Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung
Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.
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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.
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Chancengeminderte junge Frauen beim Übergang ins Erwerbsleben (01.01.1997)
Evangelische Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg, Institut für angewandte Forschung, Fachbereich Soziale ArbeitHennige, Ute, Prof. Dr.Quelle: Publikationen zum ProjektBeschreibung
Gegenstand des Projekts ist die Untersuchung der Übergangswege chancengeminderter junger Frauen von der Schule in die Arbeit. Unter Chancenminderung soll dabei die Ausstattung mit relativ geringen kulturellen, materiellen und sozialen Ressourcen verstanden werden; es geht also um junge Frauen, die eine relativ glücklose Schullaufbahn hinter sich gebracht haben, in instabilen oder ungünstigen wirtschaftlichen Verhältnissen leben, über nur dürftige oder brüchige soziale Netze verfügen und von Ausgrenzung oder sozialem Abstieg bedroht sind.>> Ziel unserer Untersuchung ist es, über eine mehrjährige Zeitspanne hinweg die Lebens- und Berufspläne bzw. -wege sowie die individuellen Bewältigungsstrategien dieses Personenkreises zu verfolgen, um zu erfahren, ob und ggf. wie sich von Arbeitsmarktrisiken betroffene junge Frauen trotz brüchiger Erwerbsbiographien Fähigkeiten und Kompetenzen zu gelingender Lebensbewältigung aneignen und wie sie diese entfalten.>> Zu diesem Zweck wurden rund zwanzig junge Frauen mit schwachem Hauptschulabschluss drei Jahre lang mittels narrativ-lebensgeschichtlicher und teilstrukturierter Interviews befragt. Eines der Hauptergebnisse ist, dass die jungen Frauen bei allen Widrigkeiten, denen sie ausgesetzt sind (z.B. von Seiten der Schule, der AusbilderInnen, im Hinblick auf ihre eingeschränkte Berufswahl, den geringen Lohn, die zusätzlichen häuslichen Verpflichtungen, denen sie nachzukommen haben u.a.) die berufliche Qualifikation über einen dreijährigen Lehrberuf für unverzichtbar halten, weil für sie eine abgeschlossene Lehre selbst auf unterem Niveau nicht nur Beweis für die Mindestgüte und den Wert einer Arbeitskraft, sondern auch für ihren eigenen, persönlichen Wert ist. Dabei ahnen oder wissen sie, dass die Chance, dass sie mit ihrem Lehrberuf - meist sog. Sackgassenberufe mit geringem gesellschaftlichen Ansehen wie Verkäuferin, Arzt-/ Zahnarzthelferin oder Friseurin - Berufe "gewählt" haben, die ihnen weder eine selbständige Lebens
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Bildungsverläufe und psychosoziale Entwicklung im Jugend- und jungen Erwachsenenalter (BIJU) (01.11.1991)
Max-Planck-Institut für BildungsforschungBaumert, Jürgen, Prof. Dr.Quelle: ProjekthomepageBeschreibung
1. Schulische Bildungsverläufe und ihre Determinanten im Vergleich alte/neue Bundesländer>> 2. Internationale Leistungsvergleiche im Sekundarschulbereich>> 3. Schulmotivationsentwicklung im Jugendalter>> 4. Übergang ins Studium bzw. die berufliche Erstausbildung Methoden: Querschnittserhebung; Panel; Erhebungstechniken und Auswertungsverfahren: Standardisierte Fragebogen mit 8000 Schüler/Innen, beginnend im 7. Schuljahr (Zufall; Quota); Veröffentlichungen: Lüdtke, O., Köller, O., Marsh, H. W., & Trautwein, U. (2005). Teacher Frame of Reference and the Big-Fish-Little-Pond Effect. Contemporary Educational Psychology, 30, 263-285 ; Trautwein, U. & Brunner, M. (2005). Unterricht, Beziehungsqualität und Zufriedenheit der Eltern - die empirischen Befunde. In: R. Watermann, S. Thurn, K.-J. Tillmann und P. Stanat (Hrsg.), Die Laborschule im Spiegel ihrer PISA-Ergebnisse - Pädagogisch-didaktische Konzepte und empirische Evaluation reformpädagogischer Praxis (S. 237-244). Weinheim: Juventa ; Trautwein, U. (2005). Selbstregulation und Selbstkonzept bei Schülerinnen und Schülern der Laborschule Bielefeld. In: R. Watermann, S. Thurn, K.-J. Tillmann und P. Stanat (Hrsg.), Die Laborschule im Spiegel ihrer PISA-Ergebnisse - Pädagogisch-didaktische Konzepte und empirische Evaluation reformpädagogischer Praxis (S. 213-224). Weinheim: Juventa ; Baumert, J., Marsh, H. W., Trautwein, U., & Richards, G. (2004). Third International Biennial SELF Research Conference, Berlin: Book of Abstracts. Berlin: Max Planck Institute for Human Development ; Köller, O. & Trautwein, U. (2004). Englischleistungen von Schülerinnen und Schülern an allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien. In: O. Köller, R. Watermann, U. Trautwein & O. Lüdtke (Hrsg.), Wege zur Hochschulreife in Baden-Württemberg. TOSCA - Eine Untersuchung an allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien (S. 285-326). Opladen: Leske + Budrich ; Köller, O., Baumert, J., Cortina, K. S., Trautwein, U. & Watermann,
