Berufswahl
Was will ich werden? Welche Ausbildung, welches Studium passt zu mir und bietet langfristig sichere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt? Die Wahl eines Berufes gehört zu den wichtigen biographischen Weichenstellungen, auch wenn sie heute keine Festlegung für ein ganzes (Berufs-)leben mehr darstellt. Sie hat Auswirkungen auf die spätere ökonomische Sicherheit, den sozialen Status und auf Chancen zur Entfaltung der Persönlichkeit.
Dieses Themendossier bietet eine Auswahl von Literatur- und Forschungsprojektnachweisen zur Berufswahlforschung in Deutschland und anderen Ländern. Sie gibt einen Überblick über theoretische Ansätze und empirische Befunde zur Erklärung des Berufswahlverhaltens, zu Motiven der Berufswahl bei besonderen Personengruppen sowie zu Bestimmungsgründen und Einflussfaktoren bei der Entscheidungsfindung.
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Literaturhinweis
Wer findet eine Ausbildung im Wunschberuf? (2019)
Zitatform
Eberhard, Verena & Alexander Christ (2019): Wer findet eine Ausbildung im Wunschberuf? (BIBB-Preprint), Bonn, 12 S.
Abstract
"Das BIBB hat, gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit (BA), Ende 2018 die BA/BIBB-Bewerberbefragung 2018 durchgeführt. Junge Menschen, die bei der BA als ausbildungsstellensuchend gemeldet waren, wurden unter anderem dazu befragt, ob sie sich aktuell in einer beruflichen Ausbildung befinden und falls ja, ob der Ausbildungsberuf ihrem ursprünglichen Wunschberuf entspricht. Die Ergebnisse verweisen darauf, dass es den meisten Bewerbern und Bewerberinnen gelungen ist, eine Ausbildungsstelle im Wunschberuf zu finden. Vergleiche zwischen verschiedenen Personengruppen zeigen jedoch Unterschiede bei der Realisierung des Wunschberufs. So ist es Frauen, älteren Bewerbern und Bewerberinnen sowie Altbewerbern und Altbewerberinnen, Bewerbern und Bewerberinnen mit Migrationshintergrund und Studienberechtigten seltener gelungen, ihren Wunschberuf zu realisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Different counselors, many options: Career guidance and career plans in secondary schools (2019)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Annette Hillerich-Sigg & Maresa Sprietsma (2019): Different counselors, many options: Career guidance and career plans in secondary schools. (ZEW discussion paper 2019-009), Mannheim, 43 S.
Abstract
"Career guidance assists students with the school-to-work transition. Based on a survey in secondary schools in Germany, we analyze career guidance activities and how these affect career plans. The take-up of career guidance depends upon the school track attended and upon the school and class room context, while personal characteristics are hardly relevant. The effects of counseling depend upon the counselor. Counseling by the employment agency reduces plans for educational upgrading and increases the probability of applying for an apprenticeship, while the effects of school counselors work in the opposite direction for lower track students." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Leitfaden Berufsorientierung: Praxishandbuch zur qualitätszentrierten Berufs- und Studienorientierung an Schulen (2019)
Hammer, Karsten; Schenk, Thomas; Ripper, Jürgen;Zitatform
Hammer, Karsten, Jürgen Ripper & Thomas Schenk (2019): Leitfaden Berufsorientierung. Praxishandbuch zur qualitätszentrierten Berufs- und Studienorientierung an Schulen. Gütersloh: Bertelsmann Stiftung, 154 S.
Abstract
"Schulische Berufsorientierung ist und bleibt ein wichtiges Thema: Der Arbeitsmarkt verändert sich und laufend entstehen neue Berufsfelder, Studiengänge und Abschlüsse. Fehlentscheidungen bei der Berufswahl führen bei jungen Menschen zu Unzufriedenheit, Frustration und zum Abbruch der Ausbildung oder des Studiums. Daher ist es wichtig, junge Frauen und Männer während der Schulzeit bei ihrer Orientierung zu unterstützen und sie möglichst umfassend auf den Übergang in eine berufliche Ausbildung oder ein Studium vorzubereiten. Der 'Leitfaden Berufsorientierung' richtet sich an Schulleitungen und Lehrkräfte aller weiterführenden Schulen, die eine systematische Berufsorientierung für ihre Schülerinnen und Schüler einrichten wollen. Der seit Jahren bewährte Leitfaden
- bietet Informationen, praktische Anleitungen sowie Arbeits- und Unterrichtsmaterialien,
- berücksichtigt aktuelle Entwicklungen in Schule und Beruf wie die Themen 'Inklusion' und 'interkulturelle Elternarbeit',
- gibt Schulen wie einzelnen Lehrkräften umfassende Hilfestellung und unterstützt sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene,
- ist praxiserprobt und bundesweit einsetzbar,
- dient als Ausgangspunkt bei der Einführung eines umfassenden Qualitätsmanagementsystems,
- wird ergänzt durch regelmäßig aktualisierte Praxismaterialien wie Vorlagenblätter zum Bearbeiten, Musterbeispiele und weiterführende Informationen zum Download." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Soziale Ressourcen und die Wahl von Ausbildungsberufen (2019)
Kropp, Per;Zitatform
Kropp, Per (2019): Soziale Ressourcen und die Wahl von Ausbildungsberufen. In: N. Burzan (Hrsg.) (2019): Komplexe Dynamiken globaler und lokaler Entwicklungen, Göttingen, S. 1-7.
Abstract
"Die vorgestellte Studie hat als inhaltliches Ziel, die Wirkung sozialer Ressourcen über einfache Indikatoren wie die Berufsangaben von Verwandten und Freunden auf die Platzierung im Ausbildungssystem zu untersuchen. Sie verfolgte zugleich das methodische Ziel, diese Platzierung über unterschiedliche „Attraktivitäts“merkmale für (Ausbildungs-)Berufe zu erfassen. Inhaltlich zeigt sich in dieser Studie, die auf einer schriftlichen Befragung von Auszubildenden am Ende des ersten Ausbildungsjahrs in über 70 Berufsschulklassen in Regionen Sachsen-Anhalts und Thüringens beruht, dass Jugendlichen mit günstiger Ressourcenausstattung der Zugang zu attraktiven Ausbildungen besser gelingt als Jugendlichen mit weniger günstigen Netzwerken oder schlechteren schulischen Voraussetzungen. Es wirken also ähnliche Matching-Prozesse wie auf dem Arbeitsmarkt allgemein. Die Ergebnisse bieten eine gute Erklärung, wie sich Auszubildenden in die Hierarchie der Ausbildungsberufe einordnen, wenn man ihre Tariflöhne, die Übernahmechancen, das Lösungsrisikos und die Abschlusszuversicht betrachtet. Dabei liefern Netzwerkvariablen einen wichtigen Erklärungsbeitrag hinsichtlich der Tariflöhne und des Berufsprestiges. Als methodisch problematisch wird die Verwendung von der SIOPS-Werte als Prestigeskalen für die Klassifizierung der Berufe eingeschätzt. Sie tragen den Besonderheiten und dem Stellenwert der dualen Berufsausbildung eher unzureichend Rechnung. Jedoch fehlten Alternativen, die für die aktuelle Klassifikation der Berufe genutzt werden könnten. Zu prüfen ist auch, ob das Konzept der Berufsähnlichkeit in der vorliegenden Operationalisierung (Prüfung ob die Berufsgattungen identisch sind) zu vereinfacht umgesetzt ist. Alternativen könnten der Vergleich der weniger aggregierten Berufs(unter)gruppen oder der im ersten Abschnitt erwähnten „Berufswechselfelder“ sein. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass schon die Nutzung einfacher Indikatoren für soziale Ressourcen ein besseres Verständnis von Arbeitsmarktprozessen erlaubt. Die Verwendung unterschiedlicher „Attraktivitäts“-Indikatoren erlaubt einen facettenreichen Blick auf den Berufswahlprozess." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Kropp, Per;Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Warum werden Berufe nicht gewählt?: Die Relevanz von Attraktions- und Aversionsfaktoren in der Berufsfindung (2019)
Matthes, Stephanie;Zitatform
Matthes, Stephanie (2019): Warum werden Berufe nicht gewählt? Die Relevanz von Attraktions- und Aversionsfaktoren in der Berufsfindung. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bonn, 227 S.
Abstract
"Warum leiden manche Berufe unter Nachwuchsproblemen und andere nicht? Vor dem Hintergrund wachsender Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt und zunehmender Fachkräfteengpässe in bestimmten Berufen stellt sich diese Frage mit zunehmender Dringlichkeit. Bisherige Berufswahltheorien können diese Frage allerdings nicht abschließend beantworten. Aufbauend auf der Vermutung, dass die 'Nicht-Wahl' von Berufen anderen Logiken folgt als die Wahl von Berufen, stellt die Autorin in ihrer Dissertation ein theoretisches Modell vor, das Attraktions- und Aversionsfaktoren in der Berufsfindung unterscheidet. Basierend auf Auswertungen einer Schülerbefragung wird am Beispiel der Pflegeberufe aufgezeigt, dass Aversionsfaktoren von zentraler Bedeutung in der Erklärung der 'Nicht-Wahl' von Berufen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Wandel typischer Hauptschülerberufe: Welche Rolle spielen betriebliche Faktoren? (2019)
Zitatform
Mohr, Sabine & Kathrin Weis (2019): Der Wandel typischer Hauptschülerberufe. Welche Rolle spielen betriebliche Faktoren? In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 115, H. 2, S. 286-311. DOI:10.25162/zbw-2019-0012
Abstract
"Die sinkende Anzahl an Hauptschulabsolventen der vergangenen Jahre hat zu einem Rückgang der Anzahl der Ausbildungsberufe beigetragen, in die typischerweise überwiegend Hauptschulabsolventen einmünden (Hauptschülerberufe). Diese Entwicklung birgt das Risiko, dass verbleibende ausbildungsinteressierte Hauptschulabsolventen zunehmend aus Berufen ausgeschlossen werden und sich auf ein kleiner werdendes Berufsspektrum konzentrieren. Hauptschülerberufe sind jedoch unterschiedlich stark von dieser Entwicklung betroffen. Auf Basis der Betriebsdaten des BIBB-Qualifizierungspanels in Verbindung mit Informationen aus der Berufsbildungsstatistik zeigt der Beitrag, dass betriebliche Faktoren, wie höhere kognitive Anforderungen an Beschäftigte, dazu beitragen, dass es zum Wechsel von Hauptschülerberufen zu höherqualifizierten Berufsgruppen kommt, in denen Realschulabsolventen oder Abiturienten die Mehrheit der Auszubildenden darstellen. Große Unterschiede in der Wahrscheinlichkeit in Hauptschülerberufen auszubilden, in denen nun höherqualifizierte Schulabsolventen (mit Realschulabschluss oder Abitur) die Mehrheit der Auszubildenden darstellen (Wechselberufe, ehemalige Hauptschülerberufe), zeigen sich auch zwischen Wirtschaftszweigen und Kammerbereichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufswahlbereitschaft von Jugendlichen in berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen: Ausgangssituation, Entwicklung und Erfolgskriterien (2019)
Rübner, Matthias; Höft, Stefan;Zitatform
Rübner, Matthias & Stefan Höft (2019): Berufswahlbereitschaft von Jugendlichen in berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen. Ausgangssituation, Entwicklung und Erfolgskriterien. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 48, H. 1, S. 10-14.
