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Dossier

Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt

Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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im Aspekt "Besondere Personengruppen"
  • Literaturhinweis

    Betriebliche Inklusion für Menschen mit Behinderung in Zeiten der Digitalisierung (2020)

    Metzler, Christoph; Kurtenacker, Andrea; Jansen, Anika ;

    Zitatform

    Metzler, Christoph, Anika Jansen & Andrea Kurtenacker (2020): Betriebliche Inklusion für Menschen mit Behinderung in Zeiten der Digitalisierung. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,07), Köln, 31 S.

    Abstract

    "Digitalisierung hat einen positiven Einfluss auf die Inklusion von Menschen mit Behinderung in der betrieblichen Personalpolitik. Unternehmen, die bereits heute stark auf Digitalisierung setzen, beschäftigen häufiger Menschen mit Behinderung als Unternehmen ohne Bezug zu Digitalisierung. Fast 30 Prozent aller Unternehmen sehen durch die Digitalisierung zudem neue Chancen für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Auffällig ist: Unternehmen, die bereits heute stark auf Digitalisierung setzen, sind hier optimistischer als Unternehmen ohne Bezug zu Digitalisierung. Digitalisierung erleichtert bereits heute den Arbeitsalltag von Menschen mit Behinderung. Insbesondere mobile Endgeräte zum ortsunabhängigen Arbeiten, wie Notebooks, und Online-Kommunikationsdienste zum Informationsaustausch im Team, wie WhatsApp, werden von Unternehmensvertretern als große Erleichterung gesehen. 20 Prozent aller Unternehmen setzen digitale Technologien gezielt ein, um Menschen mit Behinderung im Arbeitsalltag zu unterstützen. Menschen mit Behinderung finden sich in allen Branchen und Unternehmensgrößen. In knapp 35 Prozent aller befragten Unternehmen hatte mindestens eine Beschäftigte / ein Beschäftigter eine körperliche Behinderung. Menschen mit einer Lernbehinderung waren in 27 Prozent der befragten Unternehmen vertreten. 7 Prozent der Unternehmen beschäftigten Menschen mit einer psychischen Behinderung. Über alle Behinderungsformen hinweg beschäftigen große Unternehmen häufiger Menschen mit Behinderung als kleine und mittlere Unternehmen. Informationen erleichtern Unternehmen die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Doch nur knapp 60 Prozent aller Unternehmen mit Erfahrung in der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung sind ausreichend über behindertengerechte Arbeitsgestaltung, wie zum Beispiel Hilfsmittel, informiert. Sogar nur 45 Prozent geben an, über ausreichende Informationen zur Rekrutierung von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Behinderung zu verfügen. Digitale Portale wie www.kofa.de und www.rehadat.de können Unternehmen hier helfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Inklusion von Menschen mit Behinderung in Zeiten der Digitalisierung (2020)

    Metzler, Christoph; Kurtenacker, Andrea; Jansen, Anika ;

    Zitatform

    Metzler, Christoph, Anika Jansen & Andrea Kurtenacker (2020): Betriebliche Inklusion von Menschen mit Behinderung in Zeiten der Digitalisierung. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,07), Köln, 32 S.

    Abstract

    "Digitalisierung hat einen positiven Einfluss auf die Inklusion von Menschen mit Behinderung in der betrieblichen Personalpolitik. Unternehmen, die bereits heute stark auf Digitalisierung setzen, beschäftigen häufiger Menschen mit Behinderung als Unternehmen ohne Bezug zu Digitalisierung.
    Fast 30 Prozent aller Unternehmen sehen durch die Digitalisierung zudem neue Chancen für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Auffällig ist: Unternehmen, die bereits heute stark auf Digitalisierung setzen, sind hier optimistischer als Unternehmen ohne Bezug zu Digitalisierung.
    Digitalisierung erleichtert bereits heute den Arbeitsalltag von Menschen mit Behinderung. Insbesondere mobile Endgeräte zum ortsunabhängigen Arbeiten, wie Notebooks, und Online-Kommunikationsdienste zum Informationsaustausch im Team, wie WhatsApp, werden von Unternehmensvertretern als große Erleichterung gesehen. 20 Prozent aller Unternehmen setzen digitale Technologien gezielt ein, um Menschen mit Behinderung im Arbeitsalltag zu unterstützen.

    Menschen mit Behinderung finden sich in allen Branchen und Unternehmensgrößen. In knapp 35 Prozent aller befragten Unternehmen hatte mindestens eine Beschäftigte / ein Beschäftigter eine körperliche Behinderung. Menschen mit einer Lernbehinderung waren in 27 Prozent der befragten Unternehmen vertreten. 7 Prozent der Unternehmen beschäftigten Menschen mit einer psychischen Behinderung. Über alle Behinderungsformen hinweg beschäftigen große Unternehmen häufiger Menschen mit Behinderung als kleine und mittlere Unternehmen.

    Informationen erleichtern Unternehmen die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Doch nur knapp 60 Prozent aller Unternehmen mit Erfahrung in der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung sind ausreichend über behindertengerechte Arbeitsgestaltung, wie zum Beispiel Hilfsmittel, informiert. Sogar nur 45 Prozent geben an, über ausreichende Informationen zur Rekrutierung von neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Behinderung zu verfügen. Digitale Portale wie www.kofa.de und www.rehadat.de können Unternehmen hier helfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Innovation, automation, and inequality: Policy challenges in the race against the machine (2020)

    Prettner, Klaus ; Strulik, Holger ;

    Zitatform

    Prettner, Klaus & Holger Strulik (2020): Innovation, automation, and inequality: Policy challenges in the race against the machine. In: Journal of monetary economics, Jg. 116, S. 249-265. DOI:10.1016/j.jmoneco.2019.10.012

    Abstract

    "The effects of automation on economic growth, education, and inequality are analyzed using an R&D-driven growth model with endogenous education in which high-skilled workers are complements to machines and low-skilled workers are substitutes for machines. The model predicts that automation leads to an increasing share of college graduates, increasing income and wealth inequality, and a declining labor share. We show that standard policy suggestions for the age of automation can trigger unintended side effects on inequality, growth, and welfare, irrespective of whether they are financed by progressive wage taxation or by a robot tax." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2020 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Automation, workers' skills and job satisfaction (2020)

    Schwabe, Henrik; Castellacci, Fulvio ;

    Zitatform

    Schwabe, Henrik & Fulvio Castellacci (2020): Automation, workers' skills and job satisfaction. In: PLoS ONE, Jg. 15, H. 11. DOI:10.1371/journal.pone.0242929

