Arbeitsbedingungen und Gesundheit von Beschäftigten
Der Zusammenhang von Arbeitsbedingungen bzw. Arbeitsbelastungen und der Gesundheit von Beschäftigten erhält durch die demografische Entwicklung, Digitalisierung und Klimawandel neues Gewicht. Wie muss Arbeit gestaltet sein, damit die Beschäftigten langfristig und gesund erwerbstätig sein können?
Dieses Themendossier dokumentiert die Ergebnisse empirischer Forschung der letzten Jahre.
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Digital transformation: The role of computer use in employee health (2022)
Zitatform
Dengler, Katharina, Karolin Hiesinger & Anita Tisch (2022): Digital transformation: The role of computer use in employee health. In: Economics and Human Biology, Jg. 46, S. 1-11., 2022-03-25. DOI:10.1016/j.ehb.2022.101137
Abstract
"This paper studies employee health in the context of digital transformation in Germany. While most studies have focused on mental health, we focus on physical health. Using pooled survey data, we estimate how an increased use of computers in the workplace relates to subjective health and work-related health complaints. We find that employees using the computer frequently report better subjective health and a significantly lower prevalence of back pain and physical exhaustion. After controlling for physical work exposures, the health-promoting effect of computer use is much smaller, suggesting that high computer use is associated with a less physically demanding work environment, which in turn relates to better (physical) health outcomes. While digital transformation seems to foster physical health, there are hints that mental health could deteriorate. Thus, the focus of occupational health is shifting towards the prevention of mental stress." (Author's abstract, © 2022 Elsevier) ((en))
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New insights into self-initiated work design: the role of job crafting, self-undermining and five types of job satisfaction for employee's health and work ability (2022)
Döbler, Antonia-Sophie ; Wegge, Jürgen ; Nowak, Joshua; Richter-Killenberg, Stefanie; Emmermacher, Andre;Zitatform
Döbler, Antonia-Sophie, Andre Emmermacher, Stefanie Richter-Killenberg, Joshua Nowak & Jürgen Wegge (2022): New insights into self-initiated work design: the role of job crafting, self-undermining and five types of job satisfaction for employee's health and work ability. In: German Journal of Human Resource Management, Jg. 36, H. 2, S. 113-147. DOI:10.1177/23970022211029023
Abstract
"The present study provides evidence for the important role of job crafting and self-undermining behaviors at work, two new concepts that were recently integrated into the well-known job demands-resources (JD-R) theory (Bakker and Demerouti, 2017). We investigate how these behaviors are associated with work engagement, emotional exhaustion, and work ability as a long-term indicator of employee’s well-being. Furthermore, we examine the moderating role of personal resources in the stress-strain process by comparing groups of employees representing the five types of job satisfaction defined by Bruggemann (1974). Data was collected in a cross-sectional study within a German DAX company’s manufacturing plant from 1145 blue- and white-collar workers. Results of structural equation modeling provided, as expected, support for an indirect effect of job demands and job resources on emotional exhaustion and work engagement through job crafting and self-undermining. Work ability, on the other hand, was mainly affected by emotional exhaustion, but not by work engagement. Most important, we found significant differences between path coefficients across the five types of job satisfaction indicating that these types represent important constellations of personal resources and job demands that should be considered both for analyzing stress at work and for offering tailored stress interventions in organizations." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Stress-Test Sozialamt: Psychische Belastungen in der Sozialverwaltung (2022)
Zitatform
Döring, Matthias & Nicolas Drathschmidt (2022): Stress-Test Sozialamt: Psychische Belastungen in der Sozialverwaltung. (SocArXiv papers), 41 S. DOI:10.31235/osf.io/8zuvc
Abstract
"Im Vergleich mit dem Privatsektor weist die öffentliche Verwaltung eine stark erhöhte Krankenstandsquote auf. Psychische Erkrankungen, welche in den letzten 12 Jahren massiv zugenommen haben, spielen dabei eine herausragende Rolle. Im Allgemeinen wird dies auf eine gesteigerte Arbeitsbelastung (z.B. in Folge des Personalmangels) zurückgeführt. Das Projekt „Stress-Test Sozialamt. Psychische Belastungen in der Sozialverwaltung“ soll dazu beitragen, die Verwaltungs-BürgerInnen-Interaktion näher zu beleuchten und den Blick auf Anforderungen und Konsequenzen für die Beteiligten vor allem im Hinblick auf das persönliche Stressniveau und die psychosoziale Gesundheit zu richten. Untersucht wurden Faktoren, die die psychische Gesundheit von VerwaltungsmitarbeiterInnen und das Verhalten von BürgerInnen in Interaktionen mit der Verwaltung darstellen sowie deren wechselseitigen Effekte zueinander. Das verwendete theoretische Modell geht davon aus, dass Stress dann auftritt, wenn (berufliche) Anforderungen (z.B. Arbeitsumfang) und Ressourcen (z.B. Unterstützung durch KollegInnen) nicht im Gleichgewicht stehen. Gerade bei langfristigem Missverhältnis ohne konstruktive Lösungsstrategie kann dies negative Folgen auf die individuelle Gesundheit nehmen. Mittels Multimethoden-Ansatz wurden Ergebnisse aus verschiedenen Quellen trianguliert und umfassend erfasst. Basis der Datenerhebung bildeten ExpertInnen-Interviews mit Mitarbeitenden und Führungskräften der teilnehmenden Sozialämter. Darauf aufbauend fanden teilnehmende Beobachtungen vor Ort und Befragungen von KundInnen und Mitarbeitenden per Kurzfragebögen nach direkten Interaktionen während der Sprechzeiten statt. Als letzter Schritt wurde schließlich eine Gesamtbefragung aller Mitarbeitenden der teilnehmenden Sozialämter durchgeführt. Aufgrund der Corona-Pandemie erfolgte letztere jedoch verzögert. Die erhobenen Daten lassen auf ein heterogenes Stressbild der Mitarbeitenden schließen, wobei deutliche Ausschläge am oberen Ende der Skala zu verzeichnen sind. Ein Teil der Belegschaft ist demnach überdurchschnittlich gestresst. Zwar führt Stress nicht unmittelbar zur Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit. Ein dauerhaft erhöhtes Niveau zieht jedoch gesundheitliche wie psychische Folgen nach sich. Die hohe Stressbelastung lässt sich aufgrund der hier durchgeführten Datenerhebung im Wesentlichen auf hohe Arbeitsanforderungen zurückführen, was eine dauerhafte Belastung darstellen könnte. Weitere Stressquellen ergeben sich aus den hohen psychologischen Anforderungen der Arbeit, der eigentlichen Interaktion mit BürgerInnen sowie in Teilen einer unzureichenden Attraktivität des Arbeitsplatzes (z.B. durch fehlende Sauberkeit, Lärmbelästigung etc.). Aufgrund dieser Schlussfolgerungen wird daher empfohlen, aktives Gesundheitsmanagement und Sportkurse in den Ämtern auszubauen. Weiterhin sollte die gegenseitige und professionelle Supervision intensiviert werden. Um die Personalsituation zu verbessern, müssen Personalanwerbung und Einstellungsprozesse auf den Prüfstand gestellt werden. Weiterhin gilt es, die allgemeine Attraktivität des Arbeitsplatzes zu erhöhen, indem Großraumbüros in Bereichen mit KundInnenkontakt vermieden, technische Ausstattung und räumliche Begebenheiten verbessert werden. Nicht zuletzt müssen Amtsleitung und Führungskräfte informellen Austausch stärken und fördern sowie organisationale Lernprozesse ausbauen und etablieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Industrial Robots, Workers' Safety, and Health (2022)
Zitatform
Gihleb, Rania, Osea Giuntella, Luca Stella & Tianyi Wang (2022): Industrial Robots, Workers' Safety, and Health. In: Labour Economics, Jg. 78. DOI:10.1016/j.labeco.2022.102205
Abstract
"This study explores the relationship between the adoption of industrial robots and workplace injuries. Using establishment-level data on injuries, we find that a one standard deviation increase in our commuting zone-level measure of robot exposure reduces work-related annual injury rates by approximately 1.2 cases per 100 workers. US commuting zones more exposed to robot penetration experience a significant increase in drug- or alcohol-related deaths and mental health problems. Employing longitudinal data from Germany, we exploit within-individual changes in robot exposure and document that a one standard deviation change in robot exposure led to a 4% decline in physical job intensity and a 5% decline in disability, but no evidence of significant effects on mental health and work and life satisfaction." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))
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Arbeiten vor und während der Pandemie (2022)
Zitatform
Grunau, Philipp, Hannes Walz & Stefanie Wolter (2022): Arbeiten vor und während der Pandemie. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 604), Berlin, 66 S.
