Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
-
Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
-
Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
-
Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
-
Literaturhinweis
Mainstreaming effective employment support for individuals with health conditions: an analytical framework for the effective design of modified individual placement and support (IPS) models (2019)
Zitatform
Whitworth, Adam (2019): Mainstreaming effective employment support for individuals with health conditions. An analytical framework for the effective design of modified individual placement and support (IPS) models. In: Social policy and society, Jg. 18, H. 4, S. 517-533. DOI:10.1017/S147474641800043X
Abstract
"Individual Placement and Support (IPS) is a highly effective model of employment support for individuals with severe mental health conditions. Its potential modification for new settings and larger cohorts is of keen interest across advanced economies given shared health-related (un)employment challenges. Despite mushrooming policy interest and activity around modified IPS a significant barrier and risk at present is the absence of a well-considered analytical framework to enable structured critical reflection about the effective translation of IPS principles and fidelity into modified IPS services. This article fills this void through the presentation for the first time in the literature of such an analytical framework, unpacking as it does so a set of key original analytical distinctions that are unhelpfully homogenised in current literature and policy thinking and highlighting the wider potential of IPS principles and models to the nature of good employment support for other individuals with health conditions and disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Bericht zum Stand und zu den Ergebnissen der Maßnahmen nach Artikel 25 Absatz 2 bis 4 des Bundesteilhabegesetzes: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2019)
Zitatform
(2019): Bericht zum Stand und zu den Ergebnissen der Maßnahmen nach Artikel 25 Absatz 2 bis 4 des Bundesteilhabegesetzes. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/6929 (04.01.2019)), 199 S.
Abstract
"Ausgangslage und Berichtsauftrag, Überblick über die Maßnahmen, Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz, Ausführung sowie absehbare Wirkungen neuer Regelungen der Eingliederungshilfe (Wirkungsprognose), modellhafte Erprobung der zum 1. Januar 2020 in Kraft tretenden Verfahren und Leistungen, Untersuchung jährlicher Einnahmen und Ausgaben" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)
-
Literaturhinweis
Factors Associated with Occupational Disability Classification (2018)
Zitatform
Angelov, Nikolay & Marcus Eliason (2018): Factors Associated with Occupational Disability Classification. In: Scandinavian journal of disability research, Jg. 20, H. 1, S. 37-49. DOI:10.16993/sjdr.42
Abstract
"To provide disabled people with the same opportunities to participate in working life as everyone else, certain measures, such as wage subsidies, compensating for a reduced work capacity, might be necessary. To ascertain that these measures are limited to the most needy a system that identifies the target group is required. The Swedish Public Employment Service’s (PES’) classification of occupational disability constitutes such a system. In this study we document how jobseekers’ demographic characteristics, socioeconomic position, and health-related conditions are associated with being classified as occupationally disabled by the PES, and how this classification might be distorted by unintended incentive mechanisms. Our empirical analyses show that both previous health conditions and previous socioeconomic disadvantages were associated with a higher likelihood of being classified as occupationally disabled. To what extent these jobseekers actually had impairments that entailed reduced work capacity cannot be concluded from the available data, but our results indicate that also the goals set by the government may have influenced how the PES classified jobseekers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Inklusiver Arbeitsmarkt: Zwischen menschenrechtlichem Anspruch und vielfältigen Barrieren (2018)
Bruhn, Lars; Homann, Jürgen; Judith, Christian; Teufel, Anja;Zitatform
Bruhn, Lars, Jürgen Homann, Christian Judith & Anja Teufel (Hrsg.) (2018): Inklusiver Arbeitsmarkt. Zwischen menschenrechtlichem Anspruch und vielfältigen Barrieren. Baden-Baden: Tectum, 233 S.
Abstract
"In Artikel 27 des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen bekennen sich die Vertragsstaaten dazu, einen 'inklusiven Arbeitsmarkt' herzustellen. Wie ist es darum bestellt? Was kann dazu beitragen, diesen menschenrechtlichen Anspruch zu fördern? In Kooperation mit 'umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.' hat das Zentrum für Disability Studies (ZeDiS) hierzu am 16. September 2016 eine Tagung in Hamburg ausgerichtet. Dabei war der Anspruch der Inklusion für die Tagung selbst maßgeblich. Beides, sowohl Beiträge zum Thema als auch die inklusive Gestaltung der Tagung, dokumentiert das vorliegende Buch." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Wissenschaftliche Begleitstudie "Assistierte Ausbildung": Kurzfassung der Forschungsergebnisse (2018)
Zitatform
Conrads, Ralph, Thomas Freiling & Angela Ulrich (2018): Wissenschaftliche Begleitstudie "Assistierte Ausbildung". Kurzfassung der Forschungsergebnisse. Mannheim ; Schwerin, 24 S.
Abstract
"Der Verwaltungsrat sowie der Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA) beauftragten im Juli 2017 die Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) mit der Durchführung einer Begleitstudie zur Evaluation der Assistierten Ausbildung (AsA). Wesentliches Ziel der Studie ist die Generierung einer objektivierten Datenbasis als Grundlage für die Ableitung von Weiterentwicklungsimpulsen und zur Gewinnung vertiefter Erkenntnisse zur Fortführung der AsA. Besonders zu berücksichtigen sind hierbei die Praxiserfahrungen der Beteiligten. Die Ergebnisse sollen Rückschlüsse auf die bisherige Durchführung zulassen und einen Beitrag zur Modifizierung und inhaltlichen Neuausrichtung eines weiterführenden Instruments zur Ausbildungsbegleitung leisten. Im Forschungsbericht wurde darauf Wert gelegt, die befragten Interview- und Praxispartnerinnen und -partner möglichst authentisch zu Wort kommen zu lassen. Zitate aus den Interviews werden daher zur Bebilderung der Ergebnisse verwendet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Ein Jahr Projekt Umsetzungsbegleitung BTHG - Eine Zwischenbilanz (2018)
Dehmel, Matthias; Steinmüller, Florian; Löwe, Annett;Zitatform
Dehmel, Matthias & Annett Löwe; Florian Steinmüller (Projektlt.) (2018): Ein Jahr Projekt Umsetzungsbegleitung BTHG - Eine Zwischenbilanz. In: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Jg. 98, H. 11, S. 537-544.
-
Literaturhinweis
Neuerungen durch das Bundesteilhabegesetz: Teilhabeplanverfahren und Ermittlung des Bedarfs an Leistungen zur Teilhabe (2018)
Fuchs, Harry;Zitatform
Fuchs, Harry (2018): Neuerungen durch das Bundesteilhabegesetz. Teilhabeplanverfahren und Ermittlung des Bedarfs an Leistungen zur Teilhabe. In: Soziale Sicherheit, Jg. 67, H. 8/9, S. 316-321.
Abstract
"Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) hat der Gesetzgeber ab dem 1. Januar dieses Jahres die Bestimmungen des SGB IX über die Erkennung und Ermittlung des Rehabilitationsbedarfs sowie die Koordinierung der Leistungen neu gefasst. So wurde - für alle Rehabilitationsträger3 verpflichtend - die Erstellung eines Teilhabeplans als Bestandteil eines Teilhabeplanverfahrens eingeführt. Die Einzelheiten zu den jetzt geltenden Neuregelungen werden hier erläutert." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Leistungen zur persönlichen Assistenz nach dem Bundesteilhabegesetz (2018)
Fuchs, Harry;Zitatform
Fuchs, Harry (2018): Leistungen zur persönlichen Assistenz nach dem Bundesteilhabegesetz. In: Soziale Sicherheit, Jg. 67, H. 8/9, S. 321-326.
Abstract
"Menschen mit Behinderungen sollen darin unterstützt werden, ihren Alltag selbstbestimmt und eigenständig zu bewältigen. Durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG) wurde dazu Anfang 2018 ein Anspruch auf 'Assistenzleistungen' neu in das SGB IX eingeführt. Danach können Assistenzkräfte zum Beispiel bei der Erledigung von Einkäufen oder bei der Herstellung und Aufrechterhaltung sozialer Beziehungen helfen. In welchen Lebenssituationen Assistenzleistungen möglich sind, welche Träger dafür zuständig sind, welche Leistungsformen es gibt und wie es um die Höhe der Ansprüche steht, wird im Folgenden beleuchtet." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Einblick in die "Teilhabebefragung": erste Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Deutschland (2018)
Harand, Julia; Steinwede, Jacob; Schröder, Helmut ; Kersting, Anne; Schäfers, Markus ; Schachler, Viviane;Zitatform
Harand, Julia, Anne Kersting, Viviane Schachler, Markus Schäfers, Helmut Schröder & Jacob Steinwede (2018): Einblick in die "Teilhabebefragung". Erste Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in Deutschland. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 1, S. 67-75.
