Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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- Arbeitsformen, Arbeitszeit und Gesundheit
- Qualifikationsanforderungen und Berufe
- Arbeitsplatz- und Beschäftigungseffekte
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- Arbeits- und sozialrechtliche Aspekte / digitale soziale Sicherung
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Literaturhinweis
Relevanz der Digitalisierung für die Bundesländer: Saarland, Thüringen und Baden-Württemberg haben den größten Anpassungsbedarf (2016)
Zitatform
Buch, Tanja, Katharina Dengler & Britta Matthes (2016): Relevanz der Digitalisierung für die Bundesländer: Saarland, Thüringen und Baden-Württemberg haben den größten Anpassungsbedarf. (IAB-Kurzbericht 14/2016), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Der Anteil der Tätigkeiten, die bereits heute von Computern und computergesteuerten Maschinen erledigt werden könnten, variiert stark zwischen den einzelnen Berufen. Von diesem sogenannten Substituierbarkeitspotenzial sind in den Bundesländern - aufgrund der spezifischen Wirtschafts- und damit auch Berufsstruktur - unterschiedlich viele sozialversicherungspflichtig Beschäftigte betroffen. Die Autorinnen zeigen, welche Bundesländer besonders hohen Anpassungsbedarf haben und welche spezifischen Herausforderungen die Digitalisierung für die einzelnen Bundesländer mit sich bringt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Niedersachsen und in Bremen
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern
- Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten innerhalb eines Anforderungsniveaus mit einem Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent, nach Bundesländern
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in der Freien und Hansestadt Hamburg
- Hier finden Sie einen Beitrag zum Thema im IAB-Forum vom 30.06.2017
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Schleswig-Holstein
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Bayern
- Digitalisierung der Arbeitswelt in Nordrhein-Westfalen: Folgen für den Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Hessen
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt im Saarland
- Online-Anhang
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Sachsen
- Digitalisierung der Arbeit: Abschätzung der Automatisierungspotenziale von Berufen in Berlin und Brandenburg
- Die Digitalisierung verändert die Berufswelt: Substituierbarkeitspotenziale in Sachsen-Anhalt
- Digitalisierung der Arbeitswelt: Folgen für den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg
- Die Digitalisierung verändert die Berufswelt: Substituierbarkeitspotenziale in Thüringen
- Betroffenheit durch ein hohes Substituierbarkeitspotenzial und Beschäftigung im Verarbeitenden Gewerbe
- Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die von einem hohen Substituierbarkeitspotenzial betroffen sind, nach Bundesländern
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Literaturhinweis
Neue und bessere Jobs durch die Digitalisierung?: Der Wandel von Arbeit in kleinen und mittelständischen Hightech-Unternehmen - das Beispiel der optischen Industrie Thüringens (2016)
Zitatform
Engel, Thomas & Martin Ehrlich (2016): Neue und bessere Jobs durch die Digitalisierung? Der Wandel von Arbeit in kleinen und mittelständischen Hightech-Unternehmen - das Beispiel der optischen Industrie Thüringens. (Thüringer Memos 06), Erfurt, 32 S.
Abstract
Der Untersuchung zu den Beschäftigungseffekten der Digitalisierung liegt eine Befragung von Geschäftsführern und Personalverantwortlichen von Unternehmen der optischen Industrie Thüringens im Frühjahr 2015 zugrunde. Zunächst wird auf den aktuellen Diskussionsstand in der Forschung verwiesen, um gängige arbeitsbezogene Digitalisierungsszenarien aufzurufen. Anschließend wird prototypisch der in der Optikbranche ermittelte Stand der Digitalisierung beschrieben. Der Schwerpunkt der Analyse liegt auf Arbeitsgestaltungs- und Qualifikationsfragen. Fazit: 'In der Bilanz lassen sich aus der hier vorgenommenen Branchenanalyse drei Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt beschreiben: Für die optische Industrie Thüringens verbindet sich mit dem Digitalisierungstrend sowohl eine Personalaufbau- als auch eine Rationalisierungsstrategie. Neben Hinweisen auf Entlastungen und Qualitätsverbesserungen der Arbeit deuten sich auch neue Belastungen für Beschäftigte an. Die Qualifikationseffekte werden mit Blick auf Hochqualifizierte aufwertend interpretiert.' Abschließend werden Hinweise für den künftigen betrieblichen Handlungsbedarf und den politischen Unterstützungsbedarf für einen Jobs schaffenden und aufwertenden Digitalisierungskurs gegeben. (IAB)
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Literaturhinweis
Digital (r)evolution and its effects on labour: Opportunities and challenges for regional and local labour market monitoring (2016)
Larsen, Christa; Alapuranen, Niina; Schmid, Alfons; Jokikaarre, Pirita; Rand, Sigrid; Holopainen, Päivi; Kuusela, Katri;Zitatform
Rand, Sigrid, Alfons Schmid, Päivi Holopainen, Pirita Jokikaarre, Katri Kuusela & Niina Alapuranen (2016): Digital (r)evolution and its effects on labour. Opportunities and challenges for regional and local labour market monitoring. München: Hampp, 392 S.
Abstract
"Megatrends such as demographic change, globalisation and digitalisation influence all societal spheres, be it the economy, labour market, education or culture. Consequently, it is important to estimate how strong these effects are and collect qualitative information on the nature of their impact. Whilst the effects of demographic change and globalisation have already been broadly discussed, changes resulting from digital transformation have scarcely been reflected upon systematically, especially in the case of labour markets. Against this background, the European Network on Regional Labour Market Monitoring (EN RLMM) has chosen the digital transformation of societies and economies and its effects on labour as its guiding theme for 2016. Together with the members of the network, we seek to present the state of the current knowledge, specify first action requests and options and capture the relevance of digital transformation for regional and local labour market monitoring." (Publisher's text, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Monitoring-Report Wirtschaft digital 2016: Sachsen (2016)
Zitatform
(2016): Monitoring-Report Wirtschaft digital 2016: Sachsen. (Monitoring-Report Wirtschaft digital), Dresden, 92 S.
Abstract
"Im 'Wirtschaftsindex DIGITAL' wird der Digitalisierungsgrad der Unternehmen in Sachsen in einer Zahl zusammengefasst. Alle Ergebnisse des neuen Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL: Sachsen sind mit den Ergebnissen der deutschlandweiten Studie vergleichbar.
Digitalisierung der Wirtschaft in Sachsen:
- Sachsen im Wirtschaftsindex DIGITAL bei 48 von 100 möglichen Indexpunkten
- Mittelstand in Sachsen bis 2021 stärker digitalisiert als gesamter deutscher Mittelstand
- 19 Prozent der Unternehmen in Sachsen sind bereits hoch digitalisiert
- Unzureichende Netzinfrastruktur ist aus Sicht der Unternehmen ein zentrales Hindernis der Digitalisierung
Der 'Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL: Sachsen' basiert auf 766 Interviews mit sächsischen Unternehmen. Die Ergebnisse sind damit repräsentativ für die Gewerbliche Wirtschaft in Sachsen. Der Digitalisierungsgrad der Gewerblichen Wirtschaft, ihrer Teilbranchen und des Mittelstands wird auf einer Skala zwischen 0 und 100 Punkten im 'Wirtschaftsindex DIGITAL' abgebildet. Dieser Index basiert auf 13 Fragen und liegt auch als Prognose für das Jahr 2021 vor. Darüber hinaus untersucht die Studie Treiber und Hemmnisse der Digitalisierung, innovative Anwendungsbereiche und die unternehmerische Weiterbildung zu Digitalthemen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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