    Abstract

    "When industrial robots are adopted by firms in a local labor market, some workers are displaced and become unemployed. Other workers that are not directly affected by automation may however fear that these new technologies might replace their working tasks in the future. This fear of a possible future replacement is important because it negatively affects workers' job satisfaction at present. This paper studies the extent to which automation affects workers' job satisfaction, and whether this effect differs for high- versus low-skilled workers. The empirical analysis uses microdata for several thousand workers in Norway from the Working Life Barometer survey for the period 2016–2019, combined with information on the introduction of industrial robots in Norway from the International Federation of Robotics. Our identification strategy exploits variation in the pace of introduction of industrial robots in Norwegian regions and industries since 2007 to instrument workers' fear of replacement. The results indicate that automation in industrial firms in recent years have induced 40% of the workers that are currently in employment to fear that their work might be replaced by a smart machine in the future. Such fear of future replacement does negatively affect workers' job satisfaction at present. This negative effect is driven by low-skilled workers, which are those carrying out routine-based tasks, and who are therefore more exposed to the risks of automation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Technological unemployment revisited: Automation in a search and matching framework (2019)

    Cords, Dario; Prettner, Klaus ;

    Zitatform

    Cords, Dario & Klaus Prettner (2019): Technological unemployment revisited. Automation in a search and matching framework. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 308), Maastricht, 34 S.

    Abstract

    "Will low-skilled workers be replaced by automation? To answer this question, we set up a search and matching model that features two skill types of workers and includes automation capital as an additional production factor. Automation capital is a perfect substitute for low-skilled workers and an imperfect substitute for high-skilled workers. Using this type of model, we show that the accumulation of automation capital decreases the labor market tightness in the low-skilled labor market and increases the labor market tightness in the high-skilled labor market. This leads to a rising unemployment rate and falling wages of low-skilled workers and a falling unemployment rate and rising wages of high-skilled workers. In a calibration to German data, we show that one additional industrial robot causes a loss of 1.66 low-skilled manufacturing jobs, whereas the additional robot creates 3.42 high-skilled manufacturing jobs. Thus, overall employment even rises with automation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Industrielle Einfacharbeit, Geschlecht und Digitalisierung: Eine explorative Studie (2019)

    Kutzner, Edelgard; Schnier, Victoria; Kaun, Lena;

    Zitatform

    Kutzner, Edelgard & Victoria Schnier (2019): Industrielle Einfacharbeit, Geschlecht und Digitalisierung. Eine explorative Studie. (FGW-Studie Digitalisierung von Arbeit 15), Düsseldorf, V, 105 S.

    Abstract

    "In der vorliegenden Studie wurde der Zusammenhang von industrieller Einfacharbeit, Geschlecht und Digitalisierung untersucht. Das explorativ angelegte Vorgehen umfasste die quantitative und qualitative Analyse der industriellen Einfacharbeit aus einer Geschlechterperspektive. Die zentralen Ergebnisse lassen darauf schließen, dass Industrie 4.0 in den untersuchten Betrieben noch gar nicht angekommen ist. Frauen scheinen in dieser Phase der Digitalisierung einerseits als eine Art Flexibilitätspotenzial oder auch als 'Lückenbüßerinnen' in der technischen Entwicklung zu dienen. Andererseits bestehen in diesen Suchprozessen der Arbeits- und Technikgestaltung gute Chancen, Einfluss auf die anstehenden Digitalisierungsprozesse zu nehmen. Die Ergebnisse der Studie sollen den Blick für mögliche Interventionen öffnen. Sie geben Hinweise auf Aushandlungspotenziale, mögliche Grenzen und erste Ansätze in Richtung einer geschlechtergerechten Arbeit 4.0." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen von Digitalisierung und demografischem Wandel für Geringqualifizierte (2019)

    Matthes, Britta ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Matthes, Britta & Enzo Weber (2019): Auswirkungen von Digitalisierung und demografischem Wandel für Geringqualifizierte. In: G. G. Goth, S. Kretschmer & I. Pfeiffer (Hrsg.) (2019): Bildungsinnovationen für nicht formal Qualifizierte : Zielgruppengerechte Weiterbildungssettings in der Bildungspraxis, S. 89-103, 2019-02-07.

    Abstract

    "In diesem Beitrag gehen wir der Frage nach, welche Folgen die digitale Transformation einerseits und der demografische Wandel andererseits für die Beschäftigungschancen Geringqualifizierter haben könnten. Dazu betrachten wir zunächst die Entwicklung der qualifikationsspezifischen Arbeitslosigkeit seit 1975, gehen dann auf die technologischen Potenziale ein, gering qualifizierte Arbeit durch Computer und computergesteuerte Maschinen erledigen zu lassen, berichten darüber hinaus über die Beschäftigungschancen, die sich durch den Einsatz digitaler Technologien für Geringqualifizierte ergeben, und runden die Darstellung mit entsprechenden Folgerungen für die spezifischen Qualifizierungs- und Bildungsbedarfe für Geringqualifizierte ab." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Matthes, Britta ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    What jobs are affected by AI?: Better-paid, better-educated workers face the most exposure (2019)

    Muro, Mark; Whiton, Jacob; Maxim, Robert;

    Zitatform

    Muro, Mark, Jacob Whiton & Robert Maxim (2019): What jobs are affected by AI? Better-paid, better-educated workers face the most exposure. Washington, D.C., 45 S.

    Abstract

    "Artificial intelligence (AI) has generated increasing interest in 'future of work' discussions in recent years as the technology has achieved superhuman performance in a range of valuable tasks, ranging from manufacturing to radiology to legal contracts. With that said, though, it has been difficult to get a specific read on AI's implications on the labor market. In part because the technologies have not yet been widely adopted, previous analyses have had to rely either on case studies or subjective assessments by experts to determine which occupations might be susceptible to a takeover by AI algorithms. What's more, most research has concentrated on an undifferentiated array of 'automation' technologies including robotics, software, and AI all at once. The result has been a lot of discussion -- but not a lot of clarity -- about AI, with prognostications that range from the utopian to the apocalyptic. Given that, the analysis presented here demonstrates a new way to identify the kinds of tasks and occupations likely to be affected by AI's machine learning capabilities, rather than automation's robotics and software impacts on the economy. By employing a novel technique developed by Stanford University Ph.D. candidate Michael Webb, the new report establishes job exposure levels by analyzing the overlap between AI-related patents and job descriptions. In this way, the following paper homes in on the impacts of AI specifically and does it by studying empirical statistical associations as opposed to expert forecasting." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Weiterführende Informationen