Abstract
"Die Art wie wir arbeiten unterlag schon immer einem gewissen Wandel, von der Industrialisierung über die Entstehung und Konsolidierung des Sozialstaats bis hin zu Digitalisierung und Flexibilisierung der heutigen Zeit („Arbeiten 4.0“). Dennoch scheint sich dieser Wandel in den letzten Jahren beschleunigt zu haben, insbesondere im Zuge der von der Corona-Pandemie geprägten vergangenen zwei Jahre. Dieser Bericht stellt daher die Veränderungen „erlebter Arbeit“ zwischen 2013 und 2021 dar, betrachtet somit also sowohl die Zeit vor als auch während der Pandemie. Dabei stehen die Beschäftigtenperspektive und somit subjektive Dimensionen im Fokus. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Arbeitsdichte, mit hohem Termindruck bis 2017 und einer verstärkten Erreichbarkeit in der Freizeit. Gleichzeitig sinkt aber auch der Anteil der Beschäftigten, die Vereinbarkeits-Konflikte in Form von Störungen des Privatlebens durch Berufliches erleben. Die Arbeitszufriedenheit ist hoch, die Bindung an den Betrieb nimmt jedoch über die Zeit etwas ab, ein Trend, der während der Pandemie 2021 gebrochen wurde – ob nun temporär oder langfristig, müssen die kommenden Jahre und Befragungswellen zeigen. Während der Pandemie zeigen die Regressionsergebnisse, dass viele Unterschiede in der Wahrnehmung zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen kleiner werden. Für befristete Beschäftigte hingegen finden wir Anzeichen, dass die Arbeitsqualität 2021 wahrscheinlich aufgrund der wirtschaftlichen Lage schlechter geworden ist. Unvermindert stabil sind hingegen die Kollegialität und Hilfsbereitschaft unter KollegInnen. Bei der Analyse von Veränderungen der Arbeit basierend auf Berichten von Beschäftigten besteht natürlich potenziell der Nachteil, dass öffentliche Diskussionen über Themen der Arbeitsqualität möglicherweise Beschäftigte vor der Befragung dazu gebracht haben, ihre Arbeit neu zu bewerten, ohne dass sich für den Einzelnen/die Einzelne zwangsläufig objektive Änderung ergeben hätten. Nichtsdestotrotz bietet eine Betrachtung der Arbeitsqualität seitens von Beschäftigten unschätzbare Vorteile, nicht zuletzt da diese – subjektiven – Einschätzungen letztendlich deren Verhalten bestimmen, was insbesondere in Zeiten von Fachkräfteengpässen von Bedeutung ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsgestaltung bei Digitalisierung: Merkmale menschzentrierter Gestaltung informationsverarbeitender Erwerbsarbeit (2022)
Hacker, Winfried;Zitatform
Hacker, Winfried (2022): Arbeitsgestaltung bei Digitalisierung. Merkmale menschzentrierter Gestaltung informationsverarbeitender Erwerbsarbeit. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 76, H. 1, S. 90-98. DOI:10.1007/s41449-022-00302-0
Abstract
"Der Arbeits- und Gesundheitsschutz bei vorwiegend informationsverarbeitenden, geistigen Erwerbstätigkeiten – zunehmend mit digitalen Arbeitsmitteln und künstlicher Intelligenz – erfordert das Verwirklichen der Merkmale menschenzentrierter Arbeitsgestaltung (DIN EN ISO 6385/2016). Der Beitrag betrifft das menschzentrierte Gestalten des Arbeitsprozesses, nicht der Arbeitsmittel. Das Erfüllen dieser Merkmale soll nicht nur physische und psychische Beeinträchtigungen der Arbeitenden verhindern, sondern auch ihre Kompetenzen erhalten und erweitern sowie das gesundheitliche Wohlbefinden und die Arbeitsleistung fördern. Es werden übertragbare (generische) Vorschläge an die präventive, bedingungszentrierte und partizipative Gestaltung, insbesondere die Funktionsteilung zwischen Menschen und Technik und die Arbeitsorganisation/-teilung bei informationsverarbeitenden Tätigkeiten abgeleitet, die helfen, die Merkmale menschzentrierter Gestaltung zu erfüllen. Arbeitsschritte zur praktischen Verwirklichung sind skizziert. Eine Schwierigkeit beim Anwenden der Vorschläge ist ihre allgemeingültige Form. Sie erfordert das Übertragen auf die vielfältigen informationsverarbeitenden Arbeitstätigkeiten. Eine Hilfe bei ihrer Übertragung sind bewährte duale, partizipative und iterative Strategien der Automatisierung. Das Hauptanliegen ist zu verdeutlichen, dass und in welcher Hinsicht menschenzentrierte Arbeitsgestaltung auch bei vorwiegend informationsverarbeitenden, geistigen Erwerbstätigkeiten unerlässlich ist, und dass Digitalisierung diese präventive menschzentrierte Gestaltung nicht ersetzt, sondern voraussetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Das gut geregelte Homeoffice soll bleiben (2022)
Heimann, Klaus;Zitatform
Heimann, Klaus (2022): Das gut geregelte Homeoffice soll bleiben. In: Gute Arbeit, Jg. 34, H. 5, S. 8-11.
Abstract
"Im März 2022 endete die Pflicht oder der Vorrang für das Homeoffice – aus Gründen des Infektionsschutzes. Millionen Beschäftigte haben während der Corona-Pandemie monatelang zu Hause gearbeitet. Die neu gewonnene Flexibilität wollen sich viele Arbeitnehmer:innen nicht mehr nehmen lassen. Jetzt geht es darum, das Homeoffice gut zu gestalten und verbindlich zu regeln." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Corona - Chance für einen Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt?: Wie sich die Arbeitsbedingungen von Frauen (und Männern) in der Pandemie verändert haben : Eine Beschäftigtenumfrage (2022)
Holler, Markus; Richter, Mareike; Weusthoff, Anja;Zitatform
(2022): Corona - Chance für einen Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt? Wie sich die Arbeitsbedingungen von Frauen (und Männern) in der Pandemie verändert haben : Eine Beschäftigtenumfrage. Berlin, 38 S.
Abstract
"Auf den Schultern von Frauen lasten hohe Gesundheitsrisiken, sie stemmen große Belastungen, schlagen sich mit schlechten Arbeitsbedingungen herum und kämpfen mit finanziellen Einbußen. Zu diesen Ergebnissen kommt die vorliegende Sonderauswertung des DGB Index „Gute Arbeit“. Das unterstreicht noch einmal: Frauen dürfen nicht zu kurz kommen, wenn es darum geht, gute politische und betriebliche Rahmenbedingungen zu schaffen – beim Einkommen, beim Infektionsschutz, im Home-Office oder im Rahmen der Digitalisierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsintensität und ihre Determinanten. Eine Übersicht über das Analysepotential von Erwerbstätigenbefragungen (2022)
Zitatform
Hünefeld, Lena, Elke Ahlers, Serife Erol Vogel & Sophie-Charlotte Meyer (2022): Arbeitsintensität und ihre Determinanten. Eine Übersicht über das Analysepotential von Erwerbstätigenbefragungen. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 76, H. 1, S. 1-9. DOI:10.1007/s41449-021-00273-8
Abstract
"Eine langanhaltende hohe Arbeitsintensität kann eine gesundheitsgefährdende Belastung für Beschäftigte darstellen. Für eine angemessene Gestaltung der Arbeit sind Kenntnisse von Determinanten dauerhaft erhöhter Arbeitsintensität von zentraler Bedeutung. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, welche empirischen Grundlagen zur Verfügung stehen, um die Verbreitung hoher Arbeitsintensität in Deutschland zu beschreiben und insbesondere potenzielle Determinanten zu identifizieren. Hierfür wurden sechs Erwerbstätigenbefragungen systematisch analysiert. Es konnten insgesamt 662 Fragebogenitems zum Thema „Arbeitsintensität und ihre Determinanten“ identifiziert und anhand von 11 Hauptkategorien – sechs Kategorien für Arbeitsintensität und fünf für Determinanten – und mehr als 65 Unterkategorien klassifiziert werden. Trotz empirischer Lücken zeigt sich damit, dass in Deutschland eine breite Datenbasis zur Analyse des Themas Arbeitsintensität und deren Determinanten zur Verfügung steht. In zukünftigen Erhebungen sollten auch Informationen zur Leistungspolitik, wie Kundenorientierung oder auch Dienstreisen, Zielvereinbarungen, dem Maß der Ergebnisorientierung und auch Eigenverantwortung als mögliche Determinanten von Arbeitsintensität erhoben werden. Ebenfalls sollte die ausführliche Erhebung von betrieblichen Rahmenbedingungen, wie die Unternehmensform oder auch existierende Personalengpässe stärker mitbedacht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Works councils and workplace health promotion in Germany (2022)
Zitatform
Jirjahn, Uwe, Jens Mohrenweiser & Stephen C. Smith (2022): Works councils and workplace health promotion in Germany. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 43, H. 3, S. 1059-1094. DOI:10.1177/0143831X20971051
Abstract
"From a theoretical viewpoint, there can be market failures and organizational failures resulting in an underprovision of occupational health and safety. Works councils may help mitigate these failures. Using establishment data from Germany, the empirical analysis in this article confirms that the incidence of a works council is significantly associated with an increased likelihood that the establishment provides more workplace health promotion than required by law. This result also holds in regressions accounting for the possible endogeneity of works council incidence. Furthermore, analysing potentially moderating factors such as collective bargaining coverage, industry, type of ownership, multi-establishment status and product market competition, the article finds a positive association between works councils and workplace health promotion for the various types of establishments examined. Finally, this study goes beyond the mere incidence of workplace health promotion and shows that works councils are positively associated with a series of different measures of workplace health promotion." (Author's abstract, © 2021 SAGE) ((en))
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Einfacharbeit und Arbeitsbedingungen - Auswirkung unterschiedlicher Operationalisierungen (2022)
Zitatform
Kaboth, Arthur, Marcel Lück & Lena Hünefeld (2022): Einfacharbeit und Arbeitsbedingungen - Auswirkung unterschiedlicher Operationalisierungen. (baua: Fokus), Dortmund, 24 S. DOI:10.21934/baua:fokus20220426
Abstract
"Bei der Erforschung der Einfacharbeit wird eine Vielzahl verschiedener Operationalisierungen verwendet, die zu unterschiedlichen Befunden führen können. Auswertungen der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 können die Differenzen zwischen den Operationalisierungen bestätigen. Dies betrifft sowohl die Anteile der Einfacharbeit an abhängiger Beschäftigung als auch die Soziodemografie, die Beschäftigungsmerkmale und die Arbeitsbedingungen. Zukünftige Forschung sollte die Wahl der Operationalisierung berücksichtigen und die psychischen Arbeitsanforderungen in der Einfacharbeit näher beleuchten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: baua: Fokus -
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Viel Schatten, aber auch etwas Licht: Die Situation der Baubeschäftigten – Ergebnisse einer Online-Beschäftigtenbefragung (2022)
Zitatform
Kümmerling, Angelika, Gerhard Bosch, Frederic Hüttenhoff & Claudia Weinkopf (2022): Viel Schatten, aber auch etwas Licht. Die Situation der Baubeschäftigten – Ergebnisse einer Online-Beschäftigtenbefragung. (IAQ-Report 2022-06), Duisburg ; Essen, 24 S. DOI:10.17185/duepublico/76127
Abstract
"Eine Online-Befragung unter 3052 Baubeschäftigten zeigt, dass rund jeder vierte Beschäftigte in “näherer Zukunft“ beabsichtigt, seinen Arbeitgeber oder sogar die Branche zu wechseln. Baubeschäftigte beschreiben ihren Beruf als abwechslungsreich, vielfältig und lernförderlich und schätzen die Entscheidungsspielräume. Negativ werden die hohe körperliche Belastung und die Verdichtung der Arbeit durch neue Technologien gesehen. Ein hoher Anteil berichtet auch, dass der Fachkräftemangel in ihrem Betrieb bereits spürbar sei. Die Unzufriedenheit mit den Arbeitsbedingungen insgesamt, den Arbeitszeiten und der Bezahlung ist hoch und stellt einen Hauptgrund für Wechselabsichten dar. Nur gut jeder fünfte Arbeiter ist der Meinung, seinen Beruf bis zum gesetzlichen Renten-Einstiegsalter durchhalten zu können. Arbeiter wünschen sich einen Renteneintritt mit 60,7 Jahren, Angestellte mit 61,7 Jahren. Die Wechselneigung ist nicht betriebsunabhängig: Beschäftigte, die ihren Betrieb für zukunftsfähig halten und die das Betriebsklima als gut einschätzen, zeigen eine geringere Wechselneigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Does my Computer Protect me from Burnout?: Cross-country Evidence on the Impact of ICT use within the Job Demands-Resources Model (2022)
Zitatform
Leitner, Sandra M. & Roman Stöllinger (2022): Does my Computer Protect me from Burnout? Cross-country Evidence on the Impact of ICT use within the Job Demands-Resources Model. (WIIW working paper 216), Wien, 44 S.
