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Dossier

Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung

Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.

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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.

Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.

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  • Literaturhinweis

    Mittelfristig hat die Berufseinstiegsbegleitung einen positiven Einfluss auf Beschäftigung und Verdienst (2025)

    Heß, Pascal ; Wilzek, Lukas;

    Zitatform

    Heß, Pascal & Lukas Wilzek (2025): Mittelfristig hat die Berufseinstiegsbegleitung einen positiven Einfluss auf Beschäftigung und Verdienst. In: IAB-Forum H. 02.06.2025, 2025-06-01. DOI:10.48720/IAB.FOO.20250602.01

    Abstract

    "Die Berufseinstiegsbegleitung steht auf dem Prüfstand. Mehrere Bundesländer sehen ihre Fortführung skeptisch oder führen aktuell Evaluationen durch. Verbände und Bildungsträger fordern eine Weiterführung des Programms, um sozial benachteiligte Jugendliche beim Übergang in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu unterstützen. Die vorliegende IAB-Studie zeigt, dass ehemalige Teilnehmer*innen zu Beginn ihres Berufslebens häufiger in einem Beschäftigungsverhältnis stehen und mehr verdienen als Personen einer Vergleichsgruppe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Heß, Pascal ;
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  • Literaturhinweis

    Technostress and generative AI in the workplace: a qualitative analysis of young professionals (2025)

    Högemann, Malte; Hein, Laura; Thomas, Oliver ; Britsche, Jan-Oliver;

    Zitatform

    Högemann, Malte, Laura Hein, Jan-Oliver Britsche & Oliver Thomas (2025): Technostress and generative AI in the workplace: a qualitative analysis of young professionals. In: Frontiers in artificial intelligence, Jg. 8. DOI:10.3389/frai.2025.1728881

    Abstract

    "Generative artificial intelligence (GenAI) is rapidly diffusing into the workplace and is expected to substantially reshape roles, workflows, and skill requirements, particularly for young professionals as early adopters who are highly exposed to these tools. While GenAI is widely regarded as a means to increase productivity, its adoption may simultaneously introduce new challenges, including various forms of technostress. Drawing on 15 semi-structured interviews with young professionals in research and development (R&D), IT, finance, and marketing in organizations piloting or using GenAI, we conducted a structured qualitative content analysis guided by established technostress dimensions. Our findings indicate that classic technostress dimensions remain relevant but manifest differently across sectors and contexts. Moreover, additional GenAI-specific stressors emerged, such as regulatory and compliance ambiguity, data protection and copyright concerns, perceived dependency, potential skill degradation, doubts about the reliability and controllability of AI outputs, and a shift towards more monitoring and conceptual work. At the same time, participants reported techno-eustress in the form of efficiency gains, learning opportunities, and enhanced intrinsic motivation. Overall, the study extends existing technostress frameworks and underscores the importance of AI literacy, clear organizational governance, and supportive work design to mitigate negative technostress while enabling the productive use of GenAI." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Nutzen der Jugendberufshilfe am Beispiel der außerbetrieblichen Berufsausbildung (2025)

    Jepkens, Katja ;

    Zitatform

    Jepkens, Katja (2025): Der Nutzen der Jugendberufshilfe am Beispiel der außerbetrieblichen Berufsausbildung. In: Sozialmagazin H. 7/8, S. 60-66. DOI:10.3262/SM2508060

    Abstract

    "In der Jugendberufshilfe finden Fachkräfte besonders schwierige Rahmenbedingungen für die Umsetzung lebensweltorientierter Sozialer Arbeit vor: Das sozialpolitische Ziel der Herstellung von Beschäftigungsfähigkeit markiert ihren Auftrag und setzt ihr Grenzen. Der Beitrag fragt, wie junge Menschen in der Jugendberufshilfe dennoch Hilfreiches aus der sozialpädagogischen Unterstützung ziehen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Verbesserung der Beratungsqualität im Übergang Schule – Beruf: Fortschritte und (neue) Herausforderungen (2025)

    Koch, Dörthe; Liesenfeld, Joachim;

    Zitatform

    Koch, Dörthe & Joachim Liesenfeld (2025): Verbesserung der Beratungsqualität im Übergang Schule – Beruf: Fortschritte und (neue) Herausforderungen. In: nfb kurzgefasst H. 2.

    Abstract

    "Beratung im Übergang Schule – Beruf steht in einem engen Verhältnis zur Berufsorientierung auf schulischer Ebene. Professionelle Berufliche Orientierung basiert mittlerweile auf einem System an Standardelementen mit der Gewähr für alle Schülerinnen und Schüler (unabhängig von Schulform und Wohnort), und nutzt insbesondere die Wirkung von Praxiserfahrungen mithilfe von Berufsfelderkundungen und betrieblichen Praktika. Um entsprechende qualitativ hochwertige Angebote für Schüler*innen zu ermöglichen, bedarf es der Mitwirkung und der dezentralen Koordinierung der Beteiligten: Kommunen, Schulen, Kammern, Verbände, Unternehmen, Berufsberatung der Arbeitsagenturen und weiterer Beratungseinrichtungen. Es gilt, die Berufliche Orientierung als gemeinschaftliche Aufgabe zu verstehen und den Übergang des jungen Menschen in den Beruf im Netzwerk koordiniert zu begleiten (Verantwortungskette). In Nordrhein-Westfalen ist ein solches System der Berufsorientierung und der koordinierten Übergangsbegleitung im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) mithilfe der Kommunalen Koordinierung in den letzten 15 Jahren Schritt für Schritt auf- und ausgebaut worden. Junge Menschen schöpfen ihre Berufswahlkompetenz und Orientierung aus möglichst vielfältigen und authentischen Erfahrungen in der Arbeitswelt. Da der Übergang aber sozial vulnerabel ist und die gegenwärtige Generation darüber hinaus unter vielen Verunsicherungen (Covid-19-Pandemie, Krieg gegen die Ukraine, Klimakrise, gesellschaftlicher Wandel) herangewachsen ist, bedarf ein Teil der jungen Menschen einer engen persönlichen Begleitung und Beratung durch Coaches. Dies gilt umso mehr für die Jugendlichen, die durch ihre Eltern weniger unterstützt werden können. Die Verbesserung der Beratungsqualität für junge Menschen im Übergang basiert auf kontinuierlichen Innovationen. Solche Innovationen werden auf der fachlich-konzeptionellen Ebene entwickelt, sind jedoch stets auch auf Organisations- und Prozessinnovationen angewiesen, für die Promotoren vor Ort benötigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bad Times, Bad Jobs? How Recessions Affect Early Career Trajectories (2025)

    Mahajan, Parag; Patki, Dhiren; Stüber, Heiko ;

    Zitatform

    Mahajan, Parag, Dhiren Patki & Heiko Stüber (2025): Bad Times, Bad Jobs? How Recessions Affect Early Career Trajectories. In: Journal of labor economics, S. 1-38. DOI:10.1086/739199

    Abstract

    "Workers who enter the labor market during recessions experience lasting earnings losses, butthe role of non-pay amenities in exacerbating or counteracting these losses remains unknown.Using population-scale data from Germany, we find that labor market entry during recessionsgenerates a 5 percent reduction in earnings cumulated over the first decade of experience. 32 percent of recession-induced earnings losses are explained by losses in employer-specific pay.Implementing a revealed-preference estimator of employer quality that aggregates informationfrom the universe of worker moves across employers, we find that 14 percent of recession-inducedearnings losses are compensated by non-pay amenities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Career readiness in Madrid, Spain: Insights from a survey of young adults (19-26) (2025)

    Mann, Anthony; Diaz, Jonathan; Posada, Sara Zapata;

    Zitatform

    Mann, Anthony, Jonathan Diaz & Sara Zapata Posada (2025): Career readiness in Madrid, Spain. Insights from a survey of young adults (19-26). (OECD education working papers 331), Paris, 230 S. DOI:10.1787/73cdc17d-en

    Abstract

    "This paper reports the results of a survey of young adults aged 19-26 who were educated in the Community of Madrid, Spain. The study asks users of career guidance systems within secondary education to share perspectives on their usefulness from the vantage point of the labour market participation. The study finds that overwhelmingly respondents who participated in career development activities as teenagers found them to be useful to their post-secondary transitions with many stating that they were very useful. They wished however that they had received more support from their schools, especially with regard to practical activities related to integration into the working world. Analysis finds many strong relationships between participation in career development and the quality of transitions. It is less likely for young adults who engaged more deeply in career development as teenagers to report that they were Not in Education, Employment or Training (NEET) at the time of the survey and they expressed more positive attitudes about their transitions and the value of the support received from their schools." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Between Selection and Inclusion in Vocational Education and Training: Contrasting Switzerland and Spain (2025)

    Marhuenda-Fluixá, Fernando; Bonoli, Lorenzo;

    Zitatform

    Marhuenda-Fluixá, Fernando & Lorenzo Bonoli (2025): Between Selection and Inclusion in Vocational Education and Training. Contrasting Switzerland and Spain. In: IJVES : international journal of vocational education studies, Jg. 2, H. 1, S. 43-66. DOI:10.14361/ijves-2025-020103

    Abstract

    "This article discusses inclusivness of Vocational Education and Training (VET) at Upper Secondary Education (USE). While inclusion has become a policy aim in compulsory education, it is not so clear that it is the case beyond post-16 education. In the case of VET, the demand of high quality standardized vocational qualifications challenges inclusion. The article addresses three different dimensions of inclusion: access to VET at USE, successfully achieving a qualification, and entering the labor market in a position according to the qualification achieved. We approach inclusion from a policy rather than a pedagogical perspective in section 2, and in section 3 our hypothesis about the inclusiveness of a school-based VET and a dual VET system are presented. In section 4 we choose Spain and Switzerland as examples of these systems, we show indicators, and we describe how both systems deal with the three dimensions of accessing, achieving a qualification and entering the labor market. The analysis concludes by stating that inclusion is particularly difficult because of the first dimension: it is in transition to VET in USE where both countries have more difficulties and could improve their inclusiveness. The problem is the same, but the reasons are different and these are explained in the text, addressing tensions between reputation and inclusiveness and the externalization of measures. Some considerations on comparative education also result from our analysis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    School-to-work transition in Chile and Uruguay from the education-occupation linkage perspective (2025)

    Marques Hill, Agustina; Solga, Heike ;

    Zitatform

    Marques Hill, Agustina & Heike Solga (2025): School-to-work transition in Chile and Uruguay from the education-occupation linkage perspective. In: Advances in life course research, Jg. 63. DOI:10.1016/j.alcr.2024.100654

    Abstract

    "This study examines school-to-work transitions (STWTs) in Chile and Uruguay, focusing on education-occupation linkages. For the first time, we apply the linkage strength approach to Latin American countries, using cross-sectional household survey data. Since STWT research is highly segregated across the different world regions, we do so in a comparative perspective with France, Germany, and the United States. Although Chile and Uruguay are high-income countries, they still face STWT challenges common to Latin America, such as high levels of informal and agricultural work. However, Chile has higher educational attainment than Uruguay, similar to the comparison countries. Our analysis reveals strong education-occupation linkages not only among higher qualified young adults, but also among low-qualified entrants – thus a “linkage trap” into low-skilled jobs – in Chile and especially in Uruguay. Moreover, unlike in France and Germany, general education provides stronger linkages than vocational programs. Informal employment does not differ significantly from formal employment in terms of linking education to occupations in STWTs. In fact, informal employment is associated with stronger linkages for low-qualified young workers in Uruguay. Furthermore, in Uruguay, strong linkages are associated with lower earnings for both tertiary and less-educated entrants, challenging the positive interpretation of high linkage strength drawn from the comparison countries. Overall, the linkage strength patterns are not as different across the different world regions: Chile’s andUruguay’s patterns are in some aspects closer to France and Germany than the United States is to either European country." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 The Author(s). Published by Elsevier Ltd.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Moderating Effect of Firm‐Specificity on the Impact of Unemployment on the Demand for Apprentices: Evidence From Switzerland During <scp>COVID19</scp> (2025)

    Morlet, Guillaume M. A. ; Bolli, Thomas ;