Abstract
"Mit der Teilhabebefragung wird die bislang größte bundesweite Erhebung zur Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland umgesetzt. Ziel der Studie ist es, die Lebenssituationen der Untersuchungsgruppe mit ausreichenden Fallzahlen und differenziert nach Art und Ausmaß der Beeinträchtigung sowie weiteren sozialstrukturellen Merkmalen abzubilden. In der Studie werden rund 22.000 Menschen dieser Personengruppe befragt, darunter auch Gruppen, die bisher in empirischen Befragungen nur wenig oder gar nicht berücksichtigt sind. Explizit werden 5.000 Personen einbezogen, die in stationären Einrichtungen leben, sowie 1.000 wohnungslose und schwer erreichbare Personen. Eine Befragung von zusätzlich 5.000 Personen ohne Beeinträchtigung dient vergleichenden Zwecken. Zum vertieften Verständnis der Lebenslagen von Menschen mit Behinderung werden ergänzende qualitative Zusatzerhebungen durchgeführt. Die Ergebnisse werden 2021 erwartet." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
-
Literaturhinweis
Berufliche Wiedereingliederung zukunftssicher gestalten: Zur Umsetzung veränderter gesellschaftspolitischer Anforderungen am Beispiel des RehaFutur-Projektes und dessen Bedeutung für die Bildungsangebote der Berufsförderungswerke und vergleichbaren Einrichtungen (2018)
Kappus, Sandra;Zitatform
Kappus, Sandra (2018): Berufliche Wiedereingliederung zukunftssicher gestalten. Zur Umsetzung veränderter gesellschaftspolitischer Anforderungen am Beispiel des RehaFutur-Projektes und dessen Bedeutung für die Bildungsangebote der Berufsförderungswerke und vergleichbaren Einrichtungen. (Berichte aus der Pädagogik), Herzogenrath: Shaker, 421 S.
Abstract
"In einer nach wie vor um Erwerbsarbeit zentrierten Gesellschaft nimmt die berufliche Teilhabe einen hohen Stellenwert ein. Zugleich eröffnet sich über die Erwerbsarbeit die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Umso wichtiger ist es, dass auch Menschen mit gesundheitlicher Beeinträchtigung und/oder Behinderung, die ihren ursprünglichen Beruf nicht mehr ausüben können, eine (neue) dauerhafte berufliche Perspektive eröffnet wird. Das wesentliche Mittel hierfür ist die berufliche Wiedereingliederung. Grundsätzlich verfügt Deutschland über ein im internationalen Vergleich sehr gut ausgebautes System der beruflichen Rehabilitation. Dennoch muss sich das System veränderten Bedingungen auf gesellschaftlicher, struktureller und politischer Ebene anpassen, um zukunftssicher zu sein. Daher befasst sich diese Arbeit mit den Möglichkeiten der Ausgestaltung einer zukunftssicheren beruflichen Rehabilitation. Am Beispiel des RehaFutur-Projekts werden Strategien zur Umsetzung veränderter gesellschaftspolitischer Anforderungen aufgezeigt. Zugleich wird deren Bedeutung für die Bildungsangebote der Berufsförderungswerke und vergleichbaren Einrichtungen betrachtet. Dabei folgt die Arbeit einer triangulativen Forschungsmethodik, indem Erkenntnisse einer umfassenden Literaturrecherche und die Befragung ausgewählter Experten auf dem Gebiet der beruflichen Rehabilitation miteinander kombiniert werden." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben: Überblick über die Neuerungen durch das BTHG (2018)
Kempe, Astrid;Zitatform
Kempe, Astrid (2018): Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben. Überblick über die Neuerungen durch das BTHG. In: Impulse H. 86, S. 6-15.
Abstract
Die Autorin befasst sich mit der Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit Behinderung im Hinblick auf die Verpflichtungen durch die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und die Novellierung durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG). Zunächst erfolgt eine Auseinandersetzung mit dem neugefassten Behinderungsbegriff in Paragraph 2 Abs. 1 SGB IX. Anschließend werden inhaltliche Änderungen der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) auf dem ersten Arbeitsmarkt und sodann Leistungen in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen dargestellt. Den Schwerpunkt bilden hierbei die neu eingeführten Paragraphen 60-62 SGB IX, wesentlich das seit 01.01.2018 in Paragraph 61 SGB IX geregelte Budget für Arbeit, das Menschen mit Behinderung eine Alternative zur Werkstattbeschäftigung bieten und einen Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglichen soll. Schließlich wird ein Überblick über die Zuständigkeiten für LTA gegeben und klargestellt, dass trotz regelmäßiger Verantwortlichkeit der Eingliederungshilfeträger für Leistungen des Paragraphen 61 SGB IX, die Bundesagentur für Arbeit ihre Zuständigkeit für LTA nicht verliert. (IAB)
-
Literaturhinweis
Herausforderungen Assistiver Technologien für Menschen mit Behinderungen: empirische Ergebnisse aus einer europäischen Expertenstudie (2018)
Zitatform
Maia, Maria & Linda Nierling (2018): Herausforderungen Assistiver Technologien für Menschen mit Behinderungen. Empirische Ergebnisse aus einer europäischen Expertenstudie. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 2, S. 108-118.
Abstract
"Assistive Technologien für Menschen mit Behinderungen haben gestützt durch internationale Vereinbarungen, wie der UNCRPD und dem EAA, eine wichtige Funktion in diesem Bereich. Auf Basis von Experteninterviews auf europäischer Ebene werden aktuelle Herausforderungen Assistiver Technologien vor dem Hintergrund aktueller Regulierungsmaßnahmen, in Bezug auf gesellschaftliche Anwendungsfelder wie alltägliche Lebensführung, Bildung und Arbeitsmarkt sowie hinsichtlich von Aspekten der Technikentwicklung diskutiert." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
-
Literaturhinweis
Unterstützte Beschäftigung: Instrument der Wiedereingliederung und zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit (2018)
Oschmiansky, Frank; Kaps, Petra; Kowalczyk, Karin;Zitatform
Oschmiansky, Frank, Petra Kaps & Karin Kowalczyk (2018): Unterstützte Beschäftigung. Instrument der Wiedereingliederung und zum Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit. (Hans-Böckler-Stiftung. Working paper Forschungsförderung 061), Düsseldorf, 43 S.
Abstract
"Mit 'Unterstützter Beschäftigung' ist im Jahr 2008 ein Instrument in das SGB IX aufgenommen worden, das die Eingliederung behinderter Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung fördert. Obwohl in Wissenschaft und Praxis dieses neue Instrument, mit dem das Prinzip 'erst platzieren, dann qualifizieren' gesetzlich implementiert wurde, flächendeckend begrüßt wurde, ist die Inanspruchnahme eher gering. Das Working Paper bietet einen Überblick zur Entstehungsgeschichte der 'Unterstützten Beschäftigung', referiert den Stand der Forschung und arbeitet den bisheri-gen Umsetzungsstand des Instrumentes auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Eine Arbeitswelt für alle - Vorschläge des DGB zur Umsetzung eines inklusiven Arbeitsmarktes entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) (2018)
Zitatform
(2018): Eine Arbeitswelt für alle - Vorschläge des DGB zur Umsetzung eines inklusiven Arbeitsmarktes entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK). (Arbeitsmarkt aktuell 2018,09), Berlin, 21 S.
Abstract
"Anlässlich des Welttages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember legt der DGB Vorschläge zur Umsetzung eines inklusiven Arbeitsmarktes vor. Leider sind Menschen mit Behinderungen auch noch fast zehn Jahre nach der UN-Behindertenrechtskonvention (UN BRK) benachteiligt. Der DGB fordert endlich verbindlichere Zielsetzungen und präsentiert Maßnahmen für eine inklusive Arbeitswelt entsprechend der UN-BRK." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Job Carving: Entwicklung von angepassten Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes. Teil 1, Ergebnisse eines Modellprojekts (Mai 2014 bis September 2016). Teil 2, Praxishandbuch (2017)
Pfänder, Petra; Urmann, Herbert; Schneider, Michael; Wallmann, Petra;Zitatform
Pfänder, Petra & Herbert Urmann (2017): Job Carving. Entwicklung von angepassten Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes. Teil 1, Ergebnisse eines Modellprojekts (Mai 2014 bis September 2016). Teil 2, Praxishandbuch. Münster, 132 S.