Abstract
"Eine hohe Berufswahlbereitschaft gilt mehrheitlich als eine wichtige Zielgröße von Berufsorientierungsmaßnahmen, die in der Regel zum Ende der allgemeinbildenden Schulzeit angeboten werden. Doch welchen Stellenwert nimmt deren Entwicklung nach Beendigung der Schulzeit ein, insbesondere dann, wenn der Übergangsprozess nicht reibungslos verläuft? Auf Basis einer empirischen Studie zu berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen der Bundesagentur für Arbeit wird im Beitrag untersucht, inwieweit die Berufswahlbereitschaft auch in diesem Kontext eine wichtige Referenzgröße darstellt und in welchem Zusammenhang sie mit dem individuellen Maßnahmeverlauf und Verbleib der Teilnehmenden steht." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Unterstützung der Berufswahl Jugendlicher durch Beratung: Bedeutung von professionellen und familiären Akteuren (2019)
Zitatform
Ulrich, Angela, Andreas Frey, Bernd-Joachim Ertelt & Jean-Jacques Ruppert (2019): Unterstützung der Berufswahl Jugendlicher durch Beratung: Bedeutung von professionellen und familiären Akteuren. In: J. Seifried, K. Beck, B.-J. Ertelt & A. Frey (Hrsg.) (2019): Beruf, Beruflichkeit, Employability, S. 295-310.
Abstract
"Der Artikel untersucht die Bedeutung, die Eltern als informelle Berufsberater bei der Berufswahlentscheidung von Jugendlichen haben. Nach den Daten der National Educational Panel Study (2010), deren Kohorte 4 (SC 4) für diesen Artikel deskriptiv ausgewertet wurde, ist der Einfluss der Eltern auf die Berufswahl größer als der von Lehrern, Berufsberatern oder etwa dem Internet. Basierend auf den Ergebnissen empfehlen die Autoren daher die Kompetenzen und das Fachwissen der Eltern zu stärken, damit diese ihre Kinder, unabhängig von dem Niveau der eigenen Schulbildung, adäquat unterstützen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Bildungsexpansion und Verdrängungseffekte in der betrieblichen Ausbildung (2018)
Beicht, Ursula; Walden, Günter;Zitatform
Beicht, Ursula & Günter Walden (2018): Neue Bildungsexpansion und Verdrängungseffekte in der betrieblichen Ausbildung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 67, H. 3, S. 141-171. DOI:10.3790/sfo.67.3.141
Abstract
"In diesem Beitrag wird der Frage nachgegangen, inwieweit sich ein steigender Anteil von Studienberechtigten unter den an einer dualen Berufsausbildung interessierten Jugendlichen auf die Einmündungschancen der Ausbildungsstellenbewerber auswirkt. Die Analysen verdeutlichen, dass zwischen den Bewerbern mit Haupt- und Realschulabschluss sowie (Fach-)Hochschulreife Konkurrenzbeziehungen bestehen und es bei einer Zunahme der Studienberechtigten zu Verdrängungseffekten kommt. Für junge Männer mit Haupt- und Realschulabschluss verschlechtern sich dann die Chancen auf eine betriebliche Ausbildung. Für junge Frauen gibt es eine solche Verschlechterung ausschließlich bei einem mittleren Schulabschluss. Dies dürfte damit zusammenhängen, dass die Teilausbildungsmärkte für die Inhaber der unterschiedlichen Schulabschlüsse bei Frauen deutlicher voneinander separiert sind als bei Männern. Insgesamt deuten die Ergebnisse darauf hin, dass eine neue Bildungsexpansion die Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt verschärft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Estimating a model of qualitative and quantitative education choices in France (2018)
Belzil, Christian; Poinas, François;Zitatform
Belzil, Christian & François Poinas (2018): Estimating a model of qualitative and quantitative education choices in France. (IZA discussion paper 11433), Bonn, 42 S.
Abstract
"We estimate a structural model of education choices in which individuals choose between a professional (or technical) and a general track at both high school and university levels using French panel data (Génération 98). The average per-period utility of attending general high school (about 10,000 euros per year) is 20% higher than that of professional high school (about 8000 euros per year). About 64% of total higher education enrollments are explained by this differential. At the same time, professional high school graduates would earn 5% to 6% more than general high school graduates if they both entered the labor market around age 18. The return to post-high school general education is highly convex (as in the US) and is reaped mostly toward the end of the higher education curriculum. Public policies targeting an increase in professional high school enrollments of 10 percentage points would require a subsidy of 300 euros per year of professional high school." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die duale Berufsausbildung - das Geheimnis der deutschen Wettbewerbsfähigkeit (2018)
Bosch, Gerhard;Zitatform
Bosch, Gerhard (2018): Die duale Berufsausbildung - das Geheimnis der deutschen Wettbewerbsfähigkeit. (IAQ-Report 2018-05), Duisburg, 23 S. DOI:10.17185/duepublico/48356
Abstract
"- Das duale System der Berufsausbildung in Fachkräfte für eine innovative Wirtschaft aus und gilt nicht, wie die Berufsausbildung in vielen anderen Ländern, als Auffangbecken für schwächere Schüler.
- Die kontinuierliche Modernisierung der Berufsausbildung mit ihrer Ausrichtung auf neue Technologien und Teamarbeit in flexiblen Arbeitsorganisationen ist einer der Gründe für die Wiedererstarkung der deutschen Wirtschaft seit Mitte der 1990er Jahre.
- Die Meister-, Techniker- und Fachwirtequalifikation ist ein in der Innovationsforschung wenig beachteter, aber zentraler Mechanismus des flächendeckenden Transfers neuer Technologien auch in kleine und mittlere Betriebe.
- Die Erosion des deutschen Tarifsystems, das nicht mehr allen Fachkräften auch Fachkräftelöhne sichert, veranlasst viele Jugendliche, die eigentlich eine Berufsausbildung anstreben, zu studieren. Vor allem in Branchen mit schlechten Löhnen wird eine Ausbildung immer unattraktiver. Imagekampagnen helfen hier nicht, wenn nicht gleichzeitig die Tarifbindung wieder erhöht wird.
- Da die Unternehmen bei wachsender Studienneigung nicht auf die Vorteile einer betriebsnahen Ausbildung verzichten wollen, haben sie in Kooperationen überwiegend mit Fachhochschulen neue Hybridmodelle des dualen Studiums entwickelt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Gendered expectations of the biographical and social future: young adults' approaches to short and long-term thinking (2018)
Cook, Julia Anne;Zitatform
Cook, Julia Anne (2018): Gendered expectations of the biographical and social future. Young adults' approaches to short and long-term thinking. In: Journal of youth studies, Jg. 21, H. 10, S. 1376-1391. DOI:10.1080/13676261.2018.1468875
Abstract
"Numerous studies have found that although young adults are arguably less constrained by gendered norms and expectations than previous generations, they have nevertheless continued to imagine their biographical futures in highly gendered ways. In this paper I draw on an analysis of 28 in-depth interviews in which 16 women and 12 men (aged 18-34) were asked to discuss their expectations for both the biographical and social future. The results of this study largely confirm the findings of previous scholarship, with young women often viewing childbearing and caring responsibilities as compulsory, while young men largely viewed these commitments as complementary to their chosen careers. This paper extends existing findings in this area by examining, firstly, whether these perceptions of the biographical future are mirrored in the participants' views of the long-term, social future, and secondly, what implications such views may have when they are extended into this register. In so doing it ultimately finds that the gender norms that shape young adults' expectations for their own futures are echoed in their outlooks upon the social future." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Übergänge in Ausbildung und Arbeitsmarkt (2018)
Zitatform
Dietrich, Hans & Martin Abraham (2018): Übergänge in Ausbildung und Arbeitsmarkt. In: M. Abraham & T. Hinz (Hrsg.) (2018): Arbeitsmarktsoziologie : Probleme, Theorien, empirische Befunde, S. 77-116, 2018-01-01. DOI:10.1007/978-3-658-02256-3_3
Abstract
"Das Kapitel behandelt die berufliche Erstplatzierung, die aus individueller Sicht eine folgenreiche Entscheidung für die weitere Berufskarriere darstellt und auch für die Entwicklung der gesamten Arbeitsmarktsituation von entscheidender Bedeutung ist. Grund dafür ist die systematische Ungleichheit des Berufseinstiegs, welche durch den Arbeitsmarkt vorgelagerte Faktoren, vor allem soziale Herkunft und Selektion im Bildungssystem, bedingt wird. Im ersten Schritt behandeln die Autoren den Übergang von allgemeinbildenden Schulen in die berufliche Ausbildung und im zweiten Schritt den darauffolgenden Übergang in den Arbeitsmarkt. Abschließend diskutieren sie arbeitsmarktpolitische Implikationen." (Autorenreferat, © Springer)
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Literaturhinweis
Young-adults NEET in Italy: orientations and strategies toward the future (2018)
Zitatform
Gaspani, Fabio (2018): Young-adults NEET in Italy. Orientations and strategies toward the future. In: The international journal of sociology and social policy, Jg. 38, H. 1/2, S. 150-164. DOI:10.1108/IJSSP-04-2017-0038
Abstract
"Purpose
The article examines the relation with the future of young-adults NEET (Not in Education, Employment or Training) in Italy. The study of temporal experiences allows to understand how subjects represent their own condition and construct their biographies in an age of uncertainty.
Design/methodology/approach
The study follows a qualitative approach to allow participants to express their own experiences and representations through narratives. The twelve cases considered are illustrative of the different orientations detected in the group of thirty-six young people involved in the research.
Findings
Young-adults NEET have problems in acquiring a recognised social status and in designing future orientations. The difficulties to project themselves in time hinder the attainment of a sense of biographical continuity as well as the process of identity construction, which tends to be increasingly detached from the planning sphere.