    Zitatform

    Morlet, Guillaume M. A. & Thomas Bolli (2025): The Moderating Effect of Firm‐Specificity on the Impact of Unemployment on the Demand for Apprentices: Evidence From Switzerland During COVID19. In: Labour, Jg. 39, H. 4, S. 325-346. DOI:10.1111/labr.70000

    Abstract

    "This paper evaluates how firm-specificity of apprenticeship training, equivalently firm-specificity, moderates the response of the demand for apprentices to the unemployment rate. We first present a simplified conceptual framework to illustrate mechanisms through which this moderating effect could occur. We then empirically analyse the impact of unemployment on the demand for apprentices, and the abovementioned moderating effect. Using Poisson pseudo maximum likelihood methodology, we exploit monthly variation in the unemployment rate within sectors and cantons. We find that the unemployment rate is insignificantly associated with the demand for apprentices overall during the COVID19 period in Switzerland. We subsequently use a firm-level survey conducted before COVID19 to construct three measures of firm-specificity. Using each measure, firm-specificity significantly moderates the effect of the unemployment rate on the demand for apprentices. A rise in the unemployment rate statistically and economically significantly reduces the demand for apprentices for firms imparting less firm-specific training. On the other hand, a rise in the unemployment rate statistically and economically insignificantly affects the demand for apprentices within firms imparting more firm-specific training. Our results are robust to the use of multiple measures of firm-specificity and to the inclusion of controls capturing exposure to the pandemic and its economic support measures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auf dem Weg zu inklusiven Arbeitsmärkten: Integrierte Hilfen für teilhabeorientierte Übergangs- und Beschäftigungsstrukturen (2025)

    Oehme, Andreas;

    Zitatform

    Oehme, Andreas (2025): Auf dem Weg zu inklusiven Arbeitsmärkten. Integrierte Hilfen für teilhabeorientierte Übergangs- und Beschäftigungsstrukturen. (Übergangs- und Bewältigungsforschung), Weinheim: Juventa Verlag, 270 S. DOI:10.3262/978-3-7799-8746-8

    Abstract

    "Bis heute bleibt die Unterstützung von Übergängen in Arbeit zweigeteilt: Beschäftigungshilfen für sozial benachteiligte junge Menschen stehen neben einem System für Menschen mit Behinderungen. Beide gelten gegenüber einem als normal angesehenen Ausbildungssystem und einem »ersten« Arbeitsmarkt als Sondersysteme. Mit einem detaillierten Blick auf das Feld entwickelt der Band ein Modell für Übergangs- und Beschäftigungsstrukturen, die der Forderung nach Inklusion gerecht werden. Er geht der Frage nach, wie Hilfen in die Regelsysteme integriert und wie inklusive Arbeitsmärkte – unter anderem mit Ansätzen einer gemeinwesenorientierten Ökonomie – im lokalen Raum entwickelt werden können." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Adressat:innenperspektive in Netzwerken der Berufsorientierung und Jugendhilfe (2025)

    Reiche, Claudia; Gumz, Heike; Beetz, Stephan; Schametat, Jan; Engel, Alexandra;

    Zitatform

    Reiche, Claudia, Heike Gumz, Stephan Beetz, Alexandra Engel & Jan Schametat (2025): Die Adressat:innenperspektive in Netzwerken der Berufsorientierung und Jugendhilfe. In: Soziale Arbeit, Jg. 74, H. 11, S. 420-426. DOI:10.5771/0490-1606-2025-11-420

    Abstract

    "Der Artikel untersucht die Bedeutung von Netzwerkstrukturen für den Übergang von der Schule in den Beruf mit Fokus auf peripherisierte Regionen. Analysiert wurden Eigenlogiken und Verknüpfungen von Netzwerken der Berufsorientierung und Jugendhilfe, insbesondere hinsichtlich der Adressat:innenperspektive. Die Studie zeigt Spannungsfelder zwischen den Bedarfen der Jugendlichen, regionalen ökonomischen Interessen und fachlicher Expertise sowie eine nur schwache Zusammenarbeit zwischen den Netzwerken." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen)

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  • Literaturhinweis

    Skilled Transitions: Digital Training Programmes as Active Labour Market Strategies in Rural Portugal (2025)

    Ribeiro, Ana Sofia ; Sousa, João Carlos ; Roque, Isabel ; Bettencourt, Leonor ;

    Zitatform

    Ribeiro, Ana Sofia, Leonor Bettencourt, Isabel Roque & João Carlos Sousa (2025): Skilled Transitions: Digital Training Programmes as Active Labour Market Strategies in Rural Portugal. In: Social Inclusion, Jg. 13. DOI:10.17645/si.10129

    Abstract

    "The transition from school to work in rural areas presents distinct challenges compared to urban environments, shaped by constraints on spatial mobility, limited employment opportunities, insufficient training provision, and cultural expectations, particularly concerning gender roles. The Covid-19 pandemic and the expansion of remote work initially appeared to mitigate some of these barriers for digitally literate individuals with access to adequate infrastructure. However, many young people in rural areas lack the necessary digital skills and reliable internet connectivity to engage in remote employment, rendering digitalization a potential obstacle rather than a facilitator of labor market integration. As a broader socio-economic process, digitalization has the potential to expand employment and training opportunities for young people. The pandemic accelerated the adoption of digital tools by public employment services, requiring significant adaptation by both service providers and users. In response, the Portuguese government has implemented a strategic framework encompassing training programs and internships aimed at unemployed individuals with at least the minimum level of mandatory education. Despite the benefits of digitalized services, rural NEETs (persons not in employment, education, or training) frequently require more personalized, in-person support to navigate labor market barriers effectively. This study adopts a comparative approach to examine two active employment programmes targeting unemployed young adults in rural Portugal: one centered on remote digital training and the other on digital upskilling through internships. Through document analysis and semi-structured interviews with public employment services technicians, mentors, and NEETs aged 25–30, the findings underscore the relevance of these interventions, particularly for highly educated NEETs experiencing skills mismatches." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Ausbildung in Baden-Württemberg 2024: Eine empirische Analyse auf Basis des IAB-Betriebspanels (2025)

    Scheu, Tobias; Walser, Lena;

    Zitatform

    Scheu, Tobias & Lena Walser (2025): Betriebliche Ausbildung in Baden-Württemberg 2024. Eine empirische Analyse auf Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzberichte 2025,04), Tübingen, 51 S.

    Abstract

    "Die duale Berufsausbildung in Deutschland steht derzeit vor verschiedenen Herausforderungen und Entwicklungen. Auf der Angebotsseite wirkt sich insbesondere der demografische Wandel aus: Die Zahl der Auszubildenden in Baden-Württemberg ist seit 2019 (190.376 Auszubildende) rückläufig, weist seit 2022 jedoch einen leichten Aufwärtstrend auf (2022: 171.234 Auszubildende; 2024: 172.661 Auszubildende). Ein ähnlicher Trend zeigt sich bei den jährlich neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen: Während 2019 noch 72.915 Ausbildungsverträge unterzeichnet wurde, sank deren Zahl bis 2021 auf 65.252. In den darauffolgenden Jahren nahm die Zahl jedoch wieder leicht zu und liegt 2024 bei 67.827 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Zugleich ist zu beobachten, dass der Anteil der Auszubildenden mit Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland seit 2010 (20,9 %) ansteigt (2024: 26,8 %). Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass der Anteil der Auszubildenden mit einem Hauptschulabschluss im selben Zeitraum zurückgeht (2010: 32,6 %, 2024: 23,1 %). In Baden-Württemberg betrug zum Vergleich im Jahr 2024 der Anteil der Auszubildenden mit Hochschulzugangsberechtigung 25,2 % und mit Hauptschulabschluss 22,1 %. Darüber hinaus zeigt der Mikrozensus, dass der Anteil junger Erwachsener ohne beruflichen Abschluss in Baden-Württemberg von 13,5 % im Jahr 2009 auf 17,7 % im Jahr 2022 angestiegen ist. Insgesamt zeigt sich, dass die duale Berufsausbildung in Baden-Württemberg von einem demografisch bedingten Rückgang der Auszubildendenzahlen geprägt ist – auch wenn sich am aktuellen Rand leichte Verbesserungen andeuten – und zugleich von einem Anstieg des Anteils junger Erwachsener ohne Berufsabschluss. Ein Blick auf die betriebliche Perspektive verdeutlicht zudem, dass die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen durch verschiedene Rahmenbedingungen beeinflusst wird. Hier sind beispielsweise die seit der Corona-Pandemie bestehende und durch den Ukraine-Krieg verschärfte wirtschaftliche Unsicherheit sowie die US-amerikanische Handelspolitik zu nennen. Diese wirken sich auch auf das Angebot an Ausbildungsplätzen aus. Betriebe mit einer wirtschaftlichen schlechten Lage bieten insgesamt weniger Ausbildungsplätze an als Betriebe, die wirtschaftlich gut aufgestellt sind. Zu den beschriebenen Entwicklungen kommt eine Passungsproblematik zwischen Ausbildungsangebot und -nachfrage hinzu: Viele Betriebe finden keine passenden Bewerberinnen und Bewerber während gleichzeitig Ausbildungsinteressierte keinen geeigneten Ausbildungsplatz erhalten. Vor allem Klein- und Kleinstbetriebe sind von diesen Entwicklungen stärker betroffen als größere Betriebe. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung untersucht der vorliegende Bericht den Verlauf und den Erfolg der Ausbildungsaktivitäten baden-württembergischer Betriebe im Jahr 2024. Datengrundlage ist das IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg – eine jährlich durchgeführte Arbeitgeberbefragung, in der unter anderem Daten zum baden-württembergischen Ausbildungsengagement erhoben werden. Die Besonderheit dieses Datensatzes besteht darin, dass das Ausbildungsgeschehen aus betrieblicher Sicht dargestellt werden kann und mit anderen betriebspolitischen relevanten Aspekten verknüpft werden kann. Der Panelcharakter des Datensatzes erlaubt es zudem Entwicklungen der beruflichen Ausbildungsaktivitäten auf Betriebsebene im Quer- als auch im Längsschnitt seit dem Jahr 2000 darzustellen. Aus der Vielzahl der Angaben rund um die betrieblichen Ausbildungsaktivitäten lassen sich auf Basis des Betriebspanels verschiedene Indikatoren bilden (z.B. Ausbildungsbeteiligung und Auszubildendenquote), die in diesem Bericht dargestellt werden. Dabei beschränkt sich der aktuelle Bericht auf eine deskriptive Betrachtung der betrieblichen Ausbildungsaktivität. Im Einzelnen gliedert sich die Auswertung nach den folgenden Indikatoren, die nach Betriebsgrößenklassen und Branchenzugehörigkeit differenziert dargestellt werden. Eingangs wird in Abschnitt 2 die betriebliche Ausbildungsaktivität in Baden-Württemberg im Zeitverlauf untersucht. Neben dem Anteil der Betriebe, die ausbilden (Ausbildungsbetriebsquote) und die über eine Ausbildungsberechtigung (allein oder im Ausbildungsverbund) verfügen, wird auch die Entwicklung des Anteils jener Betriebe betrachtet, die trotz vorhandener Ausbildungsberechtigung nicht ausbilden (nicht ausgeschöpftes betriebliches Ausbildungspotenzial). In Abschnitt 3 wird auf die Entwicklung der Auszubildendenquoten13 als Indikator der betrieblichen Ausbildungsleistung näher eingegangen, während in Abschnitt 4 die Ursachen der Nicht-Besetzung von Ausbildungsstellen, den Voraussetzungen zur Besetzung von Ausbildungsstellen, der Kompromissbereitschaft von Betrieben bei Stellenbesetzungen und der Besetzung von Ausbildungsplätzen nachgegangen wird. In Abschnitt 5 werden daraufhin die nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss erfolgten Übernahmen von Auszubildenden (Übernahmequoten) im Detail analysiert. Daran schließt in Abschnitt 6 eine nach Geschlechtern differenzierte Betrachtung an. Abschließend werden in Abschnitt 7 die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung zusammengefasst." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The State of Global Teenage Career Preparation (2025)

    Schleicher, Andreas; Diaz, Jonathan; Mann, Anthony;