Abstract
"Die Neueinstellung eines Mitarbeitenden mit Behinderung, der von der Förderschule, aus einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) oder aus der psychiatrischen Versorgung kommt, stellt für ein Unternehmen häufig eine besondere Herausforderung dar. Neben juristischen und förderrechtlichen Fragen ist oft nicht klar, für welche Tätigkeiten ein Mensch aus dieser Zielgruppe überhaupt eingesetzt werden kann. Die Anforderungen von Stellenprofilen, die sich an anerkannten Berufen orientieren, sind häufig behinderungsbedingt nicht beziehungsweise nur eingeschränkt zu bewältigen. Es stellen sich Fragen wie: Welche Arbeiten kann sie/er ausführen? Wie kann sich ein Nutzen für das Unternehmen ergeben? Wie gestaltet sich die Einarbeitung? Derartige Fragen lassen sich oft nur unzureichend durch Beratungsgespräche beantworten. Eine alltagsnahe, praktische und prozessorientierte Unterstützung direkt vor Ort im Betrieb kann hier viel wirkungsvoller sein. Dies wird beim Job Carving durch die enge Einbindung eines Externen (des 'Job Carvers') in den Arbeitsprozess gelöst. Ein Job Carver ermittelt vor Ort im und gemeinsam mit dem Betrieb Ideen für geeignete Tätigkeiten, grenzt diese in Absprache mit dem Betrieb sinnvoll ein, analysiert die Anforderungen der ausgewählten Tätigkeiten und 'schnitzt' so eine passende Stelle für einen Menschen mit Behinderung, der die anderen Mitarbeitenden wirkungsvoll zugunsten einer Konzentration auf ihre Kernkompetenzen entlastet. (...) Das neue Beratungsinstrument Job Carving wurde im Rahmen eines Modellprojekts über einen Zeitraum von zwei Jahren (Mai 2014 bis Mai 2016) erprobt und von der Forschungsgruppe in puncto: pfaender & team GmbH (Köln) evaluiert. Die Nachhaltigkeit der neu geschaffenen Stellen wurde vier Monate nach Anpassung der Tätigkeiten an den Menschen mit Behinderung erhoben. Die Veröffentlichung fasst die Ergebnisse der Modellphase zusammen." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Projekte zur Förderung der beruflichen Teilhabe von Menschen mit schwerer motorischer Bewegungseinschränkung und schwerer Kommunikationsbeeinträchtigung (2017)
Renner, Gregor;Zitatform
Renner, Gregor (2017): Projekte zur Förderung der beruflichen Teilhabe von Menschen mit schwerer motorischer Bewegungseinschränkung und schwerer Kommunikationsbeeinträchtigung. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 68, H. 2, S. 52-64.
Abstract
"Menschen mit schwerer motorischer und kommunikativer Behinderung haben geringe Chancen auf eine Anstellung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Ziel dieser Studie war es, Projekte zur beruflichen Förderung und Integration dieser Menschen zu recherchieren und auf Erfolgsfaktoren zu analysieren. Die Auswertung ergab elf Projekte im deutschsprachigen Raum mit über 60 Teilnehmern und unterschiedlichen Ansätzen von beruflicher Grundbildung bzw. Berufssondierung und -orientierung bis hin zu konkreten Arbeitsaufgaben im Logistikbereich. Fünf Projekte mit acht Teilnehmern beinhalteten Praktika auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Evaluationen dokumentierten positive Einschätzungen der Praktikanten und Arbeitgeber. Allerdings wurde über die Projektdauer hinaus kein Übergang in den Arbeitsmarkt und damit keine Nachhaltigkeit erreicht." (Autorenreferat, © 2017 Ernst Reinhardt Verlag)
-
Literaturhinweis
Berufliche Inklusion: Forschungsergebnisse von Unternehmen und Beschäftigten im Spiegel der Praxis (2017)
Riecken, Andrea; Eikötter, Mirko; Jöns-Schnieder, Katrin;Zitatform
Riecken, Andrea, Katrin Jöns-Schnieder & Mirko Eikötter (Hrsg.) (2017): Berufliche Inklusion. Forschungsergebnisse von Unternehmen und Beschäftigten im Spiegel der Praxis. (Inklusive Bildung), Weinheim: Beltz Juventa, 315 S.
Abstract
"Die berufliche Inklusion von Beschäftigten mit Beeinträchtigungen ist für Unternehmen eine wichtige Herausforderung geworden. Welche Aufgaben ergeben sich daraus für das Personalmanagement, und wie realisieren Unternehmen die Umsetzung von beruflicher Inklusion? Wie erleben Beschäftigte mit einer Beeinträchtigung ihren Arbeitsalltag? Fühlen sie sich einbezogen und vorbehaltlos akzeptiert? Was könnte zukünftig noch verbessert werden? Der vorliegende Band versucht Antworten auf zentrale Fragen beruflicher Inklusionsforschung und -praxis zu geben. Er untersucht sowohl die Sicht von Unternehmen auf berufliche Inklusion als auch die Perspektive von Beschäftigten mit Beeinträchtigung. Die Ergebnisse aus den bundesweiten quantitativen Erhebungen werden durch Fachbeiträge zu ausgewählten Themen beruflicher Inklusion ergänzt. Berichte aus der Praxis sowie Best-Practice-Beispiele runden das Gesamtbild des aktuellen Inklusionsstands ab." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis vom Verlag -
Literaturhinweis
Berufliche Wiedereingliederung zahlt sich aus: Eine Studie zu Kosten und Nutzen der Rehabilitation (2017)
Zimmermann, Wolfgang; Kemper, Gregor; Echarti, Nicolas ; Kohstall, Thomas; Treichel, Bernd; Upegui, Hector; Schüring, Esther ;Abstract
"In diesem Bericht werden Bilanzen für Arbeitgeber, Systeme der sozialen Sicherheit und die Gesellschaft erstellt, um den gesamten Investitionsertrag von Maßnahmen der medizinischen und beruflichen Rehabilitation abzuschätzen, die zum Ziel haben, dass Beschäftigte mit Verletzungen oder gesundheitsbedingten Absenzen wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können. Dieser Investitionsertrag wird aus Sicht der Arbeitgeber, der Systeme der sozialen Sicherheit und der Gesellschaft für drei vermutete Effektgrößen-Szenarien (klein, mittel, stark) berechnet. Trotz der restriktiven Annahmen zeigen die geschätzten Kosten-Nutzen-Verhältnisse, wie groß das ökonomische Potenzial einer Investition in Maßnahmen der beruflichen Wiedereingliederung ist. Sogar bei einer angenommenen kleinen Effektgröße der Maßnahmen ergeben die Ausgaben für Rehabilitation und berufliche Wiedereingliederung für alle Beteiligten einen positiven Investitionsertrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zugang zum Volltext in Deutsch und Englisch (Open Access). -
Literaturhinweis
Übergänge aus WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt: Ergebnisse einer Studie im Land Brandenburg (2016)
Fischer, Bastian; Gericke, Thomas;Zitatform
Fischer, Bastian & Thomas Gericke (2016): Übergänge aus WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Ergebnisse einer Studie im Land Brandenburg. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 30, H. 1, S. 24-36.
Abstract
"In diesem Beitrag werden ausgewählte Ergebnisse einer Studie zu Übergängen aus WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt im Land Brandenburg dargestellt. Zentral sind dabei die in der Untersuchung eruierten Voraussetzungen, Bedingungen und Notwendigkeiten, die für die Gestaltung von Übergängen als relevant erscheinen. Dazu werden einführend wesentliche Aspekte des aktuellen Diskurses aufgegriffen. Im Anschluss zeigt sich mit Blick auf die schon immer vorhandene Aufgabe der WfbM Übergänge zu gestalten, dass im brandenburgischen Raum übergangsfördererde Ansätze und Strategien vorhanden sind -- wenngleich diese zur verstärkten Realisierung von Übergängen weiterentwickelt werden müssten. Voraussetzung zur Förderung von Übergängen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt ist die Gestaltung von Übergängen als Aufgabe wahrzunehmen, welche die befragten WfbM auf Basis drei unterschiedlicher 'Fördertypen' zunehmend umsetzen. Nachfolgend werden drei wesentliche Gesichtspunkte aufgezeigt, die den Übergang aus WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt bedingen: Menschenbildperspektiven, Förderpraxis und regionale Kooperationen der WfbM. Aus den Ergebnissen der Studie ergeben sich letztlich grundlegende Schlussfolgerungen, die zur Gestaltung von Übergängen aus WfbM in den allgemeinen Arbeitsmarkt als notwendig zu betrachten sind: eine inklusionsorientierte Pädagogik, die Herstellung einer optimalen Passung zwischen WfbM-Beschäftigten und Betrieb, phasenorientierte Förderkonzepte, die Implementierung und Erweiterung von Assistenz- und Unterstützungssystemen sowie Service-und Dienstleistungen in und für Betriebe/ Unternehmen und politisch motivierte Sensibilisierung und akteursübergreifende Werbung durch Best-Practice-Beispiele." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)
-
Literaturhinweis
Berufliche Teilhabe für Menschen mit Behinderungen: Integrationsprojekte in Deutschland (2016)
Klein, Martin; Tenambergen, Thomas;Zitatform
Klein, Martin & Thomas Tenambergen (2016): Berufliche Teilhabe für Menschen mit Behinderungen. Integrationsprojekte in Deutschland. (Praxis Heilpädagogik - Handlungsfelder), Stuttgart: Kohlhammer, 146 S.