Originality/value
The study adds to the literature on the issue of young people NEET, contributing to differentiate the social conditions of this group by referring to their experiences, social belongings and resources. The analysis sheds new light on the agency of young people, that conceive biographical strategies in relation to the scenarios they envisage." (Author's abstract, 䗏 Emerald Group) ((en)) -
Literaturhinweis
Antworten für Berufsstarter liefern (2018)
Hiltmann, Holger; Koppe, Thomas; Klameth, Max;Zitatform
Hiltmann, Holger, Max Klameth & Thomas Koppe (2018): Antworten für Berufsstarter liefern. In: Personalwirtschaft, Jg. 45, H. 2, S. 30-33.
Abstract
"Mit einem neuen Recruiting-Tool hat der Merck-Konzern eine passende Candidate Experience für potenzielle Azubis geschaffen. Es gibt Schülern Orientierung bei der Berufswahl und führt sie gezielt zu passenden Ausbildungsstellen im Unternehmen hin." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Microeconometric analysis of individual and institutional determinants of education and occupational choice (2018)
Obergruber, Natalie;Zitatform
Obergruber, Natalie (2018): Microeconometric analysis of individual and institutional determinants of education and occupational choice. (ifo-Beiträge zur Wirtschaftsforschung 80), München, 176 S.
Abstract
"Natalie Obergruber prepared this study while she was working at the ifo Center for the Economics of Education. The study was completed in March 2018 and accepted as doctoral thesis by the Department of Economics at the University of Munich. It consists of four distinct empirical analyses - two on the determinants of education and two on the determinants of occupational choice. For both choices, individual and institutional determinants are investigated. The econometric analyses are based on panel data from the National Educational Panel Study (NEPS), historical census data of the Statistical Office of the German Empire, historical maps and studies from Sering 1897, Verein für Socialpolitik 1883, Grossherzogliches Ministerium des Inneren 1883, Miaskowski 1882-1884, Fick 1895, and Kraft 1930 which are combined with modern data from the German Statistical Office and the BBSR. This study analyses which individual and institutional factors (causally) influence individuals in their educational career and in their choice for an occupation. Chapter 2 explores consequences of parental separation for cognitive skill development of children. In the year before parental separation occurs children are negatively affected in their cognitive skill development. Chapter 3 investigates the consequences of an institutional reform in the German school system which awards high track school drop outs with lower track school degrees if they accomplished 9th grade. After the reform students are less likely to switch between schools and tracks and surprisingly are more likely to successfully finish the high-track school and enter university. Chapter 4 predicts the choice of math-intensive occupations by school grades. School grades are affected by students' ability and tastes and may furthermore contain pure signals of achievement (based on rank in class). We find that the strong association between grades and math intensity of occupations is completely explained by individuals' differences in tastes. Chapter 5 shows that occupational choice is influenced by the distribution of land, a store of wealth in an agricultural society. We find that areas with more equally distributed land started to industrialize earlier particularly in innovative manufacturing." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Vocational or academic track? Study and career plans among Swedish students living in rural areas (2018)
Zitatform
Rönnlund, Maria, Per-Åke Rosvall & Monica Johansson (2018): Vocational or academic track? Study and career plans among Swedish students living in rural areas. In: Journal of Youth Studies, Jg. 21, H. 3, S. 360-375. DOI:10.1080/13676261.2017.1380303
Abstract
"This ethnographic study explores how rural lower secondary school students reflect on study and career choices, focusing on the choice between vocational and academic upper secondary programs. Applying a spatial perspective, we analyze individual students' reflections about study and career choices within a variety of rural regions, and compare patterns in the regions. The results indicate complex interactions between structural factors and individual dispositions. In places where education levels were low and the local labor market predominantly offered unskilled manual and service work, there was a stronger tendency to choose vocational programs than in places with higher education levels and access to a more varied labor market. Likewise, there was an association between strongly gendered labor markets and gender-typical choices. However, individual students positioned themselves actively in relation to the local place, its local labor market and social relations; their choices were place-bound to varying degrees, and chose upper secondary programs and presented ideas about prospective careers that were harmonious with the local labor market in some cases, but discordant in other cases. The results are discussed in the framework of individuals' horizon for actions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Schule-Wirtschaft-Kooperationen - Was sagen Jugendliche dazu?: Eine Studie des SINUS-Instituts für das Netzwerk Berufswahl-SIEGEL (2018)
Schleer, Christoph;Zitatform
Schleer, Christoph (2018): Schule-Wirtschaft-Kooperationen - Was sagen Jugendliche dazu? Eine Studie des SINUS-Instituts für das Netzwerk Berufswahl-SIEGEL. Heidelberg, 64 S.
Abstract
"Schüler/innen aus drei Schulen wurden gefragt, was sie an der Berufsorientierung und insbesondere an Schule-Wirtschaft-Kooperationen gut und weniger gut finden.
Die Ergebnisse zeigen: Die Schülerinnen und Schüler wünschen sich vor allem eine gut strukturierte und praxisnahe Berufsorientierung in der Schule, die sie wirklich umfassend informiert und ihnen ihre persönlichen Stärken zeigt. Bei Besuchen im Betrieb nutzen sie gerne interaktive Möglichkeiten - wenig sagen ihnen dagegen allgemeine Vorträge. Die Erhebung fand statt an Schulen in Baden-Württemberg, dem Saarland und Berlin." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Risiken der Berufswahl: Wahrnehmungen und Handlungsorientierungen bei der Wahl einer Erstausbildung (2017)
Altepost, Andrea;Zitatform
Altepost, Andrea (2017): Risiken der Berufswahl. Wahrnehmungen und Handlungsorientierungen bei der Wahl einer Erstausbildung. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH - Springer VS, 332 S. DOI:10.1007/978-3-658-16744-8
Abstract
"Andrea Altepost führt Theorieelemente aus der Berufswahl- und Risikoforschung zusammen und generiert ein Modell, das anhand empirischer Daten aus einer Auszubildendenbefragung in Strukturgleichungsmodellen überprüft wird. Mit Einführung einer breiten Risikoperspektive und der Integration von Theorieansätzen werden hier gleich zwei Forschungsdesiderata adressiert. Die Wahl einer Erstausbildung findet vor dem Hintergrund erheblicher Planungs- und Antizipationsunsicherheit diverser tangierter Kontextbereiche statt. Risikobezogene Wahrnehmungen und Handlungsorientierungen, so eine Kernthese des Buches, spielen daher eine wesentliche Rolle in der Reproduktion sozialer Ungleichheit durch die Berufswahl." (Verlagsangaben)
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Literaturhinweis
"Wenn einer nicht weiß, wo links und rechts ist, wie soll er dann geradeaus wissen?" Das Projekt Bremer Leben - oder: Konzeption einer sozialwissenschaftlich verankerten Berufsorientierung in der gymnasialen Oberstufe (2017)
Anslinger, Eva; Barp, Christine; Partetzke, Marc;Zitatform
Anslinger, Eva, Christine Barp & Marc Partetzke (2017): "Wenn einer nicht weiß, wo links und rechts ist, wie soll er dann geradeaus wissen?" Das Projekt Bremer Leben - oder: Konzeption einer sozialwissenschaftlich verankerten Berufsorientierung in der gymnasialen Oberstufe. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 33, S. 1-22.
Abstract
"Nicht zuletzt durch den Trend zur Höherqualifizierung gerät das Berufsbildungssystem immer stärker unter Druck. Um dieses auch für Menschen mit Abitur zukunftsfähig zu gestalten, wird auf politischer und wirtschaftlicher Ebene eine zielgerichtete Berufsorientierung auch für die gymnasiale Oberstufe gefordert. Ein Blick in die schulischen Curricula sowie in die universitäre Praxis zeigt jedoch, dass dieser Herausforderung bisher nur unzureichend Rechnung getragen wird. Eine mögliche Erklärung ist, dass eine an einem Matchingprozess ausgerichtete Berufsorientierung für die Zielgruppe zu kurz greift. Die Erweiterung beruflicher Orientierung um sozialwissenschaftliche und subjektorientierte Aspekte bietet u.E. eine Möglichkeit zur curricularen Ausgestaltung des Feldes. Der Beitrag beschreibt ein an diese Überlegungen anknüpfendes Design-Based Research-Projekt, das von Wissenschaftler(inne)n und Lehrkräften konzeptionell entwickelt und von Schüler(inne)n und Studierenden gemeinsam erprobt worden ist. Die Arbeits- und Berufswelt werden hier als Forschungs- und Lernraum verstanden, in dem mit Hilfe der Methode des forschenden Lernens gesellschaftliche sowie persönliche Gründe für eine Erst-, Neu- und Umorientierung in der Arbeitswelt reflektiert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"Wenn einer nicht weiß, wo links und rechts ist, wie soll er dann geradeaus wissen?" Das Projekt Bremer Leben - oder: Konzeption einer sozialwissenschaftlich verankerten Berufsorientierung in der gymnasialen Oberstufe (2017)
Anslinger, Eva; Barp, Christine; Partetzke, Marc;Zitatform
Anslinger, Eva, Christine Barp & Marc Partetzke (2017): "Wenn einer nicht weiß, wo links und rechts ist, wie soll er dann geradeaus wissen?" Das Projekt Bremer Leben - oder: Konzeption einer sozialwissenschaftlich verankerten Berufsorientierung in der gymnasialen Oberstufe. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 33, S. 1-24.
Abstract
"Nicht zuletzt durch den Trend zur Höherqualifizierung gerät das Berufsbildungssystem immer stärker unter Druck. Um dieses auch für Menschen mit Abitur zukunftsfähig zu gestalten, wird auf politischer und wirtschaftlicher Ebene eine zielgerichtete Berufsorientierung auch für die gymnasiale Oberstufe gefordert. Ein Blick in die schulischen Curricula sowie in die universitäre Praxis zeigt jedoch, dass dieser Herausforderung bisher nur unzureichend Rechnung getragen wird. Eine mögliche Erklärung ist, dass eine an einem Matchingprozess ausgerichtete Berufsorientierung für die Zielgruppe zu kurz greift. Die Erweiterung beruflicher Orientierung um sozialwissenschaftliche und subjektorientierte Aspekte bietet u.E. eine Möglichkeit zur curricularen Ausgestaltung des Feldes. Der Beitrag beschreibt ein an diese Überlegungen anknüpfendes Design-Based Research-Projekt, das von Wissenschaftler(inne)n und Lehrkräften konzeptionell entwickelt und von Schüler(inne)n und Studierenden gemeinsam erprobt worden ist. Die Arbeits- und Berufswelt werden hier als Forschungsund Lernraum verstanden, in dem mit Hilfe der Methode des forschenden Lernens gesellschaftliche sowie persönliche Gründe für eine Erst-, Neu- und Umorientierung in der Arbeitswelt reflektiert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zum Einfluss von Berufsorientierungsmaßnahmen an Schulen auf das Berufswahlverhalten von Jugendlichen (2017)
Zitatform
Bijedić, Teita & André Pahnke (2017): Zum Einfluss von Berufsorientierungsmaßnahmen an Schulen auf das Berufswahlverhalten von Jugendlichen. In: H. Arndt (Hrsg.) (2017): Perspektiven der Ökonomischen Bildung : Disziplinäre und fachübergreifende Konzepte, Zielsetzungen und Projekte, S. 101-116.