    Abstract

    "This report sets out key findings from PISA as they relate to teenage career development. The report shows that across OECD countries, students are now expressing very high levels of career uncertainty and confusion. Job expectations have changed little since 2000 and bear little relationship to actual patterns of labour market demand, including in working areas of high strategic importance. The education plans of students moreover are more strongly shaped by social background than by academic performance. Many students understandably exhibit considerable anxiety about their career preparation. Wider longitudinal research shows that participation in many career development activities is positively associated with better employment outcomes. However, PISA shows that too few students in most countries are engaging in activities which are most strongly related with better transitions. In particular, young people are not getting enough guidance in crucial fields which connect them with employers and people in work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Neue Online-Panelbefragung des IAB zur beruflichen Zukunft von Jugendlichen: BeYou setzt kurz vor dem Schulabschluss an (Interview) (2025)

    Schludi, Martin; Anger, Silke ; Fitzenberger, Bernd ; Heusler, Anna ;

    Zitatform

    Schludi, Martin; Silke Anger, Bernd Fitzenberger & Anna Heusler (interviewte Person) (2025): Neue Online-Panelbefragung des IAB zur beruflichen Zukunft von Jugendlichen: BeYou setzt kurz vor dem Schulabschluss an (Interview). In: IAB-Forum H. 12.11.2025. DOI:10.48720/IAB.FOO.20251112.02

    Abstract

    "Mit „BeYou - Berufswahl und Du“ hat das IAB eine neue Längsschnittbefragung von Jugendlichen aufgesetzt. Damit soll eine Datenbasis aufgebaut werden, mit der sich die Wirkung der Berufsorientierung langfristig untersuchen lässt. Die Redaktion des IAB-Forum hat bei Silke Anger, Bernd Fitzenberger und Anna Heusler nachgefragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Governing sustainable school to work transitions: Can Germany learn from Denmark? (2025)

    Schmid, Günther; Leschke, Janine ;

    Zitatform

    Schmid, Günther & Janine Leschke (2025): Governing sustainable school to work transitions: Can Germany learn from Denmark? (WZB discussion paper : Emeriti EME 2025-002), Berlin, 63 S.

    Abstract

    "In international comparison, dual systems of vocational education and training are often considered to be more successful than school-based systems for managing sustainable transitions from school to work. This assessment is particularly valid for Switzerland, while the German dual system has increasingly come under criticism since the Covid-19 pandemic, especially with regard to the declining attractiveness of its vocational tracks. The comparative focus is rarely put on Denmark with its promising mix of both principles. A comparison of the two countries therefore seems appealing. The study starts by developing the theoretical framework of transitional labor markets: normatively, it stresses professional sovereignty against labor market fitness, while analytically, it emphasises fair risk and balanced power sharing as principles of good governance. It then considers the actors, regulations, transition paths, current developments and problems of the two countries, enriched with descriptive statistics. Germany can learn from Denmark, especially regarding early career orientation in school, income security that encourages risk-taking during the complex transition process, the continuous updating and modularization of curricula, and adaptive cooperation between schools, companies, social partners and municipalities. The weaknesses of the Danish system, however, provide also lessons, especially the erosion of the attractiveness of vocational education and training. Reform options for Germany conclude the study." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Young People as Actors in Their Occupational Careers: Effective Strategies to Increase the Chances of Entering an Attractive VET Program After Leaving a General Education School in Germany (2025)

    Schuchart, Claudia ; Schimke, Benjamin ;

    Zitatform

    Schuchart, Claudia & Benjamin Schimke (2025): Young People as Actors in Their Occupational Careers: Effective Strategies to Increase the Chances of Entering an Attractive VET Program After Leaving a General Education School in Germany. In: International Journal of Training and Development, Jg. 29, H. 2, S. 176-195. DOI:10.1111/ijtd.12353

    Abstract

    "This article focuses on the question of what strategies general education graduates can use to improve their chances of entering an attractive vocational education and training (VET) program in Germany. We look, in particular, at grades in the school-leaving certificate and the additional acquisition of a higher qualification at a vocational school. By using a vignette study, we focus on the selection by companies that offer training. Our results show that excellent grades in the school-leaving certificate of graduates with only an intermediate school-leaving qualification or an entrance qualification for a university of applied sciences improve their chances of entering a VET Program in comparison to more highly qualified competitors with very poor grades. One far more effective way is to upgrade their qualification at a vocational school in combination with professional knowledge relevant to the field of the desired VET program. In particular, this protects graduates with an intermediate school-leaving qualification from a devaluation of their qualification when applying for a VET program with a high proportion of applicants who have a university entrance qualification. However, there is a negative effect on their chances if they upgrade their qualification in a vocational field that is not relevant to the desired VET program. This indicates the importance of career counselling at schools." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2024: Höchster jemals gemessener Anstieg des gesamtdeutschen Durchschnitts (2025)

    Schönfeld, Gudrun; Wenzelmann, Felix ;

    Zitatform

    Schönfeld, Gudrun & Felix Wenzelmann (2025): Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2024: Höchster jemals gemessener Anstieg des gesamtdeutschen Durchschnitts. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Leverkusen, 32 S.

    Abstract

    "Trotz schwieriger ökonomischer Rahmenbedingungen und einer wirtschaftlichen Stagnation erhöhten sich die tariflichen Ausbildungsvergütungen in diesem Jahr mit 6,3 Prozent so stark wie noch nie, seit 1992 erstmals Daten für das gesamte Bundesgebiet Daten vorlagen. Ausschlaggebend für die hohen Tarifabschlüsse für Auszubildende dürften die hohen Inflationsraten in den Jahren 2022 und 2023 gewesen sein, die sich in Reallohnverlusten niederschlugen. Da die Tarifpartner auf wirtschaftliche Entwicklungen meist erst mit einer gewissen Zeitverzögerung reagieren können, gab es trotz geringerer Inflationsraten auch in 2024 Tarifvereinbarungen mit hohen Vergütungssteigerungen. Der starke Anstieg der tariflichen Ausbildungsvergütungen hat aber im Durchschnitt noch nicht ausgereicht, um die Reallohnverluste der vergangenen Jahre vollständig auszugleichen. In einigen Branchen wurden für Auszubildende im Vergleich zu den Löhnen überdurchschnittliche Erhöhungen vereinbart, um so den Jugendlichen ein attraktives Ausbildungsangebot zu bieten. Auch der im November 2024 vereinbarte neue Tarifabschluss für die Metall- und Elektroindustrie folgt dieser Linie und sieht für Auszubildende einen hohen Festbetrag für alle Ausbildungsjahre von 140 Euro vor. Ob bei weiterhin eher trüben Konjunkturaussichten auch andere Branchen diesen Weg beschreiten, um dem Fachkräftemangel durch Ausbildung zu begegnen, werden die nächsten Monate zeigen. Die durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung lag 2024 bei 1.133 Euro pro Monat. 60 Prozent der Auszubildenden erhielten eine Ausbildungsvergütung von mehr als 1.100 Euro, 26 Prozent mehr als 1.250 Euro und lediglich 14 Prozent verfügten im Durchschnitt über höchstens 950 Euro. 2024 waren die tariflichen Ausbildungsvergütungen in Ostund Westdeutschland zum ersten Mal, seitdem Daten für beide Landesteile vorlagen, in etwa auf dem gleichen Niveau. Mit 14 zu elf Prozent waren westdeutsche Auszubildende dabei in der Gruppe mit niedrigen Vergütungen von höchstens 950 Euro etwas häufiger vertreten als ostdeutsche Auszubildende. Dies hängt damit zusammen, dass es in einigen Tarifbereichen mit eher geringen tariflichen Ausbildungsvergütungen wie dem Friseurhandwerk in Ostdeutschland derzeit keine Tarifvereinbarungen gibt. Die Anteile der Auszubildenden mit Vergütungen oberhalb von 1.100 Euro waren mit 59 Prozent im Westen und 58 Prozent im Osten fast gleich hoch. Zu berücksichtigen ist, dass nur ein Teil der Auszubildenden in einem tarifgebundenen Betrieb lernt und somit in die entsprechenden Tarifvereinbarungen in dessen Branche und Region eingebunden ist. Für einige Branchen gibt es keine Tarifvereinbarungen, in anderen Branchen nur in einem Teil der Regionen. Insgesamt galt 202332 für 24 Prozent der Betriebe ein Branchen- oder Firmentarifvertrag; etwa die Hälfte der Beschäftigten arbeitete in diesen Betrieben. In Ostdeutschland ist die Tarifbindung niedriger als in Westdeutschland. In Ostdeutschland fielen daher nur rund 44 Prozent der Beschäftigten unter einen Branchen- oder Firmentarifvertrag, in Westdeutschland 51 Prozent (vgl. Hohendanner/Kohaut 2024). Auch Auszubildende in nicht tarifgebundenen Betrieben profitieren indirekt von Tarifvereinbarungen zu Ausbildungsvergütungen, da nach dem Berufsbildungsgesetz die Tarifvergütungen als Orientierung für eine angemessene Vergütung dienen (vgl. § 17 BBiG bzw. Kapitel 3)." (Textauszug, IAB-Doku, © BIBB)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Ausbildungsmärkte: Höheres Lehrstellenangebot ist verknüpft mit niedrigerer Jugendarbeitslosigkeit (2025)

    Seibert, Holger ;

    Zitatform

    Seibert, Holger (2025): Regionale Ausbildungsmärkte: Höheres Lehrstellenangebot ist verknüpft mit niedrigerer Jugendarbeitslosigkeit. (IAB-Kurzbericht 05/2025), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2505

    Abstract

    "Die Jugendarbeitslosigkeit ist in Deutschland über einen langen Zeitraum hinweg gesunken. Seit 2022 steigt sie jedoch wieder kräftig. Besonders Jugendliche ohne beruflichen Abschluss haben es schwer, Arbeit zu finden. In diesem Kurzbericht wird beleuchtet, mit welchen Faktoren die Höhe der regionalen Arbeitslosigkeit von Jugendlichen ohne Abschluss zusammenhängt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Ausbildung: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2024 (2025)

    Sielschott, Stephan; Lauxen, Oliver; Larsen, Christa;

    Zitatform

    Sielschott, Stephan, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2025): Betriebliche Ausbildung. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2024. (IAB-Betriebspanel Hessen 2/2024), Frankfurt am Main, 24 S.

