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Dossier

Arbeitsbedingungen und Gesundheit von Beschäftigten

Der Zusammenhang von Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitsbelastungen und der Gesundheit von Beschäftigten erhält durch die demografische Entwicklung, Digitalisierung und Klimawandel neues Gewicht. Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit die Beschäftigten langfristig und gesund erwerbstätig sein können?
Dieses Themendossier dokumentiert die Ergebnisse empirischer Forschung der letzten Jahre.
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im Aspekt "Beschäftigte"
  • Literaturhinweis

    Prekäre Beschäftigung und depressive Symptomatik – geschlechtsabhängige Assoziationen (2023)

    Burr, Hermann ;

    Zitatform

    Burr, Hermann (2023): Prekäre Beschäftigung und depressive Symptomatik – geschlechtsabhängige Assoziationen. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 58, H. 5, S. 318-326. DOI:10.17147/asu-1-273034

    Abstract

    "Einleitung: Längsschnittstudien deuten darauf hin, dass das Risiko für die Entwicklung einer depressiven Symptomatik bei prekärer Beschäftigung bei Männern höher ist als bei Frauen. Eine südkoreanische Studie lässt vermuten, dass die Position im Haushalt diesen Unterschied erklären könnte. Es stellt sich die Frage, ob diese Risikounterschiede durch die Position im Haushalt (d.h. alleinlebend ohne Partnerin/Partner oder zusammenlebend mit Partnerin/Partner) erklärt werden können. Methoden: Die Analyse basiert auf einer Kohorte von 2009 Beschäftigten der „Studie Mentale Gesundheit bei der Arbeit“ (S-MGA) (Rose et al. 2017). Hierbei wurden fünf Indikatoren prekärer Beschäftigung verwendet: subjektive Arbeitsplatzunsicherheit, geringfügige Beschäftigung, zeitlich befristete Beschäftigung, Niedriglohn (Nettostundenlohn < 60 % des Medians) und Episoden von Arbeitslosigkeit in der Vergangenheit – ebenfalls zusammengefasst in einem Index prekärer Beschäftigung. Mögliche Assoziationen zwischen prekärer Beschäftigung im Zeitraum 2012–2017 und einer depressiven Symptomatik im Jahr 2017 wurden durch logistische Regressionsanalysen untersucht – stratifiziert nach Geschlecht und Haushaltsstatus (d. h. alleinlebend ohne Partnerin/Partner oder zusammenlebend mit Partnerin/Partner) im Jahr 2012 und adjustiert für depressive Symptomatik, Alter, beruflichen Status und Partnerschaftsstatus im Jahr 2012. Ergebnisse: Der Haushaltsstatus zeigte keine signifikanten Interaktionen mit den Indikatoren einer prekären Beschäftigung bzw. dem Index prekärer Beschäftigung, weder bei Frauen noch bei Männern. Schlussfolgerung: Es ist immer noch ungeklärt, warum in vielen Studien die Risiken von prekärer Beschäftigung für die Entwicklung einer depressiven Symptomatik bei Männern höher sind als bei Frauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    How does institutional context shape work-related functionings for regular and self-employed workers? A contextualised application of the capability approach to Belgium, France and the Netherlands (2023)

    Focacci, Chiara Natalie ; Pichault, François ;

    Zitatform

    Focacci, Chiara Natalie & François Pichault (2023): How does institutional context shape work-related functionings for regular and self-employed workers? A contextualised application of the capability approach to Belgium, France and the Netherlands. In: The international journal of sociology and social policy, Jg. 43, H. 13/14, S. 36-61. DOI:10.1108/IJSSP-12-2022-0312

    Abstract

    "Purpose: According to Sen's theoretical framework of capability (1985), individuals reach their full potential once they have the freedom, intended as the set of functionings at their disposal, to do so. However, many critiques have been developed against the lack of embeddedness of the capability approach in social and political relations and structures. In this article, the authors investigate the influence of three institutional contexts (Belgium, the Netherlands and France) on the respective work-related functionings of self-employed and regular workers, with a focus on human capital investment and institutional support offered to them. Design/methodology/approach Data from the European Working Conditions Survey (EWCS) are used to highlight similarities and differences in building work-related functionings for regular and self-employed workers. A regression analysis is provided at the country level. Findings In the three labor markets, the authors find that the building of work-related functionings is more successful for regular employees, especially as regards institutional support. Self-employed workers, on the other hand, need to rely on their individual capability as regards employment protection and human capital investment. However, the authors find interesting differences between the three institutional contexts. In both Belgium and France, self-employed workers are subject to higher instability in terms of changes in salary and hours worked, whereas atypical work is better positioned in the Dutch labour market. The Netherlands is also characterized by a less significant gap between regular and self-employed workers with respect to participation in training. Originality/value In this article, the authors contextualise Sen's (1985) theoretical framework by taking into account the institutional differences of labor markets. In particular, the authors provide a novel application of his capability approach to regular and self-employed workers in an economically relevant European area." (Author's abstract, IAB-Doku, © Emerald Group) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wer leidet in der Sozialen Arbeit an Erschöpfung? (2023)

    Hollederer, Alfons ;

    Zitatform

    Hollederer, Alfons (2023): Wer leidet in der Sozialen Arbeit an Erschöpfung? In: Soziale Passagen, Jg. 15, H. 1, S. 233-250. DOI:10.1007/s12592-023-00463-7

    Abstract

    "Nach der internationalen Studienlage weisen Sozialarbeitende ein hohes berufsspezifisches Risiko für die Entwicklung von Disstress, Erschöpfung und Burnout auf. Gemäß dem Modell der Arbeitsanforderungen und -ressourcen (JD-R) führen hohe oder schlechte Arbeitsanforderungen zu Erschöpfung. In Deutschland besteht ein Forschungsdefizit zur Gesundheit von Sozialarbeitenden. Ziel der Untersuchung ist es, innerhalb der Sozialen Arbeit gefährdete Personengruppen unter Berücksichtigung von berufsspezifischen Einflussfaktoren zu identifizieren. Datenbasis der Sekundäranalyse ist die repräsentative BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018, die als eine randomisierte Stichprobe der Erwerbsbevölkerung in Deutschland gezogen wurde. 341 der 20.012 Befragten übten zum Erhebungszeitpunkt eine berufliche Tätigkeit als Sozialarbeitende aus. Von den Sozialarbeitenden berichteten 25 % ein häufiges Auftreten sowohl einer emotionalen Erschöpfung als auch einer körperlichen Erschöpfung in den letzten 12 Monaten während der Arbeit. Der Anteil übertrifft signifikant den Durchschnittswert von 17 % bei den anderen Berufen. Logistische Regressionsanalysen zielten innerhalb der Sozialarbeitenden auf das Auftreten von emotionaler und körperlicher Erschöpfung in den letzten 12 Monaten. In die multivariate Betrachtung wurden soziodemografische Merkmale sowie Arbeitsanforderungen und -ressourcen als Prädiktoren einbezogen. Als stärkste Prädiktorvariable stellte sich die häufige emotionale Arbeitsanforderung heraus. Bei Sozialarbeitenden, die sich berufsbedingt gehäuft in emotional belastenden Situationen befanden, ist die Wahrscheinlichkeit emotionaler und körperlicher Erschöpfung um mehr als das Dreifache gesteigert (OR = 3,19). Als sehr wichtiger Protektivfaktor wird die häufige Vereinbarkeit von Arbeitszeitplanung und Familie identifiziert (OR = 0,34). Dagegen steigerte eine höhere Arbeitsintensität die Wahrscheinlichkeit des Vorkommens emotionaler und körperlicher Erschöpfung signifikant (OR = 1,39). Die Sekundäranalyse der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 ergibt bei den Sozialarbeitenden ambivalente Resultate zu Arbeitsressourcen sowie berufsspezifischen Risiken und zeigt Präventionspotenzial auf." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Psychische und emotionale Erschöpfung von Fachkräften der Sozialen Arbeit (2023)

    Kahl, Yvonne ; Bauknecht, Jürgen;

    Zitatform

    Kahl, Yvonne & Jürgen Bauknecht (2023): Psychische und emotionale Erschöpfung von Fachkräften der Sozialen Arbeit. In: Soziale Passagen, Jg. 15, H. 1, S. 213-232. DOI:10.1007/s12592-023-00448-6

    Abstract

    "Die psychische und emotionale Erschöpfung von Sozialarbeiter*innen wird längsschnittlich, im Vergleich mit anderen Berufsgruppen und innerhalb der Berufsgruppe im Alters- und Geschlechtsvergleich untersucht. Es zeigt sich eine psychische hohe Erschöpfung im Vergleich aller Beschäftigten, jedoch eine eher geringe psychische Erschöpfung im Vergleich der Sozialberufe, wobei die emotionale Erschöpfung ähnlich hoch ist. Wie in anderen Sozialberufen sind Frauen erschöpfter als Männer und junge Beschäftigte erschöpfter als jene im mittleren oder höheren Alter. Gezeigt werden Belastungsfaktoren der Überforderung und eines geringen Einflusses auf die Arbeitsmenge, sowie Resilienzfaktoren im Vergleich der Berufsgruppen. Hier nehmen Sozialarbeiter*innen im Vergleich aller Berufe eine hohe soziale Unterstützung im Kollegium wahr, während in der Unterstützung durch Vorgesetzte nur durchschnittliche Werte aller Berufsgruppen erreicht werden. Die Sozialarbeiter*innen werden in vier Gruppen kategorisiert, darunter die psychische und emotional besonders wenig sowie die besonders stark belastete Gruppe. Multivariat werden Faktoren ermittelt, die die Wahrscheinlichkeit der Zugehörigkeit zur besonders wenig belasteten Gruppe im Gegensatz zur besonders belasteten Gruppe verändern. Es zeigen sich in einem Modell mit hoher erklärter Varianz positive Effekte durch das Kollegium sowie durch Vorgesetzte und stark negative Effekte durch die qualitative und quantitative Überforderung. Das Gefühl, die eigene Tätigkeit sei wichtig, wirkt schwach negativ und kann nicht als Resilienzfaktor gelten. Die Kombination von hoher Erschöpfung in der jüngsten Gruppe, geringer subjektiver Unterstützung dieser Gruppe durch Kollegium und Vorgesetzte sowie die positive Wirkung dieser Unterstützung auf eine geringe Erschöpfung, legt nahe, dass sowohl die mentale Gesundheit junger Sozialarbeiter*innen sowie die Fachkräftesicherung von einer stärkeren Unterstützung dieser Gruppe profitieren könnte." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Associations of technostressors at work with burnout symptoms and chronic low-grade inflammation: a cross-sectional analysis in hospital employees (2023)

