Ungehobene Schätze – Qualifizierte Migrantinnen und Migranten auf dem (deutschen) Arbeitsmarkt
Für Personen mit ausländischen Berufsqualifikationen verbessern sich die Chancen auf eine Beschäftigung im erlernten Beruf in Deutschland. Seit April 2012 ist das "Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen", kurz Anerkennungsgesetz, in Kraft und auch auf Länderebene wurden entsprechende Gesetze auf den Weg gebracht.
Die hier zusammengestellten Quellen befassen sich mit der Anerkennung ausländischer Abschlüsse und darüber hinaus mit der Situation hoch qualifizierter Migrantinnen und Migranten insbesondere in Deutschland.
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Literaturhinweis
A life course approach to high-skilled migration: lived experiences of indians in the Netherlands (2015)
Zitatform
Kõu, Anu, Leo van Wissen, Jouke van Dijk & Ajay Bailey (2015): A life course approach to high-skilled migration. Lived experiences of indians in the Netherlands. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 41, H. 10, S. 1644-1663. DOI:10.1080/1369183X.2015.1019843
Abstract
"This article presents a framework which applies life course approach to high-skilled migration. By using the lens of the life course, migration behaviour is viewed not only in response to labour market triggers, but also in relation to other life domains such as education, employment and household. The data presented in this article are drawn from 22 in-depth interviews and visualisations of parallel careers. The results illustrate how highly skilled Indian migrants in the Netherlands shape their life course and highlight the parallel careers that structure their migration trajectories. Parents, spouse and social networks inform the life course decisions of these migrants through the linked lives mechanism to a large extent. Our findings challenge the notion of 'trailing wives' and suggest that, despite of gender differences in the life course patterns, the joining spouses play an active role in the family migration decisions of the highly skilled. Life course approach enables us to understand the migration process through the lives of the highly skilled and reveals how -- the often culturally conditioned -- life course interdependencies frame their migration decisions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Empathie, Sprache und Beraterkompetenz als Einflussfaktoren auf Zufriedenheit in der Anerkennungsberatung: eine Befragung von Ratsuchenden in Deutschland (2015)
Müller, Eva M.; Ayan, Türkan;Zitatform
Müller, Eva M. & Türkan Ayan (2015): Empathie, Sprache und Beraterkompetenz als Einflussfaktoren auf Zufriedenheit in der Anerkennungsberatung. Eine Befragung von Ratsuchenden in Deutschland. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 37, H. 2, S. 170-177. DOI:10.3262/MIG1502170
Abstract
"Die Folgen des demografischen Wandels erfordern qualifizierte Zuwanderung. Eine optimale Nutzung dieser Potenziale kann jedoch nur durch die Anerkennung der mitgebrachten Qualifikationen erreicht werden, was eine bedarfsgerechte Informationsvermittlung bedingt. Der (Anerkennungs-)Beratung ist somit ein hoher Stellenwert beizumessen. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass für Migrantinnen und Migranten Informationen - nicht nur zur Anerkennung -, Empathie, die sprachliche Verständlichkeit, aber auch der Wissensstand der Beraterinnen und Berater wichtige Faktoren einer gelingenden Beratung darstellen. Eine gezielte Wissensvermittlung hinsichtlich migrationssensibler Themen ist zudem für die Beratungsfachkräfte voranzutreiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Potenzial der Migration aus Indien: Entwicklungen im Herkunftsland, internationale Migrationsbewegungen und Migration nach Deutschland (2015)
Schulze Palstring, Verena;Zitatform
Schulze Palstring, Verena (2015): Das Potenzial der Migration aus Indien. Entwicklungen im Herkunftsland, internationale Migrationsbewegungen und Migration nach Deutschland. (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Forschungsbericht 26), Nürnberg, 234 S.
Abstract
"Migration aus Indien nach Deutschland hat sowohl medial als auch politisch seit den 2000er-Jahren vor allem in Bezug auf die (gesteuerte) Migration qualifizierter und hochqualifizierter Fachkräfte an Bedeutung gewonnen. Die Studie erörtert das aktuelle Potenzial der Migration aus Indien nach Deutschland. Dazu werden diverse Entwicklungen im Herkunftsland Indien, internationale Migrationsbewegungen in andere Zielregionen sowie Charakteristika und Trends der Migration nach Deutschland analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Gewalt des kollektiven Besserwissens: Kämpfe um die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen in Deutschland (2015)
Sommer, Ilka;Zitatform
Sommer, Ilka (2015): Die Gewalt des kollektiven Besserwissens. Kämpfe um die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen in Deutschland. (Gesellschaft der Unterschiede 30), Bielefeld: Transcript, 412 S.
Abstract
"Klassifizierendes Bewerten ist ein soziales Phänomen, das so alt ist wie die Menschheit selbst. Wie bewertet der deutsche Staat, ob weltweit erworbene ausländische Bildungsabschlüsse als 'gleichwertig' anerkannt werden oder nicht? Ilka Sommers Studie zeigt anknüpfend an Pierre Bourdieus Theorie symbolischer Gewalt: Anerkennung ist weder eine objektive Information noch eine subjektive Entscheidung. Erstmals wird die administrative Praxis der 'Gleichwertigkeitsprüfung', die jüngst durch 'Anerkennungsgesetze' ausgeweitet wurde, methodologisch reflektiert untersucht. Die impliziten Konstruktionsmechanismen werden empirisch fundiert sichtbar gemacht: Bewertende und Bewertete eint und entzweit die Gewalt des kollektiven Besserwissens." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kompetenzen anerkennen: was Deutschland von anderen Staaten lernen kann (2015)
Ure, Odd Björn; Karttunen, Anni; Severing, Eckart; Looney, Janet; Duvekot, Ruud; McCoshan, Andrew; Aagaard, Kirsten; Michel, Alain; Gaylor, Claudia; Schöpf, Nicolas;Abstract
"In Deutschland und auch in anderen europäischen Staaten wird darüber diskutiert, wie beruflich relevantes Erfahrungswissen besser erfasst und sichtbar gemacht werden kann. Formale Abschlüsse sichern bisher die Teilhabe am Arbeitsleben. Menschen lernen jedoch auch informell in Beruf und Freizeit sowie nonformal in der Weiterbildung - also kontinuierlich und über formale Bildungseinrichtungen hinaus. Diese Kompetenzen gelten bisher wenig, obwohl sie für die berufliche Handlungsfähigkeit in vielen Fällen bedeutender sein mögen als formell zertifiziertes Wissen und Können. Vor allem formal Geringqualifizierte und Zuwanderer können profitieren. Ein Anerkennungssystem hilft besonders ihnen, aber auch den anderen Erwerbstätigen sowie den Unternehmen, wenn es darum geht, alle berufsrelevanten Kompetenzen verwertbar zu machen.
In einigen Ländern Europas gibt es bereits Verfahren mit Zertifikaten, die auf dem Arbeitsmarkt anerkannt sind. Anhand von sieben europäischen Ländern wird ein Überblick gegeben, wie die Anerkennung von Kompetenzen in Bezug auf Rechtsgrundlagen, Instrumente und Verfahren, aber auch hinsichtlich Finanzierung, Institutionalisierung und Supportstrukturen funktionieren kann. Die in diesem Buch illustrierten Erfahrungen anderer Länder geben Deutschland auf dem Weg zu einem verbindlichen Anerkennungssystem wichtige Hinweise für wirksame Lösungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Mobilitätsbestimmungen für Investoren, Selbständige und sonstige Wirtschaftsvertreter in Deutschland: Fokus-Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN) (2015)
Vollmer, Michael;Zitatform
Vollmer, Michael (2015): Mobilitätsbestimmungen für Investoren, Selbständige und sonstige Wirtschaftsvertreter in Deutschland. Fokus-Studie der deutschen nationalen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN). (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Working paper 61), Nürnberg, 72 S.
Abstract
"In der vorliegenden Fokusstudie werden die organisatorischen und aufenthaltsrechtlichen Grundlagen erörtert, die es Investoren, Selbständigen und anderen Wirtschaftsvertretern aus Drittstaaten ermöglichen, in Deutschland zu investieren und/oder ein Unternehmen zu gründen.
Die Studie zeigt, dass sich der Bereich der wirtschaftsbezogenen Mobilität als ausgesprochen dynamisch erweist. Dementsprechend schwierig ist die statistische Erfassung der Daten. So lassen sich zwar Aussagen über die Zahl der in Deutschland aufhältigen Drittstaatsangehörigen (nach § 21 AufenthG) treffen, die selbständig tätig sind. Über die Zahl der nach Deutschland eingereisten Investoren liegen jedoch keine statistischen Erkenntnisse vor. Dies liegt auch daran, dass dem umgangssprachlich so häufig verwendeten Begriff 'Investor' keine eindeutige Definition zugrunde liegt. Die Grenzen zwischen Investoren und Selbständigen und ihren Tätigkeiten können zudem fließend sein. Jenseits der aufenthaltsrechtlichen Perspektive wird häufig nicht zwischen den beiden Gruppen unterschieden.