    Data appendix
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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung und Teilhabe an Arbeit: Sondierung in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung (2019)

    Richter, Caroline ;

    Zitatform

    Richter, Caroline (2019): Digitalisierung und Teilhabe an Arbeit. Sondierung in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 28, H. 4, S. 363-370. DOI:10.1515/arbeit-2019-0022

    Abstract

    Die Einführung und Nutzung von Technologien erzeugt auch im Sozialwesen neue, zum Teil feldspezifische Herausforderungen. Diese zeigen sich beispielhaft in Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM), einem mit deutschlandweit rund 730 Einrichtungen und über 310.000 arbeitnehmerähnlich Beschäftigten großen Bereich zur Sicherung der Teilhabe an Arbeit. Dieser ist durch sein spezifisches Tripelmandat aus Rehabilitation, Inklusion und Wirtschaftlichkeit in hohem Maße mit dem Dilemma zwischen individualisierter Fürsorge, effizienter Produktion und Vermittlung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt konfrontiert. Auf Basis einer Fallstudie in einer WfbM werden feldspezifische Deutungen, Herausforderungen und Umgangsweisen im Zusammenhang mit digitalen Transformationsprozessen beschrieben und auf das Tripelmandat unter Bedingungen von Digitalisierung bzw. Technologisierung bezogen. (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Crowdworking - Menetekel und empirische Evidenz (2019)

    Schramm, Florian; Tietgen-Simonsen, Mandy;

    Zitatform

    Schramm, Florian & Mandy Tietgen-Simonsen (2019): Crowdworking - Menetekel und empirische Evidenz. In: H. Hanau & W. Matiaske (Hrsg.) (2019): Entgrenzung von Arbeitsverhältnissen : Arbeitsrechtliche und sozialwissenschaftliche Perspektiven, S. 11-24. DOI:10.5771/9783845296159-11

    Abstract

    "Crowdworking als digitale Erwerbsarbeit verbreitet sich in den letzten Jahren global. Erste Forschungen beschreiben dieses Phänomen mit seinen Ambivalenzen. Dieser Beitrag widmet sich der Aufarbeitung des Forschungsstandes und weist auf zwei noch wenig analysierte Anwendungsgebiete hin. Zum einen besteht ein Potenzial, Crowdworking für Menschen mit Erwerbseinschränkungen nutzbar zu machen, zum anderen lässt sich das Konzept des Crowdworking auch unternehmensintern verwenden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Influence of digitalization on the tasks of employees with disabilities in Germany (1979-2006) (2019)

    Weller, Sabrina Inez ;

    Zitatform

    Weller, Sabrina Inez (2019): Influence of digitalization on the tasks of employees with disabilities in Germany (1979-2006). In: Societies, Jg. 9, H. 1, S. 1-16. DOI:10.3390/soc9010018

    Abstract

    "The deployment of technology in the workplace is increasingly replacing routine tasks and creating more non-routine tasks. In this article, we investigate the influence of computer technology on tasks carried out by employees with disabilities compared to employees without disabilities. We assume significant differences between both groups and stronger substitutive and complementary effects of computer technology in the case of a higher degree of disability. We use four waves of the German BIBB-IAB (BIBB: Federal Institute for Vocational Education and Training- IAB: Institute of Employment Research) and BIBB-BauA (BIBB: Federal Institute for Vocational Education and Training- BauA: German Federal Institute for Occupational Safety and Health Employment surveys (1976 - 2006) to investigate the development of tasks and the influence of computer technology carried out by employees with disabilities compared to employees without disabilities. The results show a development of tasks carried out by employees with disabilities that is very similar to that of employees without disabilities. In line with the assumptions of the task-based approach, we find that computer technology in the workplace has a complementary effect on routine tasks and a substitutive effect on non-routine tasks carried out by employees with disabilities. Against our theoretical assumptions, we find no systematic differences in the effects of computer technology on the tasks of employees with and without a disability. Moreover, we do not find systematic differences with regard to the degree of disability" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Low-skill and high-skill automation (2018)

    Acemoglu, Daron ; Restrepo, Pascual;

    Zitatform

    Acemoglu, Daron & Pascual Restrepo (2018): Low-skill and high-skill automation. In: Journal of Human Capital, Jg. 12, H. 2, S. 204-232. DOI:10.1086/697242

    Abstract

    "We present a task-based model in which high- and low-skill workers compete against machines in the production of tasks. Low-skill (high-skill) automation corresponds to tasks performed by low-skill (high-skill) labor being taken over by capital. Automation displaces the type of labor it directly affects, depressing its wage. Through ripple effects, automation also affects the real wage of other workers. Counteracting these forces, automation creates a positive productivity effect, pushing up the price of all factors. Because capital adjusts to keep the interest rate constant, the productivity effect dominates in the long run. Finally, low-skill (high-skill) automation increases (reduces) wage inequality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Einsatz von digitalen Assistenzsystemen im Betrieb: Expertise (2018)

    Apt, Wenke; Priesack, Kai; Weiß, Christine; Bovenschulte, Marc; Hartmann, Ernst Andreas;

    Zitatform

    Apt, Wenke, Marc Bovenschulte, Kai Priesack, Christine Weiß & Ernst Andreas Hartmann (2018): Einsatz von digitalen Assistenzsystemen im Betrieb. Expertise. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 502), Berlin, 126 S.

