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Dossier

Berufswahl

Was will ich werden? Welche Ausbildung, welches Studium passt zu mir und bietet langfristig sichere Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt? Die Wahl eines Berufes gehört zu den wichtigen biographischen Weichenstellungen, auch wenn sie heute keine Festlegung für ein ganzes (Berufs-)leben mehr darstellt. Sie hat Auswirkungen auf die spätere ökonomische Sicherheit, den sozialen Status und auf Chancen zur Entfaltung der Persönlichkeit.
Dieses Themendossier bietet eine Auswahl von Literatur- und Forschungsprojektnachweisen zur Berufswahlforschung in Deutschland und anderen Ländern. Sie gibt einen Überblick über theoretische Ansätze und empirische Befunde zur Erklärung des Berufswahlverhaltens, zu Motiven der Berufswahl bei besonderen Personengruppen sowie zu Bestimmungsgründen und Einflussfaktoren bei der Entscheidungsfindung.
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im Aspekt "Determinanten der Berufswahl"
  • Literaturhinweis

    It's the region, stupid? Zur Bedeutung der Wohnortgröße als regionales Merkmal in der beruflichen Erstausbildung (2023)

    Eckelt, Marcus; Schauer, Jennifer ;

    Zitatform

    Eckelt, Marcus & Jennifer Schauer (2023): It's the region, stupid? Zur Bedeutung der Wohnortgröße als regionales Merkmal in der beruflichen Erstausbildung. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 44, S. 1-44.

    Abstract

    "Raumbezogene Ungleichheiten in der Berufsbildung sind gut dokumentiert. Ihre Ursachen lassen sich jedoch nicht theoretisch fundiert erklären. Der Beitrag thematisiert dieses Theoriedesiderat. Im ersten Schritt werden theoretische Zugänge und der Forschungstand der raumbezogenen Berufsbildungsforschung betrachtet. Im zweiten Schritt wird auf Basis einer repräsentativen Befragung von Auszubildenden überprüft, inwiefern es Unterschiede bezüglich der Ausbildungssuche, der Ausbildungssituation, beruflicher Aspirationen und zentraler Werte zwischen Auszubildenden gibt, die in unterschiedlich großen Orten wohnen. Dabei zeigen sich insgesamt wenig systematische Unterschiede. Die Auszubildenden berichten mehrheitlich von einer ähnlichen Ausbildungssituation und teilen ausbildungsbezogene Einstellungen und Zukunftswünsche. Dieses Ergebnis legt nahe, dass raumbezogene bzw. regionale Einflüsse auf die subjektive Orientierung von Auszubildenden nicht einem einfachen Stadt-Land-Schema folgen. Plädiert wird im dritten Schritt für die Ausarbeitung einer raumbezogenen Theorie der Berufsbildung auf Basis empirischer Regionalstudien, die neben materiellen Raumbedingungen auch die subjektiven Perspektiven der Auszubildenden berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wage and Earnings Inequality Between and Within Occupations: The Role of Labor Supply (2023)

    Erosa, Andrés ; Fuster, Luisa ; Kambourov, Gueorgui; Rogerson, Richard;

    Zitatform

    Erosa, Andrés, Luisa Fuster, Gueorgui Kambourov & Richard Rogerson (2023): Wage and Earnings Inequality Between and Within Occupations: The Role of Labor Supply. (NBER working paper / National Bureau of Economic Research 31665), Cambridge, Mass, 37 S.

    Abstract

    "We document systematic differences in wage and earnings inequality between and within occupations and show that these differences are intimately related to systematic differences in labor supply across occupations. We then develop a variant of a Roy model in which earnings are a non-linear function of hours, with the extent of this non-linearity differing across occupations. In our theory, the interplay between heterogeneity in tastes for leisure and occupational differences in non-linearities affects the sorting of workers. Moreover, this interplay is crucial to account for the facts on the distributions of hours, wages, and earnings within and across occupations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Occupational sorting and the transmission of self-employment between generations (2023)

    Giménez-Nadal, José Ignacio ; Molina, José Alberto ; Velilla, Jorge ;

    Zitatform

    Giménez-Nadal, José Ignacio, José Alberto Molina & Jorge Velilla (2023): Occupational sorting and the transmission of self-employment between generations. In: Applied Economics Letters, Jg. 30, H. 12, S. 1631-1634. DOI:10.1080/13504851.2022.2074354

    Abstract

    "Existing research has focused on factors explaining self-employment decisions, and the intergenerational transmission of self-employment has been posited as one explanatory factor. However, findings differ across countries, and the channels for such transmission remain unclear. Using data from the European Union Statistics on Income and Living Conditions, we analyse whether working in the same occupation as parents, conditional on parents’ self-employment, is related to being self-employed. Results show that working in the same occupation as parents is statistically and significantly related to being self-employed, which may indicate the existence of intergenerational transmission of self-employment. Furthermore, this relationship is especially significant between fathers and sons." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche auf Ausbildungsstellensuche: Ausbildung im Wunschberuf und Bewerbungsaktivitäten: Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2021 (2023)

    Heinecke, Marcel; Keßler, Catie; Christ, Alexander ; Gei, Julia;

    Zitatform

    Heinecke, Marcel, Catie Keßler, Alexander Christ & Julia Gei (2023): Jugendliche auf Ausbildungsstellensuche: Ausbildung im Wunschberuf und Bewerbungsaktivitäten. Deskriptive Analysen auf Basis der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2021. (BIBB discussion paper / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 16 S.

    Abstract

    "Die Zahl unbesetzter Stellen lag im Jahr 2022 erstmalig höher als die Zahl derer, die zum Stichtag des 30. Septembers noch eine Ausbildungsstelle suchten. Somit entwickelt sich der Ausbildungsmarkt weiter hin zu einem Bewerbermarkt. Allerdings lässt sich hieraus nicht ableiten, dass auch alle Bewerber/-innen eine Ausbildungsstelle in ihrem angestrebten Wunschberuf finden, da das Ausbildungsplatzangebot in bestimmten Berufen begrenzt ist. Vor diesem Hintergrund befasst sich dieser Text damit, wie viele Bewerber/-innen sich aktuell in einer Ausbildung befinden und falls ja, ob der Ausbildungsberuf auch dem ursprünglichen Wunschberuf entspricht. Die Ergebnisse verweisen darauf, dass es den meisten Bewerberinnen und Bewerbern gelungen ist, eine Ausbildungsstelle im Wunschberuf zu finden. Diese sind überdies hinaus zufriedener mit ihrer aktuellen Tätigkeit und fühlten sich besser durch die Schule auf die Zeit der Ausbildungsstelle vorbereitet als Jugendliche, die nicht in ihrem Wunschberuf ausgebildet werden. Vergleiche hinsichtlich ihrer Bewerbungsaktivitäten zeigen unter anderem, dass diejenigen, die angaben, dass es sich bei ihrem Ausbildungsberuf nicht um ihren Wunschberuf handelt, sich deutlich häufiger in unterschiedlichen Ausbildungsberufen beworben haben, jedoch etwas seltener freiwillige Praktika absolviert haben. Außerdem lassen sich Unterschiede im Bewerbungsverhalten nach der Schulbildung der Befragten feststellen. Zusätzlich trägt die von den Befragten als gut wahrgenommene schulische Vorbereitung auf die Zeit der Ausbildungsstellensuche dazu bei, dass Bewerber/-innen eher angaben zu wissen, welcher Beruf zu ihnen passt. Die Ergebnisse sind auf Grundlage der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2021 entstanden, einer repräsentativen schriftlich-postalischen Befragung von bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) gemeldeten Ausbildungsstellenbewerber/-innen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    University peers and career prospects: The impact of university ties on early labor market outcomes (2023)

    Ilyés, Virág ; Sebők, Anna;

    Zitatform

    Ilyés, Virág & Anna Sebők (2023): University peers and career prospects: The impact of university ties on early labor market outcomes. In: Economics of Education Review, Jg. 96. DOI:10.1016/j.econedurev.2023.102456

    Abstract

    "By using extensive Hungarian administrative data, this study aims to provide empirical evidence that former university ties strongly influence the labour market outcomes of individuals, even early in their careers. The estimates focus on the early career paths of graduates who obtained a master's degree between 2010 and 2017. As direct information on social contacts is not available in the dataset, we proxy university peers as students who started and finished the same university programmes (bachelor's or master's) in the same semester. Our results suggest that individuals are more likely to get hired by given firms if their former peers work there. The measured effects are considered significant and quite robust, even after controlling for the important sources of potential bias. Although we cannot present exact proof of the direct help of contacts, we provide suggestive evidence that seems to confirm the existence of such assistance. Our findings also revealed that the measured benefits are mainly attributable to connections from bachelor's studies. The effect of master's peers is mostly driven by the selection of individuals alongside prevalent study track-firm pathways. By comparing entries into new firms with and without peers, we also show that graduates with links have better labor market outcomes after hiring: they earn higher wages, obtain better and more prestigious positions, and stay longer at their new firm. The results draw attention to the importance of university peers in the labour market and contribute to the discussions about the determinants of early labour market success." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2023 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Karriereachterbahn: Was unsere Berufswege wirklich beeinflusst (2023)

    Mayrhofer, Wolfgang ; Steyrer, Johannes;

    Zitatform

    Mayrhofer, Wolfgang & Johannes Steyrer (Hrsg.) (2023): Karriereachterbahn. Was unsere Berufswege wirklich beeinflusst. Wien: Linde, 199 S.