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Übergangsmanagement "Schule-Erwerbsleben" und "Wiedereinstieg" (Teilprojekt im Rahmen des Leitvorhabens "Zielgruppenorientiertes Übergangsmanagement")
Universität Hildesheim, FB I Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Institut für Sozial- und OrganisationspädagogikQuelle: Projektinformation in SOFIS -
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Vollzeitschulische Berufsausbildung in ausgewählten europäischen Ländern mit dualen Berufsbildungsangeboten
Bundesinstitut für Berufsbildung -BIBB-Quelle: Projektinformation in SOFIS -
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Wissenschaftliche Begleitung. Projekt zur Förderung der regionalen Leistungsfähigkeit bei der beschäftigungsadäquaten Qualifizierung junger Menschen in Sachsen -Regionalprojekt-
Technische Universität Dresden, Fak. Wirtschaftswissenschaften, Lehrstuhl WirtschaftspädagogikQuelle: Projektinformation in SOF -
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Neue Wege in den Beruf - Mentoring für junge Frauen mit Zuwanderungsgeschichte
Zentrum Frau in Beruf und TechnikQuelle: Projektinformation in SOFIS -
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Netzwerk "Jugendliche an der 2. Schwelle" - Unterstützung Jugendlicher und junger Erwachsener an der 2. Schwelle bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt
Technische Universität Dresden, Fak. Erziehungswissenschaften, Institut für Sozialpädagogik, Sozialarbeit und Wohlfahrtswissenschaften Professur für Sozialpädagogik und Sozialisation der LebensalterQuelle: Projektinformation in SOFIS -
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Übergang Förderschule - Beruf (wissenschaftliche Begleitung)
Universität Würzburg, Philosophische Fakultät 03 Philosophie, Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften, Institut für Sonderpädagogik Bereich GeistigbehindertenpädagogikQuelle: Projektinformation in SOFIS -
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Kooperationsprojekt Berufliche Bildung beim Übergang (Sonder-)Schule - Beruf
Evangelische Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg, Studiengang Soziale ArbeitQuelle: Projektinformation in SOFIS -
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Destandardisierte Beschäftigung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Landesinstitut Sozialforschungsstelle DortmundKock, Klaus, Dr.Beschreibung
Der Übergangsprozess von der Ausbildung in den Beruf unterliegt einer gewissen Destandardisierung, häufiger als früher sind Umwege und Brüche festzustellen. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass zunehmend auch Beschäftigungsverhältnisse von Jugendlichen als prekär anzusehen sind. Es fehlt jedoch noch an Analysen über Sichtweisen und Handlungsoptionen der Individuen.>> Als "Königsweg" der Arbeitsmarktintegration gilt eine Ausbildung im dualen System. Trotz des Ausbaus tertiärer Bildungswege hat sie ihre große Bedeutung bis heute erhalten. Der Übergang aus einer dualen Ausbildung in den Arbeitsmarkt - die sog. zweite Schwelle - wird von Bildungsforscher/innen als ein "komplexes neokorporatistisches Steuerungsgefüge" des Ausbildungssystems beschrieben. Anhand einer Sekundäranalyse vorliegender empirischer Studien geht die Untersuchung der Frage nach, inwieweit - erstens - der Prozess des Übergangs von der Ausbildung in den Beruf heute abweicht vom allgemeinen Standard einer Übernahme durch den Ausbildungsbetrieb in eine Tätigkeit als Fachkraft (Destandardisierung). Inwieweit muss - zweitens - die Beschäftigung von Jugendlichen im Anschluss an ihre Ausbildung als prekär bezeichnet werden? Methoden: Die Studie beinhaltet im Wesentlichen eine Zusammenstellung und Systematisierung wissenschaftlicher Erkenntnisse zum Thema. Voneinander abweichende Aussagen werden miteinander konfrontiert und gegeneinander abgewogen. Statistiken werden interpretiert anhand qualitativer Forschungsergebnisse, um so zu einer fundierten Einschätzung des Forschungsstandes zu kommen. Es werden Forschungslücken und offene Fragen thematisiert, die dazu dienen können, weitere Forschungen anzuregen. Veröffentlichungen: Kock, Klaus (2008): Auf Umwegen in den Beruf. Destandardisierte und prekäre Beschäftigung von Jugendlichen an der zweiten Schwelle - eine Auswertung empirischer Befunde, Dortmund,110 S. (sfs Beiträge aus der Forschung 162), http://www.sfs-dortmund.de/odb/Repository/Publication/Doc
