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Dossier

Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf

Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.

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im Aspekt "Psychisch Beeinträchtigte"
  • Literaturhinweis

    Improving benefit systems and employment services for jobseekers with mental ill-health (2015)

    Zitatform

    (2015): Improving benefit systems and employment services for jobseekers with mental ill-health. In: OECD (Hrsg.) (2015): Fit Mind, Fit Job, S. 141-173. DOI:10.1787/9789264228283-9-en

    Abstract

    "The ability of benefit systems to identify clients’ mental illness is crucial to helping them back into the labour market quickly and sustainably. Mental ill-health is highly prevalent not only among disability benefit recipients, but also among unemployment and social assistance recipients. Across OECD countries, between one-third and one-half of all benefit recipients suffer from mental ill-health. Activation policies can assure fast return to work for those people and prevent high caseloads in the disability benefit scheme." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Supported employment - improving competitive employment for people with mental illness: the role of motivation and social network (2014)

    Brantschen, Elisabeth; Kawohl, Wolfram ; Bärtsch, Bettina; Rössler, Wulf ; Nordt, Carlos ;

    Zitatform

    Brantschen, Elisabeth, Wolfram Kawohl, Wulf Rössler, Bettina Bärtsch & Carlos Nordt (2014): Supported employment - improving competitive employment for people with mental illness. The role of motivation and social network. In: Journal of Vocational Rehabilitation, Jg. 40, H. 1, S. 41-47. DOI:10.3233/JVR-130661

    Abstract

    "Background: Self-motivation, subjective norms, and support of social network are central factors in supported employment.
    Objective: To measure these factors a short questionnaire was developed and tested.
    Methods: 116 people with mental illness were enrolled. RESULTS: In the present study we found that self-motivation was high; 98% of the consumers think competitive employment is important or very important. The perceived motivation of the social network was also high, but significantly lower than self-motivation. Furthermore, the consumers assume that their social network supports their desire to work.
    Conclusion: People with mental illness are motivated to work, they are not idle." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Perspektiven für junge Menschen mit Autismus in Berufsbildungswerken (2014)

    Dalferth, Matthias;

    Zitatform

    Dalferth, Matthias (2014): Berufliche Perspektiven für junge Menschen mit Autismus in Berufsbildungswerken. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 28, H. 4, S. 319-333.

    Abstract

    "In westliche Gesellschaften gelten nach wie vor lediglich 5 bis 6 Prozent der Menschen aus dem autistischen Spektrum als kompetitiv beschäftigt. Seit einem Jahrzehnt ist man bemüht, die Beschäftigungszahlen durch spezielle Firmengründungen, durch Unterstützte Beschäftigung und die außerbetriebliche Ausbildung in BBW zu erhöhen. Als insgesamt erfolgreich und nachhaltig haben die Bemühungen der BBW zu gelten, die sich für die berufliche Qualifizierung dieses Personenkreises einsetzen: So ergab eine Befragung von 12 BBW, dass die Anzahl der Geförderten auf 649 Personen im Jahr 2013 angewachsen ist. Von den jungen Menschen, die bereits eine Ausbildung erfolgreich abschließen konnten, befanden sich zum Untersuchungszeitpunkt 40,5% in einem regulären Beschäftigungsverhältnis auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt,12,2% starteten eine weiterqualifizierende Ausbildung oder ein Studium, 2,3% standen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung, 4,6% hatten eine Tätigkeit in einer WfbM aufgenommen und 40,4% galten noch als arbeitsuchend. Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass Menschen mit Autismus erfolgreich ausgebildet werden können, jedoch spezielle Unterstützung beim beruflichen Einstieg benötigen. Längsschnittuntersuchungen zeigen allerdings, dass 2 von 3 Absolventen mittelfristig kompetitiv tätig werden. Die hohe Vermittlungsdiskrepanz zwischen einigen BBW legt nahe, BBW-interne Leitlinien zu entwickeln, in denen Standards für die Förderung dieses Personenkreises festgelegt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Zunahme psychischer Krankheitsbilder im Berufsbildungswerk: wie lässt sich dieser Umstand erklären und bewältigen? (2014)

    Henkelmann, Thomas;

    Zitatform

    Henkelmann, Thomas (2014): Die Zunahme psychischer Krankheitsbilder im Berufsbildungswerk. Wie lässt sich dieser Umstand erklären und bewältigen? In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 28, H. 2, S. 110-119.

    Abstract

    "Psychische Störungen nehmen in den Berufsbildungswerken zu, obwohl Kohortenstudien keine generelle Zunahme in der Bevölkerung belegen. Dieser diskrepante Befund scheint der speziellen Stichprobe Berufsbildungswerk geschuldet zu sein, da sich hier junge Erwachsene aus bildungsfernen Schichten, mit geringem Erziehungskapital, gezeichnet von riskanten psychosozialen Verhaltensweisen und Lebensstilen sammeln. Die Zunahme an psychischen Störungen im BBW korreliert aber wahrscheinlich auch mit dem Umstand, dass junge Erwachsene mit psychischen Krankheiten einem verstärkten Mechanismus der gesellschaftlichen Ausgrenzung unterliegen, der insbesondere in der Schule und Arbeitswelt greift. Dabei zeigt sich, dass das gestiegene Bewusstsein (Awareness) hinsichtlich psychischer Krankheiten keinesfalls bedeutet, dass die gesellschaftliche Toleranz gegenüber psychischen Erkrankungen gestiegen wäre." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    DSM-IV-TR Axes-I and II mental disorders in a representative and referred sample of unemployed youths: results from a psychiatric liaison service in a job centre (2014)