    Abstract

    "Vor dem Hintergrund von Digitalisierung und Industrie 4.0 ändert sich die Arbeitswelt umfassend. Dabei ist die Entwicklung nicht nur von Fragen der potenziellen Substituierbarkeit des Menschen durch technische Systeme geprägt, sondern auch von den Möglichkeiten einer immer engeren Kooperation zwischen Mensch und Maschine, mit dem Ziel, die herausragenden Fähigkeiten des Menschen mit den besonderen Eigenschaften von Maschinen als 'Bestes aus zwei Welten' zu vereinen. Dazu gehört auch, dass der Mensch von den technischen Systemen eine Unterstützung erfährt, die im Idealfall genau seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen sowie den Anforderungen des Arbeitskontextes entspricht. Um diesen Anspruch zu erfüllen, werden seit einigen Jahren vermehrt digitale Assistenzsysteme in der betrieblichen Praxis eingesetzt. Der weitaus prominenteste Anwendungsfall sind Systeme zur Werkerführung (pick-by-light und verwandte), die etwa in der variantenreichen Fertigung eingesetzt werden. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass aufgrund der fortschreitenden technologischen Entwicklung insbesondere kognitiv unterstützende Funktionen zukünftig nicht mehr an spezielle Geräte gebunden sein werden, sondern sich die Assistenz in Form einer umfassenden Software-Integration und eines gemeinsamen Datenraumes auf nahezu jedem technischen Gerät realisieren wird - ganz gleich, ob es eine Werkzeugmaschine oder ein Smartphone ist.
    Um den Entwicklungsstand von digitalen Assistenzsystemen zu beschreiben und ihren Beitrag im Hinblick auf Inklusion/Diversity, Gesunderhaltung und Arbeitsqualität abzuschätzen, wurde in der vorliegenden Studie ein Klassifikationsschema gemäß Art der Unterstützung (physisch, sensorisch, kognitiv), Anforderungsniveau (niedrig, mittel, hoch, variabel) und Zielsetzung der Unterstützung (kompensatorisch, erhaltend, erweiternd) entwickelt Aufbauend darauf werden die Potenziale von digitalen Assistenzsystemen anhand von 16 Praxisbeispielen veranschaulicht und in einer Gesamtbetrachtung die Erfolgsfaktoren für eine betriebliche Umsetzung diskutiert. Abschließend werden Gestaltungsoptionen für die Politik aufgezeigt, um bei einer weiteren Verbreitung von digitalen Assistenzsystemen im Betrieb die Potenziale für eine verbesserte Teilhabe, höhere Arbeitsqualität und gesünderes Arbeiten zu heben und zur Etablierung eines Leitmarktes für gute digital assistierte Arbeit in Deutschland beizutragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Computerizing industries and routinizing jobs: explaining trends in aggregate productivity (2018)

    Aum, Sangmin ; Lee, Sang Yoon Tim; Shin, Yongseok;

    Zitatform

    Aum, Sangmin, Sang Yoon Tim Lee & Yongseok Shin (2018): Computerizing industries and routinizing jobs. Explaining trends in aggregate productivity. (NBER working paper 24537), Cambrige, Mass., 36 S. DOI:10.3386/w24357

    Abstract

    "Aggregate productivity growth in the U.S. has slowed down since the 2000s. We quantify the importance of differential productivity growth across occupations and across industries, and the rise of computers since the 1980s, for the productivity slowdown. Complementarity across occupations and industries in production shrinks the relative size of those with high productivity growth, reducing their contributions toward aggregate productivity growth, resulting in its slowdown. We find that such a force, especially the shrinkage of occupations with above-average productivity growth through 'routinization,' was present since the 1980s. Through the end of the 1990s, this force was countervailed by the extraordinarily high productivity growth in the computer industry, of which output became an increasingly more important input in all industries ('computerization'). It was only when the computer industry's productivity growth slowed down in the 2000s that the negative effect of routinization on aggregate productivity became apparent. We also show that the decline in the labor income share can be attributed to computerization, which substitutes labor across all industries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die 4.0-Welten: Neue Barrieren oder Förderfaktoren für die Berufliche Rehabilitation? (2018)

    Baumgartner, Frank; Krug, Walter;

    Zitatform

    Baumgartner, Frank & Walter Krug (2018): Die 4.0-Welten: Neue Barrieren oder Förderfaktoren für die Berufliche Rehabilitation? In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 2, S. 137-147.

    Abstract

    "Die Berufliche Rehabilitation von jungen Menschen mit Behinderung, wie sie durch Berufsbildungswerke über Ausbildung im dualen System und unter betrieblicher Beteiligung geleistet wird, muss sich den Herausforderungen einer rasanten Digitalisierung, Virtualisierung und Vernetzung stellen, um ihre Teilnehmer auf eine Arbeitswelt 4.0 gut vorzubereiten. Dabei richten sich die Anforderungen sowohl an den jungen Menschen mit seiner Behinderung als auch an die Einrichtung und deren Mitarbeiter. Darüber hinaus müssen Methodik und Prozesse des Ausbildungssystems weiterentwickelt werden, wie sich ebenso die Betriebe und Unternehmungen fragen müssen, wie sie zukünftig eine inklusive Arbeitswelt umsetzen wollen. Nur wenn die Bedingungen in einer Arbeitswelt 4.0 keine neuen Barrieren für Menschen mit Behinderung aufbauen, sondern diese im Gegenteil ihr innovatives Potential nutzen, kann sie zur Chance für eine verbesserte lnklusion von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt werden." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Das Ideal einer inklusiven Arbeitswelt: Teilhabegerechtigkeit im Zeitalter der Digitalisierung (2018)

    Behrendt, Hauke ;

    Zitatform

    Behrendt, Hauke (2018): Das Ideal einer inklusiven Arbeitswelt. Teilhabegerechtigkeit im Zeitalter der Digitalisierung. Frankfurt: Campus-Verl., 363 S.

    Abstract

    "Die gesellschaftliche Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger stellt eine zentrale Forderung sozialer Gerechtigkeit dar. Eine wichtige Dimension ist dabei, dass jeder Mensch die Möglichkeit haben sollte, seinen Lebensunterhalt eigenverantwortlich zu bestreiten. Doch das ist in Deutschland noch immer nicht verwirklicht. Im Gegenteil: Das Gefühl einer Spaltung unserer Gesellschaft ist einschlägig, wenn man auf die Ausgrenzung am Arbeitsmarkt blickt. Der Autor widmet sich in diesem Buch dem bisher vernachlässigten Gesichtspunkt der Digitalisierung hinsichtlich ihres Potenzials, Menschen mit Behinderungen eine gerechte und würdevolle Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Robots are us: some economics of human replacement (2018)

    Benzell, Seth G.; Kotlikoff, Laurence J.; Sachs, Jeffrey D. ; LaGarda, Guillermo;

    Zitatform

    Benzell, Seth G., Laurence J. Kotlikoff, Guillermo LaGarda & Jeffrey D. Sachs (2018): Robots are us: some economics of human replacement. (NBER working paper 20941), Cambrige, Mass., 42 S. DOI:10.3386/w20941

    Abstract

    "Will smart machines replace humans like the internal combustion engine replaced horses? If so, can putting people out of work, or at least out of good work, also put the economy out of business? Our model says yes. Under the right conditions, more supply produces, over time, less demand as the smart machines undermine their customer base. Highly tailored skill- and generation-specific redistribution policies can keep smart machines from immiserating our posterity. But blunt policies, such as mandating open-source technology, can make matters worse." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Chancen und Risiken der Digitalisierung der Arbeitswelt für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung (2018)

    Engels, Dieter;

    Zitatform

    Engels, Dieter (2018): Chancen und Risiken der Digitalisierung der Arbeitswelt für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 2, S. 98-107.

