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Dossier

Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt

Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen. Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland

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  • IAB-Projekt

    (Arbeitsmarkt-)Integration von Flüchtlingen und Migranten im SGB II (01.03.2017 - 31.01.2018)

    Wenzig, Claudia; Bähr, Sebastian; Beste, Jonas;

    Projektbeschreibung

    Der verstärkte Zuzug von Flüchtlingen nach Deutschland seit Sommer 2015 wird sich auch auf die zukünftige Zusammensetzung der Population der Grundsicherungsempfänger auswirken. Denn Flüchtlinge oder Asylbewerber können nach ihrer Anerkennung Leistungen nach dem SGB II beantragen. Ca. 650.000 Personen aus den sog. nicht-europäischen Asylherkunftsländern (insb. Syrien) bezogen im November 2016 Grundsicherungsleistungen. Eine der großen Herausforderungen im SGB II wird es daher sein, weite Teile dieser Neuzugänge, über deren Arbeitsmarktnähe bisher nur wenig bekannt ist, in eine bedarfsdeckende Beschäftigung zu vermitteln.
    Ziel des Projektes ist es für diese Neuzugänge Informationen zu arbeitsmarktrelevanten Faktoren und Aktivitäten für die Beratung von Politik und Vermittlungspraxis zu liefern. Neben einer Betrachtung der Sozialstruktur dieser besonderen Gruppe im SGBII sollen daher insbesondere ihre Arbeitssuchstrategien und ihre Erfahrungen mit den Jobcentern, sowie ihre konkreten Arbeitsmarkt- und Vermittlungshemmnisse, wie fehlende Qualifikationen oder Sprachkompetenzen, berücksichtigt werden.
    Ende 2017 sind erste Querschnittsanalysen geplant, bis 2020 sollen Längsschnittanalysen zur Integration in den Arbeitsmarkt folgen.
    Als Datengrundlage wird das Panel „Arbeitsmarkt und soziale Sicherung" herangezogen, in dem im Befragungsjahr 2016 ca. 500 irakische/syrische Haushalte mit Grundsicherungsbezug im Rahmen einer Erweiterungsstichprobe befragt wurden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Wenzig, Claudia; Bähr, Sebastian; Beste, Jonas;
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  • IAB-Projekt

    Arbeitsmarktintegration von Asylsuchenden / Flüchtlingen in Deutschland (01.02.2017 - 31.12.2018)

    Vallizadeh, Ehsan;

    Projektbeschreibung

    Auf Basis der „BAMF-IAB-SOEP-Flüchtlingsstichprobe“ sollen Analysen zur Arbeitsmarktintegration der Flüchtlinge durchgeführt werden. Erste Erkenntnisse aus der IAB-SOEP-Migrationsstichprobe zeigen, dass die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten deutlich langsamer und teilweise schlechter verläuft als die Integration anderer Migrantengruppen. So war die Beschäftigungsquote von Flüchtlingen im Zuzugsjahr um gut 12 Prozentpunkte geringer als die anderer Migrantengruppen, nach fünf Jahren Aufenthalt erhöhte sich diese Diskrepanz sogar auf gut 20 Prozentpunkte. Die monatlichen Durchschnittseinkommen von Flüchtlingen sind nach 15 Jahren immer noch um 300 Euro geringer als die von anderen Migrantengruppen. Diese Unterschiede lassen sich auch mit den hohen Anteilen von Transferleistungsbeziehern erklären: So lag der Anteil der SGB-II-Leistungsbezieher in der Bevölkerung aus den Kriegs-/Krisenländern im Juli 2015 mit gut 45 Prozent deutlich über dem durchschnittlichen Niveau der ausländischen Bevölkerung (16 Prozent). Wir untersuchen die Erfolgsaussichten der Arbeitsmarktintegration der zuletzt angekommen Asylbewerber, die Auswirkungen der Verkürzung des Arbeitsverbots für diese Gruppe auf drei Monate, die Wirksamkeit von neu aufgelegten und ausgeweiteten Programmen der Sprachförderung und anderer Integrationsmaßnahmen.
     

