitzustellen. Die Verwertbarkeit sinkt im Verlaufe des Berufslebens, wobei die Abnahme 1991/92 schneller als noch im Jahre 1979 vonstatten geht. Eine Ursache für die abnehmende Verwertbarkeit ist das Vordringen der Mikroelektronik. Die in der Ausbildung erworbenen Fähigkeiten sind in hohem Maße berufsspezifisch; ein beruflicher Wechsel führt entsprechend zu einer starken Abnahme der Verwertbarkeit. Dabei gibt es bedeutsame Qualitätsunterschiede in den 30 hier betrachteten Berufsgruppen. Nach einem Berufswechsel ist der Verfall der Verwertbarkeit in den Metall- und Elektrotechnikberufen am geringsten. Die berufliche Mobilität ist in den Berufen am höchsten, die bei einem Berufswechsel am wenigsten Wissen transferieren können. Perioden der Arbeitslosigkeit verringern die Verwertbarkeit. Insgesamt wird die Verwertbarkeit mehr von nachfrageseitigen als von angebotsseitigen Faktoren des Arbeitsmarktes bestimmt...Damit die Erstausbildung auch in Zukunft ihre wichtige Rolle behält, müssen die Ausbildungsinhalte schneller und besser den sich ändernden Anforderungen angepaßt werden. Um das zu erreichen, wird eine eindeutigere Regelung der Kompetenz im Dualen Berufsausbildungssystem vorgeschlagen. Während der Staat sich der Verbesserung der Berufsschulen widmen sollte, sollten die Arbeitgeber bei Einhaltung gewisser Mindeststandards mehr Entscheidungsspielräume in der Lehre erhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Qualifizierungs- und Beschäftigungsfeld "Humandienstleistungen": Impulse des Strukturwandels für Berufsbildung und Beschäftigung (1996)
Meifort, Barbara;Zitatform
Meifort, Barbara (1996): Qualifizierungs- und Beschäftigungsfeld "Humandienstleistungen". Impulse des Strukturwandels für Berufsbildung und Beschäftigung. In: L. Alex & M. Tessaring (Hrsg.) (1996): Neue Qualifizierungs- und Beschäftigungsfelder. Dokumentation des BIBB/IAB-Workshops am 13./14. November 1995, S. 204-212.
Abstract
"Für den Bereich der Gesundheitsberufe/Pflege wird die Schaffung neuer Ausbildungsberufe im Sinne zusätzlicher Berufe angesichts der Vielzahl bereits vorhandener Berufe nicht als sinnvoll erachtet. Vordringlich sei eine Stärkung und Innovation der Weiterbildung für die bereits Ausgebildeten und im Gesundheitswesen Beschäftigten. Insbesondere ist eine gezielte Weiterbildung von Fach- und Führungskräften für ein modernes Management erforderlich, um den zur Zeit verstärkt laufenden Veränderungsprozeß im Gesundheitswesen zu bewältigen und um qualifizierten und motivierten Fachkräften betriebliche Karrierewege zu eröffnen. Mittel- bis langfristig verlangt eine nachhaltige Verbesserung der Weiterbildung zugleich eine grundlegende Strukturreform im Gesundheitswesen, wobei systematisch horizontale und vertikale Mobilitätsmöglichkeiten zu schaffen wären." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wechselmöglichkeiten aus industriellen Berufen in Dienstleistungsberufe: eine Analyse mit Daten des Sozioökonomischen Panels (1995)
Matheus, Sylvia;Zitatform
Matheus, Sylvia (1995): Wechselmöglichkeiten aus industriellen Berufen in Dienstleistungsberufe. Eine Analyse mit Daten des Sozioökonomischen Panels. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 28, H. 2, S. 224-238.
Abstract
"335 000 Arbeitsplätze sind zwischen 1982 und 1989 in den industriellen Berufen verlorengegangen, während gleichzeitig in den Dienstleistungsberufen rund eine Million neuer Arbeitplätze entstanden. Die Studie über Beschäftigungsmöglichkeiten Erwerbstätiger aus industriellen Berufen in Dienstleistungsberufen ergab, daß die Dienstleistungsberufe, insbesondere die distributiven und die Verwaltungsdienste, Beschäftigungsmöglichkeiten für Erwerbstätige aus industriellen Berufen bieten. Abstrahiert man von der relativen Größe der einzelnen Berufsfelder, so erweisen sich die distributiven, die produktionsnahen und die Organisationsdienste als besonders aufnahmefähig gegenüber Erwerbstätigen aus industriellen Berufen. Diese für die Arbeitsmarktchancen industrieller Erwerbstätiger eher positiven Befunde werden durch die Analyse der Wechselgründe relativiert: Im Vergleich zu den Wechslern innerhalb industrieller Berufe werden die Wechsel aus industriellen Berufen in Dienstleistungsberufe häufiger von einem Arbeitsplatz vorgenommen, der sich durch eine geringe erforderliche Qualifikation auszeichnet. Zusätzlich verringert sich bei den Wechseln aus industrieller in Dienstleistungsarbeit häufiger die erforderliche Qualifikation im Zielberuf, so daß die Erwerbstätigen aus industriellen Berufen nicht von dem höheren Qualifikationsniveau der Dienstleistungsberufe profitieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Dienstleistungsarbeit als Auffangnetz?: eine Analyse der Eintritte und Wechsel in Dienstleistungsarbeit mit Daten des Sozioökonomischen Panels (1995)
Matheus, Sylvia;Zitatform
Matheus, Sylvia (1995): Dienstleistungsarbeit als Auffangnetz? Eine Analyse der Eintritte und Wechsel in Dienstleistungsarbeit mit Daten des Sozioökonomischen Panels. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers FS 1 95-202), Berlin, 90 S., Anhang.