    Abstract

    "Die zunehmende Digitalisierung verändert die Arbeitswelt mit hoher Geschwindigkeit. Menschliche Tätigkeiten sind immer mehr mit Computern vernetzt und viele Routinearbeiten werden durch Maschinen ersetzt. Für Menschen mit Behinderungen sind damit Chancen und Risiken verbunden: Die Fortentwicklung helfender Technologien ermöglicht es, behinderungsbedingte Beeinträchtigungen teilweise auszugleichen. Aber viele Arbeitsprozesse werden dagegen komplexer und anspruchsvoller, und der Zeitdruck der zu erfüllenden Aufgaben nimmt zu, was für Menschen mit geistigen oder psychischen Behinderungen eine neue Barriere darstellt." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit 4.0 - Chancen und Risiken für Menschen mit (Lern-)Behinderung? (2018)

    Eser, Karl-Heinz;

    Zitatform

    Eser, Karl-Heinz (2018): Arbeit 4.0 - Chancen und Risiken für Menschen mit (Lern-)Behinderung? In: Lernen fördern, Jg. 38, H. 1, S. 11-16.

    Abstract

    "Nach Bekanntmachen mit den neuen Begrifflichkeiten zu Arbeit 4.0 und Einordnung in die Phasen industrieller Revolutionen werden gefragte Kompetenzen und ihre Konsequenzen für die schulische und berufliche Bildung vorgestellt und am Beispiel der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik bzw. zum Fachlageristen erläutert. Anschließend werden mögliche Veränderungen des Arbeitsplatzangebots und schlussendlich die Frage nach den Chancen und Risiken der Digitalisierung für Menschen mit (Lern-)Behinderung angesprochen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung ändert nichts - außer alles: Wirkungen auf Gesellschaft, Soziale Arbeit und Berufliche Rehabilitation (2018)

    Kreidenweis, Helmut;

    Zitatform

    Kreidenweis, Helmut (2018): Digitalisierung ändert nichts - außer alles. Wirkungen auf Gesellschaft, Soziale Arbeit und Berufliche Rehabilitation. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 32, H. 2, S. 148-157.

    Abstract

    "Der digitale Wandel ist kein technisches Thema -- er bewirkt tief greifende Veränderungen in weiten Teilen der Gesellschaft und damit auch im gesamten Bereich sozialer Dienstleistungen. Träger der Sozialen Arbeit und Beruflichen Rehabilitation müssen sich diesem Wandel stellen, wenn sie weiterhin attraktive Dienstleistungen anbieten möchten. Ebenso sind sie gefordert, ihre internen Prozesse so zu organisieren und zu digitalisieren, dass sie ihre Effizienz steigern und den wachsenden Anforderungen von Seiten der Auftraggeber und Teilnehmer genügen." (Autorenreferat, © Lambertus-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit der Zukunft und Erwerbsminderung (2018)

    Peters-Lange, Susanne;

    Zitatform

    Peters-Lange, Susanne (2018): Arbeit der Zukunft und Erwerbsminderung. In: Sozialrecht aktuell, Jg. 22, H. Sonderheft, S. 66-69.

    Abstract

    "Die Absicherung des Risikos einer Minderung oder des Verlusts der Erwerbsfähigkeit durch die geltenden Regelungen des § 43 SGB VI ist weiterhin gegeben, wenn die Gefahr der Verschlossenheit des Arbeitsmarktes für Personen, die nur noch leichte und mittelschwere Arbeiten ausüben können, erkannt und die Rechtsprechung darauf angepasst wird. Eine Überführung der Erwerbsminderungsrente in eine eigene Arbeitnehmerversicherung, wie in den Niederlanden, erscheint vor diesem Hintergrund mangels einer systementsprechenden Risikolage - da es eben nicht um die Absicherung des konkreten Arbeitsmarktrisikos geht - nicht angezeigt. Die Regelungen zur Versicherungspflicht Selbständiger in der Rentenversicherung sind angesichts der zunehmenden Hybridisierung von Erwerbsverläufen zu erweitern. Auch im Weißbuch des BMAS zum Dialogprozess 'Arbeit weiter denken (Arbeiten 4.0)' wird in der dort vorgeschlagenen Einbeziehung von Crowdwork in die gesetzliche Rentenversicherung eine angemessene Lösung zur Schließung von Lücken in der Versicherungsbiographie und eine privaten Lösungen überlegene Absicherung gegen das Erwerbsminderungsrisiko gesehen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einfacharbeit in Deutschland (2018)

    Seyda, Susanne; Wallossek, Luisa; Zibrowius, Michael;

    Zitatform

    Seyda, Susanne, Luisa Wallossek & Michael Zibrowius (2018): Einfacharbeit in Deutschland. In: IW-Trends, Jg. 45, H. 2, S. 27-46. DOI:10.2373/1864-810X.18-02-03

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag untersucht Ausmaß und Bedeutung von Einfacharbeit im Zeitverlauf im Licht des nicht qualifikationsneutralen technischen Fortschritts (skill-biased technological change). Dabei wird Einfacharbeit mithilfe eines Index erfasst, der die für eine Tätigkeit erforderlichen Kenntnisse, das Ausüben von Routinetätigkeiten, das Vorhandensein von Autonomie und von detaillierten Vorschriften, wie die Tätigkeit durchzuführen ist, umfasst. Der Indexwert ist seit 1979 leicht von 0,30 auf 0,28 gesunken. In den einzelnen Qualifikationsgruppen hat sich die Einfacharbeit jedoch unterschiedlich entwickelt: Angelernte und Ungelernte, in geringerem Maß aber auch Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung, sind heute häufiger von Einfacharbeit betroffen als früher. Hochqualifizierte sind weniger stark betroffen. Ein Grund für den relativ geringen Rückgang des Indexwerts liegt in einem deutlichen Anstieg der Anzahl der hochqualifizierten Erwerbstätigen und dem gleichzeitigen Rückgang der Anzahl der geringqualifizierten Erwerbstätigen. Berücksichtigt man beim gesamtwirtschaftlichen Ausmaß an Einfacharbeit sowohl den Anstieg der Erwerbstätigkeit als auch die Entwicklung zu höheren formalen Abschlüssen, finden sich Hinweise darauf, dass das Ausmaß an Einfacharbeit heute nicht geringer ist als vor knapp 40 Jahren. Mithin gehen Globalisierung und technischer Fortschritt in Deutschland zwar mit einem Anstieg an Erwerbstätigen mit höheren beruflichen Abschlüssen einher, nicht jedoch mit einem deutlichen Rückgang des Ausmaßes an Einfacharbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Polarisierung der beruflichen Anforderungen durch die Digitalisierung? (2018)

    Tichy, Gunther;

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    Tichy, Gunther (2018): Polarisierung der beruflichen Anforderungen durch die Digitalisierung? In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 91, H. 3, S. 177-190.

