Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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IAB-Projekt
Produktivitäts- und Beschäftigungseffekte des betrieblichen Einsatzes von Robotern (01.12.2019 - 31.12.2026)
Stegmaier, Jens;Projektbeschreibung
Die Fortschritte im Bereich der Automatisierung und Robotik befeuern seit einige Zeit eine Diskussion zur Zukunft der Arbeit bzw. Arbeit 4.0. Auf der einen Seite entstehen durch Robotik große Chancen auf Produktivitätsgewinne, die das Wohlstandsniveau Deutschlands trotz zunehmender Arbeitskräfteknappheit langfristig sichern. Auf der anderen Seite kann eine in zu hoher Geschwindigkeit erfolgende Automatisierung zu Beschäftigungsverlusten und Arbeitslosigkeit führen (vgl. z.B. Acemoglu & Restrepo 2017). Die Ergebnisse, die bislang zu Produktivitäts- und Beschäftigungseffekten vorliegen basieren auf Roboter-Statistiken, die nur auf Branchenebene vorliegen. Daher wird in der Forschung gefordert, Daten auf der Betriebsebene zu erheben (Seamans & Raj 2018). Im IAB-Betriebspanel werden derzeit Informationen zur Zahl der eingesetzten Roboter in deutschen Betrieben erhoben. Die entstehenden Daten stellen die erste, repräsentative Mikrodatenbasis für Forschungszwecke zum Einsatz von Robotern auf der betrieblichen Ebene dar. Das Ziel des Forschungsvorhabens besteht zunächst in der Validierung der erhobenen Daten und der Analyse der Verbreitung bzw. der Determinanten des Einsatzes von Robotern. In einem weiteren Schritt sollen Produktivitätseffekte von Robotern auf der betrieblichen Ebene untersucht werden. Schließlich wird sich ein weiterer Schritt mit Lohn- und Beschäftigungsfolgen für die Beschäftigten auseinandersetzen.
Beteiligte aus dem IAB
Stegmaier, Jens; -
IAB-Projekt
Aktualisierung der Substituierbarkeitspotenziale von Berufen durch Digitalisierung in Deutschland (01.10.2019 - 31.12.2021)
Grienberger, Katharina; Matthes, Britta;Projektbeschreibung
Um die Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt zu bestimmen, berechnet die Forschungsgruppe sogenannte Substituierbarkeitspotenziale von Berufen. Auf Basis von Berufsdaten aus der Expertendatenbank BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit wird für die einzelnen Berufe ermittelt, wie hoch der Anteil an Tätigkeiten ist, der gegenwärtig von Computern oder computergesteuerten Maschinen erledigt werden könnte. Die Substituierbarkeitspotenziale wurden erstmals für das Jahr 2013 berechnet. Diese Einschätzungen sind allerdings eine Momentaufnahme ausgehend von den technologischen Möglichkeiten und den Berufsbildern im Jahr 2013. Da sich sowohl die Technologien weiterentwickeln als auch die Berufsbilder sich verändern, müssen die Substituierbarkeitspotenziale in bestimmten Zeitabständen aktualisiert werden. Eine Aktualisierung der Substituierbarkeitspotenziale wurde bereits für das Jahr 2016 durchgeführt. Für das Jahr 2019 ist nun eine erneute Aktualisierung geplant.
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IAB-Projekt
Digitale und ökologische Transformation: Welche Determinanten erklären das Beschäftigungswachstum auf beruflicher Ebene? (01.09.2019 - 31.10.2022)
Janser, Markus; Lehmer, Florian; Grienberger, Katharina;Projektbeschreibung
Das Projekt untersucht, von welchen Faktoren das Beschäftigungswachstum auf beruflicher Ebene beeinflusst wird. Ein besonderer Fokus des Projektes liegt auf den Auswirkungen der ökologischen Transformation einerseits und der digitalen Transformation andererseits. Fragen, die das Projekt beantworten möchte, sind: Wie verändern sich umweltfreundliche Tätigkeitsanforderungen und der Einsatz von neuen digitalen Arbeitsmitteln innerhalb von Berufen? Führt dies zu einer steigenden Nachfrage nach Beschäftigten, die diese Berufe ausüben? Wie wirkt sich die digitale und ökologische Transformation auf Qualifikationsstruktur und Entlohnung innerhalb von Berufen aus? Um diese Fragen zu beantworten, nutzen wir das von uns entwickelte Berufepanel für die Jahre 2012-2017. Grundlage des Berufepanels ist die Beschäftigtenhistorik des IAB (BeH), die wir auf der 3+5-Steller-Ebene der neuen Klassifikation der Berufe 2010 (KldB 2010) aggregiert haben. Dazu wurden am IAB entwickelte berufsspezifische Indikatoren wie Substituierbarkeitspotenziale, Tasks-Typen, Greenness of Jobs Index (GOJI) und der Digital Tools Index (DTOX) hinzugespielt. Mittels multivariater Analysen analysieren wir, ob und in welchem Ausmaß berufsspezifische Indikatoren und weitere Determinanten das Beschäftigungswachstum erklären können.
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IAB-Projekt
Machbarkeitsstudie: Kompetenz-Kompass (01.06.2019 - 31.05.2020)
Matthes, Britta; Stops, Michael; Müller, Gerrit;Projektbeschreibung
Die Digitalisierung führt zu erheblichen Veränderungen für die Arbeitswelt in immer kürzerer Zeit. Neue Verfahren sind erforderlich, um Antworten darauf zu finden, in welchen Berufen wie viele ausgebildete Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt zukünftig benötigt werden und über welche Kompetenzen diese verfügen müssen.
Hierzu führt das IAB eine Machbarkeitsstudie im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales durch. In ihr werden für die Branchen Maschinenbau, Informationsdienstleistungen sowie Gesundheits- und Sozialwesen zwei Verfahren entwickelt und geprüft, inwieweit diese zur Abschätzung zukünftiger Kompetenzanforderungen geeignet sind.
Für das erste Verfahren wird angenommen, dass in den Betrieben, in denen bereits in höherem Maße moderne Technologien eingeführt wurden, die Kompetenzprofile der Beschäftigten an die Erfordernisse der digitalen Arbeitswelt besser angepasst sind als in den übrigen Betrieben. Es soll geprüft werden, inwieweit damit Hinweise auf zukünftig stärker nachgefragte Kompetenzen gegeben werden können.