Abstract
Im Rahmen der vorgestellten Studie wird in einer ganzheitlichen Weise der Einfluss von schulischen berufsorientierenden Maßnahmen auf das individuelle Berufswahlverhalten von Schülerinnen und Schülern analysiert. Berücksichtigt werden zum einen demographische Variablen, von denen literaturbasiert angenommen wird, dass sie Einfluss auf die Berufswahl ausüben. Dazu gehören u.a. der Bildungsstand sowie der Beruf der Eltern, Geschlecht und Migrationshintergrund. Zum anderen werden soziale Einflussvariablen sowie schulische Maßnahmen zur Berufsorientierung in die Analyse einbezogen. Die Untersuchung erfolgt auf Grundlage der Daten des Nationalen Bildungspanels der Kohorte der Jugendlichen ab dem neunten Schuljahr. Die Ergebnisse belegen die Bedeutung möglichst frühzeitiger und breit angelegter Berufsorientierungsmaßnahmen in allen Schulformen. Insbesondere Maßnahmen mit einem hohen Praxisbezug tragen zur Konkretisierung beruflicher Vorstellungen bei. (IAB)
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Literaturhinweis
Das Aktivierungspotenzial von Eltern im Prozess der Berufsorientierung - Möglichkeiten und Grenzen: Studie für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Auftrag des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) (2017)
Boockmann, Bernhard; Schröder, Maximilian; Kleinemeier, Rita; Lutz, Verena; Puhe, Henry; Klee, Günther; Scheu, Tobias; Brändle, Tobias ; Locher, Franziska;Zitatform
Boockmann, Bernhard, Tobias Brändle, Günther Klee, Rita Kleinemeier, Henry Puhe & Tobias Scheu (2017): Das Aktivierungspotenzial von Eltern im Prozess der Berufsorientierung - Möglichkeiten und Grenzen. Studie für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Auftrag des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Bielefeld, 151 S.
Abstract
"Die Möglichkeiten und Grenzen der Elterneinbindung in den Prozess der Berufsorientierung und Berufsfindung sind seit Längerem Gegenstand der erziehungswissenschaftlichen und sozialpädagogischen Forschung. Es fehlt jedoch eine Synthese, in der aktuelle Forschungsergebnisse und die Erfahrungswelt der Beteiligten zusammengebracht, das Potenzial von Elterneinbindung in der Berufs¡orientierung und im Übergang von der Schule in den Beruf eingeschätzt und - darauf aufbauend - Handlungsempfehlungen entwickelt werden.
Aktuell gibt es jedoch keinen systematischen Überblick über die vorhandenen Angebote zur Einbeziehung von Eltern in den Prozess der Berufsorientierung und Berufsfindung und ihren Erfolg. Auch ist nicht hinreichend bekannt, welche Angebote von den Jugendlichen, Eltern und weiteren Akteuren aus welchen Gründen positiv bewertet werden. Es ist daher schwierig, bestimmte Vorgehensweisen zu empfehlen oder vorhandene Ansätze weiterzuentwickeln. Ziel der Studie ist es, Kenntnisse über das Potenzial der Elterneinbindung in die verschiedenen Phasen der Berufsorientierung und des Übergangs von Schule in den Beruf zu gewinnen. Ausgehend von einer umfassenden empirischen Bestandsaufnahme sollen Handlungsempfehlungen erarbeitet und konkrete Projektansätze als Vorbereitung auf eine mögliche nachfolgende modellhafte Umsetzung auf Ebene der Bundesländer entwickelt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Einflussfaktoren der Bildungsentscheidung von Abiturienten für Ausbildung oder Studium (2017)
Zitatform
Flake, Regina, Lydia Malin & Paula Risius (2017): Einflussfaktoren der Bildungsentscheidung von Abiturienten für Ausbildung oder Studium. In: IW-Trends, Jg. 44, H. 3, S. 99-115. DOI:10.2373/1864-810X.17-03-06
Abstract
"Der Anteil der Abiturienten unter den Schulabgängern steigt seit vielen Jahren an. Inzwischen erwirbt mehr als die Hälfte eines Jahrgangs die Hochschulzugangsberechtigung und die Anzahl der Studienanfänger hat sich in den letzten 15 Jahren verdoppelt. Gleichzeitig brechen 29 Prozent ihr Studium vorzeitig ab. Das zeigt, dass die Entscheidung für ein Studium nicht für alle Studienanfänger optimal ist. Entsprechend stellt sich die Frage, welche Faktoren bei der Entscheidung über den Bildungsweg nach dem Abitur eine Rolle spielen und wie diese optimiert werden könnte. Auswertungen mit den Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) zeigen, dass neben den Interessen der Jugendlichen die verfügbaren Informationsquellen und der erwartete Nutzen - insbesondere einer Ausbildung - Einfluss auf ihre Bildungsentscheidung haben. Beispielsweise entscheiden sich Jugendliche mit künstlerischen Interessen eher für ein Studium als für eine Ausbildung. Umgekehrt entscheiden sich Abiturienten eher für eine Ausbildung, wenn sie damit eine sichere und prestigeträchtige Berufstätigkeit verbinden. Zudem spielt die Berufsorientierung eine wichtige Rolle. Um Informationsdefiziten entgegenzuwirken und eine fundierte Bildungsentscheidung für eine Ausbildung oder ein Studium zu ermöglichen, sollten weiterführende Schulen und eine Berufsberatung in der Oberstufe künftig ausgewogener über Ausbildung und Studium informieren, für alle Interessen und Neigungen die passenden Informationen bereitstellen und insgesamt praxisnäher informieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The influence of parents, teachers, and friends on ninth graders' educational and career choices (2017)
Ikonen, Kirsi; Hirvonen, Pekka E.; Leinonen, Risto; Asikainen, Mervi A.;Zitatform
Ikonen, Kirsi, Risto Leinonen, Mervi A. Asikainen & Pekka E. Hirvonen (2017): The influence of parents, teachers, and friends on ninth graders' educational and career choices. In: International Journal of Gender, Science and Technology, Jg. 9, H. 3, S. 316-338.
Abstract
"Socializers, such as parents, teachers and friends, play an important role in gendered choices in STEM fields. This study examined Finnish ninth graders' and their school guidance counselors' views concerning the influence of socializers in adolescents' educational and career exploration and decision-making. The data were gathered with the aid of online surveys (246 pupils) and semi-structured interviews (7 school guidance counselors). Our results indicate that ninth graders reported to have future education and career-related discussions mostly with their parents, friends, and school guidance counselors but only rarely with their subject teachers. According to guidance counselors, parents are the main source for occupational gender-stereotypes, and gender-typed views are clearly present in education- and career-related discussions in friend groups. The latter view is also witnessed in the responses of ninth graders. We suggest that subject teachers should play a more prominent role in career-related discussions in order to prevent and mitigate pupils' gender stereotypes and to update their knowledge about STEM career possibilities. Parents should also be encouraged to talk about gender in career planning and should be provided with information about STEM education and occupations. Developing new methods and materials demonstrating career possibilities with regard to gender is required for STEM teaching and for parental participation in adolescents' career planning." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Mehrfachausbildungen und Diskontinuitäten zwischen Schule und Beruf (2017)
Zitatform
Jacob, Marita (2017): Mehrfachausbildungen und Diskontinuitäten zwischen Schule und Beruf. In: R. Becker (Hrsg.) (2017): Lehrbuch der Bildungssoziologie, S. 359-391. DOI:10.1007/978-3-658-15272-7_12
Abstract
"Die Verlängerung und zunehmende Komplexität des Übergangs, Mehrfachausbildungen und Diskontinuitäten zwischen Schule und Beruf ist ein Befund vieler empirischer Studien. Auf der einen Seite ist die Beteiligung in beruflicher Bildung sowie die Studierneigung im historischen Zeitverlauf gestiegen, was zwangsläufig zu einem längeren Verbleib im (Aus)Bildungssystem führt: So hat der Anteil der jungen Erwachsenen ohne Ausbildungsabschluss erheblich abgenommen. Gleichzeitig hat sich die Beteiligung in nicht akademischen beruflichen Ausbildungen erhöht und sowohl die absolute Zahl der Studierenden als auch deren relativer Anteil in einer Alterskohorte stark zugenommen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Erstausbildung im Lebensverlauf: Grundlagen und empirische Befunde (2017)
Zitatform
Konietzka, Dirk & Tom Hensel (2017): Berufliche Erstausbildung im Lebensverlauf. Grundlagen und empirische Befunde. In: R. Becker (Hrsg.) (2017): Lehrbuch der Bildungssoziologie, S. 281-308. DOI:10.1007/978-3-658-15272-7_10
Abstract
"Während die seit den 1950er Jahren stark gewachsene Bildungsbeteiligung im Bereich der weiterführenden Schulen und Hochschulen als ein zentraler Faktor des sozialen Wandels der deutschen Gesellschaft betrachtet wird, ist die Bildungsexpansion, die im Bereich der beruflichen Bildung erfolgt ist, von Öffentlichkeit und Wissenschaft weniger beachtet worden. Dessen ungeachtet stellt die nicht akademische berufliche Erstausbildung heute den quantitativ bedeutsamsten Sektor der postsekundären, sowohl die Sekundarstufe II als auch den Tertiärbereich umfassenden Bildung dar. Mindestens zwei Drittel der Männer und Frauen der jüngeren Geburtsjahrgänge haben eine nicht akademische Berufsausbildung absolviert." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lehrer_in werden?! Die Effekte eines lehramtsspezifischen Selbsterkundungsverfahrens auf die Studienwahl von Schülerinnen und Schülern (2017)
Zitatform
Köller, Michaela M., Karen Aldrup & Uta Klusmann (2017): Lehrer_in werden?! Die Effekte eines lehramtsspezifischen Selbsterkundungsverfahrens auf die Studienwahl von Schülerinnen und Schülern. In: Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, Jg. 49, H. 3, S. 138-151. DOI:10.1026/0049-8637/a000176
Abstract
"Am Lehramt interessierten Abiturient_innen wird in vielen Bundesländern empfohlen, ihre Studienwahl anhand von Selbsterkundungsverfahren zu überprüfen. Diese Verfahren basieren auf Interessen- und Persönlichkeitstests und sollen Informationen vermitteln sowie eine Rückmeldung über die individuelle Passung zum Lehramtsstudiengang bzw. Lehrerberuf geben. Das Ziel ist, dass möglichst nur die geeigneten ein Lehramtsstudium aufnehmen. Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit das lehramtsspezifische Selbsterkundungsverfahren Career Counselling for Teachers (CCT) seine Informations- und Selektionsfunktion im Vergleich zu studienfachübergreifenden Verfahren und einer allgemeinen Studieninformation erfüllt und welchen subjektiven Nutzen Schüler_innen aus der Bearbeitung ziehen. Im Rahmen einer experimentellen Studie wurden 187 Schüler_innen der gymnasialen Oberstufe untersucht. Varianzanalysen zeigen, dass CCT weniger Informationen über Zugänge zu Studiengängen bot als die übrigen Selbsterkundungsverfahren und negativer bewertet wurde als die allgemeine Studieninformation. Mit Blick auf Informationen über die individuelle Passung zur beruflichen Umwelt und die positive Bewertung der Verfahren zeigten sich bei Abiturient_innen mit einem hohen Interesse am Lehrerberuf keine Unterschiede zwischen den Verfahren. Allerdings gewannen diejenigen mit eher niedrigem Interesse mehr Informationen durch die studienfachübergreifenden Verfahren und bewerteten die übrigen Instrumente positiver als CCT. Darüber hinaus fühlten sich Personen in ihren Studienwünschen bestätigt, wenn sie eine positive Eignungsrückmeldung im CCT erhalten hatten - unabhängig vom Interesse am Lehramtsstudium. Eine Überprüfung des Studienwunsches bei einer negativen Rückmeldung fand hingegen nur bei Personen mit einem hohen Interesse statt." (Autorenreferat, © 2017 Hogrefe Verlag)
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Literaturhinweis
Die Attraktivität von Ausbildungsberufen im Handwerk: empirische Studie zur beruflichen Orientierung von Jugendlichen (2017)
Mischler, Till;Zitatform
Mischler, Till (2017): Die Attraktivität von Ausbildungsberufen im Handwerk. Empirische Studie zur beruflichen Orientierung von Jugendlichen. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 179 S.