Abstract
"Die Frage ob Dienstleistungsarbeit eine Auffangfunktion erfüllt, wird in der Arbeit anhand der Eintritte in verschiedene Berufsfelder und der Wechsel zwischen verschiedenen Berufsfeldern untersucht. Die Analysen ergaben folgende Ergebnisse: Der berufsstrukturelle Wandel vollzieht sich nicht nur über Neueintritte in das Beschäftigungssystem, sondern auch über Wechsel aus industriellen in Dienstleistungsberufe. Dabei differieren die einzelnen Dienstleistungsbereiche hinsichtlich ihrer Offenheit: während die distributiven Dienste, die produktionsnahen Dienste und die Organisationsdienste gegenüber Beschäftigten aus industriellen Berufen relativ offen sind, erweisen sich die sozialen, die konsumorientierten und Verwaltungsdienste als relativ geschlossene Berufsfelder. Dies bedeutet, daß eine Expansion der erstgenannten Dienste die Wechselchancen von Erwerbstätigen aus der Industrie stärker erhöhte als eine vergleichbare Expansion der letztgenannten Dienstleistungsbereiche. Die Analyse der Gründe für einen Wechsel aus industrieller in Dienstleistungsarbeit ergab, daß diese Wechsel - im Vergleich zu den Wechseln innerhalb industrieller Berufe - primär von einer geringen erforderlichen Qualifikation am Ausgangsarbeitsplatz determiniert werden. Außerdem erhöht sich durch einen Wechsel in Dienstleistungsarbeit die Diskrepanz zwischen der am Arbeitsplatz erforderlichen und der tatsächlichen Qualifikation. Die Wechsel aus industrieller in Dienstleistungsarbeit werden außerdem dadruch positiv beeinflußt, daß der Ausgangsarbeitsplatz überwiegend freiwillig aufgegeben wird, sich die Regelung der Arbeitszeit verbessert und der Wechsel von Frauen vorgenommen wird. Die häufig hinter der Auffangnetzthese stehende Vermutung, daß der berufsstrukturelle Wandel individuelle Anpassungsleistungen erzwingt und daher Wechsel in Dienstleistungsarbeit unfreiwillig vorgenommen werden, läßt sich somit nicht bestätigen. Die Ergebnisse weisen im Gegenteil auf Merkmale von Dienstleistungsarbeitsplätzen hin, die freiwillige Wechsel induzieren können. Die Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen (Weiterbildung) beeinflußt die Wechsel in Dienstleistungsarbeit kaum." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarkt für Pflegeberufe (1994)
Zitatform
Dietrich, Hans (1994): Arbeitsmarkt für Pflegeberufe. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Sozialforschung 239), Bonn, 316 S.
Abstract
"Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts standen Fragen wie: Wer ist in den Pflegeberufen tätig? Welche personen- und tätigkeitsbezogene Merkmale weisen die beruflich aktiven Pflegekräfte - differenziert nach den einzelnen Pflegeberufen - auf? Über welche Ausbildung verfügen die Berufstätigen in den Pflegeberufen? Wieviele ausgebildete Pflegekräfte sind ausbildungsfern berufstätig oder nicht mehr erwerbstätig? Welche Arbeitsmarkt- und Mobilitätsmuster weisen qualifizierte Pflegekräfte auf? Wie durchlässig sind die Pflegeberufe für fachfremde Qualifikationen? Inwieweit kann von dem 'Pflegeberuf' gesprochen werden, bzw. wie homogen oder heterogen zeichnet sich die berufliche Lage in und zwischen den Pflegeberufen ab? Inwieweit kommt den Pflegeberufen im Vergleich zu anderen 'typischen' Frauenberufen eine Sonderstellung zu?