Für Drittstaatsangehörige, die in Deutschland ein Unternehmen gründen und führen wollen, gelten - jenseits der aufenthaltsrechtlichen Fragen - dieselben Bedingungen wie für Deutsche und andere EU- oder EWR-Bürger. In den vergangenen Jahren hat es diesbezüglich eine Reihe von gesetzlichen Neuregelungen gegeben, wie etwa die Abschaffung der Mindestinvestitionssumme von 250.000 Euro im Jahr 2012. Zudem gab es Gesetzesänderungen im Bereich der abhängigen Erwerbstätigkeit, die nicht nur auf das Gründungsgeschehen einwirken, sondern auch mittel- und langfristig prognostizierten Engpässen bei Fachkräften entgegenwirken sollen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Anerkennungshürden bei MigrantInnen: eine Mixed-Methods-Studie zu Hindernissen bei der Anerkennung von ausländischen Bildungs- und Berufsabschlüssen (2015)
Zitatform
Weichbold, Martin & Wolfgang Aschauer (2015): Anerkennungshürden bei MigrantInnen. Eine Mixed-Methods-Studie zu Hindernissen bei der Anerkennung von ausländischen Bildungs- und Berufsabschlüssen. In: SWS-Rundschau, Jg. 55, H. 4, S. 423-446.
Abstract
"Die Anerkennung ihrer im Ausland erworbenen Bildungs- und Berufsabschlüsse ist für MigrantInnen von großer Bedeutung für ihre berufliche Tätigkeit und damit auch für ihre Integration in Österreich, sie wird aber durch zersplitterte Zuständigkeiten, geringe Transparenz und fehlendes Wissen seitens der MigrantInnen erschwert. Die hier vorgestellte Studie zeichnet die Schwierigkeiten und Erfahrungen aus Sicht der Betroffenen nach. Dazu wurden anhand einer ¡Clusteranalyse aus Daten des Mikrozensus vier Typen von MigrantInnen differenziert (progressiv-aufstiegsorientierte Generation; defensiv-angepasste ältere MigrantInnen; ethnische Abschottung in segmentierten Arbeitsmärkten; integrierte MigrantInnen der ersten Generation) und VertreterInnen aus diesen Gruppen in qualitativen Interviews befragt. Dabei zeigen sich Prozesse der Dequalifikation, aber auch Wege und notwendige Rahmenbedingungen für geglückte berufliche und gesellschaftliche Integration." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bericht zum Anerkennungsgesetz 2015: Beschluss des Bundeskabinetts vom 10. Juni 2015 (2015)
Zitatform
(2015): Bericht zum Anerkennungsgesetz 2015. Beschluss des Bundeskabinetts vom 10. Juni 2015. (Bericht zum Anerkennungsgesetz / Bundesministerium für Bildung und Forschung 2), Berlin, 244 S.
Abstract
"Ob als Ärztin aus Kamerun oder als Kfz-Mechatroniker aus Kasachstan: Wer im Ausland eine berufliche Qualifikationen erworben hat, der kann in Deutschland auch in diesem oder einem vergleichbaren Beruf arbeiten. Das macht das Anerkennungsgesetz möglich. Es räumt ausländischen Fachkräften das Recht ein, dass ihre berufliche Qualifikation in Deutschland auf Gleichwertigkeit überprüft wird.
Zum zweiten Mal hat die Bundesregierung den Bericht zum Anerkennungsgesetz des Bundes beschlossen. Bereits drei Jahre nach Inkrafttreten kann das Gesetz deutliche Erfolge vorweisen: In den vergangenen beiden Jahren wurden rund 26.500 Anträge gestellt. In 96 Prozent dieser Verfahren konnte in 2013 die ausländische Berufsqualifikation voll oder zumindest teilweise anerkannt werden. Besonders nachgefragt sind Berufe im Gesundheitswesen: In 2013 fielen 76 Prozent der Verfahren in diese Branche." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Wirkung des Anerkennungsgesetzes: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/3899) (2015)
Zitatform
(2015): Wirkung des Anerkennungsgesetzes. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 18/3899). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/4075 (18.02.2015)), 10 S.
Abstract
Die Antwort der Bundesregierung zum Erfolg des Anerkennungsgesetzes (Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen aus dem Jahr 2012) umfasst zunächst Angaben zur Anzahl der Anträge auf Anerkennung im Bereich reglementierter wie nicht reglementierter Berufe aus den Jahren 2012 und 2013, sowie zur Quote positiv beschiedener Anträge. Weitere Themen der Kleinen Anfrage sind die Möglichkeiten einer Attraktivitätssteigerung des Anerkennungsverfahrens, die flächendeckende Verbreitung der Erst- und Einstiegsberatung, die Höhe der Gebühren für die Anerkennungsverfahren, Qualifikationsanalysen nach Paragraph 14 BQFG, die Anerkennung von Qualifikationen bei Flüchtlingen und Asylsuchenden, die besonderen Berufsqualifikationen bei Gesundheit- und Pflegeberufen sowie bei Lehrerinnen und Lehrern. (IAB)
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Literaturhinweis
DGB-Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Änderung des Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes (BQFG) und zum Bericht zum Anerkennungsgesetz 2015 (2015)
Abstract
"Das Anerkennungsgesetz ist aus Sicht des DGB ein wichtiger Fortschritt. Die Richtung stimmt und das Gesetz zeigt auch Wirkung. Es ist gut, dass mit ihm der Einstieg in eine Anerkennungskultur geschaffen wurde. Aber das BQFG erreicht noch nicht das mögliche Potenzial an Anerkennungsinteressierten. In den kommenden Jahren wird es darum gehen, die Sensibilisierung und Wertschätzung für die Anerkennung von im Ausland erworbenen Kompetenzen voranzutreiben, die jetzt schon guten Beratungsleistungen weiter auszubauen, zuverlässige sachliche und finanzielle Strukturen der Förderung zu etablieren und schließlich die Zugänge und Verfahren einheitlicher und transparenter zu gestalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Prekarisierung und Diskriminierung in der Einwanderungsgesellschaft (2014)
Brandstäter, Johannes;Zitatform
Brandstäter, Johannes (2014): Prekarisierung und Diskriminierung in der Einwanderungsgesellschaft. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 36, H. 3, S. 239-246. DOI:10.3262/MIG1403239
Abstract
Der Autor analysiert aktuelle Formen der Prekarisierung, die Mechanismen der Ausschließung von Menschen mit Migrationshintergrund aus Sicht der Sozialen Arbeit und stützt sich dabei auf Forschungsergebnisse der Migrationsberatungsstellen der Diakonie. Aufgrund der unterschiedlichen materiellen Situation der Einwanderungsbevölkerung plädiert er für einen verstärkten Blick der Migrationsforschung auf die besonders verletzlichen Gruppen. Behandelte Aspekte sind dabei das Armutsrisiko und der Beitrag rassistischer Diskriminierung zur Prekarisierung. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktzugangsrechte von Drittstaatsangehörigen unter Berücksichtigung von Neuerungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung (2014)
Breidenbach, Wolfgang; Neundorf, Kathleen;Zitatform
Breidenbach, Wolfgang & Kathleen Neundorf (2014): Arbeitsmarktzugangsrechte von Drittstaatsangehörigen unter Berücksichtigung von Neuerungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung. In: Zeitschrift für Ausländerrecht und Ausländerpolitik, Jg. 34, H. 7, S. 227-236.
Abstract
"Seit Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes im Jahr 2005 wurden die Voraussetzungen für die Einwanderung von qualifizierten ausländischen Beschäftigten schrittweise abgesenkt. Neben einem neuen Aufenthaltstitel für qualifizierte ausländische Fachkräfte (Blaue Karte EU) sind weitere Erleichterungen im Bereich der Arbeitsmigration infolge des Inkrafttretens des BQFG und der neuen BeschV eingetreten. Die Abhandlung soll einen Überblick über die Struktur der Arbeitsmarktzugangsrechte für Drittstaatsangehörige unter Berücksichtigung neuer Entwicklungen sowohl in Bezug auf das Verwaltungsverfahren als auch im Hinblick auf die in der Praxis häufig vorkommenden Fallkonstellationen geben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirkungsanalyse des rechtlichen Rahmens für ausländische Fachkräfte: Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Demografiestrategie der Bundesregierung - Arbeitsgruppe E.2 "Ausländisches Arbeitskräftepotenzial erschließen und Willkommenskultur schaffen" (2014)
Brenning, Luise; Wielage, Nina; Neureiter, Marcus; Laub, Rene; Emminghaus, Christoph; Kluth, Winfried; Steinbrück, Alice; Schultz, Philipp Till;Zitatform
Brenning, Luise, Christoph Emminghaus, Winfried Kluth, Rene Laub, Marcus Neureiter, Philipp Till Schultz, Alice Steinbrück & Nina Wielage (2014): Wirkungsanalyse des rechtlichen Rahmens für ausländische Fachkräfte. Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Demografiestrategie der Bundesregierung - Arbeitsgruppe E.2 "Ausländisches Arbeitskräftepotenzial erschließen und Willkommenskultur schaffen". Berlin, 238 S.
Abstract
"In der Diskussion um fehlende Fachkräfte setzt sich immer stärker die Erkenntnis durch, dass die gezielte Zuwanderung von Fachkräften, neben der verbesserten Erschließung des inländischen Erwerbspersonenpotenzials, einen zentralen Lösungsansatz darstellt.
