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Dossier

Tarifbindung in Deutschland

Tarifverträge bilden den Rahmen für die Arbeitsbedingungen und Lohnniveaus in Deutschland. Die Anwendung eines kollektivvertraglichen Verbands- oder Flächentarifs bringt sowohl dem Unternehmen als auch den Beschäftigten Vorteile. Dennoch wurde in den vergangenen Jahren die mangelnde Flexibilität von Tarifverträgen und ihre geringe Orientierung an betrieblichen Anforderungen von Unternehmen kritisiert.

Die Infoplattform bietet Literatur, insbesondere zu den Auswirkungen der Tarifbindung auf Löhne, Produktivität und Beschäftigung, Informationen zu Forschungsprojekten sowie Links zur Empirie der Tarifgebundenheit bundesdeutscher Unternehmen.

Die regionalen Ergebnisse des IAB-Betriebspanels zum Thema Tarifbindung finden Sie auf der Infoplattform IAB-Betriebspanel im Kapitel "Betriebliche Lohnpolitik und industrielle Beziehungen"

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  • Literaturhinweis

    Europäischer Tarifbericht des WSI – 2022 / 2023 : Inflationsschock lässt Reallöhne europaweit einbrechen (2023)

    Janssen, Thilo; Lübker, Malte;

    Zitatform

    Janssen, Thilo & Malte Lübker (2023): Europäischer Tarifbericht des WSI – 2022 / 2023 : Inflationsschock lässt Reallöhne europaweit einbrechen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 76, H. 4, S. 280-295. DOI:10.5771/0342-300x-2023-4-280

    Abstract

    "Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Tarifpolitik in der Europäischen Union sind aktuell geprägt durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, die Energiekrise und die rasant steigenden Verbraucherpreise. In der Folge sank die Kaufkraft der Löhne in der EU-27 im vergangenen Jahr um 4,0 % ; für 2023 prognostiziert die Europäische Kommission einen weiteren Reallohnverlust von 0,7 %. Weil inzwischen die Importpreise sinken, geht die Persistenz der Inflation vor allem auf binnenwirtschaftliche Faktoren zurück. Die Daten zeigen, dass die Entwicklung der Tariflöhne die hohen Inflationsraten der vergangenen Monate nicht erklären kann. Mit einem nominalen Wachstum von 2,8 % bewegten sie sich im Jahr 2022 weiterhin im stabilitätskonformen Rahmen. Dies steht im Gegensatz zur Ausweitung der Gewinnmargen, die in erheblichem Umfang zur Binneninflation beiträgt und die Unternehmen zu Gewinnern der Inflation macht. Mitten in der Krise kommt es zu einer problematischen Umverteilung zulasten der Löhne und zugunsten der Kapitaleinkommen. Die europäischen Gewerkschaften haben hierauf zuletzt mit höheren Tarifabschlüssen reagiert. Die derzeit erhöhten Gewinnmargen bieten einen Puffer, um Steigerungen der Lohnstückkosten aufzufangen. Eine Normalisierung der Gewinnmargen ist somit ein möglicher Ausweg, um die Problemlage aus hoher Inflation, fallenden Reallöhnen und Verschiebungen in der funktionalen Einkommensverteilung zu überwinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Europäischer Tarifbericht des WSI – 2022 / 2023: Inflationsschock lässt Reallöhne europaweit einbrechen (2023)

    Janssen, Thilo; Lübker, Malte;

    Zitatform

    Janssen, Thilo & Malte Lübker (2023): Europäischer Tarifbericht des WSI – 2022 / 2023. Inflationsschock lässt Reallöhne europaweit einbrechen. (WSI-Report 86), Düsseldorf, 21 S.

    Abstract

    "Mit einem Rückgang der Reallöhne um 4,0% erlitten die Beschäftigten in der Europäischen Union im Jahr 2022 einen bisher einmaligen Verlust an Kaufkraft. Ursächlich war der rapide Anstieg der Verbraucherpreise, hinter den das Nominallohnwachstum deutlich zurückfiel. Inzwischen wird die Teuerung nicht mehr von den Importpreisen für Energie, sondern von inländischen Faktoren bestimmt. Die gestiegenen Gewinnmargen der Unternehmen sind dabei eine wesentliche Ursache der beharrlichen Inflation. In diesem schwierigen Umfeld ergibt sich für die Gewerkschaften die Herausforderung, die Reallöhne zu sichern – und für die Unternehmen die Verantwortung, durch den Abbau der Übergewinne ihren Beitrag zur Rückkehr auf den stabilitätspolitischen Pfad zu leisten" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Konzertiert gegen die Lohn-Preis-Spirale: Tarifpolitischer Bericht 2. Halbjahr 2022 (2023)

    Lesch, Hagen; Eckle, Lennart;

    Zitatform

    Lesch, Hagen & Lennart Eckle (2023): Konzertiert gegen die Lohn-Preis-Spirale. Tarifpolitischer Bericht 2. Halbjahr 2022. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2023,11), Köln, 32 S.

    Abstract

    "Trotz schwieriger Rahmenbedingungen durch die hohe Inflation verlief das erste Halbjahr 2022 vergleichsweise harmonisch (Lesch, 2022a). Dieser Trend setzte auch im zweiten Halbjahr fort. Das Konfliktbarometer des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW-Konfliktbarometer) ermittelt für das gesamte Jahr 2022 im Durchschnitt von 26 untersuchten Tarifkonflikten in 15 Branchen eine Konfliktintensität von 5,3 Punkten, eine maximale Eskalationsstufe von 1,9 und eine Verhandlungsdauer von 3,3 Monaten. Damit verliefen die Tarifverhandlungen deutlich harmonischer als im Jahr 2021. Damals lag die Konfliktintensität mit 11 Punkten je Tarifverhandlung mehr als doppelt so hoch. Die maximale Eskalationsstufe betrug 3,0. Im langjährigen Durchschnitt (2010 bis 2021) lagen die Vergleichswerte bei 8,7 Punkten für die Konfliktintensität, bei 2,4 für die maximale Eskalationsstufe und bei 4,5 Monaten für die Verhandlungsdauer. Die Konfliktintensität gibt an, in welchem Umfang verbale Eskalationsformen (wie Streikdrohungen) und materielle Konflikthandlungen (wie Warnstreiks, Aussperrungen und Streiks) in einem Tarifkonflikt genutzt wurden. Die maximale Eskalationsstufe beschreibt, bis zu welcher Eskalationsstufe sich ein Tarifkonflikt auf einer Skala von 0 bis 7 zuspitzt und die Verhandlungsdauer, über welchen Zeitraum hinweg verhandelt wurde. Allerdings verbergen sich hinter diesem Durchschnittswert große Branchenunterschiede. Während die Tarifparteien in einigen Branchen wie der Chemischen Industrie, der Papiererzeugenden Industrie und den Universitätskliniken (Ärzte), konfliktfrei zum Kompromiss kamen, eskalierten im Flugsektor zwei Konflikte mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit bis hin zum Arbeitskampf. Am konfliktreichsten ging es beim Cockpit von Eurowings zu. Hier fielen insgesamt 30 Konfliktpunkte an, dicht gefolgt von den Banken mit 29 Punkten bei den öffentlichen und 28 Punkten bei den privaten Banken. Auf Platz vier folgt das Cockpit der Lufthansa mit 19 Punkten, Platz 5 teilen sich die Eisen- und Stahlindustrie sowie die Metall- und Elektro-Industrie mit jeweils 16 Punkten. Bislang hat sich die Tarifpolitik trotz der hohen Inflation überaus stabilitätskonform gezeigt. Die Tariflohndynamik zieht zwar aktuell leicht an, bleibt aber noch im stabilitätspolitischen Rahmen. Dadurch werden Konflikte mit der Europäischen Zentralbank vermieden, an deren Ende eine Stabilisierungsrezession stehen würde. Im Jahr 2023 stehen für fast 11 Millionen Beschäftigte neue Tarifverhandlungen an. Den Auftakt macht unter anderem der Öffentliche Dienst von Bund und Kommunen, wo die Gewerkschaften 10,5 Prozent mehr Geld fordern, mindestens aber monatlich 500 Euro, was effektiv auf 15 Prozent mehr Geld hinausläuft. Sollten sich die Gewerkschaften mit ihren hohen Forderungen, die weit über die Inflationsrate hinausgehen, durchsetzen, droht 2023 eine Lohn-Preis-Spirale. Es ist zu hoffen, dass die im Rahmen der sogenannten Konzertierten Aktion gegen den Preisdruck von der Bundesregierung angebotenen steuerfreien Einmalzahlungen von den Tarifparteien genutzt werden und die Akteure einer Lohn-Preis-Spirale konzertiert entgegenwirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Union Bargaining Power and Institutional Investors: Evidence from 20 OECD Countries, 1980–2017 (2023)