    Abstract

    "Die österreichische Politik geht davon aus, dass der technische Fortschritt im Allgemeinen und die Digitalisierung im Besonderen zunehmend höhere Qualifikationen erfordern. Die Polarisierungsthese und ihre empirische Implementierung durch die OECD stellt das in Frage: Sowohl höhere als auch niedrige Qualifikationen wären gefragt, bloß mittlere würden zunehmend freigesetzt. Wie eine genauere Untersuchung zeigt, kann einerseits die Polarisierungsthese als solche nur Teilaspekte der Entwicklung des Arbeitsmarktes erklären. Andererseits kann, wie aufwendigere empirische Arbeiten ergeben, eine gewisse Polarisierung zwar in den USA nachgewiesen werden, aber nur beschränkt in Europa und gar nicht in Österreich. Hier werden generell zunehmend höhere Qualifikationen nachgefragt. Im Bereich der mittleren Qualifikationen ist allerdings eine erhebliche Umschichtung von manuellen zu kognitiven Tätigkeiten zu beobachten. Neben Höherqualifizierung wird die Politik daher auch auf Umqualifizierung achten müssen." (Autorenreferat, © WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung spaltet: Gering qualifizierte Beschäftigte haben weniger Zugang zu Weiterbildung (2018)

    Warnhoff, Kathleen; Krzywdzinski, Martin ;

    Zitatform

    Warnhoff, Kathleen & Martin Krzywdzinski (2018): Digitalisierung spaltet: Gering qualifizierte Beschäftigte haben weniger Zugang zu Weiterbildung. In: WZB-Mitteilungen H. 162, S. 58-60.

    Abstract

    "Qualifizierung ist eine zentrale Forderung in der Industrie- 4.0-Debatte. Allerdings zeigt sich, dass gering qualifizierte Beschäftigtengruppen nur begrenzt an Weiterbildungsmaßnahmen in Betrieben teilnehmen. Eine Fallstudie in einem deutschen Industriebetrieb zeigt, dass dies nicht mit fehlender individueller Motivation zum Lernen zusammenhängt. Vielmehr führen eingeschliffene Praktiken und Budgetrestriktionen dazu, dass Geringqualifizierte von Vorgesetzten seltener für Weiterbildungsmaßnahmen ausgewählt werden. Nicht zuletzt aufgrund fehlender Weiterbildungsangebote erleben viele gering qualifizierte Beschäftigte die Einführung der neuen digitalen Technologien im Betrieb als Stress und Überforderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben unter den Bedingungen von Arbeiten 4.0 (2017)

    Banafsche, Minou ;

    Zitatform

    Banafsche, Minou (2017): Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben unter den Bedingungen von Arbeiten 4.0. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 72, H. 1, S. 72-87.

    Abstract

    "Der Beitrag befasst sich mit den Chancen und Risiken, welche die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt in Gestalt insbesondere des Einsatzes moderner Informations- und Kommunikationstechnologien in Unternehmen und die in der Folge gleichsam zunehmende räumliche und zeitliche Flexibilisierung von Arbeitsprozessen - in der (Fach-)Öffentlichkeit, angestoßen durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Anfang 2016, unter der Chiffre 'Arbeiten 4.0' intensiv diskutiert - für Menschen mit Behinderungen mit sich bringen, um sodann danach zu fragen, wie das Arbeits- und Sozialrecht damit umgehen. Dabei wird deutlich, dass das Sozialrecht bereits ein umfangreiches Leistungsinstrumentarium bereithält, um technische sowie durch Arbeitsablauf und -organisation verursachte Barrieren mithilfe angemessener Vorkehrungen möglichst nicht zur Entstehung gelangen zu lassen oder abzubauen. Allerdings werden angesichts einer an dieser Stelle unzureichenden Harmonisierung von Arbeits- und Sozialrecht auch Schutzlücken offenbar, die spezifisch einfachbehinderten Menschen zum Nachteil gereichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation von Menschen mit psychosozialem Unterstützungsbedarf in einer Arbeitswelt 4.0 (2017)

    Böhm, Martin; Stiglbauer, Barbara ;

    Zitatform

    Böhm, Martin & Barbara Stiglbauer (2017): Berufliche Rehabilitation von Menschen mit psychosozialem Unterstützungsbedarf in einer Arbeitswelt 4.0. In: SWS-Rundschau, Jg. 57, H. 3, S. 288-304.

    Abstract

    "Dieser Beitrag betrachtet das Thema 'Arbeit 4.0' unter dem Blickwinkel der psychosozialen beruflichen Rehabilitation. Im Vordergrund steht eine Vorstudie zum laufenden Forschungsprojekt 'Anforderungen einer Arbeitswelt 4.0 an Menschen mit psychosozialem Unterstützungsbedarf und Leistungserbringer der beruflichen Rehabilitation' von pro mente OÖ. Im Rahmen dieser Vorstudie wurden eine Fokusgruppe mit KlientInnen einer beruflichen Rehabilitationseinrichtung und drei ExpertInneninterviews mit Führungskräften dieser Einrichtung durchgeführt. Die Ergebnisse weisen auf drei zentrale Zielbereiche für die berufliche Rehabilitation hin: Kompetenz und Weiterbildung insbesondere bezüglich neuer Technologien, Stressresistenz sowie eigenverantwortliches Handeln und Selbststeuerung. Davon abgesehen sei aus ExpertInnen-Sicht die Sicherung des zweiten Arbeitsmarktes unerlässlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung (2017)

    Engels, Dietrich;

    Zitatform

    Engels, Dietrich (2017): Chancen und Risiken der Digitalisierung für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. In: Impulse H. 83, S. 6-11.