    Abstract

    "Wer warum Karriere macht: Warum wird die eine Bundeskanzlerin, der andere Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens und die dritte arbeitet über Jahre in Teilzeit? Wodurch werden Karrieren bestimmt? Wie sehr können Menschen ihre Karriere beeinflussen? Und: Wie stark hängt der Karriereerfolg von persönlichen und situativen Faktoren ab? Zur Beantwortung dieser Fragen analysiert das Buch anhand von sieben Dimensionen des Karriereerfolgs Berufsverläufe aus mehr als vier Jahrzehnten. Dafür wurden erstmals auch über 500 Studien aus einem Zeitraum von fast 50 Jahren mit über 600.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie eine über Jahrzehnte angelegte Langzeitstudie ausgewertet. Die Daten zu individuellen Karrieren und ihren Bestimmungsfaktoren zeigen: Anstrengung und Leistung lohnen sich, auch wenn Persönlichkeit, der eigene soziale Hintergrund und die Unterstützung durch die Organisation sowie Arbeitsmarkt und Konjunktur eine wichtige Rolle spielen. Ebenfalls wird deutlich, dass der Einfluss von Persönlichkeit und strategisch-taktischem Agieren heute wesentlich größer ist als früher." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Linde Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Jugend zwischen Aufbruch und Stagnation (2023)

    Neises, Frank; Weiß, Ulrich;

    Zitatform

    Neises, Frank & Ulrich Weiß (2023): Jugend zwischen Aufbruch und Stagnation. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 52, H. 2, S. 40-43.

    Abstract

    "Vor der konkreten Berufswahl entsteht bei vielen Jugendlichen erstmals das Gefühl, für das eigene Leben verantwortlich zu sein. Der Beitrag schlägt das Konzept der erwerbsbiografischen Selbstverantwortung als eine der konkreten Berufswahl vorgängige Orientierungsleistung vor, um diese Herausforderung theoretisch zu fassen. Es werden Kriterien pädagogischen Handelns zur Entwicklung erwerbsbiografischer Selbstverantwortung formuliert und es wird beispielhaft gezeigt, wie digitale Angebote im Sinne einer tragfähigen pädagogischen Beziehung im Übergang genutzt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Skills, Aspirations, and Occupations (2023)

    Orellana, Alexis; Tan, Kegon Teng Kok;

    Zitatform

    Orellana, Alexis & Kegon Teng Kok Tan (2023): Skills, Aspirations, and Occupations. (HCEO working paper / Human capital and economic opportunity global working group 2023,027), Chicago, Ill., 44 S.

    Abstract

    "It is well documented that children often "inherit" the occupations of their parents. This paper studies the role of early occupational aspirations in determining later life outcomes, a potentially important channel for intergenerational correlations in occupations. Using the Wisconsin Longitudinal Study, we estimate a lifecycle model of college choice and occupation choice to quantify the effect of aspirations on education and wages. We find that aspirations have a sizeable impact on educational attainment and wages, even conditional on latent skills that we recover from the choice model. We also simulate the importance of family background conditional on skills through the strong correlation between family background and aspirations. Our findings suggest that aspirations may be a valuable lever for reducing intergenerational inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Social norms and gendered occupational choices of men and women: Time to turn the tide? (2023)

    Palffy, Patricia ; Backes-Gellner, Uschi ; Lehnert, Patrick ;

    Zitatform

    Palffy, Patricia, Patrick Lehnert & Uschi Backes-Gellner (2023): Social norms and gendered occupational choices of men and women: Time to turn the tide? In: Industrial Relations, Jg. 62, H. 4, S. 380-410. DOI:10.1111/irel.12332

    Abstract

    "We analyze the relationship between social gender norms and adolescents' occupational choices by combining regional votes on constitutional amendments on gender equality with job application data from a large job board for apprenticeships. The results show that adolescent males in regions with stronger traditional social gender norms are more likely to apply for typically male occupations. This finding does not hold for females, suggesting that incentivizing men to break the norms and choose gender-atypical occupations (e.g., in healthcare) can be even more effective in accelerating advancement toward gender equality in the labor market than incentivizing women to choose STEM occupations." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Welche Bedeutung hat eine Berufsausbildung für Jugendliche?: Eine historische Annäherung (2023)

    Schier, Friedel;

    Zitatform

    Schier, Friedel (2023): Welche Bedeutung hat eine Berufsausbildung für Jugendliche? Eine historische Annäherung. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 28 S.

    Abstract

    "Junge Menschen ergreifen immer seltener eine Ausbildung in einem Betrieb; dadurch fehlen Fachkräfte und die betriebliche Nachfolge ist gefährdet. Die vorliegende Untersuchung will Hinweise beibringen, ob eine betriebliche Ausbildung überhaupt noch im Blickfeld junger Menschen liegt. Dazu werden historische Situationen einer betrieblichen Ausbildung sowie Situationen von jugendlichen Lebenswelten unter dem Fokus der arbeitsweltbezogenen Sozialisation analysiert. Welche gesellschaftliche Aufgabe erfüllt eine betriebliche Ausbildung heute, welche erfüllte sie früher? Wie schätzen junge Menschen diese Aufgabe heute für ihren Lebensweg ein und welche Bedeutung hatte sie früher?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Entwicklung in Deutschland – von historischer Stärke zu zukünftiger Schwäche? (2023)

    Schleicher, Andreas;

    Zitatform

    Schleicher, Andreas (2023): Berufliche Entwicklung in Deutschland – von historischer Stärke zu zukünftiger Schwäche? In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 76, H. 12, S. 11-14.

    Abstract

    "Im Vergleich zu anderen Ländern sind die Berufswünsche der Jugendlichen in Deutschland recht unterschiedlich. Von den 3 338 Befragten in Deutschland, die in PISA 2018 eindeutige Berufswünsche geäußert haben, wurden 269 verschiedene Berufe genannt. Bereinigt um die Grundgesamtheit übertrifft diese Vielfalt der Berufswünsche alle anderen Länder mit Ausnahme der Niederlande. Deutschland ist auch insofern ungewöhnlich, als dass junge Menschen erwarten, in einem breiteren Spektrum von Branchen des Arbeitsmarkts tätig zu sein. Das ist gut so. Die Ergebnisse aus Deutschland zeigen die Stärke der Signalwirkung des Arbeitsmarkts auf die Jugendlichen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Career Preferences and Socio-Economic Background (2023)

    Schüle, Paul;

    Zitatform

    Schüle, Paul (2023): Career Preferences and Socio-Economic Background. (Ifo working papers 395), München, 50 S.

    Abstract

    "Career decisions, that is educational and occupational choice, are not only made by comparing expected incomes, but also by considering non-monetary rewards like social impact, chances of promotion, or the compatibility of work and family. In this paper, I use rich panel data from Germany to show that preferences about such aspects of a career as stated at age 17 are strong predictors of future earnings in the labor market. At the same time, these preferences differ significantly by socioeconomic background, and intergenerational income persistence is reduced by 8–22 percent when accounting for career preferences." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gender differences and similarities in work preferences: Results from a factorial survey experiment (2023)

    Seehuus, Sara ;

    Zitatform

    Seehuus, Sara (2023): Gender differences and similarities in work preferences: Results from a factorial survey experiment. In: Acta sociologica, Jg. 66, H. 1, S. 5-25. DOI:10.1177/00016993211060241

    Abstract

    "Despite increased gender equality in many arenas in most of the Western world, women and men continue to choose different educational paths; this is one reason for the persistent gender segregation in the labour market. Cultural and economic explanations for occupational gender segregation both contend that gendered career choices reflect gendered preferences. By analysing data from a multifactorial survey experiment conducted in Norway, designed to isolate the preferences for occupations from preferences for job attributes with which occupation is often correlated: pay; type of position; and amount of work, this article examines whether and to what extent boys and girls who have not yet entered the labour market have different preferences for different work dimensions. The study shows some gender differences in occupational preferences, while also demonstrating similarities in boys’ and girls’ preferences for work dimensions, such as pay and working hours. This indicates that attributes tested by the experiment, which are typically associated with gendered occupations, cannot independently explain why boys and girls tend to have divergent occupational preferences. Importantly, however, the results suggest that boys’ reluctance to undertake some female-typed occupations might be reduced if they did not pay less than male-typed occupations requiring the same level of education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Profile der Berufswahlmotivation von Studierenden des beruflichen Lehramts und deren Zusammenhänge mit berufsbezogenem Selbstkonzept und Berufswahlsicherheit (2023)

    Stellmacher, Anne; Paetsch, Jennifer ;

    Zitatform

    Stellmacher, Anne & Jennifer Paetsch (2023): Profile der Berufswahlmotivation von Studierenden des beruflichen Lehramts und deren Zusammenhänge mit berufsbezogenem Selbstkonzept und Berufswahlsicherheit. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 26, H. 4, S. 847-873. DOI:10.1007/s11618-023-01170-y