    Mohamed, Yasmine; Darcillon, Thibault ;

    Zitatform

    Mohamed, Yasmine & Thibault Darcillon (2023): Union Bargaining Power and Institutional Investors: Evidence from 20 OECD Countries, 1980–2017. In: ILR review, Jg. 76, H. 5, S. 864-889. DOI:10.1177/00197939231181586

    Abstract

    "This article investigates the relationship between the share of assets held by institutional investors relative to GDP and a synthetic index of union bargaining power in 20 OECD countries from 1980 to 2017. Findings from the use of fixed-effects OLS and instrumental variables regressions show that the share of assets held by institutional investors, especially insurance companies and pension funds, is correlated with a decline in union bargaining power. The authors argue that by contributing to significant changes in corporate strategies and governance through potential effects on jobs and wages, institutional investors in most OECD countries may have weakened the influence of trade unions, thereby leading to a higher decentralization of wage bargaining. Mixed evidence is found, however, when investigating the role of complementarity across institutions to explain cross-country heterogeneity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Trade unions and income inequality: Evidence from a panel of European countries (2023)

    Montebello, Roberta; Spiteri, Jonathan ; Von Brockdorff, Philip;

    Zitatform

    Montebello, Roberta, Jonathan Spiteri & Philip Von Brockdorff (2023): Trade unions and income inequality: Evidence from a panel of European countries. In: International Labour Review, Jg. 162, H. 3, S. 481-503. DOI:10.1111/ilr.12373

    Abstract

    "This article examines the relationship between trade unions and rising income inequality observed in advanced economies in recent decades. The role of trade unions in addressing increasing income inequality has been overlooked in empirical studies, despite its theoretical ambiguity. The baseline empirical model, estimated for 26 European countries from 2005 to 2018, specifies income inequality as a function of the trade union density rate, its squared value, and a set of control variables. Labour market institutions, other than unions, are incorporated into the model to assess the distributional effects of union density within the entire institutional framework. The authors find that union density has a statistically significant and persistent inverted U-shaped relationship with income inequality." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ist der Staat der bessere Arbeitgeber? (2023)

    Prümer, Stephanie; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Prümer, Stephanie & Claus Schnabel (2023): Ist der Staat der bessere Arbeitgeber? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 103, H. 9, S. 613-618. DOI:10.2478/wd-2023-0172

    Abstract

    "Ein Vergleich der Arbeitsbedingungen im öffentlichen und privaten Sektor zeigt, dass beim Staat vor allem die Arbeitszeitregelungen beschäftigtenfreundlicher sind und der Schutz der Arbeitskräfte durch Tarifverträge und betriebliche Mitbestimmung umfassender ausfällt. Doch bei der Entlohnung bietet der Staat nur für Frauen Vorteile, während Männer sich in der Privatwirtschaft besserstellen als bei öffentlichen Arbeitgebern. Um im zunehmenden Wettbewerb um Arbeitskräfte bestehen zu können, sollte der öffentliche Dienst seine Bedeutung als Arbeitgeber stärker herausstellen, seine Attraktivität weiter steigern und vermehrt versuchen, Beschäftigte zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Prümer, Stephanie;
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  • Literaturhinweis

    Unionization of retired workers in Europe (2023)

    Pyka, Vinzenz; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Pyka, Vinzenz & Claus Schnabel (2023): Unionization of retired workers in Europe. (Friedrich-Alexander-Universität, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 128), Nürnberg, 28 S.

    Abstract

    "Wir untersuchen eine untererforschte Gruppe: Rentner in Gewerkschaften. Basierend auf repräsentativen Individualdaten für 19 europäische Länder finden wir, dass der Rentneranteil in Gewerkschaften und der gewerkschaftliche Organisationsgrad von Rentnern zwischen 2008 und 2020 gestiegen sind. Ökonometrische Analysen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit einer gewerkschaftlichen Mitgliedschaft für Rentner im Durchschnitt 17 Prozentpunkte geringer ausfällt als für Beschäftigte. Diese Erkenntnis ist vereinbar mit "social custom"-Modellen und Kosten-Nutzen-Überlegungen. Wir finden zudem, dass sich einige Determinanten der gewerkschaftlichen Mitgliedschaft zwischen aktiven und verrenteten Arbeitskräften unterscheiden und dass die üblichen Mitgliedschaftsmodelle besser die gewerkschaftliche Organisierung von aktiven als von verrenteten Arbeitskräften erklären können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Stärkere Tarifbindung als Instrument zur Erhöhung der Löhne in Ostdeutschland? (2023)

    Ragnitz, Joachim;

    Zitatform

    Ragnitz, Joachim (2023): Stärkere Tarifbindung als Instrument zur Erhöhung der Löhne in Ostdeutschland? In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 30, H. 5, S. 3-7.

    Abstract

    "Als ein Weg zur Verringerung der noch bestehenden Lohnunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland wird häufig eine Erhöhung der Tarifbindung in den ostdeutschen Ländern gesehen. Hierfür werden von Gewerkschaften und vielen Politiker*innen auch gesetzliche Maßnahmen eingefordert. Tatsächlich ist die Tarifbindung aber nicht nur in Ostdeutschland, sondern auch in Westdeutschland verhältnismäßig gering. Dies deutet darauf hin, dass viele Arbeitgeber*innen keinen Vorteil im Beitritt zu Tarifverträgen sehen. Will man die Tarifbindung erhöhen, muss man deswegen vor allem die Anreize hierfür erhöhen, beispielsweise durch stärkere Berücksichtigung von Unterschieden in der Leistungsfähigkeit ostdeutscher Betriebe in den Tarifverträgen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Informationen zum Arbeitszeitmanagement und zur Tarifbindung in den rheinland-pfälzischen Betrieben im Jahr 2022 (2023)

    Scheile, York W.; Bennewitz, Emanuel;

    Zitatform

    Scheile, York W. & Emanuel Bennewitz (2023): Informationen zum Arbeitszeitmanagement und zur Tarifbindung in den rheinland-pfälzischen Betrieben im Jahr 2022. (Steckbriefe des IAB-Betriebspanels 05/2023), Mainz, 8 S.

    Abstract

    "Dieser Steckbrief informiert für das Jahr 2022 zum Arbeitszeitmanagement und zur Tarifbindung in den rheinland-pfälzischen Betrieben. Dabei wird zunächst insbesondere auf Regelungen und Vereinbarungen zur Erbringung der Arbeitszeit und zu Arbeitszeitkonten sowie auf den finanziellen bzw. zeitlichen Ausgleich erbrachter Überstunden eingegangen. Zudem wird die betriebliche Tarifbindung und deren Beschäftigtenreichweite berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen, dass es in fast allen Betrieben üblich war, geleistete Überstunden mittels eines Freizeitausgleichs oder einer Vergütung zu kompensieren. Darüber hinaus waren Möglichkeiten zur Mobilarbeit, Regelungen zu Vertrauensarbeitszeiten und zu Arbeitszeitkonten unter den Betrieben in Rheinland-Pfalz vergleichsweise weit verbreitet. Hinsichtlich der betrieblichen Tarifbindung ist über die Jahre ein Rückgang zu verzeichnen. Nichtsdestotrotz war im Jahr 2022 noch immer die Hälfte aller Beschäftigten in Rheinland-Pfalz in tarifvertraglich gebundenen Betrieben tätig. Bei einem weiteren Fünftel orientierte sich der Betrieb an tarifvertraglichen Regelungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg: Ergebnisse der siebenundzwanzigsten Welle des Betriebspanels Brandenburg (2023)

    Zitatform

    (2023): Entwicklung von Betrieben und Beschäftigung in Brandenburg. Ergebnisse der siebenundzwanzigsten Welle des Betriebspanels Brandenburg. (Reihe Forschungsberichte / Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg 47), Potsdam, 95 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Bericht werden aktuelle Befragungsergebnisse zu den Kernthemen des IAB-Betriebspanels für das Land Brandenburg präsentiert. Dies sind die Betriebs- und die Beschäftigungsstruktur (Kapitel 3 und 4), Beschäftigungsentwicklung und Arbeitskräftebedarf (Kapitel 6), die betriebliche Aus- bzw. Weiterbildung (Kapitel 7 und 8), Löhne (Kapitel 9) und Tarifbindung (Kapitel 11) sowie Fragen von Investitionen und Innovationen (Kapitel 13). Das Thema Arbeitszeiten wird in diesem Jahr um Befunde zu betrieblichen Regelungen zum mobilen Arbeiten/Homeoffice erweitert (Kapitel 10). Erkenntnisse zu den Leitungsstrukturen in der brandenburgischen Wirtschaft werden in Kapitel 12 dargestellt. Ein besonderer Schwerpunkt lag in der diesjährigen Befragung auf den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine. Dabei wurde insbesondere die wirtschaftliche Betroffenheit der brandenburgischen Betriebe thematisiert. Die Befunde zu diesem Themenkomplex finden sich in Kapitel 5." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Trade Unions, Bargaining Coverage and Low Pay: A Multilevel Test of Institutional Effects on Low-Pay Risk in Germany (2022)