Auf Basis der durchgeführten Analyse des rechtlichen Rahmens für ausländische Fachkräfte lassen sich zur praktischen Umsetzung des aktuellen rechtlichen Rahmens zahlreiche Handlungsempfehlungen identifizieren. Die Empfehlungen beziehen sich auf unterschiedliche Themenbereiche, z. B. Informationsstand und Informationsmöglichkeiten, Effizienz und Transparenz der Umsetzungsprozesse sowie Schaffung einer Willkommenskultur." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Arbeitsmarktintegration von Migranten in Deutschland: Anerkannte Abschlüsse und Deutschkenntnisse lohnen sich (2014)
Zitatform
Brücker, Herbert, Elisabeth Liebau, Agnese Romiti & Ehsan Vallizadeh (2014): Arbeitsmarktintegration von Migranten in Deutschland: Anerkannte Abschlüsse und Deutschkenntnisse lohnen sich. In: (2014): Die IAB-SOEP-Migrationsstichprobe: Leben, lernen, arbeiten - wie es Migranten in Deutschland geht (IAB-Kurzbericht, 21.3/2014), S. 21-28, 2014-10-13.
Abstract
"Über die Erwerbsverläufe und die Verdienste von Migranten vor dem Zuzug nach Deutschland ist bislang aufgrund der Datenlage wenig bekannt. Die neue IAB-SOEP-Migrationsstichprobe schließt nicht nur diese Lücke, sie stellt auch umfassende Informationen zu den Determinanten der Arbeitsmarktintegration von Migranten in Deutschland bereit. Menschen, die bereits vor dem Zuzug erwerbstätig waren, sind dies in der Regel auch später in Deutschland und ihre Einkommensgewinne sind hoch. Deutschkenntnisse und die Anerkennung beruflicher Abschlüsse erhöhen die Löhne und steigern die Chancen, entsprechend der Qualifikation beschäftigt zu werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bericht zum Anerkennungsgesetz: Beschluss des Bundeskabinetts vom 2. April 2014 (2014)
Erbe, Jessica; Zens, Ann-Kathrin; Lewalder, Anna; Wünsche, Tom; Schandock, Manuel; Böse, Carolin; Lüdemann, Sandra; Schreiber, Daniel ;Zitatform
Erbe, Jessica, Carolin Böse, Sandra Lüdemann, Daniel Schreiber, Tom Wünsche, Anna Lewalder, Manuel Schandock & Ann-Kathrin Zens (2014): Bericht zum Anerkennungsgesetz. Beschluss des Bundeskabinetts vom 2. April 2014. (Bericht zum Anerkennungsgesetz / Bundesministerium für Bildung und Forschung 1), Berlin, 147 S.
Abstract
"Die Bundesregierung hat das 'Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen' als ein neues Instrument zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in Deutschland geschaffen. Dieses Anerkennungsgesetz trat zum 1. April 2012 in Kraft und regelt die Anerkennung von Berufen im Zuständigkeitsbereich des Bundes. Zur Wahrung der Einheitlichkeit der Rechtslage haben im Anschluss daran die Länder koordiniert begonnen, analoge Rechtsansprüche und Anerkennungsverfahren auch für den Bereich der landesrechtlich geregelten Berufe zu etablieren.
Basierend auf den Erfahrungen von rund zwei Jahren und den ersten Ergebnissen des Monitorings zieht dieser Bericht in zehn Punkten Bilanz und blickt nach vorne auf künftige Herausforderungen." (Textauszug, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Hier finden Sie den Bericht als Bundestagsdrucksache 18/1000. -
Literaturhinweis
Erleichterung der Fachkräftezuwanderung durch rechtliche Regelungen und flankierende Maßnahmen: eine Zwischenbilanz (2014)
Griesbeck, Michael;Zitatform
Griesbeck, Michael (2014): Erleichterung der Fachkräftezuwanderung durch rechtliche Regelungen und flankierende Maßnahmen. Eine Zwischenbilanz. In: Zeitschrift für Ausländerrecht und Ausländerpolitik, Jg. 34, H. 5-6, S. 181-186.
Abstract
"Schon seit Jahren verzeichnet Deutschland eine steigende Zahl von zuwandernden Studenten und Fachkräften. Durch die Rechtsänderungen der Jahre 2012 und 2013, insbesondere durch das sog. Anerkennungsgesetz vom 1.4.2012, die Umsetzung der Hochqualifizierten-Richtlinie zum 1.8.2012, mit der auch weitere innerstaatliche Normen der Ausbildungs- und Erwerbszuwanderung geändert wurden, und durch die Beschäftigungsverordnung vom 1.7.2013 und das Gesetz zur Verbesserung der Rechte von international Schutzberechtigten und ausländischen Arbeitnehmern vom 29.8.2013, mit dem auch der erst 2012 neu geschaffene § AUFENTHG § 18 c des Aufenthaltsgesetzes erweitert und die Erwerbstätigkeit von Familienangehörigen neu geregelt wurde, erhielt die Fachkräftezuwanderung nochmal eine besondere Unterstützung. Erste Auswertungen belegen, dass nach dem Inkrafttreten der Änderungen ab 2012 eine weitere Steigerung der Zuwanderungszahlen stattgefunden hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ratsuchende in der Anerkennungsberatung: erreicht das Anerkennungsgesetz mit seinen begleitenden Beratungsstrukturen die Zielgruppe? (2014)
Hoffmann, Jana; Tatarlieva, Atanaska;Zitatform
Hoffmann, Jana & Atanaska Tatarlieva (2014): Ratsuchende in der Anerkennungsberatung. Erreicht das Anerkennungsgesetz mit seinen begleitenden Beratungsstrukturen die Zielgruppe? In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 66, H. 6, S. 40-46.
Abstract
"Aus den Daten der Anerkennungsberatung wird ersichtlich, dass die Nachfrage nach Informationen und Beratung zur Anerkennung ausländischer Abschlüsse groß ist. Es werden überwiegend Personengruppen im erwerbsfähigen Alter angesprochen, deren Potenzial bisher nicht oder wenig ausgeschöpft wurde. Dazu gehören Personen mit Abschlüssen aus Drittstaaten bzw. Drittstaatsangehörige, denen erst nach dem Inkrafttreten des Anerkennungsgesetzes ein Anspruch auf Anerkennung zusteht, sowie hochqualifizierte Personen, die Sozialleistungen beziehen und nicht in den deutschen Arbeitsmarkt integriert sind. Die vorliegenden Zahlen der IQ-Beratungsangebote deuten außerdem darauf hin, dass das Anerkennungsgesetz durchaus dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegenwirken kann, da ein Teil der Anerkennungssuchenden über Berufsqualifikationen verfügt, die auf dem deutschen Arbeitsmarkt nachgefragt werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Formelle und informelle Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen von Migrantinnen und Migranten: Barrieren und Hindernisse (2014)
Kontos, Maria;Zitatform
Kontos, Maria (2014): Formelle und informelle Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen von Migrantinnen und Migranten. Barrieren und Hindernisse. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 36, H. 3, S. 213-220. DOI:10.3262/MIG1403213
Abstract
Der Beitrag beschäftigt sich vor dem Hintergrund der Anwerbung ausländischer Fachkräfte mit der Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen von Migranten, die bereits in Deutschland leben. Diskutiert werden dabei insbesondere Aspekte der informellen Anerkennung, wobei zunächst auf die Haltung der Arbeitgeber zu den Kompetenzen dieser Personengruppe eingegangen wird, dann die Frage der Arbeitsmarktintegration als ein doppeltes Problem diskutiert wird: Zum einen als Überwindung von Prozessen der im Lauf der qualifikationsinadäquaten Beschäftigung resp. Arbeitslosigkeit eingesetzten Destabilisierung der beruflichen Identität und zum anderen als Prozess der Aneignung von neuem Wissen. Schließlich wird die psychosoziale Dynamik in den Blick genommen, die als Empowerment in Anpassungsqualifizierungen in Gang gesetzt werden kann. (IAB)
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Literaturhinweis
Qualifizierungswege im Kontext des Anerkennungsgesetzes: Umsetzungshilfen für Qualifizierungsberaterinnen und Qualifizierungsberater (2014)
Severing, Eckart; Tieben-Westkamp, Christiane; Simon, Andrea; Fandrey, Natascha; Scheerer-Papp, Johanna; Flindt, Rotraud; Reutter, Johanna; Gentner, Susanne; Metzger, Hans-Dieter; Zuleger, Christa; Meimbresse, Claudia; Czock, Heidrun; Köthke, Torben;Zitatform
Fandrey, Natascha (2014): Qualifizierungswege im Kontext des Anerkennungsgesetzes. Umsetzungshilfen für Qualifizierungsberaterinnen und Qualifizierungsberater. (Leitfaden für die Bildungspraxis 66), Bielefeld: Bertelsmann, 48 S.