Abstract
"Seit einigen Jahren weist das Interesse von Jugendlichen an einer Ausbildung im Handwerk einen abnehmenden Trend auf. Das Handwerk gilt als verstaubt und antiquiert und wird häufig nicht als adäquate Alternative zu akademischen Ausbildungsgängen gesehen. Dabei werden Inhalte, Anforderungen und Perspektiven der handwerklichen Berufsausbildung sowie deren Wandel in den vergangenen Jahren deutlich unterschätzt. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit Kenntnisse der Jugendlichen über Handwerksberufe die Neigung beeinflussen, eine Ausbildung im Handwerk aufzunehmen. Aufbauend auf einer eigenen empirischen Studie werden Faktoren identifiziert, die die Attraktivität von Ausbildungsberufen im Handwerk aus Sicht der Jugendlichen beeinflussen. Neben einem Beitrag zum aktuellen Diskurs der Berufsbildungsforschung enthält die Arbeit praxisrelevante Handlungsempfehlungen für Akteure aus Wirtschaft und Politik." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Konzepte zur Förderung der Berufsbiografiegestaltung (2017)
Reimann, Daniela; Fischer, Martin;Zitatform
Reimann, Daniela & Martin Fischer (2017): Neue Konzepte zur Förderung der Berufsbiografiegestaltung. In: F. Durczok & S. Lichter (Hrsg.) (2017): Integration als Bildungsaufgabe!? : Herausforderungen - Möglichkeiten - Chancen, S. 256-266.
Abstract
"Die schwierige Phase der beruflichen Orientierung und Vorbereitung beim Übergang von der Schule in den Beruf ist ein wichtiger Teil der gesellschaftlichen Integration von Jugendlichen. Im diesem Beitrag werden Forschungsprojekte vorgestellt, in denen neue Ansätze der Berufsorientierung und -vorbereitung erforscht und dafür innovative Konzepte zur Verbesserung der Situation von (z. T. arbeitslosen) Jugendlichen entwickelt, erprobt und evaluiert wurden: Das BMBF-Forschungsprojekt 'MediaArt@Edu' erforschte künstlerische Zugänge zur Technik, die mit der pädagogischen Begleitung von Portfolioarbeit in Medienprojekten mit Jugendlichen in der Berufsvorbereitung realisiert wurden. An der Schnittstelle von berufs- und bildungsbiografischen Übergängen werden im Erasmus+-Projekt 'Show Your Own Gold' (Acronym) Jugendliche in sechs Ländern ermutigt, ihre eigenen Stärken, Kompetenzen und Fähigkeiten mit visuellen Mitteln und digitalen Medien darzustellen und die aktive Gestaltung der beruflichen Zukunft in die Hand zu nehmen. Im Berufsorientierungsspiel 'My Way' reflektieren Jugendliche im regulären Unterricht eigene Fertigkeiten und Wahrnehmungen beruflicher Überlegungen. Zu diesem Zweck befassen sie sich spielerisch mit Lebenssituationen, die ihnen in der Alterspanne zwischen 15 und 30 Jahren widerfahren können. Es werden Probleme des Übergangs und der Berufseinmündung diskutiert und neue Ansätze zur Berufsorientierung und -vorbereitung präsentiert, die Jugendliche durch spielerische und ästhetische Konzepte, mediale und künstlerische Zugänge ermutigen sollen, Gestalterin in der eigenen Biografie zu werden. Die vorgestellten Ansätze sind gestaltungsorientiert, indem sie das aktive Handeln und Gestalten mit Medien unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildung oder Studium?: Wie Unternehmen Abiturienten bei der Berufsorientierung unterstützen können (2017)
Zitatform
Risius, Paula, Lydia Malin & Regina Flake (2017): Ausbildung oder Studium? Wie Unternehmen Abiturienten bei der Berufsorientierung unterstützen können. (KOFA-Studie / Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung 2017,3), Köln, 23 S.
Abstract
Die vorliegende Studie setzt sich mit Abiturienten als Zielgruppe für eine duale Ausbildung auseinander. Es wird aufgezeigt, was Ausbildungs- und Studienanfänger mit Blick auf ihre Bildungsentscheidung unterscheidet - angefangen bei ihren beruflichen Interessen über ihre Ansichten zu den Vor- und Nachteilen von Ausbildung und Studium bis hin zu den Informationsquellen, die sie während der Berufsorientierungsphase nutzen. Als Datengrundlage wurden Daten aus dem Nationalen Bildungspanel (NEPS) verwendet. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für Unternehmen abgeleitet, wie diese vermehrt Abiturienten für eine Ausbildung gewinnen können. Hierzu zählen u.a. die Teilnahme an schulischen Berufsorientierungsangeboten (Betriebsbesichtigungen, Orientierungswochen) sowie Schulkooperationen. Bei all diesen Angeboten ist wichtig, dass die Betriebe künftigen Abiturienten sichtbar machen, inwieweit sie ihre beruflichen Interessen sowie die für sie interessanten Aspekte auch in einer Ausbildung wiederfinden. (IAB)
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Literaturhinweis
Zwischen "Da kam so raus, dass ich handwerklich sehr begabt bin." und "Ich wollte noch ein bisschen Schule genießen.": Evaluation des BMBF-Programms zur "Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten" (2017)
Struck, Peter;Zitatform
Struck, Peter (2017): Zwischen "Da kam so raus, dass ich handwerklich sehr begabt bin." und "Ich wollte noch ein bisschen Schule genießen.". Evaluation des BMBF-Programms zur "Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten". (BMBF-Berufsorientierungsprogramm Sonderbericht Nr. 3), Rostock, 63 S.
Abstract
"Basis dieses Sonderberichts der Evaluation des Berufsorientierungsprogramms (BOP) sind wiederholte qualitative Interviews mit knapp 200 Schülerinnen und Schülern in der siebten, achten und neunten Klasse und ein halbes Jahr nach Abschluss der Schule.
Mit den qualitativen leitfadengestützten Interviews können individuelle Entwicklungsprozesse der Jugendlichen sehr detailliert nachgezeichnet werden. Durch die telefonischen Nachbefragungen ein halbes Jahr nach Abschluss der Schule sind dabei auch Aussagen über den Verbleib der Jugendlichen über die Schulzeit hinaus möglich.
Mit den qualitativen Erhebungen konnten Teilergebnisse der quantitativen Befragungen bestätigt und verfeinert werden. So zeigt sich auch hier, dass die Bedeutung und Wirkung des BOP individuell sehr unterschiedlich ausfällt - z.B. abhängig davon, ob ein Schüler/eine Schülerin die Schule nach der neunten oder nach der zehnten Klasse verlässt oder ob der oder die Jugendliche nach der Schule eine duale Berufsausbildung anstrebt oder nicht. Darüber hinaus haben Standort- und Gruppenfaktoren, aber auch Umsetzungsfaktoren Einfluss auf die Wirkung von Potenzialanalysen und Werkstatttagen.
Eine zentrale Schlussfolgerung auch dieses Untersuchungsbausteins lautet: Wenn das Berufsorientierungsprogramm zukünftig allen Jugendlichen bei der Berufswahl helfen und ihre Berufswahlkompetenz stärken soll, bedarf es entsprechender Veränderungen, insbesondere eine Erweiterung des Angebotsspektrums auch um schulische und akademische Perspektiven." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Berufliche Aspirationen von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund (2017)
Zitatform
Wicht, Alexandra, Matthias Siembab & Wolfgang Ludwig-Mayerhofer (2017): Berufliche Aspirationen von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 46, H. 4, S. 10-13.
Abstract
"Bildungs- und Berufsaspirationen von Einheimischen und von Jugendlichen mit Migrationshintergrund unterscheiden sich deutlich. Wie aber lassen sich diese Unterschiede erklären? Während etablierte Erklärungsansätze auf Individuen und ihre Familien abstellen, wird im Beitrag anhand von Daten des Nationalen Bildungspanels aufgezeigt, dass darüber hinaus auch die Schulform und die Schulkultur bzw. die Zusammensetzung der Schulklasse eine wichtige Rolle spielen." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Berufsorientierung als Identitätsmanagement: konzeptionelle Überlegungen zur Vorhersagbarkeit von Berufswahlprozessen (2016)
Zitatform
Blaich, Ingo & Andreas Frey (2016): Berufsorientierung als Identitätsmanagement. Konzeptionelle Überlegungen zur Vorhersagbarkeit von Berufswahlprozessen. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. H. Spezial 12, S. 1-18.