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  • IAB-Projekt

    Quantitative Befragung von Vermittlungsfachkräften zum Themenbereich Asyl & Flucht (01.02.2017 - 31.12.2018)

    Osiander, Christopher; Dietz, Martin;

    Projektbeschreibung

    Im Rahmen des Projekts soll im Laufe des Jahres 2017 eine standardisierte Online-Befragung unter Vermittlungsfachkräften in (ausgewählten) Agenturen für Arbeit und Jobcentern durchgeführt werden; dabei insbesondere unter solchen Personen, die sich ausschließlich oder überwiegend mit der Vermittlung und Betreuung von Geflüchteten befassen. Thematisch sollen verschiedene Einschätzungen der Befragten zum Themenkomplex Asyl und Flucht erhoben werden, beispielsweise zur Einschätzung der Arbeitsmarktchancen von Geflüchteten, möglichen Problemen bei deren Arbeitsmarktintegration oder den verfügbaren Instrumenten für den Personenkreis.

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  • IAB-Projekt

    Integration und Teilhabe von Flüchtlingen im SGB II (E2-ZV17-2) (02.01.2017 - 31.12.2022)

    Hirseland, Andreas;

    Projektbeschreibung

    Die Zahl der Geflüchteten, die in der Bundesrepublik Deutschland Schutz suchen, ist 2015 auf ca. 900.000 angestiegen und hat 2016 abermals ein Niveau von ca. 300.000 erreicht. Zu den Hauptherkunftsländern zählen Syrien, Irak und Eritrea. Die meisten dieser Menschen erwerben einen Aufenthaltsstatus für einen längeren oder dauerhaften Verbleib in Deutschland und haben so einen Anspruch auf Hilfen nach SGB II (Grundsicherung für Arbeitsuchende - vulgo: Hartz IV). Eine wesentliche Quelle für die Erlangung von persönlicher sowie gesellschaftlicher Anerkennung und eines nicht marginalen sozialen Status stellt  auch  für Geflüchtete eine gelungene Erwerbsintegration dar. Erwerbsarbeit hat in Arbeitsgesellschaften wie Deutschland eine zentrale Funktion für die ökonomische, soziale und kulturelle Integration und Teilhabe des Einzelnen. Tiefergehende, systematische Erkenntnisse über die erfolgreiche Vermittlung von Geflüchteten in Arbeit sowie über die Bedingungen gelingender, nachhaltiger Arbeitsaufnahme liegen für diese Gruppe bislang jedoch kaum vor.
    Im Mittelpunkt des Projekts „Integration und Teilhabe Geflüchteter“ stehen daher die Fragestellungen, wie sich Prozesse erfolgreicher Übergänge von Geflüchteten aus dem Grundsicherungsbezug in möglichst nachhaltige und bedarfsdeckende Erwerbsarbeit vollziehen und ausgestalten und welche Folgen derartige Übergänge für Geflüchtete im Hinblick auf soziale Integration und Teilhabe an der aufnehmenden Migrationsgesellschaft haben. Indem wir Übergänge als einen Prozess betrachten, nehmen wir die jeweils relevanten (institutionellen) Kontexte, übergangsrelevanten Handlungsfelder und Akteure gleichermaßen in den Blick. In die Studie werden daher nicht nur die Geflüchteten selbst einbezogen, sondern auch weitere, aus institutionellen Gründen zwangsläufig in den Prozess eingebundene Akteure: Mit¬arbeitende der Jobcenter, Arbeitgeber_innen sowie Vertreter_innen von (ehrenamtlichen) Geflüchteteninitiativen. Ziel des Projekts ist es, mittels Fallrekonstruktionen und Fallvergleichen eine induktive Theorie des Zustandekommens von Übergängen in Erwerbsarbeit und von möglichst nachhaltiger Erwerbsintegration zu gewinnen. Aus dieser Theorie sollen im Weiteren Handlungsempfehlungen zur Gestaltung (arbeitsmarkt-)integrationsfördernder Maßnahmen abgeleitet werden.
     

    Beteiligte aus dem IAB

    Falkenhain, Mariella;
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  • IAB-Projekt

    Effekte des Projekts "Refugee Mentoring" auf die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten (01.01.2017 - 31.12.2019)

    Brücker, Herbert; Jaschke, Philipp;

    Projektbeschreibung

    Im dritten Arbeitspaket werden die Daten der IAB-BAMF-SOEP- Befragung von Geflüchteten und die zusätzlichen Informationen zum Mentoringprogramm ausgewertet und die Konsequenzen der Teilnahme an der Interventionsstudie auf die Integration der Personen in Experimental- und Kontrollgruppe empirisch analysiert.