Abstract
"Das Gesetz zur Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen wird in der Praxis von professionellen Beratern umgesetzt. Sie brauchen für die Begleitung von Zuwandernden, die ihre Bildungsabschlüsse in Deutschland anerkennen lassen möchten, Fachkunde und Kenntnisse des Arbeits- und Qualifizierungsmarktes. Der Leitfaden erläutert die Handlungsoptionen eines Gleichwertigkeitsfeststellungsverfahrens von der Identifikation des Qualifizierungsbedarfs bis zur Finanzierung der Ausgleichsmaßnahmen. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen werden ebenfalls erläutert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Career strategies and spatial mobility among skilled migrants in Germany: the role of gender in the work-family interaction (2014)
Shinozaki, Kyoko;Zitatform
Shinozaki, Kyoko (2014): Career strategies and spatial mobility among skilled migrants in Germany. The role of gender in the work-family interaction. In: Tijdschrift voor economische en sociale geografie. Journal of Economic and Social Geography, Jg. 105, H. 5, S. 526-541. DOI:10.1111/tesg.12111
Abstract
"This paper aims to unravel the gendered career strategies of skilled migrants in Germany's financial and academic sectors. Such careers are being developed not only in tandem, but also often in negotiation, with gender relations in the family. Much of the existing literature in skilled migration studies has concentrated on the principal migrant and work-related context, treating the family as a rather secondary terrain. Drawing on participant observation and interviews, this paper shows that these two terrains, work and family, are closely interrelated in building skilled migrant workers' career pathways. My analysis of the experiences of migrant, dual-career couples shows that their transnational career strategies have a strong bearing on the fine balancing act and negotiation of intra-family gender relations, which are neither pre-given nor fixed. Key to understanding their strategies are migrants' transnationalising cultural capital, access to childcare provision, a life-stage perspective, and the role of dual-career policies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Menschen mit Migrationshintergrund auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2014)
Abstract
"Das Wichtigste in Kürze:
Der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in der Bevölkerung lag im Jahr 2012 bei 20 Prozent. Von den 2,17 Millionen Arbeitslosen (Dezember 2013) mit Angaben zum Migrationsstatus hat mit 770.000 deutlich mehr als ein Drittel (36 Prozent) einen Migrationshintergrund.
┐ In Westdeutschland ist der Anteil der Arbeitslosen mit Migrationshintergrund an allen Arbeitslosen (42 Prozent) weitaus höher als im Osten Deutschlands mit 18 Prozent. Rechnet man in Ostdeutschland die Bundeshauptstadt heraus, dann beträgt der Anteil Arbeitsloser mit Migrationshintergrund nur noch zehn Prozent.
┐ Bundesweit zeigt sich im SGB II (40 Prozent) ein deutlich höherer Anteil von Arbeitslosen mit Migrationshintergrund als im SGB III mit 26 Prozent. ┐ Vieles spricht dafür, dass der hohe Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund an den Arbeitslosen vor allem eine Folge fehlender (formaler und in Deutschland anerkannter) Qualifikationen ist.
┐ Im Dezember 2013 hatten 29 Prozent der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ohne Migrationshintergrund neben ihrem Leistungsanspruch in der Grundsicherung für Arbeitsuchende gleichzeitig ein Einkommen aus abhängiger und/oder selbständiger Erwerbstätigkeit. Bei den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten mit Migrationshintergrund waren es etwas mehr (31 Prozent), dabei war dieser Anteil unter den Spätaussiedlern mit 35 Prozent am höchsten.
┐ Etwas mehr als ein Drittel (37.000) der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung mit Angaben zum Migrationsstatus hatte einen Migrationshintergrund. Die Verteilung des Merkmales 'Migrationshintergrund' bei den Geförderten in Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung gleicht der Verteilung des Merkmals bei den Arbeitslosen und zeigt, dass diese Personengruppe proportional von den Weiterbildungsaktivitäten profitiert." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Deutschlands Wandel zum modernen Einwanderungsland : Jahresgutachten 2014 mit Integrationsbarometer (2014)
Zitatform
(2014): Deutschlands Wandel zum modernen Einwanderungsland : Jahresgutachten 2014 mit Integrationsbarometer. (Jahresgutachten ... mit Integrationsbarometer / Sachverständigenrat Deutscher Stiftungen für Integration und Migration 5), Berlin, 199 S.
Abstract
"Das SVR-Jahresgutachten untersucht Deutschlands Wandel zum modernen Einwanderungsland in den vergangenen fünf Jahren und benennt den zum Teil noch erheblichen Handlungsbedarf. Während die Bilanz in der Integrationspolitik gemischt ausfällt, ist bei der Arbeitsmigrationspolitik eine weitgehende Liberalisierung der Zuzugsmöglichkeiten für Fachkräfte erreicht worden. Dennoch fehlt nach wie vor eine zuwanderungspolitische Gesamtstrategie. Für die Weiterentwicklung der Integrations- und Migrationspolitik gibt der Sachverständigenrat eine Vielzahl von Handlungsempfehlungen ab.
Für das Jahresgutachten mit dem Titel 'Deutschlands Wandel zum modernen Einwanderungsland' wurde zum dritten Mal ein Integrationsbarometer erstellt. Befragt wurden rund 5.660 Personen mit und ohne Migrationshintergrund zu ihrer Einschätzung zum Integrationsklima, zur interkulturellen Öffnung, zur institutionellen Gleichstellung des Islam und zu religiöser Vielfalt." (Textauszug, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Zehnter Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland (2014)
Zitatform
(2014): Zehnter Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland. (... Bericht der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration 10), Berlin, 704 S.
Abstract
"Der Bericht über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland betrachtet umfassend Daten zu Personen mit Migrationshintergrund. Es wird also nicht nur nach Staatsangehörigkeit differenziert. Die vielfältigen Lebenslagen der Menschen mit Migrationshintergrund, von denen mehr als die Hälfte deutsche Staatsbürger sind, kommen zum Ausdruck. Im Mittelpunkt des 10. Lageberichts stehen die Bereiche Bildung - von der frühkindlichen Bildung bis zum Studium - sowie der Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Er stellt die rechtliche Situation von Bürgerinnen und Bürgern der Europäischen Union und von Zuwandererinnen und Zuwanderern aus Drittstaaten dar. Ausführlich wird die Situation von Menschen mit Aufenthalt aus humanitären Gründen, Asylsuchenden und Flüchtlingen beschrieben. Zudem führt der Bericht detailliert auf, wo Bürgerinnen und Bürger mit Zuwanderungsgeschichte diskriminiert werden, wo und in welcher Form ihnen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und gezielte Ausgrenzung entgegenschlägt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Einsteigen, Umsteigen, Aufsteigen: personenbezogene und strukturelle Rahmenbedingungen für Berufe und Bildungschancen im Sozial- und Gesundheitssektor (2013)
Ayan, Türkan; Schäfer, Miriam; Sosa y Fink, Stefanie; Müller, Eva M.; Zieher, Jürgen; Loerbroks, Katharina;Zitatform
Ayan, Türkan (Hrsg.) (2013): Einsteigen, Umsteigen, Aufsteigen. Personenbezogene und strukturelle Rahmenbedingungen für Berufe und Bildungschancen im Sozial- und Gesundheitssektor. Köln: Kölner Wissenschaftsverlag, 192 S.
Abstract
"Die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) konzentriert sich in diesem Herausgeberband auf die Ergebnisdarstellung von drei Pilotbefragungen mit Blick auf die Zielgruppen Migranten, die im Ausland ihre Qualifikation in der genannten Branche erworben haben, Experten im Gesundheits- und Sozialwesen und leitungsinteressierte Frauen aus diesen Sektoren.
In den dargestellten zwei leitfadengestützten Befragungen der Fachhochschule der Diakonie (FHdD) wurden in Experteninterviews u.a. Stakeholder wie Unternehmensvertreter von Sozialunternehmen zur Thematik der Pflegeausbildungsberufe und deren Akademisierung befragt. Daraus werden Implikationen für die strategische Ausrichtung von Hochschulen abgeleitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhalt:
Eva M. Müller, Türkan Ayan: Die Anerkennung im Ausland erworbener Qualifikationen im Sozial- und Gesundheitswesen. Eine hypothesengenerierende Pilotstudie unter Migranten (1-40);
Stefanie Sosa y Fink : Aufstiegsbedingungen weiblicher Führungskräfte unter besonderer Berücksichtigung des Gesundheits- und Sozialwesens. Eine hypothesengenerierende Interviewstudie (41-67);
Jürgen Zieher : Experteneinschätzungen zur aktuellen Situation in den Bereichen Frühpädagogik und Pflege in Heidelberg. Ergebnisse einer explorativen Befragung (69-107);
Miriam Schäfer, Katharina Loerbroks: Strategien zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften im Sozial- und Gesundheitswesen. Ergebnisse einer Befragung zu Personalentwicklungskonzepten und zur Attraktivität des Arbeitsfeldes (109-146);
Katharina Loerbroks, Miriam Schäfer : Implikationen für die Hochschule: Qualifizierungsbedarfe, Barrieren und Anreize, Zukunft von Hochschule. Ergebnisse einer Expertlnnenbefragung im Sozial- und Gesundheitswesen (147-189).Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Doppelte Berufsrückkehr: Nachgeholte Integration von hochqualifizierten Migrantinnen (2013)
Zitatform
Beer, Doris (2013): Doppelte Berufsrückkehr: Nachgeholte Integration von hochqualifizierten Migrantinnen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 62, H. 1, S. 33-38. DOI:10.3790/sfo.62.1.33
Abstract
"Auf Grundlage von Beratungsprojekten für hochqualifizierte Migrantinnen in Gelsenkirchen wird gezeigt, welche Barrieren vor einem Einstieg in ihre jeweiligen berufsfachlichen Arbeitsmärkte zu überwinden sind. Dies sind die rechtlichen Zugänge zum Arbeitsmarkt, die mangelnde Anerkennung mitgebrachter Berufsqualifikationen, ein zu geringes Angebot an Deutschkursen auf hohem Niveau, zu geringer Zugang zu beruflicher Anpassungsqualifizierungen, in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie in Ausschlussmechanismen seitens der Arbeitsagenturen und Job Center. Es werden Schlussfolgerungen gezogen, welche Neuregelungen erforderlich sind, um hochqualifizierten Migrantinnen den Zugang in ihre Beschäftigungsfelder zu erleichtern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Potenziale und Grenzen der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen durch das Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) (2013)
Beinke, Kristina;Zitatform
Beinke, Kristina (2013): Potenziale und Grenzen der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen durch das Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG). In: Berufsbildung, Jg. 67, H. 142, S. 10-13.