    Benassi, Chiara ; Vlandas, Tim ;

    Zitatform

    Benassi, Chiara & Tim Vlandas (2022): Trade Unions, Bargaining Coverage and Low Pay: A Multilevel Test of Institutional Effects on Low-Pay Risk in Germany. In: Work, Employment and Society, Jg. 36, H. 6, S. 1018-1037. DOI:10.1177/09500170211024467

    Abstract

    "Employment relations scholars argue that industrial relations institutions reduce low pay among the workforce, while the insider-outsider literature claims that unions contribute to increase the low-pay risk among non-union members. This article tests these expectations by distinguishing, respectively, between the individual effect of being a union member or covered by collective agreements and the sectoral effect of strong trade unions or encompassing collective agreements. Findings from multilevel logistic regression analyses of the German Socio-Economic Panel reveal that unions and bargaining coverage have distinct effects at individual and sectoral level. The analysis of their cross-level interactions provides partial support to both the insider-outsider approach, since non-union members are more exposed to the risk of low pay in highly unionized sectors, and to the power resource perspectives, since the probability of being in low pay in sectors with encompassing collective agreements decreases also for those workers who are not covered by them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Tarifbindung und betriebliche Interessenvertretung : Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2021 (2022)

    Ellguth, Peter; Kohaut, Susanne;

    Zitatform

    Ellguth, Peter & Susanne Kohaut (2022): Tarifbindung und betriebliche Interessenvertretung : Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2021. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 75, H. 4, S. 328-336., 2022-03-01. DOI:10.5771/0342-300X-2022-4-328

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden – wie in den Vorjahren – aktuelle Ergebnisse zur Tarifbindung und der Existenz betrieblicher Interessenvertretungen in Deutschland präsentiert. Die Befunde basieren auf den jüngst erhobenen Daten des IAB-Betriebspanels, das vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) als alljährliche Befragung durchgeführt wird und als einzige repräsentative Datenquelle entsprechende Auskünfte in einer langen Zeitreihe für die Gesamtwirtschaft liefert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne;
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  • Literaturhinweis

    The role of wage bargaining institutions in the Phillips curve flattening (2022)

    Francesco, De Palma; Yann, Thommen; Samuel, Ligonnière; Jamel, Saadaoui;

    Zitatform

    Francesco, De Palma, Ligonnière Samuel, Saadaoui Jamel & Thommen Yann (2022): The role of wage bargaining institutions in the Phillips curve flattening. (Documents de travail / Bureau d’Économie Théorique et Appliquée 2022-21), Strasbourg, 34 S.

    Abstract

    "We investigate the role of collective wage bargaining institutions on the relationship between wage growth and unemployment, that is, the wage Phillips curve. Based on a labour market model with frictions and collective bargaining, we hypothesize that when the economy deteriorates, wages fall less in parts of the economy covered by collective wage agreements negotiated by trade unions at a centralized level than in economies with bargaining fully decentralized within companies. We move from theory to empirical analysis using regional NUTS-2 data from European countries, which show evidence that the wage Phillips curve flattens when unemployment is high—and gets steeper when the labor market is overheated —, in economies where the sectoral or cross-sectoral levels play a role in the collective wage bargaining. We also find that from a level of centralization intermediate between the company and the sector levels, the wage Phillips curve is twice as flat." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Berlin 2021: Ergebnisse der 26. Welle (2022)

    Frei, Marek; Kriwoluzky, Silke; Wittbrodt, Linda; Putzing, Monika;

    Zitatform

    Frei, Marek, Silke Kriwoluzky, Monika Putzing & Linda Wittbrodt (2022): Betriebspanel Berlin 2021. Ergebnisse der 26. Welle. Berlin, 102 S.

    Abstract

    "Im vorliegenden Bericht werden aktuelle Befragungsergebnisse zu den Kernthemen des IAB-Betriebspanels dargelegt. Hierzu gehören Befunde zu den spezifischen Strukturmerkmalen der Berliner Wirtschaft (Kapitel 3), zur Beschäftigungsentwicklung, also der Struktur von Personaleinstellungen und Personalabgängen sowie Beschäftigungsaussichten (Kapitel 6), zur Entwicklung der Fachkräftenachfrage und zum Erfolg der Betriebe bei der Stellenbesetzung (Kapitel 7). Diese werden ergänzt um Ausführungen zur Entwicklung der betrieblichen Ausbildung (Kapitel 8) sowie zur Tarifbindung von Betrieben und Beschäftigten (Kapitel 10). Die Ergebnisse zu den genannten, regelmäßig abgefragten Aspekten werden ergänzt um empirische Befunde zu weiteren, zusätzlich aufgenommenen Themen. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind dies Daten zur Betroffenheit der Berliner Wirtschaft von der Corona-Krise (Kapitel 4), zur Verbreitung von Homeoffice (Kapitel 5) sowie zu den Erfahrungen der Betriebe mit der Nutzung von digitalen Formaten in der Weiterbildung (Kapitel 9)." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job Satisfaction and Trade Union Membership in Germany (2022)

    Goerke, Laszlo ; Huang, Yue ;

    Zitatform

    Goerke, Laszlo & Yue Huang (2022): Job Satisfaction and Trade Union Membership in Germany. In: Labour Economics, Jg. 78. DOI:10.1016/j.labeco.2022.102238

    Abstract

    "Using panel data from 1985 to 2019, we provide the first comprehensive investigation of the relationship between trade union membership and job satisfaction in Germany. Cross-sectional analyses reveal a negative correlation, while fixed effects estimates indicate an insignificant relationship. This is also true if we incorporate information on collective bargaining coverage or the existence of works councils in subsamples for which this data is available. To address the endogeneity of union membership, we generate information on the union density individuals faced in their industry and region. This time-variant IV suggests no causal impact of individual union membership on job satisfaction. Finally, using different estimation models, we investigate whether the effects vary by gender, age, birth year, and employment status." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Job Satisfaction and Trade Union Membership in Germany (2022)

    Goerke, Laszlo ; Huang, Yue ;

    Zitatform

    Goerke, Laszlo & Yue Huang (2022): Job Satisfaction and Trade Union Membership in Germany. (CESifo working paper 9868), München, 50 S.

    Abstract

    "Using panel data from 1985 to 2019, we provide the first comprehensive investigation of the relationship between trade union membership and job satisfaction in Germany. Cross-sectional analyses reveal a negative correlation, while fixed effects estimates indicate an insignificant relationship. This is also true if we incorporate information on collective bargaining coverage or the existence of works councils in subsamples for which this data is available. To address the endogeneity of union membership, we generate information on the union density individuals faced in their industry and region. This time-variant IV suggests no causal impact of individual union membership on job satisfaction. Finally, using different estimation models, we investigate whether the effects vary by gender, age, birth year, and employment status." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Uncovered workers in plants covered by collective bargaining: Who are they and how do they fare? (2022)

    Hirsch, Boris ; Lentge, Philipp; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Hirsch, Boris, Philipp Lentge & Claus Schnabel (2022): Uncovered workers in plants covered by collective bargaining: Who are they and how do they fare? (Friedrich-Alexander-Universität, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 123), Nürnberg, 28 S.