    Abstract

    "Berufswahlmotive von angehenden Lehrkräften können die Entwicklung professioneller Kompetenz im Lehramtsstudium beeinflussen und somit den Studien- und späteren Berufserfolg mitbestimmen. Die vorliegende Studie untersucht erstmals die Berufswahlmotive von Studierenden des beruflichen Lehramts (N = 350) mittels einer latenten Profilanalyse mit dem Ziel, günstige und ungünstige Berufswahlmotivkonstellationen zu identifizieren. Als Indikatoren für Studienerfolg wurden das berufsbezogene Selbstkonzept und die Berufswahlsicherheit herangezogen. Auf Basis der sechs Subskalen des Fragebogens zur Erfassung der Motivation für die Wahl des Lehramtsstudiums (FEMOLA) konnten fünf Profile identifiziert werden. Dabei erwiesen sich zwei als günstig und eines als eher ungünstig. Die günstigen Profile zeichneten sich beide durch eine hohe intrinsische Motivation aus, wobei ein Profil gleichzeitig auch extrinsisch motiviert ist. Beide Profile haben eine hohe Berufswahlsicherheit und hohe Selbsteinschätzungen im berufsbezogenen Selbstkonzept. Das ungünstige Profil hat die höchste Ausprägung in der Nützlichkeitsskala und niedrige interessensbezogene Berufswahlmotive. Bei dieser Gruppe sind die Berufswahlsicherheit und das berufsbezogene Selbstkonzept am geringsten ausgeprägt, sodass diese Berufswahlmotivkonstellation als risikohaft beschrieben werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    It's a matter of interest. How adolescents' gender, social class, and vocational interests prevent the fit between their vocational interests and occupational aspirations (2023)

    Stuth, Stefan ;

    Zitatform

    Stuth, Stefan (2023): It's a matter of interest. How adolescents' gender, social class, and vocational interests prevent the fit between their vocational interests and occupational aspirations. (SocArXiv papers), [Charlottesville, VA], 37 S. DOI:10.31235/osf.io/q897w

    Abstract

    "It is important for adolescents’ future well-being, job satisfaction, and job performance to aspire to occupations that fit their vocational interests. The reason why adolescents do not achieve such a fit might not lie alone in anticipated labor-market barriers or their school achievement but also in their vocational interests. Based on Gottfredson’s (1981) theory on the circumscription of occupational aspirations, I test whether there are vocational interests for which circumscription processes do not leave adolescents with a selection of acceptable occupations they can aspire to that also fit their vocational interests. Descriptive analyses based on the German Microcensus provide information on occupations primary RIASEC code based on Holland (1997) and their gender composition and social class (socio-economic status and educational composition). These analyses show that adolescents with realistic and investigative interests should seldomly be able to aspire to occupations that simultaneously conform to all three aspects of their self-concept, which consists of their gender, social class, and their vocational interests. In such cases the youngest element of the self-concept should be abandoned – the vocational interests. Using a sample of adolescents who were in upper secondary schools, I run a series of logistic regressions that confirmed this assumption." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Bildung und berufliche Souveränität: Gutachten (2023)

    Zitatform

    (2023): Bildung und berufliche Souveränität. Gutachten. (Gutachten / Aktionsrat Bildung), Münster: Waxmann Verlag, 293 S. DOI:10.31244/9783830997078

    Abstract

    "Berufliche Souveränität ist ein wichtiges Entwicklungsziel für jeden Menschen und bezeichnet Kompetenzen der selbstbestimmten Berufswahl und -ausübung. Individuelle Ausbildungsreife, Berufswahlbereitschaft und -kompetenz sind Voraussetzungen für eine erfolgreiche Berufsorientierung, die ein wesentlicher Bestandteil der beruflichen Souveränität ist. Ziel einer gelungenen lebensbegleitenden Berufsorientierung sollte die Übereinstimmung von Interessen und Fähigkeiten einer Person auf der einen Seite mit den Bedarfen des Arbeitsmarktes und den Anforderungen beruflicher Tätigkeiten auf der anderen Seite sein. Der erfolgreiche Abgleich dieser Komponenten mündet schließlich in die erfolgreiche Berufswahl beziehungsweise Berufsanpassung. Der Aktionsrat Bildung zeigt aufgrund einer empirisch abgesicherten Bestandsaufnahme, welche personalen und strukturellen Voraussetzungen für den lebenslangen Prozess einer gelingenden Berufsorientierung notwendig sind. Es wird bildungsphasenübergreifend dargelegt, wie berufliche Souveränität gefördert und weiterentwickelt werden kann. Aus seinen Analysen leitet der Aktionsrat Bildung zentrale Handlungsempfehlungen für die politischen Entscheidungsträger ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Berufliche Orientierung im dritten Corona-Jahr: Eine repräsentative Befragung von Jugendlichen 2022 (2022)

    Barlovic, Ingo; Ullrich, Denise; Hollenbach-Biele, Nicole; Lepper, Chantal; Burkard, Claudia;

    Zitatform

    Barlovic, Ingo, Claudia Burkard, Nicole Hollenbach-Biele, Chantal Lepper & Denise Ullrich (2022): Berufliche Orientierung im dritten Corona-Jahr. Eine repräsentative Befragung von Jugendlichen 2022. Gütersloh, 38 S. DOI:10.11586/2022070

    Abstract

    "Auch im Jahr 2022 ist die gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation stark geprägt von der Corona­Pandemie und ihren Auswirkungen. Das betrifft auch die berufliche Orientierung an den Schulen, die durch Kontaktbeschränkungen nach wie vor geprägt war vom Ausfall wesentlicher Maßnahmen wie z. B. Praktika, Berufsmessen oder Beratungsgespräche. Im Rahmen der diesjährigen Jugendbefragung haben wir daher einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema Berufsorientierung gelegt. Wir wollten von den Jugendlichen unter anderem wissen, wie sie ihre persönliche berufliche Orientierung einschätzen und welche Unterstützungsmöglichkeiten sie wünschen und nutzen. Im Ergebnis zeigt sich, dass viele junge Menschen Schwierigkeiten haben, sich in den vielfältigen Informationen zur Berufswahl zurecht zu finden. Nicht zuletzt angesichts hoher Abbruchzahlen in der Ausbildung besteht also Handlungsbedarf. Dabei geht es weniger darum, mehr Informationen bereit zu stellen, sondern darum, den Jugendlichen passgenauere Unterstützung im Orientierungsprozess anzubieten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Pflege? Damit kann ich mich (nicht) sehen lassen...: Zum Image von Pflegeberufen und seiner Bedeutung für die Berufswahl Jugendlicher (2022)

    Ebbinghaus, Margit;

    Zitatform

    Ebbinghaus, Margit (2022): Pflege? Damit kann ich mich (nicht) sehen lassen... Zum Image von Pflegeberufen und seiner Bedeutung für die Berufswahl Jugendlicher. (BIBB-Report 2022,01), Leverkusen, 20 S.

    Abstract

    "Pflegekräfte sind rar in Deutschland. Strukturelle Änderungen bei den Ausbildungsgängen sollen daher gemeinsam mit Imagekampagnen dazu beitragen, dass sich mehr junge Menschen für eine Ausbildung in der Pflege interessieren. Gleichzeitig sind im Zuge der Covid-19-Pandemie neben der Relevanz auch die Schattenseiten von Tätigkeiten in der Pflege verstärkt in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich dieser BIBB Report mit der Frage, welches Image Pflegeberufe derzeit bei Jugendlichen haben und was daraus für ihr Interesse an einer Pflegeausbildung folgt. Es zeigt sich, dass die Neigung zu einer Pflegeausbildung größer ist, wenn Pflegekräften solche Imageattribute zuerkannt werden, die für das mit einem Beruf erreichbare soziale Ansehen relevant sind. Das ist insbesondere bei Hauptschülerinnen und -schülern der Fall." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Pushing Higher or Lower? Divergent Parental Expectations and Compromises in Occupational Choice (2022)

    Fischer-Browne, Melanie ;

    Zitatform

    Fischer-Browne, Melanie (2022): Pushing Higher or Lower? Divergent Parental Expectations and Compromises in Occupational Choice. In: Social Inclusion, Jg. 10, H. 2, S. 240-251. DOI:10.17645/si.v10i2.5056

    Abstract

    "Many adolescents in Germany are unable to realize their realistic occupational aspirations when they transition from school to vocational education and training (VET). However, little is known about the underlying circumstances and what the compromises look like when these adolescents come to take up a VET occupation. As parents perform an important socialization role, which is also influential in occupational orientation, this article examines the role of divergent parental expectations. Are parental expectations, which differ from adolescents' realistic occupational aspirations, related to the probability that adolescents will take up different occupations than they originally aspired to? Are relatively higher or lower parental expectations associated with a corresponding direction of compromise formation? Are there differences between men and women in the relationship between divergent parental expectations and compromise formation? This empirical analysis is based on a sample of 1243 VET entrants from the starting cohort 4 of the National Educational Panel Study (NEPS). The compromise formation of the adolescents is measured by comparing their realistic occupational aspirations from ninth grade with their first VET occupation. Results from multinomial logistic regression models show that adolescents adjust their occupational choices to their parents' divergent expectations. Women are more likely to make compromises that accommodate their parents' higher expectations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Interplay between family background and labour-market conditions in shaping students' occupational status expectations (2022)

    Hartung, Andreas ; Weßling, Katarina ; Hillmert, Steffen ;