    Abstract

    "In den kommenden Jahren gehen in Deutschland und in Hessen viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus den geburtenstarken Jahrgängen in den Ruhestand, während kleinere Alterskohorten nachrücken. Bis zum Jahr 2030 könnten in Hessen gut 240.000 Fachkräfte fehlen. Zwei Drittel davon werden voraussichtlich Fachkräfte mit Berufsabschluss und ein Drittel Fachkräfte mit akademischem Abschluss sein. Gleichzeitig wird bei den Arbeitskräften ohne Berufs- oder Studienabschluss ein Überhang von knapp 18.000 Personen prognostiziert (Larsen et al. 2024). Für Wirtschaft und Gesellschaft ergibt sich somit die doppelte Herausforderung, einerseits die Gewinnung und Bindung von Fachkräften mit Berufs- oder Studienabschluss zu organisieren und andererseits Arbeitslosigkeit bei Arbeitskräften ohne Berufs- und Studienabschluss entgegenzuwirken. Die Berufsausbildung bildet ein zentrales Handlungsfeld bezüglich beider Herausforderungen. Das von der Hessischen Landesregierung initiierte und im April 2025 bis 2029 verlängerte „Bündnis Ausbildung Hessen“ zielt ausdrücklich darauf ab, Fachkräftesicherung durch duale berufliche Ausbildung voranzutreiben. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der „Unterstützung von individuell oder strukturell benachteiligten Menschen, die am Übergang von der Schule in den Beruf oft vor zusätzlichen Herausforderungen stehen“ (Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum 2025). In Deutschland ist die Zahl der neu abgeschlossenen Verträge für duale Ausbildungsstellen im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozent gestiegen, in Hessen sogar um 6 Prozent auf knapp 36.000. Dabei nahm die Anzahl der Neuverträge in Industrie und Handel um 6 Prozent, im Handwerk sogar um 7 Prozent zu. Das Vor-Corona-Niveau konnte damit aber immer noch nicht wieder erreicht werden. Abermals zurückgegangen – in Hessen wie im Bund – ist die Zahl der dual ausbildenden Betriebe. In Hessen ist der Rückgang um 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf gut 30.000 Betriebe allein auf Kleinstbetriebe mit bis zu 9 Beschäftigten zurückzuführen (Kuse 2024). Hier stellt sich die Frage, inwieweit Betriebe nicht ausbilden dürfen oder wollen und welche Gründe sie ggf. für ihren Ausbildungsverzicht geltend machen. Der Berufsbildungsbericht 2024 zeigt für den Bund, dass Betriebe mit freien Ausbildungsplätzen und noch unversorgte Bewerbende im Jahr 2023 häufig nicht zueinander gefunden haben (Bundesministerium für Bildung und Forschung 2024). Ohne Ausbildungsplatz und in der Folge ohne beruflichen Abschluss bleiben insbesondere junge Erwachsene, die keinen Schulabschluss erreicht haben. Das hat Folgen: Die Arbeitslosenquote von Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung fiel nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (2024) im Jahr 2023 mehr als sechs Mal so hoch aus wie bei Personen mit beruflichem oder akademischem Abschluss. In Hessen lag der Anteil der Schulabgehenden ohne Hauptschulabschluss im Jahr 2023 bei 6 Prozent (Statistisches Bundesamt 2024). Es stellt sich die Frage, inwieweit Betriebe bereit sind, Kompromisse einzugehen, indem freie Ausbildungsplätze an Bewerbende ohne Schulabschluss vergeben werden und welche Voraussetzungen hierfür gegeben sein müssen. Die Auswertungen zum IAB-Betriebspanel 2024 stehen unter dem Rahmenthema „Betrieblicher Alltag zwischen (schmerzhaften) Kompromissen und neuen Herausforderungen in den Betrieben in Hessen“. Der erste Report hat die aktuelle Personalsituation der Betriebe in Hessen in den Blick genommen. Der hier vorliegende zweite Report fokussiert auf die betriebliche Ausbildung. Kapitel 1 widmet sich der Ausbildungsbeteiligung der Betriebe und den im abgeschlossenen Ausbildungsjahr 2023/24 angebotenen und besetzten bzw. nicht besetzten Ausbildungsplätzen. Anschließend thematisiert Kapitel 2 Ausbildungsabschlüsse und Übernahmequoten. Im dritten Kapitel erfolgt eine Analyse der im neuen Ausbildungsjahr 2024/25 abgeschlossenen Ausbildungsverträge. Kapitel 4 untersucht die Berücksichtigung von Bewerberinnen und Bewerbern ohne Schulabschluss bei der Vergabe von Ausbildungsplätzen, und in Kapitel 5 werden die Gründe für den Ausbildungsverzicht ausbildungsberechtigter Betriebe analysiert. Der Report wird mit einem Resümee abgeschlossen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ländlicher Raum: Unbesetzte Lehrstellen verschärfen Fachkräfteengpässe (2025)

    Tiedemann, Jurek; Herzer, Philip;

    Zitatform

    Tiedemann, Jurek & Philip Herzer (2025): Ländlicher Raum: Unbesetzte Lehrstellen verschärfen Fachkräfteengpässe. (KOFA kompakt / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2025,11), Köln, 7 S.

    Abstract

    "Der Ausbildungsmarkt im ländlichen Raum steht unter Druck: Mit 73 gemeldeten Bewerber:innen auf 100 gemeldete Ausbildungsplätze gibt es mehr gemeldete Ausbildungsplätze als Bewerber:innen. In städtischen Regionen kommen immerhin 91 Bewerber: innen auf 100 gemeldete Stellen. Damit spiegelt der Ausbildungsmarkt auch die angespannte Fachkräftesituation wider, die im ländlichen Raum deutlich angespannter ist. Wenn Unternehmen nicht in ausreichender Zahl Fachkräftenachwuchs ausbilden können, wird sich die Fachkräftesituation weiter zuspitzen. Je ländlicher eine Region, desto höher der Anteil unbesetzter Ausbildungsstellen. In dünn besiedelten ländlichen Regionen blieb 2024 jede siebte (15,1 Prozent) der knapp 62.000 gemeldeten Ausbildungsstellen unbesetzt. Gleichzeitig blieben dort 12,5 Prozent der Bewerber:innen unversorgt – weniger als in städtischen und städtisch geprägten Regionen mit 19,5 bzw. 14,9 Prozent. Unversorgte Bewerber:innen aus Städten haben also teils bessere Chancen, eine Stelle in ländlichen Regionen zu finden. Damit das gelingt, sollten sie über die Vorteile einer Ausbildung in ländlichen Regionen informiert werden. Unternehmen aus ländlichen Regionen sollten auch in Städten für sich werben. Mobilitäts- und Wohnangebote für Azubis können zudem dazu beitragen, räumliche Hürden zu überwinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Socio‐Economic and Gender Differences in Post‐Secondary Pathways in the UK, Germany, and Australia (2025)

    Tomaszewski, Wojtek ; Schoon, Ingrid ; Henseke, Golo ; Xiang, Ning ; Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Tomaszewski, Wojtek, Hans Dietrich, Golo Henseke, Ning Xiang & Ingrid Schoon (2025): Socio‐Economic and Gender Differences in Post‐Secondary Pathways in the UK, Germany, and Australia. In: Social Inclusion, Jg. 13, 2025-02-10. DOI:10.17645/si.9601

    Abstract

    "This study investigates variations in school‐to‐work transitions (SWTs) by socio‐economic status (SES), gender, and socio‐cultural context. Leveraging data from three nationally representative longitudinal panel studies, we compare the experiences of young people coming of age in the 21st century (2011 to 2023) in the United Kingdom, Germany, and Australia. We examine the role of different support systems that scaffold the SWT process along various post‐secondary pathways, including university, further education/vocational training, and employment tracks, with a particular focus on variations by parental education and gender. Utilizing longitudinal data from the Understanding Society Panel in the UK (N = 15,692 observations), the German Socio‐Economic Panel (GSOEP; N = 5,464), and the Household, Income and Labour Dynamics in Australia (HILDA) Survey (N = 5,759), we track synthetic cohorts born between 1993 and 1995 from ages 18 to 27 in the three countries. We employ linear probability models to conduct a cross‐national comparative analysis, identifying variations in post‐secondary pathways across the three country contexts. The choice of countries is motivated by their shared status as developed economies with distinct features in their SWT systems—contrasting the neoliberal deregulatory frameworks of Britain and Australia with Germany’s employment‐focused dual system. The findings reveal significant effects of parental education on post‐secondary transitions, as well as the differing roles of gender across various educational policy contexts. These results underscore the complexity of SWT when considered in different national settings. The insights generated by this analysis highlight the importance of dedicated policies to support low‐SES youth and promote gender equality in education and employment outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    The Impact of the Minimum Wage on Initial Labour Market Outcomes (2025)

    Umkehrer, Matthias ;

    Zitatform

    Umkehrer, Matthias (2025): The Impact of the Minimum Wage on Initial Labour Market Outcomes. (IAB-Discussion Paper 16/2025), Nürnberg, 35 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2516

    Abstract

    "In dieser Arbeit untersuche ich, wie sich die Einführung des bundesweiten Mindestlohns in Deutschland auf die Arbeitsmarktergebnisse junger Berufseinsteiger auswirkt. Die institutionellen Rahmenbedingungen, administrative Mikrodaten und prognostizierte Mindestlohnbetroffenheit erlauben es, die kausalen Effekte der Maßnahme zu schätzen. Dazu werden Kohorten verglichen, die zu Beginn ihres Erwerbslebens vom Mindestlohn betroffen bzw. nicht betroffen waren, wobei Selektion in Ausbildung, Endogenität des Zeitpunkts des Berufseintritts, Veränderungen in der Kohortenzusammensetzung und makroökonomische Bedingungen kontrolliert werden. Die betroffenen Kohorten wiesen höhere Einkommen, aber keine geringere Beschäftigung auf. Sie arbeiteten etwas mehr Stunden, begannen ihre Karriere häufiger bei größeren und besser entlohnenden Arbeitgebern, übten seltener Berufe mit höherer Mindestlohnbetroffenheit aus und verrichteten seltener manuelle-routine Tätigkeiten oder Hilfsarbeiten. Den Ergebnissen zufolge behindert der Mindestlohn den Übergang von der Ausbildung in das Erwerbsleben nicht, beeinflusst aber die Zusammensetzung der Unternehmen und Berufe auf dem Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Umkehrer, Matthias ;
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  • Literaturhinweis

    Wohnraumversorgung und Wohnraumbedarfe von Studierenden und Auszubildenden (2025)

    Voigtländer, Michael; Sagner, Pekka; Deschermeier, Philipp; Henger, Ralph; Oberst, Christian;

    Zitatform

    Voigtländer, Michael, Philipp Deschermeier, Ralph Henger, Christian Oberst & Pekka Sagner (2025): Wohnraumversorgung und Wohnraumbedarfe von Studierenden und Auszubildenden. (BBSR-Online-Publikation / Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung 2025,46), Bonn, 153 S. DOI:10.58007/te07-d142

    Abstract

    "Die vorliegende Studie gibt einen ganzheitlichen Überblick über die Wohnraumversorgung sowie die damit verbundenen Wohnraumbedarfe von Studierenden und Auszubildenden. Auf Basis von z. B. Datenanalysen, fünf Expertenworkshops und zwei Befragungen unter 2.386 Auszubildenden und Studierenden und 286 Anbietern und Trägern von Wohnheimen wurden aktuelle und belastbare Informationen sowohl auf der Anbieter-, als auch auf der Nachfrageseite gewonnen. Derzeit stehen rund 20.000 Wohnheimplätze für Auszubildende und etwa 241.000 öffentlich geförderte Wohnheimplätze für Studierende zur Verfügung. Hinzukommen noch alternative Angebote im Bereich des Micro Livings und des Wohnens für Mitarbeitende sowie auf dem freien Wohnungsmarkt. Die Analysen in der vorliegenden Studie verdeutlichen, dass die Versorgungssituation bei Auszubildenden und Studierenden nicht ausreichend ist und sowohl aktuell als auch zukünftig Versorgungslücken bestehen. Abschließend zeigt die Studie Ansätze für eine angemessene und bedarfsgerechte Wohnraumversorgung von Auszubildenden und Studierenden auf. Hierzu zählen neben dem Neubau und der Modernisierung von Wohnheimplätzen auch z. B. die Gründung von Auszubildendenwerken oder Kooperationen von Arbeitgebern zur Bereitstellung von Wohnraum für junge Mitarbeitende." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Conflict and support during apprenticeship training in Germany: consequences for apprenticeship success and further employment in the company (2025)

    Weißmann, Markus; Roth, Tobias ;

    Zitatform

    Weißmann, Markus & Tobias Roth (2025): Conflict and support during apprenticeship training in Germany: consequences for apprenticeship success and further employment in the company. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 17, H. 1. DOI:10.1186/s40461-025-00201-8

    Abstract

    "Dual vocational training, i.e., the combination of on-the-job training in a company and school-based teaching, is of major importance to a smooth transition into the labor market and for the recruitment of skilled labor in Germany. However, around 30 percent of all training contracts are not successfully completed and not all successful apprentices remain in their training company afterwards. Previous studies have shown that apprentices who terminated their training prematurely often report conflicts and insufficient support within the company as reasons. However, these studies do not include the group of successful apprentices for whom these two aspects might also have been an issue. Moreover, to our knowledge, no study has yet appropriately investigated how conflicts and a lack of support are related to the likelihood of staying in the training company as an employee after training graduation. Using panel data from the Starting Cohort 4 of the National Educational Panel Study (NEPS SC4), we address these research gaps. Our results indicate that apprentices are less likely to finish their training successfully when they report conflicts in the company and more likely when they report support. Support does not buffer the negative effects of conflicts. Successful trainees are only less likely to subsequently remain in the training company when they report high levels of conflicts combined with low levels of support. Our detailed analyses suggest that this is rather due to missing employment offers from companies than due to graduates refusing these offers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Regional youth employment: trends, drivers and the impact of the knowledge economy and decarbonisation (2025)

    Whelan, Adele ; Banahan, Conor; Staffa, Elisa ;

    Zitatform

    Whelan, Adele, Elisa Staffa & Conor Banahan (2025): Regional youth employment: trends, drivers and the impact of the knowledge economy and decarbonisation. In: Journal of Youth Studies, S. 1-19. DOI:10.1080/13676261.2025.2555923

    Abstract

    "This paper uses micro-data from the European Labour Force Survey to construct a novel regional panel to examine youth employment for Italy, Spain, Greece and Ireland over 2008–2021. Youth employment has been especially vulnerable to economic shocks in these peripheral European economies. Youth employment rates declined sharply during the Great Recession, particularly in Greece and Spain, followed by Ireland and Italy. After 2014, recovery took hold, but the COVID-19 crisis triggered another downturn before renewed improvement. To assess regional cohesion, we apply a Barro regression framework to test for convergence or divergence, and use fixed-effects panel models to examine the determinants of youth employment. Results indicate divergence at a rate of 7.6% between 2008 and 2014, followed by convergence at 5% thereafter, suggesting improving cohesion. In terms of the drivers, regional youth employment is negatively affected by brown and knowledge-economy sectors, particularly in regions undergoing decarbonisation. We find evidence to support policies aimed at improving overall labour force participation and promoting tertiary education as a means of enhancing youth employment. Regional GDP per capita also has a positive effect. These findings highlight the importance of targeted policy interventions to support youth employment during times of economic downturn and environmental transition." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Übergänge Schule – Beruf in einem sich wandelnden Umfeld (2025)

    Wieland, Clemens;

    Zitatform

    Wieland, Clemens (2025): Übergänge Schule – Beruf in einem sich wandelnden Umfeld. In: nfb kurzgefasst H. 2.