Abstract
Mit dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG), das am 01. April 2012 in Kraft trat, wird der Prozess der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen in Deutschland weiter standardisiert. Das Gesetz wird zugleich der Fachkräftesicherung dienen. Mit Blick auf den berufsspezifischen Fachkräfteengpass werden anahnd des Geltungsbereiches die Möglichkeiten und Grenzen der Wirksamkeit des Gesetzes eingeschätzt." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen: Erfahrungen nach eineinhalb Jahren Anerkennungsgesetz (2013)
Benzer, Ulrike;Zitatform
Benzer, Ulrike (2013): Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen. Erfahrungen nach eineinhalb Jahren Anerkennungsgesetz. In: Recht der Jugend und des Bildungswesens, Jg. 61, H. 3, S. 317-329.
Abstract
"Am 1. April 2012 trat das 'Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen', das sog. Anerkennungsgesetz des Bundes in Kraft'. Die Gesetzesinitiative wurde unter der Federführung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Abstimmung mit den beteiligten Fachressorts erarbeitet. Um einzuschätzen, inwieweit die Ziele des Gesetzes bereits erreicht werden und wo weiterer Handlungsbedarf besteht, werden im Folgenden die bisherigen Erfahrungen der Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen dargestellt. Dazu wird zunächst zur Beschreibung der Ausganglage das Anerkennungsgesetz des Bundes erläutert, der Stand der entsprechenden Gesetzgebung auf Landesebene wiedergegeben und die Informations- und Beratungsangebote des Bundes beschrieben. Im Anschluss werden Zahlen und Erkenntnisse zur Inanspruchnahme von Informations- und Beratungsangeboten sowie zur Antragstellung dargestellt. Daraus werden schließlich weitere Entwicklungsanforderungen und Perspektiven abgeleitet." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wege zur Anerkennung - Wege zur Integration?: Inanspruchnahme und Ergebnisse von Beratung zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen (2013)
Zitatform
Brussig, Martin, Ulrich Mill & Lina Zink (2013): Wege zur Anerkennung - Wege zur Integration? Inanspruchnahme und Ergebnisse von Beratung zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen. (IAQ-Report 2013-05), Duisburg, 18 S. DOI:10.17185/duepublico/45693
Abstract
"Seit 2012 haben Zugewanderte unabhängig von ihrer Herkunft einen Rechtsanspruch, ihre im Ausland erworbenen Berufsabschlüsse in Deutschland auf Gleichwertigkeit prüfen und sich bescheinigen zu lassen. In einer Befragung von Zugewanderten, die eine Anerkennungsberatung in Anspruch genommen haben, zeigt sich, dass fast allen die Anerkennung ihres im Ausland erworbenen Abschlusses wichtig oder sehr wichtig ist. Die vorliegenden Befunde deuten darauf hin, dass sich mit einer teilweisen oder vollständigen Anerkennung ihre Arbeitsmarktchancen verbessern." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bilanz nach einem Jahr Anerkennungsgesetz (2013)
Maier, Ralf;Zitatform
Maier, Ralf (2013): Bilanz nach einem Jahr Anerkennungsgesetz. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 42, H. 2, S. 48-49.
Abstract
"Am 1. April 2013 ist das Anerkennungsgesetz des Bundes ein Jahr in Kraft. Vor dem Hintergrund der mit dem Gesetz verbundenen Ziele und Erfahrungen mit der Umsetzung und Anwendung des neuen Rechts kann aus Sicht des zuständigen Fachministeriums eine erste positive Bilanz gezogen werden. Im Beitrag werden die zentralen Eckpunkte benannt und aktuelle Daten zur Inanspruchnahme vorgestellt." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Bewertung der nationalen Reglementierungen des Berufszugangs: Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat und den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss. COM(2013) 676 final (2013)
Abstract
"Die europäischen Volkswirtschaften leiden unter den Folgen der Finanzkrise und deren Auswirkungen auf die öffentlichen Finanzen. Im gesamten Binnenmarkt denken die nationalen Regierungen über Möglichkeiten zur Förderung der Beschäftigung und der Wiederherstellung des Wirtschaftswachstums nach. In ihrer Mitteilung vom Juni 2012 über die Umsetzung der Dienstleistungsrichtlinie hat die Kommission herausgestellt, wie wichtig es vor diesem Hintergrund ist, auch weiterhin einen geeigneten rechtlichen Rahmen für Dienstleistungen der freien Berufe zu gewährleisten. Die überarbeitete Richtlinie über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, über die der Rat, das Europäische Parlament und die Kommission im Juni 2013 politische Einigung erzielt haben, trägt diesen Erwägungen Rechnung. In der Richtlinie wird eine neue Strategie gefordert, der zufolge jeder Mitgliedstaat seine Vorschriften über Berufsqualifikationen, die den Zugang zu Berufen oder Berufsbezeichnungen regeln, zu überprüfen und zu modernisieren hat. Die vorliegende Mitteilung enthält einen Arbeitsplan zur Durchführung einer derartigen Überprüfung. Um sicherzustellen, dass alle Mitgliedstaaten ein gemeinsames Ziel verfolgen, wird in dieser Mitteilung ein Rahmen vorgegeben, der es den Mitgliedstaaten ermöglichen soll, bis April 2015 die ersten nationalen Aktionspläne vorzulegen." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Anerkennung für Migranten?: was leistet das Anerkennungsgesetz oder was kann das Anerkennungsgesetz leisten? (2012)
Zitatform
Burkert, Carola (2012): Anerkennung für Migranten? Was leistet das Anerkennungsgesetz oder was kann das Anerkennungsgesetz leisten? In: IQ konkret H. 1, S. 21-22., 2012-07-02.
Abstract
"Am 1. April 2012 ist das Anerkennungsgesetz in Kraft getreten. Bis zu 300.000 bereits im Land lebende Migrantinnen und Migranten sollen davon profitieren können. Deutschland muss qualifizierten Menschen mit Migrationshintergrund damit klar signalisieren, was ihre Ausbildung wert ist. Das Gesetz bietet Chancen, steht aber auch vor Herausforderungen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen - ein Blick über den nationalen Tellerrand (2012)
Zitatform
Eberhardt, Christiane & Silvia Annen (2012): Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsabschlüssen - ein Blick über den nationalen Tellerrand. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 41, H. 5, S. 44-45.
Abstract
"In einer Reihe von Ländern ist die Anerkennung von im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen bereits seit einiger Zeit geregelt. Für die Umsetzung des neuen Anerkennungsgesetzes in Deutschland drängt sich die Frage auf, welche Modelle und Verfahren in anderen Ländern implementiert wurden, um Fachkräfte auf den heimischen Arbeitsmärkten besser zu integrieren und welche Impulse davon für die deutsche Diskussion ausgehen können." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Migrant-ready? Der Nutzen des Anerkennungsgesetzes für Unternehmen (2012)
Englmann, Bettina;Zitatform
Englmann, Bettina (2012): Migrant-ready? Der Nutzen des Anerkennungsgesetzes für Unternehmen. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 41, H. 5, S. 33-37.
Abstract
"Laut DIHK-Arbeitsmarktreport 2011 hat sich die Zahl der Betriebe, die im Fachkräftemangel eines der größten wirtschaftlichen Risiken sehen, seit 2010 verdoppelt. Um diesem Problem zu begegnen, werden von Unternehmen verschiedene Strategien erwogen. Dazu zählt sowohl eine verstärkte Beschäftigung von qualifizierten Migrantinnen und Migranten, die bereits in Deutschland leben, als auch von zukünftigen Zuwanderinnen und Zuwanderern. Der Beitrag geht der Frage nach, inwieweit das Personalmanagement in Unternehmen auf diese Beschäftigtengruppe eingestellt ist und welche Möglichkeiten das neue Anerkennungsgesetz bietet, um Unternehmen bei der Suche, Beschäftigung und individuellen Förderung von qualifizierten Fachkräften mit Migrationserfahrung zu unterstützen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Entwicklung der Zuwanderung hochqualifizierter Drittstaatsangehöriger nach Deutschland (2012)
Zitatform
Ette, Andreas, Stefan Rühl & Lenore Sauer (2012): Die Entwicklung der Zuwanderung hochqualifizierter Drittstaatsangehöriger nach Deutschland. In: Zeitschrift für Ausländerrecht und Ausländerpolitik, Jg. 32, H. 1/2, S. 14-20.