    Zitatform

    Hartung, Andreas, Katarina Weßling & Steffen Hillmert (2022): Interplay between family background and labour-market conditions in shaping students' occupational status expectations. In: Journal of education and work, Jg. 35, H. 4, S. 405-421. DOI:10.1080/13639080.2022.2073338

    Abstract

    "This study examines the relevance of labour-market conditions for individual occupational status expectations. We are particularly interested in students’ status expectations in the final stages of their school careers. Occupational expectations are an important basis for adolescents’ biographical decisions and corresponding transitions to vocational training and employment. By anticipating their likely labour-market situation, adolescents adjust their occupational choices; however, this anticipation is strongly moderated by their family background. We demonstrate this interaction using the example of school students in Germany’s secondary education’s tracked system. We link survey data from the German National Educational Panel Study to regionalised administrative data on unemployment. We find expectations for higher-status occupations in poor regional labour markets among students in non-academic school tracks. In contrast, students in the academic track aspire to lower status occupations in poor regional labour markets. In both cases, higher parental occupational status mitigates the impact of labour-market conditions on individual occupational status expectations. Our results indicate a greater awareness of structural conditions in the region among adolescents who are equipped with fewer familial resources." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Lassen sich durch mehr Mathematikunterricht auch mehr junge Frauen für MINT-Berufe gewinnen? (Serie "Frauen in MINT-Berufen") (2022)

    Hild, Judith; Kramer, Anica;

    Zitatform

    Hild, Judith & Anica Kramer (2022): Lassen sich durch mehr Mathematikunterricht auch mehr junge Frauen für MINT-Berufe gewinnen? (Serie "Frauen in MINT-Berufen"). In: IAB-Forum H. 28.04.2022 Nürnberg, 2022-04-25. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220428.01

    Abstract

    "Mehr Mathematikunterricht in der gymnasialen Oberstufe führt dazu, dass männliche Jugendliche später häufiger MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) studieren und MINT-Berufe ergreifen – nicht aber junge Frauen. Um auch diese zu motivieren, reichen Reformen am Ende der Schulzeit, die sich auf die Vermittlung von mathematischem Wissen fokussieren, nicht aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Are Adolescents in One‐Parent Families a Previously Unnoticed Group in Inclusive Career Guidance? (2022)

    Klein, Jerusha; Ohlemann, Svenja; Driesel‐Lange, Katja;

    Zitatform

    Klein, Jerusha, Katja Driesel‐Lange & Svenja Ohlemann (2022): Are Adolescents in One‐Parent Families a Previously Unnoticed Group in Inclusive Career Guidance? In: Social Inclusion, Jg. 10, H. 2, S. 278-289. DOI:10.17645/si.v10i2.5085

    Abstract

    "In Germany, schools are largely responsible for adolescents' career development. Corresponding interventions in career guidance must take into account various endogenous and exogenous factors of individualized development to foster successful post‐school transitions. Parents, in particular, are one of the most significant influencing factors when it comes to shaping after‐school plans usually having a highly positive effect along with teacher support. Children in one‐parent families constitute a group that has received little attention so far in the context of career guidance analysis. They are at a higher risk of social decline into precarious circumstances and of living in families with lower education levels as well as less parental care time. In addition, one‐parent families more often report that they are unable to adequately support their children concerning career development, ultimately impacting the children's post‐school transition. Based on the theoretical model of career competence, a sample from eight German schools (N = 1998) is used to investigate to what extent adolescents in one‐parent families differ from their peers in other family compositions regarding both support and development of career competence. Each school's location and teacher support are included in the calculations. This study shows that adolescents in one‐parent families display below‐average levels concerning three of the analysed facets (occupational knowledge, exploration, and self‐regulation)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Social selectivity and gender-segregation across fields of study: Comparative evidence from Austria (2022)

    Lessky, Franziska ; Nairz, Erna; Wurzer, Marcus;

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    Lessky, Franziska, Erna Nairz & Marcus Wurzer (2022): Social selectivity and gender-segregation across fields of study: Comparative evidence from Austria. In: International Journal of Comparative Sociology, Jg. 63, H. 4, S. 201-221. DOI:10.1177/00207152221099171

    Abstract

    "This study explores stratification within the Austrian university system by focusing on social selectivity and gender-segregation across fields of study. We investigate how much the choice of field of study is associated with parental educational background and the gender of the students—especially, how these characteristics vary across individual (teaching) subjects. Teacher training is often regarded as typically chosen by women and preferred by so-called educational climbers. However, previous studies focus on clusters of fields of study and do not take into account the differences between individual (teaching) subjects. We address this research gap by focusing on a comparison between those who have chosen to undergo a teaching program in a specific subject and those who have studied this specific subject without pedagogical training. By using administrative data from first-year students at Austrian state universities (N = 23,400) in 2016–2017, and applying logistic regression analysis, the results demonstrate that in almost all analyzed fields of study, similar patterns of gender-segregation according to the choice of fields of study can be observed, regardless of whether it concerns a teacher training subject or a corresponding equivalent academic subject. Educational climbers tend to opt more frequently for teacher training subjects than for their corresponding fields—especially in some of the mathematics-oriented science, technology, engineering, and mathematics (STEM) subjects. We contribute to comparative sociological literature by introducing the approach of comparing teacher training subjects to their academic equivalents and revealing a more nuanced picture regarding horizontal inequalities in higher education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The effect of gender norms on gender-based sorting across occupations (2022)

    Marcén, Miriam ; Morales, Marina ;

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    Marcén, Miriam & Marina Morales (2022): The effect of gender norms on gender-based sorting across occupations. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 1160), Essen, 41 S.

    Abstract

    "Despite the notable progress that has been made in bridging the gap between women and men in the world of work, women are still underrepresented in several occupations. In this article, the effect of gender norms on whether women enter male-dominated occupations is analysed using differences in gender equality among early-arrival migrants. The variations in gender norms according to the cultural backgrounds of those migrants by country of origin are exploited to identify their impact on occupational choices. Using data from the American Community Survey, it is found that greater gender equality in the country of origin reduces the gender gap in male-dominated occupations. Suggestive evidence is further shown on the roles of job flexibility and women's relative preferences for family-friendly jobs in shaping gender-based sorting across occupations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Is there a “STEM Personality” in Germany? Linking Personality Traits with STEM Occupational Aspirations in German Secondary Education (2022)

    Minor, Ralf; Leuze, Kathrin ; Winkler, Ellen;

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    Minor, Ralf, Kathrin Leuze & Ellen Winkler (2022): Is there a “STEM Personality” in Germany? Linking Personality Traits with STEM Occupational Aspirations in German Secondary Education. In: International Journal of Gender, Science and Technology, Jg. 15, H. 3, S. 264-291.

    Abstract

    "Across countries, young women are less likely to aspire to STEM occupations (science, technology, engineering, and mathematics) than young men. Since STEM occupations often entail higher wages, it remains important for researchers to explain gender differences in STEM. In this paper, we examine whether students’ personality traits (Big Five) are associated with expressing preferences for STEM in German secondary education. To examine how girls and boys in secondary education match self-concepts of their personalities with beliefs about shared images of STEM occupations, we generate hypotheses based on Gottfredson’s (1981) theory of Circumscription and Compromise. Associations between personality traits and STEM aspirations are examined by multinomial logistic regression for a cohort of ninth graders from the German National Educational Panel Study (NEPS). The results show that personality traits are differently related to subdomains within STEM occupations, particularly for young women. Increases in all traits lower pupils’ likelihood of aspiring to scientific occupations and lower the likelihood of aspiring to technology aspirations. Despite the small and mostly insignificant effects, our results highlight the gendered processes of occupational formation at this age and underscore the relevance of providing more differentiated vocational guidance by gender and STEM domain." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Does Ethnic Diversity in Schools Affect Occupational Choices? (2022)

    Pregaldini, Damiano ; Backes-Gellner, Uschi ; Balestra, Simone;

    Zitatform

    Pregaldini, Damiano, Simone Balestra & Uschi Backes-Gellner (2022): Does Ethnic Diversity in Schools Affect Occupational Choices? (Working paper / Swiss Leading House 201), Zürich, 51 S.