Mit dieser schwerpunktmäßig arbeitsmarkttheoretischen und berufssoziologischen Interpretation der Fragestellung wurde versucht, einen generellen Überblick über Situation und Entwicklung der Pflegekräfte zu geben. Im ersten Kapitel werden dabei zentrale Ergebnisse der Sekundäranalyse amtlicher Statistiken referiert. In den Kapiteln zwei bis fünf werden die Ergebnisse der im Rahmen dieser Studie durchgeführten empirischen Erhebungen vorgestellt. Im sechsten Kapitel wird ein zusammenfassender Überblick über die Befunde zum 'Teilarbeitsmarkt für Pflegeberufe' gegeben." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Abwanderung von Absolventen industrieller Metall- und Elektroberufe aus ihrem Beruf - Strukturen und Gründe (1993)
Schöngen, Klaus;Zitatform
Schöngen, Klaus (1993): Abwanderung von Absolventen industrieller Metall- und Elektroberufe aus ihrem Beruf - Strukturen und Gründe. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 22, H. 4, S. 14-17.
Abstract
Der Bericht stellt einen Teil der Ergebnisse des Forschungsprojekts "Ausbildung und berufliche Eingliederung" dar, in dem der Berufsverlauf und die berufliche Entwicklung von Facharbeitern und Fachangestellten erfaßt und untersucht wurden. Da die Abwanderung von Fachkräften in den industriellen Metall- und Elektroberufen relativ hoch ist, wurden diese Daten gesondert aufbereitet und analysiert. Neben den Berufsverläufen werden auch die Gründe für die Abwanderung dargestellt, die den ausbildenden Betrieben und Unternehmen Hinweise für eine mögliche Gegensteuerung dieser Entwicklung geben. (BIBB)
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Literaturhinweis
Die Arbeitssituation in der stationären Krankenpflege: ausgewählte Ergebnisse einer Befragung in Krankenhäusern (1992)
Baumann, Manfred; Zell, Ulrich;Zitatform
Baumann, Manfred & Ulrich Zell (1992): Die Arbeitssituation in der stationären Krankenpflege. Ausgewählte Ergebnisse einer Befragung in Krankenhäusern. In: Basel Prognos-AG (Hrsg.) (1992): Auf dem Weg aus der Pflegekrise? Neue Ideen und Lösungsansätze in der Krankenpflege, S. 41-65.
Abstract
"Der Aufsatz stellt Ergebnisse einer umfangreichen Krankenhausbefragung vor. Ziel der Befragung, die im Jahr 1989 durchgeführt worden ist, war, die aus der Sicht der Krankenhäuser (Verwaltungs-, Pflegedienstleitung und Mitarbeitervertretung) relevanten Problemfelder der Arbeitsbedingungen im Pflegedienst zu erfassen und festzustellen, in welchem Umfang zum Zeitpunkt der Erhebung neue Informations- und Kommunikationstechnologien zum Einsatz kamen oder in naher Zukunft implementiert werden sollten. In dem Beitrag werden die wichtigsten Ergebnisse dieser Studie zu den Rahmenbedingungen für die Arbeitssituation des Pflegepersonals wie Personal- und Beschäftigungssituation, Arbeitszeiten sowie Personal- und Organisationsstrukturen und zur subjektiven Einschätzung der Arbeitsbelastung, der Gründe für die Berufsaufgabe und ausgewählter Verbesserungsmaßnahmen zusammengefaßt. Die heute zu beobachteten Arbeitsbedingungen und -strukturen sowie die Personalsituation und -zusammensetzung führen zu erheblichen Arbeitsbelastungen, die seitens des Pflegepersonals zunehmend artikuliert werden und sich in einer starken Fluktuation des Personals, in einer relativ kurzen Berufsverweildauer und in Problemen bei der Gewinnung von Nachwuchskräften niederschlagen. Vor dem Hintergrund der in diesem Beitrag skizzierten Ausgangssituation werden Maßnahmen und Bemühungen in Gang gesetzt, die auf eine Verbesserung der Situation abzielen; in zahlreichen Krankenhäusern werden z.B. Umstrukturierungsmaßnahmen im Bereich der Arbeitsorganisation vorgenommen." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Der widersprüchliche Alltag: Probleme von Frauen im Lehrberuf (1992)
Brehmer, Ilse;Zitatform
Brehmer, Ilse (1992): Der widersprüchliche Alltag. Probleme von Frauen im Lehrberuf. (Wissenschaftliche Reihe 49), Bielefeld: Kleine, 273 S.