    Abstract

    "In Deutschland zahlen Arbeitgeber traditionell den gleichen Tariflohn für Gewerkschaftsmitglieder und -nichtmitglieder im selben Betrieb, um letztere von einem Gewerkschaftsbeitritt abzuhalten. Mit aktuellen Daten aus der Verdienststrukturerhebung untersuchen wir, welche Arbeitnehmer in tarifgebundenen Betrieben heute noch individuell von tariflich vereinbarten Gewerkschaftslöhnen profitieren, welche Arbeitnehmer davon nicht mehr abgedeckt werden, und was dies für deren Entlohnung bedeutet. Wir zeigen, dass ungefähr 9 Prozent der Arbeitskräfte in tarifgebundenen Betrieben keine individuelle Abdeckung (und damit keinen Gewerkschaftslohn) mehr erfahren. Ökonometrische Analysen mit unbedingten Quantilsregressionen und Firmenfixe-Effekte-Schätzungen machen deutlich, dass das Fehlen einer individuellen Abdeckung durch Tarifverträge für die meisten Arbeitskräfte substanzielle Auswirkungen auf ihre Entlohnung hat. Nicht gewerkschaftlich organisierte Niedriglöhner und solche auf unteren Hierarchieebenen leiden besonders, weil ihre Arbeitgeber davon absehen, die Tariflöhne auf sie anzuwenden, um geringere Löhne zahlen zu können. Dieses Vorgehen gefährdet das gewerkschaftliche Ziel, alle benachteiligten Arbeitskräfte zu schützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Foreign ownership and centralized collective bargaining: Direct and indirect influences (2022)

    Jirjahn, Uwe ;

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    Jirjahn, Uwe (2022): Foreign ownership and centralized collective bargaining: Direct and indirect influences. In: The Journal of Industrial Relations, Jg. 64, H. 1, S. 101-123. DOI:10.1177/00221856211056091

    Abstract

    "Using firm-level data from Germany, this study examines the link between foreign ownership and the coverage by centralized (multi-employer) bargaining agreements. Conforming to theoretical considerations, the empirical analysis shows that it is important to distinguish between a direct and an indirect influence of foreign ownership on centralized collective bargaining. The direct influence of foreign ownership lowers the probability that a firm is covered by a centralized agreement. The indirect influence works through the unionization of the workforce. If the size of the firm does not exceed a critical level, the indirect influence counteracts the direct influence. Foreign ownership leads to a higher share of union members which, in turn, has a positive influence on the coverage by a centralized agreement. However, in very large firms the indirect influence appears to be negative. Foreign ownership is associated with a lower share of union members." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The German Model of Industrial Relations: Balancing Flexibility and Collective Action (2022)

    Jäger, Simon; Noy, Shakked ; Schoefer, Benjamin;

    Zitatform

    Jäger, Simon, Shakked Noy & Benjamin Schoefer (2022): The German Model of Industrial Relations: Balancing Flexibility and Collective Action. (IZA discussion paper 15500), Bonn, 34 S.

    Abstract

    "We give an overview of the "German model" of industrial relations. We organize our review by focusing on the two pillars of the model: sectoral collective bargaining and firm-level codetermination. Relative to the United States, Germany outsources collective bargaining to the sectoral level, resulting in higher coverage and the avoidance of firm-level distributional conflict. Relative to other European countries, Germany makes it easy for employers to avoid coverage or use flexibility provisions to deviate downwards from collective agreements. The greater flexibility of the German system may reduce unemployment, but may also erode bargaining coverage and increase inequality. Meanwhile, firm-level codetermination through worker board representation and works councils creates cooperative dialogue between employers and workers. Board representation has few direct impacts owing to worker representatives' minority vote share, but works councils, which hold a range of substantive powers, may be more impactful. Overall, the German model highlights tensions between efficiency-enhancing flexibility and equity-enhancing collective action." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The German Model of Industrial Relations: Balancing Flexibility and Collective Action (2022)

    Jäger, Simon; Schoefer, Benjamin; Noy, Shakked ;

    Zitatform

    Jäger, Simon, Shakked Noy & Benjamin Schoefer (2022): The German Model of Industrial Relations: Balancing Flexibility and Collective Action. In: The Journal of Economic Perspectives, Jg. 36, H. 4, S. 53-80. DOI:10.1257/jep.36.4.53

    Abstract

    "We give an overview of the "German model" of industrial relations. We organize our review by focusing on the two pillars of the model: sectoral collective bargaining and firm-level codetermination. Relative to the United States, Germany outsources collective bargaining to the sectoral level, resulting in higher coverage and the avoidance of firm-level distributional conflict. Relative to other European countries, Germany makes it easy for employers to avoid coverage or use flexibility provisions to deviate downwards from collective agreements. The greater flexibility of the German system may reduce unemployment, but may also erode bargaining coverage and increase inequality. Meanwhile, firm-level codetermination through worker board representation and works councils creates cooperative dialogue between employers and workers. Board representation has few direct impacts owing to worker representatives' minority vote share, but works councils, which hold a range of substantive powers, may be more impactful. Overall, the German model highlights tensions between efficiency-enhancing flexibility and equity-enhancing collective action." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Owners, external managers and industrial relations in German establishments (2022)

    Kölling, Arnd ; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Kölling, Arnd & Claus Schnabel (2022): Owners, external managers and industrial relations in German establishments. In: BJIR, Jg. 60, H. 2, S. 424-443. DOI:10.1111/bjir.12623

    Abstract

    "Using data from the representative IAB Establishment Panel in Germany and estimating a panel probit model with fixed effects, this paper finds a negative relationship between the existence of owner-management in an establishment and the probabilities of having a works council or a collective bargaining agreement. We show that family firms which are solely, partially or not managed by the owners significantly differ in the presence of works councils and collective bargaining agreements. The probabilities of having works councils and collective agreements increase substantially if just some of the managers do not belong to the owner family. We argue that these differences cannot simply be attributed to an aversion of the owners against co-determination and unions but require taking account of the notion of socio-emotional wealth prevalent in family firms. In addition, our results support the idea that external managers mainly act as agents rather than stewards in family firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Shortage of Skilled Labor, Unions and the Wage Premium: A Regression Analysis with Establishment Panel Data for Germany (2022)

    Kölling, Arnd ;

    Zitatform

    Kölling, Arnd (2022): Shortage of Skilled Labor, Unions and the Wage Premium: A Regression Analysis with Establishment Panel Data for Germany. In: Journal of labor research, Jg. 43, H. 2, S. 239-259. DOI:10.1007/s12122-022-09334-1

    Abstract

    "The author investigates the different influences of labor shortage on wages in firms with or without collective bargaining agreements. In addition to training, technological solutions, and organizational flexibility, employers can also offer higher wages at a constant employment level to fill vacancies if the current payments are lower than the marginal revenue of the workers. Firms with collective bargaining agreements probably already pay wages according to marginal revenue or, in the case of rent sharing, above it, and the remuneration is probably also not adjusted. Using wage regressions with panel data for German establishments, this paper shows that collective bargaining and a lack of skilled workers can lead to higher wages. However, the latter only applies to firms that are not bound by collective agreements. Hence, wage differentials between these firms decrease, providing further explanation for a countercyclical development of the wage premium from the collective bargaining agreement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Droht die Lohn-Preis-Spirale?: Tarifpolitischer Bericht 1. Halbjahr 2022 (2022)

    Lesch, Hagen;

    Zitatform

    Lesch, Hagen (2022): Droht die Lohn-Preis-Spirale? Tarifpolitischer Bericht 1. Halbjahr 2022. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,38), Köln, 29 S.

    Abstract

    "Die Inflationsdynamik hat sich bislang noch nicht auf die gesamtwirtschaftliche Tariflohndynamik übertragen. Es gab zwar einzelne Abschlüsse, die überdurchschnittlich hoch ausfielen – etwa der Abschluss in der Eisen- und Stahlindustrie, der neben einem einmaligen „Energiebonus“ von 500 Euro eine Anhebung der Löhne und Gehälter um 6,5 Prozent bei einer Laufzeit von 18 Monaten vorsah." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Tarifbindung in den Bundesländern: Entwicklungslinien und Auswirkungen auf die Beschäftigten (2022)

    Lübker, Martin; Schulten, Thorsten;

    Zitatform

    Lübker, Martin & Thorsten Schulten (2022): Tarifbindung in den Bundesländern. Entwicklungslinien und Auswirkungen auf die Beschäftigten. (Elemente qualitativer Tarifpolitik 90), Düsseldorf, 44 S.

    Abstract

    "Diese aktualisierte Ausgabe der Elemente qualitativer Tarifpolitik dokumentiert die Entwicklung der Tarifbindung für Deutschland als Ganzes und auf Ebene der einzelnen Bundesländer.1 Hierzu wurden Daten des IAB-Betriebspanels bis zum Jahr 2020 ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen eine große Spannweite der Tarifbindung: zwischen dem Spitzenreiter Nordrhein-Westfalen mit einer Tarifbindung von 57 Prozent und dem Schlusslicht Mecklenburg-Vorpommern mit nur 37 Prozent liegt ein Abstand von 20 Prozentpunkten. Gegenüber dem Vorjahr ergeben sich für einzelne Länder – allen voran Hessen – deutliche Abweichungen. Inwiefern dies auf reale Veränderungen oder aber auf Effekte der Stichprobenziehung und die damit verbundene Messungenauigkeit zurückzuführen ist, konnte nicht endgültig geklärt werden (siehe Anhang zur Datengrundlage und Methode)." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Tarifautonomie: Über die Ordnung des Arbeitsmarktes durch Tarifverträge (2022)

    Müller-Jentsch, Walther;

    Zitatform

    Müller-Jentsch, Walther (2022): Tarifautonomie. Über die Ordnung des Arbeitsmarktes durch Tarifverträge. (essentials), Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, IX, 60 S. DOI:10.1007/978-3-658-39894-1