Abstract
"Mit der Nachhaltigkeit von Bildungsentscheidungen ist der wunde Punkt aller theoretischen und praktischen Arbeiten im Feld der Berufsorientierung berührt. In dem sich Projekte praktischer Berufsorientierung an Schüler im Vorfeld von Übergängen adressieren, ordnen sie sich der institutionellen und organisatorischen Strukturierung von Bildungslaufbahnen mit entsprechender Taktung von Übergängen unter und müssen fast zwangsläufig das Gelingen von Übergängen, das Erleichtern kohärenter Bildungsbiografien als Erfolgskriterium annehmen. Dagegen steht die keinesfalls nachrangige Perspektive auf Berufsorientierung als individuellen Entwicklungs-, Sozialisations- oder coping-Prozess, worin Abbrüche, Umorientierungen als Zwischenschritte oder entwicklungsfördernde Krisen thematisierbar sind. Theorien des beruflichen Selbstkonzepts und der Identität changieren gleichsam zwischen empirisch exakter Prozessperspektive und dem Versuch, die Ausbildung des beruflichen Selbst-konzepts sowohl als normativen Maßstab wie als valides Prognoseinstrument für Übergangsverläufe zu erheben. Der vorliegende Beitrag setzt sich kritisch mit diesen Ansprüchen auseinander und relativiert, vor dem Hintergrund breiter empirischer Befunde, die Relevanz eines ideal ausgebildeten beruflichen Selbstkonzepts für Berufswahlentscheidungen. Aufgrund der hohen interindividuellen Variabilität berufsbezogener Entwicklungsverläufe der Jugendlichen entwickelt oder konturiert sich die berufliche Identität vielfach erst im Ausbildungs- oder Studienverlauf. Für die pädagogische Praxis der Berufsorientierung heißt dies paradoxerweise dennoch, Identitäts- und Selbstkonzeptbildung der Jugendlichen zu stärken, da dies in der Tat am ehesten zu nachhaltigen Berufswahlentscheidungen führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Nachwuchsförderung im MINT-Bereich: aktuelle Entwicklungen, Fördermaßnahmen und ihre Effekte (2016)
Mokhonko, Svitlana;Zitatform
Mokhonko, Svitlana (2016): Nachwuchsförderung im MINT-Bereich. Aktuelle Entwicklungen, Fördermaßnahmen und ihre Effekte. (Empirische Berufsbildungsforschung 02), Stuttgart: Franz Steiner, 203 S.
Abstract
"Im MINT-Bereich wird nach den vorliegenden Prognosen in den nächsten Jahren eine größer werdende Fachkräftelücke erwartet. Gleichzeitig zeigen Forschungsergebnisse und Trendanalysen, dass sich nach wie vor relativ wenig Jugendliche für diesen Bereich interessieren. Aus diesem Grund gewinnt die Frage, wie hier gefördert werden könnte, an Relevanz und stellt ein wichtiges Forschungsanliegen dar.
Die vorliegende Arbeit geht dieser Frage nach. Wichtige Prädiktoren der Berufswahl wie fachspezifische Interessen und Fähigkeitsselbstkonzepte sowie berufliche Interessen bei Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I werden in ihrer Entwicklung untersucht, um Ansatzpunkte für das pädagogische Handeln zu gewinnen. Verfolgt werden zwei Forschungsperspektiven: In der ersten Studie wird analysiert, wie sich diese Interessen, Fähigkeitsselbstkonzepte und beruflichen Orientierungen bei Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 7 bis 10 entwickeln. Im Fokus der zweiten Studie stehen Analysen von Effekten außerschulischer Fördermaßnahmen auf die Entwicklung dieser Merkmale. Die Befunde der beiden Studien liefern wichtige Erkenntnisse und Hinweise für die Förderung der Jugendlichen im MINT-Bereich." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Berufsorientierungs- und Übergangsprozesse von Schülerinnen und Schülern: geplantes Übergangsverhalten im Übergangssegment? (2016)
Zitatform
Rahn, Sylvia, Emanuel Hartkopf & Christoph Fuhrmann (2016): Berufsorientierungs- und Übergangsprozesse von Schülerinnen und Schülern. Geplantes Übergangsverhalten im Übergangssegment? In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. H. Spezial 12, S. 1-22.
Abstract
"Der Beitrag rekonstruiert die Übergangsprozesse Jugendlicher im Anschluss an einen Bildungsgang des Übergangssegments des deutschen Berufsbildungssystems. Auf der Grundlage einer regionalen Panelstichprobe mit rund 1300 Jugendlichen, die einen berufsorientierenden, beruflich grundbilden-den oder beruflich teilqualifizierenden Bildungsgang des Übergangssegments besucht haben, wird im Rahmen des generalisierten linearen Modells zunächst untersucht, inwieweit die Theorie 'geplanten Verhaltens' für die Erklärung der Übergänge der Absolventen des Übergangssegments gültig ist. Auf der Grundlage deskriptiver Befunde der Schülerbefragungen sowie mithilfe logistischer Regressionsanalysen wird sodann gezeigt, welches Such- und Bewerbungsverhalten die Schülerinnen und Schüler während des Besuchs der Bildungsgänge zeigen und welche Bedeutung den Plänen und dem Übergangsverhalten der Jugendlichen relativ zu verschiedenen Schüler- und Kontextmerkmalen für die Einmündung in die duale Ausbildung zukommt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Typische und atypische Berufswünsche nach Geschlecht und sozioökonomischem Status: die Bedeutung von Selbst, Leistung, Motivation und Volition für individuelle Passungsprozesse bei Kindern und Jugendlichen (2016)
Schorlemmer, Julia;Zitatform
Schorlemmer, Julia (2016): Typische und atypische Berufswünsche nach Geschlecht und sozioökonomischem Status. Die Bedeutung von Selbst, Leistung, Motivation und Volition für individuelle Passungsprozesse bei Kindern und Jugendlichen. Berlin, 403 S.
Abstract
"Die Berufswahl gilt als eine wichtige Entwicklungsaufgabe im Lebensverlauf. Zeitlich vorgelagert setzen sich Kinder und Jugendliche mit dieser Entscheidung in Form von Berufswünschen auseinander. Basierend auf der Theory of Circumscription and Compromise (Gottfredson, 1996) konnten in dieser Arbeit Geschlecht und sozioökonomischer Status (SES) als entscheidende Dimensionen herausgestellt werden, nach denen Berufswünsche typisch oder atypisch sein können. Anhand der Social Cognitive Career Theory (Lent & Brown, 1996) und allgemeinerer psychologischer Theorien zu Selbstkonzepten, schulischer Selbstwahrnehmung, sowie Motivations- und Zieltheorien (z.B. Bandura, Barbaranelli, Caprara, & Pastorelli, 2001; Bong & Skaalvik, 2003; Wicklund & Gollwitzer, 1982; Oettingen, 1997), wurden Fragestellungen zu den Effekten von individuellen psychischen Merkmalen für typische und atypische Berufswünsche entwickelt und in drei Studien untersucht werden:
In Studie I wurde untersucht, ob für Kinder und eine Passung zwischen der Person und dem Berufswunsch für die Dimension Geschlecht und sozioökonomischer Status besteht. Es zeigt sich, dass das biologische Geschlecht die Berufswünsche von Kindern und Jugendlichen bestimmt: Jungen sehen sich relational zu Mädchen in maskulineren Berufen. Der SES und die Deutschnote vermitteln diesen Zusammenhang. Weiterhin zeigt sich, dass der Schultyp, nicht aber der individuelle SES der Befragten den SES der Berufswünsche vorhersagen. In den Mehrebenen-Modellen konnte die besondere Bedeutung der Schulklasse als soziales Milieu für die berufliche Entwicklung herausgestellt werden.
Studie II widmete sich der Analyse der Gruppe von Jugendlichen mit atypischen sozial aufwärtsgerichteter Berufswünsche. Die Ergebnisse sprechen zum einem dafür, dass die positive Auseinandersetzung mit der Zukunft (Possible Selves) entscheidend dafür ist, ob Berufswünsche abweichend vom eigenen SES gewählt werden. Zum anderen zeigt sich, dass Jugendliche bei der Wahl von atypischen Berufswünschen eine aktive Verknüpfung zwischen Bildungserfolg und beruflichen Möglichkeiten vollziehen.
Studie III untersuchte drei psychologische Erklärungsmechanismen für die Motivation eines atypischen sozial aufwärtsgerichteten Berufswunsches: 1. der Beruf als positive Phantasie, 2. die Salienz des (niedrigen) SES, die den Wunsch nach sozialem Aufstieg befördert und 3. die mentale Kontrastierung, bei der zwischen positiven Aspekten des Berufs und realen Anforderungen abgewogen wird und dadurch eine motivierte Haltung entsteht. Die Ergebnisse stützten bisherige Erkenntnisse zur Bedeutung mentaler Kontrastierung für Motivationsprozesse und bestätigen die Sinnhaftigkeit eines Transfers des Paradigmas auf die Erreichung beruflicher Ziele. Aus der Arbeit lassen sich praktische Implikationen ableiten: Kinder und Jugendliche sollten in ihrer beruflichen Entwicklung ganzheitlich betrachtet werden und für die sozialen Kategorien Geschlecht und SES sowie deren Effekte auf individuelle psychische Prozesse in der Berufswahl sollten alle an der beruflichen Entwicklung Beteiligten stärker sensibilisiert werden. Die Ergebnisse unterstreichen des Weiteren die Notwendigkeit, auf politischer Ebene soziale Ungleichheiten hinsichtlich Geschlecht und sozialer Herkunft abzubauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Online-Zugang zur Dissertation -
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Der Einfluss von Medien auf die Entwicklung von Berufswünschen im Prozess der Berufsorientierung (2016)
Zitatform
Weyer, Christian, Volker Gehrau & Tim Brüggemann (2016): Der Einfluss von Medien auf die Entwicklung von Berufswünschen im Prozess der Berufsorientierung. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 112, H. 1, S. 108-126.
Abstract
"Der Beitrag skizziert zunächst die Befundlage zu Einflüssen von Medien in der allgemeinen Berufsorientierung junger Menschen und geht dabei insbesondere auf die Effekte auf Berufswünsche und Berufsentscheidungen ein. Anschließend werden anhand von Daten aus einer regionalen Längsschnittuntersuchung mit über 3.500 Jugendlichen systematisch der Zusammenhang von Berufswünschen und Medieneinflüssen analysiert sowie verschiedene Gründe für diese Wechselbeziehung diskutiert. Die Ergebnisse zeigen neben statistisch bedeutsamen Zusammenhängen von Medien und den Interessen und Fähigkeiten der jungen Menschen auch deutliche Schulformeffekte. Ausblicke auf mögliche pädagogische Konsequenzen zu Thema Medienkompetenz im Rahmen von Berufsorientierung schließen den Artikel ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Occupational aspirations and ethnic school segregation: social contagion effects among native German and immigrant youths (2016)
Zitatform
Wicht, Alexandra (2016): Occupational aspirations and ethnic school segregation. Social contagion effects among native German and immigrant youths. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 42, H. 11, S. 1825-1845. DOI:10.1080/1369183X.2016.1149455
Abstract
"In this study, I broaden the perspective on young immigrants' aspirations by looking at their social embeddedness in the host society in terms of their institutionally predefined ties to school peers. In particular, I investigate the relationship between the aspirations of immigrant and native youths with special regard to the social mechanisms that may underlie peer influences. My analyses are based on multilevel data on ninth graders from the German National Educational Panel Study. The results show that a high ratio of immigrants in schools positively influences the aspirations of both immigrant and native German youths by way of school climate. However, the same context has different effects on different groups of origin. For those of Turkish descent, 'ethnic schools' are of twofold significance: first, the aspiration gap between Turks and native Germans decreases with increasing segregation, an effect that may be attributable to less perceived discriminatory experiences in school. Second, Turkish young people's stronger adaptation to the climate in ethnically segregated schools reinforces the protective effect of ethnic segregation and, additionally, lowers the aspirations of these youths. That is, immigrants' stronger orientation towards their in-group seems to contribute to a buffer against discrimination." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2016: Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung (2016)
Zitatform
(2016): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2016. Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung. (Datenreport zum Berufsbildungsbericht 8), Bonn, 524 S.