    Der Fokus liegt auf der Arbeitsmarktintegration und seinen Teilaspekten (Erwerbsbeteiligung, Verdienste, qualifikationsadäquate Beschäftigung, Arbeitssuche, Maßnahmepartizipation), Bildungspartizipation und anderen Formen der sozialen Teilhabe (Kontakte zur deutschen Bevölkerung, zur eigenen und anderen ethnischen Gruppen, Freizeitgestaltung, Beteiligung am Vereinsleben, usw.). Ein besonderer Schwerpunkt der Untersuchung wird auf der Integration in soziale Netzwerke liegen.
     

    Beteiligte aus dem IAB

    Brücker, Herbert; Jaschke, Philipp;
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  • IAB-Projekt

    Betriebliche Einstellungsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen (01.01.2017 - 31.12.2018)

    Kubis, Alexander; Rebien, Martina;

    Projektbeschreibung

    Mit der Flüchtlingswelle des Jahres 2015 strömt eine große Zahl potenzieller Arbeitnehmer auf den deutschen Arbeitsmarkt. Bisher gibt es jedoch kaum belastbare Informationen darüber, wie diese Personen ausgebildet sind und welche Kenntnisse und Fertigkeiten sie mitbringen, die für deutsche Betriebe von Interesse sind. Vertiefende Befragungen im Rahmen der IAB-Stellenerhebung sollen dazu genutzt werden, einen Eindruck darüber zu gewinnen, wie Betriebe dieser Personengruppe gegenüberstehen und inwiefern und unter welchen Bedingungen sie bereit sind, ihnen den Einstieg in Beschäftigung zu ermöglichen. Daraus können Informationen darüber gewonnen werden, inwiefern Betriebe den anerkannten Flüchtlingen, Flüchtlingen mit Aufenthaltsgestattung und geduldeten Flüchtlingen einen Einstieg in Arbeit ermöglichen (würden) und welche Kompetenzen, Fähigkeiten und Kenntnisse sie dafür erwarten.

    Beteiligte aus dem IAB

    Kubis, Alexander;
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  • IAB-Projekt

    Förderung von Flüchtlingen mit Aufenthaltserlaubnis (01.01.2017 - 31.12.2021)

    Kiesel, Markus; Stockinger, Bastian; Kasrin, Zein; Tübbicke, Stefan;

    Projektbeschreibung

    Vor dem Hintergrund einer steigenden Anzahl nach Deutschland kommender Flüchtlinge stellt sich die Herausforderung einer schnellen und effektiven Arbeitsmarktintegration der auf Dauer hier bleibenden Menschen. In diesem Projekt soll einerseits untersucht werden, mit welchen Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik Flüchtlinge mit Aufenthaltserlaubnis (d.h. mit Asyl-, Flüchtlingsschutz oder subsidiärem Schutz) im Bereich des SGB II gefördert werden. So ist etwa zu erwarten, dass Sprach- und andere Qualifizierungsangebote einen Schwerpunkt der Förderung in den ersten Monaten darstellen. Unter der Voraussetzung ausreichender Fallzahlen wird auch eine differenzierte Betrachtung der Aktivierungsstrategien der Jobcenter nach Herkunftsgruppen der Immigranten angestrebt, da Sprachkenntnisse und insbesondere Ausbildungsniveaus unterschiedlich verteilt sein können. Neben der Teilnahmeselektivität wird andererseits auch die Wirksamkeit ausgewählter Maßnahmen (wie für das Programm „Perspektiven für Flüchtlinge“ - PerF) für Flüchtlinge untersucht. Es soll grundsätzlich evaluiert werden, ob die Flüchtlingen angebotenen Förderprogramme einen positiven Einfluss auf ihre Arbeitsmarktintegration ausübenden, oder ob mögliche Lock-in-Effekte überwiegen. Daneben sollen auch hier, wenn es die Fallzahlen erlauben, nach Herkunft differenzierte Analysen durchgeführt werden. Die Ergebnisse für Flüchtlinge werden mit den Analysen für bereits länger in Deutschland lebenden Ausländern aus einem anderen Projekt (s. Nr. C2.2) in Bezug gesetzt. Die statistischen Analysen sollen auf Basis von administrativen Personendaten realisiert werden. Um anerkannte Flüchtlinge in den Prozessdaten identifizieren zu können, wird der ab dem Jahr 2016 in den Trägern der Grundsicherung neu zu erhebende Aufenthaltsstatus genutzt. Die ebenso neu zu erhebende Variable zur Möglichkeit des Arbeitsmarktzugangs ergänzt die Angaben zum Aufenthalt. Die Stichprobenziehung ist für die erste Hälfte des Jahres 2017 geplant. Bis dahin sollten die Erhebungsverfahren in den Jobcentern routiniert ablaufen und eine zuverlässige Datenqualität bestehen. Die Aktivierungsstrategien und Teilnahmen an Förderprogrammen werden mithilfe von Probitmodellen geschätzt. Die Wirkungsanalysen für ausgewählte Maßnahmen werden mit Matchingmethoden realisiert. Da die Angaben der administrativen Daten allerdings voraussichtlich nicht die Erwerbshistorie dieses Personenkreises in ihren Heimatländern abbilden werden, was die Bildung von statistischen Zwillingen erschwert, ist nur eine vorsichtige Interpretation der ermittelten Maßnahmeeffekte im Sinne von Tendenzen möglich.  

