Berufliche Mobilität
Eine Tätigkeit, die mehr Spaß verspricht, ein höheres Gehalt oder bessere Entwicklungsperspektiven: Es gibt viele Gründe, nicht länger im erlernten oder ausgeübten Beruf tätig zu sein. Nicht immer sind sie jedoch so erfreulich: Auslöser kann auch eine Entlassung sein.
Dieses Themendossier bietet Literaturhinweise zur beruflichen Mobilitätsforschung in Deutschland und in anderen Ländern. Sie erschließt theoretische Ansätze und empirische Ergebnisse - beispielsweise zu den Fragen: Sind Berufswechsel lohnend? Für wen sind sie mit besonderen Risiken verbunden? Wie gut lassen sich bei einem beruflichen Neustart die bisher erworbenen Qualifikationen verwerten?
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Berufliche Mobilität in Deutschland
- Institutionelle und sozioökonomische Determinanten beruflicher Mobilität
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- Berufliche Mobilität bei besonderen Personengruppen
- Berufliche Mobilität und Qualifikation
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- Berufliche Mobilität in anderen Ländern
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Literaturhinweis
Der Einfluss von beruflicher Ähnlichkeit und Arbeitsmarktbedingungen auf Berufswechsel: Eine exemplarische Analyse von 31 Berufen für den Ausbau erneuerbarer Energien (2025)
Risius, Paula; Engler, Jan; Quispe Villalobos, Valeria; Malin, Lydia ; Mertens, Armin; Arndt, Franziska;Zitatform
Risius, Paula, Valeria Quispe Villalobos, Lydia Malin, Franziska Arndt, Armin Mertens & Jan Engler (2025): Der Einfluss von beruflicher Ähnlichkeit und Arbeitsmarktbedingungen auf Berufswechsel. Eine exemplarische Analyse von 31 Berufen für den Ausbau erneuerbarer Energien. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,40), Köln, 37 S.
Abstract
"Für die Energiewende werden in unterschiedlichen Berufen Fachkräfte dringend gesucht: Allein in den 31 für die vorliegende Studie betrachteten energierelevanten Berufen konnten im Jahr 2024 knapp 119.000 der insgesamt knapp 185.000 offenen Stellen nicht besetzt werden. Damit liegt die Stellenüberhangsquote der rechnerisch nicht besetzbaren Stellen bei 64 Prozent. Das bedeutet, dass für knapp zwei von drei offenen Stellen in diesen energierelevanten Kernberufen keine entsprechend qualifizierten Fachkräfte verfügbar sind. Unter den diskutierten Lösungsvorschlägen zur Fachkräftesicherung gewinnt die Debatte um Berufswechsel und die damit verbundenen Potenziale angesichts der derzeit wieder steigenden Arbeitslosenzahlen zunehmend an Relevanz. Etwa 62,5 Prozent der im Jahr 2023 neu begonnenen sozialversicherungspflichtigen Tätigkeiten in den untersuchten Berufen entfielen auf Berufswechsler, die vorher eine andere Tätigkeit ausgeübt hatten. Dies verdeutlich das bereits realisierte Ausmaß der vorhandenen Berufswechselpotenzialen für die Fachkräftesicherung und die damit verbundene Flexibilität von Unternehmen und Beschäftigten bei Rekrutierung, Bewerbung und Stellenbesetzung. Die vorliegende Studie widmet sich der Fragestellung, inwieweit die anhand von Kompetenzüberschneidungen gemessene Ähnlichkeit von Berufen mit einer höheren Zahl an Berufswechseln einhergeht und diese begünstigt. Zur Messung der beruflichen Ähnlichkeit wurde mithilfe von Big-Data-Methoden und unter Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) eine eigene Maßzahl entwickelt, die die berufliche Ähnlichkeit anhand von Überschneidungen der Kompetenzanforderungen zwischen Berufspaaren quantifiziert. Darüber hinaus werden ergänzend berufsspezifische Kenngrößen aus der Arbeitsmarktstatistik berücksichtigt, um weitere relevante Einflussfaktoren auf die Wechselentscheidung von Arbeitgebern und -nehmern zu modellieren. Die Ergebnisse zeigen, dass eine hohe inhaltliche berufliche Ähnlichkeit Berufswechsel positiv beeinflusst: Aus Herkunftsberufen, deren Kompetenzprofile einem der betrachteten Einmündungsberufe stärker ähneln, wechseln - anteilig gemessen an der Zahl zur Verfügung stehenden Beschäftigten mit einer entsprechenden Tätigkeit im Herkunftsberuf - mehr Personen in den jeweiligen Einmündungsberuf. Regressionsanalysen zeigen darüber hinaus, dass auch die formale Ähnlichkeit von Berufen definiert durch die Klassifikation der Berufe relevant ist: Es finden mehr Wechsel zwischen Berufen statt, die dort näher beieinander liegen. Dies trifft für die ausgewählten akademisch geprägte Berufe weniger stark zu als für die Ausbildungsberufe im gewählten Berufe-Set. Die Generalisierbarkeit der Ergebnisse ist durch die Fokussierung auf die ausgewählten energierelevanten Einmündungsberufe begrenzt und nicht ohne Weiteres auf andere Berufe übertragbar. Für Politik und Unternehmen lassen sich aus den Ergebnissen spezifische Handlungsempfehlungen ableiten. Grundsätzlich konnte gezeigt werden, dass Unternehmen offen für Berufswechsler sind. Die Vermutung liegt nahe, dass dies für Berufe mit Fachkräfteengpässen und steigendem Fachkräftebedarf stärker ausgeprägt sein dürfte als für andere. Um die Potenziale geeigneter Berufswechsler noch stärker zu heben, können Unternehmen in Stellenanzeigen darauf hinweisen, dass auch Bewerbungen von Personen erwünscht sind, die nur einen Teil der Kompetenzanforderungen für die Stelle erfüllen und aus anderen Tätigkeitsfeldern kommen. Diese Bemühungen können Akteure wie die Bundesagentur für Arbeit unterstützen, indem sie Kompetenzüberschneidungen zum ausgeschriebenen Stellenprofil besser sichtbar machen. Zur Überbrückung fehlender Kompetenzen sollten außerdem Qualifizierungsbausteine wie Teilqualifikationen weiter gestärkt werden. Es ist daher zu begrüßen, dass im Koalitionsvertrag der Bundesregierung angekündigt wird, die Jobcenter für die Eingliederung mit ausreichenden Mitteln auszustatten, und die Vermittlung in Arbeit zu stärken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
„Ja ich komm langsam wieder dahin wo ich war mit achtzehn“ – Zur Bedeutung von Weiterbildung bei Berufsgruppenwechseln im Alter 50+ (2025)
Rundel, Stefan;Zitatform
Rundel, Stefan (2025): „Ja ich komm langsam wieder dahin wo ich war mit achtzehn“ – Zur Bedeutung von Weiterbildung bei Berufsgruppenwechseln im Alter 50+. In: Zeitschrift für Weiterbildungsforschung, Jg. 48, H. 3, S. 431-449. DOI:10.1007/s40955-025-00326-z
Abstract
"Mobilität ist in der Moderne zur positiv besetzten Leitfigur geworden. Dies betrifft nicht nur Wohn- und Lebensformen, sondern auch berufliche Mobilität wie Berufsgruppenwechsel beispielsweise von der Erzieherin zur Buchhändlerin oder vom Jurist zum Koch. Während diese in berufssoziologischen Studien als Indikatoren für die These vom Ende des Berufes und zunehmender Flexibilisierung zur Jahrtausendwende herangezogen werden, stellt sich aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive die Frage nach deren Herstellung und Bewältigung, Identifizierungspraktiken mit den Berufsgruppen sowie nach der Bedeutung von Weiterbildung. In einem rekonstruktiven Forschungsprojekt wurden Personen im Alter 50+, die ihre Berufsgruppe wechselten, mithilfe biographisch-narrativer Interviews befragt und Bilder zum Beruf erhoben. Beide Materialsorten wurden mit der Dokumentarischen Methode ausgewertet und sowohl eine Berufs- als auch eine Weiterbildungstypik rekonstruiert. In diesem Beitrag werden die drei Typen Qualifikation, Neues und Wissen der Weiterbildungstypik vorgestellt und in Bezug auf erziehungswissenschaftliche Konzepte der Erwerbsorientierung und Beruflichkeit und der Regulative der (Nicht-)Beteiligung an Weiterbildung diskutiert. Dabei zeigt sich, dass Berufsgruppenwechsel gerade nicht mit einem Ende des Berufes einhergehen, sondern eine hohe Identifikation mit dem Beruf festzustellen ist und Weiterbildung damit selbstverständlich in Anspruch genommen wird. Sie folgt dem Berufsgruppenwechsel, weshalb gerade der Beruf als Regulativ der Weiterbildungsbeteiligung relevant wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Education, Educational Upgrading and Labor Market Outcomes: Descriptive Evidence by Social Background and Gender (2025)
Zitatform
Schindler, Steffen & Felix Bittmann (2025): Education, Educational Upgrading and Labor Market Outcomes. Descriptive Evidence by Social Background and Gender. (LIfBi working paper 120), Bamberg, 133 S. DOI:10.5157/LIfBi:WP120:1.0
Abstract
"This paper provides descriptive evidence on formal educational attainment at different stages of the life course, educational upgrading processes and labor market outcomes at occupational maturity of the cohort born in the 1970s and living in Germany. It also considers the interrelatedness of these variables and differences by social origin and gender to provide evidence on two central dimensions of social inequality. With that, we want to address a gap in descriptive bookkeeping that can be observed in contemporary research on social inequalities in educational attainment and labor market outcomes. A specific focus is on formal educational upgrading processes of both school-leaving and vocational degrees before and after labor market entry. The analyses of labor market outcomes at occupational maturity consider occupational status and earnings at the age of 40. The paper draws on data from the adult cohort of the German National Educational Panel Study (NEPS)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Children’s Upward Educational Mobility as a Booster for Parents’ Subjective Well-Being in Later Life (2025)
Zitatform
Schmitz, Alina & Rasmus Hoffmann (2025): Children’s Upward Educational Mobility as a Booster for Parents’ Subjective Well-Being in Later Life. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 77, H. 4, S. 803-823. DOI:10.1007/s11577-025-01021-0
Abstract
"In vielen europäischen Ländern hat in den letzten Jahrzehnten eine starke Bildungsexpansion stattgefunden. Während das subjektive Wohlbefinden von Bildungsaufsteigerinnen und -aufsteigern bereits intensiv untersucht wurde, ist wenig darüber bekannt, wie intergenerationaler Bildungsaufstieg mit dem Wohlbefinden von geringer gebildeten Eltern zusammenhängt. Anhand multivariater Regressionsmodelle auf Basis des Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) untersuchen wir, ob die Bildungsmobilität der Kinder mit dem Wohlbefinden der Eltern – gemessen an ihrer Lebenszufriedenheit – in Verbindung steht. Zudem analysieren wir, ob Eltern mit niedriger Bildung stärker vom Bildungsaufstieg ihrer Kinder profitieren als Eltern mit mittlerer Bildung und welche Mechanismen diesen Zusammenhang erklären könnten.Eltern mit aufwärtsmobilen Kindern berichteten eine höhere Lebenszufriedenheit als Eltern mit nicht-mobilen oder abwärtsmobilen Kindern. Der Effekt war bei Eltern mit niedriger Bildung etwas ausgeprägter als bei Eltern mit mittlerer Bildung. Zudem verstärkte sich der positive Zusammenhang mit der Lebenszufriedenheit, wenn Eltern mehr als ein Kind mit höherer Bildung hatten. Die zugrunde liegenden Mechanismen dieses Zusammenhangs konnten nicht vollständig identifiziert werden. Emotionale Nähe, finanzielle Unterstützung und praktische Hilfe durch Kinder standen zwar generell in Verbindung mit der elterlichen Lebenszufriedenheit, unterschieden sich jedoch nicht ausreichend zwischen Eltern mit und ohne aufwärtsmobile Kinder, um die mobilitätsbezogenen Unterschiede in der Lebenszufriedenheit vollständig zu erklären.Intergenerationale Bildungsmobilität stellt eine potenziell relevante und „neue“ Dimension sozialer Ungleichheit im Alter dar, da die Lebenslage im späteren Leben auch vom Bildungskapital der erwachsenen Kinder beeinflusst werden kann. Unsere Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit weiterer Forschung, um die Rolle intergenerationaler Bildungsmobilität für das elterliche Wohlbefinden im höheren Lebensalter besser zu verstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitnehmer kündigen zunehmend selbst (2025)