    Abstract

    "In diesem essential wird die demokratische Institution der Tarifautonomie dargestellt. Die für das Gemeinwesen wichtigste Leistung der Tarifautonomie liegt in ihrer den Arbeitsmarkt ordnenden, friedensstiftenden Funktion. Diese erzielt sie durch Kompromissbildung zwischen und Konfliktlösung von gegensätzlichen Interessen mittels paritätischer Vereinbarungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeber(verbänden). Daneben erfüllt sie eine Reihe von essentiellen Funktionen. Schutz-, Verteilungs- und Partizipationsfunktionen für die Arbeitnehmer; Kartell-, Ordnungs- und Befriedungsfunktionen für die Arbeitgeber; Entlastungs- und Legitimationsfunktionen für den Staat. Die aktualisierte und wesentlich erweiterte 2. Auflage enthält u.a. ein neues Kapitel über den Stellenwert der Tarifautonomie im Rahmen der Sozialen Marktwirtschaft. Der Inhalt Tarifautonomie – Grundrecht der Arbeitnehmer Tarifautonomie – eine friedensstiftende demokratische Institution (Funktionen) Vom Klassenkampf zur Sozialpartnerschaft (Geschichte) Aktuelle Probleme der Tarifautonomie Die Zielgruppen Studierende, Lehrende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Politik-, Rechts-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften Expertinnen und Experten in Verbänden und Parteien; Führungskräfte für das Personalwesen Der Autor Prof. Dr. Walther Müller-Jentsch ist em. Professor für Soziologie an der Ruhr-Universität Bochum." (Verlagsangaben)

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    Union membership and the willingness to prioritize environmental protection above growth and jobs: A multi-level analysis covering 22 European countries (2022)

    Ringqvist, Josef ;

    Zitatform

    Ringqvist, Josef (2022): Union membership and the willingness to prioritize environmental protection above growth and jobs: A multi-level analysis covering 22 European countries. In: BJIR, Jg. 60, H. 3, S. 662-682. DOI:10.1111/bjir.12654

    Abstract

    "This article contributes to debates about trade unions and the environment by studying differences between union members and non-members when asked to prioritize between environmental protection and jobs and economic growth. Differences are explored in a multi-level framework based on European Values Study data from 2017, covering 22 European countries. The empirical results show that members are more pro-environmentally inclined than non-members. This is demonstrated to be attributable to a large extent to the fact that members tend to be more left-leaning politically, a disposition which tends to be associated positively with environmental concern. While those employed in transport and manufacturing generally are least likely to be willing to prioritize environmental protection, membership has the most pronounced positive effect in this group. The tendency for members to be more pro-environmentally inclined is consistent across the studied countries. The article also shows that both members and non-members in countries with higher collective bargaining coverage tend to be more pro-environmentally inclined. Implications of the findings are discussed in terms of the political nature of collective interest representation with which unions are concerned, broader debates about union renewal and the importance of unions in garnering workers’ support for a greener economy." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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    Arbeitszeiten, finanzielle Anreize und Tarifverträge in Rheinland-Pfalz im Jahr 2021 (2022)

    Scheile, York W.; Bennewitz, Emanuel;

    Zitatform

    Scheile, York W. & Emanuel Bennewitz (2022): Arbeitszeiten, finanzielle Anreize und Tarifverträge in Rheinland-Pfalz im Jahr 2021. (Steckbriefe des IAB-Betriebspanels 05/2022), Mainz, 7 S.

    Abstract

    "Dieser Steckbrief hat die Untersuchung von Aspekten der Arbeitszeitbedingungen, der Setzung von finanziellen Anreizen für Beschäftigte und der betrieblichen Tarifbindung in Rheinland-Pfalz zum Gegenstand. Die Ergebnisse zeigen, dass die Wirtschafts- und Betriebsgrößenstruktur in Rheinland-Pfalz hierauf einen wichtigen Einfluss ausüben. So kam es einerseits im Geschäftsjahr 2020 in solchen Betrieben überdurchschnittlich häufig zu Überstunden, die durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie entweder besonders stark gefordert waren oder von diesen nur wenig beeinflusst wurden. Andererseits steigt mit der Betriebsgröße der Anteil der Betriebe, welche für ihre Beschäftigten finanzielle Anreize wie etwa Gewinn- und Erfolgsbeteiligungen setzen. Ein vergleichbarer Einfluss der Betriebsgröße zeigt sich auch bei der betrieblichen Tarifbindung und dem Anteil der Beschäftigten, die von Tarifverträgen profitieren können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Local institutions, union wage effects and native–foreign wage gaps (2022)

    Schmidt, Torben Dall ;

    Zitatform

    Schmidt, Torben Dall (2022): Local institutions, union wage effects and native–foreign wage gaps. In: Regional Studies, Jg. 56, H. 3, S. 433-446. DOI:10.1080/00343404.2021.1953695

    Abstract

    "Local institutions in the shape of collective wage bargaining in firms are important for wage differences among labour of various origins. This paper considers local rent-sharing in Danish firms and finds that local wage bargaining reduces wage gaps between cross-border commuters of Danish, Swedish, German and Polish origins. Wage gaps are found to be between 6% and 12%, while individual union membership reduces the wage gap. Local peer effects, on the other hand, may increase wage gaps particularly for cross-border commuters of Polish origin, which can be interpreted as a form of local club behaviour in bargaining at the firm level." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Tarifverträge und Tarifflucht in Nordrhein-Westfalen (2022)

    Schulten, Thorsten; Bispinck, Reinhard; Lübker, Malte;

    Zitatform

    Schulten, Thorsten, Reinhard Bispinck & Malte Lübker (2022): Tarifverträge und Tarifflucht in Nordrhein-Westfalen. (WSI study 30), Düsseldorf, 132 S.

    Abstract

    "In Nordrhein-Westfalen arbeiten im Jahr 2020 noch 57 Prozent aller Beschäftigten in einem Unternehmen mit Tarifvertrag. Auch im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland ist die Tarifbindung in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zurückgegangen. Dies hat zu einer deutlichen Schlechterstellung bei den Arbeitsbedingungen geführt. So müssen Beschäftigte in tariflosen Unternehmen im Durchschnitt länger arbeiten und werden - auch für die gleiche Arbeit - schlechter bezahlt. Um die Tarifbindung wieder zu stärken, müssen alle relevanten Akteure ihren Beitrag leisten. Die Gewerkschaften müssen ihre eigene Organisationsmacht ausbauen, die Arbeitgeberverbände sind gefordert, die Tarifflucht über die OT-Mitgliedschaften zu beenden, und der Staat muss sein ökonomisches Steuerungspotenzial nutzen und bei öffentlichen Aufträgen und regionaler Wirtschaftsförderung wirksame Tariftreueregelungen erlassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Zukunft der Pflege in Deutschland: Zur Entwicklung der Pflegebedürftigkeit und den Auswirkungen einer Tariflohneinführung (2022)

    Sonnenburg, Anja;

    Zitatform

    Sonnenburg, Anja (2022): Zukunft der Pflege in Deutschland. Zur Entwicklung der Pflegebedürftigkeit und den Auswirkungen einer Tariflohneinführung. (GWS-Kurzmitteilung 2022,01), Osnabrück, 9 S.

    Abstract

    "Die Kurzmitteilung gibt zunächst einen Überblick über den erwarteten Anstieg der Pflegebedürftigkeit bis zum Jahr 2040 unter Berücksichtigung des Pflegebedürftigkeitsbegriff nach den Pflegestärkungsgesetzen und aktualisiert die vorangegangene Projektion (Sonnenburg & Schröder 2019). Anschließend werden die Effekte analysiert, die sich mit einer Erhöhung der Löhne auf ein Tarifniveau ergeben würden: Wie steigen die Einkommen und wie würde sich die Beschäftigungshöhe in der Branche verändern?" (Textauszug, IAB-Doku)

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    Why Do some Labour Alliances Succeed in Politicizing Europe across Borders? A Comparison of the Right2Water and Fair Transport European Citizens' Initiatives (2022)

    Szabó, Imre G. ; Erne, Roland ; Golden, Darragh ;

    Zitatform

    Szabó, Imre G., Darragh Golden & Roland Erne (2022): Why Do some Labour Alliances Succeed in Politicizing Europe across Borders? A Comparison of the Right2Water and Fair Transport European Citizens' Initiatives. In: Journal of Common Market Studies, Jg. 60, H. 3, S. 634-652. DOI:10.1111/jcms.13279