Abstract
"This paper uses a large sample of employees from 35 European countries to study the direct and indirect effects of ICT use on burnout and work engagement as two opposite poles of employee psychological health, where the former comprises the three dimensions of exhaustion, cynicism and professional efficacy. It applies the Job Demands-Resources (JD-R) model and analyses the mediating role of three job demands (work extensity, work intensity, social demands) and four job resources (social support from management or colleagues, job control, rewards) on workers’ psychological health. It accounts for the importance of the place of work for the effect of ICT use on workers’ psychological health by differentiating between four types of workers: home-based workers, highly mobile workers, occasionally mobile workers, and workers who always work at the employer’s premises. The results show that ICT use is associated with lower levels of exhaustion but is unrelated to work engagement. Furthermore, work intensity, work extensity, social demands and rewards mediate the effect of ICT use on exhaustion, while job control and rewards mediate the effect of ICT use on work engagement. Our multi-group analysis attributes the negative effect of ICT use on exhaustion mainly to occasionally mobile workers and to workers who always work at the employer’s premises and highlights that the factors that mediate the effect of ICT use on workers’ psychological health differ across the four types of workers. Home-based workers stand out in two important respects: first, ICT use per se is unrelated to burnout; second, only one factor – work intensity – mediates the effect of ICT use on burnout, but its effect is especially strong." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Will Markets Provide Humane Jobs? A Hypothesis (2022)
Nekoei, Arash;Zitatform
Nekoei, Arash (2022): Will Markets Provide Humane Jobs? A Hypothesis. (CESifo working paper 9533), München, 37 S.
Abstract
"Most of the key amenities of our today jobs did not emerge in private contracts; instead, they appeared in collective agreements and regulations. I argue that understanding this observation can guide the provision of future amenities. I show that markets underprovide an amenity if workers who value it more have a lower average unobserved productivity. Universal mandate of such amenities improves social welfare when taste-productivity correlation is high. Policies that leverage heterogeneity in the taste-productivity correlation by observable characteristics, e.g., quota and tagging, dominate mandate in the presence of a mild adverse selection." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Working Conditions in Global Value Chains: Evidence for European Employees (2022)
Zitatform
Nikulin, Dagmara, Joanna Wolszczak-Derlacz & Aleksandra Parteka (2022): Working Conditions in Global Value Chains: Evidence for European Employees. In: Work, Employment and Society, Jg. 36, H. 4, S. 701-721. DOI:10.1177/0950017020986107
Abstract
"This article investigates a sample of almost nine million workers from 24 European countries in 2014 to conclude how involvement in global value chains (GVCs) affects working conditions. We use employer–employee data from the Structure of Earnings Survey merged with industry-level statistics on GVCs based on the World Input-Output Database. Given the multidimensional nature of the dependent variable, we compare estimates of the Mincerian wage model with zero-inflated beta regressions focused on other aspects of working conditions (overtime work and bonus payments). Wages prove to be negatively related to involvement in GVCs: workers in the more deeply involved sectors have lower and less stable earnings, implying worse working conditions. However, they are also less likely to have to work overtime. We prove that the analysis of social implications of increasing involvement of countries in global production must compare wage effects of GVCs with other aspects of complex changes in workers’ well-being." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitsverdichtung – wissenschaftliche Erschließung eines (un)bekannten Konstrukts (2022)
Zitatform
Soucek, Roman & Amanda Sophie Voss (2022): Arbeitsverdichtung – wissenschaftliche Erschließung eines (un)bekannten Konstrukts. In: DGUV-Forum, Jg. 14, H. 7/8, S. 9-12.
Abstract
"Arbeitsverdichtung wird oft im Zusammenhang mit der zunehmenden Digitalisierung und Flexibilisierung genannt und mit negativen Folgen für die Gesundheit und Leistung assoziiert. Mit dem Prozessmodell zur Arbeitsverdichtung wurde dieses Thema für Forschung und Praxis erschlossen und Instrumente zur Erfassung der Arbeitsdichte entwickelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Sicherheit und Gesundheit in der digitalisierten Arbeitswelt: Kriterien für eine menschengerechte Gestaltung (2022)
Zitatform
Tisch, Anita & Sascha Wischniewski (Hrsg.) (2022): Sicherheit und Gesundheit in der digitalisierten Arbeitswelt. Kriterien für eine menschengerechte Gestaltung. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 338 S. DOI:10.5771/9783748927372
Abstract
"Roboter, Künstliche Intelligenz, Big Data, mobile Arbeit, Industrie 4.0 – die Arbeitswelt befindet sich im digitalen Wandel. Spürbar ist der Wandel zunächst in den von Menschen ausgeübten Tätigkeiten. Das Buch liefert Antworten auf die Frage, wie stark die Digitalisierung bereits Einzug in unterschiedliche berufliche Tätigkeiten genommen und dadurch die spezifischen Arbeitsanforderungen verändert hat. Durch interdisziplinäre Expertinnen und Experten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin werden darauf aufbauend Kriterien für eine menschengerechte und gesunde Arbeitsgestaltung in der digitalisierten Arbeitswelt vorgestellt, wie auch eine Zukunftsvision für den organisatorischen und technischen Arbeitsschutz diskutiert." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Psychische Belastungen in der Arbeitswelt: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE(Drucksache 20/3374) (2022)
Zitatform
(2022): Psychische Belastungen in der Arbeitswelt. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE(Drucksache 20/3374). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/3671 (26.09.2022)), 30 S.