Das zweite Verfahren setzt auf die Auswertung von Stellenausschreibungen, in denen erforderliche Kompetenzen und Zertifikate beschrieben werden. Es wird ein deskriptives Verfahren entwickelt, mit dem die Entwicklung der Bedeutung von Kompetenzanforderungen beobachtet und eingeordnet werden kann.Beteiligte aus dem IAB
Matthes, Britta; Stops, Michael; Müller, Gerrit; Bächmann, Ann-Christin; Müller, Christoph; Janser, Markus; Janser, Markus; -
IAB-Projekt
Transformation in der Automobilindustrie durch die Umstellung der Produktion auf Elektroautos und Digitalisierung (29.05.2019 - 31.12.2025)
Blien, Uwe; Matthes, Britta; Kawalec, Sandra;Projektbeschreibung
Die Automobilindustrie ist eine Schlüsselindustrie Deutschlands und befindet sich zurzeit in einem weitreichenden strukturellen Umbruch. Vor allem die Umstellung auf andere Antriebssysteme als die traditionellen Benzin- und Dieselmotoren und ein damit einhergehender Automatisierungsschub durch Digitalisierung stellen die deutsche Automobilindustrie aktuell vor große Herausforderungen. Das Ziel des Forschungsvorhabens ist es, am Beispiel von zwei Werken der Automobilfertigung, die Auswirkungen der Transformation in der Automobilindustrie auf die Produktions- und Arbeitsprozesse zu untersuchen. Dabei interessieren uns insbesondere die Auswirkungen durch die Umstellung auf Elektromobilität und der damit einhergehende Automatisierungsschub durch Digitalisierung.
Beteiligte aus dem IAB
Matthes, Britta; Moritz, Michael; Theuer, Stefan; Beck, Anneli; Fausel, Gudrun; Mißling-Matthes, Anja; Graube, Sebastian; -
IAB-Projekt
KI und berufliche Expertise (06.05.2019 - 31.12.2030)
Roth, Duncan; Spitz-Oener, Alexandra; Braunschweig, Luisa; Sirvent, Maria Antonia;Projektbeschreibung
In diesem Projekt sollen die Auswirkungen technologischen Wandels, insbesondere von künstlicher Intelligenz, auf Löhne und Beschäftigung untersucht werden. Dabei wird untersucht, ob sich diese Auswirkungen zwischen Berufen mit einem unterschiedlichem Expertise-Niveau unterscheiden.
Beteiligte aus dem IAB
Roth, Duncan; Spitz-Oener, Alexandra; Braunschweig, Luisa; Sirvent, Maria Antonia; -
IAB-Projekt
Challenges and potentials of evaluating platform work against established job- quality measures (01.01.2019 - 31.12.2023)
Gundert, Stefanie;Projektbeschreibung
In dem Publikationsprojekt sollen Herausforderungen der empirischen Analyse von Arbeitsqualität in der Gig-Ökonomie aufgezeigt werden. Ausgehend von etablierten Messinstrumenten zur Messung der Qualität von Arbeit und Beschäftigung werden erforderliche Modifikationen der bestehenden Schemata für eine Anwendung im Bereich Plattformarbeit diskutiert und mit Fallbeispielen illustriert.
Beteiligte aus dem IAB
Gundert, Stefanie; -
IAB-Projekt
Digitalisierung und subjektive Arbeitsplatzunsicherheit im internationalen Vergleich (01.01.2019 - 31.12.2023)
Grienberger, Katharina; Gundert, Stefanie;Projektbeschreibung
Befürchtungen, dass Maschinen den Menschen den Arbeitsplatz wegnehmen könnten, werden derzeit in Medien, Politik und Wissenschaft diskutiert. Einerseits wird argumentiert, dass die Digitalisierung Arbeitsplätze vernichtet, da diese zunehmend durch Computer oder Roboter ersetzt werden können. Andererseits kann die Digitalisierung aber auch Chancen bieten, z.B. durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze. So müssen die Mitarbeiter ihren eigenen Arbeitsplatz nicht unbedingt vom technischen Fortschritt bedroht sehen. Aufbauend auf dem Projekt „Digitalisierung und subjektive Arbeitsplatzunsicherheit“, das für Deutschland untersucht, inwiefern Beschäftigte ihren Arbeitsplatz im Zuge des digitalen Wandels als gefährdet einschätzen, werden nun verschiedene Länder betrachtet. In Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen wird der Zusammenhang von Digitalisierung und subjektiver Arbeitsplatzunsicherheit im Kontext der wirtschaftlich-politischen Rahmenbedingungen verschiedener Länder untersucht. Dazu wird eine komparative Analyse basierend auf dem „European Social Survey (ESS)“ durchgeführt.
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IAB-Projekt
Arbeitsbelastungen und Gesundheit in der digitalisierten Arbeitswelt (01.01.2019 - 31.12.2022)
Hiesinger, Karolin; Grienberger, Katharina;Projektbeschreibung
Die digitale Transformation verändert die Arbeitsweise der Menschen. In aktuellen Debatten wird vielfach darüber diskutiert, dass durch die voranschreitende Digitalisierung insbesondere körperlich belastende Tätigkeiten von Maschinen übernommen werden könnten, während aber psychische Belastungen infolge von Arbeitsintensivierung oder Arbeitsplatzunsicherheit zunehmen könnten. In Kooperation mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) untersucht dieses Projekt die Zusammenhänge zwischen Veränderungen der Arbeitswelt im Zuge der Digitalisierung und den Arbeitsbelastungen sowie der Gesundheit. Wir verwenden Daten zu Arbeitsbelastungen und Gesundheit aus den BiBB/BAuA Erwerbstätigenbefragungen von 2012 und 2018 und kombinieren diese mit weiteren Variablen auf Basis von umfangreichen, administrativen Daten der Bundesagentur für Arbeit. Um den Digitalisierungsgrad abbilden zu können, nutzen wir z. B. die auf Grundlage von der Expertendatenbank BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit berechneten Substituierbarkeitspotenziale der Berufe. So können wir mit Hilfe von Panelregressionen untersuchen, ob die Digitalisierung die körperlichen Arbeitsbelastungen senkt und die psychischen Arbeitsbelastungen erhöht und inwieweit dies Auswirkungen auf die Gesundheit hat.