    Kaltenegger, Helena C. ; Becker, Linda ; Weigl, Matthias ; Quartucci, Caroline ; Rohleder, Nicolas ; Nowak, Dennis ;

    Zitatform

    Kaltenegger, Helena C., Linda Becker, Nicolas Rohleder, Dennis Nowak, Caroline Quartucci & Matthias Weigl (2023): Associations of technostressors at work with burnout symptoms and chronic low-grade inflammation: a cross-sectional analysis in hospital employees. In: International Archives of Occupational and Environmental Health, Jg. 96, H. 6, S. 839-856. DOI:10.1007/s00420-023-01967-8

    Abstract

    "Despite the increasing scholarly interest in the phenomenon technostress, associated biological effects on employee health are under-researched. Chronic low-grade inflammation is suggested as a central pathway linking stress experience to disease development. The aim of this study was to assess associations of technology-related work stressors (technostressors) with low-grade inflammation and burnout symptoms." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Value of Working Conditions in the United States and the Implications for the Structure of Wages (2023)

    Maestas, Nicole ; Powell, David ; Wachter, Till von ; Wenger, Jeffrey B. ; Mullen, Kathleen J. ;

    Zitatform

    Maestas, Nicole, Kathleen J. Mullen, David Powell, Till von Wachter & Jeffrey B. Wenger (2023): The Value of Working Conditions in the United States and the Implications for the Structure of Wages. In: The American economic review, Jg. 113, H. 7, S. 2007-2047. DOI:10.1257/aer.20190846

    Abstract

    "We document variation in working conditions in the United States, present estimates of how workers value these conditions, and assess the impact of working conditions on estimates of wage inequality. We conduct a series of stated-preference experiments to estimate workers' willingness to pay for a broad set of working conditions, which we validate with actual job choices. We find that working conditions vary substantially, play a significant role in job choice, and are central components of the compensation received by workers. We find that accounting for differences in preferences for working conditions often exacerbates wage differentials and intensifies measures of wage inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ist der Staat der bessere Arbeitgeber? (2023)

    Prümer, Stephanie; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Prümer, Stephanie & Claus Schnabel (2023): Ist der Staat der bessere Arbeitgeber? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 103, H. 9, S. 613-618. DOI:10.2478/wd-2023-0172

    Abstract

    "Ein Vergleich der Arbeitsbedingungen im öffentlichen und privaten Sektor zeigt, dass beim Staat vor allem die Arbeitszeitregelungen beschäftigtenfreundlicher sind und der Schutz der Arbeitskräfte durch Tarifverträge und betriebliche Mitbestimmung umfassender ausfällt. Doch bei der Entlohnung bietet der Staat nur für Frauen Vorteile, während Männer sich in der Privatwirtschaft besserstellen als bei öffentlichen Arbeitgebern. Um im zunehmenden Wettbewerb um Arbeitskräfte bestehen zu können, sollte der öffentliche Dienst seine Bedeutung als Arbeitgeber stärker herausstellen, seine Attraktivität weiter steigern und vermehrt versuchen, Beschäftigte zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Prümer, Stephanie;
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  • Literaturhinweis

    Healthy New Work: Auswirkung agiler Arbeit auf die psychische Gesundheit (2023)

    Rietze, Sarah; Zacher, Hannes ;

    Zitatform

    Rietze, Sarah & Hannes Zacher (2023): Healthy New Work: Auswirkung agiler Arbeit auf die psychische Gesundheit. In: Personal quarterly, Jg. 75, H. 3, S. 32-38.

    Abstract

    "Unternehmen führen agile Praktiken ein, um Leistung und Innovation zu steigern. Welche Auswirkungen diese Praktiken auf Arbeitsmerkmale und die psychische Gesundheit von Beschäftigten haben, wurde bislang nicht untersucht. Es wurde eine Fragebogenstudie mit zwei Messzeitpunkten und 260 Beschäftigten in agilen Teams durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass agile Praktiken positiven Auswirkungen auf die psychische Gesundheit (höheres Engagement, geringere Ermüdung), vermittelt durch reduzierte Arbeitsanforderungen und erhöhte Ressourcen, haben." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Haufe-Lexware)

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  • Literaturhinweis

    Gesunde Arbeit? Betriebliche Prävention aus Sicht der Beschäftigten: Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2023 (2023)

    Schmucker, Rolf; Holler, Markus; Sinopoli, Robert;

    Zitatform

    Schmucker, Rolf, Robert Sinopoli & Markus Holler (2023): Gesunde Arbeit? Betriebliche Prävention aus Sicht der Beschäftigten. Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2023. (DGB-Index Gute Arbeit : Report ... 2023), Berlin, 23 S.

    Abstract

    "Mit der repräsentativen Befragung „DGB-Index Gute Arbeit“ werden seit 2007 einmal im Jahr abhängig Beschäftigte telefonisch zur Qualität ihrer Arbeitsbedingungen interviewt. Die Ergebnisse spiegeln die Sicht der Beschäftigten auf ihre Arbeitsbedingungen wider. 2023 wurden bundesweit 6.266 zufällig ausgewählte Arbeitnehmer*innen aller Branchen, Berufe, Einkommens- und Altersgruppen, Regionen und Betriebsgrößen befragt. Die Befragung fand im Zeitraum von Januar bis April 2023 statt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Abbildungs- und Tabellenanhang
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  • Literaturhinweis

    Investigating the influence of work-related stress on early labour market exit: the role of health (2023)

    Toczek, Lisa ; Peter, Richard ;

    Zitatform

    Toczek, Lisa & Richard Peter (2023): Investigating the influence of work-related stress on early labour market exit: the role of health. In: European Journal of Ageing, Jg. 20. DOI:10.1007/s10433-023-00778-7

    Abstract

    "Early labour market exit of large birth cohorts will put pressure on the social security systems of many European countries, especially Germany. Despite political efforts, many people retire before the statutory retirement age. A well-known predictor of retirement is health, which, in turn, is influenced by psychosocial working conditions such as work-related stress. This study examined whether work stress is associated with early labour market exit. In addition, we investigated whether health mediates this association. Survey data of the German Cohort Study on Work, Age, Health and Work Participation (lidA study) were linked to register data from the Federal Employment Agency, from which information on labour market exit was obtained (n = 3636). During a 6-year follow-up period, Cox proportional hazard models were used to investigate the influence of work-related stress and health on early labour market exit, adjusting for sex, age, education, occupational status, income and supervisor behaviour. Work-related stress was measured by effort–reward imbalance (ERI). Additionally, a mediation analysis was conducted to investigate a possible mediation of the association between ERI and early labour market exit by self-rated health. Higher work-related stress increased the likelihood of early labour market exit (HR 1.86; 95% CI 1.19–2.92). However, when including health in the Cox regression, the significant effect of work-related stress disappeared. Poor health was a risk factor for early labour market exit (HR 1.49; 95% CI 1.26–1.76) independent of all confounders. The results of the mediation analysis showed that self-rated health mediated the association between ERI and early labour market exit. The balance between effort and reward at work plays a major role in improving the self-rated health of workers. Interventions that reduce work-related stress can help to improve health and thus to maintain older employees in the German labour market." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeit und Gesundheit von Erwerbstätigen in Deutschland: Auswertungen mit der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung im Fokus (2023)

    Zitatform

    (2023): Arbeit und Gesundheit von Erwerbstätigen in Deutschland: Auswertungen mit der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung im Fokus. (baua: Bericht), Dortmund, 69 S. DOI:10.21934/baua:bericht20230525

    Abstract

    Die Arbeitswelt befindet sich in einem dauerhaften Wandel, der stark durch Digitalisierung, Globalisierung, demographischen Wandel und institutionelle Veränderungen geprägt ist. Der stetige Wandel der Arbeitswelt macht sich auch in den Arbeitsbedingungen und beruflichen Anforderungen an die Beschäftigten bemerkbar. Vor diesem Hintergrund stellt die vom Bundesinstitut für Berufsbildung und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin durchgeführte BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung eine zentrale Datenquelle zur Beschreibung der Arbeitswelt dar. Konkretes Ziel dieser Befragung ist es, Arbeitstätigkeiten, Arbeitsbedingungen und ihre Wirkungen kontinuierlich zu beschreiben und Veränderungen zu dokumentieren, um die Folgen dieser Veränderungen besser abschätzen zu können. So werden ca. 20.000 Erwerbstätige im Rahmen der Befragung zu ihrer aktuellen Arbeitstätigkeit, den Arbeitsbedingungen und -belastungen, zu Aus- und Weiterbildung, zur Arbeitszufriedenheit sowie zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen befragt.