    Abstract

    "Im vorliegenden Beitrag wird vor allem auf Basis von Befragungsergebnissen der Frage nachgegangen, wie es um die Rolle von Beratung am Übergang Schule – Beruf bestellt ist. Die Rückmeldungen aus einer Befragung von Fachkräften im Übergangssektor machen deutlich, dass die Fachkräfte eine bessere personelle Ausstattung am höchsten priorisieren. Insgesamt zeigt sich der Wunsch nach Maßnahmen und Projekten im Übergangssektor, die so konzipiert und ausgestaltet sind, dass ein möglichst großer Spielraum für individuelle Begleitung bleibt. In Jugendbefragungen wird deutlich: Junge Menschen brauchen insgesamt mehr Beratung und Unterstützung bei der beruflichen Orientierung und bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz. Dabei geht es nicht um mehr Informationen, sondern um persönliche, individuelle Beratung und Begleitung. Eine Schlüsselposition am Übergang nehmen die Jugendberufsagenturen (JBA) ein. Durch ihr Angebot „aus einer Hand“ können sie eine wichtige Rolle in der Orientierung übernehmen. Als zentrale Herausforderung für JBA zeigt sich, dass alle an der Umsetzung beteiligten Akteure ein gemeinsames Verständnis ihrer Zusammenarbeit entwickeln müssen. Die vorgestellten Befragungsergebnisse zeigen die enorme Bedeutung, die Beratung im Kontext von Bildung, Beruf und Beschäftigung in der heutigen Zeit zukommt. In diesem Sinne sind die in dem nfbPositionspapier aufgestellten Forderungen noch immer aktuell – nicht, weil sie nicht umgesetzt wurden, sondern vor allem, weil sich die Rahmenbedingungen so rasant verändern. Gefragt ist daher ein dynamisches Qualitätsverständnis von Beratung, das in der Lage ist, sich den wandelnden Herausforderungen anzupassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Angebot und Besetzung betrieblicher Ausbildungsplätze in Baden-Württemberg: Eine Auswertung des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (2025)

    Wiemann, Jan Simon; Ziegler, Philipp;

    Zitatform

    Wiemann, Jan Simon & Philipp Ziegler (2025): Angebot und Besetzung betrieblicher Ausbildungsplätze in Baden-Württemberg. Eine Auswertung des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg. (IAW-Kurzberichte 2025,01), Tübingen, 44 S.

    Abstract

    "Der Anteil ausbildungsberechtigter Betriebe beträgt in Baden-Württemberg in den letzten zehn Jahren recht konstant etwa 55 Prozent. Gleichzeitig ist der Anteil der Betriebe, die ausbilden, unter den berechtigten Betrieben, seit 2015 von etwa 25 Prozent auf circa 35 Prozent angestiegen. Allerdings zeigen sich in den Betrieben in Baden-Württemberg zunehmend Schwierigkeiten, die angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen. Die Ergebnisse dieses Kurzberichts zeigen, dass viele Betriebe in Baden-Württemberg Ausbildungsplätze anbieten, um einem erwarteten Mangel an Fachkräften zu begegnen. So bieten Betriebe mit erwarteten Personalproblemen bei der Anwerbung neuer Fachkräfte häufiger neue Ausbildungsplätze an als Betriebe ohne diese Probleme. Dieser Zusammenhang (Tabelle 2-1) erweist sich auch bei der Kontrolle für andere Betriebsmerkmale als robust. Betriebe bieten ferner häufiger Ausbildungsplätze an, wenn sie eine hohe Vakanzquote haben. Grundsätzlich ist der ungedeckte Personalbedarf also ein relevanter Faktor, der mit dem Ausbildungsangebot positiv assoziiert ist. Dagegen hemmen fehlende personelle Kapazitäten im Ausbildungsbereich und fehlende geeignete Bewerberinnen und Bewerber das Ausbildungsangebot der Betriebe in Baden-Württemberg. Schwierigkeiten, die angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen, zeigen sich insbesondere bei Betrieben die bereits eine hohe Vakanzquote aufweisen sowie in Betrieben, die Schwierigkeiten erwarten, Fachkräfte bzw. Arbeitskräfte anzuwerben. Betriebe mit Problemen bei der Deckung der (zukünftigen) Personalbedarfe haben also zugleich Schwierigkeiten dabei, durch vermehrte Ausbildung Abhilfe für diese Probleme zu schaffen. Fehlende personelle Kapazitäten auf Seiten der Betriebe erschweren darüber hinaus die Besetzung der angebotenen Plätze. Im Verarbeitenden Gewerbe könnte die verminderte Bedeutung der Ausbildung als Säule zur Fachkräftegewinnung besonders stark ins Gewicht fallen. Die Ausbildungsintensität im Verarbeitenden Gewerbe ist in den letzten Jahren um mehr als die Hälfte zurückgegangen. Mittelfristig könnten sich dadurch Produktivitätsrückgänge durch weniger qualifizierte Fachkräfte einstellen. Für Handwerksbetriebe hat die betriebliche Ausbildung einen hohen Stellenwert. Zum einen sind Handwerksbetriebe häufiger ausbildungsberechtigt und bieten häufiger neue Ausbildungsplätze an als andere Betriebe. Auch die Zahl der neuen Ausbildungsplätze relativ zur Betriebsgröße sowie die Ausbildungsintensität sind in Handwerksbetrieben etwas höher als im Mittel aller Betriebe in Baden-Württemberg. Zum anderen lassen Handwerksbetriebe häufiger Bewerberinnen und Bewerber ohne Schulabschluss in den Auswahlprozessen zur Besetzung der Ausbildungsplätze zu, was auch mit dem etwas überdurchschnittlichen Anteil unbesetzter Ausbildungsplätze zusammenhängen könnte. Das Baugewerbe sticht in den letzten Jahren durch eine zunehmende Ausbildungsdynamik hervor: So ist im Baugewerbe der Anteil der ausbildungsberechtigten Betriebe und gleichzeitig der Anteil ausbildungsanbietender Betriebe gestiegen. Zudem berücksichtigen Betriebe im Baugewerbe auch häufig Bewerberinnen und Bewerber ohne Schulabschluss. Auch in den Betrieben im Baugewerbe zeigen sich jedoch große Schwierigkeiten, angebotene Ausbildungsplätze zu besetzen. Gleichzeitig gibt es Hinweise, dass der Höhepunkt der Ausbildungsangebotsquote erreicht ist, möglicherweise, weil die Auslastung durch die Ausbildung bereits ihren Höchststand erreicht hat." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Junge Menschen ohne Berufsabschluss - Verborgenes Fachkräftepotenzial für Rheinland-Pfalz (2025)

    Wydra-Somaggio, Gabriele ; Schorr, Niklas;

    Zitatform

    Wydra-Somaggio, Gabriele & Niklas Schorr (2025): Junge Menschen ohne Berufsabschluss - Verborgenes Fachkräftepotenzial für Rheinland-Pfalz. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2025), Nürnberg, 36 S. DOI:10.48720/IAB.RERPS.2501

    Abstract

    "Zwischen 2013 und 2022 haben in Rheinland-Pfalz ungefähr 76.000 junge Menschen bis zum Alter von 25 Jahren eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (sv-Beschäftigung) aufgenommen, ohne zuvor einen formalen Berufsabschluss erworben zu haben. Einige dieser Personen beginnen zwar eine Ausbildung, beenden diese aber vorzeitig, also ohne Abschluss. Andere wiederum besuchen Maßnahmen, die gezielt die Berufswahl und Berufsorientierung bzw. die Aktivierung und berufliche Eingliederung unterstützen, ohne jedoch unmittelbar Ausbildungsabschlüsse zu erzielen, so dass das Fachkräftepotenzial dieser ungelernten jungen Menschen nicht genutzt werden kann. Dies bleibt nicht ohne Folgen für die Betriebe, die insbesondere in Rheinland-Pfalz von einem ausgeprägten Fachkräftebedarf betroffen sind. Zudem wirkt sich Ausbildungslosigkeit negativ auf die Erwerbskarrieren der jungen Menschen aus. Vor allem junge Menschen mit einem niedrigen Schulabschluss und mit ausländischer Staatsbürgerschaft weisen ein hohes Risiko auf, dauerhaft ohne Ausbildung zu bleiben. Insgesamt schaffen 33 Prozent von den knapp 39.000 Personen, die zwischen 2013 und 2017 zunächst eine Beschäftigung aufnehmen, es auch bis zum Alter von 34 Jahren nicht, einen Berufsabschluss zu erwerben. Ihre weiteren Erwerbskarrieren sind von geringeren Löhnen, geringen Aufstiegschancen und unsteteren Beschäftigungsverläufen geprägt. Insbesondere Erwerbsverläufe mit einer langen Phase in sv-Beschäftigung oder unsteten Verläufen mit langen Phasen der Unterstützung durch die Berufsagentur für Arbeit (BA) sowie Zeiten außerhalb des Arbeitsmarktes bergen ein hohes Risiko, langfristig ohne Berufsabschluss zu bleiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wydra-Somaggio, Gabriele ; Schorr, Niklas;
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  • Literaturhinweis

    Beratung im Übergang Schule – Beruf: Aktuelle Herausforderungen und Dienstleistungen der Bundesagentur für Arbeit (2025)

    Zofall, Cliff; Kurianowski, Katharina; Heinrichmeyer, Anna;

    Zitatform

    Zofall, Cliff, Katharina Kurianowski & Anna Heinrichmeyer (2025): Beratung im Übergang Schule – Beruf: Aktuelle Herausforderungen und Dienstleistungen der Bundesagentur für Arbeit. In: nfb kurzgefasst H. 2, S. 1-6.