Schäfer, Holger;Zitatform
Schäfer, Holger (2025): Arbeitnehmer kündigen zunehmend selbst. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2025,37), Köln, 3 S.
Abstract
"Trotz Krise und Arbeitsplatzabbau gibt es derzeit kaum mehr Arbeitgeberkündigungen als in den Vorjahren. Wird ein Beschäftigungsverhältnis vorzeitig beendet, so erfolgt dies mittlerweile überwiegend durch den Arbeitnehmer selbst – ein Indiz für dessen zunehmende Verhandlungsmacht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Is no (soft) skill left behind? Do soft skills enable job mobility (2025)
Zitatform
Semtner, Aaron, Janet Dzator & Andrew Nadolny (2025): Is no (soft) skill left behind? Do soft skills enable job mobility. In: Applied Economics, Jg. 57, H. 33, S. 4897-4915. DOI:10.1080/00036846.2024.2364103
Abstract
"High job mobility or labor turnover is historically treated as detrimental for businesses and workers. With new technologies including artificial intelligence (AI) that further increase soft skill demand, there is an opportunity for beneficial job mobility of workers reallocating to productive businesses supported by transferable soft skills. However, Australian businesses risk missing these benefits as Australian workers have yet to reach pre-GFC mobility. We use the HILDA longitudinal dataset for Australia to test how the soft skill measures of communication skills, time management, and low task repetitiveness are associated with mobility for Australian workers measured using changing jobs directly and hourly wages as a measure of mobility success. The survival analysis for changing jobs finds soft skills have no significant effect on the expected employment duration prior to changing jobs, while measures of overall skills beyond soft skills increase this duration. Further, measures of soft skills and overall skills have mixed effects on wages by themselves, and when moderated with changing jobs these terms are almost completely insignificant. Overall, the potential transferability of soft skills does not translate into practical mobility, suggesting limitations for workers seeking to improve their working conditions via changing jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
University and the Pursuit of a ‘Career’ for Working-Class Youth in Deindustrial Rochdale (2025)
Zitatform
Singh, Amit (2025): University and the Pursuit of a ‘Career’ for Working-Class Youth in Deindustrial Rochdale. In: Sociology, Jg. 59, H. 3, S. 424-441. DOI:10.1177/00380385241289297
Abstract
"This article examines the way in which working-class young people in Rochdale, a former industrial town in the north-west of England, imagine their future transitions from college to work through qualitative research at Rochdale’s only A-Level college. It explores how students’ aspirations to attend university reflect their desire for a ‘career’ in the absence of alternative forms of work and as a symbolic marker of upward social mobility that is subsequently differentiated from other forms of work as a form of distinction, as a great deal of emphasis is placed on the moral and cultural worth of a ‘career’. In doing so, this article highlights how such perceptions are shaped by the material conditions faced by these young people, such as inequality, financial precarity, and relative poverty against the backdrop of deindustrialisation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Navigating sustainable careers: A conceptual framework on person-career fit dynamics (2025)
Talluri, Surendra Babu ; Heijden, Beatrice Isabella Johanna Maria van der; Baruch, Yehuda ; Donald, William E. ;Zitatform
Talluri, Surendra Babu, Beatrice Isabella Johanna Maria van der Heijden, Yehuda Baruch & William E. Donald (2025): Navigating sustainable careers: A conceptual framework on person-career fit dynamics. In: Journal of vocational behavior, Jg. 162. DOI:10.1016/j.jvb.2025.104157
Abstract
"Sustainable careers have become a central focus in careers research. However, the mechanisms linking influential factors enacted by key stakeholders and sustainable career outcomes remain insufficiently theorized. Building on the process model of sustainable careers, person-environment-fit theory, and sustainable career ecosystem theory, our conceptual framework positions subjective person-career (P−C) fit as the central link explaining how individuals navigate and adapt their careers over time and across social contexts. Specifically, we emphasize how dynamic compatibility between personal factors and career environment elements shapes subjective P−C fit, further impacting sustainable career outcomes (i.e., happiness, health, and productivity). Additionally, we elaborate on the role of dynamic feedback loops, coping and defense mechanisms, self-directed career orientations, and a balance of proximal and distal outcome perspectives in the relationship between subjective P−C fit and sustainable career outcomes. In doing so, we introduce a key mechanism to connect career actors and outcomes in the sustainable career ecosystem model, highlighting the importance of integrating individual agency, contextual influences, and evolving career meaning for the individual into a single framework. Our conceptual framework is accompanied by a set of propositions to guide future empirical investigations in sustainable careers and person-career fit research." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2025 Published by Elsevier Inc.) ((en))
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Changing flux, persisting barriers: assessing the career mobility regime changes in France (2025)
Zitatform
Veljkovic, Marta (2025): Changing flux, persisting barriers: assessing the career mobility regime changes in France. In: European Sociological Review. DOI:10.1093/esr/jcaf012
Abstract
"Recent empirical research has shown a modest increase in career complexity throughout 20th century Europe. Little is known, however, about the career class mobility, despite the fact that social class is recognized as one of the main career boundaries. Modernization theory provides conflicting expectations regarding how social mobility should evolve over the life course as contemporary societies converge towards education-based meritocracies. Drawing on the French survey Formation-Qualification Professionnelle (Insee, 1970; 1977; 1985; 1993; 2003; 2014–2015) and using the EGP schema, I analyse both the absolute and relative measures of career class mobility, and I rely on the latter to define career class regimes, that I qualify in terms of the strength of the association between class positions held at different career stages and its structure (i.e., qualitative patterns). The findings of this article point to increasing career fluidity across cohorts, which implies a greater permeability of class barriers to career mobility. They also show, however, that these changes have not been associated with any significant modification in mobility patterns, meaning that the social distance and proximity of different social classes remain largely intact over time. Overall, the transformation in contemporary life courses and careers was not only slight but also partial when it comes to career class regimes in France: there is a changing flux, but persisting barriers to career mobility. Therefore, it seems not only exaggerated, but also misleading to speculate on a fundamental change in career dynamics, as most variants of modernization theory tend to do." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Ende zweier Ungleichheiten? Die Aufstiegschancen von Ostdeutschen und die Notwendigkeit zur Unterscheidung von Eliten- und Führungspositionen (2025)
Zitatform
Vogel, Lars (2025): Ende zweier Ungleichheiten? Die Aufstiegschancen von Ostdeutschen und die Notwendigkeit zur Unterscheidung von Eliten- und Führungspositionen. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 54, H. 2, S. 224-237. DOI:10.1515/zfsoz-2025-2014
Abstract
"Der Beitrag vergleicht die Aufstiegschancen von Ostdeutschen in Führungs- und Elitenpositionen. Ausgangspunkt sind die geringeren Aufstiegschancen Ostdeutscher in Führungspositionen, die sich aber in jüngeren Geburtskohorten an die der Westdeutschen angleichen. Theoretisch-konzeptionelle Überlegungen zum Unterschied von Führungs- und Elitenpositionen sowie empirische Ergebnisse auf Basis des SOEP und des Forschungsprojekts Elitenmonitor zeigen, dass dieser Befund nicht auf die Aufstiegschancen in die deutschen Eliten übertragbar ist. Zudem können die angeglichenen Aufstiegschancen in jüngeren Geburtskohorten neben einem Kohorteneffekt auch durch einen Lebenszykluseffekt erzeugt werden, weil mit fortschreitender Karrieredauer die Hierarchieebene der eingenommenen Positionen steigt. Die persistierende Unterrepräsentation der Ostdeutschen in Elitenpositionen ist daher nicht allein auf den Personaltransfer ab 1990 zurückzuführen und wird nicht durch Generationswechsel automatisch vergehen, sondern erfordert gesellschaftspolitische Gegenmaßnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)
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Literaturhinweis
Navigating cross-border labour mobility and employment security in European shipbuilding: lessons from the COVID-19 crisis (2025)
Zitatform
Wagner, Ines, Karen Jaehrling, Aurora Trif, Devi Sacchetto & Jan Czarzasty (2025): Navigating cross-border labour mobility and employment security in European shipbuilding: lessons from the COVID-19 crisis. In: Transfer, Jg. 31, H. 1, S. 41-54. DOI:10.1177/10242589251322885
Abstract
"This article investigates how cross-border mobility in the European shipbuilding industry affected the employment security of workers on standard and non-standard contracts in sending and receiving countries during the COVID-19 pandemic. It draws on qualitative findings from Germany, Italy, Norway, Poland and Romania, where shipbuilding production is integrated into transnational networks, leading to high cross-border mobility. Despite restrictions and a reduction of shipbuilding activities, the east-west labour mobility continued during the pandemic contributing to employment security in the east and addressing labour shortages in the west. The findings show that the type of employment contract, national employment protections and workers’ mobility status (e.g. posted or self-initiated) influence workers’ vulnerability. Specifically, the mobile workers with the most secure employment were also better protected by government measures than those in less secure employment during the pandemic, resulting in hierarchised groups of cross-border labour. Workers engaging in circular migration across Europe were the least protected." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Local Unemployment, Worker Mobility and Labor Market Outcomes: Evidence from Germany (2025)
Weber, Johannes;Zitatform
Weber, Johannes (2025): Local Unemployment, Worker Mobility and Labor Market Outcomes: Evidence from Germany. (CRC TR 224 discussion paper series / EPoS Collaborative Research Center Transregio 224 662), Bonn, 50 S.