    Reissner, Volker ; Mühe, B.; Kuhnigk, Olaf; Hebebrand, Johannes ; Kis, Bernhard ; Wellenbrock, S.; Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Reissner, Volker, B. Mühe, S. Wellenbrock, Olaf Kuhnigk, Bernhard Kis, Hans Dietrich & Johannes Hebebrand (2014): DSM-IV-TR Axes-I and II mental disorders in a representative and referred sample of unemployed youths. Results from a psychiatric liaison service in a job centre. In: European psychiatry, Jg. 29, H. 4, S. 239-245., 2013-07-01. DOI:10.1016/j.eurpsy.2013.06.001

    Abstract

    "Objectives: Increased levels of anxiety, depression and alcohol abuse are associated with unemployment. This study compares both DSM-IV-TR Axis-I and Axis-II mental disorders between a representative and a referred sample of unemployed youths aged 16.0 to 24.9.
    Methods: One hundred subjects were randomly recruited on the premises of the vocational services centre in the urban region of Essen, Germany (representative sample, RS). One hundred and sixty-five subjects constituting the 'clinical sample' (CS) were preselected and referred by case managers to the onsite psychiatric liaison service. Structured Clinical Interviews for DSM-IV (SCID-I and -II), measures of psychopathology and health service utilization were administered.
    Results: Ninety-eight percent and 43% of CS and RS subjects fulfilled DSM-IV criteria for mental disorders. Mood-, anxiety- and substance-related disorders were the most common Axis-I disorders in both samples. Personality disorders were diagnosed significantly more frequently in the CS. Despite the more severe psychopathology in subjects with mental disorders from the CS compared to the RS, no differences were found for recent mental health service utilisation.
    Conclusion: Because the sample of unemployed youths referred by case managers was significantly more disturbed in psychiatric terms, such a pre-selection is deemed useful in conjunction with a psychiatric liaison service on the premise of a job centre." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Teilhabe am Arbeitsleben bei Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen (2014)

    Stengler, Katarina ; Riedel-Heller, Steffi G.; Becker, Thomas;

    Zitatform

    Stengler, Katarina, Thomas Becker & Steffi G. Riedel-Heller (2014): Teilhabe am Arbeitsleben bei Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen. In: Fortschritte der Neurologie, Psychiatrie, Jg. 82, H. 1, S. 43-53. DOI:10.1055/s-0033-1356142

    Abstract

    "Ziele des Beitrags sind Folgende:
    - einen Einblick in die Thematik der Rehabilitation bei Menschen mit psychischen Erkrankungen zu geben
    - Wissen über Formen und gesetzliche Rahmenbedingungen für Rehabilitation in Deutschland zu vermitteln
    - rehabilitatives Handeln als komplexen, dynamischen Prozess zu definieren, bei dem es um die Förderung von Kompetenzentwicklung und Gesundheitsverhalten sowie um das Überwinden von Defizitorientierung bei Menschen mit psychischen Erkrankungen geht
    - die große Bedeutung, die Maßnahmen zur Förderung der Teilhabe psychisch kranker Menschen am Arbeitsleben im Gesamtprozess der Rehabilitation haben sollten, hervorzuheben -unterschiedliche Strategien beruflicher Rehabilitation, v.?a. international erfolgreiche Modelle, aufzuzeigen" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation bei schweren psychischen Erkrankungen (2014)

    Stengler, Katarina ; Becker, Thomas; Riedel-Heller, Steffi G.;

    Zitatform

    Stengler, Katarina, Steffi G. Riedel-Heller & Thomas Becker (2014): Berufliche Rehabilitation bei schweren psychischen Erkrankungen. In: Der Nervenarzt, Jg. 85, H. 1, S. 97-107. DOI:10.1007/s00115-013-3846-0

    Abstract

    "Arbeit ist nicht nur ein Bedürfnis, sondern auch ein Grundrecht aller Menschen. Berufliche Tätigkeit hat in der Psychiatrie eine lange Tradition; ihr wurde zu allen Zeiten ein großer Stellenwert im therapeutischen Prozess beigemessen. Für die berufliche Rehabilitation gibt es in Deutschland hinreichende gesetzliche Grundlagen, gute Evidenz einzelner Maßnahmen und eine breite Basis für strukturelle Umsetzungen. Erfahrungen aus international erfolgreichen Modellen finden allerdings noch zu wenig Anwendung in der praktischen Gestaltung, was die zurückhaltenden Erfolge bei der Integration psychisch Kranker in den ersten Arbeitsmarkt erklärt. Auf der Basis des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstandes wird dargestellt, wie berufliche Rehabilitation bei Menschen mit psychischen Erkrankungen erfolgreich sein kann. Orientiert an den sozialrechtlichen Gegebenheiten in Deutschland werden Formen, Inhalte, konzeptuelle Schwerpunkte und Organisationsstrukturen der Rehabilitation mit ihren Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt. Mit Blick auf internationale Perspektiven der Rehabilitation bleibt abschließend der Konsens darüber, dass zukünftig Versorgungssysteme anzustreben sind, die Prävention, kurative Behandlung, Rehabilitation und Nachsorge besser miteinander verzahnen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Anders und doch Gleich. Junge Menschen mit Autismus zwischen Ausbildung und Arbeitswelt (2014)

    Wegner, Renate;

    Zitatform

    Wegner, Renate (2014): Anders und doch Gleich. Junge Menschen mit Autismus zwischen Ausbildung und Arbeitswelt. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 28, H. 2, S. 120-127.