    Abstract

    "Nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) sind viele der Forderungen des 2015 vom nfb veröffentlichten Positionspapiers zur Berufsberatung im Übergang von der Schule in den Beruf weiterhin relevant, insbesondere angesichts neuer Herausforderungen wie dem schnellen Wandel der Arbeitswelt, technologischen Entwicklungen und multiplen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Krisen. Mit ihren vielfältigen Angeboten zur Berufsorientierung und Beratung will die BA diesen veränderten Herausforderungen Rechnung tragen. Der Beitrag gibt einen Überblick über das Dienstleistungsangebot der BA zur Beratung im Übergang Schule – Beruf. Dies wurde seit 2019 deutlich erweitert, u. a. durch die Einführung der „Lebensbegleitenden Berufsberatung (LBB)“. Insgesamt betont die BA die Notwendigkeit einer modernen, ganzheitlichen und inklusiven Beratung, die sich an den individuellen Bedürfnissen junger Menschen orientiert. Dazu gehören u. a.: Eine neutrale und ergebnisoffene Beratung: Die BA setzt auf eine freie, inklusive und klischeefreie Berufsberatung. Eine adressatengerechte Ansprache und Berufsorientierung: Besonders für förderbedürftige Gruppen (z. B. junge Menschen ohne Schulabschluss oder mit gesundheitlichen Einschränkungen). Die Beratung erfolgt möglichst frühzeitig, vor allem an Schulen: Seit 2020 verfolgt die BA das Ziel, alle Jugendlichen ohne konkrete Perspektive auch nach Schulabschluss aktiv anzusprechen. Interkulturelle und zielgruppenspezifische Angebote: Dabei sollen auch Eltern stärker in den Beratungsprozess eingebunden werden. Vernetzung der Akteure: Die Zusammenarbeit mit externen Partnern und Jugendberufsagenturen wird intensiviert, um eine durchgehende Unterstützung der Jugendlichen beim Übergang Schule – Beruf zu gewährleisten. Die Professionalisierung und Qualitätssicherung der Beratung, u. a. durch eine kontinuierliche Fortbildung der Beratungsfachkräfte. Die ab 2010 eingeführte „Beratungskonzeption der BA“ (BeKo) und das von der Hochschule der BA (HdBA) entwickelte und durchgeführte Zertifikatsprogramm garantieren die hohe Beratungsqualität der LBB-Beratungsfachkräfte. Zukünftige Herausforderung: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) verändern den Arbeitsmarkt und die Beratung. Die BA setzt auf digitale Ergänzungen, betont jedoch die Unersetzbarkeit persönlicher Beratung" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Fehlende Ausbildungsangebote gefährden Fachkräftesicherung und soziale Integration. Ergebnisse zum Ausbildungsmarkt in Niedersachsen. | SOFI (2025)

    Zitatform

    (2025): Fehlende Ausbildungsangebote gefährden Fachkräftesicherung und soziale Integration. Ergebnisse zum Ausbildungsmarkt in Niedersachsen. | SOFI. (SOFI-Impulspapier), Göttingen, 4 S.

    Abstract

    "In der öffentlichen Diskussion erfährt das berufliche Ausbildungssystem eine hohe Aufmerksamkeit. Dies macht sich einerseits an der schwierigen Versorgung mit Fachkräften in bestimmten Branchen und Berufen, andererseits an der anhaltend hohen Zahl junger Erwachsener, die ohne beruflichen Abschluss in den Arbeitsmarkt eintreten, fest. Der beruflichen Ausbildung kommt in diesem Zusammenhang eine wichtige Scharnierfunktion zu. Inwiefern diese genutzt wird, welche Herausforderungen sich vor dem Hintergrund gesamtgesellschaftlicher, wirtschaftlicher und sozialer Entwicklungen stellen, hat das SOFI im Rahmen des Kapitels zur „Beruflichen Ausbildung“ für den Nationalen Bildungsbericht analysiert, der alle zwei Jahre von einer unabhängigen Gruppe von Wissenschaftler: innen verfasst wird. Anlässlich seiner Veröffentlichung wollen wir in unserem Beitrag einen tiefergehenden Blick auf die Ausbildungssituation in Niedersachsen werfen und die spezifischen Herausforderungen, denen sich Niedersachsen bei der Integration und Fachkräftesicherung gegenübersieht, vor dem Hintergrund der bundesweiten Entwicklung diskutieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Bildung auf einen Blick 2025: OECD-Indikatoren (2025)

    Zitatform

    (2025): Bildung auf einen Blick 2025: OECD-Indikatoren. (Bildung auf einen Blick. OECD-Indikatoren 2025), Bielefeld: wbv Media, 623 S. DOI:10.3278/9783763979257

    Abstract

    "Die jährlich erscheinende OECD-Studie „Bildung auf einen Blick" informiert über den Zustand der Bildungssysteme in den 38 OECD-Mitgliedsländern sowie in einigen Beitritts- und Partnerländern. Die internationalen Daten, die in über 100 Diagrammen und Tabellen aufbereitet sind, umfassen den gesamten Bildungsverlauf, vom Kindergarten über Schule bis zu Hochschule und Aus- und Weiterbildung. Sie vergleichen Entwicklungen der Strukturen, Leistungsfähigkeit und Finanzen der beteiligten Länder. Die Ausgabe 2025 legt den Schwerpunkt auf den Tertiärbereich und untersucht Abschlussquoten, die Unterschiede zwischen den Ergebnissen auf dem Arbeitsmarkt nach Fächergruppe, die Erfolgsquoten sowie die Kompetenzen Erwachsener mit einem Abschluss im Tertiärbereich. Ein zusätzliches Kapitel liefert Ergebnisse der Erhebung zu den grundlegenden Kompetenzen Erwachsener (PIAAC) 2023 und verknüpft sie mit anderen Indikatoren in der Publikation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Building pathways to opportunity: How to ensure a more level playing field in OECD countries (2025)

    Zitatform

    (2025): Building pathways to opportunity. How to ensure a more level playing field in OECD countries. (OECD Policy Insights on Well-being, Inclusion, Sustainability and Equal Opportunity 21), Paris, 13 S. DOI:10.1787/239063a4-en

    Abstract

    "Ensuring that everyone has a fair chance to succeed in life constitutes a fundamental principle of democracy, as well as an important source of economic growth and social inclusion. A new flagship OECD report, To Have and Have Not – How to Bridge the Gap in Opportunities, offers important new evidence on the way in which opportunities are distributed across OECD countries. In doing so, it aims to inform public debates on an issue of high relevance and help design effective policies that can ensure a more level playing field for all. This policy brief provides a condensed overview of the main insights and findings from this report. The policy brief explains why and how inequality of opportunity should be measured. It sheds light on some of the key questions covered in the report, including (i) how fairly are opportunities distributed in OECD countries; (ii) which circumstances play the largest role in shaping economic outcomes and for whom; (iii) what is the role of place and how are economic opportunities shaped by geographic divides in access to education, employment, infrastructure and essential services; and (iv) how can policy contribute to a more level playing field." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Die Entwicklung der Assistierten Ausbildung in 2024 (2025)

    Zitatform

    (2025): Die Entwicklung der Assistierten Ausbildung in 2024. (Grundlagen: Hintergrundinfo / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Die Anzahl der Eintritte, Bestände und Austritte sowie die Verbleibsmessung der Förderungen der Assistierten Ausbildung (AsA) waren im Jahr 2024 nur eingeschränkt aussagekräftig. Gründe waren operative Vorgänge in Bezug auf Einkauf und Laufzeiten von AsA-Maßnahmen. Im Jahr 2024 endeten fast 1.000 Maßnahmen der Assistierten Ausbildung (AsA) und es wurden nahezu flächendeckend neue AsA-Maßnahmen durch Agenturen für Arbeit und gemeinsame Einrichtungen eingekauft. Das hatte zur Folge, dass viele Teilnehmende mit Ablauf der Maßnahme ihre Ausbildung noch nicht beendet hatten und bei ihnen weiterhin Unterstützungsbedarf bestand. Deshalb wechselten sie von der alten beendeten Maßnahme in eine neu eingekaufte Maßnahme. Jeder einzelne Übergang einer Person von alter zu neuer Maßnahme erfolgt mit einem Austritt aus der alten Maßnahme und einem Eintritt in die neue Maßnahme. Dies wird im Rahmen der Förderstatistik auch so abgebildet und hat damit Auswirkungen auf verschiedene statistische Kennzahlen. Im Zeitraum von August 2024 bis November 2024 wurden 29.077 Eintritte in AsA-Maßnahmen gezählt, dies entspricht einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 153 % bei den Eintritten und führt damit zu einer starken Überzeichnung. Die Eintritte setzen sich zusammen aus Übergängen (11.238) und Neueintritten (17.839). Bei den Austritten kann aufgrund der Folgeförderung (Teilnahme an einer weiteren AsA-Maßnahme) nicht sinnvoll über den Anteil der vorzeitigen Beendigungen und der Teilnahmedauern berichtet werden. Auch die Verbleibsmessungen der Förderstatistik und die daraus resultierenden Quoten wie die Eingliederungsquote, die Eingliederungsquote in sozialversicherungspflichtige Ausbildung oder Folgeförderungsquote sind nur eingeschränkt aussagefähig. Bei den Bestandsmessungen ist das Jahr 2024 ebenso auffällig. Der Bestand liegt deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (September -25%; Dezember -12 %). Zudem verschiebt sich das Saisonmuster leicht. In den letzten Jahren war der August der Monat mit den wenigsten Teilnehmenden im Bestand und ab September gab es einen Aufwuchs. Im Jahr 2024 sinkt der Bestand bis zum September und steigt erst ab Oktober an. Eine Erklärung für das neue Niveau kann sein, dass die ehemaligen Teilnehmenden zwar in der Ausbildung verbleiben, aber nun nicht mehr gefördert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Jugendberufsagenturen: Zwischen regionaler Vielfalt und der Notwendigkeit von Mindeststandards (2024)

    Ahrens, Daniela;

    Zitatform

    Ahrens, Daniela (2024): Jugendberufsagenturen: Zwischen regionaler Vielfalt und der Notwendigkeit von Mindeststandards. In: Denk-doch-Mal.de H. 2.

    Abstract

    "Der DGB mahnte bereits 2014: „Zu erwarten, dass mit der flächendeckenden Einführung von Jugendberufsagenturen strukturelle bildungs- und sozialpolitische Probleme gelöst werden können, ist unrealistisch und wird ihren Möglichkeiten nicht gerecht“ (DGB 2014, 21). Unstrittig ist die bedeutende Rolle von JBA bei der Unterstützung und Förderung junger Erwachsener beim Übergang in eine berufliche Ausbildung. Mit Blick auf die Ausbildungsgarantie können die JBA eine entscheidende Rolle dabei spielen, junge Menschen in das Ausbildungssystem zu integrieren. Um diesem Anspruch jedoch gerecht zu werden, benötigen JBA auf verschiedenen Ebenen Unterstützung. Die Mehrheit der Bundesländer verfügt nicht über individuelle Verlaufsstatistiken ihrer Schulabgänger*innen. Für die JBA ist es damit bislang kaum möglich, Jugendliche möglichst frühzeitig durch Beratungs- und Bildungsangebote zu unterstützen und / oder eine aufsuchende Beratung sicher zu stellen. So notwendig die regionale Ausgestaltung der JBA ist, darf dies nicht auf Kosten von Mindeststandards gehen. Unter dem Sammelbegriff JBA finden sich sehr unterschiedliche Konzepte, Strukturen und Akteure. Mindeststandards würden nicht nur eine bessere Vergleichbarkeit der JBA ermöglichen, sondern wären auch eine wichtige Voraussetzung für ein einheitliches Professionalisierungskonzept. Die dezentrale Ausgestaltungsvielfalt ermöglicht zwar einerseits das Eingehen auf die jeweiligen lokalen bzw. regionalen Bedingungen am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie den Bedarfslagen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen (Enggruber/Neises 2023), andererseits bleiben JBA damit immer auch abhängig vom freiwilligen Engagement der Partner und vorhandenen lokalen Finanzierungsmöglichkeiten. Da JBA über kein eigenständiges Budget verfügen, besitzen die Partner weiterhin die Hoheit über ihre jeweiligen Ressourcen. Als freiwillige Kooperationsbündnisse verfügen JBA weder über ein eigenständiges Budget noch über einen eigenständigen Verantwortungsbereich. Um den Ansprüchen einer Realisierung der Ausbildungsgarantie gerecht zu werden, ist es notwendig, die finanziellen und personellen Ressourcen der JBA verlässlicher zu gestalten. Verbesserung der Kooperation mit Betrieben: Vorliegende Evaluationen zeigen, dass die Mehrheit der JBA nur wenige Berührungspunkte mit Betrieben haben. Gerade mit Blick auf die Ausbildungsgarantie und den Förder- und Unterstützungsinstrumenten für Betriebe im Rahmen einer Ausbildung wäre es für die JBA wichtig, die Kooperationen mit Betrieben auszubauen. Zusammenfassend ist an dieser Stelle festzuhalten, dass die Stärke der JBA - ihre regionale Ausgestaltung und Anpassung an die jeweiligen Ausbildungs- und Arbeitsmarktstrukturen gleichzeitig auch ihre Schwäche ist. Es fehlt erstens an einem gemeinsamen Verständnis darüber, wie das Spannungsfeld zwischen einem marktreguliertem Ausbildungssystem und einem auf individuelle Bedarfslagen konzipiertes Fallmanagement zu bewältigen ist: zweitens fehlt es an einem zu entwickelndem Integrationsverständnis, dass die differenten Integrationslogiken der Bundesagentur für Arbeit, dem Jobcenter und der Jugendhilfe vereint. Drittens würden Mindeststandards etwa in der rechtskreisübergreifenden Fallbearbeitung, der Beratungsstrukturen und -angebote sowie der Integration in eine berufliche Ausbildung das Profil der JBA schärfen, ohne die notwendige regionale Ausgestaltung damit zu verhindern." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Zum Entwurf des SGB-III-Modernisierungsgesetzes: Stellungnahme des IAB zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der Arbeitslosenversicherung und Arbeitsförderung am 24.7.2024 (2024)