Abstract
Die empirische Untersuchung über den Alltag von Lehrerinnen konzentriert sich in den einzelnen Kapiteln auf folgende Themenschwerpunkte:
-Berufsmotivation und Berufswahl
- Karrierevorstellungen
- Lehrerinnen als Mutter (in der Schule und als Doppelbelastung)
- Ausstieg aus dem Beruf
- Durchsetzungsstrategien von Lehrerinnen
Die Verfasserin hat Lerhrerinnen und berufliche Aussteigerinnen interviewt zu ihrem Lebenslauf und zu ihren beruflichen Problemen. Außerdem wurden auch Gruppengespräche geführt. Im abschließenden Kapitel stellt die Autorin Forderungen an die Wissenschaft und an die politisch Handelnden auf und entwickelt Strategien für die Lehrerinnen, Forderungen durchzusetzen. (IAB) -
Literaturhinweis
Motivationsanalyse von derzeitigen, ehemaligen und potentiellen Altenpflegekräften: ein Beitrag zur Personalbindung und Personalgewinnung in der Altenpflege (1992)
Abstract
Die Studie analysiert Motivationsmuster von AltenpflegerInnen und potentiellen InteressentInnen. Es werden die Einstellungsmuster über den Beruf der Altenpflege, die Gründe der angehenden PflegerInnen für die Ausbildungswahl, die Gründe von PflegerInnen, in ihrem Beruf zu verbleiben und die Gründe ehemaliger PflegerInnen, Ihren Beruf aufzugeben, abgefragt. (IAB)
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Literaturhinweis
Übergänge in den Beruf: zum Berufsverbleib von Lehrern, Erziehungs- und Geisteswissenschaftlern (1989)
Parmentier, Klaus; Stooß, Friedemann;Zitatform
(1989): Übergänge in den Beruf. Zum Berufsverbleib von Lehrern, Erziehungs- und Geisteswissenschaftlern. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 125), Nürnberg, 217 S.
Abstract
Gut sechs Jahre nach einer Bestandsaufnahme der aktuellen Diskussion zur Frage alternativer Einsatzfelder für Lehrer (vgl. BeitrAB 73/1983) wird vom IAB erneut ein Sammelband vorgelegt, der sich mit dieser Thematik befaßt, allerdings unter einem erweiterten Blickfeld und gestützt auf empirische Untersuchungen. Erweitert wurde die Thematik durch die Einbeziehung geistes- und erziehungswissenschaftlicher Studiengänge, deren Absolventen auf einen ähnlich verengten Arbeitsmarkt treffen wie Lehramtsabsolventen. Die Aussagen stützen sich durchweg auf empirische Untersuchungen innerhalb und außerhalb des IAB. So wurde auch eine Untersuchung der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg mit aufgenommen, die speziell die Situation der Lehrer für Grund-, Haupt- und Realschulen betrifft. Ebenso werden Ergebnisse einer Untersuchung des Interdisziplinären Zentrums für Hochschuldidaktik an der Universität Hamburg zum Berufsverbleib von Magisterabsolventen vorgestellt. Aus dem IAB werden die Ergebnisse einer Längsschnittuntersuchung vorgelegt, die speziell den beruflichen Übergang von Lehramtsabsolventen betreffen sowie die Ergebnisse einer speziellen Verbleibsuntersuchung bei ehemals arbeitslos gemeldeten Lehrern, Erziehungs- und Geisteswissenschaftlern, wobei neben quantitativen Befunden im Rahmen einer qualitativen Analyse auch die Betroffenen selbst zu Wort kommen.In den Beiträgen soll aufgezeigt werden, welche beruflichen Erfahrungen unmittelbar Betroffene beim Übergang in den Beruf - und hier vor allem in den außerschulischen Bereich - gemacht haben, wie sich ihre berufliche Situation darstellt, unter welchen Bedingungen der Übergang erfolgte und wie die Betroffenen ihre beruflichen Perspektiven hinsichtlich unterschiedlicher Aspekte beurteilen. (IAB2)
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Knapp zehn Jahre nach dem Abitur: Berufswege von Absolventen eines Lehramtsstudiums (1989)
Stegmann, Heinz;Zitatform
Stegmann, Heinz (1989): Knapp zehn Jahre nach dem Abitur. Berufswege von Absolventen eines Lehramtsstudiums. In: K. Parmentier & F. Stooß (Hrsg.) (1989): Übergänge in den Beruf : zum Berufsverbleib von Lehrern, Erziehungs- und Geisteswissenschaftlern (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 125), S. 11-26.
Abstract
"In einer Längsschnittuntersuchung hat das IAB den Ausbildungs- und Berufsverlauf von Studienberechtigten des Entlaßjahrgangs 1976 mit Hilfe von postalischen Befragungen nachgezeichnet. Bei einer Stichprobe von ursprünglich 12 000 Studienberechtigten wurden 1977, 1980 und 1985 Erhebungen durchgeführt, die Rücklaufquoten bewegten sich zwischen 78% (1977) und 63% (1985). Die Ergebnisse dieses Berichts beziehen sich auf 690 auswertbare Fragebogen von Studienberechtigten, die bis Ende 1985 ein Lehramtsstudium abgeschlossen haben." Der Bericht enthält Ausführungen zu Methode und Fragestellung der Untersuchung, eine Zusammenfassung der Ergebnisse aus den Erhebungen 1977 und 1980, Ergebnisse zum Verbleib der Lehramtsabsolventen zum Ende des Jahres 1985, Berufswege der erwerbstätigen Absolventen und ihre berufliche Mobilität und Einstellungen der Absolventen zu Arbeit und Beruf. (IAB2)
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Literaturhinweis
Die Abwanderung aus den Metallberufen des Handwerks und ihre Auswirkungen (1988)
Althoff, Heinrich;Zitatform
Althoff, Heinrich (1988): Die Abwanderung aus den Metallberufen des Handwerks und ihre Auswirkungen. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 17, H. 1, S. 15-19.