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IAB-Projekt
Künftige Qualifikations- und Berufsentwicklung - Weiterentwicklung der Modellrechnungen bis 2040 (01.01.2019 - 31.12.2022)
Zika, Gerd;Projektbeschreibung
Die BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen (QuBe-Projekt), die in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) durchgeführt werden, zeigen anhand von Modellrechnungen auf, wie sich das Angebot und die Nachfrage nach Qualifikationen und Berufen langfristig entwickeln können. Mit dem QuBe-Projekt wird in der Basisprojektion ein Empirie-basiertes Konzept verfolgt: Es werden nur bislang nachweisbare Verhaltensweisen in die Zukunft projiziert. In der Vergangenheit nicht feststellbare Verhaltensänderungen sind somit nicht Teil der Basisprojektion. Künftige Schocks und/ oder Trendbrüche (z. B. „Wirtschaft 4.0“, Flüchtlingszuwanderung) werden in Form von Alternativszenarien analysiert und betrachtet. Zur Fortführung dieses Kooperationsprojekts und um auch in Zukunft aussagefähig zu sein, muss der für das Projekt verwendete Modellverbund QINFORGE stets auf dem aktuellen Datenstand gehalten werden. Im Rahmen der Weiterentwicklung des Modells soll auch das Thema E-Mobilität und deren Folgen bearbeitet werden.
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IAB-Projekt
The impact of digitization on firms (01.01.2019 - 31.12.2021)
Genz, Sabrina; Lehmer, Florian;Projektbeschreibung
Automatisierungs- und Digitalisierungstechnologien übernehmen zunehmend Aufgaben, die bisher nur von Menschen erledigt werden konnten. Diese Entwicklung hat wissenschaftliche und öffentliche Debatten über die Zukunft der Arbeit ausgelöst. Wegen des Mangels an Daten die Digitalisierungstechnologien messen können, ist noch unklar, wie sich Automatisierung und Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt auswirken und die Zukunft der Arbeit aussieht. Das IAB und ZEW nutzen daher gemeinsam einen neu geschaffenen Datensatz, um diese Fragen zu beantworten. Im Mittelpunkt dieses Projekts steht die Untersuchung der Anpassungsmechanismen von Betrieben bei der Einführung neuester digitaler Automatisierungstechnologien.
Beteiligte aus dem IAB
Lehmer, Florian; -
IAB-Projekt
The Digital Infrastructure of Germany and its Impacts on Establishments and the Labor Market - Integration and Updating of Available Geodata (01.01.2019 - 31.12.2022)
Janser, Markus; Janssen, Simon; Lerche, Adrian; Ruf, Kevin;Projektbeschreibung
Die digitale Infrastruktur eines Landes, insbesondere der Zugang zu schnellem Internet, gilt als wichtiger Einflussfaktor für Innovation, wirtschaftliche Entwicklung, soziale Teilhabe und damit auch für die Arbeitsmarktentwicklung insgesamt. In Deutschland wird der unterschiedliche Ausbaugrad digitaler Infrastruktur zudem als Treiber von regionaler Ungleichheit diskutiert (High-Tech Städte versus abgehängte Regionen). Nicht zuletzt deswegen ist digitale Infrastruktur häufig Gegenstand von Strategien zur Regionalförderung und öffentlicher Subventionierung. Die Bedeutung der digitalen Infrastruktur für den Arbeitsmarkt wurde bislang in einzelnen Projekten punktuell behandelt. Für die Forschung ist dabei die frühe Versorgung mit DSL- (Westdeutschland) bzw. OPAL-Technologien (Ostdeutschland) besonders interessant. Die dafür verwendeten Daten waren in Bezug auf Beobachtungszeitraum, Datenqualität und Stichprobe bislang relativ unscharf (z.B. Berechnung der Luftdistanzen vom Gemeindemittelpunkt zum DSL-Verteilerkasten) und daher nur eingeschränkt verwendbar. Durch die jetzt verfügbare Version der IEB-GEO ist es möglich, die Distanzen von jedem Betrieb zu den entsprechenden Verteilerkästen als Routing-Distanz zu berechnen. Dieses Potenzial wird durch das Projekt #DInfra erschlossen.
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IAB-Projekt
School-to work-transitions and digitalization (01.11.2018 - 31.12.2018)
Dietrich, Hans;Projektbeschreibung
Das Projekt geht drei zentralen Fragen nach: 1) Inwieweit bereiten die nationalen Bildungssysteme in Italien, Spanien, den Niederlanden und Deutschland die Schüler auf den Eintritt in einen zunehmend digitalisierten Ausbildungs- und Arbeitsmarkt vor. 2) Was erwarten die ausbildenden/beschäftigenden Betriebe von den jungen Menschen, die auf den Arbeitsmarkt eintreten. 3) Wie ist der match zwischen beiden Perspektiven.
Beteiligte aus dem IAB
Dietrich, Hans; -
IAB-Projekt
Kann die Digitalisierung zur Beseitigung die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung auf dem Arbeitsmarkt beitragen? (10.10.2018 - 30.06.2021)
Burkert, Carola; Matthes, Britta; Grienberger, Katharina;Projektbeschreibung
Im Rahmen der Digitalisierungsdebatte wird immer wieder behauptet, dass mit den neuen technologischen Möglichkeiten es möglich wird, die geschlechterspezifische Teilung des Arbeitsmarktes aufzubrechen, z.B. indemkörperlich schwerere Tätigkeiten durch Unterstützung von digitalen Assistenzsysteme auch von Frauen erledigt werden können, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und beruflichen Erfolg zu erreichen, etc. Allerdings finden parallel zur Digitalisierung auch eine Reihe anderer gesellschaftlicher Entwicklungen statt: (demographischer Wandel, Fachkräfteengpässe in den sozialen Berufen, Mädchen erreichen bessere Schulabschlüsse als Jungs, MINT-Frauenanteile steigen in bestimmten Berufen in manchen aber nicht). Wir gehen vor diesem Hintergrund der Frage nach, welche Rolle die Digitalisierung für die geschlechterspezifische Teilung des Arbeitsmarktes spielt.