Abstract
"Im Kontext des zunehmenden internationalen Wettbewerbs um hochqualifizierte Fachkräfte kam es während des vergangenen Jahrzehnts zu einem deutlichen Wandel in der deutschen Arbeitsmigrationspolitik. Während vor allem die öffentlichen Diskussionen durch ein Bild des Scheiterns dieser Reformen dominiert sind, liegen bisher kaum belastbare Daten zur Entwicklung des Umfangs und der Dauer der Zuwanderung Hochqualifizierter vor. Der Beitrag basiert auf einem systematischen Vergleich der Entwicklungen der vergangenen dreizehn Jahre und zeigt, dass die absolute und relative Bedeutung der Zuwanderung Hochqualifizierter heute um ein-Vielfaches höher liegt als noch Ende der 1990er Jahre. Angesichts aktueller Prognosen zur Entwicklung des Fachkräftebedarfs sind weitere Reformschritte erforderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen - das neue Anerkennungsgesetz des Bundes (2012)
Fohrbeck, Dorothea;Zitatform
Fohrbeck, Dorothea (2012): Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen - das neue Anerkennungsgesetz des Bundes. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 41, H. 5, S. 6-10.
Abstract
"Viele Erwerbspersonen in Deutschland verfügen über berufliche Qualifikationen und Abschlüsse, die im Ausland erworben wurden und auf dem deutschen Arbeitsmarkt dringend gebraucht werden. In der Vergangenheit konnten sie aber oft nicht optimal eingesetzt werden, da Maßstäbe und Verfahren zur Bewertung dieser Qualifikationen fehlten. Mit dem am 1. April 2012 in Kraft getretenen Anerkennungsgesetz stehen künftig - zumindest für die bundesrechtlich geregelten Berufe - bundesweit einheitliche Verfahren und Kriterien zur Bewertung ausländischer Berufsqualifikationen zur Verfügung. Für Menschen mit Auslandsqualifikationen verbessern sich damit die Chancen auf Beschäftigung im erlernten Beruf. Zudem erhöht das Gesetz die Attraktivität Deutschlands für internationale Fachkräfte. Der Beitrag schildert Hintergründe zur Entstehung des Gesetzes, stellt die zentralen Regelungsinhalte vor und benennt abschließend weitere Handlungserfordernisse zur Umsetzung des Gesetzes." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Verbindungslinien zwischen DQR und Anerkennungsgesetz (2012)
Hanf, Georg;Zitatform
Hanf, Georg (2012): Verbindungslinien zwischen DQR und Anerkennungsgesetz. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 41, H. 5, S. 46-49.
Abstract
"In der Debatte um den Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) im Herbst 2011 drehte sich alles nur noch um den - relativen - Wert des Abiturs im Gefüge des deutschen Qualifikationssystems. Dabei geriet völlig aus dem Blick, dass der Deutsche Qualifikationsrahmen seinen Ursprung im Europäischen Qualifikationsrahmen (EQR) hat und dass seine Ziele und Zwecke nicht nur nationale sind. Deutschland hatte sich auf den europäischen Prozess eingelassen, um die Verständlichkeit und Vergleichbarkeit von Qualifikationen der verschiedenen Länder in den jeweils anderen Ländern zu verbessern und so die Mobilität der Bürger zu fördern. Zeitgleich mit der DQR-Diskussion wurde das "Gesetz zur Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen" (BQFG) vorbereitet. Beide Prozesse liefen völlig unabhängig voneinander nebeneinander her, obwohl doch die Bezüge auf der Hand liegen. Dieser Beitrag versucht, eben diese Bezüge deutlich zu machen." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Hemmnisse und Probleme bei Gründungen durch Migranten (2012)
Zitatform
Kay, Rosemarie & Stefan Schneck (2012): Hemmnisse und Probleme bei Gründungen durch Migranten. (IfM-Materialien 214), Bonn, 58 S.
Abstract
"Obwohl Migranten häufiger gründen als nicht Zugewanderte stellt sich die Frage, ob im Gründungsprozess Hemmnisse und Probleme auftreten, die in besonderer Weise für Migranten wirksam werden. Dieser Frage ist die Studie mittels einer Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen einerseits und empirischer Analysen auf Basis des Gründerpanels des IfM Bonn andererseits nachgegangen. Zwar sind Migranten und nicht Zugewanderte zumeist von denselben Hemmnissen und Problemen betroffen, spezifische Qualifikationsanforderungen im zulassungspflichtigen Handwerk und in den Freien Berufen betreffen aber ausschließlich Migranten, deren im Ausland erworbene Abschlüsse nicht ohne aufwändiges Verfahren anerkannt werden. Überdies werden Migranten häufiger als nicht Zugewanderte von Finanzierungsproblemen an der (zügigen) Umsetzung ihrer Gründungspläne gehindert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Anerkennung und Arbeitsmarktzugang: Mögliche Auswirkungen des Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes (BQFG) (2012)
Zitatform
Knuth, Matthias (2012): Anerkennung und Arbeitsmarktzugang. Mögliche Auswirkungen des Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes (BQFG). In: IQ konkret H. 1, S. 23-24.
Abstract
"Zur Einschätzung der möglichen Wirkungen des 'Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes' (BQFG) wären mindestens vier Fragen zu beantworten:
1. Wie viele Personen auf dem deutschen Arbeitsmarkt verfügen über im Ausland erworbene Qualifikationen, zu denen es einen Referenzberuf gibt, der unter das BQFG fällt?
2. Für wie viele davon macht eine formale Anerkennung biografisch gesehen noch einen Sinn, und wie viele werden tatsächlich eine Anerkennung anstreben?
3. Wie groß sind die Chancen der Anerkennung?
4. Was bringt eine Anerkennung auf dem Arbeitsmarkt?
Die Antworten auf die Fragen 1. bis 3. sind gleichermaßen unsicher; hier gibt es nur grobe Schätzungen. Allein zur vierten Frage gibt es gesicherte statistische Untersuchungen, die im Zentrum dieses Beitrags stehen sollen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The labour market integration of immigrants and their children in Switzerland (2012)
Zitatform
Liebig, Thomas, Sebastian Kohls & Karolin Krause (2012): The labour market integration of immigrants and their children in Switzerland. (OECD social, employment and migration working papers 128), Paris, 117 S. DOI:10.1787/5k9fjjs1m2d2-en
Abstract
"Die Schweiz weist einen hohen Anteil an Immigranten auf, und die Gesamtbilanz hinsichtlich der Integration in den Arbeitsmarkt ist positiv. Dies ist teilweise darauf zurück zu führen, dass in der Schweiz nahezu Vollbeschäftigung herrscht und die meisten Immigranten aus Nachbarländern stammen. Die Schweiz verzeichnet einen hohen Anteil vor kurzem eingewanderter Personen aus der EU. Diese Bevölkerungsgruppe hat sich im Allgemeinen gut in den Arbeitsmarkt integriert. Es gibt gewisse Anzeichen einer Verschlechterung der Beschäftigungssituation für Frauen aus Ländern mit niedrigen Einkommensniveau. Die schlechte Situation der Migranten, die vor kurzem aus humanitären Gründen eingewandert sind, verlangt nach besser strukturierten Massnahmen für die Integration. Die Anreize der Kantone für eine rasche Integration der aus humanitären Gründen eingewanderten Personen in den Arbeitsmarkt müssen verstärkt werden und die weiterhin bestehenden juristischen Hindernisse für den Zugang zum Arbeitsmarkt sollten beseitigt werden. Lohnsubventionen scheinen eine besonders wirksame Integrationsmassnahme für Immigranten zu sein, diese profitieren jedoch nur selten davon. Die Sprachförderung muss ausgebaut und stärker auf den Arbeitsmarkt ausgerichtet werden. Die Einbürgerung sollte erleichtert werden, da sie die Integration der Immigranten fördert. Die Transparenz in Bezug auf Evaluation und Anerkennung der ausländischen Diplome sollte verbessert werden und das Verfahren muss alle Berufe umfassen. Diskriminierung bei der Anstellung kommt in der Schweiz häufig vor, und eine verstärkte Sensibilisierung für dieses Problem ist erforderlich. Das System der Berufslehre scheint für die Kinder der Immigranten gut zu funktionieren aber der Tatsache, dass der Prozentsatz der Lehrabschlüsse niedrig ist, sollte mehr Beachtung geschenkt werden. Alle jungen Immigranten müssen gleichberechtigten Zugang zur aktiven Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Beitrag des Anerkennungsgesetzes zur Bewältigung des Fachkräftemangels (2012)
Schandock, Manuel; Bremser, Felix;Zitatform
Schandock, Manuel & Felix Bremser (2012): Der Beitrag des Anerkennungsgesetzes zur Bewältigung des Fachkräftemangels. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 41, H. 5, S. 11-14.