    Anger, Silke ; Toussaint, Carina ; Lerche, Adrian ; Stephan, Gesine ; Oberfichtner, Michael ; Tübbicke, Stefan ; Bernhard, Sarah ; Janssen, Simon; Reims, Nancy ; Senghaas, Monika ; Sandner, Malte ; Leber, Ute; Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Sarah Bernhard, Simon Janssen, Ute Leber, Adrian Lerche, Michael Oberfichtner, Nancy Reims, Malte Sandner, Brigitte Schels, Monika Senghaas, Gesine Stephan, Carina Toussaint & Stefan Tübbicke (2024): Zum Entwurf des SGB-III-Modernisierungsgesetzes. Stellungnahme des IAB zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung der Arbeitslosenversicherung und Arbeitsförderung am 24.7.2024. (IAB-Stellungnahme 01/2024), Nürnberg, 19 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2401

    Abstract

    "Mit dem SGB-III-Modernisierungsgesetz sollen die Arbeitslosenversicherung und die Arbeitsförderung bürgerfreundlicher, transparenter, effizienter und unbürokratischer gestaltet werden. Das IAB nimmt Stellung zu folgenden Aspekten des Referentenentwurfs dieses Gesetzes: Kooperationsplan zur Eingliederung im SGB III, Reform des Gründungszuschusses, rechtskreisübergreifende Kooperationen/Jugendberufsagenturen, Beratung für junge Menschen, Berufsorientierungspraktikum und außerbetriebliche Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Chancengleichheit und berufliche Bildung: Stellungnahme des IAB zur Anhörung der Enquetekommission I „Chancengleichheit in der Bildung“ des Landtags Nordrhein-Westfalen am 28.6.2024 (2024)

    Anger, Silke ; Schreyer, Franziska; Heß, Pascal ; Goßner, Laura ; Toussaint, Carina ; Jaschke, Philipp ; Schels, Brigitte ; Leber, Ute;

    Zitatform

    Anger, Silke, Laura Goßner, Pascal Heß, Philipp Jaschke, Ute Leber, Brigitte Schels, Franziska Schreyer & Carina Toussaint (2024): Chancengleichheit und berufliche Bildung. Stellungnahme des IAB zur Anhörung der Enquetekommission I „Chancengleichheit in der Bildung“ des Landtags Nordrhein-Westfalen am 28.6.2024. (IAB-Stellungnahme 02/2024), Nürnberg, 27 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2402

    Abstract

    "Zur schriftlichen Anhörung der Enquetekommission I „Chancengleichheit in der Bildung“ des Landtags Nordrhein-Westfalen hat das Institut für Arbeitsmarkt-und Berufsforschung (IAB) seine Stellungnahme abgegeben. Darin werden Herausforderungen und Lösungen (praxistaugliche Ansätze zur Unterstützung erfolgreicher Maßnahmen) folgender Themenfelder behandelt: Verbesserung der Berufsorientierung und -vorbereitung in Schulen, der Übergänge aus der Schule in berufliche (Aus-)Bildung sowie den Übergangssektor, Verringerung von Ausbildungsabbrüchen, Erschließung der Potenziale der Berufsbildung für die Integration von Zugewanderten und Geflüchteten, Bedeutung von Rollenvorbildern, bildungspolitische Hebel für mehr Chancengleichheit, Bildungsforschung am IAB sowie Verringerung der Unterrepräsentation von Frauen in Handwerksberufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Berufliche Pläne von Haupt- und Realschüler*innen: Der Anteil der Unentschlossenen steigt (2024)

    Anger, Silke ; Galkiewicz, Agata Danuta; Siedler, Thomas ; Hörl, Tobias; Christoph, Bernhard ; Margaryan, Shushanik ; Sandner, Malte ; Peter, Frauke ; Maushart, Milan;

    Zitatform

    Anger, Silke, Bernhard Christoph, Agata Danuta Galkiewicz, Tobias Hörl, Shushanik Margaryan, Milan Maushart, Frauke Peter, Malte Sandner & Thomas Siedler (2024): Berufliche Pläne von Haupt- und Realschüler*innen: Der Anteil der Unentschlossenen steigt. In: IAB-Forum H. 24.09.2024 Nürnberg, 2024-09-12. DOI:10.48720/IAB.FOO.20240924.01

    Abstract

    "Der Anteil der Jugendlichen, die sich sicher sind, eine Ausbildung absolvieren zu wollen, sinkt zusehends. Zuletzt traf dies nur noch auf 42 Prozent der befragten Hauptschüler*innen und auf 37 Prozent der Realschüler*innen in den jeweiligen Abschlussklassen zu.." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Ausbildungsperspektiven 2024: eine repräsentative Befragung von jungen Menschen (2024)

    Barlovic, Ingo; Wieland, Clemens; Ullrich, Denise;

    Zitatform

    Barlovic, Ingo, Denise Ullrich & Clemens Wieland (2024): Ausbildungsperspektiven 2024. Eine repräsentative Befragung von jungen Menschen. Gütersloh, 24 S. DOI:10.11586/2024055

    Abstract

    "Junge Menschen blicken weiterhin positiv auf die Perspektiven am Ausbildungsmarkt. Auffällig ist, dass sich besonders junge Menschen mit hoher Schulbildung mit der Berufsorientierung schwertun und sich mehr Unterstützung bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz wünschen. Junge Menschen mit niedriger Schulbildung fühlen sich im Vergleich zwar besser informiert, schätzen aber ihre Chancen am Ausbildungsmarkt noch immer deutlich ungünstiger ein. Generell erwarten die jungen Menschen mehr Maßnahmen seitens der Politik, um die Ausbildungsplatzsuche zu erleichtern. Dies sind zentrale Ergebnisse der neuen Jugendbefragung „Ausbildungsperspektiven 2024 – Eine repräsentative Befragung von jungen Menschen“. Für die Befragung wurden über 1.700 junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren im Zeitraum vom 23. Februar bis zum 24. März 2024 nach ihren Einschätzungen zu beruflicher Orientierung, den Perspektiven am Ausbildungsmarkt und den Erfahrungen bei der Ausbildungsplatzsuche befragt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Neue und bewährte Ansätze der betrieblichen Ausbildung als Strategie zur Fachkräftesicherung: IAB-Betriebspanel Report Hessen 2023 (2024)

    Behr, Dominik; Larsen, Christa; Lauxen, Oliver;

    Zitatform

    Behr, Dominik, Oliver Lauxen & Christa Larsen (2024): Neue und bewährte Ansätze der betrieblichen Ausbildung als Strategie zur Fachkräftesicherung. IAB-Betriebspanel Report Hessen 2023. (IAB-Betriebspanel Hessen), Frankfurt am Main, 20 S.

    Abstract

    "Die diesjährigen Auswertungen des IAB-Betriebspanels stehen unter dem Rahmenthema „Neue und bewährte betriebliche Strategien der Fachkräftesicherung“. Zur Annäherung an das Thema hat der erste Report zunächst die wirtschaftliche Situation der Betriebe als Ausgangslage jeglicher betrieblichen Aktivität in den Blick genommen. Der zweite Bericht erweiterte die wirtschaftliche Ausgangslage um eine personalpolitische Perspektive. Der dritte vorliegende Report beschäftigt sich mit Entwicklungen in der dualen Ausbildung. Dafür rücken im ersten Kapitel die Ausbildungsbeteiligung, die Auszubildendenzahlen sowie die Ausbildungsquote im Ausbildungsjahr 2022/2023 in den Fokus. Im zweiten Kapitel erfolgt eine Analyse der Besetzungsprobleme von Ausbildungsstellen in diesem Ausbildungsjahr sowie der Ausbildungsabschlüsse und -übernahmen in den ausbildenden Betrieben. Das dritte Kapitel betrachtet bereits erfolgte und noch geplante Ausbildungsvertragsabschlüsse im Befragungsjahr 2023. In Kapitel vier erfolgt eine Darstellung der vorhandenen Unterstützungsangeboten für Auszubildende, gefolgt von einer Untersuchung der Bekanntheit des Programms „AsA flex - Assistierte Ausbildung flexibel“ in Kapitel 5. Der Report schließt im sechsten Kapitel mit einem Resümee." (Textauszug)

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  • Literaturhinweis

    Verbesserte Ausbildungsbedingungen in der Pflege? (2024)

    Bär, Stefan ; Dauner, Dominik; Steinweg, Veronica E.;

    Zitatform

    Bär, Stefan, Veronica E. Steinweg & Dominik Dauner (2024): Verbesserte Ausbildungsbedingungen in der Pflege? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 77, H. 2, S. 131-136. DOI:10.5771/0342-300X-2024-2-131

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die aktuelle Situation der Praxisanleitung im Krankenhaus vor dem Hintergrund des 2020 eingeführten Pflegeberufegesetzes. Im Rahmen einer Fallstudie wurden auf einer Intensivstation eines Maximalversorgers und dessen angeschlossener Pflegefachschule qualitative Interviews durchgeführt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die Änderungen auf regulativer Ebene aktuell nicht zwingend in Änderungen auf operativer Ebene im Krankenhaus übersetzen. In der Praxis kann der gesetzlich vorgeschriebene Anteil an Praxisanleitung regelmäßig nicht eingehalten werden, wodurch die Qualität der Ausbildung leidet und ihr Erfolg von Einzelpersonen abhängig ist. Es scheint, als würde mit der Einführung des neuen Pflegeberufegesetzes keine strukturelle Stärkung der Praxisanleitung einhergehen. Diese wäre jedoch dringend notwendig, um der gesetzlich formulierten zentralen Rolle der Praxisanleitung vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels in der Pflege gerecht werden zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Absolvent*innen einer Ausbildung im bayerischen Handwerk und ihr Verbleib im Ausbildungsbetrieb (2024)

    Böhme, Stefan; Rossen, Anja ; Eigenhüller, Lutz;

    Zitatform

    Böhme, Stefan, Lutz Eigenhüller & Anja Rossen (2024): Absolvent*innen einer Ausbildung im bayerischen Handwerk und ihr Verbleib im Ausbildungsbetrieb. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 01/2024), Nürnberg, 39 S. DOI:10.48720/IAB.REBY.2401

    Abstract

    "Das Handwerk ist ein bedeutender Teil der Gesamtwirtschaft, dem gerade in Zusammenhang mit der ökologischen Transformation eine wichtige Rolle zugeschrieben wird. Gleichzeitig haben Fachkräfteengpässe im Handwerk in den letzten Jahren weiter zugenommen. In diesem Bericht werden Auswertungen zu Absolvent*innen einer Ausbildung im bayerischen Handwerk auf der Grundlage der Daten des Ausbildungspanels Handwerk vorgestellt. Neben einem Überblick über Strukturmerkmale steht dabei der Betriebsverbleib dieser Absolvent*innen im Fokus der Analysen. Die Frage, in welchem Umfang die Ausbildungsabsolvent*innen bei ihrem Ausbildungsbetrieb bleiben, wird hier beispielhaft für den Jahrgang 2015 erörtert. Es zeigt sich, dass viele Absolvent*innen nach der Ausbildung den Betrieb wechseln. Nach einem Jahr waren noch 56 Prozent, nach fünf Jahren noch 28 Prozent der Absolvent*innen bei ihrem Ausbildungsbetrieb beschäftigt. Analysen der Betriebswechsel deuten darauf hin, dass viele Absolvent*innen zwar ihren Ausbildungsbetrieb verlassen, aber weiterhin in Betrieben arbeiten, die derselben Betriebsgrößenklasse oder demselben Wirtschaftszweig des Ausbildungsbetriebs angehören bzw. in der Region des Ausbildungsbetriebs liegen. Die Mehrheit der Betriebswechsler*innen ist auch bei ihrem neuen Betrieb als Fachkraft tätig, allerdings ist der Anteil derjenigen, die in Helferberufen und auf den Anforderungsniveaus über dem Fachkraftniveau arbeiten, höher als bei denjenigen, die bei ihrem Ausbildungsbetrieb geblieben sind. Insgesamt zeigen die Analysen, dass es „normal“ zu sein scheint, dass ein größerer Teil der Absolvent*innen des Handwerks in den ersten Jahren der Berufslaufbahn den Betrieb wechselt und damit den Ausbildungsbetrieben Fachkräftepotenziale verloren gehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Zwischen den Stühlen?!: Perspektiven auf pädagogisches Handeln am Übergang Schule-Arbeit (2024)

    Curdt, Wiebke; Richter-Boisen, Anette;

    Zitatform

    Curdt, Wiebke & Anette Richter-Boisen (2024): Zwischen den Stühlen?! Perspektiven auf pädagogisches Handeln am Übergang Schule-Arbeit. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 38, H. 3, S. 50-59.