Abstract
Mit der Kleinen Anfrage sollen der aktuelle Stand psychischer Belastungen in der Arbeitswelt und die diesbezüglichen Vorhaben der Bundesregierung erfragt werden. Die Fragen betreffen Arbeitsunfähigkeitstage und Ausfallzeiten aufgrund von psychischen und Verhaltensstörungen, differenziert nach Altersgruppen und Wirtschaftszweigen, Rentenzugänge wegen verminderter Erwerbsfähigkeit nach psychischen und Verhaltensstörungen, Schätzungen der volkswirtschaftlichen Kosten im Sinne des Produktionsausfalls durch Arbeitsunfähigkeit. Auf Befragungen basierende Daten liefern Aussagen zur Häufigkeit der psychische Belastungen durch (a) Termin- oder Leistungsdruck, (b) verschiedene Arbeiten gleichzeitig betreuen zu müssen, (c) häufig bei der Arbeit gestört, unterbrochen zu werden, (d) Arbeiten an der Grenze der Leistungsfähigkeit, (e) Unterforderung (hinsichtlich fachlicher Kenntnisse und Arbeitsmenge), (f) monotones Arbeiten. Dargestellt wird weiterhin die Anzahl der Beschäftigten, die häufig Einfluss auf die Arbeitsmenge haben, die häufig selbst entscheiden, wann Pause gemacht wird, häufig eigene Arbeit selbst planen und einteilen, häufig Hilfe und Unterstützung von Kollegen/-innen oder von ihrem/ihrer direkten Vorgesetzten erhalten. Weitere Themen sind überlange Arbeitszeiten (mehr als 48 Wochenstunden) nach Wirtschaftszweigen (2015-2021) und Auswirkungen der Corona-Pandemie. (IAB)
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SARS-CoV-2-Arbeits- und Infektionsschutzmaßnahmen in deutschen Betrieben: Ergebnisse einer Befragung von Arbeitsschutzexpertinnen und -experten (2021)
Adolph, Lars; Eickholt, Clarissa; Tausch, Alina; Trimpop, Rüdiger;Zitatform
Adolph, Lars, Clarissa Eickholt, Alina Tausch & Rüdiger Trimpop (2021): SARS-CoV-2-Arbeits- und Infektionsschutzmaßnahmen in deutschen Betrieben: Ergebnisse einer Befragung von Arbeitsschutzexpertinnen und -experten. (baua: Fokus), Dortmund, 11 S. DOI:10.21934/baua:fokus20210205
Abstract
"Die Corona-Pandemie hat seit März 2020 erheblichen Einfluss auf das gesellschaftliche Leben und betrifft die gesamte Arbeitswelt. Im April 2020 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard veröffentlicht. Damit wurde ein branchenübergreifender und bundeseinheitlicher Mindeststandard für den betrieblichen Arbeitsschutz in Zeiten der Pandemie für alle Unternehmen und Beschäftigten geschaffen. Er wird durch die am 20. August 2020 in Kraft getretene SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel konkretisiert. In der Arbeitsschutzregel werden die Maßnahmenansätze aus dem Standard mit konkreteren Schutzmaßnahmen untersetzt. Sie erläutert zentrale Begriffe des Infektionsschutzes für den Arbeitsschutz und präzisiert die Anforderungen an die Gefährdungsbeurteilung in der aktuellen pandemischen Lage. Des Weiteren sind für die Beschäftigten und Unternehmen Verordnungen, Vorschriften und Empfehlungen von Seiten der Länder, der Unfallversicherungsträger und der Behörden vor Ort relevant. Im Rahmen des dieser Veröffentlichung zugrundeliegenden Forschungsprojekts wurde eine erste Evaluation der Arbeits- und Infektionsschutzmaßnahmen in deutschen Betriebe vorgenommen. Die hier dargestellten ausgewählten Projektergebnisse sollen dazu dienen, den Umgang der Betriebe mit den Corona-Arbeitsschutzstandards einzuschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Working conditions and sustainable work: An analysis using the job quality framework (2021)
Biletta, Isabella; Cabrita, Jorge; Parent-Thirion, Agnès; Gerstenberger, Barbara; Eiffe, Franz; Vargas, Oscar; Weber, Tina;Zitatform
Biletta, Isabella, Jorge Cabrita, Franz Eiffe, Barbara Gerstenberger, Agnès Parent-Thirion, Oscar Vargas & Tina Weber (2021): Working conditions and sustainable work. An analysis using the job quality framework. (Eurofound flagship report), Dublin, 72 S. DOI:10.2806/938302
Abstract
"This flagship report summarises the key findings of Eurofound’s research on working conditions conducted over the programming period 2017–2020. It maps the progress achieved since 2000 in improving working conditions and examines whether all workers have benefited equally from positive change. It highlights which groups are the most at risk of experiencing poor working conditions and being left behind. Given the changes in the world of work, emerging challenges for good job quality are identified. The report also provides evidence for measures that could lead to the further improvement of work and the achievement of fair working conditions for all in the EU. The analysis shows that, overall, job quality in the EU is improving, if slowly. Not all workers are benefiting to the same extent, however. Furthermore, gender, age and contractual status have a significant bearing on a person’s working conditions. And while digitalisation helps to address some job quality issues, it also creates new challenges. The COVID-19 pandemic has exacerbated trends, reinforcing concerns and highlighting the importance of achieving job quality for all." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Schichtarbeit und Vereinbarkeit: Auswirkungen zeit- und arbeitsbedingter Belastungen für das Privatleben (2021)
Dohme, Ann-Kathrin;Zitatform
Dohme, Ann-Kathrin (2021): Schichtarbeit und Vereinbarkeit. Auswirkungen zeit- und arbeitsbedingter Belastungen für das Privatleben. (AutoUni – Schriftenreihe 158), Wiesbaden: Imprint: Springer VS, XXIX, 271 S. DOI:10.1007/978-3-658-35677-4
Abstract
"In Gesellschaften existieren zeitliche Rhythmen der Ruhe und Aktivität. Schichtarbeitende stehen aufgrund ihrer Arbeitszeiten in einem interessanten Verhältnis zu diesen Zeitrhythmen. Hinzu kommen aus der oftmals damit verbundenen Produktionsarbeit körperliche Belastungen. Im Rahmen dieser Analyse werden Fragebögen von Schichtarbeitenden eines Automobilunternehmens zum Thema Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Privatleben ausgewertet und einige ergänzende Interviews geführt. Während in der theoretischen Herleitung der Fokus vor allem auf die Arbeitszeiten und insbesondere ihre Lage und Variabilität gelegt wird, zeigt sich im empirischen Teil besonders die hohe Bedeutung der Arbeitsbelastung für die Vereinbarkeit der Lebensbereiche. Die Autorin Ann-Kathrin Dohme arbeitet für einen Automobilkonzern im Bereich Konzern HR Innovation und soziale Nachhaltigkeit. Ihr Themenschwerpunkt ist der Wandel der Arbeit im Büro und in der Fabrik. ." (Verlagsangaben)
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Literaturhinweis
Gratifikationskrisen, Arbeitsfähigkeit und Wunsch nach beruflichen Veränderungen: eine Querschnittsstudie bei Pflegepersonen (2021)
Gräske, Johannes ; Urban, Svenja; Boguth, Katja; Koppe, Louise; Neumann, Fränze; Forbrig, Theresa A. ;Zitatform
Gräske, Johannes, Theresa A. Forbrig, Louise Koppe, Svenja Urban, Fränze Neumann & Katja Boguth (2021): Gratifikationskrisen, Arbeitsfähigkeit und Wunsch nach beruflichen Veränderungen. Eine Querschnittsstudie bei Pflegepersonen. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 85, H. 5, S. 419-426. DOI:10.1055/a-1706-0629
Abstract
"Seit der Sars-Cov-2 Pandemie haben sich die Arbeitsbedingungen beruflich Pflegender verschärft. Dies führt zu einem erhöhten Wunsch, den Beruf zu verlassen. Da Ausstiegsgedanken von Faktoren wie Arbeitsfähigkeit und dem Verhältnis von Aufwand und Belohnung beeinflusst werden, soll beides erhoben und in Bezug zum Wunsch des Berufsausstieges untersucht werden. In einer standardisierten, onlinebasierten Querschnittsstudie wurden Pflegende aus allen Bereichen zu ihrer Arbeitsfähigkeit (Work-Ability-Index: WAI), dem Verhältnis von Aufwand und Belohnung (Effort-Reward-Imbalance: ERI-Ratio) sowie dem Wunsch den Beruf zu verlassen bzw. den*die Arbeitgeber*in zu wechseln, befragt. Insgesamt konnten Fragebögen von 2.689 Pflegenden (durchschnittlich 41,3 Jahre alt, 75,1% weiblich) ausgewertet werden. Der WAI indiziert eine durchschnittlich gute Arbeitsfähigkeit (37,9 (6,7)). Pflegende erbringen mehr Aufwand als sie Belohnung erfahren (ERI-Ratio 1,7 (0,5)). 38,3% der Pflegenden denken mehrmals monatlich oder häufiger daran, den Beruf zu verlassen bzw. 30,6% daran, den Arbeitgeber zu wechseln. Prädiktoren sind WAI (OR 0,881, 95%-CI 0,866; 0,897 bzw. 0,923, 95%-CI 0,908; 0,938) und ERI-Ratio (OR 4,076, 95%-CI 3,224; 5,149 bzw. 4,203, 95%-CI 3,312; 5,334). Der Einfluss der Arbeitsfähigkeit und insbesondere der Wahrnehmung von beruflichem Aufwand und erhaltener Belohnung zeigt sich als einflussnehmend auf den Gedanken an den Berufsausstieg. Dass dem ERI dabei eine besondere Bedeutung zukommt, zeigen die vorliegenden Ergebnisse. Entsprechend gilt es zu ergründen, welche Belohnungsfaktoren sich günstig auf den Berufsverbleib auswirken. Der überdurchschnittliche Anteil an Pflegenden mit einem akademischen Abschluss kann die Ergebnisse beeinflusst haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Berufliche Belastungen, psychische Beanspruchung und Gesundheitskompetenz bei Pflegekräften in der ambulanten Altenpflege: Eine quantitative Online-Befragung in ausgewählten bayerischen Großstädten (2021)
Zitatform
Janson, Patrick & Katharina Rathmann (2021): Berufliche Belastungen, psychische Beanspruchung und Gesundheitskompetenz bei Pflegekräften in der ambulanten Altenpflege: Eine quantitative Online-Befragung in ausgewählten bayerischen Großstädten. In: Prävention und Gesundheitsförderung, Jg. 22, H. 2, S. 103-120. DOI:10.1007/s11553-020-00826-5
Abstract
"In ihrer täglichen Arbeit sind Altenpflegekräfte einer Vielzahl von Belastungsfaktoren ausgesetzt. Gesundheitskompetenz (GK) kann hierbei als protektiver Faktor aufgefasst werden. Ziele der Befragung sind berufliche Belastungen, psychische Beanspruchung und GK von ambulanten Pflegekräften zu erfassen. Darüber hinaus werden die Zusammenhänge zwischen beruflichen Belastungen und häufigen Gedanken an einen Berufswechsel sowie zwischen der GK und häufigen Gedanken an einen Berufswechsel analysiert. Berufliche Belastungen und psychische Beanspruchung wurden mit dem Copenhagen Psychosocial Questionnaire (COPSOQ) und die GK mit der Kurzform des European Health Literacy Questionnaire (HLS-EU-Q16) im Rahmen einer Online-Befragung in sieben bayerischen Großstädten erfasst. Neben uni- und bivariaten Auswertungen wurden auch multivariate statistische Analysen durchgeführt. Die Reduktion von beruflichen Belastungen und die Förderung der GK kann eine wirksame Maßnahme darstellen, um Gedanken an einen Berufswechsel zu reduzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag )
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The impact of automation and artificial intelligence on worker well-being (2021)
Zitatform
Nazareno, Luísa & Daniel S. Schiff (2021): The impact of automation and artificial intelligence on worker well-being. In: Technology in Society, Jg. 67. DOI:10.1016/j.techsoc.2021.101679
Abstract
"Discourse surrounding the future of work often treats technological substitution of workers as a cause for concern, but complementarity as a good. However, while automation and artificial intelligence may improve productivity or wages for those who remain employed, they may also have mixed or negative impacts on worker well-being. This study considers five hypothetical channels through which automation may impact worker well-being: influencing worker freedom, sense of meaning, cognitive load, external monitoring, and insecurity. We apply a measure of automation risk to a set of 402 occupations to assess whether automation predicts impacts on worker well-being along the dimensions of job satisfaction, stress, health, and insecurity. Findings based on a 2002–2018 dataset from the General Social Survey reveal that workers facing automation risk appear to experience less stress, but also worse health, and minimal or negative impacts on job satisfaction. These impacts are more concentrated on workers facing the highest levels of automation risk. This article encourages new research directions by revealing important heterogeneous effects of technological complementarity. We recommend that firms, policymakers, and researchers not conceive of technological complementarity as a uniform good, and instead direct more attention to mixed well-being impacts of automation and artificial intelligence on workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Working conditions in essential occupations and the role of migrants (2021)
Zitatform
Nivorozhkin, Anton & Friedrich Poeschel (2021): Working conditions in essential occupations and the role of migrants. (EUI working paper RSCAS 2021,40), Florenz, 20 S.