    Abstract

    "We study how two distinct dimensions of peer ethnic diversity (ethnic fractionalization and ethnic polarization) affect occupational choice. Using longitudinal administrative data and leveraging variation in ethnic composition across cohorts within schools, we find evidence for two opposing effects. Ethnic fractionalization increases the likelihood of students sorting into people-oriented occupations while ethnic polarization reduces this likelihood. Using data on social and cognitive skills, we provide evidence that exposure to higher levels of ethnic fractionalization enhances the students' formation of social skills and increases the likelihood of students sorting into people-oriented occupations where the returns to these skills are higher." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Compromises between Occupational Aspirations and VET Occupations - a Contribution to the Reproduction of Social Inequalities? (2022)

    Schels, Brigitte ; Fischer-Browne, Melanie ; Ahrens, Lea; Kleinert, Corinna ;

    Zitatform

    Schels, Brigitte, Corinna Kleinert, Melanie Fischer-Browne & Lea Ahrens (2022): Compromises between Occupational Aspirations and VET Occupations - a Contribution to the Reproduction of Social Inequalities? In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 51, H. 2, S. 154-173., 2022-05-11. DOI:10.1515/zfsoz-2022-0011

    Abstract

    "Viele Schulabgänger_innen können ihre Berufsaspiration beim Eintritt in Berufsausbildung nicht erfüllen und gehen Kompromisse ein. Die Studie untersucht, wie Kompromisse zwischen realistischer Berufsaspiration und Ausbildungsberuf aussehen und prüft soziale Herkunftsunterschiede. Um Kompromisse multidimensional in extrinsischen Berufsdimensionen zu erfassen, werden Daten des Nationalen Bildungspanels für ein Sample von Ausbildungsanfänger_innen mit aggregierten Berufsdaten angereichert. Eine Clusteranalyse zeigt vier Muster der Kompromissbildung: 1) Relative Aufstiege und 2) Abstiege in allen Berufsdimensionen, 3) Zugeständnisse bei Unternehmensgröße und Lohn und 4) bei regulären Arbeitszeiten und Status. Regressionsanalysen zeigen, dass sich die Kompromissbildung kaum nach elterlichen Bildungshintergrund und beruflicher Stellung unterscheidet. Im Vergleich zu Auszubildenden ohne Migrationshintergrund stellen sich Auszubildende aus Migrantenfamilien der zweiten Generation in ihrem Ausbildungsberuf sogar besser als in ihrem angestrebten Beruf." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)

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    Berufsorientierung Jugendlicher in Deutschland: Erwartungen, Sorgen und Bedarfe (2022)

    Schleer, Christoph; Calmbach, Marc;

    Zitatform

    Schleer, Christoph & Marc Calmbach (2022): Berufsorientierung Jugendlicher in Deutschland. Erwartungen, Sorgen und Bedarfe. (SINUS-Studien), Wiesbaden: Springer VS, VI, 93 S. DOI:10.1007/978-3-658-38591-0

    Abstract

    "Wie gut sehen sich Jugendliche auf die berufliche Zukunft vorbereitet? Welche Sorgen machen sie sich? Welche Vorstellungen haben Jugendliche über die Arbeitswelt? Welche Erwartungen richten sie an Beruf und Unternehmen? Wie informieren sie sich über berufliche Optionen und wo haben sie noch Unterstützungsbedarf? Diesen und weiteren Fragen ist das SINUS-Institut mit einer repräsentativen Studie auf den Grund gegangen. Ein zentraler Befund ist, dass die Berufsentscheidung weniger durch „externe“ Faktoren erschwert wird (Noten-Defizite, Druck der Eltern, fehlende Unterstützung), sondern primär auf persönliche Unsicherheiten zurückzuführen ist. Zugespitzt formuliert beschäftigt die Jugendlichen vor allem die folgende Frage: Was will und kann ich eigentlich, und zu welchen Berufen passt das? Auf Basis der Studienergebnisse werden Schlussfolgerungen gezogen und Handlungsempfehlungen formuliert. Die Autoren Dr. Christoph Schleer, Associate Director, SINUS Markt- und Sozialforschung GmbH. Dr. Marc Calmbach, Managing Director, SINUS Markt- und Sozialforschung GmbH." (Verlagsangaben)

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    Berufswahl in der Adoleszenz: Projektbericht des Österreichischen Instituts für Berufsbildungsforschung (öibf), Wien (2022)

    Schmölz, Alexander; Löffler, Roland; Litschel, Veronika; Österle, David; Gugitscher, Karin; Petanovitsch, Alexander;

    Zitatform

    Schmölz, Alexander, Karin Gugitscher, David Österle, Alexander Petanovitsch, Veronika Litschel & Roland Löffler (2022): Berufswahl in der Adoleszenz. Projektbericht des Österreichischen Instituts für Berufsbildungsforschung (öibf), Wien. (AMS-Report / Arbeitsmarktservice Österreich 164), Wien, 82 S.

    Abstract

    "Aus dem einleitenden Teil: "Diese Studie präsentiert die Lebensrealitäten von Jugendlichen in Wien am Übergang von der Schule in den Beruf. Es werden unterschiedliche Aspekte aufgezeigt, die bei der Wahl eines Berufes für diese Jugendlichen ausschlaggebend sind. Dabei wird das Augenmerk vor allem auf chancenbenachteiligte Jugendliche und deren besonderen Herausforderungen und Lebensumstände gelegt. Vorgestellt werden spezifische Ressourcen, die bereitgestellt werden müssen, damit diesen Jugendlichen eine gelingende Berufswahl möglich ist. Auf Basis der im empirischen Teil gewonnenen Ergebnisse werden Ansätze zur Stärkung und zum Empowerment der Jugendlichen entwickelt und zusammengefasst. Neben dem Ziel, eine Ausbildung erfolgreich abzuschließen, zeigt sich, dass es arbeitsmarktpolitisch sinnvoll ist, dass diese Jugendlichen: 1. eine aktiv erworbene berufliche Identität entwickeln; 2. eine aktive Positionierung »Ich will« gegenüber Arbeit einnehmen; 3. eine reflektierte Berufswahl treffen. Um diese Ziele zu erreichen, erweisen sich vor allem humanistische Ansätze der Berufsorientierung, Bildungsberatung und Übergangsbegleitung als wirkmächtig, da sie neben der Begleitung der Berufswahl auch zur Stärkung des Selbstbewusstseins, des Selbstwirkungsgefühls und der Handlungskompetenz des Einzelnen beitragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Gendersensible Berufsorientierung mit einem Serious Game: Didaktische Einbettung des Spiels „Serena Supergreen“ (2022)

    Spangenberger, Pia ; Draeger, Iken; Kapp, Felix ; Matthes, Nadine ; Kruse, Linda;

    Zitatform

    Spangenberger, Pia, Iken Draeger, Felix Kapp, Linda Kruse & Nadine Matthes (2022): Gendersensible Berufsorientierung mit einem Serious Game: Didaktische Einbettung des Spiels „Serena Supergreen“. In: W. Becker & M. Metz (Hrsg.): Digitale Lernwelten – Serious Games und Gamification: Didaktik, Anwendungen und Erfahrungen in der Beruflichen Bildung (2022), Wiesbaden, Springer Fachmedien Wiesbaden S. 127-146. DOI:10.1007/978-3-658-35059-8_9

    Abstract

    "Wie gendersensible Berufsorientierung mit einem Serious Game gelingen kann, zeigen Dr.in Pia Spangenberger, Iken Draeger, Dr. Felix Kapp, Linda Kruse und Nadine Matthes auf. Anhand des Serious Games Serena Supergreen wird für den Bereich der technischen Ausbildungsberufe gezeigt, wie das Fähigkeitsselbstkonzept von Mädchen im Bereich Technik gestärkt und dadurch eine gendersensible Berufsorientierung ermöglicht wird. Das didaktische Konzept ist so aufgebaut, dass nach dem Spielen in den begleiteten Unterrichtseinheiten die Spielerfahrung reflektiert wird. So werden die technischen Aufgaben, die im Spiel erfolgreich gemeistert worden sind, im Rahmen der Unterrichtseinheit, durch eine Lehrkraft angleitet praktisch umgesetzt und auf konkrete berufliche Handlungssituationen bezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku; © Springer)

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    Educational and Occupational Aspirations: A Longitudinal Study of Vienna Youth (2022)

    Vals, Ona; Kogler, Raphaela ; Schels, Brigitte ; Vogl, Susanne ; Astleithner, Franz ;

    Zitatform

    Vals, Ona, Franz Astleithner, Brigitte Schels, Susanne Vogl & Raphaela Kogler (2022): Educational and Occupational Aspirations: A Longitudinal Study of Vienna Youth. In: Social Inclusion, Jg. 10, H. 2, S. 226-239., 2022-02-01. DOI:10.17645/si.v10i2.5105

    Abstract

    "During their transition from lower to upper secondary education, young people make educational and occupational choices driven by their aspirations. Such aspirations are shaped by the individuals’ social environment, their idea of what seems achievable and desirable, and their experiences. Therefore, aspirations can change during the transitional phase. In this article, we explore the development of educational and occupational aspirations of young people over three years. At the start of the study period, the students were attending the lower track in lower secondary education, the so‐called Neue Mittelschule (8th grade), in the city of Vienna in the 2017–2018 academic year. Drawing on the panel survey data (2018–2020) of the Pathways to the Future project, we simultaneously explore stability and change of educational and occupational aspirations. We describe different patterns of change in aspirations and analyse the influence of sociodemographic characteristics and prior achievement on these patterns. Using latent transition analysis, we identify 11 patterns of aspirations with important differences depending on social background. Most of the students have stable aspirations. However, the results show that school performance, migration background, and the level of parental education play important roles in explaining different levels and patterns of aspirations over time. These longitudinal analyses of educational and occupational aspirations provide important insights into the transition process." (Author's abstract, IAB-Doku, © COGITATIO Press) ((en))

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    Not all wishes come true: the occupational compromises youths accept when entering vocational training (2021)

    Ahrens, Lea; Schels, Brigitte ; Fischer, Melanie; Kleinert, Corinna ;

    Zitatform

    Ahrens, Lea, Melanie Fischer, Corinna Kleinert & Brigitte Schels (2021): Not all wishes come true: the occupational compromises youths accept when entering vocational training. In: IAB-Forum H. 15.10.2021 Nürnberg, 2021-10-14.