Abstract
"In most countries, there are large and highly persistent differences in unemployment rates across local labor markets. Such local unemployment rate differences can shape the career outcomes of young who start their careers in different local labor markets. I use high-quality administrative data from Germany to study how workers move between labor markets with different unemployment rates and their resulting lifecycle wage profiles. I find that on average workers who start their careers in lower unemployment regions earn higher wages even when young, experience greater wage growth along the lifecycle, and spend less time in unemployment. Even conditional on local price levels and worker fixed effects, I find that between workers from high and workers from low unemployment regions, an unexplained wage gap opens up to about 11% until the age of 40. Despite this, I do not find that workers move out of bad labor markets and into good labor markets. Instead, workers spend most of their time in local labor markets with similar relative degrees of unemployment. I find that the differences in wages and unemployment translate into a gap of about 150,000 Euros (adjusted to 2010 level) in real income accumulated until the age of 55." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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IAB-LinkedIn-Branchenwechsel-Radar: Wechseldynamik auf dem Tiefpunkt (2025)
Zitatform
Weber, Enzo (2025): IAB-LinkedIn-Branchenwechsel-Radar: Wechseldynamik auf dem Tiefpunkt. In: IAB-Forum – Grafik aktuell H. 30.05.2025, 2025-05-26. DOI:10.48720/IAB.FOO.GA.20250530.01
Abstract
"Trotz des Transformationsdrucks herrschte bei Job- und Branchenwechseln Flaute auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Das aktuelle IAB-LinkedIn-Branchenwechsel-Radar befindet sich auf dem Tiefpunkt, deutet aber eine Trendwende an." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beyond Thriving Cities and Declining Rural Areas: Mapping Geographic Divides in Germany's Employment Structure, 1993–2019 (2025)
Zitatform
Westenberger, Gina-Julia (2025): Beyond Thriving Cities and Declining Rural Areas: Mapping Geographic Divides in Germany's Employment Structure, 1993–2019. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 77, H. 1, S. 75-100. DOI:10.1007/s11577-025-00992-4
Abstract
"In der vorliegenden Untersuchung wird die populäre These einer zunehmenden regionalen Ungleichheit und eines Stadt-Land-Gefälles für Deutschland einer kritischen Betrachtung unterzogen. Der Fokus unserer Analyse liegt dabei auf der Qualität der Beschäftigungsmöglichkeiten. Die Untersuchung basiert auf einer 2 %-Stichprobe von Personen (SIAB), die von 1993 bis 2019 im deutschenSozialversicherungssystem registriert waren. Anhand dieser Daten werden das Niveau und die Entwicklung der Beschäftigungschancen entlang dreier etablierter geografischer Trennlinien – Stadt-Land, Ost-West und Nord-Süd – auf der kleinräumigen Ebene von 330 Kreisregionen analysiert. Die Berufsgruppen werden nach ihrem Medianlohn Quintilen zugeordnet, um festzustellen, ob verschiedene Kreise unterschiedliche Veränderungen in ihrer Berufsstruktur erfahren haben. Unsere Ergebnisse bestätigen ein deutliches Stadt-Land-Gefälle bei der Qualität der Beschäftigungsmöglichkeiten, da städtische Kreise einen deutlich stärkeren Zuwachs an gutbezahlten Arbeitsplätzen verzeichnen konnten. Die auf der aggregierten deutschen Ebene beobachteten Unterschiede werden jedoch auch durch das Nord-Süd- und Ost-West-Gefälle beeinflusst, da diese geografischen Polarisierungslinien sich teilweise überschneiden. Während einige kleinere Städte und städtische Kreise, vor allem in Süddeutschland, einen überdurchschnittlichen Anstieg an gutbezahlten Arbeitsplätzen verzeichnen konnten, haben die meisten ländlichen und städtischen Kreise im Osten und viele im Nordwesten weiterhin Schwierigkeiten, mit nationalen Trends mitzuhalten. Damit zeigt diese Studie, dass die geografische Polarisierung in Deutschland über ein einfaches Stadt-Land-Gefälle hinausgeht. Zudem stellt sie die Qualität von Beschäftigungsmöglichkeiten als langfristigen und räumlich detaillierten Indikator für die Analyse geografischer Unterschiede vor. Dieser Ansatz ermöglicht die Erfassung eines greifbaren Aspekts regional divergierender Lebenschancen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.SIAB-R7519.de.en.v1 -
Literaturhinweis
Berufsbildung ist zentral für soziale Mobilität: Gastbeitrag (2025)
Zitatform
Wolter, Stefan C. (2025): Berufsbildung ist zentral für soziale Mobilität. Gastbeitrag. In: IAB-Forum H. 05.12.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251205.01
Abstract
"Ähnlich wie in Deutschland ergänzt auch in der Schweiz ein leistungsfähiges und durchlässiges System der Berufsbildung den klassischen akademischen Bildungsweg. In der Schweiz führt dies zu mehr Aufstiegschancen und insgesamt mehr höherer Bildung und verbesserten Einkommen. Zu diesem Ergebnis kommt der Berner Bildungsökonom Stefan C. Wolter in einem Gastbeitrag für das IAB-Forum." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Crossers in a Segmented Labour Market: Occupational Advancement and Wage Changes from Semi-Skilled and Unskilled Jobs (2025)
Zitatform
Wotschack, Philip & Claire Samtleben (2025): Crossers in a Segmented Labour Market: Occupational Advancement and Wage Changes from Semi-Skilled and Unskilled Jobs. In: Work, Employment and Society, Jg. 39, H. 2, S. 496-515. DOI:10.1177/09500170241275861
Abstract
"How the upward mobility chances of workers in unskilled or semi-skilled jobs are shaped by influences at the organizational and sectoral level remains an open question. This article aims to close this research gap by examining the role of internal labor market characteristics in the promotion prospects and wage increases of workers in semi-skilled and unskilled positions. The hypotheses are derived from dual and segmented labor market theory. Regression analyses based on linked-employer-employee-data (LIAB), covering 44,024 workers in semi-skilled and unskilled positions from 2005 to 2010, underline the importance of the internal labor market. A considerable share of workers moved to skilled positions through company change. For the workers who stayed with the company, career advancements were associated with regular training investments and formalised regulations at the company level. Collective agreements, in contrast, were associated with lower chances of upward mobility, but higher wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Das QuBe-Projekt: Modelle, Module, Methoden: Aktualisierung 2025 (2025)
Zitatform
Zika, Gerd, Markus Hummel, Tobias Maier & Marc Ingo Wolter (Hrsg.) (2025): Das QuBe-Projekt: Modelle, Module, Methoden. Aktualisierung 2025. (IAB-Bibliothek 375), Bielefeld: wbv, 228 S. DOI:10.3278/9783763978861
Abstract
"Seit 2007 wird im Projekt „Qualifikations- und Berufsprojektionen“ (QuBe) über die zukünftige Entwicklung des Arbeitsmarkts und deren Folgen geforscht. Der Reader stellt die Annahmen, Daten und die Basis der Projektionen vor, die im Projekt QuBe genutzt werden. Projektionen über die Entwicklung des Arbeitsmarkts ergeben sich aus der Beobachtung von Vergangenen und dem, was gegenwärtig als richtungsweisend gilt. Die theoretischen und empirischen Grundlagen sind wichtig, um Projektionen als reine Rechenmodelle richtig zu verstehen und angemessen zu interpretieren. Seit 2021 werden die langfristigen, im zweijährigen Rhythmus erscheinenden QuBe-Projektionen um eine jährliche Mittelfristprognose ergänzt. Federführend sind das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) unter Mitwirkung der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Berufswechsel: Risiko und Chance für Beschäftigte inmitten des Strukturwandels. Ergebnisse zweier SOFI-Forschungsprojekte. | SOFI (2025)
Zitatform
(2025): Berufswechsel: Risiko und Chance für Beschäftigte inmitten des Strukturwandels. Ergebnisse zweier SOFI-Forschungsprojekte. | SOFI. (SOFI-Impulspapier), Göttingen, 4 S.