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  • Literaturhinweis

    Vorschlag eines umfassenden Modells zur Vorhersage von Präsentismus: Eine empirische Studie (2022)

    Aloia, Regina; Priebe, Janosch A. ;

    Zitatform

    Aloia, Regina & Janosch A. Priebe (2022): Vorschlag eines umfassenden Modells zur Vorhersage von Präsentismus. Eine empirische Studie. In: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie, Jg. 66, H. 3, S. 143-153. DOI:10.1026/0932-4089/a000378

    Abstract

    "Das Phänomen „Präsentismus“ definiert als das Verhalten von Berufstätigen, trotz Vorliegen von Krankheitssymptomen der Arbeitstätigkeit nachzugehen. Studien haben gezeigt, dass verschiedene Faktoren Präsentismus beeinflussen. In der vorliegenden Untersuchung soll ein umfassendes Modell, das die Vorhersagequalität personenbedingter, organisationaler und arbeitsbezogener Faktoren hinsichtlich Präsentismus zeigt, entwickelt werden und damit bestehende Forschungsbefunde erweitern, um somit zu einem besseren Verständnis von Präsentismus beizutragen. Um die Fehlervarianz zu minimieren wurden über 800 Probanden eines einzigen Unternehmens befragt. Es zeigten sich Zusammenhänge von Präsentismus vor allem mit organisationalen und arbeitsbezogenen Faktoren, i.e. „Arbeitsplatzsicherheit“, „empfundene Gerechtigkeit“, „Unterstützung des Vorgesetzten“, „Funktion“ sowie „Vertretung im Krankheitsfall“, während nur „Gesundheitszustand“ als einziger personenbedingter Aspekt einen Prädiktionswert hatte." (Autorenreferat, IAB-Doku, © 2022 Hogrefe Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Worker Stress and Performance Pay: German Survey Evidence (2022)

    Baktash, Mehrzad B. ; Jirjahn, Uwe ; Heywood, John S. ;

    Zitatform

    Baktash, Mehrzad B., John S. Heywood & Uwe Jirjahn (2022): Worker Stress and Performance Pay: German Survey Evidence. In: Journal of Economic Behavior & Organization, Jg. 201, S. 276-291. DOI:10.1016/j.jebo.2022.07.003

    Abstract

    "While performance pay can benefit firms and workers by increasing productivity and wages, it has also been associated with a deterioration of worker health. The transmission mechanisms for this deterioration remain in doubt. We examine the hypothesis that increased stress is one transmission mechanism. Using unique survey data from the German Socio-Economic Panel, we find performance pay consistently and importantly associates with greater stress even controlling for a long list of economic, social and personality characteristics. The finding also holds in instrumental variable estimations accounting for the potential endogeneity of performance pay. Moreover, we show that risk tolerance and locus of control moderate the relationship between performance pay and stress. Among workers receiving performance pay, the risk tolerant and those believing they can control their environment suffer to a lesser degree from stress. JEL Codes : J33, I31, J32" (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    We want connection and we do not mean wi-fi: examining the impacts of Covid-19 on Gen Z's work and employment outcomes (2022)

    Becker, Karin L.;

    Zitatform

    Becker, Karin L. (2022): We want connection and we do not mean wi-fi: examining the impacts of Covid-19 on Gen Z's work and employment outcomes. In: Management Research Review, Jg. 45, H. 5, S. 684-699. DOI:10.1108/MRR-01-2021-0052

    Abstract

    "Purpose: This study aims to examine how members of Gen Z are impacted by Covid-19, specifically focusing on their professional opportunities, work preferences and future outlook. Design/methodology/approach A survey consisting of 24 questions including a Likert scale, multiple choice and open-ended was created to understand how members of Gen Z perceive Covid-19 impacting their education, employment, mental health and relationships. The survey was disseminated to employees of a corporate restaurant franchise, Christian college admissions and guidance non-profit, and online through social media including Instagram, Facebook, Reddit and LinkedIn. A total of 517 respondents completed the survey. Survey participants came from 29 states and 6 countries. Findings Results highlight Gen Z overwhelmingly values interpersonal connections, wants to Zoom less and work more in-person. The findings help anticipate potential professional gaps due to Covid-19 restrictions, as well as point out how Gen Z is markedly different in terms of workforce trends. Content analysis from an open-ended question reveals the extent of disruption Gen Z has experienced, adversely affecting their career plans and stalling professional development. Yet, despite these setbacks, Gen Z maintains a cautiously optimistic future outlook. Research limitations/implications Limitations to the study include the sample is largely comprising White women so the generalizability of results may be limited and the self-reporting nature of the survey may pose problems with method variance. Practical implications These findings have implications for Millennials as managers as they identify where resources should be invested including strengthening interpersonal communication skills, providing mentoring opportunities and appealing to their financial conservatism to recruit and retain Gen Z employees. The changes in telecommuting preferences and desire for more interpersonal and in-person communication opportunities highlight how Gen Z is markedly different than previous generations. Social implications Gen Z’s optimistic future outlook conveys a sense of resilience and strength in the face of stress. Rather than engaging in cognitive distortions and over generalizations when stressed, results show Gen Z is able to find healthy alternatives and maintain optimism in the face of stress. Additionally, due to the extent of isolation and loneliness Gen Zers reported, the value of in-person connections cannot be overstated. As results convey a sense of being overlooked and missing out on so many rites of passage, inviting Gen Zers to share how they have been impacted, recognizing their accomplishments and listening to them may go a long way to develop rapport. Originality/value This study differs from others because it takes a generational look at Covid-19 impacts. The qualitative nature allows us to hear from members of Gen Z in their own words, and as a generational cohort, their voices inform workplace attitudes, practices and managerial procedures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Personality traits, working conditions and health: an empirical analysis based on the German Linked Personnel Panel, 2013–2017 (2022)

    Bellmann, Lutz ; Hübler, Olaf ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Olaf Hübler (2022): Personality traits, working conditions and health: an empirical analysis based on the German Linked Personnel Panel, 2013–2017. In: Review of Managerial Science, Jg. 16, H. 2, S. 283-318., 2020-11-18. DOI:10.1007/s11846-020-00426-9

    Abstract

    "We conduct a comprehensive analysis of health determinants at the individual and workplace levels. Using a new individual-level German data set, we investigate the influence of these determinants on health, including collegiality, personality traits as measured by the Big Five, commitment to the company and job characteristics, while controlling for a set of standard sociodemographic and employment variables. We are interested in which determinants are important and which are less influential, whether interaction effects should be taken into account and whether the results depend on the modeling and estimation method used. Among the Big Five factors, conscientiousness, agreeableness and emotional stability are positively correlated with good overall health. The influence of job characteristics such as having substantial decision-making authority, not having physically demanding tasks, having pleasant environmental conditions, facing minimal time pressure and not being required to multitask are also positive. If employees frequently receive help when needed from their colleagues and do not feel unfairly criticized by others in the firm, they usually have fewer health problems. Each Big Five item influences mental health, whereas no statistical significance could be found for these items’ relationships with the number of days workers were absent due to sickness, except for neuroticism. These results are, for the most part, robust to different modeling and estimation methods." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    The causal impact of remote working on depression during the first wave of the COVID-19 pandemic (2022)

    Bertoni, Marco ; Pasini, Giacomo ; Cavapozzi, Danilo ; Pavese, Caterina;

    Zitatform

    Bertoni, Marco, Danilo Cavapozzi, Giacomo Pasini & Caterina Pavese (2022): The causal impact of remote working on depression during the first wave of the COVID-19 pandemic. (French Stata Users' Group Meetings 2022 10), Marseille, 33 S.

    Abstract

    "I use longitudinal data from the SHARE survey to estimate the effect of remote working during the Covid-19 pandemic on depression in senior Europeans. There are potential endogeneity concerns both for the probability of remaining employed during the pandemic and, conditional on employment, for the choice of work arrangements. My research design overcomes these problems by exploiting the occupational variations in the technical feasibility of remote working and sectoral differences in the legal restrictions on in-presence work. I find that remote working increases the probability of reporting feelings of sadness or depression. This effect is larger for women, respondents with children at home, and singles, as well as in regions with more restrictive containment policies and low-excess death rates. My results should alert policy makers to the potential adverse consequences of remote working for mental health in the post-pandemic situation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The impact of labour market shocks on mental health: evidence from the COVID-19 first wave (2022)

    Bogliacino, Francesco ; Folkvord, Frans; Lupiáñez-Villanueva, Francisco; Codagnone, Cristiano ;

    Zitatform

    Bogliacino, Francesco, Cristiano Codagnone, Frans Folkvord & Francisco Lupiáñez-Villanueva (2022): The impact of labour market shocks on mental health. Evidence from the COVID-19 first wave. (SocArXiv papers), 33 S. DOI:10.31235/osf.io/wx9d4

    Abstract

    "In this study, we estimate the effect of a negative labour market shock on individuals’ levels of stress, anxiety, and depression. We use a dataset collected during the first wave of the COVID-19 pandemic, on a representative sample of citizens from Italy, Spain, and the United Kingdom, interviewed on three occasions. We measure stress, anxiety and depression and labour shocks using validated scales. Our research design is a standard differences-in-differences model: we leverage the differential timing of shocks to identify the impact on mental health. In our estimations, a negative labour shock increases the measure of stress, anxiety, and depression by 16% of a standard deviation computed from the baseline." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Durchführung von digitalen Arbeitssituationsanalysen für die mobil-flexible Arbeit zur Erhebung von psychischen Belastungsfolgen: Befragung von Mitarbeiter*innen einer öffentlichen Verwaltung zu Homeoffice – Erfahrungen während der SARS-CoV-2-Pandemie (2022)

    Bölsch-Peterka, Ronja; Schmidtke, Aliena; Krowicki, Martin; Böckelmann, Irina;

    Zitatform

    Bölsch-Peterka, Ronja, Martin Krowicki, Aliena Schmidtke & Irina Böckelmann (2022): Durchführung von digitalen Arbeitssituationsanalysen für die mobil-flexible Arbeit zur Erhebung von psychischen Belastungsfolgen. Befragung von Mitarbeiter*innen einer öffentlichen Verwaltung zu Homeoffice – Erfahrungen während der SARS-CoV-2-Pandemie. In: Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, Jg. 72, H. 3, S. 115-128. DOI:10.1007/s40664-022-00460-2

    Abstract

    "Im Zuge der SARS-CoV-2-Pandemie wurde die Arbeit in vielen Betrieben nach Hause verlagert und innerhalb kurzer Zeit hat sich die Arbeitssituation der Beschäftigten schnell verändert. Um mögliche Belastungen zu identifizieren und gesundheitliche Ressourcen auszubauen, sind fundierte Analysen der Arbeitssituation notwendig. Ziel dieser Arbeit war es, auch in Zeiten mit Kontaktbeschränkungen, fundierte Analysen im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements anzubieten. Mithilfe von digitalen Arbeitssituationsanalysen (ASITA) sollte die Homeoffice-Tätigkeit in einer öffentlichen Verwaltung erfasst und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Mittels digitaler ASITAs wurden 3 Gruppen (16 Beschäftigte) zu ihrer Arbeitssituation im Homeoffice befragt. Eingeschlossen wurden Beschäftigte, die innerhalb der letzten 12 Wochen vor der Befragung an mindestens 2 Tagen pro Woche im Homeoffice gearbeitet haben. Das Arbeiten im Homeoffice stellt Anforderungen an die Beschäftigten, die wiederum positive als auch negative Beanspruchungsfolgen mit sich bringen. Aufseiten der Arbeitsorganisation ergaben sich individuelle Vorteile, wie der Wegfall von Arbeitswegen oder eine bessere Zeiteinteilung. Hinsichtlich der Kommunikation im Unternehmen fehlten klare Strukturen zur Arbeit im Homeoffice. Digitale ASITAs können ein aussagekräftiges Instrument sein, um gesundheitliche Belastungen und Ressourcen auch in Unternehmen mit mobil-flexiblen Arbeitsmodellen zu untersuchen. Wie am Beispiel der Pandemie gezeigt, bedingt ein Wandel der Arbeitssituation einen kontinuierlichen Reflexionsprozess, bei dem die Gesundheit der Beschäftigten eine wesentliche Säule sein muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Umsetzung des betrieblichen Eingliederungsmanagements: Ergebnisse der Erwerbstätigenbefragung 2018 (2022)