    Abstract

    "In times of economic crisis, Germany’s large vocational training segment comes even more to the fore as prime model for reducing the risk of youth unemployment. A growing number of pupils continue school and pursue academic education. Still, vocational training remains important for school leavers from lower and intermediate secondary schools. These young people are confronted in their teenage years with the difficult decision for one occupation out of more than 400 options." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Compromises in Occupational Choice and Stability of Vocational Education and Training (2021)

    Ahrens, Lea; Schels, Brigitte ; Fischer, Melanie; Kleinert, Corinna ;

    Zitatform

    Ahrens, Lea, Melanie Fischer, Corinna Kleinert & Brigitte Schels (2021): Compromises in Occupational Choice and Stability of Vocational Education and Training. In: C. Nägele, B. E. Stalder & M. Weich (Hrsg.) (2021): Pathways in Vocational Education and Training and Lifelong Learning, S. 24-31. DOI:10.5281/zenodo.4603059

    Abstract

    "This study examines whether premature termination of vocational training is more likely when trainees had to make compromises between their realistic occupational aspiration and their occupation trained for in terms of gender type, prestige and occupational interests. It further investigates whether compromises in prestige and gender type are more important than compromises in occupational interests. The study is based on a sample of trainees from the German National Educational Panel Study (NEPS). Event history models are used to identify the factors influencing the hazard rates of premature termination of vocational training. Compromises in interests increased the risk of premature termination of vocational training. Compromise in gender type and prestige, on the contrary, had little impact. Compromise in interests were of particular importance if the trainees had entered occupations that correspond to the gender type and prestige of their occupational aspirations. Compromises in interests in first occupational choice threaten the stability of vocational training. Compromises in interests are particularly influential when aspirations regarding the social aspects of occupational choice are met." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The true returns to the choice of occupation and education (2021)

    Clark, Andrew E. ; Layard, Richard; Cotofan, Maria ;

    Zitatform

    Clark, Andrew E., Maria Cotofan & Richard Layard (2021): The true returns to the choice of occupation and education. (CEP discussion paper 1746), London, 50 S.

    Abstract

    "Which occupations are best for wellbeing? There is a large literature on earnings differentials, but less attention has been paid to occupational differences in non-pecuniary rewards. However, information on both types of rewards is needed to understand the dispersion of wellbeing across occupations. We analyse subjective wellbeing in a large representative sample of UK workers to construct a measure of "full earnings", the sum of earnings and the value of non-pecuniary rewards, in 90 different occupations. We first find that the dispersion of earnings underestimates the extent of inequality in the labour market: the dispersion of full earnings is one-third larger than the dispersion of earnings. Equally, the gender and ethnic gaps in the labour market are larger than data on earnings alone would suggest, and the true returns to completed secondary education (though not to a degree) are underestimated by earnings differences on their own. Finally, we show that our main results are similar, and stronger, for a representative sample of US workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Thinking about the future (2021)

    Covacevich, Catalina; Santos, Cristina ; Mann, Anthony; Diaz, Jonathan; Besa, Filippo;

    Zitatform

    Covacevich, Catalina, Anthony Mann, Filippo Besa, Jonathan Diaz & Cristina Santos (2021): Thinking about the future. (OECD education working papers 248), Paris, 87 S. DOI:10.1787/02a419de-en

    Abstract

    "This paper explores how teenage thinking about jobs and careers relates to adulthood labour market outcomes. The OECD working paper Career Ready? How schools can better prepare young people for working life in the era of COVID-19 identifies career certainty, alignment and ambition as relevant indicators related to career thinking. This paper extends analysis of these indicators to new longitudinal datasets from Australia, Denmark, and Switzerland, and incorporates two new indicators, instrumental motivation and career concentration. The findings provide further evidence that teenage career ambition, certainty, alignment, instrumental motivation and broad occupational expectations relate to positive employment outcomes, including in periods of economic turbulence. However, this is not always the case and on some occasions, this association is found only in specific subgroups. Finally, the paper presents evidence from the academic literature, analysis of OECD PISA data and accounts from practitioners, which focus on ways in which schools can foster students’ career thinking." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Bildungswege nach dem Abitur: Warum die Bildung der Eltern noch immer einen Unterschied macht (2021)

    Drobner, Antje; Patzina, Alexander ;

    Zitatform

    Drobner, Antje & Alexander Patzina (2021): Bildungswege nach dem Abitur: Warum die Bildung der Eltern noch immer einen Unterschied macht. In: IAB-Forum H. 24.02.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-02-23.

    Abstract

    "Junge Menschen aus nicht akademischen Elternhäusern entscheiden sich auch heutzutage im Schnitt seltener für ein Universitätsstudium als Akademikerkinder – selbst bei gleichen schulischen Leistungen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zugleich legen Studien nahe, dass Schulen und Bundesagentur für Arbeit mit einem konzertierten Ausbau berufsorientierender Maßnahmen wesentlich dazu beitragen könnten, dass sich mehr Jugendliche aus bildungsferneren Haushalten für ein Studium entscheiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Patzina, Alexander ;
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    Beeinflusst die Corona-Pandemie die Bildungs- und Berufsaspirationen von Ausbildungsstellenbewerberinnen und -bewerbern? (2021)

    Eberhard, Verena; Schuss, Eric ; Heinecke, Marcel; Christ, Alexander ; Neuber-Pohl, Caroline ;

    Zitatform

    Eberhard, Verena, Marcel Heinecke, Alexander Christ, Caroline Neuber-Pohl & Eric Schuss (2021): Beeinflusst die Corona-Pandemie die Bildungs- und Berufsaspirationen von Ausbildungsstellenbewerberinnen und -bewerbern? (BIBB-Preprint), Bonn, 32 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hat die Jugendlichen stark verunsichert und zu berufsbezogenen Zukunftssorgen geführt. Inwieweit Bewerber/-innen für betriebliche Ausbildungsstellen aufgrund der Corona-Pandemie über ein verändertes Interesse an einer betrieblichen Ausbildung berichten, wird im Rahmen des vorliegenden Kurzberichts auf Grundlage der BA/BIBB-Bewerberbefragung 2020, einer repräsentativen schriftlich-postalischen Befragung von bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Ausbildungsstellenbewerber/-innen, untersucht. Ergänzend befassen wir uns damit, welche Aspekte mit der Anpassung von Berufswünschen in Zusammenhang stehen könnten und ob eine Anpassung von Berufswünschen mit der beruflichen Zufriedenheit der Bewerber/-innen in Zusammenhang steht. Die Ergebnisse zeigen, dass die wenigsten Bewerber/-innen über ein gesunkenes Interesse an einer betrieblichen Berufsausbildung berichten. Gleichwohl lässt sich ein gesunkenes Interesse überdurchschnittlich häufig bei Bewerberinnen und Bewerbern mit Fluchthintergrund sowie bei Bewerberinnen und Bewerbern mit Migrationshintergrund aber ohne Fluchthintergrund feststellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Wohnort prägt Jobwünsche: Berufswahl im Kontext regionaler Arbeitsmärkte (2021)

    Flohr, Matthias; Menze, Laura ; Protsch, Paula ;

    Zitatform

    Flohr, Matthias, Laura Menze & Paula Protsch (2021): Wohnort prägt Jobwünsche. Berufswahl im Kontext regionaler Arbeitsmärkte. In: WZB-Mitteilungen, Jg. 173, o. Sz.

    Abstract

    "Was will ich werden? Welcher Beruf könnte mir gefallen? Wunsch und Wirklichkeit gehen bei vielen Jugendlichen auseinander. Vor allem Schüler*innen, die maximal einen Hauptschulabschluss in der Tasche haben, müssen sich von vielen Träumen verabschieden und zu Kompromissen bereit sein. Jugendliche entwickeln ihre konkreten Berufswünsche in den sozialen Kontexten, in denen sie sich bewegen. Die regionale Herkunft ist ein solcher wichtiger Hintergrund für die Berufswahl. Insbesondere für nicht studienberechtige Jugendliche wird die Berufswahl so bis zu einem gewissen Grad zufällig, ähnlich einer „Lotterie“ über ihren Wohnort geprägt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The Causal Effect of Exposure to Female-Dominated Work on Men's Occupational Choices: Evidence from the Suspension of the Civilian Service in Germany (2021)

    Hamjediers, Maik ;

    Zitatform

    Hamjediers, Maik (2021): The Causal Effect of Exposure to Female-Dominated Work on Men's Occupational Choices. Evidence from the Suspension of the Civilian Service in Germany. (SocArXiv papers), 30, 8 S. DOI:10.31235/osf.io/apvky

    Abstract

    "Occupational segregation is one of the primary mechanisms for gender inequalities in labor market outcomes and persists partly because men rarely enter female-dominated occupations. Social Cognitive Career Theory explains occupational segregation via a lack of learning experiences in gender-atypical tasks and several programs have been proposed to foster occupational integration by exposing individuals to gender-atypical learning experiences. However, research on men working in female-dominated occupations revealed positive as well as negative experiences made within them. As most studies do not account for potential self-selection into gender-atypical occupations, it is an open question whether and how exposure to female-dominated occupations affects men's occupational choices. In response, I exploit exogenous variation induced by the suspension of Germany’s civilian service in 2011. The civilian service was a social sector alternative to a compulsory military service. I describe selection into the civilian service based on cross-section data (AID:A 2009) to assess to whom a potential effect would apply. A difference-in-difference design leverages German social security insurance register data (SIAB) to compare birth cohorts of men before and after the suspension and employs women who were not eligible for compulsory services as a control group. The suspension of the civilian service decreased the likelihood of men to enter female-dominated occupations by two percentage points. This result indicates that programs exposing men to gender-atypical learning experiences can facilitate occupational integration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Nicht alle Wünsche werden wahr: Welche Kompromisse Jugendliche beim Ausbildungsberuf eingehen (2021)

    Schels, Brigitte ; Fischer, Melanie; Kleinert, Corinna ; Ahrens, Lea;

    Zitatform

    Schels, Brigitte, Lea Ahrens, Corinna Kleinert & Melanie Fischer (2021): Nicht alle Wünsche werden wahr: Welche Kompromisse Jugendliche beim Ausbildungsberuf eingehen. In: IAB-Forum H. 03.02.2021 Nürnberg, o. Sz., 2021-01-27.