    Abstract

    "Eine größer werdende Anzahl von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit autistischen Symptomen in ihren Begabungen zu fördern und sozial schwieriges Verhalten zu mindern, ist eine Herausforderung für unsere Gesellschaft und ihre Institutionen. Im folgenden Beitrag wird dargelegt, wie man sich dieser Aufgabe an einem Berufsbildungswerk konzeptuell stellen kann: durch ein multiprofessionelles Team werden am Einzelfall orientierte Behandlungen und ein spezifisches einjähriges Gruppentraining angeboten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Positionspapier der Deutschen Rentenversicherung zur Bedeutung psychischer Erkrankungen in der Rehabilitation und bei Erwerbsminderung (2014)

    Abstract

    "Die Deutsche Rentenversicherung hat ein Positionspapier zur Bedeutung psychischer Erkrankungen in der Rehabilitation und bei Erwerbsminderung veröffentlicht. Damit reagiert die Deutsche Rentenversicherung auf die Entwicklungen in den vergangenen Jahren, in denen sich deutschland- und weltweit eine zunehmende Relevanz psychischer Störungen gezeigt hat. Rehabilitations- und Rentenstatistiken und Daten zu Arbeitsunfähigkeitszeiten der Krankenkassen unterstreichen die wachsende Bedeutung psychischer Erkrankungen innerhalb des Gesundheitssystems. Das Positionspapier stellt aktuelle Daten und Fakten zusammen, bewertet diese und entwickelt daraus Handlungsempfehlungen für die Praxis. Es legt dar, an welchen Stellen wichtige Handlungsfelder für die Rentenversicherung, aber auch für andere Akteure im Gesundheitswesen bestehen. Die Darstellung orientiert sich - soweit möglich - an den Phasen des Behandlungsprozesses, ausgehend vom Reha-Zugang bis zur beruflichen Wiedereingliederung. Somit werden sowohl die Primärprävention als auch die Sekundär- und Tertiärprävention thematisiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Effects of psychiatric disorders on labor market outcomes: a latent variable approach using multiple clinical indicators (2013)

    Banerjee, Souvik; Lahiri, Kajal ; Chatterji, Pinka ;

    Zitatform

    Banerjee, Souvik, Pinka Chatterji & Kajal Lahiri (2013): Effects of psychiatric disorders on labor market outcomes. A latent variable approach using multiple clinical indicators. (CESifo working paper 4260), München, 54 S.

    Abstract

    "In this paper, we estimate the effect of psychiatric disorders on labor market outcomes using a structural equation model with a latent index for mental illness, an approach that acknowledges the continuous nature of psychiatric disability. We also address the potential endogeneity of mental illness using covariance instruments as suggested in Lewbel (2012), thus not requiring questionable exclusion restrictions for identification. Data come from the US National Comorbidity Survey - Replication (NCS-R) and the National Latino and Asian American Study (NLAAS). We find that depression and generalized anxiety disorder detract from the employment and labor force participation of males and females; however, we do not find evidence of adverse effects of panic attack or social phobia on any work outcomes of either males or females. After addressing the potential endogeneity of mental illness, we continue to find that mental illness adversely affects employment and labor force participation for both males and females, but the effect on weeks worked and days missed at work are significant for males only. Using our structural model we assess the policy implications of some of the recommendations in the Affordable Care Act, relating to expansion of benefits for mental health and substance use disorder benefits. We find potential gains in employment for 3.2 million individuals and reduction in workplace cost of absenteeism of $18.9 billion due to improved mental health of individuals who are in most need of treatment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Versorgungssituation von Langzeitarbeitslosen mit psychischen Störungen (2013)

    Bühler, B.; Hegerl, U.; Mahler, A.; Preiß, B.; Berger, R.; Liwowsky, I.; Kocalevent, R.; Carl, P.;

    Zitatform

    Bühler, B., R. Kocalevent, R. Berger, A. Mahler, B. Preiß, I. Liwowsky, P. Carl & U. Hegerl (2013): Versorgungssituation von Langzeitarbeitslosen mit psychischen Störungen. In: Der Nervenarzt, Jg. 84, H. 5, S. 603-607. DOI:10.1007/s00115-011-3457-6

    Abstract

    "Unbehandelte psychische Erkrankungen bei Langzeitarbeitslosen stellen ein medizinisches Problem und zudem ein beseitigbares Vermittlungshemmnis in den Arbeitsmarkt dar. Ziel der Studie ist die Erfassung des Diagnosespektrums und des Behandlungsstatus bei älteren Langzeitarbeitslosen (≥ 50 Jahre), die von Arbeitsvermittlern des Jobcenters in München wegen psychischer Probleme in ein Zentrum für psychosoziales Coaching weitergeleitet wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Lernen und arbeiten in der Werkstatt für behinderte Menschen: Berufliche Bildung, Arbeit und Mitwirkung bei psychischer Erkrankung (2013)

    Grampp, Gerd; Triebel, Anke;

    Zitatform

    Grampp, Gerd & Anke Triebel (2013): Lernen und arbeiten in der Werkstatt für behinderte Menschen. Berufliche Bildung, Arbeit und Mitwirkung bei psychischer Erkrankung. (Forschung für die Praxis - Hochschulschriften), Köln: Psychiatrie Verlag, 216 S.