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IAB-Projekt
Regionale und tätigkeitsbezogene Mobilität nach dem Arbeitsplatzverlust: Heterogene Anpassungsstrategien an Veränderungen der lokalen Arbeitsmarktnachfrage (01.10.2018 - 31.12.2026)
Pohlan, Laura; Arntz, Melanie; Ivanov, Boris;Projektbeschreibung
Zahlreiche Studien beschreiben das Phänomen einer "Arbeitsmarktpolarisierung" in den westlichen Industrienationen: Im Zuge des technologischen Fortschritts werden langfristig vor allem routine-intensive Tätigkeit automatisiert und ersetzt, während die Beschäftigung in wenig routine-intensiven "manuellen" und "abstrakten" Tätigkeiten steigt. Als Folge dieses Wandels kann es für Personen aus routine-intensiven Berufen schwierig sein, nach einem Arbeitsplatzverlust auf dem lokalen Arbeitsmarkt eine neue Anstellung in ihrem angestammten Tätigkeitsfeld zu finden. Können sie zudem aufgrund restriktiver Migrationskosten nicht auf andere Regionen ausweichen, müssen sie unter Umständen neue Tätigkeitsfelder erschließen. Wenn die Erfahrungen aus ihren bisherigen Tätigkeiten nur schlecht auf andere Felder übertragbar sind, so können andauernde Arbeitslosigkeit und/oder Lohneinbußen bei Wiederbeschäftigung die Folge sein. Dieses Forschungsvorhaben zielt darauf ab, die heterogenen Beschäftigungsergebnisse nach einem Arbeitsplatzverlust als Folge des Zusammenspiels dieser Faktoren zu untersuchen. Es soll analysiert werden, welche Gruppen langfristig besonders stark von den Folgen eines Arbeitsplatzverlustes betroffen sind und welche Rolle dabei die individuelle Flexibilität bezüglich des Arbeitsortes und der Tätigkeit spielt. Dies kann wichtige Implikationen zur Gestaltung spezifischer Maßnahmen wie Umzugskostenübernahmen oder Weiterbildungen für verschiedene Personengruppen liefern und damit zur optimalen Gestaltung aktiver Arbeitsmarktpolitik beitragen.
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IAB-Projekt
Workers exposure to digitalization and its consequences for employment and wages (01.06.2018 - 31.12.2020)
Genz, Sabrina; Genz, Sabrina;Projektbeschreibung
coming soon
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IAB-Projekt
Does technological change necessarily lead to job losses? The role of demand elasticities on product markets (01.06.2018 - 30.04.2021)
Rossen, Anja;Projektbeschreibung
In den letzten Jahren haben die Auswirkungen des technologischen Wandels auf die Beschäftigung viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen und Ängste vor dem massiven Verlust von Arbeitsplätzen als Folge von „Computerisierung“ ausgelöst. In diesem Projekt wird davon ausgegangen, dass der technologische Wandel widersprüchliche Auswirkungen auf die Beschäftigung haben kann: Einerseits können gewinnorientierte Unternehmen neue Technologien einsetzen, um Arbeit zu sparen (Substitutionseffekt). Auf der anderen Seite könnten Unternehmen die Preise aufgrund höherer Produktivität senken, um Marktanteile zu gewinnen. Niedrigere Preise führen in der Regel zu einer höheren Produktnachfrage, was zu einer Produktionssteigerung und damit zu einer höheren Nachfrage nach Arbeitskräften führt (Kompensationseffekt). Das theoretische Modell zeigt, dass die Dominanz des Substitutions- oder Kompensationseffekts von den Nachfragebedingungen auf den Produktmärkten abhängt. Genauer gesagt, zeigen wir, dass die Preiselastizität der Nachfrage die Richtung des Einflusses des technologischen Wandels auf die allgemeine Beschäftigungsentwicklung bestimmt. Daher argumentieren wir, dass jede Form des "technologischen Determinismus" irreführend ist. Dieses Projekt widmet sich u.a. dem amerikanischen Arbeitsmarkt und vergleicht die Ergebnisse mit den Ergebnissen zum deutschen Arbeitsmarkt.
Beteiligte aus dem IAB
Rossen, Anja; -
IAB-Projekt
Digitalisierung der Arbeitswelt - Aktualisierung der Substituierbarkeitsanalysen (01.04.2018 - 31.12.2018)
Fritzsche, Birgit; Kropp, Per; Theuer, Stefan;Projektbeschreibung
Digitalisierung der Arbeitswelt - Aktualisierung der Substituierbarkeitsanalysen
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IAB-Projekt
Geschlechtsspezifische Zusammenhänge zwischen digitalisierungsbedingter Substituierbarkeit und berufsspezifischer Arbeitsbelastung (01.08.2017 - 30.06.2020)
Grienberger, Katharina;Projektbeschreibung
Obwohl sowohl das Bildungs- und Qualifikationsniveaus sowie auch die Erwerbsbeteiligung von Frauen in den vergangenen Jahrzehnten in Deutschland zugenommen hat, ist noch immer eine Geschlechtersegregation am Arbeitsmarkt zu verzeichnen. Gleichzeitig wird wiederholt argumentiert, dass durch die voranschreitende Digitalisierung (physisch) belastende Tätigkeiten wegfallen könnten. Wir hinterfragen und testen diese Hypothese und fragen dabei, ob Unterschiede zwischen typischen Frauen- und Männerberufen identifiziert werden können.
Um den Digitalisierungsgrad abbilden zu können nutzen wir die auf Grundlage von der Expertendatenbank BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit berechneten Substituierbarkeitspotenziale der Berufe (Dengler/Matthes 2015). Diese werden mit dem berufsspezifischen Belastungsindex, errechnet in Anlehnung an Kroll (2011) auf Basis der BIBB/BAuA Erwerbstätigenbefragung, sowie mit einem auf Basis der administrativen Daten der Bundesagentur für Arbeit berechneten Index der horizontalen Geschlechtersegregation (Tophoven et al. 2015) verknüpft.Beteiligte aus dem IAB
Grienberger, Katharina; -
IAB-Projekt
Digitalisierung und künstliche Intelligenz: Wie verändert sich die Arbeitswelt? (01.08.2017 - 31.12.2030)
Warning, Anja; Weber, Enzo;Projektbeschreibung
Auf der Basis von Sonderbefragungen im Rahmen der IAB-Stellenerhebung untersuchen wir die Einflüsse von Digitalisierung auf Anforderungen und Arbeitsbedingungen bei Neueinstellungen.