Abstract
"Following a national lockdown in response to the Covid-19 pandemic, state governments in Germany published lists of “essential” occupations that were considered necessary to maintain basic services such as health care, social care, food production and transport. Against this background, this paper examines working conditions and identifies clusters of similar jobs in these essential occupations. Differences across clusters are highlighted using detailed data on job characteristics, including tasks, educational requirements and working conditions. Two clusters with favourable or average working conditions account for more than three-quarters of jobs in essential occupations. Another two clusters, comprising 20% of jobs in essential occupations, are associated with unfavourable working conditions such as low pay, job insecurity, poor prospects for advancement and low autonomy. These latter clusters exhibit high shares of migrants. Further evidence suggests that this pattern is linked to educational requirements and how recent migrants evaluate job characteristics. It is argued that poor working conditions could affect the resilience of basic services during crises, notably by causing high turnover. Policies towards essential occupations should therefore pay close attention to working conditions, the role of migrant labour and their long-term implications for resilience." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Krise - Wandel - Aufbruch: Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung 2021 (2021)
Rennert, Dirk; Richter, Matthias; Kliner, Karin;Zitatform
Rennert, Dirk, Matthias Richter & Karin Kliner (2021): Krise - Wandel - Aufbruch: Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung 2021. In: F. Knieps, H. Pfaff (Hrsg.) (2021): Krise - Wandel - Aufbruch : Zahlen, Daten, Fakten : mit Gastbeiträgen aus Wissenschaft, Politik und Praxis : BKK Gesundheitsreport 2021, S. 59-81.
Abstract
"Im Juni 2021 - fast genau ein Jahr nach der Umfrage für den BKK Gesundheitsreport 2020 - wurden im Auftrag des BKK Dachverbands im Rahmen einer Online-Umfrage wiederum insgesamt 3.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zu verschiedenen Aspekten ihrer Gesundheit und Arbeit sowie zu den kurz- und langfristigen Auswirkungen und Folgen der Coronavirus-Pandemie durch das Marktforschungsinstitut Kantar befragt. Um abschätzen zu können, welche Veränderungen innerhalb des letzten Jahres stattgefunden haben, werden die Ergebnisse aus der Umfrage 2021, soweit möglich, denen der Umfrage 2020 vergleichend gegenübergestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ein Jahr Arbeitsschutzkontrollgesetz: Grundlegender Wandel in der Fleischindustrie? (2021)
Schulten, Thorsten; Specht, Johannes;Zitatform
Schulten, Thorsten & Johannes Specht (2021): Ein Jahr Arbeitsschutzkontrollgesetz: Grundlegender Wandel in der Fleischindustrie? In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 71, H. 51/52, S. 36-41.
Abstract
"Lange wurde die deutsche Fleischindustrie mit menschenverachtenden Arbeitsverhältnissen verbunden. Das im Dezember 2020 verabschiedete Arbeitsschutzkontrollgesetz ist ein erster Schritt, um das Geschäftsmodell der Branche grundlegend neu zu ordnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Informationsbezogene Tätigkeiten im digitalen Wandel: Arbeitsmerkmale und Technologieeinsatz (2021)
Zitatform
Tegtmeier, Patricia (2021): Informationsbezogene Tätigkeiten im digitalen Wandel: Arbeitsmerkmale und Technologieeinsatz. (baua: Preprint / Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin), Dortmund, 27 S. DOI:10.21934/baua:preprint20210115
Abstract
"Tätigkeiten wie Recherchieren, Analysieren, Informieren und Dokumentieren bei denen Informationen ein zentraler Arbeitsgegenstand und das eigene Wissen ausschlaggebend für die Wertschöpfung ist, spielen eine immer wichtigere Rolle in der Arbeitswelt. Welche Auswirkungen hat die digitale Transformation auf diesen Tätigkeitsbereich? Und vor welchen neuen Gestaltungsaufgaben steht der Arbeitsschutz? Diese Fragen untersucht die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in ihrem Schwerpunktprogramm "Sicherheit und Gesundheit in der digitalen Arbeitswelt" (BAuA 2018). Vorgestellt werden Auswertungen auf der Basis der zwei repräsentativen Datensätze BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 und der Befragung "Digitalisierung und Wandel der Beschäftigung“ (DiWaBe) für drei Subcluster informationsbezogener Tätigkeiten mit unterschiedlichen Lern- und Kreativanforderungen: solchen mit Routineanforderungen sowie aufgabenflexiblen oder kreativproblemlösenden Anforderungen. Auf den ersten Blick zeigt sich ein Bild, das typischerweise mit Wissensarbeit in Verbindung gebracht wird: informationsbezogenen Tätigkeiten gehen häufig mit langandauerndem Sitzen einher. Bei der Arbeit kommen in hohem Maße computergestützte Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) als Kerntechnologien zum Einsatz. Im Detail zeigen sich aber auch erhebliche Unterschiede hinsichtlich der aktuellen Arbeitsbedingungen und dem Stand der Digitalisierung. So lassen sich insbesondere mobile IKT eher dem Subcluster mit kreativ-problemlösenden Anforderungen zuordnen, während in den beiden anderen betrachteten Gruppen immer noch der Desktop-PC an erster Stelle steht. Im Bereich der Arbeitsbedingungen lässt die detaillierte Betrachtung der drei Subcluster gerade in den Bereichen Arbeitsintensität, Monotonie und Handlungsspielraum deutliche Unterschiede erkennen und geht damit über bisherige Betrachtungen zu Technologieeinsatz und Arbeitsbedingungen hinaus. Im Ganzen ist der Einsatz neuer Technologien nicht pauschal als gut oder schlecht für die Arbeitsgestaltung der Beschäftigten anzusehen. Allerdings erscheint das Potenzial, das der Einsatz gerade vernetzter Technologien bietet, gerade mit Blick auf monotone Arbeitsinhalte oder hohe Lern- und Problemlöseanforderungen trotz der sehr hohen Durchdringung mit IKT noch nicht wirklich ausgereizt. Dabei sollten die Unterstützungsmöglichkeiten insbesondere durch den Einsatz von Algorithmen jedoch auch vor dem Hintergrund einer möglichen Polarisierung von Qualifikationen für informationsbezogene Tätigkeiten weiter untersucht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Entwicklung der Löhne und Arbeitsbedingungen in der Brief- und Paketzustellungsbranche: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 20/172) (2021)
Zitatform
(2021): Entwicklung der Löhne und Arbeitsbedingungen in der Brief- und Paketzustellungsbranche. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 20/172). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/299 (17.12.2021)), 17 S.