    Abstract

    "Werkstätten für behinderte Menschen sind Teil der Arbeitswelt und bieten Menschen mit psychischer Behinderung eine ihrer Erkrankung angemessene berufliche Tätigkeit. Neben Arbeitsplätzen, die mit denen des allgemeinen Arbeitsmarkts vergleichbar sind, sollen sie eine angemessene berufliche Bildung anbieten und den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt anbahnen.
    Ausgangspunkt des Buches ist ein Projekt, dessen Ziel es war, eine Konzeption für die berufliche Qualifizierung von psychisch kranken Menschen in der Reha-Werkstatt unter besonderer Berücksichtigung der ethischen und gesetzlichen Vorgaben zu entwickeln. Das ermöglicht den Autoren, mit sehr engem Praxisbezug in die theoretischen, juristischen und politischen Bedingungen grundlegender Prozesse einzuführen und Modelle aus der Praxis vorzustellen. Den zweiten Teil bilden Handlungsanleitungen mit Materialien, z.B. zur Gestaltung des ersten Arbeitstages, zu Testverfahren, zur Didaktik und Methodik der beruflichen Bildung, zur produktiven und qualifikationsorientierten Arbeitsgestaltung und zur Gestaltung der Beteiligung (Partizipation). Hieraus sind ganz konkrete Hilfestellungen für die eigene Praxis der Leserinnen und Leser ableitbar. Neue Orientierungen für die Werkstätten ergeben sich aus dem UN-Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung (UN-Behindertenrechtskonvention), der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF), dem Fachkonzept der Arbeitsagentur für das Eingangsverfahren und den Berufsbildungsbereich der Werkstatt und dem Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen. Stichworte für die Veränderung sind Inklusion und Partizipation, Behinderung als Ergebnis von Funktionseinschränkungen der Person und von Barrieren in der Umwelt, Berufsbildorientierung der Qualifizierung und die Möglichkeit der Zertifizierung des erworbenen Wissens und Könnens." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Menschen mit Asperger-Syndrom in der Berufsberatung (2013)

    Matteo, Doris;

    Zitatform

    Matteo, Doris (2013): Menschen mit Asperger-Syndrom in der Berufsberatung. In: Panorama. Bildung, Beratung, Arbeitsmarkt H. 1, S. 22-23.

    Abstract

    "Trotz bemerkenswerter Fähigkeiten in Spezialgebieten ist die berufliche Integration von Personen mit dem Asperger-Syndrom unbefriedigend. Sie sind auf Beratungen und Ausbildungsplätze angewiesen, die ihre Eigenheiten berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Psychisch Kranke im Arbeitsleben: strukturelle Probleme der Teilhabe und Lösungsansätze (2013)

    Stähr, Jan;

    Zitatform

    Stähr, Jan (2013): Psychisch Kranke im Arbeitsleben. Strukturelle Probleme der Teilhabe und Lösungsansätze. In: Soziale Arbeit, Jg. 62, H. 8, S. 323-328.

    Abstract

    "Die Fortschritte in der psychiatrischen Versorgung, die durch die Psychiatriereform erzielt wurden, sind im Bereich der Teilhabe von psychisch kranken Menschen am Arbeitsleben nur sehr bescheiden ausgefallen. Strukturell ist dies einer Sichtweise geschuldet, nach der Menschen mit psychischen Erkrankungen fit für den Arbeitsmarkt zu sein, und nicht umgekehrt die Strukturen so beschaffen sein müssen, dass sie den Erfordernissen von psychisch kranken Menschen entsprechen. Mit dieser Logik versucht das Prinzip des 'supported employment', die im Sozialgesetzbuch verankerte 'Unterstützte Beschäftigung', zu brechen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was bringt psychisch Kranke nachhaltig in Arbeit?: "Supported employment“ vs. „pre-vocational Training" (2012)

    Brieger, Peter; Hoffmann, Holger ;

    Zitatform

    Brieger, Peter & Holger Hoffmann (2012): Was bringt psychisch Kranke nachhaltig in Arbeit? "Supported employment“ vs. „pre-vocational Training". In: Der Nervenarzt, Jg. 83, H. 7, S. 840-846. DOI:10.1007/s00115-011-3470-9

    Abstract

    "Menschen mit psychischen Erkrankungen sind oft ohne Arbeit. Dabei kommt Arbeit eine wesentliche Rolle zur Gesundung zu. Entsprechende Ergebnisse der DGPPN S3-Leitlinie „Psychosoziale Therapien“ werden dargestellt. Im Sinne der evidenzbasierten Medizin hat sich „supported employment“ („first place then train“) unzweifelhaft als wirksamste Maßnahme erwiesen. Bislang fehlt es aber insbesondere in Deutschland an entsprechenden flächendeckenden Angeboten. Mit „pre-vocational training“ (PVT) sind dagegen solche gemeint, die erst trainieren und dann einen Arbeitsplatz suchen (in Deutschland beispielsweise RPK-Maßnahmen [Einrichtungen zur Rehabilitation psychisch kranker Menschen]). Für die Wirksamkeit von RPK-Maßnahmen gibt es ebenfalls Belege. Die UN-Behindertenrechtskonvention hat das Recht auf gleiche Arbeit und angemessene Ausbildung formuliert. Hieraus erwächst eine Verpflichtung zur „Normalisierung“, der das gegenwärtige Deutsche Versorgungssystem nur eingeschränkt gerecht wird." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Vocational training and inclusion for people with autism (2012)

    Dalferth, Matthias; Baumgartner, Frank; Vogel, Heike;

    Zitatform

    Dalferth, Matthias (2012): Vocational training and inclusion for people with autism. (Berichte aus der Sozialwissenschaft), Aachen: Shaker, 145 S.