Abstract
"Ein großer Teil der nach Deutschland zugewanderten Erwerbspersonen hat bereits im Herkunftsland einen beruflich qualifizierenden Abschluss erworben. Das Anerkennungsgesetz soll es ihnen nun erleichtern, die Gleichwertigkeit dieser Abschlüsse mit den deutschen Abschlüssen feststellen zu lassen. Damit sollen ihre Chancen auf eine qualifikationsadäquate Beschäftigung verbessert werden und gleichzeitig vorhandenes Fachkräftepotenzial mobilisiert werden. Im Beitrag wird anhand von Mikrozensusdaten gezeigt, dass zugewanderte Fachkräfte insbesondere in Bezug auf Fachkräfteengpässe ein erhebliches Potenzial für den deutschen Arbeitsmarkt darstellen. Allerdings wird auch deutlich, dass die Trennung zwischen bundesrechtlich und landesrechtlich geregelten Abschlüssen dazu führt, dass ein Teil des Fachkräftepotenzials derzeit noch nicht erreicht wird." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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Literaturhinweis
Anerkennung der Berufsqualifikation zugewanderter Lehrerinnen und Lehrer: Verbesserungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung des Anerkennungsgesetzes des Bundes (2012)
Weizsäcker, Esther;Zitatform
Weizsäcker, Esther (2012): Anerkennung der Berufsqualifikation zugewanderter Lehrerinnen und Lehrer. Verbesserungsmöglichkeiten unter Berücksichtigung des Anerkennungsgesetzes des Bundes. In: Recht der Jugend und des Bildungswesens, Jg. 60, H. 2, S. 237-253.
Abstract
"Vor dem Hintergrund des Inkrafttretens des Anerkennungsgesetzes des Bundes geht dieser Beitrag daher der Frage nach, welche Möglichkeiten für eine Verbesserung der landesrechtlichen Regelungen zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen von Lehrerinnen und Lehrern bestehen. Zu diesem Zweck werden zunächst die wichtigsten Inhalte des Anerkennungsgesetzes des Bundes sowie die bisher geltenden landesrechtlichen Regelungen für Lehrerinnen und Lehrer zusammenfassend dargestellt. Im Anschluss daran wird erläutert, welche Handlungsmöglichkeiten und offenen Fragen sich bei der Übertragung der im Anerkennungsgesetz des Bundes festgeschriebenen Grundsätze auf die landesrechtlichen Regelungen für Lehrerinnen und Lehrer ergeben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Stand der Umsetzung des Anerkennungsgesetzes für Berufsqualifikationen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/11599) (2012)
Zitatform
(2012): Stand der Umsetzung des Anerkennungsgesetzes für Berufsqualifikationen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/11599). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/11803 (11.12.2012)), 9 S.
Abstract
"Zum 1. April 2012 ist das Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen in Kraft getreten. Das Gesetz verfolgt das Ziel, Berufsqualifikationen, die im Ausland erworben wurden, besser für den deutschen Arbeitsmarkt zu nutzen bzw. eine qualifikationsnahe Beschäftigung zu ermöglichen. Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zum Stand der Umsetzung des Gesetzes. (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Anerkennung im Ausland erworbener Qualifikationen: ungenutzte Potenziale zur Fachkräftesicherung (2011)
Zitatform
Beinke, Kristina & Sandra Bohlinger (2011): Anerkennung im Ausland erworbener Qualifikationen. Ungenutzte Potenziale zur Fachkräftesicherung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 40, H. 3, S. 20-24.
Abstract
"Die Sicherung des Fachkräftebedarfs ist eine zentrale bildungs- und arbeitsmarktpolitische Herausforderung. Potenzial zur Fachkräftesicherung stellen u. a. Personen mit im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen dar, denn sie sind aufgrund fehlender Anerkennung in Deutschland meist gar nicht oder unterhalb ihres Qualifikationsniveaus beschäftigt. Um diesem Problem Rechnung zu tragen, wurde Ende März 2011 ein Gesetzentwurf zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung von im Ausland erworbenen beruflichen Qualifikationen und Berufsabschlüssen verabschiedet. Damit sollen ausländische Abschlüsse und Qualifikationen für den Einzelnen besser verwertbar gemacht werden. Der Beitrag stellt die geplanten Neuerungen der aktuellen Anerkennungssituation in Deutschland gegenüber und hinterfragt, inwiefern sie die derzeitigen Probleme bei der Anerkennung lösen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Revised final report - Study evaluating the Professional Qualifications Directive against recent educational reforms in EU Member States (2011)
Howat, Colin; Ulicna, Daniela; Harris, Paul;Zitatform
Howat, Colin, Daniela Ulicna & Paul Harris (2011): Revised final report - Study evaluating the Professional Qualifications Directive against recent educational reforms in EU Member States. London, 250 S.
Abstract
Der überarbeitete Endbericht zu den Auswirkungen der Bildungsreformen innerhalb der EU zur Anerkennung der Berufsqualifikationen (namentlich des Bologna-Prozesses und des Europäische Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen) nach der Richtlinie 2005/36/EG nutzt eine Vielzahl vom Methoden, Sekundäranalysen und Expertenbefragungen und betrachtet dabei genauer 17 Berufe in allen Mitgliedstaaten sowie acht ausgewählte Berufe in vertiefenden Fallstudien. Evaluiert werden Umfang und Tiefe der Konvergenz unter dem Bologna-Prozess und die Wirkungen des European Credit Transfer and Accumulation Systems (ECTS) auf die Anerkennung von Berufsqualifikationen. Weitere Untersuchungsziele sind die Abschätzung zukünftiger Wirkungen der Bologna-Reformen auf die Qualifikationsanerkennung, Berufe, die von einer Erleichterung der Anerkennung profitieren würden, alternative Methoden zur Erreichung von Konvergenz und die Rolle der (nationalen) Qualitätssicherung. Ärzte profitieren bereits durch die automatische Anerkennung der Ausbildung. Gegenstand der Studie sind der dreistufige Ausbildungsweg für Mediziner und der hohe Bekanntheitsgrad von ECTS. In Teilen der Befragungsergebnisse kommt eine Skepsis über die Festlegung von Mindeststandards statt der Studiendauer als Bewertungsmaßstab zum Ausdruck. Für die Berufe, die unter die allgemeine Regelung zur Anerkennung von Ausbildungsnachweisen fallen, werden das fünfstufige System nach Art. 11 der Richtline, die Verwendung des achtstufigen Europäischen Qualifikationsrahmens, ein System ohne Stufen sowie der Umgang mit älteren Berufsabschlüssen diskutiert. (IAB)
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Literaturhinweis
Migrationsspezifische beschäftigungsorientierte Beratung - spezifische Themen, spezifische Bedarfe: Ergebnisse einer Delphi-Breitband-Erhebung (2011)
Kohn, Karl-Heinz P.;Zitatform
Kohn, Karl-Heinz P. (2011): Migrationsspezifische beschäftigungsorientierte Beratung - spezifische Themen, spezifische Bedarfe. Ergebnisse einer Delphi-Breitband-Erhebung. Berlin, 34 S.
Abstract
"Im von der Bundesregierung geförderten Netzwerk 'Integration durch Qualifizierung' werden seit mehreren Jahren Erfahrungen mit einem differenzierten Modellsystem zur migrationsspezifischen beschäftigungsorientierten Beratung erarbeitet. Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wird in der vorliegenden Untersuchung herausgearbeitet, welche Themen und Bedarfe sich als gemeinsame Spezifika einer migrationsspezifisch angebotenen beschäftigungsorientierten Beratung zu unterschiedlichen Anlässen innerhalb der Erwerbsbiografie von Ratsuchenden mit Migrationshintergrund ergeben. Gestützt auf die Expertise der Akteure im Netzwerk ... wurde hierzu im Frühjahr 2010 eine Delphi-Breitband-Erhebung durchgeführt. Die Gesamtschau der Ergebnisse dieser Erhebung bildet die Grundlage für die Konkretisierung der im Nationalen Integrationsplan formulierten Zielstellung und der flächendeckenden Umsetzung des sich aus ihr ergebenden Auftrages. Sie dient dem Auftrag gebenden Bundesministerium für Arbeit und Soziales zugleich zur Sicherung der während der praktischen Modellarbeit des Netzwerks erzielten Erkenntnisse für die (Weiter-)Entwicklung eines Konzepts zur migrationsspezifischen beschäftigungsorientierten Beratung." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kurzstudie zur Erweiterung der Grundlagenarbeit aus der Machbarkeitsstudie zum Aufbau eines berufs- und länderübergreifenden Informationsportals (Datenbank) zur Erschließung der Beschäftigungspotenziale von Migrantinnen und Migranten. Schlussbericht (2011)
Riesen, Ilona; Werner, Dirk; Zetzsche, Indre;Zitatform
Riesen, Ilona, Dirk Werner & Indre Zetzsche (2011): Kurzstudie zur Erweiterung der Grundlagenarbeit aus der Machbarkeitsstudie zum Aufbau eines berufs- und länderübergreifenden Informationsportals (Datenbank) zur Erschließung der Beschäftigungspotenziale von Migrantinnen und Migranten. Schlussbericht. Köln, 82 S.