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IAB-Projekt
Digitalisierung und subjektive Arbeitsplatzunsicherheit (30.06.2017 - 30.06.2020)
Grienberger, Katharina; Gundert, Stefanie;Projektbeschreibung
Befürchtungen, dass Maschinen den Menschen den Arbeitsplatz nehmen könnten, werden derzeit in Medien, Politik und Wissenschaft diskutiert. Einerseits wird argumentiert, dass die Digitalisierung Arbeitsplätze vernichtet, da Arbeitsplätze zunehmend durch Computer oder Roboter ersetzt werden können. Andererseits kann die Digitalisierung aber auch Chancen bieten, z.B. durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze. So müssen die Mitarbeiter ihren eigenen Arbeitsplatz nicht unbedingt vom technischen Fortschritt bedroht sehen. Allerdings sind die empirischen Hinweise auf individuelle Arbeitsplatzsorgen aufgrund der Digitalisierung derzeit rar. Unsere Studie beginnt mit dieser Forschungslücke und untersucht, ob und inwieweit Arbeitnehmer in Deutschland Angst haben, ihren eigenen Arbeitsplatz zu verlieren, abhängig vom Grad der Digitalisierung ihrer Arbeitsplätze. Wir unterscheiden zwischen kognitiver (d.h. der individuellen Einschätzung der Wahrscheinlichkeit eines Arbeitsplatzverlustes) und affektiver Arbeitsplatzunsicherheit (d.h. dem Ausmaß, in dem sich ein Individuum um seinen Arbeitsplatz sorgt). Die Analyse basiert auf dem Panel für Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) und bezieht sich auf sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer für die Jahre 2013 bis 2016. Die Digitalisierung wird über das berufsspezifische Substitutierbarkeitspotenzial gemessen, d.h. das Ausmaß, in dem berufliche Tätigkeiten bereits heute durch Computer oder computergesteuerte Maschinen ersetzt werden können. Mit Hilfe multivariater Panelanalysemethoden untersuchen wir, ob ein Zusammenhang zwischen dem Grad der Digitalisierung und der Angst vor Arbeitsplatzverlust besteht. Die Analyse liefert erste Hinweise, dass sich die Digitalisierung negativ auf die subjektive Arbeitsplatzunsicherheit auswirken könnte.
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IAB-Projekt
Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt - Substituierbarkeitspotenziale (01.02.2017 - 31.12.2018)
Matthes, Britta; Grienberger, Katharina;Projektbeschreibung
Dengler/Matthes (2014) haben auf der Basis von Daten aus dem Berufenet aus dem Jahr 2013 die Tasks-Komposition der Berufe in Deutschland ermittelt. Inzwischen hat sich die Arbeitswelt weiter verändert. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich auch die Berufe seitdem verändert haben: Tätigkeiten sind von Computern und computergesteuerten Maschinen übernommen worden, so dass sie nicht mehr vom Menschen erledigt werden müssen. Andere Tätigkeiten sind hinzugekommen. Die für 2013 ermittelte Tasks-Komposition der Berufe ist demnach vermutlich auch nicht mehr aktuell. Ziel des Projektes ist es, die Tasks-Komposition der Berufe auf Basis von Daten aus dem Berufenet aus dem Jahr 2016 zu aktualisieren.
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IAB-Projekt
Digitalisierung und Wandel der Beschäftigung (DiWaBe): Eine Datengrundlage für die interdisziplinäre Sozialpolitikforschung (01.01.2017 - 31.12.2022)
Grienberger, Katharina; Matthes, Britta; Lehmer, Florian; Lehmer, Florian; Genz, Sabrina;Projektbeschreibung
Die Digitalisierung der Arbeitsprozesse schreitet immer weiter voran. Die neuen Technologien führen zu einem grundlegendenStrukturwandel in der Arbeitswelt, der vielfältige Herausforderungen für verschiedene Bereiche der Sozialpolitik mit sich bringt. Dieses Projektvorhaben zielt darauf ab, einen Datensatz für die interdisziplinäre Sozialpolitikforschung zu den Herausforderungen der Arbeitswelt 4.0 zu generieren. Es soll ein verknüpfter Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Datensatz entstehen, mit dem die Auswirkungen des Technologieeinsatzes in den Betrieben auf die einzelnen Arbeitskräfte dieser Betriebe untersucht werden können. Das Projektvorhaben baut dazu auf die bestehende IAB-ZEW Arbeitswelt 4.0 Betriebsbefragung auf, welche die Digitalisierung in den Betrieben bereits abbildet. Der Datensatz soll mit den Sozialversicherungsdaten der Beschäftigten verknüpft werden, um die Erwerbsverläufe der Individuen nachverfolgen zu können. Unter den Beschäftigten soll eine Befragung durchgeführt werden, um eine umfassende Datengrundlage zu den Herausforderungen betrieblicher Digitalisierungsprozesse für die Beschäftigten aus sozialpolitischer Perspektive zu erhalten. Die relevanten Aspekte der sozialpolitischen Herausforderungen auf Beschäftigtenseite sollen in interdisziplinärer Zusammenarbeit und unter Einbezug von ausgewählten Praxisvertretern/-innen mit einem Fragebogen zielgerichtet erhoben werden.