    Abstract

    "The publication deals with results of three research projects that were conducted between 2003 and 2011 in vocational training centres on behalf of the German Ministry of Labour and Social Affairs. The projects focused on possibilities of vocational training and qualification for people with ASD as well as on vocational participation and inclusion on the regular labour market. The aim of the projects was to identify people with autism who are qualified for vocational training and apprenticeship, and to find out what barriers impede job qualification." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ambulante berufliche Rehabilitation psychisch erkrankter Menschen (2012)

    Eichert, H.-C.;

    Zitatform

    Eichert, H.-C. (2012): Ambulante berufliche Rehabilitation psychisch erkrankter Menschen. In: Die Rehabilitation, Jg. 51, H. 3, S. 181-188. DOI:10.1055/s-0031-1273708

    Abstract

    "Untersucht wurde die Teilnehmerstruktur und der Erfolg einer ambulanten beruflichen Rehabilitationsmaßnahme für Menschen mit psychischer Erkrankung (Integrationsseminar) (1994-2009, n=703), die einem individualisierten Rehabilitationskonzept folgt. Die Ergebnisse zeigen, dass das Durchschnittsalter und der Anteil der Teilnehmer mit psychotischen Erkrankungen im Laufe der Jahre angestiegen sind. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen war insgesamt sehr hoch und ist im Zeitraum 2002-2005 stark angestiegen. Je nach Abschlussjahr schwankt der Anteil erfolgreicher Teilnehmer zwischen 50% und 60%. Der Rehabilitationserfolg hat sich als relativ stabil erwiesen (rs= 0,52-0,83) und steht mit Belastbarkeit, Alter und Dauer der Arbeitslosigkeit in Zusammenhang. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit frühzeitiger Hilfen zur Teilhabe am Arbeitsleben, denn mit zunehmender Dauer der Arbeitslosigkeit vor Beginn einer Rehabilitation nimmt die Wahrscheinlichkeit ihres Erfolgs ab. Insgesamt erweist sich das Konzept individueller ambulanter beruflicher Rehabilitation als sehr erfolgreich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Disability and supported employment: impact on employment, income, and allowances (2012)

    Germundsson, Per ; Danermark, Berth ; Gustafsson, Johanna; Lind, Martin;

    Zitatform

    Germundsson, Per, Johanna Gustafsson, Martin Lind & Berth Danermark (2012): Disability and supported employment. Impact on employment, income, and allowances. In: International journal of rehabilitation research, Jg. 35, H. 3, S. 263-269.

    Abstract

    "In diesem Artikel untersuchen wir das Konzept der unterstützten Beschäftigung und ihre Auswirkung auf Aspekte wie den Erwerbsstatus, das verfügbare Einkommen und den Umfang der Beihilfe speziell mit Bezug auf eine Gruppe mit behinderten Personen. Bei dieser Untersuchung befassten wir uns schwerpunktmäßig mit psychiatrisch erkrankten Personen. Unter unterstützter Beschäftigung versteht man einen beruflichen Rehabilitationsservice, dessen erklärtes Ziel die Befähigung der sowie eine wettbewerbsorientierte Beschäftigung für die Betroffenen sind. Hinzugezogen wurden Daten von zwei schwedischen Organisationen, deren Leistungsangebot auf einer unterstützten Beschäftigung beruht. Zwei Gruppen wurden berücksichtigt: eine Gruppe mit Personen, die eine berufliche Rehabilitation entsprechend dem unterstützten Beschäftigungsansatz erhielten, und die andere Gruppe mit Personen, die eine unterstützte Beschäftigung ablehnten (Kontrollgruppe). Die Gruppen wurden im Einklang mit einem Design 'vor und nach der Intervention' untersucht. Die ergebnisorientierten Messgrößen wurden retrospektiv analysiert. Die Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass die Personen, die sich unterstützten Beschäftigungsmaßnahmen unterzogen, schneller eine Anstellung fanden, ein höheres verfügbares Einkommen und gleichzeitig niedrigere Beihilfebeträge bezogen. Das gleiche Muster wie für die allgemeine Population trat auf bei Personen mit psychiatrischer Erkrankung. Eine berufliche Rehabilitation auf der Grundlage der Prinzipien der unterstützten Beschäftigung kann eine äußerst effektive Maßnahme für einzelne Personen sein, um eine Anstellung, ein besseres verfügbares Einkommen und erheblich weniger Beihilfebeträge zu bekommen. Die Intervention sollte den jeweiligen Bedürfnissen angepasst werden, statt den organisatorischen Regelungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Eingliederung von Mitarbeitern mit psychischen Erkrankungen: Handlungsbedarf aus Sicht betrieblicher Akteure (2011)

    Freigang-Bauer, Ingra; Gröben, Ferdinand;

    Zitatform

    Freigang-Bauer, Ingra & Ferdinand Gröben (2011): Eingliederung von Mitarbeitern mit psychischen Erkrankungen. Handlungsbedarf aus Sicht betrieblicher Akteure. (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 224), Düsseldorf, 97 S.