Abstract
Der alte Sinnspruch „Schuster, bleib‘ bei deinen Leisten!“ mahnt, die erworbenen Qualifikationen und Erfahrungen nicht über Bord zu werfen und das Risiko eines neuen Berufsfeldes zu meiden. Doch dieser Spruch hat heute für viele seine Gültigkeit verloren. Sie können oder wollen im Zuge des Älterwerdens nicht länger in ihrem ursprünglich erlernten bzw. viele Jahre lang ausgeübten Beruf arbeiten. Obwohl der Beruf immer auch ein Teil der eigenen Identität ist, finden manche neue berufliche Wege spannender oder in materieller Weise vorteilhaft. Andere werden durch äußere Faktoren zum Verlassen eines traditionellen Berufs ohne Zukunft gedrängt. Warum sollte etwa ein Schuster somit nicht seinen Beruf „an den Nagel hängen“ und Physiotherapeut werden?
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Literaturhinweis
Is there a glass ceiling for ethnic minorities to enter leadership positions? Evidence from a large-scale field experiment with over 12,000 job applications (2024)
Zitatform
Adamovic, Mladen & Andreas Leibbrandt (2024): Is there a glass ceiling for ethnic minorities to enter leadership positions? Evidence from a large-scale field experiment with over 12,000 job applications. (Discussion paper / Monash University, Department of Economics 2024-06), Clayton, 49 S.
Abstract
"Ethnic inequalities are pervasive in the higher echelons of organizations. We conducted a field experiment to analyze if there is a glass ceiling for ethnic minorities entering leadership positions. We submitted over 12,000 job applications, to over 4,000 job advertisements, to investigate hiring discrimination against six ethnic groups for leadership positions. Drawing on implicit leadership theory, we argue that ethnic discrimination is particularly pronounced in the recruitment of leadership positions. Our findings confirm this hypothesis. We find that discrimination increases for leadership positions. Resumes with non-English names receive 57.4% fewer positive responses for leadership positions than identical resumes with English names. For non-leadership positions, ethnic minorities receive 45.3 percent fewer positive responses. Ethnic discrimination for leadership positions is even more pronounced when the advertised job requires customer contact. In contrast, ethnic discrimination in leadership positions is not significantly influenced by whether the organization’s job advertisement emphasizes individualism or learning, creativity, and innovation. These findings provide novel evidence of a glass ceiling for ethnic minorities to enter leadership positions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Disentangling the Greening of the Labour Market: The Role of Changing Occupations and Worker Flows (2024)
Zitatform
Bachmann, Ronald, Markus Janser, Florian Lehmer & Christina Vonnahme (2024): Disentangling the Greening of the Labour Market: The Role of Changing Occupations and Worker Flows. (Ruhr economic papers 1099), Essen, 53 S. DOI:10.4419/96973277
Abstract
"In diesem Papier untersuchen wir die Entwicklung der ökologischen Transformation auf dem deutschen Arbeitsmarkt zwischen 2012 und 2022. Wir zeigen zunächst, dass dieses sowohl durch eine Zunahme umwelt- bzw. klimaschutzbezogener beruflicher Tätigkeiten als auch durch einen Rückgang von umwelt-/klimaschädlichen Tätigkeiten erfolgt. Darüber hinaus ist diese Veränderung innerhalb von Berufen im Laufe der Zeit („Within-Effekt“) mindestens ebenso wichtig für die Gesamttransformation der Beschäftigung wie die Verschiebung von Beschäftigungsanteilen zwischen Berufen („Between-Effekt“). Zweitens zeigen wir, welche Berufe und welche Aufgabentypen ("brown" oder "green") am meisten zum Within-Effekt beitragen und welche Beschäftigtenflüsse hauptsächlich für den Between-Effekt verantwortlich sind. Drittens untersuchen wir die Folgen der ökologischen Transformation der Beschäftigung auf individueller Ebene. Wir stellen fest, dass die Beschäftigungsaussichten von Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und gering qualifizierten Beschäftigten am stärksten durch die ökologische Transformation gefährdet sind, was wiederum bestehende Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt verstärken kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die ökologische Transformation des Arbeitsmarktes: Individuelle Betroffenheit und Erwartungen (2024)
Zitatform
Bachmann, Ronald, Jana Eßer, Mirjam Fitzthum & Christina Vonnahme (2024): Die ökologische Transformation des Arbeitsmarktes: Individuelle Betroffenheit und Erwartungen. (RWI-Materialien 170), Essen, 23 S.
Abstract
"Die ökologische Transformation der Wirtschaft hat Folgen für Beschäftigte und Arbeitgeber/innen. Berufsbilder und Arbeitsnachfrage verändern sich bereits, und diese Entwicklungen werden sich zukünftig wahrscheinlich noch verstärken. Die vorliegende Studie präsentiert Ergebnisse einer Personenbefragung zu mehreren Aspekten dieses Themenfeldes. Hierbei stehen die Einstellungen und Sorgen der erwerbstätigen Bevölkerung im Hinblick auf die ökologische Transformation des Arbeitsmarkts im Fokus. Die Ergebnisse sollen u. a. dazu beitragen, Informationsbedürfnisse in Bezug auf den Transformationsprozess aufzudecken, um Wohlfahrtsverluste zu vermeiden. Hierbei zeigt sich erstens, dass Umweltschutz und Klimawandel als bedeutende Herausforderungen angesehen werden. Zweitens spielt die ökologische Transformation bisher nur eine geringe Rolle für berufliche Veränderungen. Für die Zukunft wird ein Anstieg solcher Veränderungen aufgrund der ökologischen Transformation sowie die Notwendigkeit, die eigenen Fähigkeiten zu erweitern, erwartet. Hierbei wünschen sich die Befragten mehr Unterstützung durch Staat und Arbeitgeber/innen und eine Beschleunigung des ökologischen Umbaus der Wirtschaft. Dieser wird als gut vereinbar mit weiteren gesellschaftlichen Zielen bewertet. Analysen getrennt nach Alter, Bildung und Einkommen verdeutlichen die soziale Dimension der ökologischen Transformation des Arbeitsmarktes." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Returns to labour mobility (2024)
Zitatform
Baley, Isaac, Lars Ljungqvist & Thomas J. Sargent (2024): Returns to labour mobility. In: The Economic Journal, Jg. 135, H. 666, S. 430-454. DOI:10.1093/ej/ueae054
Abstract
"Returns to labor mobility have too often escaped the attention they deserve as conduits of important forces in macro-labour models. These returns are shaped by calibrations of productivity processes that use theoretical perspectives and data sources from (i) labour economics and (ii) industrial organization. By investigating earlier prominent studies, we conclude that the focus on firm size dynamics and shocks intermediated through neo-classical production functions in (ii) yields large returns to labor mobility that are robust to parameter perturbations. In contrast, the reliance on statistics in labor economics to calibrate per-worker productivity processes in (i) can give rise to fragilities in the sense that parameter perturbations that generate similar targeted statistics can have very different implications for returns to labor mobility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Job Mobility and Assortative Matching (2024)
Zitatform
Braunschweig, Luisa, Wolfgang Dauth & Duncan Roth (2024): Job Mobility and Assortative Matching. (IAB-Discussion Paper 11/2024), Nürnberg, 52 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2411
Abstract
"Wir analysieren, wie sich das Matching zwischen Betrieben und Beschäftigten über das Erwerbsleben durch Jobmobilität verändert. Wir nutzen deutsche administrative Daten, die sowohl Informationen über Beschäftigte als auch Betriebe enthalten. Um assortatives Matching zu messen, berechnen wir die Korrelation zwischen zeitkonstanten Lohnkomponenten von Betrieben und Beschäftigten, welche wir aus einer Lohndekomposition im Stil von Abowd/Kramarz/Margolis (1999) ziehen. Zudem benutzen wir ein neues Maß für assortatives Matching, welches auf der Distanz zwischen diesen Lohnkomponenten basiert. Beide Maße zeigen, dass der Grad des assortativen Matchings im Durchschnitt mit jedem weiteren Betriebswechsel ansteigt. Bei Beschäftigten mit einer hohen zeitkonstanten Lohnkomponente kann dies durch Job Ladder Modelle erklärt werden, denn die Beschäftigten bewegen sich zu Firmen mit höheren Lohnkomponenten. Dahingegen sind Beschäftigte mit niedrigerer Lohnkomponente am Anfang des Erwerbslebens in weniger assortativen Matches zu finden, da sie es ebenfalls schaffen, zu Beginn die Job Ladder hinaufzuklettern. Für sie beginnt der Anstieg des assortativen Matchings erst nach dem dritten Job, wenn sie von der Job Ladder fallen. Die Entwicklung des assortativen Matchings ist zudem relevant für die Lohnungleichheit im Lebensverlauf. Wir zeigen, dass der Anstieg des assortativen Matchings circa 25 Prozent des Anstiegs der Lohnungleichheit im Lebensverlauf erklären kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Job Mobility and Assortative Matching (2024)
Zitatform
Braunschweig, Luisa, Wolfgang Dauth & Duncan Roth (2024): Job Mobility and Assortative Matching. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17207), Bonn, 41 S.