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IAB-Projekt
Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Beschäftigten in Deutschland (01.01.2017 - 31.12.2022)
Lehmer, Florian; Matthes, Britta; Lehmer, Florian; Genz, Sabrina; Janser, Markus;Projektbeschreibung
Durch die voranschreitende Digitalisierung, oft als „Arbeitswelt 4.0“ bezeichnet, wird es in zunehmenden Maße möglich, Arbeits- und Geschäftsprozesse mithilfe neuer digitaler Technologien zu automatisieren. Dies verändert die Fähigkeits- und Kompetenzanforderungen an die Arbeitskräfte und führt zu einem Anpassungsdruck bei den Beschäftigten. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich das vorliegende Projektvorhaben mit den Folgen der voranschreitenden Digitalisierung für die Einkommens- und Beschäftigungsrisiken der Beschäftigten. Untersucht werden soll, wie sich die Chancen und Risiken auf die Arbeitskräfte verteilen: Wer sind die Gewinner und wer sind die Verlierer des Wandels? Wie entwickeln sich Einkommen und Beschäftigung für verschiedene Qualifikations- und Altersgruppen sowie für Männer und Frauen im Zuge technologischer Veränderungen und welche Rolle spielen dabei Weiterbildungsmaßnahmen? Die Befunde sollen Anknüpfungspunkte für die Sozialpolitik liefern, um die durch den technologischen Wandel verursachten Einkommens- und Beschäftigungsrisiken in der Gesellschaft abzumildern.
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IAB-Projekt
Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Gesundheit der Beschäftigten in Deutschland (28.07.2016 - 31.12.2016)
Lehmer, Florian; Völkl, Annette;Projektbeschreibung
Durch die Digitalisierung wandeln sich Berufe und die typischen Tätigkeiten verändern sich. Wie hängen neue aufgabenspezifische Anforderungen von Berufen mit dem gesundheitlichen Wohlbefinden der Arbeitnehmer zusammen? Speziell die Unterschiede zwischen psychischen und körperlichen Belastungen und eine mögliche Entstehung von Ungleichheiten sollen untersucht werden.
Beteiligte aus dem IAB
Lehmer, Florian; -
IAB-Projekt
Einfluss regionaler Internetverfügbarkeit auf die Dauer von Arbeitslosigkeit und Vakanzen (01.07.2016 - 31.07.2020)
Gürtzgen, Nicole;Projektbeschreibung
Die zunehmende Verbreitung des Internets geht mit einer erheblichen Reduktion der Kosten der Informationsgewinnung und -verbreitung einher. Ziel des Projekts ist es, den Einfluss regionaler Internetverfügbarkeit auf die Dauer von Arbeitslosigkeit, die Qualität des Matches zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern sowie die Dauern von Vakanzen zu untersuchen. Grundidee ist, dass die Nutzung des Internets und die damit verbundene Bereitstellung von kostenlosen und umfangreichen Informationen über den Stellenmarkt eine effizientere Suche nach einer geeigneten Beschäftigung sowie geeigneten Bewerber/innen ermöglichen kann. Hierzu sollen Daten aus der IEB, PASS sowie der IAB-Stellenerhebung genutzt werden. In dem Projekt soll eine exogene Variation der regionalen Internetverfügbarkeit in der ersten Hälfte der 2000er Jahre aufgrund technologischer Besonderheiten in der Internetverbreitung ausgenutzt werden.
Beteiligte aus dem IAB
Gürtzgen, Nicole; Diegmann, André; Pohlan, Laura; Lochner, Benjamin; Bossler, Mario; -
IAB-Projekt
Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt: Substituierbarkeitspotentiale von Berufen auf regionalen Arbeitsmärkten (01.06.2016 - 31.12.2016)
Hamann, Silke; -
IAB-Projekt
Wirtschaft 4.0 und die Folgen für Wirtschaft und Arbeitsmarkt (01.06.2016 - 31.10.2016)
Zika, Gerd;Projektbeschreibung
Basierend auf den bereits vorliegenden QuBe-Szenarien-Rechnungen zu den Folgen der Industrie 4.0 auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft werden in diesem Projekt die Wirkungen einer Digitalisierung auf die gesamte Wirtschaft analysiert. Hierzu müssen zunächst die vorliegende Modelle weiterentwickelt werden, ehe die Effekte mit Hilfe von Szenarien-Rechnungen bestimmt werden können.
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IAB-Projekt
Die Auswirkungen der Digitalisierung auf Firmen und Beschäftigte (30.05.2016 - 31.10.2017)
Lehmer, Florian; Lehmer, Florian; Matthes, Britta;Projektbeschreibung
In dem Forschungsvorhaben soll untersucht werden, wie sich die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung auf Betriebe und deren Beschäftigte in Deutschland konkret auswirken. Ziel ist es zu analysieren, welche Folgen die Digitalisierung und Automatisierung für den Arbeitsmarkt in Deutschland hat. Dabei sollen folgende Aspekte untersucht werden: - Welche Folgen hat dies für die Nachfrage nach Arbeitskräften in den Betrieben? Welche Fähigkeiten und Qualifikationen gewinnen an Bedeutung, welche verlieren an Bedeutung und wie reagieren die Betriebe in Form von Weiterbildungs- und Weiterqualifizierungsangeboten darauf? Wie ändern sich die Tätigkeitsstrukturen in den Betrieben? - Welche Folgen hat dies für die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe? Gewinnen Betriebe, die mehr in Automatisierung und Digitalisierung investieren, an Produktivität und kann dies mögliche arbeitssparende Effekte der Technologien überkompensieren? - Welche Folgen hat dies für die Erwerbsverläufe der Beschäftigten in den Betrieben? Wie verändert sich z.B. deren Risiko der Arbeitslosigkeit oder beruflich abzusteigen und deren Chancen beruflich aufzusteigen? Welche Auswirkungen hat dies für deren Löhne? - Wie unterscheiden sich die Auswirkungen auf die Beschäftigten in Abhängigkeit der individuellen Charakteristika der Beschäftigten, etwa im Hinblick auf Bildung oder Berufserfahrung? Wer sind die Gewinner und Verlierer des Prozesses? - Welche Folgen hat dies für die Lohnungleichheit, die Lohnstruktur und die Berufsstruktur im Allgemeinen? Wie ändert sich die Gesamtbeschäftigung? Das Forschungsziel des Projektes ist erreicht, wenn die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitsnachfrage der Unternehmen (in Hinblick auf Beschäftigungsniveau und –struktur) unter Berücksichtigung der veränderten Produktivität, die unterschiedlichen Auswirkungen auf die Erwerbsverläufe und Löhne heterogener Beschäftigter, und die Folgen für die Lohnstruktur, Berufsstruktur und Gesamtbeschäftigung abgeschätzt werden können.