    Abstract

    "Mit Maßnahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) soll die Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit nach längerer Erkrankung gesichert werden. Die Studie beschäftigt sich mit der Frage, welchen Handlungsbedarf betriebliche Akteure sehen und welche Unterstützung sie wünschen.
    Es wurde eine Online-Befragung durchgeführt und anschließend die Ergebnisse mit einem Expertenkreis diskutiert. An der Befragung nahmen 130 betriebliche Akteure sowie 25 externe Experten teil.
    Das Ergebnis: BEM ist zwar als Thema angekommen, aber es besteht ein großes Informations- und Umsetzungsdefizit bei kleinen und kleinsten Unternehmen. Kritisch wird der Erfolg der Maßnahmen eingeschätzt: In erster Linie wegen des Fehlens geeigneter Arbeitsplätze. Als weiteres Problem werden 'schwierige Eingliederungsfälle' angegeben, insbesondere bei Mitarbeitern mit psychischen Schwierigkeiten. Die Unternehmen berichten von fehlender Akzeptanz des BEM in solchen Fällen sowohl bei Führungskräften als auch Mitarbeitern.
    Zwei Drittel der Befragten sehen Verbesserungsbedarf. Möglichkeiten werden in einer verstärkten Hilfe durch externe Einrichtungen vermutet. Die Bedeutung einer verstärkten Kooperation wird durch die Einschätzung unterstrichen, dass ein Drittel der Unternehmen glaubt, in Zukunft mit einer Zunahme psychisch erkrankter Mitarbeiter nicht alleine erfolgreich umgehen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Barriers to employment among women with complex episodic disabilities (2010)

    Vick, Andrea; Lightman, Ernie;

    Zitatform

    Vick, Andrea & Ernie Lightman (2010): Barriers to employment among women with complex episodic disabilities. In: Journal of Disability Policy Studies, Jg. 21, H. 2, S. 70-80. DOI:10.1177/1044207309358588

    Abstract

    "The expansion of the global economy, characterized by shifts in the organization of labor markets, has increased demands for flexible employment. Changes from standard, permanent employment relationships to nonstandard or 'precarious' work arrangements have become the normative template in many work settings. Although significant scholarship explores precarious employment among the nondisabled, little work examines precarious work among persons with disabilities, especially women. Drawing on a secondary analysis of a series of longitudinal, semistructured interviews, this article explores the personal and structural barriers to employment that five women with complex episodic disabilities identify as welfare recipients within the context of precarious employment. Implications for practice relationships and policy that consider an alternative understanding of (dis)ability and employability as a contingent, fluid embodiment are considered." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Integration von chronisch psychisch kranken Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt: eine Studie zu prädiktiven Faktoren am Beispiel eines Integrationsprojektes in Deutschland (2009)

    Hundsdörfer, Tanja;

    Zitatform

    Hundsdörfer, Tanja (2009): Integration von chronisch psychisch kranken Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Eine Studie zu prädiktiven Faktoren am Beispiel eines Integrationsprojektes in Deutschland. Tübingen, 167 S.

    Abstract

    "Für die ca. 500.000 Menschen im erwerbsfähigen Alter, die mit einer chronischen psychischen Erkrankung leben müssen sollten Möglichkeiten geschaffen werden wieder am Arbeitsleben teilzuhaben. Dies geschieht in den USA, Europa und auf anderen Kontinenten mit Integrationsprojekten die den Ansatz des so genannten supported employment verfolgen. Die Forschung ist vor allem im deutschsprachigen Raum noch nicht weit fort geschritten. In der vorliegenden Studie wurde eine Stichprobe von 89 Personen untersucht. Diese Personen besuchten entweder die reguläre Maßnahme der untersuchten Werkstatt für behinderte Menschen oder das dort ins Leben gerufene Integrationsprojekt das sich an den Ansätzen des supported employment orientierte. Die Personen wurden zu Beginn der Maßnahme, nach einem halben Jahr und nach einem Jahr mit Hilfe 13 standardisierten Fragebogen und einer Fremdbeurteilungsskala untersucht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass in den einzelnen Fragebogen Skalen gefunden werden können die die oben genannten Gruppen voneinander unterscheiden und den Erfolg einer Maßnahme vorhersagen können. Vor allem die Skalen des AVEM, des FKK und des d2 scheinen einen Beitrag zur Vorhersage von Integration leisten zu können. Daneben konnte gezeigt werden, dass die Dauer der Studie zu kurz für einige der gemessenen Konstrukte war und dies in Folgestudien verbessert werden müsste." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vocational rehabilitation for subjects with severe mental illnesses in Germany: A controlled study (2009)

    Watzke, Stefan ; Galvao, Anja; Brieger, Peter;

    Zitatform

    Watzke, Stefan, Anja Galvao & Peter Brieger (2009): Vocational rehabilitation for subjects with severe mental illnesses in Germany. A controlled study. In: Social Psychiatry and Psychiatric Epidemiology, Jg. 44, H. 7, S. 523-531. DOI:10.1007/s00127-008-0466-2

    Abstract

    "To assess the longitudinal effectiveness of a comprehensive vocational rehabilitation program in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsarbeit für psychisch kranke Menschen im gesellschaftlichen Wandel (2008)

    Kardorff, Ernst von; Ohlbrecht, Heike;

    Zitatform

    Kardorff, Ernst von & Heike Ohlbrecht (2008): Erwerbsarbeit für psychisch kranke Menschen im gesellschaftlichen Wandel. In: H. Mecklenburg & J. Storck (Hrsg.) (2008): Handbuch berufliche Integration und Rehabilitation : wie psychisch kranke Menschen in Arbeit kommen und bleiben, S. 18-29.