Abstract
"Der Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2016 wird zum achten Mal vom Bundesinstitut für Berufsbildung herausgegeben. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung, gibt einen Überblick über Programme des Bundes und der Länder zur Förderung der Berufsausbildung und informiert über internationale Indikatoren und Benchmarks.
Schwerpunktthema des BIBB-Datenreports ist in diesem Jahr 'Studienabbrecher/-innen als Chance für die duale Berufsausbildung - Duale Berufsausbildung als Chance für Studienabbrecher/-innen'." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Adaption der Berufsaspiration bei Jugendlichen - eine Befragung von Haupt- und Realschüler/innen in Nürnberg: Überblick über die Studie und Datendokumentation (2015)
Zitatform
Abraham, Martin, Hans Dietrich, Holger Sachse & Brigitte Schels (2015): Adaption der Berufsaspiration bei Jugendlichen - eine Befragung von Haupt- und Realschüler/innen in Nürnberg. Überblick über die Studie und Datendokumentation. (Sozialwissenschaftliches Institut Nürnberg, Lehrstuhl für Soziologie und Empirische Sozialforschung. Arbeits- und Diskussionspapiere 2015-01), Erlangen, 32 S.
Abstract
"In dem Projekt 'Adaption der Berufsaspiration bei Jugendlichen' wird die Berufswahl und das Bewerbungsverhalten von Schüler/innen im Abschlussschuljahr der allgemeinbildenden Schule untersucht. Im Mittelpunkt des Interesses stehen folgende Fragen: Über welche Berufsaspirationen verfügen Jugendliche zu Beginn des letzten Schuljahres der Sekundarstufe I. Verändern Jugendliche ihre Berufsaspirationen im Verlauf der Ausbildungsplatzsuche und wie tun sie das? Wie gut können sich Jugendliche abhängig von ihrem Bewerbungsverhalten am Ausbildungsmarkt platzieren? Ziel des Projekts ist es daher, die Einflüsse auf die Bewerbungsentscheidungen der Jugendlichen und den Verlauf des Bewerbungsprozesses empirisch abzubilden. Im vorliegenden Bericht werden das Untersuchungssample, die Erhebungsinstrumente und die erhobenen Daten zum Berufswahlprozess im Abschlussschuljahr dokumentiert. Im Fokus der Studie stehen Schüler/innen, die im Schuljahr 2011/12 eine Abgangsklasse an einer Nürnberger Mittel- oder Realschule besucht haben." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jugend 2015: eine pragmatische Generation im Aufbruch (2015)
Albert, Mathias; Gensicke, Thomas; Hurrelmann, Klaus ; Quenzel, Gudrun ; Schneekloth, Ulrich; Albert, Mathias; Utzmann, Hilde; Leven, Ingo; Quenzel, Gudrun ; Hurrelmann, Klaus ;Zitatform
(2015): Jugend 2015. Eine pragmatische Generation im Aufbruch. (Shell-Jugendstudie 17), Frankfurt am Main: Fischer-Taschenbuch-Verlag, 447 S.
Abstract
"Die 17. Shell Jugendstudie
- untersucht die Lebenswelt der 12- bis 25-Jährigen in Deutschland;
- widmet sich zum ersten Mal einer Generation, die vollständig im wiedervereinigten Deutschland aufgewachsen ist, aber ihren Platz in einer von Krisen gekennzeichneten Welt finden muss;
- zeigt, dass neben der politischen Dimension weiterhin Familie, Freundeskreis, Schule oder Ausbildung die Erfahrungswelt der Jugend konstituieren;
- porträtiert eine junge Generation, die sich durch eine pragmatische Haltung auszeichnet - sie passt sich Gegebenheiten an, will Chancen nutzen, wünscht sich aber ebenso Sicherheit wie auch positive soziale Beziehungen
- und zeichnet schließlich das Bild einer zugleich experimentierfreudigen Generation, deren Haltung über nüchterne Erfolgsorientierung hinausgeht und eher idealistischen Vorstellungen folgt; sie will zupacken, umkrempeln, neue Horizonte erschließen und ist bereit, dabei auch ein Risiko einzugehen. die junge Generation in Deutschland 2015 kann deshalb als 'Generation im Aufbruch' betitelt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
MINT gewinnt Schülerinnen: Erfolgsfaktoren von Schülerinnen-Projekten in MINT (2015)
Augustin-Dittmann, Sandra; Gotzmann, Helga; Battistini, Martina; Eckardt, Ines; Augustin-Dittmann, Sandra; Gotzmann, Helga; Viehoff, Eva; Reden, Armgard von; Bath, Corinna; Schwarze, Barbara;Zitatform
(2015): MINT gewinnt Schülerinnen. Erfolgsfaktoren von Schülerinnen-Projekten in MINT. Wiesbaden: Springer VS, 142 S.
Abstract
"Das Berufswahlverhalten von Schülerinnen in MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu verändern und zu erweitern ist ein gesamtgesellschaftliches Anliegen.
Vor diesem Hintergrund sind zahlreiche Projekte entstanden, die darauf zielen, Schülerinnen für MINT-Berufe zu begeistern und langfristig zu gewinnen. Die Beiträge des Bandes diskutieren die Gründe der Unterrepräsentanz von Mädchen und Frauen in MINT und geben konkrete Empfehlungen, welche Formate, Werbestrategien und Projekte bei der Ansprache von Schülerinnen erfolgreich sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Unterschiedliche Berufsinteressen als Einflussfaktor für die Einmündungschancen in betriebliche Ausbildung?: ein Vergleich zwischen männlichen und weiblichen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund (2015)
Beicht, Ursula; Walden, Günter;Zitatform
Beicht, Ursula & Günter Walden (2015): Unterschiedliche Berufsinteressen als Einflussfaktor für die Einmündungschancen in betriebliche Ausbildung? Ein Vergleich zwischen männlichen und weiblichen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund. In: Journal for labour market research, Jg. 48, H. 4, S. 325-346., 2015-10-28. DOI:10.1007/s12651-015-0193-6
Abstract
"Wie zahlreiche Studien zum Übergang in Berufsausbildung ergaben, sind in Deutschland die Chancen der Einmündung in betriebliche Berufsausbildung für Jugendliche mit Migrationshintergrund deutlich schlechter als für diejenigen ohne Migrationshintergrund. In diesem Beitrag wird untersucht, inwieweit möglicherweise voneinander abweichende Berufsinteressen die Unterschiede in den Einmündungschancen erklären können. Da die beruflichen Präferenzen nach wie vor stark geschlechtsspezifisch geprägt sind, wird bei den Analysen zwischen männlichen und weiblichen Migranten sowie Männern und Frauen ohne Migrationshintergrund unterschieden. Die Datenbasis bilden die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit (BA) in den Jahren 2010 und 2012 durchgeführten repräsentativen Befragungen von gemeldeten Ausbildungsstellenbewerbern (BA/BIBB-Bewerberbefragungen 2010 und 2012). Hinsichtlich abweichender beruflicher Interessen ergibt sich, dass Jugendliche mit Migrationshintergrund deutlich stärker Dienstleistungsberufe anstreben als Jugendliche ohne Migrationshintergrund. Dies gilt gleichermaßen für Männer und Frauen. Die Analysen zeigen allerdings, dass schlechtere Einmündungschancen für Migranten in betriebliche Ausbildung auch dann bestehen bleiben, wenn die Unterschiedlichkeit der Berufspräferenzen berücksichtigt wird. Unterschiedliche Einmündungschancen von Männern und Frauen lassen sich dagegen - sowohl bei Migranten als auch bei Nicht-Migranten - klar auf voneinander abweichende berufliche Interessen zurückführen." (Autorenreferat, © Springer-Verlag)
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Literaturhinweis
Geschlechtsspezifische Berufswahl: Literatur- und Datenüberblick zu Einflussfaktoren, Anhaltspunkten struktureller Benachteiligung und Abbruchskosten. Pilotstudie. Im Auftrag des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) (2015)
Zitatform
Boll, Christina, Elisabeth Bublitz & Malte Hoffmann (2015): Geschlechtsspezifische Berufswahl. Literatur- und Datenüberblick zu Einflussfaktoren, Anhaltspunkten struktureller Benachteiligung und Abbruchskosten. Pilotstudie. Im Auftrag des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). (HWWI policy paper 90), Hamburg, 81 S.