    Abstract

    "Die Partizipation an Gesellschaft wird dem Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen rechtlich gefordert und ist im Bundesteilhabegesetz verankert. In der (pädagogischen) Umsetzung allerdings werden Spannungsfelder und insbesondere am Übergang Schule-Berufe eine Komplexität etwa an Zuständigkeiten und Konzepten deutlich. Es zeigen sich versäulte Strukturen und ein Fehlen multiprofessioneller Zusammenarbeit. Die Umsetzung von Partizipation hängt von einem komplexen Zusammenspiel aus vorhandenen Strukturen, den institutionellen Rahmenbedingungen, den eröffneten Möglichkeitsräumen, dem pädagogischen Handeln und den Subjekten selbst ab. Die differenzierte Beforschung deses Wechselspiels bei (jungen) Erwachsenen mit Lernschwierigkeiten ist u.a. Aufgabe des Forschungs- und Entwicklungsprojektes "MEIN.Profil: Ressourcenorientierte Diagnostik von Lernverläufen (junger) Erwachsener an den Übergängen inklusiver Bildung". Die nachfolgende thematische Auseinandersetzung mit Partizipation und dem Übergang Schule-Beruf fokussiert sich auf das pädagogische Handeln und basiert auf den Überlegungen, Ergebnissen und der Diskussion des qualitativ-partizipativ angelegten Projektes." (Textauszug, IAB-Doku, © Lambertus-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    The impact of a missing school graduation cohort on the training market (2024)

    Dorner, Matthias ; Görlitz, Katja; Jahn, Elke J. ;

    Zitatform

    Dorner, Matthias, Katja Görlitz & Elke J. Jahn (2024): The impact of a missing school graduation cohort on the training market. In: Economics of Education Review, Jg. 103, 2024-08-23. DOI:10.1016/j.econedurev.2024.102580

    Abstract

    "This study analyzes whether the training market responds to a reduced supply of trainees by decreasing the number of hired trainees and increasing their wages based on administrative data. The empirical identification uses exogenous regional and time variation in the occurrence of a missing school graduation cohort that shifts the supply of potential trainees downwards. The results show that the missing cohort decreases new hires by 10 % and raises wages by 1 %. Further robustness results reveal that the opposite case of excess supply (that is caused by dual cohorts) increases hirings and decreases wages. Our results also document that high and low wage firms respond differently to the supply shocks. While only high wage firms stop hiring when labor supply decreases, it is the low wage firms who hire a larger number of trainees in case of excess supply." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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    Lehrlingsausbildung im Überblick 2024: Strukturdaten, Trends und Perspektiven (2024)

    Dornmayr, Helmut;

    Zitatform

    Dornmayr, Helmut (2024): Lehrlingsausbildung im Überblick 2024. Strukturdaten, Trends und Perspektiven. (ibw-Forschungsbericht 221), Wien, 204 S.

    Abstract

    "Der Anteil von Jugendlichen, die direkt nach der Mittelschule (d.h. nach der 8. Schulstufe und ohne Besuch der Polytechnischen Schule in der 9. Schulstufe) eine Lehre beginnen, steigt. Die Lehrlingsausbildung verlagert sich sukzessive zu Großbetrieben. Die öffentlichen Ausgaben pro Lehrling sind deutlich geringer als für Jugendliche in alternativen Bildungswegen. Dies sind einige von vielen Befunden der aktuellen Ausgabe der jährlich erscheinenden ibw-Publikation „Lehrlingsausbildung im Überblick“, welche auf rund 200 Seiten das Ziel verfolgt, alle relevanten und verfügbaren statistischen Daten und Kennzahlen zur Lehrlingsausbildung in Österreich darzustellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Intergenerational transmission of unemployment after apprenticeship graduation: does parental socioeconomic background still matter? (2024)

    Dummert, Sandra ;

    Zitatform

    Dummert, Sandra (2024): Intergenerational transmission of unemployment after apprenticeship graduation: does parental socioeconomic background still matter? In: Journal for labour market research, Jg. 58, 2024-03-14. DOI:10.1186/s12651-024-00364-z

    Abstract

    "A smooth transition from apprenticeship to standard employment is a key step in the professional biographies of apprenticeship graduates. In this study, the transition of apprenticeship graduates from households that receive unemployment benefits are considered. These graduates are thought to be disadvantaged because their parents’ socioeconomic background is assumed to influence their employment outcomes through processes of intergenerational transmission and cumulative disadvantage. Based on administrative data from the Sample of Integrated Welfare Benefit Biographies (SIG) provided by the Institute for Employment Research (IAB), this analysis offers deeper insights into parental socioeconomic background and the individual factors that affect the risk of unemployment following the completion of an apprenticeship. In the case of an unsuccessful direct transition to standard employment, the factors infuencing the duration of the frst unemployment are also assessed. The results show that, as with individual characteristics, parents’ education level has a signifcant effect on the graduates’ risk of unemployment. The duration of the household’s benefit receipt, on the other hand, significantly influences the duration of the first unemployment in the case of an unsuccessful transition following an apprenticeship." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dummert, Sandra ;
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  • Literaturhinweis

    The employment expectations of adolescents: Examining the role of social origin, parental support, and personality traits (2024)

    Esche, Frederike ; Böhnke, Petra;

    Zitatform

    Esche, Frederike & Petra Böhnke (2024): The employment expectations of adolescents: Examining the role of social origin, parental support, and personality traits. In: Advances in life course research, Jg. 61. DOI:10.1016/j.alcr.2024.100629

    Abstract

    "Early life course conditions and the social origin of families frequently influence the inequalities people experience in adulthood. The transition from education to work is a challenging period during which adolescents make their first employment-related choices and establish the course of their careers. Future expectations guide adolescents’ employment-related choices and are assumed to influence future employment outcomes. Therefore, this paper investigates whether family (dis)advantages affect adolescents’ employment expectations. We assess various underlying mechanisms that may influence the relationship between social origin and adolescents’ employment expectations by using cross-sectional data from the German Socio-Economic Panel (SOEP: 2006–2018), specifically a youth questionnaire administered at age 17. Three key findings emerge. First, family disadvantages, particularly an insecure parental labor market participation, influence the employment expectations of adolescents negatively. Second, supportive parenting does not mediate the relationship between social origin and the employment expectations of adolescents; instead, it functions as an additional positive factor. Third, supportive parenting creates more optimistic employment expectations because it fosters specific “beneficial” personality traits, such as extraversion, conscientiousness, openness, agreeableness, and internal control beliefs." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Elsevier) ((en))

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    Ungleiche Übergänge in Ausbildung und Beruf – ein Problem der Governance? (2024)

    Euler, Dieter ;

    Zitatform

    Euler, Dieter (2024): Ungleiche Übergänge in Ausbildung und Beruf – ein Problem der Governance? In: Forschungsjournal Soziale Bewegungen, Jg. 37, H. 4, S. 548-562. DOI:10.1515/fjsb-2024-2007

    Abstract

    "Seit vielen Jahren gelingt es einer bedeutenden Zahl an Schulabgänger:innen nicht oder nur mit deutlicher Verzögerung, eine berufliche Ausbildung aufzunehmen. Besonders betroffen sind dabei Jugendliche mit einem niedrigen Schulabschluss und/oder einem Migrationshintergrund. Der beruflichen Bildung gelingt es nur begrenzt, das Ziel einer sozialen Integration zu erreichen und allen Jugendlichen den Weg zu einem Berufsabschluss zu ermöglichen. Trotz umfangreicher Fördermaßnahmen haben sich die Übergangsprozesse in den vergangenen Jahren nicht verbessert. Es wird untersucht, welchen Beitrag die Governance der beruflichen Bildung an dieser unzulänglichen Situation besitzt. Es wird deutlich, dass über die Ausprägung und Wirkungsweise der Governance in der beruflichen Bildung erst wenige Erkenntnisse vorliegen und grundlegende Forschungsaktivitäten notwendig sind. Zugleich untersucht der Beitrag das zivilgesellschaftliche Engagement, das im Hinblick auf die Integration von Jugendlichen in eine Berufsausbildung erkennbar ist. Neben Einzelbeispielen zeigen sich Potenziale, die für die Integration von Jugendlichen in Ausbildung und Beruf verstärkt genutzt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Compromises in occupational choice and premature termination of vocational education and training: gender type, prestige, and occupational interests in focus (2024)

    Fischer-Browne, Melanie ; Kleinert, Corinna ; Ahrens, Lea; Schels, Brigitte ;

    Zitatform

    Fischer-Browne, Melanie, Lea Ahrens, Corinna Kleinert & Brigitte Schels (2024): Compromises in occupational choice and premature termination of vocational education and training: gender type, prestige, and occupational interests in focus. In: Empirical Research in Vocational Education and Training, Jg. 16, 2024-06-14. DOI:10.1186/s40461-024-00168-y

    Abstract

    "This study examines whether premature termination of vocational education and training (VET) is more likely when trainees have to make compromises between their realistic occupational aspirations and the occupation for which they are trained in terms of the occupational dimensions of gender type, prestige, and occupational interests. Specifically, it examines the relative importance of the three compromise dimensions on premature VET termination. The study is based on a sample of 3,241 VET entrants from a cohort of ninth graders in 2010 in the German National Educational Panel Study (NEPS-SC4) in combination with aggregated data on occupational characteristics. Results from discrete hazard rate models indicate a higher risk of premature VET termination for trainees whose VET occupation differs from their realistic occupational aspiration from their school days. While compromises in prestige have no overall effect, both compromises in interests and gender type threaten the stability of VET. The results also indicate that compromises in interests have the strongest effect on the risk of premature VET termination and that the effects of compromises in gender type are partly mediated by the effects of compromises in interests. Furthermore, sensitivity analysis revealed that the main effects of compromises in gender type and prestige are gender specific." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    IAB-Betriebspanel: Rekordhoch beim Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen (2024)

    Fitzenberger, Bernd ; Schwengler, Barbara ; Leber, Ute;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd, Ute Leber & Barbara Schwengler (2024): IAB-Betriebspanel: Rekordhoch beim Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen. (IAB-Kurzbericht 16/2024), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2416

    Abstract

    "Auch wenn zuletzt wieder mehr neue Ausbildungsverträge geschlossen wurden und die Nachfrage nach einer dualen Ausbildung gestiegen ist, steht der deutsche Ausbildungsmarkt weiter vor großen Herausforderungen. Mit den Daten des IAB-Betriebspanels 2023 wird in diesem Kurzbericht untersucht, wie sich verschiedene Indikatoren der betrieblichen Ausbildung bis zum aktuellen Rand entwickelt haben. Ein besonderes Augenmerk gilt der Nichtbesetzung von Ausbildungsplätzen. Dabei geht das Autorenteam auch den Gründen für die Nichtbesetzung sowie betrieblichen Maßnahmen zur Erhöhung der Attraktivität der Ausbildung nach." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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