    Abstract

    Menschen mit psychischen Erkrankungen sind eine Hochrisikogruppe auf dem Arbeitsmarkt: ihre Erwerbslosigkeit liegt deutlich über dem Durchschnitt. Der Handbuchbeitrag fragt danach, wie die berufliche Rehabilitation psychisch kranker Menschen auf die veränderte Situation auf dem Arbeitsmarkt reagieren kann. Zunächst wird die Bedeutung der Erwerbsarbeit für materielle Sicherung, Status, Identität und Sinnfindung der Individuen dargestellt. Behandelt werden die Themen: Gesundheitsförderliche und krankheitserzeugende Bedingungen der Erwerbsarbeit, Verschiebungen in der Bedeutung von Erwerbsarbeit, die Entwicklung zu einer 'Risikogesellschaft', der 'postmoderne' Wertepluralismus, Perspektiven von Frauen in der Tätigkeitsgesellschaft, Veränderungen der Erwerbsgesellschaft, der Wandel des Arbeitsmarkts und die Folgen für chronisch kranke Menschen, veränderte Anforderungen - alte und neue Schlüsselqualifikationen, die Situation psychisch kranker Menschen auf dem Arbeitsmarkt, Alternativen jenseits der Erwerbsarbeit. Angesichts der psychosozialen Bedeutung der Erwerbsarbeit für die Identität des Einzelnen plädiert der Beitrag im Hinblick auf die notwendige soziale Einbindung auch psychisch Kranker für eine Neubewertung gesellschaftlicher Arbeit mit dem Ziel, die 'Möglichkeiten einer angemessen entlohnten Arbeit für die betroffenen Menschen auch jenseits des Systems der Erwerbsarbeit auszuschöpfen'. Erwerbsarbeit sollte nicht länger das alleinige Erfolgskriterium gelungener Eingliederung und Maßstab gesellschaftlicher Wertschätzung von Menschen sein. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    The effectiveness of supported employment for people with severe mental illness: a randomised controlled trial (2007)

    Burns, Tom ; Busschbach, Jooske van; Drake, Robert E. ; White, Sarah ; Wiersma, Durk; Tomov, Toma ; Catty, Jocelyn ; Fioritti, Angelo ; Rössler, Wulf ; Knapp, Martin; Becker, Thomas; Lauber, Christoph;

    Zitatform

    Burns, Tom, Jocelyn Catty, Thomas Becker, Robert E. Drake, Angelo Fioritti, Martin Knapp, Christoph Lauber, Wulf Rössler, Toma Tomov, Jooske van Busschbach, Sarah White & Durk Wiersma (2007): The effectiveness of supported employment for people with severe mental illness. A randomised controlled trial. In: The lancet, Jg. 370, H. 9593, S. 1146-1152. DOI:10.1016/S0140-6736(07)61516-5

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  • Literaturhinweis

    Das neue Fachkonzept der Bundesagentur für Arbeit und seine Auswirkungen auf die berufliche Eingliederung von jungen Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen (2006)

    Cechura, Suitbert;

    Zitatform

    Cechura, Suitbert (2006): Das neue Fachkonzept der Bundesagentur für Arbeit und seine Auswirkungen auf die berufliche Eingliederung von jungen Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 20, H. 1, S. 27-43.

    Abstract

    "Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das neue Fachkonzept darauf zielt, die Aufwendungen für die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen zu reduzieren. Trotz verkürzter Förderungsdauer wird die Ausbildungseignung durch intensiven Einsatz der Mitarbeiter vielfach erreicht. Der Rechtsanspruch auf Teilhabe am beruflichen Leben wird anschließend zwar nicht formal bestritten, aber ausgehöhlt, indem die Teilnehmenden z. B. nicht zur Ausbildung angemeldet oder auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet werden. Es wird dabei in Kauf genommen, dass die Förderergebnisse erneut in Frage gestellt und die Betroffenen destabilisiert und entmotiviert werden. Dass dies nicht der Willkür einzelner Mitarbeiter der Agentur für Arbeit geschuldet ist, sondern offizielle Politik, kann man an weiteren Indikatoren sehen: Gefordert sind von den Agenturen Eingliederungsbilanzen, und Aufwendungen für eine geglückte Eingliederung werden statistisch erfasst. Wer also mit seinen Mitteln wirtschaften muss, wird die Erfolgsaussichten einer Eingliederung abschätzen und Ausgaben nur dort tätigen, wo eine schnelle und unkomplizierte Eingliederung erreichbar ist. In der Konsequenz heißt das letztlich, dass Menschen, die am dringendsten auf Leistung zur Teilhabe angewiesen sind, Gefahr laufen, diese nicht zu erhalten, weil der Aufwand relativ hoch und Erfolgsaussichten auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht immer garantiert sind. Auch so kann man Menschen mit Behinderung entgegen der Ziele und Absichten des SGB IX still und leise ins Abseits stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation schizophren Erkrankter: Erfolgsvorhersage durch Indikatoren kognitiver Modifizierbarkeit (2006)

    Watzke, Stefan ;

    Zitatform

    Watzke, Stefan (2006): Berufliche Rehabilitation schizophren Erkrankter. Erfolgsvorhersage durch Indikatoren kognitiver Modifizierbarkeit. (Studien zur Schizophrenieforschung 10), Hamburg: Korvac, 333 S.