Abstract
"Gesellschaftliche Teilhabe ist ohne berufliche Inklusion nicht denkbar. Als erfolgreicher Baustein der Teilhabe auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt haben sich die Integrationsprojekte etabliert. Das Buch gibt einen Einblick in die Entwicklung von Integrationsprojekten in Deutschland und stellt die gesetzlichen und fördertechnischen Grundlagen dar. Es erlaubt einen profunden Einblick in ihre Praxis, wobei ein Überblick die Vielfalt der Geschäftsideen von Integrationsprojekten auffächert. Mit dem Modell des Integrationsunternehmensplans (IUP) liefert der Band dann ein wichtiges Werkzeug für die Planung eines Integrationsprojekts. Ein 'Support' mit Leitfaden für den Planungsprozess, Verzeichnis der Fördergeber, Tipps aus der Praxis und Hinweisen auf Materialien, Adressen und weiterführende Literatur rundet den Band ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Disability and 'care': managers, employees and colleagues with impairments negotiating the social order of disability (2016)
Mik-Meyer, Nanna;Zitatform
Mik-Meyer, Nanna (2016): Disability and 'care': managers, employees and colleagues with impairments negotiating the social order of disability. In: Work, employment and society, Jg. 30, H. 6, S. 984-999. DOI:10.1177/0950017015617677
Abstract
"This study explores how the 'care' of able-bodied employees and managers (observers) affects their relationships with colleagues with cerebral palsy. Disability researchers have established that 'help' and 'care' may cause feelings of dependency with the recipient. However, few workplace studies have investigated the potential negative consequences of 'caring for' colleagues with disabilities. Through open-ended interviews conducted in 2013 in 13 Danish work organizations with 13 employees with cerebral palsy and 62 observers, the study examines how the relational aspect of 'care' may result in relationships between colleagues of 'parent - child' or 'helper - helpless'. The study thus clarifies the inherent contradictions embedded in the dynamics of organizational behaviour in relation to employees with disabilities, namely that workplaces may hire a person with physical limitations (perhaps to deflect accusations of social discrimination) and still end up stigmatizing these workers because of the stereotypical assumptions related to employees with disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Berufliche Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen: Einfluss auf Gesundheit und Erwerbsintegration (2016)
Zitatform
Reims, Nancy (2016): Berufliche Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen. Einfluss auf Gesundheit und Erwerbsintegration. (IAB-Bibliothek 360), Bielefeld: Bertelsmann, 127 S. DOI:10.3278/300912w
Abstract
"Mit ihrer Analyse unter Verwendung einer repräsentativen Panelbefragung trägt die Autorin maßgeblich dazu bei, eine Forschungslücke zu schließen. Sie gibt einen systematischen Überblick zu dem komplexen Thema der beruflichen Erst- und Wiedereingliederung von Rehabilitanden und den Problemstellungen seiner Untersuchung. Darüber hinaus bietet sie empirische Ergebnisse zu den Auswirkungen von beruflicher Rehabilitation auf Erwerbseintritt, Verbleib im Arbeitsmarkt und die subjektive Gesundheit von Menschen mit Behinderungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
E-Book Open Access -
Literaturhinweis
Differential vocational rehabilitation service patterns related to the job retention and job placement needs of people with diabetes (2015)
Chiu, Chung-Yi; Chan, Fong ; Pfaller, Joseph; Rumrill, Phillip; Sharp, Seneca; Cheing, Gladys; Sanchez, Jennifer;Zitatform
Chiu, Chung-Yi, Seneca Sharp, Joseph Pfaller, Phillip Rumrill, Gladys Cheing, Jennifer Sanchez & Fong Chan (2015): Differential vocational rehabilitation service patterns related to the job retention and job placement needs of people with diabetes. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 42, H. 2, S. 177-185. DOI:10.3233/JVR-150734
Abstract
"It is clear that the chronic progression of diabetes, as well as other socio-environmental factors, act as barriers to individuals seeking to maintain employment. Long-term employment outcomes of people with diabetes can be improved by providing customized interventions to help individuals retain their current employment. This investigation examined differential vocational rehabilitation (VR) service patterns between two groups of clients with diabetes, those who were employed at the time of application and those who were unemployed. Quantitative descriptive research design using multiple discriminant analysis (MDS). Participants included 5,427 individuals with diabetes whose VR cases were closed in Fiscal Year 2011.
MDS revealed that the employed applicants group had higher propensities than the unemployed applicants group to receive assessment, diagnosis and treatment, counseling and guidance, rehabilitation technology, and on-the-job supports as part of the VR process. The unemployed applicants group had higher propensities to receive occupational/vocational training, job readiness, job placement, and other services. These differential service patterns suggest that the client's employment status at the inception of his or her VR program is taken into close consideration during the case planning and goal-setting phases of the VR process. Implications for future research and VR service delivery are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Evaluating the potential cost-savings of job accommodations among individuals with psychiatric disability (2015)
Zitatform
Chow, Clifton M., Bevin Croft & Benjamin Cichocki (2015): Evaluating the potential cost-savings of job accommodations among individuals with psychiatric disability. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 43, H. 1, S. 67-74. DOI:10.3233/JVR-150755
Abstract
"Background: Two decades since the passage of the Americans with Disabilities Act in 1990, individuals with psychiatric disabilities continue to face barriers to employment that includes sensitivity to the benefit structure of the Supplemental Security Income (SSI).
Objective: This study examines cost-savings to the SSI program due to enhanced employment outcomes for persons with psychiatric disabilities associated with the receipt of job accommodations.
Methods: Data come from a federally funded, multi-site, implementation effectiveness study of supported employment models for 987 working age adults. Cost-savings were estimated using ordinary least squares regression to examine averted SSI payment.
Results: Accommodations were associated with a marginal monthly SSI savings of $11.73, and these savings were 68 percent higher compared to the non-accommodations group. Being married, having independent housing, and recent employment history predicted savings increases. Physical and emotional problems affecting work, a schizophrenia diagnosis, and symptoms of social withdrawal and blunted affect predicted lower savings.
Conclusions: This study adds to a small body of literature examining the impact of accommodations for persons with psychiatric disabilities. Future work in this area might examine savings to the Social Security Disability Insurance program and should include factors unavailable in this analysis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Longitudinal outcomes of Project SEARCH in upstate New York (2015)
Christensen, JulieJ.; Riehle, Erin; Hetherington, Susan; Daston, Maryellen;Zitatform
Christensen, JulieJ., Susan Hetherington, Maryellen Daston & Erin Riehle (2015): Longitudinal outcomes of Project SEARCH in upstate New York. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 42, H. 3, S. 247-255. DOI:10.3233/JVR-150746
Abstract
"Background: Project SEARCH is a successful job readiness program for high school students with disabilities, ages 18 - 21, and is recognized for its innovative approach and collaborative efforts between business, education and vocational rehabilitative services. Project SEARCH employment outcomes far exceed the national average rate of employment for people with disabilities, with a 68% success rate in transitioning students from high school into competitive employment. However, little is known about the long term employment outcomes for the young people who have completed the training program.
Objective: This study, that includes longitudinal data collected from three Project SEARCH sites in Upstate New York that have an impressive 83% success rate overall, provides the first longitudinal analysis of the impact of Project SEARCH.