    Beteiligte aus dem IAB

    Kasrin, Zein; Tübbicke, Stefan;
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  • IAB-Projekt

    Begleitforschung "Kooperationsmodell mit berufsanschlussfähiger Weiterbildung" (04.10.2016 - 30.09.2018)

    Stephan, Gesine;

    Projektbeschreibung

    Die Bundesagentur für Arbeit (BA) fördert seit Ende des Jahres 2016 in einem Kooperationsmodell für Geflüchtete und Geringqualifizierte ab 25 Jahren mit einem vierphasigen-Modell die Integration in eine Beschäftigung mit begleitender Qualifizierung. Das Kooperationsmodell (Kommit) soll geflüchteten Menschen zeitnah Sprachkenntnisse vermitteln, sie beruflich qualifizieren und dabei unterstützen, sich nachhaltig beruflich zu integrieren. Dabei sollen die BA, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Arbeitgeber, Gewerkschaften und andere Akteure des Arbeitsmarktes kooperieren. Das Model richtet sich in erster Linie an Geflüchtete ab 25 Jahren, für die eine Ausbildung nicht (mehr) in Frage kommt, aber auch an Geringqualifizierte. Das IAB führt eine standardisierte Online-Befragung von Führungs-, Integrations- und Vermittlungsfachkräften in Agenturen für Arbeit und Jobcentern durch. Schwerpunkte der Befragung waren die lokale Umsetzung des Modells sowie dessen Einschätzung.

    Beteiligte aus dem IAB

    Diener, Katharina; Stephan, Gesine;
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  • IAB-Projekt

    Datenaufbereitung für IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten (01.09.2016 - 31.12.2018)

    Kosyakova, Yuliya;

    Projektbeschreibung

    Komplette Vorbereitung der do-files, um einen Datensatz (IAB-BAMF-SOEP Befragung von Geflüchteten) für die Zwecke der longitudinalen Forschung zu verwenden. Dabei werden die notwendigen Variablen für die Analysen der Flucht- und Migrationsbiographien und sozialen und ökonomischen Integration in Deutschland vorbereitet.

    Beteiligte aus dem IAB

    Kosyakova, Yuliya; Jaschke, Philipp;
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  • IAB-Projekt

    Betriebliche Beschäftigung und Aus- und Weiterbildung von Flüchtlingen (01.08.2016 - 31.08.2019)

    Leber, Ute; Bellmann, Lutz;

    Projektbeschreibung

    Auf Basis von Daten des IAB-Betriebspanels werden betriebliche Aus- und Weiterbildungsaktivitäten für Flüchtlinge untersucht. Zudem wird der Frage nachgegangen, welche Betriebe Geflüchtete beschäftigen bzw. welche Gründe dafür verantwortlich sind, dass keine Geflüchteten beschäftigt werden.

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute; Bellmann, Lutz;
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  • IAB-Projekt

    Bildungs- und Erwerbserfahrungen geflüchteter Frauen (01.07.2016 - 31.03.2023)

    Fendel, Tanja; Schreyer, Franziska;

    Projektbeschreibung

    In den Jahren 2015 und 2016 stellten in Deutschland rund 384.000 Mädchen und Frauen einen Asylerstantrag; damit ging jeder dritte Antrag auf sie zurück. Gleichwohl sind weibliche Geflüchtete vergleichsweise selten im Fokus von Wissenschaft und Politik.

    Das Projekt stellt die Teilhabe geflüchteter Frauen an Bildung und Erwerbsarbeit in den Mittelpunkt – im Herkunftsland, auf der Flucht und in Deutschland. Untersucht werden Bildungs- und Erwerbserfahrungen weiblicher und männlicher Geflüchteter im Vergleich. Dadurch sollen der Politik Hinweise zur Verfügung gestellt werden, wie die Teilhabe geflüchteter Frauen an Bildung und Erwerbsarbeit in Deutschland gestärkt werden kann.
     