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IAB-Projekt
Broadband internet and establishments' hiring (01.02.2016 - 31.12.2016)
Stockinger, Bastian;Projektbeschreibung
folgt
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IAB-Projekt
Digitalisierung der Arbeitswelt - Folgen für den Arbeitsmarkt in Niedersachsen und in Bremen (01.01.2016 - 31.12.2016)
Wrobel, Martin;Projektbeschreibung
Um die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt in Niedersachsen und Bremen zu bestimmen, berechnen wir die Anteile der Tätigkeiten, die innerhalb eines Berufs bereits heute durch den Einsatz von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt werden könnten. Mit 15,2 Prozent fällt der Anteil der Beschäftigungsverhältnisse, die mit einem sehr hohen Substituierbarkeitspotenzial von über 70 Prozent konfrontiert sind, in Niedersachsen insgesamt etwas höher aus als im deutschen Durchschnitt (14,9 Prozent). In Bremen liegt dieser Anteil mit 13,3 Prozent vergleichsweise deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Dies liegt in beiden Bundesländern vornehmlich an der Wirtschaftsstruktur. Auf der einen Seite haben beide Länder, u. a. mit Zweigen wie der Automobilproduktion oder der Stahlverarbeitung, jeweils ein starkes wirtschaftliches Standbein im Bereich des Produzierenden Gewerbes, in welchem jedoch vor allem die hoch substituierbaren Produktionsberufe vorzufinden sind. Auf der anderen Seite bietet der Dienstleistungssektor mit seinen weniger substituierbaren Dienstleistungsberufen, beispielsweise in der Verkehrs- und Logistikbranche oder im Tourismusgewerbe, ein (kompensierendes) Gegengewicht. In Bezug auf das Anforderungsniveau der Tätigkeiten sehen wir, dass Expertenberufe weitgehend geschützt sind, während Tätigkeiten im Helfer- und Fachkraftbereich, aber auch Spezialistentätigkeiten, höhere Substituierbarkeitspotenziale aufweisen. Um den Herausforderungen der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt zu begegnen, werden lebenslanges Lernen, betriebsnahe Aus- und Weiterbildungsangebote sowie passgenaue Vermittlungen immer bedeutender.
Beteiligte aus dem IAB
Wrobel, Martin; -
IAB-Projekt
Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt: Substituierbarkeitspotentiale von Berufen auf regionalen Arbeitsmärkten (02.11.2015 - 31.12.2019)
Buch, Tanja;Projektbeschreibung
Das Projekt befasst sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf regionale Arbeitsmärkte. Dazu wird der Anteil der Tätigkeiten, die innerhalb eines Berufs bereits heute durch den Einsatz von Computern oder computergesteuerten Maschinen ersetzt werden könnte, berechnet. Dieses Substituierbarkeitspotenzial unterscheidet sich stark zwischen den einzelnen Berufen. Aufgrund der spezifischen regionalen Wirtschafts- und Berufsstrukturen variiert auf regionaler Ebene die Zahl und Struktur der betroffenen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Wir zeigen, welche spezifischen Herausforderungen die Digitalisierung auf regionaler Ebene mit sich bringt. Da die technologische Entwicklung sich beschleunigt soll außerdem untersucht werden, in welchem Maße sich die technologische Entwicklung der letzten Jahre bereits in einer Veränderung der Substituierbarkeitspotenziale widerspiegelt.
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IAB-Projekt
Arbeitswelt 4.0 - Befragung (05.08.2015 - 31.12.2017)
Lehmer, Florian; Lehmer, Florian; Janssen, Simon;Projektbeschreibung
Die Debatten über die möglichen Auswirkungen zukünftiger technologischer Entwicklungen werden intensiver. Doch was genau die vierte industrielle Revolution ausmacht, ist nur undeutlich zu erkennen. Ausgehend von der ersten industriellen Revolution, gekennzeichnet durch den Siegeszug der Dampfmaschine; über die zweite, in der sich die Fließbandproduktion durchgesetzt hat; über die dritte, bei der Computer und computergesteuerte Maschinen Einzug gehalten haben, stehen wir nun am Rande der vierten industriellen Revolution, in der autonome, vernetzte Produktions- und Dienstleistungsprozesse an Bedeutung gewinnen. Die Vernetzung der Menschen und Dinge verändern die Wirtschaft und die Arbeitswelt grundlegend. Doch in welche Richtung? Darüber gibt es bisher viele Mutmaßungen, doch kaum Gewissheiten. Einerseits werden die gigantischen Potenziale einer Wirtschaft 4.0 hervorgehoben - etwa bei der möglichen Vorreiterrolle, die ein Land wie Deutschland spielen könnte. Andererseits wird auf bedrohliche Arbeitsmarkteffekte verwiesen, etwa den hypothetisch vorstellbaren Wegfall vieler Industriearbeiter oder das Ver-schwinden ganzer Berufssparten. Oder wird es innerhalb von Berufen und auch Betrieben zu einer Änderung der Tätigkeiten, Fähigkeiten und Fertigkeiten kommen? Bis jetzt ist auch unklar, in welchem Umfang die Digitalisierung und Vernetzung in deutschen Betrieben schon angekommen ist und auch, wie Betriebe in den nächsten Jahren in diesen Bereich investieren wollen.
Bis dato gibt es keine ausreichende Datengrundlage, um diese Fragen zu beantworten. Daher plant das IAB zusammen mit dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) einen Datensatz zu erstellen, mit dem diese Fragen beantwortet werden können.
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IAB-Projekt
Stellenbesetzungen im Kontext von Wirtschaft 4.0 (01.08.2015 - 31.07.2017)
Warning, Anja; Weber, Enzo;Projektbeschreibung
Auf Basis von Sonderbefragungen im Rahmen der IAB-Stellenerhebung wird untersucht, inwiefern sich Stellenbesetzungsprozesse zwischen Betrieben, die nach eigener Einschätzung bereits in der Wirtschaft 4.0-Welt angekommen sind bzw. dies erwarten, und Betrieben, die keine Verbindung zu Wirtschaft 4.0 sehen, unterscheiden. Dabei werden sowohl die Anforderungen an neu einzustellendes Personal, hier besonders die Gestaltung von Arbeitsbedingungen einschl. Flexibilitätsanforderungen, als auch der Verlauf der Stellenbesetzungsprozesse in den Fokus genommen.