Conclusion: Data collected as part of this 5-year evaluation project indicate promising trends; and support the notion that the Project SEARCH model is successfully preparing young students with disabilities with the skills necessary to both obtain and retain employment in integrated work settings. While these findings are promising, further research is needed to substantiate the reported outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Staying employed: services and supports for workers with disabilities (2015)
Denny-Brown, Noelle; O'Day, Bonnie; McLeod, Stephanie;Zitatform
Denny-Brown, Noelle, Bonnie O'Day & Stephanie McLeod (2015): Staying employed: services and supports for workers with disabilities. In: Journal of Disability Policy Studies, Jg. 26, H. 2, S. 124-131. DOI:10.1177/1044207315583899
Abstract
"To obtain and maintain employment, workers with disabilities may need services and supports that are not covered by private or public health insurance plans. This study explores the services, supports, and accommodations that people with disabilities use to find and keep competitive employment; how they obtain needed supports; and the extent to which they pay out of pocket for work-related supports. We conducted an exploratory study using in-depth interviews with 15 workers with disabilities who in 2013 earned at least 250% of the poverty level, or about US$28,000 a year for a single person. Most respondents needed some supports or accommodations to sustain their employment, but on the whole, these supports were neither costly nor resource intensive for employers to provide. The most frequently used supports were assistive technology (AT), including wheelchairs, communication devices such as video relay phones, and visual aids to enhance individuals' access to information. Respondents also used staff supports and modified work schedules. Out-of-pocket costs for services and supports used on and off the job ranged from US$0 to US$14,800 per year for personal care assistants, medical goods and services, coinsurance payments, AT, and service animals. Individual needs, the nature of the job, and the extent to which health insurance or other sources covered the costs for work-related services and supports all factored into the challenges these workers with disabilities encountered and the solutions they devised to find and keep jobs that pay at least a moderate salary." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
An exploratory investigation into family perspectives after the family employment awareness training (2015)
Francis, Grace L.; Gross, Judith M. S.; Turnbull III, H. Rutherford; Turnbull, Ann P.;Zitatform
Francis, Grace L., Judith M. S. Gross, Ann P. Turnbull & H. Rutherford Turnbull III (2015): An exploratory investigation into family perspectives after the family employment awareness training. In: Career Development and Transition for Exceptional Individuals, Jg. 38, H. 2, S. 68-77. DOI:10.1177/2165143414528241
Abstract
"Competitive employment (i.e., employment in community settings among people without disabilities for minimum wage or higher) improves quality of life for people with disabilities who have individualized support needs (ISN). However, attaining competitive employment can be challenging for people with ISN. This study used a mixed methods design to evaluate the perspectives of 68 families who attended the Family Employment Awareness Training (FEAT). Findings indicated that families who attended FEAT (a) accessed competitive employment resources following FEAT and (b) reported competitive employment outcomes for their family members with ISN following FEAT. We discuss implications of these findings and recommendations for future research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Beschäftigung von Menschen mit Behinderung im Handwerk: Ergebnisse einer empirischen Untersuchung (2015)
Glasl, Markus;Zitatform
Glasl, Markus (2015): Beschäftigung von Menschen mit Behinderung im Handwerk. Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. München, 46 S.
Abstract
Wie die schriftliche Befragung von 371 Handwerksunternehmern gezeigt hat, gibt es im Handwerk weitestgehend keine Vorbehalte gegenüber behinderten Mitarbeitern. Im Gegenteil, ihr Beitrag zur Wertschöpfung und ihre Arbeitsleistungen werden geschätzt und geachtet. Im Großteil der Betriebe nehmen sie dieselben Aufgaben wahr wie ihre nichtbehinderten Kollegen und erledigen diese auch eigenständig und ohne größeren Unterstützungsbedarf. Diese positive Einstellung zur Beschäftigung von behinderten Menschen zeigt sich auch in der Tatsache, dass dreiviertel aller Handwerksbetriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern zumindest einen Schwerbehinderten beschäftigen. Die Befragung hat des Weiteren bestätigt, dass es in Handwerksbetrieben ein hohes Maß an Loyalität zu den Mitarbeitern gibt. Vier von fünf Unternehmern gaben an, im Falle einer neu auftretenden Behinderung bei einem Mitarbeiter, diesen unbedingt weiterbeschäftigen zu wollen. Bei den Rahmenbedingungen sehen viele Handwerksbetriebe noch deutlichen Verbesserungsbedarf. So fühlen sich viele Betriebe schlecht informiert und befürchten arbeitsrechtliche Probleme und wirtschaftliche Nachteile infolge eines höheren Krankenstandes sowie des zusätzlichen Urlaubsanspruches von Menschen mit Behinderung. Im Zusammenhang mit der geringen Zahl an behinderten Arbeitsplatzbewerbern kritisieren viele Betriebe die fehlende Initiative der schwerbehinderten Menschen sowie die mangelnde Aktivität der Agentur für Arbeit. (IAB)
Weiterführende Informationen
Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Including employees with disabilities in workplace cultures: strategies and barriers (2015)
Hagner, David; Phillips, Kimberly; Dague, Bryan;Zitatform
Hagner, David, Bryan Dague & Kimberly Phillips (2015): Including employees with disabilities in workplace cultures. Strategies and barriers. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 58, H. 4, S. 195-202. DOI:10.1177/0034355214544750
Abstract
"Assisting individuals with disabilities to become socially included in the workplace is an important rehabilitation goal. This article reports the results of a descriptive study of the workplace cultures where individuals with disabilities are employed, the inclusion of employees within those cultures, the strategies used by employment specialists to promote inclusion, and the barriers encountered in the process. Fifty-three employment specialists who had successfully completed online training on analyzing workplace cultures and planning support strategies selected an individual they provided support to and completed an assessment instrument during the course of their visits to and contacts with the workplace. The distribution of workplace culture strength was bimodal, comprising a larger group with weaker cultures and a smaller group with stronger cultures. Individuals with disabilities were included in a mean of 83% of their workplace cultures. Employment specialists reported about twice as many barriers as strategies, indicating that they viewed most inclusion difficulties as beyond their role and function. The implications of these findings for job placement and support services are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
New perspectives on health, disability, welfare and the labour market: special issue (2015)
Zitatform
(2015): New perspectives on health, disability, welfare and the labour market. Special issue. In: Social Policy and Administration, Jg. 49, H. 2, S. 139-298.
Abstract
"More than 2.4 million people of working age in the UK are out of work and claiming 'incapacity' or disability benefits (DBs). Reducing the high levels of benefit claiming among those with health limitations and disabilities has been a priority for successive governments (Lindsay and Houston 2013). Other countries of the Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD), ranging from Sweden, with its 'social democratic' welfare state (Hagelund and Bryngelson 2014), to the 'liberal' USA also report high rates of disability claiming, and have similarly prioritized measures to bring down welfare rolls (Milligan 2012). Given this context, policy debates have focused an both reforms to the administration of DBs and the content of targeted activation (Bannink 2014).
There is a need for continuing interdisciplinary research an the nature of the 'disability benefits problem' and the efficacy of current policy solutions and public services. This Special Issue brings together researchers who seek to explore the distinctive, yet interrelated, elements of die problems faced by disability claimants, and evaluate related policies and services." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
Budget für Arbeit: Forschungsprojekt im Auftrag des Intergrationsamtes des Landschaftsverbandes Rheinland (2015)
Nebe, Katja; Waldenburger, Natalie; Hengels, Simone; Beyer, Christoph;Zitatform
Nebe, Katja & Natalie Waldenburger (2015): Budget für Arbeit. Forschungsprojekt im Auftrag des Intergrationsamtes des Landschaftsverbandes Rheinland. Köln, 197 S.
Abstract
"Um mehr Menschen den Übergang von der Schule und von der Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt möglich zu machen, haben sich in den letzten Jahren in einer Reihe von Bundesländern Lösungsansätze entwickelt, die unter dem Stichwort 'Budget für Arbeit' zusammengefasst werden.
Auch der LVR hat seine Leistungen der Eingliederungshilfe und des Integrationsamtes im Bereich Arbeit und Beschäftigung in einem 'LVR-Budget für Arbeit' gebündelt, mit dem er Übergänge fördert und die beteiligten Akteure besser untereinander vernetzt.
Im Jahr 2013 hat das LVR-Integrationsamt die Universität Halle/Wittenberg mit der Durchführung eines Forschungsprojektes zum 'Budget für Arbeit' beauftragt.
Die Ergebnisse wurden in einem Forschungsbericht zusammengefasst und am 28. November 2014 in Köln vorgestellt.
Mit dem Forschungsbericht stellt das LVR-Integrationsamt einen Vergleich zwischen den verschiedenen Modellen in den Bundesländern an und beleuchtet die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Teilhabe von Menschen mit wesentlichen Behinderungen am Arbeitsmarkt: Gutachten im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung (2015)
Ritz, Hans-Günther;Zitatform
Ritz, Hans-Günther (2015): Teilhabe von Menschen mit wesentlichen Behinderungen am Arbeitsmarkt. Gutachten im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung. (WISO Diskurs), Bonn, 79 S.