Abstract
In dem Beitrag werden Daten einer 1985/86 durchgeführten BIBB/IAB-Erhebung ausgewertet, in deren Rahmen 26 500 Erwerbstätige zum Erwerb und zur Verwertung ihrer beruflichen Qualifikationen befragt wurden. Im Mittelpunkt der Analyse stehen 537 deutsche Erwerbstätige aus den handwerklichen Metallberufen, die nach eigener Aussage sowohl ihren Ausbildungsberuf als auch den Bereichs des Handwerks verließen. Sie werden verglichen mit ca. 1100 Erwerbstätigen der handwerklichen Metallberufe, die im Handwerk geblieben sind und auch ihren erlernten Beruf noch ausüben. Ergebnisse: "Die Abwanderer zeichnen sich gegenüber den im Handwerk gebliebenen Erwerbstätigen durch geringe Verwertbarkeit in der Ausbildung erworbener Qualifikationen und eine hohe Rate als un- und angelernt Tätiger aus. Ihre Arbeitsbedingungen sind im Durchschnitt anregungsärmer, eher routinegeprägt und weisen geringere Gestaltungsmöglichkeiten auf. Doch sind ihre Tätigkeiten weniger belastend: verlangen geringere Konzentration und Verantwortung. Gleichzeitig ist die Arbeitsplatzsicherheit der Abwanderer größer und ihre Einkommen sind höher." (IAB2)
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Literaturhinweis
Veränderte Berufsstrukturen durch Wechsel nach der Ausbildung (1987)
Althoff, Heinrich;Zitatform
Althoff, Heinrich (1987): Veränderte Berufsstrukturen durch Wechsel nach der Ausbildung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 16, H. 1, S. 13-17.
Abstract
"Die berufspezifischen Umschichtungen werden für einen fünfjährigen Zeitraum dargestellt, beginnend mit dem Abschluß einer betrieblichen Berufsbildung. Zu diesem Zweck werden Daten aus der Berufsbildungs- und Beschäftigungsstatistik zu berufstypischen Zu- beziehungsweise Abstromprofilen verdichtet, die Rückschlüsse auf einige mögliche Ursachen der Umschulung zulassen. Die berufsspezifischen Profile aller hinreichend besetzten Berufe (163) wurden einer Clusteranalyse unterzogen und dabei wurden vier charakteristische Profile gewonnen, die für vier Gruppen von Berufen stehen. Die berufliche und geschlechtsspezifische Zusammensetzung dieser Gruppen sowie einige weitere Eigenschaften werden genauer erörtert." Die Ergebnisse zeigen, daß unmittelbar nach Beendigung der Berufsausbildung ein rasch ablaufender Anpassungsprozeß der Berufsstrukturen des Ausbildungssystems an die des Beschäftigungssystems beginnt. Dabei sind vor allem große Ausbildungsberufe wie Kraftfahrzeugmechaniker die Verlierer des individuellen Berufswechsels. Zu den Gewinnern zählen eine Vielzahl kleiner Berufe. Als besonders stabil erweisen sich technische Berufe mit hohem Spezialisierungsgrad. (IAB2)
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Literaturhinweis
Lehramtsabsolventen in außerschulischen Tätigkeitsfeldern (1986)
Sommer, Manfred;Zitatform
Sommer, Manfred (1986): Lehramtsabsolventen in außerschulischen Tätigkeitsfeldern. (Walter-Raymond-Stiftung. Kleine Reihe 42), Köln: Bachem, 118 S.
Abstract
"Der Verfasser geht davon aus, daß einer drohenden großen Arbeitslosigkeit von Lehramtsabsolventen nur durch ihren verstärkt beruflichen Einsatz in der Wirtschaft begegnet werden kann. Er untersucht, welche Aussichten dafür bestehen, wie diese verbessert werden können und welche Hemmnisse ausgeräumt werden müßten. Am Ende stehen Empfehlungen zur besseren Qualifizierung von Lehramtsabsolventen, Lehramtsstudenten und Studienanfängern für eine Tätigkeit in der Wirtschaft sowie Konsequenzen für die Lehrerausbildung." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Arzthelferinnen zwischen Ausbildung und Beruf: Ergebnisse einer Befragung von Arzthelferinnen beim Übergang von der Berufsausbildung in die Erwerbstätigkeit (1984)
Bau, Henning;Zitatform
Bau, Henning (1984): Arzthelferinnen zwischen Ausbildung und Beruf. Ergebnisse einer Befragung von Arzthelferinnen beim Übergang von der Berufsausbildung in die Erwerbstätigkeit. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 13, H. 6, S. 197-203.