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  • IAB-Projekt

    Analysen mit dem Schwerpunkt auf die Teilhabe von Geflüchteten am Arbeitsmarkt (GeFam) (01.07.2016 - 30.06.2019)

    Brücker, Herbert; Brenzel, Hanna;

    Projektbeschreibung

    Das gemeinsame Projekt GeFam (Gefüchtete Familien)  von IAB, BIM und DIW beinhaltet vier Teilprojekte, wobei das IAB am Teilprojekt D: "Analysen mit dem Schwerpunkt auf die Teilhabe von Geflüchteten am Arbeitsmarkt"  teilnimmt. Es wird ein Datenreport erstellt, der deskriptive Befunde zur Lebenslage Geflüchteter enthält. Dabei sollen die verschiedenen Lebensbereiche von Bildung und Qualifikation, Wohnformen, Sprache, Bleibeabsichten, Arbeitsmarktbeteiligung oder Gesundheit untersucht werden. Des Weiteren werden Veröffentlichungen mit Analysen zu institutionellen Faktoren der Arbeitsmarktintegration Geflüchteter erstellt. Es werden die Effekte der Institutionen auf den individuellen Integrationserfolg untersucht, wobei die gesetzlichen Änderungen zur Erleichterung des Arbeitsmarktzugangs für Asylbewerber im Jahr 2015 für die Identifikation von Effekten verwendet werden sollen.

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  • IAB-Projekt

    Netzwerke der Integration? Eine explorative Studie zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen (01.07.2016 - 31.12.2020)

    Bernhard, Stefan;

    Projektbeschreibung

    Viele der Zugewanderten aus den Kriegsgebieten des Nahen Ostens werden als anerkannte Flüchtlinge dauerhaft in Deutschland leben. Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Studie der Integrationsprozess von Flüchtlingen aus der Perspektive der Flüchtlinge betrachtet. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle von Netzwerken bei der Integration von Flüchtlingen bzw. bei deren Scheitern. Dabei stehen zwei Aspekte im Vordergrund: a) Wissensbestände hinsichtlich gesellschaftlicher und arbeitsmarktlicher Prozesse: Hierunter fallen u.a. Erwartungen und Einstellungen bezüglich staatlicher und zivilgesellschaftlicher Unterstützungen, Wahrnehmungen von Arbeitsmarktprozessen und -chancen sowie individuelle Arbeitsmarktstrategien in Reaktion darauf. b) Arbeitsmarktstrategien: Netzwerke prägen Arbeitsmarktstrategien und das nicht nur im erwünschten Sinne als „soziales“ Kapital. Sie können neben integrativen auch desintegrative Wirkungen haben. Zum Kreis relevanter Netzwerkkontakte, die in der Studie berücksichtigt werden, zählen neben den Jobcentern mit ihren Beratungs- und Unterstützungsleistungen auch Familienangehörige und Mitbewohner, Freunde und Bekannte, Arbeitskollegen und Arbeitgeber sowie zivilgesellschaftliche Akteure.

    Beteiligte aus dem IAB

    Röhrer, Stefan;
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  • IAB-Projekt

    Beratung und Vermittlung von Flüchtlingen (01.02.2016 - 30.06.2017)

    Bähr, Holger; Dietz, Martin; Knapp, Barbara;

    Projektbeschreibung

    Das Projekt untersucht die Beratung und Vermittlung von Asylsuchenden. Es stellt die Situation der Asylsuchenden in den Arbeitsagenturen und Jobcentern dar, beschreibt Maßnahmen und Programme zur Arbeitsmarktintegration und betrachtet Strukturen und Interaktionen des Vermittlungsprozesses. Ein Augenmerk wird dabei auf Schnittstellen gelegt, die sowohl innerhalb der Arbeitsagenturen zwischen Berufsberatung, arbeitgeberorientierter und arbeitnehmerorientierter Vermittlung als auch zwischen Arbeitsagenturen und Jobcentern bestehen. Die Schnittstelle zwischen Arbeitsagenturen und Jobcentern entsteht, wenn frühere Asylsuchende als anerkannte Flüchtlinge aus dem Rechtskreis des SGB III in den Rechtskreis des SGB II wechseln.