    Abstract

    "Bei der Wahl des Ausbildungsberufs navigieren junge Menschen zwischen persönlichen Interessen, sozialen Erwartungen, Anforderungen im beruflichen Bildungssystem und Marktbedingungen. Dabei zeigt sich, dass die Mehrheit der Auszubildenden eine Ausbildung nicht in dem Beruf absolviert, den sie in der Schulzeit angestrebt haben. Nur eine Minderheit von ihnen muss deswegen Abstriche beim Ausbildungsberuf in Kauf nehmen. Viele stellen sich sogar besser." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Berufs- und Arbeitswelt in der politischen Bildung: Über Bildungs- und Berufsvorstellungen Jugendlicher am Ende der Sekundarstufe I in Deutschland und Österreich (2021)

    Straub, Sarah ; Baumgardt, Iris ; Lange, Dirk ;

    Zitatform

    Straub, Sarah, Iris Baumgardt & Dirk Lange (2021): Berufs- und Arbeitswelt in der politischen Bildung. Über Bildungs- und Berufsvorstellungen Jugendlicher am Ende der Sekundarstufe I in Deutschland und Österreich. (Citizenship. Studien zur Politischen Bildung), Wiesbaden: Imprint: Springer VS, XI, 177 S. DOI:10.1007/978-3-658-34304-0

    Abstract

    "Dieses open access-Buch analysiert den Zusammenhang von Berufsorientierung und politischer Bildung von Jugendlichen. Der Anspruch der Mündigkeitsbildung stellt die Ausgangsposition für die Vorstellungsforschung subjektiver Sinnbilder über die Berufs- und Arbeitswelt von Jugendlichen in der Sekundarstufe I dar. Dabei zeichnen sich Unterschiede in den Vorstellungen entlang der Trennlinien von sozioökonomischem Hintergrund, Herkunft, Geschlecht und Schulform ab. Die empirische Studie liefert wichtige Erkenntnisse zu den Vorstellungen und Handlungsmöglichkeiten von Schüler°innen und hilft zu verstehen, wovon diese abhängen und welche didaktischen Ansätze sich für die Berufsorientierung ableiten lassen. Die Autor°innen Sarah Straub ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Lehrer°innenbildung im Fachbereich Didaktik der Politischen Bildung der Universität Wien und dem Demokratiezentrum Wien. Dr. Iris Baumgardt ist Professorin für Grundschulpädagogik Sachunterricht mit gesellschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt an der Universität Potsdam. Dr. Dirk Lange ist Universitätsprofessor und lehrt Didaktik der Politischen Bildung an der Universität Wien sowie an der Leibniz Universität Hannover. Er leitet das Demokratiezentrum Wien." (Verlagsangaben)

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  • Literaturhinweis

    Ex Ante Returns and Occupational Choice (2020)

    Arcidiacono, Peter ; Romano, Teresa ; Maurel, Arnaud; Hotz, V. Joseph ;

    Zitatform

    Arcidiacono, Peter, V. Joseph Hotz, Arnaud Maurel & Teresa Romano (2020): Ex Ante Returns and Occupational Choice. In: Journal of Political Economy, Jg. 128, H. 12, S. 4475-4522. DOI:10.1086/710559

    Abstract

    "Using data from Duke undergraduates, we make three main contributions to the literature. First, we show data on earnings beliefs and probabilities of choosing particular occupations are highly informative of future earnings and occupations. Second, we show how beliefs data can be used to recover ex ante treatment effects and their relationship with individual choices. We find large differences in expected earnings across occupations, and provide evidence of sorting on expected gains. Finally, non-pecuniary factors play an important role, with a sizable share of individuals willing to give up substantial amounts of earnings by not choosing their highest paying occupation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Berufsorientierung: ein Lehr- und Arbeitsbuch (2020)

    Brüggemann, Tim; Jung, Eberhard; Kinder, Katja; Dreer, Benjamin ; Düggeli, Albert; Lipowski, Katrin; Neuenschwander, Markus P. ; Faulstich-Wieland, Hannelore; Ratschinski, Günter; Kohlrausch, Bettina; Thielen, Marc; Schaffner, Dorothee; Schuchart, Claudia ; Stein, Margit; Gehrau, Volker ; Rotter, Elisabeth; Schnitzler, Annalisa; Engin, Gaby; Rahn, Sylvia ; Ziegler, Birgit; Howe, Falk; Lex, Tilly; Hartkopf, Emanuel; Baumeler, Franziska; Driesel-Lange, Katja; Ryter, Annamarie; Gaupp, Nora; Mette, Christa; Zimmermann, Julia ; Lazarides, Rebecca; Mahl, Franciska; Mokhonko, Svitlana; Granato, Mona ; Burda-Zoyke, Andrea; Fuhrmann, Christoph; Weißmann, Regina; Brüggemann, Tim; Frank, Carolin; Rahn, Sylvia ; Reißig, Birgit; Eberhard, Verena; Beinke, Lothar; Niemeyer, Beatrix ; Staden, Christian; Schröder, Rudolf; Kanning, Uwe Peter ; Ulrich, Joachim Gerd; Nickolaus, Reinhold; Oeynhausen, Stephanie; Kaak, Silvio; Grundmann, Matthias ; Weyer, Christian; Brändle, Tobias ; Wottawa, Heinrich; Makarova, Elena; Thomas, Joachim ; Herzog, Walter ; Hirschi, Andreas ; Kunz, Nicola; Rübner, Matthias; Hany, Ernst; Taskinen, Päivi H.; Kracke, Bärbel;

    Zitatform

    Brüggemann, Tim & Sylvia Rahn (Hrsg.) (2020): Berufsorientierung. Ein Lehr- und Arbeitsbuch. (UTB. Pädagogik 5249), Münster ; New York: Waxmann, 560 S.

    Abstract

    "Autorinnen und Autoren aus Deutschland und der Schweiz skizzieren in diesem Buch den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zum Thema Übergang Schule-Beruf, beschreiben und kommentieren Maßnahmen und Instrumente der Berufsorientierung und verdeutlichen die Perspektiven des Handlungsfeldes. Ziel des interdisziplinären Sammelbandes ist es, Studierenden, Lehrenden und allen Personen, die sich grundlegend über die Thematik informieren möchten, einen Überblick über den Gegenstandsbereich Studien- und Berufsorientierung zu vermitteln. Die zweite Auflage berücksichtigt dabei auch die geänderten Kontextbedingungen, die die Berufliche Orientierung heute beeinflussen. Sie legt den Fokus darauf, wie den Herausforderungen begegnet werden kann, aus der Fülle der Instrumente, Maßnahmen und Programme die geeigneten und effektiven auszuwählen und zu einem kohärenten Gesamtkonzept zu verknüpfen." (Verlagsangaben)

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    Gender Differences in Preferences for Meaning at Work (2020)

    Burbano, Vanessa ; Padilla, Nicolas; Meier, Stephan ;

    Zitatform

    Burbano, Vanessa, Nicolas Padilla & Stephan Meier (2020): Gender Differences in Preferences for Meaning at Work. (IZA discussion paper 13053), Bonn, 49 S.

    Abstract

    "In an effort to better understand occupational segregation by gender, scholars have begun to examine gender differences in preferences for job characteristics. We contend that a critical job characteristic has been overlooked to date: meaning at work; and in particular, meaning at work induced by job mission. We provide empirical evidence of the importance of gender differences in preferences for meaning at work using mixed methods. First, we demonstrate the universality of gender differences in preferences for meaning at work using a cross-country survey covering individuals in 47 countries. We show that these differences become more pronounced with greater levels of education and economic development, suggesting that their importance is likely to increase over time. To address potential social desirability bias in responses about job preferences and to examine whether differences in preferences translate into differences in important behavioral outcomes, we next conduct a conjoint analysis of a cohort of MBA students at a top US university and track their behavior over two years. We show show that preferences for meaning at work, particularly meaning induced by job mission, explain gender differences in not only types of courses taken, but also job industry placement during and after the MBA, thus helping to explain the under-representation of females in higher-paying industries. Overall, this research establishes that men and women differ in their preferences for meaning at work, with important implications for our understanding of the drivers of occupational segregation and of the consequences of corporate mission and purpose." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Junge Erwachsene als Berufsexoten. Lebensweltliche Perspektiven auf geschlechtsunkonventionelle Berufswahlprozesse (2020)

    Demel, Tessa; Richter, Katja; Jahn, Robert W.;

    Zitatform

    Demel, Tessa, Katja Richter & Robert W. Jahn (2020): Junge Erwachsene als Berufsexoten. Lebensweltliche Perspektiven auf geschlechtsunkonventionelle Berufswahlprozesse. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 38, S. 1-28.