Abstract
Die Anfrage zur Entwicklung der Löhne und Arbeitsbedingungen in der Brief- und Paketzustellungsbranche beruht auf Berichten über die schlechte Bezahlung und Arbeitsbedingungen in dieser stark gewachsenen Branche. Die acht Detailfragen betreffen die Entwicklung der Bruttomonatsentgelte für die Ziffern H532/H531, die Zahl der Beschäftigten (WZ 53.1 und WZ 53.2), den Anteil der Niedriglohnbezieher und die Zahl der 'Aufstocker' seit dem Jahr 2009. Gefragt wird darüber hinaus nach einer Überprüfung der Wirkung des Paketboten-Schutz-Gesetzes nach Inkrafttreten am 23. November 2019 (Stichwort: Generalunternehmerhaftung in der Paketdienstbranche) und schließlich nach der Anzahl der Kontrollen in der betreffenden Branche durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit. (IAB)
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Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie heute: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/31790) (2021)
Zitatform
(2021): Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie heute. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/31790). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/32204 (24.08.2021)), 18 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zum Thema Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie. (IAB-Doku)
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Arbeitsintensivierung in den Betrieben?: Problemdeutungen und Handlungsfelder von Betriebsräten (2020)
Ahlers, Elke;Zitatform
Ahlers, Elke (2020): Arbeitsintensivierung in den Betrieben? Problemdeutungen und Handlungsfelder von Betriebsräten. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 73, H. 1, S. 29-37. DOI:10.5771/0342-300X-2020-1-29
Abstract
"Betriebsräte bewerten die in den Belegschaften viel diskutierte Arbeitsintensivierung als ein entscheidendes Handlungsfeld der betrieblichen Interessenvertretung. Sie beobachten zum einen eine gestiegene Arbeitsmenge und komplexere Leistungsanforderungen an den Arbeitsplätzen, zum anderen fast flächendeckend anhaltende Personalengpässe in den Betrieben, die als eine wesentliche Ursache für die Arbeitsintensivierung gesehen werden. Wie Betriebsräte die veränderten Arbeitsanforderungen im Einzelnen wahrnehmen, welche Ursachen sie für die hohe Arbeitsintensität sehen und welche Maßnahmen in den Betrieben zur Reduzierung von hoher Arbeitsintensität getroffen werden, ist Gegenstand dieses Beitrags." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Wer ist von hoher Arbeitsintensität betroffen?: Gefährdungspotenziale erkennen und reduzieren (2020)
Ahlers, E.; Goedicke, A.; Hünefeld, L.;Zitatform
Ahlers, E., L. Hünefeld & A. Goedicke (2020): Wer ist von hoher Arbeitsintensität betroffen? Gefährdungspotenziale erkennen und reduzieren. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 55, H. 9, S. 562-569.
Abstract
"Zu hohe Arbeitsintensität gefährdet die Gesundheit von Beschäftigten. Obwohl in etlichen Studien die wachsende Bedeutung von Arbeitsintensität betont wird, ist noch zu wenig darüber bekannt, an welchen Arbeitsplätzen, bei welchen Tätigkeiten und in welcher Form hohe Arbeitsintensität auftritt. Um die Arbeitsintensität von Beschäftigten differenzierter beurteilen zu können, wird in diesem Beitrag eine Beschreibung unterschiedlicher Dimensionen hoher Arbeitsintensität nach Berufssegment und Anforderungsniveau durchgeführt. Zudem wird erörtert, was die Befunde für die betriebliche Praxis bedeuten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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The gender health gap as a consequence of unequal conditions for the release of labour and work capacity (2020)
Zitatform
Becker, Karina (2020): The gender health gap as a consequence of unequal conditions for the release of labour and work capacity. In: Gender, Jg. 12, H. 3, S. 107-123. DOI:10.3224/gender.v12i3.08
Abstract
"Der Beitrag geht der Frage nach, ob sich geschlechtsbezogene Ungleichheit zum Nachteil von Frauen nicht nur an Verdienstnachteilen und an eingeschränkten Aufstiegsmöglichkeiten festmachen lässt, sondern auch an den Vernutzungsbedingungen von Arbeitskraft und Arbeitsvermögen und mit ihnen der Gesundheit. Anhand quantitativer und qualitativer arbeitssoziologischer Untersuchungen wird gesundheitliche Ungleichheit geschlechterbezogen erforscht. Es wird gezeigt, dass im Feld der Erwerbsarbeit und im Feld der Sorge- und Hausarbeit Frauen höheren Gesundheitsrisiken ausgesetzt sind als Männer, die Arbeitswelt demnach auch durch einen Gender Health Gap gekennzeichnet ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Examining the relationship between digital transformation and work quality: Substitution potential and work exposure in gender-specific occupations (2020)
Zitatform
Dengler, Katharina & Anita Tisch (2020): Examining the relationship between digital transformation and work quality. Substitution potential and work exposure in gender-specific occupations. In: C. Ebner, A. Haupt & B. Matthes (Hrsg.) (2020): Berufe und Soziale Ungleichheit (Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie. Sonderheft 60), S. 427-453, 2019-12-13. DOI:10.1007/s11577-020-00674-3
Abstract
"Computer können viele Aufgaben ersetzen, die derzeit noch von Menschen ausgeführt werden, und werden Berufe höchstwahrscheinlich in naher Zukunft verändern. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass ganze Berufe verschwinden werden. Bislang wird den möglichen Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitsqualität wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Es wäre wünschenswert, wenn die Veränderungen im Zuge der Digitalisierung dazu führen, dass Berufe mit hoher Arbeitsbelastung entlastet werden. In diesem Artikel gehen wir davon aus, dass die digitalen Technologien physisch anstrengende, hauptsächlich von Männern ausgeübte Tätigkeiten ersetzen können, nicht aber psychosozial anstrengende, hauptsächlich von Frauen ausgeübte Tätigkeiten. Daher stellt sich die Frage, ob die soziale Ungleichheit zwischen Männern und Frauen im Zuge der digitalen Transformation zunehmen könnte. Anhand von umfangreichen administrativen Daten und Befragungsdaten aus Deutschland analysieren wir den Zusammenhang zwischen Digitalisierung und Arbeitsbelastung für Männer- und Frauenberufe. Den Grad der Digitalisierung messen wir mithilfe von berufsspezifischen Substituierbarkeitspotenzialen, d. h. das Ausmaß, in dem berufliche Tätigkeiten bereits durch Computer oder computergesteuerte Maschinen ersetzt werden können. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass digitale Technologien Männer von körperlich anstrengenden Tätigkeiten entlasten könnten. Wir finden jedoch keine Hinweise darauf, dass die digitalen Technologien bereits zu einem Rückgang der Beschäftigung in Berufen mit physischer Arbeitsbelastung geführt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Arbeiten an der Kante (2020)
Gerdes, Johann; Schmucker, Rolf;Zitatform
Gerdes, Johann & Rolf Schmucker (2020): Arbeiten an der Kante. In: Gute Arbeit, Jg. 32, H. 1, S. 8-12.
Abstract
"Seit Jahren wird über hohe psychische Belastungen in der Arbeitswelt diskutiert. Geändert hat sich allerdings wenig. Zeitdruck und Arbeitsverdichtung bleiben an der Tagesordnung. Das zeigt auch die Befragung zum DGB-Index Gute Arbeit 2019 mit dem Schwerpunkt Arbeitsintensität." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Practice assistants' perceived mental workload: A cross-sectional study with 550 German participants addressing work content, stressors, resources, and organizational structure (2020)
Zitatform
Hoffmann, Jan, Christine Kersting & Birgitta Weltermann (2020): Practice assistants' perceived mental workload: A cross-sectional study with 550 German participants addressing work content, stressors, resources, and organizational structure. In: PLoS ONE, Jg. 15, H. 10. DOI:10.1371/journal.pone.0240052
Abstract
"Introduction Practice assistants represent a highly relevant occupational group in Germany and one of the most popular training professions in Germany. Despite this, most research in the health care sector has focused on secondary care settings, but has not addressed practice assistants in primary care. Knowledge about practice assistants' workplace-related stressors and resources is particularly scarce. This cross-sectional study addresses the mental workload of practice assistants working in primary care practices. Methods Practice assistants from a network of 185 German primary care practices were invited to participate in this cross-sectional study. The standardized `Short Questionnaire for Workplace Analysis' (German: Kurzfragebogen zur Arbeitsanalyse) was used to assess practice assistants´ mental workload. It addresses eleven workplace factors in 26 items: versatility, completeness of task, scope of action, social support, cooperation, qualitative work demands, quantitative work demands, work disruptions, workplace environment, information and participation, and benefits. Sociodemographic and work characteristics were also obtained. A descriptive analysis was performed for sociodemographic data and “Short Questionnaire for Workplace Analysis” factors. The one-sided t-test and Cohen´s d were calculated for a comparison with data from 23 professional groups (n = 8,121). Results A total of 550 practice assistants from 130 practices participated. The majority of practice assistants was female (99.3%) and worked full-time (66.5%) in group practices (50.6%). Compared to the other professional groups, practice assistants reported higher values for the factor social support (4.0 versus 3.7 [d 0.44; p<0.001]), information and participation (3.6 versus 3.3 [d 0.38; p<0.001] as well as work disruptions (2.7 vs. 2.4 [d 0.42; p<0.001]), while practice assistants showed lower values regarding scope of action (3.4 versus 3.8 [d 0.43; p<0.001]). Conclusions Our study identified social support and participation within primary care practices as protective factors for mental workload, while work disruptions and scope of action were perceived as stressors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitsintensität als Gegenstand empirischer Erhebungen: Das Potenzial repräsentativer Erwerbstätigenbefragungen für die Forschung (2020)
Zitatform