In einem weiteren Schritt untersuchen wir, welche Berufe in der näheren Zukunft besonders von veränderten Arbeitsbedingungen betroffen sein werden. Wir nehmen dabei drei Bedingungen in den Fokus, die in Zusammenhang mit steigenden Flexibilitätsanforderungen an die Beschäftigten stehen: Flexibilität hinsichtlich ihrer Arbeitszeit, ihres Arbeitsortes und ihrer Selbstorganisation. Unsere Forschung soll einen empirischen Beitrag zur Diskussion um die Veränderung der Arbeitswelt 4.0 leisten und dabei auf mögliche Konflikte zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern hinweisen sowie Vorschläge bezüglich ihrer Lösung erörtern.
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IAB-Projekt
Substituierbarkeitspotenziale von Berufen durch Digitalisierung in Deutschland (01.05.2015 - 31.12.2017)
Grienberger, Katharina; Matthes, Britta;Projektbeschreibung
Die öffentlichen Debatten sind derzeit von Begriffen wie „Industrie 4.0“ oder „Arbeitswelt 4.0“ geprägt, die den technologischen Wandel zu einer hochautomatisierten, vernetzten und smarten Produktion auf Basis von Robotik, Sensorik sowie cyberphysischen Systemen und Big Data beschreiben. Aber nicht nur der Produktionssektor, sondern auch der Logistik- sowie Dienstleistungssektor sind von diesem technologischen Wandel betroffen. Die fortschreitende Computerisierung wird weitreichende Auswirkungen auf die Arbeitswelt haben. So können Tätigkeiten durch Computer oder computergesteuerte Maschinen substituiert werden. Dadurch können Arbeitsplätze wegfallen oder sich verändern. Es können aber auch neue Arbeitsplätze entstehen. Um abschätzen zu können, wie stark bestimmte Berufe schon heutzutage potentiell von einer Computerisierung in Deutschland betroffen sind, betrachten wir in diesem Projekt den Anteil an Routine-Tätigkeiten von Berufen. Grundlage ist der Task-Based-Approach, der annimmt, dass Routine-Tätigkeiten, d.h. nach programmierbaren Regeln ausführbare Tätigkeiten, durch Computer substituierbar sind. Im Gegensatz zu anderen Untersuchungen zur Substituierbarkeit von Berufen durch Computerisierung verwenden wir nicht die auf Basis amerikanischer Berufsdaten ermittelten Substituierbarkeitsrisiken, sondern Berufsdaten aus der Expertendatenbank BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit. Damit können wir die Spezifika des deutschen Arbeitsmarktes unmittelbar berücksichtigen und sind nicht auf die Übertragung von Berufsbezeichnungen auf Deutschland angewiesen. Wir berechnen die Substituierbarkeit für Berufe nach der Klassifikation der Berufe 2010 (KldB 2010) für das Jahr 2013. Des Weiteren berechnen wir anhand von Beschäftigtenzahlen das potentielle Ausmaß der Substituierbarkeit der Berufe durch Computerisierung für Deutschland.
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IAB-Projekt
Arbeitsmarkteffekte von technologischem und strukturellem Wandel und Lohnungleichheit in Deutschland (01.05.2015 - 31.12.2025)
Hutter, Christian;Projektbeschreibung
Das Projekt untersucht die Interdependenzen zwischen Arbeitsmarkt, Lohnungleichheit und (qualifikationsverzerrtem) technologischen Wandel. Dabei untersuchen wir, ob Lohnungleichheit schädlich oder der notwendige Preis für eine gute Arbeitsmarktentwicklung ist. Auch die Rolle des qualifikationsverzerrten technologischen Wandels als Quelle von Lohnungleichheit sowie dessen Arbeitsmarkt- und Produktivitätsauswirkungen sind Gegenstand der Untersuchungen. Eine weitere Forschungsfrage ist, welche Rolle der technologische und strukturelle Wandel bei der Verfestigung von Arbeitslosigkeit spielt. Hierbei liegt ein besonderer Fokus auf den Qualifikationsstufen, die vor allem durch den Wandel betroffen sind. Ziel ist es, Schlussfolgerungen für die Corona-Krise zu ziehen.
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IAB-Projekt
Broadband infrastructure and entrepreneurship (01.02.2015 - 31.10.2020)
Stockinger, Bastian;Projektbeschreibung
Wir untersuchen den Effekt der Verfügbarkeit von Breitband-Internetzugang auf Betriebsgründungen
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IAB-Projekt
The Shelf Life of Incumbent Workers during Accelerating Technological Change: Evidence from a Training Regulation Reform (01.01.2015 - 01.01.2025)
Janssen, Simon;Projektbeschreibung
Wir untersuchen, wie die Karrieren etablierter Arbeitnehmer auf die zunehmende Konkurrenz von Absolventen mit technologisch fortgeschritteneren IT-Kenntnissen in einer Zeit des sich beschleunigenden technologischen Wandels reagieren. Wir identifizieren einen Angebotsschock bei technologisch fortgeschritteneren Absolventen mit IT-Kenntnissen, indem wir uns eine Reform einer deutschen Ausbildungsordnung zunutze machen, eine Reform, die alle neuen Auszubildenden in einem großen Fertigungsberuf verpflichtet, fundierte IT-Kenntnisse zu erwerben. Die Ergebnisse zeigen, dass selbst junge Amtsinhaber lang anhaltende Einkommensverluste in Form eines geringeren Lohnwachstums erlitten, nachdem die IT-qualifizierten Absolventen in den Arbeitsmarkt eingetreten waren. Eine detaillierte Analyse der Mechanismen legt nahe, dass Amtsinhaber auf Beförderungen verzichteten und technologisch fortgeschrittene Absolventen mit IT-Kenntnissen Amtsinhaber aus ihrem Beruf drängten. Trotz des Verlusts ihres Berufs erlebten die Amtsinhaber während der Übergangszeit nach der Reform relativ wenig Arbeitslosigkeit und nahmen im Durchschnitt eine stabile Karriere in anderen Berufen und Sektoren wieder auf.
Beteiligte aus dem IAB
Janssen, Simon;
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