    Abstract

    "Die zunehmende Digitalisierung verändert die Arbeitswelt mit hoher Geschwindigkeit. Menschliche Tätigkeiten sind immer mehr mit Computern vernetzt, und viele einfache Tätigkeiten fallen weg. Für Menschen mit Behinderungen sind damit unterschiedliche Chancen und Risiken verbunden: Die Fortentwicklung helfender Technologien ermöglicht es vielen Menschen, behinderungsbedingte Beeinträchtigungen teilweise auszugleichen. Aber viele Arbeitsprozesse werden schwieriger, was insbesondere Menschen mit geistigen oder psychischen Behinderungen eine neue Barriere darstellt. Auch der gestiegene Zeitdruck und schnellere Arbeitsabläufe können ein Problem darstellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung industrieller Einfacharbeit: Entwicklungspfade und arbeitspolitische Konsequenzen (2017)

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut;

    Zitatform

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2017): Digitalisierung industrieller Einfacharbeit. Entwicklungspfade und arbeitspolitische Konsequenzen. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 26, H. 1, S. 7-32. DOI:10.1515/arbeit-2017-0002

    Abstract

    "Gegenstand des vorliegenden Beitrags ist ein Beschäftigungssegment, das als 'industrielle Einfacharbeit' bezeichnet wird. Es wird gefragt, inwieweit einfache und gering qualifizierte Arbeit von dem zunehmenden Einsatz digitaler Technologien betroffen ist. Die im gegenwärtigen Digitalisierungsdiskurs oftmals formulierte These ist, dass einfache Tätigkeiten durch die neuen Technologien weitgehend substituiert werden. Demgegenüber wird im vorliegenden Beitrag gezeigt, dass keineswegs von einem eindeutigen Prozess der fortschreitenden Substitution von industrieller Einfacharbeit durch den Einsatz digitaler Technologien ausgegangen werden darf. Vielmehr lassen sich verschiedene Entwicklungspfade von Einfacharbeit erkennen, die jeweils sehr unterschiedliche Zukunftsperspektiven für diesen Arbeitstypus bezeichnen. Methodisch handelt es sich bei den Entwicklungspfaden industrieller Einfacharbeit um Szenarien, d.h. eine allgemeinverständliche Beschreibung möglicher Zukunftstrends. Damit werden die vorliegenden Befunde über die bisherige Entwicklung industrieller Einfacharbeit unter den Bedingungen einer fortschreitenden Nutzung digitaler Technologien in die Zukunft projiziert. Diese Szenarien bzw. Entwicklungspfade haben hypothetischen Charakter und sie bedürfen einer systematischen empirischen Validierung." (Autorenreferat, © De Gruyter)

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  • Literaturhinweis

    Veränderungen der Arbeitswelt: Zu den Auswirkungen der Digitalisierung und des demografischen Wandels für Geringqualifizierte (2017)

    Matthes, Britta ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Matthes, Britta & Enzo Weber (2017): Veränderungen der Arbeitswelt. Zu den Auswirkungen der Digitalisierung und des demografischen Wandels für Geringqualifizierte. (IAB-Stellungnahme 01/2017), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2016/2017 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zu künftigen Veränderungen der Arbeitswelt infolge des durch die Digitalisierung und die demografische Entwicklung bedingten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels gebeten. Im Herbst 2016 äußerte sich das IAB zu den damit verbundenen Herausforderungen und Handlungsbedarfe für Arbeitnehmer am unteren Ende der Qualifikationsskala. Das IAB ging dabei auf die Auswirkungen der Digitalisierung und der demografischen Entwicklung auf die Arbeitskräftenachfrage, auf Substitutionspotenziale durch die Digitalisierung und deren regionale Unterschiede, auf mögliche Verbesserungen der Beschäftigungsbedingungen, zusätzliche Qualifizierungs- und Weiterbildungsbedarfe sowie die Bedeutung von Beratung und Vermittlung ein. Die Erkenntnisse hierzu werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Matthes, Britta ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    A free lunch with robots - Can a basic income stabilise the digital economy? (2017)

    Pulkka, Ville-Veikko ;

    Zitatform

    Pulkka, Ville-Veikko (2017): A free lunch with robots - Can a basic income stabilise the digital economy? In: Transfer, Jg. 23, H. 3, S. 295-311. DOI:10.1177/1024258917708704

    Abstract

    "Die Diskussionen über die möglichen Auswirkungen der digitalen Ökonomie auf die Arbeitswelt halten an. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei die vielfach geäußerte Ansicht, dass ein Grundeinkommen für eine ausreichende Kaufkraft auch bei der arbeitslosen, unterbeschäftigten und prekär beschäftigten Bevölkerung sorgen könnte, sollten die technologisch bedingte Arbeitslosigkeit und die Marktunsicherheiten zunehmen. Ein haushaltsneutral finanzierbares Grundeinkommen ist als Mittel für die wirtschaftliche Stabilisierung nur bedingt tauglich, aber wenn die Finanzierungsvorschläge auf den Prüfstand gestellt werden, können diese Einschränkungen überwunden werden. Zwar erfordert die Garantie einer ausreichenden Kaufkraft auch der arbeitslosen, unterbeschäftigten und prekär beschäftigten Bevölkerung nicht zwangsläufig ein bedingungsloses Grundeinkommen, aber sicher ist auch, dass eine traditionelle Bewilligung auf Grundlage eines strengen Bedürftigkeitsnachweises und rigoroser Auflagen als Strategie nicht flexibel genug sein wird, in stark veränderlichen Arbeitsmärkten eine ausreichende Verbrauchernachfrage zu garantieren. Eine wirtschaftlich nachhaltige Lösung könnte darin bestehen, den Bedürftigkeitsnachweis stufenweise abzuschaffen und die Auswirkungen sorgfältig zu prüfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Chancen und Risiken der Digitalisierung der Arbeitswelt für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung (2016)

    Engels, Dieter;

    Zitatform

    Engels, Dieter (2016): Chancen und Risiken der Digitalisierung der Arbeitswelt für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 467), Berlin, 59 S.

    Abstract

    "Die Kurzexpertise befasst sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Anhand einer Literaturauswertung werden Hypothesen zu den Chancen und Risiken möglicher Trends entwickelt, die auf Basis von Analysen des Mikrozensus sowie von Experteninterviews überprüft werden. Die empirischen Auswertungen können für die letzten Jahre keine beschäftigungswirksamen Effekte der technologischen Entwicklung für Menschen mit Beeinträchtigungen belegen. Den befragten Expertinnen und Experten zufolge können digitale Technologien die Inklusion von benachteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verbessern, z. B. durch den Einsatz von Assistenz- oder Tutorensystemen. Allerdings wird auch erwartet, dass durch die Technologien die Komplexität von Arbeitsprozessen zunimmt und somit die Hürden für die Beschäftigung von Personengruppen steigen könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Zukunft einfacher Industriearbeit (2016)

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut;

    Zitatform

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2016): Die Zukunft einfacher Industriearbeit. (WISO direkt 2016,12), Bonn, 4 S.