Hünefeld, Lena, Sophie-Charlotte Meyer, Elke Ahlers & Serife Erol (2020): Arbeitsintensität als Gegenstand empirischer Erhebungen. Das Potenzial repräsentativer Erwerbstätigenbefragungen für die Forschung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 73, H. 1, S. 19-28. DOI:10.5771/0342-300X-2020-1-19
Abstract
"Bei der Debatte um Arbeitsintensität und Arbeitsintensivierung handelt es sich häufig um eine eher emotionale und sensible Debatte, nicht zuletzt weil sie für betroffene Beschäftigte häufig mit dem Gefühl der Überforderung und des Ungenügens verbunden ist. Auch gibt es vielfältige Hinweise, dass eine langanhaltende hohe Arbeitsintensität eine gesundheitsgefährdende Belastung für Beschäftigte darstellen kann. Vor diesem Hintergrund sind insbesondere wissenschaftliche Studien von hoher Bedeutung, die einen Beitrag zur Versachlichung dieser Debatte leisten können. Aus diesem Grund beschäftigt sich der Beitrag tiefergehend mit der Frage, welche empirische Datengrundlage es gibt, um die Verbreitung und insbesondere die Determinanten von Arbeitsintensität in Deutschland zu beschreiben. Die Autorinnen diskutieren die Verbreitung einer hohen Arbeitsintensität anhand verschiedener Datensätze. Ferner thematisieren sie empirische Lücken, die sich vor dem Hintergrund einer komplexeren Arbeitswelt in aktuell bestehenden Befragungen identifizieren lassen, und zeigen Weiterentwicklungsmöglichkeiten auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsintensivierung: Ursachen, Verläufe und Risikogruppen (2020)
Zitatform
Korunka, Christian (2020): Arbeitsintensivierung: Ursachen, Verläufe und Risikogruppen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 73, H. 1, S. 11-18. DOI:10.5771/0342-300X-2020-1-11
Abstract
"In diesem Beitrag wird ein Überblick über empirische Studien zur Arbeitsintensivierung gegeben. Wahrnehmungen von Arbeitsintensivierung sind eine direkte Folge von sozialer Beschleunigung, die u. a. aus den Entwicklungen im Spätkapitalismus und den zunehmenden Möglichkeiten von Informations- und Kommunikationstechnologien resultiert. Aus internationalen Panel- und Längsschnittdatensätzen kann abgeleitet werden, dass sich die Arbeit zumindest seit den 1990er Jahren intensiviert hat ; seit etwa 2010 sind diese Zuwächse etwas geringer geworden. Von Intensivierungswahrnehmung ist ein beträchtlicher Teil der Arbeitnehmer*innen betroffen. Arbeitsintensivierung kann dabei zusätzlich zu Zeitdruck als ein gesundheitsrelevanter Stressor wirksam werden. Sogar die Arbeitssicherheit kann beeinträchtigt sein. Besonders hohe Wahrnehmungen von Intensivierung haben jüngere Beschäftigte und Führungskräfte. Als Schutzfaktoren sind die bekannten Ressourcen in der Arbeitswelt zu werten (Autonomie, soziale Unterstützung), wobei der Verhältnisprävention über die Definition von Rahmenbedingungen eine besondere Bedeutung zukommt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeitsintensität und Arbeitsintensivierung (2020)
Kratzer, Nick;Zitatform
Kratzer, Nick (2020): Arbeitsintensität und Arbeitsintensivierung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 73, H. 1, S. 3-10. DOI:10.5771/0342-300X-2020-1-3
Abstract
"Angesichts eines hohen und weiter steigenden Niveaus psychischer Anforderungen gilt Arbeitsintensität als Schlüsseldimension für Arbeitsforschung sowie Arbeitspolitik und Arbeitsintensivierung als wesentlicher Trend der gegenwärtigen Entwicklung von Arbeit. Der Beitrag geht deshalb zwei Fragen nach: Wie lässt sich Arbeitsintensität erfassen, vielleicht sogar messen? Dazu vergleicht der Autor verschiedene Analyseansätze und plädiert im Ergebnis für eine Kombination aus quantitativen Befragungen und qualitativen Tätigkeitsanalysen. Die zweite Frage stellt die These von der zunehmenden Arbeitsintensität als Gegenwartstrend auf den Prüfstand. Der Autor argumentiert dazu, dass nicht die Arbeitsintensivierung an sich neu sei, es gebe aber – im Zusammenhang mit Trends wie der Digitalisierung, dem Wandel in der Leistungspolitik und der Subjektivierung – durchaus neue Instrumente, Formen und Akteure. Daher spreche viel dafür, die Analyse der (Entwicklung von) Arbeitsintensität mit der Analyse der betrieblichen Leistungssteuerung zu verknüpfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Return to Work aus einer zeitlich befristeten Erwerbsminderungsrente (2020)
Zitatform
Köckerling, Elena, Odile Sauzet, Bettina Hesse, Michael Körner & Oliver Razum (2020): Return to Work aus einer zeitlich befristeten Erwerbsminderungsrente. In: Das Gesundheitswesen, Jg. 82, H. 11, S. 894-900. DOI:10.1055/a-0883-5276
Abstract
"Ziel der Studie: Zurzeit wird in Deutschland keine Statistik darüber geführt, wie viele Personen mit einer zeitlich befristeten Erwerbsminderungsrente (EM-Rente) ein Return to Work (RTW) realisieren. Ziel dieser Studie ist es zu prüfen, wie viele Personen, die 2006 zum ersten Mal eine zeitlich befristete EM-Rente erhalten haben, ein RTW erreichten und welche soziodemografischen, gesundheitlichen und beruflichen Merkmale diese Personen aufweisen.
Methodik: Der Scientific Use File 'Abgeschlossene Rehabilitation 2006 - 2013 im Versicherungsverlauf' des Forschungsdatenzentrums der Deutschen Rentenversicherung wurde ausgewertet. Als RTW wurde gewertet, wenn eine Person nach Berentung in einem der 7 Folgejahre an 183 - 365 Tagen mindestens einer Halbtagsbeschäftigung nachging und dafür wenigstens 8,50 Euro/Stunde erhielt. Die Entwicklungen der Kohorte wurden deskriptiv ausgewertet. Der Zusammenhang von soziodemografischen, gesundheitlichen und beruflichen Merkmalen der Personen und dem RTW wurde durch Cox-Regressionen ermittelt.
Ergebnisse: Von der Ausgangskohorte (N=9.789) erreichten in dem Beobachtungszeitraum 5,9% ein RTW. Von diesen erreichten ca. 25% ein RTW in jedem Folgejahr. Im Beobachtungszeitraum verstarben 10,6%, 9,1% gingen in Altersrente und 1,4% erhielten eine unbefristete EM-Rente. Die Regressionsanalyse zeigt, dass soziodemografische, gesundheitliche und berufliche Merkmale der EM-Rentner/innen in signifikantem Zusammenhang mit einem RTW stehen: EM-Rentner/innen im Alter von 18 - 39 Jahren, mit einer somatischen Rentenbewilligungsdiagnose, einer medizinischen Rehabilitation oder einer Erwerbstätigkeit vor der EM-Rente haben die höchste Wahrscheinlichkeit auf ein RTW.
Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass nur wenige Personen ein RTW aus der EM-Rente erreichen. Es könnte einerseits geschlussfolgert werden, dass die Kriterien für eine zeitliche Befristung von EM-Renten geschärft werden sollten, um dadurch z.?B. den Arbeitsaufwand für Wiederbegutachtungen zu verringern. Andererseits könnte auch ein deutlicher Unterstützungsbedarf der EM-Rentner/innen bei der Realisierung eines RTW und ein dafür notwendiger Forschungsbedarf postuliert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Berichterstattung zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (2020)
Siefer, Anke;Zitatform
Siefer, Anke (2020): Berichterstattung zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 63, H. 9, S. 1076-1083. DOI:10.1007/s00103-020-03191-y
Abstract
"Die Berichterstattung zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in Deutschland hat eine lange Tradition, wobei im ersten „Unfallverhütungsbericht Arbeit“ aus den 1960er-Jahren diese zunächst auf Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten fokussierte. Die im Arbeitsschutz geltende Maxime der menschengerechten Arbeitsgestaltung und der Wandel der Arbeitswelt forderten in der Vergangenheit und fordern in Gegenwart und Zukunft aber verschiedene inhaltliche Erweiterungen und Veränderungen. Nicht zuletzt, um diesen Anforderungen nachkommen zu können, werden neben den verfügbaren amtlichen und Prozessdaten inzwischen auch verstärkt Befragungen von Erwerbstätigen berücksichtigt, die Einblicke in die individuellen Arbeitstätigkeiten und Befindlichkeiten erlauben." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
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Stressreport Deutschland 2019: Psychische Anforderungen, Ressourcen und Befinden (2020)
Zitatform
(2020): Stressreport Deutschland 2019. Psychische Anforderungen, Ressourcen und Befinden. (baua: Bericht), Dortmund, 225 S. DOI:10.21934/baua:bericht20191007
Abstract
"In den zurückliegenden Jahren lässt sich ein verstärktes öffentliches Interesse an psychischer Belastung und Beanspruchung feststellen, was sich u. a. in der Konkretisierung des Arbeitsschutzgesetzes, in den letzten Arbeitsprogrammen der "Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie" und der "Gemeinsamen Erklärung" des BMAS und den Sozialpartnern zeigt. Weiterhin wurde mit dem BAuA-Projekt „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt – Wissenschaftliche Standortbestimmung“ eine systematische Aufarbeitung vorhandener Literatur zu Zusammenhängen zwischen arbeitsbezogenen psychischen Belastungsfaktoren und deren gesundheitlichen Folgen vorgelegt. Dabei konnten Schlüsselfaktoren, wie z. B. die Arbeitsintensität oder die Arbeitszeit identifiziert werden, die bei der Arbeitsgestaltung primär berücksichtigt werden sollten. Der Stressreport 2019 geht vor allem solchen Schlüsselfaktoren nach und gibt Aufschluss über deren Verbreitung, deren Wirkungen sowie ihren Verknüpfungen mit anderen Arbeitsbedingungsfaktoren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Büroarbeit und körperliche Gesundheit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/23247) (2020)
Zitatform
(2020): Büroarbeit und körperliche Gesundheit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/23247). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/24215 (11.11.2020)), 113 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion Die Linke zu Büroarbeit und körperliche Gesundheit u.a. mit Statistiken aus der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2006, 2008 zum Anteil an "BüroarbeiterInnen" nach Wirtschaftszweigen sowie zur wahrgenommenen Belastung der ArbeitnehmerInnen durch das "Arbeiten im Sitzen". (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2019: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2020)
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(2020): Bericht der Bundesregierung über den Stand von Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und über das Unfall- und Berufskrankheitengeschehen in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2019. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/25420 (17.12.2020)), 216 S.