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Benachteiligte Jugendliche in Europa
Institut für regionale Innovation und Sozialforschung -IRIS- e.VQuelle: Projektinformation in SOFIS -
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Krisen in der Berufsausbildung - eine Evaluation von Interventionen
Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, Fak. I, Institut für Erziehungswissenschaft Fach SchulpädagogikQuelle: Projektinformation in SOFIS -
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Übergänge von der Ausbildung in Beschäftigung in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Projektgruppe "Education and Transitions into the Labour Market"Quelle: Projektinformation in SOFIS -
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BerufsWegeBegleitung - durchstarten in den Job
Technische Universität Darmstadt, FB 03 Humanwissenschaften, Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik Arbeitsbereich Berufspädagogik, insb. Berufliche Sozialisation von Frauen und betriebliche Weiterbildung im europäischen VergleichQuelle: Projektinformation in SOFIS -
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Flexibilitätsformen beim Berufseinstieg und in der frühen Erwerbskarriere. Ein internationaler Vergleich der Veränderung sozialer Ungleichheit
Universität Bamberg, Fak. Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Lehrstuhl für Soziologie IQuelle: Projektinformation in SOFIS -
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Institutions and policies in the school-to-work transition
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH FSP Bildung, Arbeit und Lebenschancen Projektgruppe "Education and Transitions into the Labour Market"Quelle: Projektinformation in SOFIS -
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BQN - Berufliche QualifizierungsNetzwerke für junge Menschen mit Migrationshintergrund. Wissenschaftliche Beratung und Evaluation des beruflichen Qualifizierungsnetzwerks in Ulm
Tübinger Institut für frauenpolitische SozialforschungQuelle: Projektinformation in SOFIS -
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Integrationshilfen für jugendliche Aussiedler und Aussiedlerinnen
Universität Bamberg, FB Soziale Arbeit, Professur für PolitologieQuelle: Projektinformation in SOFIS -
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Berufliche Bildung und Übergänge in den Arbeitsmarkt - Bildungsetappe 5 des Nationalen Bildungspanels von Deutschland/ NEPS
Wissenschaftszentrum Berlin für SozialforschungQuelle: Projektinformation in SOFIS -
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Übergänge von der Schule in das Erwerbsleben in den deutschsprachigen Ländern
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit -IAB-Quelle: Projektinformation in SOFIS -
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Integration in Schule und Beruf
Universität Hamburg, Fak. für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft, Arbeitsstelle IntegrationspädagogikQuelle: Projektinformation in SOFIS -
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Transitions of less-educated youth in German-speaking countrie
Universität Göttingen, Sozialwissenschaftliche Fakultät, Institut für SoziologieQuelle: Projektinformation in SOFIS -
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Niedrigbildung und Erwerbstätigkeit
Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung gGmbH FSP Bildung, Arbeit und Lebenschancen Projektgruppe "Education and Transitions into the Labour Market"Quelle: Projektinformation in SOFIS -
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Inklusionsstrategien für junge Aussiedler im Übergang Schule - Beruf
Deutsches Jugendinstitut, Außenstelle HalleQuelle: Projektinformation in SOFIS -
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Evaluation des Aktionsprogramms zum Abbau von Benachteiligungen am Übergang Schule - Ausbildung - Beruf im Landkreis Saarlouis
Institut für Sozialforschung, Praxisberatung und Organisationsentwicklung GmbH -ISPO-Quelle: Projektinformation in SOFIS