    Abstract

    "In der Debatte um Industrie 4.0 wird betont, dass einfache Arbeit zunehmend unnötiger werde. Indes spricht nur wenig für eine generelle Erosion industrieller Einfacharbeit. Vielmehr ist ein Wandel dieses Arbeitstypus erkennbar, der durch verschiedene Entwicklungspfade gekennzeichnet ist. Dabei handelt es sich erstens um die Automatisierung und den Wegfall von Einfacharbeit, zweitens um ihre qualifikatorische Aufwertung, drittens um neue Formen digitaler Einfacharbeit und viertens um den strukturkonservativen Erhalt bisheriger Muster von Einfacharbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung und Einfacharbeit (2016)

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut;

    Zitatform

    Hirsch-Kreinsen, Hartmut (2016): Digitalisierung und Einfacharbeit. (WISO Diskurs 2016,12), Bonn, 23 S.

    Abstract

    "In der gegenwärtigen Debatte um 'Industrie 4.0', der Technisierung, Automatisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt, erscheinen Einfacharbeit und routinehafte Tätigkeiten als zunehmend anachronistische Überbleibsel einer frühindustriellen Moderne. Es wird befürchtet, dass es binnen weniger Jahren keine Industriejobs mehr für Un- und Angelernte geben wird und vielen ArbeiterInnen sozialer Abstieg und gesellschaftliche Ausgrenzung drohen. Doch von einer generellen Erosion der Einfacharbeit kann nicht die Rede sein. Ganz im Gegenteil: Nachdem die Rationalisierungsprozesse im industriellen Sektor weitestgehend an ihre Grenzen gestoßen sind, hat sich dieser Arbeitstypus in den letzten 15 Jahren stabilisiert. Einfacharbeit ist für unterschiedliche Entwicklungsdynamiken empfänglich und keineswegs ein Auslaufmodell in einer modernen und digitalisierten Wirtschaft. Auch wenn neue Technologien Prozesse beschleunigen und teilweise weiter automatisieren können, in einem entscheidenden Aspekt können sie die ArbeitnehmerInnen nicht ersetzen: Erfahrung. Individuelle Erfahrungswerte sollten als Ausgangspunkt gesehen werden, die Einfacharbeit neu zu definieren und den Beschäftigten durch qualifikatorische Aufwertungsprozesse neue Aufgaben zu übertragen. Die von Prof. Hartmut Hirsch-Kreinsen für die Friedrich-Ebert-Stiftung erstellte Studie zeigt: Einfacharbeit ist bisher nicht marginalisiert worden; sie hat auch im Zusammenhang mit der voranschreitenden Digitalisierung nach wie vor eine nicht zu unterschätzende Bedeutung für die Unternehmen und sollte auch beschäftigungspolitisch nicht außer Acht gelassen werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Inklusionsbarometer Arbeit 2016: Ein Instrument zur Messung von Fortschritten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2016)

    Vukovic, Sandra; Lichter, Jörg; Jung, Sven; Greskamp, Dagmar; Ehlert-Hoshmand, Julia;

    Zitatform

    Ehlert-Hoshmand, Julia & Sven Jung (2016): Inklusionsbarometer Arbeit 2016. Ein Instrument zur Messung von Fortschritten bei der Inklusion von Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt. (Inklusionsbarometer Arbeit 04), Bonn, 59 S.

    Abstract

    "Wir befinden uns in einer Arbeitswelt des Umbruchs. Die Digitalisierung der Arbeit, die sogenannte 'Arbeitswelt 4.0', stellt Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor neue Herausforderungen.
    Es gibt verschiedene Szenarien in Wissenschaft und Politik: Die einen befürchten das 'Ende der Arbeit', die anderen sehen Chancen für neue Berufe und Tätigkeitsfelder. Bestehende Berufsbilder werden verschwinden, neue bislang unbekannte entstehen. Die tatsächlichen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sind vielfach gar nicht fassbar. Klar ist nur: Unser Leben und Arbeiten hat sich bereits verändert und ändert sich weiter rasant.
    Daher sind wir im vierten Inklusionsbarometer Arbeit der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen die Digitalisierung der Arbeitswelt speziell auf Menschen mit Behinderung hat. Denn es gibt zwar eine Vielzahl von Studien, die sich mit Digitalisierung und Arbeitsmarkt insgesamt beschäftigen, Menschen mit Behinderung dabei aber unberücksichtigt lassen. Gerade mit Blick auf eine älter werdende Gesellschaft und damit auch die Zunahme von altersbedingter Behinderung ist es wichtig, sich mit dieser wachsenden Gruppe zu befassen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Weißbuch "Arbeiten 4.0" - Antworten der BA auf die Herausforderungen der Digitalisierung (2015)

    Abstract

    "Mit der vorliegenden Publikation beteiligt sich die Bundesagentur für Arbeit (BA) an dem vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) angestoßenen Prozess 'Arbeiten 4.0'.
    Im April 2015 hatte Bundesministerin Andrea Nahles mit der Veröffentlichung 'Grünbuch Arbeiten 4.0' die inhaltliche Debatte angestoßen, wie sich durch eine umfassende Digitalisierung von Gesellschaft, Wirtschaft und Staat die Arbeit und das Zusammenleben der Menschen verändern wird. Dabei wurde u.a. die Frage aufgeworfen, wie Deutschland den digitalen Wandel gestalten will und wie wir den daraus entstehenden Herausforderungen begegnen. Die Antworten auf diese Fragen sollen in einer Folgepublikation, dem sogenannten Weißbuch Arbeiten 4.0 beantwortet werden.
    Die BA hat mit Unterstützung des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) sowie weiteren Wissenschaftlern und Expertinnen und Experten die wesentlichen Aussagen und Einschätzungen zu Auswirkungen der Digitalisierung auf Qualifikationsanforderungen, Berufe, Arbeitsformen und Arbeitsmarkt analysiert. Im Rahmen einer ressortübergreifenden Arbeitsgruppe, der 'Zukunftswerkstatt Arbeiten 4.0', hat die BA zudem die in dem o.g. Grünbuch aufgeworfenen Fragestellungen aufgegriffen und Lösungsansätze erarbeitet.
    Die Ergebnisse der 'Zukunftswerkstatt Arbeiten 4.0' finden Sie zusammengefasst in dieser Broschüre. Sie bilden die inhaltliche Zulieferung der BA zum Weißbuch des BMAS." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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