Abstract
"Wir analysieren, wie sich das Matching zwischen Betrieben und Beschäftigten über das Erwerbsleben durch Jobmobilität verändert. Wir nutzen deutsche administrative Daten, die sowohl Informationen über Beschäftigte als auch Betriebe enthalten. Um assortatives Matching zu messen, berechnen wir die Korrelation zwischen zeitkonstanten Lohnkomponenten von Betrieben und Beschäftigten, welche wir aus einer Lohndekomposition im Stil von Abowd/Kramarz/Margolis (1999) ziehen. Zudem benutzen wir ein neues Maß für assortatives Matching, welches auf der Distanz zwischen diesen Lohnkomponenten basiert. Beide Maße zeigen, dass der Grad des assortativen Matchings im Durchschnitt mit jedem weiteren Betriebswechsel ansteigt. Bei Beschäftigten mit einer hohen zeitkonstanten Lohnkomponente kann dies durch Job Ladder Modelle erklärt werden, denn die Beschäftigten bewegen sich zu Firmen mit höheren Lohnkomponenten. Dahingegen sind Beschäftigte mit niedrigerer Lohnkomponente am Anfang des Erwerbslebens in weniger assortativen Matches zu finden, da sie es ebenfalls schaffen, zu Beginn die Job Ladder hinaufzuklettern. Für sie beginnt der Anstieg des assortativen Matchings erst nach dem dritten Job, wenn sie von der Job Ladder fallen. Die Entwicklung des assortativen Matchings ist zudem relevant für die Lohnungleichheit im Lebensverlauf. Wir zeigen, dass der Anstieg des assortativen Matchings circa 25 Prozent des Anstiegs der Lohnungleichheit im Lebensverlauf erklären kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IAB-Discussion Paper, 11/2024 -
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Spatial and Occupational Mobility of Workers Due to Automation (2024)
Zitatform
Burzyński, Michał (2024): Spatial and Occupational Mobility of Workers Due to Automation. (LISER working papers 2024-04), Esch-sur-Alzette, 52 S.
Abstract
"Automation of labor tasks is one of the most dynamic aspects of recent technological progress. This paper aims at improving our understanding of the way that automation affects labor markets, analyzing the example of European countries. The quantitative theoretical methodology proposed in this paper allows to focus on automation-induced migration of workers, occupation switching and income inequality. The key findings include that automation in the first two decades of the 21st century had a significant impact on job upgrading of native workers and generated gains in many local labor markets. Even though net migration of workers was attenuated due to convergence in incomes across European regions, mobility at occupation levels had a sizeable impact on transmitting welfare effects of automation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Does Bridge Employment Mitigate or Exacerbate Inequalities Later in Life? (2024)
Cahill, Kevin E.; Giandrea, Michael D.; Quinn, Joseph F. ; Platts, Loretta G. ; Sacco, Lawrence B. ;Zitatform
Cahill, Kevin E., Michael D. Giandrea, Joseph F. Quinn, Lawrence B. Sacco & Loretta G. Platts (2024): Does Bridge Employment Mitigate or Exacerbate Inequalities Later in Life? In: Work, Aging and Retirement, Jg. 10, H. 2, S. 77-99. DOI:10.1093/workar/waac020
Abstract
"Most older Americans with career employment change jobs at least once before retiring from the labor market. Much is known about the prevalence and determinants of these bridge jobs, yet relatively little is known about the implications of such job changes—compared to direct exits from a career job —upon economic disparities in later life. In this article, we use 26 years of longitudinal data from the Health and Retirement Study to document the various pathways that older Americans take when exiting the labor force, and examine how bridge employment affects nonhousing wealth and total wealth, including the present discounted value of Social Security benefits. We find that gradual retirement in the form of bridge employment neither exacerbates nor mitigates wealth inequalities among Americans who hold career jobs later in life. That said, we do find some evidence that wealth inequalities grow among the subset of older career workers who transition from career employment to bridge employment at older ages. One policy implication of our article is that it provides evidence that might allay concerns about the potential for disparate financial impacts associated with the gradual retirement process." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Outside Options in the Labour Market (2024)
Caldwell, Sydnee; Danieli, Oren;Zitatform
Caldwell, Sydnee & Oren Danieli (2024): Outside Options in the Labour Market. In: The Review of Economic Studies, Jg. 91, H. 6, S. 3286-3315. DOI:10.1093/restud/rdae006
Abstract
"This paper develops a method to estimate workers’ outside employment opportunities. We outline a matching model with two-sided heterogeneity, from which we derive a sufficient statistic, the “outside options index” (OOI), for the effect of outside options on earnings, holding worker productivity constant. The OOI uses the cross-sectional concentration of similar workers across job types to quantify workers’ outside options as a function of workers’ commuting costs, preferences, and skills. Using German micro-data, we find that differences in options explain 20% of the gender earnings gap, and that gender gaps in options are mostly due to differences in the implicit costs of commuting and moving." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Do temporary help agencies help? Employment transitions for low-skilled workers (2024)
Zitatform
Carrasco, Raquel, Ismael Gálvez-Iniesta & Belén Jerez (2024): Do temporary help agencies help? Employment transitions for low-skilled workers. In: Labour Economics, Jg. 90. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102586
Abstract
"We investigate the impact of working for a temporary help agency (THA) compared to being directly hired on the employment transitions of low-skilled male temporary workers aged 20 to 45. Using data from Spanish administrative records, we employ competing risk discrete-time duration models to analyze multiple temporary employment spells. Our analysis reveals the importance of accounting for short-duration dependence and workers’ unobserved heterogeneity. We find that, across all durations, agency workers are more likely to transition either to unemployment or to a new THA contract than their direct-hire counterparts. Transitions to permanent positions, although infrequent in our sample, are also more likely for agency workers. Our qualitative findings hold when unobserved heterogeneity is not controlled for. However, this model underestimates the effect of agency contracts on the risk of entering unemployment and overestimates the impact on the probability of re-entering THA. This suggests that positive self-selection plays a relevant role in explaining the higher persistence of THA employment, but not the associated higher risk of unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
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Glass Ceilings, Step Stools, and Sticky Floors: The Racialized Gendered Promotion Process (2024)
Zitatform
Corbett, Christianne, Katherine E. Wullert, Shannon K. Gilmartin & Caroline Simard (2024): Glass Ceilings, Step Stools, and Sticky Floors: The Racialized Gendered Promotion Process. In: Socius, Jg. 10. DOI:10.1177/23780231241274238
Abstract
"Organizations play a central role in replicating societal inequalities. Despite theories of gendered and racialized organizations, evidence of unequal outcomes, and research on proposed mechanisms, we have few intersectional analyses demonstrating how the promotion process varies by race and gender across job levels in actual organizations. In this first-ever analysis of advancement in a U.S. firm by gender, race, and job, we run random effects logistic regression models on five years of novel longitudinal data from the software engineering workforce of a U.S.-based technology company. Results show intersectional performance-reward bias in patterns that help maintain the racialized gendered hierarchy so commonly observed in organizations: White men overrepresented at the top, women of color overrepresented at the bottom, and in the technology sector, men of Asian descent overrepresented in midlevel technical jobs and White women overrepresented in midlevel management positions. Findings suggest monitoring promotions by gender, race, and position to make visible biases that continue to impede workplace equity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Life-Cycle Worker Flows and Cross-Country Differences in Aggregate Employment (2024)
Zitatform
Créchet, Jonathan, Etienne Lalé & Linas Tarasonis (2024): Life-Cycle Worker Flows and Cross-Country Differences in Aggregate Employment. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16878), Bonn, 71 S.
Abstract
"Cross-country employment differences are concentrated among women, the youth, and older individuals. In this paper, we document how worker flows between employment, unemployment, and out of the labor force vary by gender and age and contribute to aggregate employment differences across a large panel of European countries. We then build a life-cycle Diamond-Mortensen-Pissarides model capturing the salient features of our data. Key elements of the model are an extensive margin (i.e., labor force participation) and intensive margin (i.e., variable intensity) of search effort. The model attributes a major role to the production technology in driving differences in aggregate employment, while labor-market policies play a minor role. Search effort substantially amplifies the effects of technology across gender and age groups and is a prominent proximate cause of the cross-country variation in aggregate employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Occupation-Industry Mismatch in the Cross Section and the Aggregate (2024)
Zitatform
Darougheh, Saman (2024): Occupation-Industry Mismatch in the Cross Section and the Aggregate. In: Journal of Political Economy Macroeconomics, Jg. 2, H. 3, S. 375-408. DOI:10.1086/731536
Abstract
"I define occupations that are employed in more industries as “broader ” occupations. I study the implications of broadness for mismatch of the unemployed and vacancies across occupations and industries. I empirically find that workers in broader occupations are better insured against industry specific shocks. A recent literature has found that mismatch did not significantly contribute to the rise in unemployment during the Great Recession. I build a general equilibrium model that uses occupational broadness as a microfoundation of mismatch. The model uncovers a general equilibrium channel that realigns the strong crosssectional effects of mismatch with its missing aggregate impact. I argue that mismatch across occupations and industries cannot significantly contribute to aggregate unemployment fluctuations" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Ungleiche Bezahlung in Engpassberufen: Die unsichtbaren Grenzen von Herkunft und Geschlecht (2024)
Dülken, Bianca; Shibeshi, Samrawit;Zitatform
Dülken, Bianca & Samrawit Shibeshi (2024): Ungleiche Bezahlung in Engpassberufen. Die unsichtbaren Grenzen von Herkunft und Geschlecht. (Working paper / IQ-Fachstelle Einwanderung 2024,01), Berlin, 45 S.