Abstract
Die Studie stellt die aktuelle Beschäftigungssituation von Menschen mit wesentlichen Behinderungen dar und beleuchtet das Spektrum an Teilhabemöglichkeiten an Arbeit. Darüber hinaus werden Perspektiven und Alternativvorschläge für bessere Teilhabemöglichkeiten für Menschen mit wesentlichen Behinderungen aufgezeigt. Die Expertise zeigt, dass heute Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) eine zentrale Bedeutung für die Teilhabe von Menschen mit schweren Behinderungen haben. Die Studie beleuchtet außerdem die sozialrechtlichen Bedingungen für die Teilhabe an Arbeit. Für das wichtigste Hemmnis hält der Autor die sozialhilferechtlichen Regelungen, die den Einsatz von Einkommen und Vermögen z.B. für behinderungsbedingt notwendige Leistungen im Wohnbereich verlangen. Dieser sozialhilferechtliche Rückgriff führt zu dauerhafter Armut wegen der Behinderung. Abschließend werden einige der in den vergangenen Jahren entwickelten Alternativen zu den WfbM vorstellt, wie z.B. Integrationsprojekte oder die Unterstützte Beschäftigung. (IAB)
-
Literaturhinweis
Career development of young adult cancer survivors: a conceptual framework (2015)
Zitatform
Strauser, David R., Ashleigh Jones, Cung-Yi Chiu, Tim Tansey & Fong Chan (2015): Career development of young adult cancer survivors. A conceptual framework. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 42, H. 2, S. 167-176. DOI:10.3233/JVR-150733
Abstract
"Research with young adult cancer survivors has found that they are often lacking appropriate career development skills. As a result, they are often disconnected with the labor market and deal low levels of career readiness, low career self-efficacy, and higher rates of under and unemployment. The purpose of this article is to describe a multi-domain model that provides a framework for conceptualizing the career development of young adult cancer survivors. This study utilized a comprehensive review of the literature to develop a theoretical based conceptual model.
The model emphasizes the interaction of contextual and career development domains to improve participation in the areas of work, society, community, and home. A brief discussion of potential implications regarding research, service and policy are offered with the overall goal of conceptualizing career development as a public health intervention for young adult cancer survivors and other young adults with chronic health conditions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Return to Work - Arbeit für alle: Grundlagen der beruflichen Reintegration (2015)
Zitatform
Weber, Andreas, Ludger Peschkes & Wout de Boer (Hrsg.) (2015): Return to Work - Arbeit für alle. Grundlagen der beruflichen Reintegration. Stuttgart: Gentner, 863 S.
Abstract
"Der demografische Wandel führt zu Fachkräftemangel, verlängerter Lebensarbeitszeit und veränderten sozialpolitischen Rahmenbedingungen. Politik und Wissenschaft begegnen dieser Entwicklung vor allem mit einem verstärkten Engagement in arbeitsweltbezogener Primärprävention (u.a. Betriebliche Gesundheitsförderung/ Betriebliches Gesundheitsmanagement) und Sekundärprävention (individuelle Früherkennung von Krankheiten, arbeitsmedizinische Vorsorge).
Tertiärprävention im Sinne einer integrationsorientierten beruflichen Rehabilitation, international auch als Return to work bezeichnet, ist dagegen derzeit ein eher noch kleines Handlungsfeld, dem allerdings großes Zukunftspotential zukommt.
Trotz Verstärkung primär- und sekundärpräventiver Aktivitäten wird es auch künftig nicht gelingen, alle Arbeitnehmer bis in den 'Ü60 Bereich' in voller Gesundheit im Erwerbsprozess zu halten. Die Primärprävention steht unverändert vor der Herausforderung der Erreichung von Zielgruppen.
Wenn 'Arbeiten bis 67' nicht nur ein Rentenkürzungsprogramm bleiben soll, bedeutet dies, dass (chronisch) Kranke in der Arbeitswelt nicht diskriminiert oder ausgegliedert, sondern 'mitgenommen' werden müssen. Eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die das vorliegende Fachbuch systematisch analysiert, Instrumente beschreibt und Lösungen anbietet." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis. -
Literaturhinweis
Inanspruchnahme begleitender Hilfen im Arbeitsleben von hörgeschädigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Nordrhein-Westfalen (2015)
Weber, A.; Kaul, T.; Schlenker-Schulte, C.; Menzel, F.; Niehaus, M.; Weber, U.;Zitatform
Weber, A., F. Menzel, U. Weber, M. Niehaus, T. Kaul & C. Schlenker-Schulte (2015): Inanspruchnahme begleitender Hilfen im Arbeitsleben von hörgeschädigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Nordrhein-Westfalen. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 77, H. 8/9, S. 565-569.
Abstract
Ziel der Studie: Begleitende Hilfen am Arbeitsplatz sind ein wichtiger Faktor für die Teilhabe von Menschen mit einer Hörschädigung am Arbeitsleben. Im folgenden Beitrag werden die Ergebnisse aus der GINKO-Studie (Gesetzeswirkungen bei der beruflichen Integration schwerhöriger, ertaubter und gehörloser Menschen durch Kommunikation und Organisation; Projektförderung: BMAS) vor dem Hintergrund eines Gutachtens der Universität zu Köln (Auftraggeber: MAIS) reflektiert, um so einen umfassenden Blick auf die berufliche Lage von Menschen mit einer Hörschädigung in NRW zu erhalten. Im Mittelpunkt steht bei der Zusammenführung der beiden Studien die Frage, wie die Ergebnisse der GINKO-Studie für NRW durch das Gutachten der Universität zu Köln erklärt werden können.
Methodik: In der in Kooperation mit dem Deutschen Schwerhörigenbund e.V. und dem Deutschen Gehörlosen Bund e.V. durchgeführten GINKO-Studie wurden erwerbstätige Betroffene mit einem standardisierten Fragebogen, der auch online mit Gebärdensprachfilmen zur Verfügung stand, schriftlich zu ihrer Situation am Arbeitsplatz befragt. In der NRW-Studie wurde partizipativ die Versorgungslage schwerhöriger, gehörloser und taubblinder Menschen über Interviews bewertet und die Versorgungssituation über amtliche Statistiken analysiert.
Ergebnisse: Die Ergebnisse der bundesweiten GINKO-Studie zeigen, dass die befragten hörgeschädigten Menschen in NRW tendenziell die gesetzlich vorgesehenen begleitenden Hilfen im Arbeitsleben häufiger in Anspruch nehmen als hörgeschädigte Menschen im restlichen Deutschland. Statistisch lassen sich Unterschiede für die Bereiche "Erhaltung und Erweiterung der beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten" und "Psychosoziale Hilfen bei behinderungsbedingt auftretenden Konflikten" nachweisen.
Schlussfolgerung: Eine Ursache für die tendenziell positivere Bewertung der Befragten in NRW könnte durch die besondere Angebotsstruktur begründet sein. Diese Ergebnisse in NRW dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch in vielen Bereichen in NRW die hörgeschädigtengerechte Gestaltung des Arbeitsplatzes für einen Großteil der Befragten (noch) nicht realisiert ist und auch begleitende Hilfen offensichtlich noch nicht alle Betroffenen erreicht haben. -
Literaturhinweis
Gewerkschaftliche Anforderungen an ein Bundesteilhabegesetz (2015)
Zitatform
(2015): Gewerkschaftliche Anforderungen an ein Bundesteilhabegesetz. (Arbeitsmarkt aktuell 2015,07), Berlin, 10 S.
Abstract
"Die Reform der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen ist ein wichtiges Vorhaben der Bundesregierung. Der DGB begrüßt ausdrücklich das geplante so genannte Bundesteilhabegesetz. Damit das Gesetz Menschen mit Behinderung wirksam hilft, muss es aus Sicht des DGB diverse Anforderungen erfüllen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Andere Zuständigkeiten - andere Netze?: eine vergleichende Analyse der Eingliederungshilfe (2014)
Ahles, Lisa;Zitatform
Ahles, Lisa (2014): Andere Zuständigkeiten - andere Netze? Eine vergleichende Analyse der Eingliederungshilfe. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 63, H. 8, S. 215-220. DOI:10.3790/sfo.63.8.215
Abstract
"Die Eingliederungshilfe ist ein zentraler sozialrechtlicher Bedingungsfaktor der deutschen Behindertenhilfe. Als Teil des sozialen Fürsorgesystems ist sie exemplarisch für die Bedeutung der kommunalen Selbstverwaltung in der Sozialpolitik. In systematisierender Absicht zeichnet der Beitrag eine Landkarte institutioneller Zuständigkeiten in der Eingliederungshilfe im Ländervergleich. Er kommt zu dem Ergebnis, dass bei heterogener Ausgestaltung der Zuständigkeiten Konvergenz im Hinblick auf einen einheitlichen Steuerungs- und Gewährleistungsauftrag für ambulante und stationäre Leistungen zu beobachten ist. Dezentralisierung geht mit neuen Vernetzungspunkten und einer Pluralisierung der Hilfeplanverfahren einher, die gleichwertigen Verfahren und Hilfen entgegenstehen können, zugleich aber Raum für lokale Formen der Hilfe in ambulant vernetzten Settings schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Factors associated with occupational disability classification (2014)
Zitatform
Angelov, Nikolay & Marcus Eliason (2014): Factors associated with occupational disability classification. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2014,25), Uppsala, 28 S.