    Bühne, D.; Alles, T.; Mozdzanowski, M.; Hetzel, C.;

    Zitatform

    Bühne, D., T. Alles, C. Hetzel & M. Mozdzanowski (2022): Umsetzung des betrieblichen Eingliederungsmanagements. Ergebnisse der Erwerbstätigenbefragung 2018. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 57, H. 1, S. 46-52. DOI:10.17147/asu-1-161095

    Abstract

    "Zielstellung: Analyse der Umsetzung des betrieblichen Eingliederungs­managements (BEM). Methoden: Auf Grundlage der Erhebungswelle der repräsentativen Erwerbstätigenbefragung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) 2018, die erstmalig Angaben zum BEM enthält, wurden soziodemografische und gesundheitsbezogene Merkmale, Eigenschaften des Unternehmens und Anforderungen der Tätigkeit sowie auch Aspekte der beruflichen Zufriedenheit hinsichtlich ihres Zusammenhangs mit dem berichteten Erhalt von BEM-Angeboten untersucht. Eingeschlossen wurden Personen, die unter Bezugnahme auf die vergangenen 12 Monate mindestens 31 Arbeits­unfähigkeitstage berichteten. Die Analyse erfolgte mittels multipler logistischer Regressionsmodelle. Ergebnisse: Unter 1347 Beschäftigten, Angestellten und Beamtinnen/Beamten mit mindestens 31 Arbeitsunfähigkeitstagen gaben 615 (45,7 %) an, dass ihnen unternehmensseitig ein BEM offeriert wurde. Im multiplen Modell erwiesen sich dabei elf Merkmale als bedeutsam (p < 0,05). Den Erhalt einer BEM-Einladung schilderten vermehrt Personen, die sich positiv zur Arbeit beziehungsweise Arbeitsatmosphäre äußerten (Gemeinschaftsgefühl am Arbeitsplatz, Lob und Anerkennung durch Vorgesetzte, Arbeitszufriedenheit) sowie solche, die das Vorhandensein eines Betriebs- beziehungsweise Personalrats berichteten (Odds Ratio (OR) = 1,7). Die Angabe von Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF), die innerhalb der vergangenen zwei Jahre im Betrieb durchgeführt wurden, erhöhte die Chance, ein BEM-Angebot zu erhalten, um das 2,4fache. Dem öffentlichen Dienst gegenübergestellt, waren ausschließlich die sonstigen Dienstleistungen mit einer geringeren Chance für ein BEM-Angebot assoziiert (OR = 0,. Schlussfolgerungen: Die Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, dass der gesetzliche Auftrag des BEM bislang noch unzureichend umgesetzt wird. Nach Angaben der Befragten gilt dies insbesondere für Betriebe, die den sonstigen Dienstleistungen zuzuordnen sind, die über keinen Personal- oder Betriebsrat verfügen und in denen keine BGF-Maßnahmen durchgeführt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digital transformation: The role of computer use in employee health (2022)

    Dengler, Katharina ; Hiesinger, Karolin ; Tisch, Anita ;

    Zitatform

    Dengler, Katharina, Karolin Hiesinger & Anita Tisch (2022): Digital transformation: The role of computer use in employee health. In: Economics and Human Biology, Jg. 46, S. 1-11., 2022-03-25. DOI:10.1016/j.ehb.2022.101137

    Abstract

    "This paper studies employee health in the context of digital transformation in Germany. While most studies have focused on mental health, we focus on physical health. Using pooled survey data, we estimate how an increased use of computers in the workplace relates to subjective health and work-related health complaints. We find that employees using the computer frequently report better subjective health and a significantly lower prevalence of back pain and physical exhaustion. After controlling for physical work exposures, the health-promoting effect of computer use is much smaller, suggesting that high computer use is associated with a less physically demanding work environment, which in turn relates to better (physical) health outcomes. While digital transformation seems to foster physical health, there are hints that mental health could deteriorate. Thus, the focus of occupational health is shifting towards the prevention of mental stress." (Author's abstract, © 2022 Elsevier) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dengler, Katharina ; Hiesinger, Karolin ;
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  • Literaturhinweis

    Performance pay, working hours, and health-related absenteeism (2022)

    Devaro, Jed ;

    Zitatform

    Devaro, Jed (2022): Performance pay, working hours, and health-related absenteeism. In: Industrial Relations, Jg. 61, H. 4, S. 327-352. DOI:10.1111/irel.12308

    Abstract

    "Analysis of broad, U.K. worker-establishment matched panel data from 2004 to 2011 reveals that working hours increase with the fraction of an establishment's workers receiving performance-based pay, if the cutoff for “long weekly hours” is from 35 to 39, but not beyond a sharp discontinuity at 40. Long hours are found to be unrelated to various workplace health problems but positively related to health-related absenteeism. Combined with complementary research on hours and productivity, the results suggest that the well-known productivity enhancements from performance pay are dampened by exhaustion-induced absenteeism stemming from additional working hours and higher per-hour work intensity." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Role of Employment Protection Legislation Regimes in Shaping the Impact of Job Disruption on Older Workers' Mental Health in Times of COVID-19 (2022)

    Di Novi, Cinzia; Verzillo, Stefano; Paruolo, Paolo ;

    Zitatform

    Di Novi, Cinzia, Paolo Paruolo & Stefano Verzillo (2022): The Role of Employment Protection Legislation Regimes in Shaping the Impact of Job Disruption on Older Workers' Mental Health in Times of COVID-19. (JRC working papers in economics and finance 2022,02), Brüssel, 32 S.

    Abstract

    "This study exploits individual data from the 8th wave of the Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE) and the SHARE Corona Survey to investigate the mental health consequences of COVID-19 job disruption across different European countries. It focuses on older workers (aged 50 and over) who were exposed to a higher risk of infection from COVID-19 and were also more vulnerable to the risk of long-term unemployment and permanent labour market exits during economic downturns. The relationship between job disruption in times of COVID-19 and older workers' mental health is investigated using differences in country-level employment legislation regimes in the EU. European countries are clustered into three macro-regions with high, intermediate and low employment regulatory protection regulations, using the Employment Protection Legislation (EPL) aggregate score proposed by the OECD. Results reveal a clear EPL gradient: job disruption has a positive and significant impact on older workers' psychological distress especially in those countries where EPL is more binding. The present findings suggest possible mitigating measures for older unemployed in the EU countries with higher Employment Protection legislation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Das gut geregelte Homeoffice soll bleiben (2022)

    Heimann, Klaus;

    Zitatform

    Heimann, Klaus (2022): Das gut geregelte Homeoffice soll bleiben. In: Gute Arbeit, Jg. 34, H. 5, S. 8-11.

    Abstract

    "Im März 2022 endete die Pflicht oder der Vorrang für das Homeoffice – aus Gründen des Infektionsschutzes. Millionen Beschäftigte haben während der Corona-Pandemie monatelang zu Hause gearbeitet. Die neu gewonnene Flexibilität wollen sich viele Arbeitnehmer:innen nicht mehr nehmen lassen. Jetzt geht es darum, das Homeoffice gut zu gestalten und verbindlich zu regeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Viel Schatten, aber auch etwas Licht: Die Situation der Baubeschäftigten – Ergebnisse einer Online-Beschäftigtenbefragung (2022)

    Kümmerling, Angelika; Weinkopf, Claudia ; Bosch, Gerhard; Hüttenhoff, Frederic;

    Zitatform

    Kümmerling, Angelika, Gerhard Bosch, Frederic Hüttenhoff & Claudia Weinkopf (2022): Viel Schatten, aber auch etwas Licht. Die Situation der Baubeschäftigten – Ergebnisse einer Online-Beschäftigtenbefragung. (IAQ-Report 2022-06), Duisburg ; Essen, 24 S. DOI:10.17185/duepublico/76127

    Abstract

    "Eine Online-Befragung unter 3052 Baubeschäftigten zeigt, dass rund jeder vierte Beschäftigte in “näherer Zukunft“ beabsichtigt, seinen Arbeitgeber oder sogar die Branche zu wechseln. Baubeschäftigte beschreiben ihren Beruf als abwechslungsreich, vielfältig und lernförderlich und schätzen die Entscheidungsspielräume. Negativ werden die hohe körperliche Belastung und die Verdichtung der Arbeit durch neue Technologien gesehen. Ein hoher Anteil berichtet auch, dass der Fachkräftemangel in ihrem Betrieb bereits spürbar sei. Die Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen insgesamt, den Arbeitszeiten und der Bezahlung ist hoch und stellt einen Hauptgrund für Wechselabsichten dar. Nur gut jeder fünfte Arbeiter ist der Meinung, seinen Beruf bis zum gesetzlichen Renten-Einstiegsalter durchhalten zu können. Arbeiter wünschen sich einen Renteneintritt mit 60,7 Jahren, Angestellte mit 61,7 Jahren. Die Wechselneigung ist nicht betriebsunabhängig: Beschäftigte, die ihren Betrieb für zukunftsfähig halten und die das Betriebsklima als gut einschätzen, zeigen eine geringere Wechselneigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Appreciation and job control predict depressive symptoms: results from the Study on Mental Health at Work (2022)

    Pohrt, Anne ; Kendel, Friederike ; Burr, Hermann ; Fodor, Daniel;

    Zitatform

    Pohrt, Anne, Daniel Fodor, Hermann Burr & Friederike Kendel (2022): Appreciation and job control predict depressive symptoms: results from the Study on Mental Health at Work. In: International Archives of Occupational and Environmental Health, Jg. 95, H. 2, S. 377-387. DOI:10.1007/s00420-021-01735-6

    Abstract

    "Depressive symptoms are a leading cause of disability retirement and sick leave. The aim of this study was to assess the risk of depressive symptoms in German employees and its associations with factors from both the occupational and the non-occupational domain and gender." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Digitale Transformation – Veränderungen der Arbeit aus Sicht der Beschäftigten: Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2022 (2022)

    Schmucker, Rolf; Holler, Markus; Sinopoli, Robert;

    Zitatform

    Schmucker, Rolf, Robert Sinopoli & Markus Holler (2022): Digitale Transformation – Veränderungen der Arbeit aus Sicht der Beschäftigten. Ergebnisse des DGB-Index Gute Arbeit 2022. (DGB-Index Gute Arbeit : Report ... 2022), Berlin, 23 S.