Abstract
"Ziel dieser Studie ist es, die Beschäftigungssituation in Engpassberufen anhand von Staatsangehörigkeit, Alter, Geschlecht und Entgelt zu beleuchten. Die zentrale These der Studie ist, dass Beschäftigte ohne deutsche Staatsangehörigkeit, insbesondere Frauen, für die gleiche Tätigkeit und bei gleicher Eignung weniger als Beschäftigte mit deutscher Staatsangehörigkeit verdienen. Das ist selbst dann der Fall, wenn eine formale Gleichwertigkeit des ausländischen Berufsabschlusses vorliegt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Intergenerational Mobility of Immigrants in the Netherlands (2024)
Elk, Roel van; Koot, Patrick; Zulkarnain, Alice; Jongen, Egbert L. W.;Zitatform
Elk, Roel van, Egbert L. W. Jongen, Patrick Koot & Alice Zulkarnain (2024): Intergenerational Mobility of Immigrants in the Netherlands. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17035), Bonn, 55 S.
Abstract
"A key measure of equality of opportunity is intergenerational mobility. Of particular interest is the extent to which children of immigrants catch up with natives. Using administrative data for the Netherlands, we find large gaps in the absolute income mobility of immigrants relative to natives (-23%), suggestive of large, persistent income gaps for future generations as well. Important drivers are differences in household composition and in personal incomes. However, we also uncover substantial heterogeneity by country of origin. Children of immigrants from China actually have higher incomes than natives, which is closely related to their educational outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Measuring Employer-to-Employer Reallocation (2024)
Zitatform
Fujita, Shigeru, Giuseppe Moscarini & Fabien Postel-Vinay (2024): Measuring Employer-to-Employer Reallocation. In: American Economic Journal. Macroeconomics, Jg. 16, H. 3, S. 1-51. DOI:10.1257/mac.20210076
Abstract
"We revisit measurement of employer-to-employer (EE) transitions in the monthly Current Population Survey. The incidence of missing answers to the question on change of employer sharply increases starting with the introduction of a new software instrument to conduct interviews in January 2007 and of the Respondent Identification Policy in 2008–2009. We document nonrandom nonresponse selection by observable and unobservable worker characteristics that correlate with EE mobility. We propose a selection model and a procedure to impute missing answers. Our imputed EE aggregate series no longer trends down after 2000 and restores a close congruence with the business cycle after 2007." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The Great Separation: Top Earner Segregation at Work in Advanced Capitalist Economies (2024)
Godechot, Olivier ; Thaning, Max ; Melzer, Silvia Maja ; Avent-Holt, Dustin; Rainey, William; Baudour, Alexis; Sabanci, Halil ; Tomaskovic-Devey, Donald ; Cort, David ; Henriksen, Lasse; Safi, Mirna ; Hou, Feng ; Soener, Matthew ; Křížková, Alena ; Poje, Andreja; Jung, Jiwook ; Mun, Eunmi ; Bandelj, Nina ; Petersen, Trond; Hermansen, Are Skeie ; Penner, Andrew ; Apascaritei, Paula ; King, Joseph; Boza, István ; Kanjuo-Mrčela, Aleksandra; Lippényi, Zoltán ; Hajdu, Gergely; Kodama, Naomi ; Elvira, Marta M. ;Zitatform
Godechot, Olivier, Donald Tomaskovic-Devey, István Boza, Lasse Henriksen, Are Skeie Hermansen, Feng Hou, Naomi Kodama, Alena Křížková, Jiwook Jung, Zoltán Lippényi, Silvia Maja Melzer, Eunmi Mun, Halil Sabanci, Max Thaning, Dustin Avent-Holt, Nina Bandelj, Paula Apascaritei, Alexis Baudour, David Cort, Marta M. Elvira, Gergely Hajdu, Aleksandra Kanjuo-Mrčela, Joseph King, Andrew Penner, Trond Petersen, William Rainey, Mirna Safi, Matthew Soener & Andreja Poje (2024): The Great Separation: Top Earner Segregation at Work in Advanced Capitalist Economies. In: American journal of sociology, Jg. 130, H. 2, S. 439-495. DOI:10.1086/731603
Abstract
"Earnings segregation at work is an understudied topic in social science, despite the workplace being an everyday nexus for social mixing, cohesion, contact, claims-making, and resource exchange. It is all the more urgent to study as workplaces, in the last decades, have undergone profound reorganizations that could impact the magnitude and evolution of earnings segregation. Analyzing linked employer-employee panel administrative databases, we estimate the evolving isolation of higher earners from other employees in 12 countries: Canada, Czechia, Denmark, France, Germany, Hungary, Japan, the Netherlands, Norway, Spain, South Korea, and Sweden. We find in almost all countries a growing workplace isolation of top earners and dramatically declining exposure of top earners to bottom earners. We do a first exploration of the main factors accounting for this trend: deindustrialization, workplace downsizing restructuring (including layoffs, outsourcing, offshoring, and subcontracting) and digitalization contribute substantially to the increase in top earner segregation. These findings open up a future research agenda on the causes and consequences of top earner segregation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Job ladders and labour market assimilation of immigrants (2024)
Zitatform
Gorshkov, Andrei (2024): Job ladders and labour market assimilation of immigrants. In: Labour Economics, Jg. 90. DOI:10.1016/j.labeco.2024.102594
Abstract
"Using Danish linked employer–employee data, this study examines the importance of access to higher-paying firms in the wage assimilation process among immigrants during their 25-year tenure in Denmark. Upon their arrival, immigrant workers in Denmark earn substantially lower wages than their native counterparts. However, this wage gap diminishes rapidly within the first 5–10 years, particularly among more disadvantaged immigrant groups (non-OECD and female immigrants). Immigrants who enter the labor market early have higher earnings capacity than those who enter later, but this trend reverses after 15 years. The transition to higher-paying firms constitutes a crucial factor in wage assimilation during the initial 5 years, yet it does not account for wage growth beyond this period. Additionally, this study offers suggestive evidence that Danish firms’ wage policies vary based on the duration since migration, and these differences significantly contribute to the wage assimilation process." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))
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Early Career Effects of Entering the Labor Market During Higher Education Expansion (2024)
Zitatform
Göhausen, Johannes & Stephan L. Thomsen (2024): Early Career Effects of Entering the Labor Market During Higher Education Expansion. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17487), Bonn, 74 S.
Abstract
"We evaluate the labor market effects of an increasing supply of high-skilled labor, resulting from a higher education expansion at established German universities. Exploiting variation in exposure across regions and cohorts, we estimate early career effects for labor market entrants. We find that high-skilled wages decline initially, particularly in non-graduate jobs, but recover over the first five years of experience. Medium-skilled workers are barely affected, while low-skilled workers benefit from higher wage growth in non-routineintensive jobs. We explain the dynamics of the effects by two countervailing mechanisms: immediate supply effects and gradual technology effects through increasing skilled labor demand." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.SIAB7517.de.en.v1 -
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The Contribution of Employer Changes to Aggregate Wage Mobility (2024)
Zitatform
Hollandt, Nils Torben & Steffen Müller (2024): The Contribution of Employer Changes to Aggregate Wage Mobility. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 17259), 61 S.
Abstract
"Wage mobility reduces the persistence of wage inequality. We develop a framework to quantify the contribution of employer-to-employer movers to aggregate wage mobility. Using three decades of German social security data, we find that inequality increased while aggregate wage mobility decreased. Employer-to-employer movers exhibit higher wage mobility, mainly due to changes in employer wage premia at job change. The massive structural changes following German unification temporarily led to a high number of movers, which in turn boosted aggregate wage mobility. Wage mobility is much lower at the bottom of the wage distribution, and the decline in aggregate wage mobility since the 1980s is concentrated there. The overall decline can be mostly attributed to a reduction in wage mobility per mover, which is due to a compositional shift toward lower-wage movers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Data product DOI: 10.5164/IAB.SIAB7517.de.en.v1 -
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Earnings, labor market dynamics, and inequality in Sweden (2024)
Zitatform
Holmberg, Johan (2024): Earnings, labor market dynamics, and inequality in Sweden. In: The Scandinavian Journal of Economics, Jg. 126, H. 3, S. 561-599. DOI:10.1111/sjoe.12553
Abstract
"In this paper, we develop a comprehensive model of earnings and labor market dynamics, where employment and job change are endogenous. The model is estimated by applying the method of indirect inference on Swedish register data and then used to carry out some policy experiments. There are three key conclusions from these experiments. First, employment shocks early in life can to a larger extent be mitigated before retirement compared to employment shocks occurring later. Second, we find that idiosyncratic productivity shocks, unobserved heterogeneity, and education contribute substantially to life cycle earnings inequality. Finally, we find that transitory shocks to employment risk have negative effects on earnings and employment in the short run but may increase labor market fluidity in the medium run." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Life Course Heterogeneity and the Future Labour Force – a Dynamic Microsimulation Analysis for Austria (2024)
Zitatform
Horvath, Thomas, Martin Spielauer & Philipp Warum (2024): Life Course Heterogeneity and the Future Labour Force – a Dynamic Microsimulation Analysis for Austria. (WIFO working papers 674), Wien, 26 S.