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  • IAB-Projekt

    WELLCOME - Junge (Flucht-)Migranten aus Syrien (01.02.2016 - 30.06.2024)

    Dietrich, Hans;

    Projektbeschreibung

    Die Studie „Wellcome“ erforscht aus einer quantiativen Perspektive die aktuelle Lebenssituation junger (Flucht-)Migranten aus Syrien und deren Eingliederungsprozess in Deutschland. Die Studie erweitert das IAB Projekt 1671 (Youth unemployment, mental health, and labor market outcomes) um eine Aufstockungsstichprobe junger (Flucht-) Migranten aus Syrien.
    Dazu wurden in 2016 erstmals  2.700 junger Fluchtmigranten aus Syrien im Alter von 18-24 Jahren unmittelbar nach dem Eintritt in die BA-Register erfolgreich mündlich bzw. online befragt. Anfang 2017 sowie 2017/18 wurde die Population erneut erfolgreich mit einer Kurzbefragung kontaktiert.
    Bei dem Projekt steht der Integrationsprozess junger Syrer in Bildung und Beschäftigung in Deutschland im Mittelpunkt des Analyseinteresses. Besondere Berücksichtigung findet auch die erste Lebensphase, die diese Personen in Syrien verlebt haben und der damit verbundenen Bildungserwerb oder das soziale und kulturelle Kapital, das im Herkunftsland erworben wurde. Die soziale Herkunft wird differenziert erfasst. Weiterhin wird der Weg nach Deutschland erfasst. Dazu werden Informationen zum Fluchtmotive bzw. -verlauf oder zu traumatischen Erlebnissen im Kontext der Migration erhoben.
    96% der Erstbefragten haben ihre Zustimmung zu einer Verknüpfung mit den Registerdaten der BA erteilt. Die Verknüpfung beider Datenquellen erlaubt ein Weiterverfolgen der Bildungs- und Arbeitsmarktintegration dieser Personen in Deutschland. Die Verknüpfung von Surveydaten und Registerdaten liefert eine wichtige Datengrundlage für längerfristige Analysen zum Bildungs- und Erwerbsverlauf dieser jungen Menschen.
    Weiterhin wurde mit der Ersterhebung eine epidemiologische Erfassung der insbesondere seelischen Gesundheit durchgeführt. In den Wiederholungsbefragungen wurde der gesundheitliche Verlauf weiterverfolgt. Dies wird die Grundlage für künftige Analysen zum Verlauf von (seelischer) Gesundheit und der Verarbeitung von Trauma-Erfahrung sowie für Analysen zum Einfluss von (seelischer) Gesundheit auf den Prozess der Integration in Bildung und Beschäftigung bilden. 
     

     

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans;
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  • IAB-Projekt

    IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten (17.12.2015 - 31.12.9999)

    Kosyakova, Yuliya; Brücker, Herbert; Ehab, May;

    Projektbeschreibung

    Seit 2016 führt das IAB gemeinsam mit dem Forschungszentrum des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF-FZ) und dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) eine jährliche Längsschnittbefragung von geflüchteten Menschen und ihren Angehörigen durch. Die IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten umfasst Schutzsuchende unabhängig von ihrem aktuellen Aufenthaltsstatus, d.h. Asylbewerber*innen, Personen mit einem anerkannten oder abgelehnten Schutzstatus sowie Personen, die vorübergehenden Schutz erhalten haben. Der Datensatz erhebt u.a. Informationen über sozioökonomische Eigenschaften, Bildung, Migrationsmotive und -wege, frühere und heutige Lebensumstände sowie Werte und Einstellungen der Geflüchteten. Die Integration der Befragung in das SOEP ermöglicht vergleichende Analysen mit Personen mit und ohne Migrationshintergrund. Die Analysepotenziale werden durch die Verknüpfung mit den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB erweitert.

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  • IAB-Projekt

    Makroökonomische Wirkungen von Zuwanderungs- und Asylschocks (26.10.2015 - 30.06.2016)

    Weber, Enzo; Weigand, Roland;

    Projektbeschreibung

    Mittels struktureller makroökonometrischer Modelle werden Schocks auf die Zuwanderung und speziell die Asylzuwanderung identifiziert. Sodann werden die Effekte der Schocks auf die Entwicklung der Makroökonomie und des Arbeitsmarkts geschätzt.