    Abstract

    "Die Digitale Transformation der Arbeitswelt schreitet voran. Mehr als 80 Prozent der knapp 6.700 Arbeitnehmer*innen, die sich an der Befragung zum DGB-Index Gute Arbeit 2022 beteiligt haben, arbeiten mit digitalen Arbeitsmitteln. Neben der elektronischen Kommunikation sind softwaregesteuerte Arbeitsabläufe, digitale Assistenzsysteme und internetbasierte Projektarbeit weit verbreitet. In der Regel nutzen die Befragten bei ihrer Arbeit mehrere der genannten Technologien. Das Potential digitaler Arbeitsmittel für eine menschengerechte Gestaltung von Arbeit wird allerdings zu selten genutzt. Tatsächlich fühlen sich die Befragten durch die Digitalisierung ihrer Arbeit eher stärker belastet (40%) als entlastet (9%). Ein wachsendes Arbeitspensum, mehr Multitasking und technische Störungen sowie Bedienungsprobleme sind häufig genannte Belastungsfaktoren. Auch die Kontrolle und Überwachung der eigenen Arbeitsleistung ist durch den Einsatz der digitalen Technologien für viele Beschäftigte größer geworden (33%). Ein Kernproblem der digitalen Transformation besteht darin, dass die Beschäftigten selbst in die Veränderungsprozesse zu wenig einbezogen sind. Drei Viertel der Befragten haben keinen Einfluss darauf, wie die digitale Technik an ihrem Arbeitsplatz eingesetzt wird. Wie wichtig Beteiligung und Mitbestimmung für die Arbeitsgestaltung sind, wird in den Daten ebenfalls deutlich: Wenn Partizipation möglich ist, werden die Ergebnisse der Digitalisierung durch die Betroffenen positiver bewertet" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Ergänzender Tabellenband
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  • Literaturhinweis

    A job is good, but is a good job healthier?: Longitudinal analyses on the health consequences of unemployment and precarious employment in Europe (2022)

    Tattarini, Giulia ;

    Zitatform

    Tattarini, Giulia (2022): A job is good, but is a good job healthier? Longitudinal analyses on the health consequences of unemployment and precarious employment in Europe. Potsdam, 182 S. DOI:10.25932/publishup-53672

    Abstract

    "Among all of the negative consequences of job loss and employment precariousness, this study focuses on (maybe) the less noticeable: decreases in individual health. It is a common belief that good health merely means the absence of disease or infirmity and that, consequently, it depends only on the access and quality of health care. However, as defined by the WHO, health can be regarded as ‘a state of complete physical, mental and social wellbeing (WHO 1948) and ‘the extent to which an individual or group is able on the one hand to realize aspirations and satisfy needs; and, on the other hand, to change or cope with the environment’ (WHO 1984)1 . In this sense, health is a comprehensive concept covering different dimensions of well-being and capacities and a personal and social resource necessary for living. Therefore, besides the most ‘proximal’ factors such as the formal health care settings and the most obvious being intrinsic biological characteristics such as age, sex, and genes, health and health inequalities2 depend on a wide range of social determinants3 , including work and employment (Solar and Alec 2010; Link and Phelan 1995; Wilkinson and Marmot 2003). Health, then, is not just a medical issue but a complex social and economic phenomenon and a critical social justice concern (Sen 2002). Although there are other crucial effects of unemployment and precarious work - such as on future careers as well as on economic well-being or fertility choices (e.g. Scherer 2004; 2009; Giesecke 2009; Giesecke and Groß 2003; Modena and Sabatini 2012; Del Bono, Weber, and Winter-Ebmer 2012; Kreyenfeld 2010; for a review on the far-reaching consequences of job loss see Brand 2015) - the effects on health are arguably the most remarkable. This study aims to advance our knowledge about the health consequences that unemployment and precariousness cause over the life course. In particular, I investigate which moderating factors may offset or increase the impact of employment instability and insecurity on individual health. In doing so, I focus on other social determinants of health, namely, gender, the family, and the broader cultural and institutional context." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    SARS-CoV-2-Arbeits- und Infektionsschutzmaßnahmen in deutschen Betrieben: Ergebnisse einer Befragung von Arbeitsschutzexpertinnen und -experten (2021)

    Adolph, Lars; Eickholt, Clarissa; Tausch, Alina; Trimpop, Rüdiger;

    Zitatform

    Adolph, Lars, Clarissa Eickholt, Alina Tausch & Rüdiger Trimpop (2021): SARS-CoV-2-Arbeits- und Infektionsschutzmaßnahmen in deutschen Betrieben: Ergebnisse einer Befragung von Arbeitsschutzexpertinnen und -experten. (baua: Fokus), Dortmund, 11 S. DOI:10.21934/baua:fokus20210205

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hat seit März 2020 erheblichen Einfluss auf das gesellschaftliche Leben und betrifft die gesamte Arbeitswelt. Im April 2020 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard veröffentlicht. Damit wurde ein branchenübergreifender und bundeseinheitlicher Mindeststandard für den betrieblichen Arbeitsschutz in Zeiten der Pandemie für alle Unternehmen und Beschäftigten geschaffen. Er wird durch die am 20. August 2020 in Kraft getretene SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel konkretisiert. In der Arbeitsschutzregel werden die Maßnahmenansätze aus dem Standard mit konkreteren Schutzmaßnahmen untersetzt. Sie erläutert zentrale Begriffe des Infektionsschutzes für den Arbeitsschutz und präzisiert die Anforderungen an die Gefährdungsbeurteilung in der aktuellen pandemischen Lage. Des Weiteren sind für die Beschäftigten und Unternehmen Verordnungen, Vorschriften und Empfehlungen von Seiten der Länder, der Unfallversicherungsträger und der Behörden vor Ort relevant. Im Rahmen des dieser Veröffentlichung zugrundeliegenden Forschungsprojekts wurde eine erste Evaluation der Arbeits- und Infektionsschutzmaßnahmen in deutschen Betriebe vorgenommen. Die hier dargestellten ausgewählten Projektergebnisse sollen dazu dienen, den Umgang der Betriebe mit den Corona-Arbeitsschutzstandards einzuschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Willingness to Pay for Workplace Safety (2021)

    Anelli, Massimo ; Koenig, Felix;

    Zitatform

    Anelli, Massimo & Felix Koenig (2021): Willingness to Pay for Workplace Safety. (CESifo working paper 9469), München, 59 S.

    Abstract

    "This paper develops a revealed-preference approach that uses budget constrain discontinuities to price workplace safety. We track hourly workers who face the decision of how many hours to work at varying levels of Covid-19 risk and leverage state-specific discontinuities in unemployment insurance eligibility criteria to identify the labor supply behavior. Results show large baseline responses at the threshold and increasing responses for higher health risks. The observed behavior implies that workers are willing to accept 34% lower incomes to reduce the fatality rate by one standard deviation, or 1% of income for a one in a million chance of dying." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Worker Stress and Performance Pay: German Survey Evidence (2021)

    Baktash, Mehrzad B. ; Jirjahn, Uwe ; Heywood, John S. ;

    Zitatform

    Baktash, Mehrzad B., John S. Heywood & Uwe Jirjahn (2021): Worker Stress and Performance Pay: German Survey Evidence. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 1000), Essen, 38 S.

    Abstract

    "While performance pay can benefit firms and workers by increasing productivity and wages, it has also been associated with a deterioration of worker health. The transmission mechanisms for this deterioration remain in doubt. We examine the hypothesis that increased stress is one transmission mechanism. Using unique survey data from the German Socio-Economic Panel, we find performance pay consistently and importantly associates with greater stress even controlling for a long list of economic, social and personality characteristics. It also holds in instrumental variable estimations accounting for the potential endogeneity of performance pay. Moreover, we show that risk tolerance moderates the relationship between performance pay and stress. The risk tolerant receiving performance pay suffer less stress than the risk averse." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie: Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von abhängig Beschäftigten im Februar 2021 : Expertise (2021)

    Bonin, Holger ; Krause-Pilatus, Annabelle; Rinne, Ulf ;

    Zitatform

    Bonin, Holger, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2021): Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie. Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von abhängig Beschäftigten im Februar 2021 : Expertise. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 570), Berlin, 36 S.

    Abstract

    "Eine der Auswirkungen der Corona-Pandemie ist, dass sich die Arbeitssituation für viele Beschäftigte spürbar verändert hat. Diesbezügliche Veränderungen sind für die Zeit der ersten Welle im Pandemieverlauf gut dokumentiert, da in der Anfangsphase der Gesundheitskrise wissenschaftlich fundierte Erhebungen kurzfristig angestoßen und umgesetzt wurden. Allerdings sind im Laufe des Jahres 2020 diese Initiativen meist nicht systematisch fortgeführt oder eingestellt worden, sodass über die Entwicklung der Arbeitsbedingungen im Verlauf der laufenden zweiten Pandemiewelle kaum belastbare Daten vorliegen. Vor diesem Hintergrund ermittelt diese Expertise ein aktuelles Lagebild der Arbeitssituation der abhängig Beschäftigten im Februar 2021. Hierfür wurden repräsentative Primärdaten im Querschnitt erhoben und ausgewertet. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Verbreitung von Homeoffice, die Veränderungen der Arbeitssituation durch die Ende Januar 2021 in Kraft getretene Corona-Arbeitsschutzverordnung, das von den Beschäftigten empfundene Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz sowie ihr allgemeines Belastungsempfinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im Juni 2021: Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (2021)

    Bonin, Holger ; Rinne, Ulf ; Spitza, Dominik;

    Zitatform

    Bonin, Holger & Ulf Rinne (2021): Arbeitssituation und Belastungsempfinden im Kontext der Corona-Pandemie im Juni 2021. Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. (IZA research report 120 570/6), Bonn, 53 S.