Abstract
"Capturing the heterogeneity of life courses improves the accuracy, detail and policy relevance of population and labor force projections. Our study uses the microsimulation model microDEMS for Austria, which simulates individual life courses at a high level of detail and in their family context. The model pays particular attention to educational attainment, health and labor market participation. By maintaining the longitudinal consistency of labor market careers, including the tracking of insurance periods, together with the implementation of detailed retirement rules, our model provides realistic representations of retirement decisions. While we reproduce the demographic outcomes of official (Statistics Austria) population projections, including international migration by region of birth, we integrate several additional dimensions, such as educational differentials in mortality and fertility. MicroDEMS allows to consider a wide range of scenarios when assessing the sensitivity of results, or to focus on the impact of policy changes targeted at specific population subgroups, such as mothers, immigrants, or people with health impairments or lower educational levels. MicroDEMS is a detailed national version of the comparative microWELT model. In this context, microDEMS is used for sensitivity analysis and case studies to assess potential specification bias introduced in microWELT due to the neglect of institutional detail or the less detailed treatment of population heterogeneity, such as in the case of international migration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Tools und Verfahren zur Kompetenzerfassung in der Bundesagentur für Arbeit - eine explorativ-empirische Übersicht (2024)
Zitatform
Kawalec, Sandra & Markus Promberger (2024): Tools und Verfahren zur Kompetenzerfassung in der Bundesagentur für Arbeit - eine explorativ-empirische Übersicht. (IAB-Forschungsbericht 26/2024), Nürnberg, 35 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2426
Abstract
"Standardisierte Kompetenzfeststellungsverfahren sollen berufliche Kompetenzen erfassen und dokumentieren – mit dem Ziel die Integration in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Insbesondere Personen mit informell erworbenem Fachwissen, wie Langzeitarbeitslosen, Geringqualifizierten und Migrant*innen, denen entsprechende Nachweise fehlen, kann durch eine Testung und anschließende Zertifizierung der Eintritt in den Arbeitsmarkt oder ein Berufswechsel erleichtert werden. Auch ein etwaiger Weiterbildungsbedarf lässt sich auf diese Weise genauer feststellen. Im vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) geförderten Forschungsprojekt „Kompetenzfeststellungsverfahren in der Arbeitsvermittlung“ wird untersucht, welche Bedeutung Kompetenztests bei der Unterstützung von Stellensuch- und Besetzungsprozessen haben. Von besonderem Interesse ist dabei, inwieweit Verfahren zur Validierung beruflichen Wissens in der Vermittlungsarbeit genutzt, welche Erfahrungen damit gemacht, und welche Chancen und Probleme hier gesehen werden. Im Zentrum der Untersuchung stand zunächst der von 2017 bis 2022 in den Arbeitsagenturen und Jobcentern bundesweit implementierte standardisierte, computerbasierte Test „MySkills“. Mithilfe dieses in 12 Sprachen verfügbaren Tests sollte ermittelt werden, inwieweit Arbeitsuchende über Kompetenzen verfügen, die in den Ausbildungsordnungen von 30 ausgewählten Berufen aufgeführt sind. In der Vermittlungspraxis wurde dieser Test nur zögerlich eingesetzt. Denn Vermittlungs- und Beratungsfachkräfte setzen bei der Ermittlung und Erfassung von Kompetenzen der Arbeitssuchenden auf bewährte Alternativen (vgl. IAB-Forschungsbericht 17/2023). Während der IAB-Forschungsbericht 17/2023 gewissermaßen „in die Tiefe ging“, widmet sich der hier vorliegende zweite Forschungsbericht der breiteren Frage, welche praxisrelevanten Kompetenzfeststellungsverfahren in der Vermittlungsarbeit der Bundesagentur für Arbeit genutzt werden, welches Ziel sie verfolgen, welche Methoden ihnen zugrunde liegen, wie sie organisatorisch eingebettet sind und wie hoch die entsprechenden Fallzahlen sind. Darüber hinaus werden – basierend auf einer Analyse der praktischen Nutzung dieser Verfahren – Rückschlüsse auf deren Stellenwert in der Tätigkeit der Bundesagentur für Arbeit gezogen. Datenbasis sind Dokumentenanalysen und 53 qualitative leitfadengestützte Interviews mit Expert*innen in der Entwicklung, Implementation und Anwendung des Testverfahrens. Den Vermittlungsfachkräften stehen je nach individueller Lebenslage der Arbeitssuchenden unterschiedliche Tools und Verfahren zur Verfügung, um das Wissen und die Fähigkeiten zu erfassen. In der Berufsorientierungsphase sind dies: Abenteuer Berufe, Gesucht-gefunden: ICH!, Check-U, Studiencheck, Berufswahltest sowie der sogenannte studienbezogene Beratungstest. In der Erwachsenenbildung bzw. bei der beruflichen Neuorientierung sind dagegen nur zwei relevante Verfahren in der Bundesagentur zu finden: New Plan und die Berufseignungsdiagnostik beim Berufspsychologischen Service (BPS). Bei Fragen der Validierung informell erworbenen Fachwissens können Instrumente wie MySkills, Valikom, Check.work sowie Maßnahmen bei einem Arbeitgeber (MAG) und Maßnahmen bei einem Träger (MAT) angewendet werden. Diese Verfahren unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Zielgruppe und Zielsetzung, sondern auch in der Methode. Im Bereich der Berufsorientierung und beruflichen (Neu-Orientierung werden sog. Potenzialanalysen durchgeführt. Hierbei geht es um die persönliche Standortbestimmung, die Aufdeckung unbewusst gebliebener Kompetenzen sowie die Reflexion der eigenen Stärken und Schwächen. In Abgrenzung zu Potenzialanalysen handelt es sich bei den Testverfahren, welche im Bereich der Validierung des beruflichen Fachwissens zur Anwendung kommen, um Anforderungsanalysen. Hierbei soll geprüft und – je nach Verfahren -zertifiziert werden, ob die v.a. informell erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen den Anforderungen an einen Beruf genügen. Betrachtet man die praktische Nutzung der Instrumente, so wird ersichtlich, dass die hier vorgestellten Verfahren zur Kompetenzerfassung überwiegend im Bereich der Berufsorientierung und beruflichen Neuorientierung genutzt werden. Viele anforderungsorientierte Tests, die bestehendes Fachwissen mit den berufsspezifischen Anforderungen abgleichen, werden in der Vermittlungspraxis kaum genutzt, auch und weil sie in der konkreten Anwendung oft auf Schwierigkeiten stoßen. Hierzu zählt, dass der definierte Kundenstamm oft nicht zu dem Rechtskreis gehört, für den die Vermittlungs- und Beratungsfachkräfte zuständig sind. Werden dennoch Kund*innen identifiziert, für die ein Test passen würde, so erfüllen nicht alle die Voraussetzungen für eine Teilnahme (Mindestalter, einschlägige Berufserfahrung oder Sprachkenntnisse). Darüber hinaus ist die Motivation, daran teilzunehmen, oftmals gering. Gründe hierfür sind insbesondere Prüfungsangst, die lange Testdauer sowie das Bestreben, möglichst schnell wieder eine Beschäftigung aufzunehmen, statt sich vorher nochmal einem Test zu unterziehen. Eine weitere Problematik stellt die Interpretation und Verwertbarkeit der Ergebnisse dar. Vermittlungs- und Beratungsfachkräfte setzen insofern statt der standardisierten Tests eher auf bewährte Erprobungsinstrumente wie Maßnahmen bei einem Arbeitgeber und bei einem Träger, da diese in ihrer Mischung aus beobachteter und angeleiteter Praxis und der Beurteilung durch fachliche Expert*innen zuverlässigere und glaubhaftere Aussagen erlauben. Diese Maßnahmen kommen jedoch vor allem deswegen zum Tragen, um zu überprüfen, ob die Bewerber*innen auf einen Job passen oder ob die individuellen Voraussetzungen für eine weiterführende Qualifizierungsmaßnahme erfüllt sind, kaum hingegen als Instrumente zur Validierung von informellem Fachwissen an sich. Das Validieren von informell erworbenen Kompetenzen ist in der Vermittlungsarbeit noch kein breit praxisrelevantes Thema. Im Hinblick auf die gesetzliche Verankerung des Berufsbildungsvalidierungs- und Digitalisierungsgesetzes (BVaDiG) im Berufsbildungsgesetz sollte sich die Bundesagentur für Arbeit den bisherigen Hürden in der Nutzung solcher Testverfahren stellen und geeignete Strategien auf den Weg bringen, um Validierungen zu ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wer ist offen für lebenslanges Lernen? Die Rolle von Persönlichkeitsmerkmalen und Qualifikationen (2024)
Kern, Jana; Galkiewicz, Agata Danuta;Zitatform
Kern, Jana & Agata Danuta Galkiewicz (2024): Wer ist offen für lebenslanges Lernen? Die Rolle von Persönlichkeitsmerkmalen und Qualifikationen. In: IAB-Forum H. 16.12.2024 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20241216.01
Abstract
"Die Arbeitswelt ändert sich rasant. Darum wird lebenslanges Lernen immer wichtiger. Das Qualifikationsniveau entscheidet mit darüber, in welchem Umfang sich Beschäftigte weiterbilden. Auch Persönlichkeitsmerkmale beeinflussen die Neigung sich weiterzubilden, insbesondere bei gut qualifizierten Beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kern, Jana; -
Literaturhinweis
Age at Immigrant Arrival and Career Mobility: Evidence from Vietnamese Refugee Migration and the Amerasian Homecoming Act (2024)
Zitatform
Kerr, Sari Pekkala, William R. Kerr & Kendall E. Smith (2024): Age at Immigrant Arrival and Career Mobility: Evidence from Vietnamese Refugee Migration and the Amerasian Homecoming Act. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 32067), Cambridge, Mass, 35 S.