    Abstract

    "Under what conditions can organized labour successfully politicize the European integration process across borders? To answer this question, we compare the European Citizens' Initiatives (ECIs) of two European trade union federations: EPSU's successful Right2Water ECI and ETF's unsuccessful Fair Transport ECI. Our comparison reveals that actor-centred factors matter – namely, unions' ability to create broad coalitions. Successful transnational labour campaigns, however, also depend on structural conditions, namely, the prevailing mode of EU integration pressures faced by unions at a given time. Whereas the Right2Water ECI pre-emptively countered commodification attempts by the European Commission in water services, the Fair Transport ECI attempted to ensure fair working conditions after most of the transport sector had been liberalized. Vertical EU integration attempts that commodify public services are thus more likely to generate successful transnational counter-movements than the horizontal integration pressures on wages and working conditions that followed earlier successful EU liberalization drives." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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    Reforms of collective bargaining institutions in European Union countries: Bad timing, bad outcomes? (2022)

    Thommen, Yann ;

    Zitatform

    Thommen, Yann (2022): Reforms of collective bargaining institutions in European Union countries: Bad timing, bad outcomes? In: European Journal of Political Economy, Jg. 71. DOI:10.1016/j.ejpoleco.2021.102066

    Abstract

    "This paper investigates whether flexibility-enhancing reforms of national collective bargaining systems have positive outcomes in terms of employment in the short term, especially when implemented during an economic downturn. The analysis consists in applying local projections to a novel panel database of reforms of collective bargaining institutions in EU countries in the period 2000–2018. There is no evidence that making collective bargaining institutions more flexible during a recession has a positive effect on employment in the short term. More specifically, reforms that decentralize bargaining closer to the firm-level have negative short-term effects, particularly on the employment of 15–54 year-olds and low-educated workers. They also tend to favor temporary employment in the medium term. The results do not support the idea that collective bargaining institutions should be reformed during a recession to boost employment." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))

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    Gute Arbeit mit Tarifvertrag - Tarifbindung in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 20/3626) (2022)

    Zitatform

    (2022): Gute Arbeit mit Tarifvertrag - Tarifbindung in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 20/3626). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/3909 (07.10.2022)), 16 S.

    Abstract

    Die Kleine Anfrage will vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen (Corona-Pandemie, Auswirkungen der Ukraine-Krise) und der Ansicht der Fragesteller, dass tarifvertragliche Regelungen zu einem besseren Schutz der Beschäftigten führen, eine Stellungnahme der Bundesregierung zur Entwicklung der Tarifbindung der letzten zwei Jahrzehnte in Deutschland erwirken. Die Bundesregierung stützt sich bei ihren Antworten auf Auswertungen, die überwiegend auf Daten des IAB-Betriebspanels 2002, 2007, 2012, 2017, 2020 und 2021 basieren und auf Angaben zum Anteil von Betrieben mit Branchen-, Haus- und Firmentarifvertrag, zur Betriebsgröße, Aufgliederungen nach Wirtschaftszweigen, geographische Differenzierungen nach Ost- und Westdeutschland sowie den einzelnen Bundesländern. Mit Hilfe der seit 2007 vom Statistischem Bundesamt durchgeführten Vierteljährlichen Verdiensterhebung (VVE) kann eine Auswertung zur allgemeinen Entwicklung der Bruttoverdienste von sozialversichert Beschäftigten in tarif- und nicht tarifgebundenen Betrieben sowie auch außertariflich gezahlte Verdiensten zur Verfügung gestellt werden, wobei eine weitere Differenzierung nach Bundesländern, Branchen- und Haus- bzw. Firmentarifverträgen sowie Wirtschaftszweigen hier jedoch nicht möglich ist. (IAB)

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    Collective bargaining coverage, works councils and the new German minimum wage (2021)

    Bellmann, Lutz ; Bossler, Mario ; Gerner, Hans-Dieter; Hübler, Olaf ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Mario Bossler, Hans-Dieter Gerner & Olaf Hübler (2021): Collective bargaining coverage, works councils and the new German minimum wage. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 42, H. 2, S. 269-288., 2018-01-26. DOI:10.1177/0143831X18762304

    Abstract

    "This article assesses the role of the recent introduction of the minimum wage for collective bargaining coverage and works councils in Germany. The new minimum wage was initiated to strengthen German tariff autonomy, but effects on collective bargaining coverage are theoretically ambivalent. Using the IAB Establishment Panel, descriptive regressions show that firms covered by a collective bargaining contract are much less likely affected by the minimum wage. To construct a counterfactual for the group of affected establishments, the authors apply an entropy balancing procedure. Subsequent difference-in-differences estimates reveal a slight decline in collective bargaining participation, which falls short of statistical significance. Although the effect on opting into collective bargaining is even slightly positive, the authors observe a significant decrease in coverage through firms that exit collective agreements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Bossler, Mario ;
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    Herausforderungen an Tarifautonomie und neue Wege zu einer starken Sozialpartnerschaft (2021)

    Böhning, Björn;

    Zitatform

    Böhning, Björn (2021): Herausforderungen an Tarifautonomie und neue Wege zu einer starken Sozialpartnerschaft. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 12, S. 745-750. DOI:10.3790/sfo.70.12.745

    Abstract

    "Die Sozialpartnerschaft ist eine der tragenden Säulen der Sozial- und Wirtschaftsordnung in Deutschland. Sie fußt auf der verfassungsrechtlich geschützten Tarifautonomie, die den Tarifvertragsparteien das Recht garantiert, in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich Arbeitsbedingungen grundsätzlich autonom und damit frei von staatlicher Einflussnahme zu regeln. Das ist auch richtig, denn die Sozialpartner kennen die Arbeitsbedingungen in ihren Branchen viel besser als der Staat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Flexible Wages and the Costs of Job Displacement (2021)

    Fernandes, Sofia; Tojerow, Ilan ;

    Zitatform

    Fernandes, Sofia & Ilan Tojerow (2021): Flexible Wages and the Costs of Job Displacement. (IZA discussion paper 14942), Bonn, 61 S.

    Abstract

    "This paper investigates whether flexible pay increases the wage costs of job displacement. We use quasi-exogenous variation in the timing of job loss due to mass layoffs spanning over an institutional reform that restricted single-employer bargaining, the Belgian Wage Norm in 1996. We find that average earnings losses over a ten-year period after displacement are 10 percentage points larger under flexible pay. Workers displaced from jobs with higher employer-specific wage premiums—service sector and white-collar—benefit the most from restricted single-employer bargaining as their earnings fully converge to non-displaced workers' earnings within three years. We show that the differences in earnings losses across wage-setting systems are not driven by fluctuations in the business cycle. Finally, the wage-setting reform had similar effects on female workers, though it did not narrow the gender gap in pre-layoff wages. Our results suggest that reduced pay flexibility may help displaced workers catch up faster to non-displaced workers' pay premium ladder conditional on re-employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Offensiv, betriebsnah und auf Augenhöhe – Anregungen zu einer modernen Tarifpolitik (2021)

    Friedrich, Daniel;

    Zitatform

    Friedrich, Daniel (2021): Offensiv, betriebsnah und auf Augenhöhe – Anregungen zu einer modernen Tarifpolitik. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 12, S. 739-744. DOI:10.3790/sfo.70.12.739

    Abstract

    "Die Tarifpartnerschaft in der Metall- und Elektroindustrie steht vor einer Bewährungsprobe. Ein gutes Jahrzehnt des wirtschaftlichen stetigen Aufschwungs ist vorbei, die Folgen der Corona-Krise müssen bewältigt und die Transformation der Industrie durch Digitalisierung, Dekarbonisierung sowie der Veränderung der globalen Märkte gestaltet werden. Die demografische Entwicklung (Stichworte: Überalterung der Bevölkerung, Fehlen von Erwerbstätigen) führt weiterhin zu einem Fachkräftemangel. Um diese Herausforderungen erfolgreich zu bestehen, bedarf es unter anderem einer modernen Tarifpolitik, die weiterhin die Interessen zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten ausbalanciert, passgenaue Instrumente für die Branche entwickelt – zum Beispiel um die Beschäftigungsfähigkeit der Belegschaften zu erhalten – oder auch spezifische Lösungen für besondere Arbeitssituationen zu finden. Dabei darf moderne Tarifpolitik aber nicht zu einem Abbauprogramm von tariflichen Standards verkommen, sondern muss eine adäquate Antwort auf die Bedürfnisse der Beschäftigten und Betriebe geben. Dazu ein paar Impulse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Tarifsozialpolitik: Ursachen, Ausmaß und Folgen der Vertariflichung sozialer Sicherheit (2021)

    Fröhler, Norbert; Fehmel, Thilo ;

    Zitatform

    Fröhler, Norbert & Thilo Fehmel (2021): Tarifsozialpolitik. Ursachen, Ausmaß und Folgen der Vertariflichung sozialer Sicherheit. Wiesbaden: Springer VS, 407 S. DOI:10.1007/978-3-658-34806-9