Abstract
"Nach dem Wechsel von der Schule in die Berufsausbildung bedeutet der Übergang von der Ausbildung in die Erwerbstätigkeit eine weitere Hürde für junge Menschen auf ihrem Berufsweg. Die Aussichten der Arzthelferinnen, einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden, sind im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen ungünstig. Drei Monate nach erfolgreicher Prüfung arbeiten nur zwei von drei Arzthelferinnen im erlernten Beruf, die übrigen sind arbeitslos, haben eine andere Ausbildung begonnen oder den Beruf gewechselt. Der Bericht befaßt sich sowohl mit Fragen der Ausbildung als auch mit der Erwerbssituation nach Beendigung der Lehrzeit, insbesondere mit der Frage, wie viele Arzthelferinnen zu welchem Zeitpunkt aus welchen Gründen aus der Erwerbstätigkeit ausscheiden." Er beruht auf einer schriftlichen Befragung von 728 Arzthelferinnen des Prüfungsjahrgangs 1983. (IAB2)
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Literaturhinweis
Die Mobilität von Facharbeitskräften kleiner und mittlerer Unternehmungen (1984)
Schmidt, Karl-Heinz;Zitatform
Schmidt, Karl-Heinz (1984): Die Mobilität von Facharbeitskräften kleiner und mittlerer Unternehmungen. (Göttinger handwerkswirtschaftliche Studien 33), Göttingen: Schwartz, 137 S.
Abstract
"Die Studie vermittelt einen Aufriß von den Bewegungsvorgängen der berufsfachlich ausgebildeten Facharbeitskräfte im Bereich der kleinen und mittleren Unternehmungen. Sie zeigt, daß diese Facharbeitskräfte in hohem Maße mobil sind, aber sie weist auch auf Ansatzpunkte zur künftigen Gestaltung der beruflichen Aus- und Fortbildung in der Bundesrepublik Deutschland hin. Die Ergebnisse sprechen für das Festhalten am "dualen System", doch zugleich unterstützen sie die Bestrebungen, die Inhalte der beruflichen Aus- und Fortbildung noch stärker auf Flexibilität, Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Technologien und Verantwortung am Arbeitsplatz auszurichten. Das deutsche "Meister-System" könnte sich dann auch wieder als Vorbild für die Organisation der beruflichen Bildung in der Welt erweisen." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Berufsverlauf nach Abschluß der betrieblichen Berufsausbildung (1983)
Hofbauer, Hans;Zitatform
Hofbauer, Hans (1983): Berufsverlauf nach Abschluß der betrieblichen Berufsausbildung. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 16, H. 3, S. 211-234.
Abstract
"Eine Analyse der Berufsverläufe nach Abschluß der betrieblichen Berufsausbildung anhand der Daten aus der Beschäftigtendatei brachte u.a. folgende Ergebnisse: 1. Von den 460 000 Personen, die im Jahr 1975 eine betriebliche Berufsausbildung mit Erfolg abgeschlossen hatten, waren Ende 1976, also ca. 18 Monate nach Abschluß der Ausbildung, nur noch etwa 40% im Ausbildungsbetrieb tätig: 23% waren aus einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ausgeschieden (in weiterer Ausbildung, erwerbslos, Wehr- bzw. Ersatzdienst etc.) und 37% waren in einen anderen Betrieb übergewechselt. Bezogen auf die Ende 1976 noch sozialversicherungspflichtig beschäftigten Absolventen waren 48% nicht mehr im Ausbildungsbetrieb tätig. Die unterschiedlichen Verhältnisse in den einzelnen Wirtschaftgruppen werden dargestellt. 2. Mit dem Ausscheiden aus dem Ausbildungsbetrieb nach Abschluß der Ausbildung ist häufig auch ein Berufs- und Statuswechsel verbunden: 24% derjenigen, die eine Facharbeiterausbildung mit Erfolg abgeschlossen hatten und danach aus dem Ausbildungsbetrieb ausgeschieden waren, waren als Hilfs- bzw. angelernte Arbeiter beschäftigt (noch im Ausbildungsbetrieb: 6%). 3. Andererseits sind Facharbeiter mit bestimmten Ausbildungen in hohem Maße in der Weise flexibel, daß sie außerhalb ihres Ausbildungsberufes als Facharbeiter tätig sind. Ausgebildete Kraftfahrzeugmechaniker z.B. arbeiteten ca. 18 Monate nach Abschluß ihrer Ausbildung in etwa 45 anderen Berufen als Facharbeiter. 4. Das Arbeitseinkommen der Fachkräfte nach Abschluß der betrieblichen Berufsausbildung streut je nach Ausbildungsberuf sehr stark: Ausgebildete Chemiefacharbeiter, Rohrschlosser oder Lithographen z.B. verdienen etwa doppelt so viel wie ausgebildete Floristen, Verkäufer oder Drogisten. Bei gleichem Ausbildungsberuf zeigen sich vielfach geschlechtsspezifische Unterschiede; meist ist das Arbeitseinkommen bei den männlichen Absolventen höher." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Widerstände und Hemmfaktoren bei Berufswechsel und Umschulung von Landwirten: ihre Berücksichtigung in der sozioökonomischen Beratung (1977)
Albrecht, Hartmut; Grabowski-Pamlitschka, Silvia;Zitatform
Albrecht, Hartmut (1977): Widerstände und Hemmfaktoren bei Berufswechsel und Umschulung von Landwirten. Ihre Berücksichtigung in der sozioökonomischen Beratung. (Landwirtschaft - Angewandte Wissenschaft 197), Hiltrup: Landwirtschaftsverlag, 206 S.