    Abstract

    "Der Beitrag gibt einen subjektorientierten Einblick in die Lebenswelt junger Erwachsener und untersucht berufliche Entwicklungsprozesse im Kontext einer geschlechtsuntypischen Berufswahl. Es gibt – wie schon bei Richter/Jahn (2015) – Indizien dafür, dass eine geschlechtsuntypische Berufswahl von jungen Männern und Frauen spezifische Ursachen hat. Es stellt sich die Frage, warum junge Menschen sich entgegen gesellschaftlicher Konventionen für eine geschlechtsuntypische berufliche Ausbildung entscheiden, wie deren private und berufliche Lebenswelt dies fördert, honoriert oder sanktioniert und wie sich dies auf deren berufliche Identitätsentwicklung auswirkt. Vor dem Hintergrund der Arbeiten von Schütz (1957), Marcia (1966) und Gottfredson (1981) münden theoretische Überlegungen in Interviews mit elf Auszubildenden in geschlechtsunkonventionellen Berufen. Die Befunde zeigen, dass es vier verschiedene Typen von „Unkonventionellen“ gibt, die entlang verschiedener Merkmale beschrieben werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Berufliche Aspirationen im Kontext regionaler Berufsstrukturen (2020)

    Flohr, Matthias; Protsch, Paula ; Menze, Laura ;

    Zitatform

    Flohr, Matthias, Laura Menze & Paula Protsch (2020): Berufliche Aspirationen im Kontext regionaler Berufsstrukturen. In: C. Ebner, A. Haupt & B. Matthes (Hrsg.) (2020): Berufe und Soziale Ungleichheit (Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Sonderheft 60), S. 79-104. DOI:10.1007/s11577-020-00665-4

    Abstract

    "Jugendliche entwickeln ihre beruflichen Pläne und Erwartungen in Interaktion mit signifikanten Anderen in den sozialen Kontexten, in denen sie sich bewegen. Innerhalb gleicher institutioneller Gelegenheitsstrukturen sind regionale Arbeitsmärkte wichtige sozialräumliche Kontexte, die über das unmittelbare Umfeld der Familie, der Schule oder der Nachbarschaft hinaus die Entwicklung von beruflichen Aspirationen bedingen. In unserem Beitrag untersuchen wir die Relevanz der regionalen Berufsstruktur, d. h. der Präsenz von unterschiedlichen Berufen auf dem regionalen Arbeitsmarkt, für die Berufswahl von nichtstudienberechtigten Jugendlichen in Deutschland. Unsere Ergebnisse basieren auf Daten der Startkohorte 4 des Nationalen Bildungspanels, die wir um beruflich-regionale Indikatoren auf Grundlage administrativer Statistiken der Bundesagentur für Arbeit ergänzen. Anhand von konditionalen logistischen Regressionsmodellen zeigen wir, dass sich die Jugendlichen in ihren beruflichen Aspirationen am Ende der Schulzeit an den Berufen der Erwerbstätigen in ihrer Region orientieren: Je höher der Anteil eines Berufs an der regionalen Berufsstruktur ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass Jugendliche diesen Beruf aspirieren. Dieser Zusammenhang wird nicht über das berufliche Prestige oder die Geschlechterkomposition des Berufs moderiert. Unser Beitrag macht somit deutlich, dass die Wahl eines Berufs – und damit auch die mit dieser Wahl einhergehenden ungleichen längerfristigen Erwerbs- und Lebensbedingungen – zu einem gewissen Grad „per Lotterie“ über den Wohnort im Jugendalter bestimmt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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    Die Rolle der Social-Media-Anwendung Instagram bei der Berufswahlentscheidung von Jugendlichen (2020)

    Jahncke, Heike; Rebmann, Karin; Logemann, Sirka; Albers, Katharina; Berding, Florian ;

    Zitatform

    Jahncke, Heike, Florian Berding, Katharina Albers, Sirka Logemann & Karin Rebmann (2020): Die Rolle der Social-Media-Anwendung Instagram bei der Berufswahlentscheidung von Jugendlichen. In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Jg. 116, H. 1, S. 57-90. DOI:10.25162/zbw-2020-0003

    Abstract

    "Die Berufswahl stellt sowohl in persönlicher als auch in gesellschaftlicher Hinsicht eine der grundlegendsten Entscheidungen für junge Menschen dar. Wichtige Einflussgrößen sind dabei nach wie vor das familiäre Umfeld sowie praktische Erfahrungen. Gleichzeitig deuten neue Studie an, dass auch Medien eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der Berufswahl spielen. Wie Jugendliche jedoch konkret aktuelle Jugendmedien einsetzen, ist kaum bekannt. Vor diesem Hintergrund analysiert der Beitrag, welche Rolle die Applikation “Instagram" während der Berufswahlprozess von 14 Schüler(inne)n der teilqualifizierenden Berufsfachschule (Wirtschaft) zukommt. Die Studie zeigt, dass Berufswünsche nicht durch Instagram ausgelöst werden, sondern bestimmte Berufswünsche ihren Ursprung in praktischen Erfahrungen und im familiären Umfeld besitzen. Die Ergebnisse zeigen weiter, dass die Jugendlichen Instagram dazu nutzen, sich Informationen über den Berufswunsch einzuholen und Instagram vor allem eine Bestärkung des Berufswunsches der Jugendlichen bewirkt. Vor allem bei Jugendlichen mit einem Hauptschulabschluss wird so durch Instagram eine sich selbst verstärkende Spirale erzeugt, wie sie beispielsweise auch die sozial-kognitiven Theorie von Lent, Brown und Hackett (1994) postuliert. Der Beitrag schließt daraus, dass Jugendliche im Unterricht über diese Verstärkungsfunktion von Jugendmedien aufzuklären sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ansehen von Bildungsabschlüssen – geschlechtsspezifische Unterschiede in der Einschätzung (2020)

    Krüger, Sabine; Rohrbach-Schmidt, Daniela ; Ebner, Christian ;

    Zitatform

    Krüger, Sabine, Daniela Rohrbach-Schmidt & Christian Ebner (2020): Ansehen von Bildungsabschlüssen – geschlechtsspezifische Unterschiede in der Einschätzung. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 49, H. 4, S. 52-55.

    Abstract

    "Die Anfängerzahlen im dualen System der Berufsbildung sind rückläufig, insbesondere bei Frauen. Vor dem Hintergrund der geschlechtsspezifischen Entwicklungen im Bildungsverhalten untersucht der Beitrag anhand neuerer Forschungsdaten des BIBB, wie angesehen verschiedene Bildungsabschlüsse heute in der Bevölkerung sind. Die Ergebnisse zeigen, dass Männer und Frauen zu teils unterschiedlichen Einschätzungen gelangen – dies gilt auch mit Blick auf das Ansehen der beruflichen Ausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Labor market sorting on personality traits and the gender wage gap (2020)

    Lesner, Rune V.;

    Zitatform

    Lesner, Rune V. (2020): Labor market sorting on personality traits and the gender wage gap. In: Applied Economics Letters, Jg. 27, H. 11, S. 940-944. DOI:10.1080/13504851.2019.1646867

    Abstract

    "Gender sorting in the labor market can explain a major part of the gender wage gap. This paper documents the association between the gender wage gap and labor market sorting into jobs characterized by their requirements to personality traits. Two thirds of the Danish gender wage gap from 2008 to 2015 explained by occupational sorting can be explained by characterizing occupations by their requirements to personality traits. This amounts to around a quarter of the gender wage gap explained by these nonpecuniary occupational characteristics. In particular, men are awarded for working in jobs that require higher levels of disagreeableness" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Stability and change in vocational interests from late childhood to early adolescence (2020)

    Päßler, Katja; Hell, Benedikt ;

    Zitatform

    Päßler, Katja & Benedikt Hell (2020): Stability and change in vocational interests from late childhood to early adolescence. In: Journal of vocational behavior, Jg. 121. DOI:10.1016/j.jvb.2020.103462

    Abstract

    "This study examines the age and gender specific development of vocational interest across a three-year span with a sample of 541 students. At time of the first measurement, students were in fourth to sixth grade (mean age = 10.8 years; SD = 1.00) and 48.8% were girls. Results from the multilevel growth curve models showed that Realistic, Investigative, Artistic, and Social interests declined over time, while Enterprising and Conventional interests remained stable. Thus, our findings suggest that the disruption hypothesis, which assumes that the fundamental biological, psychological and social changes in the transition from childhood to adolescence are associated with a temporary decline in certain personality traits, can be extended to vocational interests. Although our analyses revealed gender differences on initial status for all RIASEC scales, there was no significant evidence for gender differences in interest development over time. Gender based differences in children were found to be smaller than those found in adolescents and adults. Contrary to our expectations, girls reported higher Investigative interests than boys. Analyses of profile elevation and differentiation revealed a decline of profile elevation but no concurrent increase in profile differentiation." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2020 Elsevier) ((en))

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