    Abstract

    "Die anhaltende Transformation des Sozialstaats ist mit einer Bedeutungszunahme tarifvertraglicher Regulierung von sozialer Sicherung verbunden. Der Band bietet erstmals einen umfassenden Überblick über den Stand und die Entwicklung tariflicher Sozialpolitik. Als Bestandsaufnahme enthält er umfangreiche und die zeitliche Entwicklung nachzeichnende Darstellungen für die Alterssicherungs-, Arbeitsmarkt-, Gesundheits- und Familienpolitik in verschiedenen Branchen. Die Untersuchung fragt zudem nach den grundsätzlichen Wahrnehmungen, Einschätzungen und Bewertungen der Tarifvertragsparteien hinsichtlich der Verlagerung sozialpolitischer Verantwortung auf das System der industriellen Beziehungen. Neben Branchen und sozialpolitischen Feldern vergleicht die Studie auch Institutionensysteme. Obwohl mit Deutschland und Österreich zwei institutionell sehr ähnliche Distributionsregimes gegenübergestellt werden, finden sich erhebliche Unterschiede zwischen den beiden Ländern sowohl in Hinblick auf den Vertariflichungsgrad als auch auf die Sichtweisen von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften. Im Ergebnis zeigt sich: Die Möglichkeiten der Tarifpolitik, eine den Interessen der Beschäftigten angemessene soziale Sicherung zu organisieren, hängen ab von den Rahmungen des Gesetzgebers: Auch bei zunehmend vertariflichter sozialer Sicherheit bleibt der Sozialstaat in sozialpolitischer Verantwortung." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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    Evolution von Lohnverhandlungssystemen – Macht oder ökonomisches Gesetz?: Warum ein Rückblick auch 25 Jahre nach Erscheinen noch lohnt (2021)

    Funk, Lothar;

    Zitatform

    Funk, Lothar (2021): Evolution von Lohnverhandlungssystemen – Macht oder ökonomisches Gesetz? Warum ein Rückblick auch 25 Jahre nach Erscheinen noch lohnt. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 12, S. 675-688. DOI:10.3790/sfo.70.12.675

    Abstract

    "Der viel beachtete Beitrag von Berthold/Fehn (1996) zur „Evolution von ­Lohnverhandlungssystemen“ sagte für hochentwickelte Volkswirtschaften wie Deutschland eine Dezentralisierung der nationalen Lohnsysteme voraus, die Verfasser aufgrund des Strukturwandels auch für effizient hielten. Inspiriert wurden die Autoren offensichtlich von Böhm-Bawerks berühmten Ausführungen zu „Macht oder ökonomisches Gesetz?“ aus dem Jahr 1914. Der Pionier der österreichischen Grenznutzenschule zeigte dort unter anderem am Beispiel der Lohnhöhe, dass dieser Bereich für die Ausübung von (ökonomischer) Macht zwar kurzfristig recht beträchtlich ist, aber langfristig eindeutig von ökonomischer Sachlogik bestimmt wird. Der vorliegende Beitrag analysiert die marktdominante Position Berthold/Fehns kritisch mit Hilfe des „institutionenökonomischen Liberalismus“." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Paid vacation use: the role of works councils (2021)

    Goerke, Lazlo; Jeworrek, Sabrina ;

    Zitatform

    Goerke, Lazlo & Sabrina Jeworrek (2021): Paid vacation use: the role of works councils. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 42, H. 3, S. 473-503. DOI:10.1177/0143831X18777611

    Abstract

    "The article investigates the relationship between codetermination at the plant level and paid vacation in Germany. From a legal perspective, works councils have no impact on vacation entitlements, but they can affect their use. Employing data from the German Socio-Economic Panel (SOEP), the study finds that male employees who work in an establishment, in which a works council exists, take almost two additional days of paid vacation annually, relative to employees in an establishment without such institution. The effect for females is much smaller, if discernible at all. The data suggest that this gender gap might be due to the fact that women exploit vacation entitlements more comprehensively than men already in the absence of a works council." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Membership in Employers' Associations and Collective Bargaining Coverage in Germany (2021)

    Jirjahn, Uwe ;

    Zitatform

    Jirjahn, Uwe (2021): Membership in Employers' Associations and Collective Bargaining Coverage in Germany. (IZA discussion paper 14783), Bonn, 46 S.

    Abstract

    "While there is a strong overlap between membership in employers' associations and collective bargaining coverage, the overlap is far from being perfect. Using unique firm-level data from Germany, this study estimates the determinants of the membership in employers' associations and the coverage by industry-level or firm-level agreements. The analysis particularly focuses on the various constellations of membership and collective bargaining status. The results show that firm-level worker representation, foreign ownership, work organization, firm size, age and East-West differences are important determinants. Altogether, the analysis demonstrates that a more differentiated picture of industrial relations can be obtained by considering both membership in employers' associations and collective bargaining coverage." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Foreign ownership and intra-firm union density in Germany (2021)

    Jirjahn, Uwe ;

    Zitatform

    Jirjahn, Uwe (2021): Foreign ownership and intra-firm union density in Germany. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 42, H. 4, S. 1052-1079. DOI:10.1177/0143831X19835918

    Abstract

    "From a theoretical viewpoint the relationship between foreign ownership and unionization is ambiguous. On the one hand, foreign owners have better opportunities to undermine workers' unionization. On the other hand, workers of foreign-owned firms have an increased demand for the protection provided by unions. Which of the two opposing influences dominates can vary according to moderating circumstances. This study shows that firm size and industry-level bargaining play a moderating role. The relationship between foreign ownership and unionization is negative in larger firms whereas it is positive in smaller firms. Coverage by industry-level collective bargaining makes a positive relationship both stronger and more likely." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Entwicklung der Tarifbindung: Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 7.6.2021 (2021)

    Kohaut, Susanne;

    Zitatform

    Kohaut, Susanne (2021): Entwicklung der Tarifbindung. Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 7.6.2021. (IAB-Stellungnahme 03/2021), Nürnberg, 9 S.

    Abstract

    "Zum Thema „Möglichkeiten zur Stärkung der Tarifbindung der Unternehmen im Arbeitsleben in Deutschland“ fand am 7.6.2021 eine öffentliche Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags statt. Grundlage waren die Anträge der Fraktion DIE LINKE und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, in denen unter anderem die Erleichterung der Erklärung der Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen, die Untersagung einer Mitgliedschaft ohne Tarifbindung in einem Arbeitgeberverband und die Vergabe öffentlicher Aufträge nur an tarifgebundene Unternehmen gefordert werden. In ihrer Stellungnahme stellt Susanne Kohaut die Entwicklung der Tarifbindung seit 1999 vor und bestätigt deren Rückgang. Zum einen zeigen Dekompositionsanalysen die Bedeutung struktureller Faktoren für die Erosion der Branchentarifbindung, wozu vor allem die Veränderung der Branchenstruktur hin zu Dienstleistungen und die Gründung neuer Betriebe zählen. Zum anderen könnten für einen nicht unbeträchtlichen Teil des Rückgangs der Branchentarifbindung veränderte Einstellungen und Verhaltensweisen betrieblicher Akteure – von Eigentümern oder Management – verantwortlich sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne;

    Weiterführende Informationen

    Zugang zur Video-Aufnahme der Anhörung
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    Lohn- und Tarifpolitik zwischen 2010 und 2020: Robuster Arbeitsmarkt schafft Spielraum (2021)

    Lesch, Hagen;

    Zitatform

    Lesch, Hagen (2021): Lohn- und Tarifpolitik zwischen 2010 und 2020: Robuster Arbeitsmarkt schafft Spielraum. In: IW-Trends, Jg. 48, H. 4, S. 45-62. DOI:10.2373/1864-810X.21-04-04

    Abstract

    "Nach der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 folgte in Deutschland ein anhaltendender Wirtschaftsaufschwung, der auch den Arbeitsmarkt positiv beeinflusste. Im Zuge des Abbaus der Arbeitslosigkeit kam es zu einer dynamischen Lohnentwicklung. Dabei blieb das Wachstum der Tariflöhne hinter dem der Effektivlöhne zurück. Die Tarifpolitik ließ Raum für betriebliche Lohnprämien, die es den Unternehmen erleichtert haben, besser auf Fachkräfteengpässe zu reagieren. Eine Unterscheidung nach Sektoren zeigt allerdings, dass dies nur für den Dienstleistungssektor galt. Hier stiegen die Effektivlöhne zwischen 2010 und 2020 um 37,0 Prozent, während die Tariflöhne um 26,6 Prozent wuchsen. Im Produzierenden Gewerbe (ohne Bau) nahmen die Tariflöhne mit 29,2 Prozent nur etwas stärker zu als die Effektivlöhne, die um 26,8 Prozent zulegten. In beiden Sektoren – und damit auch in der Gesamtwirtschaft – stiegen die Arbeitskosten deutlich stärker an als die Produktivität. Diese Lohndynamik stärkte einerseits die Kaufkraft der Arbeitnehmer. Die Effektivlöhne stiegen preisbereinigt um 19,1 Prozent. Andererseits nahmen die Lohnstückkosten der Unternehmen gesamtwirtschaftlich um 22,6 Prozent zu. Da sich preisbereinigt ein Zuwachs von 3,8 Prozent ergab, konnte ein Teil des Lohndrucks durch Preisüberwälzungen abgefedert werden. Angesichts des aktuell beschleunigten Preisauftriebs ist von der Lohnpolitik ein besonderes Augenmaß gefragt, um eine Lohn-Preis-Spirale mit negativen Wirkungen für Investitionen und Wachstum zu vermeiden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Staat und Tarifautonomie: Eine institutionentheoretische Analyse (2021)