    Abstract

    "Diese Expertise ermittelt ein aktuelles repräsentatives Lagebild zur Arbeitssituation der abhängig Beschäftigten in Deutschland unter den Bedingungen der Corona-Pandemie im Juni 2021. Die aktuelle Untersuchung führt vergleichbare Querschnittserhebungen zur Arbeitssituation fort, die Mitte Februar, Mitte März, im Zeitraum von Ende März bis Anfang April, Mitte April sowie Mitte Mai durchgeführt wurden. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Verbreitung von Homeoffice, der Fortschritt der Corona-Schutzimpfungen bei den Beschäftigten, die Verbreitung von Corona-Tests und deren Nutzung, Arbeitsschutzmaßnahmen und deren weitere Perspektiven, das von den Beschäftigten empfundene Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz sowie ihr allgemeines Belastungsempfinden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Schichtarbeit und Vereinbarkeit: Auswirkungen zeit- und arbeitsbedingter Belastungen für das Privatleben (2021)

    Dohme, Ann-Kathrin;

    Zitatform

    Dohme, Ann-Kathrin (2021): Schichtarbeit und Vereinbarkeit. Auswirkungen zeit- und arbeitsbedingter Belastungen für das Privatleben. (AutoUni – Schriftenreihe 158), Wiesbaden: Imprint: Springer VS, XXIX, 271 S. DOI:10.1007/978-3-658-35677-4

    Abstract

    "In Gesellschaften existieren zeitliche Rhythmen der Ruhe und Aktivität. Schichtarbeitende stehen aufgrund ihrer Arbeitszeiten in einem interessanten Verhältnis zu diesen Zeitrhythmen. Hinzu kommen aus der oftmals damit verbundenen Produktionsarbeit körperliche Belastungen. Im Rahmen dieser Analyse werden Fragebögen von Schichtarbeitenden eines Automobilunternehmens zum Thema Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Privatleben ausgewertet und einige ergänzende Interviews geführt. Während in der theoretischen Herleitung der Fokus vor allem auf die Arbeitszeiten und insbesondere ihre Lage und Variabilität gelegt wird, zeigt sich im empirischen Teil besonders die hohe Bedeutung der Arbeitsbelastung für die Vereinbarkeit der Lebensbereiche. Die Autorin Ann-Kathrin Dohme arbeitet für einen Automobilkonzern im Bereich Konzern HR Innovation und soziale Nachhaltigkeit. Ihr Themenschwerpunkt ist der Wandel der Arbeit im Büro und in der Fabrik. ." (Verlagsangaben)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitszufriedenheit und Arbeitsbedingungen (2021)

    Ganserer, Angelika; Steffes, Susanne; Kampkötter, Patrick ;

    Zitatform

    Ganserer, Angelika, Patrick Kampkötter & Susanne Steffes (2021): Arbeitszufriedenheit und Arbeitsbedingungen. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 590), Berlin, 48 S.

    Abstract

    "Die Forschungsstudie "Arbeitsqualität und wirtschaftlicher Erfolg" zielt darauf, mögliche Zusammenhänge zwischen der Arbeitsqualität der Beschäftigten und dem wirtschaftlichen Erfolg von Betrieben zu untersuchen. Sie wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) getragen und vom IAB, vom Seminar für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Personalwirtschaftslehre der Universität zu Köln, dem Lehrstuhl für Managerial Accounting der Eberhard Karls Universität Tübingen und vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) durchgeführt. Es handelt sich um eine Längsschnittstudie, in der in vier Befragungswellen seit 2012 jeweils eine Betriebs- und eine Beschäftigtenbefragung durchgeführt wurde. Neben der Produktivität ist die Zufriedenheit von Beschäftigten mit ihrem Beruf und Arbeitsumfeld ein Qualitätsmaß von Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen, das stark im Fokus der Unternehmen steht. Im Sonderbericht „Arbeitszufriedenheit und Arbeitsbedingungen“ wird der Zusammenhang von psychologischen Erlebniszuständen und der Arbeitszufriedenheit untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Gratifikationskrisen, Arbeitsfähigkeit und Wunsch nach beruflichen Veränderungen: eine Querschnittsstudie bei Pflegepersonen (2021)

    Gräske, Johannes ; Urban, Svenja; Boguth, Katja; Koppe, Louise; Neumann, Fränze; Forbrig, Theresa A. ;

    Zitatform

    Gräske, Johannes, Theresa A. Forbrig, Louise Koppe, Svenja Urban, Fränze Neumann & Katja Boguth (2021): Gratifikationskrisen, Arbeitsfähigkeit und Wunsch nach beruflichen Veränderungen. Eine Querschnittsstudie bei Pflegepersonen. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 85, H. 5, S. 419-426. DOI:10.1055/a-1706-0629

    Abstract

    "Seit der Sars-Cov-2 Pandemie haben sich die Arbeitsbedingungen beruflich Pflegender verschärft. Dies führt zu einem erhöhten Wunsch, den Beruf zu verlassen. Da Ausstiegsgedanken von Faktoren wie Arbeitsfähigkeit und dem Verhältnis von Aufwand und Belohnung beeinflusst werden, soll beides erhoben und in Bezug zum Wunsch des Berufsausstieges untersucht werden. In einer standardisierten, onlinebasierten Querschnittsstudie wurden Pflegende aus allen Bereichen zu ihrer Arbeitsfähigkeit (Work-Ability-Index: WAI), dem Verhältnis von Aufwand und Belohnung (Effort-Reward-Imbalance: ERI-Ratio) sowie dem Wunsch den Beruf zu verlassen bzw. den*die Arbeitgeber*in zu wechseln, befragt. Insgesamt konnten Fragebögen von 2.689 Pflegenden (durchschnittlich 41,3 Jahre alt, 75,1% weiblich) ausgewertet werden. Der WAI indiziert eine durchschnittlich gute Arbeitsfähigkeit (37,9 (6,7)). Pflegende erbringen mehr Aufwand als sie Belohnung erfahren (ERI-Ratio 1,7 (0,5)). 38,3% der Pflegenden denken mehrmals monatlich oder häufiger daran, den Beruf zu verlassen bzw. 30,6% daran, den Arbeitgeber zu wechseln. Prädiktoren sind WAI (OR 0,881, 95%-CI 0,866; 0,897 bzw. 0,923, 95%-CI 0,908; 0,938) und ERI-Ratio (OR 4,076, 95%-CI 3,224; 5,149 bzw. 4,203, 95%-CI 3,312; 5,334). Der Einfluss der Arbeitsfähigkeit und insbesondere der Wahrnehmung von beruflichem Aufwand und erhaltener Belohnung zeigt sich als einflussnehmend auf den Gedanken an den Berufsausstieg. Dass dem ERI dabei eine besondere Bedeutung zukommt, zeigen die vorliegenden Ergebnisse. Entsprechend gilt es zu ergründen, welche Belohnungsfaktoren sich günstig auf den Berufsverbleib auswirken. Der überdurchschnittliche Anteil an Pflegenden mit einem akademischen Abschluss kann die Ergebnisse beeinflusst haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Berufliche Belastungen, psychische Beanspruchung und Gesundheitskompetenz bei Pflegekräften in der ambulanten Altenpflege: Eine quantitative Online-Befragung in ausgewählten bayerischen Großstädten (2021)

    Janson, Patrick ; Rathmann, Katharina ;

    Zitatform

    Janson, Patrick & Katharina Rathmann (2021): Berufliche Belastungen, psychische Beanspruchung und Gesundheitskompetenz bei Pflegekräften in der ambulanten Altenpflege: Eine quantitative Online-Befragung in ausgewählten bayerischen Großstädten. In: Prävention und Gesundheitsförderung, Jg. 22, H. 2, S. 103-120. DOI:10.1007/s11553-020-00826-5

    Abstract

    "In ihrer täglichen Arbeit sind Altenpflegekräfte einer Vielzahl von Belastungsfaktoren ausgesetzt. Gesundheitskompetenz (GK) kann hierbei als protektiver Faktor aufgefasst werden. Ziele der Befragung sind berufliche Belastungen, psychische Beanspruchung und GK von ambulanten Pflegekräften zu erfassen. Darüber hinaus werden die Zusammenhänge zwischen beruflichen Belastungen und häufigen Gedanken an einen Berufswechsel sowie zwischen der GK und häufigen Gedanken an einen Berufswechsel analysiert. Berufliche Belastungen und psychische Beanspruchung wurden mit dem Copenhagen Psychosocial Questionnaire (COPSOQ) und die GK mit der Kurzform des European Health Literacy Questionnaire (HLS-EU-Q16) im Rahmen einer Online-Befragung in sieben bayerischen Großstädten erfasst. Neben uni- und bivariaten Auswertungen wurden auch multivariate statistische Analysen durchgeführt. Die Reduktion von beruflichen Belastungen und die Förderung der GK kann eine wirksame Maßnahme darstellen, um Gedanken an einen Berufswechsel zu reduzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag )

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    How self-perceived job insecurity affects health: Evidence from an age-differentiated mediation analysis (2021)

    Lübke, Christiane;

    Zitatform

    Lübke, Christiane (2021): How self-perceived job insecurity affects health: Evidence from an age-differentiated mediation analysis. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 42, H. 4, S. 1105-1122. DOI:10.1177/0143831X19846333

    Abstract

    "While the detrimental health effects of self-perceived job insecurity are well documented, less is known about the mechanisms through which insecurity affects health. In this article, potential explanations for this relationship are examined separately for three age groups (18 - 35, 36 - 50, and 51 - 65). Mediation analyses based on the German Socio-economic Panel show an 'immediate shock effect' that occurs when a person becomes worried, as well as a 'prolonged stress effect' that sets in when job loss worries persist over a longer period. Second, the results reveal that for middle-aged workers, both effects of self-perceived job insecurity are largely explained by the following factors: perceived financial problems, feelings of stress, exhaustion, and anxiety, a perceived lack of control, and family dissatisfaction. Yet it appears that these factors do not fully explain the detrimental health effects of job insecurity among younger or older workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    The impact of automation and artificial intelligence on worker well-being (2021)