Abstract
"Im Rahmen eines zweimonatigen Projekts führten das IW Köln und IFOK zur Erweiterung der Grundlagenarbeit aus der Machbarkeitsstudie zum Aufbau eines berufs- und länderübergreifenden Informationsportals zur Erschließung der Beschäftigungspotenziale von Migrantinnen und Migranten eine Kurzstudie mit folgenden drei Modulen durch: (a) Engpassanalyse zur berufsbezogenen Ausrichtung des Informationsportals (b) Übertragbarkeitsanalyse des Prüfverfahrens der ZAB (c) Potenzialprüfung der Lissabon-Bescheinigung. Schlussbericht zur Kurzstudie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) legt die Ergebnisse vor." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vorschlag für Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates zur Änderung der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen und der Verordnung [...] über die Verwaltungszusammenarbeit mithilfe des Binnenmarktinformationssystems: KOM(2011) 883 endgültig (2011)
Abstract
"Die Mobilität von qualifizierten Berufstätigen ist in der Europäischen Union gering. Allerdings scheint es ein großes unausgeschöpftes Potenzial für Mobilität zu geben. Laut einer Eurobarometer-Umfrage aus dem Jahr 2010 ziehen 28 % der EU-Bürger eine Beschäftigung im Ausland in Betracht. Die Anerkennung von Berufsqualifikationen für das effektive Funktionieren der Grundfreiheiten des Binnenmarktes für EU-Bürger von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig sollte Mobilität nicht auf Kosten der Verbraucher gehen. Dies gilt insbesondere für Patienten, die von Angehörigen der Gesundheitsberufe angemessene Sprachkenntnisse erwarten. Außerdem wird das Potenzial eines stärker integrierten Dienstleistungsmarkts im Bereich der freiberuflichen Dienstleistungen weiterhin nicht ausgeschöpft. Während durch die Dienstleistungsrichtlinie aus dem Jahr 2006 neue Möglichkeiten geboten wurden, lag der Schwerpunkt der Richtlinie über Berufsqualifikationen aus dem Jahr 2005 auf der Zusammenführung 15 bestehender Richtlinien in einem einzigen Rechtsinstrument.
Mit der Modernisierung der Richtlinie würde auch dem Bedarf der Mitgliedstaaten nachgekommen, die sich einem zunehmenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften gegenübersehen. Die Mobilität der EU-Bürger auf dem Binnenmarkt ist diesbezüglich ein wichtiges Thema. Der Mangel an Arbeitskräften wird in Zukunft nicht nur fortbestehen, sondern voraussichtlich sogar ansteigen, insbesondere im Gesundheitswesen, im Bildungsbereich und auch in Wachstumsbranchen wie dem Bauwesen oder im Bereich Unternehmensdienstleistungen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung (18. Ausschuss) 1. zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung (Drucksache 17/6260) Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen 2. zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der CDU/CSU sowie der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 17/3048) Ausländische Bildungsleistungen anerkennen - Fachkräftepotentiale ausschöpfen sowie weiterer Anträge (2011)
Zitatform
(2011): Beschlussempfehlung und Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung (18. Ausschuss) 1. zu dem Gesetzentwurf der Bundesregierung (Drucksache 17/6260) Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen 2. zu dem Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der CDU/CSU sowie der Abgeordneten und der Fraktion der FDP (Drucksache 17/3048) Ausländische Bildungsleistungen anerkennen - Fachkräftepotentiale ausschöpfen sowie weiterer Anträge. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/7218 (28.09.2011)), 62 S.
Abstract
Ziel des Gesetzentwurfs ist es, die wirtschaftliche Einbindung von Fachkräften mit Auslandsqualifikationen maßgeblich zu verbessern und die Integration von in Deutschland lebenden Migrantinnen und Migranten in den deutschen Arbeitsmarkt zu fördern. Die Verfahren zur Anerkennung und Bewertung von ausländischen Berufsqualifikationen werden ausgeweitet, vereinfacht und verbessert. Im Zuständigkeitsbereich des Bundes wird ein allgemeiner Anspruch auf eine individuelle Prüfung der Gleichwertigkeit von ausländischen Berufsqualifikationen mit inländischen Referenzqualifikationen geschaffen. Die Drucksache enthält die Beschlussempfehlung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung und den Bericht der Abgeordneten, der die wesentlichen Inhalte der Vorlagen zusammenfasst, Stellungnahmen der mitberatenden Ausschüsse enthält und Beratungsverlauf und -ergebnisse im federführenden Ausschuss darstellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen: Gesetzentwurf der Bundesregierung (2011)
Zitatform
(2011): Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen. Gesetzentwurf der Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/6260 (22.06.2011)), 120 S.
Abstract
"Ziel dieses Gesetzentwurfs ist es, die wirtschaftliche Einbindung von Fachkräften mit Auslandsqualifikationen maßgeblich zu verbessern und die Integration von im Land lebenden Migrantinnen und Migranten in den deutschen Arbeitsmarkt zu fördern. Angesichts der demographischen Entwicklung und des sich abzeichnenden Fachkräftemangels in Deutschland müssen alle im Inland vorhandenen Qualifikationspotenziale künftig besser genutzt und im Ausland erworbene berufliche Qualifikationen gezielter für den deutschen Arbeitsmarkt aktiviert werden. Im Zuständigkeitsbereich des Bundes wird ein allgemeiner Anspruch auf eine individuelle Prüfung der Gleichwertigkeit von ausländischen Berufsqualifikationen mit inländischen Referenzqualifikationen geschaffen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktintegration von hochqualifizierten Zuwanderern: Erklärung des spezifischen Integrationsmusters in den deutschen Arbeitsmarkt von Aussiedlern und jüdischen Kontingentflüchtlingen aus der ehemaligen Sowjetunion (2010)
Zitatform
Birkner, Elisabeth (2010): Arbeitsmarktintegration von hochqualifizierten Zuwanderern. Erklärung des spezifischen Integrationsmusters in den deutschen Arbeitsmarkt von Aussiedlern und jüdischen Kontingentflüchtlingen aus der ehemaligen Sowjetunion. Mannheim, 179 S.
Abstract
"Welche zentralen Mechanismen stehen einer schnellen und erfolgreichen Arbeitsmarktintegration von hochgebildeten Zuwanderern im Wege? Im Speziellen wird dieser Frage durch den Vergleich der Arbeitsmarktergebnisse von Aussiedlern und jüdischen Kontingentflüchtlingen und der theoretischen Ergründung sowie empirischen Überprüfung der darin abweichenden Ergebnisse nachgegangen. In Kapitel 2 soll anhand von Befunden zur Arbeitsmarktintegration beider hier betrachteter Zuwanderergruppen das spezifische Erklärungsproblem dieser Forschungsarbeit herausgearbeitet werden. Dazu werden die Ergebnisse bislang vorliegender empirischer Studien zusammengetragen, geordnet und miteinander verglichen. In Kapitel 3 werden entsprechend der verfolgten Analysestrategie zwei Erklärungsprobleme in eigenen Unterkapiteln theoretisch untersucht. Dazu wird zunächst das Explanandum des jeweiligen Teileingliederungsprozesses beschrieben. Dann wird der theoretische Rahmen für die Ergründung der jeweils feststellbaren Gruppenunterschiede umrissen. Unter Berücksichtigung gruppenspezifischer Randbedingungen werden im Anschluss daran jeweils spezifische Erklärungsmechanismen entwickelt. Der Fokus liegt dabei nicht auf der Erläuterung der bekannten Grundideen der Erklärungsargumente (wie bspw. der Humankapitaltheorie), sondern auf der expliziten Ausformulierung von spezifischen Mechanismen unter Einbezug der Randbedingungen. Dieser Teil der theoretischen Auseinandersetzung kommt in vielen Studien viel zu kurz. Bevor die in Kapitel 3 aus theoretischen Überlegungen abgeleiteten Hypothesen auf ihre empirische Relevanz hin getestet werden, soll in Kapitel 4 zunächst auf die Datengrundlage, die solch eine anspruchsvolle Überprüfung erlaubt, näher eingegangen werden. Die Datenbasis ist in einem Projekt entstanden, welches sich mit der Arbeitsmarkintegration von Zuwanderern aus der ehemaligen Sowjetunion in Deutschland und Israel vergleichend beschäftigt. Neben umfangreichen Sekundärdatenanalysen wurden im Projekt Primärdaten erhoben. Für die Datenerhebung in Deutschland war die Autorin dieser Qualifikationsarbeit verantwortlich. Dies ermöglicht fundierte Einblicke in die Generierung der Datengrundlage und eine Qualitätsbewertung in detaillierter Form. Da die Realisation einer Zufallsstichprobe von Aussiedlern und jüdischen Kontingentflüchtlingen aus der ehemaligen Sowjetunion an sich schon eine große Herausforderung darstellt und darüber hinaus noch ein Stichprobenziehungsverfahren - die Onomastikmethode - zur Anwendung kam, zu welchem bislang kaum Erfahrungen vorlagen, wird in diesem Kapitel ausführlich das Vorgehen bei der Datengewinnung skizziert, wie auch gründlich das angewendete Verfahren überprüft. In Kapitel 5 wird die empirische Relevanz der im theoretischen Teil skizzierten Erklärungsargumente für die Erklärung beider Teilexplananda überprüft. Dazu muss zunächst geklärt werden, wie die theoretisch relevanten Größen in der Datengrundlage, unter Berücksichtigung der analysemethodischen Besonderheiten, operationalisiert werden. Dann wird mit deskriptiven wie multivariaten Analysen die Erklärungskraft der theoretischen Mechanismen einem empirischen Test unterzogen. Im abschließenden Kapitel 6 werden Befunde skizziert, die sich aus der gemeinsamen Betrachtung der Ergebnisse beider Teilprozesse ergeben, danach entsprechende Schlussfolgerungen gezogen und auf Fragen hingewiesen, die sich direkt an die eigenen Untersuchungsergebnisse anschließen." (Textauszug, IAB-Doku)