    Lesch, Hagen;

    Zitatform

    Lesch, Hagen (2021): Staat und Tarifautonomie: Eine institutionentheoretische Analyse. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 12, S. 709-728. DOI:10.3790/sfo.70.12.709

    Abstract

    "Der Staat räumt den Tarifparteien das Recht ein, Löhne und Arbeitsbedingungen autonom zu regeln. Während der Staat und die staatlichen Institutionen dem Gemeinwohl verpflichtet sind und dabei allokative und distributive Ziele gegeneinander abwägen, verfolgen die Tarifparteien Mitgliederinteressen. Anhand einer Prinzipal-Agent-Struktur wird untersucht, mit welchen Instrumenten der Staat die nötige Loyalität der Tarifparteien einfordern kann. Dabei zeigt sich, dass der Staat dann erfolgreich steuert, wenn er eine allokative Präferenz hat, mangelnde Loyalität sanktioniert statt alimentiert und sich des Instruments der Drohung bedient. Die Wirkung kann durch Außenseiterkonkurrenz verstärkt werden. Hat der Staat eine distributive Präferenz, muss er Außenseiterkonkurrenz zurückdrängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Tarifbindung in den Bundesländern: Entwicklungslinien und Auswirkungen auf die Beschäftigten (2021)

    Lübker, Martin; Schulten, Thorsten;

    Zitatform

    Lübker, Martin & Thorsten Schulten (2021): Tarifbindung in den Bundesländern. Entwicklungslinien und Auswirkungen auf die Beschäftigten. (Elemente qualitativer Tarifpolitik 89), Düsseldorf, 43 S.

    Abstract

    "Diese aktualisierte Ausgabe der Elemente qualitativer Tarifpolitik dokumentiert die Entwicklung der Tarifbindung für Deutschland als Ganzes und auf Ebene der einzelnen Bundesländer. Hierzu wurden Daten des IAB-Betriebspanels bis zum Jahr 2019 ausgewertet (siehe Anhang zur Datengrundlage und Methode). Die Ergebnisse zeigen eine große Spannweite der Tarifbindung: zwischen dem Spitzenreiter Hessen mit einer Tarifbindung von 58 Prozent und dem Schlusslicht Sachsen mit nur 43 Prozent liegt ein Abstand von 15 Prozentpunkten. Gemeinsam ist allen Bundesländern, dass die Arbeitsbedingungen in wesentlichen Punkten in tariflosen Betrieben deutlich schlechter sind: So ist die regelmäßige Wochenarbeitszeit in nicht-tarifgebundenen Betrieben mit 39,5 Stunden im Schnitt um fast eine Stunde länger als in Betrieben mit Tarifvertrag (38,6 Stunden). Auch beim Entgelt klafft eine Lücke von mehreren hundert Euro zu Lasten der tariflosen Betriebe, in denen Vollzeitbeschäftigte im Jahr" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Civil Service and Public Employment (2021)

    Reichard, Christoph ; Schröter, Eckhard;

    Zitatform

    Reichard, Christoph & Eckhard Schröter (2021): Civil Service and Public Employment. In: S. Kuhlmann, I. Proeller, D. Schimanke & J. Ziekow (Hrsg.) (2021): Public Administration in Germany, S. 205-223. DOI:10.1007/978-3-030-53697-8_13

    Abstract

    "The German system of public sector employment (including civil servants and public employees) qualifies as a classical European continental civil service model moulded in traditional forms of a Weberian bureaucracy. Its features include a career-based employment system with entry based on levels of formal qualification. Coordinated by legal frames and centralised collective bargaining, the civil service is, at the same time, decentralised and flexible enough to accommodate regional differences and societal changes. In comparison, the civil service system stands out for its high degrees of professionalism and legal fairness with low levels of corruption or cronyism." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Tariftreue der Betriebe in Rheinland-Pfalz: Erkenntnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2020 (2021)

    Scheile, York W.; Bennewitz, Emanuel;

    Zitatform

    Scheile, York W. & Emanuel Bennewitz (2021): Die Tariftreue der Betriebe in Rheinland-Pfalz. Erkenntnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2020. (Steckbriefe des IAB-Betriebspanels 03/2021), Mainz, 6 S.

    Abstract

    "Dieser Steckbrief gibt einen Überblick über die Tarifbindung der rheinland-pfälzischen Betriebe. Im ersten Abschnitt wird der Umfang der betrieblichen Tarifbindung und die Beschäftigungsreichweite dieser Tarifbindung aufgezeigt. In einem Teil der Betriebe gilt zwar kein Tarifvertrag, allerdings werden bestehende Branchentarifverträge als Orientierungsgrundlage genutzt. Inwiefern sich diese Betriebe unter anderem in Bezug auf die Löhne und Gehälter oder auf die Wochenarbeitszeit an Tarifverträgen orientieren, ist Gegenstand des zweiten Abschnitts. Die Datengrundlage dieses Steckbriefes bilden die Ergebnisse der im Jahr 2020 durchgeführten Befragungen zum IAB-Betriebspanel." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Tarifverträge und Tarifflucht in Mecklenburg-Vorpommern (2021)

    Schröder, Doris; Lübker, Malte; Schulten, Thorsten;

    Zitatform

    Schröder, Doris, Malte Lübker & Thorsten Schulten (2021): Tarifverträge und Tarifflucht in Mecklenburg-Vorpommern. (WSI Study 25), Düsseldorf, 78 S.

    Abstract

    "In Mecklenburg-Vorpommern ist die Tarifbindung seit der Jahrtausendwende dramatisch gesunken: Derzeit gilt nur noch für 44 % der Beschäftigten im Land ein Tarifvertrag. Dies hat für die Beschäftigten spürbare Auswirkungen – insbesondere bei den Löhnen, die bei tariflosen Arbeitgebern rund 14 % unter dem Niveau von vergleichbaren Betrieben mit Tarifvertrag liegen. Seit einigen Jahren deutet sich in Mecklenburg-Vorpommern zumindest eine Stabilisierung der Tarifbindung an. Getragen wird diese von Organisationserfolgen der Gewerkschaften und der Landespolitik, die in den letzten Jahren die Bedeutung von Tarifverträgen erkannt hat und z. B. bei der Wirtschaftsförderung tariftreue Unternehmen begünstigt. Für bessere Arbeitsbedingungen ist jedoch eine weitere Stärkung des Tarifvertragssystems unabdingbar. Dazu bedarf es einer gemeinsamen Anstrengung von Gewerkschaften, Arbeitgebern und der Politik, für die diese Studie praktische Handlungsoptionen aufzeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Tarifverträge und Tarifflucht in Thüringen (2021)

    Schulten, Thorsten; Bispinck, Reinhard; Lübker, Malte;

    Zitatform

    Schulten, Thorsten, Reinhard Bispinck & Malte Lübker (2021): Tarifverträge und Tarifflucht in Thüringen. (WSI study 26), Düsseldorf, 98 S.

    Abstract

    "In Thüringen werden nur noch 44 Prozent der Beschäftigten durch einen Tarifvertrag geschützt. Die Tarifbindung ist damit eine der niedrigsten in ganz Deutschland. Für das Lohnniveau im Freistaat hat dies weitreichende Konsequenzen. So verdienen Beschäftigte in nicht-tarifgebundenen Betrieben im Schnitt 23 Prozent weniger als in Betrieben mit Tarifvertrag. Auch bei einer um Größen- und Branchenstrukturen bereinigten Sichtweise bleibt immer noch ein Tarif-Gap von mehr als 11 Prozent. Mit einer Niedriglohnstrategie lässt sich für Thüringen keine zukunftsgerechte Wirtschaftspolitik formulieren. Für bessere Arbeitsbedingungen ist jedoch eine weitere Stärkung des Tarifvertragssystems unabdingbar. Dazu müssen alle relevanten Akteure – Gewerkschaften, Arbeitgeber und Politik – ihren Beitrag leisten. Dafür zeigt diese Studie praktische Handlungsoptionen auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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