    Nazareno, Luísa ; Schiff, Daniel S. ;

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    Nazareno, Luísa & Daniel S. Schiff (2021): The impact of automation and artificial intelligence on worker well-being. In: Technology in Society, Jg. 67. DOI:10.1016/j.techsoc.2021.101679

    Abstract

    "Discourse surrounding the future of work often treats technological substitution of workers as a cause for concern, but complementarity as a good. However, while automation and artificial intelligence may improve productivity or wages for those who remain employed, they may also have mixed or negative impacts on worker well-being. This study considers five hypothetical channels through which automation may impact worker well-being: influencing worker freedom, sense of meaning, cognitive load, external monitoring, and insecurity. We apply a measure of automation risk to a set of 402 occupations to assess whether automation predicts impacts on worker well-being along the dimensions of job satisfaction, stress, health, and insecurity. Findings based on a 2002–2018 dataset from the General Social Survey reveal that workers facing automation risk appear to experience less stress, but also worse health, and minimal or negative impacts on job satisfaction. These impacts are more concentrated on workers facing the highest levels of automation risk. This article encourages new research directions by revealing important heterogeneous effects of technological complementarity. We recommend that firms, policymakers, and researchers not conceive of technological complementarity as a uniform good, and instead direct more attention to mixed well-being impacts of automation and artificial intelligence on workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Does Pain Lead to Job Loss?: A Panel Study for Germany (2021)

    Piper, Alan ; Bryson, Alex ; Blanchflower, David G. ;

    Zitatform

    Piper, Alan, David G. Blanchflower & Alex Bryson (2021): Does Pain Lead to Job Loss? A Panel Study for Germany. (Quantitative Social Science working paper / UCL Social Research Institute 2021-19), London, 25 S.

    Abstract

    "The cross-sectional association between pain and unemployment is well-established. But the absence of panel data containing data on pain and labor market status has meant less is known about the direction of any causal linkage. Those longitudinal studies that do examine the link between pain and subsequent labor market transitions suggest results are sensitive to the measurement of pain and model specification We contribute to this literature using large-scale panel data from the German Socio-Economic Panel (GSOEP) for the period 2002 to 2018. We show that pain leads to job loss. Workers suffering pain are more likely than others to leave their job for unemployment or economic inactivity. This probability rises with the frequency of the pain suffered in the previous month. The effect persists having accounted for fixed unobserved differences across workers, is apparent among those who otherwise report good general health and is robust to the inclusion of controls for mental health, life satisfaction and the employee’s occupation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Arbeitsbelastungen und Rehabilitationsbedarf bei älteren Erwerbstätigen mit und ohne Migrationshintergrund – Ergebnisse der lidA Kohortenstudie (2021)

    Schönfeld, Simone ; Prel, Jean-Baptist du; Breckenkamp, Jürgen; Razum, Oliver ; Schröder, Chloé Charlotte ;

    Zitatform

    Schönfeld, Simone, Chloé Charlotte Schröder, Jean-Baptist du Prel, Oliver Razum & Jürgen Breckenkamp (2021): Arbeitsbelastungen und Rehabilitationsbedarf bei älteren Erwerbstätigen mit und ohne Migrationshintergrund – Ergebnisse der lidA Kohortenstudie. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 85, H. 2, S. 91-99. DOI:10.1055/a-1630-6628

    Abstract

    "Ziel der Studie: Der Bedarf an medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen wird zukünftig durch die Erhöhung des Rentenalters und den demographischen Wandel steigen. Der Bedarf wird u. A. durch das Maß an Arbeitsbelastungen bestimmt. Ziel ist es zu untersuchen, ob Erwerbstätige mit Migrationshintergrund (EmM) häufiger hohen Arbeitsbelastungen ausgesetzt sind und häufiger einen hohen Bedarf als Erwerbstätige ohne Migrationshintergrund (EoM) haben. Ebenso wird geprüft, ob sich ein möglicherweise höherer Bedarf bei EmM durch höhere Arbeitsbelastungen erklären lässt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    The gender health gap as a consequence of unequal conditions for the release of labour and work capacity (2020)

    Becker, Karina ;

    Zitatform

    Becker, Karina (2020): The gender health gap as a consequence of unequal conditions for the release of labour and work capacity. In: Gender, Jg. 12, H. 3, S. 107-123. DOI:10.3224/gender.v12i3.08

    Abstract

    "Der Beitrag geht der Frage nach, ob sich geschlechtsbezogene Ungleichheit zum Nachteil von Frauen nicht nur an Verdienstnachteilen und an eingeschränkten Aufstiegsmöglichkeiten festmachen lässt, sondern auch an den Vernutzungsbedingungen von Arbeitskraft und Arbeitsvermögen und mit ihnen der Gesundheit. Anhand quantitativer und qualitativer arbeitssoziologischer Untersuchungen wird gesundheitliche Ungleichheit geschlechterbezogen erforscht. Es wird gezeigt, dass im Feld der Erwerbsarbeit und im Feld der Sorge- und Hausarbeit Frauen höheren Gesundheitsrisiken ausgesetzt sind als Männer, die Arbeitswelt demnach auch durch einen Gender Health Gap gekennzeichnet ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die betriebsärztliche Betreuung von Erwerbstätigen: Ergebnisse der repräsentativen lidA-Studie (2020)

    Hasselhorn, Hans-Martin; Michaelis, Martina; Kujath, Peter;

    Zitatform

    Hasselhorn, Hans-Martin, Martina Michaelis & Peter Kujath (2020): Die betriebsärztliche Betreuung von Erwerbstätigen. Ergebnisse der repräsentativen lidA-Studie. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 55, H. 3, S. 186-191.

    Abstract

    "Zielstellungen: Gegenwärtig wird in Fachkreisen diskutiert, ob für die betriebsärztliche Betreuung Beschäftigter in Deutschland ausreichend aktive Betriebsärztinnen und -ärzte zur Verfügung stehen. Mit den hier vorgestellten empirischen Ergebnissen zur Häufigkeit betriebsärztlicher Kontakte soll ein Erkenntnisbeitrag aus der Sicht von Beschäftigten in einer repräsentativen Stichprobe sozialversicherter älterer Erwerbstätiger geleistet werden.

    Methoden: Die Daten stammen aus der laufenden Längsschnittstudie lidA (www.lida-studie.de), in der Zusammenhänge von Arbeit, Alter, Gesundheit und Erwerbsteilhabe bei Erwerbstätigen der Geburtsjahrgänge 1959 und 1965 untersucht werden. In die Analysen gingen die Daten von 3039 Befragten ein, die zum Zeitpunkt der Erhebung 2018 in einem Arbeitsverhältnis in Voll- oder Teilzeit beschäftigt waren. Die Datenauswertung erfolgte deskriptiv und berufsgruppenbezogen bei mindestens 25 Fällen pro Berufsgruppe.

    Ergebnisse: Von allen Befragten berichteten 62,1 % (n=1888) von einem Betriebsarzt im Betrieb. 52,1 % aller Beschäftigten hatten mit ihm bereits persönlichen Kontakt gehabt, die Hälfte von ihnen in den zurückliegenden 12 Monaten. Ein Zusammenhang mit dem Ausmaß körperlicher Belastung bei der Arbeit war statistisch nicht feststellbar. Angehörige technischer und medizinischer Professionen, auch Wissenschaftler1, gaben hohe Kontaktraten an, Angehörige mancher manueller oder Dienstleistungsberufe (z. B. Bau- oder Reinigungsberufe) und Verwaltungsberufe sowie Verkäufer niedrige.

    Diskussion: Die Ergebnisse weisen nicht direkt auf einen betriebsärztlichen Mangel in Deutschland hin. Allerdings legen sie eine unausgewogene Verteilung betriebsärztlicher Ressourcen nahe: Manche Berufsgruppen berichten in geringem Maße betriebsärztliche Kontakte, obwohl mehr zu erwarten wären, bei anderen ist dies genau umgekehrt.

    Schlussfolgerungen: Wünschenswert wäre die vertiefte wissenschaftliche Analyse der gegenwärtigen Ausgestaltung und Qualität der betriebsärztlichen Versorgung in der Praxis in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    A Structural Analysis of Mental Health and Labor Market Trajectories (2020)

    Jolivet, Gregory; Postel-Vinay, Fabien;

    Zitatform

    Jolivet, Gregory & Fabien Postel-Vinay (2020): A Structural Analysis of Mental Health and Labor Market Trajectories. (IZA discussion paper 13518), 59 S.