Abstract
Der ökonomisch-technische Wandel macht es erforderlich, daß viel Landwirte ihren Beruf aufgeben müssen. Der beruflichen Umorientierung stehen aber psychische Hemmfaktoren im Wege. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die verfügbaren Untersuchungen zu sichten, um sie für die Klärung von Methoden und Organisationsfragen der sozioökonomischen Beratung von Landwirten ansatzbar zu machen.
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Literaturhinweis
Überlegungen zur Erfassung der Entscheidungssituation von Landwirten beim Berufswechsel (1977)
Dohmen, Heinrich-Josef;Zitatform
Dohmen, Heinrich-Josef (1977): Überlegungen zur Erfassung der Entscheidungssituation von Landwirten beim Berufswechsel. Bonn: Universität Bonn, 207 S.
Abstract
"Entwicklung eines theoretischen Rahmens mit Modellcharakter zur Erfassung und Aufhellung von Entscheidungssituationen u. -prognosen von Landwirten vor dem Wechsel in einen nichtlandwirtschaftlichen Beruf."
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Literaturhinweis
Erkennung von Hemmfaktoren beim Berufswechsel selbstständiger Landwirte (1973)
Lienau, Elke; Bendixen, Ernst Otto; Harbeck, Helmut; Hülsen, Rüdiger; Sakowsky, Dietrich; Plewka, Ulrich;Zitatform
Lienau, Elke, Ernst Otto Bendixen, Helmut Harbeck, Rüdiger Hülsen, Ulrich Plewka & Dietrich Sakowsky (1973): Erkennung von Hemmfaktoren beim Berufswechsel selbstständiger Landwirte. (Materialsammlung der ASG 115), Göttingen, 90 S.
Abstract
1. Die Aufgabenstellung "Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirt schaft und Forsten beauftragte die ASG, herauszufinden, warum trotz der allgemein als ungünstig bezeichneten Lage der Landwirtschaft nur wenige Landwirte im Raum Stade von dem Angebot von neugeschaffenen Arbeitsplätzen in Stade Gebrauch gemacht haben, obwohl der Bundesgesetzgeber weitgehende Hilfen für berufliche Neuorientierungen bereitgestellt hat. Im ein zelnen wurde ermittelt, wie die Landwirte ihre augenblickliche Situation sehen, wie sie die künftige Entwicklung einschätzen, welche Konsequenzen sie daraus ziehen, welche subjektiven Barrieren betrieblichen und/oder beruflichen Veränderungen entgegenstehen. Mit dem Arbeitsvorhaben wurde Anfang Juni 1973 begonnen." 2. Die Arbeitsmethode "In den nördlichen und westlichen Sektoren eines Halbkreises um Stade mit einem Radius von etwa 30 km wurden in Zusammen arbeit mit dem Regierungspräsidium in Stade 35 Gemeinden ausgewählt, in denen alle (273) hauptberuflichen landwirt schaftlichen Unternehmer unter 45 Jahren mit Betrieben zwischen 10 und 30 ha Landfläche mittels eines Fragebogens persönlich befragt wurden. Außerdem wurden Informationsgespräche mit dem Arbeitsamt Stade, den Kreisgeschäftsführern des Niedersäch sischen Landvolkverbandes, den Bürgermeistern und den Firmen der Dow Chemical und Vereinigte Alluminium-Werke geführt." 3. Ergebnisse: "Die Neigung zum Berufswechsel ist minimal. Insgesamt nur 3 v. H. der befragten Landwirte - aber 9 v. H. der 25-bis 35 jährigen planten einen Berufswechsel. Weitere 10 v. H. - von den 25-bis 35 jährigen 15 v. H. - waren noch nicht sicher, ob sie sich beruflich verändern sollten. Entgegen sonstigen Erfahrungen geht also die Bereitschaft zur beruflichen Mobi lität im Raum Stade bereits vom 35. Lebensjahr an merklich zurück. Nur in den kleineren Betrieben mit 10 bis 15 ha planten überdurchschnittlich viel Betriebsinhaber (11 v. H.) den Berufswechsel. Bemerkenswert ist die Einstellung der Ehe frauen der befragten Betriebsinhaber, von denen sich nur die Hälfte eindeutig dagegen aussprach. 