Abstract
"Ein robuster Befund der Berufsforschung ist, dass Frauen und Männer sich unterschiedlich auf die Berufe verteilen. Aus arbeitsmarktökonomischer Sicht stellt sich dabei die Frage, in welchem Maße die Berufsentscheidung, anstelle von wahren Fähigkeiten, von Vorstellungen über Geschlechterrollen geprägt ist, welche eine gute Passung zwischen Beruf und Person erschweren. Hierbei spielen Stereotypen eine besondere Rolle. Zudem unterscheiden sich Frauen und Männer auch in der Ausbildungsform: Frauen münden eher in vollschulische, Männer eher in duale Berufe ein. Während in letzteren Ausbildungsvergütungen gezahlt werden, müssen in ersteren nicht selten Schulgebühren aufgebracht werden. Dies deutet auf einen Gender Pay Gap schon während der Ausbildung hin. Schließlich tragen Männer und Frauen unterschiedliche Ausbildungsabbruchrisiken. Die vorliegende Pilotstudie befasst sich mit den Ursachen und Folgen für diese und weitere Phänomene von Geschlechterungleichheiten der Berufswahl. Sie sammelt und strukturiert Literatur und Daten zu den oben genannten Fragenstellungen und leitet hieraus Forschungs- und Datendefizite ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsorientierung aus Unternehmenssicht: Fachkräfterekrutierung am Übergang Schule - Beruf (2015)
Brüggemann, Tim; Krieg, Silvana; Melzer-Ridinger, Ruth ; Deuer, Ernst ; Merk, Richard; Castellucci, Lars; Ratschinski, Günter; Doetsch, Dieter; Ressel, Karin; Ertelt, Joachim; Röttger, Ulrike; Frey, Andreas ; Schorrer, Katrin; Gehrau, Volker ; Simon, Anke; Josephs, Angela; Staudtmeister, Kerstin; König, Lisa; Wolff, Michael; Brugger, Karl-Hans; Driesel-Lange, Katja; Struck, Philipp; Garloff, Alfred ; Teuffel, Bernhard; Diercks, Joachim ; Träger, Manfred; Große Onnebrink, Andrea; Wagenfeld, Thomas; Frech, Joachim; Weyer, Christian;Zitatform
Krieg, Silvana, Ruth Melzer-Ridinger, Richard Merk, Lars Castellucci, Günter Ratschinski, Dieter Doetsch, Karin Ressel, Joachim Ertelt, Ulrike Röttger, Andreas Frey, Katrin Schorrer, Volker Gehrau, Anke Simon, Angela Josephs, Kerstin Staudtmeister, Lisa König, Michael Wolff, Karl-Hans Brugger, Katja Driesel-Lange, Philipp Struck, Alfred Garloff, Bernhard Teuffel, Joachim Diercks, Manfred Träger, Andrea Große Onnebrink, Thomas Wagenfeld, Joachim Frech & Christian Weyer (2015): Berufsorientierung aus Unternehmenssicht. Fachkräfterekrutierung am Übergang Schule - Beruf. Bielefeld: Bertelsmann, 313 S.
Abstract
"Berufsorientierung ist eine Herausforderung, die Unternehmen mit Blick auf die Fachkräfterekrutierung aktiv mitgestalten können. Aus dieser Perspektive betrachten die Autoren den Übergang von der Schule in den Beruf. Nach der Bestandsaufnahme und Analyse zur Situation auf dem Ausbildungsmarkt und in den Übergangssystemen skizzieren sie Strategien und Handlungsmöglichkeiten für Betriebe und Unternehmen. Um den Einstieg ins Berufsleben als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu meistern, brauchen alle Beteiligten neue Ansätze und Konzepte für Auswahl und Förderung sowie eine neue Definition von Ausbildungsreife." (Autorenreferat, IAB-Doku);
Inhalt:
I Zur Einführung in den Band;
Tim Brüggemann, Ernst Deuer: Eine Einführung in den vorliegenden Band: Der Übergang Schule - Beruf - eine unternehmerische Herausforderung ( 9-13);
II Der Übergang Schule - Beruf;
Tim Brüggemann: Betriebliche Berufsorientierung (17-23);
Volker Gehrau, Ulrike Röttger: Massenmedien, Berufsorientierung und Personalrekrutierung (25-42);
Katja Driesel-Lange, Kerstin Staudtmeister, Silvana Krieg: Unterstützung frühzeitiger beruflicher Entwicklungsprozesse: Theoretische Begründung und praktische Ansätze aus der Perspektive von Unternehmen am Beispiel der K+S KALI GmbH (43-63);
Tim Brüggemann: 10 Merkmale "guter" Berufsorientierung (65-79);
III Handlungs- und Problemfelder der Fachkräfterekrutierung;
Alfred Garloff : Neuere Entwicklungen am Arbeits- und Ausbildungsmarkt und Konsequenzen für die Betriebe (83-91);
Günter Ratschinski: Ausbildungsreife - was ist das und wer entscheidet darüber? (93-101);
Ernst Deuer: Ausbildungsabbrüche - Ursachen, Folgen und Handlungsfelder (103-113);
Christian Weyer: Aufbruch durch Abbruch Chancen für Studienabbrecher und Rekrutierungsmöglichkeiten für Unternehmen und Betriebe (115-121);
Anke Simon: Gesundheitswirtschaft und Pflege - Fachkräftebedarf, Qualifikation und neue Bildungsmodelle (123-141);
Ernst Deuer : Von der Bestenauslese zum Diversity Management (143-152);
Ernst Deuer : 10 Merkmale "guter" Berufsausbildung (153-160);
IV Strategien, Ansätze und Impulse;
Tim Brüggemann, Christian Weyer: Kompetenzchecks, Potenzialanalysen und Co.: Die Bedeutung von Kompetenz-feststellungsverfahren in der schulischen Berufsorientierung für die Personalrekrutierung von Unternehmen (163-174);
Katrin Schorrer: Ausbildungsmarketing 2.0: Auszubildende rekrutieren mit Facebook (175-185);
Ernst Deuer, Manfred Träger: Duale Studiengänge eröffnen neue Potenziale für die betriebliche Personalarbeit (187-198);
Bernd-Joachim Ertelt, Andreas Frey: Kompetenzorientierte Beratung zur Prävention von Ausbildungsabbrüchen (199-219);
Lisa König, Ernst Deuer, Michael Wolff : Arbeitgeberattraktivität im Zeichen der Generation Y (221-228);
Philipp Struck: Optimierungsvorschläge - Gedanken zu einer erfolgreichen Berufsorientierung (229-238);
Karl-Hans Brugger, Joachim Frech, Ruth Melzer-Ridinger: 10 Merkmale "guter" Praxisausbildung im Rahmen des dualen Studiums (239-248);
V Instrumente, Maßnahmen und Konzepte;
Thomas Wagenfeld: Die azubiarena als interaktives Tool der Rekrutierungspraxis (251-255);
Dieter Doetsch: Beruflicher Neuanfang (257-259);
Angela Josephs : Ein Gewinn für alle Seiten: Hauptschüler zur Ausbildungsreife bringen (261-263);
Joachim Diercks, Andrea Große Onnebrink: Der RWE-Ausbildungsnavigator - Eine innovative Karrierewebsite für Schüler (265-270);
Bernhard Teuffel: WITTENSTEIN AG: Nachwuchskräfte gehen auf die Walz (271-273);
Karin Ressel : Fachkräfterekrutierung durch Berufsparcours (275-277);
VI Nachlese;
Richard Merk: Pakt für berufliche Bildung (281-301);
Lars Castellucci: Willkommens- und Anerkennungskultur mehr als schöne Worte (303-309). -
Literaturhinweis
Schüler wissen nicht, was sie werden sollen (2015)
Börsch-Supan, Johanna;Zitatform
Börsch-Supan, Johanna (2015): Schüler wissen nicht, was sie werden sollen. In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 67, H. 1, S. 6-9.
Abstract
"Nur gut die Hälfte der Schülerinnen und Schüler in Deutschland (56 %) fühlt sich ausreichend über ihre beruflichen Möglichkeiten informiert. Dies zeigt die Allensbach-Studie 'Schule, und dann?' im Auftrag der Vodafone Stiftung. Besorgniserregend sind diese Ergebnisse unter anderem vor dem Hintergrund der steigenden Diskrepanz zwischen unbesetzten Lehrstellen und unversorgten Bewerbern für eine berufliche Ausbildung in den letzten Jahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Was erwarten Jugendliche von Beruf und Unternehmen?: eine milieuspezifische Betrachtung (2015)
Calmbach, Marc; Schleer, Christoph; Thomas, Peter Martin;Zitatform
Calmbach, Marc, Christoph Schleer & Peter Martin Thomas (2015): Was erwarten Jugendliche von Beruf und Unternehmen? Eine milieuspezifische Betrachtung. In: Wirtschaft und Beruf, Jg. 67, H. 1, S. 78-83.
Abstract
"Obwohl rund drei Viertel der Jugendlichen in Baden-Württemberg an die Erfolgsaussichten einer Berufsausbildung glauben, plant nur ein Viertel, eine Ausbildung zu beginnen. Dies belegt die kürzlich veröffentlichte Jugendstudie des SINUSInstituts für die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg. Um diese Diskrepanz zu überwinden, müssen sich Unternehmen stärker als in der Vergangenheit als attraktiver Ausbildungsbetrieb präsentieren. Entscheidend ist hier die Frage, welche Jugendlichen zum Unternehmen passen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufswünsche benachteiligter Jugendlicher: die Konkretisierung der Berufsorientierung gegen Ende der Vollzeitschulpflicht (2015)
Dombrowski, Rosine;Zitatform
Dombrowski, Rosine (2015): Berufswünsche benachteiligter Jugendlicher. Die Konkretisierung der Berufsorientierung gegen Ende der Vollzeitschulpflicht. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 261 S.
Abstract
"Die Determinanten der Berufswünsche von benachteiligten Jugendlichen sind bisher wenig erforscht. Welchen Einfluss haben Erwartungen, berufliche Motive, familiäre Ressourcen und schulische Unterstützungsstrukturen? In ihrer empirischen Studie analysiert die Autorin mit Daten des nationalen Bildungspanels die Berufswünsche von Jugendlichen, die die Schule voraussichtlich mit Hauptschulabschluss oder ohne Schulabschluss verlassen werden. Die Dissertation liefert Erkenntnisse über Verlaufsmuster von Berufsfindungsprozessen, bringt neue Befunde über die Berufswünsche benachteiligter Jugendlicher ans Licht und markiert weiteren Forschungsbedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsorientierung und Gender: Werkstattbericht aus einem Forschungsprojekt an Stadtteilschulen in Hamburg (2015)
Faulstich-Wieland, Hannelore; Scholand, Barbara;Zitatform
Faulstich-Wieland, Hannelore & Barbara Scholand (2015): Berufsorientierung und Gender. Werkstattbericht aus einem Forschungsprojekt an Stadtteilschulen in Hamburg. In: Gender, Jg. 7, H. 1, S. 79-96. DOI:10.3224/gender.v7i1.18158
Abstract
"Berufsorientierung ist ein pädagogisches Handlungsfeld in der Schule, das im Zusammenhang mit Geschlecht bislang kaum erforscht wurde. In Hamburg wird den Stadtteilschulen und deren Berufsorientierung in der Sekundarstufe I eine zunehmende Bedeutung zugeschrieben: Sie sollen gewährleisten, dass die Schülerinnen und Schüler die Schule nicht nur mit einem Abschluss verlassen, sondern auch eine berufliche Ausbildung aufnehmen, sofern sie nicht zur gymnasialen Oberstufe übergehen. Schulische Berufsorientierung soll darauf abzielen, das berufsbezogene Interessenspektrum von Jugendlichen zu erweitern - auch im Hinblick auf ,geschlechtsuntypische' Berufe. Der Beitrag geht folgenden Fragen nach: Gelingt es, im berufsorientierenden Unterricht dieses Ziel umzusetzen? Und inwiefern sind die im Unterricht genutzten filmischen Berufsinformationen geeignet, um das Ziel der beruflichen Interessenerweiterung zu unterstützen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