    Abstract

    "We conduct a joint dynamic analysis of individual labor market and mental health outcomes. We allow for a two-way interaction between work and mental health. We model selection in and out of employment as well as between jobs on a labor market with search frictions, where we account for the level of exposure to stress in each job using data on occupational health contents. We estimate our model on British data from Understanding Society combined with information from O*NET. We produce structural estimates of health dynamics as a function of job characteristics and of the effects of health and of job stress content on labor market decisions. We use our model to quantify the effects of job loss or health shocks that can propagate over the life cycle through both health and work channels. We also estimate the (large) values workers attach to health, employment or non-stressful jobs. Lastly, we investigate the consequences of structural labor market changes by evaluating the impact on health, employment and inequality of changes in the distribution of job health contents." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Works councils and absenteeism of apprentices: an empirical analysis (2020)

    Pfeifer, Harald ;

    Zitatform

    Pfeifer, Harald (2020): Works councils and absenteeism of apprentices. An empirical analysis. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 41, H. 3, S. 672-692. DOI:10.1177/0143831X17734295

    Abstract

    "This article examines the influence of works councils on apprentices' absence from the workplace in Germany. The analysis draws on merged administrative and survey data that include information about the cumulated days that apprentices are absent from work due to sickness. Regression results imply that the existence of a works council in a firm significantly reduces apprentices' absence. However, split-sample regressions show that this is predominantly the case in firms with high absence rates. Overall, the results suggest that works councils exercise their legally anchored 'voice' function in the German apprenticeship system." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Being different, being absent?: A dynamic perspective on demographic dissimilarity and absenteeism in blue-collar teams (2020)

    Reinwald, Max ; Kunze, Florian ;

    Zitatform

    Reinwald, Max & Florian Kunze (2020): Being different, being absent? A dynamic perspective on demographic dissimilarity and absenteeism in blue-collar teams. In: Academy of Management Journal, Jg. 63, H. 3, S. 660-684. DOI:10.5465/amj.2018.0290

    Abstract

    Die Autoren beobachteten in einer Langzeitstudie über 800 Teams eines großen Schweizer Dienstleistungsunternehmens über sieben Jahre. Sie konzentrierten sich auf Geschlecht und Alter von neu ins Team kommenden Kolleginnen und Kollegen. Die These: Je unähnlicher ein neues Teammitglied, desto eher wird es in Situationen geraten, in denen es sich Diskriminierung ausgesetzt sieht. Solche Situationen, sogenannte Anker-Events, prägten dann die Wahrnehmung der Zusammenarbeit im Team auf Jahre hinaus. Als Maß für Unzufriedenheit und mangelnde Integration dienten Fehlzeiten (ausgenommen reguläre Urlaubstage, Fortbildungen, Mutterschutz etc.). Die Forscher erwarteten, dass Teammitglieder, die stark vom Rest der Gruppe abwichen, häufigere und längere Fehlzeiten ansammeln würden. "2.711 Personen haben wir ausgewertet, Teameintrittsdatum, Teamzusammensetzung, Teamwechsel und Fehlzeiten - alles natürlich komplett anonymisiert", berichtet Kunze. "Der Trend ist ziemlich deutlich: Im ersten Jahr nach einem Teamwechsel bleiben die Neuzugänge unauffällig, egal wie gut oder schlecht sie zum Gruppenschnitt passen. Aber danach steigt die Kurve an, und zwar teilweise ganz schön steil. Nach ein paar Jahren fehlen Frauen in reinen Männerteams und Ältere in sehr jungen Teams fast doppelt so viel wie Frauen und ältere Personen in ihnen ähnlichen Teams. Das sind dann durchschnittlich acht statt vier Tage im Jahr." (Textauszug, IAB-Doku)

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    Mental Well-being Among Workers: A Cross-national Analysis of Job Insecurity Impact on the Workforce (2020)

    Russo, Concetta ; Terraneo, Marco ;

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    Russo, Concetta & Marco Terraneo (2020): Mental Well-being Among Workers: A Cross-national Analysis of Job Insecurity Impact on the Workforce. In: Social indicators research, Jg. 152, H. 1, S. 421-442. DOI:10.1007/s11205-020-02441-5

    Abstract

    "Drawing on 2011 and 2016 European Quality of Life Survey data from eight European countries, this paper considers the importance of subjective indicators of employment conditions in impacting mental well-being. Among employment conditions, job insecurity has been discussed as having a negative impact on mental well-being by enhancing the worker's sense of unpredictability. The idea of losing one's job brings with it the fear of an uncertain or unclear future and the sense of lack of agency—i.e. feeling powerless with respect to the risk of becoming unemployed. Thus, we investigate two dimensions of job insecurity, namely 'cognitive job insecurity' and 'labour market insecurity'. Our dependent variable is mental health well-being, measured using the 5-item World Health Organization Well-Being Index (WHO-5), which is a self-reported health scale validated by several studies and internationally adopted for measuring psychological well-being. We apply a fixed-effects model and use a set of individual control variables to obtain parameter estimates. Moreover, to control for country-level heterogeneity, two macro-level variables are considered: the type of welfare regime and employment protection. The novelty of this research lies in disentangling the concept of precariousness from the dichotomy of open-ended/non-open-ended contract and in including in the analysis subjective categories such as self-perceived job insecurity. The findings of our study suggest that self-perceived job insecurity is negatively related to mental well-being for both permanent and temporary workers, making this stressor an important feature in predicting the emergence of psychological distress (i.e. feelings of anxiety or depression) among the workforce." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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    Präsentismus als Selbstgefährdung: Gesundheitliche und leistungsbezogene Auswirkungen des Verhaltens, krank zu arbeiten (2020)

    Steidelmüller, Corinna;

    Zitatform

    Steidelmüller, Corinna (2020): Präsentismus als Selbstgefährdung. Gesundheitliche und leistungsbezogene Auswirkungen des Verhaltens, krank zu arbeiten. (Gesundheitspsychologie), Wiesbaden: Springer, 452 S.

    Abstract

    "Corinna Steidelmüller untersucht zum einen den Einfluss von Präsentismus auf die Gesundheit und die Arbeitsleistung und vergleicht zum anderen verschiedene Arten der Messung von Präsentismus. Die Ergebnisse zweier Längsschnittstudien deuten darauf hin, dass Präsentismus als Strategie zur Aufrechterhaltung der Leistung (performance protection strategy) genutzt werden kann, was allerdings zulasten der eigenen Gesundheit geht. Basierend auf den Ergebnissen gibt die Autorin Empfehlungen für die Messung von Präsentismus." (Verlagsangaben, © 2020 Springer)

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    (Keine) Zeit für Erholung?: Repräsentative Zahlen der BAuA-Arbeitszeitbefragung zu Arbeitszeit, Erholung und Gesundheit (2020)

    Vieten, Laura ; Brauner, Corinna ;

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    Vieten, Laura & Corinna Brauner (2020): (Keine) Zeit für Erholung? Repräsentative Zahlen der BAuA-Arbeitszeitbefragung zu Arbeitszeit, Erholung und Gesundheit. (baua: Bericht kompakt), Dortmund, 3 S. DOI:10.21934/baua:berichtkompakt20200811

    Abstract

    "Durch Erholung werden die Auswirkungen beanspruchender Tätigkeiten rückgängig gemacht beziehungsweise abgemildert, was zum Erhalt von Gesundheit und Leistungsfähigkeit beiträgt. Wann und wie viel Zeit Beschäftigten für Erholung zur Verfügung steht, wird zu einem großen Teil von der Gestaltung ihrer Arbeitszeiten beeinflusst. Die BAuA-Arbeitszeitbefragung zeigt, dass sich mehr als die Hälfte der Vollzeitbeschäftigten in Deutschland (56 %) vor Arbeitsbeginn erholt fühlt. Länge, Lage und Flexibilität ihrer Arbeitszeiten spielen eine Rolle dafür, wie gut ihnen Erholung gelingt. Ruhepausen und Ruhezeiten zwischen zwei Arbeitstagen/-schichten stellen zudem zentrale Erholungsmöglichkeiten dar. Vollzeitbeschäftigte, die angeben erholt zu sein, berichten häufiger einen guten allgemeinen Gesundheitszustand." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Volkswirtschaftliche Kosten von Fehlzeiten in einer alternden Gesellschaft (2020)

    Wilke, Christina Benita ;

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    Wilke, Christina Benita (2020): Volkswirtschaftliche Kosten von Fehlzeiten in einer alternden Gesellschaft. In: P. Deschermeier, J. Fuchs, I. Iwanow & C. B. Wilke (Hrsg.) (2020): Zur Relevanz von Bevölkerungsvorausberechnungen für Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Regionalpolitik, Bielefeld, wbv S. 118-139.

    Abstract

    "Der demografische Wandel führt zu einer Alterung unserer Gesellschaft als Ganzes. Solange die geburtenstarken Jahrgänge der sogenannten Babyboomer in Deutschland noch im erwerbsfähigen Alter sind, wird auch die Ewerbsbevölkerung altern - und schrumpfen, sobald diese Babyboomer-Generation nach und nach das Renteneintrittsalter erreicht. Zugleich lässt sich seit Mitte der 2000er Jahre ein Trend zu steigenden Fehlzeiten (Zeiten der Arbeitsunfähigkeit) in den Betrieben beobachten, wobei die Anzahl der Arbeitsunfähigkeitstage pro Fall mit dem Alter ansteigt. Der Beitrag untersucht, mit welchen volkswirtschaftlichen Kosten solche Fehlzeiten aufgrund von Arbeitsunfähigkeit einhergehen und welche Auswirkungen der zu erwartende Alterungs- und Schrumpfungsprozess der Erwerbsbevölkerung auf die künftige Entwicklung der Fehlzeiten und die damit verbundenen volkswirtschaftlichen Kosten haben wird. Für das Jahr 2018 ergeben sich Kosten in Höhe von knapp 85 Milliarden Euro. Dies entspricht etwa 2,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Bei gleichbleibendem Erwerbs- und Arbeitsunfähigkeitsverhalten werden diese Kosten mit dem schrittweisen Austritt der Babyboomer aus dem Erwerbsleben künftig tendenziell eher wieder zurückgehen, und zwar um circa 7 Prozent bis zum Jahr 2030. Je nach Bevölkerungsszenario wird sich dieser Trend auch langfristig fortsetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Quality of Working Conditions, Sector of Employment and Age at Retirement (2020)

    Wiß, Tobias ; Schmidthuber, Lisa ; Bordone, Valeria ;

    Zitatform

    Wiß, Tobias, Lisa Schmidthuber & Valeria Bordone (2020): Quality of Working Conditions, Sector of Employment and Age at Retirement. In: Management revue, Jg. 31, H. 2, S. 145-166. DOI:10.5771/0935-9915-2020-2-145

    Abstract

    "Prolonging employment and postponing retirement are seen as promising solutions to make labour markets and pension systems sustainable in ageing Europe with low employment rates of older people and widespread early retirement. The aim of the paper is to identify to what extent quality of working conditions and sector of employment affect the actual age at retirement. Based on SHARELIFE data on 13 European countries, we investigate the association between age at retirement on the one hand and 12 quality of working conditions attributes and six economic sectors on the other using linear regression models. Our results show that freedom to decide how to do the work is significantly associated with a higher age at retirement and adequate salary with a lower age at retirement among both men and women, while working in a comfortable environment, without emotional demands, and where employees experienced fair treatment is positively related to age at retirement only for men. Furthermore, our analysis provides evidence that quality of working conditions attributes are more important for age at retirement in the service, manufacturing and industry sectors than in the finance, trade, and primary sectors. A stronger focus on improving quality of working conditions is likely to promote a higher age at retirement among both men and women." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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