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo;
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  • IAB-Projekt

    Flüchtlingsmonitoring (01.10.2015 - 15.11.2018)

    Brücker, Herbert;

    Projektbeschreibung

    Gegenstand des Forschungsvorhabens ist ein regelmäßiges Monitoring des Migrations- und Flüchtlingsgeschehens in Deutschland und vertiefte Analysen zu einzelnen Problemkomplexen für das BMAS auf Basis der IAB-Befragung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern sowie Flüchtlingen. Im Rahmen des Forschungsvorhabens werden dem BMAS deskriptive Analysen und vertiefende Forschungsberichte vorgelegt. Die Themen werden in Absprache mit dem BMAS aktuell festgelegt. Themenkomplexe können z.B. Bildung und Ausbildung sowie andere Fähigkeiten von Flüchtlingen, verschiedene Aspekte der Arbeitsmarktintegration und die Wirksamkeit arbeitsmarkt- und integrationspolitischer Programme sein.

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  • IAB-Projekt

    Zuwanderungsmonitor (01.10.2015 - 31.12.2027)

    Hauptmann, Andreas; Brücker, Herbert; Vallizadeh, Ehsan; Wapler, Rüdiger; Sirries, Steffen; Keita, Sekou;

    Projektbeschreibung

    Der Zuwanderungsmonitor zeichnet ein möglichst umfangreiches Bild zur Arbeitsmarktintegration von Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft. Hierzu werden eine Reihe von Arbeitsmarkt- und Sozialindikatoren auf Bundesebene analysiert.   Die Datenbasis setzt sich aus verschiedenen Quellen zusammen: Informationen zum Bevölkerungsstand basieren hauptsächlich auf Daten des Ausländerzentralregisters (AZR) und werden gegebenenfalls durch zusätzliche Datenquellen ergänzt.   Informationen zur (sozialversicherungspflichtigen) Beschäftigung, zu Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug nach SGB-II und SGB-III und Kindergeld basieren auf Daten der Statistik der Bundesagentur für Arbeit bzw. der Familienkasse. Für besondere Themenstellungen (wie z.B. Qualifikationsstruktur) wird die Datenbasis immer weiter ergänzt, zum Beispiel durch Sonderauswertungen des Mikrozensus.  

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  • IAB-Projekt

    Prognose und Simulation von Flüchtlingseffekten auf dem Arbeitsmarkt (24.08.2015 - 31.12.2017)

    Weber, Enzo;

    Projektbeschreibung

    Im Rahmen der IAB-Kurzfristprognose, Szenarienrechnungen und Simulationsstudien werden Arbeitsmarkteffekte des Flüchtlingszustroms betrachtet. Unter anderem geht es um die Entwicklung der Arbeitslosigkeit.

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo;
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  • IAB-Projekt

    Asylbewerber- und Flüchtlingsbefragung (22.06.2015 - 31.12.2018)

    Brücker, Herbert; Kosyakova, Yuliya;

    Projektbeschreibung

    Durch die Asyl- und Flüchtlingsbefragung werden erstmals umfassende Erkenntnisse über die Asylbewerber und Flüchtlinge in Deutschland gewonnen. Diese Erkenntnisse sollen die Arbeitsmarktpolitik auf dem Gebiet der Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen unterstützen. Die Schaffung dieser Datenbasis ermöglicht es der BA, andere Entscheidungsträger in Deutschland und Europa auf dem Gebiet der Flüchtlings- und Migrationspolitik durch evidenzbasierte Politikberatung zu unterstützen. Weiterhin wird eine Datenbasis für die Forschung über die Arbeitsmarktintegration von Zuwanderern und im besonderen von Asylsuchenden und Flüchtlingen geschaffen.

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  • IAB-Projekt

    IAB-Begleitung des Modellprojekts "Frühzeitige Arbeitsmarktintegration von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern":Experteninterviews zur Umsetzung und weiteren Handlungsfeldern (01.05.2014 - 30.06.2016)

    Knapp, Barbara; Dietz, Martin;

    Projektbeschreibung

    Vor dem Hintergrund der Öffnung des Arbeitsmarktes zur Sicherung der Fachkräftenachfrage haben die Bundesagentur für Arbeit (BA), das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und das vom Europäischen Sozialfonds geförderte Bundesprogramm „XENOS - Arbeitsmarktliche Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge“ gemeinsam ein Modellprojekt zur Arbeitsmarktintegration von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern in Deutschland initiiert. Ziel des Projektes ist es, frühzeitig Potenziale für den Arbeitsmarkt zu identifizieren und gezielt Vermittlungsdienstleistungen bereit zu stellen. Bundesweit werden an 6 Modellstandorten Asylbewerberinnen und Asylbewerber frühzeitig und qualifikationsadäquat in Prozesse und Maßnahmen zur Arbeitsmarktintegration durch die Agenturen für Arbeit einbezogen. Im Rahmen einer qualitativen Begleitung des Projektes beleuchtet das IAB anhand von leitfadengestützten Experteninterviews die Umsetzung des Projektes vor Ort.