    Abstract

    "Personen mit Erkrankungen aus dem schizophrenen Formkreis benötigen besondere Rehabilitationsleistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, um einer Ausgliederung aus der Gesellschaft entgegenzuwirken. Welche Patienten eine Rehabilitation aber erfolgreich abschließen und welchen Patienten dies nicht gelingt, konnte bislang nur in eingeschränktem Umfang vorhergesagt werden. Neuere Ansätze versuchen, eine verbesserte Erfolgsprognose durch die Einbeziehung kognitiver Beeinträchtigungen der Erkrankten zu erzielen. Das Buch liefert einen umfangreichen Überblick über die Studienlage zur Vorhersage von Rehabilitationserfolg unter Verwendung soziodemographischer und krankheitsbezogener Prädiktorvariablen einerseits und dem Ausmaß kognitiver Leistungen andererseits. Ein neuer, innovativer Testansatz - die Dynamische Testdiagnostik - verspricht, über die basale kognitive Performanz hinausgehende Informationen über die maximale kognitive Leistungsfähigkeit der Probanden, ihre kognitive Modifizierbarkeit zu liefern. Mit dem Ziel einer weiteren Verbesserung der Erfolgsvorhersage wurden in einer längsschnittlichen Studie an einer Stichprobe schizophren erkrankter Rehabilitanden erstmals diese Indikatoren kognitiver Modifizierbarkeit zur Prognose des individuellen Rehabilitationserfolges eingesetzt. Durch die Anwendung dynamisch kognitiver Testverfahren konnten Personengruppen mit differentiellem kognitivem Lernpotenzial identifiziert werden, die sich deutlich in Ausprägung und Entwicklung ihrer arbeitsbezogenen Lernfähigkeit während der Rehabilitation, in ihrer Entwicklung des Funktionsniveaus über die Rehabilitation hinaus sowie im Ausmaß der beruflichen Wiedereingliederung unterschieden. Diese richtungsweisenden Befunde über eine longitudinale prognostische Validität der individuellen kognitiven Modifizierbarkeit werden hinsichtlich ihrer Relevanz für eine zukünftige Gestaltung beruflicher Rehabilitation diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Psychiatric disorders and labor market outcomes: evidence from the National Latino and Asian American study (2005)

    Chatterji, Pinka ; Lu, Mingshan ; Alegria, Margarita; Takeuchi, David;

    Zitatform

    Chatterji, Pinka, Margarita Alegria, Mingshan Lu & David Takeuchi (2005): Psychiatric disorders and labor market outcomes. Evidence from the National Latino and Asian American study. (NBER working paper 11893), Cambridge, Mass., 43 S. DOI:10.3386/w11893

    Abstract

    "This paper investigates to what extent psychiatric disorders and mental distress affect labor market outcomes among ethnic minorities of Latino and Asian descent, most of whom are immigrants. Using data from the National Latino and Asian American Study, we examine the labor market effects of meeting diagnostic criteria for any psychiatric disorder in the past 12 months as well as the effects of psychiatric distress in the past year. Among Latinos, psychiatric disorders and mental distress are associated with detrimental effects on employment and absenteeism, similar to effects found in previous analyses of mostly white, American born populations. Among Asians, we find mixed evidence that psychiatric disorders and mental distress detract from labor market outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Individuelle Wege ins Arbeitsleben: Abschlussbericht zum Projekt "Bestandsaufnahme zur Rehabilitation psychisch Kranker" (2004)

    Zitatform

    (2004): Individuelle Wege ins Arbeitsleben. Abschlussbericht zum Projekt "Bestandsaufnahme zur Rehabilitation psychisch Kranker". (Aktion psychisch Kranke), Bonn: Psychiatrie-Verlag, 432 S.

    Abstract

    Der Abschlussbericht des Projektes 'Bestandsaufnahme zur Rehabilitation psychisch Kranker' enthält eine zusammenfassende Übersicht zu zentralen Strukturproblemen des bestehenden Systems und grundsätzliche Überlegungen zur Teilhabe von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen am Arbeitsleben. Die Teilhabe am Arbeitsleben wird als vorrangiges Ziel bestimmt. Aus den identifizierten Strukturproblemen werden Anforderungen an die Weiterentwicklung zu einer personenzentrierten Organisation und Ausgestaltung von Hilfen abgeleitet. Die Überwindung strukturbedingter Verschwendung und die Einhaltung definierter Qualitätskriterien werden gefordert. Empfehlungen für legislative Änderungen beziehen sich unter anderem auf die Verbesserung der Koordinierung der Leistungen, auf die Absicherung einer leistungsträgerübergreifenden Beratung und Betreuung, auf die Umstellung von Leistungen an den Arbeitgeber auf Leistungen an den behinderten Menschen selbst und auf Alternativen zu Feststellung der Schwerbehinderteneigenschaft. Der Anhang präsentiert Übersichten zu Formen, Verbreitung und Verlauf psychischer Störungen, zu rechtlichen Rahmenbedingungen, zu bestehenden Einrichtungen und Diensten sowie zur Lebenslage von chronisch psychisch kranken Menschen. Außerdem enthält der Anhang Regionalberichte der Regionen Halle, Kassel und Oberbergischer Kreis sowie ein Rechtsgutachten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Berufsförderung psychisch Behinderter am Beispiel der Arbeit in beruflichen Trainingszentren (1999)

    Merten, Artur;

    Zitatform

    Merten, Artur (1999): Berufsförderung psychisch Behinderter am Beispiel der Arbeit in beruflichen Trainingszentren. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 28, H. 6, S. 38-41.

    Abstract

    In den letzten Jahren hat sich der Umgang mit psychisch kranken und behinderten Menschen in der Gesellschaft verbessert. Trotzdem gelingt nur wenigen Betroffenen eine Eingliederung in Arbeit, Beruf und Gesellschaft. Eine der letzten Empfehlungen des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung beschäftigte sich mit der Berufsförderung Erwachsener mit psychischen Behinderungen. Der Beitrag informiert über das Konzept der beruflichen Trainingszentren (BTZ), die mit ihren Angeboten die Maßnahmen der Berufsförderungswerke und der Einrichtungen für psychisch Kranke (RPK) ergänzen. Ziel der Trainingszentren ist es, psychisch Behinderte so zu qualifizieren, daß sie sich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt behaupten können. (BIBB2)

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