23 v. H. befürworteten einen solchen Schritt und 27 v. H. waren noch unentschlossen. Mit den Möglichkeiten der beruflichen Umschulung hatten sich auch die zum Berufswechsel neigenden Landwirte offensichtlich noch nicht befaßt, denn es hatte sich zum Zeitpunkt der Be fragung noch keiner dazu entschlossen." ++ "Von den befragten Landwirten hatten sich immerhin schon 22 v. H. über die Aufnahme einer außerlandwirtschaftlichen Berufstätigkeit informiert." "Von den Befragten gaben 82 v. H. an, zu wissen, daß die Aufnahme einer außerlandwirtschaftlichen Berufstätigkeit durch öffentliche Mittel gefördert werde. Aber nur 3 v. H. kannten alle finanziellen Hilfen sowie die Träger der Finanzierung. 63 v. H. waren über die eine oder andere Förderung des Be rufswechsels informiert, während 16 v. H. keine konkreten Angaben zu machen wußten." ++ "Bei der persönlichen Entscheidung zum Berufswechsel werden die diesen Schritt beeinflussenden Faktoren von den Landwirten naturgemäß subjektiv beurteilt. Es handelt sich vorwiegend um die folgenden Faktoren, die von den Land wirten überwiegend in einer Weise beurteilt werden, die ein Beibehalten des landwirtschaftlichen Haupterwerbs ratsam erscheinen lassen. ++ Das eigene Einkommen wird weit überwiegend (79 v. H.) als angemessen angesehen. Aus finanzieller Sicht wird kein Grund zum Berufswechsel gesehen. ++ Nur 27 v. H. der befragten Landwirte waren der Ansicht, daß die Vorteile des außerlandwirtschaftlichen Berufes die jenigen des landwirtschaftlichen Berufes überwiegen. Für die meisten befragten Landwirte stellt sich die Frage des Be rufswechsels auch aus diesem Grunde daher nicht. ++ Etwa 40 v. H. der befragten Landwirte beurteilten die künftigen Entwicklungschancen der Landwirtschaft in der Bundesrepublik - mehr oder weniger eingeschränkt - als günstig. ++ Nur ein Drittel der mit ihrer finanziellen Lage unzu friedenen Landwirte beurteilten die künftige Situation der deutschen Landwirtschaft - wenn auch teilweise mit Einschrän kungen - günstig. ++ Nur wenige Landwirte - selbst wenn sie ihr Einkommen nicht als angemessen bezeichneten - haben sich bislang über die öffentlichen Hilfen zum Berufswechsel eingehend informiert. Es ist daher anzunehmen, daß die mit dem Berufswechsel in der Tat verbundenen Unannehmlichkeiten und Schwierigkeiten über bewertet werden. ++ Auch die Informationen über das tatsächlich vorhandene An gebot an Arbeitsplätzen war gering. Daher wurden Pressebe richte und die vielfach negative Einstellung der Nachbarn und anderer Informanten gegenüber bestimmten Arbeitsplätzen in Stade mehr oder weniger unkritisch übernommen. Die dortigen Einkommensmöglichkeiten wurden aus Unkenntnis unterbewertet."
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Literaturhinweis
Berufswechsel in der Landwirtschaft (1970)
Gutmann, Ingrid;Zitatform
Gutmann, Ingrid (1970): Berufswechsel in der Landwirtschaft. 99 S.
Abstract
Im Rahmen dieser Arbeit wird zunaechst die Bedeutung einiger Faktoren (strukturelle Faktoren, subjektive Faktoren, gruppenspezifisch bedeutsame Faktoren) in bezug auf ihren Einfluss auf die Bereitschaft der Landwirte zum Berufswechsel herausgearbeitet. Anschliessend wird versucht, die Gruende fuer die relative Immobilitaet von Teilen der landwirtschaftlichen Bevoelkerung aufzuzeigen, um von hier aus Ansaetze fuer eine Steigerung der Mobilitaetsbereitschaft zu finden. Im zweiten Teil der Untersuchung wird eine Reihe von Bedingungen herausgearbeitet, die einen Berufswechsel der Landwirte erst ermoeglichen. Die Verfasserin beschraenkt sich hier auf die Aufstellung von Hypothesen ueber die Bedeutung der einzelnen Bedingungen der tatsaechlichen beruflichen Mobilitaet. Diese Hypothesen beziehen sich im wesentlichen auf die Erleichterung der Umschulung und die Schaffung ausserlandwirtschaftlicher Arbeitsplaetze.
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