Abstract
"Sweden has a long tradition of labour market policies explicitly targeting job seekers with disabilities, ranging from in-work aids to subsidized employments, aiming at strengthening their position at the labour market. To ascertain that these programs are limited to the needy they are constrained to those job seekers that are classified as occupationally disabled by the Public Employment Service. In this study we have investigated the determinants of being classified as occupationally disabled by the PES. Similar to the studies on disability retirement and self-reported disability we find that men were more likely to be classified as disabled and also that higher age and various measures of socio-economic disadvantages were associated with a higher likelihood. Rather naturally, also all measures indicating poor health were associated with an increased likelihood of being classified as occupationally disabled. A final point is that over the time period under study it became increasingly likely to be classified as occupationally disabled and especially to receive a code related to mental, socio-medical, and learning disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Diversity (Management-)Diskurse in Organisationen: Behinderung als "Grenzfall"? (2014)
Zitatform
Dobusch, Laura (2014): Diversity (Management-)Diskurse in Organisationen. Behinderung als "Grenzfall"? In: Soziale Probleme, Jg. 25, H. 2, S. 268-285.
Abstract
"Der Artikel untersucht wie in Organisationen, die sich selbst als aktiv im Bereich des Diversity Management beschreiben, das Thema Behinderung verhandelt wird. Dadurch soll eine empirisch geerdete Einsicht in das Inklusions-/ Exklusionspotenzial von (diskursiven) Praktiken des Diversity Management gewonnen werden. Es zeigt sich, dass vor allem defizitorientierte Vorstellungen von Menschen mit Behinderungen fortgeschrieben werden und der Diversity (Management)-Diskurs nicht transformativ, sondern adaptiv wirkt. Die Betonung adäquater Leistungserbringung als entscheidendes Kriterium für Organisationseintritt und Fortkommen führt zu einer partiellen Inklusion jener Gruppen, bei denen eine entsprechende Übereinstimmung zwischen Leistungserwartung und -erbringung möglich erscheint (= Menschen mit physischen/sinnesbezogenen Beeinträchtigungen). Menschen mit kognitiven und/oder psychosozialen Beeinträchtigungen hingegen werden auch im Rahmen von Diversity Management als ein ,Zuviel der Differenz' ausgeschlossen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Long-term effectiveness of supported employment: 5-year follow-up of a randomized controlled trial (2014)
Zitatform
Hoffmann, Holger, Dorothea Jäckel, Sybille Glauser, Kim T. Mueser & Zeno Kupper (2014): Long-term effectiveness of supported employment. 5-year follow-up of a randomized controlled trial. In: The American Journal of Psychiatry, Jg. 171, H. 11, S. 1183-1190. DOI:10.1176/appi.ajp.2014.13070857
Abstract
"Objective:
The individual placement and support model of supported employment has been shown to be more effective than other vocational approaches in improving competitive work over 1 - 2 years in persons with severe mental illness. The authors evaluated the longer-term effects of the model compared with traditional vocational rehabilitation over 5 years.
Method:
A randomized controlled trial compared supported employment to traditional vocational rehabilitation in 100 unemployed persons with severe mental illness. Competitive work and hospital admissions were tracked for 5 years, and interviews were conducted at 2 and 5 years to assess recovery attitudes and quality of life. A cost-benefit analysis compared program and total treatment costs to earnings from competitive employment.
Results:
The beneficial effects of supported employment on work at 2 years were sustained over the 5-year follow-up period. Participants in supported employment were more likely to obtain competitive work than those in traditional vocational rehabilitation (65% compared with 33%), worked more hours and weeks, earned more wages, and had longer job tenures. Reliance on supported employment services for retaining competitive work decreased from 2 years to 5 years for participants in supported employment. Participants were also significantly less likely to be hospitalized, had fewer psychiatric hospital admissions, and spent fewer days in the hospital. The social return on investment was higher for supported employment participants, whether calculated as the ratio of work earnings to vocational program costs or of work earnings to total vocational program and mental health treatment costs.
Conclusions:
The results demonstrate that the greater effectiveness of supported employment in improving competitive work outcomes is sustained beyond 2 years and suggest that supported employment programs contribute to reduced hospitalizations and produce a higher social return on investment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Zugang zum Allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen: Bestandsaufnahme und Ergebnisse einer Expertise im Auftrag der Anti-Diskriminierungsstelle des Bundes (2014)
Kardorff, Ernst von; Ohlbrecht, Heike;Zitatform
Kardorff, Ernst von & Heike Ohlbrecht (2014): Zugang zum Allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen. Bestandsaufnahme und Ergebnisse einer Expertise im Auftrag der Anti-Diskriminierungsstelle des Bundes. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 28, H. 3, S. 267-287.
Abstract
"Auf dem Hintergrund des Forschungsstandes zum Zugang (schwer-) behinderter Menschen zum Allgemeinen Arbeitsmarkt sowie aktueller Programme zur Förderung der Arbeitsmarktinklusion im Kontext der UN-Behindertenrechtskonvention werden die zentralen Ergebnisse einer auf qualitativen Erhebungen beruhenden Expertise dargestellt, die im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zum Themenjahr 2073 'Selbstbestimmt dabei. Immer' erstellt wurde. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem Zusammenspiel zwischen sozialpsychologischen (Vorurteile, Interaktionsprobleme), verfahrensbedingten und strukturellen Barrieren, die einer Teilhabe (schwer-) behinderter Arbeitssuchender und Arbeitnehmer/innen am Arbeitsleben entgegenstehen. Befragt wurden dabei Unternehmen unterschiedlicher Größe und mit unterschiedlicher Erfüllung der Beschäftigungsquote, Fachkräfte des Vermittlungssystems sowie arbeitssuchende und beschäftigte Menschen mit Behinderungen, Am Schluss des Beitrags finden sich aus den Ergebnissen abgeleitete Empfehlungen für die Politik, für Unternehmen, Fachkräfte und die betroffenen Menschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Inklusion und Qualifikation (2014)
Kossow, Gerd; Stöckle-Schowan, Bettina;Zitatform
Kossow, Gerd & Bettina Stöckle-Schowan (2014): Inklusion und Qualifikation. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 28, H. 3, S. 242-266.
Abstract
"Der Artikel befasst sich vor dem Hintergrund der gegenwärtigen deutschen Diskussion um inklusive Bildung mit der Frage, wie ein entsprechendes Oualifikationssystem gestaltet werden kann. Ausgangspunkt ist dabei der Prozess der Entwicklung der europäischen und deutschen Oualifikationsrahmen. Weder der Diskurs über Inklusion noch der über die Entwicklung des Oualifikationssystems nimmt Bezug auf den jeweilig anderen. Notwendig wäre, im Rahmen der Qualifizierung lnklusion nicht nur als Prozessqualität zu verstehen, die durch die Gemeinsamkeit von Bildungsprozessen definiert ist, sondern auch als Ergebnisqualität, die sich an gelingender Teilhabe am Arbeitsleben misst. Entsprechend müssten Strukturen entwickelt werden, die so viel lnklusion wie möglich im Oualifikationsprozess zugleich aber auch eine spätere Teilhabe am gesellschaftlichen und Arbeitsleben ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
"Zappelphilipp" und "Hans-Guck-in-die-Luft". Trotz Aufmerksamkeitsstörung ins Berufsleben (2014)
Krawetz, Nora; Liebisch, Marion;Zitatform
Krawetz, Nora & Marion Liebisch (2014): "Zappelphilipp" und "Hans-Guck-in-die-Luft". Trotz Aufmerksamkeitsstörung ins Berufsleben. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 28, H. 2, S. 128-134.
Abstract
"Seit Jahren nehmen auch die Teilnehmer mit AD(H)S in den Berufsbildungswerken zu. Sie in Gesellschaft und Beruf zu integrieren, kann gelingen durch das Zusammenwirken eines multimodalen Behandlungskonzepts, welches das psychiatrische Setting um eine spezifische ADHS -- Gruppe ergänzt. Die Selbststeuerung des eigenen Verhaltens und der Transfer des Erlernten an den Ausbildungsplatz stellen wichtige Pfeiler zum Erreichen des Behandlungszieles dar. Diese Aspekte, das Angebot einer Nachsorgegruppe sowie die Netzwerkstrukturen eines Berufsbildungswerks dienen der langfristigen Sicherung von Behandlungserfolg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Coaching disadvantaged young people: evidence from firm level data (2014)
Zitatform
Mohrenweiser, Jens & Friedhelm Pfeiffer (2014): Coaching disadvantaged young people. Evidence from firm level data. (ZEW discussion paper 2014-054), Mannheim, 24 S.