Abstract
"Der Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit Berichtsjahr 2019“ beschreibt auch in diesem Jahr die Entwicklungen zum Stand von Arbeits- und Gesundheitsschutz. Aufgrund des betrachteten Zeitraumes des Berichtes bleiben die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie damit in den Daten vollständig unberücksichtigt. Dabei werden neben zahlreichen Statistiken z. B. zur Erwerbstätigkeit, zum Arbeitsunfall- und Berufskrankheitengeschehen, zu Renten und Arbeitsunfähigkeit auch Aktivitäten verschiedener Arbeitsschutzakteure vorgestellt. Der diesjährige Schwerpunkt „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ befasst sich u. a. intensiver mit dem Umgang mit Zeit- und Leistungsdruck, den viele Erwerbstätige aus ihrem Arbeitsalltag kennen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Workplace employee representation and industrial relations performance: new evidence from the 2013 European company survey (2019)
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Addison, John T. & Paulino Teixeira (2019): Workplace employee representation and industrial relations performance. New evidence from the 2013 European company survey. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 239, H. 1, S. 111-154. DOI:10.1515/jbnst-2017-0146
Abstract
"Using cross-country data from the European Company Survey, we investigate the relationship between workplace employee representation and management perceptions of the climate of industrial relations, sickness/absenteeism, employee motivation, and staff retention. For a considerably reduced subset of the data, a fifth indicator - strike activity - is also considered alongside the other behavioral outcomes. From one perspective, the expression of collective voice through works council-type entities may be construed as largely beneficial, especially when compared with their counterpart union agencies either operating alone or in a dominant position. However, if heightened distributional struggles explain these differential outcomes in workplace employee representation, it should not go unremarked that the influence of formal collective bargaining is seemingly positive." (Author's abstract, © De Gruyter) ((en))
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Working conditions in a global perspective (2019)
Aleksynska, Mariya; Berg, Janine ; Johnston, Hannah ; Vanderleyden, Julie ; Foden, David; Parent-Thirion, Agnès;Zitatform
Aleksynska, Mariya, Janine Berg, David Foden, Hannah Johnston, Agnès Parent-Thirion & Julie Vanderleyden (2019): Working conditions in a global perspective. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Luxemburg, VII, 178 S. DOI:10.2806/870542
Abstract
"Job quality is a major focus of policymakers around the world. For workers, the enterprises that employ them and for societies, there are benefits associated with high-quality jobs, and costs associated with poor-quality jobs. This report - the result of a pioneering project by the International Labour Organization and Eurofound - provides a comparative analysis of job quality covering approximately 1.2 billion workers in Europe, Asia and the Americas. It analyses seven dimensions of job quality: the physical environment, work intensity, working time quality, the social environment, skills and development, prospects, and earnings, finding both important differences and similarities between countries. By analysing positive and negative aspects of job quality in different countries and societies, the report provides a way to look beyond national explanations, to see how some groups of workers are affected more than others and understand the particular issues for women workers around the world - in support of evidence-based policymaking to improve job quality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitsbedingungen in der Langzeitpflege in Österreich - die Perspektive der Beschäftigten (2019)
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Bauer, Gudrun, Ricardo Rodrigues & Kai Leichsenring (2019): Arbeitsbedingungen in der Langzeitpflege in Österreich - die Perspektive der Beschäftigten. (European Centre for Social Welfare Policy and Research. Policy brief 2018,08), Wien, 11 S.
Abstract
"Um den zukünftigen Bedarf an formellen Pflege- und Betreuungsdiensten zu decken, wird eine wesentliche Steigerung der Zahl qualifizierter Pflege- und Betreuungspersonen notwendig sein. Dabei wird für Österreich, wie auch für andere europäische Länder, bereits jetzt ein zukünftiger Arbeitskräftemangel in der Langzeitpflege prognostiziert (siehe z.B. Fink et al., 2015; für Deutschland: Rothgang et al., 2017). Ausschlaggebend für die Berufswahl sowie für den Verbleib in der Pflege- und Betreuung sind die jeweiligen Arbeitsbedingungen der Beschäftigten, denn schlechte Arbeitsbedingungen gehen allgemein mit Absentismus sowie Problemen bei der Rekrutierung, hoher Fluktuation und der Abwanderung in andere Berufe einher (Colombo et al., 2011).
Im Rahmen der NORDCARE-Befragung in Österreich wurden daher die Arbeitsbedingungen in den Mobilen Sozial- und Gesundheitsdiensten sowie in Alten- und Pflegeheimen in drei Bundesländern in Österreich (Wien, Oberösterreich, Salzburg) aus Sicht der Beschäftigten untersucht (siehe Bauer et al., 2018). Im Anschluss an den ersten Policy-Brief zu dieser Studie, der einen Einblick in die Charakteristika der Beschäftigten in der Langzeitpflege und deren Arbeitsbereich gibt, widmet sich dieser Policy-Brief der Beurteilung konkreter Arbeitsbedingungen durch die Beschäftigten und beleuchtet jene Faktoren, welche die Arbeitsbedingungen in der Langzeitpflege wesentlich und in besonderem Ausmaß beeinflussen." (Textauszug, IAB-Doku) -
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Gender Health Gap: Gesundheitsbezogene Ungleichheit zwischen den Geschlechtern in der Arbeit (2019)
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Becker, Karina, Thomas Engel, Lena Grebenstein & Laura Künzel (2019): Gender Health Gap: Gesundheitsbezogene Ungleichheit zwischen den Geschlechtern in der Arbeit. In: Prokla, Jg. 49, H. 2, S. 219-237. DOI:10.32387/prokla.v49i195.1820
Abstract
"In dieser Arbeit werden die gesundheitsbezogenen Unterschiede von Belastungen und Ressourcen zwischen den Geschlechtern in der Lohnarbeit in Deutschland analysiert. Um das Problem zu kontextualisieren werden aktuelle Diskussionen der Arbeitssoziologie sowie feministischer Theorie nachgezeichnet. Die Datenbasis unserer Analyse stellt die BiBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung dar. Wir gruppieren die Arbeitnehmer*innen in elf Berufsklassen, die sich auf der Basis des von Daniel Oesch entwickelten Schemas anhand von Arbeitslogik und Bildungsniveau ergeben. In der interpersonellen und der technischen Arbeitslogik stellen wir eine Gratifikationskrise fest, von der Frauen besonders stark betroffen sind. Hohe psychische Belastungen stehen hier einer geringen Ausstattung mit ausgleichenden Ressourcen gegenüber. In unserem Fazit diskutieren wir Ursachen und mögliche Lösungsstrategien für diese nachgewiesene gesundheitliche Diskriminierung von Frauen in der Lohnarbeit." (Autorenreferat, © Verlag Westfälisches Dampfboot)
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Personal attitudes, job characteristics and health (2019)
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Bellmann, Lutz & Olaf Hübler (2019): Personal attitudes, job characteristics and health. (IZA discussion paper 12597), Bonn, 50 S.
Abstract
"Using a new German individual data set, we investigate the influence on health with respect to personal traits measured by the Big Five, collegiality, commitment and job characteristics. Among the Big Five conscientiousness, agreeableness and emotional stability correlate positively with good health. Job characteristics like activities combined with substantial decision authority, no physically demanding tasks, pleasant environmental conditions, little time pressure and no necessity of multitasking affect health in the same direction. If employees get help if needed from their colleagues and if they do not feel unfairly criticized by others in the firm, they usually have no health problems. For mental health, all Big Five items are influential whereas no statistical significance could be found for the number of days workers were absent due to sickness except in cases of neuroticism." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Working conditions and health of older workers (2019)
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Belloni, Michele, Raluca Elena Buia, Matija Kovacic & Elena Meschi (2019): Working conditions and health of older workers. In: A. Börsch-Supan, J. Bristle, K. Andersen-Ranberg, A. Brugiavini, F. Jusot, H. Litwin & G. Weber (Hrsg.) (2019): Health and socio-economic status over the life course : First results from SHARE Waves 6 and 7, S. 157-163. DOI:10.1515/9783110617245-016
Abstract
"In this chapter, we studied the relationship between working conditions and three health outcomes in a large sample of older workers in Europe. Our results suggest that job quality is an important predictor of individual health and show that some job features are more important than others. For example, physical environment and work intensity are particularly relevant predictors of general health, whereas low job security and uncertain career prospects are significantly associated with affective or emotional disorders.
Our findings have some potentially important policy implications. First, older workers appear sensitive to some specific job features. Therefore, effort needs to be made to monitor and improve these features, and the tasks and duties of the individual worker can be redesigned to reduce physical health risks. Second, policymakers should consider that staying longer in the workforce might have adverse effects on workers' health, especially in occupations characterised by poor job quality. Therefore, any increase in the legal retirement age should be accompanied by policies that benefit the most vulnerable workers and jobs. We should acknowledge that our empirical strategy does not allow us to determine a causal effect among the variables at this stage. It might be the case that a selection process occurs in which people's health status channels them into certain types of jobs. Therefore, future research should be undertaken to uncover the mechanisms that lie behind the work/health nexus." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