Abstract
"We study the long-run career mobility of young immigrants, mostly refugees, from Vietnam who moved to the United States during 1989-1995. This third and final migration wave of young Vietnamese immigrants was sparked by unexpected events that culminated in the Amerasian Homecoming Act. Characteristics of the wave also minimized selection effects regarding who migrated. Small differences in the age at arrival, specifically being 14-17 years old on entry compared to 18-21, resulted in substantial differences in future economic outcomes. Using Census Bureau data, we characterize the different career profiles of young vs. older immigrants, and we quantify explanatory factors like education, language fluency, and persistence from initial employers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
How Do Workers React to Increased Job Loss Fears? The Role of Training and Job Mobility (2024)
Zitatform
Klauser, Roman & Ronald Bachmann (2024): How Do Workers React to Increased Job Loss Fears? The Role of Training and Job Mobility. (Ruhr economic papers 1137), Essen, 38 S. DOI:10.4419/96973319
Abstract
"Arbeitsmärkte sind ständig externen Einflüssen wie technologischem Fortschritt und Handelsschocks ausgesetzt. Diese Faktoren haben nicht nur direkte Auswirkungen auf Beschäftigte, sondern beeinflussen darüber hinaus auch die Sorgen von Arbeitnehmenden, ihren Arbeitsplatz in naher Zukunft zu verlieren. Vor diesem Hintergrund analysieren wir, wie Beschäftigte auf steigende Ängste eines Arbeitsplatzverlust reagieren, welche Determinanten diese Ängste bestimmen und die Wechselwirkung zwischen den Determinanten, den Ängsten und den Reaktionen der Beschäftigten. Unser Fokus liegt auf zwei möglichen Reaktionen – Weiterbildung und berufliche Mobilität – sowie auf drei möglichen Determinanten: Handel, Roboter und lokale Arbeitslosenquoten. Unsere Analyse zeigt, dass zunehmende Ängste eines Arbeitsplatzverlustes zu einer höheren beruflichen Mobilität führen, jedoch nicht zu einer höheren Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen. Ein höheres Maß an Importabhängigkeit ist mit erhöhten Ängsten verbunden, während eine stärkere Robotisierung am Arbeitsplatz die Sorgen eines Arbeitsplatzverlustes leicht reduziert. Unsere Ergebnisse haben wichtige Implikationen für Unternehmen sowie politische Entscheidungsträger." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bottlenecks in Occupational Transitions: A Data-driven Taxonomy (2024)
Knicker, Max Sina; Naumann-Woleske, Karl; Benzaquen, Michael;Zitatform
Knicker, Max Sina, Karl Naumann-Woleske & Michael Benzaquen (2024): Bottlenecks in Occupational Transitions: A Data-driven Taxonomy. (arXiv papers 2407.14179), 54 S.
Abstract
"In an era of rapid technological advancements and macroeconomic shifts, worker reallocation is necessary, yet responses to labor market shocks remain sluggish, making it crucial to identify bottlenecks in occupational transitions to understand labor market dynamics and improve mobility. In this study, we analyze French occupational data to uncover patterns of worker mobility and pinpoint specific occupations that act as bottlenecks which impede rapid reallocation. We introduce two metrics, transferability and accessibility, to quantify the diversity of occupational transitions and find that bottlenecks can be explained by a condensation effect of occupations with high accessibility but low transferability. Transferability measures the variety of transitions from an occupation to others, while accessibility assesses the variety of transitions into an occupation. We provide a comprehensive framework for analyzing occupational complexity and mobility patterns, offering insights into potential barriers and pathways for efficient retraining programs. We argue that our approach can inform policymakers and stakeholders aiming to enhance labor market efficiency and support workforce adaptability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Aufstiegsungleichheit durch ostdeutsche Erfahrungen? (2024)
Kosinski, Katharina;Zitatform
Kosinski, Katharina (2024): Aufstiegsungleichheit durch ostdeutsche Erfahrungen? In: Hessische Blätter für Volksbildung, Jg. 74, H. 2, S. 19-30. DOI:10.3278/hbv2402w
Abstract
"Die Frage nach der Teilnahme an höherer Berufsbildung in den ostdeutschen Bundesländern ist relevant für die Erwachsenenbildung, weil sich die Transformation auf Arbeitsverhältnisse, Berufe, Qualifikationen und Perspektiven der Menschen mit ostdeutscher Herkunft auswirkte. Mit dem Systemumbruch, einer spezifischen Sozialisation und transformationsbedingten Veränderungen mussten sich jüngere Menschen auseinandersetzen, die vor dem Eintritt in das Berufsleben standen. Unter neuen Bedingungen und mit ungewisser Perspektive mussten zwei Generationen ihren beruflichen Weg finden und dabei auch Weiterbildungsentscheidungen treffen, die mit einem Aufstieg verbunden sein können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Strukturwandel in Mecklenburg-Vorpommern (2024)
Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;Zitatform
Kotte, Volker & Andrea Stöckmann (2024): Strukturwandel in Mecklenburg-Vorpommern. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 02/2024), Nürnberg, 27 S. DOI:10.48720/IAB.REN.2402
Abstract
"Dieser Bericht betrachtet den Strukturwandel nach Berufen und beruflichen Anforderungsniveaus für Mecklenburg-Vorpommern. Dabei wird der Zeitraum 1999 bis 2019 mit den zu erwartenden Entwicklungen aus Entwicklungen aus den Qualifikations- und Berufsprojektionen (QuBe) des IAB für 2020 bis 2040 verglichen. In Zukunft sind geringere Änderungsraten bei Berufen und Anforderungsniveaus zu erwarten als in der Vergangenheit. Damit ändert der berufliche Strukturwandel sein Gesicht. Viele Veränderungsprozesse werden sich in die Berufe verlagern. Statt des personellen Auf- und Abbaus von Branchen oder Berufen werden künftig die einzelnen Tätigkeiten und Anforderungsniveaus im Mittelpunkt stehen. Dieser Wandel stellt Arbeitnehmer vor veränderte Herausforderungen. Die Bedeutung von Bildung und Qualifizierung wird durch einen Ausblick auf die Megatrends Digitalisierung und Dekarbonisierung unterstrichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Strukturwandel in Hamburg (2024)
Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;Zitatform
Kotte, Volker & Andrea Stöckmann (2024): Strukturwandel in Hamburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 03/2024), Nürnberg, 27 S. DOI:10.48720/IAB.REN.2403
Abstract
"Dieser Bericht betrachtet den Strukturwandel nach Berufen und beruflichen Anforderungsniveaus für Hamburg. Dabei wird der Zeitraum 1999 bis 2019 mit den zu erwartenden Entwicklungen aus Entwicklungen aus den Qualifikations- und Berufsprojektionen (QuBe) des IAB für 2020 bis 2040 verglichen. In Zukunft sind geringere Änderungsraten bei Berufen und Anforderungsniveaus zu erwarten als in der Vergangenheit. Damit ändert der berufliche Strukturwandel sein Gesicht. Viele Veränderungsprozesse werden sich in die Berufe verlagern. Statt des personellen Auf- und Abbaus von Branchen oder Berufen werden künftig die einzelnen Tätigkeiten und Anforderungsniveaus im Mittelpunkt stehen. Dieser Wandel stellt Arbeitnehmer vor veränderte Herausforderungen. Die Bedeutung von Bildung und Qualifizierung wird durch einen Ausblick auf die Megatrends Digitalisierung und Dekarbonisierung unterstrichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Strukturwandel in Schleswig-Holstein (2024)
Kotte, Volker; Stöckmann, Andrea;Zitatform
Kotte, Volker & Andrea Stöckmann (2024): Strukturwandel in Schleswig-Holstein. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nord 01/2024), Nürnberg, 27 S. DOI:10.48720/IAB.REN.2401
Abstract
"Dieser Bericht betrachtet den Strukturwandel nach Berufen und beruflichen Anforderungsniveaus für Schleswig-Holstein. Dabei wird der Zeitraum 1999 bis 2019 mit den zu erwartenden Entwicklungen aus Entwicklungen aus den Qualifikations- und Berufsprojektionen (QuBe) des IAB für 2020 bis 2040 verglichen. In Zukunft sind geringere Änderungsraten bei Berufen und Anforderungsniveaus zu erwarten als in der Vergangenheit. Damit ändert der berufliche Strukturwandel sein Gesicht. Viele Veränderungsprozesse werden sich in die Berufe verlagern. Statt des personellen Auf- und Abbaus von Branchen oder Berufen werden künftig die einzelnen Tätigkeiten und Anforderungsniveaus im Mittelpunkt stehen. Dieser Wandel stellt Arbeitnehmer vor veränderte Herausforderungen. Die Bedeutung von Bildung und Qualifizierung wird durch einen Ausblick auf die Megatrends Digitalisierung und Dekarbonisierung unterstrichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The indirect relationship between employee job performance and voluntary turnover: A meta-analysis (2024)
Zitatform
Liu, Yan, Rui Han, Yina Mao & Jie Xiao (2024): The indirect relationship between employee job performance and voluntary turnover: A meta-analysis. In: Human Resource Management Review, Jg. 34, H. 4. DOI:10.1016/j.hrmr.2024.101039
Abstract
"Employee turnover brings lots of negative effects on organizations. Researchers have investigated why employees quit their jobs and found job performance to be an important predictor. Previous studies have proposed potential mediators of the performance-turnover relationship from job attitudes, job alternatives, and job embeddedness perspectives. Nevertheless, they have failed to provide sufficient empirical support for these three paths and which of these three mediating mechanisms matters most. To address these questions, we used meta-analytic structural equation modeling (MASEM) to examine these three mediating mechanisms between job performance and voluntary turnover. Drawing on 299 independent samples (N = 524,740), we found that job performance had a negative impact on employee voluntary turnover through desirability of movement and turnover intention, through job embeddedness and turnover intention, and a positive impact through ease of movement and turnover intention. Among these three paths, desirability of movement had the strongest mediating effect, followed by job embeddedness and ease of movement. Theoretical and practical implications as well as future directions were discussed." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier Inc. Allrights are reserved, including those for text and data mining, AI training, and similar technologies.) ((en))
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