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin; Strien, Karsten;
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  • IAB-Projekt

    Wissenschaftliche Begleitung des BA Projekts "Arbeitsmarktintegration von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern" (31.01.2014 - 31.12.2015)

    Bender, Stefan;

    Projektbeschreibung

    Das Verfahren im Modellprojekt gliedert sich in mehrere Schritte. Nach der Verteilung auf die Gemeinschaftsunterkünfte oder Wohnungen identifiziert das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Neu-Antragssteller mit einer voraussichtlich hohen Bleibeperspektive in Deutschland. Die Bleibeperspektive wird dabei nach Herkunftsländern auf der Grundlage der höchsten Schutzquoten und der geringsten Zahl an Abschiebungen prognostiziert. In einem zweiten Schritt erfolgt eine Kompetenzerhebung durch die Bundesagentur für Arbeit. Hierfür wird ein Mini-Arbeitspaket eingesetzt, das in verschiedenen Sprachen zur Verfügung steht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer freiwilligen Selbstauskunft über Beruf, Abschlüsse und wesentliche Stationen des Lebenslaufes. Auf dieser Grundlage erfolgt anschließend die Vorauswahl durch die Arbeitsvermittlung in der zuständigen Agentur für Arbeit. Mit den nachfolgenden Erstgesprächen werden die Asylbewerberinnen und Asylbewerber in den regulären Vermittlungsprozess einbezogen. Dieser schließt die Nutzung der regulären Arbeitspakete der Bundesagentur für Arbeit und die Unterstützung und Begleitung der Arbeitsmarktintegration nach dem 4-Phasen-Modell (Profiling, Zielfestlegung, Auswahl einer Handlungsstrategie, Umsetzung und Nachhaltung) ein. Wichtige Handlungsstrategien im Projekt können beispielsweise die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse und Qualifikationen und der Erwerb deutscher Sprachkenntnisse sein. Die Möglichkeit einer weitergehenden Betreuung durch die Projekte des Bleiberechtsnetzwerks vor Ort besteht.

    Das Modellprojekt wird vorerst im Zeitraum von Januar bis Dezember 2014 durchgeführt. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) begleitet die Evaluation des Projekts, unter anderem auf der Basis eines kontinuierlichen Projektmonitorings. Bis Ende Juni wird eine Zwischenevaluation, bis Ende Oktober eine Abschlussevaluation durchgeführt. Auf dieser Grundlage wird anschließend Ende November 2014 über eine Fortführung des Projekts entschieden. Das Projekt wurde bis Ende 2015 verlängert, das IAB setzt die Begleitforschung fort.

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  • IAB-Projekt

    Berufliche Ausbildung junger geduldeter Fluchtmigranten in Deutschland. Eine Implementationsstudie (01.07.2010 - 31.12.2020)

    Schreyer, Franziska;

    Projektbeschreibung

    Hintergrund des Forschungsprojektes sind politische und gesetzliche Änderungen seit 2008: Angesichts des Fachkräftebedarfs soll jungen Fluchtmigrantinnen und -migranten, die aufenthaltsrechtlich in Deutschland nur geduldet sind, der Zugang zum Ausbildungsmarkt erleichtert werden.

    Unklar ist, inwieweit und wie die neue arbeitsmarktinduzierte Integrationspolitik durch die Institutionen vor Ort umgesetzt wird und was dies für die Ausbildungs- und Teilhabechancen junger Geduldeter bedeutet. Vorrecherchen weisen darauf hin, dass der Zugang zu Ausbildungsplätzen regional unterschiedlich geöffnet oder auch verschlossen wird.

    In der Forschung sind die Ausbildungschancen junger Geduldeter noch weitgehend eine black box. Das qualitativ-explorative Forschungsprojekt soll das Wissen erweitern. Dokumentenanalysen sowie Erhebungen insbesondere bei Expertinnen und Experten in Ausländerbehörden und des ESF-Programms "Bleibeberechtigte und Flüchtlinge" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sollen Aufschluss geben über Unterschiede in der Umsetzung der bundeseinheitlichen Rechtsänderungen und deren mögliche Gründe. Das Forschungsinteresse richtet sich ferner auf die Folgen der unterschiedlichen Umsetzung für die Ausbildungschancen und Lebensperspektiven junger Geduldeter.

    Beteiligte aus dem IAB

    Schreyer, Franziska;
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