Abstract
"In Germany, apprenticeship training firms currently face a shrinking number of qualified school-leavers because of smaller birth cohorts and an increasing proportion of school leavers aiming for higher education. This paper investigates whether a programme that supports firms to train disadvantaged youth can reduce recruiting difficulties in apprentice training firms. Based on unique firm-level data from the metal and electronic industry in Ba-den-Württemberg from 2010 to 2013, we apply instrumental variable and difference-in-difference estimations and find no significant short-term causal impact of the programme." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Berufliche Bewältigungsstrategien und 'Behinderung': Undoing Disability am Beispiel hochqualifizierter Menschen mit einer Hörschädigung (2014)
Popescu-Willigmann, Silvester;Zitatform
Popescu-Willigmann, Silvester (2014): Berufliche Bewältigungsstrategien und 'Behinderung'. Undoing Disability am Beispiel hochqualifizierter Menschen mit einer Hörschädigung. Wiesbaden: Springer VS, 224 S. DOI:10.1007/978-3-658-03990-5
Abstract
"Normalisierungs- und Normierungspraxen der Mehrheitsgesellschaft schließen Menschen mit zugeschriebener Behinderung von der gleichberechtigten Teilhabe am Erwerbsleben aus. Der Autor geht von einer kulturellen Genese behindernd wirkender sozialer Praktiken aus und rekonstruiert aus dieser Perspektive die Laufbahnen hochqualifizierter, beruflich erfolgreicher Menschen mit einer signifikanten Hörschädigung. Der Autor entwickelt ein Modell ihres 'Kampfes um (berufliche) Anerkennung', in dessen Zentrum Bewältigungsstrategien stehen. Das Buch bietet Anknüpfungspunkte für weitere Forschung sowie Anregungen für Betroffene und die organisierte Selbsthilfe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
Workplace care: a sensible form of support to convalescents from occupational injuries or diseases (2014)
Taddicken, Markus;Zitatform
Taddicken, Markus (2014): Workplace care: a sensible form of support to convalescents from occupational injuries or diseases. In: International Journal of Disability Management, Jg. 9, S. 1-1. DOI:10.1017/idm.2014.28
Abstract
"In order to ensure the success of medical and occupational rehabilitation, the BGW - the occupational insurer - offers its clients to accompany them at the workplace. This aims at transferring the working methods, which the rehabilitant has acquired during rehabilitation and are therefore partly new to him, into operational practice and at verifying their fitness for practical applicability. Apart from that, this shall facilitate to identify factors jeopardizing reintegration and to beneficially influence them, if possible. Work is resumed with the approval by the client in question and their employer, accompanied by a specialized workplace attendant. Depending on the severity of the health impairment and on the prevailing contextual factors, such care is provided on an hourly or daily basis for one or up to several weeks. Thereby, the workplace attendant refers the client to the most reasonable and gentle mode of working that is possible. Moreover, the workplace attendant takes care of potential difficulties arising during the stage of resuming employment, in order to work out strategies early on for ensuring the success of rehabilitation and for transferring such strategies to operational practice, jointly with all parties involved, including the BGW rehab managers. The potential need for qualification, following the motto of 'Occupational placement comes before qualification', is thereby identified at an early stage and in a purposeful way. Principal Experience and Summary: Workplace care facilitates highly practice-oriented reintegration; Difficulties in the reintegration process are identified at an early stage; Workplace accompaniment gears prevention very effectively to rehabilitation. Clients as well as employers perceive such support provided by the BGW as being sensible and helpful." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Anders und doch Gleich. Junge Menschen mit Autismus zwischen Ausbildung und Arbeitswelt (2014)
Wegner, Renate;Zitatform
Wegner, Renate (2014): Anders und doch Gleich. Junge Menschen mit Autismus zwischen Ausbildung und Arbeitswelt. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 28, H. 2, S. 120-127.
Abstract
"Eine größer werdende Anzahl von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit autistischen Symptomen in ihren Begabungen zu fördern und sozial schwieriges Verhalten zu mindern, ist eine Herausforderung für unsere Gesellschaft und ihre Institutionen. Im folgenden Beitrag wird dargelegt, wie man sich dieser Aufgabe an einem Berufsbildungswerk konzeptuell stellen kann: durch ein multiprofessionelles Team werden am Einzelfall orientierte Behandlungen und ein spezifisches einjähriges Gruppentraining angeboten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Integration schwerbehinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt: gute Beispiele aus den Landkreisen (2014)
Zitatform
(2014): Integration schwerbehinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt. Gute Beispiele aus den Landkreisen. (Veröffentlichungen des Vereins für Geschichte der Deutschen Landkreise 124), Berlin, 24 S.
Abstract
"Die Broschüre enthält eine Reihe von Beispielen, wie die Arbeitsmarktintegration von schwerbehinderten Menschen, die Arbeitslosengeld II beziehen, in den Landkreisen umgesetzt wird. Die Beispiele reichen von der Bildung spezialisierter Teams im Jobcenter über Konzepte zur Stabilisierung der Beschäftigungsfähigkeit und Qualifikation bis hin zur verstärkten Sensibilisierung und Förderung der Einstellungsbereitschaft bei Arbeitgebern." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Potenziale von Menschen mit Behinderung erkennen, fördern und einsetzen: das ganzheitliche Personalmanagement der Bundesagentur für Arbeit (Nürnberg) (2013)
Behrens, Beatrix; Kühn, Michael;Zitatform
Behrens, Beatrix & Michael Kühn (2013): Potenziale von Menschen mit Behinderung erkennen, fördern und einsetzen. Das ganzheitliche Personalmanagement der Bundesagentur für Arbeit (Nürnberg). In: S. Böhm, M. K. Baumgärtner & D. J. G. Dwertmann (Hrsg.) (2013): Berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung : Best Practices aus dem ersten Arbeitsmarkt, S. 169-181.
Abstract
"Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat als Unterzeichnerin der deutschen Charta der Vielfalt im Rahmen ihres demografiesensiblen Personalmanagements mit dem Aufbau eines professionellen Diversity-Managements einen strategischen und integrativen Ansatz zur Förderung von Chancengleichheit entwickelt. Ein wichtiges Handlungsfeld ist hierbei - mit jahrzehntelanger Tradition - die Förderung von Menschen mit Behinderung. Beginnend mit der Rekrutierung fördert die BA die vielfältigen und unterschiedlichen Kompetenzen im Rahmen ihres Talentmanagements. Vielfältige Maßnahmen und Instrumente ermöglichen ein auf den individuellen Bedarf zugeschnittenes behinderungs- und alternsgerechtes Arbeiten und Lernen. Dreh- und Angelpunkt ist ein systematischer Leistungs- und Entwicklungsdialog zwischen Führungskraft und Mitarbeiter/-in. Hier wird die individuelle Entwicklung abgestimmt, aber auch die Gestaltung der Qualität der Arbeitsbeziehung und behinderungsspezifische Themen bis hin zum Einsatz technischer Hilfsmittel offen angesprochen. Berücksichtigt wird auch die individuelle Berufs- und Lebensplanung. Die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit über Kompetenzentwicklung einerseits und einer auf Prävention ausgerichteten Gesundheitsförderung andererseits, sind zentrale Handlungsfelder eines modernen Personalmanagements. Die BA verbindet mit ihrer Personalpolitik auch die Erwartung, die Arbeitgeberattraktivität für künftige Nachwuchs- und Fachkräfte (auch mit schwerer Behinderung) zu steigern; im Zeichen demografischer und gesellschaftlicher Entwicklungen ein entscheidender Vorteil." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung: Best Practices aus dem ersten Arbeitsmarkt (2013)
Zitatform
Böhm, Stephan, Miriam K. Baumgärtner & David J.G. Dwertmann (Hrsg.) (2013): Berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung. Best Practices aus dem ersten Arbeitsmarkt. Berlin: Springer, 373 S. DOI:10.1007/978-3-642-34784-9
Abstract
"Die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderung ist ein zentrales, jedoch noch zu wenig beachtetes Thema des Personalmanagements. Das vorliegende Buch stellt Best-Practice-Beispiele aus dem ersten Arbeitsmarkt vor. Es entstand am Center for Disability and Integration der Universität St. Gallen (CDI-HSG). Inspiriert durch den 'Com(mitment) To Act(ion)'-Wettbewerb werden verschiedenste Unternehmensbeispiele zentralen Handlungsfeldern des Personalmanagements zugeordnet. Hierdurch sollen Führungskräften und Personalverantwortlichen geeignete Konzepte an die Hand gegeben werden, um die Inklusion von Menschen mit Behinderung aktiv voran zu treiben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek
Aspekt auswählen:
Aspekt zurücksetzen
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
-
Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
-
Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
-
Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
